понедельник, 28 мая 2018 г.

epilepsie_beim_hund

Startseite

Wir heißen Sie willkommen!

Verzweiflung, Angst und Hilflosigkeit sind die ständigen Begleiter eines Hundebesitzers, der einen epileptischen Hund hat.

Nicht nur die Angst um das geliebte Tier alleine ist die Last, sondern auch noch die Bemerkungen der Mitmenschen, die herzlos "lass den einschläfern und hole dir einen gesunden Hund" deutlich machen, dass unser "bester Freund" eben nur eine Sache ist.

die weiche Nase, die dich anstubst, wenn deine Gedanken in's Trübe tauchen,

der Kasper, der dich trotz allem Stress zum Lächeln zwingt,

der Kopf, der auf deinem Schoß liegt, wenn du dich einsam fühlst,

die Augen, die dir bis ins Herz schauen und dir immer wieder diese selbstlose Liebe zeigen,

diese Liebe, die uns morgens lächeln lässt, auch wenn wir krank sind und von Schmerzen geplagt werden.

Die Liste könnte endlos weiter geführt werden, aber wozu? Ein Hund, dieser Hund, mein Hund ist -

Manchmal wirken keine Medikamente.

Manchmal können Tierärzte und Tierkliniken nichts mehr tun.

Manchmal geschehen aber auch kleine Wunder. und so ein Wunder möchte ich hier zeigen.

Epilepsie Epilepsie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen bei Hund und Katze, ein chronisches.

Auslöser für Epilepsie Eine Epilepsie kann durch verschiedene Komponeten ausgelöst werden Fütterung ( Getreide sollte n.

Ausschlussdiagnostik Wie wird eine Epilepsie bei Hunden diagnostiziert? Der Tierarzt diagnostiziert eine Epilepsie bei.

Kann eine Epilepsie bei Hunden behandelt werden Der Tierarzt behandelt eine Epilepsie bei Hunden entsprechend ihrer Ursache. Ist die Ursache für .

Epilepsie Forum Oft wissen Tierkliniken, Tierärzte, Tierheilpraktiker usw. einfach nicht mehr weiter. Im einem Fo.

Was können Hundebesitzer tun? Ganz verhindern können wir das nicht. Nicht einmal ein Züchter, der nur mit den allerbesten und g.

Zecken-, Würmer und Co Ein Hund mit epileptischen Anfällen ist besonders vorsichtig zu behandeln. Spot On, Impfungen, ei.

Epilepsie beim Hund

Epilepsie beim Hund kann verschiedenste Auslöser und Ursachen haben. Die Therapie erfolgt mit Tabletten, doch Ernährung kann die Behandlung beeinflussen.

Epilepsie bei Hunden kommt häufiger vor, als viele denken: Einer von 200 Hunden in Deutschland leidet an Epilepsie. Eine Krankheit, deren Ursachen noch nicht vollständig bekannt sind und von der besonders häufig bestimmte Hunderassen betroffen sind. Dennoch ist Epilepsie bei Hunden meist gut zu behandeln, wenn man die Auslöser erkennt. Hier erfahren Sie, wie Sie die Anzeichen einer Epilepsie beim Hund erkennen, welche Folgen die Krankheit hat und wie eine Behandlung aussehen kann.

Ursachen der Epilepsie bei Hunden

Die Ursachen der Epilepsie bei Hunden sind noch nicht vollständig erforscht und daher meist unbekannt (idiopathisch). Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass Epilepsie vererbbar ist, denn bei einigen Hunderassen tritt sie besonders oft auf. Beispielsweise der Deutsche Schäferhund, Beagle, Dackel, Labrador Retriever, Golden Retriever, Border Collie, Shetland Sheepdog, Pudel, Boxer und noch einige andere Rassen stehen in Verdacht, häufiger zu erkranken als der Durchschnitt.

Epilepsie bei Hunden lässt sich in zwei Arten unterteilen: primär und sekundär. Primäre Epilepsie ist angeboren. Sekundäre Epilepsie hat andere Ursachen, wie zum Beispiel Erkrankungen der Leber oder der Niere. Auch Infektionen des Gehirns, wie Toxoplasmose, Staupe oder Neosporose bei Hunden können eine Rolle spielen.

Lebenserwartung von Hunden mit Epilepsie

Der erste Anfall tritt meist zwischen einem Alter von sechs Monaten und drei Jahren auf. Je jünger das Tier bei seinem ersten Anfall ist, desto schwerer ist die Epilepsie später zu kontrollieren. Die Lebenserwartung ist jedoch mit entsprechender Therapie meist nicht geringer als bei einem gesunden Hund. Abgesehen davon ist Epilepsie nur sehr selten ein Grund, um einen Hund einschläfern zu lassen, da diese meist sehr gut auf Medikamente ansprechen.

Einen epileptischen Anfall erkennen

Eine Epilepsie beim Hund äußert sich durch verschiedene Symptome. Anzeichen für einen epileptischen Anfall sind unter anderem:

  • Zuckungen und Krämpfe
  • Ohnmachtsanfälle
  • plötzliches ungewöhnliches Verhalten
  • Wesensveränderungen
  • Bewusstseinsstörungen
  • Störungen des Gleichgewichtes (Schwanken bis hin zum Umfallen)

Formen und Auslöser der Epilepsie beim Hund

Bei der Epilepsie des Hundes gibt es eine Unterteilung in zwei Formen: fokal und systemisch. Fokale Epilepsie ist beschränkt auf einen Ort des Körpers, beispielsweise das Gesicht und äußert sich dann durch Speicheln, Gesichtszuckungen oder leeres Starren.

Es kann bei dieser Beschränkung bleiben, allerdings können sich die Symptome auch auf den ganzen Körper des Hundes ausweiten (systemische Epilepsie). Meist äußert sich die systemische Epilepsie in Form von sogenannten "tonisch-klonischen Anfällen". Dabei findet ein Wechsel von tonischen (= starr, Versteifung) und klonischen (= rhythmische Muskelzuckungen) Krämpfen statt.

Manchmal gibt es für die epileptischen Anfälle einen erkennbaren Auslöser, wie Einschlaf-, oder Aufwachphase, spezielle Geräusche, Stress des Hundes oder Stress des Besitzers, der auf den Hund übertragen wird.

Folgen eines epileptischen Anfalls

Ein epileptischer Anfall beim Hund ("Status Epilepticus") kann potenziell lebensbedrohlich sein. Das Nervensystem reagiert über, das Gehirn kann dadurch geschädigt werden und bestimmte Körperabläufe, wie zum Beispiel die Atmung, können unter Umständen nicht mehr gesteuert werden.

Derartige Episoden dauern im Durchschnitt nur etwa ein bis zwei Minuten. Die Intervalle dazwischen sind sehr unterschiedlich und liegen im Bereich von Minuten bis Jahren. Oft werden die Anfälle des Hundes im Alter häufiger und heftiger.

Ist ein Hund Epileptiker, sollte er möglichst selten alleine gelassen werden, um in Notfällen einen Transport zum Tierarzt ermöglichen zu können.

Genaue Diagnose durch den Tierarzt wichtig

Um Epilepsie bei einem Hund richtig behandeln zu können, muss zunächst ein Tierarzt versuchen, die Ursache herauszufinden. Um sekundäre Epilepsie auszuschließen, müssen unterschiedliche Tests gemacht werden. Folgende Untersuchungen geben unter anderem einen Überblick über die Funktion der inneren Organe und sollten daher durchgeführt werden:

  • Bluttests
  • Harnanalysen
  • neurologische Tests
  • Leberfunktionstests
  • Ultraschall
  • Röntgen
  • Elektrokardiographie

Mit diesen Tests kann der Tierarzt beispielsweise eine Unterzuckerung, Gehirntraumata, Mineralstoffmangel, Sauerstoffminderversorgung oder Vergiftungen mit Rattengift, Schneckenkorn et cetera ausschließen.

Bekannte Ursachen beheben

Generell gilt es, die Ursache einer Epilepsie beim betroffenen Hund herauszufinden und zu beseitigen. Liegt diese zum Beispiel in einer Mineralstoff-Unterversorgung, sollte an der Ernährung des Tieres gearbeitet werden.

