Hund stubenrein bekommen - Methoden, Tipps und Tricks
Wenn ein Welpe neu ins Haus zieht, dann muss man unweigerlich damit rechnen, dass der kleine Hund seine Blase noch nicht zu hundert Prozent unter Kontrolle hat. Auch wenn ein Г¤lterer Hund das kГјnftige Familienleben bereichert, kann es vorkommen,В dieser noch nicht stubenrein ist.В Welche Methoden, Tipps und Trick es gibt, damit man den Hund stubenrein bekommen kann, mГ¶chten wir Euch nun aufzeigen.
Den Hund stubenrein bekommen – Tipps und Tricks
Training ab dem ersten Tag muss sein
Es wird ja immer geraten, sich Urlaub zu nehmen, sobald ein Welpe ins Haus kommt. Zumindest sollte eine Bezugsperson des kleinen Welpen stets daheim sein und das hat auch einen Grund. Damit man den Hund stubenrein bekommen kann, benГ¶tigt der frisch gebackene Hundehalter viel Zeit.
Gerade in den ersten paar Tagen werden Herrchen und Frauchen die meiste Zeit damit verbringen, permanent mit dem Hündchen ins Freie zu laufen, damit der kleine Vierbeiner schön sein Geschäft draußen verrichten kann.
Die Faustregel lautet: „Nach jedem Fressen, nach jedem Nickerchen und nach jedem aufregenden Spiel muss der Hund raus.“ Welpen haben eine sehr kleine Blase und können ihr Pipi noch nicht wirklich halten und kontrollieren. Etwa alle 2 Stunden muss der Hund raus.
Wie oft der Hund muss, lässt sich anhand einer kleinen Merkformel erklären:
- Welpen bis zu einem Alter von von 3 Monaten mГјssen alle 2 Stunden raus.
- Mit drei bis vier Monaten kГ¶nnen die Welpen etwa drei Stunden die Blase halten.
- Mit einem Alter von fГјnf bis sechs Monate klappt dies schon fГјr vier Stunden.
Die Wahl des idealen Platzes
Zu Beginn sollte man mit dem Hund ständig an den selben Ort gehen, an dem er sich entleeren darf und soll. Dieser Platz sollte ruhig sein, damit sich das Tier auch entspannen kann und gerne löst. Auch ist es wichtig, ihm nun ein Plätzchen anzutrainieren, an dem er auch später sein Geschäft verrichten darf.
Tabu sollten also auch während der Lernphase Spielplätze, Sandkästen und Bürgersteige sein. Hoch frequentierte Strassen tragen nicht dazu bei, dass sich der Vierbeiner in Ruhe lösen kann. Wird er zu sehr von anderen Einflüssen abgelenkt, so vergisst er gerne, dass er muss. Auch darf kein Hundehalter erwarten, dass der Hund sofort und auf Kommando sein Geschäft verrichtet.
Auch wenn die zwei Stunden um sind und im Haus nichts passiert ist, dann dauert es im Freien oft noch ein Weilchen, bis das Tier auch wirklich kann. Auch hier sollte man unbedingt geduldig sein, die Fellnase schnuppern lassen und trotzdem konsequent warten, bis das Ziel erreicht ist. Hat es dann endlich geklappt, ist freudiges Loben wieder oberstes Gebot.
Wichtig ist, dass der Welpe anfangs natürlich rasch ins Freie getragen wird. Später sollte er aber selbst mit hinaus laufen, damit er sich den Weg merkt und diesen auch mit dem großen und kleinen Geschäft assoziiert. Es wird nicht lange dauern und der kleine Racker wird, sobald die Blase drückt, von selbst aufgeregt zur Türe laufen.
Leckerlis beschleunigen den Lernprozess
Schnell findet man als aufmerksamer Hundehalter heraus, mit welchen Leckerlis man dem Vierbeiner eine besondere Freude macht. Genau diese Belohnung erhält der Vierbeiner ausschließlich, wenn ihm sein Geschäft am gewünschten Ort gelungen ist. So verbindet der Hund dies immer mit etwas Positivem und will diese Belohnung jedes Mal erreichen.
Zusätzlich zu den Leckerlis muss der Hund immer mit freudigen Worten überhäuft werden. Dazu sollten Herrchen und Frauchen in eine helle und höhe Tonlage verfallen und können ruhig in einer Art Babysprache mit dem Hund reden. Dabei die Fellnase ruhig so sehr loben, als ob er gerade die Formel für den Weltfrieden gefunden hätte.
Auch sollte man sich angewöhnen, den Hund mit ganz speziellen Kommandos zu animieren. Wie Kommandos für „Sitz“ und „Platz“ erlernt der Vierbeiner auch ziemlich rasch, auf einen Befehl wie „Pipi“ oder „Mach“ zu reagieren.
Das richtige Verhalten in der Nacht
Hunde sind absolut saubere Lebewesen und egal ob Welpe oder adulter Hund, keiner möchte freiwillig sein eigenes Bettchen beschmutzen. Am besten lässt man den Hund nun in einer Box, einem hohen Karton, einer großen und gemütlichen Plastikwanne oder hinter einem Gatter schlafen.
Wichtig ist, dass dieser Schlafplatz wirklich angenehm und komfortabel gestaltet ist und mit Decken und Kissen ausgestattet wird. Verspürt der Vierbeiner nun während der Nacht, dass er muss, wird er sich garantiert melden. Dafür ist natürlich wichtig, dass sie von Herrchen und Frauchen auch gehört werden.
Der Schlafplatz des Hundes sollte nun also in Hörweite des menschlichen Schlafzimmer sein. Wenn es nämlich öfter vorkommt, dass sich der Hund nachts meldet und nicht gehört wird, verliert er das Vertrauen in seinen Hundehalter. Dann könnte diese Methode absolut kontraproduktiv sein.
Dieses Video gibt weitere Tipps,В wie ihr Welpen stubenrein bekommt:
So werden auch adulte Hunde stubenrein
Auch wenn man einen adulten Hund bei sich aufnimmt, kann man nicht erwarten, dass er direkt weiß, wo er sein Geschäft zu verrichten hat. Darum ist es auch hier wichtig, dass man sich genügend Freizeit für die Periode des Einzugs nimmt.
Ein erwachsener Hund kommt in der Regel mit drei bis vier Gassirunden pro Tag gut aus, ohne dass er sein Geschäft im Haus verrichten muss. Dazu sollte man aber das Verhalten des Tieres kennenlernen und wissen, wann er muss.
