понедельник, 28 мая 2018 г.

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Epilepsie beim hund ein tipp

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Wohnort: Bad Honnef

Als Pflegemama eines an Epilepsie erkrankten Hundes (Fьrtцs) habe ich mich intensiver als

zuvor mit dieser Krankheit bei Hunden auseinander gesetzt.

Krдmpfe und davon nur 3 Stьck. Aber davon spдter.

Mal einen Anfall bei (s)einem Hund erlebt. Aber man sollte nicht in Panik verfallen und daran

denken: Epilepsie ist kein Todesurteil.

verlдuft. Viele Hunde kann man gut einstellen – doch einige Hunde sterben schon nach 3-4

dauerhaften, schweren Anfдllen.

Erklдrung fьr den ‚Anfдnger’ beim Hund in der " Epilepsie Fibel fьr Hundehalter" von Frau Prof.

ьber Folgen von Schдdeltraumen (Schlag auf den Kopf / Unfall) bis zu Hirntumoren oder

anderen organischen Ursachen wie eine ernдhrungsbedingte Auslцsung (z.B. Vergiftungen).

Funktionsstцrungen/Entladungen des Gehirn, die sich meist in Krampfanfдllen zeigen. Sie

kцnnen als anhaltende Muskelanspannungen oder als Schьttelkrдmpfe auftreten. Gleichzeitig

beobachtet man oft: Bewusstseinsverlust, Verhaltens- und Wesensдnderungen, Harn- und

Kotabsatz sowie Speicheln. Der Schweregrad kann sehr unterschiedlich ausgeprдgt sein.

Zudem gibt es die sekundдre Epilepsie, auch genannt symptomatische oder erworbene

Epilepsie. Die sekundдre Epilepsie kann verschiedene Ursachen haben wie z.B. Hirntumoren,

Unfall, Sauerstoffunterversorgung, Unterzuckerung, Vergiftung, Blutьberfettung etc. Die Anfдlle

sind somit lediglich die Folge von eben genannten Erkrankungen. Liegt keine дussere Ursache

vor, handelt es sich meist um idiopathische oder genetische Epilepsie. Diese Form (primдre

Epilepsie) ist mittlerweile die hдufigste; sekundдre Epilepsie ist bei Tierschutzhunden immer

wieder auftretend – aber schwer nachzuweisen. Hдufigste Ursache sind bei der sekundдren

Epilepsie von Tierschutzhunden Vergiftungen oder Gewalteinwirkungen auf den Kopf.

tritt in der Regel zwischen 1 und 5 Jahren auf. Der Grand-mal (der generalisierte Anfall) macht

etwa 70-80% der Anfдlle aus. Bei einem Hund mit hдufigen Anfдllen, bei denen die

Erholungsphasen ungenьgend sind und die Anfдlle heftig und lange andauernd sind - man

spricht dann von einem status epilepticus -, kann dies tцdlich sein.

AusmaЯ, der Anzahl und der Intensitдt.

Дngste, Vorurteile und Unwissen der Hundehalter und – was ich mit groЯem Entsetzen festellen

musste: das Gleiche auch bei Tierдrzten!

durch Kцrperkontakt und beruhigendes Rufen, den Hund aus dem Anfall zu holen, sondern steht

im Schock vor dem Hund – tut auch in der Aura (Benommenheit) danach nichts und der Hund

rennt ьberall gegen. Weil beim Anfall oft das Gebiss klappert, haben viele Angst, dass der Hund

beiЯen kцnnte. Aber dieser ist gar nicht bei Bewusstsein – nur super, super wenige Hunde

beiЯen wirklich und das sieht dann auch anders aus, als ein typischer Anfall. Ich hatte beim

ersten Anfall von Fьrti noch eine Schrecksekunde, aber dann habe ich sofort angefangen ihn zu

beruhigen und aus dem Anfall zu rufen: ES GING. Wir kцnnen Fьrti aus dem Anfall rufen. Da ein

Hund oft bei Anfдllen Urin und Kot absetzt habe ich sofort Handtьcher geholt und ich damit auch

massiert. Gut, Fьrti hat keine schweren Anfдlle gehabt, das geht nicht immer…aber der Versuch

ist es doch wert anstatt untдtig herumzustehen? Und dann schnell eine Leine holen und

Halsband dran, falls er keines anhat, damit er in der nachfolgenden Benommenheit nicht ьberall

gegenrennt. Dafьr gibt es sogar Kissen, wie Schwimmringe zu kaufen, damit er sich den Kopf

nicht stцsst und evtl. sogar den nдchsten Anfall auslцst!

dass selbst wenn der Hund eingestellt wird, noch herumexperimentiert wird und die Dosis

niedriger gesetzt wird - ohne Bluttests…und immer wieder wird stolz von Naturmitteln berichtet,

die das ersetzen sollen…und nie ersetzen! Noch schlimmer: Tabletten werden vergessen oder

einfach unregelmдЯig gegeben. Es fehlt an Interesse, an Information, an Konsequenz, an

Empathie fьr den kranken Hund.

handelt und sich ausreichend informiert, nimmt den Tod seines Tieres in Kauf…

habe, die Epilepsiehunde haben:

auskennt und viele Fragen stellt und gut informiert. Der lieber einen Bluttest zuviel zur Kontrolle

macht und der sich selbst im Internet fit hдlt und das ganze nicht jeweils mit ein paar Dosen

mehr abtut oder erkennbar experimentiert. Der Tierarzt sollte gemeinsam mit Ihnen alle

Mцglichkeiten der Ursachen der Epilepsie zur Analyse durchgehen (wobei man oft die wahre

Ursache nicht findet, aber es hilft, die Anfдlle zu verstehen und zu behandeln, damit die richtige

Therapie zu finden)

sollte man keine Experimente mehr machen! Ich hatte damals bei Fьrti auch zig Tierдrzte

angerufen und alle mцglichen Leute gefragt Und letztlich aufgrund eines Dosierungsratschlages

eines Schweizer Veterinдrs und Epilepsie-Spezialisten (im Internet) die richtige Version in der

Diskussion mit meiner Tierдrztin gefunden…

verschiedene Experten zu fragen und sich nicht einfach der Einscheidung eines Veterinдrs

unterwerfen. Kein Arzt der Welt ist unfehlbar.

unter Umstдnden zu Serienanfдllen (status epileptikus) fьhren und dein Hund kann sich

laienhaft ausgedrьckt "zu Tode krampfen". Die anfдngliche Mьdigkeit, die Benommenheit des

Hundes und seine Antriebsarmut Therapiebeginn verliert sich nach einigen Wochen. Doch bei

bestimmten Medikamenten gibt es andere ‚Nebenwirkungen’ wie Fresssucht, die man aber mit

ein bisschen Disziplin einfach kontrollieren kann.

unterschiedlich. Auch bei Menschen weiЯ man nicht immer ganz genau, warum - und dennoch

sind viele gut eingestellt, so dass wir gar nicht mal wissen, dass Menschen in unserer

Umgebung diese Krankheit haben. Alle diese Menschen nehmen ihr Leben lang konsequent

Medikamente … und da die Leber eines Hundes sowieso mehr aushдlt als unsere – warum

eine Medikation eines guteinstellten Hundes дndern?

diszipliniertes und auf Routine ausgerichtetes Leben gefьhrt werden: Konsequente, gleiche

