Wie lange darf
spazieren gehen?

Viele Menschen verwirklichen sich irgendwann den Wunsch nach einem Hund. Als Anschaffungsgrund wird häufig das Bedürfnis nach mehr Bewegung genannt. Ein guter Gedanke! Besonders Berufstätige und Schüler sitzen einen Großteil ihrer Zeit. Für Groß und Klein ist es eine Wohltat einmal abzuschalten und gemeinsam mit dem Hund hinaus zu gehen. Familien entscheiden sich besonders oft für einen Welpen. Welpen sind besonders niedlich und die ganze Familie erfreut sich an der Entwicklung des jungen Hundes.
Mit der allerbesten Absichten gehen frisch gebackene Hundebesitzer dann täglich 1,5 – 2 Stunden mit dem jungen Hund spazieren, um ihm die große weite Welt zu zeigen. Er soll schließlich ausreichend Bewegung haben! Gerade von den „anspruchsvollen“ Hunden, wie z.B. Arbeitshunderassen oder von Hütehunden, heißt es, dass sie beschäftigt und ausgelastet werden sollen. Doch wie lange darf man guten Gewissens mit einem jungen Hund spazieren gehen? Und bis zu welchem Alter gilt ein Hund überhaupt als ein Welpe?
Der junge Hund wird von der Geburt bis zum abgeschlossenen Zahnwechsel als Welpe bezeichnet. Sobald der letzte Milchzahn ausgefallen ist, spricht man bereits vom Junghund. In der Regel findet der Zahnwechsel zwischem dem 4. und 7. Lebensmonat statt. Danach beginnt die Junghundezeit, die die Pubertät (das Erlangen der Geschlechtsreife) und die weitere Entwicklung zum erwachsenen Hund umfasst. Es ist also falsch einen einjährigen Hund noch als Welpen zu bezeichnen.
Genausowenig ist ein Hund aber nach Erreichen der Geschlechtsreife schon erwachsen, denn es folgen noch wichtige Entwicklungs- und Reifephasen. Beim Menschen ist es ähnlich: Niemand würde auf die Idee kommen, ein 13-jähriges Mädchen als erwachsene Frau zu bezeichnen, nur weil es körperlich dazu in der Lage ist, ein Kind zu bekommen.
Ein Hund ist erst körperlich und geistig erwachsen, wenn er etwa 1,5 bis 3 Jahre alt ist. Kleine Rassen und Mischlinge sind mit etwa 1,5 – 2 Jahren ausgewachsen. Große Hunde brauchen länger, etwa 2 – 2,5 Jahre.

Die Länge des Spaziergangs: Als grobe Faustregel gilt:
"Etwa 5 Minuten Zeit pro Spaziergang pro Lebensmonat.".
Ein 12 Wochen alter Welpe ist 3 Monate alt. Er sollte tatsächlich nur etwa 15 Minuten (5 Minuten x 3 Lebensmonate = 15 Minuten) spazieren geführt werden. In dieser Zeit können Sie keine große Wegstrecke zurücklegen! Wenn Sie Ihrem Hund einen Ort außerhalb dieser Reichweite zeigen möchten, sollten Sie ihn zwischendurch tragen oder mit dem Auto hinfahren. Wenn Sie genügend Pausen einrichten und sich mit dem Hund gemeinsam hinsetzen, ein wenig mit ihm spielen oder gemeinsam die Gegend erkunden, können Sie etwa die doppelte Zeit mit ihm draußen verbringen. Welpen haben noch sehr weiche Knochen, Bänder, Sehnen und Gelenke sind noch nicht stabil. Ihr gesamter Bewegungsapparat ist noch nicht darauf ausgelegt, große Strecken zurückzulegen. Setzt man einem jungen Hund zu früh zu großen Belastungen aus, ist mit Spätfolgen zu rechnen.
Bei der Wahl der Länge des Spaziergangs geht es jedoch nicht nur um den Bewegungsapparat. Das junge Hundegehirn muss die Erfahrungen und Erlebnisse verarbeiten können. Dazu braucht der Welpe genauso wie der Junghund ausreichend Schlaf und Ruhe. Ein gesunder, erwachsener Hund schläft, döst und ruht etwa 17 Stunden täglich. Welpen und Junghunde haben ein größeres Schlafbedürfnis von täglich ungefähr 17 – 20 Stunden.
Denken Sie dabei vor allem an die großen und spätreifen Rassen und Mischlinge, die zwar körperlich ausgewachsen und reif wirken, in Wirklichkeit jedoch noch mitten in der Jugendentwicklung stecken. Besonders die spätreifen, vierbeinigen Teenager fordern viel Geduld und Verständnis von ihren Besitzern – denn 3 Jahre sind schon eine lange Zeit! Bedenken Sie die unter Umständen lange Jugendentwicklung auch bei der Wahl von Prüfungen und Hundesportarten. So manchem spätreifen Hund würde es gut tun, wenn er seine "Teeniezeit" auskosten könnte, bevor Sie beide die große Bandbreite des Hundesports entdecken oder diverse Prüfungen zusammen bestehen.
Zur Person

Claudia Matten gründete Easy Dogs im Jahr 2009 und führte ihre Hundeschule in Herzogenaurach. Seit Oktober 2015 ist sie im Süden Nürnbergs tätig. Ihre große Leidenschaft ist die Arbeit mit Menschen und ihren Hunden. Sie ist der kreative Kopf im Team und die treibende Kraft für Innovation.
Claudia Matten ist seit 2015 TOPTrainerin der Tierakademie Scheuerhof und Mitglied im Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen (BHV).