Wer einen ängstlichen, ausgewachsenen Hund bei sich aufgenommen hat, muss zuerst am Vertrauen arbeiten. Auch hier ist Geduld und viel Liebe obligatorisch. Gerade bei diesen Hunden muss man auf alle Anzeichen achten, die vielleicht sagen: „Frauchen ich muss mal“.
Auch sollte man die Mahlzeiten gut auf die letzte Gassirunde abstimmen. Wer seinen Hund abends um 22 Uhr das letzte Mal fГјttert und nach einer halben Stunde nicht mehr mit ihm ins Freie geht, darf sich Гјber ein Missgeschick nicht wundern. Am besten ist es, die Hunde am frГјhen Abend das letzte Mal zu fГјttern und kurz vor dem Zubettgehen eine letzte Gassirunde einzulegen.
Zusammenfassung: Absolute Dos und Dont’s der Erzieung
Wird das Geschäft draußen erledigt, ist das überschwängliche Loben des Welpen Pflicht. Auch kann der Kleine zusätzlich mit einem Leckerli belohnt werden.
Bei einem Missgeschick ist angesagt. Am besten sollte man die Stelle mit Essig oder Hygiene Reiniger säubern.
Ist der Hund schon mehr als 4 oder 5 Monate alt und hat erste Kommandos gelernt, dann sollte man sein Fehlverhalten dennoch mit einem „Nein“, „Aus“, „Pfui“ oder Ähnlichem kommentieren.
Wenn ab und an was daneben geht, darf der kleine Hund auf keinen Fall mit der Nase in seine PfГјtze getaucht werden. Dies sorgt nur dafГјr, dass er verwirrt wird und Г¤ngstlich reagieren kann. Jene Methode kann sogar der AuslГ¶ser dafГјr sein, dass der Hund plГ¶tzlich ein sogenannter Angsthund wird, der sich in fГјr ihn erschreckenden Situationen stets bepieselt.
Auch kann das Bestrafen schuld daran sein, wenn sich der Hund  beim stundenlangen Spazierengehen nicht lösen kann und will. Er hat nun ständig Angst, für sein Geschäft bestraft zu werden und wird dies nur verrichten, wenn er sich unbeobachtet fühlt.
Fazit: Den Hund stubenrein bekommenВ
Das Training mit einem kleinen und jungen Hund dauert meist nur wenige Wochen.  In den meisten Fällen ist es relativ stressfrei, den Hund stubenrein bekommen. Die meisten Tiere mögen es selbst nicht, wenn sie ihre eigene Umgebung beschmutzen und machen garantiert nicht mit Absicht ins Haus.
Sie sind es halt vom Babynest gewohnt, dass die Hundemama sicher und zuverlässig Pipi und großes Geschäft beseitigt.Wer sich an die folgenden Punkte hält, wird garantiert bald einen Erfolg sehen und einem entspannten gemeinsamen Leben steht nichts im Weg:
- Geduld und Liebe
- Konsequentes ins Freie gehen
- Welpen gemäß ihres Alters immer ins Freie bringen
- Nach dem Essen, Spielen und Schlafen – raus
- Auch nachts mit dem Hund alle 3 bis 4 Stunden raus gehen
- Den Hund stubenrein bekommen durch loben, loben, loben
- Immer Leckerlis zur Belohnung dabei haben
- Auch mit erwachsenen Hunden Г¶fter hinausgehen
- Dem Tier eine Box oder einen geschlossenen Schlafplatz bieten
- Nicht bestrafen
- Missgeschick wortlos wegputzen
- Stellen gut säubern, am besten mit Essig oder Hygienereiniger wie Chlor oder Dettol
- Nicht verzweifeln, Vertrauen aufbauen – der Hund spürt Ungeduld und Wut sehr gut und reagiert mit Angst und Verstörtheit
Welpen Erziehung
Hunde und Welpen Erziehung leicht gemacht
Welpen Stubenrein bekommen
Wie bekomme ich einen Welpen stubenrein?
Seinen Welpen stubenrein zu bekommen ist sicher eins der ersten Dinge, die man als Welpenbesitzer anstrebt.
Tiertrainer Michael Bolte gibt bei Ratgeber TV ein paar Tipps, wie man seinen kleinen Hund am schnellsten stubenrein bekommt.
Weitere hilfreiche Tipps und Tricks zur Hunde und Welpenerziehung findest du hier in einem Ebook und einem Audiokurs.
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Endlich mal ein Video 🙂 War echt interessant, aber ich würde dem Hund kein Leckerlie geben, sondern eher streicheln oder etwas positives sagen.
Wie in dem Video bereits erwähnt wurde, ist es jedoch bei jedem Hund anders.
Welpentraining Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?
Welpen stubenrein zu bekommen ist machbar. Dafür benötigt der Hundefreund ein gutes Zeitmanagement sowie etwas Konzentration. Hundeexpertin Katharina von der Leyen gibt passende Tipps zur Stubenreinheit – so lernt es auch Ihr Welpe.
Auf dem Weg zur Stubenreinheit geht anfangs öfter was daneben. Nicht schimpfen! Beobachten Sie Ihren Welpen nächstes Mal genauer © Fotostudio mit Herz/Trio Bildarchiv
In den ersten paar Wochen, manchmal Monaten, ist man permanent damit beschäftigt, im Schweinsgalopp mit dem Hündchen unterm Arm aus dem Haus zu rennen und ihn dann draußen für eine simple Tätigkeit zu loben, als hätte er den Nobelpreis verdient. Wenn etwas danebengeht, das ist sicher, ist es immer menschliches Versagen: Welpen haben eine winzige Blase und können nicht anhalten – je nach Rasse schaffen viele junge Hunde das zuverlässig erst ab dem sechsten, siebten Monat.
Mit einem guten Zeitmanagement und etwas Konzentration ist Stubenreinheit aber durchaus zu schaffen.
Folgende Faustregel gilt für das Welpentraining:
- Hundewelpen unter drei Monaten müssen sich etwa alle zwei Stunden lösen
- Welpen von drei bis vier Monaten alle drei Stunden
- Hunde, die fünf bis sechs Monate alt sind, etwa alle vier Stunden
Außerdem müssen die Kleinen gleich nach dem Aufwachen aufs Klo, schätzungsweise zwanzig Minuten nach dem Fressen, Spielen oder Trinken und dann noch einmal eine Stunde später. Deswegen sind Hunde auch so gut für den Teint: Man kommt viel mehr an die frische Luft, als man es je für möglich gehalten hätte.
