Hilfe! Mein Hund springt Leute an!
LewisConny
Hilfe! Mein Hund springt Leute an!
Ich habe ein mehr oder weniger lästiges Problem. Wenn ich mit meinem Wauzi auf der Straße spazieren gehe und jemand anders geht an uns vorbei, dann versucht er immer denjenigen anzuspringen. Er will denen nichts Böses. Nur spielen. Aber das mag ja nicht jeder Mensch gern.
Kann ich was anderes machen außer Leine kurz?? :sport:
Ich warte ja mit dem Kurzmachen immer solange bis er wirklich hinzieht.
Jogger und Radfahrer mag er übrigens auch gern.
Hilfe! Mein Hund springt Leute an!
Silvia und die Mogwais
Hilfe! Mein Hund springt Leute an!
Agieren statt Reagieren ist auf jeden Fall richtig und sollte die Grundlage jeder Hundelektion sein. Was aber das Fußlaufen zum Verhindern des Anspringens betrifft, sehe ich es ein bisschen anders, nämlich nur als ultima ratio, wenn man das Gehüppe partout nicht aus dem Hund rauskriegt. Langfristiges Ziel ist doch, den Hund auch mal frei laufen lassen zu können, und er läuft völlig desinteressiert an Passanten vorbei, gelle? Ich glaub nicht, dass er das durch das Fußen lernt. :gruebel:
- Jegliches Anspringen oder auch am Menschen Aufrichten auch bei Dir und in der Familie unterbinden. Also auch, wenn Du mit Deinem Hund rumtobst, er Deine Aufmerksamkeit haben will oder auf der Küchenablage etwas spannend riecht.
- Absolut niemandem unterwegs erlauben, dass er/sie dem Hund Leckerlies gibt.
- Auf der Hundewiese (oder in irgendeiner Hundebesitzer Gruppe, die Ihr häufiger trefft) die Ansage machen, dass der Hund ignoriert wird, wenn er ankommt. Anspringen darf nicht mit "HUCH!" (oh, lustig, ich krieg Aufmerksamkeit), "Aberaberaber das sollst du doch nicht machen" (oh, lustig, ich krieg Aufmerksamkeit. ) oder "AUS!" bedacht werden (oh, lustig, ich krieg. naihrwisstschon :wink: ). Wenn der Hund springt, wird er ignoriert. Einfach wegdrehen. Auf unserer Hundewiese hat sich das mit einer Springmaus gut bewährt.
- Außerhalb der Hundewiese mit einer Schleppleine arbeiten. Gerne auch gezielt in kurzen Unterrichtseinheiten an Stellen, an denen man zwangsläufig Menschen trifft (z.B. Park). Du musst VOR Deinem Hund sehen, dass Euch ein Anspringopfer entgegen kommt. Und reagieren in dem Sekundenbruchteil BEVOR Dein Hund sich entscheidet, loszustratzen. Die Körpersprache des Hundes warnt einen eigentlich gut vor. In der Situation ruckst Du an der Leine (die an einem Hundehals hängt, "rucken" ist da ein kleines Zuppen, nicht das, was man so gern mal unterwegs sieht, wo der halbe Hund durch die Luft fliegt. :motz: ), sagst "Nein" oder Euer Äquivalent und rufst den Hund zu Dir, um sicher zu sein, dass es tatsächlich nicht zum Anspringen kommt. Später, wenn das "Nein" sitzt, kann man das Kommen auch weglassen und einfach ganz normal weiterlaufen.
- Erst, wenn Du absolut sicher bist, dass an der Schleppleine nicht mehr angesprungen wird und Passanten uninteressant sind, arbeitest Du daran, die Leine wegzulassen. Dabei aufpassen: Jeder Freilauf ohne Leine, bei dem es zum Springen und zu positiver Bestätigung kommt (hach, Menschen können schon lustig quietschen und die Arme hochreißen), wirft Euch etwas zurück.
Hilfe! Mein Hund springt Leute an!
Silvia und die Mogwais
Re: Hilfe! Mein Hund springt Leute an!
"Pebbles" wrote:
"Problem" an deiner Herangehensweise sind nämlich die anderen Menschen, die "Ach ist der Süßs" und die "Lassen Sie ihn dochs, wir haben auch einen Hund".
Ich bin allerdings auch eine von den gemeinen Hundefrauen, die anderen auch mal ein "Bitte den Hund ignorieren, er lernt noch" entgegen rufen (nein nein, findet nicht jede Omi lustig. ) und es dann auch durchsetzen. Arbeite zur Zeit bei Schlammrobbe daran, dass ich ihn beim Warten auf den Bus etc. ablege und er liegen bleiben soll, auch wenn jemand verzückt anfängt zu quietschen und die Nase über ihn hängt - denke, dass ist ein ähnliches Passantenproblem.
Hilfe! Mein Hund springt Leute an!
Silvia und die Mogwais
Hilfe! Mein Hund springt Leute an!
Ich mag Hunde - aber nicht wenn sie mich anspringen. Auf unserer Hundewiese gibt es ein paar Kandidaten, die es einfach nicht lassen können - nach ein paar Kniestübern lassen sie es zumindest bei mir. Kann also auch sein, daß das Knie nur für die jeweiligen Menschen wirkt.
Sabine Witfeld
Hilfe! Mein Hund springt Leute an!
Re: Hilfe! Mein Hund springt Leute an!
"Veela" wrote:
hundetrainer
Re: Hilfe! Mein Hund springt Leute an!
"Esmeralda" wrote:
Kniescheibe auf Kieferknochen? Autsch, tut das nicht weh?
Ihr Hund springt an jedem hoch?
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Springt Ihr Hund auch an jedem hoch, der Ihre Wohnung oder das Haus betritt? Viele Hunde haben die Angewohnheit, zur Begrüßung aber auch in anderen Situationen die Leute anzuspringen. Oft ist das ein Zeichen der Freude oder der Unterwürfigkeit des Hundes. Doch nicht jeder freut sich dann mit ihm, und bei Kindern oder älteren Leuten kann das durchaus angsteinflößend sein. Unangenehm ist es auch dann, wenn der Hund Schmutz oder Matsch an den Pfoten hat. Warum springt der Hund jeden an? Gründe können sein:
- Der Hund freut sich über den Besucher oder das Wiedersehen
- Der Hund signalisiert Unterwürfigkeit und verhält sich deshalb wie ein Welpe
- Der Hund bettelt um Futter
- Der Hund möchte spielen
- Der Hund fordert einen heraus
Springt einen der Hund an, so sollte man unbedingt folgende Verhaltensweisen vermeiden, damit sich das Verhalten nicht weiter verfestigt:
- Den Hund streicheln, umarmen oder ähnliche Zeichen der Zuneigung zeigen
- Sich drehen, den Hund an den Pfoten festhalten
- Mit dem Hund schimpfen oder ihn gar anzuschreien
- Gewalt anwenden
Springt der Hund Sie das nächste Mal an, dann probieren Sie es möglichst, ihn dabei zu ignorieren. Denn wichtig ist es, dem Hund keine Aufmerksamkeit zu geben, damit er sich in seinem Verhalten nicht belohnt fühlt.
Gut ist es, wenn man ihm alternative Verhaltensweisen beibringt, zum Beispiel durch:
- Springt einen der Hund an, ruft man ein Kommando wie Sitz! oder Platz! Gefälliges Verhalten sollte dann belohnt werden. Man muss dem Hund deutlich machen, dass er sich anderes verhalten soll.
- Verweigern Sie dem Hund, Sie zu erreichen. Springt der Hund Sie an, heben Sie vorsichtig das Knie - ohne ihn zu berühren oder gar zu treten. Er soll Ihren Oberkörper nicht erreichen. Mit der Zeit gewöhnt er sich dann das Hochspringen ab, da es für ihn unbefriedigend ist.
- Mit viel Geduld und Ruhe kann man dem Hund abgewöhnen, dass er Menschen anspringt, doch sollte man niemals Gewalt dabei einsetzen, was für die meisten Hundebesitzer eine Selbstverständlichkeit ist. Springt Sie der Hund also das nächste Mal an, bewahren Sie Ruhe und reagieren Sie besonnen.
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Der Hund springt Leute an
Viele Hundebesitzer kennen es, man kommt nach Hause und der Hund springt vor lauter Freude an einem hoch. Wenn man das selber mag und möchte spricht generell nichts dagegen aber wenn der Hund auch fremde Leute anspringt hört der Spass bei vielen oft auf. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden wie man einem Hund das anspringen an Menschen abgewöhnen kann. Von Methoden wie „Pfoten zusammendrücken“ oder auf die „Hinterpfoten treten“ möchten wir deutlich Abstand nehmen denn diese Methoden passen nicht in unser Verständnis von Hundeerziehung. Nicht weil diese vielleicht nicht auch funktionieren sondern weil es oft auch viel einfacher geht.
Der Hund springt Leute an
Als aller erstes sollte sich jeder Hundebesitzer die Frage stellen ob es einem selber gefällt wenn der Hund einen anspringt! Wenn man es bei sich selber zulassen will aber bei anderen Leuten nicht sollte man dem Hund beibringen, dass er nur auf ein bestimmtes Hörzeichen oder auch ein Sichtzeichen am Menschen hochspringen darf. Meistens ist das aber gar nicht der Fall denn häufig möchten Hundebesitzer es generell nicht, dass der Hund an Leuten hochspringt.
Wie bei Allem in der Hundeerziehung ist auch hier Geduld erforderlich aber im Gegensatz zu vielen anderen Dingen geht es in der Regel recht schnell, dass das Problem Hund springt Leute an aus der Welt geschaffen ist.
In 90% aller Fälle die wir kennen liegt das Problem beim „nach Hause kommen“! Der Hund freut sich, dass sein Rudelmitglied wieder da ist und das wird deutlich, durch anspringen, zum Ausdruck gebracht. Oft nützt hier auch kein „Nein, hör auf, lass das“ und ständiges Wegdrehen oder herumfuchteln mit den Armen, meistens animiert es nur noch mehr.
Probieren Sie einfach mal folgendes:
Sie kommen die Tür hinein und bevor Ihr Hund überhaupt die Möglichkeit hat an Ihnen hochzuspringen werfen Sie ein paar Leckerchen auf den Boden vor sich. Wichtig dabei ist, dass Sie dies wirklich machen bevor Ihr Hund Sie angesprungen hat! Schauen Sie mal wie Ihr Hund reagiert, nimmt er die Leckerchen dürfen Sie ihn ruhig ausgiebig dabei loben. Sie können auch gerne „unten“ nachfüttern aus der Hand oder noch ein paar Leckerchen dazu werfen.
Springt der Hund auch andere leute an dann üben Sie die gleiche Vorgehensweise auch mit anderen Personen. Sollte Ihr Hund Sie oder andere Leute bereits angesprungen haben vermeiden Sie es dann noch Leckerchen auf den Boden zu werfen.
Unterschiedliche Ursachen fürs Anspringen
Der Hund springt Leute an aus verschiedenen Gründen, wie es bei vielen Sachen in der Hundeerziehung ist. In den meisten Fällen springen Hunde Leute an weil sie sich einfach freuen und Nähe suchen. Ein weiterer Grund für das Anspringen von Leuten kann aber auch ein Dominanzverhalten bzw. ein „anpöbeln“ sein. Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass viele darin die Hauptursache für das Anspringen suchen, sind jedoch selber nicht der Meinung das dem so ist. Letztendlich sind Sie es aber der Ihren Hund am besten kennt und einschätzen kann warum Ihr Hund Leute anspringt.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim „ausprobieren“ dieser, häufig angewendeten und für wirksam befundenen Methode!
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Eines sollte Ihnen immer klar sein: Ihr Hund springt Sie nicht an, weil er Sie ärgern will.
1. BODENHAFTUNG.
2. INS LEERE LAUFEN.
3. ÜBERRASCHUNG.
4. SPIEL UND SPASS
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Der Hund springt Leute an - so gewöhnen Sie's ihm ab
Wenn Sie einen Hund haben, der fremde Leute anspringt oder sogar Sie selbst, sollten Sie es ihm so schnell wie möglich abgewöhnen. Das Anspringen an Menschen kann je nach Größe des Hundes sehr gefährlich werden. Sollte ein Mensch dabei verletzt werden, kann dem Hund sogar eine Gefährlichkeit unterstellt werden. Wie Sie das Anspringen am besten abgewöhnen, erfahren Sie in dieser Anleitung.
Was Sie benötigen:
- Hausleine
- Schleppleine
- gute Leckerchen
Warum der Hund Leute anspringt
Beobachten Sie Ihren Hund erst einmal genau, bei welchen Gelegenheiten und Situationen er Leute anspringt.
- Es gibt Hunde, die wollen Menschen maßregeln. Wenn Sie beispielsweise Ihren Partner umarmen und Ihrem Hund passt das nicht, weil er im Mittelpunkt stehen will, wird er Sie durch Anspringen daran hindern. Dieses respektlose Verhalten sollten Sie auf jeden Fall schnell abgewöhnen.
Wie Sie Ihrem Hund das Anspringen abgewöhnen
Voraussetzung für das Training ist zuerst ein guter Grundgehorsam des Hundes. Die Grundkommandos "Sitz", "Platz", "Bleib" und der Rückruf sollten einigermaßen sicher bei Ihrem Hund sitzen und in - fast - jeder Situation eingefordert werden können.Mit Hilfe dieser Kommandos können Sie Ihren Hund schon in vielen Fällen vom Anspringen abhalten.
Sie haben sich gerade gemütlich auf der Couch hingelegt und möchten entspannen, da …
- Üben Sie dann ein Abbruchkommando ein. Durch beispielsweise "Nein" oder "Schluss" oder "Aus" soll der Hund lernen, das Verhalten, was er gerade ausführt, zu unterlassen. Sie können es antrainieren, indem Sie in einer Hand ein Leckerchen halten und es ihm auch zeigen. Will er es nehmen, schließen Sie die Hand und sagen dabei Ihr Kommando. Versucht er nicht mehr an das Leckerchen zu kommen, belohnen Sie ihn aus der anderen Hand mit einem Leckerchen.
- Sitzt das Abbruchkommando zuverlässig, sollten Sie ihrem Hund danach sagen, was er anstelle dessen tun soll. Einfach "nichts" zu tun, ist für den Hund aus seiner Sicht nicht logisch.
- Nun können Sie sich an das Anspringen wagen. Dazu sollten Sie aber Ihren Hund an einer Leine sichern. Im Haus eignet sich am besten eine Hausleine, die der Hund während des gesamten Trainings trägt.
- Üben Sie am besten mit einer zweiten Person. Will der Hund sie anspringen, sagen Sie Ihr Abbruchkommando und hindern den Hund mittels der Leine am Anspringen. Geben Sie sofort ein anderes bekanntes Kommando wie beispielsweise "Sitz", damit der Hund weiß, was er stattdessen tun soll.
- Springt der Hund hauptsächlich Sie selbst an, sollte die zweite Person so mit ihm trainieren.
- Wenn der Hund fremde Leute während des Spaziergangs anspringt, sollten Sie ihm erst gar keine Gelegenheit dazu geben. Rufen Sie Ihren Hund sofort zurück, wenn er auf fremde Leute zuläuft. Klappt der Rückruf noch nicht hundertprozentig, müssen Sie mit Hilfe einer Schleppleine so lange trainieren, bis er dieses wichtige Kommando sicher beherrscht. So lange darf der Hund nicht frei laufen.
Denken Sie immer daran, dass es auch Leute gibt, die Angst vor Hunden haben oder körperlich nicht in der Lage sind, einen anspringenden Hund abzuwehren. Sie dürfen das Anspringen Ihres Hundes bei fremden Leuten auf gar keinen Fall zulassen, da Sie eine Anzeige beim Ordnungsamt riskieren und Ihrem Hund könnte dann ein Leinen- und Maulkorb-Zwang auferlegt werden.
Mein Hund springt nicht mehr. Woran kann das liegen?
seit etwa 6 Tagen springt mein Hund (Kleinpudel, bald 9 Jahre) nicht mehr. Das heißt, er vermeidet Sprünge auf das Sofa/Bett, hat Probleme beim Treppenhochsteigen etc. Treiben heruntersteigen kann er jedoch.
Sollte es in den nächsten Tagen nicht besser sein, werde ich ihn zum Tierarzt bringen.
Wisst ihr was der Grund seien könnte bzw. hatte euer hund auch schonmal solche Probleme?
Im Voraus vielen Dank für eure Hilfe.
13 Antworten

Ungewissheit hin oder her- das muss von einem Tierarzt untersucht werden. Ihr dürft nicht so lange warten- es kann noch schlimmer werden. Es spricht alles dafür, dass das Tier Schmerzen hat-evtl. ein Gelenkproblem/Wirbelsäulenproblem. Beim Treppenlaufen wird der Rückenkurz und heftig zusammengestaucht und das kann auch Schmerzen verursachen, selbst wenn der normale Gang noch erträglich ist.