Weitere Beiträge von Claudia Matten
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oder doch?
Dein Hund will nicht mehr Gassi gehen – Was kannst Du tun?
Dass ein Hund nicht Gassi gehen will, kommt häufiger vor, als viele Hundebesitzer denken. Hierbei kann es sich um Hunde handeln, die nur in bestimmten Situationen nicht rausgehen möchten, wie zum Beispiel, wenn es regnet oder wenn es dunkel ist. Es kann sich aber auch um einen Welpen handeln, der von Beginn an nicht Gassi gehen möchte oder um einen adulten Hund, der plötzlich nicht mehr spazieren gehen will. Hierfür gibt es verschiedenste Gründe und Lösungen. Wir erklären, warum Dein Hund vielleicht nicht mehr nach draußen möchte und was Du dagegen machen kannst.
Dein Hund möchte in bestimmten Situationen nicht spazieren gehen
Bezogen auf die Wetterverhältnisse gibt es Hunde, die bei Hitze oder Kälte und Nässe nicht gerne rausgehen. Oder Hunde die die Dunkelheit meiden. Doch woran liegt das und was kannst Du tun?
Viele Hunde kämpfen mit warmen Temperaturen, da Hunde nicht schwitzen, sondern sich über das Hecheln abkühlen. Daher ist es eher ein Schutzmechanismus, wenn Dein Hund bei warmen Temperaturen keine Lust auf einen langen Spaziergang hat. Du solltest deshalb bei Hitze mit Deinem Hund lieber mehrere kurze Spaziergänge machen oder die Spaziergänge am frühen Morgen oder späten Abend halten, wenn die Temperaturen gesunken sind. Zudem können Pausen eingelegt werden und es empfiehlt sich für den Hund Wasser einzupacken.
Kälte und Nässe
Den meisten Hunden machen die kalten und nassen Jahreszeiten keine Probleme, da sie durch ihr Fell und die nötige Bewegung gewärmt werden. Vor allem Hunde mit einem dicken Fell und einer dichten Unterwolle genießen einen Spaziergang bei kaltem Wetter. Jedoch alte oder kranke Hunde, die sich nicht gut bewegen können, so wie Hunde mit dünnem Fell, bei denen der Regen nicht durch die Unterwolle abgefangen wird, sondern direkt mit der Haut in Berührung kommt, vertragen nasse und kalte Spaziergänge nicht so gut. Auch Hunde mit kurzen Beinen, bei denen der Bauch schnell in Berührung mit der Nässe kommt, frieren häufig. Bei all diesen Problemen hilft es meist, wenn man seiner Fellnase für den Spaziergang einen wärmenden und wasserabweisenden Mantel anzieht.
Abends und nachts
Des Weiteren gibt es Hunde die morgens oder abends nicht spazieren gehen möchten, wenn es dunkel ist. Dies kann daran liegen, dass auch der Hund in der Dunkelheit schlechter sieht und deshalb Situationen nicht so gut einschätzen kann, wie tagsüber im hellen, dies schüchtert ihn ein. Um Deinem Hund beim Gassi gehen im Dunkeln mehr Sicherheit zu bieten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kannst Du eine Taschenlampe zum Spaziergang mitnehmen, um die Schwäche der Augen auszugleichen und Euch beiden den Weg zu erhellen. Zum anderen empfiehlt es sich den Hund im Dunkeln angeleint zu lassen, da ihm die Leine und die daraus resultierende Verbindung zu Dir ein Gefühl der Sicherheit bietet.
Ein weiterer Tipp von uns: Auch wenn es gut gemeint ist, sprich Deinem Hund in Angstsituationen nicht gut zu. Hunde sehen dies als Zuspruch und somit als Bestärkung ihrer Ängste. Ignoriere das ängstliche Verhalten Deines Hundes und strahle selbst Mut und Stärke aus. So fühlt sich Dein Hund sicher und weiß, dass Du alles im Griff hast.
Dein Welpe möchte das Zuhause nicht verlassen
Es kommt ziemlich häufig vor, dass Welpen nicht rausgehen möchten und den Anschein erwecken, dass sie kein Interesse am Spazieren gehen haben.
Der Grund dafür, ist der Instinkt des Welpens. In der freien Wildbahn bleiben Welpen in den ersten drei bis vier Monaten zusammen mit einem erwachsenen Hund in der Wurfhöhle. Vorher verlassen sie ihre sichere Umgebung nicht. Diesen Urinstinkt hat unser Haushund weiterhin in sich. Der Welpe weiß, dass es Zuhause sicher ist und sieht somit keine Veranlassung das Zuhause zu verlassen und sich in „Gefahr“ zu begeben.
Um die Sozialisierung Deines Hundes nicht zu gefährden, solltest Du diesem Instinkt nicht nachgeben und mit dem Welpen zuhause bleiben. Stattdessen trag Deinen kleinen Vierbeiner die ersten Wochen beim Spaziergang ein paar hundert Meter von Zuhause weg und setz ihn dann wieder ab. Viele Welpen verlieren so ihre Überwindung und gehen dann gerne Gassi.
Wenn Dein Welpe jedoch nach dem Absetzen wieder nach Hause laufen möchte, bleib einfach stehen und ignoriert dieses Verhalten – angeleint kann er Dir ja nicht davonlaufen. Hab Geduld irgendwann wird er auf Dich zukommen und Schritte in die richtige Richtung machen. Dieses Verhalten belohnst Du mit lieben Worten und wenn Du möchtest auch mit Leckerlis.
