Anzeichen fьr Ableben: Hund will nicht mehr im Kцrbchen liegen
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Anzeichen fьr Ableben: Hund will nicht mehr im Kцrbchen liegen
Ich habe noch keine Beitrдge zu diesem Thema gefunden und hoffe mal, dass ich den Thread im richtigen Unterforum erцffnet habe.
Vor ca. 1-2 Jahren hat Sparky aufgehцrt sein Kцrbchen zu benutzen und bevorzugt seitdem die Decke auf dem Boden unter dem die Heizungsrohre verlegt sind (schцn warm), seine Decke auf der Couch, sowie Bettvorleger und FuЯende vom Bett meiner Eltern.
Auch das Umstellen des Kцrbchens hat nichts bewirkt.
Seitdem hat sich Sparky ca. 4 Mal in zeitlich grцЯeren Abstдnden (mehrere Monate) ins Kцrbchen gelegt und jedes Mal hatten wir Angst, dass es jetzt passiert.
Wie war das bei euren Vierbeinern? Gab es irgendwelche Anzeichen dafьr dass sie nicht mehr lange leben? Es heiЯt ja auch, dass sie sich von ihren Besitzern verabschieden.
Weil ich Angst vor diesem bestimmten Tag habe, wьrde mich einfach nur interessieren, wie ihr diese Phase empfunden habt und ob ihr irgendwie gemerkt habt, dass es bald zu Ende geht mit eurem vierbeinigen Freund.

