Was tun, wenn mein Hund sich erbricht?

Ist es schlimm, wenn Hunde kotzen müssen? | © cynoclub/Photodune.net
Mein Hund erbricht sich, ist das schlimm?
Nein! Wenn der eigene Hund sich erbricht, dann haben unerfahrene Halter meist schnell die große Panik. Warum geht es meinem Hund so schlecht, was kann ich tun, muss ich eigentlich etwas tun, oder stirbt mein Vierbeiner mir gleich weg? Okay, das war jetzt vielleicht etwas übertrieben, doch immer wieder werden mir solche Fragen gestellt, auch in dieser extremen Art und Weise. Viele Anfänger wissen einfach nicht weiter und können Erbrechen beim Hund nicht so richtig einordnen. Dann vergleichen sie es mit dem Menschen, der sich eigentlich nur dann erbricht, wenn er krank ist, oder es ihm richtig mies geht. Doch bei Hunden ist Erbrechen eben nicht sofort das große Drama, denn Tiere übergeben sich unter gewissen Umständen nun einmal, ohne dass es ihnen gleich abgrundtief schlecht gehen muss. Zum Beispiel wenn spontan das Futter gewechselt wird, wenn der Hund etwas nicht gut verträgt, im Sommer zu viel Gras gefressen hat, oder wenn er früh morgens auf leerem Magen schon rennen und laufen soll, immer dann übergeben sich Hunde unter Umständen, das ist vollkommen normal. Auch die Läufigkeit einer Hündin kann, gerade bei jungen Tieren, für ein wenig Hormonchaos sorgen, was dann ebenfalls schnell mal zu Erbrechen oder Durchfall führt. Auch hier geht die Welt nicht gleich unter, dem Hund geht es deshalb nicht pauschal schlecht. Im Gegenteil sogar, denn manchmal hilft das Übergeben regelrecht, damit es dem Vierbeiner schnell wieder gut geht. Quasi als natürlicher Impuls für Besserung.
Hund erbricht, was muss ich tun?
Ein Hund übergibt sich also durchaus mal, das hatten wir gerade bereits geklärt. Wobei es natürlich trotzdem auf gar keinen Fall die Regel, sondern die Ausnahme sein sollte. Also bitte nicht falsch verstehen. Wenn der Hund den ganzen Tag lang durchkotzt, dann stimmt definitiv etwas nicht und vermutlich ist er auch wirklich krank. Wenn er sich aber nach dem morgendlichen Spaziergang auf leeren Magen übergibt, dann ist eigentlich eine Minute danach wieder alles okay. Wenn er mal mit einem neuen Futter nicht zurechtkommt, dann kann es schon einmal sein, dass er würgen und brechen muss, doch danach ist wieder alles wie gehabt. Vor allem sollten Hundehalter also zunächst einmal ruhig bleiben und feststellen warum der eigene Hund sich gerade übergeben musste. Tiere sind eben etwas anders gepolt und es muss wirklich nicht aus jeder Mücke ein Elefant gemacht, tierische Probleme dürfen und sollten nicht vermenschlicht werden. Solange es nur einmal passiert und danach wieder alles gut ist, braucht sich also niemand ernsthafte Sorgen zu machen. Gerade im Sommer kann selbiges auch bei Hitze mal vorkommen, vor allem wenn der Hund zuvor viel Gras gefressen hast. Wenn also kein akuter Verdacht auf Krankheit etc. besteht, einfach erst mal ein wenig abwarten, denn hat sich das Thema meist von selbst erledigt. Sollte der Hund sich allerdings mehrmals und wiederholt über den Tag verteilt übergeben, ist der Besuch beim Tierarzt anzuraten. Ist es nur eine kleine Verstimmung, reicht meist ein paar Tage schonkost.
Schonkost für den Hund kochen
Wer jetzt Angst hat, das Schonkost eine komplizierte Sache ist, der irrt sich gewaltig. Im Grunde reicht es nämlich vollkommen aus, im Supermarkt ein Hähnchenbrustfilet zu kaufen, es ordentlich durchzukochen (unbedingt komplett durch) und dies dann über 2-3 Tage zu verfüttern. Hähnchen ist besonders gut verdaulich und wird von den meisten Hunden nur allzu gerne gefressen, weshalb es sich als ideale Schonkost anbietet. Wer möchte, kocht dazu noch ein paar Möhren mit und mischt diese, mit der Gabel zerdrückt, unter das gekochte Hähnchen. Einige Hunde mögen das aber nicht so gerne und im Normalfall reicht das Hähnchen vollkommen aus, um den Magen des Vierbeiners zu schonen. Um viel mehr geht es dabei am Ende auch gar nicht, deshalb sind diese ganzen Rezepte für angeblich so tolle Schonkost auch mehr oder minder nur Blödsinn. Das kommt halt dabei heraus, wenn Leute und Möchtegern-Experten zu viel Zeit haben. Wer will kann auch noch ein paar natürliche Nahrungsergänzungsmittel, in Form von Kräutertabletten und ähnliches unter das Futter mischen, die es überall zu kaufen gibt. Die Mischung ist meist weitgehend identisch, egal ob sie die Tabletten beim Tierarzt holen, oder im Online-Shop. Zum Beispiel gibt es Tabletten, oder auch diese Tropfen.
Zum Tierarzt, wenn der Hund sich erbricht?
Der Besuch beim Tierarzt ist immer dann angebracht, wenn es sich nicht um ein »spontanes« Erbrechen handelt. Wenn sich der Hund mehrmals hintereinander übergibt, vielleicht auch über den Tag verteilt würgt, dann stimmt einfach etwas nicht mit ihm. Hier kann ein Infekt die Ursache sein, genau so wie ein Giftköder. Letzteres ist leider immer wieder der Fall in unserer modernen und ziemlich kranken Welt, wo Tierliebe für viele einfach ein Fremdwort geworden ist. Sollte ihr Hund sich also nach dem Spaziergang immer wieder übergeben und sollte die Möglichkeit bestehen, dass er dort etwas gefressen hat, so kann dies im besten Fall ein totes Tier gewesen sein, im schlimmsten war es aber ein Giftköder. Darauf folgen meist Würgen und Erbrechen, ein Besuch beim Tierarzt ist dann selbstverständlich Pflicht. Allerdings hat das meist nichts mit dem »normalen« Erbrechen eines Hundes zu tun. Gerade Junge Hunde, die sich noch nicht an alles gewöhnt haben, übergeben sich oft hin und wieder, da braucht wirklich niemand sofort ein Drama draus machen. Genau das ist nämlich oft der Fall, wie mir scheint. Wenn der eigene Hund also nach starker Anstrengung mal würgen muss, dann war es wohl etwas zu viel für ihn, genau wie wenn er sich auf leeren Magen mal übergeben muss, oder im Sommer bei hoher Hitze. Erst wenn er sich des Öfteren übergibt, einen schlappen, kränklichen Eindruck macht, oder Gefahr besteht, dass er draußen etwas Unbekanntes gefressen haben könnte, erst dann ist ein Besuch beim Tierarzt wirklich anzuraten. Meist übergeben sich Hunde aber eben nur, weil sie etwas nicht vertragen haben, zu stark beansprucht wurden oder ähnliches. Kein Grund zur Panik also.
Erbrechen beim Hund
Erbrechen bei Hunden ist an sich keine eigenständige Erkrankung. Als Reinigungsfunktion des Körpers handelt es sich um ein zwar recht häufiges, aber meist eher harmloses Phänomen und Symptom. Erbrechen tritt auch als Symptom innerer Krankheiten unterschiedlicher Schwere auf, die zum Teil lebensbedrohend sein können. Beispielhaft seien hier die tückische Magendrehung und Vergiftungen genannt. Hundehalter sollten daher sehr aufmerksam werden, wenn das Symptom Erbrechen massiv auftritt oder länger als 24 Stunden andauert. Zur Einschätzung der Situation sind weitere auffällige Symptome entscheidend, die das Erbrechen begleiten. Zusätzliche echte Schockzustände, wie sie bei Vergiftungen und der Magendrehung auftreten, sind ein absolutes Alarmsignal. In diesen Fällen ist unverzügliche tierärztliche Hilfe geboten.
Erbrechen - was ist das?
Erbrechen wird auch als Vomitus bezeichnet. Damit wird das Hochwürgen von halbverdautem Futter, das mit Gallenflüssigkeit vermischt ist, bezeichnet. Unter Umständen wird nur Gallenflüssigkeit herausgewürgt. In seltenen Fällen wird Blut erbrochen. Seiner Natur nach ist Erbrechen ein Schutzreflex des Organismus, mit dem Fremdkörper, Parasiten und verdorbenes Futter schnell wieder aus dem Körper ausgeschieden werden. Oft provozieren Hunde den Vorgang des Erbrechens selbst durch den Verzehr bestimmter Gräser.
Hunde ziehen zum Erbrechen die Bauchmuskulatur und das Zwerchfell zusammen. Sie erzeugen damit einen Unterdruck in der Brust sowie einen Überdruck im Bauch, in dem sie den Schnauzenraum und den Kehlkopf geschlossen lassen. Erbrechen kostet das Tier viel Kraft, besonders wenn es lang andauernd ist. Außerdem geht es unter Umständen mit einem heftigen Flüssigkeitsverlust einher, der gerade auch Welpen bedroht.
Ursachen für Erbrechen
Der Vomitus ist nicht rassespezifisch geprägt. Fast alle Hunde erbrechen ab und an einmal, so dass jeder Hundehalter das Phänomen kennt. Rassespezifisch prädestiniert können bestimmte Grunderkrankungen sein, die von Erbrechen als Symptom begleitet werden.
- Akutes Erbrechen - sporadischer Vomitus, der weniger als zwei Wochen andauert.
- Chronisches Erbrechen - das Tier erbricht regelmäßig über einen Zeitraum von mehr als zwei Wochen.
Spontanes, akutes Erbrechen beruht häufig auf:
- Verzehr von verdorbenem Futter
- zu schnellem, schlingendem Fressen
- verschluckten Fremdkörpern
- Vergiftungen
- Futterumstellungen, an die sich das Tier noch nicht gewöhnt hat
- leichten, akuten Magenschleimhautentzündungen
- Stress und Nervosität bei sensiblen Hunden
- Reisekrankheit zum Beispiel beim Autofahren
- Erbrechen als Nebenwirkung von Medikamenten
Auch bestimmte Infektionen und Grunderkrankungen führen zu akutem und chronischem Erbrechen:
- Infektionen mit Würmern
- Infektionen mit Giardien
- Infektionen mit Staupe-Erregern
- Leishmaniose, Parvovirose, Staupe, Leptospirose
- Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre
- Magen-Darm-Entzündungen verschiedener Genese
- Magendrehung
- Erkrankungen der Leber
- Bauchspeicheldrüsenentzündung
- Diabetes Mellitus
- verschiedene Nierenerkrankungen
- Tumorerkrankungen
- Herzkrankheit
Erscheinungsformen des Erbrechens - Erbrechen als Symptom
Vomitus ist nicht gleich Vomitus. Das einfache, meist einmalige, vom Hund durch Grasverzehr in Gang gesetzte Erbrechen unterscheidet sich von den massiven Formen, die von reichlich gelber Galle und teilweise auch von Blut begleitet werden. Letztere Fälle sind regelmäßig als schwerwiegender einzuschätzen. Ernst kann die Lage auch werden, wenn das Tier ständig nur Gallenflüssigkeit und/oder Blut hervorwürgt.
Der Hundehalter muss immer das Gesamtgeschehen und mögliche Begleitsymptome beobachten. So macht sich die lebensbedrohliche Magendrehung etwa zwei Stunden nach Futteraufnahme nicht etwa durch besonders massives Erbrechen bemerkbar: Charakteristisch sind vielmehr ständige Versuche zu erbrechen, die von einem zügig weiter wachsenden Blähbauch und einer zunehmenden Teilnahmelosigkeit des Hundes begleitet werden. All dies mündet schließlich in einen veritablen Schockzustand ein. Ohne Operation stirbt das Tier an der Magendrehung.
Prüfung der Umstände durch den Hundehalter
Der Hundehalter sollte folgende Merkmale prüfen, um sich über den Zustand seines Hundes und die Notwendigkeit eines Tierarztbesuches klar zu werden:
- Geruch des Erbrochenen? Prägnanter Geruch lässt eventuell auf Giftverzehr schließen - Tierarztbesuch ist angeraten.
- Wie oft erbricht das Tier? - Dauert es permanent an, sollte der Tierarzt konsultiert werden.
- Leidet das Tier unter Dehydrierung? Man stellt dies fest, indem man eine Hautfalte am Rücken hochzieht. Schnellt die Haut nicht unverzüglich in den ursprünglichen Zustand zurück, ist der Flüssigkeitsverlust zu groß. Sofort zum Tierarzt.
- Zittert oder friert der Hund, zeigt Schocksymptome wie Teilnahmelosigkeit, ungewöhnliche
Koordinationsschwierigkeiten oder andere Auffälligkeiten ist der Tierarzt zu konsultieren.
werden. Diese entstehen, wenn sich Blut mit Salzsäure im Magen verbindet.
Diagnose und Behandlung bei unklarem Erbrechen
Häufiges Erbrechen ist fast immer ein zunächst unklares Symptom, das bei längerer Dauer und oder massiver Schwächung des Hundes der Ursachenabklärung bedarf. Ein Tierarzt wird mit Blutuntersuchungen, Röntgenbildern, Magenspiegelungen oder den Einsatz eines Ultraschallgerätes nach den Ursachen forschen. Auch wird der Veterinär nach aussagekräftigen weiteren Symptomen wie Durchfall, Fieber, Schwäche, Schmerzen sowie ähnlichem Ausschau halten und den Hundehalter dazu befragen.
Behandlung bei Erbrechen des Hunds
Die Behandlung bei Erbrechen kann sehr unterschiedlich aussehen. Sie hängt davon ab, ob zunächst beziehungsweise insgesamt nur das Symptom Erbrechen behandelt wird oder aber ebenfalls eine vorliegende Grunderkrankung therapiert wird. Dabei muss auch deutlich sein, dass der Vomitus als natürliche Schutzfunktion des Körpers als solche nicht einfach unterdrückt werden sollte. Gifte und Fremdkörper müssen den Körper auf schnellstem Weg verlassen. Diese Funktion sollte nicht behindert werden.
Schulmedizinische symptomatische Behandlung durch den Tierarzt
Tierärzte behandeln das Symptom Erbrechen mit Arzneimitteln aus der Wirkstoffklasse der Antiemetika. Typische Wirkstoffe sind Droperidol, Metoclopramid und Dramamin. Ein hoher Flüssigkeitsverlust wird durch Elektrolytgaben oder bei starkem Erbrechen sowie begleitendem Durchfall durch einen intravenösen Anschluss an den Tropf gewährleistet.
Symptomatische Homöopathie
Die Homöopathie stellt verschiedene Mittel für akutes Erbrechen zur Verfügung, von denen in der Akutdosierung stündlich eine Tablette beziehungsweise fünf Globuli gegeben werden können:
Für den Kauf von homöopathischen Mitteln empfehlen wir die deutsche Versandapotheke medpex.
Hausmittel und pflanzliche Mittel
Das natürlichste Mittel bei einfachem Erbrechen ist das Fasten. 24 Stunden sollte das Tier keine Nahrung aufnehmen. Bewährt hat sich auch die Gabe von Eiswasser in kleinen Mengen. Insgesamt muss die Flüssigkeitsversorgung beim Vomitus sichergestellt werden. Es ist anzuraten, dem Trinkwasser Elektrolytpulver, das in der Apotheke erhältlich ist, zuzufügen. Bei verdorbenem Futter und anderen nicht lebensbedrohlichen toxischen Produkten ist medizinische Kohle sehr bewährt, die in verschiedenen Darreichungsformen - meist als Pulver - ebenfalls in der Apotheke erhältlich ist. Lauwarmer Kamillentee kann bei Magenschmerzen hilfreich sein, wenn das Tier ihn annimmt.
Erbrechen vorbeugen
Eine Serie von einfachem Erbrechen ist durch das beschriebene Fasten oft gut zu beruhigen.
Das Anfüttern nach dem Fasten sollte in kleinen Portionen und ganz allmählich erfolgen.
Das unbehandelte Erbrechen und seine Folgen
Da andauerndes Erbrechen lebensbedrohliche Gründe haben kann, kann das Tier an der Grunderkrankung oder begleitendem Schock sterben. Magendrehung, Vergiftungen sowie Magendurchbrüche und innere Blutungen sind zu als Beispiele zu nennen. Der Vomitus selbst kann unbehandelt das Tier bis zur Austrocknung und zum Kollaps schwächen. Erbrechen begleitet viele ernste Erkrankungen, die möglichst frühzeitig behandelt werden müssen, um einen vollständigen Heilungserfolg zu sichern.
Etwa 8 Mio. Hunde leben in deutschen Haushalten - gesorgt wird sich um die Vierbeiner wie um das eigene Kind. Mit dieser Seite möchte ich euch gern leicht verständliche Informationen rund um die Hundegesundheit zur Verfügung stellen. Zur Seite steht mir eine Tierheilpraktikerin, die das ganze fachlich abrundet.
Themen-übersicht
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.
Hund spuckt galle
Mode von bonprix
Alle Größen - 1 Preis!
Mode, Technik u.v.m.
Möbel, Mode u.v.m.

