суббота, 2 июня 2018 г.

hunde_orthopädie

Die Tierorthopädie „der Spezialist für Kleintiere“ berät und versorgt kompetent in allen Fragen rund um Ihr Tier

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Tieren, bei denen der Bewegungs- und Standapparat temporär oder dauerhaft eingeschränkt ist, zu helfen. Dabei greifen wir auf jahrzehntelange Erfahrungen im Bereich der Humanorthopädie zurück, und wenden nun unsere Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen seit einigen Jahren auf die Versorgungen bei Tieren an. Dabei legen wir auf tierärztliche Beratung viel Wert.

So gewährleisten wir eine ganzheitliche Versorgung auch auf höchstem technischen Niveau: mit moderner Fertigungstechnik und optimierten Materialien. Unser spezialisiertes Team fertigt Hilfsmittel, wie Tier-Bandagen, Tier-Prothesen, Tier-Orthesen und passt dieses individuell an die Patienten an. Darüber hinaus werden unsere Patienten in den Bereichen Pfotenschutz, Wundmanagement und Verbandsschuhe bis hin zu Hunderollwagen versorgt. Die enge Zusammenarbeit mit Tierärzten und Tierkliniken ermöglicht eine schnelle, unkomplizierte Bearbeitung und optimale Ergebnisse.

Orthopädie beim Kleintier auf dem Vormarsch

In der Tiermedizin haben sich in den letzten Jahren die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie, ähnlich wie in der Humanmedizin, schnell weiter entwickelt. Die einzelnen Wissensgebiete werden immer umfangreicher, so dass eine Spezialisierung der Tiermedizin unerlässlich ist. Hand in Hand geht damit die Entwicklung von Produkten, die für die Tierorthopädie benötigt werden. Die Tierorthopädie befasst sich mit der Entstehung, Verhütung, Erkennung und der Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Dazu gehören Veränderungen der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen. Die orthopädischen Behandlungsmöglichkeiten umfassen neben chirurgischen Eingriffen auch Behandlungsverfahren wie die Physiotherapie oder orthopädische Schmerztherapie. Für diese Bereiche bieten wir verschiedenste orthopädische Hilfsmittel an.

Unser Team in der Orthopädie

Dr. Hans Ulrich Kosfeld

  • Fachtierarzt für Chirurgie der Klein- und Heimtiere

Dr. Gernot Delfs

  • Fachtierarzt für Chirurgie der Klein- und Heimtiere

  • Fachtierarzt für Chirurgie der Klein- und Heimtiere

Dr. Michael Schmohl

  • Fachtierarzt für Radiologie und andere bildgebende Verfahren

Dr. Charlotte Günther

  • Fachtierärztin für Chirurgie
  • Fachtierärztin für Radiologie und andere bildgebende Verfahren

Dr. Miriam Scheich

  • Fachtierärztin für Chirurgie der Klein- und Heimtiere
  • Diplomate ECVS (Chirurgie)

Dr. Markus Tassani-Prell

  • Fachtierarzt für Chirurgie der Klein- und Heimtiere
  • Fachtierarzt für Radiologie

Termine in unseren Sprechzeiten zwischen 8 und 18 Uhr vereinbaren Sie bitte unter Telefon 06192/290-290

Sie erreichen uns in dringenden medizinischen Notfällen rund um die Uhr unter der Telefonnummer 06192/290-290

Tierärzte Fachtierärzte für Orthopädie

Wer hilft meinem Hund? Wo verstecken sich die Koryphäen, wenn es um kaputte Gelenke und Knochen geht? DOGS und der Tiernahrungshersteller Hill’s zeigen eine Auswahl bester Adressen von Tierarztpraxen, die Ihnen weiterhelfen.

Postleitzahl 0 …

Dr. med. vet. Ingo Pfeil

Fachtierarzt für Chirurgie und Kleintiere

Schwerpunkte: u. a. Knochenchirurgie, Gelenkchirurgie, Neurochirurgie

Tel. 03 51-81 60 50

Privatdozent Dr. med. vet. Peter Böttcher

Europäisches Diplom für Chirurgie

Schwerpunkte: orthopädische Chirurgie

Klinik für Kleintiere der Universität Leipzig

An den Tierkliniken 23

Tel. 03 41 97-3 87 00

© Alexander Pokusay/ Fotolia

Postleitzahl 1 …

Privatdozent Dr. med. vet. Klaus F. Gerlach

Fachtierarzt für Chirurgie und Kleintiere

Schwerpunkte: HD, ED, Kreuzbandriss, künstliche Hüftgelenke, Wirbelsäulen-OP

Praxis für Chirurgie

Tel. 0 30-26 39 79 00

Prof. Dr. med. vet. Leo Brunnberg

Fachtierarzt für Chirurgie und Radiologie

Schwerpunkte: u. a. Osteosynthese, orthopädische Chirurgie, Wirbelsäulenoperationen

Dr. med. vet. Michael Burger

Europäisches Diplom für Chirurgie

Schwerpunkte: Osteosynthese, Arthroskopie, Neurochirurgie

Klinik und Poliklinik für kleine Haustiere der Freien Universität Berlin

Oertzenweg 19 b

Tel. 0 30-83 86 23 56-4 22

Postleitzahl 2 …

Dr. med. vet. Christian Magunna

Fachtierarzt für Kleintiere und Chirurgie

Schwerpunkte: orthopädische und neurologische Chirurgie

Tierärztliche Klinik für Kleintiere

Kabels Stieg 41

Tel. 0 40-5 29 89 40

Dr. med. vet. Friedrich Röcken

Europäisches Diplom für Chirurgie

Schwerpunkte: orthopädische Chirurgie

Tel. 0 46 21-3 24 04

Dr. Simoné Gefäller

Schwerpunkte: Gelenk- und Wirbelsäulenchirurgie, Neurologie / Neurochirurgie, HD-, ED- und Patella-Zuchtuntersuchungen

Zentrum für Kleintiermedizin

Tel. 04 41-2 04 70 10

Dr. med. vet. Henrik Wagter

Schwerpunkte: u. a. allgemeine und endoskopische Chirurgie

Tierärztliche Klinik Dr. Berger

Tel. 0 49 63-9 11 40

Dr. med. vet. Carsten Rosenhagen

Schwerpunkte: orthopädische Chirurgie, Kreuzbandriss (TPLO und TTA), HD- und ED-Untersuchungen, Knieuntersuchungen

Tel. 04 21-3 47 88 64

Postleitzahl 3 …

Prof. Dr. med. vet. Andrea Meyer-Lindenberg

Tierärztliche Hochschule Hannover

Schwerpunkte: Chirurgie, Osteosynthese

Klinik für Kleintiere

Tel. 05 11-9 53 62 00

Dr. med. vet. Andreas Zohmann

Fachtierarzt für Akupunktur und Neuraltherapie, Physiotherapie und Akupunktur

Schwerpunkte: physikalische Therapie, Neuraltherapie, Goldimplantation

Vierbeiner Reha-Zentrum GmbH

34537 Bad Wildungen

Tel. 0 56 21-80 28 80

Prof. Dr. med. vet. Martin Kramer

Professor für Chirurgie an der Justus-Liebig-Universität in Gießen

Europäisches Diplom für bildgebende Diagnostik, Fachtierarzt für Klein- und Heimtiere, Chirurgie, Röntgenologie, bildgebende Verfahren

Schwerpunkte: u. a. Neurochirurgie und orthopädische Ultraschalldiagnostik

Klinik für Kleintiere der Justus-Liebig-Universität Gießen, Chirurgie

Frankfurter Straße 108

Tel. 06 41-9 93 86 66

Dr. med. vet. Stephan Kaiser

Fachtierarzt für Kleintiere, Radiologie und Chirurgie

Schwerpunkte: Chirurgie, Neurologie, Radiologie

Fachtierarztpraxis am Erzberg

Tel. 05 31-2 14 74 13

Postleitzahl 4 …

Fachtierarzt für Kleintiere, Fachtierarzt für Chirurgie

Schwerpunkte: Chirurgie, orthopädische Chirurgie

Tierärztliche Klinik für Kleintiere

Tel. 0 23 61-5 78 33

Dr. med. vet. Carina Klesty

Fachtierärztin für Kleintiere und Chirurgie

Schwerpunkte: orthopädische Chirurgie

Tierärztliche Klinik für Kleintiere am Kaiserberg

Tel. 02 03-30 53 70

Dr. med. vet. Carsten Grußendorf

Europäisches Diplom für Chirurgie

Schwerpunkte: u. a. orthopädische Chirurgie

Wiechmanns Eck 2

Tel. 0 54 61-9 41 00

Postleitzahl 5 …

Dr. med. vet. Frank Höhner

Schwerpunkte: orthopädische Chirurgie, künstliche Gelenke (Hüfte, Knie, Ellbogen) und Neurologie

Tierärztliche Klinik Bretzenheim

In den Zehn Morgen 4

Tel. 06 71-3 32 64

Postleitzahl 6 …

Dr. med. vet. Margit Rogalla

Zusatzbezeichnung Akupunktur, Dozentin für Akupunktur

Schwerpunkte: u. a. Goldakupunktur, Akupunktur, Chirurgie

Am Steinweg 18¿20, Arkadenhof

Tel. 0 61 87-2 73 00

Dr. med. vet. Gernot Delfs

Fachtierarzt für Chirurgie der Klein- und Heimtiere

Schwerpunkte: orthopädische Chirurgie (TPLO, TTA, künstliche Hüftgelenke)

Dr. med. vet. Hans Ulrich Kosfeld

Fachtierarzt für Chirurgie der Klein- und Heimtiere

Schwerpunkte: orthopädische Chirurgie (TPLO, TTA, künstliche Gelenke, Hüfte, Knie, Ellbogen), Neurochirurgie, Weichteilchirurgie