Bei mir und in meinem Freundeskreis gab es alles Mцgliche..vom "in den Garten verziehen". "nicht mehr von Frauchens Seite weichen" bishin zum aufwachen, schwanzwedeln und Herzinfarkt bekommen.
Ich weiЯ zwar ob das stimmt aber mir sagte man das Tiere sich zurьck ziehen zum sterben! Alleine und so! Ich weiЯ das es stimmt aber keine Ahnung ob es auf Hunde zu trifft!
Solange euer TA sagt, ihm geht es gut und er hat soweit keine Probleme, die auf ein Ableben hinweisen kцnnten, genieЯe jeden Tag mit ihm.
Es gibt auch Hunde, so wie mein damaliger (stolze 19 Jahre), die sich bis zum letzten Gang wie immer verhalten haben (mal abgesehen von den Schmerzen durch die Krankheit). Er war nicht anhдnglich, aber auch nicht auf abstand. Er hat sich auch nicht verzogen, er konnte eben nur nicht mehr so gut laufen.
Ich glaube, da kann man nichts allgemeines festlegen, es ist wohl wirklich individuell, deswegen mach dir da jetzt noch keine Gedanken.
Vllt. habe ich mich bei der Aussage der Tierfrisцrin etwas unprдzise ausgedrьckt. Im Grunde hat sie gesagt, dass sie von mehreren Kunden und Hundebesitzern gehцrt hat, dass sich die Tiere zurьckgezogen haben und oftmals das Kцrbchen erst wieder ,sozusagen, zum Sterben aufgesucht haben.
Meinem Kleinen wьnsche ich einfach wenn es soweit ist, dass er entweder ganz ruhig einschlдft oder, dass er bei irgendwas, was im tierisch SpaЯ macht von uns geht(wenns ihm nicht weh tut).
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Mein Hund liegt im Sterben, was soll ich tun?
ich habe stei 10 Jahren einen Mischling!!
Leider hat er jetzt ein Nierenversagen und liegt im Sterben!!
Ich kцnnte den ganzen Tag heulen.
Da ich den Hund bei meinem auszug damals bei meinen Eltern lassen muЯte, habe ich jetzt auch nicht mehr viel zu sagen!!
Hier mein Problem!
Der Hund liegt seit 2 Tagen nur noch im Korb und kann nicht mehr Essen und Trinken!
Laufen geht auch nicht mehr!!
Mein Vater will ihn aber nicht zum Tierarzt bringen und einschlдfern lassen!!
Er scheint auch keine Schmerzen zu haben, aber das weiЯ mann ja nie so genau!!
Also, was soll ich tun?
Hat jemand eine Antwort darauf?
Wьrde mich freuen, wenn mir jemand einen Rat geben kann!!
Will dein Vater ihn nur nicht einschlдfern lassen oder war er noch gar nicht mit ihm beim Tierarzt?
Er war schon wie oft beim TA aber der kann auch nix machen!
Er bringt es jetzt einfach nicht ьbers Herz.
Mein Vater hat die ganze Nacht auf der Couch gesessen und den Hund beobachtet!!
Ich hatte gehofft das er einfach einschlдft, aber das ist heute schon der 2. Tag den er
nix trinkt und ich weiЯ halt nicht ob er leidet.
Er liegt ganz friedlich im Korb und hebt nur ganz selten mal den Kopf!
Er schaut auch nicht anders als sonst, also nicht irgendwie als hдtte er
schmerzen, dann wьrde er wahrscheinlich auch jaulen oder nicht?
Ich weiЯ auch nicht was ich da mechen soll?
Ich kцnnte ihn nicht wegbringen!
Wьrde mir einfach nur wьnschen das er im laufe des Tages friedlich einschlдt!!
Ich selbst kann auch nicht mehr, bin nur am Heulen, hab die ganze nacht davon getrдumt und kann an nix anderes mehr denken!
Was soll ich nur tun.
Die Entscheidung kann euch niemand abnehmen, die mьsst ihr ganz alleine treffen.
Ich wьrde mir die Meinung von zwei verschiedenen Tierдrzten unabhдngig voneinander einholen und dann erst meine Entscheidung treffen.
Aber die Entscheidung liegt ganz bei euch, die kann euch niemand abnehmen, weder hier jemand aus dem Forum noch Freunde von euch.
Antwort auf: Antwort von: Jacksy
schon geschrieben hat - die Entscheidung letzendlich kann euch keiner abnehmen. Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit bei einer meiner Katzen dieses Problem - nur irgendwann ist einmal der Zeitpunkt gekommen wo es besser ist unseren vierbeinigen Liebling "gehen" zu lassen. Auch wenn es einen fast das Herz bricht ich war es der Katze aber schuldig bis zum letzten Atemzug von ihr dabei zu bleiben.
Und bevor sich das Tier quдlt und leidet - erweist ihm den letzten Freundschaftsdienst.
Antwort auf: Antwort von: Jacksy
Das ist leider ein Irrtum - Hunde haben durchaus auch Schmerzen, ohne auch nur einen Mucks von sich zu geben.
Ich stimme dem Vorschlag zu, noch eine andere Meinung von einem anderen Tierarzt einzuholen. Sollte auch der nichts machen kцnnen, dann muss man einfach seinen eigenen Egoismus hinten an stellen und aus Liebe zum Tier sein Leiden beenden - ist zumindest meine Meinung. Und dass er nicht leidet, kann ja keiner sicher sagen - nur vor sich hinzuvegetieren, ohne zu Trinken, zu Fressen oder zu Laufen.. ist wohl auch nicht gerade ein lebenswertes Dasein..
So eine Entscheidung treffen zu mьssen ist schrecklich, ich weiЯ - ich war auch schon in dieser Situation. Ich wьnsch Dir alles Liebe.
Das mit dem Tierarzt ist ja eigendlich keine schlechte Idee aber ich denke, dass ich ihn damit nur quдlen wьrde, wenn ich ihn jetzt ins Auto schleppen muЯ und dann erst zum einen und dann zum anderen Tierarzt fahre.
Das ganze ist ja auch kein Egoismus, ich will dem Hund jetzt noch so wenig leid wie mцglich zufьgen.
Mein Wunsch wдhre es einfach ,das er in Frieden zu Hause einschlдft ohne Schmerzen.
Wenn das nicht bald passiert drehe ich noch durch.
Ich bin nur noch am Heulen und mein Rocky tut mir echt leid wenn ich ihn so sehe!!
Aber was soll ich machen?
Wenn ich zum Arzt fahren wьrde, wдhre das auch keine kurze Strecke und ich will ihm das nicht antuen, den das er stirbt is klar, es geht ja wenn bei der ganzen Aktion nur darum, wie lange es dauert und wo es passiert.
Der Hund hat sein zuhause geliebt und hat es gehasst allein zu sein, das ist noch so ein Grund warum ich lieber mцchte das es zuhause passiert, im gewohnten Umfeld.
Ich weiЯ das sich das bescheuert anhцrt, aber ich denke einfach, dass es in seinem Sinne wдhre.
Ausserdem will ich auf garkeinen fall der er dann zum Abdecker kommt.
Aber ich weiЯ auch nicht wie das mit begraben im Garten ist, hat da vielleicht jemand ahnung von.
Drьckt mir und meinem Rocky, vor allem Rocky, die Daumen, dass er es schnell schafft und es ihm dann im Hundehimmel wieder gut geht.
Obwohl ich auch das Ende mit Schrecken fьr mich und mein Tier vorziehen wьrde,kann ich verstehen wie du denkst.Meinen Eltern gings mit ihrem Kater genauso.Unsere Tiere liegen alles bei meinen Eltern im Garten,erlaubt ist das allerdings soweit ich weiЯ nicht.
Ich wьnsch euch alles Gute und dass es Rocky bald geschafft hat!
Antwort auf: Antwort von: Jacksy
ist, hat da vielleicht jemand ahnung von.
Im eigenen Garten,
mindestens 50 cm tief eingraben,
nicht in einem Wasserschutzgebiet,
und nicht im Wald igendwo.
Antwort auf: Antwort von: Jacksy
Es gibt auch Tierдrzte, die einen sehr kranken Hund dessen Ende nicht mehr zu vermeiden ist. DIE kommen zu Dir/Euch ins Haus. Ob Du so einen TA hast weiЯ ich natьrlich nicht, wдre vielleicht eine Lцsung, wenn Du den armen Kerl nicht mehr rumtransportieren mцchtest, was ich gut verstehen kann!!
Ich drьcke * EUCH * die Daumen. :-)
Antwort auf: Antwort von: Jacksy
Idee aber ich denke, dass ich ihn damit nur quдlen wьrde,
wenn ich ihn jetzt ins Auto schleppen muЯ
Aber wenn er elendig verdurstet ist das natьrlich keine Qual .
Hat der Hund das so verdient? Dankt ihr ihm seine lebenslange Treue und Loyalitдt auf die Weise?
Und wie auch schon erwдhnt wurde kommen Tierдrzte auch mal zu einem Hausbesuch vorbei, wenns nicht anders geht, bzw. man sie fьr solche Fдlle drum bittet.
donnerstag abschied nehmen, nach sechzehn jahren.
geht zum tierarzt, nehmt all euren mut zusammen, springt ьber euren schatten, ihr (wir) seid es eurem freund schuldig.
. bis zum letzten atemzug, es war schwer und es tut weh, auch heute laufen mir trдnen ьber das gesicht, aber er ist in meinem arm eingeschlafen, er war mein bester freund 16 jahre lang, mein drittes kind, mein engster vertrauter.
auch er hat nicht gejault und ich habe mir tage, wochen und monate lang selber weiЯ gemacht, dass er einfach nur alt ist, das kopfschьtteln, des arztes war aber eindeutig, er war auch krank.
er hat, das erstemal keine angst im wartezimmer, er war die ruhe selbst.
kein tierarzt der welt schlдfert mal ebenso ein. seid euch da sicher.
wir haben unseren dicken auch im garten beerdigt, in unserer nдhe.
allerdings ein meter tief, ich hдtte in auch nicht beim arzt lassen kцnnen.
irgendwann laufen sicher keine trдnen mehr, wenn man sich erinnert.
ich kann dich gut verstehen, sehr gut.
red mit deinem dad, vielleicht hat auch er nur angst vor dem abschied, selbst mдnner fьhlen diesen schmerz und wenn du schreibst, dass er die nacht neben ihm verbringt, sagt das doch wohl alles.
ich wьnsche euch kraft
PS. sie fьllen unser leben ganz unbemerkt mit ihrer zuneigung, dafьr mьssen wir ihnen danken
ich gebe dir vцllig recht. es tut mir so leid fьr dich, auch ich musste meinen hund vor gut anderthalb monaten ьber die regenbogenbrьcke ziehen lassen.
allerdings habe ich ihn nciht einschlдfern lassen, er brach einfach zusammen und starb in meinen armen.
ich bin jedoch mit tieren aufgewachsen und fest davon ьberzeugt, dass es nicht fair ist aus - und nun verzeiht mir meine ausdrucksweise - menschlichem egoismus, den schmerzen, vor denen man sich fьrchtet, einen hund weiterleben zu lassen.
oft entscheidet die natur sowieso selbst, wann sie uns ein tier zurьcknimmt, doch oft liegt es in der hand des menschen seinen vierbeiner zu erlцsen.
es ist ein unheimlich schwerer schritt und das herz wird sicherlich lange bluten. doch die trauer wird vergehen und man sieht mehr und mehr die schцnen erinnerungen, sieht den hund nicht merh leiden sondern die tage, an denen er mit seinem "rudel" durch die gegend gesprungen ist.
ich wьnsche euch die kraft, diese entscheidung zu fдllen, jedoch wьnsche ich mir ebenso: lasst euch nciht zuviel zeit, denn das tier leidet sehr.
Erst mal vielen Dank fьr eure Antworten.
Ihr habt mir sehr geholfen.
Mein Vater hat meinen Rocky heute morgen um 9 Uhr zum TA gebracht und ihn einschlдfern lassen.
Der arme Kerl hat die ganze Nacht gebrochen und mein Vater ist um 7 uhr sch schon mit ihm dahin aber da war keiner,
also ist er um 9 Uhr noch mal hin!!
Er hat ihm gestern Abend im Garten auch schon ein Loch gegraben!