Ich würde unbedingt beim TA deinen Hund untersuchen lassen. Es gibt viele Gründe warum ein Hund plötzlich nicht mehr springt. Mein Hund machte das nicht, weil eine Kralle abgerissen war und das weh tat. Das hat sie sich gemerkt und ist nicht mehr hohe Hürden gesprungen. Wir mußten ganz schön tricksen, jetzt macht sie es wieder super. Dann haben wir Hunde, die plötzlich Rheuma oder Arthrose bekamen und deshalb das Training verweigerten. Es kann mal was am Knie oder Ellenbogen sein. Der Hund spürt den Schmerz und verweigert.

Bist du zufälligerweise die aus dem Hundeforum?

Bei unserer Seniorhündin ( Dalmatiner ) traten diese Symptome auch mit9/10 Jahren auf. Bei ihr wurde eine Sichelarthrose in den Schulterblättern diagnostiziert. Hüpfen, springen, 30km Wanderungen in den Alpen waren nun Vergangenheit. Aber mit ärztlicher Hilfe und Medis geht unsere alte Maus straff auf die 14 zu! Also lass deinen Hund schnellstmöglich untersuchen.

mein kleiner hund wollte plötzlich auch nicht mehr springen. noch nicht ma wirklich laufen. beim tierarzt stellte sich dann raus, das sein kreuzband(heißt das so) angerissen war und jede bewegung sehr schmerzte. eine OP war uns zu teuer, deswegen haben wir einen tier physiotherapeuten aufgesucht. nach einigen wochen und täglichem training seiner hinterläufe war er bald nicht mehr auf sein kreuzband angewiesen, da seine beinmuskulatur sich so verstärkt hatte, das es zum laufen und springen völlig ausreichte. vlt liegt es bei deinem auch an dem. falls dies aber der fall is, und du auch eine OP nicht zahlen kannst und auf physio hoffst, achte drauf das er keine schmerztabletten bekommt. wenn der schmerz untewrdrückt wird, überschätzt der hund sichnur und kann in nem sehr dummen fall sein kreuzband völlig zerstören. wäre bei unserem hund auch fast schief gegangen. aber jetz kann er wieder problemlos und schmerzfrei seinem geliebten lauf- und spieldrang nachgehn =)

da wird Dir nur der Tierarzt nach einer gründlichen Untersuchung eine Diagnose stellen können.

Hier herumzuraten macht keinerlei Sinn. Frag einfach einen TA, der hat das studiert und meist auch die nötige Erfahrung UND er kann den Hund sehen und anfassen. Worauf wartest du? In ein paar Tagen ist Wochenende. Geh heute noch und mute deinem Tier keine weiteren Schmerzen zu. Denn wenn er keine Schmerzen hätte, würde er dieses Verhalten nicht zeigen.

Ab zum Tierarzt. Das kann verschiedene Probleme haben und muss fachmännisch abgeklärt werden.

merkste nicht,das Tier hat was uns zwar schmerzen und sollst es BITTE nicht so belasten den Hund mit 9 Jahren geht ebend mal bei Pudeln die Luft raus,nicht so den Hund stressen er kann ebend niocht mehr,lass ihm durchschecken schau dein hund an heb ihm hoch wenn er es nicht mehr schafft,gib ihm liebe und drücke mal die daumen das alles wieder gut wird. Zum tierarzt bitte bevor es gar nicht mehr geht. alles liebe

Ich gebe ihm Liebe und auch sonst alles. Und natürlich kann es am Alter liegen, aber es kam so plötzlich von heute auf morgen und dass ich zum TA gehe, ist ebenfalls klar, aber ich bin gerade so ungewiss.

Wirbelsäule, hat einen Nerv eingeklemmt, nimmt Schonhaltung ein, Hunde sind genau wie Menschen

Vielleicht hat er sein Känguruh Dasein satt und möchte wieder Hund sein !

Warte ruhuig noch ein paar Monate. Sind ja nicht deinre Schmerzen.
Sofort ab zum TA.
Das kann alles mögliche sein: HD, ED, Spondylose, Kreuzband, sehnen, Muskeln.

ich habe einen 5 jährigen PON. Der kann/will seit 2 Tagen auch nicht mehr springen respektive die Treppen wie gewohnt hochlaufen. Werde morgen zum TA. Was hat der TA denn bei deinem Pudel diagnostiziert??
Danke für Antwort

HD!? Geh mal zum TA


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hallo ihr lieben, ich hoffe ihr könnt mir helfen! habe schon im internet gesucht aber nie genau mein Problem gefunden.
Ich habe eine Jack Russel Hündin, 5 Monate, heißt Emma. Ich weiß Jack Russels sind nicht einfach und man braucht viel Geduld mit ihnen, Machen auch immer mehr Vortschritte und in der Hundeschule fühlen wir uns auch wohl! Jetzt habe ich aber ein probelm das einfach nicht enden will. Emma springt immer wieder aufs Bett.. Und das nicht seit paar Tagen, sondern paar Wochen. Als wir sie bekamen, war gleich klar das sie nicht aufs Bett durfte und das hat auch super geklappt. Dann irgendwann war ich so blöd, auf deutsch gesagt, und hab sie mittags bei mir aufs bett gelassen. nachts schläft sie ja in ihrer Hundebox! Irgentwann war mir klar, dass das nicht funktioniert, die ganzen Haare, sie knabbert an meiner Bettwäsche, ein bettlacken ist schon im Müll gelandet. Ich weiß es ist meine Schuld und sie kann nichts für, habs ihr ja erlaubt.. jetzt versuche ich seit, ca. 5 Wochen ihr das abzugewöhnen. Vergebens -.- Ich kann machen und sagen was ich will. das ist ihr egal. Anfangs habe ich sie kommentarlos immer wieder runter getan. Dann irgentwann immer wieder streng "ab" dazu gesagt.. sogar manchmal mit nem handtuch sie runter gescheucht (ohne sie zu treffen, natürlich). Alles vergebens.. Sie springt dann runter und nach zwei minuten wieder drauf! Wenn ich sehe das sie auf dem bett ist und ich sie böse angucke und zu ihr gehe, springt sie oft schon, sie weiß ganz genau das sie es eigentlich nicht darf!
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Hallo, mein kleiner mini yorkshire terrier (2Jahre alt) hat schon seit er klein ist probleme mit dem sprungelenk (an beiden hinter beinen) .
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Heute sind wir zum tierarzt da unser kleiner nicht mehr laufen wollte er hatte hohes fieber. Er konnte nicht auftreten . jammerte nur :-( und wollte nur schlafen
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Jetzt frist er Diät futter
Der tierarzt sagte das unser kleiner etwas am sprunggelenk hat . (das es sich bei ihm immer ausrenkt . & das es schmerzhaft ist)
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Der kleine springt sehr viel . treppen, bett
Wenn wir diese OP machen kann es passieren das er das viell. in ein par Jahren wieder bekommen könnte .
Hat jemand erfahrungen mit sowas ??
Hallo Leute. Mein Hund hat sich vor 2 Tagen eine Kralle rausgerissen. Es hat echt stark geblutet und wir sind auch sofort zum tierarzt, wo sie antibiotika etc. bekommen hat und immernoch bekommt. Wir haben die Wunde jeden Tag 1mal gesäubert und nun frage ich mich ob ich denn wieder mit ihr Gassi gehen kann. Am anfang hat sie leicht gehumpelt, was jetzt aber nichtmehr der Fall ist. Was würdet ihr sagen ? Sie verhält sich zuhause ganz normal, bekommt auch kein Schmerzmittel, da sie nicht den anschein macht als würde ihr die Pfote weh tuhen. Sollte ich vor dem gassi gehen vllt. einen Verband um Das Pfötchen wickeln ? Kann ich überhaupt mit ihr raus ( Draußen Ziemlich nass und verregnet)?
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Der Hund zeigt die Symptome schon seit 4 Tagen:
Er ist schmerzempfindlich und jault ab und zu auch ohne Grund auf,er ist schlapp und irgendwie angespannt und einfach nicht wie er selbst (er frisst,trinkt,hat keine Probleme beim laufen und macht seine Geschäfte jedoch ganz normal,wobei er nur ungerne raus will).
Der Besuch fand heute morgen statt und seitdem geht es ihm nicht besser.
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Danke für all eure Bemühungen den Text zu lesen und ernste! Antworten zu geben!
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Hey ich mal wieder eine Frage an euch aber zuerst schilder ich euch die Situation
und zwar war ich heute mit meinem Hund (9 Wochen alt ((galub ich)) in der Welpengruppe so und da hat meine Mutter mit der Trainerin geredet über Kastration meine Mutter will den Hund Kastrieren und jetzt meinte dir trainerin das es nicht gut für den Hund ist (er ist ein Rüde) mit der Entwiklung und so das er dan mit diesem Alter wo man ihn kastriert setehen bleiben würde und sie meinte das eine Kastration von Hunden verboten ist was wir nicht glauben da wir schon mal einen hund hatten der kastriert worden ist (er hatte keine probleme danach) und ich auch ein praktikum beim Tierarzt hatte und die da auch hunde kastriert haben und von dem Züchter wo wir den hund her haben der ist tierarst und er hat auch gesagt das man ihn Kastrieren sollte.
Fragen ☆ ist es verboten Hunde zu Kastrieren ☆ stört es sie in der Entwiklung ☆ab welchem Alter sollte man sie kastieren*
Ich muss dazu sagen das er ein hof hund ist.
*Der Tierarzt meinte befor er sich für das andere geschlecht interesiert (ich weis nicht mehr genau wie er es gesagt hat)
Sry für den langen Text und die Rechtschreibfehler
Falls noch Infos fehlen sagt bescheit
ich habe heute bemerkt , dass mein hund die rute iwie im bogen nach rechts hält und auch so zu mir angelaufen ist. wenn ich leicht auf ihre rute drücke, springt die iwie nach oben (?) und als ich mit ihr draußen spazieren war , war alles wieder normal !? was könnte das sein ??
falls das iwie wichtig ist : sie hat vor 4 tagen zeckenmittel bekommen und ich habe irgendwo gelesen dass das damit in verbindung stehen könnte !?
zum tierarzt kann ich nicht , weil die termine bis nächste woche belegt sind und der nächste ist ziemlich weit weg :(
kamm mir bitte jemand helfen ??
Mein Hund abbie ( 7 Monate alt 6 kg Yorker/shiuahua Mischling) humpelt seit 4 Tagen immer Abend nachdem er geschlagen hat tagsüber hat er keine Probleme und rennt rum springt rum und ist völlig normal manchmal glaube ich er simuliert einfach weil er müde ist und nicht noch mal raus möchte zum pullern
Hallo Meine Hündin war vor ca. 5 Wochen Läufig, nach 2 Wochen war die Läufigkeit plötzlich vorbei aber seitdem ist sie richtig komisch geworden. Sie ist sehr anhänglich und springt seit kurzem wieder zu uns ins Bett ( hatten wir ihr schon abgewöhnt als Welpe) . Sie frisst sehr wenig und auch Leckereien lehnt sie ab. Seit gestern geht sie manchmal von uns weg und legt sich auf ihren platz was sie sonst auch nie macht. Sie ist sonst ein sehr aktiver Hund aber jetzt schläft sie sehr viel und gestern hatte sie auch so einen Ausfluss (glaube ich) der durchsichtig und geruchlos war. Meiner Meinung nach hat sie aber zugenommen oder zumindest sieht es so aus.
Werde morgen mit ihr zum Tierarzt gehen wollte mir aber vorher noch Meinungen holen was sie habe könnte. Vielleicht hatte ja von jemanden die Hündin sowas schon mal.
Hoffe auf nette Antworten :)
Mein Hund hat seit zwei Tagen durchfall und hat gekotzt, nachdem wir beim Tierarzt zur Untersuchung waren, sagte man uns es wäre nichts schlimmes. Seit dem aber leckt er sich dauernd am After. Es könnte an einer analdrüsenentzündung liegen aber da der Tierarzt nichts festgestellt hatte, woran könnte es liegen?
Thema: Hund springt immer mein Freund an

Hund springt immer mein Freund an
Unswar das Problem ist bei unserer Border Collie Hьndin
Sie springt gerne Leute an insbesondere mein Freund
Was bei ihn schon fast
Ich habe Inder Sicht kein Problem finde es auch voll sьЯ 
Aber mein Freund stцrt es ein bisschen weil wenn er von der Arbeit kommt
Braucht er fast 30 min bis er was machen kann
. Weil sie unsere erste Hьndin
Ist wьrden wir gerne Rat haben, weil im Internet vieles steht und manches verwirrend ist
.
AW: Hund springt immer mein Freund an

AW: Hund springt immer mein Freund an
Mal anbrьllen. So, dass es ankommt. Mit der Hand abweisen.
Es ist nicht schlimm den Hund dabei auch zu treffen, solang ihr ihm nicht in die Schnauze haut, ums mal direkt zu sagen.

AW: Hund springt immer mein Freund an
Du rдtst, einem Hund, der sich ьber alle MaЯen ьber die Rьckkehr des verlorenen Herrchens freut, eins verbal ьberzubraten?
Dreht sie wieder hoch-> abbrechen.
Bleibt sie ruhig -> ausgiebig aber ruhig begrьЯen.

AW: Hund springt immer mein Freund an
Ich wьrde das so aufbauen. Der Freund geht raus, kommt gleich wieder rein, geht wieder raus, kommt nach einer Minute wieder rein u.s.w. Irgendwann ist dem Hund das dann zu blцd.
Da muss allerdings auch das Frauchen aufhцren, anspringen sьЯ zu finden. Denn wenn z.B. die Oma zu Besuch kommt oder ein Handwerker in die Wohnung muss - dann ist angesprungen werden nicht sьЯ sondern unerzogen.
Also bitte kein schlechtes Gewissen - Hund muss lernen sich zu benehmen. Das schafft Ihr schon! 

AW: Hund springt immer mein Freund an
Der Hund wird denken: Oh, das viele springen hat sich gelohnt, man beschдftigt sich mit mir. Juhuu, das mach ich wieder. Muss nur hartnдckig genug bleiben.
Es ist "nur" das Abbruchsignal was eingesetzt wird um klar zu machen dass Herrchen es nicht mag. Fertig.
Ist der Hund dann ruhig, springt nicht rum, kann Herrchen hin und begrьЯen.
Also bitte kein schlechtes Gewissen - Hund muss lernen sich zu benehmen. Das schafft Ihr schon!

AW: Hund springt immer mein Freund an
Hцrt die nicht die freut sich so sehr wenn jemand kommt das sie nicht mehr hцrt
.
Wir Haben Sie auch versucht sie in ein Anderes Zimmer kurz gehen zu lassen ( damit Herrchen Jacke und Schuhe ausziehen kann ) aber Da fдngt Elsa an zu jammern also quietschen und will unbedingt hin springen und gestreichelt werden.
@cocker: stimmt auch wenn mein Opa kommt zu Besuch , darf sie ihn sowieso nicht anspringen
Haben wir auch versucht mit Ignorieren und Sie fдngt dann an zu Jammern und Quitchen und stupst und springt

AW: Hund springt immer mein Freund an
Ihr mьsst verstehen, dass das in erster Linie kein ungezogenes Verhalten ist.
Die kleine schдumt vor Freude ьber, sie kann sich noch nicht beherrschen und sie weiЯ auch nicht, dass ihr dieses Verhalten nicht schдtzt. Das ist ganz hundetypisches Verhalten.
Ich wьrde auch ruhig abblocken, ignorieren und wegdrehen.
Bei unserem hat es geholfen, dann ganz ruhig in die Hocke zu gehen und erst dann ruhig zu streicheln, wenn er auch aufgehцrt hat, sich hoch zu drehen.
Das dauert eine Weile bis das sitzt, die Beherrschung muss der kleine Knopf noch lernen.