Uhrzeit der Tablettengabe, gleiche Uhrzeiten des Gassigehens, gesundes Stuhlabsetzen ist

wichtig - gleiche Portionen des Fressens ebenso, keine Futterumstellungen und keine

Umstellung der Uhrzeiten des Fьttern, kein Leben mit extremen Aufregungen oder extremer

Langeweile. Einerseits sorgt dies dafьr, dass der Kцrper im Wesentlichen immer die gleiche

Dosis Medikamente (Wirkstoffspiegel) im Blut hat, aber man andererseits bei Дnderungen und

Epilepsieanfдllen auch schnell die genaue Ursache zuordnen kann. Guter Tipp: Wecker im

Handy fьr jeden Tag einstellen bis alles Routine ist! Sind die Medikamente unterdosiert, dann ist

der Hund schnell auf ‚Entzug’ und krampft deshalb. Wenn der Hund eine zusдtzliche Erkrankung

bekommt: wie Durchfall oder eine Erkдltung: Sofort zum Arzt aber auch. Denn dann sinkt der

Medikamentenspiegel sofort und die Gefahr der Anfдlle steigt. Gefahr lauert hier auch bei einer

Fahrt in den Urlaub oder der Aufenthalt in einer Hundepension, durch die Дnderung, den

der Anfдlle d.h. auf die Uhr sehen, wenn der Hund zu Krampfen beginnt und wie lange der Anfall

dauert. Oft kommt einem der Anfall wie 10 min vor, aber es waren dann nur 60 Sekunden…. das

sind wichtige Information fьr deinen Tierarzt. Auch die Lдnge und Intensitдt der (Nach-)Aura ist

wichtig und was er tut.

reduzieren oder sogar wie bei Fьrti unterdrьcken.

Hund genau zu der Zeit, wann der nдchste Anfall zu erwarten ist, abzulenken. Zum Beispiel ihn

wachzuhalten – also damit den Rhythmus durchbrechen. Bei leichter Epilepsie kann das

unterstьtzend wirken. Man sollte auch immer Diazepam (zur Gabe rektal) im Haus haben, doch

sollte man auch wissen, dass das nicht bei allen Hunden wirkt (bei Fьrti z.B. ьberhaupt nicht).

andersherum - nicht zu viel Schlaf und Ruhe wie z.B. im Urlaub oder durch Unterforderung. Auch

ein schцnes Thema: Mein Hund ist doch krank, ich kann doch nicht viel mit ihm gehen…

Stressfaktor bei einem jungen, aktiven Hund, der gern lдuft…

heftigsten Anfдllen brechen und Hunde kцnnen nach dem Anfall verwirrt und durcheinander sein

kommen. Immer wieder liest man, dass Rьden mit Epilepsie nach der Kastration angeblich

keine Epilepsie mehr haben sollen. Ich habe mehrere Tierдrzte gefragt, wie viele faktisch und

persцnlich kennen. Da war kein einziger Fall dabei!

Rassen gibt, die, da genug Zьchter verantwortungslos handeln, besonders hдufig Epilepsie

haben oder besonders selten. Hier ist eine Website, die sich mit diesem Skandal befasst und

erst vorgestellt habe. Ich weiЯ jetzt: Der Hund ist zu diesem Zeitpunkt ohne Bewusstsein, spьrt

also auch keine Schmerzen.

kцnnen, was wir den Tieren angetan haben.

Mark Twain, (1835 - 1910)

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Epilepsie beim Hund: Wer hat Erfahrung?

Epilepsie beim Hund: Wer hat Erfahrung?

AW: Epilepsie beim Hund: Wer hat Erfahrung?

Jede Krankheit hat einen anderen Verlauf und verschiedene Grade. Du bekommst das bestimmt in den Griff.

Ein Tipp von mir: Vermeide StreЯsituationen und Reizьberflutungen fьr Deine Kleine (StraЯenverkehr, Lichteinflьsse, Lдrm usw.).

Ich wьnsche Dir alles Gute!

AW: Epilepsie beim Hund: Wer hat Erfahrung?

der Hund meiner Eltern (Jagdterrier, 7 Jahre alt) hatte vor 3 Jahren den ersten epileptischen Anfall und mein Eltern wussten damals nicht, dass er krank ist. Es war ein leichter Anfall. Zwei schwere im Abstand von mehreren Monaten folgten, den letzten schweren hatte er im Oktober letzten Jahres und seit Dezember bekommt er Luminaletten. Mit diesem Medikament hatte er noch im Dezember einen leichten Anfall, bedingt durch Stress. Seit dem hatte er keinen mehr.

AW: Epilepsie beim Hund: Wer hat Erfahrung?

Ich sorge mehr denn je fьr einen geregelten Tagesablauf und sehe zu, dass sie so wenig wie mцglich allein ist. Wobei sie nie ganz allein ist, Hund Nr. 2 hьtet sie wie seinen Augapfel. Aber der kann leider noch keine Spritzen verpassen.

AW: Epilepsie beim Hund: Wer hat Erfahrung?

AW: Epilepsie beim Hund: Wer hat Erfahrung?

AW: Epilepsie beim Hund: Wer hat Erfahrung?

AW: Epilepsie beim Hund: Wer hat Erfahrung?

AW: Epilepsie beim Hund: Wer hat Erfahrung?

Da leider eine meiner Katzen auch unter Epilepsie leidet (und bei Katzen ist eine medikamentцse Behandlung lt. meinem Tierarzt um einiges schwerer als bei Hunden) hab ich es auch mit Bella Donna Globuli versucht. Habe bisher sehr gute Erfahrungen damit gemacht, aber habe auch daЯ Glьck, daЯ es bei meiner Katze sehr selten vorkommt. Vielleicht ist daЯ ja auch daЯ passende fьr deinen Hund?

Auf jeden Fall alles Gute wьnsch ich euch!

AW: Epilepsie beim Hund: Wer hat Erfahrung?

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Epilepsie beim hund ein tipp

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Auch ein Hund kann an Epilepsie leiden.

Definition

Klinisches Bild - Symptome

Verhaltensänderung dokumentieren

Verhalten bei einem Anfall

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Epilepsie beim hund ein tipp

Epilepsie beim Hund

epileptische Anfälle - Epilepsie Medikamente - Tipps

Epilepsie beim Hund

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Epilepsie beim Hund

Epilepsie beim Hund - fundierte Informationen für Hundehalter

Hier finden Hundehalter umfassende Informationen zu folgenden Themen:

  • Epileptischer Anfall beim Hund,
  • Epilepsie Auslöser,
  • Epilepsie-Arten
  • Epilepsie Medikamente
  • Tipps für Hundehalter

Epilepsie ist eine Erkrankung des Gehirns von der nicht nur Menschen, sondern auch Tiere wie z. B. Hunde und Katzen betroffen sind. Epilepsie beim Hund gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Etwa ein bis zwei Prozent aller Hunde leiden an epileptischen Anfällen. Hunderassen wie z. B. Golden Retriever, Labrador, Berner Sennenhunde, Beagle und Schäferhunde erkranken häufiger an Epilepsie als andere Rassen. Epilepsie beim Hund tritt meist im Alter von einem halben bis zu fünf Jahren auf. Epilepsie beim Hund ist nicht heilbar. Epileptische Abfälle können mi Epilepsie Medikamenten gut behandelt werden.

Wenn Hunde Epilepsie haben…

..ist das für den Halter eines solchen Hundes ein sehr einschneidendes und erschreckendes Erlebnis, weiss Beata Petry.