Ursachen und Behandlung
Erbrechen beim Hund
20.02.2015, 15:54 Uhr | uc (CF)

Wenn Sie bemerken, dass Ihr Hund erbricht, sollten Sie sein Verhalten sehr genau beobachten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Einmaliges Erbrechen beim Hund kann viele Gründe haben und ist meist harmlos. Kommt es aber mehrmals vor, sollten Sie genauer untersuchen, ob Ihr Vierbeiner vielleicht krank ist.
Harmlose Ursachen für Erbrechen beim Hund
Das Erbrechen ist generell, sowohl beim Menschen als auch beim Tier, eine Schutzfunktion. Es ermöglicht die schnelle Entleerung des Magens, wenn in diesen beispielsweise Giftstoffe gelangt sind. Hunde erbrechen allerdings noch wesentlich schneller und häufiger als Menschen und müssen deshalb nicht unbedingt krank sein. Es kann schon ausreichen, dass Ihr Haustier eine große Menge schwer verdaulicher Kost zu sich genommen hat, gegen die der Magen rebelliert.
In diesem Fall ist es für den Hund ein großer Vorteil, dass er den Mageninhalt schnell von sich geben kann. Ein Hund übergibt sich beispielsweise nach einer Futterumstellung, wenn er zu rasch zu viel gefressen hat, weil ihm die neue Nahrung besonders schmeckt. Es kann aber auch der Fall sein, dass Ihr Hund das neue Futter nicht sofort verträgt, weil sich sein Verdauungssystem erst darauf einstellen muss. Falls Sie einen Futterwechsel planen, sollte dieser daher unbedingt in kleinen Schritten erfolgen.
Hundekosten: Damit müssen Sie rechnen








Foto-Serie mit 6 Bildern
Ist der Hund doch krank?
Hinter der Magenentleerung kann aber auch eine schwerwiegendere Ursache stecken. Vor allem, wenn sich Ihr Tier mehr als einmal übergibt, weist das darauf hin, dass es krank ist. Wenn das Erbrechen beim Hund kurz hintereinander immer wieder auftritt oder Ihr Tier sich mehr als fünfmal am Tag übergeben hat, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, rät die Tierarztpraxis Schuh in Mainz auf ihrer Internetseite.
Auch, wenn Ihr Vierbeiner an Bauchschmerzen und Durchfall leidet, schwach wirkt oder keinen Kot absetzen kann, ist medizinischer Rat nötig. Ernste Symptome liegen außerdem vor, wenn Sie Blut im Erbrochenen entdecken und Ihr Hund Fieber hat, also eine Körpertemperatur von mehr als 39 Grad Celsius aufweist. Blut kann zum Beispiel ein Zeichen für eine Vergiftung, aber auch für ein Magengeschwür sein.
Wasser statt Festkost reichen
Merken Sie sich, wie das Erbrochene aussah, wenn Sie den Tierarzt aufsuchen. Gelber Schleim hängt meist mit einer Störung im Darm zusammen, während unverdautes Futter auf eine Ursache im Magen hinweist, erklärt das Fachmagazin "Dogs". Fragen Sie sich auch, was das Tier gefressen haben könnte.
War es vielleicht ein Spielzeug oder ein Knochen? Solange Sie noch nicht sicher sind, ob das Erbrechen beim Hund einen ernsten Hintergrund hat und er krank ist, sollten Sie ihm ausreichend Wasser, aber kein Futter geben. Falls das Erbrechen nach 24 Stunden nicht aufhört, ist der Gang zum Tierarzt unvermeidlich.
Behandlung durch den Tierarzt
Um herauszufinden, was Ihrem Liebling fehlt, kann der Tierarzt unter anderem Röntgenaufnahmen, Ultraschall oder eine Blutanalyse durchführen. Je nachdem, welche Ursachen der Mediziner für das Erbrechen beim Hund feststellt, verschreibt er dann eventuell Medikamente, ordnet eine Kur an oder führt eine Operation durch.
Sobald es Ihrem Hund besser geht, können Sie ihn langsam mit Schonkost wie gekochten Kartoffeln, Nudeln oder fettarmem Hühnchenfleisch versorgen. Auch hierbei sollten Sie aber Rücksprache mit dem Tierarzt halten.
Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion.
Aktuelle Leserdiskussionen und Kommentare finden Sie auf unserer Übersichtsseite.
Mein Hund erbricht Gelb..
Hallo, ich bin heute Morgen aus alles Wolken gefallen, als mein Hund beim Gassi gehen auf einmal stehen bleibt, und würgt. Da kotzte er dann auch, sowas gelbes schaumiges.. denke mal schleim mit Speichel. Hellgelb.
Muss ich mir jetzt sorgen machen ? Es steht im Internet, das es eine übersäuerung vom Magen sein kann, wenn er Abends z.B. nichts mehr gegessen hat, aber gestern Abend als ich von der Spätschicht kam, hat er noch was gefressen, das war so um 12 Uhr rum. Und um 10:00 Uhr heute Morgen bin ich mit ihm raus.
Kann mir einer helfen und sagen ob das was schlimmes ist ?
10 Antworten

Das erbrechen ist oftmals normal, da Hunde manchmal Gras essen.
Dies ist kein bisschen dragisch. Also keine Angst das ist "Normal"

Das muss nichts schlimmes sein. Etwas Diät kann nicht schaden. Also vorsichtig mit dem Futter. Es soll erstmal alles wieder ins Lot kommen. Wenn er allerdings weiter die Symptome hat sollte er zum TA.

Grundsätzlich ist dieses würgen / erbrechen eine ganz normale Schutz-Reaktion, wenn er gesund ist. Bei meinen Hunden habe ich es des öfteren gesehen, wenn sie Fremdkörper oder Gras gefressen hatten oder große Knochenbrocken gefressen hatten. Die Wölfin würgt auch ihre Nahrung, schon vorverdaut, für die Welpen aus. Von Rasse zu Rasse unterschiedlich ausgeprägt, kommt das auch bei unseren "zivilisierten" Hunden auch noch vor. Nur wenn es gehäuft auftritt, würde ich zum TA gehen. z.B. wenn sie zuviel Büffelhautknochen bekommen, übersäuert der Magen. Darum bekommt Unserer, wenn dann nur einmal die Woche Büffelhautknochen. Bei Kalbsknochen habe ich es noch nie beobachtet.

Dein Hunde hat Galle gekotzt. Wenn es einmalig war, mach dir keinen Kopf drum. Sollte er sich häufiger übergeben gibst ihm nur Reis und wenn es nach einem Tag nicht besser ist zum TA. Sollte es ein Welpe oder sehr junger Hund sein würde ich aber sofort zum TA gehen!