AW: Hund springt immer mein Freund an

AW: Hund springt immer mein Freund an
Wir halten es so das sie noch nicht in die Kьche darf.
Also wir kommen Heim, sagen kurz Hallo und berьhren sie kurz das sie sich begrьЯt fьhlt und gehen umgehend in die Kьche.
Dort sind wir dann erstmal, is sie sich beruhigt und auch sehen kann wie sich Grace verhдlt

AW: Hund springt immer mein Freund an
Zusammen mit Hund zur Tьr gehen, in Ruhe. So am Hochspringen hindern. Belohnen, also Leckers dabei haben, weiЯ nicht, ob Du clickerst.
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Hallo Liebe Forumsmitglieder, bin neu hier und weiЯ mir keinen Rat mehr, wie ich den Hof kehren kann, ohne das der Hund nach dem Besen schnappt.
Hallo Zusammen! Puh, war ich lang nicht mehr hier. Ich weiss nicht ob sich einige von euch an mich erinnern. Ich bin die mit der braunen.
Also, wie ihr oben schon lesen konntet, hab ich folgendes Problem: Mein Hund hat einen stark ausgeprдgten Jagdtrieb. keine Ahnung, was in ihm.
Hallo Zusammen, ich habe schon mal gepostet, dass Arax eine Nahrungsmittelallergie hat. Er frisst sein Futter im Moment gern. Allerdings nimmt er.
Gefдllt mir!
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Anspringen – Hund springt an
Eine lästige Angewohnheit vieler Hunde ist das Anspringen bei der Begrüßung. Besonders wenn Außenstehende angesprungen werden, also Freunde, Bekannte und Verwandte der Hundebesitzer, im Extremfall auch Passanten.
Natürlich ist es immer am besten, wenn man ein solches Verhalten von vornherein nicht zulässt. So niedlich es auch sein mag, wenn ein kleiner Welpe auf einen zugesprungen kommt und die Nähe sucht: wer ihm erlaubt, auch nur ansatzweise am Bein hochzuspringen und sich dabei aufzustützen, der legt natürlich die Grundlage dafür, dass dieses Verhalten sich manifestiert und später zu den festen Gewohnheiten des älter und erwachsen werdenden Hundes gehört.
Das Anspringen entsteht aber nicht nur aus dem Bedürfnis nach Kontakt, sondern auch, weil jeder Hund eine Gier nach Beachtet-Werden hat. Er sucht also Aufmerksamkeit.
Egal ob der Hund ein kleiner Welpe ist oder bereits ein Junghund oder ein erwachsener Hund: geben Sie ihm diese Aufmerksamkeit nicht! Ein Hund darf sich seinen Leuten nicht aufdrängen.
Natürlich ist es absolut ein Unding, den Hund zu bestrafen, wenn er zu einem kommt. Daher beachtet man ihn am besten gar nicht, wenn er einen anspringen will, und strömt Gelangweilt-Sein und Gleichgültigkeit aus. Wenn der Hund dieses Verhalten noch nicht eingeübt hat, also meist bei einem Welpen, kann man sich auch vorsorglich schon herunterbücken und den Hund mit den Händen abfangen, bevor er zum Anspringen übergeht. Es ist eine Frage des Ermessens, zu dem ein Hundehalter fähig sein muss. Des Ermessens also, ob gerade Nichtbeachtung und Gelangweilt-Sein angebracht ist oder vorbeugendes Entgegenkommen.
Es ist sehr hilfreich, wenn man nach einer Abwesenheit den Hund nicht allzu überschwänglich begrüßt, sondern mit gelassener Selbstverständlichkeit.
Es besteht kein Grund zum Ausflippen. Der besteht im Umgang mit Tieren nie!
Im Extremfall muss der Hund so lange warten, um begrüßt zu werden, bis er sich abgeregt hat.
Mancher Hundehalter glaubt kaum, wie einfach und straffrei man einen Hund beeinflussen kann, wenn man sich zweckdienlich verhält.
Und zweckdienlich ist hier eben, dass der Hund mit seinem Verhalten in keinster Weise erreicht, was er erreichen will. Sondern – ganz im Gegenteil – sich selbst ins Abseits albert.
This entry was posted on Freitag, Oktober 5th, 2012 at 19:46 and is filled under: Allgemein
Mein Hund springt jeden an

