понедельник, 4 июня 2018 г.

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Hund tricks beibringen

Jeder Hund kann eine Menge Tricks lernen. Wichtig ist nur, dass du und dein Vierbeiner immer mit SpaЯ an die Sache herangehen. Wenn dein Hund sich zum Beispiel nicht gerne rollt, zwinge ihn nicht dazu. Probiere es lieber mit einem anderen Trick. Tricks sollen deinem Hund immer SpaЯ machen.

Kriech oder Robben

Bei diesem Trick geht es darum, dass der Hund ьber den Boden kriecht. Er sollte dabei mцglichst mit dem Bauch den Boden berьhren.

Man braucht ein Leckerli oder Lieblingsspielzeug seines Hundes. Knie dich neben deinen Hund und lasse ihn "Platz" machen. Lege eine Hand auf seine Schulter. Ziehe nun langsam das Leckerli/Lieblingsspielzeug von ihm weg und sage "Kriech". Wenn er aufstehen und hinterherlaufen will, drьcke ihn sanft nach unten und sage wieder "Kriech". Er wird nun schon ein wenig kriechen, weil er ja sein Leckerli haben will. Jetzt solltest du deinen Hund sofort loben. Wiederhole das so lange bis er ohne aufzustehen hinterher kriecht.

Wenn dein Hund den ersten Schritt schon ganz gut kann, kannst du dich nun vor den Hund setzen. Lasse ihn "Platz" machen und gehe zunдchst nur 1-2 m (spдter kannst du den Abstand steigern) von ihm weg. Gebe ihm nun das Kommando "Kriech". Kommt dein Vierbeiner auch nur ein kleines Stьck auf dich zugerobbt, solltest du ihn sofort loben. Falls er aber aufsteht, sagst du sofort Platz und wieder "Kriech". Lobe ihn, wenn er kriecht. Wenn du merkst, das dein Hund diesen Schritt noch nicht so gut begreift, gehe wieder zu Schritt 1 ьber und wiederhole diesen.

Hier geht es darum, dass der Hund sich rollt.

Lasse deinen Hund "Platz" machen. Knie dich vor ihn und nehme ein Leckerli in die rechte Hand. Nun fьhrst du das Leckerli in die Richtung in die er sich rollen soll ьber seinen Rьcken hinweg. Am besten hilfst du ein biЯchen nach, indem du sanft weiterrollst. Das ist meistens nцtig, da der Hund zu Anfang nicht genug Anschwung nimmt. Lobe ihn sobald er sich gerollt hat. Ьbe das solange, bis dein Hund sich auf bloЯes Handzeichen und/oder Kommando rollt.

Durch-die-Arme-springen

Fьr diesen Trick braucht man eine(n) Helfer(in) und Leckerchen.

ACHTUNG: Bitte nehme das Leckerchen nie schon vorher in die Hand, lege es lieber auf einen Tisch oder so. Sonst schnuppert dein Hund bloЯ an deiner Hand und springt nicht.

Pfцtchen geben

Lasse deinen Hund vor dir „Sitz“ machen. Dann kniest du dich vor ihn und nimmst ein Leckerli in die linke Hand. Halte es vor den Kopf deines Hundes. Dann nimmst du mit der rechten Hand seine linke Pfote und sagst „gib Pfцtchen“. Gebe ihm das Leckerli und lobe ihn. Irgendwann wird dein Vierbeiner anfangen von alleine die Pfote zu heben. Dann musst du ihn sofort loben, auch wenn es nur ein Zentimeter war! Mit der Zeit bekommt er Ьbung im Pfote-Heben und hebt sie auch hцher. Wenn du willst, dass dein Hund sie noch hцher hebt, musst du ihn immer belohnen, wenn er sie besonders hoch hebt.

Mдnnchen machen

Man lдsst den Hund vor sich "Sitz" machen, am besten sogar vor einer Wand. Dann fьhrt man das Leckerli, das man schon in seiner Hand hдlt, ьber den Kopf des Hundes. Aber auf keinen Fall zu hoch,denn sonst wird er dazu verleitet aufzustehen. Der Hund wird dann probieren sich ein wenig aufzurichten um an das Leckerli zu kommen. Dabei sagt man das Kommando "Mach Mдnnchen" oder einfach nur"Mдnnchen"oder ein ganz anderes Kommando. Die Wand im Hintergrund ist sehr hilfreich,da der Hund dann nicht aufstehen kann um ein Stьck zurьckzugehen und auЯerdem wird er so auch gezwungen auf seinem Hintern sitzen zu bleiben. Wenn der Hund nдmlich nicht mehr auf seinem Hintern sitzt ist es kein "Mдnnchen machen" mehr.

Slalom durch die Beine

Bei diesem Trick soll der Hund verschiedene Dinge mit der Pfote berьhren oder sogar umstoЯen. Hinterher kannst Du deinem Hund damit sogar beibringen Tьren zu schlieЯen oder auch, auf eine andere Art und Weise wie oben beschrieben, Pfцtchen zu geben.

Mein Hund Jonny lernte es ganz zufдllig: Eines Samstags auf dem Hundeplatz wollte ich meiner Freundin Nadine zeigen, wie Jonny "Touch" (berьhren eines Stabes mit der Nase, mit Clicker beigebracht) ausfьhrt. Leider war jedoch kein sogenannter Targetstick zur Verfьgung und so nahmen wir eine leere Limoflasche. Jonny sah die Flasche an und ich sagte "Touch". Er rannte hin, berьhrte sie erst mit der Nase, dann warf er sie mit der Pfote um. Da ich das so lustig fand, bestдrkte ich nun dieses Verhalten, indem ich auf die Flasche zeigte und Jonny ermunterte, das eben gezeigte Verhalten zu wiederholen. Er tat es auch immer wieder und mit jeder Bestдrkung von mir wurde er sicherer. Bei der zweiten Trainingseinheit (am Abend Zuhause) sagte ich nun immer, wenn Jonny die Flasche gerade mit der Pfote berьhrte, "Pack". Nach ein bis zwei Tagen war das Signalwort soweit gefestigt, dass ich nicht nur Limoflaschen verwenden konnte, sondern auch andere Sachen.

So дhnlich kannst Du "Pack", oder ein anderes Signalwort deiner Wahl, auch deinen Hund beibringen. Stelle einfach etwas fьr den Hund Interessantes und Umwerfbares in den Raum. Mache ihn darauf aufmerksam und warte was geschieht. Wenn er den Gegenstand zufдllig mit der Pfote berьhrt, lobe ihn ьberschwenglich und auch ein Leckerli kann nicht schaden. Dann gehe so vor wie ich es oben bei Jonny beschrieben habe. Falls dein Vierbeiner sich zunдchst gar nicht fьr den Gegenstand interessiert, ihn vielleicht nur anschaut, lobe ihn halt erstmal nur fьr das kurze Anschauen. Steigere die Anforderungen dann immer weiter bis er schlieЯlich hinlдuft und ihn ein bisschen beschnuppert. Wenn er das tut gibt es eine groЯe Belohnung. Wahrscheinlich wird er nun neugierig und probiert mehr mit dem Gegenstand. Berьhrt er ihn ein wenig mit der Pfote, gebe im die vier bis fьnffache Menge der Leckerlis, die Du ihm die ganze Zeit ьber fьr das Anschauen gegeben hast (da sollte es nur ein kleiner Happen sein). Man nennt diese besonders groЯe Bestдrkung "Jackpot". Forme das Verhalten nun immer weiter bis dein Hund den Gegenstand berьhrt. Dann bringe ihm das Signalwort so bei wie ich es oben bei Jonny getan habe.

Falls Du einer der vielen "Clicker-Infizierten" bist (ich gehцre auch dazu :-)), kannst Du diesen Trick auch mit dem Clicker erarbeiten.

Was ist praktischer als ein Hund, der die Tьr schlieЯt? Du liegst bequem auf der Couch und dauernd цffnet jemand die Tьr. Nun kannst Du einfach "Tьr zu" o.д. zu deinem Hund sagen und brauchst nicht selber aufstehen. So bringst Du es bei:

Als erstes bringst Du deinem Hund das Signalwort "Pack" wie oben beschrieben bei. Wenn er das kann, kannst Du beginnen, auf die Tьr zu zeigen und "Pack" zu sagen. Lobe ihn ьberschwenglich, wenn er die Tьr berьhrt. Dann sagst Du jedesmal "Pack! Tьr zu!", um ihn an das neue Signalwort zu gewцhnen. Bestehe nun darauf, dass er die Tьr auch wirklich schlieЯt und sie nicht nur leicht anstupst. Das erreichst Du, indem Du ihn erst belohnst, wenn die Tьr angelehnt oder ganz geschlossen ist (je nachdem was Du willst). Nach einiger Zeit wird dein Hund auch auf "Tьr zu" die Tьr schlieЯen. Nun kannst du beginnen, ihn von 1m Entfernung zur Tьr zu schicken. Steigere die Entfernung kontinuierlich, bis du auf der Couch (oder woanders) sitzen oder liegen kannst und dein Hund die Tьr schlieЯt.

"Touch" ist eine sehr praktische Ьbung, da sie als Grundlage fьr viele andere Tricks und Ьbungen zu gebrauchen ist.

"Touch" bedeutet, dass der Hund verschiedene Dinge mit der Nase berьhren kann. Dazu kann man einen Zeigestab, eine Fliegenklatsche oder auch einfach den Finger nehmen. Als Beispiel nehmen wir einfach mal einen Zeigestab (auch Targetstick (engl. Zielstab) genannt).

Lege dir Leckerchen bereit, aber nehme diese nicht in die Hand. Nun hдltst Du den Targetstick auf Hцhe der Nase deines Hundes. Schaut er hin, sagst Du sofort dein Belohnungswort ("Fein" oder "Gut") und gibst ihm ein Leckerli. Beim nдchsten Versuch lдuft dein Vierbeiner vielleicht ein Stьck auf den Stab zu. Belohne ihn sofort ьberschwenglich. Mit der Zeit wird er merken, dass die Belohnungen etwas mit dem Stab zutun haben. Vielleicht wird er auch daran schnuppern. Das ist super, denn genau das soll er hinterher tun: den Stab mit der Nase berьhren. Nun belohnst Du ihn immer, wenn er den Stab mit der Nase berьhrt. Wenn dein Hund dies gut beherrscht, kannst Du das Kommando einfьhren. Jedesmal wenn dein Hund auf den Stab zulдuft und ihn gerade berьhren will, sagst Du "Touch", dann belohnst Du ihn. Er wird nun nur noch belohnt, wenn er auf das Wort "Touch" hin den Targetstick berьhrt. Wenn dein Hund dies alles beherrscht, kannst Du den Stab auch weiter von dir weg halten oder ihm beibringen andere Dinge mit der Nase zu berьhren. Du kannst ihn auch lehren, hinter dem Stab herzulaufen. Er soll am Ende dieser Ьbung aber immer den Stab berьhren, da er sonst dazu verleitet wird, dem Stab sehr langsam zu folgen.

Give me five/ Alle zehn

Diese Ьbung lдsst sich aus dem Pfцtchen geben entwickeln. Nun hдltst Du die Hand nicht mehr waagerecht, sondern senkrecht. Gebe deinem Hund das Kommando "Gib Pfцtchen" (oder das von dir gewдhlte Wort fьr diese Aktion). Hebt er nun die Pfote, wahrscheinlich ist er noch ein wenig verunsichert, lobst Du ihn. Spдter wird er merken, dass er einfach deine Hand berьhren soll, egal ob diese nur senkrecht oder waagerecht zu ihm steht. Ab diesem Zeitpunkt kannst Du das Kommando "Gib Pfцtchen" weglassen und dein neues Kommando einfьhren ("Give me five" o.д.). Du kannst deinem Hund nun auch noch beibringen, alle zehn zu geben indem Du ihm beide Hдnde hinhдltst.

Turn oder Twist

Bei dieser Ьbung soll der Hund sich entweder links oder rechts herum um seine eigene Achse drehen. Am besten bringst Du deinem Hund vorher "Touch" bei. Nehme den Stab oder einfach deinen Finger und halte ihn vor die Nase deines Hundes. Nun sagst Du "Touch" und fьhrst den Finger/ Stab leicht nach links bzw. rechts neben deinen Hund. Er wird dabei leicht den Kopf drehen. Lobe ihn, denn er hat den ersten Schritt getan. Nun beginnst Du, ihn erst immer spдter zu belohnen bis er sich am Ende einmal um die eigene Achse gedreht hat. Nun kannst Du das Kommando einfьhren. Bedenke, dass Du fьr jede Seite ein anderes Kommando hast. Zum Beispiel fьr eine Linksdrehung "Twist" und fьr die Rechtsdrehung "Turn".

Diese Ьbung kommt aus dem Dog Dancing. Du stehst deinem Hund gegenьber, er sitzt. Nun hebst Du dein linkes Bein und er sein rechts und umgekehrt. Ihr kцnnt also zusammen auf der Stelle marschieren. Fьr diese Ьbung solltest Du deinem Hund das Pfцtchen geben auf Kommando und mit beiden Pfoten beigebracht haben. Stelle dich gegenьber von deinem Hund auf und lasse ihn sitzen. Nun hebst Du dein linkes Bein und sagst "Pfцtchen". Wahrscheinlich wird er sich an deinem Bein orientieren und die richtige Pfote ein Stьck heben. Lobe ihn sofort! Nun wiederhole das gleiche mit dem anderen Bein.

Wenn dein Hund es auf diesem Wege nicht lernt oder Pfцtchen nur auf Handzeichen geben kann, kannst Du zu Beginn auch die Hand auf deinen FuЯ legen. So kann er sich an ihr orientieren. Wenn er dies verstanden hat, kannst Du die Hand irgendwann wieder wegnehmen.

Mit der Zeit verlangst Du immer mehr einzelne Schritte fьr eine Belohnung.

Kunststьcke

Die Voraussetzung dafьr, dass ihr Hund das Rechnen lernen kann, ist, dass er "Pfцtchen geben" kann. Danach bringen Sie ihrem Hund bei, dass er Ihnen ganz oft hintereinander seine Pfote gibt. Dabei zдhlen sie dann ganz laut 1 , 2 , 3 usw. mit. Wenn Ihr Hund das kann, kцnnen Sie zum nдchsten Schritt ьbergehen. Sie stellen Ihrem Hund jetzt eine Rechenaufgabe wie z.B. "Was ist 1+1=?". Ihr Hund muss Ihnen dann zweimal hintereinander seine Pfote geben. Sie kцnnen Ihrem Hund klarmachen , wie oft er Ihnen seine Pfote geben soll, indem Sie zum Schluss Ihre Stimme senken. Viel Spass dabei!

Bevor Ihr Hund lernen kann, "Mдnnchen" zu machen , muss er "Sitz" perfekt kцnnen. Wenn er das kann, lдsst man ihn vor sich hinsetzen(mцglichst vor einer Wand). In eine Hand nimmt man ein Leckerli oder ein Spielzeug und hдlt es dem Hund ьber den Kopf. Dabei geben Sie dann das Kommando"Mдnnchen" oder "Mдnnchen machen" oder ein ganz anderes Kommando. Man muss dabei darauf achten, dass Ihr Hund nicht aufsteht. Hier ist auch die Wand im Hintergrund ganz hilfreich.Wenn der Hund aufsteht, ist es kein "Mдnnchen" mehr.

