Welpentraining Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?
Welpen stubenrein zu bekommen ist machbar. Dafür benötigt der Hundefreund ein gutes Zeitmanagement sowie etwas Konzentration. Hundeexpertin Katharina von der Leyen gibt passende Tipps zur Stubenreinheit – so lernt es auch Ihr Welpe.
Auf dem Weg zur Stubenreinheit geht anfangs öfter was daneben. Nicht schimpfen! Beobachten Sie Ihren Welpen nächstes Mal genauer © Fotostudio mit Herz/Trio Bildarchiv
In den ersten paar Wochen, manchmal Monaten, ist man permanent damit beschäftigt, im Schweinsgalopp mit dem Hündchen unterm Arm aus dem Haus zu rennen und ihn dann draußen für eine simple Tätigkeit zu loben, als hätte er den Nobelpreis verdient. Wenn etwas danebengeht, das ist sicher, ist es immer menschliches Versagen: Welpen haben eine winzige Blase und können nicht anhalten – je nach Rasse schaffen viele junge Hunde das zuverlässig erst ab dem sechsten, siebten Monat.
Mit einem guten Zeitmanagement und etwas Konzentration ist Stubenreinheit aber durchaus zu schaffen.
Folgende Faustregel gilt für das Welpentraining:
- Hundewelpen unter drei Monaten müssen sich etwa alle zwei Stunden lösen
- Welpen von drei bis vier Monaten alle drei Stunden
- Hunde, die fünf bis sechs Monate alt sind, etwa alle vier Stunden
Außerdem müssen die Kleinen gleich nach dem Aufwachen aufs Klo, schätzungsweise zwanzig Minuten nach dem Fressen, Spielen oder Trinken und dann noch einmal eine Stunde später. Deswegen sind Hunde auch so gut für den Teint: Man kommt viel mehr an die frische Luft, als man es je für möglich gehalten hätte.
Stubenreinheit des Welpen in der Stadt
Einen jungen Hund in der Stadt, ohne Garten oder in einem höheren Stockwerk stubenrein zu bekommen, ist allerdings ein Projekt der besonderen Sorte. Ihr Welpe braucht länger, um zu verstehen, was Sie eigentlich von ihm wollen, wenn Sie ihn erst auf den Arm nehmen, den Schlüssel schnappen, in den Flur rennen, vier Stockwerke hinuntergaloppieren, durch den Hausflur stürmen, die Haustür aufreißen und ihn schließlich auf den Bürgersteig setzen.
Wenn Sie Pech haben, hat er bis dahin komplett vergessen, dass er eigentlich aufs Klo musste (andererseits ist der Weg zurück nach oben in die Wohnung eine sensationelle Gymnastik: In vier Wochen werden Sie sicher drei Kilo abgenommen und eine Pomuskulatur wie aus Stahl haben).
Hinzu kommt, dass der Welpe, wenn er bei Ihnen eingezogen ist, dem neuen Menschen noch nicht vorbehaltlos vertraut. Fremder Mensch, neues Leben, und dieser Mensch, den man ohnehin merkwürdig findet, schleppt einen auch noch auf eine laute, unruhige Straße, auf der noch mehr Menschen herumlaufen und womöglich obendrein Fahrräder, Roller und fremde Hunde unterwegs sind … Wie soll man sich da in Ruhe auf sein Häufchen konzentrieren?
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Hund stubenrein bekommen nach Martin Rütter
Die ersten Tage mit dem Welpen sind immer sehr aufregend. Obwohl die Kleinen unglaublich süß sind, ist schon in dieser Phase die Erziehung sehr wichtig. Ohne die richtige Erziehung werden Sie sonst sehr schnell Schwierigkeiten mit den Anfangs so niedlichen Welpen bekommen. Damit ein Welpe stubenrein wird, gibt es einige Tricks. Im Folgenden stellen wir die Herangehensweise von Martin Rütter vor, die zu einem schnellen Ergebnis bei allen jungen Hunden führt. Wichtig sind vor allem genug Geduld, ausreichend Zeit und vor allem Konsequenz. Der Blick in die Natur auf die Vorgehensweise der Hundemutter ist sicherlich der wichtigste Tipp zur Erziehung von allen Begleitern. Dies bezieht sich im Übrigen nicht nur darauf, stubenrein zu werden. Vielmehr ist der Blick auf das Verhalten der Hundemutter in allen Bereichen interessant.
Abschauen bei den Hundemüttern
Laut Martin Rütter macht es bei der gesamten Erziehung der Welpen viel Sinn, wenn Sie sich einige Verhaltensweisen von den Hundemüttern abschauen. Auf diese Weise gehen Sie natürlich vor und führen eigentlich nur die begonnene Erziehung fort, die schon die Hundemutter begonnen hat. Zum einen kommt es im Rudel nicht vor, dass die Welpen verwöhnt werden. Natürlich ist der Umgang liebevoll. Dabei aber auch sehr konsequent. Durch ein Verhätscheln lernen kleine Begleiter nicht ganz so viel. Im Rudel lernen die Kleinen schon ganz früh mit nur etwa drei Wochen, dass sie das Nest verlassen um ihr Geschäft zu verrichten. Dies ist auch bei erwachsenen Hunden zu beobachten: Der Schlafplatz wird nicht beschmutzt. Daher kommt es wirklich eher selten vor, dass Begleiter ihren Schlafkorb oder ihre Hütte beschmutzen.
Es handelt sich somit um einen sehr praktischen Instinkt. Dieser führt nämlich dazu, dass Welpen eigentlich ganz automatisch stubenrein werden. Es muss nur der passende Ort gezeigt werden. Außerdem muss dieser Ort gut und genau dann zu erreichen sein, wenn das Geschäft verrichtet werden muss. Doch wie findet der Welpe überhaupt den Platz für sein Geschäft in einem so frühen Alter? Dies ist ganz einfach und erfolgt über den Geruch der Hinterlassenschaften von der Mutter und von den Geschwistern. Wo es danach riecht, ist dem Welpen zufolge genau der richtige Ort für das Geschäft. Jetzt müssen Sie sich aber vorstellen, dass der Kleine zu Ihnen in eine ganz neue Umgebung kommt. Zum einen ist das erstmal ein großer Schock. Zum anderen riecht es plötzlich nirgendwo mehr nach dem Geschäft der Geschwister oder der Mutter. Genau an diesem Punkt sollten Sie unbedingt eingreifen und dem Begleiter von Anfang an bei der Suche nach einem passenden Ort helfen.
Feste Routinen einrichten
In der Lernphase brauchen Sie vor allem Zeit, einen festen Ort für das Geschäft und Geduld. Bringen Sie den Welpen alle zwei Stunden zu dem gewählten Ort. Dabei müssen Sie am Anfang auch nachts alle zwei Stunden nach draußen. Wichtig ist es, dass Sie den Kleinen tragen. So verhindern Sie, dass der Welpe das Geschäft doch schon auf dem Weg verrichtet. Warten Sie nicht zu lange, den Begleiter zum jeweiligen Ort zu bringen. Falls der Welpe schon schnüffelnd seine Kreise im Wohnzimmer dreht, ist es schon fast zu spät. Dann sollten Sie diesen ganz schnell hochnehmen und sich zum gewählten Ort begeben. Nur so lernen Welpen nach kurzer Zeit den neuen Ort zum Erleichtern kennen. Behalten Sie unbedingt diesen ausgewählten Ort bei. Schließlich riecht dieser schon nach dem ersten Mal nach den Hinterlassenschaften des Welpen. Diese Verbindung ist sehr wichtig und führt zu einer gewissen Vertrautheit mit dem Ort. Genau so finden Welpen schließlich in den ersten Lebenswochen den passenden Ort zum Erleichtern.
Feste Routinen und Geduld beim Gang zum neuen Ort spielen daher eine entscheidende Rolle im Lernprozess von jedem Welpen. Doch was passiert, wenn der Kleine sich doch einmal in der Wohnung wie im Wohnzimmer erleichtert? Da eine Verbindung zu dem Ort über den Geruch erfolgt, sollten Sie diesen Geruch besonders gründlich entfernen. Und im Anschluss mit der schon begonnenen Routine mit dem neuen Ort fortfahren. Dadurch werden im Laufe der Zeit wesentlich weniger Unfälle passieren. Nach wenigen Wochen ist der kleine Begleiter dann wirklich stubenrein.
Wie lange dauert die Lernphase?
Die Lernphase beginnt bei den Kleinen ja schon in den ersten Lebenswochen mit der Hundemutter und den Geschwistern. Da Welpen schon nach etwa 3 Wochen mit dem Verlassen des Nests für das Geschäft beginnen, fängt die Lernphase wirklich früh an. Wenn Sie wirklich konsequent bleiben und den Kleinen alle zwei Stunden zu seinem neuen Ort für das Geschäft bringen, ist der Begleiter schon nach rund 14 Tagen stubenrein. Laut Martin Rütter ist dies etwa der Zeitraum für die Lernphase der Welpen. Spätere Unfälle können natürlich bei keinem kleinen Hund ausgeschlossen werden – genau wie es auch bei Menschen in diesem Bereich der Fall ist. Wichtig ist vor allem in den ersten Tagen, dass Sie wirklich alle zwei Stunden mit dem Begleiter hinausgehen. Nach dem Fressen oder nach dem Aufstehen muss ein Welpe eigentlich immer. Dabei handelt es sich also um wichtige Zeitpunkte. Aber keine Sorge: Welpen lernen diese Routine wirklich sehr schnell, deutlich schneller als andere Dinge oder Verhaltensweisen.
Fazit: schnelle Resultate mit ein wenig Geduld
Martin Rütter zufolge ist es gar nicht so schwer, einen Hund dazu zu erziehen, stubenrein zu sein. Wichtig ist vor allem die richtige und konsequente Herangehensweise. Überhaupt macht es Sinn, sich bei der Hundemutter einige Tipps zur effektiven Welpenerziehung abzuschauen. Schließlich sind viele Dinge ganz natürlich und erfolgen automatisch durch das Lernen von der Hundemutter. Die wohl wichtigste Lektion von einer Hundemutter ist, dass die Kleinen immer konsequent erzogen und nicht verwöhnt werden sollten. Die Suche nach festen Orten für das Geschäft gehört in jedem Fall auch zur Erziehung eines jungen Begleiters. Mit der passenden Routine und der richtigen Vorgehensweise sind Welpen im Normalfall nach zwei Wochen stubenrein. Das erscheint vielleicht erst einmal nicht so schnell, doch im Anschluss müssen Sie sich normalerweise keine Gedanken mehr über Haufen in der Wohnung machen. Unfälle passieren natürlich in den ersten Lebensmonaten immer wieder. Das ist aber ganz natürlich und sollte auch entsprechend betrachtet werden. Wütendes Schimpfen ist jedenfalls keine Reaktion, die in der Natur oder in einem Hunderudel vorkommt.
Hund stubenrein bekommen?! hilfe!
Mein 11 Monate alter Hund bringt mich zur verzweiflung. Ich habe ihn seit 1 woche. Er uriniert nicht nur. ( in der Wohnung..). eR hat auch schon meine semesterarbeit zerstört. er war vorher wahrscheinlich in keinem guten Besitz. Aber die ganze wohnung stinkt jetzt nach seinen häufchen. Hilfe! :(
14 Antworten