Ich wollte eigendlich das er in ein Krematorium kommt aber meine Eltern wollen das nicht!
Ich bin echt froh das es vor bei ist!!
Die letzten Tage haben mich absolut fertig gemacht!
Ich hoffe es geht ihm jetzt gut und er schaut von oben auf uns runter und ist zufrieden.
Es ist nur schade das ich mich nicht von ihm verabschieden konnte, ich bin nur am heulen und weiЯ einfach nicht mehr weiter!!
Ich hдtte ihm so gerne lebe wohl gesagt und ihn noch mal gedrьckt.
Noch mal vielen Dank an euch alle fьr eure Anteil nahme.
Ich kenne das. unser Benny hatte damals etwas дhnliches. und so stand nur noch eine Einschlдferung als Mцglichkeit.
Am selben Tag. ist er bevor wir zum TA konnten allein eingeschlafen. Er hat sich dagegen gewehrt. er wollte nicht gehn. aber. =/
Meine Eltern, meine schwester und ich haben ihn zusammen begraben, geweint. naja.
Tut mir so leid fьr dich.
Vielen Dank Morena!!
Mir wдhre das einschlafen, vorallem zuhause auch lieber gewesen!!
Kann ich jetzt leider nix mehr dran дndern, aber ehrlich gesagt bin ich auch froh das er es hinter sich hat.
Aber vielen Dank das du mir geschrieben hast, es ist immer schцn zu hцren, das es anderen auch so geht und vorallem das es noch andere Menschen gibt die genau so verheult auf so was reagieren.
Also vielen Dank!!
es wird der Tag kommen wo Du mehr an die vielen schцnen gemeinsamen Stunden denken wirst.
Eine Brьcke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Regenbogenbrьcke.
Auf dieser Seite der Brьcke liegt ein Land mit Wiesen, Hьgel und saftigem Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde fьr immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschцnen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken
und es ist schцnes warmes Frьhlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf Erden so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages eines von ihnen innehдlt und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf
und die Augen werden ganz groЯ !
Plцtzlich rennt es aus der Gruppe heraus
und fliegt ьber das grьne Gras.
Die Fьsse tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.
Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hдlst ihn fest.
Dein Gesicht wird gekьЯt, wieder und wieder
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen.
Dann ьberschreitet Ihr gemeinsam die Regenbognbrьcke
und Ihr werdet nie mehr getrennt sein .
Vielen Dank Amata.
Das war wirklich wunderschцn.
Ich hoffe das wenn es mal so weit ist ich meinen Rocky wiedertreffe und mit ihm spielen kann!!
Das er ganz ohne seine weltlichen Probleme vor mir steht und wieder so aussieht wie frьher!!
Das lдsst mich hoffen.
Aber ich habe viel mehr ein Problem damit, das ich mich nicht von ihm verabschieden konnte!!
Als ich ihn das letzte mal gesehen habe lag er in seinem Korb, hat mich angesehen aber konnte
schon seinen Kopf nicht mehr heben!
Ich wollte ihn noch streicheln aber mein Vater hat gesagt ich soll ihn in Ruhe lassen,
jetzt bereuhe ich das, ich hдtte mich verabschieden soll, vielleicht wьrde mir das
alles dan jetzt nicht so schwer fallen!
Meine Schwestern und mein Vater haben ihn gestern gemeinsam im Garten meiner Eltern beerdigt!
Meine Mutter sagte mir, er hatte die Augen auf, ersah garnicht aus wie tot!
Ich wдhre besser auch da gewesen, vielleicht wьrde es mir dann jetzt besser gehen!
Mein Mann sagte mir gestern, ich wьrde total abwesend wirken, so als wдhre ich garnicht hier!
Ich kann doch auch nix dafьr, ich schlafe mit Trдnen ein und ich wache mit Trдnen auf!
Ьbertreibe ich?Ich weiЯ es nicht, ich weiЯ nur, das mir mein Rocky sehr fehlt und das es mir sehr weh tut!!
Ok, vielen Dank das ihr mir geschrieben habt.
du kannst dich immernoch verabschieden, dazu ist es nie zu spдt.
Das Bewusstsein (oder die Seele, wenn du so willst) geht ja nicht verloren.
Du kannst einen Brief schreiben oder ein kleines Abschiedsritual machen, in dem du dich fьr alles bedankst. Das hilft loszulassen.
Antwort auf: Danke von: Jacksy
nein Du ьbertreibst nicht, es sind ganz normale Gefьhle und es braucht nun mal seine Zeit um ьber den Verlust zu kommen.
Dass die Augen auf sind ist normal, die habe ich bei jedem meiner Hunde zugemacht und dann sehen sie aus, als ob sie schlafen.
Hund sterben anzeichen
Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrung: Verhalten Sterben
Ich schreibe dies auf,da die meisten Hundehalter leider nicht persönlich miterleben können,wie sich ein an Altersschwäche sterbender Hund verhält,da die meisten Hunde doch irgendwie an Krankheiten sterben/eingeschläfert werden und meine Erfahrung,die ich mehrfach beobachten durfte,interessiert womöglich Manchen:
Vor ein paar Tagen verstarb meine Dogge,Hündin,13 Jahre alt namens "Maybe" an Altersschwäche eines ganz natürlichen Todes und ich möche kurz davon berichten:
Maybe war Rudelälteste,stets gesund(obwohl Dogge) und fidel.Seit einem halben Jahr veränderte sich ihre Rangordnung-sie war zuvor Rangdritte gewesen und wurde nun,schwächer werdend,nach und nach von den anderen Hunden im Rang untergeordnet.Nach und nach,nicht von heute auf morgen.Sie stellte sich jeder Klärung und verlor zunehmends an Rang.Ihre Rechte bezüglich Sozialpflege gab sie ab,ihre Stellung beim Fressen usw.So liess sie sich nach einiger Zeit vom Napf verjagen und frass zuletzt als letzte.All das versuchte sie natürlich zu verhindern(wer möchte schon Omega sein),gab jedoch aufgrund mangelnder körperlichen und psychischen Stärke auf.In letzter Zeit wurde sie geduldet,gepflegt von den anderen Hunden und mir,hatte jedoch nichts mehr zu melden.Schlimm für mich,mit anzusehen,für sie jedoch selbstverständlich.
Vor ein paar Tagen dann,brachen wir wie üblich morgens um fünf Uhr zu unserem Spaziergang auf.Maybe folgte als letzte,ruhig und gelassen trottete sie hinter mir her.Es war ein wunderschöner ,harmonischer Spaziergang.
Als wir zurückkehrten und sich,wie immer,alle Hunde auf den Fressnapf stürzten,setzte Maybe sich ab.Da beobachtete ich sie,weil ich es mir schon dachte..Sie,die ehemalige "Königin",ging ganz ruhig ,mir einen Blick zuwerfend,in dem ich "es" sah,über die Terasse in den Garten.Gelassen trottete sie,gemächlich bis zum Teich,ich heulte und blieb,da sie es ja so wollte,auf Abstand.Am Teich blieb sie stehen-so imposant reckte sie ihren Kopf gen Himmel,schaute in die Ferne-dann liess sie sich uffzend langsam nieder und lag da,schaute erst gedankenverloren in die Ferne,legte dann den Kopf nieder und schlief ein.Ich wußte,was passierte und liess ihr Zeit,schaute in den blauen Himmel und betete für sie(ich weiß,hört sich kitschig an).
Nach einer Weile ging ich zu ihr,sie war tot,friedlich eingeschlafen und ich war traurig um mich aber vorallem froh für sie,daß alles so natürlich ablaufen durfte.
Nach einiger Zeit kamen meine anderen Hunde auch näher und schauten,was mit Maybe loswar.Die nächsten 2 Tage über waren auch sie wie ich unruhig und aufgebracht-nun sind wir wieder o.k.Sie ordnen ihre Rangordnung nun neu,da einer wieder Omega sein muß.
Das wollte ich mal berichten,da wie gesagt die wenigsten Hundehalter ihren Hund natürlich sterben zu sehen in der Lage sind.
2.) Auch Du bist zu beneiden, da Du so hautnah und real miterleben durftest, wie sich Dein Hund von Dir verabschiedet hat. Muß eine unglaublich intensive Erfahrung für Dich gewesen sein - trotz oder gerade wegen des traurigen "Umstandes".
Sehr schöner Bericht - Danke.
danke für die netten Worte,die echt guttun.Ich bin sehr dankbar,daß ich Maybe's Sterben miterleben durfte und vorallem daß sie von sich aus "gegangen"ist.Es ist wunderbar,dieses Erlebnis.Auch wenn ich trotzdem natürlich traurig bin,schließlich vermisse ich sie jeden Tag.Zum Glück hatte ich sehr lange Zeit,mich mit ihrem Tod zu beschäftigen und mich darauf vorzubereiten.Ich habe bisher nur 4 Hunde auf natürliche Art und Weise "gehen" sehen,alle anderen starben durch Einschläfern oder in Krankheit eines natürlichen Todes,und es berührt mich sehr,dieses "von der Erde gehen durch eigenen Willen" mitzuerleben.Das ist leider sehr selten.Ich habe Glück gehabt und meine Maybe ebenso.Interessant ist es allemal,ihr Verhalten und das der anderen Hunde in den letzten Monaten bis jetzt.Sicher übertrieben,daß ich es hier niederschrieb,doch vielleicht interessierts Einige.Ihren letzten Blick auf mich,die letzte Streicheleinheit,der einmalige Gang,dann der Blick gen Himmel,dabei ihre Haltung-so anmutig und königlich-,es berührt mich sehr.Und ich danke Maybe.
das war ein sehr taruriger bericht von dir und ich wurde gleich an einen meiner kleinen erinnert, der 1998 im alter von 14 jahren starb. auch ich mußte miterleben, dass ca. 3 monate vor seinem tot ständig rangeleien wegen der rangordung stattfanden und er schließlich nachgab. zwar wurde mein kleiner ( er hieß übrigens chris) von der TÄ erlöst, aber er wußte genau, dass der tag gekommen war. wäre ich nicht mit ihm zur TÄ gefahren wäre er sehr qualvoll gestorben.
auch er wollte nocheinmal in den garten und quälte sich, da er selber nicht mehr laufen konnte und immer wieder umfiehl, an die tür. ich nahm ihn auf den arm und setzte in auf seinen lieblingsplatz in unseren garten. er hat sich nocheinmal aufgerappelt und stolz hingesetzt, der kalte wind fuhr durch sein langes fell und auch er hob seinen kopf und schaute eine weile in den himmel.
ich hab mich ein paar meter entfernt und alles beobachten dürfen und ihm zeit gelassen sich in ruhe zu verabschieden.
nach einer ganzen weile sah er zu mir rüber als wolle er sagen, so das war's, du kannst mich wieder reintragen.
danach hab ich den letzten sehr schweren gang gewagt und er ist ganz firedlich in meinen armen eingeschlafen.
dieses erlebnis werde ich nicht mehr los. aber es gehört dazu.
wir wissen ja alle, dass ein hundeleben nicht sehr lange dauert.
aber ich bin sehr froh das ich bis zum allerletzen schluß bei ihm war.
Woran kann man erkennen, wenn ein Hund bald stirbt?
Mein Hund ist schon 13 Jahre alt und er wird solangsam immer mehr schlapp. Deswegen frage ich mich.. wie lange er noch leben wird und an welchen Zeichen man es erkennen kann wenn er stirbt. Danke im vorraus ;)
7 Antworten

