Hund stubenrein machen
Dieses Thema wird in den nächsten Wochen Ihren gesamten Tagesablauf bestimmen.
Einen Welpen zur Stubenreinheit zu erziehen ist sehr einfach. Leider werden auch heute noch allzu häufig die "alten Methoden" angewandt, die den Prozess gar nicht beschleunigen und Ihren Welpen nur verunsichern.
Hunde halten von Natur aus sich und ihr Lager sauber. Sie machen weder in ihr Körbchen, noch auf den Autositz oder die Wohnzimmercouch und auch nicht auf Frauchens schönen Rock von Christian Dior ,wenn er auf ihrem Schoß eingeschlafen ist.
In erster Linie kommt es darauf an, dass Sie als Hundehalter in der Lage sind, zu erkennen, wann der Welpe ins Freie getragen werden muss. Sie müssen sehen oder hören ,wann der Hund einen Platz für sein Geschäft sucht.
Für jeden, der zum ersten Mal einen Hund in seinen vier Wänden hat, klingt das vermutlich so, als sollte man dazu in der Lage sein, im Kaffeesatz lesen zu können. In Wirklichkeit ist es aber ganz leicht seine Augen und Ohren darauf zu schulen.
Hundekinder im Abgabealter von ca. 8 Wochen müssen furchtbar oft ihre Blase leeren.
Das heißt, dass der Welpe immer ins Freie gehört, wenn er aus dem Schlaf erwacht und grundsätzlich auch sofort nach den Mahlzeiten.
Beim Toben kann es hin und wieder vorkommen, dass sich Ihr Welpe schnell einen - aus seiner Sicht - passenden Ort für sein Geschäft sucht.
Bei Hundekindern ist es nicht anders als bei Kleinkindern. Man darf sie niemals wirklich aus den Augen lassen. Entfernt sich Ihr Hund aus Ihrem Sichtbereich, rufen und locken Sie ihn oder holen Sie ihn zu sich zurück und lassen Sie ihn nicht allein Exkursionen durch die Wohnung unternehmen.
Wenn Sie den Welpen im Laufe des Tages ca. alle 1 ½ Stunden ins Freie bringen, wird er schnell wissen, was Sie hier von ihm erwarten. Sie sollten dem Kleinen einen gewissen Rhythmus antrainieren und ihn immer wieder an den Ort bringen, von dem Sie glauben, dass es die richtige Stelle ist.
Am besten, Sie bringen Ihren Hund an ein Plätzchen, an dem er wenig abgelenkt wird und etwas Grün zum Schnüffeln findet. Sprechen Sie den Kleinen nicht an, halten Sie sich einen Moment dort auf und gehen Sie vorsichtig ein paar Meter hin und her. Sie werden feststellen, dass sich der Erfolg sehr, sehr schnell einstellt. Wenn es geklappt hat, ist es DAS EREIGNIS, für welches Sie Ihren Hund über Gebühr loben, ihn überfreundlich knuddeln und ansprechen und ihm eventuell auch einen Vitamindrops zur Belohnung geben. (Aber nicht immer!)
Wenn er ein paarmal ein freudiges Erlebnis an diesem Ort hatte, wird er schnell sein Geschäft verrichten und auf die Wiederholung der Zeremonie mit dem vielen Loben und gelegentlichen Leckerchen warten.
In der Nacht sollten Sie das Lager Ihres Wegbegleiters möglichst in Ihrer Nähe aufstellen, um unnötige Jaulkonzerte zu vermeiden und nicht am nächsten Morgen eine Generalreinigung und Desinfektion veranstalten zu müssen. In den nächsten Wochen kann es ohnehin möglich sein, dass Ihr Schlaf ein wenig zu kurz kommt.
Stellen Sie, bevor Sie ins Bett gehen, alles bereit, was Sie benötigen, um Nachts schnell mit Ihrem Hund ins Freie zu gelangen.
Wenn Ihr Hund nachts erwacht, unruhig wird und winselt, müssen Sie schneller sein, als Ihr Hund.
Wenn Sie nämlich jetzt erst Ihren Mantel aus dem Schrank kramen oder zeitaufwendige Schnürtechniken an den Stiefeln vollführen müssen, wird es nicht mehr nötig sein, den Kleinen hinauszutragen ;-)
Den Welpen fern von sich, z. B. in der Küche unterzubringen, weil man ja dort alles leichter von den Fußbodenfliesen entfernen kann, als vom Teppichboden, verzögert die Erziehung zur Stubenreinheit. Das Alleinsein und die Dunkelheit verängstigen alle Welpen. Vor Verzweiflung wird nicht nur alles aus dem Darm und der Blase entfernt, sondern z. B. auch mal der Mülleimer ausgeräumt und der Inhalt untersucht.
Falls einmal ein Unglück auf dem Teppich liegt, schreien Sie Ihren Hund nicht an, rütteln ihn durch oder stubsen Sie ihn gar mit der Nase hinein. Der Hund versteht weder den Sinn Ihrer Worte, noch Ihr Verhalten. Sollten Sie ihn "auf frischer Tat ertappen", unterbrechen Sie sein Handeln und tragen ihn sofort hinaus.
Um dem Hund nicht auf dem Weg ins Freie die Gelegenheit zu geben, unterwegs alles "loszuwerden", tragen Sie ihn jedes Mal, bis er selbständig versucht an den bestimmten Ort zu gelangen.
Ihre Geduld wird innerhalb der nächsten 4 bis 5 Wochen auf eine harte Probe gestellt. Aber auch belohnt, durch einen stubenreinen Welpen.
Das Motto lautet schlicht: DURCHHALTEN!
Wie wird
Viele Welpen werden zwischen der achten und zwölften Lebenswoche von der Hundemutter und ihren Wurfgeschwistern getrennt und ziehen zu ihren neuen Familien. Alle Familienmitglieder sind ganz aus dem Häuschen und freuen sich sehr, dass der Welpe nun endlich, endlich da ist.
Wie muss sich ein junger Hund fühlen, für den von heute auf morgen alles anders ist: Die Wohnung, das Haus, der Garten, die Menschen, die Umgebung? Es riecht ungewohnt im neuen Heim und der Boden fühlt sich ganz anders an. Einige Geräusche sind vertraut, doch vieles ist fremd und wahrscheinlich beängstigend. Das nagelneue, weiche Hundebettchen – makellos und ohne jedes Hundehaar – riecht seltsam und ungewohnt nach Farbe, Imprägnierung und Synthetik.
Gerade hat sich der junge Hund ein paar Stunden mit der neuen Situation vertraut gemacht, ist das erste, was er im neuen Zuhause lernen soll, das Haus des Menschen nicht als Toilette zu benutzen. Was für uns eine Selbstverständlichkeit ist, ist für einen Welpen oft eine große Herausforderung, denn er entdeckt, erforscht und erkundet eine neue Welt, welche seine Neugierde weckt, aufregend ist und ihm auch hin und wieder Angst macht.
Bei Angst, Unbehagen oder Aufregung, ist die Blase schwer zu kontrollieren, das kann sicher jeder, der eine Prüfung absolviert hat, leicht nachvollziehen. Wenn Sie sich in die Lage Ihres jungen Hundes hineinversetzen, ist klar, dass man bei der Erziehung zur Stubenreinheit behutsam und einfühlsam vorgehen muss.