Dein Adulter Hund möchte plötzlich nicht mehr Spazieren gehen
Auch bei erwachsenen Hunden, die früher gerne spazieren gegangen sind, kann es dazu kommen, dass diese nicht mehr nach draußen möchten.
Zu allererst solltest Du Deinen Hund beim Tierarzt untersuchen lassen, im Alter können sich beim Hund Beschwerden einstellen, welche beim Spazieren gehen schmerzen. So zum Beispiel bei der Hüftgelenksdysplasie (HD).
Eine weitere Möglichkeit, warum Dein Hund plötzlich nicht mehr vor die Türe gehen möchte, könnte ein Schlüsselerlebnis sein. Wenn Dein Hund also beim Spaziergang schlechte Erfahrungen gemacht hat – diese sind nicht immer für Menschen erkenntlich – dann muss er neues Vertrauen zur Umgebung außerhalb von Zuhause aufbauen.
Hierbei raten wir Dir, Deinem Hund gegenüber Stärke zu beweisen. Lass den Hund nicht spüren, dass Du Sorge hast, dass er wieder nicht mit Dir rausgeht, denn er merkt Deine Unsicherheit und greift diese auf. Geh selbstbewusst und bestimmt mit Deinem Hund aus der Türe, bleibt Dein Hu nd stehen, nimm ihn OHNE GEWALT aber mit voller Entschlossenheit mit. Der Hund muss spüren, d ass es keinen Grund gibt, nicht weiterzugehen und dass draußen keine Gefahr besteht. Um Deinen Hund bestmöglich führen zu können, empfehlen wir Dir Deinem Hund ein Geschirr anzuziehen, so kannst Du den Hund besser kontrollieren.
About Author
Filou und ich sind seit mehr als 7 Jahren ein Team. Von klein auf hatte ich, Jule, immer einen vierbeinigen Freund an meiner Seite. Klar, dass ich mir ein Leben ohne Hund nicht mehr vorstellen kann. Filou ist ein Border Collie Mix, der durch eine Tierhilfsorganisation mit ca. 7 Monaten von Kroatien nach Deutschland kam und seitdem ein Teil meiner Familie ist. Gemeinsam lieben wir es zu joggen, im Wald zu spazieren oder einfach zu kuscheln.
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einen Spaziergang machen ; den Hund ausführen - to take sb/the dog for a walk exp. mit jdm/dem Hund spazieren gehen
einen Spaziergang machen ; den Hund ausführen spazieren führen - to go for a walk exp. einen Spaziergang machen ; spazieren gehen
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So lange sollte man mit dem Hund Gassi gehen
Wie lange sollte man mit dem Hund spazieren gehen?
18.07.2011, 14:09 Uhr | wve

Beim gassi gehen auf die Signale des Hundes achten (Foto: imago)
Wer sich einen Hund anschafft, steht vor der Frage, wie oft und wie lange man mit dem Vierbeiner spazieren gehen sollte. Besonders bei Welpen ist das ein Problem, schließlich will man die Tiere nicht über- oder unterfordern. Welches Maß an Bewegung richtig ist, erklärt der Tierarzt Dr. Henrik Hofmann.
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Dauer und Intensität ist individuell verschieden
Hund ist nicht gleich Hund. Jedes Tier ist anders und will sich deshalb unterschiedlich viel bewegen. Wie viel ein Hund raus muss, ist abhängig vom Alter, der Rasse und dem Zustand des Vierbeiners, sagt Hofmann. "Mit einem alten, kurzatmigen Mops sollte man im Sommer so wenig wie möglich spazieren gehen." Ähnlich sieht es auch bei anderen kurznasigen Hunderassen aus, wie zum Beispiel der Bulldogge. Da diese Hunde durch ihre Anatomie sowieso schon schwer Luft bekommen, sollte man sie besonders im Sommer schonen.
Signale der Hunde richtig deuten
Wie lange ein Hund Gassi gehen kann, muss man als Halter erst einmal austesten. Doch es gibt Signale, auf die man achten sollte. "Wenn sich der Welpe einfach unterwegs hinlegt und nicht mehr weitergeht, ist das ein Zeichen dafür, dass das Tier erschöpft ist. Das muss man als Hundehalter auf jeden Fall berücksichtigen und das Tier dann nach Hause tragen", so der Tierarzt. Wenn man in einer solchen Situation versucht, das Tier wieder zum Laufen zu bringen, droht ein gefährlicher Kreislaufzusammenbruch. Aber auch anhaltendes Hecheln des Hundes ist ein Zeichen dafür, dass das Tier angestrengt ist. Denn Hunde können nicht schwitzen und geben die Wärme über die Zunge ab. Deshalb ist es auf längeren Spaziergängen gut, wenn man zwischendurch Pausen einlegt und dem Hund etwas Wasser gibt.
Outdoor-Sport mit dem Hund
Wer mit seinem Hund joggen oder Rad fahren möchte, sollte das mit seinem Tierarzt besprechen. Der kann einen Gesundheitscheck machen und entscheiden, ob der Hund fit genug für den Sport ist. Besonders mit Welpen sollte man nicht zu viel laufen oder Sport machen, sagt der Experte: "Bei nicht ausgewachsenen Hunden sind die Gelenke schnell überlastet und das kann ein Leben lang Probleme machen."
Unterforderung ist so schlimm wie Überforderung
Wer mit seinem Hund zu wenig spazieren geht, tut dem Tier aber auch nichts Gutes. Dann besteht zwar nicht die Gefahr, dass man es überfordert, aber es können andere Probleme auftreten. "Hunde, die sich nicht ausreichend bewegen, bekommen häufig psychische Probleme. Aber auch körperlich wirkt sich die Unterforderung aus, die Tiere verfetten oder bekommen andere Krankheiten," erklärt Hofmann. "Denn auch bei Tieren gilt: Wer rastet, der rostet!" Wer sich nicht ganz sicher ist, ob er mit seinem Hund ausreichend gassi geht oder nicht, sollte in einer Welpenschule oder bei einem Tierarzt nachfragen.