Stubenreinheit des Welpen in der Stadt
Einen jungen Hund in der Stadt, ohne Garten oder in einem höheren Stockwerk stubenrein zu bekommen, ist allerdings ein Projekt der besonderen Sorte. Ihr Welpe braucht länger, um zu verstehen, was Sie eigentlich von ihm wollen, wenn Sie ihn erst auf den Arm nehmen, den Schlüssel schnappen, in den Flur rennen, vier Stockwerke hinuntergaloppieren, durch den Hausflur stürmen, die Haustür aufreißen und ihn schließlich auf den Bürgersteig setzen.
Wenn Sie Pech haben, hat er bis dahin komplett vergessen, dass er eigentlich aufs Klo musste (andererseits ist der Weg zurück nach oben in die Wohnung eine sensationelle Gymnastik: In vier Wochen werden Sie sicher drei Kilo abgenommen und eine Pomuskulatur wie aus Stahl haben).
Hinzu kommt, dass der Welpe, wenn er bei Ihnen eingezogen ist, dem neuen Menschen noch nicht vorbehaltlos vertraut. Fremder Mensch, neues Leben, und dieser Mensch, den man ohnehin merkwürdig findet, schleppt einen auch noch auf eine laute, unruhige Straße, auf der noch mehr Menschen herumlaufen und womöglich obendrein Fahrräder, Roller und fremde Hunde unterwegs sind … Wie soll man sich da in Ruhe auf sein Häufchen konzentrieren?
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Hund stubenrein bekommen
Wie bekomme ich meinen Welpen stubenrein?
Im Gegensatz zu erwachsenen Hunden urinieren Hundebabies bis zu 100mal am Tag. Nach dem Schlafen, nach dem Fressen, nach dem Herumtoben und auch sonst zu jeder Gelegenheit. Und das, was da so oft nach draußen drängt, dessen wird sich auch sofort entledigt. Überall – und vor allem leider auch dort, wo wir Menschen die Hinterlassenschaften eines kleinen Hundes nun so gar nicht haben wollen.
Deswegen müssen Sie ihren Welpen vom ersten Tag an zur Sauberkeit erziehen. Im jungen Alter lernt er am einfachsten und schnellsten. Wenn er jetzt nicht stubenrein wird, kann es mitunter im späteren Leben des Hundes schwierig werden.
Nutzen Sie also die Prägephase! Wer glaubt, dass man bei einem Hundebaby nicht sofort mit der Erziehung beginnen muss, sondern ihm erst einmal eine gewisse Schonfrist gewähren kann – im wahrsten Sinne des Wortes einen Welpenschutz – der irrt. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Ein junger Hund lernt am besten in der Prägephase, und das ist in der 8. bis 20. Lebenswoche. Beginnen Sie mit dem Training also direkt, nachdem der Familienzuwachs bei Ihnen einzieht.
Was brauchen Sie dafür vor allem? Vor allem Zeit und Geduld! Und natürlich Liebe! Ganz falsch wäre es, das Hundebaby zu bestrafen oder mit ihm zu schimpfen. Wie das geht? Das erfahren Sie in meinem Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und ihre Lösung“.
Also – Sauberkeitserziehung beginnt, sobald der kleine Hund Teil der Familie ist. Fangen Sie also gar nicht erst mit „Übergangslösungen“ à la Katzentoilette, Zeitungspapier in einer bestimmten Ecke oder ähnlichem an. Auch wenn dies vielleicht verlockend erscheint und das kleinere Übel gegenüber wiederholten nächtlichen Spaziergängen bei Regen und Kälte zu sein scheint. Aber Geduld und Konsequenz werden sich auf Dauer bezahlt machen.
Sie müssen Ihren Welpen zunächst ganz genau beobachten. Schon bald werden Sie die Anzeichen erkennen, dass er „muss“. Er wird sich bemerkbar machen – durch Kratzen, Winseln oder unruhiges Hin- und Herlaufen. Und „gefährliche“ Zeiten sind nach dem Aufwachen, nach dem Fressen und oft auch nach dem Spielen. Bringen Sie ihn also zu diesen Gelegenheiten nach draußen, aber auch oft genug zwischendurch, denn – wie eingangs bereits erwähnt – kleine Hunde müssen öfter als erwachsene. Gehen Sie unbedingt noch einmal vor dem Schlafengehen!
Ganz wichtig: Vergessen Sie nie, den Kleinen ausgiebig zu loben und sparen Sie nicht mit Belohnungen mit Streicheleinheiten und Leckerli! Jedesmal, wenn er draußen „Erfolg“ hat. Passiert ihm allerdings einmal ein „Malheur“ in der Wohnung, schimpfen Sie nicht und bestrafen Sie den Welpen auf keinen Fall! Beseitigen Sie das Malheur und bringen Sie den Hund trotzdem noch nach draußen. Wenn es dort erneut „klappt“, sparen Sie nicht mit Lob!
Stubenreinheit gehört zu den wichtigsten Dingen, die ein Welpe erlernen muss. Und das so bald wie möglich! Wie Sie das hinbekommen und was hilft, wenn es mit dem Sauberwerden so gar nicht klappen will – das erzählt Ihnen mein Buch „„Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und ihre Lösung“.
Hier geht´s direkt zu meinem eBook. Aktuell noch zum Sonderpreis. Ich wünsche Ihnen ganz viel Spaß beim Lesen und eine tolle Zeit mit Ihrem vierbeinigen Liebling!
- Christoph
- 17. Oktober 2016
- Blog
Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?
Eines der ersten Dinge, die jeder Hund erlernen muss, ist, dass er sein „Geschäft“ draußen und nicht m Haus erledigt. Und dies kann für jeden Hundehalter zu einer echten Herausforderung werden. Vor allem brauchen Sie dazu viel Zeit, Geduld und Liebe, aber auch Konsequenz. Die richtigen Tipps, wie Sie Ihren Hund stubenrein bekommen, finden Sie in meinem Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und ihre Lösung“.
Ganz wichtig ist, dass Sie mit der Erziehung zur Sauberkeit so früh wie möglich beginnen, also schon im Welpenalter. Nutzen Sie die sogenannte Prägephase, wenn ein junger Hund besonders schnell lernt. Die Prägephase beginnt bei Hunden in der 8. und endet etwa in der 20. Lebenswoche.
Wenn Sie sich keinen Welpen, sondern einen bereits älteren Hund aus dem Tierheim holen, kann es möglich sein, dass er es nie gelernt hat, stubenrein zu werden. Oder dass er vielleicht durch schlechte Behandlung in der Vergangenheit Probleme mit dem Einhalten hat – sei es durch körperliche Schäden oder schlichtweg durch Angst. Auch ein erwachsener Hund kann Sauberkeit noch erlernen, wenn auch schwieriger als ein junger Hund.