Beim Kauf von Hundefutter muss auf ausreichend enthaltene Nährstoffe, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine geachtet werden. Im besten Fall kann eine Beratung mit einem Tierernährungs-Spezialisten helfen, die individuell passende Diät zusammenzustellen.

Medikamente zur Behandlung von Epilepsie

Ist keine Ursache festzustellen, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine sogenannte idiopathische Epilepsie. In diesem Fall wird der Tierarzt auf Medikamente zurückgreifen, welche die Häufigkeit und Dauer der Anfälle verringern sollen. Meist wird der Wirkstoff Phenobarbital verschrieben, Handelsname "Luminal®".

In der Regel sollen die Tabletten einmal täglich verabreicht werden. Gerade am Anfang der Behandlung kann es zu Nebenwirkungen wie Erbrechen, Müdigkeit und vermehrtem Trinken kommen. Diese sollten allerdings nach einigen Tagen verschwinden. Zudem können sowohl geringe als auch übermäßige Fresslust als Nebenwirkung von Phenobarbital auftreten – daher ist es ratsam, das Gewicht des Hundes genau im Auge zu behalten.

Es ist ratsam, dass der Wirkspiegel im Blut des Tieres alle sechs Monate vom Tierarzt kontrolliert wird. Im Bedarfsfall kann dann Phenobarbital mit anderen Medikamenten wie Kaliumbromid kombiniert werden, um bessere Ergebnisse zu erreichen.

Was tun bei einem epileptischen Anfall?

Bei einem akuten epileptischen Anfall des Hundes ist Phenobarbital ungeeignet, da es 30 Minuten braucht, um in das Gehirn zu gelangen und seine Wirkung zu entfalten.

In solchen Fällen muss mit Wirkstoffen wie Diazepam eingegriffen werden, das, vom Tierarzt in die Vene oder den Muskel verabreicht, schon nach zwei bis zehn Minuten seine Wirkung entfalten kann. Zudem gibt es Zäpfchen, die dem Hund bei einem epileptischen Anfall durch den Besitzer verabreicht werden können und schnelle Linderung verschaffen.

Während des Anfalles sollten Sie auf eine möglichst reizarme Umgebung achten, um den Anfall nicht unnötigerweise zu verlängern oder zu verstärken. Stellen Sie zudem sicher, dass sich der Hund nicht an in der Nähe liegenden Gegenständen verletzten kann.

Homöopathie zur Unterstützung der Therapie

In chronisch wiederkehrenden Fällen kann unter Aufsicht eines erfahrenen Homöopathen auch die Homöopathie unterstützend eine Hilfe sein. In Kombination mit den Medikamenten der Schulmedizin können so betroffene Organe des Hundes gestärkt werden.

Auch tiefer liegende Ursachen wie Stressanfälligkeit des Hundes und somit häufiger auftretende epileptische Anfälle lassen sich sowohl homöopathisch als auch verhaltenstherapeutisch hervorragend unterstützend behandeln.

Mögliche Mittel der Homöopathie könnten zum Beispiel Sulfur, Cuprum aceticum, Oenanthe, Bufo, Cicuta virosa, Helleborus oder Hyoscyamus sein. Die richtige Auswahl des Mittels, der Potenz und der Häufigkeit der Gaben ist jedoch schwierig und sollte einem Homöopathen überlassen werden, der Erfahrung mit der Behandlung von Epilepsie bei Hunden hat.

Epilepsie beim Hund

Auch Hunde können an dem bekannten Anfallsleiden Epilepsie leiden. Ähnlich wie beim Menschen kann die Erkrankung für Hund und Halter sehr belastend sein, wenn es häufiger zu starken Anfällen kommt. Bei Epilepsie kommen verschiedene Formen und auch Ursachen in Betracht. Die Behandlung richtet sich nach Schwere und vor allem Häufigkeit von Anfällen.

Epilepsie - was ist das?

Bei Epilepsie entladen sich spontan und heftig bestimmte Neuronengruppen im Gehirn. In der Folge kommt es zu einem anfallsartigen Geschehensablauf mit stereotypen Bewegungs-, Gefühls- und Verhaltensabläufen. Epilepsie bezeichnet eine Erkrankung, bei der es wiederholt und gehäuft zu solchen Anfällen kommt.

Ursachen von Epilepsie

Epilepsie kommt in zwei Grundformen vor:

Primäre Form

In der sogenannten idiopathischen oder primären Form ist keine Ursache oder Grunderkrankung für die Krampfanfälle feststellbar. Auch das Gehirn ist bei dieser Form normal gestaltet und gesund.

Sekundäre Form

Die andere, sekundäre Form der Krankheit tritt als Folge und in Begleitung von Grunderkrankungen wie Enzephalitis, Vergiftungen, bestimmten Infektionen mit Viren wie etwa Herpesinfektionen, Traumen jeglicher Art und bei Gehirntumoren vor. Weiterhin können auch Leber- und Nierenerkrankungen sowie verschiedene Stoffwechselerkrankungen das Anfallsleiden verursachen. In Betracht kommt zum Beispiel der sogenannte Shunt, bei der Lebergefäße durch Missbildungen nicht in der Lage sind, die Reinigungsfunktion der Leber ausreichend zu erfüllen. Die Erkrankung befällt in diesem Fall sehr junge Hunde. Im Gehirn reichern sich Giftstoffe an, welche die Krämpfe auslösen. Auch Bleivergiftungen führen oft zu Epilepsie.

Eine erbliche Disposition bringen die Rassen Boxer, Zwergpudel, Beagle, Collie Golden Retriever, Vizla und Cocker Spaniel mit. Man geht heute davon aus, dass ihre Nervenzellen im Gehirn übererregbar sind und auf kleinste Reize heftig reagieren. Erstmalig tritt im Falle der Vererbung ein Anfall im Alter zwischen einem und fünf Jahren auf.

Symptome von Epilepsie

Der klassische Grand Mal - ein großer Krampfanfall - kündigt sich durch sogenannte Prodromi - Vorzeichen - an. Das Tier kann schon mehrere Tage vorher Unruhe sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit zeigen. Man nennt diesen Zustand Aura. Der akute Anfall ist durch verschiedene Krämpfe und Zuckungen gekennzeichnet: Es kommt zu Streckkrämpfen sowie zu Zuckungen an Gliedern und im Gesicht. Der Hund fällt für die Zeit des Anfalls ins Koma. Er liegt dabei auf der Seite. Es kann zu Urin und Kotabsatz sowie starkem Speicheln kommen. Zuweilen verdrehen sich die Augen. Es kommt auch vor, dass das Tier nach nicht vorhandenen Insekten schnappt oder nicht vorhandene Personen verbellt.

Alle Verhaltensweisen laufen eckig, kantig, unbewusst im komatösen Zustand und damit stereotyp ab. Nach dem Anfall ist der Hund erschöpft und desorientiert. Ein kleinerer Anfall - Petit Mal - lässt nur einzelne Körperpartien krampfen. Meist zeigt der Hund in Verbindung damit auch Verhaltensänderungen wie Angst, Knurren, Unruhe, wildes im Kreis rennen oder unmotiviertes Bellen. Auch Anfälle bei primärer Epilepsie werden meist durch bestimmte Schlüsselreize oder Trigger ausgelöst, die bei jedem Tier individuell sein können.

Diagnose der Epilepsie

Der Tierarzt wird zunächst mögliche Grunderkrankungen ausschließen sowie Erkrankungen, die auch zu Krämpfen führen. So treten etwa bei Tetanus und Tollwut ebenfalls anfallsartige Krämpfe auf. Liegt keine Grunderkrankung vor, kann die Diagnose idiopathische Epilepsie gestellt werden. Die Diagnostik kann sehr umfangreich ausfallen, bis man zu einem Ergebnis kommt. Neurologische Untersuchungen gehen einher mit Blutuntersuchungen, Röntgenaufnahmen und MRT-Aufnahmen bis hin zur Analyse von Gehirnflüssigkeit und einem EEG.