Hunde sind oft erst ab einem Alter von ca. vier Monaten dazu in der Lage, Blase und Darm zu kontrollieren. Manche Welpen sind von Beginn an sauber und haben nie eine Pfütze im Wohnraum hinterlassen, die Regel ist das aber nicht. Die Erziehung zur Stubenreinheit dauert Wochen und manchmal auch Monate. Auch gibt es Hunde, die im Alter von einem Jahr noch ab und zu in die Wohnung machen, wenn es zum Beispiel sehr aufregend war, heimlich der große Futtersack stibitzt wurde oder die Familie nicht rechtzeitig genug wieder nach Hause kam. Beobachten Sie Ihren Hund genau und überlegen Sie, wenn er schon etwas älter ist, was zum Malheur geführt haben könnte, denn Hunde entleeren Darm und Blase weder weil sie stur, dickköpfig, schwer erziehbar oder gar dominant sind. Sie machen das nie mit hinterlistigen oder schlechten Absichten, um ihren Menschen zu verärgern.
Der Weg zur Stubenreinheit ist sehr einfach: Sie vermeiden, dass der Welpe ins Haus macht und belohnen ihn dafür, wenn er sein Geschäft draußen verrichtet. „Einfach“ ist nicht gleichzusetzen mit leicht, denn Sie müssen Ihren Welpen genau beobachten, um erkennen zu können, wann er sich lösen muss.

Deshalb sollte man Welpen tagsüber sehr oft nach draußen bringen, damit sie sich dort lösen können. Sobald er sich löst, loben Sie ihn ruhig - nicht zu euphorisch - mit freundlicher Stimme. Ob Sie Ihrem Hund ein Leckerchen dafür geben können, kommt auf Ihren Hund an. Bei sehr futtermotivierten Welpen, kann es sein, dass sie vor lauter Vorfreude auf den Keks vergessen, sich auf Ihr Geschäft zu konzentrieren. Manche Hunde hören mittendrin einfach auf, um den Keks zu ergattern. Später in der Wohnung hinterlassen sie dann doch noch eine Pfütze.
Hunde lernen nicht nur, dass es sich lohnt, draußen ihr Geschäft zu verrichten, sie lernen auch, an welchem Ort und auf welchem Untergrund dies erwünscht ist. Wenn Sie es zum Beispiel nicht wünschen, dass Ihr Hund in Ihren Garten macht, sollten Sie dies von klein auf vermeiden oder ihn stets an einer bestimmten Stelle im Grundstück oder außerhalb davon lösen lassen. Wenn Ihr Hund immer auf Gras macht, wird er sich später auch meistens ein grünes Plätzchen suchen. Bedenken Sie, dass Welpen, die gelernt haben, sich im Schnee zu lösen, sich im Frühling erst umgewöhnen müssen und ihnen dies vielleicht erst einmal schwer fällt.
Ihr Welpe lernt schneller sauber zu werden, wenn er möglichst oft sein Geschäft draußen verrichtet und dafür Bestätigung erhält. Es gibt ein paar einfache Grundregeln. Ihr Welpe wird nach draußen gebracht, wenn:
- er aufwacht
- er gerade gefressen oder getrunken hat
- er gespielt oder auf etwas herum gekaut hat und sich umsieht, was er jetzt noch tun könnte
- er sehr aufgeregt oder aktiver ist als üblich
- er beginnt am Boden herumzuschnüffeln und/oder sich um die eigene Achse dreht
- er an eine Stelle geht, an der er schon einmal sein Geschäft verrichtet hat
- er zu der Tür läuft oder sieht, durch die Sie ihn nach draußen bringen
- er sich mit der Absicht sich zu lösen hinsetzt
Für frisch gebackene Welpenbesitzer ist das ständige Beobachten des Schützlings sehr anstrengend und besonders für Familien nicht immer einfach durchzuführen. Die Mühe wird in der Regel jedoch schnell honoriert.
Es kann auch passieren, dass Sie gerade eben mit Ihrem Welpen draußen waren, er nichts gemacht hat und sobald Sie wieder im Haus sind, erledigt er sein Geschäft auf dem Teppich. Er tut das nicht, um Ihnen eins auszuwischen. Viele Welpen sind draußen entweder zu abgelenkt oder sie fühlen sich nicht sicher genug, um sich lösen zu können. Bleiben Sie das nächste Mal einfach ein wenig länger mit Ihrem Welpen vor der Tür und spielen vielleicht ein wenig mit ihm. Meistens klappt es dann doch.
Generell gilt: Für jedes erfolgreich draußen verrichtete Geschäft wird der Hund belohnt und in einem ruhigen, freundlichen Ton gelobt. Für Missgeschicke drinnen wird der Hund niemals bestraft oder geschimpft, denn dies fördert nicht gerade das Vertrauen in Sie. Bestrafung erzeugt Angst. Hat Ihr Hund Angst, passiert ihm eher einmal ein Missgeschick oder er lernt sogar, dass es sicherer ist, mit dem Lösen abzuwarten, bis Sie nicht mehr anwesend sind oder nicht genau hinsehen.
Wenn sich Ihr Welpe bereits hingesetzt hat, tragen Sie ihn kommentarlos noch schnell nach draußen, damit er die letzten Tröpfchen noch draußen erledigen kann, wofür er ausgiebig gelobt wird. Sind Sie zu spät, wischen Sie das Missgeschick einfach wortlos weg. Achten Sie darauf, dass der Reiniger, den Sie zum Wischen benutzen, keinen Ammoniak enthält (z.B. Essigreiniger). Dieser Geruch animiert viele Hunde erst recht dazu, an diese Stelle zu pinkeln.
Zur Person

Claudia Matten gründete Easy Dogs im Jahr 2009 und führte ihre Hundeschule in Herzogenaurach. Seit Oktober 2015 ist sie im Süden Nürnbergs tätig. Ihre große Leidenschaft ist die Arbeit mit Menschen und ihren Hunden. Sie ist der kreative Kopf im Team und die treibende Kraft für Innovation.
Claudia Matten ist seit 2015 TOPTrainerin der Tierakademie Scheuerhof und Mitglied im Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen (BHV).
Weitere Beiträge von Claudia Matten
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- Das Heim hundesicher machen
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oder doch?
Den Hund stubenrein bekommen: So vermeiden Sie Missgeschicke
Einen Hund stubenrein zu bekommen ist eine echte Herausforderung für jedes Herrchen oder Frauchen. Mit einer gehörigen Portion Verständnis, Geduld und den nötigen Tipps ist aber auch das in den Griff zu bekommen.
Die praktische Erziehung Ihres Hundes beginnt mit dem Welpenalter. Von Anfang an soll Ihr kleiner Liebling lernen, wo er sein tägliches Geschäft verrichten soll. Am besten nutzen Sie die Prägephase Ihres Vierbeiners bis zur 20. Lebenswoche, um Ihren Hund stubenrein zu bekommen. Dann ist er besonders lernfähig und eventuelle Erziehungsfehler lassen sich leichter rückgängig machen.
So wird Ihr Hund stubenrein: Tipps und Tricks
Katzenbabys lernen meist von ihrer Mama, wie sie die Katzentoilette benutzen sollen. Hundewelpen hingegen müssen von ihren Menschen lernen, dass sie nicht in der Wohnung ihr Geschäftchen erledigen dürfen, sondern draußen. Haben Sie anfangs viel Geduld mit dem Kleinen – es dauert eine Weile, bis er verstanden hat, was Sie von ihm wollen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Ihren Welpen dafür zu loben und zu belohnen, wenn er etwas richtig gemacht hat, anstatt ihn für versehentliche Missgeschicke zu bestrafen. Das Prinzip nennt sich positive Verstärkung und braucht zwar etwas Zeit, viel Konsequenz und Aufmerksamkeit Ihrem Hund gegenüber. Dafür laufen Sie nicht Gefahr, Ihren Vierbeiner zu verunsichern oder zu verängstigen, was wiederum Verhaltensprobleme nach sich ziehen könnte – zum Beispiel Unsauberkeit.