Immer wenn wir uns nicht sicher sind ob es bei unseren Hund normalist wie er sich ergibt,dannn gehen wir gleich noch zum Arzt. Wir könnten es uns nie verzeihen wenn ihm etwas passiert ohne dass wir etwasversucht haben zu tun. Ich meine würde er sterben. Unser Hund hat schon auf mehrere arten gekotzt und bei einer da war er wirklich krank und es war gut , dass wir zum artzt gegagen sind!Wenn es nichts schlimmes ist ist es ja auch nicht so schlimm.

klingt für mich nach nüchtern erbrechen, das hat meine hündin auch, wenn sie sehr hungrig ist, z.B. wenn wir ihr mal 1 stunde später zu fressen geben, dann erbricht sie manchmal. das gibts auch bei menschen. wenn es nach dem nächsten fressen nicht besser wird würde ich mal zu TA gehen

DAs findest du komisch? Mein Hund hat mal weiß gekackt ;).
Erbrechen bei Tieren kann viele Gründe haben. Die Farbe kommt wohl eher von dem was er gegessen hat.

Achso, was ich noch vergaßp, er liegt nur auf der Couch rum. Sonst kommt er immer gucken was ich mache, wenn ich das Zimmer verlasse. Jetzt hebt er nichtmal mehr den Kopf um zu sehen wo ich hin gehe. :(

Du würdest bei einer Magenverstimmung auch nicht toben. Dennoch kann das nur eine vorübergehende Unannehmlichkeit seit.

Warte es ab ob sich das heute gibt,das passiert wenn der Magen leer ist,hol ein viertel Pfund Beefmett und einen reisbeutel und koch das ohne Gewürze auf (ca 8 minuten kochen lassen,kontolliere ob der Reis gar ist.)Gebe Ihm davon,dann wird es wieder.

wenn hunde einen leeren magen haben, dann erbrechen sie gelb, das ist normal.. war damit mal beim ta! gib ihm was zu fressen und es ist vorbei!
Auch interessant
hey . mein hund hatte die nacht durchfall (hat mich die ganze nacht deswegen wach gehalten .. weil sie von einem zum anderen ort gegangen ist und sich hingelegt hat .. und das bis 5 uhr die nacht .. habe meinen hund nun fasten lassen .. sprich das futter hochgestellt und viel wasser hingestellt.. so wie es der nottierarzt mir am telefon sagte .. war gerade mit ihr draußen .. nun erbricht sie gelb (denke mal ist galle vom hunger .. da sie auch hier rum scheicht und futter sucht) wielange soll ich das noch durchziehen mit dem fasten?? hochgestellt hab ich es die nacht um 1.30uhr ca. als sie das erste mal flüssigen kot absetzte .. soll ich das bis heute abend durchziehen ? bis morgen früh? oder wielange?? vllt. hat ja jemand nen bisschen ahnung .. durch eigene hunde ..
würd mich über ne anwort freuen. lg jutta
Hallo, unser Hund hat heute Morgen im Garten einen halben Tauben-Flügel gefressen und würgt sehr oft seit dem. (der Tauben-Flügel kommt wahrscheinlich von einem erfassten Tier der Katze oder so).
Ich danke im Voraus für eure Antworten
Hallo, ich habe meiner Hündin heute um 10 Uhr die Tablette Traumeel gegeben, die ich frisch von meiner Tierärtzin erhalten habe. Seitdem hat sie sich schon 4x übergeben. Ist das normal? Oder liegt das vielleicht daran, das sie sich überfressen hat oder eher doch einen Magendarm-Infekt hat. Ich danke euch für eure Antworten!
mein chiahuahua, männlich, ca. 14 jahre hat oft gelblichen schleim an seinem Penis, was könnte es sein? ich war vor paar wochen mit ihm beim tierarzt, wegen der impfung, mit ihm ist alles ok. auf das tropfen hatte ich vergessen dem TA drauf anzusprechen, erst in letzter zeit hinterlässt er immer öfter solcher Tropfen.
er ist nicht kastriert. besonders auffällig hinterlässt er tropfen,wenn er frisst oder nach dem fressen.
es liegt aber nicht daran, dass er pipi muss
kennt ihr das auch bei euren hunden?
hilfe bitte.. mein hund würgt sein ca 1 1/2 stunden und erbricht dabei als weißen schleim. manchmal würgt er nur und es kommt nicht und dann kommt mal riiichtig viel.. ich habe so eine angst.. ich lebe auf den dorf, der tierarzt ist zu der nächste ist 30 km weit entfernt..
bitte helft mir.. :'(
Hallo,mein Hund hat heute Morgen durchfall bekommen und hat sich auch einmal übergeben. Es ist bis jezt auch besser geworden und ich bin mir ziemlich sicher das das davon kommt das ich gestern eine andere futtermarke (nassfutter) genommen habe. Sie ist dann einmal mit dem Po auf der wiese gerobbt sozusagen.Meine frage ist was das zu bedeuten hat und ob ich noch abwarten oder sofort zum TA soll.
Danke für eure Hilfe
Hallo Leute :) Mein Hund hat gestern alles was sie gegessen hat wieder rausgebrochen . alls ich heute aufgestanden bin war wider der ganze Boden voll . was könnte das sein ? ist seit gestern morgen so . Danke im Vorraus :)
Weiß jemand, wie die Frau heißt, die in der aktuellen Almased-Werbung im gelben Bikini mit Hund am Strand entlangläuft?
Also wenn der hund meiner Freundin wütend ist oder sich freut .. naja halt aufgeregt ist bekommt er so nen gelben leuchtenden Schimmer über den Augen Weiss jemand vllt was das ist oder warum er das macht? Ich hab das vorher noch nie gesehen o:
Seit Wochen frage ich mich, wer diese gutaussehende Schauspielerin bzw. das Model aus der Almased Werbung ist. Ihr habt die Werbung sicher schon gesehen: Markenzeichen ein gelber Bikini und ein Mops. Es gab einmal die Werbung, wo sie am Strand mit dem Hund lang läuft und dann die vor Weihnachten, wo sie vor dem Haus Ihres Freundes/Manns vor fährt und ihre hammer Figur präsentiert, einmal in einem Abendkleid, einmal im gelben Bikini, wie man ihn aus der anderen Werbung kennt. Um schonmal vorweg zu nehmen, wer es nicht ist (das liest man manchmal auf anderen Seiten): - Iskra Lawrence ist es nicht, die ist in der selben Werbung, wo gesuchtes Model am Strand zu sehen ist, beim Anprobieren eines Hochzeitskleids zu sehen. - Sarah Diener ist es auch nicht, die ist danach zu sehen, wie sie aus einem Glas Almased trinkt. - Ingrid Michaelson ist es auch nicht, von der stammt nur der Song in der Werbung, sie ist ncht dort zu sehen.
Hallo Mein Hund erbricht seit Heute morgen 3 Uhr mehrmals am Tag (bisher hat sie 5 mal erbrochen ) im Erbrochenen haben wir eben bei der genaueren Begutachtung Blut festgestellt . Nun mache ich mir ernsthafte sorgen um die Gesundheit meines Hundes . Ich bitte um schnelle Antwort . Danke
Seit ich neues futter [PetBalance Medica Hund Hypoallergen] für ihn gekauft habe würgt er die ganze zeit und heute hat er schleim und schlaum in farbe seines futters gekotzt . Er kratzt sich jetzt auch häufig Habt ihr schonmal erfahrungen mit dem futter gemacht ? Und was soll ich jetzt machen?
Hallo. Meine Hündin würgt und erbricht seit heute Nacht gelben Schleim und Schaum. Ansich wirkt sie sehr fit frisst und trinkt auch und das Futter kommt nicht mit hoch. Jetzt muss ich zu geben. Das sie gestern eine Frikadelle vom Tisch ergattert hat. Eigentlich bekommt sie oft abgespültes hähnchen Fleisch nach dem essen oder auch mal was abgelutschtes vom Tisch. Aber so eine direkte deftig Gewürzte Frikadelle eher nicht. Könnte das davon sein? Ich weiß das sie draußen nix gefressen hat da sie hauptsächlich nur im Garten ist und gestern bei dem Wetter auch eigentlich eher weniger raus wollte. Nun ja bin nicht so der sofortige tierarzt Renner allerdings macht mir das jetzt schon sehr große Sorgen. Abgezählt hat sie inklusive der Nacht Aktion heute 5 mal. Es ist aber svjon besser das letzte mal ist jetzt 5 std her.
Hund erbricht morgens Magensäure
Hallo, ich habe mir letzten Donnerstag einen Hund aus dem Tierheim geholt nach den ersten Schwierigkeiten mit der Futterumstellung hat er sich jetzt gut eingelebt frisst ordentlich und ist auch putzmunter. Seid 2 Tagen erbricht er allerdings morgens bevor ich ihn das Futter gebe Magensäure/Galle (ist gelb und schaumig). Meistens wird das ja mit Gras fressen in Verbindung gebracht er hat ab und an Gras gefressen als er die Probleme mit der Futterumstellung hatte seid 3 Tagen rupft er keinen Grashalm mehr.
Angabe zum Hund: 7 Jahre, Rüde, Schäferhund-Schnauzer Mix
Ich weiß erstmal das dies nicht besonders schlimm ist wollte nur mal fragen ob jemand damit schon Erfahrungen hat und mir sagen kann was man dagegen tun kann.
Schon mal vielen Dank Rabbit 5
6 Antworten

Hallo Pabbit5! VieleTierschutzhunde leiden unter Angst während ihrer Eingewöhnungszeit. Stress fährt den Hormonspiegel deines Hundes sehr hoch und zuviel Cortisol, Aldosteron, im Körper behindert den Schutz des Magens.Daher kommt auch das viele Wassertrinken. Ich vermute mal, dass es sich um ein Stressymptom bei deinem Hund handelt. Eine Stressgastritis. Die Lebensumstellung, die Futterumstellung, usw. Was hilft? Magnesium phosphoricum D6 wäre eine homöopatische Hilfe. Viel Ruhe und in den ersten Wochen ist weniger - mehr! Keine zu langen Spaziergänge. . lass ihn erst mal richtig ankommen..
Biete ihm erstmal eine Diät mit Reis und Huhn,oder Pute 50%-50%an. Lass ihn viel schlafen Keine Zerr oder Rennspiele, Wenn es nicht besser wird musst du zum Tierarzt! Ich wünsche euch alles Gute Ilsemarie

eine tolle hilfreiche Antwort.

Vielen Dank für die Antwort ist sehr detailreich, hatte nur die letzten 2 Tage morgens gebrochen heute hat er dies schon nicht mehr gemacht. Allerdings wäre das "Spielverbot" für diesen Hund der Tod^^ und auch Ruhe ist für ihn ein Fremdwort denke aber das schlimmste ist Überstanden

Danke für den Stern! Darf ich dir noch ein Buch empfehlen. Es heißt Stress bei Hunden - geschrieben von Clarissa von Reinhardt und Martina Nagel. Erschienen im Animal Learnverlag Das erklärt sehr viel. Ich würde dir auch gerne noch etwas zu dem Thema - keine Renn und Wurf und Zerrspiele sagen, aber nur soviel - dass sind alles Spiele aus dem "Jagdverhalten" heraus und fahren den Hormonspielgel eines Hundes extrem hoch. Suchspiele, Geschicklichkeitsspiele und deren mehr sind natürlich erlaubt Nasenarbeit wäre super. Ein sehr toller Link für Hundespiele ist "spassmithund.de" Alles Gute!

Vor Aufregung läuft gleich Magensäure am Morgen. Gib ihm gleich beim Aufstehen, ein paar Hundekekse oder eine gekochte Kartoffel oder Haferflocken. Den Hund solltest du eh 2x am Tag füttern, dann wird der Magen auch nicht so leer.

Mein Hund bekommt immer morgens und abends seine Ration zwischen durch dann eben nur Leckeri oder mal was kleines.

Zeigt der Hund irgendwelche weiteren Symptome? Geh zum Arzt! Wart nicht bis es aufhört, das tut dem Hund sicher nicht gut!

