Sodbrennen beim Hund: Was kann man tun?
Ja, auch Hunde können unter Sodbrennen leiden, auch wenn die Vierbeiner seltener Probleme mit der Übersäuerung haben als Menschen. Wie Sie Sodbrennen beim Hund erkennen und erfolgreich behandeln können, erfahren Sie hier.
Bei Sodbrennen handelt es sich um eine Übersäuerung des Mageninhalts, die bei Hunden nicht immer einfach festzustellen ist – auch nicht vom Tierarzt. Maßnahmen wie Blutuntersuchungen oder Röntgenaufnahmen geben keinen Aufschluss darüber, sodass es darauf ankommt, die Symptome genau zu beobachten und auf mögliche Verhaltensveränderungen zu achten.
Was ist Sodbrennen überhaupt?
Bei einem gesunden Hund gelangt die gefressene Nahrung über die Speiseröhre (Ösophagus) in den Magen. Dort wird Magensäure produziert, die hilft, die Nahrung zu zersetzen und zu verdauen. Der Magen hat zwei Schließmuskel als "Türpförtner", zum einen dort, wo das Hundefutter von der Speiseröhre in den Magen gelangt und zum anderen dort, wo das Futter vom Magen weiter in Richtung Darm wandert.
Ist der erste Schließmuskel (Refluxbarriere) einmal etwas schwach, kann die produzierte aggressive Magensäure zurück in die Speiseröhre wandern – auch inklusive Mageninhalt. Dies passiert häufig dann, wenn zu viel Magensäure produziert wird (Übersäuerung). Die Folge dieses Zurücklaufens ist das für Menschen wie Hunde unangenehme Sodbrennen.
Sodbrennen beim Hund erkennen: Symptome
Sodbrennen beim Hund kann anhand verschiedener Symptome erkannt werden. Schwierig ist die Diagnose überdies, weil die einzelnen Anzeichen auch auf andere Krankheiten hindeuten oder einfach eine ganz harmlose, vorübergehende Erscheinung sein können. Diese Symptome können auf die auch Refluxösophagitis genannte Erkrankung hinweisen:
• Fressen von Gras
• Übermäßiges Lecken (am Boden, Oberflächen oder sich selbst)
So können Sie Sodbrennen beim Hund behandeln
In den meisten Fällen helfen bereits altbewährte Hausmittel gegen Sodbrennen beim Hund. Um die Magensäure zu verdünnen, sollte Ihr Hund etwa mehr Wasser trinken. Weniger Hausmittel und mehr instinktives "Löschmittel" bei Sodbrennen ist Gras. Sicher haben Sie schon des Öfteren beobachtet, dass Ihr Hund hin und wieder Gras anknabbert. So reguliert er unter anderem den Säuregehalt seines Hundemagens. Lassen Sie Ihren Hund einfach ein paar Halme anfressen, wenn er Sodbrennen hat – in vielen Fällen löst dies das Problem. Verzichten Sie unbedingt auf schwer verdauliches Fressen für Ihren von Sodbrennen geplagten Hund. Auch Knochen sollten in dieser Zeit nicht gefüttert werden.
Ein weiteres Hausmittel gegen Refluxösophagitis beim Hund ist Kräutertee. Wie beim Menschen auch kann ein Tee aus magenfreundlichen Kräutern wie etwa Fenchel oder Anis wahre Wunder wirken. Auch Möhrensaft kann helfen. Generell sollten Sie jedoch auf keinen Fall ohne tierärztlichen Rat Mittel für Menschen gegen Sodbrennen bei Vierbeinern einsetzen. Wichtig: Wenn Ihr Hund länger an der Übersäuerung leidet beziehungsweise die oben genannten Symptome zeigt, gehen Sie mit ihm zum Tierarzt. Dieser kann gegebenenfalls auch Medikamente einsetzen, um die Probleme zu bekämpfen.
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Sodbrennen beim Hund - was tun?
Wenn sich bei einem Hund zu viel Magensäure bildet, dann kommt es zu Sodbrennen. In der Regel haben die Tiere dies bei einer ausgewogenen Ernährung aber nur sehr selten und mit ein paar einfachen aber gut wirkenden Hausmitteln verschaffen Sie Ihnen schnell Linderung.
Was Sie benötigen:
- Naturjoghurt
- Hüttenkäse
- Zwieback
- leichtes Futter
- Reis
- Möhren
Sodbrennen beim Hund lässt sich durch richtiges Füttern weitestgehend verhindern.
Mehrere Futterportionen für den Hund
- Wenn Ihr Hund Sodbrennen hat, sollten Sie dafür sorgen, dass sein Magen niemals ganz leer, aber auch nicht zu voll ist. Am besten sorgen Sie für eine Regelmäßigkeit, indem Sie den Hund mehrmals am Tag mit kleinen Portionen füttern.
Das Sodbrennen beim Haustier lindern
- Geben Sie dem Hund zusätzlich noch etwas Naturjoghurt in den Napf. Dazu mischen Sie etwas Hüttenkäse und Heilerde. Von dieser Mischung darf Ihr Haustier ruhig vor jeder Mahlzeit oder auch zwischendurch etwas naschen.
Eine Gastritis ist nichts anderes, als eine Entzündung der Magenschleimhaut. Ist Ihr …
Leichte Kost füttern
- Zeigt sich bei Ihrem Hund Sodbrennen, dann füttern Sie das Tier mit einer leicht zu verdauenden Kost. Verzichten Sie auf schwer verdauliche Zutaten und geben Sie dem Hund auf keinen Fall Knochen zu fressen.
- Sie können aber weiterhin ein gutes Trockenfutter geben, dem Sie etwas gekochten Reis beimischen, und noch für ein paar Vitamine sorgen, indem Sie eine geriebene Möhre mit unter sein Fressen mischen.
Wird das Sodbrennen nicht besser, dann sollten Sie mit Ihrem Vierbeiner zu einem Tierarzt gehen und das Tier dort untersuchen lassen.
Mittel gegen Sodbrennen
SasiBlanca
Mittel gegen Sodbrennen
Lizzy (Bodeguero) 01.07.2011 in Spanien
Mein Joschi hat das gemacht bei BSD Entzündung und Bentley bei Darmentzündung/Futtermittelallergie.
Ranitidin habe ich für meine Hündin damals vom TA bekommen.
SasiBlanca
Lizzy (Bodeguero) 01.07.2011 in Spanien
SasiBlanca
Lizzy (Bodeguero) 01.07.2011 in Spanien
SasiBlanca
Lizzy (Bodeguero) 01.07.2011 in Spanien
Ps. Vor betätigen der Schnauze, Gehirn einschalten
SasiBlanca
Lizzy (Bodeguero) 01.07.2011 in Spanien
Bibi mit Speedy (*15.05.13) und in unseren Herzen
Bibo (+31.07.14) und Dusty (+16.05.11)
Ankündigung
- Dabei seit: 29.06.2010
- Beiträge: 140
Reflux (Sodbrennen)
Sie hat erst vor kurzem das Futter gewechselt (Beneful) danach fingen die Schluckstörungen an.
meine Idee ist die Magensäure mit Milchproduckten (Katzenmilch,Hüttenkäse) zu binden.
habt ihr vielleich noch Ideen?
LG
- Dabei seit: 24.04.2010
- Beiträge: 326
- Dabei seit: 22.02.2010
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Ich habe dieses schlucken und schmatzen auch auf Sodbrennen zurückgeführt. Das mit dem Milchprodukten würde ich lassen, soweit ich weiß bindet das die Säure nicht, und viele Hunde vertragen es zudem nicht wirklich gut.
- Dabei seit: 13.06.2010
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Nur dürfen hunde ja keine Milch.
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Allein wegen der Beurteilung von Beneful bei Stiftung Warentest.
PS: Danke für die Tipps!
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Nur dürfen hunde ja keine Milch.
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Die tut nichts
EIN HUNDEBLOG ÜBER DAS LEBEN VON QUEEN UND PÜPPI
Gastbeitrag: Sodbrennen bei Hunden
Zur Zeit testen wir die tollen Kekse von Bello’s Küche. Die liebe Kirsty Lucius hat uns aber nicht nur ihre Kekse zur Verfügung gestellt, sondern auch einen interessanten Gastbeitrag für euch geschrieben.
Sodbrennen bei Bello
von Kirsty Lucius von Bello’s Küche
Magensäure gehört zum Immunsystem und ist daher wichtig. Alles was über den Kopfdarm (Maul, Rachen) in den Vorderdarm (Speiseröhre, Magen) kommt, kann schlechte Bakterien und/oder Parasiten enthalten, darum kümmert sich die Magensäure. Zudem ist diese für die Verdauung zuständig, da sie die Nahrung noch mehr zerkleinert bzw. bei unseren Vierbeiern überhaupt zerkleinert und wichtige Verdauungsenzyme aktiviert. Vor allem die Eiweißverdauung findet im Magen statt, da es die Drüsen anregt “Pepsinogen” herzustellen, die Vorstufe von “Pepsin” (Eiweißverdauungsenzym).
Bei Sodbrennen steigt die Magensäure die Speiseröhre hoch, da diese meist im Überschuss vorhanden ist. Es gibt auch Theorien, dass es manchmal bei einem Mangel an Magensäure zu Sodbrennen kommen kann (der Magen muss mehr Muskelkontraktion ausüben, der Essensbrei bleibt länger im Magen und gärt, dabei entstehen Säuren). Sodbrennen ist ein Symptom– also ein Schmerz.