Behandlung von Epilepsie beim Hund

Die Behandlung der primären Epilepsie versucht die Übererregbarkeit der Gehirnzellen zu dämpfen und möglichen Krampfanfällen vorzubeugen. Auch während eines Anfalles kann man dessen Schwere mindern. Grunderkrankungen müssen gesondert behandelt werden. Bei einem Anfall sollte man das Tier von Gegenständen fernhalten, an denen es sich verletzten kann. Ob man den krampfenden Hund beruhigend streicheln soll oder nicht, darüber gehen die Meinungen auseinander. Man sollte ausprobieren, wie das eigene Tier auf die Berührung reagiert. Einige Hunde beruhigen sich auf diese Weise schneller.

Schulmedizinische Behandlung durch den Tierarzt

Die Wirkstoffklasse der sogenannten Anti-Epileptika mit den bekanntesten Mitteln Phenobarbital und Kaliumbromid wirkt auf die Erregbarkeit der Gehirnzellen ein. Diese Mittel können langfristig die Anfallshäufigkeit senken. Sie müssen allerdings erst einen gewissen Spiegel im Blut erreichen, um erfolgreich zu wirken. Deshalb muss man Geduld haben. Auch können die Mittel Nebenwirkungen haben, besonders in den ersten Wochen kann das Tier sehr träge, lustlos und appetitlos werden. Während eines schweren Anfalls kann man mit dem Beruhigungsmittel Diazepam die Heftigkeit des Anfalles vermindern. Diazepam steht für diesen Zweck als Zäpfchen zur Verfügung.

Symptomatische Homöopathie

Homöopathische Mittel können die schulmedizinische Behandlung unterstützen. Eine Gabe entspricht einer 1 Tablette oder 5 Globuli.

2. Atropinum C30 - allgemein bei Streckkrämpfen.

3. Belladonna C30 - zur Linderung von Anfallsnachwirkungen wie anhaltenden geweiteten Pupillen.

Für den Kauf von homöopathischen Mitteln empfehlen wir die deutsche Versandapotheke medpex.

Pflanzliche Mittel

Baldrian und Hopfen können bei regelmäßiger Gabe die Häufigkeit von Anfällen mindern. Beide Mittel sind als Tropfen oder Tabletten erhältlich, in der Dosierung bleibt man etwas unter der Humandosierung.

Vorbeugung gegen Krampfanfälle

Bekannte, individuelle Trigger sollten möglichst vermieden werden. Stress, ungewohnte Abläufe und Änderungen im täglichen Ablauf können an Epilepsie erkrankte Hunde belasten. Die Wahrscheinlichkeit eines Anfalls steigt dann. Diese Tiere sind empfindlicher, weniger stressresistent und reizbarer als andere. Sie müssen fürsorglicher behandelt werden, brauchen die Sicherheit geordneter Abläufe. Eine schriftliche Dokumentation zu den Anfällen erleichtert die Behandlung und die Kontrolle von deren Wirksamkeit. Abgesehen von den Anfällen sind die Tiere bei Fehlen einer Grunderkrankung ganz normale, lebensfrohe Wesen, auch das sollte nie vergessen werden. Bereits bei der Anschaffung bestimmter Rassehunde sollte man auch nach dem Vorkommen von Epilepsie in der Erbreihe fragen.

Unbehandelte Epilepsie und ihre Folgen

An idiopathischer Epilepsie erkrankte Hunde bedürfen besonderer Fürsorge sowie der intensiven Zuwendung und besonderen Beobachtung. Es braucht Verständnis für das Tier und die Besonderheiten ihrer Erkrankung. Hundehalter müssen sich ein bestimmtes Handling von Anfällen angewöhnen. Je früher die Epilepsie professionell behandelt wird, desto besser wird die Lebensqualität des Tieres. Dabei sollte auch klar sein, dass die Krampfanfälle ohne Behandlung immer häufiger und schwerer werden, da mehr und mehr Gehirnzellen von den Krampfanfällen betroffen sind.

Hundehalter müssen auf Verhalten des Tieres achten

Mit konsequenter Behandlung werden die meisten Tiere dagegen durch die modernen Medikamente weitestgehend anfallsfrei und können ganz normal leben. Halter von betroffenen Tieren haben also eine besondere Verantwortung, der sie sich stellen müssen. Das erstmalige Auftreten von Krampfanfällen sollte niemals ignoriert werden, da auch eine andere schwere Erkrankung die Ursache sein kann. Bei den meisten dieser Grunderkrankungen ist die Prognose ebenfalls besser, je früher behandelt wird. Auch, wenn eine erforderliche Diagnostik aufwendig sein kann, sollte kein Hundehalter lange mit dem Tierarztbesuch warten, wenn das Tier plötzlich komatöse Krämpfe zeigt.

Etwa 8 Mio. Hunde leben in deutschen Haushalten - gesorgt wird sich um die Vierbeiner wie um das eigene Kind. Mit dieser Seite möchte ich euch gern leicht verständliche Informationen rund um die Hundegesundheit zur Verfügung stellen. Zur Seite steht mir eine Tierheilpraktikerin, die das ganze fachlich abrundet.

Themen-übersicht

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.

Was ist Epilepsie?

Ich bin in einigen Gruppen rund um das Thema "Epilepsie beim Hund" und ganz oft lese ich in den Vorstellungsbeiträgen "Mein Hund hat Epilepsie." Aber was ist das eigentlich, diese "Epilepsie", und was passiert bei einem epileptischen Anfall? Und jeder Anfall, der beschrieben wird, ist irgendwie ganz anders als ich es von meinem Hund kenne. Wie kann ich also sicher sein, dass mein Hund einen epileptischen Anfall hatte?

Epilepsie (Definition)

Der Begriff Epilepsie leitet sich aus dem altgriechischen Wort für "Angriff" oder "Überfall" ab, ein sehr passender Begriff, denn in unserer modernen Zeit, wird die Epilepsie auch gerne als Stalker bezeichnet, der immer lauert und plötzlich zuschlägt. "Epilepsie" steht für ein Krankheitsbild mit mindestens einem spontan aufgetretenen Krampfanfall, der nicht durch eine vorausgehende erkennbare Ursache hervorgerufen wurde. Eine solche Ursache kann zum Beispiel ein Stromschlag sein oder eine Vergiftung oder eine akute Entzündung.

Genau genommen muss mal also unterscheiden, ob ein Hund wirklich Epilepsie hat, oder ob der Hund epileptische Anfälle hat, die auf einen Auslöser, zum Beispiel eine Vergiftung, zurückzuführen sind.

Gründe für epileptische Anfälle

Der epileptische Anfall selbst ist das Symptom einer exzessiven und/oder hypersynchronen elektrischen Aktivität im Großhirn und Thalamus (Teil des Zwischenhirns).

Für das Auftreten von epileptischen Anfällen kann es folgende Gründe geben:

  • reaktiv - Der epileptische Anfall ist eine Reaktion auf eine Stoffwechselstörung (metabolisch) oder einer Vergiftung (toxisch). Die Schilddrüsenunterfunktion als Auslöser für epileptische Anfälle wäre ein Beispiel für eine Stoffwechselstörung und eine Vergiftung beispielsweise durch einen Giftköder ein Beispiel für die Vergiftung.

Zu wissen, was der Auslöser für die epileptischen Anfälle ist, ist vor allem für die Therapie wichtig. Bei reaktiven oder symptomatischen epileptischen Anfällen würde man sinnvollerweise zunächst die zugrundeliegende Erkrankung behandeln in der Hoffnung, dass damit auch die Anfälle verschwinden. Der Klassiker ist die Schilddrüsenunterfunktion. Hier kann (muss nicht) die Einstellung der Schilddrüse zu Anfallsfreiheit führen. Bei Vergiftungen kann es sein, dass sich mit dem Ausscheiden des Gifts aus dem Körper auch die epileptischen Anfälle legen.