Erst kommt der Schock über den krampfenden Hund, dann die Panik und die Hilflosigkeit, gefolgt von unzähligen Fragen und Kosten.

Was habe ich selbst mit dem Thema “Epilespie bei Hunden” zu tun?

Ich vergesse nie den Tag, als mein Louis im 2. Lebensjahr plötzlich neben mir zusammensackte, ruderte, speichelte, die Augen vedreht und mit den Beinen wie wild ruderte…bewusstlos war. Ich weiß ich nicht mehr wieso, aber aus irgendeinem Grund schoss mir sofort der Gedanke “Epilepsie” in den Kopf, obwohl ich vorher noch nie damit Kontakt hatte.

Ich geriet in Panik, denn mein Hund wog 63 Kilogramm und dieses Gewicht bewegt man nicht mal so eben aus einer Gefahrenzone. Mir blieb nur, hilflos zuzusehen und abzuwarten. Mein Hund kam zu sich, es war furchtbar, er erkannte mich nicht und lief wimmernd durch die Gegend.

Instinktiv tat ich das Richtige und lies ihn gewähren und sprach leise mit ihm und nach ca. 20 Minuten wurde er ruhiger und erkannte auch alles um sich rum wieder.

Wichtig: Die Untersuchung

Am nächsten Tag fuhr ich mit ihm in die Klinik und lies ihn auf den Kopf stellen, er war vollkommen gesund und somit stand die Diagnose “ideopathische Epilepsie” (die sogenannte “vererbte Epi”) im Raum. Zum Glück habe ich eine hervorragende Tierklinik und die Tierärztin riet mir, erstmal abzuwarten, wie sich das entwickelt.

Das war unser großes Glück, den einmal auf Epi-Medikamente eingestellt ist “immer auf Epi-Medikamente eingestellt”. Trotzdem gibt es Hunde, die so zahlreiche Anfälle haben, dass sie sofort eingestellt werden MÜSSEN.

Es folgten in größeren Anständen weitere solcher Grand Mals (wie man solche Anfälle mit Bewusstlosigkeit nennt) und ich sprach mit den Züchtern, die völlig entsetzt waren. Es waren gute Züchter, die das sehr mitnahm. Durch den Tipp einer lieben Freundin, die sich sehr gut auskennt, konnte ich meinen Louis 7 Jahre lang bis zu seinem Tod anfallsfrei halten.

Internetforen für Epilepsie

Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits User in einem Epiforum und brachte dort auch meine Anregungen mit ein. Als dieses Forum drohte durch den Anbieter baden zu gehen, stellten der technische Administrator meines anderen Forums (www.sshforum.de) mit mir zusammen quasi über Nacht ein neues Epiforum auf die Beine (www.epiforum.de), in das ein paar der User des alten Forums aufwendig Beiträge und Themen rüberretteten.

Dann startete ich im August 2010 das neue Epiforum.

Und noch ein Hund für mich mit Epilepsie

Zeitgleich, ich war in einer Berner Notorganisation Pflegestelle, sah ich bei den hereinkommenden Hunden das Bild einer Großen Schweizer Sennenhündin unter dem der Satz: “6-jährige GSS-Hündin, kastriert, EPILEPTIKERIN” stand. Mein Mann sah das Bild und sagte: Mit der Diagnose findet die niemals ein Zuhause…

Lange Rede kurzer Sinn: Dieser Hund kam zu uns und blieb! Leider kennen wir uns mit so einer Diagnose ja gut aus…

Aber heute, fast 4 Jahre später, war es ein Glückstag für uns und für unsere “Greta” gewesen, sie ist einfach nur toll. Sie hatte ebenso wie unser Louis Grand Mal’s und sie lebt seit fast 4 Jahren hier jetzt anfallsfrei. Sie kam allerdings schon mit Medikamenten hier an. Die sie auch bis zum Rest ihres Lebens nehmen muss.

Was bedeutet es, einen Epi, wie wir sie liebevoll nennen, zu haben?

Um es vorweg zu nehmen, es stellt das ganze Leben auf den Kopf! Das fängt an bei einer peniblen Medikamentengabe alle 12 Stunden, die, wenn diese Zeitspanne nicht eingehalten wird, zu Entzugskrämpfen führen kann.

Antiepileptika haben Suchtpotential und ein Entzug oder Absinken des Medikamentenspiegels ist sehr riskant.

Was eine solche zeitliche Einschränkung im Leben bedeutet, das braucht, man, glaube ich, nicht groß zu erwähnen, man denke nur an Beruf, Kinder, Urlaub, ausgehen usw. usw.

Ich habe Glück gehabt, mit Louis sein Leben lang – und mit Greta bis jetzt. Die Schicksale der anderen Hunde im Epiforum, welches ich dem Andenken meines Louis gewidmet habe, machen mich jedoch fassungslos!

  • Fassungslos, weil so viel Hilflosigkeit da ist, wenn ein Hund nicht einstellbar ist oder im Status (Serienanfälle) verstirbt oder eingeschläfert werden muss.
  • Fassungslos aber auch, weil es immer noch Züchter gibt, die die Augen davor verschließen und ohne Rücksicht auf Erbkrankheiten züchten, das Leid hat der Hund und dessen Besitzer.
  • Fassungslos aber auch, wie viele Menschen Hunde einfach so vermehren, aber ich spreche da nicht nur von Vermehrern, wo die Hündinnen als Gebärmaschinen gehalten und Welpen wie am Fließband produziert werden, sondern auch Hundehalter… Man braucht nur mal auf die Seite eines großen Auktionshauses im Netz unter “Kleinanzeigen” und “Deckrüden” zu gehen. Die Hündin, die einmal Junge haben soll (das Ammenmärchen hält sich leider hartnäckig) und “mein Rüde soll mal Papa werden”…

    Leider ist neben Unwissenheit auch die Ignoranz und das schnelle Geld ein großes Thema.

    Die Leidtragenden sind am Ende die Hunde und deren Besitzer. Letztere müssen nicht selten den “Anschaffungspreis” des “günstigen” Welpens um ein zigfaches noch einmal “nachzahlen”, was in der Summe niht selten den Preis eines Kleinwagens übersteigt. Sie zahlen an Tierärzte, Trainer (auch das Wesen ist vererbbar…eine agressive Mutter oder ängsliche Mutter zieht nunmal keine sozialen Welpen auf), lebenslang Medikamente usw.

    Was hat das mit dem Epiforum zu tun?

    Der Sinn des Epiforums besteht, neben Hilfe, Anteilnahme und Infos, Infos, Infos darin, den Hundebesitzer mit allen notwendigen Informationen zu versorgen, damit er nicht nur mit der Epi seines Hundes umgehen kann, sondern auch ein mündiger Patientenhalter wird, der versteht, was sein Tierarzt ihm rät und gezielte Fragen stellen zu können oder aber auch Dinge abzulehnen.

    Neben allen Infos rund um

  • die Epilepsie,
  • deren verschiedene Facetten,
  • der Unterschied der Epiformen,
  • Medikamente,
  • epierfahrene Tierärzte,
  • Ernährung eines Epis,
  • Verhalten während eines Anfalles und noch vieles mehr,

    rundet die enorme Hilfsbereitschaft aller Betroffenen im Forum den Inhalt ab.

    Ganz wichtig: die Ausschlussdiagnostik!

    Auf eines möchte ich noch einmal speziell eingehen: die Ausschlussdiagnostik.