Beim Aufsteigen der Magensäure entsteht ein brennender, stechender Schmerz, zudem wird die Speiseröhre geschädigt
• Unverträglichkeiten von Futtermittel
• Fehlernährung Mangelerscheinungen Viren, Bakterien, Parasiten, Vermehrung Helicopacter
• Verzehr von Fremdkörpern
• Knochen verfüttern, obwohl Bello nicht daran gewöhnt ist oder er diese nicht verdauen kann
• zu schnelles Umstellen vom Futtermittel (neue Marke oder von Trockenfutter auf Barfen)
• Schlucken und Schmatzen, vor allem abends, nachts und morgens
• übertriebenes, panisches Gras fressen, meist MIT Erbrechen (meistens gelblich, teilweise mit Schleim)
• Leckanfälle: alles wird geleckt (Fliesen, Boden, Wände etc…) Schluckbeschwerden Vermehrtes Speicheln
BEHANDLUNG
• Heilerde über das Futter geben
• Schonkost: Milchprodukte (Quark, Joghurt), gekochte Eier, fettarmes, hochwertiges Eiweiß (Huhn,Pute), Moro’sche Karottensuppe, Haferschleim, viel warme Flüssigkeit Naturmoorprodukte, die Magensäure binden nichts hartes, rohes, kaltes oder heißes füttern Stressquellen vermindern nicht ständig nebenbei füttern, dabei wird immer Magensäure gebildet– Vorfreude auf das Fresschen
Und wie immer, wenn die Symptome zu lange anhalten, bitte einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker konsolidieren!
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4 Comments on “ Gastbeitrag: Sodbrennen bei Hunden ”
Lola hat ja leider auch immer wieder mit Sodbrennen zu kämpfen. Zumindest vermuten wir das es Sodbrennen ist. Bisher konnte uns da kein Tierarzt wirklich weiterhelfen.
Jedoch ist uns aufgefallen dass sie es nur hat wenn sie mal einen Fastentag hatte oder zu wenig gefressen hat. Also bekommt die Dame nur noch Abends ihr Futter und alles ist gut.
Nur können wir so leider keine Fastentage mehr einlegen wenn sie mal Durchfall hat oder so. Aber ich denke das ist alles händelbar. =)
Danke für den Artikel. Wir hatten auch eine Hündin gehabt, die immer wieder Sodbrennen bekam, wenn sie länger nichts gefressen hatte.
Was sehr gut hilft, ist dem Hund abends zusätzlich zum Fressen, eine gekochte Kartoffel zu geben!
Unsere Hündin hatte ein sehr großes Problem mit Sodbrennen. So hat z. B. keine Nacht mehr durchgeschlafen, musste zwischendrin immer ne Kleinigkeiten fressen. Sie hat Gras gefressen ohne Ende, und da der Körper es ja nicht verdauen kann wurde es wöchentlich wieder erbrochen.
Wir haben letztes Jahr bin einer Tierheilpraktikerin ein Basepulver bekommen– und es hilft. Unsere Marla frisst zwar immer noch etwas Gras, aber nur soviel das sie es auch wieder ausscheiden kann. Erbrochen hat sie seit sechs Monaten nicht mehr– wir sind überglücklich.
Liebe Cornelia, kannst du mir sagen, welches Basepulver das war? Wir suchen auch gerade für unsere Maus etwas. Lieben Dank! Jessica
Hund sodbrennen

Sodbrennen durch Magensäuremangel beim Hund
- 13. Juni 2016
- By: Barfen mit Plan
- Category: Gesundheit
- Comments: 0
Sodbrennen durch Magensäuremangel beim Hund ist ein Problem, das sehr häufig vorkommt, aber oft nicht als Mangel erkannt wird, sondern für eine Übersäuerung des Magens gehalten wird. Grob angeschnitten wurde der Magensäuremangel bereits im Artikel über Sodbrennen und licky fits. Da bei Sodbrennen aber immer wieder empfohlen wird, Maßnahmen gegen zu viel Magensäure zu ergreifen, soll das Thema des Magensäuremangels noch einmal in einem extra Artikel behandelt werden. Vielen Haltern ist gar nicht bekannt, dass es Sodbrennen durch Magensäuremangel beim Hund gibt, obwohl diese Problematik häufiger vorkommt als ein Zuviel an Magensäure.
Im Magen des Hundes beginnt die Verdauung von Eiweißen im Futter durch die Einwirkung von Pepsin und Salzsäure. In den Drüsenzellen der Magenwand wird Pepsinogen produziert, welches dann durch die Salzsäure in Pepsin umgewandelt wird; nach der Aktivierung spaltet es die Eiweiße aus dem Futter auf. Nach dem Magen gelangt der vorverdaute, saure Nahrungsbrei in den Dünndarm, wo er im ersten Abschnitt, also im Zwölffingerdarm, durch Gallensäfte wieder neutralisiert wird. Diese Gallensäfte emulgieren außerdem Fette, so dass später die Lipase besser arbeiten kann. In diesem neu geschaffenen alkalischen Milieu können Verdauungsfermente aus dem Darm sowie die Enzyme der Bauchspeicheldrüse ihren Aufgaben nachkommen. Der Zwölffingerdarm ist der Darmabschnitt, in dem der größt Teil der Verdauung statt findet. Er teilt sich eine Besonderheit mit dem nächsten Darmabschnitt, dem Leerdarm – beide Abschnitte verfügen über sog. Darmzotten (Mikrovilli), so dass bereits jetzt schon erste Spaltprodukte der Verdauung mit dem Blut oder der Lymphe in den Organismus aufgenommen und abtransportiert werden können. Im Leerdarm werden ebenfalls Nährstoffe gespalten und Spaltprodukte der Verdauung absorbiert.
Was jetzt noch vom Futter übrig ist wird weiter transportiert in den letzten Dünndarmabschnitt, den sog. Hüftdarm. Der Hüftdarm, auch Ileum genannt, mündet im Blinddarm. Im Ileum passiert nichts Spektakuläres im Sinne der Verdauung, allerdings befindet sich hier die Ileozökalklappe, die verhindert, dass der Darminhalt aus dem Dickdarm in den Dünndarm zurück fließen kann. Im Darmschleim des Blinddarms findet man so gut wie keine Verdauungsenzyme, dennoch zersetzen ein paar wichtige Bakterien Futterreste und bilden Vitamine aus dem B-Komplex.
Der Hauptteil des Dickdarms ist das Colon. Neben der Aufspaltung letzter Futterreste hat das Colon die Aufgabe der Wasserrückresorption aus dem fäkalen Darminhalt. Im an das Colon anschließende Rektum werden die Reste, die unverdaulich sind und später als Kot ausgeschieden werden, gespeichert. Währenddessen wird dem noch unausgeschiedenen Kot weiterhin Wasser entzogen.
Betrachtet man dieses Ineinandergreifen der verschiedenen Verdauungsabschnitte wird schnell klar, warum es weitreichende Folgen hat, wenn besonders zu Beginn des Verdauungsprozesses ein Rädchen im Uhrwerk klemmt. Aber wieso verursacht Magensäuremangel Sodbrennen? Der Magen versucht, mit der wenigen Magensäure, die er zur Verfügung hat, zurecht zu kommen; der Nahrungsbrei muss noch gründlicher mit der vorhandenen Magensäure vermischt werden und bleibt länger im Magen. Dadurch kommt es zu Gärprozessen mit Bildung organischer Säuren. Ein Teil des Nahrungsbreis kann zurück in Richtung Speiseröhre fließen, dadurch entsteht dann Sodbrennen. Typische Symptome, die bei Magensäuremangel und -überschuß im Großen und Ganzen identisch sind, können sein:
- Sodbrennen
- vermehrtes Fressen von Gras oder Erde
- Schmatzen
- Veränderter Appetit (mäkeln)
- Verlangen nach (kaltem, aber unverträglichem) Wasser
- Aufstoßen
- Bauchschmerzen
- Aufsuchen kühler Liegeplätze
- Blähungen
- Kotauffälligkeiten (meist Durchfall, aber auch Verstopfung ist möglich)
Hinzu kommen bei Sodbrennen durch Magensäuremangel beim Hund u.a.
- wiederkehrende Dysbiosen
- schlechte Verträglichkeit von eiweißreichen Futtermitteln
- analer Juckreiz (Schlittenfahren)
- schwer zu kontrollierender Candidabefall
Bei älteren Tieren sinkt wie bei uns Menschen die körpereigene Produktion der Magensäure aufgrund des Alterungsprozesses nach und nach ab. Das ist einer der Gründe, warum ältere Tiere häufig kein rohes Fleisch mehr vertragen und das Futter besser gekocht oder gedünstet werden sollte. Weitere Ursachen für einen Magensäuremangel neben der natürlichen Reduktion der Magensäureproduktion bei älteren Tieren können u. a. sein:
- Medikamente (Schmerzmittel, Säureblocker, Antibiotika)
- Alter
- Stress
- Helicobacter-Infektion
- Kortisolmangel
- Schilddrüsenunterfunktion (SDU)
- Morbus Cushing
- Kohlenhydratmalabsorptionen
- Chron. entz. Darmerkrankungen (IBD)
- kohlenhydratlastiges Futter
- Futter mit hohem Rohascheanteil
- zu proteinarme Fütterung
- Fütterungsfehler durch ungünstige Supplemente/Nahrungsergänzungsmitteln
Viele Grunderkrankungen können also ursächlich für einen Magensäuremangel sein, andererseits wird die Entstehung von Futtermittelallergien, Pankreatitiden, IBD und anderen Erkrankungen durch einen Magensäuremangel erst begünstigt. Einige der genannten möglichen Ursachen können außerdem auch Ursache für einen Magensäureüberschuss statt eines Mangels sein – man kann also nicht pauschal von der Ursache auf das Problem schließen.