Inhalt dieses Artikels
„Der will doch nur spielen!“ Oft stimmt das. Dennoch möchtest du nicht, dass dein Hund jeden anspringt und ihn allzu freudig begrüßt. Wie bringst du deinem Hund bei, aufs Anspringen zu verzichten?
Natürlich gibt es mehrere Methoden, um deinem Hund das Anspringen abzugewöhnen. Eine wäre es, ihm das „Nein“ über die Körpersprache zu verdeutlichen. Du machst ihm so klar, dass du sein Verhalten nicht wünscht. Mit der Zeit versteht dies dein Hund. Er wird das Anspringen in einigen Situationen und bei einigen Menschen seinlassen.
Aber diese Methode hat ein Problem. Du läufst Gefahr, ihm die Freude zu nehmen, neue Besucher zu begrüßen. Dein Hund könnte auch mit dir negative Erfahrungen verbinden. Denn um einem Hund über Körpersprache klare Verbotsregeln zu kommunizieren, brauchst du sehr viel Erfahrung und Feingefühl. Mehr als die meisten Hundebesitzer glauben. Anschreien und Anschnauzen sowie aufgeregte Gesten verwirren deinen Hund. Es macht ihm nur selten klar, worum es dir geht. Daher empfehlen wir eine andere Methode.
Das Anspringen abgewöhnen
Wir arbeiten mit positiver Bestärkung. Dadurch zeigst du deinem Hund, welches Verhalten du von ihm wünschst. Gleichzeitig machst du ihm klar, welches Verhalten unerwünscht ist. Um deinem Hund das Anspringen abzugewöhnen, gehe in den folgenden sechs Schritten vor:
1. Rückwärts laufen mit dem Hund
Begib dich an einen Ort mit viel Platz, möglichst im Freien. Du solltest bereits mit dem Clicker gearbeitet haben und das Clickertraining beherrschen. Nimm eine Leine mit (kein Geschirr) und einige Leckerlis.
Nimm die lange Leine und knote das „menschliche“ Ende um deinen Bauch, etwa auf Höhe deines Bauchnabels. Das andere Ende der Leine legst du wie üblich deinem Hund an. Beginne nun, rückwärts zu laufen. Du ziehst deinen Hund so zu dir und ihr schaut euch gleichzeitig an.
2. Stehen bleiben
Mache ein paar Schritte. Werde dann langsamer und lasse deinen Hund auf dich zukommen. Wenn dein Hund bei Aufregung Menschen anspringt, tut er das vermutlich auch jetzt. Er ahnt, dass es etwas zu gewinnen gibt – die Leckerlis. Du gibst ihm zudem die perfekte Vorlage, um dich anzuspringen.
Sobald dein Hund aber an dir hochspringt, bleibst du abrupt stehen. Du bist jetzt der „Spielverderber“. Schau von ihm Weg und verfalle in eine Art „Starre“. Lass die Schultern hängen und ignoriere deinen Hund. Du signalisierst ihm: Das Spiel ist vorbei.
Wichtig: Benutze nicht deine Stimme, gib keine Kommandos. Sage insbesondere nicht den Namen deines Hundes! Sonst verknüpft er den Verlauf der Übung mit diesen Worten.
3. Belohnung beim “Sitz”
Irgendwann merkt dein Hund, dass nichts mehr passiert. Er beruhigt sich und setzt sich wahrscheinlich vor dich hin. Dann gibst du ihm einen Click und ein Leckerli. Beginne nun erneut bei Schritt zwei: Gehe ein paar Schritte rückwärts. Warte, bis dein Hund dich anspringt. Werde erneut zum Spielverderber. Setzt er sich hin, bekommt dein Hund erneut Click und Leckerli.
Setzt sich dein Hund sofort hin, statt dich anzuspringen, gibst du ihm auch sofort Click und Leckerli. Jetzt darfst du ihn zusätzlich mit einem aufmunternden „Fein“ bestätigen. Wiederhole die Übung erneut.
Nach einigen Wiederholungen versteht dein Hund, wie er sein Leckerli bekommt. Er wird sich nun jedes Mal vor dir hinsetzen, wenn du stehenbleibst. Dann gibst du ihm Click und Leckerli und gehst erneut rückwärts.
4. Die Übung ohne Leine
An dieser Stelle solltest du eine Übungspause machen. Dein Hund hat nun genug gelernt. In mehreren gleichen Übungseinheiten festigst du nun das Erlernte. Erst dann erhöhst du den Schwierigkeitsgrad.
Wenn dein Hund nach einigen Einheiten immer sofort ins Sitz geht und dich nicht mehr anspringt, ist es Zeit für den nächsten Schritt. Löse nach der dritten Wiederholung die Leine von deinem Hund. Wiederhole die Übung nun wie gehabt, bis du merkst, dass dein Hund auch ohne Leine versteht, was du von ihm möchtest.
5. Abrufen aus dem Spiel
Nun muss dein Hund sein neues Verhalten generalisieren. Das heißt: Er muss es nicht nur in der speziellen Trainingssituation anwenden, sondern generell. Daher erhöhst du nun erneut den Schwierigkeitsgrad. Rufe mitten im Spiel oder beim Schnüffeln auf der Wiese deinen Hund beim Namen. Gib ihm jedes Mal ein Leckerli, wenn er sich vor dich setzt. Wichtig: Gibt dabei kein „Sitz“-Kommando oder –Zeichen!
Falls dein Hund dich anspringt, gibst du ihm keine Belohnung. Gehe dann wortlos weiter. Springt er dich fast jedes Mal an, übe erneut mit Leine und Rückwärtslaufen.
Mit der Zeit kannst du auch die Leckerlis reduzieren. An ihre Stelle tritt dann Lob durch Worte oder ein Spiel. Hin und wieder ein Leckerli zu erhalten, lässt deinen Hund die Übung jedoch nicht vergessen.
6. Variation mit Besuchern
Viele Hunde springen vor allem Besucher an. Hier kannst du einen einfachen Trick anwenden, der auch bei der Gegenkonditionierung angewendet wird. Gib deinem Besucher ein paar Leckerlis, bevor er das Haus betritt. Dein Hund wird ihn entdecken und auf den Besuch zurennen. Dieser muss nun schnell reagieren. Bevor dein Hund ihn anspringt, hält er ihm ein Leckerli vor die Nase. Will dein Hund es essen, sollte dein Besucher die Hand schließen. Erst wenn dein Hund sich setzt, bekommt er das Leckerli und das Lob.
Mit der Zeit versteht dein Hund auch das. Er springt nun immer seltener fremde Menschen oder auch dich an.
Hattest du Erfolg mit dieser Methode? Oder will es einfach nicht gelingen? Gerne darfst du uns einen Kommentar hinterlassen!
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1 KOMMENTAR
Eine Hundetrainerin hat uns mal erzählt, dass man ein Bein anwinkeln soll, so dass der Hund mit der Brust gegen das Knie springt. Da der Hund das unangenehm findet, lässt er es dann.
Ob das funktioniert, weiß ich nicht. Unser Hund springt nicht an.
Hund springt an
Die Patellaluxation beim Hund. Vorsorge, Behandlung und Therapie.
Patellaluxation beim Hund
Hier findet ihr alles Wissenswerte über die Patellaluxation beim Hund. Unter anderem werden die typischen Symptome, die unterschiedlichen Schweregrade, die Kosten einer Operation, Infos zur Behandlung ohne OP und natürlich Hinweise zur Behandlung mit OP, sowie viele weitere hilfreiche Tipps für betroffene Hundehalter vorgestellt. Durch persönliche Erfahrungen ist die Patellaluxation außerdem bestens bekannt und somit findet ihr hier auch Empfehlungen bezüglich passender Nahrungsergänzungsmittel, die helfen die Symptome abzuschwächen oder sogar eine Operation zu vermeiden. Darüberhinaus gibt es einen ausführlichen, sehr persönlichen und umfangreichen Erfahrungsbericht zur Patellaluxation beim Hund, mit vielen Bildern und aufklärenden Videos diesbezüglich. Also einfach weiterlesen und informieren.
Was ist eine Patellaluxation?
Die inzwischen leider weit verbreitete Patellaluxation beim Hund, ist eine Kniegelenksverletzung, bei der die Kniescheibe (Patella) des Tieres deutlich verrenkt ist. Die nicht selten äußerst schmerzhafte Patellaluxation, macht sich beim Hund häufig auch in Form von Lahmheiten bemerkbar, sodass eines der Hinterbeine zeitweise angehoben oder sogar dauerhaft geschont wird. Typisch für eine Patellaluxation beim Hund (auch kurz PL genannt) ist deshalb ein leicht springender Gang (dreibeiniger Gang), der stets als das erste Anzeichen für die Erkrankung angesehen wird. Besonders häufig von einer Patellaluxationen betroffen, sind vor allem die kleinen Hunderassen, wie zum Beispiel die Zwergrasse Chihuahua. Aber auch heranwachsende, sowie ältere Hunde, leiden überdurchschnittlich oft an der krankhaften Kniescheibenverrenkung. Auf dieser Informationsseite erfahren betroffene Hundehalter alles was sie wissen müssen. Angefangen bei der Diagnose und der einfachen Behandlung ohne Operation, bis hin zum klinischen Eingriff und zu einem persönlichen, sehr ausführlichen Erfahrungsbericht, findet ihr hier alle wichtigen Fakten zum Thema Patellaluxation beim Hund. Vorab schon einmal alles Gute für euch und euren Vierbeiner.
Homöopathischer Geheimtipp
Als kleiner Geheimtipp, der sich unter Haltern von betroffenen Hunden und in den verschiedenen Gruppen und Foren zum Thema Patellaluxation beim Hund bereits herumgesprochen hat, haben sich die CaniMove Gelenktabletten erwiesen. Die Tabletten, die übrigens auch problemlos unter das Futter gemischt werden können, beinhalten dabei vor allem drei bekannte Nahrungsergänzungsmittel, wie beispielsweise Grünlippmuschelextrakt, Glucosamin, MSM und ähnlich unbedenkliche Nährstoffe, sowie verschiedene Vitamine. Die Gelenktabletten sorgen im Falle einer Patellaluxation nicht nur für einen sehr effektiven und vorbeugenden Schutz, sondern helfen auch bei der Behandlung dieser oft schmerzhaften Kniescheibenverrenkung, indem sie die Gelenke bestmöglich mit Nährstoffen versorgen. Außerdem sind Nahrungsergänzungsmittel bei einer Patellaluxation meist der rettende Ausweg vor einer teuren und sehr risikoreichen Operation, die mit den zusätzlichen Nährstoffen häufig vermieden werden kann. Mehr zum Thema Patellaluxation beim Hund, deren Symptome, Grade, Ursachen und passenden Behandlungsmethoden, erfahrt ihr in den weiteren Absätzen noch einmal detaillierter und anhand von vielen Beispielen. Da die erwähnten Nahrungsergänzungsmittel aber oft schon ausreichen, gerade bei leichten Patellaluxationen, sollte der Tipp, der sich in den Hundegruppen und auf den Hundeplätzen bereits bewährt hat, hier natürlich auch nicht unerwähnt bleiben. Ein Versuch ist es ganz sicher wert, denn eine Operation mit anschließender Heilphase ist nicht ganz so angenehm. Doch dazu weiter später mehr.
Gelenktabletten für Hunde
- Beseitigen bei leichten Luxationen oft alle Symptome.
- Haben sich als Geheimtipp unter Hundehaltern herumgesprochen.
- Der Hund leidet keine Schmerzen mehr und läuft meist wieder normal.
- Therapieren die Patellaluxation ohne Operation und wirken relativ schnell.
- Eignen sich auch zur Vorbeugung und Stärkung der Hundegelenke.
CaniMove Mini
CaniMove Mini ist der ideale Zusatz, wenn ein kleiner Hund Probleme mit den Gelenken hat oder bereits eine Patellaluxation diagnostiziert wurde. Auch zur Vorbeugung von Gelenkerkrankungen eignet sich das Nahrungsergänzungsmittel hervorragend und wird einfach unter das Futter gemischt. Die Tabletten enthalten verschiedene Vitamine und Nährstoffe, unter anderem Glucosamin, Grünlippmuschelextrakt und MSM. Zu den Inhaltsstoffen gibt es weiter unten noch weitere Informationen.
CaniMove Maxi
CaniMove Maxi ist für Gelenkerkrankungen bei großen Hunden vorgesehen. Hat der Hund bereits eine Patellaluxation, dient die Tablette als wirksames Nahrungsergänzungsmittel im Futter. Auch zur Vorbeugung und zur Pflege der Hundegelenke, eignet sich CaniMove Maxi bestens. Enthalten sind Nährstoffe wie Grünlippmuschelextrakt, Glucosamin und MSM, sowie verschiedene Vitamine. Wer mehr erfahren möchte, findet unten ein paar weitere Angaben zu den verscheidenen Inhaltsstoffen.
Inhaltsstoffe der Gelenktabletten
Die CaniMove Gelenktabletten enthalten eine Mischung aus verschiedenen Nahrungszusätzen, die sich allesamt positiv auf den Gelenkapparat auswirken und gerade bei einer Patellaluxation mehr als sinnvoll erscheinen. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind unten noch einmal genauer beschrieben. Die Gelenktabletten selbst wurden übrigens vom Tierarzt Dr. vet. Lars Meyer entwickelt und haben sich seit der Markteinführung zu einem echten Geheimtipp innerhalb von Hundegruppen und auf Hundeplätzen entwickelt. Oft verschwinden die Symptome einer Patellaluxation nach einigen Monaten vollständig und der Hund kann wieder unbeschwert leben, ganz ohne schwieriges und schmerzhafte Operation.
Glucosamin: Glucosamin und Hyaluronsäure werden allgemein für den Wachstum des Gelenkknorpels, sowie dessen Elastizität benötigt. Auch die Wasserbindung beeinflussen sie positiv.
Grünlippmuschel: Berichte über die positive Wirkung von Grünlippmuschel gibt es viele. Das Grünlippmuschelextrakt ist reich an Glykosaminoglykanen und den so wichtigen Omega-3-Fettsäuren, die sich unter anderem positiv auf den Gelenkstoffwechsel auswirken sollen.
Methylsulfonylmethan (MSM): Mit MSM ist eine äußerst wichtige Schwefelquelle in den Gelenktabletten enthalten, die sich ganz besonders auf Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln auswirkt.
Teufelskralle & Weidenrinde: Diese beiden Nahrungserghänzungsmittel enthalten wichtige Metaboliten und unterstützen damit die körpereigene Regulation.
Vitamine: Am Ende sorgen einige Vitamine und Spurenelemente dafür, dass der Hund und seine Gelenke bestens versorgt werden und der Bedarf von Gelenken, Muskeln, Sehnen und Nerven, auch bei hoher Belastung durch eine Patellaluxation, noch ausreichend gedeckt wird.
Das waren sie nun, die wohl wichtigsten Inhaltsstoffe der Gelenktabltten für Hunde, die sich bestens zur Vorsorge oder Behandlung einer Patellaluxation beim Hund eignen. Wer noch mehr über die verschiedenen Nährstoffe erfahren möchte, liest sich entweder den Verpackungstext durch oder schaut auf der entsprechenden Produktseite, wo noch weitere Informationen warten.
Infos und ein Erfahrungsbericht
Diese Informationsseite entstand nicht einfach so, sondern weil ich selbst einen Patellaluxation geplagten Hund habe. Meine kleine Chihuahua-Hündin traf es mit ungefähr zwei Jahren und es war eine vererbte PL. Mit der Zeit wurde die Patellaluxation dann leider immer schlimmer und während dieser Phase fand ich bei Tierärzten leider oft nicht die erhoffte Hilfe, ganz im Gegenteil sogar, ich machte eine wahre Tierarzt-Oddysee durch, um ganz ehrlich zu sein. Doch eben weil diese Zeit bis zur Operation von Fehlschlägen, falschen Diagnosen und Behandlungen, sowie allerlei Problemen geplagt war und weil die Operation selbst am Ende so umfangreich ausfiel, lernte ich in dieser Zeit eine Menge und konnte vieles, was ich vorab im Internet fand, schnell widerlegen bzw. stellte sich das Meiste einfach als dümmliches Halbwissen heraus. Durch die eigenen Erfahrungen und die lange Geschichte mit meiner eigenen Hündin angetrieben, wollte ich nun auch anderen Betroffenen Hundehaltern helfen und deshalb gibt es auf dieser Seite auch das gebündelte Wissen, welches ich mir während der schweren Zeit angeeignet habe. Weil nicht jeder Leser an persönlichen Erfahrungen und Informationen interessiert ist, habe ich die gesamte Seite quasi in zwei Bereiche aufgeteilt. Wer möchte, liest nur die wissenschaftlichen Fakten und Infos zur Patellaluxation beim Hund. Alle anderen finden unten noch einen Erfahrungsbericht von mir, quasi ein Tagebuch meiner ganz persönlichen Geschichte, bezüglich der Patellaluxation meines Hundes. Mitsamt Rückschlägen, Erfolgen und all den Hoffnungen.
Wenn ihr selbst einen PL geplagten Hund habt, wäre meine Bitte, dass ihr unbedingt beides durchlest. Die Infos im oberen Teil der Website, um zu wissen was faktisch gesehen getan werden kann und was eine Patellaluxation eigentlich im Detail genau ist und bedeutet. Sowie den Erfahrungsbericht, um sich im klaren darüber zu sein, was noch alles auf euch zukommen kann oder zukommen wird und wie genau eigentlich die Heilphase verläuft, sollte euer Hund tatsächlich operiert werden. Diese Seite dient dabei als Informationsquelle zum Thema Patellaluxation beim Hund und ist angereichert mit vielen persönlichen Erfahrungen, sowie Hinweisen von betroffenen Hundehaltern. Die Infos auf dieser Seite stellen aber keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Krankheiten dar. Hundehalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Vierbeiners daher immer einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind leider nicht möglich und jeder Krankheitsverlauf ist anders. Dennoch findet ihr hier die wichtigsten Informationen, Fakten und Erfahrungen zur Patellaluxation beim Hund.
Patellaluxation Hund Infografik
Um die Patellaluxation beim Hund besser zu verstehen und die unterschiedlichen Grade der Erkrankung richtig deuten zu können, findet ihr hier eine passende Infografik. Diese informiert euch auf den ersten Blick darüber, was bei einer Patellaluxation eigentlich genau passiert und wie sich die verschiedenen Schweregrade dabei unterscheiden. So könnt ihr relativ schnell herausfinden, wie weit die Patellaluxation bei eurem Hund bereits fortgeschritten ist und was genau in den Gelenken passiert. Die Infografik darf natürlich gerne bei Facebook und Co geteilt werden, auch auf eurem eigenen Blog dürft ihr sie veröffentlichen, solange dabei immer ein link auf diese Website als Quelle gesetzt wird.