Im Langgewann 9

Tel. 0 61 92-29 02 90

Dr. med. vet. Leopold Walla

Fachtierarzt für kleine Haustiere

Schwerpunkte: Arthroskopie, Neurochirurgie

Tel. 0 62 22-3 89 20

Postleitzahl 7 …

Dr. med. vet. Michael Schneider-Haiss

Fachtierarzt für Kleintiere

Schwerpunkte: orthopädische Chirurgie, Neurochirurgie

Tel. 0 71 41-8 68 88

Dr. med. vet. Ullrich Reif

Europ. und amerik. Diplom für Chirurgie, Fachtierarzt für Chirurgie und Kleintiere

Schwerpunkte: u. a. Osteosynthese, orthopädische Chirurgie, Korrektur von Knochendeformationen, Arthroskopie

Tierklinik Dr. Reif

Schönhardter Straße 36

Tel. 0 71 73-80 80

Dr. med. vet. Helmut Scholl

Fachtierarzt für Kleintiere

Schwerpunkte: Knochen-, Gelenk-, Bandscheiben-OPs und Arthroskopie

Kleintierklinik Dr. Scholl

Tel. 0 71 31-6 87 87

Dr. med. vet. Matthias Frank

Fachtierarzt für Klein- und Heimtiere

Schwerpunkte: Hüftprothetik, Kreuzbandriss, minimalinvasive Chirurgie, Arthroskopie

Mooswaldallee 10 i

Tel. 07 61-5 03 66 60

Prof. Dr. med. vet. Ferenc Kasa

Fachtierarzt für Klein- und Heimtiere, Titularprofessor für Veterinär-Traumatologie und Orthopädie an der Universität Budapest

Schwerpunkte: u. a. orthopädische Chirurgie, Osteosynthese

Dr. med. vet. Andreas Kasa

Fachtierarzt für Klein und Heimtiere

Schwerpunkte: u. a. orthopädische Chirurgie (TPLO, Kreuzband, Patellaluxation)

Kleintierklinik Dres. Kasa

Tierärztliche Fachklinik für Klein- und Heimtiere

Tel. 0 76 21-91 93 20

Postleitzahl 8 …

Dr. med. vet. Peter Scabell

Fachtierarzt für Chirurgie

Schwerpunkte: Osteosynthese, Gelenkoperationen (TPLO), Gutachten Patellaluxation, Neurochirurgie (Bandscheibenvorfälle)

Tel. 0 89-63 89 30 20

Dr. med. vet. Stefan Scharvogel

Europäisches Diplom für Chirurgie, Fachtierarzt für Kleintiere und Chirurgie

Schwerpunkte: u. a. orthopädische Chirurgie, onkologische Chirurgie

Keferloher Straße 25

Tel. 0 89-46 14 85 10

Dr. med. vet. Martin Unger

Europäisches Diplom für Chirurgie, Fachtierarzt für Kleintiere und Chirurgie

Schwerpunkte: orthopädische Chirurgie, HD- und ED-Untersuchungen, Arthroskopie Stefan Bentele

Fachtierarzt für Kleintiere, Kleintierchirurgie

Schwerpunkte: orthopädische Chirurgie, Arthroskopie und Computertomografie

Tierärztliche Fachklinik für Kleintiere

Tel. 08 21-51 57 94

Postleitzahl 9 …

Dr. med. vet. Bodo Kröll

Fachtierarzt für Klein- und Heimtiere

Schwerpunkte: Chirurgie, Physiotherapie

Dr. Bodo Kröll & Kollegen

Tel. 03 61-79 12 20

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3 Kommentare

2018.01.08 um 10:37 Uhr

Franziska Meyer

2017.09.28 um 17:08 Uhr

Michael Freisberg

2017.04.24 um 17:49 Uhr

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Orthopädie

Orthopädie und orthopädische Chirurgie haben bei Hund und Katze in den letzten 20 Jahren entscheidend an Bedeutung gewonnen. So bietet sich heute die Möglichkeit, Tieren mit orthopädischen Problemen durch operative und konservative Maßnahmen zu helfen, wie wir sie auch aus der Humanmedizin kennen. Auf diesen Gebieten hat sich Dr. Günter Schwarz durch jahrzehntelange intensive praktische und wissenschaftliche Beschäftigung einen über die Grenzen Europas hinaus bekannten Namen geschaffen.

Diagnostik, Prognosestellung und Behandlungsplan – eine wichtige Einheit

Die Tierklinik Hollabrunn bietet ihren Patienten operative und konservative Behandlungen auf höchstem Niveau an. Damit Diagnosen patientenschonend und präzise erstellt und entsprechende Behandlungsoptionen vorgeschlagen werden können, steht modernste Technik zur Verfügung:

  • ein schneller Mehrschicht-Computertomograph
  • ein Hochfeld-Magnetresonanztomograph zur noch präziseren Darstellung von Nervensystem- und anderen Weichteilveränderungen
  • ein leistungsfähiges Röntgengerät, das durch hoch auflösende digitale Bilderstellungstechnik auch zarteste Veränderungen selbst an unseren kleinsten Patienten darzustellen hilft
  • ein für die Muskel- und Sehnenuntersuchungen gerüstetes Ultraschallgerät
  • Untersuchungsmöglichkeit von Gelenkspunktaten im hauseigenen Labor.

Gerade die Abgrenzung hin zu neurologischen Problemen kann sich beim Tier gelegentlich schwierig gestalten und erfordert viel diagnostische Erfahrung, sowohl was die klinische Untersuchung, als auch den Einsatz der apparativen Ausrüstung anbelangt.

Routineoperationen in der orthopädischen Chirurgie

Zu den am häufigsten bei uns durchgeführten orthopädischen Eingriffen gehören arthroskopische Operationen besonders an Ellbogen- und Schultergelenken sowie die Versorgung von Kreuzbandverletzungen je nach Indikationsstellung mittels extrakapsulärer Stabilisierungsmethoden oder - heute besonders beim größeren Hund als überlegen betrachtet - Umstellungsosteotomien wie der Tibia Plateau Leveling Osteotomy (TPLO). Auch dreifache Beckenosteotomien bei bereits im Junghundealter schmerzhaftem Auftreten der Hüftgelenkdysplasie und diverse Methoden zur Behandlung von Kniescheiben, Hüft- und Schultergelenksluxationen gehören neben unserem Spezialgebiet des Totalen Hüftgelenksersatzes durch eine Endoprothese in unser Programm.

Röntgenaufnahme einer an beidseitiger Hüftgelenksdysplasie leidenden Labrador Retrieverhündin, der vor 2 Jahren eine zementfixierte und vor 1 Jahr eine zementlose Hüftgelenksprothese implantiert wurde.

Künstlicher Gelenksersatz beim Hund – die erfolgreichste Schmerzbekämpfung bei Arthrose infolge von Hüftgelenksdysplasie oder vorangegangenen Verletzungen

Der totale Hüftgelenksersatz, in unserem Haus seit 1991 und mittlerweile an ca. 800 Hunde- und Katzenpatienten durchgeführt, gehört wohl zu den erfolgreichsten orthopädischen Eingriffen überhaupt. Mit einer Langzeit-Erfolgsrate von über 90% stellt die Hüftgelenks-Totalendoprothese wahrscheinlich diejenige Operation dar, die am meisten zur Bekämpfung chronischen Schmerzes beigetragen hat. Heute führen wir bevorzugt zementfreie Implantationen durch, wie dies auch in der Humanmedizin gehandhabt wird.

Während man lange geglaubt hat, dass an schweren Hüftgelenksveränderungen leidende kleine Hunde und Katzen sehr effizient mittels Oberschenkelkopfresektion behandelt werden können, gilt heute als bewiesen, dass auch ihnen ein totaler Gelenksersatz eine wesentlich bessere Lebensqualität schenkt. Unsere exzellenten Erfahrungen mit dem Hüftgelenksersatz auch bei sehr kleinen Tieren unterstreicht dies eindrücklich.

Sliding Humeral Osteotomy (SHO)

Diese Operationsmethode hilft uns, auch Ellbogengelenke mit besonders schlimmen Knorpelzerstörungen, wie sie als Folge der Ellbogendysplasie auftreten können, effizient zu behandeln. Dabei wird durch eine Veränderung der Oberarmachse die Belastung vom geschädigten inneren Abschnitts des Ellbogengelenks auf den meist gesund erhaltenen äußeren verlagert. Dies führt in der Mehrzahl der Fälle zu einer raschen und nachhaltigen Schmerzreduktion, oft sogar zur völligen Schmerzfreiheit.

Korrektur von Knochen- und Gelenksfehlstellungen

Gliedmaßenfehlstellungen stellen extrem behindernde und durch Überbelastung der Gelenke chronisch schmerzhafte Erkrankungen dar. Dank akut durchgeführter Umstellungsosteotomien oder durch Anwendung der so genannten dynamischen Korrektur mittels Ringfixateur sind wir in der Lage, die Situation der betroffenen Hunde und Katzen zu verbessern, oft auch zu heilen.

Nicht alle orthopädischen Erkrankungen müssen oder können operativ behandelt werden. Konservative Therapiemaßnahmen haben in der Tierheilkunde genauso ihren Platz wie in der Humanmedizin. Hierzu gehören entzündungshemmende Medikamente, knorpelunterstützende Futterzusatzstoffe, intraartikuläre Injektionsbehandlungen, komplementärmedizinische und nicht zuletzt physiotherapeutische Maßnahmen, die ja auch in der Nachbehandlung operativ versorgter Patienten nicht mehr wegzudenken sind. Nur eine genaue Diagnostik und fundierte Kenntnis der möglichen Behandlungsstrategien kann für den einzelnen Patienten den richtigen therapeutischen Weg zur dauerhaften Befreiung von Lahmheiten, Bewegungsstörungen und Schmerzzuständen weisen

Tierversorgung / Tierorthopädie - individuelle Anfertigungen nach Maß

Wir lieben Hunde! Und natürlich auch Katzen und all die anderen kleinen und großen treuen Seelen.

Deshalb steht Ihr Tier bei uns im Mittelpunkt.