Daher ist zum einen die Überlegung, ob in den Tagen oder Wochen vor dem ersten Anfall etwas Besonderes war (ist beim Spielen gegen einen Baum gerannt, hat einen dreifachen Salto mit Überschlag hingelegt, hat ein Spot-on/Impfung bekommen, hatte eine OP, hat draußen etwas gefressen und hatte x Tage Durchfall und Erbrechen usw), als auch die - je nach finanziellen Mitteln - möglichst komplette Ausschlussdiagnostik sinnvoll.

Teilt die Webseite auf Facebook oder schreibt mir eine Mail. Ich freue mich auf Feedback und auch auf Hinweise, was ich noch an Informationen ergänzen könnte.

Epilepsie-ABC

Zum schnellen Nachschlagen eines Begriffs, schaut ins

Mich erreicht ihr am Besten per E-Mail.

Unter Quellen findet ihr eine Übersicht über wichtige Informationsquellen rund um die Epilepsie und Epilepsie beim Hund.

Epilepsie beim Hund

Wenn das erste Gewitter kommt .

In der Nacht auf den 22. März 2013 gegen 3 Uhr in der Nacht weckte mich ein merkwürdigen Geräusch. Ich machte das Licht an und neben meinem Bett auf dem Boden lag Sam, krampfend, schäumend, nass vom Urin und eingeschmiert mit Kot. Das erste Gewitter im Kopf, das Erleben dieses ersten epileptischen Anfalls, die Panik und die Hilflosigkeit, die man fühlt, das ist etwas, das man nie wieder vergisst.

Die nächsten Tage und Wochen vergehen und man ist hin- und hergerissen zwischen der Angst vor dem nächsten Anfall und der Hoffnung, dass vielleicht doch kein weiterer Anfall mehr kommt. "Einmal ist keinmal", an dieses Motto klammert man sich. Und kommt er dann doch, der zweite Anfall, geht die Hoffnung und zurück bleibt eine heimtückischen Krankheit, die so vielfältig und individuell ist wie kaum eine Andere und das Leben nachhaltig auf den Kopf stellt. Auf der Suche nach Informationen stößt man auf Vieles, nicht immer auf Richtiges und oft auf sich Widersprechendes - und auch die Tierärzte sind hier leider nicht immer die besten Ratgeber.

Auf dieser Webseite will ich versuchen, so viele Informationen wie möglich rund um das Thema "Epilepsie beim Hund" zusammenzutragen. Da ich nach nun über 2 Jahren zwar einiges, aber noch lange nicht alles weiß, lebt diese Webseite und ich füge jedes neue Fitzelchen Information, das ich bekomme, möglichst zeitnah hinzu. Schickt mir gerne sowohl euren Input als auch Anregungen, welches Thema noch fehlt und wo noch mehr Infos notwendig wären.

Mein Wunsch wäre es, dass diese Webseite es irgendwann ermöglicht, dass jeder für sich und für seinen Hund Hilfe und Rat findet - und sei es nur, um beim nächsten Tierarztbesuch die richtigen Fragen stellen zu können und vielleicht auch, um ein wenig besser mit der Krankheit umgehen zu können.

Sam, Dori & ich

Sam ist mein Epi-Hund, ein Golden Retriever. Dori ist ein rumänischer Dackel-Terrier-Mix und passt auf ihn auf. Und ich bin Sabine - und was es noch über uns Drei zu wissen gibt, findet ihr unter Sams Geschichte.

Nach und nach fülle ich Sams Anfalltagebuch, eine chronologische Auflistung seiner Anfälle.

Informatives

Unter Was ist Epilepsie? findet ihr Grundlagenwissen zum Thema Epilepsie: Was für Anfälle gibt es, wie sehen sie aus, wie läuft ein Anfall ab.

Im Epilepsie-ABC stelle ich nach und nach die wichtigsten Begriffe kurz zum Nachschlagen vor.

Geschichten usw.

Wenn ihr auch gerne die Geschichte eures Epi-Hundes aufschreiben wollt, schickt sie mir zu, ich stelle sie dann unter Epi-Geschichten ein.

Das Nachtgebet für einen Epi-Hund habe ich einmal geschrieben, als wir in der Gruppe eine schlimme Nacht mit vielen Anfällen hatten.

Unter Sternenhunde (noch in Arbeit) ist Platz für die Hunde, die uns schon verlassen haben. Sie wachen als Stern am Himmel über die Epi-Hunde, die noch kämpfen.

Teilt die Webseite auf Facebook oder schreibt mir eine Mail. Ich freue mich auf Feedback und auch auf Hinweise, was ich noch an Informationen ergänzen könnte.

Epilepsie-ABC

Zum schnellen Nachschlagen eines Begriffs, schaut ins

Mich erreicht ihr am Besten per E-Mail.

Unter Quellen findet ihr eine Übersicht über wichtige Informationsquellen rund um die Epilepsie und Epilepsie beim Hund.

Epilepsie beim hund

Epilepsie beim Hund

Epileptischer Anfall beim Hund

Epilepsie beim Hund entsteht durch eine Störung der Nervenzellen im Gehirn. Die betroffenen Nervenzellen der Großhirnrinde entladen sich gleichzeitig über eine zeitlich begrenzte Spanne oder in schneller Folge hintereinander. Abhängig davon, wo sich die betroffenen Nervenzellen befinden unterscheidet man zwischen fokalen Anfällen und generalisierten Anfällen. Ein fokaler epileptischer Anfall beim Hund tritt in einem bestimmten Hirnareal auf. Ein generalisierter epileptischer Anfall beim Hund (Grand mal Anfall) breitet sich über beide Gehirnhälften aus. Ein epileptischer Anfall beim Hund kann nur ein paar Sekunden dauern oder sich Minuten lang ausdehnen. Je länger die Anfallsspanne ist, desto gefährlicher ist der epileptische Anfall für den betroffenen Hund.

Anzeichen von Epilepsie

Es gibt bei Epilepsie beim Hund bestimmte Anzeichen für das Auftreten eines epileptischen Anfalls. Epilepsien bei Hunden verlaufen in drei Phasen. Diese Phasen sind aber nicht immer eindeutig von einander abzugrenzen.

Die Verhaltensveränderungen sind temporär und normalisieren sich in einem überschaubaren Zeitraum. Sie können nur wenige Minuten lang auftreten oder sich einige Stunden hinziehen.

Epilepsie-Auslöser beim Hund

So wie es bestimmte Anzeichen für Epilepsie gibt, gibt es auch bestimmte Epilepsie-Auslöser. Hunde mit Epilepsie reagieren häufig empfindlich auf Stress-Situationen. Hierzu können laute Geräusche / Lärm, körperliche Verausgabung, Ängste und Alleinsein gehören. Hundehalter wissen meist selber am Besten auf welche Epilepsie-Auslöser ihr Hund reagiert. Auch Infektionskrankheiten, Stoffwechselstörungen und Vergiftungen gehören zu den Epilepsie-Auslösern.

Primär generalisierte Anfälle

Epilepsie beim Hund äußert sich meist als primär generalisierte Anfälle. Die Entladungen der Nervenzellen finden gleichzeitig in beiden Gehirnhälften statt und führen oft zu generalisierten tonisch-klonischen Anfällen. Fast 80 % der epileptischen Anfälle beim Hund gehören zu den tonisch-klonischen Anfällen. Generalisierte tonisch-klonische Anfälle äußern sich zuerst als eine anhaltende Muskelanspannung (tonisch) und häufig verbunden mit einem Bewusstseinsverlust. In der klonischen Phase kommt es dann zu Muskelzuckungen, Kieferschlagen, starkem Speichelfluss und Kontrollverlust über Blase und Darm. Bei generaliserten Anfällen, die länger als 20 Minuten dauern oder bei sich schnell wiederholenden Anfällen, bei denen der Hund das Bewusstsein nicht wieder erlangt besteht Lebensgefahr. Der Hund muss bei einem sogenannten Status epilepticus soll schnell wie möglich tiermedizinisch versorgt werden.