Sodbrennen durch Magensäuremangel beim Hund ist häufiger, als man denkt
Bei Sodbrennen sollte man unbedingt auch an einen möglichen Magensäuremangel denken und nicht einfach irgend etwas geben, was die Magensäureproduktion noch zusätzlich hemmt oder die Magensäure bindet, wie beispielsweise Protonenpumpenhemmer (Omeprazol, Pantoprazol u.a.) oder Heilerde. Im besten Fall helfen diese Maßnahmen einfach nicht, oftmals verschlimmern sie die Beschwerden des Hundes aber noch.
Häufig beklagen Hundehalter, die ihren Hund auf BARF umgestellt haben oder noch in der Umstellungsphase sind, dass ihr Hund unter Sodbrennen leidet. Hat ein Hund vor der Umstellung auf BARF Trockenfutter bekommen, das vielleicht sogar besonders getreidelastig war, wurde dieses Futter fast ausschließlich enzymatisch verdaut – die Magensäure kann sich in diesem Fall fast im neutralen Bereich bewegt haben. Für die Verdauung von rohem Fleisch benötigt der Hund jedoch einen recht sauren pH-Wert; der Magen muss sich erst an die veränderten Anforderungen anpassen. Bei Problemen im Rahmen der Umstellung hilft Ihnen ein BARF Berater weiter.
Neben einer ausgewogenen und artgerechten Fütterung lässt sich Sodbrennen durch Magensäuremangel beim Hund mit bestimmten Kräutern unterstützen. Bitterstoffe regen die körpereigene Magensäureproduktion an. Bei einem Magensäuremangel kann es also helfen, kurze Zeit vor der Fütterung Bitterstoffe zu verabreichen und zusätzliche Bitterstoffe in die Ration einzubauen. Bestimmte Gemüsesorten bieten sich beim Hund an, wie z.B. Chicorée oder Endiviensalat. Auch Löwenzahn kann man gut in die tägliche Gemüse-/Obst-Portion einbauen. Mit Sicherheit lässt sich ein Magensäuremangel zwar nur durch eine Magenspiegelung mit Biopsie bestätigen, allerdings hilft das try and error-Prinzip schonmal ein Stück weiter: Verbessern sich die Beschwerden durch die Gabe von Bitterstoffen, kann man das als ein gutes Indiz dafür werten, dass man es mit Sodbrennen durch Magensäuremangel beim Hund zu tun hat.
Eine weitere häufige Ursache für Sodbrennen bei gebarften Hunden ist übrigens die Fütterung von puffernden Substanzen wie Eierschalen als Calciumlieferant. Eierschale besteht aus Calciumcarbonat. Beim Kontakt von Calciumcarbonat mit der Salzsäure im Magensaft des Hundes entstehen Calciumchlorid und Kohlensäure. Kohlensäure steigt, vergleichbar mit den Sprudelbläschen in einer Mineralwasserflasche, aus dem Magen auf. Sie fehlt dann einerseits als Säuerungsfaktor, andererseits reißt sie sehr geringe Mengen Magensaft mit nach oben, die aber ausreichend sind, um die Speiseröhre zu reizen und damit Sodbrennen zu verursachen. Das ist einer der Gründe, warum sich Eierschale nicht als dauerhafter Knochenersatz eignet. Hinzu kommt, dass Eierschale eben hauptsächlich Calcium liefert, aber im Vergleich zu Knochen kaum Phosphor, Magnesium, Kalium und Zink.
Man sollte jedoch immer mit Bedacht gegen das Sodbrennen vorgehen, besonders wenn nicht ganz klar ist, ob ein Magensäuremangel oder Überschuss vorliegt; ein Hund, der unter zu viel Magensäure leidet, wird sich natürlich alles andere als gut fühlen, wenn mit aller Gewalt die Produktion von Magensäure angeregt wird, weil fälschlicherweise von einem Magensäuremangel ausgegangen wird. Am besten lassen Sie sich bei Sodbrennen von Ihrem Ernährungsberater oder Tierarzt/Tierheilpraktiker beraten – anhand des Vorgeschichte, des Verlaufs der Beschwerden und der Symptome kann dieser einschätzen, womit Sie es bei ihrem Hund zu tun haben und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Hierzu gehört neben einer Anpassung der Fütterung in Bezug auf Futtermittel, Rationszusammenstellung, Konsistenz des Futters etc. je nach vorliegendem Problem ggf. auch eine Optimierung der Fütterungsabläufe.
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Hund sodbrennen

Sodbrennen und licky fits beim Hund
- 12. Januar 2016
- By: Barfen mit Plan
- Category: Gesundheit
- Comments: 0
Sodbrennen und licky fits beim Hund – extrem unangenehm für Hund und Halter. Bei den sog. licky fits handelt es sich um Schluck-Leckanfälle beim Hund. Die Symptomatik bei den licky fits gleicht der des Sodbrennens, ist aber deutlich intensiver und viele Hunde werden regelrecht panisch. Man vermutet einen Zusammenhang zwischen licky fits und Magendrehungen bei einigen Hunderassen.
Bei 42% der Großen Schweizer, die an Magendrehung starben, wurden solche licky fits im Vorfeld beobachtet. (Quelle: GSMDCA Health Survey).
Sodbrennen und Licky fits beim Hund kommen verschiedene Ursachen in Frage, die vor der Behandlung abgeklärt werden müssen. Hunde mit licky fits haben meist Probleme im oberen Magen-/Darmtrakt aufgrund organischer Störungen, zum Teil aber auch (mit)bedingt durch falsche Ernährung, Fütterungsfehler.
Einige mögliche Ursachen
- Überproduktion von Magensäure
- Unterproduktion von Magensäure
- Futtermittelunverträglichkeit/Allergie
- zu hoher oder zu niedriger pflanzlicher Anteil bei der Rohfütterung
- Rückfluss vom Dünndarm in den Magen
- Darmträgheit
- Probleme beim Durchfluss vom Magen in den Dünndarm oder grundsätzlich durch den Darm
- Verschiedene organische Ursachen / Grunderkrankungen
- Medikamente
- intensives lecken, schmatzen, husten, würgen und schlucken
- Strecken des Halses, als würde etwas im Hals stecken
- Speicheln
- zunehmende Unruhe bis hin zur Panik
- panisches Belecken von Wänden, Böden oder anderen Oberflächen
- Fressen von allem, was zur Verfügung steht (Socken, Decken, Holz etc)
- panisches Fressen von Gras
Um die auslösende Ursache für die licky fits und Sodbrennen zu finden, ist eine gründliche Diagnostik unumgänglich. Neben Blutbild, Ultraschall, ggf. Gastroskopie u.a. muss eine evtl. vorhandene Medikation überprüft werden, zum Ausschluss von Futtermittelunverträglichkeiten sollte eine Eliminationsdiät gemacht werden. Zusätzlich empfiehlt sich ein kompletter Darmflorastatus via Labor, inkl. Gasbildnern, Eubakterien und caniner Elastase.
Außerdem sollte dringend geklärt werden, ob ein Zuviel an Magensäure das Problem ist oder ob zu wenig Magensäure produziert wird. Letzteres ist beim Hund häufiger der Fall; die Symptomatik ist jedoch so gut wie identisch mit der Symptomatik der „Übersäuerung“. Wenn Maßnahmen gegen eine Übersäuerung nicht greifen oder die Beschwerden verschlimmern, ist das ein recht gutes Indiz für eine nicht ausreichende Produktion von Magensäure. Ein weiteres Indiz ist das Erbrechen von fast vollständig unverdauter Nahrung einige Zeit nach der Fütterung. In diesem Fall die Magensäureproduktion noch weiter einzudämmen wäre natürlich absolut kontraproduktiv.
Um Sodbrennen und licky fits beim Hund zu behandeln, muss also zunächst die Ursache eliminiert werden. Die Empfehlungen, die üblicherweise schnelle Linderung verschaffen, helfen zwar für den Moment, beheben aber nicht die Ursache. Lassen sich keine eindeutigen organischen Ursachen finden, beginnt die Fehlersuche, wobei natürlich auch bei gefundener organischer Ursache eine Suche nach eventuell unterhaltenden Ursachen empfehlenswert ist.
Die Fütterung muss genau analysiert werden, um Fütterungsfehler erkennen und beheben zu können. Zur Behebung von Fütterungsfehlern gehört u.U. auch eine Veränderung des üblichen, oftmals ritualisierten Fütterungsablaufs.
Ein gesunder Hund produziert nur nach Bedarf, also wenn tatsächlich Nahrung in den Magen gelangt, entsprechend Magensäure und Verdauungsenzyme; diese sind dann genau so zusammen gesetzt, wie sie auch wirklich gebraucht wird. Für Trockenfutter beispielsweise wird eine andere Zusammensetzung benötigt als für Rohfutter.
Bei zu regelmäßiger Fütterung beginnt die Produktion der Magensäure und der Verdauungsenzyme schon, obwohl noch kein Futter aufgenommen wird. Zeitpunkt, Menge und Zusammensetzung passen also nicht mehr zum eigentlichen Bedarf. Je nach Hund wird zuviel oder zu wenig produziert. Das führt dann zu Sodbrennen und/oder Nüchternerbrechen zwischen den Fütterungen.
Regelmäßige Fütterung bedeutet allerdings nicht zwingend immer zur selben Tageszeit; auch bestimmte Rituale fallen unter regelmäßig. Wenn ein Hund beispielsweise immer nach der Gassirunde sein Futter bekommt, kann es sein, dass er bereits beim Aufbruch zur Gassirunde mit der Magensäureproduktion beginnt; denn er ist ja quasi darauf „programmiert“, dass es danach Futter gibt. Dabei spielt es dann nur untergeordnet eine Rolle, ob die Gassirunde um 18:00 oder um 20:00 statt findet. Auch Rituale im Leben des Halters können ein nicht unwichtiger Punkt sein; dabei kommt es ebenfalls nicht auf die punktgenauen Uhrzeiten, sondern mehr auf den gewohnten Ablauf selbst an. Um einen roten Faden zu finden, muss man also genau hinterfragen, welche Fütterungsabläufe üblich sind und ob hier evtl. der „Hase im Pfeffer“ liegt.