Am besten bringt man seinem Hund das Kommando bei, indem Sie dem Hund den Hausschuh vor die Nase halten und ihn belohnen, wenn er den Hausschuh beschnuppert, dabei kцnnen Sie dann das Kommando "Bring mir den Hausschuh" (muss an der Stelle aber noch nicht sein) sagen. Das wiederholen Sie so oft , bis ihr Hund verstanden hat, dass er ein Leckerli / Spielzeug bekommt , wenn er den Hausschuh beschnuppert. Danach bringen Sie ihrem Hund bei, dass er den Hausschuh ins Maul nimmt, dabei sagen sie dann das Kommando "Pack" (oder ein anderes Kommando). Sie mьssen dabei wahrscheinlich viel Geduld haben. Wenn der Hund den Hausschuh ins Maul nimmt, sagen Sie das Kommado "Bring mir den Hausschuh" ( oder ein anderes Kommando )und danach rufen sie ihren Hund zu sich. Bringt ihr Hund Ihnen den Hausschuh, loben Sie ihn, dabei wird er wahrscheinlich den Hausschuh fallen lassen, aber die Belohnung kam fьr das Verhalten und nicht fьr die Beendigung des Verhaltens. Sie kцnnen ihrem Hund natьrlich auch beibringen, dass er Ihnen seine Leine bringt oder etwas ganz anderes.

Slalom durch die Beine

Sie gehen in Schrittstellung zusammen mit Ihrem Hund ( r. Bein vorne , Hund links ). Von rechts halten Sie auf Knцchelhцhe ein Leckerli zwischen Ihre Beine . Wenn Sie es nach rechts weg ziehen, wird Ihnen Ihr Hund folgen . Wдhrendessen sagen Sie " durch " oder "slalom " oder etwas ganz anderes . Dann gehen Sie einen Schritt vorwдrts und wiederholen das ganze nochmals , jetzt von rechts nach links . Sie kцnnen das so lange wiederholen bis Ihr Hund das Prinzip verstanden hat . Danach kцnnen Sie das Leckerli hцher nehmen , irgendwann wird es dann wahrscheinlich ohne diese " Hilfe " gehen . Viel SpaЯ dabei!

Am besten ist es, wenn Ihr Hund schon "Slalom durch die Beine laufen" kann. Dann stellen sie sich einfach mit etwas gespreizten Beinen hin und ihr Hund steht neben ihnen(links). Dann nehmen sie ein Leckerli oder Spielzeug und halten es so in die Hцhe ihres Hundes,dass er durch ihre Beine in einer "(" laufen muss. Macht ihr Hund das schon gut,kцnnen sie das Kommdo einfьhren. Am besten nehmen sie "acht" oder etwas anderes.

Sie stellen Ihren Hund gegenьber von sich , gleichzeitig halten Sie ein Leckerli / Spielzeug in der Hand. Ihr Hund wird nun das Leckerli / Spielzeug anschauen. Sie fьhren jetzt das Leckerli / Spielzeug so ьber den Kopf Ihres Hundes , dass er gezwungen wird ,sich automatisch zu drehen . Dabei sagen Sie dann das Kommando " dreh dich " oder einfach nur " dreh " . Das wiederholen Sie solange mit Ihrem Hund ,bis er es schon fast ganz alleine schafft . Nicht die Geduld verlieren ! Manche Hunde mцgen diesen oder auch die anderen Tricks nicht. Zwingen Sie Ihren Hund niemals zu etwas was er gar nicht will. Es kann auch sein , dass Ihr Hund etwas lдnger fьr diesen Trick benцtigt.

Sie lassen zuerst Ihren Hund vor sich " Sitz " machen , dabei haben Sie schon ein Leckerli / Spielzeug in der Hand . Sie fьhren das Leckerli / Spielzeug vor eine Pfote Ihres Hundes und heben Sie leicht an , dabei sagen Sie dann das Kommando "Gib Pfцtchen " oder einfach nur " Pfцtchen " . AnschlieЯend geben Sie Ihrem Hund dann das Leckerli / Speilzeug und loben Ihn . Sie wiederholen diesen Trick solange bis Ihr Hund Ihnen sein Pfцtchen gibt . Sie werden sehen , das passiert schneller als Sie denken , denn Ihr Hund wird sehr schnell verstehen , dass es jedesmal ein Leckerli / Spielzeug zur Belohnung gibt , wenn er Ihnen seinen Pfote gibt . Wenn Ihr Hund " Pfцtchen geben " kann , kцnnen Sie diesen Trick auch noch mit anderen Tricks verbinden, wie z.B. "gib mir fьnf".

Sie lassen Ihren Hund vor sich" sitz " machen und geben ihm das Kommando " Gib Pfцtchen ". Diesmal nehmen Sie die Pfote Ihres Hundes in die Hand und drьcken Sie sanft (!) diese etwas in die Hцhe , sodass die Pfote Ihres Hundes Ihre Hand senkrecht berьhrt . Dabei sagen Sie das Kommando " Gib mir fьnf " oder "Give me five " oder ein ganz anderes . Sie wiederholen das solange bis Ihr Hund Ihnen sofort , wenn Sie es Ihnen sagen , Ihnen seine Tatze gibt . Vergessen Sie nie das Lob ! Spдter kцnnen Sie Ihrem Hund dann auch noch beibringen " gib mir zehn " oder ganz andere von Ihnen erfundene Tricks. Viel SpaЯ und Erfolg!

Ziel ist es , dass der Hund mit seiner Pfote winkt.

Am leichtesten geht diese Ьbung, wenn der Hund schon "Pfцtchen geben" oder "Give me five" machen kann.

Man beginnt diese Ьbung genau wie die Vorigen damit, seinen Hund "Pfцtchen geben" zu lassen und dann die Pfote leicht hцher zudrьcken und den Hund belohnen, wenn er dies macht.

Der nдchste Schritt bei der Ьbung ist, den Hund nur noch zu belohnen, wenn er beim "Pfцtchen geben" oder besser noch beim "Give me five" , seine Pfote ein klein wenig bewegt. Macht ihr Hund das, wird er sofort ьberschwдnglich mit Leckerli/Spielzeug belohnt.

Diese Ьbung wird solange wiederholt, bis der Hund mit der Pfote ein klein wenig "winken" kann.

Nun wird auch noch das Kommando eingefьhrt. Jedes Mal, wenn der Hund nun mit seiner Pfote "winkt", sagen Sie "Winken" oder ein anderes Kommando. Bald wird der Hund verstehen, dass er jedes Mal ein Leckerli/Spielzeug bekommt, wenn er auf ihr Kommando hin "winkt".

Bei machen Hunden wird diese Ьbung wahrscheinlich etwas lдnger, als bei anderen dauern.

Wenn Sie ihren Hund mit dem Clickertraining erziehen, sollte sie jedes Mal clicken, wenn der Hund z. B das erste Mal seine Pfote hebt, dann wenn er sie hцher nimmt und zum Schluss natьrlich, wenn ihr Hund mit seiner Pfote "winkt"( dann ist es natьrlich Zeit fьr den Jackpott)

Sie kцnnen nun auch noch mit ihrem Hund ьben, wie lange er "winken" soll.

Hund Sitz beibringen

An Hand des Kommandos Sitz möchte ich beschreiben, wie ein Kommando aufbaut wird, so dass der Hund letztendlich dies auf Hörzeichen hin macht. Ohne dass er noch eine zusätzliche Hilfe erhält.

Legt ein Leckerli in eure Hand und haltet es mit dem Daumen fest. Lasst den Hund an dem Leckerbissen schnüffeln. Hat er es darauf abgesehen, seht zu, dass ihr eure Hand herumdreht. Versucht er eurer Hand zu folgen ?

Wenn ja, so verfolgt er ein Ziel, und ihr könnt nun fort fahren, ihn ins „Sitz“ zu locken. Bewegt das Leckerli langsam über den Kopf des Hundes, so weit darüber, dass er seinen Hals nach oben strecken muss um dem Leckerli folgen zu können, aber doch nicht zu hoch, dass er springen muss.

Bringt bei unveränderter Höhe das Leckerli ein wenig über den Hundekopf zurück. Wartet danach einfach. Springt euer Hund hoch oder geht rückwärts, nehmt das Leckerli einen Moment weg und beginnt von vorne. Die meisten Hunde werden sich schließlich setzen, um an ihr Ziel zu kommen. Lobt sobald der Hund sitzt und gebt ihm das Leckerli. Wiederholt das immer wieder, bis der Hund sich mühelos hinsetzt, ohne dass ihr euch mit dem Leckerli sehr bemühen müsst. Eure Geste lässt sich nun bei nach oben zeigender Handfläche schnell ausführen.

Das pflastert sozusagen den Weg zu dem Handzeichen, das ihr gerade trainieren wollt.

Futterbelohnung

Steckt nun die Futterbelohnung in eure Tasche oder in die andere Hand, die ihr auf dem Rücken haltet. Jetzt wendet eure leere Hand als Lockmittel an, indem ihr für „Sitz“ ein sichtbares, sauberes Handzeichen gebt. Das Handzeichen besteht aus einer nach oben gerichteten Schaufel bei offener Handfläche. Stellt euch das „Sitz“ immer als Versuch vor, den Kopf des Hundes nach oben zu bekommen, nicht das hintere Ende nach unten.

Geht der Kopf hoch und ist nach hinten gerichtet, senkt das hintere Ende ganz von selbst.

Lobt, sobald der Hund sitzt und gebt ihm aus der anderen Hand oder eurer Tasche eine besonders große Futterbelohnung. Diesen Bonus bekommt der Hund, weil er sich ohne sichtbares Lockmittel hingesetzt hat. Das ist viel schwieriger als sich mit einem Lockmittel zu setzen. Auch stärkt es den Hund in seiner Vorstellung, dass sein Verhalten, unabhängig davon ob eine Belohnung sichtbar ist oder nicht, diese bewirkt.

Im Training ist das ein kritischer Zeitpunkt.

Wenn ihr mit der unsichtbaren Belohnung keine zuverlässige Reaktion bekommt, werdet ihr lebenslang einen Hund haben, der „es nur dann tut, wenn er tatsächlich das Futter in der Hand sieht“. Übt so lange, bis der Hund auf ein Handzeichen genauso zuverlässig „Sitz“ macht wie für das ursprüngliche Leckerli.

„Bockt“ der Hund vor der leeren Hand dürft ihr nicht nachgeben und wieder Futter verwenden. Wartet einfach und belohnt das „Sitz“ dann, wenn es endlich kommt. Dass der Hund lernt, auf eine leere Hand genauso sicher zu reagieren wie auf eine volle ist ungeheuer wichtig. Für den Hund ist das wie ein Sprung ins Unbekannte. „Na, das wird wahrscheinlich nichts bringen, aber ich versuche es halt mal“. Durch zuverlässiges Belohnen der Reaktionen auf Zeichen mit leerer Hand müsst ihr den Hund überzeugen, dass es doch funktioniert.

Kommt die Reaktion auf die leere Hand sehr flott, so führt ein Bestärkungsschema ein, indem ihr zuerst drei- bis viermal „sitz“ belohnt und die Belohnungen dann bis auf die Hälfte reduziert.

Handzeichen

Der nächste Schritt besteht aus dem Verknüpfen des Wortes „Sitz“ mit dem Verhalten, indem ihr vor dem Handzeichen „Sitz“ sagt. Das Wort „Sitz“ ist der neue Teil, also kommt er in der Abfolge an erster Stelle. Die Reihenfolge sollte nun sein:

  1. Wortbefehl „Sitz“
  2. Handzeichen
  3. der Hund sitzt
  4. Lob
  5. Die Hand öffnet sich, der Hund bekommt seine Belohnung.

Achtet darauf, dass ihr das Wort „Sitz“ sagt, bevor das Handzeichen kommt und nicht gleichzeitig.

Wenn ihr mehrere Male hintereinander den neuen Befehl geübt habt, versucht folgendes: Ihr gebt den Wortbefehl Sitz und wartet. Haltet die Futterbelohnung hinter eurem Rücken versteckt.

Zuerst wird der Hund vielleicht einfach dastehen oder versuchen der Belohnung nachzuspüren. Ignoriert das alles und wartet. Lobt sobald der Hund sitzt und gebt ihm das Leckerli. Wiederholt dies, bis der Hund sich immer zuverlässig auf das Hörzeichen (ohne Hilfe des Sichtzeichens) hinsetzt. Diese Übungen sollten alle in reizarmer Umgebung erfolgen. Erst wenn der Hund zuverlässig den Befehl beherrscht, wird die Ablenkung gesteigert und der Befehl an verschiedenen Orten (Generalisieren) geübt. Dafür kann es sein, dass ihr am Anfang wieder mit Hilfe des Sichtzeichens üben müsst.

Autorin: Melanie Weber-Tilse

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  • Aufbau
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  • Sitz

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3 Kommentare

Mein Hund Marly hört jetzt auf “Sitz“.Es ist erstaunlich das es Hunde so schnell lernen!Danke Melanie ich hätte es ihm wahrscheinlich nie beibringen können!

das freut mich, dass es so prima bei euch geklappt hat :) Hunde sind aber auch Meister im Lernen.

Ich wünsche Dir noch viel Spaß mit Deinem Marly.

Ich bin quasi schockiert, es war ne Sache von drei Minuten und dann wusste sie schon, was ich von ihr will. Auch ohne großen Anreiz mit Leckerli.

Mal gucken, ob das in einer Stunde (und dann auch langfristig mit üben) immer noch klappt.

Der Ansatz ist auf jeden Fall große klasse!

Hundeschule Kosten

Günstige Preise für Online Hundetraining

Hund Platz beibringen

Hund Platz beibringen : So einfach geht es ! Das wohl bekannteste Hundekommando bei der Hundeerziehung ist „Platz“. Jeder wünscht sich, dass er einen vorzeigbaren Hund hat und es macht auch einen guten Eindruck, wenn der Hund aufs Wort hört.

Es gibt einem selbst Sicherheit und auch dem Umfeld welches vor nicht hörenden Hunden oft Angst hat. Wenn andere sehen, dass sie ihren Hund perfekt im Griff haben, dann haben sie alles richtig gemacht. Das macht nicht nur sicherer sondern auch stolz!

Wenn es noch nicht gelingt, dann ist Zeit zu handeln. Das sind sie nicht nur ihnen und ihrem Hund schuldig sondern auch ihren Mitmenschen. Am besten lernt der Hund Platz zu machen nach einer von Hunde-Profis erstellten Anleitung. Es ist eigentlich nicht schwer, wie man dem Hund Platz beibringen kann. ABER es ist wichtig, dass man es richtig macht.

Wie oft sehen wir im TV Hundetrainer (zum Beispiel Martin Rütter oder Cesar Millan) und es erscheint auf einmal kinderleicht den Hund zu trainieren. Hunde die vorher bellen, weg rennen, aggressiv sind, beißen, nicht Auto fahren wollen, oder alleine zu Hause die Wohnung zerstören, werden mit dem richtigen Training zahm wie Lämmer und hören auf´s Wort hören.

Es dauert sicherlich einige Zeit und es braucht Geduld mit dem Hund, bis einem das selbst gelingt. Aber mit einer Profi-Anleitung per Video wie unserem empfohlenen Hunde-Online-Kurs, hat jeder die Chance seinen Hund perfekt zu erziehen.

Mit welchen Tricks dem Hund Platz beibringen

Aber wie schaffen die Trainer es mit einfachsten Mitteln aus ungehörigen Hunden einen handzahmen gut folgenden Hund zu machen? Welche Tricks und Tipps helfen damit ich dem Hund Platz beibringen kann?