Hallo, Dein Hund ist ein Welpe! Du hast ihn seit einer Woche und erwartest, dass er stubenrein ist?! Gehst Du mit ihm frühmorgens um sechs, dann nach dem Freßchen um acht und nach dem Schläfchen um zehn usw? Ich glaube nicht! Warum zum Teufel hast Du einen Hund? Semesterarbeit klingt nach Studium. Ich habe meinen Hund damals daheim gelassen, als ich zu studieren anfing, weil das mit der Zeit nicht hinkam, obwohl meiner schon erwachsen und natürlich stubenrein war. Ist der Welpe ein Accessoire für Dich oder was soll das?! Gg

Hallo, nur mal so mein Hund ist 1 Jahr alt. Er kommt morgens nach dem schlafen (6 Uhr) raus, wird von meiner Mutter um ca 9 Uhr 1,5 Stunden ausgeführt, Mittags kommt er in den Garten, nachmittags bin ich mit im draussen (wenns klappt, sonst meine Mutter), Am Abend bin ich mehr als 1 Stunden draussen mit ihm. Er wird noch von der Nachbarin ausgeführt. Und nein ich studiere nicht, ich bin Schülerin (wir machen trozdem eine Semesterarbeit). Der Hund gehört meiner Mutter und mir.
Ausserdem hat man uns gesagt er sei stubenrein, ist er aber nicht. Ich war halt nunmal wütend als er meine Arbeit zerstörte.
Also bitte keine Vorurteile ! (:

Da stellt sich mir spontan die Frage:
WARUM wurde dieser Hund wohl abgegeben.
Vermutlich hat er nichts richtig gelernt, so dass Du bei A wieder anfangen musst.
Zuerst solltest Du ihm nicht die gesamte Wohnung zur Verfügung stellen! Weise ihm einen Platz in Küche und/oder Flur zu, wo der Schaden (wenn einer entstehen sollte) nicht allzu groß sein wird.
Dann halte peinlichst genau Gassi- und Fütterzeiten ein: was regelmäßig rein kommt, kommt auch regelmäßig wieder raus.
Für den Rest solltest Du Dir Unterstützung in einer guten Hundeschule suchen.

Gehe mit Dem Hund alle 2 stunden nach draußen.Den Abstand kannst Du langsam au 4 Stunden erweitern.Der Hund hatte wohl bis jetzt noch keine Erziehung Da mußt du wohl ganz von vorne anfangen.Um den Geruch wegzubekommen Kaufe Febrece .Außer dem braucht der hund wohl viel Liebe,aber auch eine Konsequente Führung.

Wir sind alle halbe Stunde zusammen draussen (oder Garten)

wie gesagt, bei oder nach jedem geschäft pfui sagen und raussetzen

werd ich mal machen (:

viel glück :) und vor allem viel geduld wünsche ich dir dabei :)


kein frebeez--das übertüncht nur den duft und riecht für menschen gut -hunde riechenimmer noch ihren duft.

Meine Frage an dich ist, weißt du, ob er schon mal stubenrein war? Im Fernsehen war ein ähnlicher Fall bei Martin Rütter. Ansonsten kann ich auch nur sagen, immer alle 2 Stunden raus und loben, loben, loben . Wird schon werden. Es sind ja viele gute Anworten dabei.

Du hast nun schon viele gute Tipps bekommen, die man nicht wiederhalten muss. Es wird in der Tat von der Zeit abhängen, die Du Dir für den Hund nimmst und Deiner Geduld. Mit einer halben Stunde zusammensein ist das nicht zu leisten. Morgens, wenn der Hund aufwacht, muss er sofort draußen solange geführt werden oder frei laufen können, bis er seine Geschäfte erledigt hat und wenn dies eine Stunde dauert. Bei viel Bewegung löst er sich sehr schnell, danach sofort überschwenglich loben und ein Leckerlie. Leckerlies zu anderen Gelegenheiten sollten vorerst entfallen. Dies Procedere muss Du nun nach jedem Füttern des Hundes machen, auch wenn er nur pinkeln muss. Dabei kann es Dir nun passieren, dass Du zu Beginn mehrmals am Tag mit Deinem Hund in der freien Natur unterwegs bist und dies immer solange bis er sein Geschäft gemacht hat. Wenn der Hund das kappiert hat und sich darauf verlassen kann, dass er einen geeigneten Platz draußen auswählen kann, wird er seine nächste Umgebung - die Wohnung - sauber halten und auch die Abstände für seine Geschäfte von sich aus verlängern. Ich wünsche Dir die Geduld und viel Erfolg.

Also zuerst mal kann da der Hund nichts dafür. Er kann seinen Harndrang nicht kontrollierren und wenn er muss muss er. Es ist dann deine verantwortung ihm beizubringen dass er raus muss!
Sobald du anzeichen wie, powackeln, gefiebe, geschnüffel, unruhe bemerkst packst du ihn und gehst raus. Dann schön fein loben. Es kann bis zu 2 Monaten dauern, aber es geht vorrüber.
Auch wenn er schon ein Häufchen oder Bächchen gemacht hat raus gehen, damit merkt er dass er das drausen machen muss. Schälten oder Ernst werden bringt nichts!
Hoffe ich konnte dir helfen :) LG sockebär

Sehr wohl kann ein 11 Monate alter Hund seinen Harndrang kontrollieren!
Was schreibst Du bloß für einen Käse? ^^

sockebaer, der ist nicht erst 11 wochen alt :-). wenn er den harndrang nicht kontrollieren kann, ist er ernsthaft krank.

Ohh. dann ist meine antwort völlig falsch :) tut mir leid ich war mal wieder so verdusselt und dachte er ist erst 11 wochen alt.
also leider kann ich die frage nicht löschen :( aber danke für den hinweis :P ihr zwei

Ich würde mich an Deiner Stelle mal erkundigen wie der Hund in seiner alten Familie so drauf war. Wenn Du Glück hast, bekommst Du eine ehrliche Antwort. Schade, dass Du nicht geschrieben hast, welcher Mix oder Rasse das Tier ist. Hätte evtl auch ein paar Rückschlüsse zugelassen. Von 0 anfangen ist das Beste was Du machen kannst. Ist anstrengend, aber lohnend. Wenn das allerdings eine Verhaltensauffälligkeit sein sollte, würde ich mir Rat von einem Tiertrainer holen. Muss ja nicht der Herr Rütter sein. Hier kostet zB eine private Stunde um die 15-25 €. Dann hast Du auch noch eine richtige Expertenmeinung und Hilfe. Viel Glück wünsche ich und viiiiiel Geduld.

Lob ihn, wenn er draußen macht. Und ignorier es, wenn er drinnen macht. Er muss sich merken: Herrchen/ Frauchen lobt mich, wenn ich draußen mache, dann mach ich das öfter!
Er wird nicht verstehen, wenn du ihn bestrafst, weil er nicht weiß, wie man es richtig macht.

Unser Hund war 8 Monate alt, als er zu uns kam und noch nicht stubenrein. Am ersten Tag bin ich 5-6 mal mit ihm gegangen und er pinkelt immer noch am liebsten auf den Teppich.
Um 2 Uhr nachts bin ich noch einmal mit ihm raus und dann habe ich ihm "vorgepinkelt" (an einer dunklen Stelle), da war der Knoten dann geplatzt und er hat auch gemacht und direkt ein dickes Leckerchen bekommen. Ab dann wusste er, worum es ging. Was ich dann im Wald wiederholte, mit den Worten Pipi machen. Klar nach nach dem 3 oder 4. mal habe ich es gelassen ;-)).

lach mich schlapp -stell mir gerade die situation vor --aber super idee--sehr erfolgreich wie dus gemacht hast.

liest man gerne dass es auch hundehalter gibt, die sich förmlich den ar** für die erziehung aufreissen :)

Du mußt nun von Anfang an beginnen wie,als wenn man sich einen Welpen ins Haus holt. Nach dem Fressen, nach dem Schlafen und nach dem Spielen Hund schnappen und raus. Sollte er/sie das Geschäft draußen machen, Loben viel Loben mach eine big Party. Solltest du deinen Hund inflagrantie im Haus erwischen, streng "Pfui" sagen und den Hund raus bringen. Denke bitte daran, ein Hund kann sich nur 3 sec. merken was er gerade gemacht hat. Solltest du eine Pfütze finden oder ein Häufchen und hast ihn nicht inflagrantie erwischt ohne Kommentar bitte weg machen. Und, nun heißt es alle 2 Stunden raus gehen Tag und Nacht, außer dein Hund schläft Nachts durch. Und noch ein Tip von mir, ich selbst habe auch eine Laube/ Garten. Der Garten ist kein Ersatz zum Auslauf, der Garten gehört zu deinem Haus und da hat dein Hund nicht hin zu machen. Mein Jack Russell macht nichts im Garten weil ich ihn dazu erzogen habe, das mein Garten mit zu meinem Haus gehört und nicht markiert werden darf. LG spieli

Îch stimme mit spieli vollkommen überein. Was ich noch hinzu zu fügen hätte wäre: Du musst die Wohnung gründlich mit Essigwasser reinigen, damit dein Hund nicht mehr animiert wird in die Räume zu machen.

besser ist enzymspray --gibt es beim fressnapf für ca 8,-€-- das neutraliesiert den duft und hund kann ihn nicht mehr riechen.eesig nimmt nicht alles weg.

