суббота, 2 июня 2018 г.

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Gesund auch für den Hund: Apfel, Banane und Co.

„An Apple a day keeps the doctor away“. Und den Tierarzt. Denn viele Obst- und Gemüsesorten stärken auch die Gesundheit des Vierbeiners.

Spinat macht groß und stark, Karotten sind gut für die Augen, Gurken entwässern,…. Was Obst und Gemüse für unsere Gesundheit tun, das tun sie auch für die des Hundes. Ob in pürierter Form für den gebarften Vierbeiner oder als gesundes Leckerli zwischendurch. Etwas Vorsicht ist dennoch geboten, denn nicht jede Obst- und Gemüsesorte ist für ihn verträglich.

„Für die Hundefütterung eignen sich eine große Anzahl der unterschiedlichsten Gemüsesorten. Es sollte nach Möglichkeit den einheimischen und saisonalen Gemüsearten der Vorzug gegeben werden, was aber nicht heißt, dass es nicht auch mal eine exotischere Sorte sein darf“, erklärt die Autorin und Tierheilpraktikerin Susanne Günther geb. Reinerth in ihrem Buch „Natural Dog Food – Rohfütterung für Hunde“.

Gemüse stellt sogar einen ganz wichtigen Bestandteil der Hundenahrung dar. „So nimmt der Wolf oder der Wildhund mit seinem Beutetier dessen gefüllten Verdauungstrakt zu sich. Dieser Verdauungstrakt beinhaltet die zerkleinerte, vorverdaute Nahrung des Beutetieres. Diese fast verdaute Nahrung bietet dem Hund die Möglichkeit, pflanzliche Nahrung zu sich zu nehmen. Hunde können selber keine Zellulose (Ballaststoffe, die Zellwände der Pflanzen) spalten, sind also auf zerkleinerte pflanzliche Nahrung angewiesen, um zu den wichtigen Nährstoffen zu gelangen“.

Wer seinen Hund roh füttert, weiß: „Je grüner das Gemüse ist, umso wertvoller ist es für den Hund“, so Günther. Gemeint sind hier freilich kein unreifes Gemüse, sondern zum Beispiel Blattsalate. Sie gleichen mit ihrem hohen Basengehalt den Säuregehalt des Fleisches aus. Das ist wichtig für den Organismus des Hundes“.

Ungeeignet oder giftig

Nur selten oder besser gar nicht füttern sollte man Nachtschattengewächse. „Sie enthalten das für den Hund giftige Solanin“, schreibt die Expertin. Dazu zählen rohe Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Peperoni und Auberginen. „Allerdings kann hier unter bestimmten Voraussetzungen eine Ausnahme gemacht werden. Nur die unreifen Früchte der Nachtschattengewächse wie Tomate oder Paprika enthalten das giftige Solanin. Sehr reife Tomaten oder Paprika können daher in Maßen an den Hund verfüttert werden. Bei den Paprika sind ausschließlich die gelben, orangen oder roten Sorten zu füttern. Grüne Paprika sind immer unreif, giftig und nicht für die Hundefütterung geeignet. Bei den Tomaten sollten die grünen Stellen oben am Stängel in jedem Fall entfernt werden“.

Was der Hund jedoch nie bekommen sollte sind Auberginen, grüne Paprika, grüne Tomaten, rohe Kartoffeln und Avocados. „Einige Sorten enthalten das Toxin Persin, welches für den Hund tödlich ist. Zwar sind nicht alle Avocadosorten giftig für den Hund, aber die Unterscheidung der einzelnen Sorten fällt so schwer, dass das Risiko zu groß wäre“.

Ebenfalls nicht geeignet sind Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen und Bohnen. Kohlsorten wie Blumenkohl, Grünkohl, Brokkoli, Wirsing, Rosenkohl, Kohlrabi, Rot- und Weißkohl sind für Hunde nur bedingt geeignet, gekocht oder gedünstet zwar gut verträglich, in rohem Zustand wenn dann nur in kleinen Mengen ratsam, weil sie zu Blähungen führen. Grundsätzlich immer gut vertragen wird Chinakohl.

„Nahezu alle Fruchtsorten eignen sich zur Hundefütterung, dabei sollten allerdings ein paar Regeln eingehalten werden“. Für Barfer gilt: „Wie das Gemüse und die Kräuter muss auch das Obst vor der Fütterung püriert werden, damit der Hund es verwerten kann“. Natürlich kann es aber auch in Stücken gefüttert werden. Und damit zum gesunden Leckerli zwischendurch werden – im frischen und getrockneten (unbehandelten)Zustand. „Obst, das in Stücken an den Hund gefüttert wird, kann zwar nicht so gut vom Hund verwertet werden wie püriertes Obst, ist aber viel gesünder als die große Fülle an Leckerfutter, das sich auf dem Markt befindet“, so die Tierheilpraktikerin.

Wobei der Hund immer nur reifes, oder noch besser überreifes Obst bekommen sollte. „Das Verfüttern von unreifem Obst kann gesundheitsschädliche Auswirkungen auf den Hund haben. Es kann zu Störungen im Verdauungstrakt des Hundes kommen. Niemals darf verschimmeltes Obst verfüttert werden, da schimmelige Stellen toxisch wirkende Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen enthalten. Vor dem Verfüttern müssen Obstsorten, die über unverdauliche Schalen verfügen, geschält werden“. Wie zum Beispiel Bananen. Äpfel gibt es natürlich – sofern nicht gespritzt – mitsamt der Schale.

Vorsicht Steinobst

Achtung: Zwetschken und Co. dem Hund nie im Ganzen vorwerfen. „Früchte, die Steine enthalten (Steinfrüchte) und Obst, welches Kerne enthält (Kernobst), sollte vor dem Verfüttern davon befreit werden. In Steinen und Kernen von Obst steckt die giftige Blausäure die, verzehrt der Hund große Mengen Kerne, tödlich wirken kann“, so Günther.

Wildfrüchte wie Brombeeren oder Hagebutten „stärken mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C das Immunsystem des Hundes”.

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Nina Wagner

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Ist Obst gesund für Hunde?

Obst kann in kleinen Mengen ein wenig Abwechslung auf den Hundespeiseplan bringen, und den Vierbeiner mit wichtigen Vitaminen versorgen. Aber welche Sorten eignen sich eigentlich für Hunde und worauf sollte bei der Fütterung geachtet werden?

Auch in freier Wildbahn würden Hunde bei der Jagd über das Fressen ihrer pflanzenfressenden Beutetiere kleine Mengen Obst und Gemüse zu sich nehmen. Wer einen Vierbeiner zu Hause hat, der sich zwischendurch an den Äpfeln im Garten, oder einem heruntergefallenen Stück Banane erfreut, stellt sich wahrscheinlich zu Recht die Frage – ist das eigentlich gesund?

Obst für Hunde: Kein Muss, aber auch nicht schädlich

Der hohe Gehalt an Vitaminen und Spurenelementen macht Obst in kleinen Mengen auch für Hunde zu einem gesunden Snack für zwischendurch. Obstsorten wie Banane werden von vielen Hundebesitzern auch als Beigabe für Schonkost geschätzt, wenn der Hund Durchfall hat.

Wer seinem Vierbeiner ab und zu mit einem Stück Obst eine Freude machen will, braucht sich also normalerweise keine Sorge um die Gesundheit seines Lieblings zu machen. Es auf den täglichen Speiseplan zu setzen, ist dagegen allein schon aufgrund des hohen Zuckergehalts nicht ratsam.

Welche Früchte gelten als verträglich?

Nicht jeder Hund mag Obst – die Frage, ob er etwas zwischendurch darf, stellt sich also nur bei Vierbeinern, die es gerne annehmen. Bei den meisten Hunden sind Früchte wie Äpfel, Bananen, Erdbeeren, Pflaumen, Ananas, Mandarinen, Birnen, Wassermelone oder Feigen beliebt und gut verträglich. Sie können abgewaschen, in kleinen Portionen, ohne Kerne, und natürlich ungezuckert gefüttert werden. Obst in Bioqualität ist auch für Ihren treuen Freund eine gute Idee.

Vorsicht: Diese Obstsorten eignen sich nicht

Zu den Obstsorten, mit denen Sie Ihrem Vierbeiner, auch wenn er noch so gerne möchte, keinen Gefallen tun, gehören Trauben und Rosinen. Größere Mengen können zu Vergiftungserscheinungen und Nierenversagen führen.

Da jedes Tier anders ist, kann es auch sein, dass Ihr Hund eine bestimmte Sorte Obst nicht verträgt. Haben Sie diese Beobachtung gemacht, sollte die betreffende Frucht fortan nicht mehr, auch nicht ausnahmsweise, auf seinem Speiseplan stehen.

Darf ein Hund Obst essen? - Das ist zu beachten

Die meisten Hunde sind Allesfresser - während der Geruchssinn und das Gehör bei deinem geliebten Vierbeiner wesentlich mehr wahrnimmt als beim Menschen, ist der Geschmackssinn nur spärlich ausgebildet. Während der Mensch an die 9.000 Geschmacksknospen besitzt sind es beim Hund weit weniger als 2.000. Nun gut - hiermit erklärt sich auch, warum ein Hund schwanzwedelnd das Häufchen des Nachbarhundes verspeisen kann.