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Aktuelle Leserdiskussionen und Kommentare finden Sie auf unserer Übersichtsseite.
Gassi gehen - Spaziergang mit Hunden
Ein Hund braucht täglich Bewegung - das weiß jeder verantwortungsvolle Hundebesitzer. Wie häufig und wie lange ein Hund an die frische Luft muss, ist jedoch von Tier zu Tier ganz unterschiedlich und hängt von Rasse, Alter und anderen Faktoren ab. Auch während des Gassigehens muss der Hundebesitzer einige Pflichten kennen und einige Besonderheiten beachten.
Wissenswerte Informationen über das Gassi gehen
Wie oft mit einem Hund Gassi gehen?

Wie lange mit einem Hund Gassi gehen?
Wie lange ein Hund bewegt werden sollte, hängt von mehreren Faktoren ab. Alter, Gesundheitszustand und Aktivität des Hundes spielen dabei ebenso eine Rolle wie die rassebedingten Eigenschaften. Mangelnde Bewegung ist für den Hund ebenso schädlich wie zu weite oder zu anstrengende Runden. Ein Garten, und sei er noch so groß, kann den Auslauf zwar ergänzen, aber nicht vollständig ersetzen. Für Hundebesitzer ist es hilfreich, sich am Verhalten des Hundes zu orientieren, der sein Bewegungsbedürfnis ebenso wie seine Erschöpfung normalerweise deutlich zeigt. Die Grundregel beim Gassigehen ist jedoch: Der Besitzer und nicht der Hund entscheidet, wann Schluss ist.
Der richtige Ort zum Gassigehen
Das tägliche Gassigehen dient dem Hund nicht nur dazu, sein Geschäft zu verrichten. Er will sich vielmehr austoben können, schnüffeln, laufen und stöbern dürfen und auch beschäftigt werden. Unterschiedliche Untergründe und abwechslungsreiche Strecken sorgen dafür, dass der Hund immer etwas zu entdecken hat. Generell eignen sich verkehrsarme Strecken und weiche Untergründe wie etwa Waldböden und Feldwege am besten für den täglichen Spaziergang. Im Sommer sollte außerdem darauf geachtet werden, dass dem Hund ausreichend Schatten und eventuell ein See oder Bach zur Abkühlung zur Verfügung stehen. Wo es nicht möglich ist, den Hund frei laufen zu lassen, kann eine längere Leine die Bewegungsfreiheit erhöhen. Diese ist auch bei Hunden sinnvoll, die aus verschiedenen Gründen, wie beispielsweise Jagdtrieb, nicht frei laufen können.
Integrales Zeitmanagement
Zeitmanagement aus integraler Sicht
Mit dem Hund spazieren gehen, Sex haben, frühstücken, …der ideale Tag ohne Burnout.

Sehen Sie sich das erfrischenden und lehrreiche Video mit deutschen Untertiteln durch Klick auf das Bild an – es lohnt sich!
Work-Life Balance, so Nigel Marsh, ist viel zu wichtig, als dass man sie vertrauensvoll in die Hände seines Arbeitgebers legen wollte.
Auf der TED Konferenz in Sydney im Jahr 2010 beschreibt Marsh, Autor mehrerer Bücher zu Themen wie Work-Life Balance und Produktivität, wie aus seiner Sicht der ideale Tag aussieht. Er gibt uns eine Menge Mut, die Balance zwischen Familienleben, persönlicher Zeit und Produktivität nach unseren Vorstellungen zu gestalten.
Mit 40 Jahren nahm er eine einjährige Auszeit, widmete sich ganz seiner Familie, und schälte nach seiner Rückkehr ins Arbeitsleben vier Beobachtungen heraus, die helfen können, die vielfach ersehnte „Work-Life-Balance“ zu erreichen:
- Wenn die Gesellschaft irgendeinen Fortschritt in dieser Frage machen soll, brauchen wir eine ehrliche Diskussion darüber.
- Wir sollten uns der Wahrheit stellen , dass nicht Regierungen und Unternehmen das Problem für uns lösen werden.
- Wir müssen umsichtig mit dem gewählten Zeitrahmen umgehen, nach dem wir unsere Balance beurteilen.Diesen Punkt übernehme ich in Gänze aus dem Vortrag, da er die Überschrift dieses Artikels verständlich macht :)…Ehe ich nach meinem Jahr zu Hause wieder arbeiten ging, setzte ich mich hin und erstellte eine detaillierte, schrittweise Beschreibung des idealen balancierten Tages, den ich anstrebte. Und die sah so aus: Nach einer guten Nachtruhe ausgeruht aufwachen. Sex haben. Mit dem Hund rausgehen. Mit meiner Frau und den Kindern frühstücken. Nochmal Sex haben. Die Kinder auf dem Weg ins Büro an der Schule absetzen. Drei Stunden arbeiten. Zur Mittagszeit Sport mit einem Freund. Weitere drei Stunden arbeiten. Ein paar Kumpels im Pub zum Feierabendbier treffen. Zum Abendessen mit meiner Frau und den Kindern nach Hause fahren. Eine halbe Stunde meditieren. Sex haben. Mit dem Hund gehen. Nochmal Sex haben. Ins Bett gehen. Wie oft, denken Sie, hatte ich wohl einen solchen Tag? Wir müssen realistisch sein. Man kann nicht alles an einem Tag machen. Wir müssen den Zeitrahmen erweitern, nach dem wir die Balance in unserem Leben beurteilen, wir müssen ihn jedoch erweitern, ohne dabei in die „Ich kann noch leben, wenn ich im Ruhestand bin, wenn meine Kinder ausgezogen sind, wenn meine Frau sich hat scheiden lassen, meine Gesundheit mich im Stich lässt und mir weder Freunde noch Interessen bleiben“-Falle zu tappen. Ein Tag ist zu kurz, die Zeit nach der Pensionierung zu lang. Es muss einen Mittelweg geben.