Fokale Anfälle

Fokale Anfälle treten in einem bestimmten Bereich des Gehirns auf. Bei Hunden äußern sich fokale Anfälle meistens als Muskelzuckungen oder Krämpfe in Gliedmaßen. Bewusstseinseintrübungen sind bei fokalen Anfällen eher selten. Fokal beginnende Anfälle können sich auch über das gesamte Gehirn ausbreiten. Diese Art des epileptischen Anfalls nennt man sekundär generalisiert. Hunde sind von einfachen fokalen Anfällen seltener betroffen als von generalisierten epileptischen Anfällen

Epilepsiearten beim Hund

Epilepsie bei Hunden kann man grundsätzlich zwei Formen unterscheiden:

Beide Epilepsiearten haben unterschiedliche Ursachen bzw. die Ursachen können nicht näher definiert werden.

Idiopathische Epilepsie

Epilepsie bei Hunden ist in mehr als 50 % der Fälle idiopathisch. Die idiopathische Epilepsie tritt meistens zwischen dem 1 und 4 Lebensjahr auf. Diese Hunde sind mit Ausnahme der epileptischen Anfälle in der Regel gesund und haben normale Blut- und Harnwerte.

Man geht davon aus, dass Hunde mit einer idiopathischen Epilepsie eine niedrigere Krampfschwelle haben als andere Tierarten. Bei ihnen ist die Balance zwischen Erregung und Hemmung gestört. Diese Hunde reagieren z. B. sensibel auf Lärm, Veränderungen und andere Belastungen Die Anfälle bei der idiopathischen Epilepsie sind meist generalisiert. Grundsätzlich kann jeder Hund eine idiopathische Epilepsie entwickeln. Auffallend ist aber, dass bestimmte Rassen besonders häufig von einer idiopathischen Epilepsie betroffen sind. Hierzu gehören u.a. Labrador und Golden Retriever, Schäferhund, Boxer, Beagle und Pudel. Aufgrund des gehäuften Auftretens der idiopathischen Epilepsie bei bestimmten Hunderassen vermutet man hier eine genetische Disposition.

Symptomatische Epilepsie

Ursache für eine symptomatische Epilepsie beim Hund ist eine andere Erkrankung, die den epileptischen Anfall beim Hund verursacht. Ursachen können Hirnveränderungen- und Verletzungen sein. Weitere Gründe für eine symptomatische Epilepsie beim Hund können auch Infektionen, Leber- und Nierenprobleme sein.

Diagnostik

Die Epilepsiediagnostik erfolgt durch das Ausschlussprinzip, um mögliche andere Erkrankungen auszuschließen. Der Tierarzt wird eine Anamnese (Krankengeschichte) und – sofern möglich - eine Familienanamnese erheben, um eine genetische Disposition aufzudecken. Außerdem werden Bluttests und Untersuchungen durchgeführt, um andere Anfallsursachen abzuklären. Mit Hilfe einer Hirnwasser-Untersuchung (Liquoruntersuchung) können entzündliche Hirnerkrankungen erkannt werden. Bildgebende Verfahren wie Computer- oder Magnetresonanztomographie können Aufschluss über weitere Anfallsursachen geben. Detaillierte Beschreibungen der Anfälle und der Phasen vor und nach den Anfällen sowie Videoaufnahmen vom Hundehalter können für den Tierarzt sehr hilfreich für die Epilepsiediagnostik sein.

Epilepsie beim hund

Epilepsie beim Hund

epileptische Anfälle - Epilepsie Medikamente - Tipps

Epilepsie beim Hund

epileptische Anfälle - Epilepsie Medikamente - Tipps

Epilepsie beim Hund

Epilepsie beim Hund - fundierte Informationen für Hundehalter

Hier finden Hundehalter umfassende Informationen zu folgenden Themen:

  • Epileptischer Anfall beim Hund,
  • Epilepsie Auslöser,
  • Epilepsie-Arten
  • Epilepsie Medikamente
  • Tipps für Hundehalter

Epilepsie ist eine Erkrankung des Gehirns von der nicht nur Menschen, sondern auch Tiere wie z. B. Hunde und Katzen betroffen sind. Epilepsie beim Hund gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Etwa ein bis zwei Prozent aller Hunde leiden an epileptischen Anfällen. Hunderassen wie z. B. Golden Retriever, Labrador, Berner Sennenhunde, Beagle und Schäferhunde erkranken häufiger an Epilepsie als andere Rassen. Epilepsie beim Hund tritt meist im Alter von einem halben bis zu fünf Jahren auf. Epilepsie beim Hund ist nicht heilbar. Epileptische Abfälle können mi Epilepsie Medikamenten gut behandelt werden.

US Search Desktop

We appreciate your feedback on how to improve Yahoo Search. This forum is for you to make product suggestions and provide thoughtful feedback. We’re always trying to improve our products and we can use the most popular feedback to make a positive change!

If you need assistance of any kind, please visit our community support forum or find self-paced help on our help site. This forum is not monitored for any support-related issues.

The Yahoo product feedback forum now requires a valid Yahoo ID and password to participate.

You are now required to sign-in using your Yahoo email account in order to provide us with feedback and to submit votes and comments to existing ideas. If you do not have a Yahoo ID or the password to your Yahoo ID, please sign-up for a new account.

If you have a valid Yahoo ID and password, follow these steps if you would like to remove your posts, comments, votes, and/or profile from the Yahoo product feedback forum.

  • Vote for an existing idea ( )
  • or
  • Post a new idea…
  • Hot ideas
  • Top ideas
  • New ideas
  • Category
  • Status
  • My feedback

Put on the computer what the public asks for, not everything about the US.

I asked for a total medal count. I have been looking for 20 minutes and still cannot find it.

I also asked for a specific medal count for a specific country and got a history of when they first started to compete in the Olympics. I asked for a medal count for 2018, as of today,

not a history of that country.

You don't even accept what I have asked.

  • Don't see your idea?
  • Post a new idea…

US Search Desktop

  • Post a new idea…
  • All ideas
  • My feedback
  • I have a problem 24
  • I have a suggestion 20
  • Other 3
  • What I dislike 29