So oder so – das Wichtigste ist, dass Sie Zeit und Geduld aufbringen. Sie müssen den Hund beobachten, denn meistens machen sich sowohl Welpen als auch ältere Hunde auf ähnliche Weise bemerkbar, wenn sie ihr Geschäft erledigen müssen. Diese Anzeichen sind verstärkte Unruhe, Kratzen, Winseln und Hin- und Herlaufen.
Spätestens, wenn Sie diese Zeichen wahrnehmen, ist es höchste Zeit, mit dem Hund nach draußen zu gehen. So oder so müssen Sie mit einem erwachsenen Hund etwa 4 bis 5 mal am Tag nach draußen gehen, mit einem Welpen deutlich öfter. Auf jeden Fall immer nach den Mahlzeiten und nach dem Aufwachen. Viele Hunde müssen sich auch nach körperlichen Aktivitäten lösen.
Stubenreinheit ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die Sie Ihrem Vierbeiner anerziehen müssen. Es gibt nichts Schöneres als einen wohlerzogenen Hund, mit dem man sich überall blicken lassen kann, ohne Angst zu haben, dass ein Malheur“ passieren könnte.
Deshalb: Konsequenz vom ersten Tag an! Keine Ausnehmen und keine Ausreden. Keine Übergangslösungen in einer bestimmten Ecke in einem bestimmten Zimmer. Wie Sie Ihren Hund mit viel Liebe, Geduld, aber auch Konsequenz zur Sauberkeit erziehen, das erfahren Sie in meinem Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und ihre Lösung“.
Klicken Sie dazu hier und haben Sie ganz viel Spaß beim Lesen und bei der Erziehung Ihres Vierbeiners.
- Christoph
- 17. Oktober 2016
- Blog
Ab wann sollten Sie mit Ihrem Welpen in eine Hundeschule?
Es gibt nichts Süßeres und Knuddligeres als ein Hundebaby. Sie lieben es zu schmusen, zu spielen und erkunden mit unbeholfenen tapsigen Schritten die Welt. Man muss sie einfach lieben und würde ihnen am liebsten alles erlauben und alles durchgehen lassen. Und doch braucht ein Welpe nicht nur ganz viel Liebe, sondern auch Erziehung. Und zwar von Anfang an. Viele Dinge lernen Hunde am besten im Welpenalter. Einmal eingeschliffene Fehler lassen sich später oft nur schwer oder gar nicht wieder ausmerzen.
Deshalb ist das Training in einer Hundeschule vielleicht auch für ihren kleinen Liebling eine gute Idee. Ab wenn kann ein Welpe eine Hundeschule besuchen?
Ist der kleine Hund gerade bei Ihnen eingezogen, geben Sie ihm erst einmal eine Woche bis 10 Tage Zeit, bevor Sie sich mit ihm in dieses Abenteuer stürzen. So hat er ein bisschen Zeit, sich an Sie und sein neues Umfeld zu gewöhnen. Wichtig ist auch, dass ein Welpe alle notwendigen Impfungen erhalten hat, bevor er eine Hundeschule besuchen kann. Die meisten Hundeschulen haben dies sowieso zur Bedingung. Und die zweite Pflichtimpfung erhält ein Hundebaby normalerweise in seiner 12. Lebenswoche.
Viele Hundeschulen bieten Spielstunden für Welpen an. Diese kann man bereits ab der 8. Lebenswoche des Hundebabys besuchen. Hier kann der Kleine nicht nur Spaß haben, hier hat er auch die Möglichkeit, sich zu sozialisieren und Zeit mit Artgenossen verbringen. Den „Kindergarten“ der Hundeschule besuchen Welpen im Schnitt bis zu einem Alter von sechs Monaten. Diese Zeit – und ganz besonders die ersten vier Lebensmonate –sind sehr prägend für das spätere Verhalten eines Hundes. Man nennt diese Phase auch die Prägephase.
Achten Sie bei der Wahl der Hundeschule darauf, dass die Trainer erfahren und liebevoll auf die Bedürfnisse der Tiere eingehen.
Nach den ersten sechs Lebensmonaten kann der noch immer junge Hund die „normale“ Hundeschule besuchen. Bis dahin hat er wahrscheinlich von Ihnen bereits die ersten Kommandos wie „Sitz“, „Platz“ oder „Bleib“ gelernt und ist zuverlässig stubenrein. Darauf wird in der Hundeschule aufgebaut. Die Kommandos werden gefestigt, neue werden gelernt, und der Gehorsam des Vierbeiners wird weiter ausgebaut.
Vorteil einer Hundeschule ist nicht nur, dass der Hund jede Menge lernt, sondern auch, dass er mit Artgenossen zusammen ist und gesundes Sozialverhalten erlernt. Und für Sie ist es eine wunderbare Möglichkeit, mit anderen Hundebesitzern in Kontakt zu kommen.
Zwar ist es ratsam, eine Hundeschule bereits mit einem Welpen aufzusuchen. Aber: Das heißt nicht etwa im Umkehrschluss, dass es irgendwann zu spät für die Hundeschule ist, Auch erwachsene Hunde und sogar Senioren können mit Hilfe des richtigen Trainings noch unliebsame Angewohnheiten ablegen und eine ganze Menge Neues lernen. Also – auch wenn Sie sich keinen Welpen, sondern einen bereits etwas älteren Hund aus dem Tierheim zulegen wollen – eine Hundeschule ist eine prima Sache, sowohl für den Hund als auch für seinen Besitzer.
Sehen Sie sich also rechtzeitig nach einer guten Hundeschule um. Sie und Ihr Vierbeiner werden dabei viel Spaß haben!
- Christoph
- 17. Oktober 2016
- Blog
Hund wird nicht stubenrein: Was tun?
Ihr Hund tut sich schwer damit, stubenrein zu werden? Oder er hat jahrelang problemlos sein „Geschäft“ draußen erledigt, und auf einmal finden sich wieder Pfützchen und Häufchen in der Wohnung? So oder so bedeutet das, dass irgend etwas nicht in Ordnung ist. Vielleicht hat der Hund Angst, vielleicht ist er eifersüchtig, es kann aber auch sein, dass eine ernsthafte Krankheit dahintersteckt. Ein Welpe wird niemals stubenrein, wenn es ihm niemand beibringt. Kommt der Hund aus einem Tierheim, ist es möglich, dass er nie gelernt hat, sich draußen zu lösen. Vielleicht liegt es aber schlicht und einfach an der Tatsache, dass er zu selten nach draußen gebracht wird und einfach nicht mehr an sich halten kann.