    Sie ist sehr, sehr wichtig, um herauszufinden, ob es erworbene Epi ist (Gift, Unfall, Trauma, Krankheiten etc), deren Anfälle man dann epileptiforme Anfälle nennt, weil sie wie Epianfälle aussehen und der Hund auch so reagieren kann, diesen aber eine organische Ursache oder Trauma zugrunde liegt. Bei so einer Form der Epilepsie kann man durch Behandlung der Ursache (außer bei einem Tumor z.B.) die Anfälle meist abstellen, je nach Ursache. Und auch extrem wichtig, um richtige Zuchtplanung zu betreiben.

    Um mal ein Beispiel zu nennen: der Hund hat Anfälle, wird nicht untersucht und bekommt AE’s. Zugrunde liegt aber vielleicht ein Herzproblem. Die AE’s lösen das Problem nicht, der Hund hat weiterhin Anfälle. Wäre das untersucht worden hätte man vielleicht das Herz therapieren kölnnen und alles wäre gut gewesen, so aber tut sich nichts. Andersrum kann ein Hund mit vererbter Epi nicht vernünftig therapiert werden, wenn keine Ausschlussdiagnostik gemacht wurde.

    Wichtig ist diese Ausschlussdiagnostik auch deshalb, weil man erwägen muss, Antiepileptika einzusetzen. Und dazu muss man zwingend wissen, ob es sich um eine behandelbare Ursache handelt oder um vererbte Epi, die anders behandelt werden muss.

    Und man muss den Auslöser finden. Die Anfälle sind das Eine, das Andere ist, wodurch werden sie ausgelöst – und das ist selbst bei gleichen Anfällen verschiedener Hunde immer individuell. Der größte Auslöser jedoch ist meistens Stress und der kann vielfältig sein:

  • Stress im Zuhause,
  • Läufigkeit,
  • Liebeskummer bei Rüden,
  • Allergien,
  • Grunderkrankungen (z.B. Schilddrüse) usw.

    Bei einer vererbten Epilepsie hat der Hund die Krampfbereitschaft vererbt bekommen, der Auslöser, durch den es dann zu Anfällen kommt, ist unterschiedlich.

    Was tun, wenn es soweit ist?

    Wenn der eigene Hund plötzlich Anfälle bekommt, ist es notwendig, Ruhe zu bewahren, so schwer das auch fällt, ich weiß, was das heisst.

    Ganz besonders dann, wenn der Hund “aufwacht”. Dann nämlich können (müssen nicht) Sinne eingeschränkt oder kurzfristig nicht vorhanden sein, der Hund vielleicht kurz nichts sehen, nicht riechen oder hören.

    Das muss nicht zwangsläufig auftreten, aber man muss damit rechnen. Wenn der Hund zu sich kommt, ist er orientierungslos und hat Angst, läuft hektisch rum, schnüffelt alles ab, möglicherweise auch seinen Besitzer

    winselt oder kann sogar kurzfristig nicht stubenrein sein. In so einer Phase versucht der Hund, sich zu orientieren, wo er ist, wer die Personen sind, die anderen Hunde. So reagieren viele Hunde, es gibt aber auch Hunde, die dann agressiv sind, weil sie Angst haben, nicht wissen, was passiert ist, dann ist es besser, man bringt sich ein wenig in Sicherheit, z.B. hinter einer Tür, wo man trotzdem mal gucken kann, ob und wann er wieder “normal” wird.

    Diese Phase muss man abwarten.

    Planung, Mut und Organisation……aber wie?

    Um einen Anfall abzukürzen, gibt es medikamentöse Möglichkeiten, die immer auf den Anfall des Hundes abgestimmt werden müssen. Während eines Anfalles mit Bewusstlosigkeit (Grand Mal) kann man nur versuchen, den Hund aus einer möglichen Gefahrenzone zu ziehen, so wie ich das mit meinem Louis machen musste, der vor den Rankrosen zusammenbrach und in sie hineinfiel.

    Da die Augen während eines Anfalles geöffnet sind und die Bewegungen des Hundes unkoordiniert, musste ich z.B. sehen, dass ich seine Augen schütze vor den Dornen.

    Alles das erfordert Planung, Organistaion und vor allem Mut. Was ist, wenn mehrere Hunde da sind, was ist, wenn ich nicht da bin, während der Fahrt auf der Autobahn, im Ausland usw.

    Um alles das zu erfahren, Beistand zu bekommen, dafür gibt es das Epiforum. In unserem Forum freuen wir uns immer ganz besonders über Züchter, die sich anmelden und Informationen haben wollen… Das Problem nicht ignorieren. Etwas tun möchten. Sie sind neben allen Menschen, ob mit oder ohne Epi, die sich informieren möchten, in unserem Forum herzlich willkommen.

    Jeder Betroffene und Interessierte ist willkommen

    Ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht in das verworrene Dunkel der Epilepsie bei Hunden bringen. Ich lade jeden, den es interessiert, in das Epiforum ein oder beantworte Fragen, die über das Kontaktformular des Forums hereinkommen.

    Das Forum ist ein geschlossenes Forum, nur ein ganz kleiner Teil ist öffentlich, z.B. die “schnelle Notfallhilfe für Gäste”, so dass jemand, der ganz schnell Hilfe während eines Anfalles braucht, sich nicht erst lange registrieren muss.

    Der übrige Teil des Forums ist geschlossen, weil das Thema enorm sensibel ist, es ist sehr persönlich, weil Menschen in ihrer großen Verzweiflung sehr viel von sich preisgeben. Und ich möchte als admin die User schützen.

    Im öffentlichen Teil des Forums kann man aber eine Vorstellung des Forums lesen, wo beschrieben wird, was es beinhaltet und bezweckt..

    Jeder kann seinen Beitrag gegen die Ausbreitung der Epilepsie leisten

    Helfen Sie mit, dass die Zahl der Epihunde nicht steigt, indem Sie kritisch hinterfragen beim Züchter, oder aber nicht beim “Vermehrer” kaufen, wo es egal ist, was da zusammenkommt. Eine Erbkrankheit wie die Epilepsie kann Generationen überspringen, daher sind Papiere nicht “unnötige Geldmacherei”, sie sind der Nachweis über die Ahnen. Zudem hat ein guter Züchter, der alles mit einbezieht und sorfältig einen Wurf plant ganz andere Kosten, weil er immer zusieht, dass er den richtigen, passenden Rüden für seine Hündin aussucht und der dann vielleicht auch schnell mal 1000 km entfernt steht. Und nicht einfach “den um die Ecke” nimmt, weil der “gerade da ist”.

    Sie können mithelfen, indem Sie die Epi Ihres Hundes dem Verein melden, damit, so wie es beim Schweizer Sennenhundverein gehandhabt wird, es in eine Datenbank eingetragen werden kann, um so epilastige Verpaarungen zu

    erkennen und zu vermeiden. Oder in Vereinen anzuregen, solche Datenbanken aufzubauen. Sie können mithelfen, gute Züchter zu unterstützen.

    Dem -häufig genannten- Einwurf “ich habe meinen Hund von einem guten Züchter und er hat trotzdem Epi” möchte ich entgegnen: der Hund ist ein Lebewesen und niemals ist ein Lebewesen 100% einschätz- und planbar, aber: Man muss glaube ich keine große Phantasie haben um sich vorzustellen, wo die “Chance” auf einen kranken Hund größer ist: Dort, wo sorgfältig geplant wird – oder dort, wo genommen wird, was kommt, egal ob Erbkrankheiten in den Ahnen waren.