Patellaluxation erkennen
Die Patella (Kniescheibe) eines Hundes besteht aus einem scheibenförmig abgeflachten Knochen, der sich vor dem Kniegelenk befindet. Bei einer Kniescheibenverrenkung verbleibt die Patella nun aber leider nicht mehr an ihrem üblichen Platz, sondern springt immer wieder aus ihrer im Oberschenkelknochen befindlichen Gleitrinne heraus. Deshalb führt eine Patellaluxation bei Hunden oft auch dazu, dass die Tiere das betroffene Bein nicht mehr korrekt oder nur noch unter starken Schmerzen belasten können. Humpeln und gelegentliches aussetzen der Schritte, sind die typischen Anzeichen und klaren Symptome einer Patellaluxation beim Hund. Zunächst treten solche Merkmale kaum wahrnehmbar und nur gelegentlich in Erscheinung. Erst in späteren Stadien der Krankheit, machen sie sich im Gang des Hundes immer deutlicher bemerkbar und können vom Tier nicht länger versteckt werden. Dann ist Handeln gefragt, um dem Hund das Leid der chronischen Schmerzen so gut es geht zu ersparen und ihm möglichst schnell Linderung zu verschaffen. Hier noch einmal die wichtigsten Anzeichen.
Anzeichen einer Patellaluxation
- Der Hund lahmt deutlich sichtbar.
- Alle paar Meter hebt der Hund das betroffene Bein.
- Der Hund verliert die Lust am Laufen oder weigert sich sogar.
- Beim Versuch das Bein zu strecken, signalisiert der Hund Schmerzen.
- Hüpfender Gang, bei dem der Hund das betroffene Bein schont.
Ursachen einer Patellaluxation
Eine Patellaluxation beim Hund geht häufig auf eine krankhafte Knochenveränderung oder auf Schwächen des Bindegewebes zurück. Einfluss auf eine Patellaluxation haben sowohl genetische, als auch umweltbedingte Ursachen, wie zum Beispiel eine falsche und unsachgemäße Haltung, sowie zu viel Bewegung im jungen Alter des Hundes. Auch Fehlernährung kann zu einer Patellaluxation beim Hund führen bzw. die Fehlstellung der Kniescheibe noch weiter fördern und dementsprechend begünstigen. Hier helfen die oben erwähnten Nahrungsergänzungsmittel überraschend gut, denn diese gleichen die Unterversorgung, gerade bei einer eher leichten Patellaluxation, mit für die Hundegelenke wichtigen Nährstoffen aus. Oder anders gesagt: Statt einer schwierigen, risikoreichen und teuren Operation, reicht es bei vielen Hunden schon wenn entsprechende Nahrungszusätze gefüttert werden. Die sorgen dann einfach dafür, dass die Gelenke wieder mit allen notwendigen Stoffen versorgt werden, die Patella also wieder problemlos und von allein in die korrekte Position rutschen kann. Ein bisschen wie das Schmiermittel bei einer Tür, damit diese leise und leicht schließt. Die eigentliche Ursache, nämlich die Patellaluxation, bleibt dann zwar weiterhin bestehen, sie ist für den Hund aber nicht länger schmerzhaft und durch die gute Versorgung der Gelenke, bildet sich eine starke, belastbare und haltbare Basis in Form von Knorpel. So ist das Knie besonders gut versorgt und die Patella kann schmerzfrei von allein wieder in ihre korrekte Position rutschen.
Knochenbedingte Patellaluxation
Zu den knochenbedingten Ursachen einer Patellaluxation beim Hund gehören die folgenden drei Punkte, die dabei auch noch recht typisch sind. Hier unterscheidet man vor allem die verschiedenen Arten einer Patellaluxation. Etwa eine PL die genetisch bedingt ist, oder durch eine zu kleine Patella hervorgerufen wurde. Bei O- oder X-Beinen, handelt es sich beispielsweise um eine genetische oder durch Fehlernährung bedingte Fehlstellung der Hinterläufe, bei der die Kniescheibe in Bewegung immer wieder schräg durch die Rollfurche gezogen wird. Aufgrund der überdehnten Seitenbänder, springt die Kniescheibe bei O-Beinen dann aus der Gleitrinne nach innen bzw. bei X-Beinen nach außen heraus. Schon bei der Geburt kann die Gleitrinne zu flach ausgebildet sein. Des Weiteren ist die Patella oft auch einfach zu groß, sodass sie nicht richtig zur Rollfurche passt. Knochenbedingte Patellaluxationen sind häufig auf unsachgemäße Züchtungen zurückzuführen, bei denen mangels Untersuchung und Kontrolle, Gendefekte einfach verantwortungslos weitervererbt werden. Gerade bei den so beliebten Chihuahuas, gibt es unzählige dieser Qualzuchten. Leider entscheidet bei vielen Hundehaltern oft nur die Optik, nicht aber die Gesundheit oder das Wesen des Tieres, deshalb züchten skrupellose Züchter und Vermehrer immer wieder Defekte ganz bewusst mit, oder kümmern sich nicht richtig darum, selbige vollständig zu vermeiden.
Bindegewebs- Muskelschwächen Patellaluxation
Wenn die Muskulatur oder das Bindegewebe des Hundes unzureichend ausgebildet sind, kann die Funktionsfähigkeit von Bändern, Sehnen und Gelenkkapseln in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Kniescheibe findet dann keinen ausreichenden Halt mehr und springt einfach heraus. Reine Bindegewebsschwächen führen aber selten zu einer Patellaluxation beim Hund. Der Bewegungsablauf wird bei Bindegewebsschwächen daher auch kaum beeinträchtigt. Trotzdem ist dies eine der theoretischen Möglichkeiten, die zu einer Patellaluxation führen kann, auch wenn es häufig andere Ursachen gibt.
Unfallbedingte Patellaluxation beim Hund
Auch durch einen heftigen Unfall kann (vor allem bei größeren Hunden) eine schwerwiegende Patellaluxation in Erscheinung treten. Unfallbedingte Kniescheibenverrenkungen treten allerdings überwiegend einseitig, also nicht auf beiden Beinen, sondern jeweils nur am verletzten bzw. betroffenen Hundebein auf. Ein kleineres Problem ist die Luxation dadurch allerdings nur bedingt. Da Unfälle zum Glück nicht allzu häufig vorkommen, ist auch die Patellaluxation aufgrund dessen nicht sehr weit verbreitet. Meistens wird eine Patellaluxation schlichtweg von den Eltern des Hundes vererbt und ist daher auf falsche bzw. fragwürdige Züchtungen zurückzuführen. Eine Schande, die sich allerdings nur dann in den Griff bekommen lässt, wenn Züchter ihre Hunde vernünftig, sorgfältig, sowie mit dem richtigen Verantwortungsbewusstsein untersuchen lassen, um entsprechende Fehler und Defekte bereits vorab festzustellen, bevor diese leichtsinnig weitervererbt werden. Bei gesunden Züchtungen tritt eine Patellaluxation beim Hund übrigens deutlich seltener auf. Auch deshalb ist es so wichtig, seinen Hund von einem seriösen Züchtern zu holen.
Klassische Symptome einer Patellaluxation
In vielen Fällen bleibt eine Patellaluxation beim Hund vollkommen symptomfrei. Die Kniescheibenverrenkung kann unter Umständen aber auch sehr starke Schmerzen auslösen. In besonders schweren Fällen kann die Belastbarkeit des Beins sogar so stark eingeschränkt werden, dass der Hund deutlich sichtbar lahmt und zeitweise gar nicht mehr richtig auftreten kann bzw. das Laufen vollständig verweigert. Eine Patellaluxation beim Hund ist also oft daran erkennbar, dass das Tier beim Laufen plötzlich humpelt bzw. eines der Beine schlagartig anhebt und mehrere Schritte auf drei Beinen weiter läuft. Der Hund will das betroffene Bein damit entlasten und die Folge ist ein, für die Patellaluxationen typischer, leicht hüpfender Gang, der meist nur wenige Schritte anhält, bevor dann alles wieder beim Alten ist. Zu den Symptomen bei unfallbedingten Patellaluxationen zählen, neben den äußerlich deutlich erkennbaren Verletzungen, auch gerissene Gelenkbänder und Blutergüsse.
Diagnose der Patellaluxation
Die Diagnose einer Patellaluxation beim Hund erfordert eine umfangreiche und ausführliche tierärztliche Untersuchung. Das betroffene Bein wird dabei, sowohl im Liegen wie auch im Stehen, genauestens begutachtet und anschließend sorgfältig abgetastet. Der Tierarzt bewertet außerdem noch den tatsächlichen Gang des Hundes und schaut sich diesen daher noch einmal im einzelnen an. Meistens bitten Tierärzte den Hundehalter ganz einfach darum, einmal in der Praxis mit ihrem Hund hin- und herzugehen. Hier empfiehlt es sich übrigens vorab ein paar sehr aussagekräftige Momente mit dem Handy per Videofunktion festzuhalten, um dem Tierarzt dann genau diese Aufnahmen zeigen zu können. Da Hunde Verletzungen in fremden Umgebungen und unter Aufregung meistens zu verstecken versuchen, kann das Video in manch einem Fall Gold wert sein, da der Tierarzt nur im natürlichen Gang bestimmte Schwächen erkennen kann. So könnt ihr ihm zeigen was euch aufgefallen ist und er sieht den Hund in seiner natürlichen Umgebung, was die Diagnose einer Patellaluxation enorm erleichtert.
Eine Röntgenuntersuchung gibt weiterhin Aufschluss über das Ausmaß der Patellaluxation und hilft auch dabei die weitere Vorgehensweise zu klären, beispielsweise eine Operation oder die weiterführenden Therapie. Ein geschulter und verantwortungsvoller Tierarzt wird jedoch in der Regel erst dann Röntgen, wenn eine Operation kurz bevorsteht oder unvermeidbar ist, nicht aber während der ersten Untersuchung. Festgestellt wird eine Patellaluxation beim Hund lediglich durch das Abtasten, sowie durch gezielte Bewegungen am Bein, welches der Tierarzt umfangreich mit einigen Handgriffen und Beobachtungen prüft. Nur für eine bevorstehende Operation müssen Knochenbau etc. auf dem Röntgenbild genauer angesehen werden. Achtet darauf, denn ein Tierarzt der sofort Röntgen möchte, ist meist nicht sonderlich seriös und denkt wohl eher an das Geld verdienen, als an das Wohl eures Hundes. Ein seriöser Tierarzt dagegen nimmt sich viel Zeit und klärt euch am Ende über den Grad der Patellaluxation auf. Möchte er sofort ein Röntgenbild anfertigen, oder ist er nicht in der Lage euch den eigentlichen Schweregrad der Luxation zu nennen, stimmt meist etwas nicht und ihr solltet lieber noch einen anderen Arzt aufsuchen.
Schweregrade einer Patellaluxation
Die Patellaluxation beim Hund wird allgemein in vier verschiedenen Schweregraden diagnostiziert. Jeder Grad ist dabei unterschiedlich stark ausgeprägt. Die genaue Einstufung der verschiedenen Grade ist vor allem deshalb besonders wichtig, weil sich nach ihnen die notwendige Therapie und Behandlung des Hundes richten sollten. Ein vertrauenswürdiger Tierarzt stuft die Patellaluxation eures Hundes daher, nach genauem Abtasten, in einen der folgenden vier Grade ein.
Patellaluxation Grad 1: Eine Patellaluxation Grad 1 liegt vor, wenn die Patella manuell aus der Gleitrinne gedrückt werden kann, diese jedoch vollkommen problemlos wieder zurückspringt und in der richtigen Position verbleibt. Grad 1 ist daher wenig dramatisch und eine Operation des Beines meist nicht notwendig. Damit die Gelenke gestärkt werden, empfehlen sich Nahrungsergänzungsmittel, die für die richtige Schmierung aller Gelenkteile sorgen und den Knorpelaufbau entsprechend begünstigen. Nur weil keine Operation notwendig ist, sollte die Patellaluxation Grad 1 nämlich nicht einfach ignoriert werden.
Patellaluxation Grad 2: Bei einer Patellaluxation Grad 2 kommt es zu gelegentlichen Verrenkungen der Kniescheibe, wobei selbige im Normalfall aber selbständig, oder auch bei einer Bewegung der Hinterläufe, wieder in die korrekte Position zurückspringt. Auch hier reichen Nahrungsergänzungsmittel in der Regel noch vollkommen aus, um die Symptome abzuschwächen und manchmal sogar vollständig verschwinden zu lassen. Eine Operation kommt erst dann in Frage, wenn Zusätze nicht die gewünschte Wirkung zeigen, der Hund sichtbar unter starken Schmerzen leidet, oder er die Lust am Laufen verliert. Meistens lindern die zusätzlichen Nährstoffe aber die Symptome ab und ermöglichen dem Hund so ein schmerzfreies Leben.
Patellaluxation Grad 3: Eine Patellaluxation beim Hund in Grad 3 zeichnet sich durch eine andauernde Kniescheibenverrenkung aus, bei der das Schienbein deutlich erkennbar verdreht ist. Eine Streckung des betroffenen Beines ist dem Hund bei einer Grad-3-Erkrankung nicht mehr möglich. Durch manuellen Druck lässt sich die Patella jedoch wieder in die Gleitrinne verlagern, springt allerdings auch schnell wieder heraus. Hier wird oft zu einer Operation geraten. Vorab sollten natürlich zunächst konservative Mittel getestet werden, denn schon oft haben Tierärzte einen Grad fälschlicherweise diagnostiziert, sodass am Ende auf eine Operation verzichtet werden konnte. Auch Physiotherapie und Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung der entsprechenden Muskulatur und Gelenke, können eine Patellaluxation Grad 3 deutlich verbessern.
Patellaluxation Grad 4: Eine Patellaluxation Grad 4 ist vorhanden, wenn sich die Kniescheibe des Hundes fast immer außerhalb der Gleitrinne befindet und sich auch nicht mehr manuell einrenken lässt, da Knochen und Gleitrinne bereits verschleißt und abgeflacht sind. Eine Operation scheint mehr als angebracht, da sie die Lebensfreude eures Vierbeiners deutlich steigern wird und seine Probleme meist vollständig beseitigt. Bei einer Patellaluxation Grad 4 sollte daher definitiv über eine Operation nachgedacht werden, um dem Hund wieder ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Beachtet hier bitte meinen persönlichen Erfahrungsbericht weiter unten, sowie die anderen Hinweise auf dieser Seite. Mit den Infos seid ihr bestens vorbereitet und wisst genau was nach der Operation und während der anschließenden Heilphase auf euch zukommt.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass eine Patellaluxation beim Hund nur in sehr schweren Fällen wirkliche Probleme bereitet und operiert werden sollte. Bevor also an eine teure und vor allem auch risikoreiche Operation gedacht wird, sollten immer erst die natürlichen Nahrungsergänzungsmittel ausprobiert werden. Oft helfen diese bereits aus und nach einigen Monaten zeigt sich eine deutliche Besserung. Schlagen die Zusätze aber auch nach einem halb Jahr noch nicht wie gewünscht an, solltet ihr euch noch einmal mit eurem Tierarzt beraten. Persönlich wäre ich mit der Operation aber nicht zu vorschnell, denn eine Operation bringt auch ein eventuelles Trauma und eine sehr schmerzhafte Heilphase mit sich, in die der Hund massiv gepflegt werden muss und tatsächlich stark leidet. Auch die Narkose ist und bleibt ein Risiko. Sollte die Patellaluxation also nicht ganz so schlimm sein, kann immer erst eine Therapie ohne OP eingeschlagen werden. Operiert werden kann schließlich immer noch, falls Nährstoffe und Physiotherapie nicht wirken. Also lieber erst einmal ohne probieren, als hinterher noch größere Probleme zu haben.
Hinweis zur Hundeversicherung
Zum Glück leben wir in Zeiten, in denen es entsprechende Hundeversicherungen gibt, die für derartige Fälle aufkommen. Auch die Operation einer Patellaluxation beim Hund, übernimmt daher im besten Fall die Hunde OP Versicherung oder die Hundekrankenversicherung, je nachdem welche Hundeversicherung ihr abgeschlossen habt. Allerdings gibt es hier, je nach Versicherungsunternehmen und gewähltem Tarif, durchaus entsprechende Ausnahmen. Hier könnt ihr euch über eine empfehlenswerte Hundeversicherung informieren und weitere Details erfahren. Da die Patellaluxation nämlich auch rassebedingt und durch falsche Züchtungen hervorgerufen werden kann, gibt es einige Hundeversicherungen, die solche rassetypische Erkrankungen als spezielle Ausnahme ansehen und dies im Versicherungsschein auch entsprechend vermerkt haben. Wer sich genauer über das Thema Hundeversicherungen informieren möchte, oder eine der besseren Versicherungen sucht, klickt einfach auf den Link oben. Dort gibt es alles was ihr über das Thema Hundeversicherung wissen müsst, sowie viele Empfehlungen und eine ganze Menge wichtiger Hinweise. Die sind auch nötig, denn das Thema Hundeversicherung ist sehr komplex.
Operation nicht immer notwendig
Auch wenn der behandelnde Tierarzt eine Operation empfiehlt, ist dennoch Vorsicht geboten. Häufig sind die Operationen, wie weiter oben schon erklärt, gar nicht zwingend notwendig. In vielen Fällen, vor allem bei leichteren Patellaluxationen, helfen Nahrungsergänzungsmittel und/oder Physiotherapie bereits vollkommen aus, um die Gelenke wieder zu schmieren und die Symptome der Patellaluxation fast vollständig zu beseitigen. Der Hund läuft dann meist wieder weitgehend normal und eine risikoreiche (eine OP mit Betäubung ist bei Tieren immer noch ein großes Risiko), sowie recht teure Operation, ist so gar nicht mehr notwendig. Leider sehen viele Tierärzte hier anscheinend nur das Geld, nicht aber das Wohl des Hundes. Kein Wunder, denn eine Patallaluxation beim Hund wird häufig mit bis zu 800 Euro pro Bein operiert (zu den Kosten gibt es weiter unten noch ergänzende Informationen). Durch den entsprechend hohen Verdienst für den Tierarzt, wird selbige oft auch in Fällen empfohlen, in denen eine Operation gar nicht nötig gewesen wäre. Daher ist immer etwas Vorsicht geboten und vor allem auch eine zweite fachkundige Meinung einzuholen.