Welche Sorten sind schädlich?

Wenn Du Deinen geliebten Hund Obst essen lassen möchtest, solltest Du unbedingt folgende Sorten meiden:

  • Rosinen
  • Weintrauben
  • Avocado
  • Holunderbeeren
  • . sowie alle anderen Früchte in unreifem Zustand und bei übermäßigem Verzehr.

Zwar vertragen Hunde einen wirklich großen Teil der Lebensmittel, die bei Herrchen und Frauchen auf den Tisch kommen, doch solltest Du gerade bei der Fütterung von Obst einige grundlegende Dinge beachten.

Wenn Du Deinen Hund Obst essen lässt, solltest Du unbedingt darauf achten, dass das Obst reif oder sogar überreif ist. Die unreifen Früchte vertragen Hunde meist nicht besonders gut und können sogar zu Durchfall und Verdauungsbeschwerden führen.

Besondere Vorsicht ist bei der Fütterung von Steinobst geboten - das Obst an sich ist in der Regel unschädlich, die Kerne und Steine enthalten allerdings Blausäure, deren Verzehr beim Hund Symptome wie Krämpfe, Erbrechen, Fieber und Durchfall mit sich bringen kann.

Welches Obst ist erlaubt ?

  • "One apple a day keeps doctor away" - da ist etwas Wahres dran - auch beim Hund.
  • Bei leichten Verdauungsbeschwerden lindert ein geriebener Apfel die Beschwerden und wird auch gern gefressen.

Diese Obstsorten sind erlaubt:

Du kannst Deinen Hund Obst essen lassen - aber immer in Maßen und auf seine Verdauung abgestimmt. Ein empfindlicher Magen wird bei übermäßiger Fütterung von Obst sonst wahrscheinlich mit Durchfall und Verdauungsbeschwerden reagieren. Über eine kleine fruchtige Erfrischung an heißen Tagen freut sich bestimmt auch Dein Hund. Die Bedeutung des richtigen Hundefutters sollte man nicht unterschätzen!

Tiere

Gesundheit mit Gemüse für Hund und Katze

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 12.12.2016

Gemüse und Früchte versorgen Hunde mit gesunden Vitalstoffen, Enzymen und Ölen – die in dieser Frischequalität im herkömmlichen Hundefutter fehlen. Katzen sind fast reine Fleischfresser, doch gibt es auch unter ihnen echte Veggie-Freaks, die sich über Obst und Gemüse freuen. Katzen sind überdies – je nach Art ihrer Ernährung – auf die Zufuhr pflanzlicher Ballaststoffe angewiesen. Welche Früchte und Gemüse eignen sich nun für Hund und Katze und welche sollte man den Vierbeinern besser nicht geben? Wir gehen ausserdem auf die vermeintliche Giftigkeit von Zwiebeln ein und erklären, welche Lebensmittel für Ihren Liebling tatsächlich gefährlich sind.

Obst und Gemüse für Hunde und Katzen

Die natürliche Ernährung von Hunden und Katzen in freier Wildbahn würde zu einem grossen Teil aus Beutetieren bestehen. Erwischt der Hund oder die Katze eine Maus oder ein Wildkaninchen, verspeisen sie beides meist komplett, also mit Mageninhalt und erhalten so automatisch eine Portion "Gemüse".

Da sie ausserdem das Tier samt dessen Zähnen, Krallen und Fell verzehren, leiden weder wildlebende Hunde noch wilde Katzen unter Ballaststoffmangel.

Viele Hunde lieben auch Fallobst und fressen mit Begeisterung weiche Birnen, Äpfel, Pflaumen, Aprikosen oder Kirschen. Wenn die Früchte entsprechend niedrig hängen, pflücken sich manche Hunde ihr tägliches Obst eigenständig. Ab und zu hört man auch – sehr zum Unmut des entsprechenden Gärtners – von Katzen, die im Garten gerne Erdbeeren oder andere Beeren ernten und diese genussvoll verspeisen.

Wenn Katzen gemeinsam mit Hunden im selben Haushalt leben und den deutlich weniger wählerischen Hund beim Obst- und Gemüsemahl beobachten, dann kommt es nicht selten vor, dass sie ebenfalls Obst und Gemüse verlangen und dieses dann auch fressen.

Hunde graben sich in freier Wildbahn überdies gelegentlich Wurzeln aus und fressen diese. Gras wird ebenfalls regelmässig verzehrt – sowohl von Hunden als auch von Katzen.

Gras jedoch wird weder vom einen noch vom andern in erhöhtem Mass verdaut und dient lediglich als Verdauungshilfe bzw. Mittel zur Magen-Darm-Reinigung, da es einerseits die Verdauung (Magensaftproduktion) fördern kann, andererseits auch – wenn nötig – das Erbrechen erleichtern soll.

Wohnungskatzen sollten daher stets Zugang zu Gras haben. Säen Sie dieses in Schalen oder Töpfe und stellen es – sobald es 10 bis 15 cm hoch ist – in Reichweite Ihrer Katze. Wenn angeleinte Hunde während des Spaziergangs Gras fressen möchten, dann werden sie keinesfalls weiter gezogen, sondern dürfen in aller Ruhe ihr Gras zupfen, bis sie genug haben.

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Wie viel Obst und Gemüse für Ihre Katze?

Nun stellt sich zunächst die Frage, welchen Anteil Obst und Gemüse in der Hunde- bzw. Katzenernährung haben sollte. Wenn wir uns auch hier wieder die Natur zum Vorbild nehmen, dann zeigt sich, dass die natürliche Ernährung von Katzen höchstens fünf Prozent pflanzliche Bestandteile aufweist – und zwar deshalb, weil der Inhalt des Mäusemagens höchstens fünf Prozent von der Gesamtmaus ausmacht.

Kein Getreide für Katzen

Die Katze begibt sich also – bis auf die Beerenpflücker, die aber echte Ausnahmen darstellen – nicht auf die Suche nach Obst oder gar Gemüse, geschweige denn nach Getreide. Ihre einzige pflanzliche Nahrungsquelle ist der Mageninhalt ihrer Beutetiere.

Herkömmliches Katzenfutter ist infolgedessen alles andere als artgerecht, da dieses – besonders Trockenfutter – aus 50, 60 oder noch mehr Prozent pflanzlichen Anteilen besteht und diese Anteile dann auch noch aus Getreide zusammengestellt sind.

Getreide ass die Katze im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte jedoch noch nie und gehört daher auch nicht ins Katzenfutter – zumindest nicht in den genannten Mengen.

Ballaststoffe für Katzen

Katzen sind also im Grunde reine Fleischfresser. Wenn Sie nun aber die Mahlzeiten Ihrer Katze selbst zusammenstellen und ihr täglich eine Hähnchenbrust oder ein Steak vorlegen, dann fehlt Ihrer Katze dennoch eine ganze Menge. Fleischfresser zu sein, bedeutet nämlich nicht, ausschliesslich von Muskelfleisch zu leben. Im Gegenteil.

Betrachtet man sich eine Maus, dann besteht diese aus nicht so sehr viel reinem Muskelfleisch (nur ca. 50 Prozent). Knochen, Innereien (inkl. Mageninhalt), Blut, Haut und Fell stellen da einen mindestens ebenso grossen Anteil dar.

Aus diesem Grunde gehören auch alle diese Komponenten zu einer gesunden und natürlichen Katzenernährung. Knochen (z. B. in Form von Hühnchenklein, das durch den Fleischwolf gelassen wird) und Innereien (Leber, Herz etc.) lassen sich recht leicht organisieren, aber woher das Fell und den Mageninhalt nehmen?

Beides – sowohl Fell als auch Mageninhalt – versorgt die Katze mit Ballaststoffen, aber kaum mit Nährstoffen, da sie weder das eine noch das andere massgeblich verdauen kann. Wichtig sind diese Ballaststoffe dennoch und gehören zwingend zu einer artgerechten Ernährung.

Ohne Ballaststoffe würde die Katze an Verdauungsproblemen leiden und eine nicht artgerechte Ernährung würde über kurz oder lang zu den unterschiedlichsten Gesundheitsbeschwerden führen.

Ihre Katze benötigt also etwa 5 bis allerhöchstens 10 Prozent Gemüse oder andere Ballaststoffe in ihrer Ernährung. Welche Gemüse das sein können bzw. welcher Art die Ballaststoffe sein sollten, erfahren Sie gleich.

Wie viel Obst und Gemüse für Ihren Hund?

Beim Hund sieht die Situation etwas anders aus. Wie schon beschrieben, isst er sehr gerne von sich aus Obst und nicht selten auch gerne Gemüse wie Möhren, Süsskartoffeln und sogar Radieschen. Er ist nicht wie die Katze auf eine fast ausschliesslich tierische Ernährung angewiesen, sondern kann bis zu 30 Prozent Obst und Gemüse erhalten.