Wie Sie die Ursachen erkennen, was Sie tun können und wann ein Tierarztbesuch unumgänglich ist, das zeigt Ihnen mein Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und Ihre Lösung“.
Zunächst erst einmal müssen Sie wissen, dass es keine feste Regeln gibt, wie lange ein junger Hund braucht, um stubenrein zu werden. Genau wie kleine Kinder unterschiedlich lange brauchen, bis es ohne Windel klappt, so hat auch jeder Welpe seine ganz individuelle Zeit, die er braucht, um problemlos draußen sein Geschäft zu erledigen.
Was Sie brauchen, ist viel Liebe, Geduld, aber auch Konsequenz. Ihr Hund wird nicht stubenrein werden, wenn Sie sich nicht die Zeit nehmen, es ihm beizubringen. Dies kann mehrere Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen. Haben Sie Geduld! Sparen Sie nicht mit Lob und Belohnung bei „Erfolg“, strafen oder schimpfen Sie aber auf keinen Fall, sollte ein „Missgeschick“ passieren. Tierheimhunde, die bereits etwas älter sind, und es vielleicht nie gelernt haben, brauchen wahrscheinlich deutlich länger als ein Welpe. Trotzdem möchte ich Sie ermutigen, einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren, denn auch ein älterer Hund kann lernen, stubenrein zu werden.
Wenn Ihr Hund bereits stubenrein war und wieder anfängt, in die Wohnung zu urinieren und zu koten, stecken meist gesundheitliche Probleme oder psychische Leiden dahinter. War Ihr Hund bereits stubenrein und das Lösen in der Wohnung ist ein recht neues Verhalten, können gesundheitliche Probleme, Alterserscheinungen oder psychische Leiden dahinter stecken. Dazu gehören z.B. Angst, Revierkämpfe – z.B. wenn ein neuer Hund oder ein anderes Haustier hinzukommt oder auch Probleme mit Darm oder Blase. Auch ein verändertes Umfeld, wie z.B. ein Wohnungwechsel, kann dazu führen, dass ein Hund nicht mehr stubenrein ist.
Alles dies und noch viel mehr erfahren Sie in meinem Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und Ihre Lösung“.
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- Christoph
- 17. Oktober 2016
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10 Schritte zur Stubenreinheit
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Den Hund Stubenrein Bekommen
Einen Hund stubenrein zu bekommen kann zur echten Herausforderung werden und an den Nerven zerren!
Mit einer gehörigen Portion Verständnis, Geduld und Organisation ist jedoch auch das in den Griff zu bekommen. Die jeweilige Umgebung ist beim Projekt „Stubenrein“ von mitentscheidender Bedeutung…
Einen Hund in der City und ohne Garten stubenrein zu bekommen, bedeutet Ausnahmezustand!
Besonders für einen jungen Hund ist so ziemlich alles neu und ungewohnt:
Sie sind es, Ihre Wohnung ist es, sein Tagesablauf ist es…
Mangelndes Vertrauen in Halter, Umgebung und die Unkenntnis der eigenen Fähigkeiten führen verständlicherweise zu gewisser Unsicherheit.
In diese Fällen kann es hilfreich sein die räumlichen Verhältnisse anfangs möglichst überschaubar zu halten und das Hündchen an ein Hundeklo zu gewöhnen.
Wie bekommt man seinen Hund für immer stubenrein?
Natürlich lässt es sich nicht vermeiden 3, 4 oder auch 5 mal am Tag nach draußen zu gehen. Dies sollten Sie möglichst immer zu den gleichen Zeiten tun, um frühzeitig gewisse Routine in das Hundeleben zu integrieren.
Zu Beginn ist es jedoch ratsam auf langatmige Spaziergänge zu verzichten und den Hund stattdessen in Ruhe an neue Eindrücke gewöhnen.
Wenn von sich aus sein Geschäft draußen erledigt, sollten Sie diese Gelegenheit für intensives Loben niemals verstreichen lassen.
Beim gesamten Prozess der Stubenreinheit gilt:
Loben geht vor Bestrafung. Nie für einen „Unfall“ bestrafen, der sich innerhalb der vier Wände ereignet hat, sondern kommentarlos entfernen und Hund raus.
Hund stubenrein bekommen – Pipi auf Kommando?
Sobald Sie vermuten, dass sich etwas anbahnt, also nach dem Aufwachen, nach dem Füttern, nach dem Trinken, nach dem Spielen oder wenn er plötzlich unruhig zu werden scheint, setzen Sie ihn auf ein Hunde-Pad und loben ihn, wenn er dann pieselt. Sobald er dies tut, können Sie auch ein bestimmtes Kommando antrainieren.
Sagen Sie z. B. jedes Mal „Pipi“ oder etwas ähnliches. Ihr Hund wird mit der Zeit dieses Kommando wirklich mit Pieseln assoziieren, was sich später als enorm nützlich erweisen kann, wenn Sie Ihren Hund mal zum Pieseln überzeugen wollen.
> Mit der Zeit platzieren Sie die Pads immer näher an Ihrer Wohnungstür. Ihr Hund wird realisieren, dass es notwendig ist in Richtung Tür zu gehen, wenn er muss.
> Er wird sich also bei Ihnen bemerkbar machen, indem er automatisch die von Ihnen vorgegebene Marschrute einschlägt.
> Eines Tages verschwinden die Windeln ganz aus der Wohnung und es geht immer nach draußen.
Achten Sie darauf Ihren Hund zu studieren und seine Körper- und Lautsprache zu analysieren. Sie werden hier wertvolle Verhaltensmuster erkennen und sein Verhalten sowie seine „Pläne“ besser antizipieren können. Ob und wie schnell Sie Ihren Hund stubenrein bekommen, hängt auch davon ab wie gut Sie seine Dringlichkeiten voraussagen können.
„Richtiges Beobachten führt zu schnellerem Erfolg…“
Natürlich – und das bietet sich auch an, wenn Sie Zugang zu einem relativ ruhigen Garten, Wiese o. ä. haben – können Sie Ihren Hund auch einfach in regelmäßigen Abständen nach draußen führen und etwas auf und ab gehen. Am Tage sollte das so ca. Aller 2 Stunden passieren um relativ sicher zu sein.