Der Hund ist sonst vollkommen gesund, viele Hunde machen das ist nicht schlimm nur eben nicht schön das jeden Tag aufzuwischen^^

gras fressen ist nicht schlimm. daran liegt es vermutlich eh nicht. vielleicht solltest du mal zum arzt, wenn der hund das oft macht! es ist nicht ungefährlich und schädigt die speiseröhre (außerdem. wer wischt gerne hundegalle auf?) es könnte sein, dass der hund etwas falsches verschluckt hatm beim gassigehen ect.
naja, vielleicht solltest du das futter auch untersuchen lassen, weil wenn damit etwas nicht stimmt.

Tatsache ist erstmal das es keine Galle ist habe dies nur mit geschrieben weil viele Hundebesitzer der Meinung sind sie wäre es ;) Galle ist grün und wird in den Dickdarm abgegeben es ist nicht möglich das die oben rauskommt.
Der Hund macht das seid 2 Tagen, am Futter kann es nicht liegen er bekommt Trofu von Winston (Rossmann) zumal das Futter ja drin bleibt wenn er damit Probleme hätte wird auch das rauskommen (so wie vor 5 Tagen das andere;) )
Wenn das in ein paar Tagen nicht aufhört rufe ich den Arzt sowie so an aber wirklich helfen wird der mir nicht können, wüsste nicht wie er das machen sollte

Es gibt viele wirksame Tier-Medikente. Was auch helfen kann bei Magenverstimmung ist Hüttenkäse .

Das haben Hunde manchmal. Meiner macht das auch ab und zu, ich vermute, dass das mit /um es mal vorsichtig zu sagen) "Appetit" zu tun hat. Naja: manche Hunde sind eben schon mal gierig nach Fressen und wenn sie dann nicht fix was kriegen, ko***n sie dann schon mal.
Aufwischen, Gassi gehen, dann Fresschen geben.

Ja nur macht er das immer zwischen 7 und 8 Uhr früh Futter bekommt er aber dann erst um 9 wenn nicht noch etwas später. Jetzt hab ich noch Laminat in 1 Monat zieh ich um wenn ich dann Teppich habe ist das nicht mehr einfach nur aufwischen ;)

Ja. Willkommen in der fröhlichen Welt der Hundebesitzer.