Super wie du es erklärt hast. Aber man kann den Hund auch erziehen nur an einem bestimmten Platz im Garten sein Geschäft zu machen. So ist es im Winter auch für den Hundehalter leichter, falls der Hund mal Durchfall hat, oder er am Abend vor dem schlafen gehen noch mal raus muss.

Elf Monate alt, und pisst und scheisst in die Bude ? Na, hurrah, da ist es mit einem "normalen" Training Richtung Stubenreinheit nicht getan . So, bevor ich jetzt anfange, mir einen Kopf zu machen, ein paar Fragen : * Woher stammt der Hund , wie wuchs er auf ( grüne Wiese, Wohnung etc) * Rüde oder Hündin ( ich tippe auf Rüden, si ) ? Was macht Ihr so mit dem Hund, spielt IHR ,wann und wo kommt er raus ? Was unternimmt Hund draußen ? Für mich klingt das nach Hund mit Langeweile, unterfordert, die fressen erst Semesterarbeiten, dann Euch. Hunde sind keine Buchstützen, die brauchen action, rennen, Menschen,die das einfordern.

Der Hund stammt aus Spanien. Im vorherigen Besitz ist er halb verhungert.. Rüde ^^ Was wir mit ihm machen: spielen, spazieren, "trainierern" . Er kann raus wann er will (Garten). Wir gehen aber stündlich raus. Draussen rennt er voller Energie umher. und zuhause spielen wir oft, bis er nicht mehr mag und einschläft.

das benötigt viel zeit und geduld.
außerdem musst du auf seine zeichen achten! wird er unruhig, macht er sich bemerkbar?
immer wenn er sein geschäft verrichtet hat, musst du mit ihm rausgehen, damit er begreift, dass es draußen geschehen soll. und natürlich pfui sagen!
am besten ist natürlich, dass du so häufig gehst, dass es GARNICHT mehr in der wohnung passiert.

Wir haben unseren an ein ,,Katzenklo" gewöhnt. Wir haben ein Katzenklo mit Sand in eine Ecke des Raumes gestellt und da hat er dann auch nur hingemacht.Später haben wir ihn dann daran gewöhnt nach draußen zu gehen.Sprich,er musste hatte das Katzenklo,hatte aber auch bestimmte Zeiten an denen er raus kam.

Sorry, es ist echt irgendwie Mode geworden mit diesen " Katzenklos". Es sagt schon der name, für welches Tier diese Klos gemacht worden sind. Einen Welpen oder Hund gewöhnt man von Anfang an das raus gehen. Macht der Hund ins Klo, ist es für den Hund schwer zu verstehen warum er/ sie dann nicht mehr ins Klo machen kann. Und genau von da möchte man ja seinen Hund weg haben, im Haus zu machen! Das ist und bleibt eine Unsitte! LG

Hundeklo hab ich nur bis zur 5. Woche gemacht um die Welpen an einen natürlichen Untergrund zu gewöhnen, mit 5 Wochen Kloentzug und nach draussen, alle drei Welpen waren bei Abgabe soweit, daß sie sich melden,wenn sie müssen und ich hatte wenig Pipiputzerei. Letzte Woche im Urlaub hat mein Welpe, der bei mir geblieben ist, gerade einmal dreimal ins Appartement ein Pfützchen gemacht, weil wir nicht schnell genug waren, der Kleine wurde am Montag 12 Wochen alt! Katzenklo ist für die Katz. nicht für den Hund, genauso wenig wie Tücher,Zeitungen o.ä.

Also alle Hunde die ich mir geholt habe von Züchtern ob nun meine Dobihündin, mein Langhaarteckel oder mein Jack Russell, keiner dieser Züchter hat eine Katzentoilette benutzt. Das ist und bleibt nicht Hundegerecht. LG spieli

Vermutlich aber Papier und/oder Tücher,Sägespäne oder sonstiges.

Nein, die Welpen die ich geholt habe, waren draußen auf der Wiese oder drin, im Haus, in einem Welpengatter mit Decken und der Boden war so eine Art Plastik. Wurde etwas verschmutzt wurde es raus geholt und erneuert. Außer mein Langhaarteckel, der war vom Jäger und der ist in einer Scheune großgezogen worden von seiner Mutter, mit Stroh um ihm herum. LG spieli

Meine sind im Wohnzimmer und Garten groß geworden, mir gings darum, daß sie nicht ihr Nest beschmutzen und in ihrem eigenen Dreck hocken müssen und lernen das sie auf Heu oder Erde machen sollen. Ausser nachts waren meine Welpen nicht in einem Gatter eingesperrt. Mit 5 Wochen durften sie das erste Mal raus und ab da gabs Kloentzug, erst hab ich das Klo rausgestellt, dann als sie begriffen haben, daß sie anzeigen sollen, wenn sie mal müssen, war es ganz weg. So was ist daran nun so verkehrt? Ich hab Welpen abgegeben, die sich bemerkbar machen und es nicht als selbstverständlich ansehen auf Putzlappen zu machen. Mit meinem Welpen, jetzt 12 Wochen, war ich letzte Woche im Urlaub, in einer Woche hat er drei Pfützchen im Appartement hinterlassen und das auch nur weil wir zu lahm waren.

Ein Katzenklo für den Hund, das ist pervers. Da wundert man sich, dass man verhaltensgestörte Hunde hat.
Wenn ich mir vorstelle, die Dobis gingen auf ein Katzenklo, sähe ich das als entwürdigend an und die Dobis sähen das auch so.

100x dobermannfreund LG spieli

Wir haben unseren Hund erst mit 6Monaten bekommen. Da er aus einer Tierschutzseiten aus Spanien kam,wo er auf der Straße gelebt hat. Da war es leider erst mal rum,er hatte weder vertrauen zu uns noch eine Bindung,deshalb ist er mit uns nicht raus gegangen. Da wir ihm im Dezember bekommen haben,lag folglicher Weise Schnee-davor hatte er Angst-also blieb uns nur die eine Lösung,ihn daran zu gewöhnen! Mittlerweile braucht er das Katzenklo auch nicht mehr,wir haben es ihm einfach nicht mehr hingestellt. Aber so viel erziehen mussten wir nicht,da wir einen älteren Hund haben und sich der junge viel abgeschaut hat. Aber ich mein,jeder hat seine Meinung zu ,,Katzenklos" und die respektiere ich.Aber bei uns hat es so funktioniert und ging auch nicht anders.

dann habt ihr es ja auch nicht aus bequemlichkeit gemacht ,sondern es war ein versuch ihn irgendwie stubenrein zu bekommen,da ist eigentlich jeder weg ligitiem.

Hei, ich habe auch einen Hund , es ist eigentlich ganz leicht, hört sich zwar radikal an aber wenn der hund ein Häufchen macht, dann nimmst du den Hund am Nacken und drückst ihn mit der nase in das Häufchen und schimpfst mit ihm und gibst ihn einen klapps auf den Po und sagst mit einem etwas ernergischerem Ton dass er in sein körbchen oder sein platz soll, er wird bald aufhören damit, glaub mir ;) das machst du auch, wenn er uriniert, wenn er was kaputt macht schimpfen und ihn wieder in sein körbchen schicken und ganz wichtig wenn er sowas macht ihn dann wenn er im Körbchen ist ignorieren, damit er weiß das er was falsch gemacht hat ;)

wie bist du denn drauf? mit gewalt löst man überhaupt keine probleme, man zerstört höchstens das vertrauen zwischen hund und besitzer. kein wunder, dass dein hund bei dir kuscht. würdest du doch genauso tun wenn du wüsstest, dass du sonst eine drüberkriegen würdest oder?
deine eltern haben deinen kopf anscheind zu oft in deine windel gesteckt als sie voll war^^ schonmal was davon gehört, dass das tier da überhaupt nix für kann? oder willst du auch mit säuglingen schimpfen, weil sie nicht auf die toilette können?

achso, deswegen machen das alle die ich kenne ? Es ist ja keine gewalt ich schlage den Hund ja nicht ein Klapps ist keine Gewalt und tut auch nicht weh.. Wir haben unsere hunde immer so erzogen!

natürlich ist auch ein klapps gewalt! wie gesagt, das ist eine handlung, die dem tier nicht guttut und das vertrauen zerstört!
und warum das alle machen die du kennst, kann ich dir nicht sagen, anscheind haben sie keine ahnung von hundeerziehung! würde man bei euch den tierschutzverein vorbeischicken, hättet ihr lebenslanges haltungsverbot für haustiere!

@em1990 Daumen hoch! Ich bin dabei!

Dilly, dass Ihr das immer so gemacht habt, bedeutet nicht, dass es richtig ist. Ihr habt es eben immer falsch gemacht. Ein Klapps versteht der Hund wenigstens noch, aber die Nase in sein Häufchen zu drücken, da muss sogar der Hund staunen, was es für Menschen gibt.

Welcher Holzkopf hat Dir den Schwachsinn Gesagt,Das Rezept kommt aus den 18 jahrhundert und hat sich als als falsch erwiesen.Damit machst du den Hund kaputt.Das bezeichnet man heute als Tierquälerei was du da von dir gibst .Dein armer hund.

@dilly, sonst geht es Dir aber noch gut. Das ist ja wohl die schlechteste Idee, die man weitergeben kann.
Überdies ist sie auch noch total unsinnig.
Man muss sich schon wundern, was Hunde so aushalten und aushalten müssen.
Diese Aussage ist absolut inkompetent.

Dir gehört der Hund abgenommen. oder hat dich deine Mutter auch durch deinen Haufen in der Windel gezogen, damit du sauber wirst .

Dilly, der Hund fragt sich nicht, was er falsch gemacht hat, der staunt, was Frauchen für ein Blödsinn verzapft. Dann ist er froh, dass er in seinem Körbchen sitzt, denn das ist seine Burg. Da ist er sicher.
Das Körbchen ist kein "Strafplatz" für den Hund. Dort fühlt er sich sicher. Immer, wenn er etwas unsicher ist, dann verschwindet er in sein Körbchen.
Nein, Du hast die Vorzeichen falsch gewählt. Ich hoffe, Dein Hund badet das aus, was Du ihm einbrockst. Wie meistens, die Tiere müssen kompensieren, was der Mensch falsch macht.