Auch hier nie vergessen:
Überschwingliches Loben ist Pflichtaufgabe! Manche Welpen sind draußen noch derartig neugiereig auf Gerüche, Gegenstände etc, dass sie ihr Geschäft vergessen.
Das Beobachten spielt stets eine zentrale Rolle…
- Oft zeigen es die kleinen Racker schon vorher an, dass ihr Geschäft in absehbarer Zeit erledigt werden mus.
- In diesem Moment: den Burschen (oder das Mädchen) einfach schnappen und raus.
- Dannach solange draußen bleiben bis der Hund erleichtert ist.
Bei einem Mißgeschick Zuhause sollten Sie Ihren Unmut nur innerhalb der ersten 3 Sekunden kundtun („Pfui“ oder ähnlich). Alles über 3 Sekunden verbinden Hunde mit etwas anderem. Ansonsten wie bereits angedeutet einfach ohne Kommentar das Mißgeschick entfernen.
Um Ihren Hund stubenrein zu bekommen, sollten Sie geduldig sein. Bei manchen Hunden kann es etwas länger dauern (16 Wochen sind auch kein Beinbruch).
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Hund stubenrein bekommen nach Martin Rütter
Die ersten Tage mit dem Welpen sind immer sehr aufregend. Obwohl die Kleinen unglaublich süß sind, ist schon in dieser Phase die Erziehung sehr wichtig. Ohne die richtige Erziehung werden Sie sonst sehr schnell Schwierigkeiten mit den Anfangs so niedlichen Welpen bekommen. Damit ein Welpe stubenrein wird, gibt es einige Tricks. Im Folgenden stellen wir die Herangehensweise von Martin Rütter vor, die zu einem schnellen Ergebnis bei allen jungen Hunden führt. Wichtig sind vor allem genug Geduld, ausreichend Zeit und vor allem Konsequenz. Der Blick in die Natur auf die Vorgehensweise der Hundemutter ist sicherlich der wichtigste Tipp zur Erziehung von allen Begleitern. Dies bezieht sich im Übrigen nicht nur darauf, stubenrein zu werden. Vielmehr ist der Blick auf das Verhalten der Hundemutter in allen Bereichen interessant.
Abschauen bei den Hundemüttern
Laut Martin Rütter macht es bei der gesamten Erziehung der Welpen viel Sinn, wenn Sie sich einige Verhaltensweisen von den Hundemüttern abschauen. Auf diese Weise gehen Sie natürlich vor und führen eigentlich nur die begonnene Erziehung fort, die schon die Hundemutter begonnen hat. Zum einen kommt es im Rudel nicht vor, dass die Welpen verwöhnt werden. Natürlich ist der Umgang liebevoll. Dabei aber auch sehr konsequent. Durch ein Verhätscheln lernen kleine Begleiter nicht ganz so viel. Im Rudel lernen die Kleinen schon ganz früh mit nur etwa drei Wochen, dass sie das Nest verlassen um ihr Geschäft zu verrichten. Dies ist auch bei erwachsenen Hunden zu beobachten: Der Schlafplatz wird nicht beschmutzt. Daher kommt es wirklich eher selten vor, dass Begleiter ihren Schlafkorb oder ihre Hütte beschmutzen.
Es handelt sich somit um einen sehr praktischen Instinkt. Dieser führt nämlich dazu, dass Welpen eigentlich ganz automatisch stubenrein werden. Es muss nur der passende Ort gezeigt werden. Außerdem muss dieser Ort gut und genau dann zu erreichen sein, wenn das Geschäft verrichtet werden muss. Doch wie findet der Welpe überhaupt den Platz für sein Geschäft in einem so frühen Alter? Dies ist ganz einfach und erfolgt über den Geruch der Hinterlassenschaften von der Mutter und von den Geschwistern. Wo es danach riecht, ist dem Welpen zufolge genau der richtige Ort für das Geschäft. Jetzt müssen Sie sich aber vorstellen, dass der Kleine zu Ihnen in eine ganz neue Umgebung kommt. Zum einen ist das erstmal ein großer Schock. Zum anderen riecht es plötzlich nirgendwo mehr nach dem Geschäft der Geschwister oder der Mutter. Genau an diesem Punkt sollten Sie unbedingt eingreifen und dem Begleiter von Anfang an bei der Suche nach einem passenden Ort helfen.
Feste Routinen einrichten
In der Lernphase brauchen Sie vor allem Zeit, einen festen Ort für das Geschäft und Geduld. Bringen Sie den Welpen alle zwei Stunden zu dem gewählten Ort. Dabei müssen Sie am Anfang auch nachts alle zwei Stunden nach draußen. Wichtig ist es, dass Sie den Kleinen tragen. So verhindern Sie, dass der Welpe das Geschäft doch schon auf dem Weg verrichtet. Warten Sie nicht zu lange, den Begleiter zum jeweiligen Ort zu bringen. Falls der Welpe schon schnüffelnd seine Kreise im Wohnzimmer dreht, ist es schon fast zu spät. Dann sollten Sie diesen ganz schnell hochnehmen und sich zum gewählten Ort begeben. Nur so lernen Welpen nach kurzer Zeit den neuen Ort zum Erleichtern kennen. Behalten Sie unbedingt diesen ausgewählten Ort bei. Schließlich riecht dieser schon nach dem ersten Mal nach den Hinterlassenschaften des Welpen. Diese Verbindung ist sehr wichtig und führt zu einer gewissen Vertrautheit mit dem Ort. Genau so finden Welpen schließlich in den ersten Lebenswochen den passenden Ort zum Erleichtern.
Feste Routinen und Geduld beim Gang zum neuen Ort spielen daher eine entscheidende Rolle im Lernprozess von jedem Welpen. Doch was passiert, wenn der Kleine sich doch einmal in der Wohnung wie im Wohnzimmer erleichtert? Da eine Verbindung zu dem Ort über den Geruch erfolgt, sollten Sie diesen Geruch besonders gründlich entfernen. Und im Anschluss mit der schon begonnenen Routine mit dem neuen Ort fortfahren. Dadurch werden im Laufe der Zeit wesentlich weniger Unfälle passieren. Nach wenigen Wochen ist der kleine Begleiter dann wirklich stubenrein.
Wie lange dauert die Lernphase?