Ob er schlapp ist oder nicht sagt nicht aus darüber ob er bald stirbt oder nicht. Der einzige der dir hier eine vernünftige Auskunft geben kann istz ein Tierarzt nach einer gründlichen Untersuchung. Verlass dich bitte nicht auf irgend einen Rat hier im Forum, da von denen keiner deinen Hund kennt oder sieht. Eine vernünftige Diagnose kann dir hier keiner stellen. LG Ghostrider

richtig sehen kann man das natürlich nicht, aber es gibt hunde bei denen man es sehr stark sieht. mein hund war sehr schlapp, ist sehr dünn geworden ( man hat beim streicheln alle rippen gespürt), er hat sich nur noch in sein körbchen verzogen, hat kaum gefressen oder getrunken, und war nur draußen wenns sein musste, zudem ist aufgefallen das er lieber ins haus gemacht hat antsatt nach draußen zu gehen. das ging ca 4 tage so. dann starb er. natürlich ist das nicht bei jeden hund so. wir waren aber auch beim tierarzt und der konnte uns nciht sagen was der hund hatte bzw er hat gesat er hätte diabetis. also richtig zu erkennen ist das manchmal sogar für tierärzte nicht

13 Jahre ist natürlic hschon ein gewisses Alter für Hunde. Den Zeitpunkt kann natürlich keiner feststellen wan es zu ende geht mit einem Hund. Die Anzeichen können verschieden sein und manchmal auch ganrnicht erst vorhanden sein. Und dass dein Hund schlapp ist ist auch ganz normal in dem Alter.

Tieren sieht man an, wenn sie langsam alt werden. Das ist so wie bei uns Menschen.
Sie bekommen ein graues Fell, laufen nicht mehr so viel rum, schlafen viel.
Ist der Hund sehr alt, können seine Augen trüb werden und er erblindet.

Unsere Hündin ist knapp 13 Jhr. alt. Sie ist noch topfit, hat aber manchmal auch Tage, da schläft sie viel, und mag auch nicht so gerne rausgehen. Das kommt in diesem Alter schon vor. Ich habe sie von unserem TA untersuchen lassen. Er diagnostizierte, daß sie ein sehr gutes Herz hat, und gesund ist. Sie hat allerdings den grauen Star, aber damit kann sie uralt werden. Auch eine Fellprobe habe ich ihr entnehmen lassen, worauf sie eine Kur mit Globulis machte, also alles auf homöopädischer Basis, die ihr sehr gut bekommen ist. Das war eine "Frühjahrskur" für alle inneren Organe. Man sollte natürlich in diesem Alter schon etwas für sein Tier tun. Mache Dir mal nicht zuviele Gedanken, und lasse ihn vom TA durchchecken. Es ist normal, daß Hunde im Alter schlapper werden. Viel Glück.

Man erkennt es, wenn sich ein Hund zurückzieht oder in letzter Zeit sehr zutraulich ist. dann will er seine letzten Worte sagen und das die Zeit schön mit dir ist/war.