Die Antwort ist ganz einfach. Ein Hund ist ein Rudeltier und der Hundehalter muss in der Hierarchie an der ersten Stelle stehen. Das bedeutet nicht der Hund ist der Rudels Führer, sondern der Hundebesitzer!

Das ist entscheidend bei allem was sie ihrem Hund beibringen wollen! Es hat mir unheimlich geholfen, darüber Klarheit zu bekommen und als mein Hund sich mir untergeordnet hat, wurde die Erziehung sehr einfach.

Wie konnte ich meinem Hund Platz beibringen?

Auch wenn es etwas abgedroschen klingt, ich habe mit meinem Hund das kleine 1×1 gelernt und dann darauf aufgebaut.

Es war ein Versuch, endlich mit meinem Hund nicht mehr dauernd aufzufallen weil er fremde Hunde anbellte, nicht zurück kam wenn ich ihn beim Gassi gehen rief und auch einfache Kommandos wie Platz, Sitz, bei Fuß nicht befolgte.

Hund Platz beibringen – so klappt es!

So gerne ich meinen Hund auch habe, aber es nervte mich tierisch wenn er überhaupt kein Kommando befolgte.

Ich musste schnell etwas ändern, schließlich wollte ich stressfrei mit meinem Hund normal leben. Man hängt ja an seinem Tier und darum war ich fest entschlossen etwas zu ändern.

Nachdem ich ein wenig im Netz stöberte bemerkte ich, wie viele dasselbe Problem haben und darum suchte ich gezielt nach Hilfe. Dabei landete ich kurze Zeit später beim Online-Kurs der Hundeerziehung.

Meine schnelle Lösung – heute hört mein Hund aufs Wort!

Es dauerte nicht lange und ich fand dieses Onlinetraining mit Hunden. Der Kurs kostete 129,00 Euro und ich las einige Berichte von Kursteilnehmern die begeistert waren. Der Kurs motivierte mich sofort und ich fand besonders gut, dass ich nach meiner Arbeit zu jeder Zeit am Kurs teilnehmen konnte und der Preis überschaubar war.

Ich hatte übrigens schon mal einen 10 Tages-Kurs in einer Hundeschule belegt, aber war mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Es mag solche und solche Hundeschulen geben und die Kosten schwanken.

Die Hundeschule Kosten beliefen sich damals auf ca. 400 Euro und es wäre mir das Geld wert gewesen. Aber außer dass das Bellen etwas weniger wurde, habe ich nicht viel erreicht und war enttäuscht. Ich habe viele Preise verglichen aber es kam überall eine ganz schöne Summe zusammen. Die Kosten für eine Hundeschule variieren und ich habe eine wirklich gute Alternative gefunden!

Die Alternative – Video Kurs mit Anleitung

Darum entschloss ich mich am nächsten Tag den Onlinekurs Hundetraining zu buchen und es ging problemlos mit der Anmeldung, der Bezahlung und dem frei schalten mit einloggen.

Was soll ich sagen, ich war von Beginn an mit Eifer dabei weil ich wirklich endlich wieder Spaß mit meinem Hund wollte (auch wenn wir mal bei Freunden sind) und habe konsequent alle Lektionen absolviert und musste mich nicht zwingen.

Nein, es machte großen Spaß (nicht nur mir sondern auch Nele = mein Hund) und ich war schon hibbelig wenn ich Arbeitsende hatte und freute mich auf die nächste Trainingsstunde mit meinem Hund.

Ich konnte jede Lektion so lange anschauen und wiederholen bis es klappte und war selber verblüfft, wie sehr sich Hunde über ihre Erziehung freuen können. Ich glaube das ist auch das Geheimnis für den Erfolg – JA richtig 100% Erfolg für wenig Geld, das war wirklich noch besser als ich erhofft hatte.

Beiträge zum Thema Hund erziehen – das könnte sie auch interessieren!

  • Dem Hund einfach „Sitz“ beibringen
  • Hundekommandos – die wichtigsten Kommandos die du deinem Hund beibringen musst
  • Hundeerziehung leicht gemacht – mit dieser Hundeschule kostet es wenig und bringt viel !
  • Tipp – günstiges Hundetraining Platz – Bleib – bei Fuß – Sitz damit klappt es 100%ig !
  • Hundeschulen vor Ort oder Onlinekurs der Vergleich!
  • Hunde Agility Geräte zum Hundesport

Es gibt auch eine Reihe guter Ratgeber zur Hundeerziehung aber ein Video mit Anleitung ist für mich einfach die bessere Option weil man alles wunderbar nach machen und ständig wiederholen kann.

Diese Schritte können helfen dem Hund Platz beizubringen

  1. Hund soll Sitz machen und sie führen vor der Nase des Hundes ein Leckerli zum Boden sodass der Hund sich demnach bewegt und vielleicht legt
  2. Sobald der Hund sich legt muss das Kommando Platz folgen – es ist wichtig dominant und klar mit festem Ton die Anweisung Platz auszusprechen
  3. Wenn der Hund dem gefolgt ist, dann sollten sie es wiederholen und so lange Geduld damit haben, bis das Kommando ohne Leckerli dazu führt, dass der Hund Platz macht
  4. Stetiges Wiederholen ist wichtig, damit sie dem Hund Platz beibringen und dabei muss es immer die gleiche Geste und Anweisung sein, damit das Tier nichts missversteht EINDEUTIG und GLEICHBLEIBEND ist ein MUSS

Wenn das nicht gelingt, ist es kein Problem und oft so, dass es nicht sofort von Erfolg gekrönt ist. Der Grund dafür ist hier beschrieben. Die Rangordnung mit ihnen als Rudels Führer stimmt nicht.

Darum empfehle ich nach meinen Erfahrungen in einer Hundeschule mit mäßigem Erfolg auch diesen Kurs der jetzt nur noch 14,90 €* kostet und unheimlich viel bringt. Jetzt wird der Kurs zum Monatspreis angeboten und das motiviert unheimlich dabei zu bleiben. Sobald man der Meinung ist, kein Training mehr zu brauchen ist die Kündigung monatlich problemlos möglich.

Wer den Kurs nutzt, hat schnell das Grundprinzip aller Hundekommandos und der einfachen Hundeerziehung begriffen und wird staunen was dann alles geht.

Was kann mein Hund nach dem Kurs?

    • Mein Hund befolgt alle einfachen Hundekommandos und ich konnte ihm

  • Platz beibringen
  • Er macht Sitz und
  • Geht bei Fuß sowie
  • Hört auf jedes AUS wenn ich sein Bellen unterbinde
  • Außerdem zieht mein Hund nicht mehr an der Leine und selbst per Fahrrad kann ich ihn gefahrlos mit nehmen

Für mich war der Kurs deshalb so wichtig, weil ich damit den Grundstein für alle Anweisungen gelegt habe und nicht nur Spaß mit meinem Hund habe, sondern ihn nun überall mitnehmen kann. Er bellt nicht mehr unkontrolliert wenn andere Hunde zu sehen sind, rennt nicht einfach weg und ist auch so viel entspannter beim Autofahren.

Obwohl ich noch 129,00 Euro bezahlt habe (statt heute nur noch 69,00 Euro im Angebot) habe ich keinen Euro bereut. Es ist unglaublich wie sich meine Nele verändert hat. Ich glaube sie merkt auch, dass ich viel weniger gestresst bin und das tut uns beiden gut!

Darum meine persönliche Empfehlung wie sie ihrem Hund Platz beibringen:

Fazit: Platz ist ein wichtiges Kommando für den Hund und muss sitzen. Es muss in jeder Situation klappen und sollte so lange geübt werden, bis der Hund bei dem Kommando „Platz“ dieses auch befolgt.

Mit einfachen Mittel und zum kleinen Preis haben sie maximalen Erfolg und endlich können dem Hund solche einfachen Kommandos wie bei Fuß, Sitz und dem Hund Platz beibringen. Viel Spaß und gutes Gelingen – ich freue mich auf ein ehrliches Feedback!

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Hunde Trick beibringen?

Hey, ich hätte da eine Frage. Kann man einem Hund beibringen wenn er raus muss/will die Leine zu holen und dann zum Herrchen zu gehen um ihm das halt so zu sagen? Wenn ja wie? Oder kann man so etwas nicht beibringen, sondern der Hund muss selber drauf kommen? Danke schon mal im Voraus :)

4 Antworten

Ich würde sagen das geht, allerdings mit ner Menge Aufwand. Ob es Sinn macht ist eine andere Frage.

Du müsstest dem Hund zunächst das Apportieren der Leine auf ein bestimmtes Kommando beibringen.

Dann musst du deinen Hund gut genug lesen können um zu erkennen wann er raus muss. Immer wenn das der Fall ist oder wenn du sowieso Gassi gehen willst gibst du das Kommando die Leine zu bringen und stehst dann erst auf um deine Schuhe anzuziehen, dich fürs Gassi fertigzumachen.

Ds ist also schon deshalb keien Übung für Welpen weil du weder das Apportieren sicher draufhast noch so lange warten kannst um mit dem Welpi rauszurennen wenn du ihn stubenrein haben willst.

Im Prinzip "installierst" du so die Übung "Leine bringen" direkt vor den normalen Ablauf "Gassi gehen". Wenn du das oft/lange genug machst verknüpft der Hund beides miteinander und zeigt das Verhalten immer nacheinander. Dann kannst du dann nach einigen Wochen mal abwarten und schauen ob der Hund dann von alleine die Leine bringt. Tut er es musst du natürlich bestätigen indem du dann sofort mit ihm Gassi gehst.

Ich finde es allerdings ein sehr kompliziertes und aufwändiges Anzeigeverhalten. Zudem entwickelt sich dadurch bei manchen Hunden ggf. ein nerviges "Forderverhalten". Gehst du häufiger nicht darauf ein bricht dir die Verhaltenskette mangels Bestärkung wohl recht schnell wieder zusammen und der Aufwand war umsonst.

Natürlich kannst du ihm das beibringen. Prinzipiell muss du die Übung "von hinten nach vorn" aufbauen. Also immer vor dem Rausgehen beibringen die Leine zu apportieren, später dann holen von wo auch immer du sie aufbewahrst. Erst wird sicher ein Kommando notwendig sein, aber wenn der Hund dann eventuell zu einem Zeitpunkt, wo ihr immer rausgeht, einmal mehr oder weniger "entdeckt", dass er auch rauskommt und es ganz toll ist, wenn er ohne Kommando schon die Leine holt (was oft beim Training passiert dass der Hund "weiss" was dran ist und macht eine Übung im Hundesport ohne Kommando, hier muss man oft beibringen dass er immer auf das Kommando warten muss), dann hast du gewonnen.

Hallo (: Also mein Hund hat das irgendwann von selbst kapiert ;D Du musst der Leine nur einen Namen geben wie Schnürchen oder so und wenn ich jetzt z.B. sage: Hol Schnürchen! rennt er sofort los zu der leine in den Flur! (:

Das würde mich auch interessieren :) Mein Hund sitzt dann immer nur vor der Tür und weint

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Also ich suche neue Tricks , die ich meinem 1,5 jahre altem Dackel beibringen kann.

Er kann: Sitz, Platz, bleib, rechte/linke Pfote, männchen, dreh dich und rolle.

Ich suche aber keine Erziehungs "Tricks" ,die holen wir uns aus der hundeschule.

Ich will ihm nebenbei nur noch solche Tricks beibringen, da es zum einen schön anzusehen ist und ihn auch geistig auslastet.

Achja, bitte wenn's geht auch mit Erklärung wie ich den Trick beibringe:)

Hallo Leute, welche Tricks oder Kunststückchen können eure Hunde und wie habt ihr sie ihnen bei gebracht?! Ich möchte meinem Hund auch Tricks beibringen weiß aber nicht wie und was!

Freue mich über hilfreiche Antworten!

Also, die Sache ist diese: Ich geh immer mit dem Jack Russel unserer Freunde gassi. und der Hund gehört dem Mann der Freundin meiner Mutter. Der hat den Hund aber nie wirlklich erzogen, und hat die Prägungsphase "versaubeutelt", wie der Hundetrainer gesagt hat. D. h. es hat lange gedauert, ihn so zu erziehen, dass er einigermaßen neben mir läuft und auf Kommandos hört. Sitz Platz und sowas kann er schon, aber das mit den Stöckchen ist so ne Sache :(. er hebt einen auf und lässt ihn wieder fallen, weil er nicht weiß was er damit machen soll, wenn man einen Stock wirft und ihm sagt, er solle ihn bringen, ist der Hund verwirrt. Wie kann ich ihm das beibringen, oder geht das überhaupt noch?Sein Herrchen hat sowas ja nie mit ihm gemacht :((

hallo erstmal. wir wollen uns nächstes jahr ein golden retriever weibchen kaufen, dann bin ich 15 jahre alt. wir haben uns schon viel informiert und wollen uns bald nach züchtern umschauen. der hund wird im garten in einem großen zwinger leben. als welpe schläft er erstmal bei meinen eltern das heißt also meine mama wird dann wahrscheinlich die bezugsperson vom hund werden. deswegen meine frage: kann ich trotzdem dem hund alle tricks beibringen, ich komme um 2 aus der schule und hätte dann zeit für sie. in vielen büchern steht aber das die bezugsperson dem hund die tricks beibringen soll, deswegen war ich verwirrt ob denn das geht. außerdem wollte ich fragen wann man dem hund die tricks beibringen kann und wie das ist mit gassi gehen denn wenn er anfängt zu winseln soll man den ja raustragen aber wie bringt man ihm dann bei das er auf der wiese sein geschäft machen soll und nicht in unserem garten. außerdem wollte ich fragen weil in büchern steht das wenn man dem hund komm beibringen will das man das beim füttern machen kann nur meine mama wird den hund morgens füttern und müsste das gleich üben würde das funktionieren wenn sie ihr diesen trick beibringt und ich den rest?

danke schonmal für die hilfe (:

heii ich und mein hund (5Jahre) lieben es Trick zu lernen ich hab seid einem halben jahr keins NEU gelernt habt ihr vielleicht vor schläge was man beibringen kann sie kann: Sitz,platz,Rolle;Peng,Männchen,Pfoto und vielleicht noch eins.Bitte jetzt keine Kommentare wie geh lieber mit den hund raus wir gehen naturlich auch gerne und lange raus!! und in die hundeschule gehen wir auch aber da lernen wir keine Tricks leider. also bitte helft mir und am besten noch wie man es beibrungt Danke schon mal lg Schokokuchenmmh

Hallo, ich will meinem Hund beibringen, dass er mir auf ein Kommando hin auf den Arm springt. Weiß jemand wie ich ihm das beibringe?

hallo ich möchte meinem hund mal wider einen trick beibringen aber das problem ist das mein hund ein bernersennen hund ist und nicht anstrengende tricks machen kann weil das auf seinen rücken geht und weil große hunde oft an hüftdysplasi(HD) leiden.kennt ihr vielleicht tricks die ich ihm noch so beibringen kann.also pfote,winken,rolle,tot stellen,kriechen und hobba kann er schon. findet ihr noch ausgefallene tricks? lg akura

Also der trick geht so.

Der hund muss sitz machen und soll sich nicht bewegen. Dann legt man ein Leckerli auf seinen Kopf/Schnauze und der hund macht nichts. erst wenn man Ok oder so sagt frisst er es.