Allerdings sollte der Gemüseanteil wesentlich höher sein als der Obstanteil. Ein Verhältnis von 1 : 3 (Obst : Gemüse) wäre ideal. Doch welche Obst- und Gemüsesorten eignen sich für den Hund besonders gut und welche sollten ihm nicht oder nicht so häufig gegeben werden?

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Welches Obst und Gemüse für Hund und Katze?

1. Karotten

Wenn Tierhalter ihren Tieren Gemüse geben, dann sind es meist Karotten. Das liegt einerseits daran, dass sie leicht zubereitet werden können und andererseits an ihrem Geschmack, der nicht nur den allermeisten Hunden, sondern auch vielen Katzen zusagt.

Karotten können entweder roh (auf der Gemüsereibe so fein wie möglich gerieben) oder gedämpft (und anschliessend püriert) unter die übrigen Futterzutaten gemischt werden. Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze Karotten auch gerne pur mag, können Sie ihm oder ihr auch eine Karotte zwischendurch zum Knabbern geben.

Manche Hunde fressen Karotten auch gerne roh. Bei Katzen wird es eher die gedämpfte Möhre sein, die beachtet wird.

Karotten sind bekanntlich reich an Beta-Carotin. Gerade wenn sie fein gerieben oder püriert sowie in Begleitung von fetthaltigem Fleisch gefüttert werden, können auch von Fleischfressern Teile des Beta-Carotins resorbiert werden.

Das starke Zerkleinern bricht die Zellwände des Gemüses auf (was die Bioverfügbarkeit der Vitalstoffe erhöht). Die Gegenwart des Fettes erhöht zudem die Resorption des fettlöslichen Carotins.

Carotin fördert auch bei Hund und Katze – genau wie beim Menschen – die Augengesundheit und Sehkraft. Als starkes Antioxidans hilft das Beta-Carotin ausserdem dabei, gefährliche freie Radikale zu bekämpfen, bevor diese oxidative Schäden im Körper verursachen können.

Karotten enthalten überdies Falcarinol, eine bioaktive Verbindung, die der Entstehung von Krebs präventiv entgegenwirken kann, was schon im Jahr 2005 in einer Studie gezeigt wurde. Kein Wunder tritt in jenen Landstrichen, in denen viele Karotten gegessen werden, Krebs seltener auf als dort, wo man Karotten eher meidet.

2. Zucchini und andere Kürbisarten

Ähnlich wie Karotten verfügen auch Zucchini und Kürbis über einen Geschmack, der den meisten Hunden genehm ist. Unter gewolftes* Fleisch mit Knochen gemischt mögen auch viele Katzen fein pürierte Zucchini oder gemixten Kürbis. Beides kann roh oder gedämpft gegeben werden.

Kürbisse liefern wie Karotten viel Beta-Carotin. Kürbiskerne hingegen – die Hunden fein gemahlen in kleinen Mengen (je nach Grösse des Hundes ½ TL – 1 EL pro Tag) gegeben werden – können sich äusserst positiv auf eine Blasenschwäche sowie auf Prostatavergrösserungen auswirken. Genauso gilt die regelmässige Gabe von fein gemahlenen Kürbiskernen (zumindest bei Hunden) als Bestandteil einer natürlichen Wurmprophylaxe.

*Gewolftes Fleisch mit Knochen = Fleisch mit Knochen z. B. Hühnchenklein, das durch den Fleischwolf gelassen wurde

3. Brokkoli

Brokkoli gehört zu den Kohlgemüsen und wird in vielen Büchern über Hunde- und Katzenernährung nicht empfohlen, da er blähend wirken soll. Für seinen Rohverzehr mag das zutreffen.

Leicht gedämpft und anschliessend püriert wird er jedoch von den meisten Hunden und auch vielen Katzen (wenn in der richtigen kleinen Dosierung gegeben) ganz wunderbar vertragen. Auf diese Weise gelangen auch unsere Haustiere in den Genuss all der vorteilhaften sekundären Pflanzenstoffe des Brokkolis.

Broccoli enthält beispielsweise Sulforaphan, ein Stoff, der die Produktion von krebshemmenden und radikalbekämpfenden Enzymen anregt. Gleichzeitig wirkt Sulforaphan auch direkt tödlich auf Krebszellen, während gesunde Zellen gestärkt werden.

Im Tierversuch hat Sulforaphan sogar gezeigt, dass manche Chemotherapeutika, die gegen aggressive Tumore eingesetzt werden und oft nach dem ersten Chemo-Durchgang an Wirkung verlieren, ihre Wirkung behalten, wenn sie gemeinsam mit Sulforaphan verabreicht werden.

Zusätzlich hemmt Sulforaphan jene Enzyme, die an der Entstehung von Arthritis beteiligt sind, so dass Brokkoli für Hunde und Katzen mit Gelenkbeschwerden regelmässig auf dem Speiseplan stehen sollte.

Auch Indol-3-Carbinol steckt im Brokkoli – ein weiterer sekundärer Pflanzenstoff. Er wird im Körper zu Diindolylmethan umgebaut und kann in dieser Form ebenfalls Krebs bekämpfen. Beide Substanzen stehen aufgrund ihrer beeindruckenden gesundheitlichen Auswirkungen bereits seit einiger Zeit im Zentrum wissenschaftlicher Studien.

4. Grüne Blattgemüse, Wildpflanzen und Gräser

Bei dieser Gemüsegruppe handelt es sich um jene, die der artgerechten und natürlichen Gemüse- und Ballaststoffversorgung von Hunden am nächsten kommt, da sie die Hauptnahrungsquelle ihrer bevorzugten Beutetiere (Kaninchen, Rehe etc.) darstellt und daher in deren Mägen vorzufinden ist.

Auch Mäuse essen gerne frisches Blattgrün, darüber hinaus aber auch kleine Grassamen, Nüsschen und Wildbeeren.

Um also nun den Mageninhalt von Beutetieren zu imitieren, können Wildpflanzen und kleine Mengen Gräser gesammelt werden. Man püriert das Grünzeug mit etwas Wasser im Mixer oder hackt es sehr fein z. B. mit dem Wiegemesser und gibt es jetzt zu den Hunde- bzw. Katzenmahlzeiten.

Natürlich sollte man nur solche Wildpflanzen sammeln, die man als essbar kennt, wie z. B. Löwenzahn, Giersch, Vogelmiere, Klee, Lattich, Ferkelkraut, Hainsalat, Hirtentäschelkraut etc.

Und wenn man schon beim Wildpflanzenpflücken ist, dann erntet man das Grünzeug natürlich nicht nur für den lieben Vierbeiner, sondern für sich selbst gleich mit und schneidet das grüne Superfood in den Salat oder macht daraus einen grünen Smoothie.

A propos grüner Smoothie! Viele Hunde lieben grüne Smoothies! Wenn das auch bei Ihrem Hund oder bei Ihrer Katze der Fall ist, dann können Sie sich die Arbeit für das Extra-Futter in der Küche sparen. Sie bereiten einfach einen grünen Smoothie für die ganze Familie einschl.

Hund und Katze zu. Sollte Ihr Hund oder Ihre Katze grüne Smoothies weitgehend ignorieren, dann mischen Sie davon einfach – je nach Grösse des Hundes/der Katze – etwas unter sein Futter. Achten Sie jedoch auf möglichst obstarme und grünzeugreiche Smoothies.

Als Alternative zu Wildpflanzen können grüne Kulturblattgemüse verwendet werden. In Frage kommen alle Blattsalate (Romana, Kopfsalat, Endivien, Pflücksalate, Feldsalat etc.), ab und zu etwas Spinat, einige Sellerieblättchen oder etwas Kresse. Gerade letzteres ist für etliche Katzen ein echtes Highlight und wird gerne gefressen.

Alle Blatt- oder Wildgemüse liefern eine unglaubliche Anzahl an sekundären Pflanzenstoffen, Vitalstoffen, Spurenelementen sowie entgiftendes und blutreinigendes Chlorophyll, wovon natürlich nicht nur der Mensch, sondern – wenn das Grün fein püriert wurde – Hund und Katze ebenso profitieren.

Grünes Blattgemüse und Wildpflanzen sollten roh und nicht gekocht verwendet werden. Für jene Tage, in denen in Ihrem Kühlschrank Ebbe herrscht und Sie auch keine Lust haben, frisches Grün in Wald und Flur zu sammeln, bieten sich Grünpulver an, wie z. B. Weizengraspulver, Gerstengraspulver, Alfalfapulver oder auch einmal eine kleine Menge Brennnesselsamen.

5. Sprossen

Eine weitere vitalstoffreiche Gemüse-Zutat für Hunde und Katzen sind selbst gezogene Sprossen. Hülsenfrüchte kommen hier nicht in Frage, da sie für Hunde und Katzen zu schwer verdaulich sind und zu Blähungen führen würden und manche Sorten ausserdem – zumindest in roher Form – giftig sind.