Feedback and Knowledge Base

Give feedback

  • Deutschland Finanzen Mobile DF iOS 1 idea
  • España Finanzas Mobile DF iOS 7 ideas
  • Accounts Dashboard 33 ideas
  • Ad feedback 3 ideas
  • Answers TH 31 ideas
  • Answers TH 0 ideas
  • Answers UV Forum (test version) 10 ideas
  • Australia Celebrity 0 ideas
  • Australia Finance Mobile Android 0 ideas
  • Australia Style 0 ideas
  • Australia Yahoo Tech 0 ideas
  • Autos Pulse 2 ideas
  • Aviate 1,513 ideas
  • Canada Finance 1,099 ideas
  • Canada Finance Mobile Android 0 ideas
  • Canada Finance Mobile DF iOS 3 ideas
  • Canada Finance Mobile iOS 469 ideas
  • Canada Homepage 5,129 ideas
  • Canada Movies 14 ideas
  • Canada News 873 ideas
  • Canada Safely 10 ideas
  • Canada Screen 128 ideas
  • Canada Weather 94 ideas
  • Canada Yahoo Beauty 0 ideas
  • Canada Yahoo Celebrity 10 ideas
  • Canada Yahoo Finance 0 ideas
  • Canada Yahoo Movies 10 ideas
  • Canada Yahoo News 0 ideas
  • Canada Yahoo Style 21 ideas
  • College Football Pick'em 112 ideas
  • Connected TV 362 ideas
  • Corp Mail Test 1 1,313 ideas
  • Corp Mail Testing 1,256 ideas
  • Cricket 24 ideas
  • Daily Fantasy 89 ideas
  • Developer Network 1 idea
  • Double Down 86 ideas
  • Fantasy Baseball 455 ideas
  • Fantasy Basketball 402 ideas
  • Fantasy Football 706 ideas
  • Fantasy Hockey 352 ideas
  • Fantasy Live Scoring on Matchup and Standings 809 ideas
  • Fantasy Ratings and Levels 3 ideas
  • Fantasy Sports Android Apps 1,367 ideas
  • Fantasy Sports iOS Apps 2,127 ideas
  • Finance 1,245 ideas
  • Finance - CA 495 ideas
  • Finance - US 9 ideas
  • Finance ChartIQ 443 ideas
  • Finance Mobile Web 403 ideas
  • Finance Portfolios 810 ideas
  • Finance Stock Screener 35 ideas
  • Finance Tablet 44 ideas
  • Flickr - Profile 290 ideas
  • Flickr Android 60 ideas
  • Flickr for Apple TV 27 ideas
  • Flickr Groups 13 ideas
  • Flickr Internal 0 ideas
  • Flickr iOS Dogfooding 0 ideas
  • Flickr iPad 148 ideas
  • Flickr iPhone 354 ideas
  • Flickr New Photo Page 8,030 ideas
  • Flickr Search 0 ideas
  • Food Magazines 0 ideas
  • Games 3,147 ideas
  • Global Maps 1,023 ideas
  • GS Mobile Web 42 ideas
  • Health Pulse 3 ideas
  • Home Page (Android) 1,689 ideas
  • Home Page (iOS) 3,809 ideas
  • Hong Kong Homepage 0 ideas
  • India Celebrity 43 ideas
  • India Finance 493 ideas
  • India Homepage 1,872 ideas
  • India Lifestyle 173 ideas
  • India Movies 84 ideas
  • India News 334 ideas
  • India Partner Portal Tata 0 ideas
  • India Partner Portal Tikona 0 ideas
  • India Safely 15 ideas
  • India Screen 165 ideas
  • India Weather 30 ideas
  • India Yahoo Beauty 0 ideas
  • India Yahoo Celebrity 4 ideas
  • India Yahoo Finance 0 ideas
  • India Yahoo Movies 16 ideas
  • India Yahoo News 0 ideas
  • India Yahoo Style 14 ideas
  • Indonesia Celebrity 38 ideas
  • Indonesia Homepage 1,164 ideas
  • Indonesia News 170 ideas
  • Indonesia Safely 29 ideas
  • Indonesia She 34 ideas
  • Ireland Homepage 90 ideas
  • Jordan Maktoob Homepage 419 ideas
  • Mail Ad Feedback 10 ideas
  • Maktoob الطقس مكتوب 5 ideas
  • Maktoob Celebrity 1 idea
  • Maktoob Entertainment 10 ideas
  • Maktoob Lifestyle 0 ideas
  • Maktoob Movies 2 ideas
  • Maktoob News 182 ideas
  • Maktoob Screen 15 ideas
  • Maktoob Style 1 idea
  • Maktoob ألعاب مكتوب 0 ideas
  • Maktoob شاشة مكتوب 28 ideas
  • Malaysia Homepage 17 ideas
  • Malaysia News 58 ideas
  • Malaysia Safely 7 ideas
  • Malaysia Video 0 ideas
  • Malaysia Weather 1 idea
  • Merchant Solutions 1 idea
  • My Yahoo 31,965 ideas
  • My Yahoo - back up 1 idea
  • My Yahoo - US 9,176 ideas
  • My Yahoo archive 314 ideas
  • New Mail 11,266 ideas
  • New Mail* 3,165 ideas
  • New Zealand Business & Finance 132 ideas
  • New Zealand Homepage 1,039 ideas
  • New Zealand Safely 3 ideas
  • New Zealand Screen 0 ideas
  • PH ANC News 21 ideas
  • Philippines Celebrity 214 ideas
  • Philippines Homepage 9 ideas
  • Philippines News 123 ideas
  • Philippines Safely 12 ideas
  • Philippines Video 0 ideas
  • Philippines Weather 3 ideas
  • Pick N Roll 19 ideas
  • Postmaster 43 ideas
  • Pro Football Pick'em 103 ideas
  • Retail Pulse 0 ideas
  • Rivals 11 ideas
  • Safely 165 ideas
  • Screen for iOS 0 ideas
  • Search Extensions 98 ideas
  • Search Product Downloads 89 ideas
  • Security 497 ideas
  • Sign-In Experience 79 ideas
  • Singapore Entertainment 20 ideas
  • Singapore Finance 230 ideas
  • Singapore Homepage 1,051 ideas
  • Singapore News 214 ideas
  • Singapore Safely 11 ideas
  • Singapore Screen 19 ideas
  • Singapore Weather 4 ideas
  • Singapore Yahoo Beauty 0 ideas
  • Singapore Yahoo Celebrity 4 ideas
  • Singapore Yahoo Finance 0 ideas
  • Singapore Yahoo Movies 0 ideas
  • Singapore Yahoo News 0 ideas
  • Singapore Yahoo Style 4 ideas
  • South Africa Celebrity 8 ideas
  • South Africa Homepage 374 ideas
  • South Africa News 23 ideas
  • Sports Android 1,534 ideas
  • Sports CA 35 ideas
  • Sports iOS 1,026 ideas
  • Sports Redesign 3,203 ideas
  • SportsReel 6 ideas
  • StatTracker Beta 580 ideas
  • Survival Football 81 ideas
  • Taiwan Yahoo 名人娛樂 0 ideas
  • Taiwan Yahoo 運動 0 ideas
  • Test 0 ideas
  • Thailand Safely 2 ideas
  • Toolbar Mail App 216 ideas
  • Toolbar Weather App 72 ideas
  • Tourney Pick'em 44 ideas
  • UK & Ireland Finance 1,077 ideas
  • UK & Ireland Games 19 ideas
  • UK & Ireland Homepage 455 ideas
  • UK & Ireland News 0 ideas
  • UK & Ireland News Internal bucket 0 ideas
  • UK & Ireland News Lego 378 ideas
  • UK & Ireland Safely 38 ideas
  • UK & Ireland TV 21 ideas
  • UK & Ireland Video 187 ideas
  • UK & Ireland Weather 100 ideas
  • UK Answers 1 idea
  • UK Daily Fantasy 1 idea
  • UK Finance Mobile Android 12 ideas
  • UK Finance Mobile DF iOS 2 ideas
  • UK Finance Mobile iOS 310 ideas
  • UK Yahoo Movies 23 ideas
  • US Answers 8,999 ideas
  • US Answers Mobile Web 2,156 ideas
  • US Autos GS 442 ideas
  • US Celebrity GS 661 ideas
  • US Comments 350 ideas
  • US Finance Mobile Android 44 ideas
  • US Finance Mobile iOS 579 ideas
  • US Flickr 263 ideas
  • US Groups 4,224 ideas
  • US Homepage B1 68 ideas
  • US Homepage B2 33 ideas
  • US Homepage B3 50 ideas
  • US Homepage B4 33 ideas
  • US Homepage B5 0 ideas
  • US Homepage M 7,021 ideas
  • US Homepage YDC 43 ideas
  • US Homes GS 203 ideas
  • US Live Web Insights 24 ideas
  • US Mail 193 ideas
  • US Mail 12,388 ideas
  • US Maps 3,491 ideas
  • US Membership Desktop 8,183 ideas
  • US Membership Mobile 91 ideas
  • US Movies GS 424 ideas
  • US Music GS 195 ideas
  • US News 6,054 ideas
  • US Search App Android 2 ideas
  • US Search App iOS 13 ideas
  • US Search Chrome Extension 780 ideas
  • US Search Chrome Extension v2 2,197 ideas
  • US Search Desktop 1 idea
  • US Search Desktop Bucket A 7 ideas
  • US Search Desktop Bucket B 8 ideas
  • US Search KG 9 ideas
  • US Search Local Listings 20,803 ideas
  • US Search Mobile Web 1 idea
  • US Search Mozilla 0 ideas
  • US Search Stock Quotes 11 ideas
  • US Search Tablet Web 1 idea
  • US Shine GS 1 idea
  • US Toolbar 5,548 ideas
  • US Travel GS 207 ideas
  • US TV GS 367 ideas
  • US Weather 2,322 ideas
  • US Weather Bucket 0 ideas
  • US Weather Mobile 13 ideas
  • US Weather Mobile Android 2 ideas
  • Video Guide Android 150 ideas
  • Video Guide iOS 207 ideas
  • Video Guide Testing 15 ideas
  • Web Hosting 4 ideas
  • Whitelist Yahoo Mail 0 ideas
  • Yahoo Accessibility 359 ideas
  • Yahoo Autos 71 ideas
  • Yahoo Beauty 102 ideas
  • Yahoo Celebrity 0 ideas
  • Yahoo Celebrity Canada 0 ideas
  • Yahoo Decor 0 ideas
  • Yahoo Entertainment 357 ideas
  • Yahoo Esports 50 ideas
  • Yahoo Feedback 0 ideas
  • Yahoo Finance Feedback Forum 1 idea
  • Yahoo Finance IN Mobile Android 0 ideas
  • Yahoo Finance SG Mobile Android 1 idea
  • Yahoo FinanceReel 4 ideas
  • Yahoo Food 118 ideas
  • Yahoo Gemini 2 ideas
  • Yahoo Health 90 ideas
  • Yahoo Help 324 ideas
  • Yahoo Home 229 ideas
  • Yahoo Home* 28 ideas
  • Yahoo Lifestyle 168 ideas
  • Yahoo Live 0 ideas
  • Yahoo Mail 2,337 ideas
  • Yahoo Mail Android App 414 ideas
  • Yahoo Mail Basic 642 ideas
  • Yahoo Mail iOS App 55 ideas
  • Yahoo Mail Mobile Web 1 idea
  • Yahoo Makers 51 ideas
  • Yahoo Messenger 91 ideas
  • Yahoo Mobile Developer Suite 61 ideas
  • Yahoo Mobile for Phone 15 ideas
  • Yahoo Mobile for Tablet 0 ideas
  • Yahoo Music 78 ideas
  • Yahoo News Digest Android 870 ideas
  • Yahoo News Digest iPad 0 ideas
  • Yahoo News Digest iPhone 1,531 ideas
  • Yahoo Newsroom Android App 59 ideas
  • Yahoo Newsroom iOS App 34 ideas
  • Yahoo Parenting 63 ideas
  • Yahoo Politics 118 ideas
  • Yahoo Publishing 13 ideas
  • Yahoo Real Estate 2 ideas
  • Yahoo Tech 459 ideas
  • Yahoo Travel 143 ideas
  • Yahoo TV 103 ideas
  • Yahoo View 217 ideas
  • Yahoo Weather Android 2,142 ideas
  • Yahoo Weather iOS 22,802 ideas
  • Yahoo! 7 Food App (iOS) 0 ideas
  • Yahoo! 7 Homepage Archive 57 ideas
  • Yahoo! 7 News (iOS) 23 ideas
  • Yahoo! 7 Screen 0 ideas
  • Yahoo! 7 TV FANGO App (Android) 1 idea
  • Yahoo! 7 TV FANGO App (iOS) 1 idea
  • Yahoo! 7 TV Guide App (Android) 0 ideas
  • Yahoo! 7 TV Guide App (iOS) 1,249 ideas
  • Yahoo! 7 TV Plus7 App (iOS) 0 ideas
  • Yahoo! Concept Test Feedback Center 174 ideas
  • Yahoo! Contributor Network 1 idea
  • Yahoo! Transliteration 29 ideas
  • YAHOO!7 Finance 553 ideas
  • Yahoo!7 Games 9 ideas
  • Yahoo!7 Safely 19 ideas
  • Yahoo7 Finance Mobile DF iOS 12 ideas
  • Yahoo7 Finance Mobile iOS 217 ideas
  • Yahoo7 Homepage 2,549 ideas
  • Your password has been reset