Bringen Sie ihn nach Möglichkeit sofort nach jedem Aufwachen, jedem Fressen und während des Spielens nach draußen. Dass Ihr Kleiner mal muss, erkennen Sie sehr schnell an seinem Verhalten. Ihr Vierbeiner wird sich auffällig im Kreis drehen und mit der Nase am Boden herumschnüffeln. Außerdem können Sie sich an den folgenden Faustregeln orientieren, wann ihr Hundekind sich lösen muss:
● Unter drei Monaten: Ihr Hundewelpe muss etwa alle zwei Stunden auf die Toilette
● Drei bis vier Monate alt: Ihr Welpe muss circa alle drei Stunden nach draußen
● Fünf bis sechs Monate alt: Ungefähr alle vier Stunden ist es soweit
Tipp: Anfangs ist es noch ratsam, dass Sie den kleinen Kerl nach draußen tragen, wenn seine Blase voll ist. Später können Sie Ihren tierischen Partner hinter sich herlaufen lassen. So kann er sich für den Fall der Fälle den Weg selbst einprägen. Sobald er sich draußen gelöst hat, loben Sie ihn überschwänglich und belohnen Sie ihn gegebenenfalls mit einem Leckerli. Mit der Zeit wird er lernen, was Sie mit dem regelmäßigen Hinausführen eigentlich von ihm wollen, und dass es sich für ihn lohnt, sein Geschäft draußen zu erledigen.
Wenn es mal nicht mit der Stubenreinheit klappt
Falls Ihrem Welpen trotzdem mal ein kleines Malheur in der Wohnung passiert, weisen Sie ihn mit einem scharfen "Pfui" oder "Nein" darauf hin, dass das unerwünscht ist und tragen Sie ihn sofort hinaus. Das ergibt aber nur Sinn, wenn es unmittelbar nach dem Missgeschick erfolgt, da ein Vierbeiner einen Tadel nur im zeitlichen Zusammenhang mit seinem Fehlverhalten versteht.
Stoßen Sie Ihren tierischen Begleiter niemals mit der Nase in die Pfütze, die er hinterlassen hat. Er würde den Zusammenhang nicht verstehen und verunsichert, verängstigt oder gar verstört reagieren. Beseitigen Sie ganz einfach das Geschäft und besprühen Sie die Stelle mit einem Raumspray oder einem Wasser-Essig-Gemisch. Hunde verabscheuen solche Gerüche und meiden diese Stelle in Zukunft. Insbesondere weil sie dort auch keine "Düfte" mehr vorfinden, die sie im Normalfall anlocken und wieder in Versuchung führen könnten.
Darüber hinaus ist es sinnvoll, Ihren Welpen in der Anfangszeit in einem Laufgitter oder einem großen Karton schlafen zu lassen, bis Ihr Hund stubenrein ist. Legen Sie den Boden um sein Schlaflager herum mit sogenannten Welpenpads aus – das sind saugfähige Unterlagen, die verhindern, dass Ihr Fußboden beschädigt wird, wenn Ihr Welpe es nicht rechtzeitig nach draußen schafft. Immerhin lernt er so bereits, dass er sich nicht überall in der Wohnung erleichtern darf. Versteht er nach und nach, dass er sich nur außerhalb der heimischen vier Wände lösen soll, können Sie die Pads allmählich reduzieren.
Mehr Tipps zu dem Thema finden Sie in unserem Ratgeber "Hund wird nicht stubenrein: Was tun?"
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Den Hund stubenrein bekommen: So vermeiden Sie Missgeschicke:
Hund stubenrein machen
Wie bekomme ich meinen Welpen stubenrein?
Im Gegensatz zu erwachsenen Hunden urinieren Hundebabies bis zu 100mal am Tag. Nach dem Schlafen, nach dem Fressen, nach dem Herumtoben und auch sonst zu jeder Gelegenheit. Und das, was da so oft nach draußen drängt, dessen wird sich auch sofort entledigt. Überall – und vor allem leider auch dort, wo wir Menschen die Hinterlassenschaften eines kleinen Hundes nun so gar nicht haben wollen.
Deswegen müssen Sie ihren Welpen vom ersten Tag an zur Sauberkeit erziehen. Im jungen Alter lernt er am einfachsten und schnellsten. Wenn er jetzt nicht stubenrein wird, kann es mitunter im späteren Leben des Hundes schwierig werden.
Nutzen Sie also die Prägephase! Wer glaubt, dass man bei einem Hundebaby nicht sofort mit der Erziehung beginnen muss, sondern ihm erst einmal eine gewisse Schonfrist gewähren kann – im wahrsten Sinne des Wortes einen Welpenschutz – der irrt. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Ein junger Hund lernt am besten in der Prägephase, und das ist in der 8. bis 20. Lebenswoche. Beginnen Sie mit dem Training also direkt, nachdem der Familienzuwachs bei Ihnen einzieht.
Was brauchen Sie dafür vor allem? Vor allem Zeit und Geduld! Und natürlich Liebe! Ganz falsch wäre es, das Hundebaby zu bestrafen oder mit ihm zu schimpfen. Wie das geht? Das erfahren Sie in meinem Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und ihre Lösung“.
Also – Sauberkeitserziehung beginnt, sobald der kleine Hund Teil der Familie ist. Fangen Sie also gar nicht erst mit „Übergangslösungen“ à la Katzentoilette, Zeitungspapier in einer bestimmten Ecke oder ähnlichem an. Auch wenn dies vielleicht verlockend erscheint und das kleinere Übel gegenüber wiederholten nächtlichen Spaziergängen bei Regen und Kälte zu sein scheint. Aber Geduld und Konsequenz werden sich auf Dauer bezahlt machen.
Sie müssen Ihren Welpen zunächst ganz genau beobachten. Schon bald werden Sie die Anzeichen erkennen, dass er „muss“. Er wird sich bemerkbar machen – durch Kratzen, Winseln oder unruhiges Hin- und Herlaufen. Und „gefährliche“ Zeiten sind nach dem Aufwachen, nach dem Fressen und oft auch nach dem Spielen. Bringen Sie ihn also zu diesen Gelegenheiten nach draußen, aber auch oft genug zwischendurch, denn – wie eingangs bereits erwähnt – kleine Hunde müssen öfter als erwachsene. Gehen Sie unbedingt noch einmal vor dem Schlafengehen!
Ganz wichtig: Vergessen Sie nie, den Kleinen ausgiebig zu loben und sparen Sie nicht mit Belohnungen mit Streicheleinheiten und Leckerli! Jedesmal, wenn er draußen „Erfolg“ hat. Passiert ihm allerdings einmal ein „Malheur“ in der Wohnung, schimpfen Sie nicht und bestrafen Sie den Welpen auf keinen Fall! Beseitigen Sie das Malheur und bringen Sie den Hund trotzdem noch nach draußen. Wenn es dort erneut „klappt“, sparen Sie nicht mit Lob!
Stubenreinheit gehört zu den wichtigsten Dingen, die ein Welpe erlernen muss. Und das so bald wie möglich! Wie Sie das hinbekommen und was hilft, wenn es mit dem Sauberwerden so gar nicht klappen will – das erzählt Ihnen mein Buch „„Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und ihre Lösung“.
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- Christoph
- 17. Oktober 2016
- Blog
Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?
Eines der ersten Dinge, die jeder Hund erlernen muss, ist, dass er sein „Geschäft“ draußen und nicht m Haus erledigt. Und dies kann für jeden Hundehalter zu einer echten Herausforderung werden. Vor allem brauchen Sie dazu viel Zeit, Geduld und Liebe, aber auch Konsequenz. Die richtigen Tipps, wie Sie Ihren Hund stubenrein bekommen, finden Sie in meinem Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und ihre Lösung“.