Oder der trick Schäm dich. Der hund macht sitz oder platz. dan hept er seine Pfote auf die Schnauze ind verdeckt dabei sein gesicht. Eventuell jault er noch, #

Hallo👌mein Hund ist 6 Jahre alt und sie kann mehr als 40 Tricks. Gibt es noch Tricks die für Profi hunde sind?

Ich habe heute einen Hund besucht von einer Pflegestelle für Hunde den ich gerne hätte. Er ist sehr brav aber ziemlich stark und zieht mich deshalb beim Gassi gehen eher mit. Kann ich dem Hund mit der Zeit beibringen nicht zu ziehen oder wird das so bleiben?

Hellooo! Ich habe einpaar fragen zu Hundetricks! Wie kann man einem Hund beibringen -> Bodycheck - Spiel tot - Bist du traurig? - Slalom

Hallo:) Ich würde gerne meiner 2 Jahre alten Flat coated Retriever mix Hündin ein paar neue Tricks bei bringen. Sie ist sehr gelehrig und hat viel Spaß am lernen. Bis jetzt kann sie: sitz, Platz , Pfötchen (mit beiden), gib 5 (mit beiden), Dreh dich, wenn ich einen Ring mit meinen Raben mache springt sie locker durch, wo ist die Mama/Oma,hopp(dann springt sie irgend wo drauf, bleib und schäme dich (macht sie aber nicht so gut, da ich es ihr nicht richtig bei gebracht habe aber möchte es auch nicht noch mal richtig üben) Was können eure Hunde denn so für Tricks? Habt ihr Tipps für mich was ich ihr noch beibringen kann?

Hallo, ich habe eine kleine Hündin (Dackelmischling) und möchte ihr gerne noch ein paar Tricks lernen. Ihr macht das sehr viel Spaß. Sie kann schon: Sitz, Platz, Gib Pfote, Winken, Fuß(mit ihren Fuß auf meinen Fuß), Bussi, Slalom durch die Beine, Rolle.

Das Kommando 'Schäm dich' kann sie mit ihren kurzen Beinen nicht so gut machen,

und wie habt ihr eurem Hund Peng beigebracht? Immer wen ich sie Platz machen lasse und sie mit einem Leckerlie rüber drehe so das sie auf dem Rücken liegt, dann macht sie eine Rolle weil sie denkt sie muss jetzt eine Rolle machen. Danke für eure Antworten : )

Wie kann man seinen Hund beibringen das Stöckchen zu holen und wieder her zu bringen

Oh, nein! Da ist etwas schief gelaufen.

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Ist dies deine Jimdo-Seite?

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Hunden Tricks Beibringen

Einem Hund Tricks beizubringen, kann eine sehr schöne Zeit mit Ihrem treustem Begleiter sein. Es ist erwiesen, dass das „Dressieren“ eines Hundes die Verbindung zwischen Ihnen und dem Hund zu stärken vermag.

Ihr Hund wird sich glücklich und selbstbewusst fühlen und das Training ist gleichzeitig eine gute Möglichkeit für den Hund, sich auszutoben.

Warum sollte ich meinem Hund Tricks beibringen?

Ganz einfach: die größte Motivation für mich ist einfach nur Spaß!

Hunden Tricks beizubringen ist keine ernste Angelegenheit wie etwa Gehorsamstraining. Allerdings haben beide Trainingsarten viele Vorteile gemeinsam – sowohl für Sie, als auch für Ihren Hund:

Während Sie Tricks mit Ihrem Hund üben, werden Sie feststellen, dass Sie eine ganz neue Art der zweiseitigen Kommunikation eröffnen. Mit der Zeit werden Sie sich gegenseitig besser verstehen.

Ein wichtiger Punkt des Trainings ist, dass Ihr Hund selbstbewusst wird. Er wird keine Angst mehr haben, im Training auch ein bisschen zu experimentieren.

Mit Kunststücken können Sie natürlich auch angeben!

Das Training ist besonders für Leute mit übermütigen Hunden interessant. Ihr Hund muss seinen Kräften ab und zu auch mal freien Lauf lassen. Diese Energie kann man mit Training am besten nutzen und obendrein macht es auch noch Spaß.

Kunststücke können als „Alternativbeschäftigung“ dienen. Ihr Hund bellt Gäste an, oder macht öfters mal etwas Unerwünschtes? Mit einem Trick wie „Stell dich tot“ können Sie Ihren Hund auf einfachste Weise ablenken.

Nachdem Ihr Hund einen Trick wie „verbeug dich“ oder „Rolle //“ gemacht hat, fühlen sich Leute, die vor Hunden Angst haben, wesentlich besser. Der Hund wirkt somit weniger gefährlich.

Wie bringt man Hunden Tricks bei?

Wir werden erprobte Verhaltenstechniken aus der Wissenschaft anwenden, um den Hund ein Kunststück beizubringen.

Wenn wir dem Hund einen neuen Trick beibringen, dann machen wir das einfach mit einem Schritt-für-Schritt Verfahren. Trainingseinheiten machen Spaß, sind kurz und sollten sich auf eine einzige, leichte Fähigkeit konzentrieren.

Anschließend erhöhen wir unsere Erwartungen und erschweren die Übung so lange, bis wir das gewünschte Ergebnis erzielt haben. Danach fangen wir wieder mit einem neuen Trick an.

Um neue Tricks zu üben, verlassen wir uns auf Konsequenz, zeitliches Feedback, Belohnungen und ständige Wiederholung. In allen Arten von Hundetraining hat Gewalt oder Einschüchterung nichts zu suchen – besonders dann, wenn es um das Üben von Tricks geht. Sowas soll schließlich auch Spaß machen!

Folgendes Video erklärt, wie man Hunden die Rolle beibringt:

Regeln, die man bei Hundetricks beachten sollte

Es folgen einige Grundregeln, an die Sie sich während des Trainings halten sollten.

Jeder Hund ist anders. Es gibt keinen Weg, mit dem man jedem Hund auf gleiche Weise ein Kunststück beibringen könnte. Sie müssen selbst herausfinden, welches Training für Ihren Hund die besten Ergebnisse erzielt. Sie sollten dabei die Art der Motivation, die Länge der Trainingseinheiten und den Trainingsfortschritt beachten.

Gestalten Sie das Training so leicht wie möglich – das gilt besonders dann, wenn Sie einen Trick zum ersten Mal üben. Fangen Sie mit einer leichten Übung an und suchen Sie sich einen Ort, der Ihrem Hund bekannt ist und nicht viel Ablenkung bietet. Danach bauen Sie den Trick Schritt für Schritt auf. Sobald Ihr Hund dazu bereit ist, können Sie auch ein paar Ablenkungen ins Training einbauen.

Sie müssen Ihrem Hund ein klares, gleichmäßiges und angemessenes Feedback bieten. Sie werden erstaunt sein, wie aufmerksam Ihr Hund auf Ihre Weisungen achten wird. Gehen Sie sicher, dass Ihre Rückmeldung stets angemessen und pünktlich von Ihrem Hund wahrgenommen wird.

In der Regel sollten Sie nicht direkt nach dem Fressen trainieren und auch nicht dann, wenn der Hund vor Energie nur so strotzt. Es ist besser, wenn der Hund in einem ruhigen Zustand ist. Er kann sich dann besser auf seine Aufgaben konzentrieren – Ich weiß, wie schwer das sein kann!

Erreichen Sie das gewünschte Verhalten Ihres Hundes (den Trick) immer als Erstes – erst danach fügen Sie Ihr Kommando hinzu und nicht andersrum!

Für ein paar Trainingseinheiten ist kein Hund zu jung oder zu alt. Solange Ihr Hund nicht durch gesundheitliche Probleme eingeschränkt ist, können Sie sofort loslegen!

Hunde können Sachverhalte nicht gut verallgemeinern – Wenn Sie also wollen, dass Ihr Hund die Rolle überall kann, dann müssen Sie es auch überall üben.

Einfaches Gehorsamstraining ist als Grundlage vor dem Trainieren von Tricks immer hilfreich. Es beschleunigt nicht nur den Lernprozess, sondern ist auch sehr wichtig für Sicherheit und Wohlbefinden Ihres Hundes. Starten Sie also nicht mit den Hundetricks bevor gewisse Kommandos und Verhaltensregeln beherrscht.

Johanna Esser von „Online Hundetraining“ erklärt im folgenden Video einige weitere Grundlagen zum Thema Hundetraining und Erziehung:

Der Clicker – Ein hilfreiches Werkzeug für Tricks & Training

Sowohl für das Beibringen von Kommandos als auch bei Hundetricks kann Clickertraining für Hunde sehr hilfreich sein…

Sobald Sie das klickende Geräusch erzeugen, heben Sie den exakten Moment im Bewusstsein Ihres Hundes hervor. Sie sagen Ihrem Hund: „Prima, genau das wollte ich, mach das noch mal!“. Ein Clicker ist eine simple, kleine Plastikbox.

Richtig eingesetzt, kann sie äußerst effektiv sein.

TIPP: Als überaus effektives Trainingsprogramm für beispielhaftes Hundeverhalten und eine harmonische Tier-Mensch Beziehung hat sich der 12-Wochen Hundetrainingskurs von Johanna Esser bewährt…

Das Programm bietet eine lückenlose Komplettanleitung für schnelle Lernerfolge:

Circus Click & Trick

Sie haben Lust, bislang unentdeckte Potenziale aus Ihrem Hund heraus zu kitzeln? Die Möglichkeiten, gerade mit Hilfe des Clickers dem Hund alle erdenklichen Bewegungsabläufe auf einfache Art und Weise beizubringen, sind enorm! Deshalb: Willkommen im Circus Click & Trick!

Kunststückchen: Was bringt mir das.

  • Kunststückchen sind Fitmacher: Für den Hund macht es keinen Unterschied, ob er gerade das lernt, was wir als „Kunststücke“ bezeichnen, oder aber „ernsthafte Übungen“. Nur WIR verhalten uns in der Regel anders, sind bei Tricks lockerer und in der Regel mit mehr Spaß bei der Sache. Und: Wir lernen unseren Hund kennen. Lernen, wie wir ihn motivieren können, wie er reagiert… Deshalb gilt meistens: Wer seinem Hund Tricks beibringen kann, hat auch bei den – aus menschlicher Sicht – wichtigen Übungen wenig Probleme.
  • Tricktraining macht müde – und mutig: Das Training von Tricks und Kunststückchen leistet gleich in mehrfacher Hinsicht einen Beitrag zur Alltagstauglichkeit: Schüchterne Hunde blühen auf – mit jedem erlernten Kunststückchen wächst das Selbstvertrauen. Muntere Hunde werden müde – denn Tricktraining ist echte Kopfarbeit. Schon ein paar Minuten Training erfordern eine Menge Konzentration – und das macht k.o. Und dass müde und ausgelastete Hunde auch gleichzeitig ausgeglichenere, zufriedenere und artigere Hunde sind, liegt auf der Hand.
  • Circus-Hunde sind sympathisch: Wir kennen es ja alle, das „Lassie-Syndrom“. Wir besitzen einen Hund, der Männchen macht, Pfötchen gibt, die Zeitung trägt und uns vielleicht das Telefon bringt oder dem Besuch zuwinkt? Dann haben wir gleichzeitig auch einen Sympathie-Träger, der Leute zum Lachen bringt, Vertrauen weckt und uns das Überleben in der hundefeindlichen Welt erleichtert ;-). Und uns ganz viel Spaß macht! Angenehmer Nebeneffekt: Gemeinsame positive Erlebnisse sind echte Beziehungspflege und stärken die Bindung zwischen Hund und Mensch – eine gute Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben.

… deswegen: Trickkiste auf!

Unser Tipp für den Einstieg in die Welt der Tricks: Suchen Sie sich einfach das heraus, was Ihnen Spaß macht und Ihrem Hund liegt. Lassen Sie gesunden Menschenverstand walten und schauen Sie, was (auch anatomisch) machbar ist. Seien Sie gerade am Anfang nicht zu ehrgeizig. Verbeißen Sie sich nicht an einer Übung – probieren Sie lieber zwei/drei Tricks parallel aus und sorgen Sie so für ein abwechslungsreiches Training. Was nicht so gut klappt, lassen Sie erstmal bleiben – mit etwas mehr Trick-Erfahrung können Sie immer noch einmal darauf zurück kommen (und meist haben sich dann die alten Probleme in Luft aufgelöst). Wie immer gilt: Freiwilligkeit wird groß geschrieben! Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, „Hand anzulegen“ und Ihren Hund in Position zu schieben oder zu drücken- das mögen die meisten Vierbeiner überhaupt nicht. Halten Sie die Einheiten kurz – ein paar Minuten, mit kleinen Pausen alle ein bis zwei Minuten, sind ideal.

Freestyle-Tricks mit Target-Stick

Das Berühren und Folgen eines Gegenstandes (oder auch: der Hand oder des Daumens) mit der Schnauze kennen Sie bereits aus unseren Einstiegsübungen. Dieses „Target-Training“ kann bei vielen Kunststückchen eine große Vereinfachung darstellen. Sie können Ihrem Hund damit auf elegante Weise den Weg weisen, ohne ihn dabei berühren und ihn mit Hand oder Leine in die gewünschte Position manipulieren zu müssen. Auch das Locken mit der Futterhand, das die Hunde teils sehr fahrig macht, ist so nicht nötig. Und: Wenn Sie einen Target-Stab verwenden, dann können Sie diesen als verlängerten Arm benutzen und müssen sich nicht so sehr über den Hund beugen, was gerade für kleine Hunde sehr angenehm ist. Das Prinzip der Target-Tricks ist immer gleich: Der Target-Objekt kann allmählich abgebaut werden. Der Stab zum Beispiel kann (je nach Modell) zusammengeschoben oder verkleinert werden, oder Sie lassen ihn langsam in Ihrem Ärmel verschwinden. Wenn Sie Ihren Daumen als Target verwenden, so können Sie diesen immer weiter von der Hundenase entfernt halten, bis Sie die wegweisende Bewegung nur noch andeuten.

Verbeugung

Der „Diener“ ist ein charmanter Trick, der sich gezielt trainieren lässt: Der Hund steht dabei zunächst. Der Spitze des Target-Sticks zeigt auf den Boden zwischen die Vorderpfoten des Hundes und wird ein Stück „unter den Hund“ geschoben. Die Hundenase wird der Stabspitze folgen, und die Vorderbeine werden sich beugen. Jeden kleinsten Ansatz in Richtung der „perfekten“ Verbeugung (Ellenbogen auf dem Boden, Po in die Höhe) können Sie bestärken. Achten Sie auf Ihr Timing: Sie müssen sehr schnell sein mit dem Clicken, ehe Ihr gutwilliger Hund Ihnen ein „Platz“ anbietet und Sie versehentlich das bestärken, weil Ihr „Click“ zu spät kommt. Wenn Sie die Belohnung nach dem Click außerdem sehr schnell nach vorne – also vom Hund weg – werfen, verhindern Sie meist, dass die Verbeugung doch noch im „Platz“ endet. Vorsicht übrigens, dass die Spitze des Target-Sticks nicht plötzlich in der Nase des Hundes landet… Beliebte „Kommandos“ für diese Übung sind übrigens „Angenehm“ oder „Yoga“.