Zu den Kosten gesellen sich übrigens häufig noch weitere hinzu (Verbrauchsmaterial, Nachbehandlung) und je nach Tierarzt unterscheiden sich die Preise für die Operation zum Teil stark voneinander. Hier würde ich empfehlen eine modern ausgestattete Praxis zu wählen, die neuwertige Geräte und entsprechende Erfahrung mit solche Operationen mitbringt. Vor allem aber sollte jeder Hundehalter immer eine zweite Meinung, bei einem weiteren Tierarzt einholen. Nur so seid ihr bei ärztlichen Fragen ein wenig abgesichert und könnt die Diagnose des Tierarztes auf die Probe stellen. Einem Tierarzt einfach blind zu vertrauen, ist dagegen etwas heikel, denn auch Ärzte sind nur Menschen, die noch dazu oft unterschiedliche Ansichten und Meinungen vertreten. Wo der eine eher konservativ zu Nahrungsergänzungsmitteln oder Psychotherapie rät, möchte der andere am liebsten alles sofort operieren. Hier hilft nur eigene Erfahrung und ein wenig Hintergrundwissen.
Beschäftigung mit Patellaluxation
Ein Problem, welches betroffene Hundehalter nur zu gut kennen, ist, dass der Hund trotz Schmerzen den Drang zur Bewegung nicht verliert. Das bedeutet, dass ihr euren Vierbeiner auf der einen Seite zwar schonen müsst, er auf der anderen aber dennoch die artgerechte und auch notwendige Auslastung benötigt, damit es ihm gut geht und er entsprechend entspannt ist. Bei mir haben sich damals Intelligenzspielzeuge für Hunde als ziemlich effektiv erweisen, um meine Chihuahua-Hündin entsprechend zu beschäftigen und damit auch effektiv auszulasten. Inzwischen haben wir uns, auch krankheitsbedingt, eine regelrechte Sammlung an Intelligenzspielzeugen angelegt, sodass beim Spielen genügend Abwechslung geboten werden kann und nicht immer das gleiche Spielzeug angeboten wird. Auswahl gibt es da genug und viele Intelligenzspiele sind wahre Kopfnüsse, die für Hunde sehr anstrengend zu meistern sind.
Durch die Kopfarbeit mit Intelligenzspielzeugen, wird der Hund daher gezielt gefordert und ist letztendlich ebenso erschöpft und zufrieden, wie er es nach einem großen Spaziergang wäre. So reichen kleine Gänge, die das Knie schonen, meist vollkommen aus, solange nebenher noch Denkspiele, Tricks und allerlei andere Übungen absolviert werden. Die Alternative heißt hier also ganz klar Kopfarbeit, statt Beinarbeit und das funktioniert bei uns auch hervorragend. Gerade nach der Operation benötigt ihr nämlich eine gute Ablenkung, da der Hund voll mit Schmerzmitteln ist und dementsprechend auch schon wieder Springen und Rennen möchte, was aber zumindest direkt nach der Operation definitiv untersagt werden sollte. Wer sich hier eine Sammlung von Intelligenzspielzeug für Hunde aufbaut, entdeckt ganz neue Seiten an seinem Vierbeiner und beschäftigt ihn entsprechend, ohne dass er dabei Rennen oder Springen muss.
Therapie einer Patellaluxation beim Hund
Leichte Formen einer Patellaluxation können überwiegend konservativ, also ohne eine Operation behandelt werden. Zu den therapeutischen Maßnahmen gehören beispielsweise das manuelle Einrenken und die Stabilisierung des Kniegelenks durch eine spezielle Schiene. Auch Physiotherapie für Hunde kann hier eine große Hilfe sein, vor allem um die richtigen Muskeln zu trainieren, die das Kniegelenk im besten Fall abstützen und deutlich entlasten können. Überhaupt sollte auch der Rat eines Physiotherapeuten für Hunde nicht unterschätzt werden, was viele Hundehalter leider oft vergessen und blind den Tierärzten vertrauen, die mit der tatsächlichen Bewegung des Hundes aber oft weit weniger vertraut sind und weniger zu tun haben, als ein spezialisierter Physiotherapeut. Also ruhig vorab oder auch danach einen Physiotherapeuten für Hunde kontaktieren und ihn nach seiner Meinung oder nach einem gezielten Training zur Unterstützung fragen. Meistens gibt es hier zumindest ein oder zwei Übungen, die bei einer Patellaluxation von Vorteil sind und die auch bequem daheim absolviert werden können.
Nahrungsergänzungsmittel als Hilfe
Zur Therapie einer Patellaluxation sollten in der Regel auch unbedingt die bereits mehrfach erwähnten Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden, da sie meist schon nach kurzer Zeit ihre Wirkung entfalten und sich allgemein positiv auf das Wohlbefinden eures Hundes auswirken. Außerdem schaden sie dem Tier nicht und können daher auch zur Vorbeugung von möglichen Erkrankungen des Bewegungsapparates gegeben werden, oder um die bestmögliche Nährstoffversorgung zu gewährleisten. Für besonders kleine Hunde oder besser gesagt für Hunde bis maximal zehn Kilogramm, nehmt ihr am besten die CaniMove Gelenktabletten für kleine Hunde. Für alle anderen Hunde bis maximal vierzig Kilogramm Gewicht, nehmt ihr die CaniMove Gelenktabletten für große Hunde. Beide Packungen gibt es natürlich auch noch im deutlich günstigeren Doppel- oder Dreierpack, was sich empfiehlt, da Nahrungsergänzungsmittel dauerhaft gegeben werden und daher immer genügend auf Lager sein sollten. Je nach Gewicht, passt ihr die jeweilige Dosis dann noch entsprechend an. Hunde bis fünf Kilogramm bekommen beispielsweise eine halbe Tablette und besonders große Hunde entsprechend mehr. Genaue Angaben findet ihr auf der Verpackung.
Die Gelenktabletten könnt ihr dabei einfach über das Futter des Hundes streuen oder darin verteilen. Wer möchte, kann selbige natürlich auch ganz direkt verabreichen. Die meisten Vierbeiner haben allerdings weniger Probleme mit der Einnahme, wenn sie über dem Futter zerbröselt werden. Viele Betroffene Hundehalter, mit einem Patellaluxation geplagten Hund, schwören jedenfalls darauf und sind der Meinung, dass die Tabletten als Therapiemaßnahme bestens geeignet sind und schon nach kurzer Zeit eine Veränderung sichtbar wird. Mir ging es damals übrigens ganz ähnlich, sonst würde ich selbiges hier auch gar nicht weiterempfehlen. Die Nahrungszusätze sind in der Community und auf dem Hundeplatz einfach echte Geheimtipps geworden und gelten als wichtigste Maßnahme, wenn eine Patellaluxation beim Hund ohne teure und gefährliche Operation behandelt werden soll. Durch die ideale Nährstoffversorgung, mit der Hilfe der Nahrungsergänzungsmittel, verschwindet der Schmerz meist vollständig, die Gelenke sind bestens geschmiert und die Problematik des Beines macht sich kaum bis gar nicht mehr bemerkbar. Wer seinem Hund helfen möchte, mit der Patellaluxation besser zurechtzukommen, sollte zunächst also unbedingt eine Behandlung mit den Gelenktabletten vorziehen, bevor er sich für eine andere, gefährlichere Maßnahme entscheidet. Allerdings dauert es durchaus ein paar Wochen oder Monate, bevor die Zusätze ihre Wirkung entfalten und eine Veränderung sichtbar wird. Hier ist also etwas Geduld gefragt.
Hinweis: Auch der Tierarzt möchte euch vor und nach der Operation Nahrungsergänzungsmittel, Tabletten oder spezielle Leckerlies verkaufen. Diese enthalten normalerweise exakt dieselben Stoffe (MSM, Glucosamin, Grünlippmuschelextrakt) wie die hier erwähnten Tabletten, welche die Gelenke und die Heilung entsprechend unterstützen sollen. Leider kosten diese Mittelchen vom Tierarzt aber weit mehr und enthalten meist auch noch zusätzliche ungesunde Füllstoffe. Falls ihr also nicht über eine Hundekrankenversicherung verfügt, die Medikamente von eurer Hundeversicherung also nicht übernommen werden, empfehle ich euch persönlich lieber die CaniMove Tabletten. Die enthalten was angeben ist und haben sich bereits bewiesen.
Wann ist eine Operation sinnvoll?
Springt die Kniescheibe des Hundes trotz aller Therapieversuche immer wieder aus der Gleitrinne heraus und helfen auch die Nahrungsergänzungsmittel nicht weiter, kann eine Operation der Patellaluxation zwingend notwendig werden, um Schäden an den Kniegelenken zu vermeiden. Vorrangiges Ziel der Operation ist dabei die Stabilisierung der Kniescheibe in ihrer Ausgangsposition z.B. durch eine Vertiefung der Gleitrinne und/oder mit Hilfe von Drähten. Möglich sind bei einer Operation auch weiterführende Eingriffe, wie die Straffung der Gelenkkapsel oder die Korrektur von Achsenfehlstellungen. Notwendig wird eine Operation prinzipiell immer dann, wenn Nahrungsergänzungsmittel und Physiotherapie keine Wirkung zeigen bzw. der Hund sichtbare Schmerzen leidet und durch die Patellaluxation etwas von seiner Lebensfreude verliert. In solch einem Fall ist die Operation das einzig Richtige, weil es ihm danach deutlich besser gehen wird. Auch bei besonders großen und schweren Hunderassen kann eine Operation zwingend notwendig werden, da in der Bewegung zu viel Gewicht auf dem Knie lastet. Allerdings ist die Patellaluxation eher typisch für besonders kleine Rassen und bei großen Hunden daher glücklicherweise nur selten vorzufinden.
Die Operation ist sinnvoll wenn.
- Der Hund deutlich sichtbar schmerzen leidet.
- Alternative Behandlungsmethoden keinerlei Wirkung zeigen.
- Der Hund besonders schwer ist und zu viel Gewicht auf dem Knie lastet.
Wann ist eine Operation nicht sinnvoll?
Bevor die Entscheidung für oder gegen eine Operation fällt, sollten unbedingt zwei oder vielleicht sogar drei Tierärzte konsultiert werden, die sich jeweils einen eigenen Eindruck verschaffen können. Am besten Spezialisten bzw. Orthopäden. So ist es durchaus schon vorgekommen, dass der gewöhnliche Tierarzt von nebenan eine Patellaluxation diagnostizierte, ein anderer diese aber gar nicht feststellen konnte, woraufhin ein weiterer plötzlich wieder zur Operation drängte (siehe auch Hinweise in meinem persönlichen Erfahrungsbericht weiter unten). Kleine Hunderassen sollten bei Schmerzfreiheit, wenn möglich nicht operiert werden, da die Nebenwirkungen einer Operation häufig schwerer wiegen als die Beeinträchtigungen durch die Patellaluxation selbst. Auch bei älteren Hunden, eventuell mit Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, ist immer erst abzuwägen, welche Nebenwirkungen auftreten könnten und ob deshalb nicht eine konservative Behandlung ohne Operation vorzuziehen ist. Genau so verhält es sich auch bei besonders jungen Hunden, denn auch da sollte auf gar keinen Fall zu voreilig operiert werden. Wegen der sich noch im Wachstum befindlichen Knochen, zeigt eine Operation bei Junghunden möglicherweise nämlich keinen nachhaltigen Erfolg und muss im Alter dann noch einmal wiederholt werden. Geringfügige Fehlstellungen können darüberhinaus, bei richtiger Ernährung und ausreichendem Auslauf, noch herauswachsen, ohne dass es einer Operation bedarf. All das gilt es zu beachten, wenn über eine Operation nachgedacht wird.
Ob die Operation einer Patellaluxation sinnvoll ist oder nicht, entscheiden daher auch immer die Umstände und der Einzelfall. Von vorbeugenden Operationen wird natürlich abgeraten. Zur Vorbeugung machen Nahrungsergänzungsmittel viel mehr Sinn, die hier wirklich dafür sorgen, dass die Gelenke dauerhaft gut versorgt sind und die Symptome nach und nach verschwinden oder zumindest abgeschwächt werden bzw. gar nicht erst auftreten, wenn die Zusätze schon von Anfang an als Vorbeugende Maßnahme gegeben werden. Zu beachten ist bei der Entscheidung immer, dass ein gelegentliches Anheben des Beines nicht zwangsläufig auf Schmerzen des Hundes, sondern eventuell auf eine nur kurzfristige, aber vollkommen schmerzfreie Gelenkblockade hinweist. Also bitte nicht sofort in Panik geraten und Hals über Kopf handeln, sondern eine Operation mit all ihren Risiken ganz in Ruhe mit dem Tierarzt des Vertrauens besprechen und dann abklären was in diesem Fall wirklich Sinnvoll ist. Auch hier zeigt sich wieder wie wichtig ein Tierarzt ist, dem ihr vertrauen könnt. Doch selbst wenn ihr ihm vertraut, holt immer eine zweite Meinung ein. Zwei Tierärzte sehen mehr als einer.
Zusammengefasst ist stets eine konservative Behandlung mit Hilfe der erwähnten Nahrungsergänzungsmittel vorzuziehen. Die Gelenktabletten sollten auch unbedingt für einige Monate getestet werden, bevor an eine Operation gedacht wird. Kommt es dann doch noch zu einem Eingriff, unterschätzt die Kosten bitte nicht, die solch eine OP nach sich zieht. Viele Tierärzte nennen die Preise beispielsweise ohne Steuern, ohne Verbrauchsmaterial und ohne die notwendigen Nachbehandlungen, einfach weil es dann deutlich günstiger klingt. Ebenfalls nicht unterschätzen und vergessen solltet ihr den Pflegeaufwand nach der Operation, der von Tierärzten ebenfalls gerne mal heruntergespielt wird. In der Realität darf der Hund nach so einer Operation aber auf gar keinen Fall springen (ständige Beobachtung ist angesagt), kann nicht richtig laufen und leidet unter Umständen unter starken Schmerzen, die nur mit einem Schmerzmittel in den Griff zu kriegen sind, welches wiederum Erbrechen und Schlimmeres auslösen kann. Das ist weder ein »Spaß«, noch »nebenbei« zu erledigen und sollte von euch entsprechend ernst genommen werden. Alleine den Hund so zu sehen, belastet die eigene Psyche enorm, je nachdem wie nah ihr eurem Vierbeiner steht.
Die Operation ist NICHT sinnvoll wenn.
- Der Hund noch sehr jung ist und sich im Wachstum befindet.
- Keine Beeinträchtigungen durch die leichte Patellaluxation entstehen.
- Der Hund problemlos mit der Patellaluxation lebt und keine Schmerzen leidet.
- Nahrungsergänzungsmittel die Symptome mindern oder verschwinden lassen.
- Nicht sicher ist, ob es sich um eine Patellaluxation handelt (Gelenkblockade).
Kosten einer PL-Operation beim Hund
Die Operation einer Patellaluxation beim Hund hat einen Kostenfaktor von ungefähr 800 Euro pro Bein, je nachdem welche Gebühren der Tierarzt veranschlagt, wie komplex der Einzelfall ist und was sonst noch für akute Beschwerden vorliegen. Mal ist es etwas mehr, mal deutlich weniger, aber 500 bis 1000 Euro solltet ihr definitiv einplanen, auch weil noch Folgekosten und Verbrauchsmaterialkosten hinzukommen werden. Der Tierarzt nennt die Behandlungskosten übrigens sehr gerne ohne Mehrwertsteuer (weil es günstiger klingt), fragt also immer noch einmal nach, ob die genannte Summe wirklich dem Endpreis mit Steuern etc. entspricht. So seid ihr auf der sicheren Seite und erlebt später keine böse Überraschung. Wer versichert ist und dementsprechend eine Hunde OP Versicherung oder Hundekrankenversicherung für seinen Hund abgeschlossen hat, sollte bei einer Patellaluxation vorab unbedingt prüfen, ob die Kosten vollumfänglich von der Hundeversicherung übernommen werden. Häufig sind rassetypische Erkrankungen, gerade bei Kleinhunden, als Ausnahme speziell von der Hundeversicherung geregelt, oder sie werden nur zum Teil erstattet. In diesem Fall also unbedingt vorher nachfragen, bevor hinterher die teure Überraschung kommt. Doch keine Sorgen, die meisten Versicherungen übernehmen die Kosten inzwischen anstandslos, ihr solltet eben nur vorab darauf achten und euch entsprechend informiert haben.
Maßnahmen vor der Operation
Vor der eigentlichen Operation darf euer Hund vor allem nichts fressen. Auf nüchternen Magen soll er sein, ihr kennt das sicherlich auch selbst vom Arzt. Steht eine Operation an, gibt es am Abend zuvor also keinerlei Leckereien mehr und auch am Morgen vor der OP nicht. Bitte auch darauf achten, dass keine kleinen Leckerlies gefüttert werden (auch nicht von der Oma) und in der Küche kein saftiges Steak vom Teller fällt, nicht einmal kleinere Reste. Nehmt die Nüchternheit nicht auf die leichte Schulter, denn es ist tatsächlich sehr wichtig, dass der Hund vor dem Eingriff einen leeren Magen hat. Unter anderem deswegen, weil die Narkose zum Erbrechen führen kann, was bei vollem Magen schnell lebensgefährlich wird, aber auch weil Verdauungsprozesse im Magen Einfluss auf den Kreislauf und die Körperfunktionen haben. Also wirklich daran halten und weder Futter noch Snacks geben. Selbst wenn eine Narkose heutzutage fast alltäglich wirkt, birgt sie immer noch ein enormes Risiko. Auch deshalb solltet ihr euch nicht leichtfällig für eine Operation entscheiden, sondern vorher wirklich über deren Notwendigkeit und all die Risiken nachdenken.
Ablauf der Operation einer Patellaluxation