Ganz wichtig ist, dass Sie mit der Erziehung zur Sauberkeit so früh wie möglich beginnen, also schon im Welpenalter. Nutzen Sie die sogenannte Prägephase, wenn ein junger Hund besonders schnell lernt. Die Prägephase beginnt bei Hunden in der 8. und endet etwa in der 20. Lebenswoche.
Wenn Sie sich keinen Welpen, sondern einen bereits älteren Hund aus dem Tierheim holen, kann es möglich sein, dass er es nie gelernt hat, stubenrein zu werden. Oder dass er vielleicht durch schlechte Behandlung in der Vergangenheit Probleme mit dem Einhalten hat – sei es durch körperliche Schäden oder schlichtweg durch Angst. Auch ein erwachsener Hund kann Sauberkeit noch erlernen, wenn auch schwieriger als ein junger Hund.
So oder so – das Wichtigste ist, dass Sie Zeit und Geduld aufbringen. Sie müssen den Hund beobachten, denn meistens machen sich sowohl Welpen als auch ältere Hunde auf ähnliche Weise bemerkbar, wenn sie ihr Geschäft erledigen müssen. Diese Anzeichen sind verstärkte Unruhe, Kratzen, Winseln und Hin- und Herlaufen.
Spätestens, wenn Sie diese Zeichen wahrnehmen, ist es höchste Zeit, mit dem Hund nach draußen zu gehen. So oder so müssen Sie mit einem erwachsenen Hund etwa 4 bis 5 mal am Tag nach draußen gehen, mit einem Welpen deutlich öfter. Auf jeden Fall immer nach den Mahlzeiten und nach dem Aufwachen. Viele Hunde müssen sich auch nach körperlichen Aktivitäten lösen.
Stubenreinheit ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die Sie Ihrem Vierbeiner anerziehen müssen. Es gibt nichts Schöneres als einen wohlerzogenen Hund, mit dem man sich überall blicken lassen kann, ohne Angst zu haben, dass ein Malheur“ passieren könnte.
Deshalb: Konsequenz vom ersten Tag an! Keine Ausnehmen und keine Ausreden. Keine Übergangslösungen in einer bestimmten Ecke in einem bestimmten Zimmer. Wie Sie Ihren Hund mit viel Liebe, Geduld, aber auch Konsequenz zur Sauberkeit erziehen, das erfahren Sie in meinem Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und ihre Lösung“.
Klicken Sie dazu hier und haben Sie ganz viel Spaß beim Lesen und bei der Erziehung Ihres Vierbeiners.
- Christoph
- 17. Oktober 2016
- Blog
Ab wann sollten Sie mit Ihrem Welpen in eine Hundeschule?
Es gibt nichts Süßeres und Knuddligeres als ein Hundebaby. Sie lieben es zu schmusen, zu spielen und erkunden mit unbeholfenen tapsigen Schritten die Welt. Man muss sie einfach lieben und würde ihnen am liebsten alles erlauben und alles durchgehen lassen. Und doch braucht ein Welpe nicht nur ganz viel Liebe, sondern auch Erziehung. Und zwar von Anfang an. Viele Dinge lernen Hunde am besten im Welpenalter. Einmal eingeschliffene Fehler lassen sich später oft nur schwer oder gar nicht wieder ausmerzen.
Deshalb ist das Training in einer Hundeschule vielleicht auch für ihren kleinen Liebling eine gute Idee. Ab wenn kann ein Welpe eine Hundeschule besuchen?
Ist der kleine Hund gerade bei Ihnen eingezogen, geben Sie ihm erst einmal eine Woche bis 10 Tage Zeit, bevor Sie sich mit ihm in dieses Abenteuer stürzen. So hat er ein bisschen Zeit, sich an Sie und sein neues Umfeld zu gewöhnen. Wichtig ist auch, dass ein Welpe alle notwendigen Impfungen erhalten hat, bevor er eine Hundeschule besuchen kann. Die meisten Hundeschulen haben dies sowieso zur Bedingung. Und die zweite Pflichtimpfung erhält ein Hundebaby normalerweise in seiner 12. Lebenswoche.
Viele Hundeschulen bieten Spielstunden für Welpen an. Diese kann man bereits ab der 8. Lebenswoche des Hundebabys besuchen. Hier kann der Kleine nicht nur Spaß haben, hier hat er auch die Möglichkeit, sich zu sozialisieren und Zeit mit Artgenossen verbringen. Den „Kindergarten“ der Hundeschule besuchen Welpen im Schnitt bis zu einem Alter von sechs Monaten. Diese Zeit – und ganz besonders die ersten vier Lebensmonate –sind sehr prägend für das spätere Verhalten eines Hundes. Man nennt diese Phase auch die Prägephase.
Achten Sie bei der Wahl der Hundeschule darauf, dass die Trainer erfahren und liebevoll auf die Bedürfnisse der Tiere eingehen.
Nach den ersten sechs Lebensmonaten kann der noch immer junge Hund die „normale“ Hundeschule besuchen. Bis dahin hat er wahrscheinlich von Ihnen bereits die ersten Kommandos wie „Sitz“, „Platz“ oder „Bleib“ gelernt und ist zuverlässig stubenrein. Darauf wird in der Hundeschule aufgebaut. Die Kommandos werden gefestigt, neue werden gelernt, und der Gehorsam des Vierbeiners wird weiter ausgebaut.
Vorteil einer Hundeschule ist nicht nur, dass der Hund jede Menge lernt, sondern auch, dass er mit Artgenossen zusammen ist und gesundes Sozialverhalten erlernt. Und für Sie ist es eine wunderbare Möglichkeit, mit anderen Hundebesitzern in Kontakt zu kommen.
Zwar ist es ratsam, eine Hundeschule bereits mit einem Welpen aufzusuchen. Aber: Das heißt nicht etwa im Umkehrschluss, dass es irgendwann zu spät für die Hundeschule ist, Auch erwachsene Hunde und sogar Senioren können mit Hilfe des richtigen Trainings noch unliebsame Angewohnheiten ablegen und eine ganze Menge Neues lernen. Also – auch wenn Sie sich keinen Welpen, sondern einen bereits etwas älteren Hund aus dem Tierheim zulegen wollen – eine Hundeschule ist eine prima Sache, sowohl für den Hund als auch für seinen Besitzer.
Sehen Sie sich also rechtzeitig nach einer guten Hundeschule um. Sie und Ihr Vierbeiner werden dabei viel Spaß haben!
- Christoph
- 17. Oktober 2016
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Hund wird nicht stubenrein: Was tun?
Ihr Hund tut sich schwer damit, stubenrein zu werden? Oder er hat jahrelang problemlos sein „Geschäft“ draußen erledigt, und auf einmal finden sich wieder Pfützchen und Häufchen in der Wohnung? So oder so bedeutet das, dass irgend etwas nicht in Ordnung ist. Vielleicht hat der Hund Angst, vielleicht ist er eifersüchtig, es kann aber auch sein, dass eine ernsthafte Krankheit dahintersteckt. Ein Welpe wird niemals stubenrein, wenn es ihm niemand beibringt. Kommt der Hund aus einem Tierheim, ist es möglich, dass er nie gelernt hat, sich draußen zu lösen. Vielleicht liegt es aber schlicht und einfach an der Tatsache, dass er zu selten nach draußen gebracht wird und einfach nicht mehr an sich halten kann.
Wie Sie die Ursachen erkennen, was Sie tun können und wann ein Tierarztbesuch unumgänglich ist, das zeigt Ihnen mein Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und Ihre Lösung“.
Zunächst erst einmal müssen Sie wissen, dass es keine feste Regeln gibt, wie lange ein junger Hund braucht, um stubenrein zu werden. Genau wie kleine Kinder unterschiedlich lange brauchen, bis es ohne Windel klappt, so hat auch jeder Welpe seine ganz individuelle Zeit, die er braucht, um problemlos draußen sein Geschäft zu erledigen.