Dazu sollte Ihr Hund sitzen. Halten Sie den Target-Stick gerade so hoch über den Kopf des Hundes, dass er die Vorderpfoten leicht vom Boden lösen muss, um die Spitze des Sticks zu erreichen. C&B zunächst für kurze Berührungen, später für länger andauerndes und stabileres Männchen-Machen.

Übrigens: Wie leicht einem Hund das „Männchenmachen“ fällt, hängt meist mit seiner „Anatomie“ zusammen. Nehmen Sie darauf Rücksicht und überlegen Sie, welchen Trick Sie Ihrem Hund zumuten.

Auf den Hinterbeinen stehen – oder laufen

Jetzt wird der Stab einfach etwas höher über den stehenden oder sitzenden Hund gehalten, so dass er sich auf die Hinterbeine stellen muss, um ihn zu erreichen. Steht der Hund (noch auf allen vieren), reicht es schon, den Stab anfangs etwas über den Kopf zu halten, so dass er nur kurz die Vorderpfoten heben muss. C&B. Den Stab allmählich höher halten, bis der Hund auf zwei Beinen steht. Den Stab dabei ruhig halten, denn der Hund soll ja nicht danach springen. Wie beim Männchen-Machen Anforderungen an das ruhigere und längere Stehen auf zwei Beinen allmählich erhöhen. Und nicht vergessen: Nicht jeder Hund kann das gleich gut. Während einige Hunde sich mühelos auf zwei Beinen halten, sind andere Hunde dazu anatomisch kaum in der Lage. Berücksichtigen das – und planen Sie für diese Hunde etwas anderes ein.

Steht Ihr Hund sicher auf den Hinterbeinen, kann’s weitergehen, wenn Sie möchten. Dazu bewegen Sie den Target-Stick einfach langsam in die Richtung, in die sich Hund bewegen soll. Sie können daraus wieder verschiedene Übungen machen: Vorwärtsgehen, Rückwärtsgehen, eine Drehung, usw.

Sie können Ihren Hund natürlich auch in die Höhe hüpfen lassen. Dafür einfach den Target-Stick gerade so hoch über den Hund halten, dass er einen kleinen Hüpfer machen muss, um ihn zu erreichen. Dass Sie dabei auf die Fitness und Gesundheit Ihres Hundes wie immer Rücksicht nehmen, ist klar. Die Flummis unter den Hunden können auch lernen, wie ein Springball auf und nieder zu hüpfen – die schwereren vierbeinigen Damen und Herren lassen das lieber.

Ihr Hund liegt in „Platz-Position“ auf dem Boden. Sie halten die Spitze des Target-Sticks vor seine Nase und ziehen sie (die Spitze) ein winziges Stück nach vorne, so dass sich der Hundekopf nach vorne strecken muss, um sie zu erreichen. C&B für jede Bewegung in Richtung der Spitze des Target-Sticks. Dabei in winzigen Schritten vorgehen. Vergrößern Sie die Distanz zwischen Target-Stick und Nase zu schnell, steht Ihr Hund auf – und da wäre schade (aber auch kein Weltuntergang)!

Twist – oder Circle

Der „Twist“, das heißt die schnelle Drehung um die eigene Achse, ist eine recht einfache Übung. Der Hund steht vor oder neben seinem Trainer. Der Target-Stick oder aber auch die Hand, sofern der Hund dieser folgt, werden so gehalten, dass Hund mit dem Kopf dem Stab oder der Hand folgt. Erst wird allein das Drehen des Kopfes geclickt und belohnt. Klappt das mehrmals gut, gibt’s C&B erst nach einer Achtel-Drehung, dann nach ¼, dann nach ½ – und irgendwann klappt die ganze Drehung! In einem nächsten Schritt werden Target-Stick- oder Target-Hand allmählich abgebaut: Der Target-Stick wird verkleinert bzw. verschwindet im Ärmel, und auch die Drehbewegung der Hand wird immer dezenter. Zum Schluss führen Sie das Signal ein – z.B. das Hörzeichen „Twist“ und eine drehende Handbewegung.

Bei den Drehungen ist es besonders wichtig, daran zu denken, dass der Hund die Übung erst verallgemeinern muss. Das heißt zum Beispiel: Stand Ihr Hund beim „Twist“ bislang VOR Ihnen, so muss er den Trick meist kurz neu lernen, wenn er ihn LINKS, RECHTS oder HINTER Ihnen zeigen soll (Sie fangen in den neuen Positionen noch einmal von vorne an – meist geht das sehr schnell und Ihr Hund meistert im Handumdrehen die einzelnen Schritte). Wichtig auch: Hat der Hund beispielsweise gelernt, sich auf „Twist“ nach LINKS zu drehen, so muss die Drehung nach RECHTS komplett neu eingeübt werden und mit einem anderen Signal, zum Beispiel „Circle“ belegt werden. Sonst wird’s für unseren vierbeinigen Trainingspartner verwirrend

Beinslalom

Das macht Eindruck – und Spaß! Während Sie geradeaus gehen, wirbelt Ihnen Ihr Hund im Slalom durch die Beine. Trainieren lässt sich das folgendermaßen:

  • Nehmen wir an, Ihr Hund steht links neben Ihnen. Den Target-Stick halten Sie in der rechten Hand, die andere Hand ist frei (das Belohnungsfutter verwahren Sie idealerweise in einer Bauchtausche auf)
  • Sie setzen das rechte Bein nach vorne. Den Target-Stick halten Sie dem Hund durch das Bein entgegen, er wird ihm folgen, „unterquert“ Ihr Bein und … C&B.
  • Dann setzen Sie das linke Bein nach vorne (Ihr Hund ist ja jetzt auf der rechten Seite) und wechseln gleichzeitig den Target-Stick in die linke Hand, strecken ihn Ihrem Hund wieder entgegen, er läuft wieder zwischen Ihren Beinen durch und … C&B.
  • Üben Sie so zunächst weiter – und bestätigen Sie immer jedes einzelne Unterqueren eines Beines. Erst, wenn das gut klappt, geht’s weiter: Dann kommt der Click erst nach einer rechts-links-Sequenz, später nach einer Dreierkombination rechts-links-rechts usw.

Mit zunehemder Routine Ihres Hund können Sie den Target-Stick (bzw. Ihre deutliche Handbewegung, wenn Ihr Hund dem Daumen folgt) allmählich ausschleichen. Schieben Sie den Target-Stick immer weiter zusammen oder lassen Sie ihn im Ärmel verschwinden. Für den Hund werden Ihr ausgestelles Bein und eine leichte Handbewegung zum Sichtzeichen für den Slalom.

Hier zwei Varianten:

  • Richtig spektakulär sieht es aus, wenn Sie sich beim Beinslalom RÜCKWÄRTS statt VORWÄRTS bewegen. Ihre Ausgangsposition dafür: Wenn Ihr Hund an Ihrer linken Seite startet, machen Sie mit dem rechten Bein einen Schritt zurück. Startet er von rechts, machen Sie mit dem linken Bein einen Schritt zurück.
  • Sie können sich zum Üben auch jeweils mit Ihrem Körper zum Hund drehen (der Wechsel des Target-Sticks wird dabei wie oben beschrieben vorgenommen). Ihr Hund muss dann einfach nur lernen, durch Ihre Beine zu laufen; er kommt also zunächst immer von vorne auf Sie zu – egal, ob Sie gerade mit dem rechten oder linken Bein einen Schritt machen. Natürlich können Sie Ihre Körperdrehung allmählich abbauen, so dass der Beinslalom bald „ganz normal“ ausschaut, allerdings hat diese Variante auch so ihren Charme.

Spezialtipp: Beinslalom für Angsthäschen

Für den Fall, dass es Ihrem Hund zunächst nicht ganz geheuer ist, durch Ihr Bein hindurchzutauchen, zerlegen Sie zunächst diesen Übungsschritt in kleine Teilschritte:

  • Vielleicht stellen Sie sich zunächst vor einen Stuhl, stellen Ihr Bein darauf und schaffen so erstmal einen größeren Durchgang. Click und Belohnung gibt’s schon für das erste vorsichtige Folgen des Target-Sticks in Richtung des Bein-Tunnel.
  • Erwarten Sie nicht, dass Ihr Hund gleich komplett hindurchtaucht. Es ist völlig in Ordnung, wenn er sich nach dem Click zunächst wieder in seine Ausgangsposition zurückzieht und dann einen neuen Anlauf nimmt.
  • Sie können auch ausprobieren, ihn für den ersten Schritt durch den Beintunnel zu clicken und dann das Belohnungsfutter hindurchzuwerfen.
  • Läuft er durch den weiten „Beintunnel“, sorgen Sie dafür, dass es allmählich enger wird (z.B. indem Sie Ihr Bein zuerst nur noch auf einen kleineren Hocker stellen und dann ganz auf den Boden stellen). Bestimmt meistern Sie auch diese Hürde schnell – und dann kann’s an den „richtigen“ Slalom gehen.

„Acht“ zwischen den Beinen

Wer aus dem Beinslalom eine „Acht“ zwischen den Beinen machen möchte, braucht dafür im Grunde nicht extra zu trainieren. Beherrscht der Hund den Slalom einigermaßen sicher, wird einfach die „Schrittweite“ so variiert, dass aus dem Gehen nach vorne allmählich ein Auf-der-Stelle-Treten mit gespreizten Beinen wird. Das Beugen des jeweiligen Knies beim Treten (eben ein Schritt auf der Stelle) signalisiert dem Hund, was zu tun ist. Wird für die „Acht“ später ein separates Signal eingeführt, kann auf die Bewegung des Knies ganz verzichtet werden. Genau wie der Beinslalom kann die „Acht“ jedoch natürlich auch separat trainiert werden: mit Target-Stick oder Target-Hand (die für „Nicht-Clickerer“ auch mit Futter gefüllt sein kann).

Zeig her eure Füße: Pfoten-Tricks

Das Target-Training mit der Pfote (das heißt, dass Ihr Hund lernt, einen Gegenstand mit der Pfote zu berühren) kennen Sie bereits aus unseren Einstiegs- und Kreativitätsübungen bekannt. Ist die Pfote erst einmal „aktiviert“, werden eine ganze Reihe von Pfoten-Tricks zum Kinderspiel.

Gib Pfötchen!

Die Standard-Übung, kommt immer gut an. Für viele Hunde führt der folgende Weg schnell zum Erfolg:

  • Nehmen Sie ein paar schmackhafte Leckerchen in eine Hand. Ballen Sie die Hand zur Faust und legen Sie sie vor Ihren Hund auf den Boden (mit dem Handrücken nach unten).
  • Die meisten Hunde werden probieren, an den Leckerbissen in Ihrer Faust zu kommen – und setzen dabei irgendwann auch ihre Pfote ein. Das ist der Moment, auf den Sie gewartet habe. Sie clicken – und öffnen sofort die Faust mit dem Futter.
  • Macht Ihr Hund das ein paar Mal gut, bleibt die Faust beim nächsten Click geschlossen – das Futter kommt aus der anderen Hand.
  • Klappt auch das gut, lassen Sie irgendwann das Futter ganz aus der zu bepfötelnden Faust veschwinden: Ihr Hund sollte jetzt begriffen haben: „Egal, ob Futter in der Hand ist oder nicht – es lohnt sich für mich, wenn ich daran kratze“.
  • Öffnen Sie allmählich die (dann leere) Faust immer ein Stück weiter, bis dass der Hund schließlich Ihre Handfläche berührt – und fertig ist das Pfotengeben. Sie können dann noch daran arbeiten, Ihre Hand allmählich etwas höher zu halten.

Noch ein Tipp: Auf keinen Fall sollten Sie Ihren Hund tadeln oder korrigieren, wenn er zu Beginn etwas ungestüm zu Werke geht und die (zunächst noch) Futter-gefüllte Faust eifrig bearbeitet. Er wird sonst mit großer Wahrscheinlich annehmen, die Annäherung an die Faust wäre verboten – und das war’s mit Ihrem Pfötchengeben…

Wenn Ihr Hund tatsächlich zu wüst ist, dann wählen Sie doch einen anderen Weg. Sie können z.B. so vorgehen, wie Husky-Mix Darla es rechts im Bild zeigt: Sie wird zunächst – ganz ohne Lockmittel – für jede Bewegung einer Pfote bestärkt. Es dauert nicht lange, bis ihr bewusst wird: „Pfotenheben lohnt sich!“ Dann kann allmählich die Handfläche als „Target“ eingeführt werden. Einfach die Hand (Handfläche nach oben) ausstrecken, wenn der Hund seine Pfote bewegt und dann jede Annäherung an die Hand bestärken.

Übrigens: Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie zunächst ausschließlich das Heben einer Pfote (z.B. der rechten) bestärken oder ob es Ihnen egal ist, welche Pfote Ihr Vierbeiner Ihnen entgegenstreckt. Wenn Sie aber später daran arbeiten möchten, dass Ihr Hund zwischen rechts und links unterscheidet und Ihnen auf Kommando die jeweils richtige Pfote gibt, dann arbeiten Sie am besten von Anfang an daran, dass auch Sie immer die gleiche Hand ausstrecken (z.B. rechte Pfote in linke Hand). Wichtig: „Pfote rechts“ und „Pfote links“ müssen jeweils separat trainiert werden. Als Hörzeichen könnten Sie beispielsweise „Pfote“ und „Hand“ oder „rechts“ und „links“ oder … nehmen. Als Sichtzeichen bietet sich die jeweils ausgestreckte Hand an (z.B. linke Hand, wenn Hund die rechte Pfote geben soll).

Pfoten-Spezial: die geballte Faust als Anti-Angst-Trick

  • Die Übung ist so einfach, dass Ihr Hund sie auch unter Ablenkung und Aufregung ausführen kann – und das ist gut: Wer etwas tun kann, fühlt sich weniger ausgeliefert. Und wer sein Gehirn anwirft, hat gleich weniger Angst, denn rational denken und panisch reagieren funktioniert nicht zur gleichen Zeit!
  • Das Pfotenspiel führt zu einer positiven Interaktion mit dem Besuch – Besuch wird so positiv verknüpft.
  • Und: Da das Pfotengeben immer auf der geballten Faust erfolgt (die sich nur öffnet, damit die Leckerchen gefressen werden können), kommt der Besuch erst gar nicht auf die Idee, die Pfote des Hundes festzuhalten und zu schütteln (was wir Menschen irgendwie fast automatisch tun, gerade ein ängstlicher Hund aber nicht so toll findet).

Gib mir fünf! Und mehr!

Dafür sollte Ihr Hund zunächst das Pfötchen-Geben beherrschen, dann wird’s zum Kinderspiel. Ihr Hund weiß ja nun, dass Ihre Hand das „Target“ ist, das er mit der Pfote berühren soll. Sie brauchen dann – gegenüber dem Pfötchen-Geben – nur die Position der Hand allmählich zu verändern: Sie wird erst ein wenig gedreht und dann Schritt für Schritt in die gewünschte Position gebracht. Wie immer die Schritte klein halten und jedes mal C&B, wenn der Hund die Hand mit der Pfote berührt. Tipp: Immer erst mit der gleichen Hundepfote und der gleichen Menschen-Hand üben (z.B. rechte Pfote in linke Hand) – das ist für den Hund am klarsten.

„Gib mir fünf“ mit der anderen Hand und der anderen Hundepfote kann sogar zu einer separaten Übung ausgebaut werden. Neben einem anderen Hörzeichen, zum Beispiel „Noch mal fünf“ oder „Andere fünf“ lernt der Hund auch zu unterscheiden, dass Ihre ihm gezeigte rechte Handfläche (z.B. für „Gib mir fünf“ mit der rechten Hundepfote) eine andere Bedeutung hat als die linke Hand (z.B. für „Andere fünf“ mit der linken Hundepfote).