Hat ein Hund vor der Umstellung auf BARF Trockenfutter bekommen, das vielleicht sogar besonders getreidelastig war, wurde dieses Futter fast ausschließlich enzymatisch verdaut – die Magensäure kann sich in diesem Fall fast im neutralen Bereich bewegt haben. Für die Verdauung von rohem Fleisch benötigt der Hund jedoch einen recht sauren pH-Wert; das ist die Magenschleimhaut noch nicht gewohnt und reagiert schnell gereizt.
Eine weitere mögliche „Fehlerquelle“ besonders bei BARF ist die dauerhafte Verwendung von Eierschale als Calciumlieferant. In bestimmten Ausnahmefällen ist das eine sinnvolle und notwendige Alternative zur Knochenfütterung, allerdings wird auch dann i.d.R. nicht ausschließlich Eierschale supplementiert, da Eierschale nicht die Nährstoffe der Knochen liefern kann. Eierschale besteht aus Calciumcarbonat. Beim Kontakt von Calciumcarbonat mit der Salzsäure im Magensaft des Hundes entstehen Calciumchlorid und Kohlensäure. Kohlensäure steigt, vergleichbar mit den Sprudelbläschen in einer Mineralwasserflasche, aus dem Magen auf. Sie fehlt dann einerseits als Säuerungsfaktor, andererseits reißt sie sehr geringe Mengen Magensaft mit nach oben, die aber ausreichend sind, um die Speiseröhre zu reizen und damit Sodbrennen zu verursachen.
Auch die Fütterung von hauptsächlich gewolftem Fleisch kann durch die zu schnelle Magenpassage Probleme machen; in diesem Fall wäre dann ein Wechsel auf stückiges Fleisch empfehlenswert. Manche Hunde vertragen ihre Gemüse-Obst-Ration besser, wenn das Gemüse gedünstet wurde oder zu einer anderen Tageszeit gefüttert wird, z.B. besser morgens statt abends.
Gut gemeinte Futterzusätze, auch in Form bestimmter Kräuter oder Kräutermischungen, können bei Tieren mit empfindlichem oder angeschlagenem Magen zu entsprechenden Beschwerden führen, so z.B. Pfefferminze, Kurkuma, Ingwer, Süßholzwurzel u.a.
Sämtliche mögliche Ursachen auszuführen würde absolut den Rahmen sprengen. Viele Einzelpunkte oder auch Kombinationen aus mehren ungünstigen Faktoren können zu Sodbrennen führen. Die Suche nach der Ursache von licky fits und Sodbrennen beim Hund kann unter Umständen langwierig sein, lohnt sich aber, um geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Jeder Fall ist anders und erfordert neben Geduld eine ganz individuelle Betreuung.
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Sodbrennen beim Hund? Echt jetzt?
Jeder kennt sicherlich die typischen Symptome von Sodbrennen. In der Humanmedizin wurden die Beschwerden früher “Pyrosis” genannt, das leitet sich von Griechischen “Pyros” ab und heißt übersetzt “Feuer”. Und genau das beschreibt es bereits wunderbar, denn Sodbrennen gleicht einem Feuer im oberen Magenbereich. Doch nicht nur der Homo sapiens leidet unter Sodbrennen, auch unsere vierbeinigen Freunde werden gelegentlich von dem Übel heimgesucht. Woran erkennbar ist, ob Sodbrennen beim Hund vorliegt und vor allem, was dagegen unternommen werden kann, steht im folgenden Artikel.
Mal sehen, was die moderne Heilkunde sagt….
Sodbrennen – was ist das überhaupt?
Läuft alles normal, gelangt die aufgenommene Nahrung durch die Speiseröhre (Ösophagus) in den Magen. Der Magen “kümmert” sich, indem er Magensäure zur weiteren Verdauung produziert. Damit alles seinen richtigen Gang geht, befindet sich an beiden Ausgängen des Magens eine Art Schließstelle. Ein Schließmuskel (Sphinkter) sorgt am Übergang der Speiseröhre in den Magen dafür, dass alles an Ort und Stelle bleibt und auf der unteren Seite verrichtet der Magenpförtner (Pylorus) seinen Dienst. Alles, was einmal im Zwölffingerdarm landete, kann nicht mehr zurück, das verhindert dieser Magenpförtner.
Zurück zum Übergang der Speiseröhre in den Magen. Der dortige Schließmuskel (Refluxbarriere) ist manchmal etwas schwach auf der Brust. Dann versagt diese Barriere und die aggressive Magensäure läuft samt Mageninhalt zurück in die Speiseröhre. Die meisten stellen sich die Speiseröhre wie einen dünnen Schlauch vor, doch sie hat ein unfassbares Dehnungsvermögen. Deswegen kann auch bei einem Versagen der Refluxbarriere der Mageninhalt zurücklaufen, oft bemerkt man dies beim Aufstoßen, wenn sich plötzlich Teile der eben verspeisten Mahlzeit wieder in der Halsregion befinden. Unangenehme Sache. Eine weitere Folge von dem Zurücklaufen der Magensäure ist der Reflux – das Sodbrennen.
Heilerde = Heilschlamm = kein Sodbrennen?
Gründe für Sodbrennen
Beim Menschen gibt es häufig einen Zusammenhang zwischen seiner Lebensweise und der Refluxerkrankung. Fette Speisen machen dem Magen ebenso zu schaffen wie regelmäßiger Nikotinkonsum. Bei Sodbrennen handelt es sich um eine typische “Wohlstandskrankheit”, denn sie betrifft heute zehnmal mehr Personen als noch vor 30 Jahren. Wie auch immer, Sodbrennen ist lästig und wer öfter darunter leidet, sollte natürlich den Arzt seines Vertrauens hinzuziehen. Immerhin ist die Magensäure extrem aggressiv und greift die zarte Schleimhaut der Speiseröhre böse an. Zudem kann ein Zwerchfellbruch (Hiatushernie) ursächlich sein, was sich sowieso ein Mediziner anschauen sollte. Chronisches Sodbrennen ( gastroösophageale Refluxkrankheit) ist kein Spaß, denn neben den Schmerzen können sich noch weitere Folgeerkrankungen einstellen.
Was hat das mit dem Hund zu tun?
Schön, wir wissen jetzt, dass vielleicht das gestrige Essen schuld daran war, dass sich jetzt Sodbrennen einstellte. Aber – wie kommt es zu Sodbrennen beim Hund? Immerhin wird der wohl kaum Nikotin konsumieren, auch Kaffee oder zu viel Süßes dürften eher als Auslöser wegfallen. Von unseren drei Hunden wird eine regelmäßig von Sodbrennen geplagt: Unsere Pimpelliese Amy . Natürlich fuhren wir nach dem ersten “Anfall” in höchster Besorgnis zum Tierarzt, doch nach einer eingehenden Untersuchung konnte nichts festgestellt werden, was bei der kleinen Hundedame Sodbrennen auslösen könnte. Aha.
Symptome Sodbrennen beim Hund
Amy ist ein waschechter Hund und sie verhält sich genau wie alle Hunde, die an Sodbrennen leiden. Sie schleckt wie irre alles ab. Und wenn ich sage, wie irre, dann meine ich auch wie irre. Es ist egal, was ihr vor die Zunge kommt. Der Teppich, das Stuhlbein, das Sofa, mein Gesicht, ihr Körbchen, Neles Bauch oder Sashas Schwanzspitze.
Dabei schluckt sie ständig “leer” und speichelt ziemlich stark. Wie bereits geschrieben, sind wir selbstverständlich beim Tierarzt vorstellig geworden, denn es bringt nichts, nur Symptome zu beseitigen, wenn die Ursache nicht bekannt ist. Allerdings gibt es nicht immer für jedes Übel eine erkennbare Ursache. Das ist in der Humanmedizin so, das ist in der Tiermedizin so. Und das ist oft auch bei Sodbrennen so. es kommt, es geht.
Zumal man auch ganz klar sagen muss, dass die Diagnose “Sodbrennen beim Hund” für einen Tierarzt ausschließlich auf der Anamnese, also der systematischen Befragung des Tierarztes an den Halter beruht. Weder Röntgen, noch eine Blutabnahme zeigen, ob es sich tatsächlich um Sodbrennen handelt. Ich fasse die Symptome “Sodbrennen beim Hund” noch einmal kurz übersichtlich zusammen:
- Leerschlucken
- Alles ablecken, einschließlich sich selbst
- Speicheln
- Schluckbeschwerden
- Aufstoßen
- Würgebewegungen
Was tun, wenn der Hund unter Sodbrennen leidet?
Gras hilft. Tatsächlich. Nachdem ich jetzt schon einige Male nachts raus musste, damit Amy Gras fressen kann, haben wir uns entschieden, unter die Katzengras-Züchter zu gehen. Gras zu fressen hilft nämlich. Warum Hunde übrigens überhaupt so gerne Gras fressen, steht in diesem Artikel . Vielleicht habt ihr auch schon die Erfahrung gemacht, dass der Sodbrenn-Hund wie verrückt Gras in sich reinschaufelt? Damit wird dem Sodbrennen eine Ende gesetzt. Eine weitere Möglichkeit ist das Einbringen von etwas Heilerde in das Futter. Die pimpelige Amy frisst das leider nicht, deswegen bleiben wir lieber beim Gras beziehungsweise schauten wir uns nach anderen Möglichkeiten um, der kleinen Hundedame zu helfen. Ich habe mich mal bei meinem Tierarzt schlau gemacht, was sich noch alles anbietet, um das Sodbrennen beim Hund wieder in den Griff zu bekommen, besonders letzter Punkt, also Ulmenrinde hat es mir angetan. Gekauft, getestet, seit drei Wochen im Einsatz, seither kein Sodbrennen mehr – ausführlicher: klick hier “Ulmenrinde für Hunde“. Doch jetzt folgt die Liste der empfohlenen Hausmittel:
- Gras fressen lassen
- Das Futter mit etwas Naturjoghurt anreichern
- Etwas Heilerde über das Futter geben
- Immer mal ein kleines Stückchen Zwieback zwischen den Mahlzeiten füttern
- Keinesfalls während eines “Anfalls” einen Knochen geben
- Ulmenrinde verabreichen
Gras hilft, allerdings nicht, indem man sich wälzt, sondern es frisst.