- Wir müssen uns der Balance ausgeglichen nähern.
Er erzählt am Ende seines Vortrages eine bewegende Geschichte zu einer Erfahrung mit seinem Sohn, die ihn zu folgender Zusammenfassung bringt: „Es sind die kleinen Dinge, die zählen. Ausgeglichener zu sein bedeutet keinen dramatischen Umbruch in Ihrem Leben. Mit der kleinsten Investition an den richtigen Stellen kann man die Qualität seiner Beziehungen und seine Lebensqualität radikal verändern. Es kann meines Erachtens sogar die ganze Gesellschaft verändern. Denn wenn genug Menschen es tun, können wir die gesellschaftliche Definition von Erfolg verändern, weg von der schwachsinnig vereinfachenden Idee, dass der gewinnt, der mit dem meisten Geld stirbt, hin zu einer besonneneren und ausgewogeneren Definition dafür, wie ein gut geführtes Leben aussieht. Und das ist meiner Ansicht nach eine Idee, die Verbreitung verdient.“
Viel Spaß beim Video Clip (bei Bedarf deutsche Untertitel einschalten)
Spazieren gehen mit Welpen
Spazieren gehen mit Welpen bedeutet vor allem, ihm die Welt zu zeigen. Alles ist neu und aufregend, manches auch beängstigend. Die Aufgabe des Menschen ist es, souverän und geduldig die Erfahrungen des Welpen zu begleiten. Ihm Sicherheit zu geben, wenn er Angst hat, ihm interessante Dinge zu zeigen und Spaß an den gemeinsamen Erkundungstouren zu wecken.
Dabei ist es weder sinnvoll, noch gesund, bereits weite Strecken mit dem Welpen zurück zu legen. Es belastet den Bewegungsapparat und die vielen neuen Eindrücke überfordern den Welpen auch schnell. Ein kleiner Ausflug an den Bach oder in den Park, ein kurzer Besuch der Innenstadt oder ein Spiel auf einer Wiese sind Abwechslung und Auslastung genug. Für lange Touren bleibt später noch ein Hundeleben lang Zeit.
In der freien Natur wäre der Radius um die Wurfstätte bis zu einem Alter von etwa 4 Monaten noch sehr beschränkt. Da der Welpe in unserer Welt aber viel kennen lernen muss, eignet sich das Auto oder ein anderes Transportmittel, um den Welpen an das eigentliche Ziel des Ausflugs zu bringen. Das hat auch den angenehmen Begleiteffekt, dass der Welpe das Autofahren positiv mit Spiel und Spaziergang verknüpft.
Auch im Junghundealter (etwa 4 – 8 Monate) sollte man die Dauer der Spaziergänge noch nicht zu lang wählen, es sei denn, man legt Wert auf einen Langstreckenläufer. Der Hund wächst mit seinen Aufgaben, bekommt er mit 6 Monaten bereits 2 Stunden Spaziergang am Stück, werden es mit 12 Monaten schon 4 Stunden sein, die er laufen kann und durchaus auch will. Dazu kommt, dass zumindest bei großen Rassen übermäßige Belastungen in der Wachstumsphase dem Hund schaden können. Durch das schnelle Wachstum sind die Knochen und Bänder sehr weich und empfindlich. So kann eine Überbeanspruchung z.B. zu HD beitragen. Um den Hund müde zu bekommen, eignen sich z.B. Kopfarbeit oder Suchspiele. Daneben kann und sollte ein junger Hund auch lernen, dass er nicht immer bespaßt wird, nur weil ihm gerade danach ist.
Ganz junge Welpen haben oft ein Problem damit, die “schützende Höhle” zu verlassen und bewegen sich draußen freiwillig keinen Millimeter. Macht nichts. Dann wird eben erst mal die unmittelbare Umgebung des Hauses kennen gelernt, die hat für einen Welpen auch schon genug Neues zu bieten. Alternativ beginnt man den Spaziergang erst etwas abseits des Hauses. In sicherer Umgebung ist dabei oftmals noch nicht mal eine Leine nötig. Die meisten Welpen besitzen einen Folgetrieb, der sie engen Anschluss an ihre Besitzer halten lässt. Ausnutzen kann man den Folgetrieb, um dem Welpen von Anfang an beizubringen, auf seinen Menschen zu achten. Das geht so: man läuft nicht überaufmerksam hinter seinem Welpen her, sondern geht selbstwusst seinen eigenen Weg, und sorgt damit dafür, dass der Welpe von sich aus mit der Aufmerksamkeit bei seinem Besitzer bleibt und selbst darauf Bedacht ist, Anschluss zu halten.
Wichtig ist auch, von Anfang an an der Kommunikation zu arbeiten. Blickkontakt loben, auf Neues aufmerksam machen, ab und an ein Ruf, gefolgt von Spiel oder knuddeln. Jedes mal, wenn der Welpe von sich aus kommt, wartet oder aufmerksam folgt, darf das Lob natürlich auch nicht fehlen. Kommunikation muss sich für den Hund lohnen. Kommt kein Feedback vom Menschen, wird der Hund seine Versuche irgendwann einstellen.