Wenn überhaupt, wäre der Tierarzt derjenige, welcher es vielleicht erkennen kann! Zumindest kann er dir sagen, ob sich das Tier quält, Schmerzen hat o.ä.! Wenn dem so ist, wäre es besser, an das Tier zu denken, nicht an dich selbst und ihn evtl. einschläfern zu lassen!
Geh also am Besten mit ihm zum Tierarzt!
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Ich glaube mein kleiner, siehe Bild, stirbt bald, ich dreh durch, der Gedanke macht mich irre!! Ich trage ihn die Treppe runter , weil er fast nicht mehr sieht,steht traurug und hilflos auf der Treppe, draussen steht er wackelig da und kriegt Panik, zu hause pinkelt er dann in die Wohnung, macht alles nichts, aber sind das Zeichen, kurz vor dem Tod? Er ist 14 Jahre alt, 5 Kg schwer (leicht) ansonsten, Rückweg, rennt er wie ein . junger Hund, Hauptsache schnell auf der Couch.. verarscht er mich.. hoffentlich!! habe ihn jetzt 13 Jahre. Kenne mich ganz gut aus mit Hunden, habe aber noch nie das Ende erlebt. Hey, er ist mein Baby. Wie soll ich mich darauf vorbereiten. fühle mich heute schrecklich.
mein kleiner Pinscher wurde am Freitag Nachmittag geimpft. Nach 3 Stunden wurde er dann ganz ruhig und hatte Schmerzen an der EInstichstelle. Mittlerweile ist alles soweit wieder okay er scheint nur immer noch sehr KO zu sein. Will nicht aufstehen, keine Motivation. Ist das normal dass das nun schon so lange dauert? Habe beim TA angerufen und er meinte ja, aber es würde mich beruhigen wenn ich noch von Hundebesitzern moralischen Beistand bekommen würde.
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Hallo, also ich bin jetzt 13 Jahre alt, und mein hund wurde heute wegen Tumor eingeschläfert (15j) ich kenne ihn seit meiner Geburt, es ist für mich als wäre ein Bruder gestorben,und gleichzeitig ein bester freund. was soll ich tuhen? Ich bin am Boden zerstört :,( ich hab die ganze zeit geweint! Er stand jeden abend an meiner Türe und hat gehächelt, und er sah mich immer so an! Denkt ihr es wäre ihm ggenauso schwer gefallen wenn ich gestorben wäre wie seit/ würdet ihr mit so einer Situation umgehen? Bitte kenne dummen Antworten, es ist mir sehr sehr wichtig!
Die Frage interessiert mich seid ich mir mein Hund gekauft habe. Der ist mein ein und ALLES . nur es ist traurig wenn ich weiss sie Leben nicht lange :( . deshalb die Frage da oben .
mein Hund ist schon 13 jahre alt und ich hab ihn schon wenn man es so sieht mein ganzes leben lang ( seit ich eins war ) und mein Hund hatte auch schon Krankheiten und so . mir kommen auch immer tränen wenn ich nur daran denke das mein Hund ihrgendwann mal weg ist . ich weiß das er ihrgendwann auch mal sterben muss . aber allein wenn ich mir vorrstelle keinen besten freund mehr zu haben und nachts allein in meinem zimmer zu liegen :( kann mir jemand sagen was man machen sollte wenn das passiert ?? bitte nur normale antworten.
Seid gestern bin ich grundlos schnell ausser Atem schon alleine durch normales gehen und fühle mich deswegen einfach energielos. Ich weiss auch nicht warum. Ich mache übrigens jeden zweiten Tag Krafttraining und hab eine sehr gute Ausdauer. Woher kann das sein? Bin 12 Jahre alt
Meine Hündin wird immer lustloser und schlapper. Gestern wollte sie nicht mal mit nach draußen. Sie schläft die ganze Zeit unter der Bettdecke. Sie war ja noch nie die aktivste aber so lustlos? Ich überlege nun ob es daran liegt das sie schon acht Jahre alt wird( kleiner Mischling) oder könnte sie krank sein? Weiter sind keine Krankheitsanzeichen festzustellen. Kann mir jemand sagen ob das normal ist?
Hey. Ich weiß es ist schon spät, aber ich muss meinen Gefühlen freien Lauf lassen. Mein geliebter Hund wurde gestern im Alter von 13 1/2 jahren eingeschläfert. Seit ich 3 Jahre alt bin , war er an meiner Seite. Er war gestern noch top fit, und von jetzt auf gleich ist er umgefallen und hat nur noch geheult und gekrampft. Hat seinen Kopf gegen Wände gehauen. Beim Tierarzt dann der schock: hirntumor, eppeleptischer Anfall, durch diesen wurde er blind und taub & hatte starke hirnschäden. Sein Herz war okay, aber er wurde gezwungen von uns zu gehen. Er fehlt mir so sehr, ich muss die ganze zeit weinen, zumal ich mir vorwürfe mache, dass ich unseren neueren Hund bevorzugt habe als ihn. Ich weiss nicht was ich tun soll :(
Hey Leute also gestern verstarb mein erst 2 Jahre alter Hund an einem Riss in der Lunge. Er war nicht zu erkennen und auch nicht behebar. Der Hund war für mich mehr als ein Hund, er war so wichtig, er hat meine Psyche stabilisiert und er hat mein Leben verändert. Er war immer für mich da und hat mich getröstet und alles. Ich kann ohne ihn nicht jetzt wo er weg ist denk ich nur noch an Suizid und hab keine Lust mehr zu Leben. Ich hoffe jemand kann mir einen Tipp geben wie ich mir selber Helfe und vielleicht zur Normalität zurück komme.
Mein kleiner Spaniel ist jz schon 15 Jahre also nicht mehr der jüngste ich kenne ihn schon als welpe(: ich habe die Frage wie oder wo der Hund stirbt in seinem Körbchen schläft er ganz friedlich ein? Kann es auch passieren das er einfach tot umfällt ich will das wissen ich bin mir sicher das bald das Ende von ihm ist:( ich bin unglaublich traurig er kann fast nicht mehr laufen. ich will das er ganz ftiedlich einschläft an einschläfern denke ich nicht! Er ist zwar nicht mehr der jüngste aber soooo krank nun auch wieder nicht ich würde mich über Antworten freuen LG:schoki18
9 Anzeichen, dass Ihr Hund Schmerzen hat
Wie kann ich feststellen, ob mein Hund Schmerzen hat?
So unterschiedlich wie unsere Hunde sind, so verschieden reagieren sie auch auf Schmerzen.
Viele Hunde zeigen schmerzbedingte Verhaltensauffälligkeiten häufig nur, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Oft zeigen sie erst dann, wenn die Schmerzen fast unerträglich werden, unübersehbare Schmerzsymptome.
Achten Sie bei Ihrem Hund deshalb auf die folgenden Anzeichen. Jedes einzelne für sich kann bedeuten, dass es dem Tier nicht gut geht. Und leider können unsere Hunde ja nicht mit uns reden und es uns sagen, wenn ihnen wenn etwas weh tut.
Hunde sind von Natur aus wahre Meister im Verbergen von Schmerzen und Unwohlsein. Für die Vorfahren unserer Hunde, den Wölfen in einem Wolfsrudel, machte dies durchaus Sinn: Zeigte dort ein Wolf Schwäche, machte ihn das verwundbar. Und Verwundbarkeit war gefährlich und führte oft zum Ausschluss aus dem Rudel. Deshalb versuchen unsere Hunde instinktiv es sich möglichst nicht anmerken zu lassen wenn sie sich unwohl fühlen oder Schmerzen haben.
Für uns als Hundehalter ist es daher wichtig zu wissen, an welchen Anzeichen und Verhaltensweisen wir dennoch erkennen können, dass es dem Hund nicht gut geht.
Mögliche Anzeichen für Schmerzen beim Hund
Atmet der Hund sehr schnell und flach oder hechelt er ohne erkennbaren Grund übermäßig, können das Anzeichen dafür sein, dass es ihm nicht gut geht.
Mangelnder Appetit, Desinteresse am gewohnten Futter und den Lieblings-Leckerchen ist ein sehr deutliches Zeichen für Unwohlsein.
3. Veränderte Bewegungsabläufe
Wenn der Hund hinkt, humpelt oder ein Bein offensichtlich schont ist das ein gutes Indiz dafür, dass er sich verletzt hat oder unter Schmerzen leidet, wie sie z.B. durch Arthrose, HD oder Spondylose hervorgerufen werden können. Auch das hörbare Schleifen der Krallen auf Asphalt kann ein Anzeichen sein. Durch schräges Sitzen entlasten viele Hunde eine schmerzende Hüfte. Dreht sich der Hund vor dem Hinsetzen oder Hinlegen erst ein paarmal um sich selbst kann das ebenfalls auf Schmerzen im Rücken- oder Hüftbereich hindeuten.
Der Hund möchte nicht mehr spielen, obwohl er sonst immer voller Freude seinem Bällchen hinterher gerannt ist. Seine Hundefreunde werden nicht mehr begeistert begrüßt, möglicherweise ignoriert ihr Hund die anderen Vierbeiner komplett. Manche Hunde zeigen bei Schmerzen und Verletzungen ein defensives Verhalten. So kann ein sonst freundliches Tier bei Berührung nach Ihnen schnappen.
Zeigt der Hund eine gekrümmte Körperhaltung, ist sein Rücken nach oben gewölbt oder bewegt er sich besonders steif oder wackelig, könnte er sich nicht wohlfühlen. Ein eingeklemmter Schwanz, hängender Kopf, häufiges Zittern oder übermäßiges Schütteln können ebenfalls auf Schmerzen hinweisen.
Auch ein genauer Blick auf die Augen des Hundes kann sehr aufschlussreich sein. Sind die Augen blutunterlaufen? Die Pupillen verengt oder erweitert? Hunde mit Schmerzen neigen auch dazu, häufig zu schielen.
Zeigt der Hund deutlich weniger Energie als sonst, verhält sich gar lethargisch und verkriecht sich häufig, kann das bedeuten dass er sich nicht wohl fühlt.
Der Hund zeigt durch zögerliches Verhalten deutlich, dass er keine Treppen steigen oder nicht ins Auto springen möchte. Zuhause vermeidet er es, aufs Sofa oder aufs Bett zu springen, obwohl er das sonst immer mit Vergnügen gemacht hat.
Leckt sich der Hund auffallend oft an der selben Stelle, obwohl keine äußere Verletzung, verkrustetes Fell, festgebissene Zecke oder ähnlich offensichtliche Gründe erkennbar sind, sollte das ein Alarmsignal sein. Hunde versuchen nämlich auch tiefer liegende Verletzungen / Schmerzen „sauberzulecken“.
All diese Anzeichen können darauf hindeuten, dass es Ihrem Vierbeiner nicht gut geht und er womöglich unter Schmerzen leidet. Beobachten Sie Ihren Hund genau, keiner kennt ihn besser als Sie. Grundsätzlich kann jede Abweichung vom üblichen Verhalten darauf hindeuten, dass der Hund Schmerzen hat. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und gehen Sie im Zweifelsfall lieber einmal zuviel zum Tierarzt. So vermeiden Sie, dass Ihr vierbeiniger Freund unnötig und unerkannt leidet.
Weiterführende Literatur bei Amazon:
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Mein Name ist Christine, hier mit meinem Hunde-Oldie Terri.
Hunde- und Katzenwelten
„Trauere nicht, dass ich gegangen bin,
dass ich gelebt habe“
Leider kommt irgendwann der Tag, andem unser Tier uns verläßt.
Was ist zutun, wie kann man seinem Tier helfen?
Man muss wissen, dass es für unser Haustier immer schöner ist, zuhause zu sterben. So hat es die gewohnte Umgebung, es ist stressfreier und die Atmosphäre ist für Besitzer wie auch für das Tier angenehmer.
Tausend Fragen schiessen einem durch den Kopf - aber jetzt heißt es, Ruhe bewahren.
- wir und auch unser Tier muss bewußt werden, dass der Tod bevorsteht. Verdrängen und verleugnen hilft Ihnen nicht und schon gar nicht Ihrem Tier.
- Akzeptieren Sie, auch wenn es sehr sehr schwer fällt, dass es Zeit ist, sich bald zu verabschieden. Es ist in Ordnung, wenn Sie traurig sind und weinen - Ihr Tier spürt all Ihre Schwingungen. Nehmen Sie es hin, wenn Ihr Tier sich nun zurückzieht, anders ist, als sonst - erzwingen Sie nichts.
- Wichtig ist für Ihr Tier, dass Sie es in den Übergang begleiten - der schwerste Schritt. Die Tiere erahnen den Zeitpunkt meistens schon im voraus, nur wir, die Besitzer, sehen es oft viel zu spät. Auch den Tieren fällt der Abschied schwer, auch Ängste können auftreten. Kommunizieren Sie mit Ihrem Tier im Gedanken,
sagen sie ihm, das es ok ist, zu gehen, dass Sie Ihr Tier weiterhin lieben und danken Sie ihm für die schöne, gemeinsame Zeit. Sind Sie nicht in der Lage, Ihr Tier zu begleiten, so haben Sie vielleicht einen guten Freund/Freundin, die dies übernimmt. Sagen Sie Ihrem Tier, dass Sie es nicht können - es wird es verstehen.
Ein Tier durchläuft, wie auch der Mensch, mehrere Sterbephasen. Sie merken, wann Ihr Tier gehen muss (Aussehen, Fressverhalten, körperliche Anzeichen usw.).
Alles an dem Tier wirkt nun schwach, die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt,
aber es frisst noch und nimmt noch ein wenig am Leben teil. Manchmal be-
schleicht einem das Gefühl, das geliebte Tier käme zurecht mit der Erkrankung -
würde es vielleicht noch mal schaffen, aber immer mehr und mehr kommt dann
doch die Gewissheit, dass es bald sterben wird.
--> Erfüllen Sie nun Ihrem Tier alle Wünsche. Unsere Haustiere dürfen nun essen, was
sie wollen - naja, haben mehr oder weniger Narrenfreiheit!
--> Machen Sie sich Gedanken über die Beerdigung Ihres Tieres. Soll das Tier
eingeäschert werden od. haben Sie die Möglichkeit, Ihr Tier im Garten zu
begraben? Eine weitere Möglichkeit ist der Tierfriedhof oder, was jedoch
meiner Meinung nach nicht so schön ist, die Abgabe beim Tierarzt.
--> sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über mögliche Schmerzen in der Sterbephase,
vielleicht kann der TA gute Schmerzmittel verschreiben, um dem Tier einen
qualvollen Tod zu ersparen. Eine weitere Möglichkeit ist, sich einen guten
Sterbebegleiter (Tierheilpraktiker) zu suchen.
Die zweite Sterbephase
Nun verweigert das Tier die Nahrung. Meistens sucht sich das Tier ruhige Plätze
zum Schlafen (Sterben). Auch der Stockwechsel wird jetzt langsamer. Sie
bemerken vielleicht einen süßlichen Geruch (Acetongeruch), die Giftstoffe, die
nun austreten. In dieser Phase könnte es jetzt auch passieren, dass Ihr Tier
immer und man versucht noch alles mögliche, um den Tod abzuwenden. Aber
wenn es Zeit ist zu gehen, dann sollte man loslassen, sonst macht man es seinem
Tier nur noch schwerer. Außerdem: es geht ja weiter, nur nicht hier auf Erden.
Die dritte Sterbephase
Ein letztes Aufblühen - aber das Bild trügt. Hier handelt es sich um Minuten,
Stunden aber es kann auch noch ein Tag sein. Alle Körperfunktionen lodern
nochmals auf. Auch die Schmerzen können jetzt verstärkt auftreten.
gibt. Weiterhin können homöopathische wie auch Bachblüten gegeben werden.
Die vierte Sterbephase
Das ist sie: die Ruhe nach dem Sturm; alle physischen Funktionen bei dem Tier
halten inne, alles kommt zur Ruhe. Es kommt zu einem schwachen Atem mit
einer Betonung auf die Ausatmung und einer langen Pause vor dem nächsten
einatmen. Man hat das Gefühl, die Atmung wäre sehr schwer.
Die fünfte Sterbephase
--> Geben Sie Arsenicum Album in der Potenz C30 ungefähr 4-5 Globuli (wichtig),
Ihr Tier hat jetzt evtl. eine Schnappatmung, lösen Sie die Globulis in Wasser
auf und ziehen sie die Flüssigkeit in eine Einwegspritze; schieben Sie die
Spritze jetzt vorsichtig ins Maul und lassen die Flüssigkeit langsam hineinlaufen.
Sie haben auch die Möglichkeit, die Globulis vorsichtig ins Maul zu schieben,
sie lösen sich langsam auf. Erstere Methode ist jedoch effektiver. Arsenicum
Album nimmt Ihrem Tier die Angst, die Atmung wird ruhiger. Ich habe es bei
meinem krebserkrankten, sterbenden Kater angewandt und es hat ihm sehr
wissen viele nicht, welche Möglichkeiten es gibt, um das Tier zu beerdigen.
1) Tierkörperbeseitigungsanlage, nicht die schönste Ruhestätte
3) der eigene Garten: hier müssen folgende Punkte beachtet werden:
- BSE-verdächtigte oder seuchenverdächtige Tiere dürfen nicht begraben werden
- Gelände muss geeignet sein - kein Wasserschutzgebiet
- das Tier darf nicht unmittelbar neben öffentlichen Plätzen od. Wegen begraben
- der Tierkörper muss mit mindestens 50 - 80 cm Erde bedeckt sein
- die Umhüllung des Tierkörpers muss abbaubar sein.
4) Eine weitere Möglichkeit ist die Einäscherung in einem Kleintierkrematorium: Man
kann das Tier hinbringen oder abholen lassen und kann zwischen Einzeleinäscherung
und Sammeleinäscherung wählen. Danach können Sie die Asche in einer Urne mit-
nehmen oder sich zuschicken lassen. Die Kosten liegen zwischen 200 - 400 EUR.
Hier noch eine informative Seite zum Thema "Sterben", trifft sicherlich auf Hund und Katze zu. http://felinecrf.info/der_abschied.htm
Was ich hier gerne noch ansprechen möchte, ist das Einschläfern. Soll man nun ein-
schläfern oder nicht? Wann ist der richtige Moment, ist es zu früh oder vielleicht habe ich schon zulange gewartet?
Ich denke, man sieht, ob sich ein Tier quält oder Schmerzen hat, ich persönlich würde es dann erlösen - aber auch nur dann - und nur zuhause!
Magendrehung bei Hunden – Anzeichen erkennen und helfen