Falls ihr tiefer ind die Abgründe des Sodbrennens eintauchen möchtet, dann schaut auf meinem Hundegesundheitsmagazin tierisch-gesundes.de nach, auch hier beschäftige ich mich fundiert mit der Beschwerdeform. Zudem gibt es dort auch Informationen, aus welchem Grund Ulmenrinde hilfreich ist.
Einige Hundebesitzer haben übrigens gute Erfahrungen mit einem Kräutertee oder Möhrensaft gemacht, das habe ich selbst aber noch nicht versucht. Im Prinzip besitzen Hunde einen ausgeprägten Instinkt dafür, was Ihnen gut tut und demnach nehmen sie normalerweise auch nur die Sachen zu sich, die ihnen helfen. Also – der Hund hat Sodbrennen? Dann lasst ihn ruhig grasen oder versucht, eines der anderen Hausmittel gegen Sodbrennen. Häufen sich jedoch die Anfälle des Sodbrennens, dann muss der Liebling beim Tierarzt vorstellig werden, vielleicht gibt eine Magenspiegelung Aufschluss über die Ursache.
Derzeit haben wir folgendes Produkt im Einsatz in der 250-Gramm-Version. Drunter packe ich gleich die kleinere Variante als 100-Gramm-Packung. Mittlerweile habe ich mich hinreichend mit dem Zeug beschäftigt und Amy ist nicht die Einzige, die es bekommt. Da Sasha sich häufig übergibt, geben wir es ihr ebenfalls – seither ist auch hier Ruhe im Bauch von Sasha:

- 100% Naturprodukt für Tiere. Slippery Elm Bark Pulver
- Bei einem übersäuerten und überreizten Magen
- Hervorragendes Mittel zum Magenschutz
- Versorgt den Körper mit Magnesium, Kalzium, Natrium, Vitamin A, B, C und K
- Wir distanzieren uns ausdrücklich von Heilversprechen, unsere Produkte sind Naturprodukte und keine Heilmittel. Ein kranker Hund oder Katze mit Schmerzen und einer Entzündung im Magen oder Darm, oder ein krankes Pferd mit Kotwasser, Durchfall, Darmgrippe, Magenverstimmung, Diarrhoe, Reizdarm, Reizmagen, Gastroenteritis, Sodbrennen, Brechdurchfall, Teerstuhl, Magenschleimhautentzündung, zu viel Magensäure, Verdauungsprobleme, Magenschmerzen, Helicobacter gehört immer in tierärztliche Behandlung.
Letzte Aktualisierung am 22.02.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

- 100% Naturprodukt für Tiere. Slippery Elm Bark Pulver
- Ulmenrinde aus Amerika
- Die Regeneration der empfindlichen Schleimhäuten wird gefördert
- Versorgt den Körper mit Magnesium, Kalzium, Natrium, Vitamin A, B, C und K
- Wir distanzieren uns ausdrücklich von Heilversprechen, unsere Produkte sind Naturprodukte und keine Heilmittel. Ein kranker Hund oder Katze mit Schmerzen und einer Entzündung im Magen oder Darm, oder ein krankes Pferd mit Kotwasser, Durchfall, Darmgrippe, Magenverstimmung, Diarrhoe, Reizdarm, Reizmagen, Gastroenteritis, Sodbrennen, Brechdurchfall, Teerstuhl, Magenschleimhautentzündung, zu viel Magensäure, Verdauungsprobleme, Magenschmerzen, Helicobacter gehört immer in tierärztliche Behandlung.
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Hier gibt es noch mehr Lesefutter!
Wer hier ab und an in den Beiträgen stöbert, weiß, dass bei uns einst ein…
Habt ihr auch einen Hund, der einfach nicht so richtig fressen will? Der sein Futter…
Nicht alles, was dem Menschen bekommt, ist auch gut für den besten Freund. Deswegen sollten…
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59 Kommentare zu Sodbrennen beim Hund? Echt jetzt?
Meine Hündin hat auch seit Beginn Sodbrennen. Inzwischen sind wir beide gut darauf trainiert. Sie kommt zu mir sobald das Leerschlucken anfängt (wenn sie wo anders in der Wohnung ist) und dann gibt es Schüssler Salze Nr. 9, Gastricumeel, Naturjoghurt und Zwieback. Mit diesem 1. Hilfe Paket gets dann raus damit sie Gras fressen kann. Im Idealfall ist in 45 Minuten der Spuck vorbei, aber manchmal gehts leider auch die ganze Nacht weiter.
Den Auslöser habe ich noch nicht gefunden. Zumindest keinen generellen. In Einzelfällen ist mir aufgefallen, dass sie auf das chemische Zeckenmittel mit Sodbrennen und Brechen reagiert hat, manchmal aber auch wenn sie zu schnell isst.
gibt ja auch unendlich viele Auslöser dafür. Und wer mag schon die halbe Nacht draußen stehen…Aber mit dem Tipp von Sandra (Retterspitz), da werde ich mich mal beschäftigen.
MeinCallYa Hund bekommt seit über sechs Monaten Heilerde gegen sein Sodbrennen und seine IBD. Die Bauchgeräusche sind weniger geworden. Aber leider hilft es nicht gegen die Margensäure
das tut mir sehr leid für deine Fellnase! Hast du du schon mal probiert ihn grasen zu lassen? Is vielleicht nich das Allerheilmittel, aber es hilft bei Sodbrennen wirklich gut. Du kannst auch selber Rasen pflanzen, wir haben es in einem Balkonkasten gepflanzt, so haben wir immer welches vorrätig, wenn unsere Amy es braucht.
Wünsche deinem Liebling alles Gute und hoffe, dass er schnell wieder gesund wird.
Ich bin neu hier und habe mit Intresse mich in eurem Blog reingeslesen . Meine Hündin Shorty Beawer Yorkshire 9/12 Jahre alt hat jetzt seit einiger Zeit Magenprobleme das heisst sie schnalzt mit der Zunge und macht den Mund auf und zu aber das komische ist sie macht das nur in der Nacht sie schläft bei mir im Bett .
Dazu muss ich sagen ich habe sie mit Barfen gefüttert und die TA meinte ich sollte wechseln weil es ab einem bestimmten Alter nicht mehr so verträglich sei für kleine Hunde . Ich gebe ihr nun gekochtes Pferdefleisch mit Gemüseflockenbrei und speziellen Kräuter für Hunde am Morgen nach dem Spaziergang und am Mittag bekommt sie gekochte Pferdewurst mit Birchermüesliflocken speziell für Hunde .Das Gras fressen ist so eine Sache bei ihr sie musste schon zwei mal Opereiert werden weil ein Grashalm in der Luftröhre war sonst wäre sie Erstickt.
Die kleine 3 Kilo schwer läuft viel mit mir so zwischen 6+10 Kilometer am Tag und sie sucht Trüffel .
Aber im Moment gebe ich ihr Ruhe sie kann in den Garten und sonst lasse ich sie schlafen.
Ich habe von naVita noch einige Büchsen gekauft die haben viele Innereien drinn ich weiss nicht ob das gut ist.
Meine TA meintenkein Reis geben .
Sie bekommt nun The mit Honig und Fenchel verdünnt.
Sie hat nun heute morgen doch noch etwas Gras gefressen im Garten und ich habe es zugelassen obwohl ich Angst habe aber ich denke sie braucht es.
Liebe Grüsse aus der Schweiz Nelly und wuffi Shorty
Meine 4jährige Schippi-Hündin hat “schon immer” wieder mal Sodbrennen. Manchmal mit Bauchkrämpfen. Wenn sie dann Olewo-Karotten trocken fressen kann (gierig), legt sich das binnen Minuten. Ab und zu nehme ich zuckerfreie Dinkel-Kekse. Nun versuche ich es mit der aktuell überall empfohlenen Ulmen-Rinde (Slippery Elm Bark).
Was absolut keinen Einfluss hatte, war täglich Heilerde ins Futter. Da erfuhr ich dann im Nachhinein, dass man diese Produkte einiges VOR dem Fressen geben soll und nicht ins Futter mischen. Sonst kann es seine Wirkung nicht entfalten.
Also: Alles was Magensäure “aufnimmt oder abbindet” funktioniert gegen die Symptome. Die Ursache habe ich nie gefunden.
genau, eigentlich ist es wie bei uns Menschen: das “zu viel” an magensäure muss gebunden werden. Deine Tipps sind toll, da werde ich mal danach schauen, vielen Dank hierfür!
Bin heute in deinem Forum gelandet,Gott sei Dank.
Auch unser Wäller zeigt alle Symtome von Sodbrennen, und ich bin froh nun Lösungen zu haben!
Werde sofort mit Heilerde beginnen, und mal sehen. Auch wir haben eine Fressmaschine,da dürften Joghurt und Co. Kein Problem sein.
willkommen auf unserem Blog und vielen Dank für dein Interesse. Wir freuen uns immer, wenn wir mit unseren Artikeln weiterhelfen können. Sodbrennen ist kein schöner Zustand für unsere Lieblinge, ich hoffe sehr, dass es deinem Wäller schnell wieder gut geht.