Ein zuverlässiger Abruf funktioniert in dem Alter natürlich noch nicht. Taucht etwas auf (ein Spaziergänger oder ein anderer Hund z.B.), wo der Welpe nicht hin soll, ist es am effektivsten, sich selbst in die entgegen gesetzte Richtung zu entfernen. Mit dem Auftauchen des Neuen, ist der Welpe erst mal hin und her gerissen. Er möchte das Neue erkunden und begrüßen, aber auch nicht weg von seinem Menschen. Bewegt sich sein Mensch nun auf ihn zu (z.B. um ihn einzufangen), denkt der Welpe: prima, mein Mensch kommt mit, dann lauf ich jetzt mal begrüßen! Entfernt man sich dagegen, am besten zügig und begleitet von lockenden Lauten, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass der Welpe folgen wird.
Von Anfang an sollten ein paar Grundregeln gelten. Wenn die Leine zu Ende ist, ist sie zu Ende. Ziehen bringt den Welpen nicht einen Millimeter weiter vorwärts, egal in welcher Situation. Das ist nicht einfach durchzuhalten bei einem Welpen, zahlt sich aber aus, wenn der Knirps größer und stärker geworden ist. Um dem Welpen einen größeren Radius zu bieten, eignet sich eine 3-5 Meter lange Leine oder eine leichte Schleppleine und in sicherer Umgebung Freilauf.
Wenn man nicht möchte, dass der Hund später mit dem aushaken der Leine sofort abdüst, übt man von Anfang an konsequent, dass nach dem Abmachen der Leine erst auf ein Signal gewartet werden muss, bevor es los geht. Man greift ins Geschirr oder Halsband und fordert vom Welpen ein „Sitz“ oder schlicht „warte“, durchaus sinnvoll ist auch ein Blickkontakt. Dann löst man die Leine, hält den Hund aber anfangs zur Sicherheit weiter fest. Das Festhalten soll kein Ziehen sein, sondern möglichst unbemerkt vom Hund bleiben. Das vorher gegebene Kommando besteht weiterhin. Verhält der Hund sich wie gewünscht, gibt man ein Kommando zur Freigabe und lässt ihn los. Führt man das eine Weile konsequent durch, ist ein Festhalten bald nicht mehr nötig. Dieses Vorgehen ist vor allem deshalb sinnvoll, weil der Hund sich so vor dem Freilauf noch einmal ganz auf seinen Halter konzentriert. Auch ist es eine gute Vorübung, um vom Hund später auch in anderen Situationen ein „Warte“ oder ähnliches ohne Leine einfordern zu können.
Erwachsene Hunde, vor allem solche größerer Rassen, werden in der Öffentlichkeit oft misstrauisch beäugt. Welpen dagegen haben quasi Narrenfreiheit. Sie springen an fremden Menschen hoch und werden dafür geknuddelt, tapsen auf Enten zu und werden dabei als neugierig und niedlich empfunden oder stürmen fremden Hunden entgegen und der Halter denkt sich, toll, er kann spielen, es wird schon nichts passieren. Aber mit dem süßen Welpen ist es innerhalb weniger Monate vorbei und damit auch mit den freundlichen Reaktionen der Umwelt. Wenn man dem Welpen diese Dinge durchgehen lässt, ist es sehr schwer, die Fehler hinterher wieder auszubügeln. Konsequenz ist damit ungemein wichtig, auch wenn man einige ungläubige Blicke und Sprüche wie „ach, lassen sie nur, ist der süüüß“ von Passanten erntet.
Zur Verantwortung in der Öffentlichkeit gehört auch, die Hinterlassenschaften seines Hundes zu entfernen, den Hund in belebter Gegend anzuleinen und ihn nicht auf Kinderspielplätzen toben zu lassen. Jogger und Radfahrer sind meist sehr dankbar, wenn man seinen Hund ran ruft. Auch wenn der Hund „nichts tut“, der andere Mensch weiß dies schließlich nicht.
Jeden Ansatz von Jagdverhalten erstickt man am besten im Keim. Ein möglicher Ansatz ist folgender: Nähert der Welpe sich tapsig und neugierig den Enten im Park, folgt umgehend ein negatives Feedback. Bei einem jungen Welpen reicht es meist völlig aus, böse schimpfend oder in die Hände klatschend auf ihn zuzulaufen. Dreht sich der Welpe daraufhin erschrocken zu seinem Menschen um, folgt sofort das höchste Lob, Futter, das beste Spiel. Die Verknüpfung sollte sein: sich einer Ente zu nähern, ist furchtbar, sich stattdessen dem Besitzer zuzuwenden, ist toll. Ein Kommando braucht es nicht, das jagdbare Objekt selbst sollte Auslöser für die Reaktion des Hundes sein. Übt man dies einige Male in verschiedenen Situationen und mit verschiedenen jagdbaren Tieren, kann das bei Rassen mit nicht allzu starkem Jagdtrieb schon reichen, um in wildreichen Regionen später keine Probleme mit seinem Hund zu haben. Es ist sehr angenehm, wenn direkt vor einem ein Reh aufspringt und der Hund daraufhin ohne Kommando sofort zu seinem Besitzer gerannt kommt. Fängt man erst beim erwachsenen Hund mit üben an, ist das meist deutlich aufwändiger. Vor allem, wenn der Hund bereits Wild gehetzt hat und weiß, wie toll sich das anfühlt.