Geeignet sind jedoch u. a. Sprossen aus den folgenden Samen: Alfalfa, Sesam, Sonnenblumenkerne, Getreide, Kresse und Buchweizen. Alfalfasprossen dürfen erst – genau wie bei Menschen – nach dem 8. Keimtag verzehrt werden, weil dann der bedenkliche Stoff Canavanin abgebaut ist.

Sprossen werden am besten gemeinsam mit anderem Gemüse zusammen püriert, wobei der Sprossenanteil eher gering bemessen bleiben sollte.

6. Sesam, Sonnenblumenkerne und Nüsse

Auch ungekeimte Kerne wie z. B. Sesam, Sonnenblumenkerne, die weiter oben genannten Kürbiskerne oder auch Nüsse wie Haselnüsse können in kleinen Mengen (löffelchenweise) und fein gemahlen (Sesam auch ganz als Ballaststoff) dem Hunde- oder Katzenfutter beigegeben werden. Sie liefern wertvolle Fettsäuren, Vitamin E sowie natürlich die wichtigen Ballaststoffe.

An Früchten kann man Hunden und Katzen theoretisch alles geben. Eine Ausnahme haben wir weiter unten aufgeführt (unter "Welche Früchte und Gemüse sind für Hund und Katze tabu?").

Bananen werden meist gerne gegessen, auch von manchen Katzen. Hunde lieben oft Äpfel, weiche Birnen, Feigen, Mangos, Pflaumen, Nektarinen und Mandarinen.

Doch würden wir davon abraten, Früchte ins Futter zu mischen. Gemüse sind deutlich faser- und mineralstoffreicher und gleichzeitig zuckerärmer. Früchte sollten stattdessen als Leckerchen zwischendurch angeboten werden. Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze das Obst nimmt, ist das okay, wenn er bzw. sie keine Früchte möchte, dann ist das auch in Ordnung und wird keine Mangelerscheinungen nach sich ziehen.

Es sind also keine Kraftakte nötig (es müssen beispielsweise keine Baby-Obstgläschen gekauft werden), um Hunde oder Katzen zum Obstverzehr zu bewegen.

Auch das Verfüttern von Fruchtquark oder Fruchtjoghurt ist völlig überflüssig, wenn nicht gar schädlich, da einerseits erwachsene Tiere keine Milchprodukte benötigen (schon gar nicht von der Kuh) und andererseits herkömmliche Milchprodukte meist nicht nur aus Milch und Früchten bestehen, sondern noch eine weitere Vielzahl synthetischer Lebensmittelzusätze enthalten, mit denen wir unsere Haustiere nicht belasten sollten.

8. Zwiebeln und andere Lauchgewächse – Giftig oder gesund?

Vor Zwiebeln und Lauchgewächsen einschl. Schnittlauch, Lauch und Knoblauch wird von wissenschaftlich orientierter Seite oft gewarnt – zumindest was die Hunde- und Katzenernährung angeht. Zwiebeln – so heisst es (z. B. auf Tierarztseiten) – seien für Hunde und Katzen hochgiftig, da sie ein Sulfid enthielten, das bei den Tieren zu einer tödlichen Form der Blutarmut führen könne.

Daher müsse man es unter allen Umständen vermeiden, dem Hund oder der Katze Zwiebeln zu geben – und zwar ganz gleich in welcher Form, da sowohl frische als auch getrocknete und genauso gekochte Zwiebeln diese Wirkung hätten.

Möglicherweise wundert sich jetzt der eine oder andere Tierhalter, der seinen Hunden seit Jahrzehnten immer mal wieder etwas Knoblauch oder auch mal etwas Zwiebel oder Lauch in die Mahlzeit gemischt hat und sich die Vierbeiner nach wie vor und über Generationen hinweg bester Gesundheit erfreuen.

Ja, in volksheilkundlicher Literatur wird oft sogar zu diesem Vorgehen geraten, da insbesondere Knoblauch Parasiten – sowohl äusserliche (Zecke, Floh & Co.) als auch innerliche (Würmer) – abhalten soll.

Wie sieht es nun wirklich aus? Sind Zwiebeln und Knoblauch für Hunde und Katzen giftig oder nicht? Schon im Jahr 1931 experimentierte man auf diesem Gebiet und verabreichte Versuchshunden Zwiebeln.

Sie entwickelten daraufhin eine Blutarmut, woraufhin die Studie den Titel "Anemia of Dogs Produced By Feeding of the Whole Onions and of Onion Fractions" (Anämie bei Hunden durch das Verfüttern ganzer Zwiebeln und Zwiebelsaft) erhielt und im American Journal of the Medical Sciences veröffentlicht wurde.

Wie so oft in der Forschung konnte man es dabei nicht belassen. Stattdessen wurde der Versuch ständig wiederholt, was natürlich immer wieder neue Hundeopfer forderte. Alle Studien – ob 1985 oder 2008 durchgeführt – führten zu demselben Ergebnis: Zwiebeln sind giftig und führen bei Hunden zu Blutarmut.

Vielleicht fragt sich der eine oder andere unter Ihnen jetzt, welche Zwiebelmenge die Laborhunde denn erhalten hatten. Und siehe da: Im Versuch von 1931 gab man den Hunden 15 Gramm Zwiebel oder die entsprechende Menge Zwiebelsaft pro Kilogramm Körpergewicht. In der Studie von 2008 waren es gar 30 Gramm Zwiebel pro Kilogramm Körpergewicht.

Ein Hund mit einem Gewicht von 25 Kilogramm erhielt demnach im ersten Versuch 375 Gramm Zwiebeln – das sind 3 mittelgrosse Zwiebeln – PRO TAG. Im aktuelleren Versuch erhielt er die doppelte Menge, nämlich ein Dreiviertel Kilogramm Zwiebeln – ebenfalls pro Tag.

Oder nehmen wir an, Sie hätten einen kleinen Hund von 5 Kilogramm Körpergewicht. Seine Gesamtfuttermenge pro Tag beträgt etwa 100 Gramm (natürlich abhängig vom Futter, der Aktivität des Hundes etc.). Ihm müssten Sie 75 bis 150 Gramm Zwiebeln geben, um die giftige Dosis aus den genannten Versuchen zu erreichen. Sie müssten Ihrem Hund also nur noch Zwiebeln geben, kein Fleisch, keine Knochen, kein Gemüse, nichts.

Um zu erkennen, dass eine Nahrung, die zu 50, 75 oder gar 100 Prozent aus Zwiebeln besteht, für den Hund ungünstig ist, brauchen wir aber keine Studien, da kein Mensch seinen Hund oder seine Katze ausschliesslich von Zwiebeln ernähren würde.

Wenn also die Hundeernährung – je nach Grösse des Hundes – z. B. kurweise mit einem Löffelchen gehackte Zwiebel oder ¼ bis ½ Knoblauchzehe ergänzt wird, dann ist das nicht nur unbedenklich, sondern – unserer Ansicht nach – sogar sehr gesund.

9. Macadamia-Nüsse – Ungesund?

Ähnlich verhält es sich mit der Warnung vor Macadamianüssen. Auch diese sollen für Hunde giftig sein. In der betreffenden Studie wurde Hunden einmalig mit 20 Gramm Macadamianüssen pro Kilogramm Körpergewicht zwangsernährt. Die Hunde entwickelten Fieber, versuchten zu brechen und konnten sich aufgrund von Schwächeanfällen nicht mehr erheben.

Die den Hunden aufgezwungene Menge an Nüssen entspricht wiederum nahezu einer Tagesgesamtmahlzeit, also einer Menge, die kein Mensch jemals seinem Hund oder seiner Katze geben würde – von den hohen Kosten dieser besonders teuren Nüsse ganz zu schweigen.

Sollte Ihr Hund also einmal eine oder zwei Macadamianüsse naschen, verfallen Sie bitte nicht in Panik! Es wird ihm NICHTS geschehen. Selbst die armen Versuchshunde erholten sich sowohl mit als auch ohne tierärztliche Behandlung wieder vollständig.

Welche Früchte und Gemüse sind für Hund und Katze tabu?

In Wirklichkeit gibt es sehr wenige Früchte und Gemüse, die Hunde und Katzen auf keinen Fall bekommen sollten. Meist handelt es sich um solche Früchte und Gemüse, die auch für Menschen nicht bekömmlich sind.

So würden Sie sicher nie auf die Idee kommen, Ihrem Hund oder Ihrer Katze rohe Bohnen zu geben. Auch Sprossen aus rohen Bohnenkernen sind gefährlich. Rohe Kartoffeln sollten ebenso wenig in den Futternapf gelangen wie grüne Tomaten oder rohe Auberginen.

Trauben und Rosinen sollten Hunden nicht gegeben werden, da diese aus unerfindlichen Gründen zu akutem Nierenversagen führen könnten, bei manchen Hunden schon in kleineren Mengen. Zur Höhe der kritischen Dosen liegen uns derzeit keine Informationen vor. Vorsichtshalber würden wir daher Trauben und Rosinen nicht füttern. Es besteht aber höchstwahrscheinlich keine Gefahr, wenn Ihr Hund oder Ihre Katze im Garten die eine oder andere Traube stibitzt.