Wir, dass Vier-Pfoten-Team sind Ihr Ansprechpartner für Sachsen und gern auch über die Landesgrenzen hinaus. Mit individuellen orthopädie-technischen Lösungen und umfassender fachlicher Beratung versorgen wir Ihr Tier. Wie beim Menschen auch ist die Palette der Versorgungsmöglichkeiten sehr groß.

Ob Bandagen, Orthesen oder Prothesen, Hund-Rollwagen oder Tragehilfen, wir stellen Ihnen unser ganzes Wissen aus der Orthopädietechnik zur Verfügung und bauen neueste Entwicklungen aus der „Menschenwelt“, in der wir seit über 30 Jahren tätig sind, in unsere Hilfsmittelversorgung mit ein.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage - Herzlichst Ihr Vier-Pfoten-Team aus Leipzig

Besuchen Sie unsere neue, speziell ausgerichtete Webseite für den Bereich Tier-Orthopädie & Tier- Reha-Technik:

www.tier-orthopaedie-leipzig.de

Mops-Huendin Balu kam aus Merseburg zu uns. Sie leidet seit einiger Zeit an einer sich verschlechternden Verengung des Rückenmarkkanals. Diese schränkt sie in ihrer Bewegungsfaehigkeit extrem ein und belastet zusätzlich mit einer Inkontinenz. Nun hat sie ihren neuen Hunderolli bekommen. Gleich beim ersten Probefahren lief sie los, als hätte es nie etwas anderes gegeben.. Wir wünschen ihr und ihrer Familie alles Gute und noch viele glücklich Jahre.

Als vor einigen Jahren ein Ehepaar mit einem ausgewachsenen Schäferhund in unserem Fachgeschäft stand und nach einer Prothese für den Hund fragte, staunten wir nicht schlecht.

Wir probierten so lange an dem Prototypen bis das Tier, das seine Hinterpfote durch einen Unfall verloren hatte, dieses voll akzeptierte und als vollständiges Bein einsetzte.

Inzwischen haben wir vielfältige Tierversorgungen entwickelt, bis hin zur Hundebrille. Glückliche Besitzer und ein entspanntes Tier haben uns bei jeder Versorgung aufs Neue begeistert.

Fragen Sie uns, wir finden auch für Ihren Liebling eine Lösung!

Orthopädie

für Hunde & Katzen

Die Orthopädie für Hunde und Katzen der tierärztlichen Klinik Ahlen befasst sich mit

  • der unfall- oder krankheitsbedingten Entstehung
  • der Prävention (Verhütung, Vorsorge)
  • der Diagnostik (Erkennung)
  • der Therapie (Behandlung, Heilung)

des Bewegungsapparates, also der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen.

Sämtliche Hunde- oder Katzenrassen können – unabhängig von ihrer Größe – von angeborenen oder erworbenen Erkrankungen oder Fehlstellungen betroffen sein. Hierbei können Knochen, Gelenke, ganze Gliedmaßen, Muskeln, Bänder und Sehnen beteiligt sein.

Um alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie für Ihren tierischen Liebling ausschöpfen zu können, arbeitet in der Tierklinik Ahlen ein Team von Fachspezialisten auf dem höchsten machbaren Niveau unter Anwendung der aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse eng zusammen.

Hierbei bedienen sich unsere Spezialisten des modernsten technischen Equipments (computerassistierte Ganganalyse (Gait Four Lameness Score), digitales Röntgen, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), digitales Ultraschall) Zusätzlich werden die Labordiagnostik (z.B. zur Gelenksflüssigkeits-untersuchung etc.) sowie die Arthroskopie (z. B. bei Knie-, Ellbogen- und Schultererkrankungen als minimalinvasive endoskopische Technik) eingesetzt.

Die mögliche und nötige Kombination der Maßnahmen zur Diagnostik und Therapie einer orthopädischen Erkrankung wird bei jedem Tier und seiner Erkrankung individuell abgestimmt.

In der Unfall- und Notfallchirurgie (Traumatologie) werden Knochen- und Gelenksbrüche diagnostiziert und mittels minimalinvasiver Plattenosteosynthese, winkelstabiler Osteosynthese und/oder Verriegelungsnagel operiert.

Wir behandeln die folgenden Krankheitsbilder

  • Arthroskopische Diagnostik und ggf. Therapie von Gelenkerkrankungen am
    • Schulter-, Ellbogen-, Karpal-, Hüft-, Knie- und Sprunggelenk
  • Versorgung des Risses des vorderen Kreuzbandes mittels Lateralen Fadenzügels
    • Arthroskopischer Tight Rope Bandersatz
    • Arthroskopische Tibial Plateau Leveling Osteotomy (TPLO)
    • Arthroskopisches Tibial Tuberosity Advancement (TTA)
    • Arthroskopische TTA Rapid
  • Arthroskopische Diagnostik und Behandlung von Meniskusschäden
  • Früherkennung von Fehlentwicklungen und angeborenen Erkrankungen wie
    • Hüftgelenksdysplasie (HD)
    • Ellbogendysplasie (ED)
    • Osteochondrosis dissecans (OCD), (Knochen-Knorpel-Erkrankung)
  • Totaler Gelenkersatz (Endoprothetik) am Ellbogen-, Knie- und Hüftgelenk.
    • Die Totalendoprothese eines Hüftgelenkes ist die einzige Möglichkeit, bei degenerativ veränderten Gelenken funktionserhaltend zu behandeln.
  • Versteifung von Gelenken (Arthrodese)
    • Behandlung traumatischer, entzündlicher wie auch degenerativer Erkrankungen der Wirbelsäule (z. B. Luxationen, Bandscheibenvorfälle etc.)
  • Therapie von Sehnenverletzungen
    • Achillessehnenabriss
    • Bizepssehnenabriss
    • Beugesehnenverletzungen etc.
  • Ulnaostektomie, Dreifach- bzw. Zweifachbeckenosteotomie oder juvenile pubische Symphysiodese (JPS)
  • Korrektur von Wachstumsdeformationen inkl. Distraktionsosteogenese
  • Behandlung von Infektionskrankheiten mit Auswirkungen auf den Bewegungs- und Stützapparat

Kurz & knapp

Die Orthopädie (von griechisch όρθιος = aufrecht und παιδεία = erziehen) befasst sich mit der Entstehung, Verhütung, Erkennung und Behandlung angeborener oder erworbener Form- oder Funktionsfehler des Stütz- und Bewegungsapparates, also der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen sowie der Rehabilitation des Patienten.

Orthopädie

in dem Bereich Orthopädie Orthopädie – Behandlung von Störungen am Bewegungs- und Halteapparat

Unter Orthopädie wird die Lehre von der Entstehung, Verhütung und Behandlung der angeborenen oder erworbenen Fehler in Form oder Funktion des Bewegungsapparates verstanden. Orthopädische Stütz- und Korrekturschienen (Orthesen) finden am häufigsten bei Huftieren, z.B. orthopädische Hufeisen bei Pferden, Anwendung. Ansonsten sind häufige Anwendungsgebiete die Behandlung von Frakturen (Knochenbrüchen) oder Korrekturen von fehlgestellten Knochen und Gliedmaßen.

"><a href="/component/finder/search?q=Orthopädie&f=1&Itemid=0">Orthopädie</a>"> stehen uns folgende Maßnahmen zur Verfügung

Knochenoperationen

Operationen an Knochen und Gelenken erfordern ein größtmögliches Maß an Sauberkeit, Asepsis (sterile Bedingungen unter Ausschluss von Keimen), Gerätschaften und Materialien. Da für die Operationen häufig ein größerer Zeitrahmen veranschlagt werden muss, ist für diese Art des Eingriffes eine aufwändige Narkoseüberwachung erforderlich und von großer Bedeutung. Sie dient der Sicherheit der Patienten sowie der ruhigen und entspannten Arbeit des Operationsteams.

Knochennagelung

Zur Nagelung von Knochen müssen die Voraussetzungen für diese Operationstechnik erfüllt sein, denn nicht jeder Bruch ist hierfür geeignet. Ein Bruch des Unterarmes lässt sich in den meisten Fällen nicht mit einer Marknagelung versorgen.

Plattenosteosynthese

Die Wiederherstellung eines gebrochenen Knochens mittels der Plattenostheosynthese ist sicherlich die eleganteste Behandlungsmethode, die aber nicht bei jedem Patienten sinnvoll ist. Ein deutlicher Nachteil sind die mit dieser Therapieform verbundenen Kosten. Üblicherweise kommen Platten aus chirurgischem Spezialstahl - sogenannte DCP (Dynamische Kompressions Platten) - zum Einsatz.

Knochenoperationen - Minimalosteosynthesen

Mit der Minimalosteosynthese versucht der Tierarzt Berufsbezeichnung für den staatlich approbierten Veterinärmediziner, der für die Betreuung von Tieren und zum Schutz des Menschen vor Zoonosen zuständig ist.

Die Tierärzte sind Absolventen eines Hochschulstudiums der Veterinärmedizin, das in Deutschland über eine Regelstudienzeit von 60 Monaten läuft. Nach einem Berufspraktikum wird die staatliche Genehmigung zur Ausübung der Berufes durch Erteilung der Approbation beurkundet.

Das Wirken des Tierarztes wird durch die Berufsordnung festgelegt.

Tierärztin/Tierarzt sind berufen, Leiden und Krankheiten der Tiere zu verhüten, zu lindern und zu heilen. Dies soll zur Erhaltung und Entwicklung eines leistungsfähigen Tierbestandes beitragen. Das tierärztliche Wirken soll den Menschen vor Gefahren und Schädigungen durch Tierkrankheiten sowie vor Gefahren, die von Lebensmitteln und Erzeugnissen tierischer Herkunft ausgeghen, schützen und auf eine Steigerung der Güte von Lebensmitteln tierischer Herkunft hinwirken. Der tierärztliche Beruf ist kein Gewerbe, sondern ein freier Beruf, seiner Natur nach gewählt, dem Beschützen der Tiere verschrieben.