Ich denke Es hört in den nächsten tagen auf,hatte es bei meinem Hund aus dem -Heim auch.
Auch interessant
hallo, ich bins wieder!
werde zwar morgen sofort zum Tierarzt fahren wollte aber so mal fragen, ob wer weiß was ich vorbeugend tun könnte. Mein Sorgenkind hat jetzt nachdem ich eine Futterumstellung gemacht habe, er dann nach dem essen sofort erbrochen hat , ich darauf wieder das alte futter gefüttert habe und er heute früh jetzt wieder gebrochen hat.
ist es weil ich in meiner panik einfach wieder aufs alte umgestellt habe und das ihm nicht gut bekommen ist? obwohl das neue futter hat er auch nur ein paar tage bekommen. appetitlosigkeit nach dem erbrechen herrscht auch und er geht sofort danach schlafen. leckt sich auch dauernd den mund. was wohl mit dem erbrechen zusammenhängt. habe daweil auch die restlichen brocken weggetan und nur wasser stehen lassen.
meine frage: soll ich es am abend nochmal versuchen, ihm was zu geben oder heut gar nichts mehr? muss dazu sagen dass er ziemlich dünn ist und eigentlich ja fressen sollte. aber wenn er es wieder erbricht bringts auch nichts.
füttere jetzt wieder bosh, ist ein amstaff-mix und ca 1 1/2 jahre. habe eh gerade gestern eine frage gestellt bzgl. allergie und futterumstellung ;)
Das erbrochene ist übrigens nur das gerade eben gefressene mit einer schleimigen subtanz zusammengeklebt. also auch keine magensäurse also gelbes oder so dabei. nur das futter.
hi, heute morgen um 6 und vor etwa einer halben stunde nochmal hat mein hund erbrochen. gestern hat er ein viertel pizza margharita stibitzt, aber die müsste wenn er einmal erbrochen hat, ja draußen sein. gefrüstückt hat er nicht, obwohl ich ihm sogar sein lieblingsfutter angeboten habe. wisst ihr etwas, dass ich dem hund geben kann, um seinen magen zu beruhigen? ps: dass erbrochene war hellgrün und schaumig, wobei ich glaube dass das hellgrün vom gras kam. pps: ich kann nicht zum tierarzt, weil wir in süditalien sind.
Mein Zwergschnauzer Mix erbricht sich nun schon zum 3. oder 4. male meist nachts nach kurzer Würg Attacke. Die Flüssigkeit geht in den Gelb Ton (Magensäure?). Er schleckt diese meist anschließend wieder auf.Danach ist Er wieder Fit wie ein Turnschuh und isst ganz gewöhnlich..Abwechslungsreiche Kost..Trockenfutter abends..Wurstschnitte morgens..Dosenfutter Mittags oder auch mal was ich koche.Was kann das sein?
mein Jack Russell Mix (5 Jahre alt) hat gestern Abend und gerade eben ein wenig weißen Schaum gespuckt (den er nicht wieder auffrisst). Ansonsten ist er ganz normal, lebendig, aufmerksam, frisst. Würde ihm jetzt die nächsten zwei tage Schonkost füttern (gegartes Hühnchen). Ist das richtig oder habt ihr noch Tipps?Meint ihr, ich muss mit ihm zum TA?
Hallo Leute, habe ein dringendes Problem! Meine 9 1/2 Monate alte Labrador-Hündin erbricht schon den ganzen tag Gallenschleim (Gelb und schleimig). Es fing gestern an, da hat sie Futter ausgekotzt und seitdem ist sie nurnoch am brechen! Sie hat heute schon (Es ist 14:52) bestimmt 7-8 mal gebrochen, haben ihr schon schonkost gegeben (Reis mit Quark und Karotten, vom TA verschrieben worden) und Elektrolyten gegeben, da sie so etwas schonmal hatte.
Zum TA können wir nicht, da es Sonntag ist und der nächste mit dem Auto über 1 Stunde weg ist (Tierklinik) und das kann und will ich ihr so nicht antun!
Ich brauche dringend hilfe, sie frisst nichts und trinkt nichts. Wenn sie doch etwas trinkt, dann kotzt sie es sofort wieder aus. Ansonsten kotzt sie eben nur gelben Schleim!
Hallo, wie oben gesagt erbricht (?) unsere Hündin sich seid gestern häufig. Sie sieht Änglich aus. Der Artzt meinte bei einer Impfung vor 3 Wochen das sie ein kleinen Tumor hat der entfernt werden muss. Dies eilt aber nicht. Da wir uns noch,vorher beraten lassen wollen und sie nicht ohne Grund aufschlitzen lassen wollen warten wir noch .. Vor-3 Tagen hat sie sich aus Angst vor einem bellenden Hund vom Halsband befreit beim Spaziergang mit meinem Vater und ist richtung Hauptstraße gerannt. Mein Bruder und ich kamen rechtzeitig mit Auto vorher an und konnten sie abfangen. Sie war voller Matsche und verängstigt. kann das damit zusammenhängen aus Schock? Oder woran liegt das?
Wir fahren morgen mit ihr zum TA aber ich will gerne jetzt wissen was das sein könnte.. Sie ist eine Jack Russel Hündin und 6 Jahre alt ca.. oO
Mein Hund hat mein halb vollgesaugtes Ob gegessen. Da es nur halb vollgesaugt war, wird es sich in seinem Körper weiter ausdehnen, wenn es weiter mit Flüssigkeit in Kontakt kommt. Welche gesundheitlichen Problemen wird dies mit sich tragen und was kann ich dagegen unternehmen? Der Tierarzt hat schon zu, aber im Moment geht es ihm noch gut. Besteht auch die Möglichkeit, dass die Magensäure den Zellstoff des Obs zersetzen wird?
Hey Leute ich brauch eure Hilfe,
Wir haben gestern unsere 6 jährige Hündin, die übrigens im Moment läufig ist für den halben Tag der Nachbarin gegeben um auf sie aufzupassen, da wir in ein Museum gegangen sind. Sie hat vermutlich den ganzen Vormittag geschlafen und als wir gekommen sind auch den ganzen Nachmittag (was eig völlig gewöhnlich ist).
Außerdem ist sie des Öfteren bei unserer Nachbarin, der wir auch vollkommen Vertrauen. Also es war eig alles normal Bis sie ab 3 Uhr morgens alles mit weißem Schaum zugekotzt hat. Wir wissen nicht woran das liegen könnte und sie verhält sich natürlich den Umständen entsprechend.
Wir wollen an einem Sonntag nicht in die Tierklinik fahren und wissen auch erst einmal nicht was wir machen sollen, deswegen beobachten wir sie jetzt ein bisschen
Was solll/en wir/ich jetzt am besten machen, eurer Meinung nach.
Hallo ihr lieben.
Mein Hund erbricht seid 3 Tagen immer wieder, frisst aber total normal und tobt mit andern Hunden. Verhält sich völlig normal, außer wenn ihr schlecht wird dann frisst sie Gras und übergibt sich.
Unsere TA meinte dass sie ihr eine Spritze geben will, gegen Erbrechen und Übelkeit. Nur damit ist die Ursache ja nicht behoben, das muss ja alles einen Grund haben. Geben ihr jetzt Haferschleim.
Sie bekommt nur morgens und abends Futter und war vor ca 7 Wochen Läufigkeit. Vielleicht auch scheinträchtigkeit?
Habt ihr noch Tips oder ähnliches?
Vielen Dank schon mal :)
Hi!ich muss mich echt beeilen!Meine Magensäure macht mal wieder Probleme. Ich habe derbe Magenschmerzen und wenn ich aufstoßen (ein leichtes Aufstoßen, ken Rülpsen) muss, schmeckt es nach Erbrochenem. Ich glaube ich muss mich innerhalb der nächsten 2 Stunden übergeben, aber da da nur magensäure kommen würde, wäre es noch unangenehmer als richtiges Erbrechen.Was kann ich tun, damit es nicht so weit kommt?
Hallo Gfler, Hab schon gegoogelt, aber nichts gefunden wo ein Hund gras erbricht. Wieso erbricht mein Hund Gras ?
Hey Leute, brauche dringend einen Rat! Ich war mit den Hunden im Wald und meine Kleine ist jetzt komplett voll so großer Kletten (bekommen wir selbst nicht raus. -.-) und sie versucht die sich selbst raus zu ziehen. Jetzt hat sie dadurch natürlich Teile davon gefressen und auch ihre Haare, die sie sich mit raus gezogen hat. Seit einer halben Std würgt sie die ganze Zeit, frisst kiloweise Gras, erbricht aber nicht. Kann ich ihr da irgendwas geben, dass sie erbricht? Und hat vll jemand n Tipp, wie die Klette raus gehen? Sind total eingewickelt (Yorkshire Terrier). Schon mal Danke für eure Antworten!
Hallo, Meine kleine ( Labradormischling) ca. 4- 5 Monate alt erbricht seit gestern morgens eine Art "Schleim". es ist nicht viel aber wir machen uns trotzdem Sorgen! Es ging ihr den ganzen Tag lang gut und es gab keine Anzeichen zur Sorge. Heute morgen jedoch hat sie wieder "Schleim" erbrochen, wieder nur minimal. Es war beides mal vor dem Fressen.
Zusammengefasst: Es war bis jetzt also erst 2 mal das nur morgens und nur minimal. das ganze vor dem Fressen!
Woran önnte es liegen?
Mein Hund (Beagle, 3 Jahre) hat sich heute mehrmals erbrochen, hatte wässrigen Durchfall, frisst und trinkt nicht. Sie war bis mittags allein, habe aber schon morgens bemerkt, dass sie völlig apartisch war - hat sich nicht gefreut, hatte kein Fressen angenommen, obwohl sie normal total verfressen ist. habe ihr jetzt schon Wasser mit einer Spritze "verabreicht", damit ihr bei diesem Wetter nicht auch noch die Flüssigkeit fehlt.
Neueste Artikel
Hund erbricht Schaum – 3 mögliche Ursachen
Der Hund erbricht Schaum aus unbekanntem Grund? Eine harmlose Übersäuerung kann genauso Ursache sein wie ein lebensbedrohlicher Fremdkörper.
Mögliche Ursachen für Erbrechen beim Hund
Magenübersäuerung
Tritt das Erbrechen ausschließlich morgens auf, ist häufig eine Magenübersäuerung die Ursache. Ist der Magen über längere Zeit leer, neigen einige Hund zum morgendlichen Erbrechen, das immer vor der Fütterung passiert. Diese Hunde neigen außerdem eher zum Grasfressen als andere. Der Schaum kann glasig bis weiß sein, aber auch grünlich-gelb.
Die einfachste Gegenmaßnahme ist die spätabendliche Gabe eines trockenen Hundekeks, Knäckebrots oder auch einer Scheibe Roggenbrot mit Leberwurst.
Zwingerhusten
Der Zwingerhusten wird durch einen Virenkomplex verursacht, einer Mischung verschiedener Viren. Die Erkrankung tritt nicht nur bei Zwingerhunden auf, sondern verbreitet sich überall dort sehr schnell, wo viele Hunde zusammen sind, z.B. in Hundeschulen.
Zu Beginn des Krankheitsausbruches ist der typische Husten eher selten. Häufiger verhalten sich die Hunde so, als wenn sie einen Fremdkörper im Hals hätten. Sie haben Halsschmerzen, nicht selten eine Mandelentzündung, schlucken immer wieder und erbrechen weißen Schaum. Erst später kommt der Husten hinzu.
Zwingerhusten ist zwar nicht dramatisch, sollte aber unbedingt behandelt werden. Meist wird der Tierarzt zur Behandlung Antibiotika und Hustensaft einsetzen. Unbehandelt oder falsch behandelt kann Zwingerhusten zu Herzschäden führen.
Fremdkörper im Verdauungstrakt
Einer der schlimmsten Gründe ist ein Fremdkörper. Der Hund erbricht Schaum, um den Fremdkörper loszuwerden. Wenn der Magen vom Erbrechen bereits leer ist, aber der Fremdkörper sich noch darin befindet, wird nur noch Schaum und Schleim gespuckt.
Selbst wenn der Fremdkörper bereits im Darm ist, erbrechen viele Hunde noch. Der Darm ist verstopft und kommt zum Stillstand. Erbrechen und Durchfall sind die Folge.
Ein Spielzeug, ein Stück vom Stöckchen oder der eigenen Decke, eine Socke,…
Man kann gar nicht glauben, was Hunde alles hinunterschlucken.
Einige der Vierbeiner scheinen wenig empfindlich zu sein und scheiden auch die unmöglichsten Dinge unbeschadet wieder aus.
Doch andere haben schon mit kleinsten Teilen ihren Kummer und können daran sogar sterben.
Bei Verdacht eines Fremdkörpers ist eine schnelle Reaktion wichtig. Der Hund sollte geschallt oder geröntgt werde und gegebenenfalls noch einmal Kontrastmittel nehmen, um ganz sicher zu sein, dass sich kein Gegenstand im Verdauungstrakt befindet, der dort nicht hingehört.
Erbrechen beim Hund – ein häufiges, aber nicht immer harmloses Symptom
Akutes Erbrechen: die häufigsten Ursachen
Erbrechen wird in der Fachsprache als akut bezeichnet, wenn es weniger als zwei Wochen andauert. In der Praxis kann man ein Erbrechen als akut bezeichnen, das plötzlich und unerwartet begonnen hat. Es kann sich hier sowohl um harmlose Ursachen, die sich von selbst beheben, wie auch um lebensbedrohliche Zustände handeln. Deshalb muss die Situation jedes Mal neu beurteilt werden, wobei Faktoren wie Alter und Allgemeinzustand des Hundes wichtig sind. Weitere Abklärungen sind nicht immer erforderlich. Gesellt sich aber Fieber, Lustlosigkeit, schlechter Appetit oder Durchfall dazu oder fallen Blutbeimengungen im Erbrochenen auf, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.
Futtermittelunverträglichkeit
Unter diesem Begriff fasst man alle Arten von gesundheitlichen Beschwerden zusammen, welche mit der Futteraufnahme in Zusammenhang stehen. Aufnahme von verdorbenem Futter wie auch plötzlicher Futterwechsel sind die häufigsten Gründe für akutes Erbrechen. Insbesondere Welpen neigen dazu, alles zu verschlingen, was sie finden. Dabei zählt auch in unseren Augen Ekliges wie altes verschimmeltes Brot oder Katzenkot zu absoluten Delikatessen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Vertreter bestimmter Rassen wie Labrador Retriever oder West Highland White Terrier durch gieriges, teilweise wahlloses Fressverhalten auffallen. Glücklicherweise löst das Erbrechen meistens die Ursache desselben und gefährdet den Allgemeinzustand des Hundes nicht weiter.
Zu rascher Futterwechsel kann häufig akute Verdauungsstörungen verursachen. Das liegt daran, dass der Verdauungstrakt des Hundes eine gewisse Zeit braucht, um sich an die Zusammesetzung eines neuen Futters zu gewöhnen. Man weiss heute, dass sich aufgrund eines Futterwechsels die Zusammensetzung der Verdauungssäfte und die Dichte der Enzyme in der Darmschleimhaut verändern. Deshalb sollte die Futterumstellung immer schrittweise über mindestens drei Tage erfolgen.
Fremdkörper (Darmverschluss)