Der Magen des Hundes ist durch zwei Punkte im Brauchraum fixiert. Von vorne tritt die Speiseröhre durch das Zwerchfell und kurz hinter diesem, mündet sie in den Magen. Der Magenausgang auf der anderen Seite, geht in den 12-Fingerdarm den ersten Abschnitt des Dünndarms über. Der Magen ist kein Schlauch, oder kugelförmiges Gebilde, sondern ist ein asymmetrischer Beutel mit einer großen und einer kleinen Krümmung.
Wenn der Magen in normaler Position liegt, befindet sich der obere und vordere Anteil unter den hinteren Rippen und der hintere Teil des Magens zeigt nach hinten rechts und unten.
Zusätzlich ist der Magen noch mit einigen Bändern im Bauchraum befestigt, wie zum Beispiel an der Leber und der Milz. Damit der Magen auch in unterschiedlichem Füllungszustand Bewegungsfreiheit behält, sind diese Bänder nachgiebig und nicht straff. Die Blutgefäße verlaufen alle entlang der Speiseröhre, des 12-Fingerdarmes und der Aufhängebänder.
Wie kann es zur Magendrehung beim Hund kommen?
Dadurch, dass der Magen hängt und vorwiegend nur durch die Speiseröhre und dem 12-Fingerdarm fixiert ist sowie mit der Krümmung nach unten weist, kann der Hundemagen an dieser Aufhängung hin und her pendeln. Entsprechende Füllung mit Wasser oder Futter begünstigen dies noch. Wird vom Hund eine Bewegung ausgeführt, die das Pendeln noch verstärkt, kann es zu einem Umschlagen des Magens um seine Längsachse kommen. Vorwärtsbewegungen und nach unten gerichtet, mit plötzlichem Abbremsen, sind da am gefährlichsten. Beispiele dafür sind das Herunterlaufen einer Treppe, Herunterspringen von einem Hindernis und weiteres.
Welche Hunde sind bei einer Magendrehung besonders gefährdet?
Größere Hunde mit einem tiefen, breiten Brustkorb haben eine große Bewegungsfreiheit des Magens. Auch spielt das Bindegewebe eine große Rolle. Hunde mit lockerem, weichem Bindegewebe haben oft keine straffen Magenbänder. Auch wenn gerade größere Mengen Wasser getrunken, oder gefressen wurden entsteht ein günstige Bedingung, welche das Pendeln des Magens verstärken. Auch schwer verdauliches Futter, leicht gärendes und sehr große Futterportionen verstärken das Risiko einer Magendrehung.
Hunde die bereits eine Magendrehung gehabt hatten und bei denen der Magen nicht operativ fixiert wurde, weisen eine Wiederholungsrate von über 80 % auf!
Des Weiteren können Magen- oder Darmentzündungen mit Erbrechen und Durchfall, Verdauungsstörungen, Entleerungsstörungen des Magens, eine Magendrehung verursachen.
Auch wenn die oben aufgeführten Dinge ein erhöhtes Risiko für eine Magendrehung sein können, so können auch bei kaum gefüllten Magen, kleinen Hunden, sogar Welpen oder Katzen Magendrehungen vorkommen.
Was passiert, wenn der Magen sich gedreht hat?
- Kleinste Futtermengen können Gase im Verdauungsganges des Magens verursachen. Diese würden normalerweise über die Speiseröhre oder den Darm abgeleitet werden. Sind diese beiden Ausgänge durch eine Drehung verschlossen, sammelt sich das Gas im Magen und bläht ihn auf. Dies kann sogar zum Zerreißen der Magenwand führen!
- Der aufgeblähte Magen drückt auf das Zwerchfell und so wird die Herzaktion und die Atmung beeinträchtigt. Außerdem werden auch große Blutgefäße abgedrückt.
- Durch die Drehung werden die zu- und ablaufenden Blutgefäße abgeklemmt. CO² und Stoffwechselprodukte können nicht abtransportiert werden und es kann natürlich kein neues sauerstoff- und nährstoffreiches Blut zum Magen gelangen. Somit wird Gewebe schwer geschädigt und kann sogar absterben. Irgendwann wird die Magenwand undicht und Mageninhalt gelangt in die Bauchhöhle. Hier besteht die Gefahr einer Bauchfellentzündung!
- Mit einem Band ist die Milz am Magen befestigt und diese wird bei einer Magendrehung immer mitgedreht. Dadurch kann Blut nicht mehr aus den Organen abfließen, allerdings kann arterielles Blut immer noch einströmen. Es entstehen schwerste Stauungserscheinungen.
- Aus den oben genannten Gründen, entstehen sehr schnell lebensbedrohliche Kreislaufstörungen und Herzbelastungen, die meistens zu einem Kreislaufschock führen.
Welches sind die Anzeichen einer Magendrehung beim Hund?
- Die Drehung an sich, versursacht dem Hund nur einen kurzen Schmerz, der ihn kurz aufjaulen lässt und danach laufen die meisten Hunde relativ vorsichtig mit eingezogenem Bauch und gekrümmten Rücken unruhig hin und her.
- Er legt sich nur kurz hin, um gleich wieder aufzustehen.
- Er versucht schon nach kurzer Zeit danach zu Erbrechen, was allerdings nicht passieren kann, da die Speiseröhre zugeschnürt ist.
- Falls der Hund in diesem Zustand etwas trinken sollte, wird er innerhalb kürzester Zeit das Wasser wieder erbrechen.
- Die Aufgasung des Magens kann von Minuten bis Stunden dauern und kann von außen gesehen oder gefühlt werden. Der vordere und hintere Teil des Bauchraumes wird immer dicker. Wenn man auf den prallen Bauch und die letzten hinteren Rippen klopft, oder mit dem Finger schnippt, klingt dieser hohl, wie bei einer Trommel.
- Die verschlechternde Kreislaufsituation ist zunächst durch starke Unruhe, bei weiterem Fortschreiten, durch Apathie (Teilnahmslosigkeit) gekennzeichnet.
- Die Atmung wird immer anstrengender, meist hechelnd.
- Oftmals stöhnt der Hund auch vor Schmerzen.
- Der Puls wird sehr schnell und teilweise so flach, dass man ihn kaum noch fühlen kann.
- Zuerst werden die Schleimhäute hellrosa, später fast weiß.
- Innerhalb von 30 – 60 Minuten können sich dramatische, lebensbedrohliche Zustände entwickeln, so dass der Hund nach dieser Zeit nicht mehr gehen oder stehen kann. Erfolgt dann keine schnelle Hilfe, stirbt der Hund.
Was muss ich tun, wenn ich beim Hund eine Magendrehung festgestellt habe?
- Auch wenn nur der Verdacht besteht, sollte man keine Zeit verlieren.
- Sofort den Tierarzt oder die Tierklinik anrufen, damit vorbereitende Maßnahmen ergriffen werden können und keine wertvolle Zeit verloren geht.
- Man kann auch eine andere Person mit dem Telefonanruf beauftragen und sofort in die Tierklinik fahren (falls der Tierarzt nicht offen hat).
Jede Minute kann wertvoll sein und über Leben und Tod entscheiden!
Was aber tun, wenn kein Tierarzt zu erreichen ist?
Für solche Fälle sollte man vom Tierarzt ein Instrument (dicke Hohlnadel) erhalten und die genaue Vorgehensweise gezeigt bekommen. Ansonsten kann so eine Punktion den Hund mehr verletzten, wie Erleichterung schaffen. Daher möchte ich dieses Vorgehen nicht weiter detailliert beschreiben. Am besten lässt man sich dies in einem Erste Hilfe Kurs zeigen, wie man bei einer Punktion vorgeht.
Autorin: Melanie Weber-Tilse
Auch wenn nach bestem Wissen und Gewissen gesundheitliche Themen verfasst wurden, können sich dennoch Fehler einschleichen, oder einen nicht mehr aktuellen wissenschaftlichen Stand darstellen, noch ersetzen sie den Rat fachkundiger Tierärzte. Die Autoren übernehmen keine Verantwortung für dessen Richtigkeit, alle Angaben sind stets ohne Gewähr. Foto: Wikipedia/Kalumet
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8 Kommentare
Ich denke, dass ich selbst nicht so eine Punktion durchführen könnte. Ich hätte viel zu viel Angst, meinen Hund zu verletzen, daher wünsche ich jedem Hundebesitzer, dass er nie in diese unglückliche Situation kommt!
Herzlichen Dank für diesen ausführlichen Beitrag zur Information.
Ich habe gerade einen 12-jährigen Bernhardiner das erste Mal in den Ferien für eine Woche. Am zweiten Abend, ich hatte Geburtstag (es gab kein ausserordentliches Futter für die Hunde – ich habe selber Zwei), sehe ich, dass es diesem Hund nicht gut geht und er total aufgebläht ist. Glücklicherweise konnte ich die Besitzerin erreichen und mit ihr absprechen, dass ich den üblichen TA des Hundes kontaktiere und auch während der Behandlung besprochen werden konnte, was gemacht wird.
Der durch sein Alter bereits „magere“ Hund (38 kg) wollte nicht mehr aus seinem Korb aufstehen; also kam die Tierärztin und versuchte einen Schlauch in den Magen zu bringen. Das klappte leider nicht. Gemeinsam konnten wir den Hund „überreden“ aufzustehen und in mein Auto bringen. TA und ich fuhren umgehend zur Praxis. Auch dort misslang es, den Schlauch in den Magen zu bringen. Also Röntgen. Der Magen des Hundes war angedreht (nicht ganz rum) – somit kam es zu der beschriebenen Punktion durch die Tierärztin. Endlich entwich das Gas. Danach konnte auch der Schlauch durch die Speiseröhre eingeführt werden, wo sich 3 Liter Wasser mit Trockenfutterresten angestaut hatten.
Um 3 Uhr morgens waren wir dann Zuhause und beide belämmert, er durch die Kurznarkosen, ich durch die Hilfestellung beim TA und die ganze Aufregung. Während der Nacht habe ich alle 2 Stunden kontrolliert, ob er wieder aufbläht. Glücklicherweise nicht.
Um halb 9 wollte ich mit ihm in den Garten. Er wollte wieder nicht aufstehen und ich war mir wirklich unsicher, ob er nicht wieder aufgebläht ist – der Bauch war so hart. Also rufe ich Besitzerin und TA an, schon in Panik, dass wohl sein letztes Stündchen geschlagen habe. Dann versuchte ich ihn nochmals mit Nachdruck zum Aufstehen zu bewegen — und er stand auf – YEAH. — wir gingen Richtung Auto und er machte 2 mal ausgiebig Pipi und dann war der Alte wieder der Alte und wollte am Liebsten einer Katze hinterher. Juhui! alles zurück – Besitzerin und TA informiert und den armen Kerl einen Tag fasten lassen und nur wenig Wasser trinken lassen (auf einmal max. einen Liter).
Heute ist der erste Tag, wo er wieder, aber nur Portionsweise, fressen kann und alles scheint gut zu sein. — Bei mir kriegt er sein Futter nur noch auf mindestens 2 Portionen verteilt!
Alles Gute REX und ein langes, gesundes Leben.
Auch mit Fixierung nach einer Magendrehung kann ein Hund diese nochmal bekommen – das Fixieren ist keine Garantie – Geldschneiderei mehr nicht. Spreche da aus Erfahrung. Leider. Die zweite Drehung trotz Fixierung überlebte der Kangal nicht.
Die Gastropexie ist praktisch ein Muss nach der Magendrehung, sie verringert die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung deutlich. Als Geldschneiderei kann man es nicht bezeichnen!
Was für ein Unsinn.
Welche Kosten entstehen denn dadurch ?
Der Bauchraum ist bei der Operation ja schon geöffnet und die Kosten sind eh schon entstanden. Der Magen wird nur noch fixiert. Natürlich gibt es trotztdem keine Garantie aber es wäre unverantwortlich, in dieser Situation keine Fixierung vorzunehmen, da das Risiko für die Zukunft deutlich verringert wird.
Unsere Dogge hatte 8x Magendrehung. 8x fixiert, 8x überlebt und mit 9,5 Jahren an Altersschwäche gestorben. Garantien gibt es für nichts…
meine größte Angst ist das ich es nicht mit bekomme wenn soewas passiert… hatte deine Dogge andere anzeichen als oben beschrieben? da Du ja leider viel erfahrung damit gemacht hast wäre ich sehr dankbar über den ablauf den du mit bekommen hast. Ich bedanke mich schonmal für die Antwort.
Sehr viele Hunde bekommen ihre Magendrehung nachts, in Ruhe. Manchmal ist schon ein Zusammenhang mit bestimmten Bewegungen herzustellen, aber oft kommt es zuerst zu einer Aufgasung, danach vielleicht zu einer teilweisen oder vollständigen Eindrehung. Auch die Aufgasung allein kann schon einen lebensbedrohlichen Zustand darstellen. Von einer Punktion, durch Laien durchgeführt, halte ich nichts.
Bei den ersten Anzeichen, auch ohne sichtbar aufgeblähten Bauch, so rasch als möglich zum Tierarzt! Unruhe, Anzeichen für Schmerzen, seltsames Wimmern, das man so gar nicht kennt, blasse Schleimhäute, erfolgloses Erbrechen, das meiste wurde hier ja aufgezählt.
Wer einen Risikopatienten (Verwandte erster Linie betroffen, Riesenrassen, etc) zu Hause hat, sollte sich mit dem Tierarzt absprechen, nicht jeder kann diese Not-OP durchführen, allein ist es besonders schwer. Besser man hat 2 oder 3 Telefonnummern bei der Hand!
Das um und auf ist eine rasche Behandlung, es zählt wirklich jede Minute.
Die einzige Möglichkeit zur Vorbeugung ist, 3 Mahlzeiten pro Tag, keinesfalls nur Trockenfutter, nichts verdorbenes, ranziges füttern.
Gegen Aufgasungen oder Licking Fits mit Luftschlucken gibt es auch Notfallmedikamente, Tierarzt fragen!
Tollwut beim Hund: Verlauf der tödlichen Krankheit
Das Wichtigste vorweg: Tollwut beim Hund ist extrem selten, gilt in Deutschland sogar als ausgerottet. Da der Verlauf der Krankheit jedoch immer tödlich endet, kann eine Impfung trotzdem sinnvoll sein. Lesen Sie hier, wie die Krankheit übertragen wird und durch welche Symptome sie sich äußert.
Tollwut beim Hund wird durch das sogenannte Lyssavirus ausgelöst. Ist die Krankheit erst einmal ausgebrochen, gibt es keine Heilung mehr. Sowohl infizierte Tiere als auch Menschen sterben an der Tollwut. Dem Ausbruch der Krankheit sollte daher mit regelmäßigen Schutzimpfungen vorgebeugt werden.
Wie Tollwut beim Hund übertragen wird
Tollwut beim Hund wird üblicherweise durch den Biss eines infizierten Tieres übertragen. Möglich ist theoretisch jedoch auch eine Ansteckung durch den Kontakt der Schleimhäute oder von Hautverletzungen mit dem Speichel kranker Tiere. In Europa sind, wenn überhaupt, Wildtiere wie Füchse, Dachse, Marder, prinzipiell auch Fledermäuse Überträger der Tollwut – die Gefahr, dass eine tollwütige Fledermaus einen Hund beißt oder auch nur in seine Nähe kommt, ist aber verschwindend gering. In den USA können außerdem Stinktiere und Waschbären Tollwut weiterverbreiten.
Gegen die Tollwut beim Fuchs, der als Hauptüberträger galt, wurden unter anderem in Deutschland, Frankreich, den Benelux-Ländern, der Tschechischen Republik und Italien zur sogenannten oralen Immunisierung Impfköder ausgelegt. Zerbeißt ein Fuchs den Köder, nimmt er einen Impfstoff auf und wird immun gegen das Tollwutvirus. Die Aktion hat Früchte getragen, nach und nach erkrankten immer weniger Füchse an Tollwut, konnten daher auch keine anderen Tiere anstecken, und seit 2008 gilt die Bundesrepublik als nahezu tollwutfrei.
Dennoch kann Ihr Vierbeiner sich zum Beispiel bei Reisen in Länder mit hohem Tollwutrisiko oder durch Tiere, die von dort kommen, mit dem Virus infizieren. Insbesondere Indien und der Rest Asiens sowie Afrika und Lateinamerika haben noch immer mit häufigen Tollwutfällen zu kämpfen. Dort können nicht nur Wildtiere, sondern auch streunende Hunde und Katzen das Virus übertragen.
Verlauf von Tollwut beim Hund
Nach einer Ansteckung mit Tollwut, lässt sich der Verlauf in drei Stadien gliedern:
● Die Prodromalphase als Anfangsstadium
● Die Exzitationsphase mit den typischen Tollwutsymptomen
● Die Paralysephase kurz vorm Tod
Zu Beginn sind die Krankheitssymptome noch recht diffus. Es macht sich eine Veränderung im Verhalten bemerkbar, der betroffene Hund wirkt nervös und unruhig. Zuvor ängstliche Hunde sind plötzlich nicht mehr so zurückhaltend, außerdem speichelt das Tier auffallend stark und leidet unter Schluckbeschwerden. Die Exzitationsphase geht daraufhin mit der für Tollwut charakteristischen Aggression einher; der Hund schnappt, beißt und ist übererregt. Am Ende erleidet das erkrankte Tier Lähmungserscheinungen, die schließlich in Bewusstlosigkeit münden und mit dem Tod enden.
Der Verlauf der Tollwut ist beim Hund sehr schnell, bereits nach wenigen Tagen ist das Endstadium erreicht. Allerdings sind die Symptome nicht immer gleich, der Verlauf kann variieren. Nur, dass die Krankheit stets tödlich endet, steht leider fest. Daher ist es zur Sicherheit ratsam, mit dem Tierarzt eine Tollwutimpfung zu besprechen, um den Vierbeiner zu schützen.
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Diese 5 Lebensmittel sind tabu für Hund´ und Katz´
Sind Schokolade, Weintrauben und Süßstoff wirklich so gefährlich für Haustiere, wie immer behauptet wird? Erfahren Sie in unserer Übersicht, welche 5 Lebensmittel für Hunde und Katzen tabu sind, welche Mengen tödlich sind und wie Sie im Vergiftungsfall am besten handeln.