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Verdauung ⟩ Probiotika & Kuren

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Xylit und Schokolade – Nicht für Hund und Katze!

Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch darauf hinweisen, dass Xylitol sowie Kakao (und damit Schokolade in jeder Form) für Hunde und Katzen nicht geeignet sind – auch nicht in kleinen Mengen.

Xylitol ist ein Zuckeraustauschstoff, der beim Menschen – besonders in Form von Mundspülungen – sehr vorteilhafte Auswirkungen auf die Zahngesundheit haben kann. Auch in Form von Zuckerersatz weist das Xylitol beim Menschen kaum Nachteile auf.

Für Hunde jedoch ist Xylitol tatsächlich lebensbedrohlich und zwar schon in kleinen Mengen. Bei Mengen von über 0,1 Gramm Xylitol pro Kilogramm Körpergewicht entwickeln Hunde Unterzuckersymptome und bei Dosen von mehr als 0,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht besteht die Gefahr eines akuten Leberversagens.

Während die Unterzuckersache mit Glucosegaben kontrolliert werden kann, sind die Aussichten bei Leberversagen nicht sehr rosig.

Kakao enthält das Alkaloid Theobromin – und zwar in Mengen von etwa 1,2 Prozent. In einer Tasse selbst gemachtem Trinkkakao aus 5 Gramm reinem Kakao befinden sich somit 60 Milligramm Theobromin, was für eine Katze oder einen kleinen Hund schon problematisch werden könnte.

So weiss man, dass Hunde bereits ab 16 Milligramm Theobromin pro Kilogramm Körpergewicht Vergiftungserscheinungen zeigen können und spätestens ab 300 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht sterben.

Während es nun sehr unwahrscheinlich ist, dass Menschen ihre Hunde oder Katzen ausschliesslich mit Zwiebeln ernähren, kommt es nun leider durchaus vor, dass Haustiere – etwa zu ihrem Geburtstag – Schokoladenplätzchen en masse erhalten.

Auch so manch Schosshund wird gerne mit Süsskram gemästet und irgendwann ist die bedenkliche Dosis erreicht – falls der Hund nicht vorher an Überfettung erkrankt. Problematisch sind überdies Süssigkeiten, die für das Tier leicht zugänglich herumliegen.

Achten Sie also darauf, Xylitol oder mit Xylitol gesüsste Lebensmittel sowie kakaohaltige Produkte so aufzubewahren, dass Ihr Haustier gar nicht erst in Versuchung gerät, davon zu naschen.

Oft ist es jedoch so, dass Hunde und Katzen, die ausschliesslich naturbelassene und gesunde Lebensmittel erhalten, Ungesundes und potentiell Gefährliches instinktiv gar nicht erst anrühren. Verwöhnen Sie Ihren Hund und Ihre Katze also lieber regelmässig mit Früchten und Gemüse anstatt mit fragwürdigen Naschereien und sorgen Sie dafür, dass sich auch Familienangehörige und Freunde daran halten.

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Anonym schrieb am 02.09.2017

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin begeisterte Leserin Ihrer Seiten und schlage bei vielen Problemen hier nach. Nun habe ich auch einen Artikel über Ernährung von Hunden gefunden. Unser Hund verträgt rohes Fleisch schlecht und ich weiß nicht was ich tun soll. Kennen Sie einen guten Tierarzt oder Heilpraktiker oder Ernährungsexperten für Hunde, an den ich mich wenden kann (eventuell auch telefonisch)? Ich wüde so gerne barfen, weiß aber nicht, wie ich das wegen der Allergien meines Hundes machen soll. Ich bin schon ziemlich ratlos und wäre Ihnen sehr dankbar für einen Tipp. Liebe Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Wenn Ihr Hund rohes Fleisch nicht verträgt, dann ist das Barfen für ihn u. U. auch nicht das Richtige. Es gibt inzwischen sehr hochwertiges Fertigfutter (z. B. Wolfsblut, Wolf of Wilderness, Terra Canis o. ä.) oder auch vegetarisches/veganes Futter, so dass es darunter für Ihren Hund sicher ein passendes Futter geben wird. Natürlich könnten Sie seine Mahlzeiten - wenn Lust und Zeit vorhanden ist - selbst zubereiten.

Am besten wäre es, wenn Sie sich dazu an einen Ernährungsberater für Hunde wenden würden. Dieser sollte dann aber natürlich nicht ausschliesslich und in jedem Fall Barf empfehlen, sondern ganz individuell für jeden Hund das optimale Futter herausfinden können. Vielleicht wenden Sie sich zunächst an Hundeernährungsexpertin Heidi Herrmann.

Selbst wenn sie selbst keine Zeit haben sollte, kann sie Ihnen sicher einen ihrer ehemaligen Auszubildenden empfehlen, da sie auch Hundeernährungsberater ausbildet.

Alles Gute für Sie - und natürlich auch für Ihren Vierbeiner :-)

Zentrum der Gesundheit

  • Morten K-L.et al. "Inhibitory Effects of Feeding with Carrots or (-)-Falcarinol on Development of Azoxymethane-Induced Preneoplastic Lesions in the Rat Colon." Journal of Agricultural and Food Chemistry, 2005 (Hemmende Wirkung der Fütterung mit Karotten oder Falcarinol auf die Entwicklung von Azoxymethan-induzierte preneoplastische Läsionen im Rattendarm) (Quelle als PDF)
  • Gruzhit O. et al. "Anemia of Dogs Produced By Feeding of the Whole Onions and of Onion Fractions." Medical Sciences, Juni 1931, (Anämie bei Hunden durch das Verfüttern ganzer Zwiebeln und Zwiebelsaft) (Quelle als PDF)
  • Harvey JW. et al. "Anemia of Dogs Produced By Feeding of the Whole Onions and of Onion Fractions." Veterinary Pathology, Juli 1985, (Experimentelle Zwiebel-induzierte hämolytische Anämie bei Hunden) (Quelle als PDF)
  • Tang X. et al. "An experimental study of hemolysis induced by onion (Allium cepa) poisoning in dogs." Journal of Veterinary Pharmacology and Therapeutics, April 2008, (Eine experimentelle Studie zu einer von einer Zwiebelvergiftung verursachten Hämolyse bei Hunden) (Quelle als PDF)
  • Hansen SR. et al. "Weakness, tremors, and depression associated with macadamia nuts in dogs." Veterinary and Human Toxicology, Februar 2000, (Schwäche, Zittern und Depression in Verbindung mit Macadamia-Nüssen bei Hunden) (Quelle als PDF)
  • Eubig PA. et al. "Acute Renal Failure in Dogs After the Ingestion of Grapes or Raisins: A Retrospective Evaluation of 43 Dogs (1992–2002)." Journal of Veterinary Internal Medicine, September 2005, (Akutes Nierenversagen bei Hunden nach dem Verzehr von Trauben oder Rosinen: Eine retrospektive Auswertung von 43 Fallstudien (Hunden) (1992–2002)) (Quelle als PDF)
  • Piscitelli CM. et al. "Xylitol toxicity in dogs." Compendium on Continuing Education for the Practising Veterinarian, Februar 2010, (Toxizität von Xylit bei Hunden) (Quelle als PDF)

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Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

Ernährung Hund

Grundsätzlich gibt es natürlich viele verschiedene Meinungen darüber, was man dem 4-beiner füttern kann und was nicht, und natürlich bleibt es jedem selber überlassen, was er füttert und in welcher Qualität.

Schließlich gibt es auch bei jedem Hund eine Vorliebe und eine Abneigung für oder gegen ein bestimmtes Obst und Gemüse.

Ein paar grundsätzliche Worte sollte man allerdings doch darüber verlieren.

Die Hauptsache ist, Ihr Hund verträgt das gefütterte Obst und Gemüse gut und wenn er Selbiges nicht tut, dann füttern Sie es einfach nicht, auch wenn es auf der Liste der zu fütternden, gut verträglichen Sorten steht.

Niemand kennt Ihren Hund so gut wie Sie, und niemand beobachtet ihn so genau wie Sie. Also achten Sie einfach darauf, ob ihr Hund ggf. Blähungen hat nach einer bestimmten Gemüsesorte oder die Nase rümpft bei der Zugabe einer bestimmten Obstsorte.

Immer sollten Sie die Gemüse-und Obstmahlzeit pürieren oder leicht kochen, da nur so die enthaltenen Vitamine und Nährstoffe vom Hund aufgenommen werden können.

Hierbei sollte man anmerken, daß Rohkost immer eher verdauungsfördernd wirkt, gekochte Kost immer eher stopfend. Ist Ihr Hund gesund, spricht nichts dagegen den Brei generell roh zu füttern.