Dies ist eine recht häufige Ursache für akutes Erbrechen. Insbesondere Jungtiere oder einzelne Vertreter bestimmter Rassen werden häufig deswegen in die Tierarztpraxis gebracht. Es sind auch Individuen bekannt, die mehr als einmal wegen eines Fremdkörpers operiert werden mussten! Meistens handelt es sich um Plastikteile, Stoff, Holz oder Steine. Obwohl die Besitzer häufig die Aufnahme des Fremdkörpers beobachten konnten (z. B. Spielsachen, Fischerhaken mitsamt Angelschnur), gibt es immer wieder Patienten, die aufwändig abgeklärt werden müssen, bis die Diagnose Darmverschluss gestellt werden kann. Hier muss gesagt werden, dass auch mit den modernen diagnostischen Möglichkeiten wie Röntgen oder Ultraschall die Diagnosestellung eine echte Herausforderung sein kann, denn Plastik oder Stoff stellt sich im Röntgenbild nicht dar. Deshalb muss häufig eine diagnostische Operation (Laparotomie, Öffnung der Bauchhöhle) Sicherheit schaffen. Auch wenn es dabei vorkommt, dass kein Fremdkörper gefunden wird: Es ist in solchen Fällen bestimmt besser, einmal zu viel zu operieren, als einmal zu spät zu sein (d. h. wenn der Darm schon geplatzt ist).
Medikamente / Gifte (Toxine)
Es gibt eine ganze Reihe von Medikamenten und Giften, die akutes Erbrechen auslösen können. Meistens kann der Zusammenhang zwischen dem Mittel und dem Erbrechen aufgrund der Vorgeschichte geklärt werden (Beobachtung des Hundebesitzers, verschriebene Medikamente, Gifte im Haushalt). Zu den häufigsten Auslösern gehören verschiedene Schmerzmittel, Antibiotika, oder Chemotherapeutika (Mittel gegen Krebs). Bei den Giften kann es sich u. a. um Schwermetalle, Frostschutzmittel oder Schneckenkörner handeln. Grosse Vorsicht ist bei der Anwendung von Humanmedikamenten (insbesondere Schmerzmitteln) beim Hund geboten. Die meisten sind für Hunde nicht geeignet, zumindest nicht in der gewohnten Dosierung für den Menschen. So kann zum Beispiel bereits eine einmalige Aufnahme von einem für den Menschen gewöhnlichen Schmerzmittel beim Hund schwere Magenschleimhautveränderungen (bis zu Geschwürbildung) verursachen. Und eines der gängigsten Kopfwehmittel in der für Menschen üblichen Dosis kann, über längere Zeit verabreicht, heftiges Erbrechen auslösen. Deshalb sollte bei der Wahl eines Medikaments für den Hund immer ein Tierarzt konsultiert werden.
Antibiotika gehören zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten, sowohl beim Menschen wie auch beim Hund. Neben der positiven Wirkung (Bekämpfung der Infektion) kommt es häufig zu unerwünschten Wirkungen wie Erbrechen oder Durchfall. Dies liegt daran, dass Antibiotika nebst den Krankheitserregern auch natürliche, für die Gesundheit des Magendarmtraktes wichtige Bakterien abtöten. Dadurch wird die Darmflora und die Verdauung gestört.
Bei den Medikamenten zur Krebsbehandlung (Chemotherapeutika) sollten die Besitzer vor der Anwendung durch den behandelnden Tierarzt ausführlich über die möglichen Nebenwirkungen informiert werden.
Infektionserkrankungen
Bei Verdacht auf eine Infektionskrankheit (also ansteckende Krankheiten) sollte unverzüglich ein Tierarzt zur Intensivbehandlung aufgesucht werden. Sie sind häufige Ursachen für akutes Ebrechen, insbesondere bei Welpen. Vor allem Virusinfektionen wie Parvovirose oder Staupe können lebensbedrohliche Erkrankungen auslösen. Am gefährlichsten sind diese Viren für Welpen bis 12 Wochen, bei nicht geimpften Tieren und bei Tieren, die aus dem Ausland (z. B. Südeuropa) importiert werden. Der Verlauf ist in der Regel sehr heftig. Innert kürzester Zeit tritt blutiges Erbrechen und Durchfall auf, der Allgemeinzustand des Patienten verschlechtert sich rapide. Bei der Staupe kommt es häufig auch zu eitrigem Nasen- und Augenausfluss sowie Husten.
Aus aktuellem Anlass möchte der Autor auf vermehrtes Auftreten von Leptospirosefällen in diesem Jahr aufmerksam machen. Leptospirose ist eine bakterielle Erkrankung, die meistens mit Magendarmbeschwerden beginnt (schlechter Appetit, Erbrechen, Durchfall) und sich dann rasch zu einem akuten Nierenversagen und einem Leberschaden entwickeln kann. Es können auch Gerinnungsstörungen auftreten (Blutungen in der Haut, aus der Nase oder aus dem Enddarm). Der Erreger wird in der Natur durch so genannte Träger (z. B. Mäuse, Ratten, Wildschweine) erhalten und kann durch günstige klimatische Bedingungen (Feuchtigkeit, Überschwemmungen, wechselnde Temperaturen) draussen sehr gut überleben. Am gefährlichsten sind stehende Gewässer. Die Tiere stecken sich am einfachsten durch die Aufnahme von verseuchtem Wasser an. Der Verlauf ist meistens sehr heftig und eine rasche Diagnose und intensive Therapie enorm wichtig.
Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)
Eine Pankreatitis kann die ganze Bandbreite zwischen ganz milden Symptomen (kurze Appetitlosigkeit) bis zu schweren, lebensbedrohlichen Veränderungen (Austrocknung, blutiges Erbrechen und Durchfall, Blutvergiftung) aufzeigen. Am häufigsten tritt sie bei Hunden im mittleren bis hohen Alter auf. Bestimmte Rassen wie Cocker Spaniel oder Mittelschnauzer sind häufiger betroffen. Die Ursachen dieser Erkrankung sind nicht ganz geklärt, wobei fettreiche Nahrung, bestimmte Medikamente (Kortison) oder andere Stoffwechselstörungen eine Rolle zu spielen scheinen. Typisch ist ein akutes Auftreten von Appetitlosigkeit, Erbrechen von Futter oder Galle (oder beidem), Durchfall und Bauchschmerzen. Je nach Verlauf ist eine intensive Behandlung notwendig. Nicht selten flammt die Erkrankung beim gleichen Patienten immer wieder auf.
Dickdarmentzündung (Kolitis)
Obwohl es völlig unlogisch scheint, dass eine Dickdarmerkrankung mit dem Magen etwas zu tun haben kann, kommt es bei ca. 40 % der betroffenen Tiere neben dem Durchfall auch zum Erbrechen. Dies hat vermutlich zwei Gründe: Der Dickdarm und der Magen werden durch den gleichen Nerv versorgt, und der Dickdarm liegt in der Bauchhöhle ganz nahe am Magen. Die klinischen Symptome sind sehr typisch: Durchfall (häufig mit Schleim und frischem, hellem Blut), starker Kotdrang (der Hund versucht wiederholt erfolglos Kot abzusetzen) und Appetitlosigkeit. Trotz der heftigen Symptome ist diese Erkrankung ungefährlich, da es zu keiner Dehydratation kommt. Häufig werden die Symptome durch ungewohntes Futter oder Stress ausgelöst. Auch hier gibt es Tiere, die unter wiederholten Episoden leiden – dann ist eine sorgfältige Abklärung durchaus sinnvoll.
Blutige Magendarmentzündung (Hämorrhagische Gastroenteritis)
Dies ist eine akute Erkrankung, bei der die Ursachen nach wie vor unklar sind, wobei meist über einen wenige Tage zurück liegenden Futterwechsel berichtet wird. Am häufigsten sind kleine Hunderassen wie Yorkshire Terrier oder Chihuahua betroffen. Die Erkrankung verläuft sehr heftig und führt schnell zu enormer Austrockung und lebensgefährlich reduziertem Allgemeinzustand. Typischerweise werden blutiges Erbrechen, blutiger Durchfall, schwere Apathie, Appetitlosigkeit und Bauchkrämpfe beobachtet; alles Symptome, welche durchaus mit einer Pankreatitis verwechselt werden könnten. Eine rasche medizinische Versorgung ist absolut erforderlich.
Die häufigste Ursache für Erbrechen und/oder Durchfall sind Rundwürmer (Askariden) oder einige Einzeller (wie Giardien und Kokkzidien), wobei erst massiver Parasitenbefall diese Symptome beim Hund auslöst. Eine Bandwurminfektion verläuft hingegen meistens ohne Symptome. Da einige dieser Parasiten auch auf Menschen übertragen werden können (Askariden, Giardia), ist eine regelmässige Entwurmung oder zumindest eine Routinekotuntersuchung sehr empfehlenswert.
Dieser Artikel ist erschienen im Hundemagazin
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35
Dr. med. vet. Kamil Tomsa
Diplomate European College of Veterinary Internal Medicine
Schweizerische Vereinigung für Kleintiermedizin *** Association Suisse pour la Médecine des petits Animaux
Associazione Svizzera per la Medicina dei Piccoli Animali *** Swiss Association for Small Animal Medicine
Hund spuckt galle
Do Nachmittag nach Vereinbarung
Notdienst 24 Stunden
Erbrechen beim Hund – ein häufiges, aber nicht immer harmloses Problem
Das Erbrechen ist ein wichtiger Abwehrmechanismus des Körpers. Damit kann sich der Körper schnell und effektiv von giftigen Substanzen oder Fremdkörpern befreien. Es handelt sich hier um einen Reflex, d. h. eine Reaktion, welche nach entsprechender Stimulation automatisch abläuft.
Das Erbrechen kann im Ablauf in drei Phasen unterteilt werden.
1. Übelkeit
Diese Phase ist beim Hund etwas schwerer zu erkennen als beim Menschen, weil der Hund nicht in Worten kommuniziert. Häufig können beim Hund aber Schmatzen, leeres Schlucken, Gähnen, Unruhe und auffälliger Speichelfluss beobachtet werden. Die vermehrte Produktion des basischen Speichels neutralisiert den sauren Mageninhalt.
Eine Besonderheit des Hundes stellt das Grasfressen während der Übelkeit dar. Die meisten gesunden Hunde sieht man ab und an Gras fressen. Viele Besitzer werden jedoch mit einem auffälligen Grasfressen bei ihrem Hund konfrontiert. Meistens findet dieses Verhalten am Morgen auf leerem Magen statt. Die Hunde erbrechen im Anschluss das gefressene Gras eingepackt in Schleim. Treten die beschriebenen Symptome täglich auf, so muss dieses Verhalten als krankhaft beurteilt werden und deutet auf eine Erkrankung des Magendarmtraktes hin. Diese Patienten verspüren auf leeren Magen Übelkeit und fressen das Gras, um damit den Brechreiz anzuregen.
Diese Phase ist einfach zu erkennen. Hier kommt es zum kräftigen Zusammenziehen der Bauchmuskulatur und des Zwerchfells, bei geschlossenem Kehlkopf. Die Maulhöhle bleibt geschlossen. Dadurch entsteht ein Unterdruck in der Brusthöhle. Diese Druckverhältnisse bewirken eine Verschiebung des Mageninhaltes in die Speiseröhre.
3. Erbrechen
Hier findet der eigentliche Auswurf des Mageninhaltes statt. Die Maulhöhle ist dabei weit geöffnet. Damit es nicht zum Einatmen des Erbrochenen kommt, bleibt der Kehlkopf während des Auswurfs geschlossen.
Wie wird das Erbrechen ausgelöst?
Die Steuerung des Erbrechens ist sehr komplex. Das Zentrum dieses Ereignisses befindet sich in einem spezialisierten Bereich im Gehirn, dem sog. Brechzentrum. Die Stimulation dieses Zentrums durch verschiedene Reize löst die ganze Kaskade des Erbrechens aus. Die wichtigsten Auslöser sind:
1. Reiz in Bereich der inneren Organe
Praktisch jedes Organ des Körpers, insbesondere aber die Organe der Bauchhöhle, besitzen Rezeptoren, welche das Brechzentrum anregen können. Erkrankungen des Magendarmtraktes, der Milz, Leber, Niere, Prostata usw. können sich mit Erbrechen bemerkbar machen. Vor allem Entzündungen (Schwellungen) und mechanische Reize (z. B. Fremdkörper) oder bösartige Wucherungen können Erbrechen auslösen.
2. Störungen des Gleichgewichtszentrums
Das Gleichgewicht wird hauptsächlich vom Kleinhirn und Innenohr kontrolliert. Ein klassisches Beispiel für eine Störung des Gleichgewichts, das mit Übelkeit und Erbrechen einhergehen kann, ist die Reisekrankheit. Beim Hund, insbesondere beim Welpen, kann dies beispielsweise beim Autofahren passieren. Entzündungen oder Tumore des Mittel- oder Innenohrs können das Brechzentrum stimulieren.
Obwohl es sich beim Erbrechen um einen Reflex handelt, hat das Großhirn (verantwortlich für willentliche Handlungen) einen gewissen Einfluss auf das Brechzentrum. Ein typisches Beispiel dafür sind visuelle und emotionelle Wahrnehmungen, die das Erbrechen auslösen können. Beim Hund werden auch Epilepsiefälle vermutet, die sich nur mit Erbrechen bemerkbar machen.
3. Gifte (Toxine) und Stoffwechselstörungen
Zusammen mit den Erkrankungen der inneren Organe gehört diese Kategorie zu den häufigsten Ursachen für Erbrechen. Giftstoffe wie beispielsweise Schneckenkörner oder verschiedene Medikamente (am häufigsten Schmerzmittel) und Gifte aus Stoffwechselstörungen wie Nierenversagen oder eine Nebennierenunterfunktion wirken auf eine Region im Gehirn, welche ihrerseits das Brechzentrum stimulieren.
4. Reiz im Bereich des Rachens
Das beste Beispiel für diese Kategorie ist die berühmte Gewohnheit der alten Römer, sich nach Essorgien mit der Feder im eigenen Rachen zu kitzeln, um so erbrechen zu können und danach erneut zu essen. Beim Hund führen z. B. Schwellungen oder Entzündungen im Rachen-/Halsbereich oder ein feststeckender Fremdkörper zum Erbrechen.
Diagnostische Möglichkeiten
Bevor wir uns den Behandlungsformen zuwenden, stellen wir mögliche Untersuchungen vor. Diese Liste ist sehr lang, weshalb es enorm wichtig ist, die Wahl der diagnostischen Tests gezielt zu treffen. Es gilt: Je schwerer der Verlauf, je kränker das Tier, desto umfangreicher sollte die Abklärung sein. Dabei spielt die richtige Beurteilung des Allgemeinbefindens eine große Rolle.
Kotuntersuchung
Die Kotuntersuchung gehört zu den einfachsten Untersuchungsverfahren. Ein Parasitenbefall muss nicht unbedingt für die Symptome des Erbrechens verantwortlich sein, stellt aber eine zusätzliche Belastung des ganzen Organismus dar. Es gibt Studien, die gezeigt haben, dass viele Viren allein einen Hund nicht stark gefährden können, aber in Verbindung mit Darmbakterien und Parasiten in der Lage sind, den Hundeorganismus stark in Mitleidenschaft zu ziehen.
Routineblutuntersuchung