"Das machen alle die du kennst?!" Tja, dann ich ich nur schreiben, "Und wenn alle aus dem Fenster sprinegn, springst du hinter her!" Sorry, diese Erziehungsmethode ist vollkommen der falsche Weg. Auch Hunde haben ein Recht auf Artgerechte Erziehung. Den Weg den du gegangen bist, mag zwar schnell gehen, aber dein Hund hat dann in dem Augenblick Angst vor dir, weil es nicht Hundeart ist, die Nase ins Häufchen oder Pfützchen zu stecken. Oder hast du mal draußen einen Hund beobachtet der seine Nase ins Häufchen steckt ( Hundehäufchen)? Also ich nicht! Das Nächste! Am Nacken packen! Wer bitte hat dir gesagt, dass man einen Hund am Nacken packen sollte oder darf? Der Nacken ist bei Hunden ein ganz empfindliches Teil. Durch falsche Handhabe kannst du sehr schnell einen Wirbel zum verrutschen bringen, gerade bei Welpen wo so oder so alles sehr weich ist. Ich rate dir, bei deinem nächsten Welpen, ganz schnell ein gutes Buch dir zu kaufen oder die Rat zu holen in einer Hundeschule. Und bitte, gib Niemanden mehr diesen Rat, einen Welpen so zur Stubenreinheit zu erziehen. Man man man, wenn du einen Welpen schon so grauenhaft zur Stubenreinheit erziehst, wie machst du es dann mit deinem Kind? LG spieli

Nicht nur auf artgerechte sondern auch auf würdevolle Erziehung. Es ist entwürdigend für solch saubere Tiere wie Hunde nun einmal sind, durch den Dreck zu ziehen und zu klapsen. Meine kennen das nicht und zumindest die beiden erwachsenen Hunde sind trotzdem sauber.

. wenn der hund ein Häufchen macht, dann nimmst du den Hund am Nacken und drückst ihn mit der nase in das Häufchen
genau das sollte man mit leuten machen, die noch nie ein buch über hundehaltung gelesen haben, und die 100jahre alte scheise immer wieder aufwärmen.

sage mal dilly glaubst du das alles wirklich ,was du da so von dir gibst.ich gglaube,du willst nur provozieren ,so unerfahren kann man doch nicht sein.