Die Ausführung des tierärztlichen Berufes kann in der kurativen Praxis erfolgen um entweder Kleintiere, z. B. Hunde, Katzen, Kaninchen oder in landwirtschaftlichen Betrieben Großtiere, z.B. Nutz- und Hobby-Tiere wie Rinder oder Pferde zu betreuen.

Als Amtstierarzt steht er der staatlichen Veterinärverwaltung vor, mit der Aufgabe: Lebensmittelüberwachung, Seuchenschutz, Tierschutz und gegebenenfalls Grenzschutz.

Weitere Tätigkeitsgebiete sind Forschung und Lehre.

"><a href="/component/finder/search?q=Tierarzt&f=1&Itemid=0">Tierarzt</a>"> , mit einem minimalen Aufgebot an zu implantierenden Werkstoffen, die Funktion eines Knochens wiederherzustellen. Diese Methode bietet sich vor allem für Tiere an, die sich im Wachstum befinden. Vorteilhaft ist, dass keine großen Materialkosten entstehen, die Stabilität ist jedoch so gering, dass eine strikte Ruhighaltung (Käfighaltung) erforderlich ist.

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Hamburger Tierspital

Klinik gr.: kline = Bett

  1. Medizinische Bezeichnung von dem Verlauf eines Krankheitsbildes mit Symtomen und Verlaufsformen.
  2. Einrichtung zur Behandlung bettlägeriger Patienten.
"><a href="/component/finder/search?q=Klinik&f=1&Itemid=0">Klinik</a>"> für Hunde, Katzen und Heimtiere Kleine Heimtiere - Nager Heimtiere sind strenggenommen alle in menschlicher Wohngemeinschaft gehaltene Tiere. Unter kleinen Heimtieren versteht man im Großen und Ganzen Nagetiere, also Hamster, Ratten, Meerschweinchen usw. Ihre Ansprüche an Lebensraum, Haltung, Pflege und Ernährung sind vollkommen anders als die von Hund und Katze, z.B. sind Hamster nachtaktiv und Chinchillas brauchen ein Sandbad zur Fellpflege. Um Krankheitserscheinungen vorzubeugen, muss auf diese speziellen Bedürfnisse eingegangen werden.

"><a href="/component/finder/search?q=Heimtiere&f=1&Itemid=0">Heimtiere</a>"> - Ihr Spezialist für ein langes und gesundes Tierleben!

Telefon: 040 / 420 88 88

Telefon Sofort-Hilfe

Benötigen Sie eine zweite Meinung? – Oder möchten Sie einen Tierarzt Berufsbezeichnung für den staatlich approbierten Veterinärmediziner, der für die Betreuung von Tieren und zum Schutz des Menschen vor Zoonosen zuständig ist.

Die Tierärzte sind Absolventen eines Hochschulstudiums der Veterinärmedizin, das in Deutschland über eine Regelstudienzeit von 60 Monaten läuft. Nach einem Berufspraktikum wird die staatliche Genehmigung zur Ausübung der Berufes durch Erteilung der Approbation beurkundet.

Das Wirken des Tierarztes wird durch die Berufsordnung festgelegt.

Tierärztin/Tierarzt sind berufen, Leiden und Krankheiten der Tiere zu verhüten, zu lindern und zu heilen. Dies soll zur Erhaltung und Entwicklung eines leistungsfähigen Tierbestandes beitragen. Das tierärztliche Wirken soll den Menschen vor Gefahren und Schädigungen durch Tierkrankheiten sowie vor Gefahren, die von Lebensmitteln und Erzeugnissen tierischer Herkunft ausgeghen, schützen und auf eine Steigerung der Güte von Lebensmitteln tierischer Herkunft hinwirken. Der tierärztliche Beruf ist kein Gewerbe, sondern ein freier Beruf, seiner Natur nach gewählt, dem Beschützen der Tiere verschrieben.

Die Ausführung des tierärztlichen Berufes kann in der kurativen Praxis erfolgen um entweder Kleintiere, z. B. Hunde, Katzen, Kaninchen oder in landwirtschaftlichen Betrieben Großtiere, z.B. Nutz- und Hobby-Tiere wie Rinder oder Pferde zu betreuen.

Als Amtstierarzt steht er der staatlichen Veterinärverwaltung vor, mit der Aufgabe: Lebensmittelüberwachung, Seuchenschutz, Tierschutz und gegebenenfalls Grenzschutz.

Weitere Tätigkeitsgebiete sind Forschung und Lehre.

"><a href="/component/finder/search?q=Tierarzt&f=1&Itemid=0">Tierarzt</a>"> sprechen? - Wir beraten gerne bei allen tierärztlichen Fragen rund um Ihr Haustier!

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Auf Tierlinik.de suchen über 100.000 Besucher im Monat nach dem passenden Tierarzt Berufsbezeichnung für den staatlich approbierten Veterinärmediziner, der für die Betreuung von Tieren und zum Schutz des Menschen vor Zoonosen zuständig ist.

Die Tierärzte sind Absolventen eines Hochschulstudiums der Veterinärmedizin, das in Deutschland über eine Regelstudienzeit von 60 Monaten läuft. Nach einem Berufspraktikum wird die staatliche Genehmigung zur Ausübung der Berufes durch Erteilung der Approbation beurkundet.

Das Wirken des Tierarztes wird durch die Berufsordnung festgelegt.

Tierärztin/Tierarzt sind berufen, Leiden und Krankheiten der Tiere zu verhüten, zu lindern und zu heilen. Dies soll zur Erhaltung und Entwicklung eines leistungsfähigen Tierbestandes beitragen. Das tierärztliche Wirken soll den Menschen vor Gefahren und Schädigungen durch Tierkrankheiten sowie vor Gefahren, die von Lebensmitteln und Erzeugnissen tierischer Herkunft ausgeghen, schützen und auf eine Steigerung der Güte von Lebensmitteln tierischer Herkunft hinwirken. Der tierärztliche Beruf ist kein Gewerbe, sondern ein freier Beruf, seiner Natur nach gewählt, dem Beschützen der Tiere verschrieben.

Die Ausführung des tierärztlichen Berufes kann in der kurativen Praxis erfolgen um entweder Kleintiere, z. B. Hunde, Katzen, Kaninchen oder in landwirtschaftlichen Betrieben Großtiere, z.B. Nutz- und Hobby-Tiere wie Rinder oder Pferde zu betreuen.

Als Amtstierarzt steht er der staatlichen Veterinärverwaltung vor, mit der Aufgabe: Lebensmittelüberwachung, Seuchenschutz, Tierschutz und gegebenenfalls Grenzschutz.

Weitere Tätigkeitsgebiete sind Forschung und Lehre.

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orthopädische Chirurgie

Die Orthopädische Chirurgie befasst sich mit Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates.

Dazu zählen angeborene Deformationen und Fehlstellungen oder auch alters- und belastungsbedingte Abnützung, sowie erworbene Veränderungen. In letzteres fällt der gesamte Bereich der Traumatologie, wie zum Beispiel die „Fenstersturz-Katze“ oder der vor das Auto gelaufene Hund.

Angeborene Gliedmaßenfehlstellungen wiederum stellen extrem behindernde und durch Überbelastung der Gelenke in weitere Folge, chronisch schmerzhafte Erkrankungen dar, welche die Lebensqualität Ihres Haustiers sehr beschränken können.

Durch die ständige Weiterentwicklung der chirurgischen Techniken sowie des medizinischen Equipment auf diesem Gebiet sind wir heutzutage in der Lage orthopädische Chirurgie auf einem sehr hohen Level zu betreiben.

Mag. Wolfgang Kneifel

Seit April 2015 haben wir mit Mag. Wolfgang Kneifel einen zusätzlichen Experten auf dem Fachgebiet der Veterinärchirurgie gewinnen können, der uns bei komplexen orthopädischen, neurochirurgischen sowie minimalinvasiven Operationen zur Seite steht.

Haben Sie Fragen haben? Gerne können Sie Ihm persönlich eine Email schreiben:

Voruntersuchung und Diagnose:

Bevor es zur eigentlichen orthopädischen chirurgischen Versorgung kommt ist es wichtig eine detaillierte Voruntersuchung durchzuführen. Dazu zählen unter anderem:

  • digitales Röntgen
  • Ultraschallgerät für Muskel und Sehnenuntersuchungen
  • Endoskopie

1. Fraktur / Knochenbruch: orthopädische chirurgische Versorgung mittels Fixateur extern und Plattenosteosynthese

Knochenbrüche, zum Beispiel durch einen Unfall, müssen immer fachmännisch versorgt werden. Wenn Knochenenden gesplittert sind oder aus sonstigen Gründen voraussichtlich nicht achsengerecht zusammenwachsen werden, also einen Stabilisierung von außen (durch einen Verband) nicht ausreicht, werden diese Verletzungen chirurgisch versorgt. Bei gebrochenen Gelenken ist eine Operation immer anzuraten um starke Arthrosebildung bzw. Mobilitätsverlust zu vermeiden.

Bei der chirurgischen Stabilisierung kommen 2 verschiedene Methoden zur Anwendung:

1.1 Fixateur externe

(frz.; dt. ‚äußerer Festhalter‘) ist ein durch die Haut von außen („extern“) befestigtes Haltesystem, das dazu dient, einen Teil des Körpers ruhigzustellen. Dabei werden Bohrdrähte im Knochen verankert und nach erfolgtem Einrichten des Knochenbruches mit einer starren Vorrichtung (Metallstangen oder einem Kunststoffpolymer) außerhalb des Körpers fest verbunden. Nach Abheilung des Knochenbruches werden die Bohrdrähte wieder restlos entfernt.

1.2 Plattenosteosynthese:

Bei der Plattenosteosynthese wird die Fraktur mit einer Stahl- oder Titanplatte sowie Schrauben versorgt.

Diese Implantate werden direkt and den Knochen geschraubt, also nicht sichtbar unter der Haut. Die Platte sowie Schrauben können auch nach Ausheilung des Bruchs im Körper des Patienten belassen werden sofern dieser kein Abwehrreaktionen (Metallunverträglichkeit, Infektion, mechanische Irritation) gegenüber dem Implantat zeigt . Insbesondere an den langen Röhrenknochen sowie bei Beckenfrakturen kommt diese Technik zur Anwendung.