Eine Blutuntersuchung ist immer dann sinnvoll, wenn der Allgemeinzustand des Patienten nicht gut ist, wenn andere Symptome wie Fieber oder Husten vorhanden sind, oder wenn das Erbrochene oder der Durchfall Blutbeimengungen enthalten. Dabei werden die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen (Leukozyten) untersucht. Eine besonders erhöhte oder stark erniedrigte Zahl der Leukozyten deutet auf eine gravierende Erkrankung hin. Eine Untersuchung des Stoffwechsels bietet die Möglichkeit, Erkrankungen wie Niereninsuffizienz, Leberentzündungen oder Zuckerkrankheit zu diagnostizieren oder auszuschließen.
Sowohl angeborene als auch erworbene Lebererkrankungen sowie Tumore können zu chronischen Verdauungsstörungen führen. Bei den angeborenen Erkrankungen muss vor allem an eine Gefäßmissbildung, einen sogenannten Lebershunt gedacht werden. Ein Lebershunt bedeutet eine fehlerhafte Entwicklung der Leberdurchblutung, die dazu führt, dass Blut aus dem Darm, welches normalerweise zuerst durch die Leber fließt, direkt in den Körperkreislauf gelangt. Dabei werden Giftstoffe, die normalerweise in der Leber filtriert würden, direkt in den Körper geleitet.
Eine relativ seltene Erkrankung ist die Unterfunktion der Nebenniere. Die Nebenniere hat die Aufgabe, lebenswichtige Hormone (Kortison und Aldosteron) zu produzieren. Die Symptome einer Unterversorgung sind variabel. In der Regel stehen chronische aber auch akute Verdauungsstörungen im Vordergrund.
Bei unerklärbarem Erbrechen wird ein Röntgenbild angefertigt, um in erster Linie dem Verdacht auf einen Darmverschluss nachzugehen. Dabei können Organlage und -größe, Gas- oder Flüssigkeitsansammlungen in den Därmen oder freie Flüssigkeit in der Bauchhöhle dargestellt werden.
Ultraschall
Eine Ultraschalluntersuchung der Bauchhöhle erlaubt, ergänzend zur Röntgenuntersuchung, eine Beurteilung der Struktur der inneren Organe. Insbesondere lassen sich Neoplasien (Krebs) aber auch entzündliche Erkrankungen, wie z. B. eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, erkennen.
Endoskopie
Mit dem Endoskop – einer dünnen Spiegelkamera – lassen sich die innere Oberfläche von Speiseröhre und Magen darstellen. Entzündungen, Geschwüre, Tumore oder Fremdkörper lassen sich so erkennen. Die Untersuchung muss allerdings unter Narkose stattfinden.
Die häufigsten Ursachen für chronisches Erbrechen
Hunde, die unter chronischem Erbrechen leiden, sollten diagnostisch abgeklärt werden, denn dahinter können sich ernsthafte Erkrankungen verbergen.
Chronische Magendarmentzündung
Die chronische Magendarmentzündung (engl. Inflamatory bowel disease = IBD) ist die häufigste Ursache für chronische Magen-Darm-Trakt-Beschwerden beim Hund. Die Ursachen sind noch nicht eindeutig erforscht. Dem darmeigenen Immunsystem kommt bei dieser Erkrankung eine zentrale Bedeutung zu. Die Immunabwehr des Magen-Darm-Traktes muss permanent zwischen der Toleranz harmloser Substanzen (normale Futterbestandteile, normale Mikroorganismen) und der Bekämpfung krankheitsverursachender Stoffe (Viren, Bakterien) unterscheiden. Ist diese Balance dauerhaft gestört, sind unkontrollierte Entzündungsreaktionen die Folge. In den meisten Fällen kann ein spezieller Auslöser für diese Erkrankung nicht ermittelt werden. Genetische Einflussfaktoren werden diskutiert.
Eine besondere Erkrankung ist der Befall des Hundes mit speziellen Bakterien (Helicobacter sp.). Diese Bakterien haben in den letzten Jahrzehnten beim Menschen stark an Bedeutung gewonnen und gelten als wichtige Ursache für chronische Magenentzündungen, Magengeschwüre und Magenkrebs. Beim Hund ist diese Verbindung nicht eindeutig geklärt.
Häufig werden diese Bakterien als Zufallsbefunde in Magenschleimhautproben entdeckt.
Magenentleerungsstörungen
Als Hinweis auf eine gestörte Magenentleerung kann Erbrechen von schlecht verdautem Futter mehr als 8–10 Stunden nach der Futteraufnahme betrachtet werden. Normalerweise sollte der Magen nach dieser Zeit kein Futter mehr enthalten. Die Entleerungsstörung kann mechanisch durch Fremdkörper oder Schleimhautwucherungen, aber auch durch Lähmung der Magenmuskulatur verursacht werden.
Neoplasien (Krebs)
Krebserkrankungen sind leider eine häufige Todesursache beim Hund. Sie können jedes Organ in der Bauchhöhle betreffen und dadurch zum Erbrechen führen. Im Magen-Darm-Trakt muss der Krebs nicht immer als Knoten auftreten. Nicht selten zeigen die Schleimhaut untypische Veränderungen, die schwer von einer chronischen Entzündung zu unterscheiden sind.
Akutes Erbrechen: die häufigsten Ursachen
Erbrechen wird dann als akut bezeichnet, wenn es plötzlich und unerwartet begonnen hat. Es kann sich hier sowohl um harmlose Ursachen, die sich von selbst beheben, wie auch um lebensbedrohliche Zustände handeln. Deshalb muss die Situation jedes Mal neu beurteilt werden, wobei Faktoren wie Alter und der Allgemeinzustand des Hundes wichtig sind.
Weitere Abklärungen sind nicht immer erforderlich. Gesellt sich aber Fieber, Lustlosigkeit, schlechter Appetit oder Durchfall dazu oder fallen Blutbeimengungen im Erbrochenen auf, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.
Futtermittelunverträglichkeit
Die Aufnahme von verdorbenem Futter wie auch plötzlicher Futterwechsel sind häufige Gründe für akutes Erbrechen. Insbesondere junge Hunde neigen dazu alles zu verschlingen, was sie finden. Dazu zählen auch in unseren Augen Ekeliges wie verschimmeltes Futter oder Katzenkot zu den absoluten Delikatessen des Hundes. Glücklicherweise löst das Erbrechen in diesen Fällen meistens die Ursache und gefährdet den Allgemeinzustand des Hundes nicht weiter.
Fremdkörper
Die Aufnahme von Fremdkörpern ist eine recht häufige Ursache für akutes Erbrechen.
Meistens handelt es sich um Plastikteile, Stoffe, Holz oder Steine. Die Diagnose Darmverschluss durch Fremdkörper ist trotz moderner Diagnosetechniken wie Röntgen und Ultraschall manchmal eine echte Herausforderung, da sich Holz und Plastikteile im Röntgen nicht darstellen. Wiederholtes Röntgen mit Hilfe von Kontrastmitteln kann die Diagnose erleichtern. Als letztes Mittel bleibt dann manchmal nur noch die diagnostische Eröffnung der Bauchhöhle übrig.
Medikamente und Gifte (Toxine)
Es gibt eine ganze Reihe von Medikamenten und Giften, die akutes Erbrechen auslösen können. Meistens kann der Zusammenhang zwischen dem Mittel und dem Erbrechen aufgrund der Vorgeschichte geklärt werden. Zu den häufigsten Auslösern gehören verschiedene Schmerzmittel, Frostschutzmittel oder Schneckenkörner. Große Vorsicht ist bei der Anwendung von Humanmedikamenten, insbesondere Schmerzmittel, beim Hund geboten. Die meisten sind für Hunde nicht geeignet. So kann z. B. bereits eine einmalige Aufnahme von einem für den Menschen gewöhnlichen Schmerzmittel beim Hund schwere Magenschleimhautveränderungen verursachen.
Infektionskrankheiten
Unter den Infektionskrankheiten haben die Virusinfektionen die größte Bedeutung. Harmlose und den Organismus lebensgefährlich bedrohende Viren sind bekannt.
Die gefährlichsten Viren sind das Parvovirus und die Staupe. Der Verlauf dieser Infektionskrankheiten ist bei nicht geimpften Tieren heftig und führt innerhalb kürzester Zeit zu blutigem Erbrechen und Durchfall. Der Allgemeinzustand der Patienten verschlechtert sich rapide. Trotz intensivmedizinischer Betreuung können diese Patienten nicht immer gerettet werden.
Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)
Eine Pankreatitis kann die gesamte Bandbreite zwischen ganz milden Symptomen bis zu schweren lebensbedrohlichen Veränderungen aufzeigen. Die Ursache dieser Erkrankung ist nicht völlig geklärt. Eine besondere Bedeutung spielt hier die Aktivierung von Verdauungsenzymen mit nachfolgender Selbstverdauung. Typisch ist ein akutes Auftreten von Appetitlosigkeit, Erbrechen von Futter oder Galle, Durchfall und Bauchschmerzen. Je nach Verlauf ist eine intensive Behandlung notwendig. Nicht selten flammt die Erkrankung beim gleichen Patienten immer wieder auf.
Dickdarmentzündung (Kolitis)
Obwohl es unlogisch scheint, dass eine Dickdarmentzündung mit dem Magen etwas zu tun haben kann, kommt es bei vielen betroffenen Tieren neben dem Durchfall auch zum Erbrechen. Das hat vermutlich zwei Gründe: Der Dickdarm und der Magen werden durch den gleichen Nerv versorgt, und der Dickdarm liegt in der Bauchhöhle ganz nahe am Magen.
Die klinischen Symptome sind typisch: Durchfall – häufig mit Schleim und oder frischem, hellem Blut, starker Kotdrang und Appetitlosigkeit. Trotz der heftigen Symptome ist diese Erkrankung ungefährlich, da es zu keiner Dehydratation kommt.
Blutige Magendarmentzündung (hämorrhagische Gastritis)
Dies ist eine akute Erkrankung, bei der die Ursachen nach wie vor unklar sind. Am häufigsten sind kleine Hunderassen wie Yorkshire-Terrier oder Chihuahua betroffen. Die Erkrankung verläuft sehr heftig und führt schnell zu enormer Austrocknung. Diese Erkrankung kann leicht mit einer akuten Pankreatitis verwechselt werden.
Konservative Behandlung des Erbrechens: einfachste Maßnahmen ohne Operation
Akutes Erbrechen kann meistens konservativ behandelt werden. Kommen jedoch Lustlosigkeit, schlechter Appetit oder Durchfall dazu oder fallen Blutbeimengungen im Erbrochenen auf, sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden.
Die drei Schritte der konservativen Behandlung
Erstens ist die Nahrungsaufnahme für mindestens 12–24 Stunden zu unterbinden. Meistens löst die Futteraufnahme, auch wenn das Tier hungrig ist, nur weiteren Brechreiz aus. Diese so genannte Nahrungskarenz gibt dem Körper die Möglichkeit, den gereizten Magen-Darm-Trakt zu beruhigen. Wasser muss dem Hund immer zur Verfügung stehen, auch wenn das Trinken ebenfalls Brechreiz auslöst.
Als zweites wird der Einsatz von Medikamenten nötig, falls die Nahrungskarenz den Brechreiz nicht beruhigen kann. Dem Tierarzt steht eine breite Palette von Medikamenten gegen Erbrechen zur Verfügung. Die meisten für den Menschen gebräuchlichen Mittel können hier nicht ohne weiteres beim Hund eingesetzt werden.
Im dritten Schritt kann der Patient wieder angefüttert werden, sobald der Brechreiz abnimmt. Es lohnt sich, vorerst auf die übliche Nahrung zu verzichten und vorübergehend selber zu kochen. Übliche Empfehlungen sind Reis, Teigwaren oder pürierte Kartoffeln kombiniert mit Hüttenkäse und Geflügelfleisch. Auf Fett sollte vorerst verzichtet werden.
Wichtig sind kleine Mahlzeiten, um den Magen nicht zu überfordern. Wird die hausgemachte Kost gut vertragen, kann auf die gewohnte Nahrung umgestellt werden.
Dauert der Brechreiz an ist ein Besuch beim Tierarzt empfehlenswert.
Mögliche Komplikationen des Erbrechens
1. Verlust von Flüssigkeit = Austrocknung (Dehydratation)
Die verlorene Flüssigkeitsmenge kann beträchtlich sein, insbesondere dann, wenn das Erbrechen andauert oder dabei große Mengen von Mageninhalt erbrochen werden. Da die betroffenen Tiere meistens nicht in der Lage sind zu trinken, besteht die Gefahr der Austrocknung des Körpers. Die Nieren alleine sind über längere Zeit nicht in der Lage, die andauernden Verluste zu kompensieren. Kommt es zusätzlich zu weiterem Flüssigkeitsverlust, z. B. durch gleichzeitigen Durchfall oder durch eingeschränkte Nierenfunktion (die Flüssigkeit kann nicht zurückbehalten werden), kann dies in kurzer Zeit zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.
Der Magensaft ist bekanntlich, chemisch gesehen, sauer: der pH-Wert liegt weit unter dem neutralen Wert von 7. Geht über längere Zeit ungewöhnlich viel saurer Magensaft verloren, kommt es zur Verschiebung des pH-Wertes im ganzen Körper. Ebenso verliert der Körper insbesondere die Elektrolyte Kalium und Chlorid. Die Folgen sind schwerwiegende Störungen der Nerven und Muskelzellen.
2. Einatmen von Erbrochenem
Dies ist eine eher seltene, aber gefährliche Komplikation. Dabei gelangt entweder Flüssigkeit oder Nahrung in die Luftröhre und die Lunge. Normalerweise schützt der Kehlkopf davor, dass Futter in die Luftröhre gelangen kann. Die typischen Symptome sind: Husten, Apathie, Atemnot und Fieber. Dieser Zustand ist lebensgefährlich.
Wann ist Erbrechen gefährlich?
Wie bereits erläutert, dient das Erbrechen eigentlich einem guten Zweck, nämlich dem Schutz des Körpers gegen schädliche Einflüsse von außen. Die eigentliche Bedeutung des Erbrechens liegt aber zweifelsfrei an den vielen möglichen, zugrundeliegenden Ursachen dafür. Andauerndes Erbrechen und Erbrechen, das sich mit anderen krankhaften Symptomen verbindet oder Erbrechen, welches zur zunehmenden Verschlechterung des Allgemeinzustandes führt, kann schwerwiegende Folgen für den Patienten haben.
Es gilt also: Ist das Allgemeinbefinden nicht beeinträchtigt und legt sich das Erbrechen innerhalb von weniger als 24 Stunden, kann der Hund durchaus konservativ vom Hundebesitzer selbst behandelt werden. Treten aber andere Beschwerden wie Blutbeimengungen, Durchfall, Fieber, Schwäche oder Atemnot auf, oder verschlechtert sich der Allgemeinzustand des Patienten zunehmend, sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.
Hund erbricht
Themen-Optionen
Hund erbricht
andere hundebesitzer in freundeskreis meinten, ich mьsse mir da keinen kopf machen, aber.
wo kann das herkommen? muss ich mir sorgen machen? doch zum ta?