Und wenn Ihr Hund beidseitig „Fünf“ geben kann und Sie beide dann immer noch nicht genug haben, können aus den Fünf sogar Zehn werden, das heißt: Während Sie beide Hände heben schlägt Ihr Hund mit beiden Pfoten gleichzeitig ein. Das setzt aber voraus, dass Ihr Hund das Männchen-Machen beherrscht bzw. über einen gewissen Gleichgewichtssinn verfügt. Bei diesem Trick ist es mal wieder nützlich, ein konditioniertes Markerwort (z.B. „yipp“) eingeführt zu haben oder den „Zungenclick“ anwenden zu können, denn Sie brauchen ja beide Hände. Sie können natürlich auch einen Assistenten herbei holen, der für Sie den Clicker bedient. Ermutigen Sie Ihren Hund, beide Pfoten zu heben. Am Anfang wird das für ihn etwas verwirrend sein, denn er hat das ja bislang nur einseitig gelernt. Deshalb bestärken Sie auch die kleinsten Sequenzen, in denen er beide Pfoten anhebt oder überhaupt nur bewegt – auch wenn’s erst noch nicht ganz treffsicher ist. Einige Trainer klatschen vor der „Zehn“ in die Hände und wenden erst dann Ihre Handflächen dem Hund zu, damit der Hund sich darauf einstellen kann, beide Pfoten zu heben.

Am besten, Sie üben dafür zunächst erst „Gib mir fünf“. Dann brauchen Sie nur noch zu üben, dass Ihr Hund die Pfote auch hebt, wenn Ihr „Target“ der Hand weiter von ihm entfernt ist. Und das geht so: Der Hund wird zunächst mit dem Sichtzeichen der Handfläche dazu animiert, die Pfote zum „Einschlagen“ zu heben. Dazu wird die Hand etwas weggezogen, so dass die Pfote ins Leere geht. C&B. Allmählich das Signal immer weiter von der Hundepfote entfernt geben. Das Sichtzeichen der dem Hund zugewandten Handfläche kann dann auch allmählich umgewandelt werden in eine winkende Bewegung.

Das sieht toll aus: Ihr Hund sitzt vor Ihnen. Sie treten auf der Stelle und heben abwechselnd das rechte und das linke Bein. Und Ihr Hund wirft passend dazu abwechselnd die rechte und die linke Vorderpfote in die Luft. Das ganze zu Musik, und die Attraktion bei der nächsten Familienfeier ist perfekt. Und wie kriegen Sie das hin? Zum Beispiel so:

Das sollten Sie vorher geübt haben: Pfote Geben rechts und links

Am einfachsten ist es, wenn Ihr Hund bereits die Pfote geben kann, und zwar sowohl die rechte (in Ihre linke Hand) als auch die linke (in Ihre rechte Hand). Wie das geht, wissen Sie ja – oder lesen Sie es hier im Cirkus Click & Trick nach (siehe Anleitung „Gib Pfötchen“) . Ob Ihr Hund beim Pfotengeben bzw. Steppen sitzt oder steht, ist eigentlich egal. Gerade kleine Hunde mit kurzen Armen haben es allerdings einfacher und können Ihre Pfoten höher in die Luft werfen, wenn sie dabei sitzen.

Schritt 1: Pfote geben, wenn die Hand gereicht und der Fuß gehoben wird

Tipp für größere Hunde

Nun ist Ihr Körpereinsatz gefragt: Sie reichen Ihrem Hund nicht nur die Hand, in die er seine Pfote legen soll (was er ja kennt), sondern heben auch gleichzeitig den entsprechenden Fuß – im Idealfall sogar zeitlich kurz vor der Hand . Je dichter Ihre Hand dabei über dem Fuß liegt, desto besser. Das machen Sie abwechselnd rechts und links. C & B zunächst für jeden Ansatz Ihres Hundes, überhaupt seine Pfote zu bewegen. Denn Ihr Hund hat Ihnen mit Sicherheit noch nie die Hand reichen müssen, während Sie gekrümmt wie ein Wurm mit erhobenen Fuß und ausgestreckter Hand vor ihm standen ;-) und wird das unter Umständen ziemlich verwirrend finden. Übrigens zahlt es sich bei dieser Übung wieder aus, wenn Sie Ihren Hund auch auf den „Zungenclick“ konditioniert haben, denn gerade bei den ersten Schritten den Clicker zu handhaben, verlangt Körperbeherrschung. Hier sind ausnahmsweise mal die Kleinhund-Besitzer im Vorteil, denn: je größer der Hund, desto höher muss der Fuß!

Schritt 2: Der erhobene Fuß wird zum Sichtzeichen für „Pfote geben“

Jetzt gibt Ihr Hund also zuverlässig Pfötchen, wenn Sie ihm die Hand reichen UND den Fuß anheben. Nun beginnen Sie, Ihre Hand nach und nach etwas weiter zurück zu ziehen, während Sie gleichzeitig Ihren Fuß heben, so dass die Hundepfote auf dem Fuß zu liegen kommt. Click & Belohnung (C & B) für jedes Geben der Pfote! Allmählich wird der erhobene Fuß somit zum Sichtzeichen für das Pfoten Geben, und Sie können nun auch Ihren Rücken entlasten und sich Stück für Stück wieder aufrichten. Strecken Sie anfangs ruhig noch Ihre Hand aus, während Sie den Fuß heben, auf die der Hund seine Pfoten legen soll: Das erleichtert Ihrem Hund gerade in der Anfangsphase noch die Orientierung. Tipp: Ihr Hund erlernt den erhobenen Fuß als neues Sichtzeichen am schnellsten, wenn Sie ihn ERST heben und unmittelbar DANACH die bekannte Hand ausstrecken. So können Sie Ihre Hand am einfachsten aus der Übung „herausschleichen“.

Das Ziel ist fast erreicht: Clicken, wenn die Pfote noch in der Luft ist!

Sie heben Ihren Fuß – und Ihr Hund bewegt seine Pfote, um sie auf den Fuß zu legen. Fast perfekt – und genau in diesem Moment müssen Sie nun clicken. Denn zum schönen Steppen muss Ihr Hund seine Pfote ja nicht genau auf Ihren Fuß legen, sondern einfach nur elegant zum Heben Ihrer Füße in die Luft werfen. Dank Clicker können Sie also genau den Moment „markieren“, in dem die Pfote ihren höchsten Stand hat – und Ihr Hund weiß, was Sie meinen. Da Sie ja nun nicht mehr ganz so gekrümmt stehen, nehmen Sie ruhig wieder den Boxclicker, denn mit ihm können sie den richtigen Moment am exaktesten „erwischen“.

Und zum Schluss: Variabel bestärken

An dieser Übung können Sie üben und ausprobieren, wie variable Belohnung funktioniert (wenn nämlich nicht mehr jedes Mal eine Belohnung gegeben wird): Während bislang jedes Heben der Pfote ein C & B wert war, muss Ihr Hund nun die rechte UND die linke Pfote hintereinander heben, um an seine Belohnung zu bekommen, anschließend rechts – links- rechts und so weiter. Wenn Sie dies in schneller Abfolge machen, dann ergibt sich oft schon von selber, dass Ihr Hund seine Pfote sowieso nicht mehr auf Ihren Fuß legt, den Sie darüber hinaus auch noch ein wenig zurück ziehen können. Dann sieht das Steppen richtig elegant aus!

Herzlichen Glückwunsch – Ihr Hund kann steppen…

…und Ihrem Auftritt bei dem nächsten Familien-Event steht nichts mehr entgegen.

Variation „Ballett“: Steppen im Gleichschritt

Auch das ist sehr effektvoll: Sie und Ihr Hund stehen nebeneinander und Sie beide werfen Ihre Füße im Gleichschritt in die Höhe. Um dies zu erreichen, stehen Sie zunächst vor Ihrem steppenden Hund und drehen sich dann Stück für Stück in Richtung seiner Seite. Sie bestärken Ihren Hund wie immer reichhaltig, für jeden Zentimeter, den Sie sich steppend von ihm wegdrehen, während er in seiner Position verbleibt und weiter steppt. Schließlich hat er bislang ja nur gelernt, zu steppen, wenn Sie Auge in Auge stehen.

Und noch mehr Freestyle-Tricks: mit Clicker besonders gut

Sie merken schon: Ihnen stehen jede Menge Möglichkeiten offen. Hier noch ein paar weitere Anregungen, wie sich scheinbar komplizierte Übungen und Tricks dank Clicker-Einsatz und Schritt-für-Schritt-Aufbau gut meistern lassen.

Armreifen: Sprung und durch

Spektakulär: Sie formen mit Ihren Armen einen Reifen – und Ihr Hund springt durch!

  • Logisch, dass diese Übung umso einfacher ist, je kleiner und wendiger der Hund ist. Ihr Bernhardiner wird sich deshalb lieber anderen Aufgaben widmen…
  • Für diese Übung ist es hilfreich, wenn Ihr Hund den Sprung duch einen Hula-Reifen schon kennt und ihm somit der Sprung durch eine „Öffnung“ (also mit Begrenzungen nach allen Seiten) bereits vertraut ist.

Die Vorbereitung der Übung

Am besten, Sie bitten für diese Übung einen netten menschlichen Assistenten zur Hilfe. Auch ist es hilfreich, wenn Sie Ihren Hund zusätzlich auf den „Zungenclick“ oder ein Markerwort konditioniert haben, denn Sie können alle Hände brauchen.

Egal, welche der im folgenden vorgestellten Übungs-Varianten Sie wählen: In jedem Fall sind für Ihren Hund seitliche Begrenzungen hilfreich, damit er nicht am „Hindernis“ vorbeilaufen kann. Die eine Seite bilden Sie ja schon mit Ihrem Körper.

Die andere Seite könnte zunächst eine Wand sein (oder ein Regal, ein Sofa…). Am einfachsten ist es, wenn Ihr Hund zunächst immer von einer Seite durch den „Reifen“ springt, z.B.: von hinten nach vorne, an Ihrer rechten Seite.

Variante für aktive Clickerhunde

Nehmen wir an, Ihr Hund steht an Ihrer linken Seite. Sie wählen deshalb eine Wand zu Ihrer Linken aus und gehen etwa eine Armlänge davon entfernt in die Hocke. Je nach Größe des Hundes formen Sie entweder direkt einen Reifen (z.B. Ihr linker Arm unten, Ihr rechter Arm oben), oder aber Sie lassen den Reifen zunächst offen (gerade bei großen Hunden), damit Ihr Hund sich zunächst einmal daran gewöhnen kann, Ihren Körper als Hindernis zu benutzen. Am einfachsten geht es für den Anfang sogar ganz ohne obere Begrenzung, d.h. Ihr Hund springt erst einmal nur über Ihren Arm. Damit das ganze noch einfacher geht und Sie noch ein bisschen mehr Bewegungsspielraum haben, können Sie Ihren (unteren, in unserem Beispiel linken) Arm auch noch um einen Stab (z.B. Vorhangstange, Besenstiel, Pflanzstab etc.) verlängern.

Dann legen Sie los:

  • Sie bestärken nun jede Annäherung an den „Reifen“: zunächst jedes Stupsen, dann einen Schritt hinein, bis hin zum Marschieren durch den „Reifen“.
  • Klappt das gut, heben Sie den „Reifen“ allmählich an, bis Ihr Hund schließlich durchspringt.
  • Im nächsten Schritt entfernen Sie Ihren „Reifen“ allmählich von der seitlichen Begrenzung (also dem Sofa, dem Regal etc). Wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Hund zunächst am Reifen vorbei läuft und Sie Ihre Anforderungen vorübergehend reduzieren müssen: Es stellt sich schließlich für den Hund eine komplett neue Situation dar, und wie immer muss er die Übung erst „verallgemeinern“, bis er sie an verschiedenen Orten und in verschiedenen Situationen zuverlässig ausführt.

Variante mit Helfer (funktioniert auch ohne Clicker)

Ihre für diese Übung dringend benötigte dritte und auch vierte Hand stellt Ihnen Ihr menschlicher Assistent zur Verfügung: indem er zum Beispiel für Clicken und Futtergeben zuständig ist. Sie selber sollten bei der Darstellung des „Reifens“ bleiben – schließlich wollen Sie ja, dass Ihr Hund hinterher durch IHRE Arme springt. Sie können entweder vorgehen wie oben beschrieben. Oder aber Sie nutzen Ihren Helfer als Lockmittel: Er könnte zum Beispiel einen Target-Stick in der Hand halten, der dem Hund den Weg durch den Reifen weist. Oder aber er lockt den Hund mit Hilfe von Futter oder Spielzeug durch den Reifen. Egal, welche Methode Sie nutzen: Ihren Helfer müssen Sie in jedem Fall langsam wieder „abbauen“. Er könnte beispielsweise immer weiter zurück weichen und wird irgendwann nicht mehr benötigt.

Viele Wege führen zum Ziel

Und wie kann man’s noch machen? Zum Beispiel vom Sofa aus. Dort sitzen diesmal nicht Sie, sondern Ihr Hund. Und Sie hocken quasi zu seinen Füßen, auf dem Boden. Sie oder Ihr netter Helfer haben ein Leckerchen oder ein Spielzeug auf den Boden geworfen oder ein Target dort hingelegt, und auf dem direkten Weg dorthin springt Ihr Hund durch Ihren „Armreifen“ (der dafür zunächst auch geöffnet sein darf).

Die Signaleinführung

Wie immer führen Sie das Signal erst ein, wenn die Übung zuverlässig ausgeführt wird. Vielleicht kennt Ihr Hund auch bereits ein Signal für einen Sprung durch einen „normalen“ Reifen. Das können Sie für den Armsprung ebenfalls verwenden. Als überdeutliches Sichtzeichen fungiert ja ohnehin Ihr „Armreifen“.

Und noch eine nette Übungs-Variation

Beherrscht Ihr Hund den Flug durch Ihren – neben dem Körper gehaltenen – „Armreifen“, so lernt er es in der Regel auch ganz schnell, durchzuhechten, wenn Sie den „Reifen“ diesmal vor Ihren Beinen aufspannen und er von hinten Anlauf nehmen muss. Westie Cleo und Frauchen zeigen, wie’s funktioniert.

Rückwärts Gehen

Das Rückwärts Gehen (Hund steht mit dem Kopf zu Ihnen und bewegt sich rückwärts nach hinten) ist eine Übung, bei der sich die Vorteile des Clickertrainings ganz deutlich zeigen. Präzise können so schon die kleinsten Ansätze dieser für die Hunde doch recht ungewohnten Bewegung bestärkt werden.

Natürlich könnten Sie einfach einen Schritt auf Ihren Hund zugehen und es clicken und belohnen, wenn er sich ein wenig nach hinten bewegt, um Ihnen Platz zu machen. Aus einer kleinen Bewegung nach hinten könnten Sie so allmählich mehrere Schritte „formen“.