    Jeder Hund, bei dem nicht nachvollzogen werden kann, was die Ahnen vererben, ist zwangsläufig ein Überraschungs-Ei.

    Sie haben es in der Hand! Bei jedem Auto wird unendliche Male verglichen und gefragt und nur dort gekauft, wo alles stimmt. Bei einem Lebewesen sollte das doch erst recht so sein.

    In diesem Sinne

    Beata Petry mit Glückskleeblatt Basti, Tristan, Karlson und Greta

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    Mit der unheilbaren Epilepsie leben

    Ein an Epilepsie leidender Hund kann seinen Halter in grosse Schrecken versetzen. Trotz der Anfälle ist das Leben des Tieres in den meisten Fällen nicht gefährdet oder beeinträchtigt.

    Von einem Moment auf den andern fällt der Hund zu Boden, sein Körper versteift sich, Kopf und Glieder zucken unkontrolliert. Starre oder verdrehte Augen, Unter- und Ober-Kiefer, die aufeinanderschlagen. Alles typische Symptome für einen Epilepsie-Anfall beim Hund, der einige Sekunden bis einige Minuten dauern kann.

    Hinzu können Erbrechen, unwillkürliches Absetzen von Urin und Kot sowie Speichelschaum vor dem Mund kommen. «Während eines Anfalls ist das Tier nicht bei Bewusstsein», beruhigt Alexandra Durrer vom Cabinet vétérinaire in Lausanne. «Deshalb spürt es kaum Schmerzen. Erst in der Phase nach dem Anfall, wenn es wieder zu Bewusstsein kommt, fühlt es Nachwirkungen wie etwa ein Würgen, Desorientiertheit, Erschöpfung oder seinen erhitzten Körper.»

    Ein epileptischer Anfall wird in vier Phasen unterteilt: Die Prodromalphase, die dem Anfall mehrere Stunden oder gar Tage vorausgeht und sich durch vermehrte Unruhe, Bewegungsdrang oder ängstliches Verhalten zeigt. Dann folgt die «Aura», die Zeit kurz vor dem Anfall, in der die Hunde oft abnorme Verhaltensweisen zeigen, sich verkriechen oder die Nähe des Menschen suchen. «Ik­tus» ist der eigentliche Krampfanfall. Die «postiktale Phase» ist die Zeit der Erholung, die einige Minuten bis mehrere Tage dauert und neben den oben bereits erwähnten Symptomen mit Bewusstseinstrübungen und Verhaltensstörungen einhergehen kann.

    Den Hund schützen vor scharfen Kanten

    Es gibt auch leichte Formen von Anfällen. Dabei verliert der Hund das Bewusstsein nicht. Zusätzlich kommt es aber zu Krämpfen, Angstzuständen und Raserei, zum Beispiel sich in den Schwanz beissen. Die Erholungsphase ist hier nur kurz und der Hund zeigt eine leichte Verwirrung.

    Ein Anfall kann zur Folge haben, dass dem Hund Hirnzellen absterben. Die grösste Gefahr besteht aber darin, dass sich das Tier während des Anfalls selber verletzt. Deshalb darf keine Möglichkeit bestehen, dass der Hund irgendwo herunterfällt oder sich an scharfen Kanten und anderen verletzenden Dingen anschlägt.

    Tierärzte unterscheiden zwischen primärer und sekundärer Epilepsie. Die erste Form, die vererbte Epilepsie tritt besonders bei Hunderassen wie Retrievern, Deutschen Schäfern, Pudeln oder Boxern auf. Die primäre Art kann neben den Anfällen Folgen wie Tumore, Leber- und Nierenleiden oder Meningitis haben. Meist hat der Hund seinen ersten Anfall im Alter von etwa fünf Jahren. Bis heute gibt es keine einfachen Gentests, mit denen man diesen Defekt identifizieren könnte. Laut Durrer wird aber daran gearbeitet.

    Mit dem Alter wächst das Risiko für die sekundäre Epilepsie. Sie wird verursacht durch andere Krankheiten, ist also eine Nachwirkung von Traumata des Hirns, Thrombosen, Tumoren, Infektionskrankheiten oder Diabetes. Aber auch die Aufnahme von Giften kann zu sekundären Epilepsien führen. Deshalb ist es wichtig, dass der Halter dem Hund verbietet, Abfälle am Wegrand zu fressen. Und Schokolade ist für den Vierbeiner tabu, denn ihr Inhaltsstoff Theobromin ist für Hunde tatsächlich giftig. Jeder Hund kann zu einem sekundären Epileptiker werden.

    Rund ein Anfall pro zwei Monate ist laut Durrer kein Grund, jedes Mal einen Tierarzt aufzusuchen. «Sollten sich jedoch die Anfälle häufen und einmal pro Monat auftauchen, muss etwas getan werden.» Das heisst, der Hund erhält eine medikamentöse Therapie. Deren Ziel es ist, die Häufigkeit der Anfälle so niedrig wie möglich zu halten.

    Epilepsie ist kein Todesurteil

    Ein Medikament ist Phenobarbital, ein Barbiturat. Das waren die Vorgänger der heutigen Schlafmittel für Menschen. Sie haben jedoch Nachteile: So wurden sie als Schlafhilfen vom Markt genommen wegen ihres hohen Suchtpotenzials sowie der Gefahr einer tödlichen Überdosierung. Das ist der Grund, weshalb Phenobarbital heute bei Sterbehilfeorganisationen zum Einsatz kommt und auch, um Tiere einzuschläfern. Zudem besteht laut Durrer bei den Barbituraten ein Problem mit der wachsenden Toleranz. «Das heisst, das Tier braucht immer höhere Dosen.» Daneben kann Phenobarbital Leberschäden verursachen.

    «Es gibt jetzt auch neue Mittel, welche eine Alternative zu Phenobarbital darstellen», sagt Durrer. Sind neben Epilepsie noch andere Krankheiten im Spiel, wie dies oft bei der sekundären Epilepsie der Fall ist, kommt es vor, dass Hunde nicht mehr auf Epilepsie-Therapien ansprechen. Laut Durrer hat die Epilepsie grundsätzlich aber keinen direkten Einfluss auf die Lebenserwartung.

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    Kommentare (8)

    Michèle Lichtsteiner am 18.11.2017 um 12:04 Uhr

    Wir haben seit gestern die Diagnose Epilepsie bei unserem bully Rüden.

    Nun bin ich einwenig überfordert mit der Situation.

    Muss ich täglich mit krämpfen rechnen? Kann er normal leben?

    Besten Dank für euer feedback

    Mein Wolfspitz hat seit 2 Jahren Epi Anfälle .Trotz Medikamente alle 3 Wochen bis 10 Anfälle .

    Er bekommt Luminal und Kaliumbromid ,.

    Jetzt ist er 7 Jahre .Er hatte auch jene Untersuchungen ob er ein Tumor im Kopf hat usw ..Hat jemand Erfahrung mit der Bachblütenmidchung 104 ?