Also, es wurde früher (ich glaub bis vor 5-10jahren) so gehandhabt, und beinahe jeder hund wurde so stubenrein gemacht. das heißt allerdings nicht, dass es ok ist. ok, gewalt würd ich das auch nicht nennen, aber kannst du dir vorstellen, wie schlimm es ist in die eigenen ausscheidungen getunkt zu werden? mit der nase? vor allem mit der empfindlichen nase eines hundes? und dass zu einem zeitpunkt, wo du nicht mehr weisst, warum du jetzt so bitter bestraft wirst?
der hund ist inzwischen familienmitglied, und nicht nur noch arbeitsmaterial. würdest du einem kind, dass in die windeln macht, auch die volle windel ins gesicht drücken? nein? wieso nicht? weil das baby es nicht versteht? JA genau, der hund genauso wenig! damit wird nur das vertrauen zerstört!
also in zukunft, und auch für alle deine freunde, die das so machen: erkundigt euch, es gibt humanere und genauso gut funktionierende methoden, einen hund stubenrein zu bekommen ;)
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mein Hund den ich seit kurzem besitze, macht öfters in unsere Wohnung (grosses und kleineres Geschäft). So 2 mal am Tag. Raus kommt er morgens nach dem Aufstehen (manchmal auch nachts), So um 9 Uhr ¨für 2 std, nachmittags 2-3, abends 1 mal und kurz vor dem schlafen gehen. Was kann man nur dagegen tun? man kommt vom Spaziergang nah hause und er macht ein Häufchen. Er wird gelobt wenn er das Geschäft draussen erledigt und wird "bestraft" wenn man es drinnen macht. Bitte Helft mir, er muss sonst wieder ins Tierheim :(
Viele Leute halten ihre Hunde ja in der Wohnung, aber scheinbar pinkelt der Hund nie auf den Teppich oder verteilt seinen Kot darauf. Wie bringt man das dem Hund bei, dass er das nur im Freien machen darf? Ich habe selbst keinen und will auch keinen, aber wundere mich immer wieder, wie man einen Hund stubenrein bekommt.
Ich weiß langsam nicht mehr weiter Kira mein kleines "Baby" ist immer noch nicht stubenrein :-( Sie hält sonst immer die komplette Nacht durch mit keinen Geschäft erledigen aber kaum so habe ich das Gefühl lobe ich sie für ihr Häufchen Geschäft mal (Draußen) Macht sie einfach ein großes Häufchen auf meinen Fransen Teppich der gestank ist echt ecklig und ich bin geladen mir wurde gesagt ich muss sie dann bestrafen sonst versteht sie es nie ich habe sie immer wenn sie in die Wohnung gemacht hat nit der schnauze reinegelegen und ihr dann auf den po gehauen sie ignoriert und wortlos mit ihr gassi gegangen. Vllt könnt ihr meine Verzweiflung lindern was soll ich nur machen .
ich hoffe das ihr mir hefen könnt (ich hab natürlich noch keinen aber werde eins bekommen natürlich befor ich einen habe will ich darüber infomirt sein.) Ich hab mall was von gehört das mann Papiere z.B Zeitung auf denn boden legen sollte aber wie soll man ihn denn bei bringen auf die zeitung zu machen. und wenn er schon groß genug ist wie bringt man ihn das er nicht in der Wohung macht ? (es ist mir auch bewust das der hund auch mall in die wohnung machen kann)
Ich brauche mal euren Rat und zwar ist mir ein Haushalt bekannt wo es bisher 2 Tiere gab, diese 2 haben so gut wie täglich in das Haus uriniert. Dieses dann da min. über einen Tag lag und keiner es für nötig hielt sich drum zu kümmern. Nun holt man sich noch einen Hund dazu dieser bis dahin stubenrein war.
Nun nach 2 Tagen uriniert auch dieser Hund ins Haus, und beide Hunde fangen nun an ins Haus zu koten.
Gibt es die möglichkeit da irgendwas gegen zu machen, denn das ist echt nicht mit anzusehen.
Ich habe seit kurzem einen weißen Chihuahua bekommen . Er hat keine Flecken , sie ist Schnee weiß .
Das Problem ist das sie unter ihren Augen sehr starke *rote* Augenringe hat . Die Verfärbung findet man auch an den Pfoten wieder .
Wie entstehen diese Verfärbung und wie bekomme ich die am besten Weg ?
Ich hab mir am Wochenende einen Hunde angeschafft. Sie ist aber noch nicht Stubenrein. Deswegen mein e Frage ist wie bekomme ich sie Stubenrein ? Ich gehe schon bestimmt 20 am Tag raus wenn nicht mehr aber trotzdem pinkelt sie in die Wohnung und hinterlässt mal paar Häufchen obwohl ich ihr schon leckerlis gebe wenn sie es draußen gemacht hat..
Ich habe einen 3 monaten alten weiblichen schäferhund. Ich mag sie sehr und sie hat keine angst von mir. Aber seit neuesten ist dieses problem aufgetreten. Vor 3 tagen hat sie meinen maus und tastaturen kabel durchgebisschen. Dazu kommt noch mein handyladekabel. Ich schreie dann immer mit ihr aber in 10 minuten geht es wieder und dann kommt sie wieder zu mir. Dann uriniert sie ins haus. Jedes mal nimm ich sie raus und verfolge ich sie wenn sie nicht rausgehen will. Ich schlage sie gar nicht. Ich liebe hunde und ich habe noch nie einem hund noch NIE weh getan und das ist auch meiner meinung nach ein tabu. Wie auch immer nachdem sie meine tastatur durchgebissen hat und meine maus auch hat sie immer ein bisschen auf den boden uriniert. Jedoch hatte sie nachdem sie das gemacht hat KEINE angst von mir gehabt. Das macht sie jetzt fast immer.. Habt ihr eine antwort? Danke
Wir haben ein Hund und wir kriegen den nicht stubenrein, der Macht immer in der Nacht in die Wohnung und da können wir dann auch nichts machen.
vielleicht bringt ja ein Hundetrainer was.
Also erstmal zur Erklärung, wir haben die Bulldogge erst vor ca. einer Woche gekauft von Leuten die ein bisschen seltsam sind und ich benutze dieses Wort äußerst ungern, aber schon leicht asozial leben. Sie haben uns versichert, dass er stubenrein sei. Dem ist aber leider nicht so, dass haben wir gleich am 1. Abend feststellen können. Ansonsten ist er ein absolut unkomplizierter und toller Hund. Wir haben wirklich nur dieses eine Problem. Er hat auch kein Problem mit unseren Katzen. Bei den Katzen wird es auch langsam ;) Am ersten Abend haben wir ihn auf einer Decke im Schlafzimmer schlafen lassen und er hat darauf uriniert. Er selbst hat dann auf dem Boden weiter geschlafen. Am nächsten Tag setzte ihn mein Freund kurz (nach dem gassi gehen) zu mir aufs Bett und er urinierte wieder. Das gleiche ist 2 Tage später auch mit dem Sofa passiert. Dazu kommt aber auch noch das er in der Wohnung überall uriniert. Wir gehen ziemlich oft mit ihm raus. Er hat auch gleich am 1. Tag seine persönliche Toilettenwiese gefunden auf die er auch IMMER beides macht. Wir haben aber immer wieder bemerkt, dass er trotzdem kleine Pfützen macht. Dabei hatten wir auch immer das Gefühl, dass er nur Druck ablässt. Wir sind dann natürlich auch gleich wieder raus. Gestern hat er ein Hundebett bekommen und gleich leicht drauf uriniert. Dann kam es eben in die Maschine, dann in den Trockner und am Abend hatte er es wieder. Er schläft auch seit 3 Nächten nicht mehr im Schlafzimmer (Schnarchbedingt) :), was ihn aber nicht stört. Er legt sich hin und gut. Letzte Nacht hat er mehrmals auf das frisch gewaschene Hundebett uriniert und dann sogar darin geschlafen. Das große Geschäft hat er auch plötzlich in den Flur gemacht. Was mich auch sehr verwundert, weil er ca 5-6 mal am Tag sein großes Geschäft draußen macht, obwohl er nur einmal morgens zu fressen bekommt. Ich hoffe ihr konntet euch ein Bild machen und mir vielleicht einen Rat geben oder mir erklären, warum er das macht
Mein Hund ( Westy 14 Jahre) war immer Stubenrein, seit geraumer Zeit uriniert er in der Wohnung. Obwohl ich jetzt öfters mit ihm Gassi gehe kommt es immer vor
Eine Erkrankung konnte vom Tierarzt ausgeschlossen werden ?
Hallo zusammen! Wir haben jetzt seit 1/4 Jahr einen Berner Sennenhundrüden (Jonny). Er ist 1 3/4 Jahre alt ( von Züchter übernommen, weil er nicht zuchttauglich ist) und gut erzogen. Er hat sich inzwischen auch schon recht gut eingelebt.
Jetzt zu unserem Problem:
Seit ein paar Wochen knabbert Jonny dauernd an einer Wandecke herum und hat bereits ein ziemlich großes Loch in die Wand gebissen. Er tut das meist nur in unserer Abwesenheit, also wenn wir schlafen oder mal für einige Zeit außer Haus sind. Wir geben ihm auch ergänzend Kalk ins Futter, da der Tierarzt meinte, dass einige Hunde dieses Verhalten aufgrund von Kalkmangel zeigen. Doch obwohl wir es ihm schon seit Tagen verabreichen, hört er einfach nicht damit auf. Da er fast immer heimlich knabbert, können wir ihn nur schwer korrigieren. Habt ihr vielleicht Ideen und Tipps, wie wir es schaffen können, dass er damit aufhört??
So hallo erstmal.
Das ist mein Hund:
American stafford terrier, 9 Monate alt, nicht ganz stubenrein?!
Mein Problem: Ich war heute früh für 1 std. mit ihm gassi. ( straße und Park ) .. er hat auch drei häufchen draußen gemacht und gepinkelt.
als ich dann ca. 1 stunde oben war stellt er sich ( OHNE SICH VORHER BEMERKBAR ZU MACHEN ) . vor mir hin und scheißt hin.
er macht ungefähr 5 häufchen am tag und finde auch das sehr merkwürdig.
Ich erziehe den hund OHNE schläge / prügel . aber so langsam ( er hat schon öfters in die wohnung gemacht obwohl genug auslauf ) brauche ich mal einen guten rat .
Erwachsenen Hund Stubenrein bekommen
Es handelt sich vor allem im Welpenalter um ein wirklich großes Thema. Stubenrein werden, nicht mehr in jede Ecke machen und nicht morgens mit einem gewissen Geruch in der Nase aufzuwachen. In der Regel ist es nach den ersten Lebensmonaten aber vorbei und Ihr Begleiter hat es gelernt: Stubenrein zu sein. Doch was ist, wenn der Hund es eben nicht gelernt hat und im ausgewachsenen Zustand noch immer in die Ecken macht? Das kommt gar nicht so selten vor, wie Sie jetzt vielleicht annehmen. Ganz oft lernen Welpen es gar nicht oder eben nur unzureichend, stubenrein zu sein. Es kann natürlich auch vorkommen, dass die Unfälle vor allem unter großem Stress oder aus Protest passieren. Medizinische Ursachen oder einfach eine nicht vorhandene Routine können ebenfalls die Schuld tragen. Doch auch bei erwachsenen Hunden besteht die Möglichkeit, dass diese noch stubenrein werden. Im Folgenden zeigen wir Ihnen einige Optionen, um mit diesem Problem umzugehen.
Warum sind ältere Hunde noch nicht stubenrein?
Bevor Sie Schimpfen oder mit dem Training beginnen ist die Suche nach den möglichen Ursachen wichtig. Versuchen Sie in Erfahrung zu bringen, ob Ihr Begleiter vorher schon einmal stubenrein war. Vielleicht können Sie beim Vorbesitzer anrufen. Falls der Begleiter aus dem Tierheim kommt oder über einen längeren Zeitraum eingesperrt war ist die Erkundung nach dem Boden dort interessant. In vielen Fällen nutzen die Hunde nämlich bestimmte Oberflächen wie Linoleum oder Fliesen, um sich dort zu erleichtern. Vielleicht können Sie dann den Zugang zu Räumen mit einem solchen Boden zunächst einmal ein wenig Einschränken. Falls der Begleiter vorher ganz oder teilweise stubenrein war, steht auch ein Besuch beim Tierarzt an. Schließlich handelt es sich nicht immer um eine schlechte Angewohnheit. Vielmehr kann es auch vorkommen, dass medizinische Gründe hinter der fehlenden Stubenreinheit stecken. Für eine erfolgreiche Überwindung des Problems spielen daher immer die Ursachen eine Rolle. Es macht daher sehr viel Sinn, nach dem warum, nach dem Zeitpunkt und dem genauen Ort zu suchen. Im nächsten Schritt können Sie auch erwachsenen Hunden angewöhnen, dass sie stubenrein werden.
Wie gewöhnen sich erwachsene Begleiter die Angewohnheit ab?
Die gute Nachricht kommt an dieser Stelle zuerst. Erwachsene Hunde lernen schneller als Welpen, wenn es darum geht, stubenrein zu werden. Mit ein wenig Geduld und Training können Sie nach wenigen Tagen sehr viel erreichen und haben vielleicht schon nach einer Woche einen stubenreinen Begleiter. Doch wie gehen Sie nun am besten vor? Zuerst einmal sollten Sie sich einige Tage frei für das Training nehmen. Dann geht es auch schneller und Sie können Ihrem Begleiter vermitteln, dass ein Geschäft nicht in der Wohnung zu vermitteln ist.
Regelmäßig hinausgehen
Nur durch regelmäßiges Hinausgehen lernt Ihr Begleiter, dass ein Geschäft auch draußen verrichtet werden kann. Selbst bei einem erwachsenen Hund ist es daher anfangs wichtig, dass Sie etwa alle 2 Stunden nach draußen gehen. Diese Zeiten werden natürlich später nach dem erfolgreichen Training angepasst, doch in der Lernphase macht das häufige Hinausgehen wirklich Sinn.
Einen festen Ort suchen
Zusammen mit dem regelmäßigen Hinausgehen ist ein fester Ort für das Geschäft sehr wichtig. Dabei kann es sich beispielsweise um einen windgeschützt stehenden Baum handeln. Suchen Sie sich einen passenden Ort in der Nähe von Ihrer Wohnung oder vom Haus aus und bringen Sie Ihren Begleiter immer dorthin. Dabei sollten Sie auch auf eine Verrichtung des Geschäfts an dem jeweiligen Ort achten. Auf diese Weise gewöhnt Ihr Begleiter sich eine neue Routine hinsichtlich seines Geschäfts an. Da Hunde ohnehin nicht gerne ihr Geschäft im Wohnraum verrichten, sollte eine Umstellung auf diesen einen Baum oder Strauch nicht ganz so schwer fallen. Wichtig ist vor allem Geduld in dieser Übungsphase.
Die Hinterlassenschaften mit speziellen Reinigern entfernen
Solange die Hinterlassenschaften nicht zu 100 Prozent mit jedem damit verbundenen Geruch entfernt sind, verbindet Ihr Begleiter den Ort mit einem Platz für sein Geschäft. Im Zooladen gibt es spezielle Reinigungsmittel, die das Geschäft vollständig entfernen. Daher sollten Sie sich die Zeit nach einem Unfall nehmen, um dem Begleiter die Verbindung zu seinem verrichteten Geschäft zu nehmen.
Fazit: Mit ein wenig Geduld wird jeder Hund stubenrein
Hunde verrichten von Natur aus ihr Geschäft eigentlich nicht im Wohnbereich, dabei handelt es sich also eigentlich um einen Instinkt. Daher ist es mit ein wenig Geduld gar nicht so schwer, dass auch Ihr Begleiter stubenrein wird. Schließlich liegt es oft an einer schlechten Angewohnheit, die im früheren Alter erlernt wurde. Manchmal kommt der Begleiter auch schlicht und einfach nicht oft genug nach draußen. Oder zur falschen Zeit. Falls Sie mit Ihrem Hund bisher nicht oft nach draußen gehen, können Sie diese Angewohnheit sehr schnell ändern. Mit etwas Geduld und einer liebevollen Umgangsweise mit Ihrem Hund können Sie diesem recht schnell angewöhnen, nicht in der Wohnung das Geschäft zu verrichten. Im Vergleich zu vielen anderen Verhaltensweisen, die trainiert werden, ist es daher einfacher einen Begleiter dazu zu bringen, dass er stubenrein wird.
Hund stubenrein bekommen martin rütter
Dieses Thema wird in den nächsten Wochen Ihren gesamten Tagesablauf bestimmen.
Einen Welpen zur Stubenreinheit zu erziehen ist sehr einfach. Leider werden auch heute noch allzu häufig die "alten Methoden" angewandt, die den Prozess gar nicht beschleunigen und Ihren Welpen nur verunsichern.
Hunde halten von Natur aus sich und ihr Lager sauber. Sie machen weder in ihr Körbchen, noch auf den Autositz oder die Wohnzimmercouch und auch nicht auf Frauchens schönen Rock von Christian Dior ,wenn er auf ihrem Schoß eingeschlafen ist.
In erster Linie kommt es darauf an, dass Sie als Hundehalter in der Lage sind, zu erkennen, wann der Welpe ins Freie getragen werden muss. Sie müssen sehen oder hören ,wann der Hund einen Platz für sein Geschäft sucht.
Für jeden, der zum ersten Mal einen Hund in seinen vier Wänden hat, klingt das vermutlich so, als sollte man dazu in der Lage sein, im Kaffeesatz lesen zu können. In Wirklichkeit ist es aber ganz leicht seine Augen und Ohren darauf zu schulen.
Hundekinder im Abgabealter von ca. 8 Wochen müssen furchtbar oft ihre Blase leeren.
Das heißt, dass der Welpe immer ins Freie gehört, wenn er aus dem Schlaf erwacht und grundsätzlich auch sofort nach den Mahlzeiten.
Beim Toben kann es hin und wieder vorkommen, dass sich Ihr Welpe schnell einen - aus seiner Sicht - passenden Ort für sein Geschäft sucht.
Bei Hundekindern ist es nicht anders als bei Kleinkindern. Man darf sie niemals wirklich aus den Augen lassen. Entfernt sich Ihr Hund aus Ihrem Sichtbereich, rufen und locken Sie ihn oder holen Sie ihn zu sich zurück und lassen Sie ihn nicht allein Exkursionen durch die Wohnung unternehmen.
Wenn Sie den Welpen im Laufe des Tages ca. alle 1 ½ Stunden ins Freie bringen, wird er schnell wissen, was Sie hier von ihm erwarten. Sie sollten dem Kleinen einen gewissen Rhythmus antrainieren und ihn immer wieder an den Ort bringen, von dem Sie glauben, dass es die richtige Stelle ist.
Am besten, Sie bringen Ihren Hund an ein Plätzchen, an dem er wenig abgelenkt wird und etwas Grün zum Schnüffeln findet. Sprechen Sie den Kleinen nicht an, halten Sie sich einen Moment dort auf und gehen Sie vorsichtig ein paar Meter hin und her. Sie werden feststellen, dass sich der Erfolg sehr, sehr schnell einstellt. Wenn es geklappt hat, ist es DAS EREIGNIS, für welches Sie Ihren Hund über Gebühr loben, ihn überfreundlich knuddeln und ansprechen und ihm eventuell auch einen Vitamindrops zur Belohnung geben. (Aber nicht immer!)
Wenn er ein paarmal ein freudiges Erlebnis an diesem Ort hatte, wird er schnell sein Geschäft verrichten und auf die Wiederholung der Zeremonie mit dem vielen Loben und gelegentlichen Leckerchen warten.
In der Nacht sollten Sie das Lager Ihres Wegbegleiters möglichst in Ihrer Nähe aufstellen, um unnötige Jaulkonzerte zu vermeiden und nicht am nächsten Morgen eine Generalreinigung und Desinfektion veranstalten zu müssen. In den nächsten Wochen kann es ohnehin möglich sein, dass Ihr Schlaf ein wenig zu kurz kommt.
Stellen Sie, bevor Sie ins Bett gehen, alles bereit, was Sie benötigen, um Nachts schnell mit Ihrem Hund ins Freie zu gelangen.
Wenn Ihr Hund nachts erwacht, unruhig wird und winselt, müssen Sie schneller sein, als Ihr Hund.
Wenn Sie nämlich jetzt erst Ihren Mantel aus dem Schrank kramen oder zeitaufwendige Schnürtechniken an den Stiefeln vollführen müssen, wird es nicht mehr nötig sein, den Kleinen hinauszutragen ;-)
Den Welpen fern von sich, z. B. in der Küche unterzubringen, weil man ja dort alles leichter von den Fußbodenfliesen entfernen kann, als vom Teppichboden, verzögert die Erziehung zur Stubenreinheit. Das Alleinsein und die Dunkelheit verängstigen alle Welpen. Vor Verzweiflung wird nicht nur alles aus dem Darm und der Blase entfernt, sondern z. B. auch mal der Mülleimer ausgeräumt und der Inhalt untersucht.
Falls einmal ein Unglück auf dem Teppich liegt, schreien Sie Ihren Hund nicht an, rütteln ihn durch oder stubsen Sie ihn gar mit der Nase hinein. Der Hund versteht weder den Sinn Ihrer Worte, noch Ihr Verhalten. Sollten Sie ihn "auf frischer Tat ertappen", unterbrechen Sie sein Handeln und tragen ihn sofort hinaus.
Um dem Hund nicht auf dem Weg ins Freie die Gelegenheit zu geben, unterwegs alles "loszuwerden", tragen Sie ihn jedes Mal, bis er selbständig versucht an den bestimmten Ort zu gelangen.
Ihre Geduld wird innerhalb der nächsten 4 bis 5 Wochen auf eine harte Probe gestellt. Aber auch belohnt, durch einen stubenreinen Welpen.
Das Motto lautet schlicht: DURCHHALTEN!
Wie wird
Viele Welpen werden zwischen der achten und zwölften Lebenswoche von der Hundemutter und ihren Wurfgeschwistern getrennt und ziehen zu ihren neuen Familien. Alle Familienmitglieder sind ganz aus dem Häuschen und freuen sich sehr, dass der Welpe nun endlich, endlich da ist.
Wie muss sich ein junger Hund fühlen, für den von heute auf morgen alles anders ist: Die Wohnung, das Haus, der Garten, die Menschen, die Umgebung? Es riecht ungewohnt im neuen Heim und der Boden fühlt sich ganz anders an. Einige Geräusche sind vertraut, doch vieles ist fremd und wahrscheinlich beängstigend. Das nagelneue, weiche Hundebettchen – makellos und ohne jedes Hundehaar – riecht seltsam und ungewohnt nach Farbe, Imprägnierung und Synthetik.
Gerade hat sich der junge Hund ein paar Stunden mit der neuen Situation vertraut gemacht, ist das erste, was er im neuen Zuhause lernen soll, das Haus des Menschen nicht als Toilette zu benutzen. Was für uns eine Selbstverständlichkeit ist, ist für einen Welpen oft eine große Herausforderung, denn er entdeckt, erforscht und erkundet eine neue Welt, welche seine Neugierde weckt, aufregend ist und ihm auch hin und wieder Angst macht.
Bei Angst, Unbehagen oder Aufregung, ist die Blase schwer zu kontrollieren, das kann sicher jeder, der eine Prüfung absolviert hat, leicht nachvollziehen. Wenn Sie sich in die Lage Ihres jungen Hundes hineinversetzen, ist klar, dass man bei der Erziehung zur Stubenreinheit behutsam und einfühlsam vorgehen muss.