    We have made changes to increase our security and have reset your password.

    We've just sent you an email to . Click the link to create a password, then come back here and sign in.

    Epilepsie bei Hunden

    Diesen Artikel teilen:

    Lesen Sie in diesem Artikel:

    Definition:

    Als Behandlungsmaßnahme bei Epilepsie bei Hunden, verordnet der Tierarzt sogenannte Antiepileptika. Foto: vetproduction

    Was ist Epilepsie bei Hunden?

    Die Epilepsie bei Hunden ist eine Erkrankung, bei der die Nervenzellen im Gehirn übermäßig erregt sind und der Hund dadurch krampft. Tierärzte unterscheiden die primäre Epilepsie bei Hunden von einer sekundären Epilepsie. Die primäre Epilepsie bei Hunden ist eine Erbkrankheit, die gehäuft bei bestimmten Rassen, beispielsweise dem Golden Retriever, Labrador Retriever, Collie oder Beagle, vorkommt. Die Nervenzellen von Hunden mit Epilepsie sind leichter erregbar, was zu den Krämpfen führt. Bei einer sekundären Epilepsie bei Hunden ist eine andere Grunderkrankung die Ursache für die epileptischen Krämpfe. Beispielsweise können eine Entzündung des Gehirns, eine Leber- oder Nierenerkrankung oder eine Vergiftung beim Hund die Krämpfe auslösen.

    Im „klassischen epileptischen Krampf“ liegt der Hund auf der Seite, ist nicht mehr ansprechbar und zeigt Streckkrämpfe und rudert mit den Beinen. Er kann Urin und Kot verlieren und oftmals speichelt er. Die Augen können verdreht sein. Wie lange ein epileptischer Krampf beim Hund dauert, variiert sehr stark. Meist sind die Hunde nach einem Krampf verwirrt, desorientiert und erschöpft. Untypische Krämpfe äußern sich beispielsweise durch Zucken einer Gliedmaße oder eines Muskels oder durch auffälliges Verhalten; der Hund schnappt beispielsweise nach nicht vorhandenen Fliegen, läuft im Kreis, starrt in die Luft oder bellt fiktive Personen oder Gegenstände an.

    Was sind die Ursachen der Epilepsie bei Hunden?

    Der Tierarzt unterscheidet verschiedene Ursachen für Epilepsie bei Hunden. Die eigentliche (primäre) Epilepsie bei Hunden liegt vor, wenn alle anderen möglichen Ursachen ausgeschlossen sind. Erkrankungen der inneren Organe, wie Nieren- oder Leberstörungen oder Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System, können eine sekundäre Epilepsie bei Hunden auslösen. Bei jungen Hunden kann ein sogenannter Shunt vorliegen; darunter versteht man eine Missbildung der Lebergefäße. Dabei werden die Giftstoffe nicht genügend aus dem Körper gefiltert, reichern sich im Gehirn an und führen zu Krämpfen. Infektionskrankheiten und Vergiftungen können die gleichen Symptome auslösen, ebenso wie eine Störung im Salz- und Wasser-Haushalt des Hundes. Auch Erkrankungen des Gehirns lösen Krämpfe aus. Missbildungen, Verletzungen, Entzündungen oder Tumoren sind weitere mögliche Ursachen für Epilepsie bei Hunden.

    Sind alle Ursachen für Epilepsie bei Hunden ausgeschlossen, liegt eine sogenannte primäre Epilepsie (idiopathische Epilepsie) vor. Die Ursache für das Krampfen liegt in den Nervenzellen des Gehirns selbst. Durch einen erblichen Fehler sind die Nervenzellen leichter erregbar und sind schnell zu stark gereizt. Der Hund bekommt einen epileptischen Krampfanfall. Besonders häufig betroffen sind hiervon beispielsweise Cockerspaniel, Pudel, Deutsche Schäferhunde, Golden Retriever, Labrador Retriever, Boxer und der Vizla. Meist sind die Hunde beim ersten Krampf zwischen einem und fünf Jahre alt. Generell empfiehlt es sich, nicht mit Hunden, die an Epilepsie leiden, zu züchten, da eine Vererbung nahe liegt.

    Wie äußert sich eine Epilepsie bei Hunden?

    Eine Epilepsie bei Hunden äußert sich, unabhängig von ihrer Ursache, durch verschieden starke Krampfanfälle. Bei einigen Hunden deutet sich der beginnende Anfall bereits durch eine Änderung des Verhaltens an: Der Hund ist ängstlich, unruhig oder sehr anhänglich. Bei Hunden, die eine sogenannte „Aura“ vor ihren Anfällen zeigen, ist es ratsam, beruhigend auf sie einzuwirken, denn dies kann den folgenden Anfall abschwächen.