    Bei unserem Odi ein Husky heute 11 Jahre, wurde nach dem 1.Anfall ein Gehirntumor diagnostiziert. Laut TA gab es 3 Möglichkeiten, Bestrahlungen, Gehirnoperation oder Tabletten. Wegen seines Alters wollten wir im die ersten zwei Möglichkeiten nicht antun. So bekamen wir Pexion das er sehr gut verträgt. Seine Anfälle sind alle 4 Wochen, ihr werdet es nicht glauben immer einen Tag vor Vollmond bzw. 2 Tage nachher. Wir werden daher immer 2 Tage bevor, zusätzlich eine Tablette Gabapentin 400g verabreichen. Unsere TA bestätigte mir auch das es mit dem Mondphasen zusammenhängen könnte.

    Mein Hund hat zwar sehr kurze, aber dafür häufige Anfälle, z.B. gestern 7. Naturheilmittel hat nicht geholfen, Pexion ebenso nicht, obwohl die Dosis erhöht wurde. Jetzt bekommt er Phenoleptil und Libromide, jeweils 2,5 Tabletten am Tag, aber die Anfälle hören nicht auf. Ein Kastrationschip hat ebenfalls nicht geholfen, da der Tierarzt ausprobieren wollte, ob sich der Hund wegen der läufigen Hündinnen aufregt und deswegen die Anfälle bekommt. Da er die Höchstdosis der Tabletten bekommt, kann man wohl nichts mehr tun. Manchmal bleibt er einige Wochen anfallsfrei, dann gibt es aber wieder gleich mehrere pro Tag bzw. Nacht.

    Seit 1 Jahr hat mein Hund kurze (2-3 Minuten) ca,2-6,alle 8-16 Tage Anfälle.Anfangs hatte er mit Pexion den Zyklus verlängern können,von 3 auf 8 Tage.Dann Kam in Kombi,Gabapentin hinzu,was den Zyklus um weitere 6 Tage verlängerte.Mafi bekommt zur Zeit 2x 800 mg Pexion,er wiegt 32 Kg. und 4x 300 Gabapentin.Die 4.Tablette gebe iich um 00:00,weil er sonst ab 18:00 über Nacht alles abgebaut hat und einen Entzug hat.Futter hatte ich auch umgestellt und danach hatte er 20 Tage krampfrei überstanden,bis Gestern,da bekam er wieder 4 Anfälle und Heute dann gegen Nachmittag wieder einen Krampf.Ich finde einfach nicht heraus,was bei ihm die Auslöser sind.

    @Regula. nützt das Pexin bei deinem Hund? In Kombination mit Phenobarbital?

    Unser schöner Whippet bekam mit 3 Jahren seinen ersten Anfall, heute ist er 7 J,mit dem Tierarzt alles durchprobiert, mehr oder weniger ohne lange Erfolge ! die Anfälle + Abhängigkeit vom Aphenylbarbit waren/ist enorm ! geholfen hat NICHTS lang!(eben diese Abhängigkeit vom Barbit ist SCHLIMM :(

    Jedoch gibts seit 2014 endlich 1 Hunde Epi Medi Pexion,kommt aus D, ist hier in der CH sehr teuer,seit ca 6 Mt bekommt er in Kombination Aphenylbarbit (das wir massiv abbauen müssen)das PEXION.Ob das neue Medi wirklich nützt kann ich noch nicht sagen.Im Moment haben wir auch 1NaturHeilärztin welche uns unterstützt! 1x im Monat 1 Anfall ist wieder unser Ziel :)

    mein Hund erkrankte mit 10 jahren an altersepilepsi, die Schulmedizin konnte leider nicht helfen, habe einen Homöopathen gefunden der ihr helfen konnte. er erklärte mir das in den Impfungen quecksilber als träger drin ist. habe weiter geforscht, habe rausgefunden dass quecksilber die Qualität hat, die hirnschranke zu durchbrehen und im hirn Ablagerungen machen kann, und, e voila das kann dann altersepilepsi auslösen. mittlerweile ist meine Hündin 13 jahre alt und hatte nie mehr einen vorfall. der Homöopath hat sich 1std. zeit genommen und kostete 170,-fr. der schulmediziner hat 2x blut abgenommen konnte nicht helfen kostete über 400.-fr. voila. se tout.

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    Put on the computer what the public asks for, not everything about the US.

    I asked for a total medal count. I have been looking for 20 minutes and still cannot find it.

    I also asked for a specific medal count for a specific country and got a history of when they first started to compete in the Olympics. I asked for a medal count for 2018, as of today,

    not a history of that country.

    You don't even accept what I have asked.

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    Epilepsie bei Hunden

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    Definition:

    Als Behandlungsmaßnahme bei Epilepsie bei Hunden, verordnet der Tierarzt sogenannte Antiepileptika. Foto: vetproduction

    Was ist Epilepsie bei Hunden?

    Die Epilepsie bei Hunden ist eine Erkrankung, bei der die Nervenzellen im Gehirn übermäßig erregt sind und der Hund dadurch krampft. Tierärzte unterscheiden die primäre Epilepsie bei Hunden von einer sekundären Epilepsie. Die primäre Epilepsie bei Hunden ist eine Erbkrankheit, die gehäuft bei bestimmten Rassen, beispielsweise dem Golden Retriever, Labrador Retriever, Collie oder Beagle, vorkommt. Die Nervenzellen von Hunden mit Epilepsie sind leichter erregbar, was zu den Krämpfen führt. Bei einer sekundären Epilepsie bei Hunden ist eine andere Grunderkrankung die Ursache für die epileptischen Krämpfe. Beispielsweise können eine Entzündung des Gehirns, eine Leber- oder Nierenerkrankung oder eine Vergiftung beim Hund die Krämpfe auslösen.

    Im „klassischen epileptischen Krampf“ liegt der Hund auf der Seite, ist nicht mehr ansprechbar und zeigt Streckkrämpfe und rudert mit den Beinen. Er kann Urin und Kot verlieren und oftmals speichelt er. Die Augen können verdreht sein. Wie lange ein epileptischer Krampf beim Hund dauert, variiert sehr stark. Meist sind die Hunde nach einem Krampf verwirrt, desorientiert und erschöpft. Untypische Krämpfe äußern sich beispielsweise durch Zucken einer Gliedmaße oder eines Muskels oder durch auffälliges Verhalten; der Hund schnappt beispielsweise nach nicht vorhandenen Fliegen, läuft im Kreis, starrt in die Luft oder bellt fiktive Personen oder Gegenstände an.

    Was sind die Ursachen der Epilepsie bei Hunden?

    Der Tierarzt unterscheidet verschiedene Ursachen für Epilepsie bei Hunden. Die eigentliche (primäre) Epilepsie bei Hunden liegt vor, wenn alle anderen möglichen Ursachen ausgeschlossen sind. Erkrankungen der inneren Organe, wie Nieren- oder Leberstörungen oder Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System, können eine sekundäre Epilepsie bei Hunden auslösen. Bei jungen Hunden kann ein sogenannter Shunt vorliegen; darunter versteht man eine Missbildung der Lebergefäße. Dabei werden die Giftstoffe nicht genügend aus dem Körper gefiltert, reichern sich im Gehirn an und führen zu Krämpfen. Infektionskrankheiten und Vergiftungen können die gleichen Symptome auslösen, ebenso wie eine Störung im Salz- und Wasser-Haushalt des Hundes. Auch Erkrankungen des Gehirns lösen Krämpfe aus. Missbildungen, Verletzungen, Entzündungen oder Tumoren sind weitere mögliche Ursachen für Epilepsie bei Hunden.