Die Lernphase beginnt bei den Kleinen ja schon in den ersten Lebenswochen mit der Hundemutter und den Geschwistern. Da Welpen schon nach etwa 3 Wochen mit dem Verlassen des Nests für das Geschäft beginnen, fängt die Lernphase wirklich früh an. Wenn Sie wirklich konsequent bleiben und den Kleinen alle zwei Stunden zu seinem neuen Ort für das Geschäft bringen, ist der Begleiter schon nach rund 14 Tagen stubenrein. Laut Martin Rütter ist dies etwa der Zeitraum für die Lernphase der Welpen. Spätere Unfälle können natürlich bei keinem kleinen Hund ausgeschlossen werden – genau wie es auch bei Menschen in diesem Bereich der Fall ist. Wichtig ist vor allem in den ersten Tagen, dass Sie wirklich alle zwei Stunden mit dem Begleiter hinausgehen. Nach dem Fressen oder nach dem Aufstehen muss ein Welpe eigentlich immer. Dabei handelt es sich also um wichtige Zeitpunkte. Aber keine Sorge: Welpen lernen diese Routine wirklich sehr schnell, deutlich schneller als andere Dinge oder Verhaltensweisen.
Fazit: schnelle Resultate mit ein wenig Geduld
Martin Rütter zufolge ist es gar nicht so schwer, einen Hund dazu zu erziehen, stubenrein zu sein. Wichtig ist vor allem die richtige und konsequente Herangehensweise. Überhaupt macht es Sinn, sich bei der Hundemutter einige Tipps zur effektiven Welpenerziehung abzuschauen. Schließlich sind viele Dinge ganz natürlich und erfolgen automatisch durch das Lernen von der Hundemutter. Die wohl wichtigste Lektion von einer Hundemutter ist, dass die Kleinen immer konsequent erzogen und nicht verwöhnt werden sollten. Die Suche nach festen Orten für das Geschäft gehört in jedem Fall auch zur Erziehung eines jungen Begleiters. Mit der passenden Routine und der richtigen Vorgehensweise sind Welpen im Normalfall nach zwei Wochen stubenrein. Das erscheint vielleicht erst einmal nicht so schnell, doch im Anschluss müssen Sie sich normalerweise keine Gedanken mehr über Haufen in der Wohnung machen. Unfälle passieren natürlich in den ersten Lebensmonaten immer wieder. Das ist aber ganz natürlich und sollte auch entsprechend betrachtet werden. Wütendes Schimpfen ist jedenfalls keine Reaktion, die in der Natur oder in einem Hunderudel vorkommt.
Den Hund stubenrein bekommen: So vermeiden Sie Missgeschicke
Einen Hund stubenrein zu bekommen ist eine echte Herausforderung für jedes Herrchen oder Frauchen. Mit einer gehörigen Portion Verständnis, Geduld und den nötigen Tipps ist aber auch das in den Griff zu bekommen.
Die praktische Erziehung Ihres Hundes beginnt mit dem Welpenalter. Von Anfang an soll Ihr kleiner Liebling lernen, wo er sein tägliches Geschäft verrichten soll. Am besten nutzen Sie die Prägephase Ihres Vierbeiners bis zur 20. Lebenswoche, um Ihren Hund stubenrein zu bekommen. Dann ist er besonders lernfähig und eventuelle Erziehungsfehler lassen sich leichter rückgängig machen.
So wird Ihr Hund stubenrein: Tipps und Tricks
Katzenbabys lernen meist von ihrer Mama, wie sie die Katzentoilette benutzen sollen. Hundewelpen hingegen müssen von ihren Menschen lernen, dass sie nicht in der Wohnung ihr Geschäftchen erledigen dürfen, sondern draußen. Haben Sie anfangs viel Geduld mit dem Kleinen – es dauert eine Weile, bis er verstanden hat, was Sie von ihm wollen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Ihren Welpen dafür zu loben und zu belohnen, wenn er etwas richtig gemacht hat, anstatt ihn für versehentliche Missgeschicke zu bestrafen. Das Prinzip nennt sich positive Verstärkung und braucht zwar etwas Zeit, viel Konsequenz und Aufmerksamkeit Ihrem Hund gegenüber. Dafür laufen Sie nicht Gefahr, Ihren Vierbeiner zu verunsichern oder zu verängstigen, was wiederum Verhaltensprobleme nach sich ziehen könnte – zum Beispiel Unsauberkeit.
Bringen Sie ihn nach Möglichkeit sofort nach jedem Aufwachen, jedem Fressen und während des Spielens nach draußen. Dass Ihr Kleiner mal muss, erkennen Sie sehr schnell an seinem Verhalten. Ihr Vierbeiner wird sich auffällig im Kreis drehen und mit der Nase am Boden herumschnüffeln. Außerdem können Sie sich an den folgenden Faustregeln orientieren, wann ihr Hundekind sich lösen muss:
● Unter drei Monaten: Ihr Hundewelpe muss etwa alle zwei Stunden auf die Toilette
● Drei bis vier Monate alt: Ihr Welpe muss circa alle drei Stunden nach draußen
● Fünf bis sechs Monate alt: Ungefähr alle vier Stunden ist es soweit
Tipp: Anfangs ist es noch ratsam, dass Sie den kleinen Kerl nach draußen tragen, wenn seine Blase voll ist. Später können Sie Ihren tierischen Partner hinter sich herlaufen lassen. So kann er sich für den Fall der Fälle den Weg selbst einprägen. Sobald er sich draußen gelöst hat, loben Sie ihn überschwänglich und belohnen Sie ihn gegebenenfalls mit einem Leckerli. Mit der Zeit wird er lernen, was Sie mit dem regelmäßigen Hinausführen eigentlich von ihm wollen, und dass es sich für ihn lohnt, sein Geschäft draußen zu erledigen.
Wenn es mal nicht mit der Stubenreinheit klappt
Falls Ihrem Welpen trotzdem mal ein kleines Malheur in der Wohnung passiert, weisen Sie ihn mit einem scharfen "Pfui" oder "Nein" darauf hin, dass das unerwünscht ist und tragen Sie ihn sofort hinaus. Das ergibt aber nur Sinn, wenn es unmittelbar nach dem Missgeschick erfolgt, da ein Vierbeiner einen Tadel nur im zeitlichen Zusammenhang mit seinem Fehlverhalten versteht.
Stoßen Sie Ihren tierischen Begleiter niemals mit der Nase in die Pfütze, die er hinterlassen hat. Er würde den Zusammenhang nicht verstehen und verunsichert, verängstigt oder gar verstört reagieren. Beseitigen Sie ganz einfach das Geschäft und besprühen Sie die Stelle mit einem Raumspray oder einem Wasser-Essig-Gemisch. Hunde verabscheuen solche Gerüche und meiden diese Stelle in Zukunft. Insbesondere weil sie dort auch keine "Düfte" mehr vorfinden, die sie im Normalfall anlocken und wieder in Versuchung führen könnten.