Was Sie brauchen, ist viel Liebe, Geduld, aber auch Konsequenz. Ihr Hund wird nicht stubenrein werden, wenn Sie sich nicht die Zeit nehmen, es ihm beizubringen. Dies kann mehrere Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen. Haben Sie Geduld! Sparen Sie nicht mit Lob und Belohnung bei „Erfolg“, strafen oder schimpfen Sie aber auf keinen Fall, sollte ein „Missgeschick“ passieren. Tierheimhunde, die bereits etwas älter sind, und es vielleicht nie gelernt haben, brauchen wahrscheinlich deutlich länger als ein Welpe. Trotzdem möchte ich Sie ermutigen, einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren, denn auch ein älterer Hund kann lernen, stubenrein zu werden.
Wenn Ihr Hund bereits stubenrein war und wieder anfängt, in die Wohnung zu urinieren und zu koten, stecken meist gesundheitliche Probleme oder psychische Leiden dahinter. War Ihr Hund bereits stubenrein und das Lösen in der Wohnung ist ein recht neues Verhalten, können gesundheitliche Probleme, Alterserscheinungen oder psychische Leiden dahinter stecken. Dazu gehören z.B. Angst, Revierkämpfe – z.B. wenn ein neuer Hund oder ein anderes Haustier hinzukommt oder auch Probleme mit Darm oder Blase. Auch ein verändertes Umfeld, wie z.B. ein Wohnungwechsel, kann dazu führen, dass ein Hund nicht mehr stubenrein ist.
Alles dies und noch viel mehr erfahren Sie in meinem Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und Ihre Lösung“.
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- Christoph
- 17. Oktober 2016
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10 Schritte zur Stubenreinheit
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Welpen stubenrein machen
Es ist ein Irrglaube, zu hoffen, dass ein Hundewelpe irgendwie von selbst stubenrein wird. Zwar wird der Hund es vermeiden, sich in seinem Körbchen und in dessen unmittelbarer Umgebung zu lösen, jedoch ohne das nötige Training wird er möglicherweise nie lernen, sein Geschäft beim Gassigehen zu verrichten.
Ein 8 Wochen junger Welpe ist bereits teilweise stubenrein, denn er macht nicht an seinem Schlafplatz. Ansonsten hat er seine Blase und Darm noch nicht so gut unter Kontrolle, dass er bis zur nächsten Gassirunde warten kann. Wenn er muss, dann sofort. Das bedeutet für den Halter: Pfützen und Häufchen sind in der ersten gemeinsamen Zeit mit dem Welpen unvermeidbar. Das Training darf aber auch gleich nach dem Einzug des Welpen starten.
Der Weg zu einem stubenreinen Hund:
Nach jedem Nickerchen, nach dem Trinken und nach jeder Mahlzeit wird der Welpe nach draußen getragen. Ist ein Garten vorhanden, kann der Welpe dorthin gebracht werden, ansonsten gehen Sie mit dem Kleinen auf eine kurze Gassirunde. Warten Sie, bis der Vierbeiner sich gelöst hat, loben Sie ihn ausgiebig und gehen Sie wieder nach Hause. Es ist kaum zu schaffen, nach jedem Schläfchen usw. die Fellnase spazieren zu führen, daher bereiten Sie sich auf das häufige Putzen vor.
Schimpfen Sie bitte nie mit dem Welpen wegen eines Malheurs, denn er hätte es auch gerne anders. Aber so früh geht es noch nicht.
Fünf bis sechs Gassirunden pro Tag sind bei einem 3-4 Monate alten Hundekind angesagt, auch bei Nacht. Ein 4-6 Monate alter Welpe muss mindestens vier Mal. Ein ausgewachsener Hund braucht entweder zwei lange Runden oder drei kürzere.
Je nachdem wie konsequent das Training ausfällt, verkürzt oder verlängert sich die Zeit, bis der Welpe vollständig stubenrein ist. Bis zum Alter von einem Jahr kann ein kleines Unglück ab und an passieren.
Ist der Welpe daran gewöhnt, sich im Garten zu lösen, behält er diese Gewohnheit noch länger, ehe er auch den Garten als sein Zuhause betrachtet und dort nur in Ausnahmefall macht.
- Welpen Kommandos beibringen
- Welpen an die Leine gewöhnen
- Welpen alleine lassen
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Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?
Einen Welpen stubenrein zu bekommen, ist mit viel Liebe, Konsequenz und Zeit in wenigen Tagen bis Wochen machbar. Manchmal dauert es jedoch auch mehrere Monate. Wenn in der Anfangszeit etwas daneben geht, ist immer der Mensch daran schuld, weil er nicht aufgepasst hat, nie der kleine Hund.
Deshalb sollte sich jeder, der sich einen Welpen anschafft, im Vorfeld genau Гјberlegen, ob er die Zeit aufbringt, das kleine Familienmitglied zur Sauberkeit zu erziehen. Mal eben drei Tage Гјben und dann soll der Junghund den halben Tag allein bleiben, funktioniert nicht. Eine Stadtwohnung im obersten Stockwerk, bei der sich Auslauf oder Wiese nicht direkt vor der HaustГјr befinden, stellt fГјr den Hundehalter eine besondere Herausforderung dar, seinen Hund stubenrein zu bekommen.
Loben, als wäre der Haufen ein Kunstwerk
Bei jedem Häufchen oder Pfützchen an der richtigen Stelle muss der kleine Hund ausgiebig gelobt werden, so als hätte er gerade ein nobelpreisverdächtiges Wunderwerk erschaffen. Um etwas genauer in die Materie der Futterverwertung einzutauchen (also theoretisch) habe ich die unterschiedlichen Entwicklungsphasen samt der dazugehörigen Toiletten-Bedürfnisse eines Junghundes aufgelistet:
– Welpen unter drei Monaten Lebensalter: alle zwei Stunden
– Welpen von drei bis vier Monaten: alle drei Stunden
– Welpen von fГјnf bis sechs Monaten: alle vier Stunden
Gleich nach dem Aufwachen ist der Harndrang bei kleinen Hunden am grГ¶Гџten. Am besten ihr legt euch in der Anfangsphase einen Jogginganzug oder einen Г¶ffentlichkeitstauglichen Morgenmantel zurecht. HineinschlГјpfen, ohne Umwege mit dem Hund nach drauГџen – und dann: loben, was das Zeug hГ¤lt! Etwa zwanzig Minuten nach dem Fressen und Trinken mГјssen Welpen sich ebenfalls erleichtern. Also liegen zwischen erster und zweiter Klo-Runde nur wenige Minuten. Wenn die Phasen einigermaГџen verinnerlicht sind, kommt langsam Routine in den Gassi-Gang. Eine Pinkel- oder Kackrunde dient Гјbrigens in der Anfangszeit ausschlieГџlich diesem Zweck und muss nicht interessant sein.
Wirklich jeder Hund kann sauber werden
Für ausgiebige Spiel- und Laufaktionen im Freien sind Welpen noch nicht geeignet. Die kleinen Hunde haben in den ersten Wochen ein erhöhtes Ruhebedürfnis, außerdem ist ohnehin alles neu und aufregend für die Knirpse. Ihr Tagesablauf besteht aus Fressen, Trinken, Spielen, Pullern, Kacken und Schlafen. Die Reihenfolge kann dabei variieren. Wer es nicht schafft, die äußeren Anzeichen sofort einzuschätzen oder alle paar Minuten mit seinem Hund auf dem Arm die Treppe hinunterzusprinten, kann auf die bewährte Flies-Methode als Übergangslösung zurückgreifen.