Unsere Hundedame hat auch hin und wieder Sodbrennen und will dann raus zum Grasfressen – auch mitten in der Nacht. Jetzt kein Problem, aber im Winter schon. Letzten Winter haben wir es mit Katzengras im Blumentopf versucht. Das habe ich ihr verschlafen auf der Treppe sitzend unter die Nase gehalten. Sie hat so gerupft,dass die ganze Erde auf den Boden fiel. Das ist keine Lösung. Heilerde frisst sie nicht und im Akutfall hilft auch kein Joghurt. Jetzt aber habe ich vielleicht die Lösung. Wir passen grad auf die Nachbarkaninchen auf. Das Futter Kaninchentraum habe ich mir mal näher angeschaut – besteht aus Gräsern und Kräutern. Habe den Hunden was davon gegeben – sie mögen es. Ob das im Notfall auch funktioniert? Das werde ich beim nächsten Anfall ausprobieren. Die Wirkung der Vielzahl an Kräutern kann ich nicht einschätzen … vielleicht gibt es auch Ninchenfutter mit weniger Zutaten. Hat schon jemand Erfahrung damit gemacht?
das hört sich in der Tat sehr interessant an, denn letztendlich sind es doch Kräuter und Gräser, die den aufgebrachten Hundemagen beruhigen, denke ich. Werde ich mal bei meiner Tierärztin ansprechen und dann hier veröffentlichen.
Hallo ! wir wissen zwar noch nicht, wovon unser Hund Sodbrennen mit den typischen genannten Symptomen bekommt, aber mit Heilerde, lange gekochten Karotten hatten wir Erfolge. Jetzt werden wir noch rohes Sauerkraut und auch Natur Yogurt ausprobieren.
vielen Dank für Deinen Beitrag. Es ist immer toll, wenn jeder so seine Erfahrungen in ein Thema mit einfließen läßt.
Stimmt, bei Durchfall hilft es auch recht schnell, zumindest wenn es kein krankhafter Durchfall ist (Giardien o.ä.). Das sollte auf jeden Fall durch den Tierarzt abgeklärt werden, wenn der Hund länger als drei Tage Durchfall hat.
Das mit dem rohen Sauerkraut kenne ich nur, wenn der Hund Durchfall bekommen soll und auch spucken soll. Meine Dobi-Hündin, hat einmal einen Flummiball verschluckt und der Tierarzt hat da quasi verordnet, in der Hoffnung, dass der Ball so wieder herauskommt (ist er aber nicht, musste operiert werden). Joghurt oder Magerquark bekommen sie zwei mal pro Woche, und ein Eigelb einmal pro Woche. Das ist für Hund genauso gesund wie für Mensch.
Versucht es mal mit Moro’scher Möhrensuppe.
Ich bin zufällig von einer anderen Franz. Bulldoggen-Besitzerin drauf gebracht worden, dass unsere knapp 2jährige Hündin evtl. Sodbrennen haben könnte und bin daher hier gelandet.
Wir haben schon viele Tierarzt-Untersuchungen hinter uns, weil sie sich arg die Pfoten leckt und sich kratzt. Futterumstellung, Pfotenwaschen mit speziellem Shampoo bringen nur leichte Linderung.
Was sie aber von deinen genannten Symptomen hatte, war das Spucken (gelber Schaum). Auch leckt sie hin und wieder am Teppich oder an Decken.
Hauptsächlich aber eben die Pfoten.
Ich denke nicht, dass es bei ihr nur das Sodbrennen ist, habe auch noch keinen Tierarzt darauf angesprochen.
Was meinst du dazu? Soll ich es – wie von der anderen Besitzerin geraten – mal mit Heilerde probieren?
Oder sind die Symptome dafür nicht ausreichend bzw. häufig genug?
so weit ich weiß, machst Du mit Heilerde mal nichts falsch. Gelber Schaum spucken und die Pfoten schlecken muss ja auch nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben. Hast Du sie schon mal auf Milben testen lassen? Amy hat ja (neben Sodbrennen) auch noch ne Haussatubmilbenallergie (schau mal hier nach) vielleicht kommt das den symptomen nahe? Aber letztendlich muss das ohnehin alles ein Tierarzt klären, vielleicht auch mal mit einer Blutuntersuchung?
Berichte gerne, wies weiterging!
ja sie wurde bereits auf alles getestet (Flohkot, Futtermilben, etc.), es kam bei 2 Tests das Ergebnis +1 raus (Futtermilben).
Da sie aber Nassfutter bekommt, kann es das eigentlich nicht sein.
Hausstaub tippt auch der Tierarzt.
Aber wir haben keine Teppiche, die Schlafplätze sind überwiegend abwischbar, die Decke wird ständig gewaschen (ohne Waschmittel).
Ich möchte es gern mal mit Heilerde versuchen, aber ich weiß gar nicht, wie viel ich da nehmen muss.
Ich habe eine Franz. Bulldogge mit ca. 9,5 kg.
Was würdest du da raten?
Wir haben unserem Tyson (Jack-Russel) auch oft Heilerde gegeben, er hatte hin und wieder Magenprobleme. Wir haben ihm einen Teelöffel mit Wasser angerührt und unters Futter gemischt. Nun war Tyson aber eine kleine Fressmaschine und es war ihm recht egal was wir in sein Futter reingemischt haben. Aber so kannst Du es versuchen. Wenn sie es frisst und Du siehst einen Erfolg, dann kannst Du es auf zwei Teelöffel erhöhen. Tyson wog nur 4,5 Kg.
vielen Dank für den Tipp, das werden wir versuchen.
Heilerde ist völlig unbedenklich. Je nach Gewicht des Hundes 1-2 Teelöffel ins Futter mischen. Hilft umgehend auch bei Durchfall (wie bei uns Menschen)
ich habe bei der Dosierung gelesen, dass Heilerde eben nicht komplett unbedenklich wäre (sind ja verschiedene Metalle enthalten wie ich das verstanden habe), so dass man am besten nur eine Messerspitze geben sollte. Möchte ja auch nichts falsch machen …
Ich denke, ich fange erst mal mit wenig an und arbeite mich “rauf”.
Sehr interessanter Text.
meine Nachbarin verkauft verschiedene Trockenpräparate. Sie schwört auf Echtfellknabberprodukte (zB. Hasenohren mit Fell, Fellstreifen vom Pferd) zum knabbern und meinte das würde bei Sodbrennen ebenfalls helfen (soll den Magen reinigen und ist so natuerlich,da auch Wölfe das fressen).
Ist das tatsächlich so?
Wenn ich mir Ihre Liste ansehe, scheint das eher nicht zu stimmen.
Ursachen vom Sodbrennen würde ich schon im Futter/Leckerlies sehen. Wenn man sich die Zutatenliste ansieht wird einem oft ganz anders von-wegen Zucker- und Fleischersatzprodukte. Von daher können die Gründe schon im erhöhten Zuckerkonsum auch bei Hunden liegen. Bei uns ist mir aufgefallen kam Sodbrennen am Ende der Futterdose wo der Fettanteil deutlich höher war und wenn er draußen Früchte (zB. Reste eines Apfels) gemampft hatte.
Das kann schon sein, dass es im Einzelfall am Futter/Leckerlis liegt – doch ich persönlich kann das bei unserer Amy ausschließen. Ich vermute, es ist eben wie bei uns Menschen auch, der eine hat Sodbrennen, der andere Reflux, der Dritte Kreuzweh. Gründe sind nicht immer pauschalisiert zu sehen und oft nicht nachvollziehbar.
Es sind bei meinem Hund die Leckerlis.Wenn man nichts zur Hand hat geht auch Bullrichsalz oder eine Scheibe Toastbrot.
Es sind bei meinem Hund die Leckerlis.Wenn man nichts zur Hand hat geht auch Bullrichsalz oder eine Scheibe Toastbrot.
Hallo zusammen, habe heute euren Blog über das Sodbrennen gelesen und bin begeistert. Ich habe schon bei meiner Doro auf Sodbrennen getippt, war mir aber nicht sicher. Danke für die tollen Tips , werden nun ausprobieren was Doro am besten hilft . LG Dagmar
berichte doch mal, ob was geholfen hat!
UNser BOxer Mischling macht jetzt oft wenn er nach dem Schlafen wach wird solche Leckattacken…und schluckt ins leere…das geht dann so 10-20 mal am Stück. Er bekommt Rohfutter..also wird gebarft. Könnte das auch Sodbrennen sein? Seit ca 2-3 Wochen macht der das fast täglich. Nach gabe von einer Omeprazol 20mg legte sich das ein wenig. Doch nach 2 Tagen ca ging es wieder los. Wir haben vor am Dienstag zum Arzt mal zu gehen.
das klingt ja schon wie Sodbrennen, aber natürlich bin ich kein Doc und kann ich das nicht mit Sicherheit beurteilen. Es ist gut, dass Du mit ihm zum Arzt gehst, der wird Dir sicher besser sagen können. Ich weiß ja nicht, ob die Symptome bei allen Hunden gleich sind, wenn sie Sodbrennen haben. Wenn es Sodbrennen ist, kann es auf jeden Fall was mit der Gabe von Rohfutter zu tun haben. Viele Hundebesitzer berichten das oder Ähnliches, wenn sie mit dem “barfen” beginnen. Bin gespannt was der Arzt sagt.