Darüber hinaus ist es sinnvoll, Ihren Welpen in der Anfangszeit in einem Laufgitter oder einem großen Karton schlafen zu lassen, bis Ihr Hund stubenrein ist. Legen Sie den Boden um sein Schlaflager herum mit sogenannten Welpenpads aus – das sind saugfähige Unterlagen, die verhindern, dass Ihr Fußboden beschädigt wird, wenn Ihr Welpe es nicht rechtzeitig nach draußen schafft. Immerhin lernt er so bereits, dass er sich nicht überall in der Wohnung erleichtern darf. Versteht er nach und nach, dass er sich nur außerhalb der heimischen vier Wände lösen soll, können Sie die Pads allmählich reduzieren.
Mehr Tipps zu dem Thema finden Sie in unserem Ratgeber "Hund wird nicht stubenrein: Was tun?"
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Welpe nachts stubenrein bekommen
Einen Welpe stubenrein zu bekommen gehört zu den ersten Punkten in der Hundeerziehung. Dass das neue Familienmitglied sein Geschäft nicht in der Wohnung verrichtet, sondern sich draussen erleichtert, kann etwas nervenaufreibend sein und kostet einige Nächte einen durchgehenden Schlaf. Ein Welpe ist da genauso wie ein Menschenkind. Es dauert eine Weile, bis er gelernt hat, dass er für seine Notdurft einen speziellen Platz zu benutzen hat und das sollte eben nicht der heimische Teppich sein.
Stellt man dem Welpen in der ersten Zeit seinen Schlafplatz in der Nähe seines eigenen Bettes zur Verfügung, so hat man die Möglichkeit einen „kleinen Indianertrick“ zu nutzen. Man sollte sich eine leichte Welpenleine besorgen, die man sich nachts ums Handgelenk bindet. Sie sollte lang genug sein, dass man den Hund nicht aufweckt oder zieht, wenn man sich selbst nachts dreht. Wird der Welpe von selbst wach, dann ist das ein sicheres Zeichen, dass ihn die Blase drückt.
Durch die Leine bekommt man mit, wenn der Welpe seinen Platz verlässt und umher läuft. Dann sollte man zügig aufstehen und mit dem kleinen Vierbeiner vor die Tür. Ein Hund ist ein sauberes Tier, also wird er es vermeiden sein „Nest“ zu beschmutzen. Hat der Welpe sein Geschäft gemacht, dann sollte man ihn aufdringlich und überschwenglich loben, dass er merkt, dass er etwas Gutes und Richtiges getan hat. Dies wird er dann schnell lernen. Zusätzlich sollte man einschlägige Worte benutzen. Wenn er noch nicht gemacht hat, dann z.B. mit den Worten. „Pipi machen“ – „Kacki machen“ oder ähnliches. Ist das Geschäftchen erledigt mit den gleichen Worten loben. „Fein Pipi gemacht“ – „Fein Kacki gemacht“ und dabei mit freundlicher, hoher Stimme streicheln und das Lob öfter wiederholen. Dies wird sich der Hund einprägen und man kann ihn darauf konditionieren sein Geschäft „auf Kommando“ zu erledigen.
Weitere hilfreiche Tipps und Tricks zur Hundeerziehung bekommt man hier in diesem Audio und Ebook Paket.
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Super Artikel und tolle Tipps. Ich habe es selbst allerdings mit einer Box sehr schnell lösen können.
Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?
Eines der ersten Dinge, die jeder Hund erlernen muss, ist, dass er sein „Geschäft“ draußen und nicht m Haus erledigt. Und dies kann für jeden Hundehalter zu einer echten Herausforderung werden. Vor allem brauchen Sie dazu viel Zeit, Geduld und Liebe, aber auch Konsequenz. Die richtigen Tipps, wie Sie Ihren Hund stubenrein bekommen, finden Sie in meinem Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und ihre Lösung“.
Ganz wichtig ist, dass Sie mit der Erziehung zur Sauberkeit so früh wie möglich beginnen, also schon im Welpenalter. Nutzen Sie die sogenannte Prägephase, wenn ein junger Hund besonders schnell lernt. Die Prägephase beginnt bei Hunden in der 8. und endet etwa in der 20. Lebenswoche.
Wenn Sie sich keinen Welpen, sondern einen bereits älteren Hund aus dem Tierheim holen, kann es möglich sein, dass er es nie gelernt hat, stubenrein zu werden. Oder dass er vielleicht durch schlechte Behandlung in der Vergangenheit Probleme mit dem Einhalten hat – sei es durch körperliche Schäden oder schlichtweg durch Angst. Auch ein erwachsener Hund kann Sauberkeit noch erlernen, wenn auch schwieriger als ein junger Hund.
So oder so – das Wichtigste ist, dass Sie Zeit und Geduld aufbringen. Sie müssen den Hund beobachten, denn meistens machen sich sowohl Welpen als auch ältere Hunde auf ähnliche Weise bemerkbar, wenn sie ihr Geschäft erledigen müssen. Diese Anzeichen sind verstärkte Unruhe, Kratzen, Winseln und Hin- und Herlaufen.
Spätestens, wenn Sie diese Zeichen wahrnehmen, ist es höchste Zeit, mit dem Hund nach draußen zu gehen. So oder so müssen Sie mit einem erwachsenen Hund etwa 4 bis 5 mal am Tag nach draußen gehen, mit einem Welpen deutlich öfter. Auf jeden Fall immer nach den Mahlzeiten und nach dem Aufwachen. Viele Hunde müssen sich auch nach körperlichen Aktivitäten lösen.
Stubenreinheit ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die Sie Ihrem Vierbeiner anerziehen müssen. Es gibt nichts Schöneres als einen wohlerzogenen Hund, mit dem man sich überall blicken lassen kann, ohne Angst zu haben, dass ein Malheur“ passieren könnte.
Deshalb: Konsequenz vom ersten Tag an! Keine Ausnehmen und keine Ausreden. Keine Übergangslösungen in einer bestimmten Ecke in einem bestimmten Zimmer. Wie Sie Ihren Hund mit viel Liebe, Geduld, aber auch Konsequenz zur Sauberkeit erziehen, das erfahren Sie in meinem Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und ihre Lösung“.
Klicken Sie dazu hier und haben Sie ganz viel Spaß beim Lesen und bei der Erziehung Ihres Vierbeiners.
- Christoph
- 17. Oktober 2016
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