Zu diesem Zweck wird an einer gut erreichbaren Stelle in der Wohnung ein oder zwei Welpen-Pads aus. Diese Flies-Deckchen sehen aus wie viereckige Windeln mit Plastikbeschichtung. Wenn das HГјndchen das Zimmer verlГ¤sst oder anderweitig Anstalten macht, sich erleichtern zu wollen, dann wird es auf die Welpen-Windel gesetzt. Sobald der Kleine macht, was er soll, wird er gelobt. Ein Codewort, z.B. „Pipi“ oder „Mach“ wird der junge Hund ziemlich schnell mit dem Vorgang des Wasserlassens in Verbindung bringen.
Ein solches Kommando ist äußerst praktisch, wenn der Hund später einmal sein Geschäft an einer Stelle erledigen soll, an der kein Baum und kein Grashalm zu finden sind. Das Welpen-Pad wird nach ein paar Tagen von der Wohnung nach draußen verlegt, dort wo der Hund hinpieseln soll und darf. Mit dieser Methode bekommt man auch Welpen sauber, die nicht gleich begreifen, dass ausschließlich die freie Natur als Hundeklo dient. Die Hinterlassenschaften müssen natürlich sorgfältig eingetütet und entsorgt werden.
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2 Kommentare
genauso funktioniert es. Ich habe seit vielen Jahren Hunde und jeder war innerhalb kürzester Zeit stubenrein. Oft mangelt es den Hundebesitzern an Konsequenz, sich bei einem Welpen tatsächlich nach der Uhr und nach dem Verhalten (spielen, schlafen..) zu richten.
Viele Menschen haben keine Geduld dabei ihren vierbeinigen Freund stubenrein zu bekommen. Oder wissen auch nicht wie sie es genau anstellen sollen. Dann machen sie es wie die Menschen frГјher: Die Nase in den Hinterlassenschaften stecken. Klar lernen die Tiere das auch so, aber das der Geruchsin darumter leidet, war den Menschen damals egal, Hauptsache stubenrein. Dabei ist es garnicht mal so schwer den Welpen stubenrein zu bekommen, mit Geduld und Tricks.
Stubenrein im Nu
Der große Tag ist da – Ihr Welpe zieht ein! Ab sofort wird er Ihr Leben auf Trab halten. Ein Welpe benötigt zunächst viel Zeit, er soll Vertrauen und Bindung zu Ihnen aufbauen. Aber er muss auch noch viel lernen – beispielsweise dass die Wohnung nicht zum Zerstören da ist und dass dringende Geschäfte am besten draußen erledigt werden. Mit einigen Tipps und Tricks wird Ihr Kleiner sicher stubenrein im Nu!
Alle zwei Stunden mit dem Welpen nach draußen
Wenn Ihr Welpe einzieht, wird er noch nicht stubenrein sein. Ein Wohnzimmerteppich, weich und gut saugend, eignet sich aus Sicht eines Vierbeiners wunderbar dazu, darauf die Geschäfte zu verrichten. Kommen Sie ihm zuvor, und gehen Sie etwa alle zwei Stunden mit ihm hinaus. Welpen müssen meist nach dem Fressen, Schlafen, Trinken oder Spielen. Sie beginnen dann im Kreis herum zu laufen und am Boden zu schnüffeln. Jetzt müssen Sie den Welpen schnell hochheben und nach draußen zu dem Platz tragen, wo er sein Geschäft erledigen soll. Auch nachts wird er noch nicht durchhalten. Deshalb sollte Ihr Hund die Nacht noch in Ihrer Nähe verbringen dürfen. Entweder darf er vorübergehend im Schlafzimmer bleiben, oder Sie ziehen für die ersten Nächte ins Wohnzimmer zu ihm um. Nur so bekommen Sie mit, wenn er nachts muss. Am besten stellen Sie sich den Wecker, um ihm zuvorzukommen. Wenn er draußen macht, sagen Sie ein Hörzeichen dazu wie „mach Bächlein“ und loben ihn dann sehr. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, gewöhnen Sie den Welpen daran, nachts in einer geschlossenen Hundebox zu schlafen. Wie Sie das machen, lesen Sie hier. Wenn er muss, wird er sich bemerkbar machen, weil er seinen Schlafplatz nicht verschmutzen will.
Wichtig: Ein fester Löseplatz
Damit Ihr Welpe stubenrein wird, sollten Sie sich zunächst einmal einen Platz in der Nähe Ihrer Wohnung aussuchen, wie z.B. eine Ecke hinten im Garten oder aber einen Feldweg neben Ihrer Wohnung, auf dem sich Ihr Welpe später immer lösen soll. Sie können es am Verhalten Ihres Welpen erkennen, wenn er gleich muss: Er wird unruhig suchend umher laufen, sich im Kreis drehen oder am Boden schnüffeln. Spätestens jetzt nehmen Sie ihn zügig auf den Arm und tragen ihn nach draußen zu seinem Löseplatz. Dort warten Sie solange, bis er sich löst. Loben Sie ihn mit ruhiger Stimme dafür, damit er weiß, dass er alles richtig gemacht hat. Brechen Sie aber bitte nicht in laute Jubelschreie aus, denn dies kann dazu führen, dass Ihr Welpe sein Geschäft unterbricht.
Ein „Lösewort" einführen
Damit Ihr Welpe sich später einmal auf Ihr Signal hin löst, können Sie das Lösen jedes Mal mit einem Wort wie z. B. „Mach fein“ unterstützen. Mit der Zeit wird er dieses Signal mit der Handlung verknüpfen. Das ist besonders vor einer längeren Autofahrt praktisch, denn mit diesem Signal können Sie dann Ihren Hund animieren, vorab sein Geschäft zu erledigen.
Was tun, wenn ein Malheur passiert?
Was soll man nun aber tun, wenn der Welpe doch einmal auf den wertvollen Teppich uriniert hat? Nichts! Würden Sie nun mit Ihrem Welpen schimpfen oder ihn sogar körperlich bestrafen, kann Ihr Welpe diese Strafe nicht mehr mit der von ihm vor längerer Zeit durchgeführten Handlung verknüpfen. Denn Lob und auch Strafe müssen immer unmittelbar mit der Handlung in Verbindung stehen. Würden Sie ihn in diesem Fall bestrafen, besteht die Gefahr, dass Ihr Welpe entweder eine ganz andere Handlung mit Ihrer Strafe verknüpft oder aber Ihnen gegenüber unsicher wird, da Sie für ihn vollkommen willkürlich böse werden. Wischen Sie das Malheur einfach weg und passen Sie danach besser auf. Denn bei der Erziehung zur Stubenreinheit ist eben nicht nur der Welpe, sondern auch Herrchen oder Frauchen ganz besonders gefragt – dann klappt es auch ganz rasch!
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Erwachsenen Hund Stubenrein bekommen
Es handelt sich vor allem im Welpenalter um ein wirklich großes Thema. Stubenrein werden, nicht mehr in jede Ecke machen und nicht morgens mit einem gewissen Geruch in der Nase aufzuwachen. In der Regel ist es nach den ersten Lebensmonaten aber vorbei und Ihr Begleiter hat es gelernt: Stubenrein zu sein. Doch was ist, wenn der Hund es eben nicht gelernt hat und im ausgewachsenen Zustand noch immer in die Ecken macht? Das kommt gar nicht so selten vor, wie Sie jetzt vielleicht annehmen. Ganz oft lernen Welpen es gar nicht oder eben nur unzureichend, stubenrein zu sein. Es kann natürlich auch vorkommen, dass die Unfälle vor allem unter großem Stress oder aus Protest passieren. Medizinische Ursachen oder einfach eine nicht vorhandene Routine können ebenfalls die Schuld tragen. Doch auch bei erwachsenen Hunden besteht die Möglichkeit, dass diese noch stubenrein werden. Im Folgenden zeigen wir Ihnen einige Optionen, um mit diesem Problem umzugehen.