Vor allem bei Rassen mit etwas mehr Jagdtrieb, ist eine Absicherung mittels Schleppleine im Junghundealter in wildreichen Gebieten sinnvoll, um jeden Versuch des Hetzens im Ansatz zu unterbinden.
Hundekontakte sind wichtig für den Jungspund, aber noch wichtiger sollte sein Mensch für ihn sein. Wer seinen Junghund hauptsächlich auf der Hundewiese mit anderen Hunden spielen lässt und selbst wenig mit ihm macht, braucht sich nicht wundern, wenn der Hund draußen völliges Desinteresse an seinem Besitzer zeigt, sich jedoch beim Anblick anderer Hunde halb überschlägt vor Freude. Das richtige Maß ist gefragt.
Natürlich muss der Welpe die Feinheiten der Hunde-Etikette noch lernen, und das tut er am besten im Kontakt zu gut sozialisierten Artgenossen. Welpenschutz außerhalb des eigenen Rudels existiert allerdings nicht. Einige Hündinnen sehen in fremden Welpen unliebsame Konkurrenz zu potentiellem eigenen Nachwuchs, vielen Hunden sind Welpen auch schlicht zu wuselig und zu aufdringlich. Das zu akzeptieren muss ein Welpe lernen. Zurechtweisungen durch erwachsene Hunde sehen oft fürchterlich aus, vor allem, da Welpen dazu neigen, präventiv los zu schreien. Höfliches und respektvolles Annähern sowie das Akzeptieren der Individualdistanz, ist aber sehr wichtige Hunde-Knigge.
Ein gut sozialisierter Hund ist in der Lage, Begegnungen höflich zu gestalten und die Signale der anderen Hunde zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Gute Sozialisation hat dagegen nichts damit zu tun, dass ein Hund mit jedem Artgenossen ein fröhliches Spiel beginnen will. Es gibt ernsthafte Hunde, lebhafte, ruhige, verspielte oder zurückhaltende Hunde und zwischen ihnen Sympathien und Antipathien, wie bei Menschen auch. Statt den Welpen auf Teufel komm raus so viel Kontakt wie möglich haben zu lassen, wägt man besser ab, was der Welpe aus der jeweiligen Begegnung mitnehmen kann. Was lernt er gerade in diesem Moment fürs Leben?
Wichtig ist auch, dass der Welpe sich darauf verlassen kann, dass sein Mensch für ihn da ist, wenn es wirklich nötig ist. Kein Hund sollte es z.B. ertragen müssen, dauerhaft gemobbt zu werden. Hilft sein Mensch ihm dann nicht, so muss sich der Hund zwangsläufig selbst helfen. Vielleicht wird er sehr ängstlich, vielleicht löst er diese Situationen in Zukunft durch Aggressionen. Hundeeltern oder ranghohe Tiere in festen Rudeln, greifen ebenfalls ein, wenn sich eine Situation aufschaukelt oder übermäßige Aggressionen gezeigt werden. Das bedeutet aber auch, den eigenen Welpen zurecht zu weisen, wenn der über die Stränge schlägt.
Ein ausgelassenes Spiel unter Hunden zeichnet sich dadurch aus, dass jeder mal unten liegt, jeder mal der Gejagte und mal der Jäger ist. Vor allem aber machen alle Beteiligten aus freien Stücken mit.
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Tipp des Monats – März 2013: Spazieren gehen mit dem Hund
Da wir alle in der Hoffnung sind das bald der Frühling überall in Deutschland einkehrt und Hundehalter mit ihren Hunden das Wetter bei einem gemeinsamen Spaziergang genießen können haben wir uns im „Tipp des Monats“ März 2013 mit dem Thema „Spazieren gehen mit dem Hund“ beschäftigt.

Es geht nichts über einen Spaziergang mit dem Hund (Foto: sxc.hu).
Wenn ich Hunde und Halter im Wochenendtraining habe, kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass sie zu mir sagen: Wir absolvieren ein Wochenendtraining bei Ihnen und Sie raten uns, mehr mit dem Hund spazieren zu gehen? Ja! Manchmal ist es so einfach. Vor allem geht es darum, richtig mit dem Hund spazieren zu gehen. Es gibt eine richtige Form und unzählige Möglichkeiten, es falsch zu machen. Meiner Meinung nach gehen mindestens 70 bis 80 Prozent der Hundehalter falsch mit Ihrem Hund spazieren.
Sie glauben ich übertreibe? Gehen Sie einfach mal in den nächsten Park und beobachten Sie dort die Hundebesitzer. Zählen Sie, wie oft der Hund an der langen Leine, oder an einer Flexileine vorneweg läuft. Achten Sie darauf, wie viele Halter hinterher gezerrt werden. Zählen Sie nun noch die Spaziergänger, die geduldig warten, während der Hund den Boden, die Bäume und alles in ihrem Umfeld beschnüffelt – und darüber die Anwesenheit von Herrchen oder Frauchen völlig vergisst. Keiner dieser Halter hat die Kunst des Spazierengehens wirklich gemeistert. Wie oft haben Sie gesehen, dass der Hund gehorsam neben oder hinter seinem Herrchen herlief? Nicht oft?