2. Orthopädische Chirurgische Versorgung eines Kreuzbandrisses bei Hund und Katze:

Der Riss des vorderen Kreuzbandes zählt bei mittel- und großrassigen Hunden zu den häufigsten Lahmheitsursachen. Katzen sind davon seltener betroffen. Der Riss des vorderen Kreuzbandes führt zu einer Instabilität des Kniegelenkes, zu einer Gelenksentzündung und infolge des vermehrten Gelenksspieles zur Arthrosebildung im Kniegelenk.

Bei der Voruntersuchung wird eine Ganganalyse im Schritt und Trab und eine genaue Untersuchung des Kniegelenkes durchgeführt. Vermehrte Gelenksfüllung, verdickte Gelenkskapsel und Schmerzen bei Streckung und Beugung des Kniegelenks deuten auf eine Gelenksentzündung hin.

4 verschiedene Möglichkeiten zur orthopädisch chirurgischen Versorgung:

2.1 TPLO (Tibial Plateau Leveling Osteotomy, Rotationsosteotomie des Tibiaplateaus)

Die Problemstellung bei einem gerissenen Kreuzband ist jene, dass durch die fehlende Stabilisierung durch das Kreuzband das Schienbein durch Auflage des Oberschenkelknochen nach vorne gedrückt wird, da der Oberschenkelknochen am sogenannten „Tibiaplateau“ nach hinten abgleitet.

Bei der Operation wird ein Teil des Schienbeinkopfes kreisförmig ausgeschnitten und so verdreht, dass das „Tibiaplateau“ weiter nach vorne geneigt ist und der Oberschenkelknochen somit nicht mehr nach hinten abgleiten kann. Das Knochensegment wird mit einer winkelstabilen Platte wieder verschraubt.

Ein wesentlicher Vorteil der TPLO: auch Patienten mit eingerissenem Kreuzband können operiert werden und man muss nicht warten bis dieses zur Gänze durchreißt.

TPLO Röntgen seitlich

TPLO Röntgen von vorne

2.2 TTA (Tibial tuberosity advancement)

Bei dieser Methode wird ähnlich der TPLO die Biomechanik des Gelenks verändert. Während bei der TPLO der komplette Unterschenkelknochen mit einer Säge durchtrennt und in einer neuen Konfiguration wieder verplattet werden muss, kommt die TTA mit dem Durchtrennen und Verplatten eines kleinen, nicht Gewicht tragenden Teils am Unterschenkelknochen aus. Durch Implantation eines Titankäfigs wird der Ansatz des vorderen Kniescheibenbandes nach vorne verlagert und damit Kräfte vom defekten Kreuzband auf das vorder Kniescheibenband verlagert. Diese Operationsmethode und Ihre Modifikationen, wie MMT, MMP bzw. TTA_Rapid sind jedoch leider nicht für alle Kreuzband-Patienten geeignet.

2.3 MMT (Modified Maquet Technique)

Hier handelt es sich um eine Modifikation der TTA, die in ausgewählten Fällen zur Anwendung kommen kann. Der reduzierte Implantataufwand bedingt in diesen Fällen kürzere OP-Zeiten und Kosten.

2.4 Haltebandtechniken

Bei den Techniken mit Bandersatz (Kreuzbandplastik) werden körpereigene Bindegewebsstrukturen oder künstliche Materialien verwendet. An körpereigenem Ersatzmaterial werden entweder ein Faszienstreifen der Fascia lata, Sehnenanteile des Musculus semitendinosus, Musculus gracilis oder des Kniescheibenbandes verwendet. Sie werden inner- oder außerhalb der Gelenkskapsel im Verlauf des geschädigten vorderen Kreuzbandes eingebracht und sollen die Kräfte neutralisieren, die das defekte Band selbst nicht mehr aufnehmen kann.

Die Haltebandtechniken sind altbewährt und kostengünstiger und können bei älteren, weniger aktiven Patienten bis zu einem Körpergewicht von ca. 10kg auch sehr zufriedenstellende Ergebnisse liefern.

3. Orthopädische chirurgische Versorgung von Kniescheibenluxation bei Hund und Katze

Unter Patellaluxation versteht man das Herausspringen der Kniescheibe aus Ihrer „Gleitrinne“ am Oberschenkel. In den meisten Fällen wird dies durch ein O- oder X-Beinigkeit ausgelöst. Einige Hunderassen haben eine genetische Veranlagung zur Patellalluxation. Bei vielen davon muss vor der Zuchtzulassung eine Untersuchung auf Patellaluxation durch einen zertifizierten Untersucher durchgeführt werden.

Bei der chirurgischen Versorgung werden in der Regel 3 Korrekturen vorgenommen:

1) Die Gleitrinne wird vertieft um ein Herausspringen zu vermeiden

2) Gelenkskapsel und Bindegewebe auf der Gegenseite der Luxation werden gestrafft

3) Der Ansatz des geraden Kniescheibenbandes am Unterschenkel wird in die der Luxation entgegengesetzte Richtung verlagert, um die Tendenz zum Ausrenken zu reduzieren.

Bei den meisten Patienten bringt die Operation einen langfristigen Erfolg und eine erhebliche Erleichterung im Alltag.

4. Orthopädische chirurgische Versorgung von Ellbogengelenksdysplasie (ED)

Die Ellbogengelenkdysplasie ist eine Mangel der Passgenauigkeit des Gelenkes. Dies kann viele Ursachen haben wobei noch nicht alle Krankheitsmechanismen wissenschaftlich vollständig erklärbar sind.

Es gibt verschiedene Erscheinungsformen:

4.1 „Isolierter Processus Anconaeus“ (IPA)

Hier ist ein Knochenfortsatz (Processus anconaeus) der Elle im Rahmen des Wachstums nicht angewachsen. Deshalb wird dieses Krankheitsbild im angloamerikanischen Sprachraum auch als „ununited“, also unvereinigter Processus Anconaeus bezeichnet.

4.2 „Frakturierten Processus Coronoideus“ (FPC)

Hier kommt es zu einer Überlastung eines Gelenksfortsatzes der Elle. Zuerst entsteht meist eine Knorpelnekrose, die in eine Knochennekrose und in weiterer Folge in eine Absplitterung des besagten Gelenksteiles gipfelt.

4.3 Die Osteochindrosis Dissecans (OCD)

beschreibt hier einen Knorpeldefekt am inneren Rollhöcker des Oberarmes, wobei es zur Ablösung einer Knorpelschuppe kommen kann. Ausschließlich Junghunde sind von dieser Pathologie betroffen.

Die beschriebenen Erscheinungsformen können auch vergesellschaftete in Erscheinung treten und müssen so gut wie immer operativ versorgt werden. In den meisten Fällen wird hier die Arthroskopie (Gelenksspiegelung) zum Einsatz kommen.

Die oben genannten Fallbeispiele waren nur ein kleiner Ausschnitt aus der orthopädischen Praxis.

Sollten bei Ihrem, geliebten Vierbeiner Lahmheitsbeschwerden auftreten so raten wir umgehend zu einer telefonischen Kontaktaufnahme um eine zeitnahe, orthopädische Untersuchung bei uns zu vereinbaren. Bei weitem nicht alle Fälle müssen operativ versorgt werden doch durch weithin verbreitetes „Zuwarten“ wird traurigerweise häufig der Leidensweg unserer Patienten unnötig verlängert, beziehungsweise kann sich bei „verschleppten“ Fällen eine vollständige Wiederherstellung als überaus schwierig bis unmöglich erweisen.

„Wer schnell hilft, hilft doppelt“ – lautet auch hier das Motto!

Hunde orthopädie

Orthopädische Erkrankungen des Hundes

Ursachen und tierärztliche Maßnahmen

Von Dirk Schrader

Die Nachfrage tierärztlicher Hilfe bei Bewegungsstörungen der Hunde zeigt eine steile Kurve nach oben: sichtbar wurde dies schon vor 25 Jahren und fand ihren Ausdruck in neuen Kürzeln: z.B. HD, OCD, FPC, IPA . Die Veterinärmedizin hat sich darauf eingestellt. Es entstand die äußerst lukrative orthopädische Chirurgie, die allerdings die meisten Tierärztinnen und Tierärzte in ihrer Praxis überfordern musste. Man sah zwar eine Chance, viel viel Geld zu verdienen, jedoch mit der Routine musste es hapern: Operationen wurden massenhaft durchführt – mit schrecklichen Ergebnissen. So war die erfolgreiche orthopädische Chirurgie jahrzehntelang eine Domäne der tierärztlichen Bildungsstätten, allen voran die Tierärztliche Hochschule in Hannover.

(HD – Hüftgelenkdysplaie, OCD – Ostteochondrosis dissecans, FPC – Frakturierter Processus coronoideus, IPA – Isolierter Processus anconaeus)

Wie konnten deutsche Tierärzte, die keine Oberassistentenstelle an den Unis ergattert hatten – und das waren immerhin weit über 99 Prozent – orthopädische Chirurgie erlernen und Kompetenz erarbeiten? In der Humanmedizin müssen Möchtegern-Chirurgen jahrelang einem Erfahrenen über die Schulter schauen bevor sie das Skalpell in die Hand nehmen dürfen. Die Antwort lautet schlicht: „learning by doing“ – in einer Einzelpraxis aber so gut wie ausgeschlossen.