Hunde sind oft erst ab einem Alter von ca. vier Monaten dazu in der Lage, Blase und Darm zu kontrollieren. Manche Welpen sind von Beginn an sauber und haben nie eine Pfütze im Wohnraum hinterlassen, die Regel ist das aber nicht. Die Erziehung zur Stubenreinheit dauert Wochen und manchmal auch Monate. Auch gibt es Hunde, die im Alter von einem Jahr noch ab und zu in die Wohnung machen, wenn es zum Beispiel sehr aufregend war, heimlich der große Futtersack stibitzt wurde oder die Familie nicht rechtzeitig genug wieder nach Hause kam. Beobachten Sie Ihren Hund genau und überlegen Sie, wenn er schon etwas älter ist, was zum Malheur geführt haben könnte, denn Hunde entleeren Darm und Blase weder weil sie stur, dickköpfig, schwer erziehbar oder gar dominant sind. Sie machen das nie mit hinterlistigen oder schlechten Absichten, um ihren Menschen zu verärgern.
Der Weg zur Stubenreinheit ist sehr einfach: Sie vermeiden, dass der Welpe ins Haus macht und belohnen ihn dafür, wenn er sein Geschäft draußen verrichtet. „Einfach“ ist nicht gleichzusetzen mit leicht, denn Sie müssen Ihren Welpen genau beobachten, um erkennen zu können, wann er sich lösen muss.

Deshalb sollte man Welpen tagsüber sehr oft nach draußen bringen, damit sie sich dort lösen können. Sobald er sich löst, loben Sie ihn ruhig - nicht zu euphorisch - mit freundlicher Stimme. Ob Sie Ihrem Hund ein Leckerchen dafür geben können, kommt auf Ihren Hund an. Bei sehr futtermotivierten Welpen, kann es sein, dass sie vor lauter Vorfreude auf den Keks vergessen, sich auf Ihr Geschäft zu konzentrieren. Manche Hunde hören mittendrin einfach auf, um den Keks zu ergattern. Später in der Wohnung hinterlassen sie dann doch noch eine Pfütze.
Hunde lernen nicht nur, dass es sich lohnt, draußen ihr Geschäft zu verrichten, sie lernen auch, an welchem Ort und auf welchem Untergrund dies erwünscht ist. Wenn Sie es zum Beispiel nicht wünschen, dass Ihr Hund in Ihren Garten macht, sollten Sie dies von klein auf vermeiden oder ihn stets an einer bestimmten Stelle im Grundstück oder außerhalb davon lösen lassen. Wenn Ihr Hund immer auf Gras macht, wird er sich später auch meistens ein grünes Plätzchen suchen. Bedenken Sie, dass Welpen, die gelernt haben, sich im Schnee zu lösen, sich im Frühling erst umgewöhnen müssen und ihnen dies vielleicht erst einmal schwer fällt.
Ihr Welpe lernt schneller sauber zu werden, wenn er möglichst oft sein Geschäft draußen verrichtet und dafür Bestätigung erhält. Es gibt ein paar einfache Grundregeln. Ihr Welpe wird nach draußen gebracht, wenn:
- er aufwacht
- er gerade gefressen oder getrunken hat
- er gespielt oder auf etwas herum gekaut hat und sich umsieht, was er jetzt noch tun könnte
- er sehr aufgeregt oder aktiver ist als üblich
- er beginnt am Boden herumzuschnüffeln und/oder sich um die eigene Achse dreht
- er an eine Stelle geht, an der er schon einmal sein Geschäft verrichtet hat
- er zu der Tür läuft oder sieht, durch die Sie ihn nach draußen bringen
- er sich mit der Absicht sich zu lösen hinsetzt
Für frisch gebackene Welpenbesitzer ist das ständige Beobachten des Schützlings sehr anstrengend und besonders für Familien nicht immer einfach durchzuführen. Die Mühe wird in der Regel jedoch schnell honoriert.
Es kann auch passieren, dass Sie gerade eben mit Ihrem Welpen draußen waren, er nichts gemacht hat und sobald Sie wieder im Haus sind, erledigt er sein Geschäft auf dem Teppich. Er tut das nicht, um Ihnen eins auszuwischen. Viele Welpen sind draußen entweder zu abgelenkt oder sie fühlen sich nicht sicher genug, um sich lösen zu können. Bleiben Sie das nächste Mal einfach ein wenig länger mit Ihrem Welpen vor der Tür und spielen vielleicht ein wenig mit ihm. Meistens klappt es dann doch.
Generell gilt: Für jedes erfolgreich draußen verrichtete Geschäft wird der Hund belohnt und in einem ruhigen, freundlichen Ton gelobt. Für Missgeschicke drinnen wird der Hund niemals bestraft oder geschimpft, denn dies fördert nicht gerade das Vertrauen in Sie. Bestrafung erzeugt Angst. Hat Ihr Hund Angst, passiert ihm eher einmal ein Missgeschick oder er lernt sogar, dass es sicherer ist, mit dem Lösen abzuwarten, bis Sie nicht mehr anwesend sind oder nicht genau hinsehen.
Wenn sich Ihr Welpe bereits hingesetzt hat, tragen Sie ihn kommentarlos noch schnell nach draußen, damit er die letzten Tröpfchen noch draußen erledigen kann, wofür er ausgiebig gelobt wird. Sind Sie zu spät, wischen Sie das Missgeschick einfach wortlos weg. Achten Sie darauf, dass der Reiniger, den Sie zum Wischen benutzen, keinen Ammoniak enthält (z.B. Essigreiniger). Dieser Geruch animiert viele Hunde erst recht dazu, an diese Stelle zu pinkeln.
Zur Person