Normalerweise bringt ihr euren Hund am frühen Morgen zum Tierarzt. Dort werdet ihr gefragt, ob ihr beim Einleiten der Narkose dabei sein möchtet oder lieber nicht. Bedenkt diese Entscheidung vorab, da der Hund, wenn er in die Narkose gelegt wird, quasi vor euch stirbt. So sieht das Ganze zumindest aus und ich kenne die ein oder andere Person, die dabei förmlich zusammenbrach, weil der Anblick so schrecklich war. Das kann wirklich ziemlich hart werden, also überlegt es euch am besten schon einige Tage vorher. Nachdem der Hund in Narkose gelegt wurde, seid ihr soweit fertig, verlasst den Tierarzt, der sich nun alleine und hinter verschlossenen Türen, um die eigentliche Operation kümmert. Was folgt ist warten und Angst, denn euer Hund kann sterben, sollte wirklich etwas schiefgehen.
In der Regel bekommt ihr nach der Operation noch einen kurzen Anruf aus der Praxis, damit ihr wisst ob alles gut verlaufen ist und euch keine Sorgen machen müsst. Meist nennt euch der Tierarzt oder die Sprechstundenhilfe dann auch noch einen ungefähren Zeitpunkt, zu dem ihr den Hund wieder abholen solltet. Es ist allerdings immer ratsam, ihn erst einmal einige Stunden zur Beobachtung beim Tierarzt zu lassen, damit er dort kontrolliert in aller Ruhe aufwachen und sich von Narkose und Operation bereits ein wenig erholen kann. Achtet außerdem darauf eine Box bzw. eine bequeme Tasche dabei zu haben, damit der Hund während der Fahrt nach Hause in Ruhe weiterschlafen kann, zumindest aber keine unangenehmen Erschütterungen wahrnehmen muss. Er hat einen massiven Eingriff hinter sich, eine starke Betäubung und ist durch die Schmerzmittel benebelt - behandelt ihn also auch so und sorgt entsprechend vor. Viel mehr wird nun erst einmal nicht passieren, da euer Vierbeiner vollkommen erledigt ist und viel Schlaf und Ruhe benötigt, um wieder zu Kräften zu kommen. Wie es anschließend weitergeht, erfahrt ihr weiter unten im ausführlichen Patellaluxation Erfahrungsbericht und in den weiteren Absätzen.
Nachsorge der Patella-Operation
Die Nachsorge der Operation einer Patellaluxation ist entsprechend der Anweisungen des Tierarztes durchzuführen. Nach dem operativen Eingriff, muss das Kniegelenk erst einmal für gute sechs Wochen geschont werden. Treppensteigen und wildes Herumtoben sind daher absolut tabu. Von Vorteil sind eventuell Maßnahmen, die dem zusätzlichen Muskelaufbau dienen, wie zum Beispiel Schwimmen, welches oft auch als Teil einer nachfolgenden Physiotherapie angeboten wird, aber keinesfalls Pflicht ist. Physiotherapeutische Maßnahmen erhalten aber die Beweglichkeit des operierten Knies und unterstützen den gesunden Heilungsprozess. Bei Schmerzen kann der Tierarzt auch weitere Schmerzmittel verschreiben. Manchmal muss er das auch, weil im Nachhinein Probleme auftreten, die die Heilphase in die Länge ziehen.
Nahrungsergänzungsmittel, wie die erwähnten Tabletten von CaniMove, dienen auch nach der Operation als Hilfsmittel, um den Aufbau und Schutz des Kniegelenk-Knorpels etc. zu begünstigen. So wird sichergestellt, dass das die richtigen Nährstoffe in ausreichender Menge vorhanden sind und alles perfekt abheilt. Nahrungszusätze sind bei einer Patellaluxation daher eigentlich immer anzuraten. Manchmal verschreibt der Tierarzt ganz ähnliche Präparate, die dann aber oft teurer sind und leider auch Füllstoffe etc. enthalten. Allgemein stärken die Zusatzstoffe einfach die Knochen und Gelenke und können von Fall zu Fall viel bewirken, egal ob vor oder nach der Operation.
Alles in allem wird der Hund nach der Operation auf langsamen, kurzen Spaziergängen bewegt. Bewegung ist während der Heilphase nämlich durchaus wichtig, darf aber nur sehr ruhig und kontrolliert, also vor allem an der Leine stattfinden. Geht dabei bewusst langsam, damit das Bein sauber gestreckt und belastet wird. Erst nach ungefähr sechs Wochen ist alles soweit verheilt, dass größere Belastungen nicht gleich in einer Katastrophe enden. Dann sollte der Tierarzt allerdings zunächst noch einen Blick auf euren Hund und das betroffene Bein werfen, um sein Okay zu geben, bevor der Vierbeiner wieder vollkommen normal bewegt werden darf. Stellt euch allgemein aber auf viel Pflege und Kontrolle ein, denn euer Hund will zu früh, zu viel, sodass ihr ihn ständig beobachten und bremsen müsst, wenn er es mal wieder übertreibt oder aufdreht. Das passiert zwangsläufig, da er durch die Schmerzmittel kein Gefühl für seine Verletzung hat. Bei kleinen Hunden ist außerdem selbst das von der Couch springen schon ein Problem, weshalb ihr sie immer im Blick behalten müsst. Einmal falsch gelandet, schon macht es "knack" im Knie. Die Heilphase nach der Operation ist also geprägt von permanenter Kontrolle, damit es nicht zu einem Zwischenfall kommt.
Vorbeugende Maßnahmen
Gegen eine Patellaluxation beim Hund sind grundsätzlich erst einmal verschiedene vorbeugende Maßnahmen denkbar. Bereits im Welpenalter sollten Tierhalter, insbesondere bei großen Hunderassen, beispielsweise darauf achten, dass der Hund seine Gelenke nicht übermäßig stark beansprucht. Auch die Vermeidung von Übergewicht trägt sehr viel dazu bei, dass sich die Gelenke des Hundes nicht zu schnell abnutzen und keinen unnatürlichen Belastungen ausgeliefert sind. Ebenso unterstützen die bereits mehrfach erwähnten Gelenktabletten dabei, den Gelenken eine ausgewogene Nährstoffversorgung zu liefern. Liegt bereits eine Patellaluxation beim Hund vor, so empfiehlt sich außerdem eine möglichst zeitnahe Untersuchung durch den Tierarzt. Eine von Anfang an hochwertige Ernährung trägt natürlich ebenfalls dazu bei, dass der Hund rundum gesund ist und vor allem auch bleibt.
Behandlung ohne Operation
Hunde, auch die ganz kleinen, verfügen über einen großen Bewegungsdrang. Die Lebensfreude der treuen Begleiter steht im direkten Zusammenhang mit ihrer Beweglichkeit. Hundehalter unterstützen daher bereits vorbeugend die Gesundheit der Hundegelenke durch eine regelmäßige Zufuhr von wichtigen Nährstoffen über das Futter. Die von Hundehaltern gerne verwendeten Nahrungsergänzungsmittel haben sich nicht nur bei der Vorbeugung einer Patellaluxation, sondern auch bei der Behandlung von Gelenkschäden aller Art mehr als bewährt. Im Alltag empfiehlt es sich daher, die Gelenktabletten direkt im Futter zu verteilen. So merkt euer Hund nichts davon und kann sich auch nicht an deren Geschmack stören, da sie manchmal etwas bitter sind oder unangenehm riechen. Wer bei einer Patellaluxation keine Operation riskieren will, kommt um Nahrungsergänzungsmittel jedenfalls nicht herum. Wer Barft (also rohes Fleisch füttert) wird die Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln allerdings sowieso schon gewohnt sein, denn für Barfer ist die Zugabe wichtiger Nährstoffe gar nichts Besonderes mehr. Das sollte sie aber auch für andere Hundehalter nicht sein, denn Dosenfutter (oder schlimmer noch Trockenfutter) ist ebenfalls eher als Fast Food für einen Hund anzusehen und gewährleistet daher auch nur selten eine ausreichende Nährstoffversorgung.
Was ist MSM und Glykosamin?
Die bekannten und oft sehr hilfreichen CaniMove Gelenktabletten enthalten verschiedene Wirkstoffe, wie beispielsweise Glucosamin, welches für eine optimale Versorgung des Gelenkknorpels zuständig ist und die Bildung der Gelenkschmiere unterstützt. Außerdem helfen die Ergänzungsmittel bei der Reduzierung von Schmerzen, die durch Gelenkdefekte verursacht werden können. Durch Anreicherung mit Methyl-Sulfinyl-Methan (MSM), einer natürlichen Schwefelverbindung, entfalten die Gelenktabletten auch eine entzündungshemmende Wirkung. Außerdem ist der bekannte Wirkstoff Glykosaminoglykane enthalten, der aus der neuseeländischen Grünlippmuschel gewonnen wird. Der bekannte Naturstoff sorgt dafür, dass die Hundegelenke stets über eine ausreichende Mengen an Gelenkschmiere verfügen und der Gelenkknorpel so optimal mit Nährstoffen versorgt werden kann. Ein Rundum gelungener Mix für gesunde Hunde also. Allgemein enthalten die CaniMove Gelenktabletten eine sinnvolle Mischung, um den betroffenen Hunden eine bestmögliche Beweglichkeit zu garantierteren. Außerdem reduzieren selbige meist den häufig sehr schmerzhaften Gelenkverschleiß. Mit den Nahrungszusätzen lassen sich nicht nur risikoreiche und teure Gelenkoperationen vermeiden, sie helfen dem Hund häufig auch dabei wieder deutlich vitaler zu werden, sorgen vor und reduzieren die Symptome einer Patellaluxation beim Hund zum Teil enorm. Das ideale und natürliche Heilmittel bzw. der ideale Futterzusatz, um derartige Erkrankungen schon von Anfang an vorzubeugen und dem eigenen Hund ein Stück Lebensfreude zurückzugeben. Die Tabletten können zerbröselt über das Futter, zur Vorbeugung und zur Behandlung von Gelenkkrankheiten gegeben werden.
Hüftgelenksdysplasie (HD) bei Hunden
Hunde aller Rassen sind außerdem von der Hüftgelenksdysplasie (HD) betroffen. HD bei Hunden tritt besonders häufig bei großwüchsigen Tieren auf. Nicht nur genetische Ursachen liegen einer HD zugrunde. Auch eine falsche Ernährung (wie durch das minderwertige Trocken- bzw. Nassfutter leider üblich) trägt zur Entwicklung der HD bei Hunden entscheidend bei. Sowohl zur Vorbeugung einer Hüftgelenksdysplasie, als auch zur weiteren Behandlung betroffener Tiere, sollten die Tipps und Tricks auf dieser Seite unbedingt beherzigt und befolgt werden. Das Thema HD ist allerdings wieder ein ganz anderes und kann an dieser Stelle daher auch nicht ganzheitlich behandelt werden.
Patellaluxation Erfahrungsbericht
Bei meiner Chihuahua-Hündin war der Fall mit ihrer Patellaluxation leider nicht ganz so schnell klar wie ich mir das gewünscht hätte, doch das lag zum Großteil einfach an unvernünftigen und schlichtweg ungeschulten Tierärzten. Im Großen und Ganzen durchlebte ich mit meiner Kleinen eine regelrechte Tierarzt-Odyssee, die erst nach jahrelangen Torturen eine vernünftige Diagnose und korrekte Heilung hervorbrachte. Doch eben weil dieser Weg bei mir so lang und steinig war, machte ich auch eine ganze Menge Erfahrungen. Ich erfuhr Fakten, die im Internet oft ganz anders dargestellt wurden. Ich erfuhr Details über Tierärzte, die kaum zu glauben sind. Es gibt einfach sehr viele Fehlinformationen bezüglich einer Patellaluxation, die immer wieder auftauchen und nachgeplappert werden. Genau deshalb wurde diese Informationsseite auch in zwei Teile zerlegt. Oben die Fakten, unten der ganz persönliche Erfahrungsbericht, mit Details meiner kleinen Hündin. Die Seite selbst entstand übrigens, weil auch ich zunächst durch diesen Irrgarten an Fehlinformationen musste und erst viel zu spät die Fakten und so wichtigen Erfahrungen fand. Wer also an rein sachlichen Informationen bezüglich der Patellaluxation beim Hund interessiert ist, findet weiter oben alles was er wissen muss. Wer dagegen an meinen persönlichen Erfahrungen, den Heilungsweg meiner Hündin, der Therapie und der aufwendigen Operation, sowie allem anderen diesbezüglich Interesse hat, liest nun einfach weiter. Ich hoffe es hilft.
Ein langer Weg bis zur Erkenntnis
Die Leidensgeschichte meiner Chihuahua-Hündin zog sich lange hin. Auch wenn ich als erfahrener Hundehalter schon im Welpenalter kleine Auffälligkeiten bemerkte und ihre Hinterbeine immer etwas instabil wirkten, alle Anzeichen also auf eine vererbte Patellaluxation hindeuteten, so war dies keinesfalls so offensichtlich, dass ich sofort zum Tierarzt gelaufen wäre oder es mir wirklich klar war. Erst mit ungefähr zweieinhalb Jahren war wirklich deutlich zu sehen, dass mit ihrem Knie etwas nicht stimme. Sie lief auf Spaziergängen nicht mehr so richtig mit, hob alle zehn Meter mal das rechte Beinchen an, hüpfte dann auf drei Beinen, ein oder zwei Schritte voraus, um anschließend wieder zu laufen als wäre nichts gewesen. Typische Anzeichen einer Patellaluxation. Als das klar war und keine Besserung in Sicht war, machte ich mich auf in die Tierklinik. Ich wollte nicht zu irgendeinem Tierarzt, sondern zu einem Profi, jemanden der weiß was er tut und eine gewisse Routine hat. So war zumindest mein Gedanke dahinter.
Keine Hilfe in der Tierklinik
Mit dem Besuch in der Tierklinik machte ich den ersten großen Fehler. Nach längerer Wartezeit (trotz Termin) kam ich an die Reihe. Der Arzt sprach wenig mit mir, fummelte an den Beinchen meiner Hündin herum und tastete die Kniescheibe ab. Am Ende war die Diagnose: Ja, sie hat eine mehr oder minder schlimme PL, doch operieren würde er diese noch nicht. Einfach laufen lassen und falls die Aussetzer (also das ständige Beinheben beim Spaziergang) schlimmer würden, sollte ich noch einmal wiederkommen. Er nannte mir weiterhin auch keinen Grad der PL (eine Patellaluxation wird in vier verschiedenen Schweregraden diagnostiziert) und gab mir keine weiteren Hinweise. Kurzum: Der Besuch in der Tierklinik war eine echte Enttäuschung. Mit dem Wissen, dass mein Hund eine leichte Patellaluxation hat, verließ ich also die Tierklinik. Tipps oder Möglichkeiten einer Behandlung bekam ich keine, überhaupt fühlte ich mich nicht besonders gut aufgehoben. Einfach abwarten, war die abschließende Aussage des Tierarztes. Nicht gerade sehr hilfreich. Zum Glück war und bin ich ein erfahrener Hundehalter, sodass ich die Tierklinik als nicht sonderlich professionell abstempeln konnte und mich auf die Suche nach echter Hilfe machte.
Nahrungsergänzungsmittel für die Gelenke
Nach dem Besuch in der Tierklinik war ich dennoch erst einmal etwas niedergeschlagen. Ich wusste genau, dass Laufen meinem Hund hin und wieder Schmerzen bereitete, konnte aber nichts dagegen tun, bekam vom Tierarzt keine weiteren Tipps oder Empfehlungen. Mit Haltern von betroffenen Hunden fand ich im Gespräch heraus, dass bestimmte Nahrungsergänzungsmittel sich positiv auf eine Patellaluxation auswirken können. Zwar funktioniere dies nicht in jedem Fall und bei jedem Grad einer Luxation, doch allgemein wurden gute Erfahrungen mit Gelenktabletten und bestimmten Nahrungszusätzen gemacht, auch zur Vorbeugung und zur Pflege der Hundegelenke. Daraufhin hörte ich mich immer mehr gezielt um, fand Glucosamin, MSM und Grünlippmuschelextrakt als wirkende Faktoren heraus, testete verschieden Präparate, Kapseln und Pülverchen. Viele davon sind waren teuer und meist waren sie in Kombinationen nötig, doch so richtig gut halfen schlussendlich eigentlich nur die CaniMove Gelenktabletten, die ich seitdem auch sehr gerne und bei jeder Gelegenheit weiterempfehle. Nach einiger Zeit besserte sich der Zustand meiner Kleinen dann, das Laufen fiel ihr wieder deutlich leichter und allgemein wirkte sie inzwischen auch wieder lebensfroh und glücklich. Erleichterung machte sich breit. Statt einer Operation gab es Nahrungsergänzungsmittel, die ich einfach unter das Futter mischen konnte. Ein gutes Zeichen, nach all den Niederschlägen.
Ein Ausrutscher der alles zunichte machte
Nun verging die Zeit wie im Flug und die Zusätze im Futter halfen tatsächlich. Es dauerte ein paar Wochen, dann war eine Besserung zu sehen. Mein Hund lief wieder gerne mit, erfreute sich seines Lebens und war, dank der Gelenktabletten, dabei auch weitgehend schmerzfrei, wie mir schien. Allgemein war aber einfach deutlich zu sehen, dass das Bein wieder mehr genutzt wurde und sich meine Hündin deshalb aktiver bewegte. Ich selbst war erleichtert und froh darüber. Zumindest in der ersten Zeit war dies so, denn nach ca. zwei Jahren wurde es dann doch wieder schlimmer und die Patellaluxation wurde erneut sichtbar, das Humpeln nahm wieder zu. Dann kam es zu einem Zwischenfall mit einem großen Hund, bei dem meine Kleine ausrutschte, woraufhin sie so starke Schmerzen bekam, dass sie nicht mehr springen wollte und bei jedem Anfassen und Hochheben aufschrie. Schrecklich, auch für mich als Hundehalter, doch woher es kam, konnte ich leider auch nicht so einfach feststellen. Natürlich lag die Vermutung nahe, dass es wieder das Knie war. »So geht es doch nicht weiter«, sagte ich mir und machte einen Termin bei einem anderen Tierarzt aus. Die Tierklinik hatte mir leider gar nicht gefallen und da mir der Arzt dort nicht einmal den Grad der Patellaluxation nennen konnte, hatte ich keinerlei vertrauen mehr. Also suchte ich mir einen Arzt heraus, der sogar spezialisiert auf Gelenke war und auch entsprechende Zuchtuntersuchungen vornahm. Gesagt getan, schon hatte ich einen Termin und hoffte darauf endlich eine klare Diagnose zu erhalten. Ich wollte nur, dass es meinem Hund gut ging und das er sein Leben schmerzfrei genießen konnte.
Eine alptraumhafte Tierarzt-Odyssee