Wir barfen ihn ja schon länger.. Seid fast 3_ Jahren. Aber gleich wissen wir mehr. Sonst gehts ihm ja super. Frisst normal ist wie fit wie sonst auch. Bin mal gespannt.
das klingt ja schon wie Sodbrennen, aber natürlich bin ich kein Doc und kann ich das nicht mit Sicherheit beurteilen. Es ist gut, dass Du mit ihm zum Arzt gehst, der wird Dir das sicher besser sagen können. Ich weiß ja nicht, ob die Symptome bei allen Hunden gleich sind, wenn sie Sodbrennen haben. Wenn es Sodbrennen ist, kann es auf jeden Fall was mit der Gabe von Rohfutter zu tun haben. Viele Hundebesitzer berichten das oder Ähnliches, wenn sie mit dem “barfen” beginnen. Bin gespannt was der Arzt sagt.
Also..nach einer Woche war es so schlimm dass er samstags abends nur noch gebrochen hat (weisser schaum) sind dann sonntags direkt zum Notdienst. Er hatte eine Gastritis. Die kam wahrscheinlich vom häufigen Sodbrennen.
Nach vielen infos lesen … Haben wir uns nun entschieden wieder auf trofu umzusteigen. Er bekommt jetzt 2-3 mal die Woche morgends eine Fleisch Gemüse Mischung dann abends trofu und den Rest der Woche dann morgends und abends trofu. Klappt gut und er hatte kein Sodbrennen mehr. Ich musste mir schon viel anhören weil ich von barf wieder auf trofu umgestiegen bin. Aber Holgi geht es so besser. Nur das zählt finde ich.
Meine american stafford hündin hat auch so aller ein bis zwei monate manchmal sodbrennen denke ich…
-den boden auf dem hundehaare liegen ablecken
Bin bis jetzt noch nicht beim tierarzt gewesen da dieses nach einer scheibe brot und einer halben tablette bullrich salz wieder weg war…da ich mal gelesen habe das bullrich salz in kleinen mengen nicht schädlich ist habe ich das ausprobiert. Bei ihr hilft es.
Ich weis nicht ob es manchmal am futter liegt weil sie roh fleisch bekommt da wir auf trocken futter und industriell hergestellten futter verzichten…bin mir nicht sicher ob dies manchmal an dem fleisch liegt das dies zu stark oder so ist für sie…
Bisher ist das sodbrennen oder was es bei ihr ist dieses leer schlucken nach 2, 2 1/2 std wieder aufgehört dann schläft sie trinkt was und es scheint als wäre nie etwas gewesen…kennt das jmd?
Vielen Dank für Deinen Beitrag.
Leer schlucken, ablecken des Bodens? Das hört sich schon nach Sodbrennen an. Bei unserer Amy kommt es nicht ganz so oft vor. Und nach Verabreichen von Gras gibt es sich dann nach etwa einer Stunde wieder.
Aber Du könntest Recht haben, dass es mit der Fütterung von rohem Fleisch zu tun haben könnte. Amy bekommt es auch meist dann, wenn sie Ochsenschwanz-Stücke vom Metzger bekommt (wegen des Kauen’s des Knorpels, ist gut für die Zähne), die sind ja auch roh. Bullrich Salz und trockenes Brot hab ich jetzt noch nicht probiert, aber ist auch mal ne gute Idee wenn sie es das nächste mal hat. Wenn Deine Maus es zu oft hat, dann frag doch mal ihren Doc, vielleicht hat der ja noch ne Idee.
Hallo zusammen, bin auch grade mal wieder nachts wach, weil meine Dansky Hündin mit Sodbrennen mich geweckt hat. Sie hat das schon länger, aber sehr unregelmäsig. Der erste Anfall war wirklich erschreckend, weil sie den ganzen Boden abgeleckt hat und würgte. Der arme Hund war völlig panisch.Inzwischen kennen wir beide das und die Panik ist weg, dennoch habe ich bisher trotz mehrerer Arztbesuch samt Laparaskopie der Speiseröhre bis zum Magen das nicht beseitigen können. Damals hat man natürlich eine entzündete Speiseröhre festgestellt, sozusagen Gastritis. Omenprazol und 4 Wochen Antibiotikum, haben zwar geholfen , aber es kam einfach wieder. Ernährungstechnisch sind wir schon alles durch bis zum selber Magenschonenden Futter ( huhn mit reis) abkochen. Momentan verfahren wir wie die meisten hier. Bei Anfall Joghurt, Heilerde und rauslassen zum Grasfressen. Ich bin aber nicht sehr glücklich mit der Lösung, da ich mir denke, dass die sSpeiseröhre höchstwahrscheinlich wieder dauerentzündet ist und vor allem wegen der Schmerzen die der Hund haben muss. Die Magensäure der Hunde ist ja sehr stark ätzend und das beim Hochsteigen muss höllisch wehtun. Ich stehe da ziemlich hilflos dem Problem gegenüber, da eden die Ursache nicht auffindbar ist. Ach ja , gossen Unverträglichkeitstest über Blut haben wir auch machen lassen. Keine Unverträglichkeiten nachweisbar.
das ist natürlich schlimm, wenn sich das Sodbrennen bei deiner Fellnase so gar nicht in den Griff bekommen lässt. Ich hab da natürlich auch kein Allheilmittel auf Lager. Vielleicht könntest du es noch mit Ulmenrinde versuchen, hilft auch bei vielen Hunden. Aber, wie auch immer, ich wünsche dir und deiner Fellnase, dass es mit der Zeit einfach besser wird und ihr damit zur Ruhe kommt.
Hi. Haben seid Februar auch schlimmes Sodbrennen. Mein Timmy 4 Jahre quält sich jede Nacht. Jetzt habe ich den Tipp bekommen ihm Retterspitz innerlich 30 min vor dem Fressen zu geben. Gebe ich jetzt seid 4 Tagen und es fast weg. Ich bin total begeistert.
hoffentlich bin ich keine schlechte Hundehalterin, weil ich eben erst dies alles (und noch mehr im Internet) gelesen habe. Mein Schäfer-Mix hat auch nachts hin und wieder mal geschmatzt. Ich dachte, er träumt dann gerade von Futter. Das “Grasen” von Hunden hielt ich für normal. Nun bin ich mitten in einer Futterumstellung und das Schmatzen und sabbern nimmt kein Ende. Also fing ich an zu lesen (und bin erschrocken!).
Weil ich ihm schnell helfen wollte, rief ich meine Tierärztin an und fragte, was ich ihm auf die Schnelle am besten geben kann. TA-Termin auch gleich gemacht. Dort sagte man mir, sowas wie Sodbrennen gäbe es bei Hunden überhaupt nicht und im Internet stehe eben viel Unsinn. Es wäre nur ein Zeichen, dass meinem Hund schlecht bzw. übel sei wegen irgend etwas. Und ich soll gar nichts machen jetzt. Der Termin ist ja schon übermorgen. Nun bin ich völlig irritiert und weiß immer noch nicht, wie ich dem armen Kerl denn am besten jetzt sofort helfen kann!?
Du bist mit Sicherheit keine schlechte Hundehalterin, wenn Du Dich einliest! Und mit einem hat Deine Tierarztpraxis recht: Es steht viel Unsinn im Internet. Aber was das Sodbrennen angeht, ist es eigentlich logisch: Hunde haben wie wir Menschen einen Magen und eine Speiseröhre. Und Hunde haben sogar eine extrem starke Magensäure. Und natürlich kann diese Magensäure auch mal zurück in die Speiseröhre gelangen. Doch wenn Dein Hund nachts schmatzt und sabbert, deutet das nicht auf Sodbrennen hin, sondern tatsächlich auf Übelkeit. Berichte doch mal, was Dein Tierarzt sagte?
den Tierarzt-Termin konnte ich am Montag dann doch wieder absagen. Ich fand die Ursache des Übels am Sonntag unter meinem Bett. Mein Hund hatte ein Viertel Stück ranzige Butter aus dem Müllbeutel geklaut, den mein Sohn leider an der Tür stehen lies und ich zu spät bemerkte. Ich fand nur noch das ausgelutschte Papier. Davon war ihm dann wohl übel. Durchfall hatte er zum Glück nur einmal. Das Schmatzen und Sabbern ist auch wieder weg. Er puupt nur immer noch recht viel. Bin mir mit dem neuen Futter darum nicht sicher. Da so eine Futterumstellung bis zu 6 Wochen dauern kann, warte ich mal noch ein wenig ab. Ansonsten muss ich ihm wieder das irre teuere alte Futter füttern. LG Sylvia
Es freut mich, dass es Deiner Fellnase wieder gut geht und Ihr die Ursache des Übels gefunden habt. Gott sei Dank war es eine relativ harmlose Geschichte. Wenn er vom Futter Blähungen bekommt, musst Du aber nicht gleich auf “teures” Futter umstellen. Es gibt so viele Futtersorten und mit Sicherheit findest Du eine im mittleren Preissegment, welche die Verdauungsprobleme bei Deinem Hund lösen. Wir haben auch lange ausprobiert bis wir das richtige Futter für alle Drei gefunden haben. Es gibt von fast allen Futtermittelherstellern Proben. Frag doch einfach mal in Deinem Fachgeschäft nach. Oder frage in Foren, welches Futter andere bei diesem Problem füttern. Wir sind mit allen Dreien bei Bosch-Futter angekommen und geblieben. Super Fell, keine Blähungen, prima Stuhlgang und sie mögen es sehr. Ich bin gerade dabei Artikel für ihre drei unterschiedlichen Futter zu schreiben. Jeder von ihnen hat andre Bedürfnisse und so bekommt jeder eben auch eine andere Sorte.
Hallo, mein kleiner Mischling leidet auch so alle 2 Wochen unter Sodbrennen. Nachts drei bis vier Mal raus zum Gras fressen war normal. Mein Tierarzt hat mir zum Futterwechsel geraten, da zu viel Gras nicht gut für die Magenschleimhaut ist. Bei einer Magenspiegelung sieht man dann die vielen kleinen Schnitte vom Gras. Gebe im momentan Bariumsulfat und stelle das Futter langsam auf “sensiblen Magen” um.
vielen Dank für Deinen Beitrag. Alle zwei Wochen Sodbrennen, das ist schon heftig, so oft hat Amy es zum Glück nicht. Ich drücke Dir die Daumen, dass die Futterumstellung hilft!