Aber: Vielen Hunden ist es unangenehm, wenn wir Ihnen so dicht auf die Pelle rücken – und ihr Ausweichen ist dann eher Meideverhalten. Um das auszuschließen, empfehlen wir Ihnen einen anderen Weg, der für aktive Clickerhunde meist überhaupt kein Problem darstellt:

  • Bleiben Sie ruhig vor Ihrem Hund stehen und beobachten Sie ihn. Sicher wird er bald eine kleine Bewegung oder vielleicht sogar einen kleinen Schritt nach hinten machen. C & B! Und Ihr Hund wäre nicht Ihr Hund, wenn nicht direkt seine grauen Zellen zu arbeiten beginnen würden, was er tun muss, um den Click erneut zu hören.
  • Mit der Futtergabe nach dem Click holen Sie Ihren Hund wieder zu sich – und er kann erneut starten.

Erst, wenn Ihr Hund ganz sicher immer wieder einen Schritt rückwärts macht, zögern Sie den Click ein wenig hinaus – und warten darauf, dass er „mehr“ zeigt, nämlich einen zweiten Schritt. C&B.

  • Klappen zwei Schritte immer wieder gut, zögern Sie ein weiteres Mal den Click hinaus – und warten auf drei Schritte. Und so weiter.
  • Läuft Ihr Hund zuverlässig mehrere Schritte rückwärts, um sich sein Leckerchen zu verdienen, führen Sie dafür ein Signal (Sicht- oder Hörzeichen) ein.
  • Übrigens erreichen Sie es auf diese Weise, dass Ihr Hund rückwärts läuft, OHNE, dass Sie mitlaufen müssen bzw. ihn vor sich her „schieben“, was sehr elegant aussieht!

    Und die Krönung des ganzen? Sie und Ihr Hund stehen einander gegenüber – und bewegen sich dann beide rückwärts voneinander weg. Auch das erreichen Sie, indem Sie Ihren Hund zunächst wie gerade beschrieben darauf trainieren, rückwärts zu gehen, ohne dass Sie sich bewegen. Beherrscht er das gut, machen Sie während seiner Rückwärtsbewegung einen kleinen Schritt nach hinten. C & B, wenn er sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen lässt. Schritt für Schritt bauen Sie dann auch diese Übung aus.

    Bei Fuß gehen – in alle Richtungen

    „Bei Fuß Gehen“ im Circus Click & Trick. Sie haben sich mit dieser „leidigen Übung“ schon allzu oft auf dem Hundeplatz herumgeplagt und Sie und Ihr Hund finden das langweilig und doof? Dann lassen Sie sich auf ein Experiment ein und entdecken Sie die Fußarbeit neu! Machen Sie sie zu einem spannenden Spiel, das Ihnen und Ihrem Hund garantiert viel Spaß machen wird – und darüber hinaus auch ganz mächtig Eindruck schinden kann. Denn schließlich werden Sie nicht nur mit einem „lachenden“ oder begeistert schnaufenden Hund in perfekter Grundposition voran schreiten – nein, Sie führen das Ganze gleichzeitig auch ganz souverän rückwärts und seitwärts vor. Wie das geht? Zum Beispiel so:

    Die Übungsvorbereitung

    Das „Fuß Gehen“ an der rechten und an der linken Seite ähneln sich zwar, sind aus Hundesicht jedoch zwei verschiedene Übungen. Entscheiden Sie sich also zunächst für eine Seite, an der Sie das „Fuß Gehen“ aufbauen. Später können Sie natürlich die Herausforderung annehmen, Ihr Fuß-Programm auf beiden Seiten zu absolvieren.

    Geübt wird ohne Leine. Wer aus Sicherheitsgründen trotzdem eine Leine braucht, bindet sie sich um die Taille. Gerade für das Bei Fuß gehen bietet es sich übrigens an, im Haus zu trainieren. So entsteht erst gar nicht die Versuchung, die Schritte im wahrsten Sinne des Wortes zu groß zu wählen, außerdem ist die Ablenkung gering.

    Und noch etwas: Ihr Hund wird es zu schätzen wissen, wenn Sie sich angemessen kleiden. Ihre Abendgarderobe können Sie trotzdem im Schrank lassen. Es geht eher darum, keine langen und weiten Jacken und gerade bei kleinen Hunden auch keine wehenden Hosen oder weite Röcke zu tragen, denn die machen es für den Hund schwer, in perfekter Position am Bein zu kleben und dabei zu Ihnen hoch zu schauen.

    Der Schlüssel zum Glück: die Grundposition

    Grundposition, das heißt: Hundeschulter an Ihrem Knie (oder je nach Hundegröße auch an der Wade), Hund steht oder sitzt (das entscheiden Sie) dabei parallel zu Ihnen und guckt zu Ihnen hoch. Diese Grundposition hält er, wo auch immer Sie sich hin bewegen. Nicht anderes ist „Bei Fuß Gehen“.

    Und los geht’s: das Einfangen der Grundposition

    Als ersten Schritt bemühen Sie sich, die Grundposition auf Ihrer ausgewählten Seite mit dem Clicker einzufangen. Nicht nur bei kleinen Hunden leistet dabei der Target-Stick wertvolle Dienste, denn so können Sie diese Position ganz gezielt herbei führen, ohne sich dabei übermäßig verrenken (schonend für Sie) und über den Hund beugen (angenehmer für Ihren Hund) zu müssen. Und Sie müssen dabei auch kein Leckerchen in der Hand halten, das den Hund von seiner eigentlichen Aufgabe ablenkt. Also: C & B für das Einnehmen der richtigen Position, immer und immer wieder. Gezielt vorwärts bewegen müssen Sie sich in dieser Phase noch gar nicht, denn wir fangen ganz von vorne an. Sie treten lediglich nach dem Click jeweils ein paar Schritte von Ihrem Hund weg, damit er die Chance hat, die Grundposition erneut einzunehmen.

    Ihr Hund wird nun versuchen, die Grundposition häufig einzunehmen, denn schließlich lohnt sich das für ihn und macht Spaß. Während Sie ihm anfangs dabei noch mit dem Target-Stick helfen, können Sie diesen allmählich abbauen – zum Beispiel, in dem Sie ihn verkürzen und in Ihrem Ärmel verschwinden lassen. Ihre Handhaltung kann dabei schon zu einem Sichtzeichen für die Grundposition werden.

    Übrigens: Wenn Ihr Hund sich beim Einnehmen der Grundposition setzt (viele Hunde kennen es aus Hundetraining und Hundesport, dass ein Stillstehen des Hundeführers beim Fußgehen „Sitz“ bedeutet) oder wenn Sie möchten, dass er sich dabei setzt, ist das auch okay. Er erhebt sich in den nächsten Schritten schon wieder von selber, um Ihnen zu folgen.

    Die ersten Schritte nach vorne

    Wenn Ihr Hund begeisterter „Grundposition-Fan“ ist, bringen Sie ganz allmählich Bewegung ins Spiel: Sie gehen nicht, wie vorher, nach dem Click gleich ein paar Schritte zur Seite, sondern setzen Ihren Fuß nur ein kleines bisschen vor – und Ihr Hund, der darauf erpicht sein wird, schnell wieder seinen lukrativen Platz am Bein einzunehmen, rückt nach vorne. C & B!

    Machen Sie das ganze spannend für Ihren Hund. Spielen Sie „Fang die Grundposition“ und lassen Sie ihn begeistert darauf lauern, wann Ihr Bein sich endlich wieder bewegt – und er wird bald ohne zeitliche Verzögerung den ersten halben Schritt an Ihrem Bein klebend begleiten.

    Sie steigern nun gaaaanz langsam Ihre Anforderungen. Aus dem halben Schritt wird irgendwann ein Schritt, dann geht’s zwei Schritte nach vorne, dann drei usw. Hat Ihr Hund das einmal kapiert, können Sie sich auch Kreise und „Achten“ nach innen und außen laufen, mal nach links und mal nach rechts abbiegen. Richtungs- und Tempowechsel machen das Spiel erst richtig interessant. Und Ihr Hund wird ganz heiß darauf sein, bloß keine Ihrer Bewegungen zu verpassen.

    Die ersten Schritte zur Seite!

    Nun können Sie Variationen in Ihr „Fang die Grundposition“-Spiel bringen. Nehmen wir an, Sie haben mit Ihrem Hund an der rechten Seite geübt. Jetzt machen Sie mal keinen Schritt nach vorne, sondern einen halben nach links. Upps! Ihr Hund wird möglicherweise ein wenig irritiert sein, aber da er die Grundposition mittlerweile ja zuverlässig einnimmt, rückt er die paar Zentimeter nach. C & B! Der Grundstein für das „Seitwärts Fuß Gehen“ ist gelegt. Genau wie beim „Vorwärts Fuß Gehen“ bauen Sie die Seitwärts- Bewegung ganz allmählich auf. Weil die Seitwärts-Bewegung für Ihren Hund viel ungewohnter sein wird als die Bewegung nach vorne, bereiten Sie sich darauf vor, auch die winzigsten Schrittchen in die richtige Richtung zu bestärken. Je kleiner Sie Ihre ersten Bewegungen zur Seite machen, desto größer ist die Chance, dass Ihr Hund lernt, sich auch beim seitwärts Gehen gerade auszurichten und sein Hinterteil mit zur Seite zu bewegen. Wenn er sich bei den kleinen Schrittchen nach Erreichen der Grundposition gleich wieder setzt, ist das auch beim „Seitwärts Gehen“ kein Problem. Wenn Sie Ihre Anforderungen allmählich steigern, kommt automatisch Bewegung ins Spiel – und außerdem können Sie ja einfach clicken, noch bevor sich der Hundepopo senkt.

    Bei Fuß Gehen rückwärts

    Sie merken sicher schon, dass nun auch das „Rückwärts bei Fuß Gehen“ kein Buch mit sieben Siegeln mehr für Sie ist. Sie starten mit einer winzigen Rückwärts-Bewegung, Ihr Hund rückt nach in Grundposition – und C & B. Probieren Sie aus, ob Ihnen zu Anfang dabei der Target-Stick wieder eine Hilfe sein kann. Übrigens: Weil das rückwärts Gehen an sich für den Hund eine recht ungewohnte Bewegung ist, hilft es vielen Hunden, wenn sie diesen Bewegungsablauf schon einmal unabhängig vom Fußgehen ausprobiert haben – am einfachsten in der Position „Hund steht Hundeführer gegenüber“. Wie das genau funktioniert, haben Sie im Circus Click & Trick sicher schon gelesen (siehe Anleitung „Rückwärts gehen“).

    Und nun zur anderen Seite!

    Eine Sonderstellung – und deshalb auch noch nicht erwähnt – nimmt das „Seitwärts Fuß Gehen vom Hundeführer weg“ an. Wenn der Hund beispielsweise an Ihrer linken Seite geht, bedeutet das, dass er und Sie sich nach links bewegen. Er muss die Grundposition diesmal nicht halten, in dem er Ihnen NACHrückt, sondern er muss quasi VOR Ihrem Bein her rücken. Im übertriebenen Sinne schieben Sie ihn also von sich weg. Weil wir aber gerade vermeiden wollen, den Hund anzurempeln (Körperkontakt beim Üben ist für viele Hunde eher unangenehm), ist der Einsatz des Target-Sticks oder der Target-Hand (die Sie notfalls auch mit Futter füllen können, wobei dies die Hunde sehr stark ablenkt) besonders wichtig. Sie strecken also Ihre Hand mit dem Target-Stick ein klein wenig nach links aus (in unseren Beispiel) und begleiten die folgende Bewegung des Hundes nach links durch das Nachrücken Ihres Beines. C&B für die kleinste Bewegung Ihres Hundes in die richtige Richtung. Übrigens kann die leicht zur Seite ausgestreckte Hand dabei gleichzeitig auch zu einem Sichtzeichen für die das „Seitwärts bei Fuß vom Hundeführer weg“ werden.

    Anmerkungen zur Signaleinführung

    Zum Sichtzeichen wird zunächst die Hand am Target-Stick, der dann allmählich abgebaut wird, bis schließlich nur noch die Hand in einer bestimmten Position sichtbar ist. Bewusst eingeführt werden sämtliche Signale, also auch das Hörzeichen, wie immer erst dann, wenn die Übung „sitzt“.

    In jedem Fall sollten Sie unterschiedliche Signale für das „Fuß Gehen“ an Ihrer rechten und an Ihrer linken Seite einführen. Ob Sie das ganze noch weiter differenzieren und zum Beispiel an der rechten Seite vorwärts, rückwärts und seitwärts Gehen mit unterschiedlichen Signalen belegen, bleibt Ihnen überlassen. An sich reicht ein einziges Universalwort für das „Fuß Gehen“ an einer Seite aus – denn schließlich ist die Aufgabe für Ihren Hund immer gleich: das Halten der Grundposition, egal, in welche Richtung Sie sich bewegen.

    Hilfsmittel

    Sollten Sie meinen, beim „Bei Fuß Gehen“ nicht ohne Hilfsmittel auszukommen, weil Ihr Hund zum Beispiel schief läuft, dann nehmen Sie als passive Unterstützung Wände. Selbst beim Üben des seitwärts Gehens kann es ab und an hilfreich sein, mit dem Gesicht zur Wand zu stehen, um die Möglichkeit von Vorwärtsbewegungen auszuschließen. Anstelle von Wänden können Sie auch ausreichend lange Kunststoff-Blumenkästen verwenden. Setzen Sie alle Hilfsmittel jedoch mit Umsicht ein: Sie wollen Ihren Hund schließlich weder einklemmen noch ins Stolpern bringen!

    Sie haben nun Lust bekommen, Ihren neuen Super-Trick einzustudieren? Dann viel Spaß!

    Und was gibt’s noch? Nette Tricks, die Eindruck machen

    Die Welt ist voller Tricks. Sie warten nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden!

    Der Nasentrick

    Echte Selbstdisziplin ist bei dieser Übung gefordert, die Martina Metschulats Dalmatiner Drago hier im Bild meisterhaft beherrscht: Sie legen Ihrem Hund ein Leckerchen auf die Nase. Er hält still, bis Sie ihn „freigeben“ bzw. clicken, wirft das Leckerchen dann in die Luft und fängt es auf. Für diese Übung ist das Clicker-Training ideal, denn Sie können anfangs schon den ersten Moment bestärken, in dem das Leckerchen Nasenberührung hat (also noch ohne darauf zu liegen), und Ihr Hund bekommt als Belohnung dann das Leckerchen. So können Sie die Anforderungen allmählich steigern, bis das Leckerchen schließlich auf der Nase liegen bleibt. Die Übung fällt Hunden am leichtesten, die schon ein Signal wie „Warte“ beherrschen.

    Bemerkung am Rande

    • Sie können diese Übung zunächst mit einem Stückchen Stoff oder Papier beginnen.
    • Zeigen Sie Ihrem Hund vorher kurz, was Sie da haben – dann ist der Reiz, dranzukommen, später gleich Null.
    • Jetzt legen Sie ihm das Stückchen Stoff oder Papier vorsichtig auf die Nase. C&B fürs Stillhalten bei der allerersten Nasenberührung.
    • Die Zeit, während der Ihr Hund stillhält, dehnen Sie immer weiter aus.
    • Klappt das gut mit Stoff oder Papier, können Sie zu Essbarem übergehen. Beginnen Sie zunächst mit einem trockenen flachen Keks oder einem Stück Knäckebrot. Das liegt gut auf und wird Ihren Hund nicht ganz so zappelig machen wie ein Stück Wurst.

    Das Hochwerfen und Fangen des Futters geht quasi von selbst. Wenn Sie den wartenden Hund mit dem „Click“ freigeben, wird er ohnehin alles daran setzen, auf schnellstem Wege ans Futter zu kommen.