    Bei einem „klassischen“ epileptischen Anfall, der Tierarzt spricht vom generalisierten epileptischen Anfall, liegt der Hund auf der Seite. Er streckt die Beine steif von sich und rudert mit ihnen. Seine Augen sind verdreht und er reagiert auf Ansprache nicht mehr. Es kann sein, dass der Hund beim epileptischen Anfall vermehrt speichelt und Urin und Kot verliert.

    Bei partiellen epileptischen Anfällen zucken häufig einzelne Muskeln, oftmals im Gesicht, oder einzelne Gliedmaßen des Hundes. Der Hund kann außerdem den Kopf oder Hals verdrehen. Es gibt auch komplexere Formen von partiellen Anfällen. Der Hund zeigt dann Verhaltensänderungen, beispielsweise Angst, er schreit, schnappt nach imaginären Fliegen, starrt in die Luft, bellt fiktive Menschen oder Gegenstände an oder rennt wild im Kreis herum.

    Epilepsie bei Hunden

    Diesen Artikel teilen:

    Lesen Sie in diesem Artikel:

    Eine Magnet-Resonanz-Tomografie des Gehirns kann durchgeführt werden, um die Ursache der Krämpfe beim Hund zu ermitteln. Foto: vetproduction

    Wie wird eine Epilepsie bei Hunden diagnostiziert?

    Der Tierarzt diagnostiziert eine Epilepsie bei Hunden, indem er andere mögliche Ursachen für Krämpfe ausschließt. Zunächst führt er eine ausführliche neurologische Untersuchung beim Hund durch, um festzustellen, ob der Hund auch zwischen seinen Anfällen neurologische Störungen aufweist. Es folgen Blutuntersuchungen und Röntgen-Untersuchungen, um organische Erkrankungen auszuschließen, beispielsweise eine Nieren- oder eine Leberstörung oder eine Vergiftung. Oftmals sind weitere Diagnose-Methoden wie Ultraschall, EKG oder Urinuntersuchungen notwendig, um die Ursache von Epilepsie bei Hunden festzustellen.

    Hat der Tierarzt durch diese Untersuchungen keine Ursache für die Epilepsie bei Hunden gefunden, schließt er eine Erkrankung des Gehirns, wie eine Missbildung, eine Entzündung oder einen Gehirntumor, aus. Diese Untersuchungen führt er in Narkose durch. Der Tierarzt kann außerdem Gehirnflüssigkeit (Liquoruntersuchung) entnehmen und eine Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) des Gehirns durchführen, um die Ursache der Epilepsie bei Hunden zu ermitteln. In manchen Kliniken ist eine Messung der Gehirnströme (EEG) beim Hund möglich. Sind alle diese Untersuchungen unauffällig, geht der Tierarzt davon aus, dass der Hund an einer primären Epilepsie (idiopathische Epilepsie) leidet.

    Behandlung:

    Wie kann eine Epilepsie bei Hunden behandelt werden?

    Der Tierarzt behandelt eine Epilepsie bei Hunden entsprechend ihrer Ursache. Ist die Ursache für den Krampfanfall eine andere Grunderkrankung, beispielsweise eine Leber- oder Nierenstörung, eine Vergiftung oder eine Infektion, so behandelt der Tierarzt diese Grunderkrankung. In der Regel treten die Krampfanfälle dann nicht mehr auf.

    Handelt es sich um eine primäre Epilepsie bei Hunden (idiopathische Epilepsie), das heißt die Ursache für das Krampfen liegt in den Nervenzellen des Gehirns selber, verordnet der Tierarzt sogenannte Antiepileptika – also Arzneimittel gegen Epilepsie. Das Medikament der Wahl ist Phenobarbital. Bis das Phenobarbital im Blut des Hundes einen wirksamen Spiegel erreicht, vergehen zwei bis drei Wochen. Gerade in den ersten Tagen der Therapie kann es zu Nebenwirkungen kommen: Der Hund ist müde und träge, er frisst mehr und trinkt mehr. Meist lassen diese Effekte nach ein paar Tagen nach.

    Es ist wichtig, dass der Tierarzt die notwendige Dosis der Antiepileptika bei jedem Hund mit Epilepsie individuell einstellt. Daher sind häufige Kontrolluntersuchungen ratsam, bei denen er unter anderem den Phenobarbital-Wert im Blut des Hundes misst. Kommt es unter dieser Therapie zu keiner deutlichen Besserung (wie seltenere und kürzere Anfälle), kann Phenobarbital mit weiteren Antiepileptika kombiniert werden. Das zweite Antiepileptikum der Wahl ist Kaliumbromid. Auch bei diesem Wirkstoff vergehen einige Wochen, bis es in ausreichender Konzentration im Blut vorhanden ist. Auch hier ist es wichtig, regelmäßige Blutuntersuchungen beim Hund durchzuführen.

    Um einem Hund mit Epilepsie während eines Krampfanfalls schnell helfen zu können, verschreibt der Tierarzt Medikamente (zum Beispiel Diazepam), welche man dem Hund während des Krampfs als Zäpfchen oder rektale Tube verabreicht, um den Krampfanfall zu mindern. Sollte der Hund jedoch nicht aufhören zu krampfen, ist eine schnellstmögliche Vorstellung beim Tierarzt anzuraten. Während des Krampfanfalls ist es empfehlenswert, nichts weiter zu unternehmen, denn der Hund kann im Krampf unwillentlich seinen Besitzer beißen. Falls nötig, kann man als Besitzer Gegenstände, an denen der Hund sich verletzen kann, aus dem Weg räumen.

    Zur Kontrolle, ob die Behandlung der Epilepsie bei Hunden anschlägt, empfiehlt es sich, einen Krampfkalender zu führen. Hier wird vermerkt, wie oft und wie lange der Hund krampft. Dies ermöglicht dem Tierarzt einzuschätzen, ob die Therapie anschlägt oder nicht. Auch den Hund beim Krampfen zu filmen, kann hilfreich sein.

    Wie ist die Prognose einer Epilepsie bei Hunden?

    Die Prognose einer Epilepsie bei Hunden hängt von der Ursache des Krampfanfalls ab. Bei einer primären Epilepsie bei Hunden, bei der die Nervenzellen im Gehirn erblich bedingt leichter erregbar sind und sich dies in Krämpfen äußert, ist die Prognose umso besser, je früher die Erkrankung behandelt wird. Je häufiger der Hund krampft, desto mehr Nervenzellen sind beim nächsten epileptischen Krampf betroffen, was sich durch häufigeres und stärkeres Krampfen äußert.

    Bei einer primären Epilepsie bei Hunden ist eine lebenslange Therapie beim Hund notwendig. Das Ziel der Therapie ist, dass der Hund weniger und schwächere Krampfanfälle zeigt und die Folgen des Krampfs weniger stark ausgeprägt sind. Der Hund gewinnt dadurch deutlich an Lebensqualität. Tierärzte haben herausgefunden, dass unter einer Behandlung mit Phenobarbital etwa ein Drittel der Hunde anfallsfrei werden können; bei einem weiteren Drittel kommt es zu einer deutlichen Besserung; und bei dem letzten Drittel gelingt zum Teil die komplette oder teilweise Unterdrückung der Krampfanfälle nicht. In diesen Fällen verordnet der Tierarzt dem Hund mit Epilepsie weitere Medikamente. Etwa ein Viertel der Tiere, die unter einer Phenobarbital-Therapie keine Besserung zeigten, werden laut wissenschaftlichen Studien mit einer Kombination aus Kaliumbromid und Phenobarbital anfallsfrei. Alle momentan auf dem Markt vorhandenen Medikamente gegen Epilepsie (Antiepileptika) haben allerdings auch Nebenwirkungen und machen den Hund zum Beispiel müde.

    Ist die Ursache für eine Epilepsie bei Hunden eine andere Krankheit, so hängt die Prognose von dieser Grunderkrankung ab. Je besser sich die Ursache, beispielsweise eine Nieren- oder Leberstörung, eine Infektionserkrankung oder eine Vergiftung behandeln lässt, umso günstiger ist die Prognose der Epilepsie bei Hunden.

  • Комментариев нет:

    Отправить комментарий

    Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...