Heute gibt es viele Tierärzte in Deutschland, die verantwortungsvoll und gut operieren. Sie haben sich einem permanenten Intensivtraining unterzogen und verstehen ihr Handwerk. Dieses Intensivtraining bedeutet: häufige Teilnahme an Operationen in kollegial geführten Praxen, Auslandsaufenthalte meist in den USA und Großbritannien verbunden mit der Teilnahme an chirurgischen Kursen. Es gibt aber auch die „akademische Schiene“, die Erlangung des „Fachtierarztes für Kleintiere oder Chirurgie“. Diese Leute haben einen Brief in der Tasche, der ihnen bescheinigt, fünf Jahre lang Assistent in einer als Weiterbildungseinrichtung geführten Praxis gewesen zu sein. Tjö, ich habe Fachtierärzte kennengelernt, die einen Kniebänderriß nicht operieren konnten, geschweige denn eine OCD oder einen FPC. Ich habe auch „Spezialisten“ im Ausland kennengelernt, Spezialisten für die orthopädsche Chirurgie, die Bandscheibenvorfälle nicht operieren konnten. Auwaia.

Dies weist auf ein Dilemma in unserer Gesellschaft. Fakt ist, dass unsere Haustiere (als Tierarzt für kleine Haustiere meine ich: Hunde und Katzen), nicht gesünder und länger leben, sondern das Gegenteil ist der Fall. Und – besonders die orthopädischen Erkrankungen – Bewegungsstörungen und Lahmheiten nehmen gewaltig zu.

Alle Welt spricht von „allerbester Ernährung“ für Hunde und Katzen. Die Medien sind voll davon. Ratgeber in den Futterläden lassen Kompetenz „heraushängen“ und die „Züchter“ raten auch mal was – das was sie ihren Hunden immer geben, weil es billig ist.

Unser lieber verstorbener Hamburger Altkollege Dr. Rainer Fietzek sagte mal über Züchter: „Die gehören doch alle ins Gefängnis.“ Aber mit der Futtermittelindustrie hatte er offenbar keine Probleme. Denn – als ich mal in einer Hamburger Radiosendung (1999) etwas gegen das Industriefutter sagte (sicherlich nichts Schmeichelhaftes), rief er mich wütend an und fauchte: „Wie kannst Du so etwas sagen – ich verkaufe das doch…“

So war das. Und es ist ein Kernproblem unserer Zeit geblieben. Alles ist steigerungsfähig. Bis heute innerhalb von 10 Jahren ist die Kurve noch steiler geworden. Haben Sie mal etwas vom Pentagon-System gehört? Nein? Wir haben in Deutschland viele „Pentagon-Systeme“ zum Beispiel den militärisch-industriellen Komplex aber auch den medizinisch-industriellen Komplex. Diese Machtstrukturen schaffen den so genannten Mainstream zum Wohle des Umsatzes also des Gewinns. Dabei spielen Erkenntnisse der Wissenschaft allerhöchstens dann eine Rolle, wenn sie dem Gewinn der Industrie nützlich sind. Sind sie es nicht – tjö.

Die tierärztlichen Bildungsstätten sind Teil des veterinärmedizinisch-industriellen Komplexes. Kein Institut, das nicht auf irgendeine Weise von umsatzinteressierten Industrien gesponsert wird. Nirgendwo. Man freut sich doch überall über die Kohle für Forschungsprojekte, nette Reisen mit Damen und alle möglichen Festivitäten, bei denen sich immer wieder gewisse Firmen die Ehre geben, die Tickets, das Hotel und das Essen zu spendieren. Es sind nicht viele Namen, aber immer dieselben. Alle haben bei uns Hausverbot.

Vornehmlich sind es die Vertreter der Futtermittelindustrie. Was –bitteschön- soll man von Firmen halten, die ihre Außendienstmitarbeiter veranlassen, an die Tierarzthelferinnen Benzingutscheine der Marke Shell zu verschenken, wenn diese dafür sorgen, dass der Verkauf gewisser Futtermittel in ihrer Tierärztlichen Praxis zunimmt? Was soll man von Firmen halten, die den Praxisinhabern Rückvergütungen für den vermehrten Absatz ihrer Produkte anbieten? Hierbei handelt es sich nicht etwa um Korruption im strafrechtlichen Sinne, sondern um den Zeitgeist, der – allgemein toleriert – umsatzfördernd - Furchtbares anrichtet: verkürztes und leidvolles Leben. Von den Kosten, die der Tierhalter zu tragen hat, möchte ich gar nicht erst sprechen.

Nahezu 85 Prozent aller Hunde- und Katzenhalter kaufen für ihre Schutzbefohlenen „das Beste“ – nämlich Fertignahrung in Tüte oder Dose, beladen mit einer hochkomplexen Chemie für das Aussehen, den Geruch, den Geschmack die Akzeptanz und die Haltbarkeit. Dabei ist immer wieder die Frage aktuell: „Würden Sie so etwas Ihren Kindern geben?“ Wirklich?

Wir konnten erfahren, dass der „Erkrankungspegel“ unserer Hunde und Katzen seit Jahrzehnten immer weiter ausgeschlagen ist. Bleiben wir aber bei den – wie angekündigt – orthopädischen Erkrankungen. Sie resultieren alle aus einem einzigen Vorgang: die Gelenke und das Skelett wachsen bis zum Ende der Pubertät. Findet diese ihr Ende, ist auch meist das Skelett ausgewachsen. Wird die Zeit der Pubertät verkürzt, sind es meist die Gelenke, die nicht richtig „auswachsen“. Ihre genetisch vorgegebenen Oberflächen passen nicht richtig zueinander. Die Folgen sind Knorpelschäden, Knochenentzündungen und Abrisse von Knochensegmenten in Wachstumsfugen. Diese Vorgänge finden sich auch in der Wirbelsäule. Die Wirbel sind miteinander durch die Facetten verbunden. Das sind Gelenke, ähnlich wie Knie- oder Hüftgelenk. Man spricht von „Schiebegelenken“. Auch sie haben Kopf und Pfanne. Bei einem gestörten Wachstum sieht man deutlich offene Facetten. Dies bedeutet, dass Kopf und Pfanne auch hier nicht richtig zueinander passen. Sie ermöglichen eine transversale unnatürliche Wackelbewegung der Wirbelsäule mit dem Erfolg, dass die Bandscheiben belastet werden und entzündlich aufquellen. Die Folgen: Schmerzhafte Rückenprobleme, Lähmungen aller Kategorien.

Wie kommt es nun zu dieser oben beschriebenen Fehlentwicklung? In Anlehnung an Erkenntnisse der Humanmedizin gibt es seit langem eine klare Antwort: Die Ernährung spielt die entscheidende Rolle. Ich will aber nicht verschweigen, dass bei Hunden gewisse orthopädische Störungen auch von einer ausserordentlich dummerhaftigen Haltung herrühren, die die wachsenden Organismen (aus welchem Grund auch immer) einem Hochleistungssport aussetzt: Die „Hundewiesen“ haben sich zu „Hunde-Tobe-Arenen“ entwickelt und man muss sich nicht wundern, wenn die Kräfte, die da aufeinanderkrachen, Störungen in gewissen Wachstumszonen hervorrufen und diese zu „Sollbruchstellen“ umprogrammieren. Ich komme später darauf zurück.

Also – die Ernährung ist schuld?

Wie viel ist Zwei mal Zwei? Wenn heute noch Vier dabei herauskommt, so gilt als gesichert, dass die unendlich vielen Zusatzstoffe, von denen ich eingangs sprach, die Ursache darstellen. Nicht etwa jeder einzelne Zusatzstoff für sich, sondern viel mehr die komplexe Wechselwirkung vieler Zusatzstoffe, die niemals zum seriösen Forschungsprojekt geworden ist. Die molekulare Wechselwirkung führt in die Richtung der Phtalat-Wirkung, einer Stoffgruppe, der hormonelle, östrogenähnliche Eigenschaften zugesprochen werden und sich seit langem im Visier der kritischen Ökologie befinden: In bestimmten Gegenden, wo industrielle Abwässer in Öko-Systeme gelangen, verursachen Sie eine Störung der Spermiogenese beim männlichen Tier bis hin zu zwitterähnlichen Mißbildungen mit dem Ergebnis: Vermehrung ausgeschlossen..

Beim Mann verursachen die Phtalate Fruchtbarkeitsstörungen in der Dimension, dass im Jahre 2010 mehr als 30 Prozent aller Männer in Mitteleuropa als unfruchtbar einzustufen sind.

Aber beschränken wir uns doch auf den Hund als langlebigen Begleiter des Menschen. Vierzehn Jahre und mehr kann ein Hund alt werden. Aber heute ist das Altwerden eines Hundes in der Regel mit schmerzhaften Veränderungen der Gelenke und der Wirbelsäule verbunden. „Ein Neufundländer und eine Deutsche Dogge sind mit 10 Jahren schon „alt“.“

Alter ist jedoch keine Krankheit. Aber gerade die großen und schweren Hunderassen sind es, die auf Grund des „Belastungskoeffizienten“ der Gelenke schneller Verschleißerscheinungen zeigen als leichte und kleine Rassen.

Das Unglück hat irgendwann seinen Anfang: Knorpelschäden können schon in frühen Jahren entstehen. Da der Hund aber über ein völlig anderes „Schmerzkostüm“ als der Mensch verfügt (die Anzahl der Schmerzrezeptoren im Gehirn ist deutlich geringer), zeigt er eine zeitlich enorm verzögert Schmerzreaktion und Lahmheit.

Das gilt jedoch nicht für die Bandscheibenentzündungen mit Rückenschmerzen und Lähmungen. Dass heute bereits Hunde im Alter von wenigen Monaten Bandscheibenpatienten sein können ist nichts Ungewöhnliches. Und der Pharmamarkt der Entzündungshemmer bei Skeletterkrankungen boomt. Alle paar Monate werden Pharmavertreter mit „noch wirksameren“ Mitteln gegen Schmerzen der Gelenke vorstellig – wohl wissend, dass sie damit auf längere Sicht Unheil anrichten: Leber und Nierenschäden als Folge Nicht-Steroidaler Antiphlogistika. Na toll.