Warum sind ältere Hunde noch nicht stubenrein?
Bevor Sie Schimpfen oder mit dem Training beginnen ist die Suche nach den möglichen Ursachen wichtig. Versuchen Sie in Erfahrung zu bringen, ob Ihr Begleiter vorher schon einmal stubenrein war. Vielleicht können Sie beim Vorbesitzer anrufen. Falls der Begleiter aus dem Tierheim kommt oder über einen längeren Zeitraum eingesperrt war ist die Erkundung nach dem Boden dort interessant. In vielen Fällen nutzen die Hunde nämlich bestimmte Oberflächen wie Linoleum oder Fliesen, um sich dort zu erleichtern. Vielleicht können Sie dann den Zugang zu Räumen mit einem solchen Boden zunächst einmal ein wenig Einschränken. Falls der Begleiter vorher ganz oder teilweise stubenrein war, steht auch ein Besuch beim Tierarzt an. Schließlich handelt es sich nicht immer um eine schlechte Angewohnheit. Vielmehr kann es auch vorkommen, dass medizinische Gründe hinter der fehlenden Stubenreinheit stecken. Für eine erfolgreiche Überwindung des Problems spielen daher immer die Ursachen eine Rolle. Es macht daher sehr viel Sinn, nach dem warum, nach dem Zeitpunkt und dem genauen Ort zu suchen. Im nächsten Schritt können Sie auch erwachsenen Hunden angewöhnen, dass sie stubenrein werden.
Wie gewöhnen sich erwachsene Begleiter die Angewohnheit ab?
Die gute Nachricht kommt an dieser Stelle zuerst. Erwachsene Hunde lernen schneller als Welpen, wenn es darum geht, stubenrein zu werden. Mit ein wenig Geduld und Training können Sie nach wenigen Tagen sehr viel erreichen und haben vielleicht schon nach einer Woche einen stubenreinen Begleiter. Doch wie gehen Sie nun am besten vor? Zuerst einmal sollten Sie sich einige Tage frei für das Training nehmen. Dann geht es auch schneller und Sie können Ihrem Begleiter vermitteln, dass ein Geschäft nicht in der Wohnung zu vermitteln ist.
Regelmäßig hinausgehen
Nur durch regelmäßiges Hinausgehen lernt Ihr Begleiter, dass ein Geschäft auch draußen verrichtet werden kann. Selbst bei einem erwachsenen Hund ist es daher anfangs wichtig, dass Sie etwa alle 2 Stunden nach draußen gehen. Diese Zeiten werden natürlich später nach dem erfolgreichen Training angepasst, doch in der Lernphase macht das häufige Hinausgehen wirklich Sinn.
Einen festen Ort suchen
Zusammen mit dem regelmäßigen Hinausgehen ist ein fester Ort für das Geschäft sehr wichtig. Dabei kann es sich beispielsweise um einen windgeschützt stehenden Baum handeln. Suchen Sie sich einen passenden Ort in der Nähe von Ihrer Wohnung oder vom Haus aus und bringen Sie Ihren Begleiter immer dorthin. Dabei sollten Sie auch auf eine Verrichtung des Geschäfts an dem jeweiligen Ort achten. Auf diese Weise gewöhnt Ihr Begleiter sich eine neue Routine hinsichtlich seines Geschäfts an. Da Hunde ohnehin nicht gerne ihr Geschäft im Wohnraum verrichten, sollte eine Umstellung auf diesen einen Baum oder Strauch nicht ganz so schwer fallen. Wichtig ist vor allem Geduld in dieser Übungsphase.
Die Hinterlassenschaften mit speziellen Reinigern entfernen
Solange die Hinterlassenschaften nicht zu 100 Prozent mit jedem damit verbundenen Geruch entfernt sind, verbindet Ihr Begleiter den Ort mit einem Platz für sein Geschäft. Im Zooladen gibt es spezielle Reinigungsmittel, die das Geschäft vollständig entfernen. Daher sollten Sie sich die Zeit nach einem Unfall nehmen, um dem Begleiter die Verbindung zu seinem verrichteten Geschäft zu nehmen.
Fazit: Mit ein wenig Geduld wird jeder Hund stubenrein
Hunde verrichten von Natur aus ihr Geschäft eigentlich nicht im Wohnbereich, dabei handelt es sich also eigentlich um einen Instinkt. Daher ist es mit ein wenig Geduld gar nicht so schwer, dass auch Ihr Begleiter stubenrein wird. Schließlich liegt es oft an einer schlechten Angewohnheit, die im früheren Alter erlernt wurde. Manchmal kommt der Begleiter auch schlicht und einfach nicht oft genug nach draußen. Oder zur falschen Zeit. Falls Sie mit Ihrem Hund bisher nicht oft nach draußen gehen, können Sie diese Angewohnheit sehr schnell ändern. Mit etwas Geduld und einer liebevollen Umgangsweise mit Ihrem Hund können Sie diesem recht schnell angewöhnen, nicht in der Wohnung das Geschäft zu verrichten. Im Vergleich zu vielen anderen Verhaltensweisen, die trainiert werden, ist es daher einfacher einen Begleiter dazu zu bringen, dass er stubenrein wird.
Hund stubenrein bekommen - Methoden, Tipps und Tricks
Wenn ein Welpe neu ins Haus zieht, dann muss man unweigerlich damit rechnen, dass der kleine Hund seine Blase noch nicht zu hundert Prozent unter Kontrolle hat. Auch wenn ein Г¤lterer Hund das kГјnftige Familienleben bereichert, kann es vorkommen,В dieser noch nicht stubenrein ist.В Welche Methoden, Tipps und Trick es gibt, damit man den Hund stubenrein bekommen kann, mГ¶chten wir Euch nun aufzeigen.
Den Hund stubenrein bekommen – Tipps und Tricks
Training ab dem ersten Tag muss sein
Es wird ja immer geraten, sich Urlaub zu nehmen, sobald ein Welpe ins Haus kommt. Zumindest sollte eine Bezugsperson des kleinen Welpen stets daheim sein und das hat auch einen Grund. Damit man den Hund stubenrein bekommen kann, benГ¶tigt der frisch gebackene Hundehalter viel Zeit.
Gerade in den ersten paar Tagen werden Herrchen und Frauchen die meiste Zeit damit verbringen, permanent mit dem Hündchen ins Freie zu laufen, damit der kleine Vierbeiner schön sein Geschäft draußen verrichten kann.
Die Faustregel lautet: „Nach jedem Fressen, nach jedem Nickerchen und nach jedem aufregenden Spiel muss der Hund raus.“ Welpen haben eine sehr kleine Blase und können ihr Pipi noch nicht wirklich halten und kontrollieren. Etwa alle 2 Stunden muss der Hund raus.
Wie oft der Hund muss, lässt sich anhand einer kleinen Merkformel erklären:
- Welpen bis zu einem Alter von von 3 Monaten mГјssen alle 2 Stunden raus.
- Mit drei bis vier Monaten kГ¶nnen die Welpen etwa drei Stunden die Blase halten.
- Mit einem Alter von fГјnf bis sechs Monate klappt dies schon fГјr vier Stunden.
Die Wahl des idealen Platzes
Zu Beginn sollte man mit dem Hund ständig an den selben Ort gehen, an dem er sich entleeren darf und soll. Dieser Platz sollte ruhig sein, damit sich das Tier auch entspannen kann und gerne löst. Auch ist es wichtig, ihm nun ein Plätzchen anzutrainieren, an dem er auch später sein Geschäft verrichten darf.