Gekochte Möhren wirken übrigens stopfend und können gut bei leichtem, nahrungsbedingtem Durchfall gegeben werden. Am besten mit rohem oder bei schwererem Durchfall auch mit gekochtem Geflügelfleisch. Vermeiden Sie in diesen Momenten die Beigabe von Kohlenhydraten, wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln. Sie belasten bei der Verdauung den eh schon strapazierten Magen-Darm-Trakt und haben (außer als Füllstoff) keinerlei Nutzen für die Ernährung Ihres Hundes.

Wichtig ist beim Füttern des Gemüse-Obstbreis, immer eine Fettquelle zuzugeben. Das kann ein Eßl. Öl genauso sein wie ein wenig Quark, Joghurt oder Ei, damit die fettlöslichen

Vitamine E,D,K und A ebenfalls aufgenommen werden können.

Auch sollte das Hauptgewicht des Breis zugunsten des Gemüses und nicht zugunsten des Obstanteils liegen.

Die einzigen Sorten, die Sie NICHT füttern sollten, weil der Nutzen gegenüber einem möglichen Schaden nicht aufzuwiegen ist, sind folgende:

-rohe Zwiebeln und Zwiebelgewächse

-grüne rohe Bohnen

Alles andere darf gegeben werden je nach Verlangen, Appetit oder Vorliebe, aber beachten Sie bitte auch hier daß Abwechslung in den Napf kommt, und daß Sie möglichst schadstofffreie Produkte verwenden (aus Bioland- oder Demeter-Anbau).

Auch sollten Sie Produkten den Vorzug geben, die aus regionalem Anbau stammen und die

reif -lieber sogar überreif- gegeben werden. Es empfiehlt sich übrigens immer, ein wenig Tiefkühlgemüse in der Truhe zu haben, auf das man gut bei Zeitmangel zurückgreifen kann. Zumal es inzwischen recht günstig div. Anbieter von Bio-Tiefkühlgemüse in jedem Supermarkt gibt. In Urlaubssituationen kann man übrigens auch gut auf Gläschennahrung (z. B.Hipp oder Alete) zurückgreifen.

Falls Sie ein paar Anregungen benötigen, bekommen Sie hier eine Liste der im allgemeinen gut verträglichen Gemüse- und Obstsorten.

-Brokkoli (bitte immer in Verbindung mit einem calcium-haltigen Produkt, wie Hüttenkäse,

Joghurt oder Eischale füttern.)

-Blattsalate jeglicher Art

-Spinat (bitte immer in Verbindung mit einem calcium-haltigen Produkt, wie Hüttenkäse, Joghurt

oder Eischale füttern.)

-Bohnen (niemals roh!!)

-rote Bete (bitte immer in Verbindung mit einem calcium-haltigen Produkt, wie Hüttenkäse,

Joghurt oder Eischale füttern.)

-Rucola/Rauke (nur in Bio-Qualität wegen des hohen Nitrat-Gehaltes)

-Banane (wird oft nicht sehr geschätzt, und sollte nie mit Honig parallel gefüttert werden)

-Zitrusfrüchte (werden selten gerne genommen)

So mancher Pürierstab hat sich in der Zwischenzeit bei der Zubereitung von so manch` hartem Gemüse bei uns verabschiedet.

Äußerst robust und hervorragend in der Handhabung hat sich allerdings ein Entsafter bei uns gemacht. Sie fügen nach dem Entsaften einfach den Trester wieder mit der Flüssigkeit zusammen und haben so schnell einen wunderbar pürierten, rohen Brei.

Sie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen sowie an Enzymen ( Bromelain bzw. Bromelin, das beim Aufspalten des Fleisch-Eiweiß hilft und die Fettverbrennung ankurbelt), die die Verdauung fördern, Entzündungen hemmen, den Blutdruck senken und Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden abbauen (Ursache für Arteriosklerose ) sowie Vitamin E , das als Schutz vor freien Radikalen dient. Auch bei Magenproblemen und Gelenlbeschwerden soll Ananas helfen. Bitte wegen des hohen Säuregehaltes nur überreif füttern und nicht zu oft!

Etwa 300 Biosubstanzen enthält ein Apfel. Darin finden sich z.B. Gerbstoffe, Pektin (senkt den Cholesterinspiegel), ätherische Öle, Vit. C, B, Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Natrium, andere Vitamine, Magnesium etc.

Hierbei empfiehlt es sich, Bio-Produkte aus der heimischen Region zu kaufen, da sie nicht so lange unterwegs waren und somit noch einen volleren Vitaminpegel aufweisen.

Die Frucht besteht zu 85 Prozent aus Wasser und sollte süß und sehr reif gefüttert werden.

Aprikosen enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente, u.a. Kalium und Eisen. Weiterhin Vitamine der B-Gruppe, Niacin, Folsäure, Beta-Karotin (wichtig für die Sehkraft, die Gesundheit der Haut und das Funktionieren des Stoffwechsels) und Lycopin. Aprikosen wirken blutbildend, harntreibend und wirken verdauungsfördernd. Bitte überreif und gut püriert füttern!

10 verschiedene Vitamine (vor allem B6), 18 Mineralstoffe und Spurenelemente, besonders Magnesium, Zink, Kalzium und Kalium. Außerdem Pantothensäure, Folsäure, und Frucht- und Traubenzucker. Bananen können vor Gastritis schützen, bessern Magengeschwüre und normalisieren zu hohes Cholesterin. Zuviel Banane kann stopfend wirken.

Auch finden sich in Bananen Phosphor sowie verschiedene Spurenelemente , wie etwa Selen. Sie normalisiert den Cholesterinspiegel und beugt Arterienverkalkung vor. Am besten reif füttern, wenn die Schale dunkelgelb mit braunen Flecken ist. Banane sollte nicht zusammen mit Honig gegeben werden, da diese Mischung nicht gut für die Zähne ist!

Birnen sind ein säurearmes Obst, enthalten aber etwa so viel Zucker wie Äpfel. Dadurch schmecken sie besonders süß und sind für säureempfindliche Tiere sehr bekömmlich. Außerdem sind sie reich an Karotin, Vit. C, 4 Vitaminen aus der B-Gruppe und viel Kalium. Weil sie zusätzlich gute Eisenwerte aufweisen, wirken sie der Blutarmut entgegen. Sie enthalten außerdem viel Kalium , das entwässert, ihr Phosphorgehalt stärkt das Nervensystem.Weiterhin wirken sie verdauungsfördernd (fördern die Peristaltik), schützen vor Übersäuerung und enthalten Kieselsäure (gut für den Allgemeinzustand).

Auch hier bitte überreife, aber nicht faulige Früchte verfüttern.

Der aus den Blättern bereitete Tee wird bei Magen-Darmkatarrhen verabreicht. Die Früchte wirken harntreibend . Man sagt ihnen eine allgemein blutreinigende und blutzuckersenkende Wirkung nach; außerdem sollen sie harn- und schweißtreibend wirken, die Leber entgiften, schleimlösende Eigenschaften haben und bei Durchfall helfen. Brombeeren sind eine gute Quelle für die Vitamine A und C, sie enthalten Kalium , Magnesium und Kupfer . Zahnfleischentzündungen können damit behandelt werden. Brombeeren fördern die Blutbildung und helfen bei Verdauungsschwäche und Fieber. Außerdem wird ihnen wegen dem hohen Gehalts an Ellagsäure eine krebshemmende Wirkung bescheinigt

Sie haben mehr Vitamin C als Zitrone und viele Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und Natrium. Erbeeren machen Appetit, fördern die Verdauung, stoppen Durchfall, beschleunigen die Wundheilung, helfen der Konzentrationsfähigkeit und machen schönes Fell. Außerdem helfen sie bei Arthrosen, da sie durch den hohen Phosphorgehalt entzündungshemmend wirken, stoppen Durchfall, das Eisen wirkt gegen Blutarmut (Anämie); sie erhöhen die Konzentration und mildern Arthrosen und arthritische Beschwerden. Der hohe Calcium-Gehalt stärkt beim Hund die Knochen und Zähne. Bitte nur vollreife oder überreife Früchte füttern.

Die Früchte enthalten sehr viel Karotin , Vitamin B6 , Magnesium sowie Vitamin C , Gerbstoffe, Eisen und Kalium. Sie färben aufgrund des enthaltenen Anthocyans beim Verzehr den Mund und die Zähne rot bis blau. Heidel beeren halten sich nicht allzu lange. Sie sollten im Kühlschrank aufbewahrt und bald verwertet werden. Beeren wie Blätter lassen sich heilkundlich gegen Durchfall verwenden (können Coli-Bakterien abtöten) und wirken fiebersenkend.