Besonders deutlich wird der Unterschied im folgenden Beispiel: Gehen Sie einfach mal dorthin, wo sich beispielsweise Obdachlose mit Hunden aufhalten. Sehen Sie die Unterschiede in der Körpersprache sowohl der Menschen als auch der Hunde? Ironischerweise sieht es ganz danach aus, als beherrschten diese Hundehalter die Kunst des Spazierengehens perfekt. Sie werden nicht von Ihren Hunden durch die Gegend gezerrt. Die Hunde bestimmen nicht, wohin gegangen wird und was gemacht wird. Warum? Weil die Hunde ihre Halter als Rudelführer anerkennen. Diese Menschen verwöhnen ihre Hunde nicht mit Leckerlis oder streicheln sie den lieben langen Tag. Trotzdem spüren die Hunde, dass ihr Herrchen oder Frauchen froh ist, sie um sich zu haben. Ihre Besitzer geben ihnen Führung – sie sind jemand, dem sie folgen können und der sie schließlich an einen Ort führt, an dem es Nahrung, Wasser und einen Platz zum Schlafen gibt. Sie leben aus Sicht des Hundes ein einfaches, doch geordnetes Leben. So sollte ein guter Spaziergang sein: einfach, aber strukturiert.
Die Probleme beginnen fast immer schon beim Verlassen des Hauses. Auch hier kann man vieles richtig oder aber sehr viel falsch machen. Überlassen Sie Ihrem Hund niemals die Kontrolle über diesen Schritt. Übernehmen Sie noch vor dem eigentlichen Spaziergang die Führung. Leinen Sie Ihren Hund erst an, wenn er sich ruhig und unterordnungsbereit zeigt. Sobald er ruhig ist, legen Sie ihm die Leine an und gehen zur Tür. Lassen Sie nicht zu, dass er wieder ganz aus dem Häuschen ist, während Sie im Flur stehen. Stellen Sie sicher, dass er ruhig und unterordnungsbereit ist, selbst wenn Sie noch einmal warten müssen. Notfalls gehen Sie wieder in das Zimmer zurück und wiederholen den Vorgang. Öffnen Sie nun die Tür und gehen Sie zuerst hinaus. Das ist in diesem Fall wichtig.
Tipps zum spazieren gehen mit dem Hund
Beim Spaziergang achten Sie darauf, dass Ihr Hund neben oder hinter Ihnen geht. Zumindest aber an lockerer Leine! Sie haben sich vermutlich schon daran gewöhnt, dass Ihr Hund alles beschnuppern muss – jeden Busch, jede Pflanze und jeden Grasbüschel. Das ist für ihn normal. Doch wenn Sie gemeinsam unterwegs sind, sollte er nur dann stehenbleiben, wenn Sie es zulassen.
Der Spaziergang ist erstens dazu da, eine Bindung zwischen Ihnen und dem Hund herzustellen und Ihren Führungsanspruch zu verdeutlichen, zweitens dient er der Bewegung, und drittens gibt er Ihrem Hund die Gelegenheit, seine Umgebung zu erforschen. Sie sollten die Leine mit festem Griff, aber entspanntem Arm halten wie eine Aktentasche. Am wichtigsten ist, dass Sie sich daran erinnern, wirklich Ruhe auszustrahlen – was für die Berufstätigen Menschen nicht immer einfach ist ….
Wenn Sie einen Rhythmus gefunden haben und einige Minuten ohne Unterbrechung gelaufen sind, dürfen Sie Ihren Hund auch vorlaufen lassen – aber nur ein kleines Stück. Lassen Sie die Leine locker und erlauben sie ihm, das Bein zu heben, das Gras zu beschnuppern, was er eben möchte. Ihr Hund tut es, wenn Sie es ihm sagen. Das ist der Schlüssel. Sobald Sie Ihrem Hund die Erlaubnis dazu geben, braucht er meist weniger Zeit dazu, als wenn es ihm von Anfang an gestattet gewesen wäre.
In diesem Zusammenhang noch eine Anmerkung zum Thema der Flexileinen: Viele Halter schätzen diese Art der Leine offenbar deshalb so sehr, weil sie glauben, ihr Hund bräuchte beim Spazierengehen „Freiheit“. Insbesondere trifft dieses verstärkt auf die Besitzer von Kleinhunden zu. Natürlich wird im Rahmen des Auslaufs später auch Zeit für etwas mehr Freiheit bleiben. Aber es muss eine solche sein, die SIE kontrollieren!
Offen gesagt: Ich bin kein Freund von diesen Flexileinen. Mit diesen Leinen können Sie Ihrem Hund keine Führungs-Sicherheit geben, noch wird es Ihnen möglich sein, den Hund zu kontrollieren. Je größer der Hund ist, um so schwieriger wird es. Die Erziehung und der gemeinsame Spaß bleiben auf der Strecke. Es gibt übrigens noch andere sinnvolle Produkte zum richtigen Spaziergang mit dem Hund wie eine Stirnlampe oder ähnliches. Eine erste gute Auswahl finden Sie hier .
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About the Author: Detlev Schönfelder
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2 Comments on "Tipp des Monats – März 2013: Spazieren gehen mit dem Hund"
beim durchstöbern des WWW bin ich auf ihre Seite und auf diesen interessanten Artikel gestoßen. Beim lesen ist mir klar geworden, dass ich auch eher zu denen gehöre, die „falsch“ mit ihrem Hund spazieren gehen. Dies weniger aus Unwissenheit, als aus Bequemlichkeit.
Mich würde aber interessieren, wie sie ihrem Hund signalisieren, ob der Hund nun neben/hinter ihnen gehen soll oder schnüffeln und sich lösen darf. Geben sie ein Kommando oder gibt es ein anderes Signal wie die Leine kürzen oder ähnliches. Und in welchem Verhältnis sollten die Phasen Hund geht neben mir/Hund darf schnüffeln sein?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
Schöne, fast wörtliche Wiedergabe von Cesar Millans „Tipps vom Hundeflüsterer“ 😉
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