Aus tierärztlicher Sichtweise kann nur dazu geraten werden, Industrieprodukten für die Ernährung grundsätzlich aus dem Wege zu gehen. Das „Selbermachen „ der Nahrung ist so kompliziert wie das Wasserkochen. Im Grunde braucht man nur einen Topf, einen Herd und den Willen, das anvertraute Lebewesen gesund durchs Leben zu bringen. Auf der Webseite www.kritische-tiermedizin.de gibt es eine Anleitung, also eine Rezeptur, die man nach Lust und Laune verändern kann: „Ja wie denn nun? Wie ernähre ich meinen Hund und meine Katze“. Jeder kann es lesen und mit Fisch und Huhn und anderen Eiweißquellen variieren.

Und: Nach der Lektüre von „Katzen würden Mäuse kaufen“ dürfte auch dem oder der Dümmsten klar sein, dass in der üblichen Industrienahrung ungeheure Gefahren lauern.

Na gut – ich gebe es zu: Ich kann auch nicht für unsere Hunde immer kochen und deshalb – es ist keine Schleichwerbung – haben zwei Nahrungsmittelfirmen für Hunde (und Katzen) bei uns kein Hausverbot: Aras und Marengo. Die Verantwortung, die auf diesen Firmen liegt, ist groß. Mögen Sie weiterhin halten, was Sie versprechen – nämlich saubere Nahrung.

Nach dem Schlachtfeld „Wie bringe ich meinen Hund (und meine Katze) mit dem Futter nicht um“ – auch zu lesen in www.kritische-tiermedizin.de komme ich auf die tierärztlichen Maßnahmen zu sprechen, die unser Berufsstand dem entgegenhält, was ich als „Selbst schuld“ bezeichne.

Das Kernproblem bei Lahmheiten des Hundes ist die tatsächliche Früherkennung der Osteochondrosis dissecans (OCD), der Knorpelerkrankungen auf den Gelenkflächen, die teilweise mit schuppiger Ablösung von Knorpel auf dem Knochen einhergehen. Röntgenbilder in Deutschland sind trotz des Vormarsches digitaler Röntgensystem sehr sehr häufig „eine Katastrophe“ – der Qualität. Da wird ein Bild mit 40 bis 80 Euro berechnet, und die technische Qualität ist weniger als Müll. Leider allzu oft weiß der Tierhalter nicht, dass er für Müll sehr sehr viel Geld bezahlt. Er kann die Qualität von Röntgenbildern ja nicht beurteilen… Selbst digitale Röntgenbilder sind teilweise dermaßen miserabel, dass man sich fragen muss: Wieso gibt es in der Tiermedizin keine Qualitätskontrolle? Das gilt auch für Untersuchungen mit dem CT. In der Humanmedizin ist eine Ausbildung von 5 Jahren mit einer Qualitätskontrolle notwendig, um diese Geräte in den Einsatz bringen zu dürfen. In der Tiermedizin kaufen sich manche ein Gerät, welches aus einer humanmedizinischen Praxis „herausgeflogen“ ist, lassen sich mal kurz einweisen – und dann können sie Diagnosen stellen. Das ist nicht nur zum Lachen, sondern auch kriminell. Ich kenne tierärztliche Einrichtungen, in den jeder Pimpelkram in den Computertomographen muss – na klar, bringt ja Kohle und zwar richtig, und der Tierhalter weiss ja auch nicht, dass er neben einer oft zweifelhaften Diagnose auch noch einen völlig verstrahlten Hund mit nach Hause nimmt – aber durchaus positiv gestimmt, „denn sein Fifi war ja in der Röhre…“, und das kann er denn ja auch im Tennisklub erzählen.

Kommen wir auf die häufigsten Folgen einer OCD zu sprechen. Meist handelt es sich um arthrotische Veränderungen im Schultergelenk (durchaus leicht und sehr erfolgreich zu operieren) und im Ellenbogengelenk und im Hüftgelenk – hier wird es komplizierter.

Eine schmerzhafte Ellenbogengelenksarthrose entsteht oft deshalb, weil gewisse Zonen der Knochen ( Processus anconaeus und Processus coronoideus) einfach weggebrochen sind. Sie stellen einen Fremdkörper im Gelenk dar und die Trümmer zermahlen zusätzlich den Gelenkknorpel. Auch diese Konflikte sind chirurgisch meist gut zu beseitigen. Man muss nur wissen, dass abgebrochene Gelenkteile oft all zu lange im Gelenk herumschwirren und mechanisch den Gelenkknorpel dermaßen belasten, dass sich eine Arthrose verselbständigt… Das oberste Gebot ist deshalb: Trümmer müssen sorgfältrig und vollständig aus dem Gelenk entfernt werden. Und es gehört sich einfach, dass dem Patienten ein Medikament mitgegeben wird, welches dem Organismus eine Selbstheilung ermöglicht. Hier sind die Substanzen Chondroitinsulfat, Glucosamin und MSM unverzichtbar.

Leider haben wir die Erfahrung gemacht, dass nahezu alle auf dem Markt befindlichen Produkte dieses Genres sich als höchst mittelmäßig und völlig überteuert darstellen. Fast zehn Jahre lang haben wir deshalb aus Israel ein Produkt importiert, welches unseren Vorstellungen durchaus entsprach – jedoch wurde die Einfuhr von der Gesundheitsbehörde verboten, weil es als Medikament nicht zugelassen war. Die Konsequenz: Wir haben die Rezeptur in Israel geklaut und stellen es notgedrungen selbst her.

In der Chirurgie der arthrotischen Gelenke mit konsequenter Entfernung von allen Gewebetrümmern und nachfolgender Zufuhr oben genannter Substanzen sehen wir die Kausaltherapie – wobei gelegentlich auf steroidale und nicht steroidale Antiphlogistika nicht verzichtet werden kann.

Bleibt ein Schmerzbild übrig, kann man durchaus die Goldimplantation in Erwägung ziehen. Dabei handelt es sich keineswegs um Humbug, allerdings immer dann nicht, wen die kleinen Goldstückchen an die Gelenkkapsel angelegt werden, was leider und tatsächlich wohl in der Mehrzahl aller Fälle nicht so ist – und deshalb auch keine Schmerzlinderung bringen kann. Es gibt sicherlich etliche Tierärzte, die Goldimplantation „können“. Wir machen das gelegentlich auch und ich frage mich dabei oft, wie die es schaffen, ohne Röntgenscanner und - so aus dem Gefühl heraus - die Goldteile richtig zu platzieren. Das Problem kann man auch in www.kritische-tiermedizin.de nachlesen: „Die Sache mit der Goldimplantation“.

Dazu sei Folgendes ergänzt: Die Dysplasie des Ellenbogengelenks (auch ED genannt) stellt die Veterinärchirurgen vor eine enorme Herausforderung. Wenn sie erkannt ist, wäre die einzig logische Konsequenz ein Schnitt durch die die Ulna - die Elle. Dieser „Ulna–Cut“ weckt bei den Tierhaltern meist Zweifel und Ablehnung – ist aber der einzige Weg, dem betroffenen Hund die Möglichkeit des nachträglichen „Zurechtwachsens“ zu geben.

Kommen wir zu den häufigsten orthopädischen Problemen der Hinterläufe. Zunächst das Knie: Wer hat noch nicht von einem Kreuzbandriß gehört? Es handelt sich meist um einen Riß des vorderen Kreuzbandes. Und dummerweise passiert in kurzem Abstand meist das, was in dem anderen Knie schon passiert ist. Auch hier ist zu sagen, dass die „Neigung“ zum Kreuzbandriß nicht „gottgewollt“ ist. Wenn so ein verletztes Knie geöffnet wird, sieht man häufig Veränderungen der Knorpelopberflächen: kleine Risse und Areale, die stumpf aussehen statt glatt und glänzend: die klassischen Symptome einer Arthrose. Und woher bitteschön kommt die? Auch im Kniegelenk sind die zueinander passenden Oberflächen verändert. Die darauf zurückzuführende Fehlbelastung des Knorpelgewebes mündet in entzündlichen Veränderungen , die irgendwann auf die Menisken und das vordere Kreuzband übergreifen. Und dann „knallt“ es.

In Deutschland sind etwa 40 verschiedene chirurgische Techniken bekannt. Fast jeder Tierarzt hat zum Kreuzbandriß „seine eigene Meinung“. In diesem Wirrwarr muss man sich natürlich fragen, welche Eingriffe sind die erfolgreichsten. Zu ihnen gehören die „Over the top-Methode (OTT)“ gern und häufig an der tierärztlichen Hochschule in Hannover durchgeführt. Hier ist man der Auffassung, dass die Verwendung von körpereigenem Gewebe als Kreuzbandersatz vernünftig ist.

Daneben ist sehr erfolgreich die Methode TPLO, eine knochenchirurgische Maßnahme, gern und laut propagiert an der Uni in München. Wir halten uns an die englische Tiermedizin und setzen vornehmlich die Laterale Fixation ein. Der Grund hierfür liegt in der Schlichtheit des Verfahrens, was sich auch in den Kosten ausdrückt. Die Erfolge liegen bei 95 %. Wobei diese nur von der TPLO übertroffen werden: 96 % lt. Statistik. Auch hier ist das Problem „OCD“ und Arthrose nicht unbedingt automatisch gelöst: Jeder Organismus hat in seiner Wachstumsphase Potenzen, die einen ausreichende Knorpelentwicklung ermöglichen. Ist das Wachstum vorbei, sind die „Speicher“ für die Knorpelbausteine leer und sie können auch nicht mit der Nahrung wieder aufgefüllt werden. Im Umkehrschluss heißt das: Wer eine Arthrose hat, wird sie behalten und sie wird schlimmer – es sei denn, man verwendet die Bausteine, wie schon genannt (Glucosamin, Chondroitin möglichst in Verbindung mit MSM) und gibt dem Organismus die Chance zur Selbstreparatur. Auf diese Weise können die Ergebnisse chirurgischer Arbeit erheblich verbessert werden.

Die Dysplasie der Hüftgelenke ist in der tierärztlichen Praxis ein „Dauerbrenner“ geworden. Und sie wird es auch trotz aller Anstrengungen in der „Zuchtwahl“ bleiben.