    Sind alle Ursachen für Epilepsie bei Hunden ausgeschlossen, liegt eine sogenannte primäre Epilepsie (idiopathische Epilepsie) vor. Die Ursache für das Krampfen liegt in den Nervenzellen des Gehirns selbst. Durch einen erblichen Fehler sind die Nervenzellen leichter erregbar und sind schnell zu stark gereizt. Der Hund bekommt einen epileptischen Krampfanfall. Besonders häufig betroffen sind hiervon beispielsweise Cockerspaniel, Pudel, Deutsche Schäferhunde, Golden Retriever, Labrador Retriever, Boxer und der Vizla. Meist sind die Hunde beim ersten Krampf zwischen einem und fünf Jahre alt. Generell empfiehlt es sich, nicht mit Hunden, die an Epilepsie leiden, zu züchten, da eine Vererbung nahe liegt.

    Wie äußert sich eine Epilepsie bei Hunden?

    Eine Epilepsie bei Hunden äußert sich, unabhängig von ihrer Ursache, durch verschieden starke Krampfanfälle. Bei einigen Hunden deutet sich der beginnende Anfall bereits durch eine Änderung des Verhaltens an: Der Hund ist ängstlich, unruhig oder sehr anhänglich. Bei Hunden, die eine sogenannte „Aura“ vor ihren Anfällen zeigen, ist es ratsam, beruhigend auf sie einzuwirken, denn dies kann den folgenden Anfall abschwächen.

    Bei einem „klassischen“ epileptischen Anfall, der Tierarzt spricht vom generalisierten epileptischen Anfall, liegt der Hund auf der Seite. Er streckt die Beine steif von sich und rudert mit ihnen. Seine Augen sind verdreht und er reagiert auf Ansprache nicht mehr. Es kann sein, dass der Hund beim epileptischen Anfall vermehrt speichelt und Urin und Kot verliert.

    Bei partiellen epileptischen Anfällen zucken häufig einzelne Muskeln, oftmals im Gesicht, oder einzelne Gliedmaßen des Hundes. Der Hund kann außerdem den Kopf oder Hals verdrehen. Es gibt auch komplexere Formen von partiellen Anfällen. Der Hund zeigt dann Verhaltensänderungen, beispielsweise Angst, er schreit, schnappt nach imaginären Fliegen, starrt in die Luft, bellt fiktive Menschen oder Gegenstände an oder rennt wild im Kreis herum.

    Epilepsie beim hund ein tipp

    Epilepsie / Epileptieforme Anfдlle

    Die Epilepsie beim Hund hat grundsдtzlich 2 Ursprьnge :

    zum ersten kann eine erblich bedingte Anlage durch einen Defekt am 17. Chromosomenpaar vorhanden sein. Dadurch begьnstigte Anfдlle treten dann meist in ganz jungen Jahren schon auf.

    Andererseits erscheinen Anfдlle im Sinne der erworbenen Epilepsie als Traumafolgen oder im Zuge betrдchtlicher Stoffwechselbelastungen.

    Auslцser in allen Fдllen sind psychische Erregung, Stoffwechselvergiftung und Hormonumstellungen bzw. – imbalancen und Infektionen durch Zeckenbisse ьbertragene Krankheiten (diese Formen scheinen an Hдufigkeit stark zuzunehmen).

    Die Epilepsie galt frьher als unheilbar, man vermutete Dдmonen und Besessenheit dahinter. Auch heutzutage tappt man vielfach im dunkeln, weil die Anfдlle meist aus heiterem Himmel zu kommen scheinen. Das Leiden ist jedoch nicht allein auf das Grosshirn beschrдnkt, sondern bezieht seine eigentlichen Ursachen aus dem Bereich der Leber, wo spezifische Enzyme nach einem falschen Muster arbeiten und so Giftstoffe entstehen, die ьber die Blutbahn ins Gehirn gelangen. Dort werden wiederum andere Substanzen, die sogenannten Neurotransmitter, blockiert und ergeben so ein verzerrtes Uebertragungsmuster, das dann eben den einen oder anderen Anfall provoziert.

    Wie kann so ein Anfall ablaufen?

    Von einem Moment auf den anderen verдndert sich das Verhalten des Hundes, er wird steif und verunsichert, es kann auch speicheln einsetzen, die Tiere stьrzen zu Boden und strecken die Gliedmassen von sich. Es tritt eine sichtbare Verkrampfung ein, die Beine, manchmal auch der Kopf zucken und strampeln, der Blick ist starr, manchmal schlagen die Kiefer aufeinander. Der Anfall (mit oder ohne Bewusstseinsstцrung) dauert wenige Sekunden bis mehrere Minuten, die Tiere kцnnen erbrechen, Kot und Urin unwillkьrlich absetzten und auch massenhaft schaumigen Speichel produzieren. Wдhrend eines Anfalles soll der Tierbesitzer unbedingt darauf achten, dass sich das Tier nicht verletzten kann.

    Ist der Anfall vorbei, sind die Erkrankten meist mehr oder weniger stark benommen, die Erholungszeiten varieren hier stark und sind mit dem Schweregrad der Erkrankung gekoppelt. Bei hormonellen Inbalancen kann das Tier auch aggressiv reagieren, hier sollte dem Tier jedenfalls Ruhe gewдhrt werden. Es gibt Patienten, welche nach einem Anfall sehr starken Appetit entwickeln oder auch Durst, andere zeigen einen starken Bewegungsdrang.

    Die Abstдnde zwischen den Anfдllen sowie auch die Intensitдt der einzelnen Anfдlle sind sehr unterschiedlich, genauso wie die Erholungszeiten , sicherlich ist daran der Schweregrad der Erkrankung abzulesen .

    Was fьr Therapiemцglichkeiten und Heilungschancen bestehen?

    Die Schulmedizin kennt hier lediglich die Verabreichung von chemischen Mitteln, welche die Krampfbereitschaft unterdrьcken, leider fьhren diese auch zu lдstigen Nebenwirkungen ( Belastung fьr Leber und Darm, so dass im weiteren ein anderes Mittel eingesetzt werden muss, um diese Symptome zu bekдmpfen, evtl. kцnnte eine Schwдche der harnableitenden Organe die Folge sein, da die Mittel und Stoffwechselschlacken in dem Fall ьber die Niere ausgeschieden wьrden. Der gesamte Organismus befindet sich in einem absoluten Ungleichgewicht) , indem sie den Stoffwechsel belasten und das Leiden an Umfang zunimmt, so fьhrt dies dazu, dass die Medikamentendosis erhцht werden muss und die Anfдlle trotzdem immer wieder auftauchen in kьrzer werdenden Abstдnden und im Ausmass verstдrkt. Bei schwerwiegenden Erkrankungen kann es durchaus sein, dass das Tier nach einem Anfall sogleich einen zweiten produziert, dies kann zur Folge haben, dass das Tier in den sog. Status epilepticus fдllt, was sehr schwere Folgen fьr den Organismus nach sich zieht. Dieser Zustand kann lediglich durch eine Narkose unterbrochen werden. Nicht selten folgen auf die rel. starke Medikation auch Verдnderungen im Verhalten – der Teufelskreis ist komplett!

    Patienten im „Anfangsstadium“ lassen sich sehr gut mit Alternativmedizin behandeln, bei einem Tier, bei welchem bereits die chemischen entkrampfenden Mittel eingesetzt wurden, muss man sich da langsam rausschleichen, denn es kann durchaus ein Suchtpotential bestehen, ein sofortiges Absetzen kцnnte zu massiven Entzugserscheinungen sowie zu einem Schock fьhren. Auch ist hier dringend eine Entgiftung und passende Steigerung der Immunabwehrkrдfte notwendig.