Claudia Matten gründete Easy Dogs im Jahr 2009 und führte ihre Hundeschule in Herzogenaurach. Seit Oktober 2015 ist sie im Süden Nürnbergs tätig. Ihre große Leidenschaft ist die Arbeit mit Menschen und ihren Hunden. Sie ist der kreative Kopf im Team und die treibende Kraft für Innovation.
Claudia Matten ist seit 2015 TOPTrainerin der Tierakademie Scheuerhof und Mitglied im Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen (BHV).
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hallo eine freundin von mir hat sich im tierheim einen hund angeschaut der fünf jahre alt ist.er lebte immer draußen .wie würde sie den hund stubenrein bekommen ?ist das wie bei den welpen.
6 Antworten

mit ganz viel geduld und leckerlies :-) wenn er rein macht ganz arg schimpfen und wenn er draussen ist ihn total loben. da merkt der hund den unterschied gleich :-) hab das problem auch vor kurzem gehabt, und mir hier tips geholt. klappte hervorragend :-)

auf jeden fall solltest du ihn nicht beschimpfen, sonst hat er angst und denkt er dürfte gar kein geschäft mehr erledigen. wenn er im haus macht und du ihn grade dabei siehst dann nimm ihn sofort und trag ihn raus in garten und lass ihn da machen. immer wenn er draußen was macht so richtig dolle loben. dann versteht er dass er draußen machen muss. aber bloß nicht anschreien wenn er drinnen was macht.

Ich hab mal so ne Sendung gesehen, da gings darum, dass der Hund immer gebellt hat, wenns geklingelt hat. Die haben dann eine Plastikflasche mit schrauben, etc. gefüllt und damit immer geschüttelt, der hund ist dann immer so erschrocken, dass er aufgehört hat. haben das bei unserem hund gemacht, hat einwandfrei geklappt. vielleicht hilft dir das auch bei deinem problem. Also die Flasche dann halt immmer dann schütteln, wenn der Hund "sein Geschäft" macht. Vielleicht hilft das. Würde mich freuen, wenn du das mal ausprobierst und mir dann berichtest, obs geklappt hat ;) Viel Erfolg und viele Grüße ;)

naja, ja.. im prinzip ist das schon wie bei welpen, nur etwas schwerer.. wei der hund ja schon jahre lang was anderes gewöhnt ist.. also, wenn der hund in die wohnung macht, nicht schlagen! auch nicht kaltabduschen oder was man da sionst alles hört.. man sollte den hund am besten auf frischer tat erwischen und laut AUS! sagen.. dann sofort anleinen und raus gehen.. wenn der hund draussen geduttet hat immer loben.. dann weiss der hund: wenn ich drinen dutti mache is frauchen böse, wenn ich draussen dutti mache ist frauchen fröhlich.. das selbe mit pipi machen.. wenn man den hund nicht auf frischer tat erwischt kann man ihn nicht ausschimpfen, weil er es nicht miteinander verknüpfen kann.. er weiss in dem moment nicht mehr was er getan hat.. und denkt dran: ihr müsst die pipi im haus auf dem teppich oder so ganz sorgfältig weg putzen.. am besten noch desinfizieren, weil 1. es fängt an fürchterlich zu miefen.. und 2. der hund wird immer wieder dort hinpinkeln, weil er sozusagen sein revier markieren wird..

Das hat nichts mit dem Alter zu tun, mach es genau so, wie mit welpen. Ich würde dir Raten Bücher zu kaufen, da gibt es viele Tipps zur Erzoiehung und zur sanften Methode Hunden etwas beizubrinbgen. Damit macht Hundeerziehung echt Spaß! :-D Ich empfehle Martin Rütter, das ist sehr Preiswert, zu dem was man im Büch findet!

Als erstes: haeufig rausgehen um dem Hund Gelegenheit zu geben, dass er sich loesen kann. Die bevorzugten "Pinkelplaetze im Haus reinigen/desinfizieren, sodann auf den jeweiligen "Schandfleck" entweder die Futterschuessel, Wasserschuessel oder die Ruhedecke/Kissen des Hundes draufstellen. Normalerweise wird er weder Fressplatz noch Schlaf-/ Ruheplatz verunreinigen. Wenn er ein "EI" gelegt hat: ruhig bleiben! "EI" aufsammeln und zusammen mit dem Hund ins Freie bringen. NICHT schimpfen! "EI" an geeigneter Stelle ablegen und Hund dabei loben. Zum naechsten Loesen den Hund dann an die Ablagestelle fuehren und schoen ruhig besprechen. Wenn er seine Hinterlassenschaft erkennt und pinkelt etc. Loben,Loben, Loben!
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hat jemand tips, wie der kleine endlich stubenrein wird.
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danke für eure antworten (hund)
Also folgende Situation: Wir haben einen Hund aus Rumänien. Natürlich wissen wir dass dieser noch einiges zu lernen hat (er ist ca. 2 Jahre alt). Jetzt haben wir nur das Problem, dass wir mit der kleinen zwar lange draußen sind, sie jedoch ihr Geschäft nicht erledigt. Sobald wir wieder im Haus sind wird sie total nervös und beginnt zurumlaufen und macht ins Haus. Daraufhin gehen wir wieder raus. Und hieraus folgt der Kreis. Was gibts denn hierzu für Tipps? Wir versuchen sie ja eigentlich Stubenrein zu bekommen indem wir Leckerlis geben sobald sie draußen macht aber das kommt halt nicht vor. Danke im Voraus
Hallo Leute, ich hätte so gerne einen kleinen Labrador Welpen. Wir haben schon einen Hund, doch der ist schon 11 Jahre alt..und macht nicht mehr alles mit.. Ich hätte so gerne einen kleinen Welpen.. Doch meine Eltern sind strikt dagegen, auch wenn ich ihnen versichere das der Hund all meine Aufmerksamkeit usw bekommt..
Welpe und Stubenreinheit
Babyhunde müssen. Ständig und Überall. Nach dem Fressen, Schlafen, Spielen; wenn sie aufgeregt sind, wenn sie sich freuen oder sich einfach vergessen haben. Wie bekomme ich den Welpen stubenrein?