Einmal kurz alleingelassen, schon ist das Unglück passiert! Schokolade kann für Ihren Hund tödlich sein!
Schokolade
Schokolade enthält Theobromin, ein Alkaloid, das natürlicherweise in der Kakaobohne vorkommt und für den Menschen ungefährlich, für Hunde und Katzen aber giftig ist, weil bei ihnen die Theobromin-Ausscheidung verlangsamt ist. Die Folge sind schwere Herz-Kreislauf-Probleme, die unter Umständen zum Tod des Tieres führen können.
Der Theobromin-Gehalt von Schokoladenprodukten hängt mit deren Kakaogehalt zusammen: So haben Kuvertüre und Zartbitter-Schokolade einen deutlich höheren Anteil an Theobromin als Milchschokolade. Generell gilt: Je dunkler die Schokolade, umso gefährlicher ist sie für unsere Lieblinge.
Übrigens wird Koffein in der Leber zu Theobromin verstoffwechselt, weswegen auch koffeinhaltige Produkte wie Kaffee für Hund und Katze tabu sind.
Gehalt Theobromin pro Gramm

Kuchenglasur enthält besonders viel Theobromin und ist aus diesem Grund gefährlicher als normale Schokolade.
Ein 10kg schwerer Hund kann also bereits nach dem Verzehr von 25g dunkler Schokolade (das entspricht einer Viertel-Tafel) erste Symptome zeigen und bereits nach dem Genuss von drei Vierteln einer Tafel sterben! Je kleiner der Hund, desto gefährdeter ist er: Für einen Chihuahua können zwei Stückchen Zartbitterschokolade schon tödlich sein.
Achtung: Besonders gefährlich sind Kuchenglasuren, da sie über einen sehr hohen Kakao- und damit Theobromin-Gehalt verfügen.
Weintrauben & Rosinen

Trauben und Rosinen können bei Hunden ein akutes Nierenversagen auslösen, das zum Tod der Tiere führt.
Besondere Vorsicht ist für Hundebesitzer bei Weintrauben und Rosinen geboten. Eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2005 untersuchte den Fall von 43 Hunden, von denen 20 nach dem Verzehr von Weintrauben oder Sultaninen starben. Die Menge der gefressenen Früchte reichte von einigen wenigen Trauben bis hin zu über einem Kilogramm.
Doch bereits 10g Trauben pro Kilogramm Körpergewicht können für Hunde giftig sein und zu einem akuten Nierenversagen führen. Die Ursache ist noch nicht bekannt, allerdings stellten Tierärzte in vergangenen Fällen eine zu hohe Calciumkonzentration und generell hohe Nierenwerte im Blut fest.
Mysteriös ist, dass manche Hunde ihr Leben lang Weintrauben fressen und keine Symptome zeigen. Ein verantwortungsvoller Hundebesitzer sollte seinem Hund dennoch das Fressen von Trauben verbieten, um auf Nummer sicher zu gehen. Rosinen sind übrigens noch gefährlicher als die frischen Früchte, weil durch den Wasserentzug beim Trocknen die Inhaltsstoffe in höherer Konzentration vorliegen.

Am besten gewöhnen Sie Ihren Hund erst gar nicht an das Fressen von Trauben, auch wenn große Hunde einige wenige Trauben fressen können, ohne Symptome zu zeigen.
Hat Ihr Hund etwas Ungewöhnliches gefressen und Sie sind sich nicht sicher, ob es giftig ist? Wir empfehlen bei einem solchen Fall immer einen Blick in die Giftdatenbank der Uni Zürich. Dort sind viele verschiedene Toxine mitsamt der toxischen bzw. tödlichen Dosis aufgelistet.
So funktioniert’s
Geben Sie einfach in das Suchfeld das fragliche Lebensmittel oder die Pflanze ein und klicken Sie dann auf „Veterinärtoxikologie“. Im Zweifelsfall rufen Sie den Tierarzt an und fragen dort nach.
Die Dosis macht das Gift
Geraten Sie nicht sofort in Panik. Wie Paracelsus schon sagte: Die Dosis macht das Gift. Zum Beispiel Knoblauch: Er kann eine Blutarmut bei Hund und Katze bewirken, allerdings erst ab 5 g/kg. Bis zu 10-18 g/Tier/Tag sind in der Regel unbedenklich – das entspricht 5-8 Knoblauchzehen. Vorsicht ist allerdings bei den Hunderassen Akita und Shiba Inus geboten – diese besitzen eine Mutation der roten Blutkörperchen und reagieren besonders sensibel auf Knoblauch, Zwiebeln und Co.

Aufgrund des hohen Süßstoffgehalts sind Bonbons für Katzen und Hunde sehr gefährlich.
Um auf seine Figur zu achten, verwendet jeder vierte Deutsche Diätprodukte. In diesen ist der Zucker oftmals durch den Süßstoff Xylitol oder Xylit ersetzt, der für Hunde und Katzen sehr giftig ist. Neben Diätwaren ist er vor allem in Kaugummi und Bonbons zu finden.
Xylit führt bei unseren Haustieren zu einer hohen Insulinausschüttung, was wiederum einen starken Abfall des Blutzuckerspiegels bewirkt. Die Tiere geraten in einen Zustand kritischen Unterzuckers: die Folge sind Krämpfe und im schlimmsten Fall ein Koma. Außerdem besteht bei einem starken Unterzucker die Gefahr eines Leberversagens, was zum Tod führen kann.
- Kaugummis, Bonbons (Ø 0,3g pro Stück)
- Zahnpasta, Mundwasser
- Diätschokolade
- Backwaren
Obst-Steine