Himbeeren wurden von amerikanischen Ureinwohnern traditionell als Heilmittel (Gelenkschmerzen, Bauchbeschwerden) eingesetzt. Die in Himbeeren enthaltenen Anthocyanine und Ellagsäure werden neuerdings von Anbietern auch als potenzielle Wirkstoffe gegen Krebserkrankungen und "Freie (Sauerstoff) Radikale" propagiert; dafür sprechen Ergebnisse an Zellkulturen und Nagetieren, wie sie auch für andere sekundäre Pflanzenstoffe in großer Zahl erhoben wurden. Die Tatsache, daß synthetisch hergestellte Ellagsäure eine geringere Wirksamkeit zeigt, weist nach Ansicht einiger Autoren auf ein mögliches Zusammenspiel mit anderen Bestandteilen der Beeren hin. Trotz der quantitativ höchsten Konzentration unter allen Obst- und Gemüsesorten scheint die Ellagsäure-Menge allein jedoch auch in Himbeeren zu gering zu sein, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Es liegen keinerlei positive Studienergebnisse an menschlichen Probanden oder Patienten vor; bisher wurde noch kein Präparat als Arzneimittel zugelassen oder auch nur die Zulassung beantragt (außer als Nahrungsergänzungsmittel). In den USA wurde dennoch bereits ein einschlägiges Patent beantragt.

Weiterhin entgiften sie die Leber, festigen die Blutgefäße, helfen der Darmschleimhaut sich zu regenerieren, und helfen bei Blasenschwäche und Übelkeit.

Sie enthalten viel Kalium, Calzium, Eisen, Magnesium, Kieselsäure Vit. C, Karotin Vit. B1, B2 , B3 und unterstützen gut beim Aufbau von Knochen, Zähnen und Blut. Vor allem sollten reife dunkle Früchte gefüttert werden. Ein halbes Pfund Kirschen täglich kann beim Menschen den Harnsäurespiegel senken und vor Gicht schützen. Außerdem sollen die in den Kirschen enthaltenen Stoffe für ein schönes Fell und eine gesunde Haut sorgen und Entzündungen hemmen. Die süßen Früchtchen werden zudem in der Naturmedizin als Mittel gegen Parodontose und Arthritis genutzt.

Kiwis enthalten je 100 g Frucht etwa 80 mg Vitamin C (3 mal mehr als Zitrusfrüchte). Sie enthalten außerdem ein eiweißlösendes Enzym ( Actinidin ), das jedoch beim Kochen zerstört wird. Rohe Kiwis vertragen sich daher nicht mit Milchprodukten ; die Speise wird nach wenigen Minuten bitter, wenn die Früchte roh hinzugefügt werden, weil das Enzym in der Frucht das Milcheiweiß zersetzt. Abhilfe schafft kurzes Dünsten mit etwas Zucker und Wasser oder Saft . Andererseits sind rohe Kiwis ein guter Nachtisch für eiweißreiche Speisen, da das Enzym die Verdauung der Eiweiße erleichtert. Sie kräftigen das Immunsystem, festigen die Blutgefäße, das Bindegewebe und regen die Muskeltätigkeit an. Sie sind blutreinigend, harntreibend und abwehrstärkend. Vorsicht bei Hunden mit Magenproblemen. Der hohe Säuregehalt kann da Probleme bereiten! Bitte nur überreife Früchte verwenden!

Reichlich Vit. A,B,C, Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen, Beta-Karotine, Natrium und Zink. Pfirsiche und Nektarinen reinigen das Blut und die Nieren und entwässern damit den Körper. Sie sind gut für Haarkleid und Augen, und Karotine und Flavone beugen Krebserkrankungen vor!

Neben Karotin, Vit. B1 und B2 enthalten sie viel Eisen, Kupfer, Zink, Kalium und Calzium.Sie fördert die Verdauung, erleichtert den Abtransport von Schlacken und Giftstoffen aus dem Darm, senkt Fieber, und fördert den Speichelfluß. In der Humanmedizin gilt sie wegen Ihrer Salzarmut als gut geeignet für Nieren-,Leber-,Rheuma- und Gichtkranke. Die Haut enthält viel Cellulose, was bei übermäßigem Verzehr schnell Gärprozesse und Blähungen hervorrufen kann. Bitte nur sehr reife und süße Früchte füttern.

Blumenkohl kann roh oder gekocht gefüttert werden. Er ist leichter verdaulich wenn er gekocht gegeben wird, und reich an Vitamin C und Mineralstoffen .

Broccoli ist besonders reich an Mineralstoffen wie Kalium , Kalzium , Phosphor , Eisen , Zink , Natrium und Vitaminen wie B1 , B2 , B6 , E und besonders Ascorbinsäure (Vitamin C) und Carotin (Provitamin A).

Weiter enthält er zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe ( Flavonoide , Indole , Isothiocynate und andere). Für den Inhaltsstoff Sulforaphan (SUL, 1-Isothiocyanat-4-(methylsulphinyl)butan) konnte in verschiedenen Studien in Zellkulturen und Tierversuchen krebshemmende Wirkung nachgewiesen werden. Bisher ist allerdings noch nicht geklärt, ob die dafür notwendige Menge durch die tägliche Nahrungsaufnahme gedeckt werden kann.

An der Universität Saskatchewan ( Kanada ), konnte der Nachweis erbracht werden, dass gewisse Inhaltsstoffe des Broccolis auch vor Arteriosklerose und Bluthochdruck schützen.

Brokkoli sollte (genau wie Spinat und Rote Bete) wegen seines hohen Oxalsäuregehalts, der Calcium im Körper bindet, immer mit einem Milchprodukt zusammen gegeben werden. Dabei sollte man Milchprodukte mit einem niedrigen Milchzuckergehalt, wie z.B. Hüttenkäse bevorzugen.

Fenchel enthält ätherisches Öl , Kieselsäure , Mineralsalze , Stärke , Folsäure,Eisen, Magnesium, Kalium und Calscium, Vitamin A , B , C und E. Der Vitamin-C-Gehalt der frischen Pflanze (Blätter) pro 100 g Frischegewicht beträgt 247,3 mg. Fenchel wirkt aufgrund der ätherischen Öle Schleim lösend, entkrampfend und harntreibend.Fenchel sollte sparsam verwendet werden, da er aufgrund seines starken Eigenaromas nicht sonderlich geschätzt wird.

Sie enthalten viel Kalium und Calcium, das schlaffördernde Melatonin und ein insulinartiges Hormon. Gerade bei Gurken sollte man auf Bio-Ware zurückgreifen, da die meisten wichtigen Stoffe unter der Schale sitzen, und die Gurke am besten ungeschält gefüttert werden sollte.

Kürbisse enthalten reichlich Vitamine der Gruppen A, C, D und E. Darüberhinaus enthält das Fruchtfleisch der Kürbisse Kalium , Kalzium und Zink . Kürbisse stärken das Immunsystem, fördern die Verdauung und hemmen Entzündungen im Körper .

Sie sind reich an Ballaststoffen , Mineralstoffen (besonders Selen ) und fettlöslichem ß- Carotin , der Vorstufe von Retinol (Vitamin A). Sie enthalten bis zu 6 % Zucker und außerdem Folsäure, Magnesium, Calcium, Phosphor und Pektin. Ihr charakteristisches Aroma verdanken sie bestimmten ätherischen Ölen . 100g Speisekarotten enthalten durchschnittlich 6mg ß- Carotin .

Neben Vitaminen und Mineralstoffen , beispielsweise Vitamin C , Vitamine des B-Komplexes, Betacarotin , Folsäure und Kalium , Calcium sowie Eisen , sind in Kohlgemüsen reichlich Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Sie unterstützen die natürlichen Abwehrfunktionen des Immunsystems unseres Organismus . Sie können helfen, das Risiko für Krebserkrankungen zu senken.

Im Kohlgemüse sind besonders reichhaltig Glucosinolate vorhanden. Mit Ballaststoffen und weiteren Inhaltsstoffen können sie unter anderem einer Bildung von Magengeschwüren vorbeugen. Weiterhin kann der Verzehr von Pflanzen aus der Kohlfamilie dabei helfen, den Cholesterin – und Blutzuckerspiegel günstig zu beeinflussen und die Verdauung auf natürliche Weise zu regulieren.

Enthält sehr viel Vitamine und Mineralstoffe sowie Calzium und Vit.C im Überschuß. Der hohe Vit.A + E Konzentration, die als Zellschutz gegen Krebs wirken, und Vit. B12 (sowie allen anderen B-Vitaminen) machen das Gemüse so gesund! Leider hat Grünkohl, wie alle anderen Kohlarten, leicht eine blähende Wirkung. Er sollte deshalb nicht zu oft und am besten leicht gekocht und püriert gegeben werden. Ein idealer Fitmacher in der dunklen Jahreszeit!

Kohlrabi ist sowohl roh als auch gekocht genießbar. Der hohe Ballaststoffgehalt trägt mit zu einer geregelten Verdauung bei; Nährstoffe wie Selen , B-Vitamine, Folsäure , Vitamin C , Kalium , Magnesium und Kupfer , Eisen und die Vitamine B1, B2, B6 machen die energiearme Knolle (24 kcal/100 g) zusätzlich interessant. Allerdings sind die Blätter des Kohlrabi nährstoffreicher und enthalten zusätzlich Carotinoide (Vorstufe zum Vitamin A ).Also, beim Einkauf die Blätter mitnehmen und ebenfalls durch den Entsafter heckseln!

Vorsicht bei magenkranken Hunden! Kohlrabi kann blähend wirken!