Tabu sollten also auch während der Lernphase Spielplätze, Sandkästen und Bürgersteige sein. Hoch frequentierte Strassen tragen nicht dazu bei, dass sich der Vierbeiner in Ruhe lösen kann. Wird er zu sehr von anderen Einflüssen abgelenkt, so vergisst er gerne, dass er muss. Auch darf kein Hundehalter erwarten, dass der Hund sofort und auf Kommando sein Geschäft verrichtet.
Auch wenn die zwei Stunden um sind und im Haus nichts passiert ist, dann dauert es im Freien oft noch ein Weilchen, bis das Tier auch wirklich kann. Auch hier sollte man unbedingt geduldig sein, die Fellnase schnuppern lassen und trotzdem konsequent warten, bis das Ziel erreicht ist. Hat es dann endlich geklappt, ist freudiges Loben wieder oberstes Gebot.
Wichtig ist, dass der Welpe anfangs natürlich rasch ins Freie getragen wird. Später sollte er aber selbst mit hinaus laufen, damit er sich den Weg merkt und diesen auch mit dem großen und kleinen Geschäft assoziiert. Es wird nicht lange dauern und der kleine Racker wird, sobald die Blase drückt, von selbst aufgeregt zur Türe laufen.
Leckerlis beschleunigen den Lernprozess
Schnell findet man als aufmerksamer Hundehalter heraus, mit welchen Leckerlis man dem Vierbeiner eine besondere Freude macht. Genau diese Belohnung erhält der Vierbeiner ausschließlich, wenn ihm sein Geschäft am gewünschten Ort gelungen ist. So verbindet der Hund dies immer mit etwas Positivem und will diese Belohnung jedes Mal erreichen.
Zusätzlich zu den Leckerlis muss der Hund immer mit freudigen Worten überhäuft werden. Dazu sollten Herrchen und Frauchen in eine helle und höhe Tonlage verfallen und können ruhig in einer Art Babysprache mit dem Hund reden. Dabei die Fellnase ruhig so sehr loben, als ob er gerade die Formel für den Weltfrieden gefunden hätte.
Auch sollte man sich angewöhnen, den Hund mit ganz speziellen Kommandos zu animieren. Wie Kommandos für „Sitz“ und „Platz“ erlernt der Vierbeiner auch ziemlich rasch, auf einen Befehl wie „Pipi“ oder „Mach“ zu reagieren.
Das richtige Verhalten in der Nacht
Hunde sind absolut saubere Lebewesen und egal ob Welpe oder adulter Hund, keiner möchte freiwillig sein eigenes Bettchen beschmutzen. Am besten lässt man den Hund nun in einer Box, einem hohen Karton, einer großen und gemütlichen Plastikwanne oder hinter einem Gatter schlafen.
Wichtig ist, dass dieser Schlafplatz wirklich angenehm und komfortabel gestaltet ist und mit Decken und Kissen ausgestattet wird. Verspürt der Vierbeiner nun während der Nacht, dass er muss, wird er sich garantiert melden. Dafür ist natürlich wichtig, dass sie von Herrchen und Frauchen auch gehört werden.
Der Schlafplatz des Hundes sollte nun also in Hörweite des menschlichen Schlafzimmer sein. Wenn es nämlich öfter vorkommt, dass sich der Hund nachts meldet und nicht gehört wird, verliert er das Vertrauen in seinen Hundehalter. Dann könnte diese Methode absolut kontraproduktiv sein.
Dieses Video gibt weitere Tipps,В wie ihr Welpen stubenrein bekommt:
So werden auch adulte Hunde stubenrein
Auch wenn man einen adulten Hund bei sich aufnimmt, kann man nicht erwarten, dass er direkt weiß, wo er sein Geschäft zu verrichten hat. Darum ist es auch hier wichtig, dass man sich genügend Freizeit für die Periode des Einzugs nimmt.
Ein erwachsener Hund kommt in der Regel mit drei bis vier Gassirunden pro Tag gut aus, ohne dass er sein Geschäft im Haus verrichten muss. Dazu sollte man aber das Verhalten des Tieres kennenlernen und wissen, wann er muss.
Wer einen ängstlichen, ausgewachsenen Hund bei sich aufgenommen hat, muss zuerst am Vertrauen arbeiten. Auch hier ist Geduld und viel Liebe obligatorisch. Gerade bei diesen Hunden muss man auf alle Anzeichen achten, die vielleicht sagen: „Frauchen ich muss mal“.
Auch sollte man die Mahlzeiten gut auf die letzte Gassirunde abstimmen. Wer seinen Hund abends um 22 Uhr das letzte Mal fГјttert und nach einer halben Stunde nicht mehr mit ihm ins Freie geht, darf sich Гјber ein Missgeschick nicht wundern. Am besten ist es, die Hunde am frГјhen Abend das letzte Mal zu fГјttern und kurz vor dem Zubettgehen eine letzte Gassirunde einzulegen.
Zusammenfassung: Absolute Dos und Dont’s der Erzieung
Wird das Geschäft draußen erledigt, ist das überschwängliche Loben des Welpen Pflicht. Auch kann der Kleine zusätzlich mit einem Leckerli belohnt werden.
Bei einem Missgeschick ist angesagt. Am besten sollte man die Stelle mit Essig oder Hygiene Reiniger säubern.
Ist der Hund schon mehr als 4 oder 5 Monate alt und hat erste Kommandos gelernt, dann sollte man sein Fehlverhalten dennoch mit einem „Nein“, „Aus“, „Pfui“ oder Ähnlichem kommentieren.
Wenn ab und an was daneben geht, darf der kleine Hund auf keinen Fall mit der Nase in seine PfГјtze getaucht werden. Dies sorgt nur dafГјr, dass er verwirrt wird und Г¤ngstlich reagieren kann. Jene Methode kann sogar der AuslГ¶ser dafГјr sein, dass der Hund plГ¶tzlich ein sogenannter Angsthund wird, der sich in fГјr ihn erschreckenden Situationen stets bepieselt.
Auch kann das Bestrafen schuld daran sein, wenn sich der Hund  beim stundenlangen Spazierengehen nicht lösen kann und will. Er hat nun ständig Angst, für sein Geschäft bestraft zu werden und wird dies nur verrichten, wenn er sich unbeobachtet fühlt.
Fazit: Den Hund stubenrein bekommenВ
Das Training mit einem kleinen und jungen Hund dauert meist nur wenige Wochen.  In den meisten Fällen ist es relativ stressfrei, den Hund stubenrein bekommen. Die meisten Tiere mögen es selbst nicht, wenn sie ihre eigene Umgebung beschmutzen und machen garantiert nicht mit Absicht ins Haus.
Sie sind es halt vom Babynest gewohnt, dass die Hundemama sicher und zuverlässig Pipi und großes Geschäft beseitigt.Wer sich an die folgenden Punkte hält, wird garantiert bald einen Erfolg sehen und einem entspannten gemeinsamen Leben steht nichts im Weg:
- Geduld und Liebe
- Konsequentes ins Freie gehen
- Welpen gemäß ihres Alters immer ins Freie bringen
- Nach dem Essen, Spielen und Schlafen – raus
- Auch nachts mit dem Hund alle 3 bis 4 Stunden raus gehen
- Den Hund stubenrein bekommen durch loben, loben, loben
- Immer Leckerlis zur Belohnung dabei haben
- Auch mit erwachsenen Hunden Г¶fter hinausgehen
- Dem Tier eine Box oder einen geschlossenen Schlafplatz bieten
- Nicht bestrafen
- Missgeschick wortlos wegputzen
- Stellen gut säubern, am besten mit Essig oder Hygienereiniger wie Chlor oder Dettol
- Nicht verzweifeln, Vertrauen aufbauen – der Hund spürt Ungeduld und Wut sehr gut und reagiert mit Angst und Verstörtheit


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