    Die alternative Behandlungsmethode hat einen allgemeinen sowie einen individuellen Aspekt:

    Eine zwingende Notwendigkeit wird sein, die Leber zu entlasten im Sinne einer Entgiftung und Ausleitung , hier kдme ein spezielles Harz aus Mexiko in Frage. Um der Leber auf die Sprьnge zu helfen, kцnnen homцopathische Heilmittel helfen (hier muss jeweils das passende gewдhlt werden), welche die Leber soweit mцglich sanieren , diese mьssen tдglich eingegeben werden. Die Enzymtдtigkeit der Leber sollte angeregt werden. Hierzu gibt es Mцglichkeiten mit biologischen Prдparaten, welche u.a. immunstьtzend wirken.

    Diese Basistherapie mit leberschьtzenden und immunsteigernden Prдparaten wird in Form einer Dauertherapie eingesetzt.

    Noch was zu einer belasteten Leber, leider ist es so (das gilt auch fьr den Menschen), dass eine Leberfunktionsstцrung erst bei einer Schдdigung von ca. 2/3 des Organs sichtbar fassbar wird einerseits im Laborbefund, andererseits in Symptomen des Patienten. Es empfiehlt sich aber, ab und zu eine sog. Reinigungskur zu machen, um die stets belastete Leber von Schadstoffen zu befreien. Auch eine Leberschonkostdiдt kann wirkungsvoll sein. Lesen Sie hier mehr ьber die Leberfunktionen.

    Die Individualtherapie basiert auf einer speziell auf den Patienten abgestimmten Bachblьtenmischung auf tiefgreifender Basis zur Umstimmung und fьhrt den Patienten aus dem Dilemma der Uneinigkeit heraus, sollte ein Anfall eintreten, fьhren diese Tropfen gleich danach gegeben zu schnellerer und tiefgreifender Erholung. Die Bachblьten sollen regelmдssig und ьber einen lдngeren Zeitraum verabreicht werden, um die Tiefenwirkung zu erlangen, auch sollte keinesfalls ein Unterbruch in den Gaben erfolgen, es kann auch durchaus sein, dass die Mischung zu einem spдteren Zeitpunkt entsprechend angepasst werden muss. Weitere Informationen zur Bachblьtentherapie finden Sie hier.

    Einige Homцopathika haben Epilepsie in ihrem Arzneimittelbild, die Therapie kann also mit einer individuellen homцopathischen Konstitutionstherapie komplettiert werden.

    Tritt trotzdem ein Anfall auf, wird dieser mit der sofortigen Gabe eines homцopathischen Notfallmittels aufgefangen, der Krampfanfall lцst sich sehr schnell und die Folgen sind gering, in den wenigsten Fдllen kommt es so zu Bewusstseinsstцrungen. Dieses Mittel sollte der Besitzer des erkrankten Tieres immer und ьberall griffbereit haben.

    Es empfiehlt sich fьr einen effektive und anhaltende Stabilitдt hier die aufgefьhrten Alternativheilmethoden (Homцopathie, Bachblьten, Enzymtherapie, Phytotherapie, Anti-Homцotoxische Behandlung) gemeinsam einzusetzen, was dabei wichtig ist, die Mittel mьssen auf den Patienten zugeschnitten sein und dьrfen sich gegenseitig in ihrer Wirkung keinesfalls auflцsen. Es gibt also kein Pauschal-Rezept "gegen" Epilepsie, wenden Sie sich an den erfahrenen Naturheilpraktiker .

    Was unbedingt erwдhnt sein muss, haben Sie Geduld mit den Alternativheilmethoden und ziehen Sie bitte die Behandlung ьber einen lдngeren Zeitraum evtl. als Dauertherapie durch, Sie werden sehen, dass die Krankheit sehr wohl beeinflussbar ist und evtl. auch heilbar sein kann!

    Es gibt einige, wenige angeborene Formen von Epilepsie, welche wenig beeinflussbar sind, hier empfiehlt es sich die beiden Methoden der Alternativ- und der Schulmedizin zu kombinieren, um Nebenwirkungen der starken Medikamente zu reduzieren.

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    Epilepsie beim hund ein tipp

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    Epilepsie – Das Gewitter im Gehirn von Nicolai Richel

    Epilepsie, was ist das überhaupt?

    Welche Gründe gibt es für epileptische Erkrankungen?

    Bei Hunden, wie z.B. dem Berner Sennenhund, Retrievern und dem deutschen Schäferhund sind genetische Vererbungen bekannt, jedoch kann diese Krankheit alle Hunde- und Katzenrassen betreffen.

    Welche Rolle spiele ich als Tierhalter?

    Entfernen sie lieber spitze oder scharfkantige Gegenstände aus der Umgebung der/des Krampfenden, um Verletzungen dadurch zu verhindern und beobachten sie oder besser filmen sie wenn möglich den Krampfanfall.

    Ist Epilepsie therapierbar?

    In der Regel wird durch medikamentöse Behandlung je nach Stärke und Häufigkeit der Anfälle eines Patienten in bis zu 40 % der Fälle eine völlige Symptomfreiheit und in weiteren 40 % eine deutliche Minderung in Anzahl und Stärke der Anfälle erreicht. Leider bleiben dennoch 20 % aller Epilepsien resistent gegenüber allen dem Tier zumutbaren Therapien.

    Tierklinik im Tierzentrum Gelnhausen

    Vier Tierärzte führen hier an sieben Tagen in der Woche die Sprechstunde durch. Montag bis Freitag werden chirurgische Eingriffe und andere Eingriffe in Narkose durchgeführt. Den chirurgischen Bereich leitet Tierarzt Wolfgang Kestler, den Bereich der Diagnostik und inneren Medizin betreut Gisela Niebch, Fachtierärztin für Klein- und Heimtiere. Ein breites diagnostisches Spektrum ermöglicht eine schnelle Diagnosefindung und damit auch einen frühen Therapiebeginn, um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Hierzu bietet die Tierärztliche Klinik Diagnostik wie Ultraschall, Herzultraschall, Endoskopie, digitales Röntgen, Blutuntersuchungen mit Auswertung im Haus und vieles mehr.

    Desweiteren bietet die Klinik auch einen jährlichen Vorsorge-Check an, um noch vor dem Auftreten von Symptomen Krankheiten zu erkennen und zu therapieren. Eine adäquate Therapie Ihres Tieres ist unter anderem durch den chirurgischen Bereich und die Möglichkeit der stationären Aufnahme für zum Beispiel operierte Tiere oder Infusionspatienten gewährleistet. Hier werden auch verunfallte Tiere und andere Intensivpatienten betreut. Die Hunde der Helfer und Ärzte haben hier zum Beispiel schon des öfteren durch Blutspenden anderen Hunden das Leben gerettet

    Auch über den täglichen Klinikalltag hinaus engagieren sich die Ärzte der Tierklinik rund um das Thema Tiere. So wurde eine Vortragsreihe veranstaltet zum Thema „Hunde mit Beruf“, in deren Rahmen unter anderem über Spürhunde, Blindenführhunde, Hütehunde und Jagdhunde referiert wurde. Ebenso bietet Fachtierärztin Gisela Niebch regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse für Tierbesitzer an.

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