- Team: Hundeerziehung mit Erfolg
- Herausgeber: Brainhamster Verlag
- Auflage Nr. 1 (11.06.2012)
- Taschenbuch: 240 Seiten
Letzte Aktualisierung am 6.02.2018
Das kann pro Tag mehr als 100 Mal auf Blase und Darm drücken – und was von innen drückt, dessen wird sich ungehemmt entledigt. Zumeist jedoch leider genau dort, wo wir es überhaupt nicht schätzen.
Welpe stubenrein bekommen
Fangen Sie überhaupt nicht erst an, nach irgendwelchen Not- oder Übergangslösungen zu suchen. In einer bestimmten Ecke Zeitungen auslegen, Katzenkisten zweckentfremden, den Balkon zugänglich machen – all diese „Übergangslösungen“ sind durchaus verlockende Gedanken, die einen mitten in der Nacht überkommen, während man bibbernd draußen darauf wartet, dass der Welpe sein Geschäft verrichtet.
Überall kann man lesen oder hören, dass die häufigsten Auslöser für einen Magendreher psychisch bedingt sind, der Hund zu große Futtermengen bekommt.
Falsches Hundefutter oder die Aufnahme von Dingen, die überhaupt nicht für den Hundemagen gedacht sind, können ebenfalls der Auslöser sein. Aber wir hatten noch nie etwas davon gehört, dass eine Darmträgheit der Auslöser sein kann.
Weigel – Fotolia.com
Wenn man dann wie wir innerhalb von 6 Monaten drei Magendreher miterlebt, macht man sich schon mehr Gedanken. Unsere Cara hatte sich über biologisches Katzenstreu hergemacht. Die Pelets aus Pinien füllten aufgequollen ihren Magen. Die Operation überstand sie gut und mein Mann wollte sie schon wieder abholen.
Aber vergessen Sie es, denn Ihr kleiner Racker wird sich diese „Ecken“ nur allzu gut merken, während Sie lange schon beschlossen haben, dass er sein Geschäft doch lieber dort erledigen sollte wo es hingehört: nämlich draußen.
Der Züchter legt den Grundstock
Mancher Hundebesitzer schwärmt stolz davon, dass sein Hund nach drei Tagen sauber war und klopft sich auf die Schulter, während Andere, deren Augenränder ob zahlloser durchwachter Nächte schon die Vereinigung mit den Mundwinkeln suchen, entnervt fragen „Wie lange soll das noch so weitergehen?“
Vergleiche zu Müttern in Kindergrabbelgruppen liegen nahe, und genau wie dort ist es so: der eine früher der andere später… Doch können Sie schon im Vorfeld, also bei der Wahl Ihres Züchters, und durch angemessenes Reagieren, die Grundlage dafür legen, dass „sauber werden“ nicht in Stress ausartet.
Hinterfragen sie ruhig, wie die Welpenaufzucht vonstatten ging. Stubenreinheitstraining beginnt bereits in dem Moment, in dem sich die kleinen Stinker auf den Pfoten halten können.
Haben sie die ersten Tage schon nicht die Möglichkeit, sich außerhalb der Wurfkiste zu lösen, wird es später immer schwieriger sein, ihnen beizubringen, dass sie sich dort, wo sie „wohnen“, nicht lösen dürfen. Zumal, wenn sie Gegenteiliges in der Zeit der Prägung erlernt haben.
Die Welt eines Welpen besteht am Anfang nur aus dem, was er sehen kann.
Dass dort draußen die Welt noch weitergeht, das erschließt sich ihm erst später. Genau die gleichen -negativ- prägenden Lernprozesse wird der Welpe haben, wenn er sein Dasein bis zur Abgabe ausschließlich in einem Raum fristen musste oder niemals seinen Lebensbereich verlassen konnte.
Derselbe Wurfkisteneffekt, eine Nummer größer.
Idealerweise sollten die Welpen einen Wurfraum haben, von dem aus er problemlos nach draußen gehen kann. Wirbt ein Hundeverkäufer mit „Hausaufzucht“ und wohnt im dritten Stock, können Sie sich sicher sein, dass der Griff zum Putzlappen näher lag, als der Gang ins Freie.
Nach dem Fressen sollten die Welpen auch schon beim Züchter die Möglichkeit haben, sich draußen zu lösen. Wird das dann auch noch belohnt, so wird es später für Sie ein Leichtes sein, ihn ganz sauber zu bekommen.
Jedesmal wenn der Welpe gefressen und getrunken hat, sollte er nach draußen gebracht werden. Es ist manches Mal beachtlich, wie schnell das gerade eben erst Aufgenommene scheinbar mühelos durch den Hund fließt, um dann an anderer Stelle in weniger angenehmer Form wieder zutage zu treten.
Je seltener der Racker die Möglichkeit hat, seinen Wohnbereich als Toilette zu missbrauchen, umso schneller werden Sie Ihr gewünschtes Ziel erreichen. Das heißt: die ersten Tage nachts den Wecker stellen. Zweimal raus mit dem Kleinen, Loben, zurück ins Bett. Später einmal.
Dasselbe gilt generell, sobald Ihr Hundchen aufwacht: Verzichten Sie darauf die Zeitung fertig zu lesen, sondern suchen Sie mit dem Welpen schnurstracks das Freie auf.
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Tief durchatmen, lächeln und kühlen Kopf bewahren
Waren Sie doch einmal einen Tick zu langsam und erwischen ihn dabei, wie er an der verkehrten Stelle sein Geschäft verrichten will, unterbrechen Sie sein Tun überlegt. Jeder Hund hat einen anderen Charakter und wo ein gezischtes „NEIN“ oder „Pfui“ bei dem einen ausreicht, lacht Ihnen der andere frech ins Gesicht.
Hier bedarf es angemessener Mittel, um klar zu machen, dass Sie dies nicht wünschen. Klapperdose schütteln oder in die Hände klatschen können geeignete Maßnahmen sein. Wichtig ist, dass Sie Ihren Hund und seine Reaktion darauf genau beobachten. Kriecht er bei einem zu lauten „Nein“ ängstlich in die Ecke, haben Sie sicherlich übers Ziel hinausgeschossen und Vertrauen zerstört, anstatt einen Lernprozess zu fördern.
Unterbrechen Sie also sein unerwünschtes Verhalten und nehmen ihn rasch aber ruhig hoch und gehen mit ihm schleunigst nach draußen.
Stürzen Sie sich bitte unter keinen Umständen wild schreiend und gestikulierend auf den Welpen zu, so dass er glaubt, das jüngste Gericht komme über ihn. Vermutlich versteht es der Racker so, dass in Ihrer Nähe „Pippi machen“ bestraft wird, und dies wird die Wartezeiten draußen nicht gerade verkürzen. Richtigerweise sollte er mit dem Gang nach draußen etwas Angenehmes verbinden.
Verzichten Sie im Notfall auf gesittetes „an der Leine rausgehen“, sondern nehmen Sie ihn auf den Arm und rennen Sie! Und wenn er sein Geschäft ordnungsgemäß erledigt hat, erklären Sie ihn zum Superstar.
Der Lobgesänge und Leckerlis können es gar nicht genug sein, um diese Tat zu würdigen. Sie haben tatsächlich noch keinen schöneren Hundehaufen gesehen, kein Pfützchen als angenehmer empfunden als das Letzte und von Mal zu Mal werden diese bewundernswerter.
Nase reinstupsen und Nackenfell schütteln gilt nicht! Nackenfell schütteln und Nase reintunken sind sicherlich keine geeigneten Maßnahmen um Reinlichkeit zu erlernen.
Lassen Sie die Finger davon, egal was Ihnen „Hermann vom Hundeplatz & Co“ erzählen! Den Welpen im Nackenfell kräftig durchzuschütteln -womöglich noch unter drohendem Geschrei- entspricht in der Hundesprache dem Beuteverhalten und ist für so einen kleinen Hund überhaupt nicht zu verstehen. Sie wollen ihn ja nicht töten, oder?
Doch ein sensibler Welpe wird genau das empfinden, und seine erste traumatische Erfahrung mit Todesangst wird der Bindung an Sie nicht dienlich sein.
Schlagen mit der Zeitung u.Ä. ordne ich in dieselbe Kategorie ein.
Vermenschlichen sie an dieser Stelle ausnahmsweise und stellen sich ruhig vor, in der Übergangsphase vom Windelbaby zum Toilettenkind wäre es Ihnen so ergangen.
Also seien Sie sich bei jeder Maßnahme, die dazu geeignet scheint, das unerwünschte Urinieren oder Defäkieren in Ihrem Wohnraum zu unterbrechen, darüber im Klaren, dass Sie damit auch Vertrauen zerstören können. Insbesondre während der Prägephase kann dies dauerhaften Einfluss auf das zwischenmensch-/hundliche Vertrauen haben.
So denn doch einmal unbemerkt ein Malheur passiert: beseitigen Sie es heimlich und kommentarlos und geloben Sie Besserung. Ja richtig – geloben S i e sich, das nächste Mal besser aufzupassen und insbesondere die ersten Anzeichen nicht zu ignorieren. Nichts ist schlimmer für einen Welpen als für sein Missgeschick im Nachhinein bestraft zu werden. Dazu hat er überhaupt keinen Bezug mehr. Also reagieren Sie wirklich nur, wenn Sie den „Täter“ auf frischer Tat ertappen!!
Nun gibt es bei einigen Welpen und Junghunden eine Verhaltensweise die immer wieder für Ratlosigkeit sorgt.: das Absetzen von Urin immer dann, wenn eine Bezugsperson den Raum betritt. Dabei handelt es sich um eine Beschwichtigungsgeste, die im Wolfsrudel lediglich aussagen will: „Ich bin noch ganz klein und bitte tu mir nichts“
Dort funktioniert dies auch sehr zuverlässig. Erwachsene Wölfe finden diese Geste völlig entwaffnend und entsprechend reagieren sie. Dummerweise jedoch wirkt solch ein Subordinationspfützchen auf erwachsene Menschen überhaupt nicht unwiderstehlich, zumal wenn dies auf der teuren Auslegeware geschieht.
Das liegt schlicht daran, dass Sie nun mal kein Wolf sind, wofür das Hundekind aber wiederum herzlich wenig kann. Wird in dieser Situation der Welpen bestraft, bricht für ihn eine Welt zusammen, und Sie werden genau das Gegenteil erreichen. Er wird lediglich versuchen, Sie noch mehr zu beschwichtigen, und Angst vor Ihrem (ihm völlig unverständlichen) Groll bekommen.
Was kann er dabei lernen? Na, allerhöchstens: „Ich gehe auf meine Menschen beschwichtigend zu – und diese bestrafen mich dafür.“ Also, verhalten Sie und Ihr Umfeld sich völlig neutral bei der Ankunft und verlegen das Begrüßungszeremoniell Ihres Hundes möglichst nach draußen. Mit fortschreitendem Alter lässt dieses Verhalten nach.
Der macht das doch mit Absicht?
Uriniert Ihr Hündchen dauerhaft draußen wie drinnen (Sie haben ihn sich vielleicht in der kälteren Jahreszeit zugelegt und/oder der Züchter hatte die Welpen überwiegend im Freien gehalten?) so sollten Sie auch die Möglichkeit einer Blasenentzündung in Erwägung zu ziehen.
© Dogs – Fotolia.com
Möchte Ihr Welpe sich draußen überhaupt nicht lösen, und Sie fühlen sich dezent auf den Arm genommen, weil es beim Eintritt in die Wohnstube problemlos klappt, dann auch hierzu ein kleiner Ratschlag:
Manche Welpen sind einfach über die Maßen aufgeregt, ob all der spannenden Dinge, die es draußen zu entdecken gibt, dass sie schlichtweg nicht die Notwendigkeit sehen, ihre Zeit mit solch lapidaren Dingen wie Kot absetzen zu vergeuden. Kälte und ungewohnte Untergründe tun ihr Übriges.
Haben Sie nicht die Zeit dazu, Ihre Spaziergänge endlos auszudehnen, dann kann es hilfreich sein den Welpen in einer Kennelbox * oder angebunden an seinem Liegeplatz solange bleiben zu lassen, bis Sie das Gefühl haben, es pressiert.
Hunde haben selten die Angewohnheit sich auf ihrem Schlafplatz zu erleichtern.
Sie sehen also welch fatale Auswirkungen es auf das Vertrauensverhältnis zu Ihrem Welpen haben kann, wenn wegen einer verkehrt platzierten Hinterlassenschaft überzogen und falsch reagiert wird. Vertrauen aber wird die Grundlage sein, für ein glückliches Zusammenleben von Mensch und Hund!
Und Stubenreinheit gehört zu einer der ersten Erziehungslektionen an denen der Besitzer schon lernen kann, sich für größere Aufgaben zu wappnen. Und derer folgen noch viele.
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Letzte Aktualisierung am 6.02.2018


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