sind da evtl haare bei? ist zwar ein katzenmythos aber vielleicht hat dein hund lange haare und reinigt so den magen. nur ne ьberlegung. frisst sie gras und erbricht diese auch? auf die lдnge gesehen wьrd ich des mal abklдren lassen - schon doof man will ja net das was verschludert wird
ich drьck euch die daumen das es was harmloses ist und das noch jemand was wichtiges hier weiss
gruss jaaja und amy
Mein Idefix hat auch stдndig Galle erbrochen und es stellte sich raus dass die Nieren und die Leber beschдdigt waren.
da werd ich wohl doch vorsichtshalber die tage beim ta vorbeisehen. sicher ist sicher.
Da sie sonst vom Verhalten dann auch immer ganz normal war, dacht ich mr auch nix schlimmes.
Es ist gut zu wissen was es ist, wenn es noch цfter vorkommt werden wir das auch mal beim TA checken lassen!
Danke KOmpassquelle, fьr deinen aufklдrenden Beitrag =)
Wie fьtterst du sie denn? Evtl. wдre es ratsam das Futter auf 2 Portionen aufzuteilen, damit sie keinen leeren Magen hat, in dem sich die Galle sammeln kann.
kцnnte sein, dass dein hund wegen leeren, ьbersдuerten magens galle erbricht. stimme meiner vorschreiberin zu, verteile das futter auf 2 bis 3 mahlzeiten am tag.
ansonsten ist sie quietschfidel, daran hat sich noch nix geдndert =)
vielen dank, ich versuch es jetzt mal.
lass sie doch mal untersuchen mit ultraschall
das mit deinem hund tut mir leid.
chiara erbricht seit 2 tagen regelmдЯig gallenflьssigkeit.
Hatte sie Stress, war sie krank, bekommt sie, wie Pewee schon fragt, Medikamente?
kortison, tдgl. 5mg
sie hat mir "sдurehe,mer" gegeben. cimetidin 400mg
kortison, tдgl. 5mg
einmal sind da auch Haare mit dabei, er hat langes Fell,
es kommt auch vor wenn ich lдnger wenn ich nicht Zuhause bin oder ihn wie letzten Samstag bei meiner Freundin untergebracht habe,
wir mьssen auch damit rechnen wenn wir einer lдufigen Hьndin begegnet sind.
cimetidin 400mg auf KEINEN fall absetzen!!
das cimetidin ist ein magensдurehemmer. bekommt mein hund auch.
meiner hat heute auch schon 2x gelben schaum erbrochen.
er bekommt 2x am tag tabletten.
cimetidin 400mg - je 1/2 frьh + abends
lanitop 0,1mg - je 1 frьh + abends
furosemid 40 - je 1/2 frьh + abends
Diskussion zum Thema Hund erbricht im Forum Hunde Gesundheit bzw. Hauptforum Hunde Forum:
Дhnliche Themen Hund erbricht Hund erbricht
Brauche dringend Hilfe!
Wir mцchten uns einen Hund anschaffen.
Wie haltet ihr eure Wuffs artgerecht?
Copyright ©2018 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
SEO by vBSEO ©2011, Crawlability, Inc.
Thema: Hund erbricht gelben Schleim
(Begonnen von: bonnym , 23 Antwort(en) wurde(n) geschrieben, 81790-mal gelesen
Jetzt hat sie schon seit einer ´Woche gelben Schleim erbrochen: jeden Morgen ! Meine Tierärztin ist mir keine Hilfe, da sie nur meint, man solle evlt. ein zwieback geben, um die Säure aufzusaugen. Aber damit behandelt man ja nur die Symptome und sucht nicht nach den Ursachen !
vor einem jahr war ich auch schon mal in der Tierklinik, die haben aber auch nur Säurehemmer verschrieben und ich sollte den Hund auf Verdacht entwurmen, also mal ehrlich: erst kommt doch die Diagnose und dann die Therapie und nicht auf Verdacht.
Eine Ursache soll ja in falscher Fütterungspraxis liegen. Allerdings weiß ich nicht was ich noch versuchen soll. Habe auch schon selber gekocht etc., aber ich kann es nicht an einzelnen Futterkomponenten festmachen.
wie in der Frage schon richtig gesagt, sollte vor einer Therapie immer erst die Diagnose stehen.
Da ein dauerndes Erbrechen von gelbem Magenschleim auch ein hinweis auf eine urämische Gastritis sein kann, sollt bei bestehen der Symptome auf jeden Fall eine Blutuntersuchung ( Blutbild, Blutchemie ) durchgeführt werden um eine Nieren- oder aber auch Leberproblematik auszuschließen.
Sollten diese Werte obB sein, empfiehlt es sich eine spezielle Magen-Darm-diät zu verabreichen um die Selbstheilung dieses Organsystems zu unterstützen.
Wichtig ist, ein 1 - 2mal monatliches Erbrechen von Schleim oder auch Futter ist kein Grund zur Besorgnis, erst eine anhaltende Klinik soll abgeklärt werden.
Ach ja, wenn du zwischendurch den Zwieback gibst, finde ich nicht, daß du nur symptomatisch behandelst. Die Ursache für das Erbrechen morgens, ist, ja das der Magen dann über Nacht zu lange leer war. Das mit Problem mit dem Erbrechen auf nüchternen Magen haben viele Hunde und sie bekommen dann halt vor dem Schlafengehen noch ein Leckerlie oder morgens sofort und die Erbrechen dann nicht mehr.
meine Hündin erbricht auch gelben Schleim wenn der Magen übersäuert ist. Geholfen hat ihr feine Tonerde. Bekommt man z.B.bei Lunderland.Die Tonerde neutralisiert einen übersäuerten Magen.
Ein übersäuerter Magen kann auch ein Stress-Symptom sein,zuviel Hektik, Überforderung, Verunsicherung u.s.w.
Da er insgesamt sehr empfindlich ist bin ich in der Fütterung umgestiegen, ich Barfe seit geraumer Zeit, halte mit Pansen/Blättermagen und rohem Fleisch seine Magensäure im Gleichgewicht! Auch bekommt er einen Löffel grüne Heilerde mit ins Futter, diese beruhigt den nervösen Magen-Darm Trakt zusätzlich!
wöchentlich morgens auf nüchternen Magen erbricht wurden im Test Helicobacter pylori festgestellt.
Bisher habe ich es homöopathisch und mit Vitalpilzen versucht , seit vier Wochen. Leider noch keine überzeuegende Besserung aber einen Monat werde ich es noch fortsetzen. Antibiotikum
wollte ich bisher nicht verabreichen, weil es die Clostridien im Dünndarm wieder auf Vormarsch bringen würde.
ich finde Deinen Beitrag sehr interessant. Unser Westie, Terry, hat ebenfalls seit eingen Monaten eine chronische Gastritis. Ein zusätzlicher Helicobacter Befall wurde mit einer Antibiotika-Therapie behandelt und scheint wohl beseitigt. Die Gastritis mit Schleim Erbrechen ist jedoch immer noch ein Problem (Alle 4-5 Tage). Kannst Du uns eine praktische und geeignete Dosierung der Schüsslersalze empfehlen. Wir würden wohl eine Kombination der Salze 5,8 und 14 wählen. Besten Dank im Voraus für Deine Antwort!
Darin findest du alles, was man wissen muß, Dosierung, nach Krankheiten gestaffelts Inhaltsverzeichnis usw.
besten Dank für die Hinweise und Tipps. Das angesprochene Buch habe ich bereits vor 2 Tagen bestellt. Danke für den Hinweis. Terry hat ein recht konstantes Gewicht von 9 KG. So wie es einige andere Hundehalter ja bereits praktizieren, bekommt Terry zur Nachtruhe im Moment einen Zwieback. Wir beobachten gerade wie ihm das so bekommt. Ansonsten bekommt er 3 x täglich eine Futterration. Erschwehrend kommt für uns hinzu, dass bei Terry auch eine Futtermittelunverträglichkeit vom Tierarzt festgestellt wurde, und somit kein Einweis vom Rind oder Geflügel verträgt. Daher bekommt er das Hypoallergenfutter z/d von Hills. Mit dem Trockenfutter haben wir dabei bessere Erfahrungen gemacht, als mit dem Nassfutter. Wir haben uns zusätzlich zur Gabe von Schüsslers Nr.14 entschieden, weil dies besonders auch für die Behandlung von Entzündungen geeignet ist, und eine Magenschleimhautentzündung ja letztlich eine Entzündung darstellt. Mal sehen wie die nächsten Tage verlaufen. Vielleicht können wir ja nach 1-2 Wochen schon einen kurzen Erfahrungsbericht geben.
www. vetconzept.de, anschauen kostet nichts, habe sehr gute Erfahrungen mit dem Allergiefutter gemacht. Nun bin ich auf BARFEN umgestiegen, was bei Allergikern immer die beste Variante ist. Ich lasse mir das Futter, auch für Allergiker, von der Fa. www.haustierkost.de, schicken. Alles nur zur Info.
Bei den Schüssler-Salzen, ist die Nr. 4 das Mittel im 2. Entzündungsstadium, also, wenn der Hund Anzeichen zeigt, Erbrechen, Durchfall usw.Bitte versteh mich nicht falsch, aber die 14 ist eher was für uns Menschen, auch damit etwas weniger umgehen, ist halt so. Steht auch im Buch Schüssler-Salze für Menschen drin. Im Hundebuch sind für das ganze Jahr Kuren für den Hund verzeict, was für unsere empfindlichen Hundins vielleicht vom Vorteil wäre. Nun noch etwas zum Trofu., das ist bei Magen-Darmproblemen nicht gut, es entzieht dem Verdauungstrackt zuviel Wasser und verdaut sich viel schlechter, als das Nassfutter. Zur Nacht , wenn der Stoffwechsel ruhiger ist, hm nicht so angebracht. Bleibt bis zu 10 - 12 Std. im Verdauungstrackt. Ich verabreiche auch Magendarmtee und Kamillentee, wenn es Probleme gibt. Die Nr 8 ist erforderlich, weil diese Tablette den Wasserhaushalt regelt und durch das enthaltene Mucin, die Magenschleimhaut dicker werden läßt, bzw. stärkt. So nun hast du bestimmt genug von meinen Hinweisen und wirst denken, mei die weiss alles besser. Es sind Erfahrungswerte und ein bestimmtes Wissen, bitte nicht falsch verstehen, alles nur meine Erfahrungswerte und Tips für die armen geplagten Hundis.
Ein schönes Wochenende.
passt schon ! Es geht ja primär darum,neben der Tierärztlichen Betreuung noch halbwegs praktikable Alternativen zu bekommen. Der Tierarzt sieht das Tier ja nicht den ganzen Tag, und ist im wesentlichen auf seine ärztliche Kunst angewiesen. Wir als Halter der Tiere hingegen, sind täglich mit den Tieren zusammen, und beobachten manchmal ganz andere Verhaltensweisen, die wir den Ärtzen so einfach auch nicht mit Worten erklären können. Also ist es immer von Vorteil, wenn man seine Erfahrungen mit anderen Hundehaltern teilen kann. Insofern danke ich Dir für Deine Hinweise und Tipps. Man muss halt immer überlegen und abwägen, was für das jeweilige Tier die vermeintlich beste Variante an Nahrung, und ggf. zusätzlichen Heilmitteln ist. Auf jeden Fall wird man durch soche Diskussionen ein bischen schlauer und denkt nicht ausschlieslich im eigenen Dunstkreis.
Insbesondere der Nachdruck oder die Übernahme in digitale Medien ist nur nach Genehmigung möglich. Impressum.
© Top-Fit-Gesund UG, 1992-2017. Texte und Abbildungen unterliegen deutschem und internationalem Urheberschutzrecht:
Insbesondere der Nachdruck oder die Übernahme in digitale Medien ist nur nach Genehmigung möglich.
Комментариев нет:
Отправить комментарий