    Der Vorhang schließt sich nun…

    … auch, wenn’s das noch lange nicht gewesen ist! Schauen Sie sich noch ein wenig in unserer Clicker-Welt um – Sie werden darin noch eine Menge mehr Dinge entdecken, mit denen Sie und Ihr Hund viel Spaß haben können. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

    Viel Freude mit Ihrem persönlichen Circus-Hund!

    So lernt Ihr Hund, „Platz“ zu machen

    Platz ist ein wichtiges Kommando, denn es bringt den Hund zur Ruhe. So bringen Sie Ihrem Hund „Platz“ bei.

    So lernt der Hund „Platz“

    Mit folgendem Trick, bringen Sie Ihrem Hund bei, was Sie von ihm wollen, wenn Sie „Platz“ sagen.

    1. Lassen Sie den Hund Sitz machen und führen Sie dann ein Leckerli vor seiner Nase nach unten Richtung Boden.
    2. Wenn Sie Glück haben legt sich der Hund hin, um an das Leckerli zu kommen.
    3. In diesem Moment sagen Sie „Platz“.
    4. Nach ein paar mal reichen dann schon die Geste und das Kommando, damit sich der Hund hinlegt.

    Podenco-Mix macht Platz – (Foto: Martin Goldmann)

    Platz unter den Beinen machen

    Klappt der erste Trick nicht, probieren Sie das hier:

    1. Kassen Sie den Hund Sitz machen und knien Sie sich seitlich vor seinen Kopf.
    2. Stellen Sie einen Fuß so auf, so dass Ihr Oberschenkel und der Unterschenkel ein Tor bilden.
    3. Durch dieses Tor locken Sie den Hund nun mit einem Leckerli. Damit er durchkommt, muss er sich hinlegen.
    4. Beim Hinlegen geben Sie wieder das Kommando „Platz“.
    Der Hund macht in viele Fällen Platz, wenn er unter dem Bein hindurch muss.

    Platz unter der Hand machen

    1. Strecken Sie eine Hand etwa 20cm über dem Boden aus.
    2. Halten Sie mit der anderen Hand das Leckerli darunter.
    3. Um das Leckerli zu erreichen, wird der Hund nach unten müssen und sich eventuell hinlegen.
    4. Dann wieder das Kommando “Platz” etablieren.

    Die Vorderpfoten nach vorne bewegen

    In hartnäckigen Fällen, bei denen keiner der oben beschriebenen Wege funktioniert, hilft folgender Trick.

    Lassen Sie den Hund Sitz machen und greifen Sie mit jeder Hand eines der Vorderbeine.

    Ziehen Sie die Vorderbeine nun sanft nach vorne unten.

    Achtung! Ziehen Sie nur sanft und direkt über dem Boden, sonst kann sich der Hund verletzen.

    Wichtig ist auch hier, dass Sie den Hund anfangs jedes mal viel loben, wenn er das Kommando befolgt hat. Überhaupt sollten Sie sanft, freundlich, fröhlich und spielerisch vorgehen, keinesfalls schimpfen. Geben Sie dem Hund Zeit zu Lernen. Das kann manchmal ein wenig dauern.

    Hundetricks beibringen – Erste Schritte

    Die meisten Hunde, die ich kenne, können Pfötchen geben. Aber meist hört es dann schon wieder auf.

    Schade eigentlich, denn es gibt viele, sehr leicht zu erlernende Tricks. Es gibt auch schwierigere Tricks, aber die muss ich meinem Hund ja nicht zu Anfang beibringen. Tricks sollte jeder Hund können, denn sie haben mehrere Vorteile:

    1. Sie lockern den Alltag von Hund und Mensch auf. Am meisten bei schwierigen Hunden wirft das ein ganz anderes Licht auf diese Hunde und bringt ein paar Minuten Unbeschwertheit.
    2. Jegliche Übungen, also auch Tricks, fördern die Bindung zwischen Mensch und Hund
    3. Hundetricks sind wie Gehirnjogging für den Hund. Geistige Arbeit mit unseren Hunden ist wichtig um das Gehirn fit und aktiv zu halten.
    4. Hundetricks sind gut für die Muskulatur des Hundes. Je nach Trick muss der Hund verschiedene Muskelpartien anstrengen und kräftigen. Als Beispiel: Männchen machen, sehr gut für die Rückenmuskulatur.
    5. Wollten Sie nicht schon immer vor Freunden und Bekannten mit Ihrem gut erzogenen Hund angeben? Mit ein paar Tricks schaffen Sie das locker!

    Welche Hundetricks für welchen Hund?

    Prinzipiell kann jeder Hund jeden Trick lernen. Kleine wie große Hunde können Männchen machen oder einen Diener zeigen. Achten Sie generell darauf, dass Ihr Hund keine Stresssymptome zeigt. Bei Hunden mit Gelenk-, Hüft- oder Rückenschmerzen sollten Sie bitte beim Tierarzt nachfragen, welche Übungen für das Gelenksystem okay sind. Sprünge sollte bei diesen Hunden natürlich vermieden werden. Auch junge Hunde, die noch in der Entwicklung sind, sollten noch nicht alle Übungen machen. Schauen Sie sich immer Ihren Hund an – zeigt er Anzeichen von Schmerzen oder Unwohlsein, dann beenden Sie die Übung ohne das Endziel erreicht zu haben.

    Wie werden die Übungen aufgebaut?

    Sehr viele Übungen werden mit dem Folgesignal oder alternativ mit dem Zwei-Finger-Touch aufgebaut. Sollte Ihr Hund beide Signale nicht beherrschen, dann können Sie Ihren Hund auch mit einem Leckerlie locken. Beim Locken achten Sie bitte darauf, dass das Futter nach 3 – 5 Durchgängen aus Ihrer Hand verschwindet. Ihr Hund soll schließlich die Übung auch ohne Futter in der Hand ausführen. Generell macht es sich sehr gut bei den Tricks mit Markersignal oder besser noch mit dem Clicker zu arbeiten. Natürlich brauchen Sie auch ein paar Goodies für Ihren Hund. Spielt Ihr Hund gern mit Spielzeug, dann legen Sie sich auch dieses bereit.

    Mit welchem Hundetrick sollte man beginnen?

    Dies kommt sicher sehr auf die Neigung des jeweiligen Hundes an. Jede Übung braucht ihre Zeit. Sie können gerne zwei Übungen parallel üben. Als Eselsbrücke merke man sich hier nur: Nicht zwei Pfotentricks gleichzeitig, dies gilt auch für alle anderen Körperteile des Hundes. Das bedeutet, üben Sie gerade mit Ihrem Hund „Pfote geben“, dann ist „Männchen machen“ erst einmal tabu bis „Pfote geben“ klappt und die Übung in diesem Sinne abgeschlossen ist. Sie können aber ohne Probleme zum Beispiel „Slalom durch die Beine“ oder den „Twist üben“.

    Hundetrick.de - Tricks, Spiel und Spaß fü Ihren Hund!

    Pfoten hoch (Männchen)

    Der Hund hebt auf Signal die Vorderpfoten hoch, während die Hinterpfoten des Hundes auf dem Boden bleiben.

    Bring deinen Hund vor sich in die Sitzposition. Locke deinen Hund, mit einem Leckerchen in der Hand, so über die Nase, dass er die Vorderpfoten ein Stück vom Boden hoch nehmen muss, die Hinterbeine jedoch auf dem Boden bleiben. Lobe (klicke) den Hund, wenn sich die Vorderpfoten vom Boden heben und der Hund sein Gewicht auf die Hinterpfoten verlagert.

    Mögliche Schwierigkeiten: Sollte der Hund sich auf die Hinterbeine stellen, halten die Lockhand näher an die Nase und führe die Hand näher über seinen Kopf nach hinten, so dass er ihn nach hinten strecken muss. So bleiben die Hinterpfoten auf dem Boden.

    Locke den Hund nun weiter nach oben, bis in die gewünschte Position. Klicke sobald er in dieser Position ist.

    Jetzt kannst du das ganze ohne Leckerchen in der Hand machen. Locke ihn wieder genauso wie in Schritt 2 in die gewünschte Position (nur ohne Leckerchen). Klicke und gib schnell sein Leckerchen aus der anderen Hand.

    Signaleinführung. Wenn dein Hund jetzt sicher in die gewünschte Position geht, sobald Du ihn mit der Hand lockst, kannst du das Hörzeichen einführen. Gib ihm nun das Hörzeichen z.B „Männchen“ oder „Pfoten hoch“ und kurz danach das Sichtzeichen wie in den Schritten zuvor. Achte darauf, dass bei der Signalverknüpfung immer zuerst das für ihn unbekannte Signal (Hörzeichen) kommt, erst danach (1 Sek.) das für ihn bekannte Sichtzeichen geben. Geben wir ihm Hör- und Sichtzeichen gleichzeitig, überschattet das Sichtzeichen das Hörzeichen. Hunde kommunizieren über Körpersprache und Sichtzeichen fallen ihm leichter.

    Generalisieren. Nun kannst du es an 5 verschiedenen Orten (Park, Parkplatz, Wiese, usw.) üben, damit ihr Hund es auch an jedem Ort kann :-)

    Bitte beachte, dass bei diesem Trick der Hund auch erst lernen muss sich auszubalancieren und sein Gleichgewicht zu halten. Erwarte deshalb am Anfang nicht zu viel von ihm und gib ihm die Zeit die er dafür braucht!!

    Autor: Manuela Habermann

    Manuela Habermann ist mit ihrer Hundeschule „Hunde-Nachhilfe“ Mannheim seit 2006 Mitglied im BHV (Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen) und hat im Mai 2011 erfolgreich den IHK/BHV Zertifikatslehrgang zur geprüften Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin bestanden. Sie vertritt das Konzept einer modernen gewaltfreien Hundeerziehung in der die Kommunikation zwischen Hund und Halter im Vordergrund steht.

    Haupteinsatzgebiete von Manuela Habermann sind Junghunde, Jagdhunde, der Hundeführerschein, Wesenstestvorbereitung, Dummyarbeit, Trickdogging, Kind und Hund, sowie Diabetes-Anzeigehunde.

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    19 Responsesso far.

    tool es hat geklapt

    So hat unser Hund es auch gelernt :D Man braucht einfach nur etwas Geduld, genügend Zeit und natürlich ausreichend Leckerlies :D

    Liebe Grüße Dagmar

    Meiner steht leider immer und immer wieder auf und bleibt nicht sitzen. Führe das Leckerchen schon direkt an seiner Nase und wenn er mal ansatzweise nur die Vorderpfoten hochnimmt fällt er um :D :D was mache ich da?

    dann muss dein Hund noch das Gleichgewicht lernen. Clicke wirklich nur den kleinsten Ansatz des Pfoten Hochhebens an. War bei diesem Hund auf dem Bild übrigens auch so. Oder versuche es mal mit einer Bank/Hocker dazwischen, wo sie die Vorderpfoten evtl. erst noch abstützen kann und schaue wie es funktioniert

    mein hund fällt noch um … aber ich stelle mich vor ihm hin damit er sich an mir abstützen kann,er stützt sich auch ab aber mein hund macht sonst nichts weiter ich versuche alles und übe seit 2 wochen aber er will nicht :(

    Super, danke für den Trick! Hat bei meinem Jack Russel geklappt!

    Hallo ihr lieben, ich habe zwei Huskies mit HD. Sie sind 6 Jahre alt und haben die Krankheit angeboren, mit 3 Jahren war sie schon fortgeschritten. Mit Therapie konnten die Schmerzen gelidnert werden. Jetzt meine Frage: Glaubt ihr, dass es vielleicht eine zu starke Belastung für die zwei sein könnte wenn sie ihr Gewicht auf die Hinterbeine verlagern und ja somit auf der Hüfte nach hintengelehnt sitzen? Ich möchte sie zu nichts bringen, was Ihnen eventuell Schmerzen oder zu große Anstrengung in der Hüfte bringt

    Hallo Tina, das ist schwer zu sagen ohne die Hunde zu kennen. Im Zweifel erst mal lieber vorsichtig sein und den Tierarzt fragen, was er davon hält. Ganz liebe Grüße!

    Mein hund teddy dreht sich die ganze zeit und schnappt nach den leckerli und steht immer auf… wie kann ich es hinbekommen das er sein Gewicht auf die hinterbeine verlagert und sich nicht mehr im Kreis dreht und versucht nach dem leckerli zu greifen.

    Darf ich fragen welche Rasse und Alter?

    Hatte so einen Hund (Border Collie) aich schon. Sehr hektosch gewesen. Da hilft nur selbst absolut die Ruhe zu bewahrend, Geduld haben und eben kleinste Ansätze belohnen.

    Vielleicht statt mit einem Leckerli mot etas locken was er zwar mag aber ihn nicht ganz so heiß macht?

    meine Mini Australian Shepherd Hündin macht Männchen mit Sichthilfe gut, wenn ich es mit dem Wort verbinden will führt sie ein anderes Kommando aus (Schäm dich). Ist das ein Problem oder nicht?

    Hab jetzt dann immer Wortkommando -> kurz gewartet was sie macht -> und dann direkt Sichthilfe -> und dann das richtige Ausführen geclickert.

    Wird sie es so lernen, obwohl sie bei dem Wort was anderes ausführt zuerst?

    Sie ist mein erster Hund (was sie kann weiß sie vom Vorbesitzer). Kann also sein dass das jetzt eine blöde Frage ist. Für mich wärs nur wichtig zu wissen ob ich was falsch mache oder ob ich so weiter machen kann.

    Ansonsten danke für den tollen Eintrag. Die Anleitungen sind super einfach erklärt, auch für Anfänger wie mich!

    Werde ich definitiv weiter empfehlen.

    ich nochmal. Wir haben jetzt von einer Freundin Tipps bekommen und es klappt. Wir haben es geschafft indem wir direkt nach dem Wortzeichen das Sichtzeichen gaben, nach ein paar Versuchen hat unser Hund das dann verstanden und direkt beim Wort Männchen gemacht. Es war also falsch von uns auf die Reaktion des Hundes zu warten. :)

    Jetzt wissen wir bescheid und fangen sobald Männchen 1000% sicher sitzt mit dem nächsten Trick an.

    Ich wollte meinem Hund diesen Trick beibringen. Leider springt sie immer dann hoch wenn das Leckerchen oben an der Nase ist….was kann man dagegen tun?

    Den Trick finde nicht so gut, noch weniger dass der Hund einen Trick dieser Art lernen soll.

    Grund: Der Hund kann nicht erkennen, ob ich z.B. einen Anzug anhabe oder nicht. Er weiss auch nicht ob seine Pfoten schmutzig sind oder nicht.

    Wenn der Hund dann seinen Trick vorfühhrt kann, bei Glück, der Anzug in die Reinigung, oder bei Pech ist ein neuer fällig.

    Der Hund wird sich immer freuen, wenn man von der Arbeit nach Hause kommt. Wie er reagiert das bleibt uns Menschen überlassen.

    freue mich das ich auf deine Seite gekommen bin. Wirklich tolle Artikel und Wahnsinnig viele Informationen :) Werde öffters vorbei schauen.Und den ein oder anderen Trick mal anwenden :)

    das muss ich mal ausprobieren. Unser Berner ist momentan 4 Monate alt, so langsam sitzen die Kommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Pfote“ schon recht gut, jetzt suchen wir nach neuen Kommandos.

    Männchen werden wir mit ihm anfangen zu üben.

    Echt gute Tricks da hat mein Dobermann was zu tuhen

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