Doch ich würde es nicht Tierarzt-Odyssee nennen, wenn nicht genau das daraus geworden wäre. Nachdem der Arzt in der Tierklinik eine leichte Patellaluxation bei meinem Hund diagnostiziert hatte, ansonsten aber keinen guten Eindruck hinterließ, hieß es bei diesem Arzt nun, dass mein Chihuahua garantiert keine PL hat. Er könne keine Patellaluxation feststellen, sagte er mir trocken, daher teile er die Meinung seines Kollegen auch absolut nicht. Auch nach erneutem abtasten, auf meine Bitte hin, änderte sich seine Meinung nicht im Geringsten. Zunächst war ich erleichtert, doch das Humpeln war ja vorhanden und der Aufschrei mit den Schmerzen, der erst nach zwei Tagen nachließ, stand auch noch im Raum. Schließlich war ich nur wegen diesem zum Tierarzt gekommen. Laut dem Arzt wären das sehr wahrscheinlich Rückenschmerzen und weil dort alles verspannt ist, würde sie humpeln. Das klang für mich zwar dezent unlogisch, da die Rückenschmerzen aus meiner Sicht nur das Ergebnis der Schonhaltung waren, aber was sollte ich tun, es war nur meine Meinung und ich bin nun einmal kein Tierarzt. Irgendwo muss man schließlich jemanden vertrauen, der sich mit dem Thema auskennen sollte, der es gelernt hat und der Hilfe leisten kann. Sich als Besserwisser aufzuspielen, nur weil man Bücher liest und mit Hunden aufgewachsen ist, bringt einem in solch einen Fall auch nicht weiter. Leider war genau das ein großer Fehler, doch dazu später mehr.
Statt Hilfe gab es jedenfalls Schmerzmittel, die nicht im geringsten halfen. Beim nächsten Besuch stärkte er mit einer Art Anabolika die Muskeln und beim dritten Mal wurde mein Hund dann Geröntgt. Selbst auf diesen Aufnahmen war laut dem Tierarzt keine Patellaluxation zu erkennen. Das versicherte er mir sogar noch einmal auf erneute Nachfrage. Inzwischen war mir der Tierarzt sehr suspekt und unsympathisch geworden. Von Hilfe keine Spur und abgesehen von einigen hundert Euro weniger in der Tasche (ohja, die Spritzen, Mittel und Röntgenbilder waren sehr teuer), gab es keinerlei Hilfe für die Zukunft. Da das Humpeln und der allgemeine Gesundheitszustand auch nach drei Besuchen kein bisschen besser wurde, reichte es mir nun endgültig. Tierarzt Nummer drei war an der Reihe, denn irgendwer musste mir nun helfen können. Erschlagen von den geringen Erfolgen und der Tatsache, dass sich die Leidensgeschichte so lange hinzog, machte ich mich also auf den Weg einen weiteren Tierarzt zu finden.
Eine alptraumhafte Tierarzt-Odyssee II
Beim dritten Tierarzt hatte ich ehrlich gesagt schon jegliche Hoffnung verloren. Ich war einfach fertig. Jeder Hundehalter wird meine Haltung verstehen, denn man lebt mit seinem Tier, leidet mit ihm und möchte nur eines - dass es ihm gut geht. Doch immerhin: Trotz der mangelnden Hilfe hatte es sich nun, nach einigen Wochen, wieder eingependelt und sie lief, auch dank der Gelenktabletten, soweit wieder schmerzfrei. Sie hob das Bein zwar nach wie vor viel zu oft beim Laufen an, doch immerhin reduzierte sich dies wieder zu einem Minimum und sie machte allgemein einen guten Eindruck. Leider gab es nach ein paar Monaten erneut einen Zwischenfall. Wieder ein Aufschrei beim Versuch sie hochzuheben. Vollkommen unerwartet schrie sie los, sobald man sie hochheben wollte. Diesmal wartete ich gar nicht lange ab, machte einen Termin bei einem Tierarzt aus dem Telefonbuch und ließ sie untersuchen. Allzu viel Auswahl gab es inzwischen auch nicht mehr. Wenn es so weiter gegangen wäre, hätte ich alle Tierärzte dieser Stadt abgehakt, ohne tatsächlich Hilfe zu bekommen. Hier wurde sich nicht einmal mehr die Mühe einer langen Untersuchung gemacht. Die Tierärztin (diesmal eine Frau) drückte ein bisschen an den Beinchen herum, fragte nach ihrer Geschichte und obwohl ich alles erklärte, gab es keine besondere Reaktion. Sie würde eine ganz leichte Patellaluxation auf der einen Seite feststellen, meinte sie, selbige könne der andere Tierarzt durchaus übersehen haben, schließlich wäre diese nur sehr schwach ausgeprägt. Das Humpeln käme aber wohl dennoch von den Rückenschmerzen, die auch den akuten Schmerz beim hochheben verursachen. Den Grad der Patellaluxation wollte oder konnte sie mir allerdings nicht nennen und ich bekam einfach nur starke Schmerztabletten, die den Schmerz betäuben und die Muskeln entspannen sollten. Nach einigen Tagen war dann wieder alles beim alten. Also weiterhin humpeln, weiterhin keine klare Diagnose und weiterhin keine Hilfe. Mal abgesehen davon, dass ich es meinem Hund einfach ansah, wie er immer mehr Probleme und immer weniger Lust zum Laufen hatte.
Eine alptraumhafte Tierarzt-Odyssee III
Die Rettung brachte mir ausgerechnet ein Tierarzt, der weder Dr. noch Dr. Med. oder gar Dr. Med. vet. im Titel trug. Im Grunde ist das auch egal, denn die Approbation haben sie alle, allerdings ist es durchaus ein interessantes Fakt am Rande, wie ich finde. Nachdem ich mit meiner Schwester und ihrem Hund schon mehrmals dort war, hatte ich einen ziemlich guten Eindruck von der Praxis erhalten. Freundlichkeit ohne Ende (ehrliche, nicht professionelle) kam mir entgegen und der Arzt nahm sich unendlich viel Zeit und untersuchte den Hund meiner Schwester immer sehr genau. All das machte einfach alles einen richtig guten Eindruck, anders kann ich es gar nicht beschreiben. Man fühlte sich in guten Händen und der Tierarzt war jemand, der das was er tat gerne machte und nicht nur weil es zur Routine geworden war oder ihm Geld einbrachte. Wie man sich einen Tierarzt eben idealerweise vorstellt.
Wegen dem guten Eindruck beschloss ich meine kleine Chihuahua-Hündin dort einmal genauer vorzustellen. Ein Glücksfall, wie sich herausstellen sollte. Nachdem ich ihm unseren langen Leidensweg und die verschiedenen Diagnosen der angeblichen Patellaluxation geschildert hatte, nahm er sich auch gleich noch die Zeit ein Video von ihr anzusehen, denn ich hatte meinen Hund beim laufen gefilmt und typische Aussetzer und Situationen zum vorzeigen festgehalten (ein guter Tipp für alle, die wegen etwas Ähnlichem zum Tierarzt gehen). Er erkannte sofort, dass es eine Patellaluxation sein muss, da sie mehr als offensichtlich war. Auch die im gleichen Haus ansässige Hunde Psychotherapeutin bestätigte dies noch einmal und erkannte es auch schon sofort am Gang. Daraufhin renkte er die Kniescheiben vorsichtig und gezielt ein und dann wieder aus und diagnostizierte eine Patellaluxation Grad 3.
Endlich! Auch wenn die Diagnose natürlich alles andere als erfreulich war, so machte sie mir dennoch Hoffnung. Diesmal war es immerhin ein klarer Befund. Endlich hatte ich einen Tierarzt gefunden, der sich die notwendige Zeit nahm, dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Anschließend erklärte er mir dann, dass die Patellaluxation bei meiner Hündin relativ eindeutig ist und es zwei Methoden der Behandlung gäbe. Entweder man versuche mit Physiotherapie und Nahrungsergänzungsmitteln dem ganzen entgegenzuwirken und den Muskel zu stärken, oder man operiert das Knie, um die Patellaluxation vollständig zu beseitigen. Laut ihm eine gängige und einfache Operation. Die Infos kannte ich schon, schließlich hatte ich Bücher gewälzt, Ärzte befragt, das Internet und Freunde ausgehorcht, mich auf dem Hundeplatz besprochen und vieles mehr. Trotzdem ließ ich es mir alles noch einmal haargenau erklären, auch um weitere Details zu erfahren. Danach zeigte mir der Tierarzt die PL auch noch gezielt an meinem Hund und lies sie mich spüren und nachvollziehen, indem ich die Hand auflegte und er die Kniescheibe bewegte. Deutlich spürbar zu locker, sodass sie quasi von alleine herausgleiten konnte.
Am Ende entschied ich mich, auch aufgrund der Tatsache, dass es sich nun schon so endlos lange hinzog und mein Hund augenscheinlich Schmerzen hatte, für eine schnelle Operation und bekam prompt einen Termin. Anschließend konnte ich noch einmal alle offenen Fragen stellen und musste mich auf die Operation ein wenig vorbereiten. Doch nach dieser Odyssee, die mich von Tierarzt zu Tierarzt und vom einen zum anderen Ende der Stadt führte, war ich froh endlich Hilfe zu erhalten.
Angst vor der bevorstehenden Operation
So sehr ich auch Angst vor der bevorstehenden Operation hatte, so erleichtert war ich über die rettende Hilfe des Tierarztes. Er hatte die Patellaluxation nicht nur erkannt und endlich mal einem Grad zugeordnet, sondern machte auch einen super Eindruck und vermittelte mir durchweg ein gutes Gefühl für die Operation, die er schon gut kannte und die, so versicherte er mir, fast immer erfolgreich verläuft und dem Hund anschließend auch wirklich hilft. Ich entschied mich, aufgrund der Problematik, sofort beide Beine auf einmal operieren zu lassen. Zweimal eine Narkose, zweimal wieder neu laufen lernen, das wollte ich meinem Hund einfach nicht antun, wenn es auch irgendwie anders ging. Dann lieber einmal Augen zu und durch. Aufgrund der Rückenschmerzen hatte ich außerdem Angst, dass sie bei einer Schonhaltung auf drei Beinen ebenfalls wieder Probleme bekommen würde. Also planten wir die Operation beider Beine auf einmal und seelisch bereitete ich mich auf das Schlimmste vor was bei einer Operation passieren kann.
Tage zählen bis zur eigentlichen Operation
Die Tage vor der eigentlichen Operation war ich verständlicherweise sehr aufgeregt. Bei einer Narkose kann immer etwas schiefgehen, eine sichere Sache sieht anders aus. Ich weiß, heutzutage nehmen die Menschen ständig irgendwelche Pillen und Medikamente und haben auch keinerlei Angst mehr vor Narkosen oder den Schäden verschiedener Arzneimittel, doch ich bin da etwas anders. Ich weiß, dass jede Narkose auch tödlich enden kann, wenn es zu Komplikationen kommt, der Hund auffällig reagiert oder ähnliches geschieht. Also genoss ich die Tage mit meinem Hund noch intensiver als zuvor. Wir kuschelten, ich kraulte sie stundenlang und wie Hunde nun einmal so sind, spürte sie schon, dass da irgendetwas auf sie zukommen würde. Das war aber auch unvermeidlich, schließlich war ich selbst ziemlich angespannt und aufgeregt. Wie gesagt, eine Narkose und/oder Operation kann immer auch den Tod bedeuten, wenn es zu einem Zwischenfall oder einer unerwarteten Reaktion kommt.
Operation der Patellaluxation
Dann ging plötzlich alles ganz schnell. Am frühen Morgen sollte der Hund zum Tierarzt gebracht werden und als ich ankam, ging es auch relativ zeitig los. Ich wurde mit meinem Hund in den OP gerufen und dort verabreichte der Tierarzt ihr die Narkose. Allerdings waren hier gleich mehrere Injektionen nötig, da er lieber klein anfing (wegen der Gewichtsklasse) und sie sehr stark dagegen kämpfte, um wach zu bleiben. Wer eine Operation vor sich hat, sollte sich genauestens überlegen, ob er beim einleiten der Narkose wirklich anwesend sein möchte. Es ist keine Pflicht oder ähnliches und seinen Hund dort auf dem kalten OP-Tisch liegen zu sehen, wie er die Augen schließt und bildlich gesprochen direkt vor einem stirbt, ist ganz schön hart. Das sollte man sich wirklich klar machen! Überschätzt euch nicht selbst, denn für mich war es ein kleiner Alptraum, den ich da durchlebte. Als der Hund anschließend vollständig eingeschlafen war, musste ich gehen. Die Operation selbst ist eigentlich ziemlich heftig, weil der Knochen gesägt und geschliffen, verdrahtet und anschließend alles wieder genäht wird. Das ist zwar ein bekannter Eingriff, aber trotzdem ein ziemlich umfangreicher, der nicht einfach so weggesteckt werden kann. Damit sich mein Hund etwas erholen konnte und kontrolliert aufwachte, sollte ich also erst am Abend wiederkommen. Einen Anruf bekam ich natürlich sofort nach der Operation, einfach damit ich keine Angst mehr haben musste, dass etwas schiefgeht.
Abholen des operierten Hundes
Das Abholen war dann ziemlich krass. Anders kann ich das gar nicht sagen, denn noch heute erinnere ich mich sehr genau an diesen Moment. Sie hatte ihren Leckschutz um den Hals, den Verband um beide Biene und sah sichtlich mitgenommen aus. Die Augen waren ein einziger Brei aus kleinen verquollenen Schlitzen, der Körper nahezu vollkommen erschlafft und zusammengefallen, das Fell zerzaust und stumpf. Leblos und hängend, kam sie mir vor, als ich sie auf den Arm nahm und vorsichtig in die Transportbox legte. Sie war auch zu kaum einer Reaktion fähig, hatte schmerzen und wollte nur ihre Ruhe, wie man ihr mehr als nur deutlich ansah. Zuhause angekommen torkelte sie kurz ein wenig umher und versank dann sehr schnell in ihrem Körbchen für einen tiefen Schlaf. Für einen sehr langen Schlaf.
Die Tage nach der Operation
Auch wenn der Tierarzt meinte, ich solle sie ruhig bewegen, damit das Bein nicht ganz still liegt und der Muskel nicht vollständig abbaut, war daran tatsächlich nicht einmal ansatzweise zu denken. Der Hund war einfach komplett fertig, sodass sie erst einmal nur schlief und nicht einmal aufstand. Selbst trinken wollte sie erst am nächsten Tag und auch da nur sehr wenig. Als Unterstützung bekam sie ziemlich starke Schmerzmittel. Immer wieder versuchte ich ihr ein wenig Futter zu geben, ein bisschen Wasser schmackhaft zu machen oder ähnliches, doch sie war tatsächlich einfach nur erschöpft und so lies ich sie in Ruhe, gönnte ihr die Auszeit zur Genesung. Zwischendurch ging es dann in den Garten, doch auch dort löste sie sich nicht, selbst dann nicht, als sie schon etwas mehr getrunken hatte. Das ging dann tatsächlich mehrere Tage so. Sie fühlte sich durch ihre Verletzung einfach extrem unsicher und konnte kaum stabil laufen. Als sie sich dann einfach so in der Wohnung löste, kurz nachdem ich erst vorher noch mit ihr draußen gewesen war, störte mich das natürlich recht wenig. Ich war in diesem Moment einfach nur froh darüber, dass es endlich passierte, denn mittlerweile dauerte es so lange an, dass es schon wieder etwas heikel werden konnte.
Dann wurde alles besser und relativ schnell musste ich aufpassen, dass sie nicht zu viel läuft, schließlich reichte ein Fehltritt, um die Operation zunichte zu machen. Also musste sie überall sehr stark kontrolliert werden, damit sie nicht sprang, nirgendwo gegen lief, von anderen Hunden auf kleinen Gängen in Ruhe gelassen wurde und so weiter. Durch das Schmerzmittel war sie relativ schmerzfrei und demnach ignorierte sie vieles, obwohl sie noch sehr wackelig auf den Beinen stand. Das Kontrollieren war gar nicht so einfach und nichts was man nebenbei mal eben so erledigt. Diesen Zeitfaktor solltet ihr unbedingt einplanen, nicht unterschätzen und euch entsprechend viel Urlaub nehmen. Mit zwei Wochen minimum müsst ihr schon rechnen, in denen der Hund besonders im Auge behalten werden muss. Selbst danach kann aber noch etwas passieren, da die Heilung Zeit benötigt und Knochen und Knorpel sich erst neu bilden müssen, bevor alles wieder stabil ist.
Schock nach der Heilung
Als sie direkt nach der Operation wieder so gut lief, zum ersten Mal seit langem wieder normal, war ich regelrecht erleichtert. Mein Herz ging auf, weil ich hoffte sie bekommt ihre Lebensfreude zurück und verliert die Schmerzen. Das währte aber leider nur kurz. Relativ schnell humpelte sie dann wieder, schlimmer als jemals vorher sogar, wenn ich ehrlich bin. Nicht mehr nur alle paar Meter, sondern nun fast ständig, fast bei jedem zweiten Schritt. Der Arzt meinte, es könnte noch der Draht sein, der erst später gezogen werden kann, manche würden davon Beschwerden kriegen, doch auch als dieser gezogen wurde, besserte sich ihr Gang nicht. Ein Rückschlag. Ein weiterer. Einer, der bis heute nicht verändert ist. Mein Vertrauen in Tierärzte ist grundlegend erschüttert und geholfen haben bis heute eigentlich nur die Nahrungsergänzungsmittel. Die können die Patellaluxation zwar nicht heilen, aber mit ihnen geht es meinem Hund einfach spürbar besser.
Auch danach gab ich also wieder die Gelenktabletten und nach einigen Monaten wirkten diese auch wie gewohnt und verbesserten ihr Wohlbefinden. Ob die Patellaluxation nun behoben ist, die OP versaut wurde, oder ob sie aus einem vollkommen anderem Grund humpelt, werde ich wohl nie erfahren. Laut dem Tierarzt ist die Patellaluxation jedenfalls definitiv beseitigt und ich soll weiter auf Nahrungsergänzungsmittel setzten, solange diese so gut wirken. Persönlich möchte ich meinem Hund nun aber auch keine weiteren Operationen oder ähnliches mehr zumuten. Gekostet hat mich diese Tierarzt-Odyssee mindestens 2.500 Euro (mehrere Tierärzte, Untersuchungen usw.), die Operation natürlich inbegriffen. Gefühlt geht es meinem Hund nach all den Maßnahmen trotzdem nur schlechter und noch einmal würde ich sie wegen einer Patellaluxation nicht operieren lassen. Nie wieder. Jetzt gibt es nur noch die Gelenktabletten und damit geht es ihr vielleicht nicht perfekt, aber zumindest deutlich besser. Die Operation selbst hat nichts gebracht bzw. alles nur verschlimmert. Es gab also kein Happy End, dafür bin ich aber um eine Erfahrung reicher.
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