Bei meinem liegt es weniger am Futter, denn eher am Stress, wenn er -Gottseidank selten- mal Sodbrennen hat …
Ausser Gras fressen helfen bei uns auch ein Stück trockene, harte Semmel oder Brot sehr gut … ist es ganz schlimm, gebe ich ihm noch rohes Sauerkraut … und spätestens dann ist Ruhe 🙂
vielen Dank für Deinen Tipp! Rohes Sauerkraut gab ich auch einmal – mit Schlafen war es dann aber nichts mehr, Hündchen hatte Durchfall ohne Ende…mit dem Brot, das wollte ich mal probieren, immerhin hilft es ja auch dem Menschen.
mein Dackelmann hat auch das Problem, er bekommt zwar schon seit längerem Pantoprazol verschrieben, was aber die Sache nur erleichtert, nicht ganz behebt. Vor allem nachts ist er manchmal sehr unruhig. Ich bin jetzt darauf verfallen, ihm Haferschleim zu kochen (also zarte Flocken mit Wasser) und das hilft. Menge ca. 1 EL am Abend und bei Bedarf nachts noch mal. Er nimmt es sehr gerne und hat auch dadurch keine Verdauungsprobleme.
vielen Dank für Deinen Beitrag. Haferschleim? Das werde ich beim nächsten Sodbrennen-Anfall auch mal probieren. Gibst Du das nur, wenn er Sodbrennen hat oder auch prophylaktisch?
da er fast jede Nacht am Schlucken ist und auch manchmal morgens spuckt, prophylaktisch abends 9 bis 10 Uhr. Falls es nachts nochmal beginnt, habe ich noch einen Eßlöffel vorbereitet, den gibt es aber nur bei Bedarf (sonst kippe ich das morgens in sein normales Dosenfutter 🙂 )
super – vielen dank! ich bin mir sicher, einige Leser werden das auch versuchen! Mich eingeschlossen…also nicht mich, sondern Amy. )
Hallo wenn ihr heilerde benutzt welche nehmt ihr da?
ich nehme immer die der Marke Luvos, bei mir gibt es die beim dm-Drogeriemarkt.
wie viel Heilerde bekommt dein Hund?
ich gebe immer so ungefähr einen Teelöffel angerührte Heilerde – aber es ist eben auch eine Minihund.
Danke für deine schnelle Antwort.
Sehr gerne – bin ja grad auch am Basteln und Schreiben – von daher war ich quasi schon da…
Weil ich mein Wohnzimmer nicht in eine Wiese verwandeln wollte, gebe ich jetzt bei Bedarf Reiswaffeln. Meine beiden Hundemädels fressen diese mittlerweile richtig gerne – vermutlich weil sie merken, dass es ihnen guttut 🙂
vielen Dank für Deinen Beitrag, das mit den Reiswaffeln werde ich versuchen, befürchte allerdings, meine nicht verfressene Amy wird mich nur angeekelt anschauen….Und so ein Schälchen mit Katzengras nimmt glücklicherweise nicht mein ganzes Wohnzimmer ein.:)
Danke für den guten, ausführlichen Ratgeber zum Thema Sodbrennen beim Hund. Sogar mit Dackel-Bild. 😉
Liebe Grüße, Claudia
aber klar – Dackel sind ja auch tolle Hunde! Außer, wenn sie Sodbrennen haben..dann sind sie zwar immer noch toll, aber sie leiden.
…nicht noch ein Hundeblog…
Alles rund um den Hund

…ach du liebes Sodbrennen…
Wie wir vor einiger Zeit ja berichtet haben leidet Lola unter Sodbrennen (bzw. zu viel Magensäure). Wir dachten wir haben nun den richtigen Weg für uns gefunden aber wir schienen uns getäuscht zu haben. Lola bekam immer wieder diese Schluck-Leck-Anfälle (Reflux). Also entschieden wir einen Termin bei einer Tierheilpraktikerin zu machen um Lola dort mal ordentlich durchchecken zu lassen.
Mit allen Futterzusätzen die sie die ganze Zeit immer mal so bekam und einer Urinprobe bewaffnet fuhren wir also zu dem Termin.
Dort kam raus das Lola wohl wirklich unter vermehrter Magensäurebildung leidet und noch dazu erhöhte Leberwerte hat. Uns wurde geraten mal nur eine Sorte reines Fleisch mit Gemüse zu geben (also zu BARFen) und zusätzlich sollte sie 2 „Medikamente“ bekommen. Einmal etwas gegen die Säurebildung und ein Mittel für ihre Leberwerte.
Nach dem Termin fuhren wir also direkt los um Lola neues Futter zu holen. Da Lola ja leider kein Rind verträgt und die Heilpraktikerin uns davon abriet mit Geflügel zu beginnen, hatten wir uns in den Kopf gesetzt Lamm zu füttern, jedoch wurde uns davon abgeraten, da dies zu fettig sein solle. Also verließen wir die Hanauer Barf Oase mit 3kg Pferdefleisch um das Projekt BARFen zu starten.
Mittlerweile füttern wir seit knapp 14 Tagen ausschließlich Pferd und Gemüse und sind total zufrieden damit. In 1-2 Wochen werden wir anfangen Pferdeinnereien zu Futter hinzu zu geben und sicherlich auch noch den ein oder anderen Futterzusatz. Dies werden wir natürlich nur in Absprache mit unserer Heilpraktikerin machen, damit sich Lolas Zustand nicht wieder verschlechtert.
Ich bin gespannt wie das ganze weiter geht und hoffe wirklich sehr das wir nun endlich einen Weg gefunden haben, um Lola weitere Schluck-Leck-Anfälle zu ersparen. Und wenn sie mal einen sehr aufregenden Tag hatte und so mehr Magensäure produziert hat als normal, wissen wir wenigstens wie wir ihr helfen können.
…nicht noch ein Hundeblog…
Alles rund um den Hund

Sodbrennen – Unser Weg
Wie ihr sicherlich schon aus einigen Artikeln rausgelesen habt, hatte Lola einige Zeit mit Sodbrennen zu kämpfen. Überwiegend kamen diese „Schluck und Leck-Anfälle“ Nachts, sodass ich davon wach wurde und mit ihr raus in den Garten bin, weil ich dachte sie müsse sich übergeben.

Sie ist dann panisch auf die Wiese gerannt und hat die erst besten Grashalme nur so in sich rein geschlungen. Nachdem sie sich dann nach den ersten paar mal immer Übergeben hat und immer nur das Gras wieder raus kam, dachte ich das es einfach so nicht die Lösung seinen kann. Also gab es in den nächsten Nächten wenn sie wieder einen „Anfall“ hatte Zwieback, trockenes Brot, Trockenfutter, Leckerlie,…. all das half wenn überhaupt nur Kurzzeitig etwas.
Als uns all das dann zu viel wurde und wir den Hund nicht länger leiden sehen wollten(immerhin war sie in solchen Momenten total panisch, lief hin und her, leckte und schluckte leer und wusste sich nicht zu helfen) sind wir zum Tierarzt. Dort wurde Lola dann einmal auf den Kopf gestellt um alle möglichen Krankheiten auszuschließen. Der erste Arzt wusste sich nicht besser zu helfen und „verschrieb“ uns eine Kur mit Royal Canin Gastro Intestinal Low Fat. Doch auch das half leider nur vorübergehend. Auch eine Paste welche die Darmflora wieder aufbauen sollte half nur zeitweise. 😦
Also auf zum nächsten Tierarzt, diesmal eine Ärztin ca 30km von uns entfernt. Sie war immer mein Ass im Ärmel wenn ich irgendwelche Probleme mit meinen Meerschweinchen hatte, also dachte ich sie kann uns bei Lola vielleicht auch weiterhelfen. Aber auch sie gab uns nur den Rat mit Schonkost bzw. das Royal Canin und die Paste zum Aufbau der Darmflora. Aber das hatten wir ja schon alles durch. Zudem gab sie uns nochmal eine andere Wurmtablette mit welche nochmal gegen andere Würmer wirken sollte als die, die wir sonst immer gegeben haben.
Das ganze lief dann auch ca einen Monat gut und Lola war beschwerdefrei.

Doch eines Nachts wurde ich wieder von einem ihrer „Anfälle“ geweckt. Somit war des Rätsels Lösung wohl leider doch noch nicht gefunden.
Nach einer weiteren langen Zeit mit viel viel rum probieren, testen und so weiter kamen wir zur Heilerde. Diese ekelte Lola aber scheinbar förmlich an. Sie fraß sie nur wenn ich sie mit Nassfutter vermischte und eine wirkliche Besserung haben wir auch hier leider nicht erkennen können. 😦
Wie ihr merkt haben wir sehr viel rum probiert und sind nun auf einem für uns sehr gutem Weg. Wir haben mit dem Premiere Soft ein Futter gefunden welches Lola sehr gerne frisst und was sie verträgt. Sie bekommt nun jeden Abend bevor wir ins Bett gehen ihr Futter bzw sie darf es sich beim Dummy Training oder beim Tricksen erarbeiten. Seit dem wir das so machen ist alles super und sie hatte seither keinen „Anfall“ mehr.:)
Jedoch merken wir sofort wenn sie säuerlich aus dem Maul riecht, sie hat dann Hunger und muss etwas essen, sonst bekommt sie Nachts wieder einen „Schluck-Anfall“.
Habt ihr Erfahrungen mit Sodbrennen beim Hund? Was habt ihr dagegen unternommen unternommen?
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