Wir sind der Auffassung, dass ein Beschwerdebild mit Lahmheit grundsätzlich mit der Denervation nach Küpper, in seltenen Fällen in Ergänzung mit der PIN-Operation vollständig beseitigt werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass in sehr vielen Fällen ein Erfolg nicht gesichert ist, weil das Abschaben der Corticalis bis hin zur Knochensubstanz nicht ordentlich durchgeführt wurde.

Seit uns Küpper diese Methodik nahegelegt hat, gibt es immer wieder Berichte von Tierärzten, die der Auffassung sind, dass sie „Müll“ sei. Ich darf zu Recht vermuten, dass sie nicht richtig zur Anwendung kommt. Seit Einführung der Denervation nach Küpper verwenden wir eine Rosenkopffräse. Diese wurde in Sonderanfertigung von der Firma HEBU hergestellt, und es zeigt sich immer wieder, dass ihre Anwendung wohl die allerbesten Ergebnisse zeitigt.

Wenn allerdings der Hüftkopf aus der Pfanne herauszuspringen droht, muss man sich eben für eine Endoprothese entscheiden oder – was bei Katzen und kleinen Hunden völlig unproblematisch ist: für eine Resektion des Hüftkopfes. Es entsteht dann ein Pseudogelenk, welches schmerzfreies Laufen ermöglicht. Bei größeren und schweren Hunden kann es zu erheblichen Problemen kommen, obwohl auch hier der Anatomie Rechnung zu tragen ist: Der Schnitt muss immer so gesetzt werden, dass ein Kontakt zwischen dem Oberschenkelknochen und dem Becken auszuschließen ist.

Ich muss zugeben, dass wir in den vergangenen Jahren eine zunehmende Zahl an Denervationen durchgeführt haben, und wir konnten sehen, dass in den meisten Fällen von Hüftgelenkdysplasie auch Bandscheibenvorfälle vorlagen, wenn wir „mal eben“ eine Myelographie zur Anwendung brachten.

Zum Thema Myelographie : es gibt zwei Kontrastdarstellungen des Wirbelkanals und der Bandscheiben: Bei der (echten) Myelographie wird über einen Zugang zwischen dem 5. Und 6. Lendenwirbel, oft auch zwischen dem 4. Und 5. Lendenwirbel per Spinalnadel das Kontrastmittel in den Rückenmarkschlauch hineingebracht. Man kann es auch anders machen: über den Zugang L7-S1 (Foramen lumbosacrale) wird per Salim-Trokar das Kontrastmittel in den Raum zwischen Rückenmark und Wirbelknochen geleitet, wobei die einzigartige Chance besteht, eben diesen Trokar zu nutzen und einen Spinalkatheter in den Wirbelkanal zu schieben zwecks Einflutung von Bandscheiben-verkleinernden Substanzen.

Viele Tierärzte glauben, dass die Myelographie veraltet sei. Das ist natürlich Unsinn, weil gerade die Kontrastmitteleinflutung genaueste Ergebnisse liefert, tatsächlich viel genauer als zum Beispiel die Ergebnisse einer Computertomographie (CT) – vorausgesetzt, man macht nicht die alten Fehler und beschränkt sich auf die Herstellung von Bildern. Diese sind ja immer nur eine Darstellung zu einer ganz bestimmten Zeit, wobei betont werden muss, dass die Herstellung eines Films, die Flussmyelographie, das Mittel der Wahl ist. Man kann das Kontrastmittel fließen sehen und sieht auch, wie es Bandscheibenquellungen umfließt. Dies ist die absolut perfekte und genaueste Art der Darstellung des Spinalkanals. Merkwürdigerweise kaufen sich Tierärzte lieber einen alten Computertomographen als einen vernünftigen Röntgenscanner.

Neben der bei uns sehr häufigen Anwendung des Spinalkatheters gibt es immer wieder Fälle, bei denen konservativ „bohrtechnisch“ vorgegangen werden muss. Wir geben zu, dass wir die Dekompressions-OP gerne vermeiden. Sie stellt ein ungleich aufwendigeres Verfahren dar und das Üble: man kann – auch bei garantiert sorgfältigster OP – nicht garantieren, dass der Patient wieder laufen wird. Aber grundsätzlich mal: die Dekompressions-OP ist kein „Großunternehmen“, wie von vielen Tierärzten dargestellt wird. Der Grund: Wir benutzen Schädelbohrer, die ruckzuck, meist in 5 Minuten, ein ordentliches Loch im Wirbelkörper herstellen und mit der Laminektomiezange dauert es keine 30 Minuten, bis ein Oval über dem Bandscheibenvorfall aus dem Knochen herausgeschnitten ist.

Ähnlich ist des mit der so genannten Cauda-equina-OP – der Dekompressions-OP zwischen dem letzten Lendenwirbel und dem Steißbein. So ein Eingriff dauert keine 30 Minuten.

Ungleich länger und sau-gefährlich ist die Decompressions-OP mit der Fräse – so wie es überall sonst – selbst in den tierärztlichen Bildungsstätten vorkommt: Wenn die Jungs zu schnell fräsen, entsteht Hitze und die überträgt sich auf die Nervenbahnen. So kann man sich unschwer vorstellen, dass bei solchen OPs das Rückenmark regelrecht „gekocht“ wird – mit dem trübseligen Ergebnis: ohne Erfolg.

In diesem Zusammenhang stellt sich zwangsläufig die Frage: „Was kostet das?“

In unserem Hause werden die genannten Operationen so durchgeführt, dass „im Normalfall“ die Uhr entscheidet, genauso wie bei Handwerkern: (Netto-Preise)

Chirurgie der OCD im Schultergelenk: 320 bis 350 €

Chirurgie des Processus anconaeus 220 bis 280 €

Chirurgie des frakturierten Processus coronoideus 350 bis 380 €

Chirurgie des Kreuzbandrisses 280 bis 320 €

Denervation des Hüftgelenks nach Küpper je Seite 150 €

Implantation einer Helica-Endoprothese 1400 €

Flussmyelographie oder Flussepidurographie 160 €

Anwendung des Spinalkatheters 48 €

Dorsale Laminektomie (Decompressions-OP) 350 €

Natürlich können diese Eingriffe nur unter Narkose durchgeführt werden: Eine gesteuerte Narkose beim Hund kostet inklusive permanenter Sauerstoffzufuhr und Monitoring ca. 80 €.

Wenn es um Erkrankungen der Wirbelsäule geht, bin ich noch nicht zum Ende gekommen: Sie haben gelesen/gehört von den Möglichkeiten der chirurgischen Interventionen bei Bandscheibenvorfällen. Unter Berücksichtigung der Schwere dieser immer häufiger werdenden Crux fragt man sich natürlich: Wie, bitteschön, sind Bandscheibenvorfälle zukünftig zu vermeiden?

Wir haben uns angewöhnt, nach einer erfolgreichen Spinalkathetertherapie die so genannte Perkutane Lasernukleotomie (PLN) durchzuführen: Auffällige und anfällige Bandscheiben werden unter Röntgenkontrolle von der Seite mit einer speziellen Nadel „angepiekt“. Um diese Prozedur durchzuführen, benötigt man kein aufwändiges Computer-System, sondern dass Wissen und das Training eines Scharfschützen: Dann kann man nichts verletzen und die Gefahr für den Patienten ist gleich Null.

Durch diese präzise gesetzten Nadeln wird ein Laser-Lichtleitkabel geschoben und die Bandscheibe mit einer erprobten Watt-Zahl „gelasert“, das heisst: Der Bandscheibenkern wird verdampft. Die Ergebnisse sind ausserordentlich ermutigend. Nach einigen Wochen sind die auffälligen Bandscheiben geschrumpft – und - oh Wunder – sie quellen nicht mehr auf.

Die PLN wird schon seit Jahren in der Humanmedizin durchgeführt – mit teils gigantischen Kosten für die Krankenkassen. Aber wir sehen in ihr eine Zugabe, die pro Zwischenwirbelraum maximal mit 48 Euro berechnet wird. Vielleicht kommen die tierärztlichen Bildungsstätten in den nächsten hundert Jahren ja auch auf die Idee, diese einfache mikroinvasive Therapie verstehen zu wollen.

Zum Schluß noch ein Wort über die Spondylose. Spondylosen sind keine ursächliche Krankheit, sondern sie entwickeln sich in der Folge von Bandscheibenentzündungen. Sie sind nichts weiter als der Selbstheilungsversuch der Wirbelsäule mit dem teilweise nicht so günstigen Ergebnis der Wirbelkörperversteifung. Und deshalb kann es auch nicht Ziel irgendeiner – wie auch gearteten Therapie sein, diese Spondylosen zu behandeln. Die Erkrankung der Bandscheiben muss Behandlung erfahren!

Otto Waalkes, humorvoller Begleiter meiner Kinder in den Jugendjahren, würde das so ausdrücken:

„ Bandscheibe an Großhirn! Bandscheibe an Großhirn: Mir wird schlecht, ich quelle auf, ich platze gleich! Die beiden Wirbel quetschen mich dauernd. So war das aber nicht gedacht, ey!

Großhirn an Bandscheibe! Großhirn an Bandscheibe: Keine Panik ich sach´ beiden Wirbeln Bescheid, sie sollen mal ´ne feste Brücke bauen, damit Du zur Ruhe kommst!

Großhirn an Wirbelkörper: Los jetzt! Brücke bauen- Spondylosen ausfahren, `n bisschen dalli wenn ich bitten darf!

Milz an Großhirn: Was´n da los, soll ich auch ne Brücke bauen?

Großhirn an Milz: „Milz - Schnauze! Du störst nur den Funkverkehr!“

Herzliche Grüsse aus Hamburg

Tierärztliches Institut für angewandte Kleintiermedizin

Tierärztliche Gemeinschaft für ambulante und klinische Therapien

Dirk Schrader I dr. Steven-F. Schrader I dr. Ifat Meshulam I Rudolf-Philipp Schrader

Tante Emma – Tierorthopädie mit Herz!

Orthopädie | Reha-Technik | Für Hund, Katze und Pferd.

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Wir sind für Sie da und freuen uns auf Sie!

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