Die Kerne von Steinobst wie Kirschen, Pfirsichen, Aprikosen oder Pflaumen enthalten Blausäure und sollten deswegen nicht von Katzen und Hunden zerbissen werden.
Die Kerne von Obst enthalten Zyankali, das auch als Blausäure bekannt ist. Zerbeißt der Hund oder die Katze beim Spielen oder Fressen die Steine, wird Blausäure freigesetzt und führt innerhalb weniger Sekunden zu Vergiftungserscheinungen und innerhalb von Minuten zum Tod.
Dieser tritt dadurch ein, dass die Blausäure anstelle von Sauerstoff an das dreiwertige Eisen bindet, das Teil der Atmungskette ist. Die Tiere ersticken also innerlich innerhalb kürzester Zeit, allerdings ist dazu ein Verzehr mehrerer Kerne notwendig.
Vorsicht geboten ist vor allem bei sogenannten „bitteren Aprikosenkernen“, die als Krebsprophylaxe angepriesen werden. Sie enthalten besonders viel Blausäure, weswegen schon einzelne Kerne zu Vergiftungserscheinungen bei Hund und Katze führen können.
Macadamia Nüsse
Bei Macadamia Nüssen unterscheidet man zwischen zwei essbaren und zwei ungenießbaren Sorten. Letztere schmecken bitter und enthalten cyanogene Glykoside, die auf ähnliche Weise wie Blausäure wirken.
Für Hunde und Katzen sind allerdings auch die für den Menschen ungefährlichen Arten giftig. Schon nach dem Genuss weniger Nüsse treten die ersten Symptome auf: Ein 15kg schwerer Hund reagiert bereits nach dem Verzehr von 4 Macadamia Nüssen mit Muskelzittern und Taumeln.
Bisher ist allerdings noch nicht bekannt, welcher der Inhaltstoffe dafür verantwortlich ist, sodass im Vergiftungsfall nur eine symptomatische Therapie möglich ist. Die gute Nachricht ist allerdings, dass sich die Patienten bereits nach 24 – 48 Stunden unter der Therapie vollständig erholen und keine Schäden zurückbleiben.
Mein Hund / meine Katze hat sich vergiftet – was tun?
Zunächst einmal sollten Sie Ruhe bewahren.
Im zweiten Schritt rufen Sie Ihren Tierarzt an und informieren ihn, was und welche Mengen das Tier gefressen hat. Nennen Sie dabei unbedingt auch den Zeitpunkt der vermuteten Toxinaufnahme.
Zeigen sich schon Symptome? Dann machen Sie sich gleich auf den Weg zum Tierarzt oder in die Klinik. Durch den vorherigen Anruf weiß der Tierarzt bereits Bescheid und kann alles für die Therapie bereitlegen, so dass Ihr Tier die besten Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung hat.
Weitere Lebensmittel, die Sie nicht füttern dürfen, finden Sie in einer Aufstellung der Tierarztpraxis Lübeck (PDF).
Achten Sie immer darauf, dass Ihre Haustiere nicht unbeaufsichtigt mit gefährlichen Lebensmitteln alleine sind. Sollte Ihre Katze oder Ihr Hund aber doch einmal etwas erwischen, bewahren Sie unbedingt Ruhe und informieren Sie Ihren Tierarzt über Ihren Verdacht.
Sollten Sie Fragen zu giftigen Lebensmitteln für Hunde oder Katzen haben, gibt Ihnen Ihr Tierarzt gerne Auskunft.
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Alle Jahre wieder kommt mit Weihnachten auch ganz unweigerlich Silvester und damit das Fest des Feuerwerks. Jedes Jahr macht man sich als Haustierbesitzer mit Tieren, […]
Der Hund im Alter – was bedeutet alt?
Viele gemeinsame Erlebnisse haben Mensch und Hund zusammen geschweißt
Viele Jahre lang war der Hund ein aktiver Begleiter, der alles mitgemacht hat. Er konnte stundenlang Bälle jagen, hat sich mit dem Erzfeind angelegt und sprang in jeden Tümpel. Jetzt liegt er neben einem und strahlt mehr Ruhe aus, als jemals zuvor. Der neue, pöbelnde Rüde im Revier wird kaum eines Blickes gewürdigt, dem Reh nur hinterher geblinzelt. Alte Hunde strahlen meist eine tiefe Abgeklärtheit und innere Ruhe aus. Viele Menschen genießen besonders die Senioren-Zeit ihres Hundes, die Beziehung ist inniger denn je, man versteht und vertraut sich blind. Der Hund weiß genau, was in welcher Situation von ihm erwartet wird und erträgt Wartezeiten mit stoischer Gelassenheit. Auch der Mensch erkennt in jedem Blick, in jeder Körperhaltung nach den vielen gemeinsamen Jahren genau, was in seinem Hund gerade vorgeht. Die Alltagsroutine funktioniert ohne Worte.
Chris Parfitt/flickr, im Alter fällt vieles schwerer
Dabei fordert das Alter Hunden auch einiges ab. Sie sehen und hören schlechter, die Gelenke schmerzen, die Blase drückt öfter, die Konzentration fällt schwerer. Ein alter Hund fordert natürlich auch den Menschen, durch die Gebrechen, vielleicht Unsauberkeit oder beginnende Demenz. Er braucht mehr Pflege, muss öfter vor die Tür und kann nicht mehr alles mitmachen. Verdient hat der treue alte Gefährte es, nun bestmöglich versorgt zu werden.
Wann ist ein Hund alt? Und was bedeutet “alt” eigentlich?
Die durchschnittliche Lebenserwartung von Hunden ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich angestiegen. Die wenigsten Hunde müssen noch tägliche, anstrengende Arbeit leisten, die medizinische Versorgung ist wesentlich besser geworden und der Hund hat sich vom Nutztier zum umsorgten Familienmitglied gewandelt.
Probleme der heutigen Zeit, die Hunde vorschnell “altern” lassen, sind vor allem mangelnde Bewegung und zu wenig geistige Herausforderungen sowie Übergewicht.
Eine Graue Schnauze und viel Gelassenheit – der Hund im Alter
Wie sich das Alter bemerkbar macht, ist unterschiedlich. Oft geht es mit mehr Muße einher, der Hund fordert weniger Beschäftigung und schläft mehr. Unter anderem dadurch wird Muskelmasse abgebaut, dafür setzen viele Hunde Fettpölsterchen an. Wie der Mensch bekommen auch Hunde graue Haare, da die Pigmentbildenden Zellen immer weniger effektiv arbeiten können. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab und Gehör, Nase und Augen funktionieren zunehmend schlechter. Da auch der Geschmackssinn betroffen sein kann, werden einige Hunde zu schlechten Essern oder mögen nur noch sehr geschmacksintensives Futter. Zahnstein und abgenutzte Gelenke können körperliche Beeinträchtigungen bedeuten.
Kleinen Hunden sieht man das Alter lange nicht an
Alte Hunde brauchen mehr Zeit, um sich auf neue Situationen einzustellen und neue Aufgaben zu verstehen, da sich Verknüpfungen im Gehirn nun langsamer bilden. Auf der anderen Seite ist es sehr wichtig, dem Senior immer wieder diese kleinen Denk-Herausforderungen zu bieten, auch für Hunde gilt: wer rastet, der rostet.
Dies alles ist ein langsamer Prozess und vor allem ein sehr individueller. Große Hunde “altern” meist schneller als kleine und übergewichtige Hunde mit zu wenig Bewegung schneller als schlanke und fitte Hunde. Daneben scheinen einige Hunde besonders gute Zellreparaturmechanismen aufzuweisen, es dauert lange, bis sie Anzeichen des Alterns erkennen lassen. Andere Hunde büßen dagegen trotz optimaler Haltung früh an Leistungsfähigkeit ein. Hier spielt auch die Genetik eine wichtige Rolle: sind die Vorfahren des Hundes sehr alt geworden, wird er selbst mit einiger Wahrscheinlichkeit auch ein hohes Alter erreichen. Vor allem bei sehr großen Rassen ist es daher auch unter diesem Aspekt sehr empfehlenswert, nach einem entsprechend guten Züchter zu suchen.
Hundejahre in Menschenjahren
Früher sagte man, dass ein Hundejahr 7 Menschenjahren entspricht. So einfach ist es natürlich nicht. Mit 12 Monaten ist der Hund im besten Teenageralter, danach läuft der Alterungsprozess langsamer ab. Es gibt mittlerweile einige komplexere Tabellen, die unter anderem auch die Größe des Hundes mit einbeziehen. So kann man grob sagen:
Für diesen sehr großen Hund sind seine 10 Jahre schon ein stolzes Alter
Kleinhund (bis 15kg): 12Monate = 17-19 Menschenjahre; 5 Jahre = 33 – 38 Menschenjahre; 10 Jahre = 60 – 65 Menschenjahre; 15 Jahre = 85 – 90 Menschenjahre
mittelgroßer Hund (um 25kg): 12Monate = 15-16 Menschenjahre; 5 Jahre = 40 – 45 Menschenjahre; 10 Jahre = 65 – 75 Menschenjahre; 15 Jahre = um 100 Menschenjahre
großer Hund (>40kg): 12Monate = 14 – 15 Menschenjahre; 5 Jahre = 45 – 50 Menschenjahre; 10 Jahre = 75 – 85 Menschenjahre; 15 Jahre = ein sehr großes Geschenk.
Wann ist die Zeit gekommen, den Hund gehen zu lassen?
Wann hat der Hund keine Lebensfreude mehr? Nicht immer leicht zu beantworten…
Wann ist die Zeit gekommen, einen treuen Freund, einen langjährigen Gefährten seine letzte Reise antreten zu lassen? Mit dieser Frage beschäftigt sich sicher niemand gerne. Leider sterben nur wenige Hunde friedlich im Schlaf, in den meisten Fällen muss der Mensch diese schwere Entscheidung treffen. Es ist nicht immer leicht zu sagen, ab wann der Hund keine Lebensqualität mehr hat oder auch, wie groß seine Schmerzen tatsächlich sind. Man möchte den Hund nicht sterben lassen, aber bis zu welchem Punkt handelt man noch im Sinne des Hundes?
Einige Menschen spüren, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wann der Hund gehen möchte. Ein guter Ratgeber ist aber auch der Tierarzt, der im Zweifelsfall eine unabhängige Einschätzung geben kann.
Die meisten Tierärzte schläfern auch Zuhause ein. So kann der Hund seine letzten Stunden und Minuten im Kreise der Familie in vertrauter Umgebung verbringen, statt noch einmal dem Stress einer Tierarztpraxis ausgesetzt zu sein. So schwer es einem fällt, man sollte unbedingt in seinen letzten Momenten bei seinem Tier bleiben und seinen alten Freund nicht alleine sterben lassen.
Eine Beerdigung im Garten ist nur nach Einholung einer Genehmigung bei der Stadt bzw. Gemeinde gestattet. Es kann allerdings auch Regionsabhängig grundsätzlich untersagt werden. Daneben gibt es immer mehr Tierfriedhöfe, auf denen man sein Tier bestatten lassen kann. Das gängigste Vorgehen von Hundebesitzern, die den Körper des Hundes nicht an die Tierkörperbeseitigungsanstalt übergeben möchten, ist aber das Einäschern. In dem Fall kann man die Asche seines Tieres mit Nachhause nehmen.
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