Rotkohl hat einen hohen Gehalt an Vitamin C , ist reich an Eisen, Mineralstoffen, Anthozyanen (Pflanzenfarbstoff/Radikalfänger), Zucker und Senfölen (die eine entzündungshemmende Wirkung haben). Er besitzt im Gegensatz zu Weißkohl etwas mehr Ballaststoffe.

Rosenkohl enthält viele Mineral- und Ballaststoffe , sowie Vitamin A, C und B2.

Durch seinen hohen Vitamin C -Gehalt (46 mg/100 g) und Thiocyanat -Gehalt (wirkt antibiotisch ) ist Weißkohl sehr gesund. Ihm werden zahlreiche heilende Wirkungen zugeschrieben.Weiterhin enthält er 5 Vit. Der B-Gruppe, Provitamin A, Kupfer, Eisen und wertvolle Aminosäuren. Rot-und Weißkohl beugen Krebs vor, bremsen Entzündungen, wirken blutverdünnend und regen den Darm an. Doch Vorsicht. Alle Kohlarten neigen dazu Blähungen zu verursachen. Dem sollte man vorgreifen, indem man die Blätter schwach kocht und dann püriert. Bitte nicht zu oft füttern.

Die Pflanze enthält außerordentlich viel Vitamin K, außerdem Vitamin A und E sowie Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen.

Aufgrund ihres hohen Vitamin -, Kalium – und vor allem Folsäure -Gehalts ist die Rote Rübe ein beliebtes Gemüse . Die Blätter können gekocht gleichfalls verzehrt werden. Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und unterstützen die Funktion der Leber.

Doch auch hier sollte auf Bio-Qualität zurückgegriffen werden, da auch Rote Bete in geringen Mengen Nitrat einlagert, das im Körper zu krebserregendem Nitrit umgewandelt wird.

Rote Bete sollte (genau wie Brokkoli und Spinat) wegen ihres hohen Oxalsäuregehalts, der Calcium im Körper bindet, immer mit einem Milchprodukt zusammen gegeben werden. Dabei sollte man Milchprodukte mit einem niedrigen Milchzuckergehalt, wie z.B. Hüttenkäse bevorzugen.

Wegen seines hohen Gehalts an Nitrat sollte Rauke (genau wie Spinat) nicht in großen Mengen gefüttert werden und zusätzlich bitte ausschließlich in Bio-Qualität!

Analysen zufolge enthält Rauke in mehr als der Hälfte aller gemessenen Proben über 5 Gramm Nitrat pro Kilogramm, das im Körper in krebserregendes Nitrit umgewandelt wird. Die maximal empfohlene Nitratmenge beträgt für einen 70 kg schweren Menschen jedoch lediglich 260 mg. Bei hoch belastetem Rucola wird die empfohlene Tagesmenge schon mit 19 Gramm Salat erreicht.

Somit dürfte klar sein, daß ein durchschnittlich schwerer Hund mit ca. 25kg Gewicht bereits mit ein paar Stielen Rucola auf die empfohlene Höchstmenge für Menschen kommt.

Ein Gemüse also, bei dem man sehr vorsichtig sein muß, und das max. 1x pro Woche gegeben werden sollte (am besten aus dem eigenen Garten).

Sellerie enthält viele ätherische Öle, die für die Geschmacksintensität sorgen. Außerdem enthält Sellerie u.a. viel Kalium, Calcium, Vitamin E, B6 und Folsäure.

Aufgrund seines intensiven Geschmacks lieben die meisten Hunde Sellerie in jeder erdenklichen Form. Aber Vorsicht! Sellerie kann harntreibend wirken und sollte wegen des hohen Anteils ätherischer Öle nicht während einer homöopathischen Behandlung gegeben werden.

Spinat hat einen hohen Gehalt an Mineralien , Vitaminen ( ß-Carotin , auch Pro-Vitamin A genannt, Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C ) und Eiweiß . Er besitzt zwar innerhalb der Gemüsearten einen hohen Gehalt an Eisen , den bis heute noch gelegentlich behaupteten, außergewöhnlich hohen besitzt Spinat jedoch nicht – der Schweizer Physiologe Gustav von Bunge hatte 1890 den Wert zwar richtig berechnet, doch bezogen sich seine Angaben auf getrockneten Spinat, wurden aber später irrtümlich frischem Spinat zugeschrieben, der zu ca. 90 % aus Wasser besteht-. 100 Gramm frischer Spinat enthält also durchschnittliche 3,5 Milligramm Eisen und nicht außergewöhnliche 35 Milligramm.

Weiter enthält Spinat Oxalsäure und reichert überdurchschnittlich viel Nitrate aus dem Boden an, besonders wenn er nicht im Freiland gezogen wird.

Aus diesem Grund bitte möglichst Bio-Ware verwenden (gern auch tiefgekühlt).

Spinat sollte (genau wie Brokkoli und Rote Bete) wegen seines hohen Oxalsäuregehalts, der Calcium im Körper bindet, immer mit einem Milchprodukt zusammen gegeben werden. Dabei sollte man Milchprodukte mit einem niedrigen Milchzuckergehalt, wie z.B. Hüttenkäse bevorzugen.

Bitte nicht häufiger als ein Mal die Woche füttern.

Die Inhaltsstoffe im einzelnen (alle Angaben beziehen sich auf 100 Gramm frischen Spinat):

Oxalsäure : 800 Milligramm

Carotinoide : 0,7 Milligramm

Vitamin B1 : 0,1 Milligramm

Vitamin B2 : 0,2 Milligramm

Vitamin B6 : 0,2 Milligramm

Vitamin C : 40-150 Milligramm

Vitamin E : 2,5 Milligramm

Eisen : 3-4 Milligramm

Kalium : 450 Milligramm

Kalzium : 130 Milligramm

Kupfer : 0,1 Milligramm

Magnesium : 23 Milligramm

Natrium : 65 Milligramm

Phosphor : 45 Milligramm

Zink : 0,22 Milligramm

Zucchini enthält wie andere Kürbissorten auch, viel Wasser, ist kalorienarm, vitaminreich und leicht verdaulich.

100g Zucchini enthalten: 93g Wasser, 2,2g verwertbare Kohlenhydrate, 1,6g Eiweiße, 1,1g Ballaststoffe, 152mg Kalium, 30mg Kalzium, 25mg Phosphor, 3mg Natrium, 1,5mg Eisen, Vitamine A und C.

Fragmenteum

Splitter zur Kultur

Hunde, Obst und surfende Vögel

Before Punk: Elvis und Co.

Was ist Punk Rock? Anarchie und Aggression, Reduktion und Subversion. Ein Blick zurück in die Rock-Geschichte zeigt, dass das alles bereits in den 50ern und frühen 60ern Jahren seinen Ursprung hat. Am Anfang war Elvis.

Niemand weiß zu sagen, wann genau der Punk Rock erfunden wurde. Ebensowenig wie der Rock and Roll. Doch klar ist, dass Punk Rock auf dem Garagen-Rock aufbaute und dieser im Rock and Roll seine Ursprünge hat. Und vielleicht, wenn man ein Datum suchen müsste, vielleicht wäre ja der 5. Juni 1956 ein heißer Kandidat. Denn an diesem Tag spielte der 21-jährige Elvis Presley zum ersten Mal den Song „Hound Dog“ im Fernsehen, in der Milton Berle Show. Die Szene ist legendär, man kennt sie in der Kurzfassung spätestens aus dem Film Forrest Gump. Sie wirkt unschuldig und wird vielleicht auch belächelt. Ein Junge mit Schmalztolle und zu großem Sakko, der an einem Mikrofon herumhampelt, während seine dreiköpfige Combo in Anzügen eine simple Musik spielt – was soll daran bitte Punk, Revolution sein? Man muss versuchen, diese Szene durch die Brille der 50er Jahre zu sehen: Eine spießige Nachkriegsgesellschaft, angsterfüllt, ja paranoid, dass an jeder Ecke Kommunisten und andere Staatsfeinde lauern. Ein Junge, der im Fernsehen mit den Hüften wackelt und Rhythm and Blues singt, wirkt schnell gemeingefährlich.

Elvis‘ Bewegungen sind unruhig, geschmeidig schlittern seine Beine über den Boden, in seiner Stimme liegt etwas Hingerotztes, das Lied ist eine einzige Schimpftirade. Das Beste kommt zum Schluss: Nach anderthalb Minuten scheint das Stück zu Ende zu sein, Elvis hält sich mit einer Hand das Mikro dicht an den Mund, den anderen Arm hat er ausgestreckt und zeigt ins Publikum, doch dann geht es plötzlich weiter – im halben Tempo. Elvis schreit regelrecht ins Mikro: „You ain’t nothing but a hound dog„, während er mit weit auseinanderstehenden Beinen vorwärts hinschlurft und sich am Mikroständer wie an einer Krücke festhält. Zum Rhythmus des Trommelwirbels, der wie ein Maschinengewehr klingt, können sich seine Beine nicht mehr halten und wackeln wie Gummi, nur um sich kurz darauf mit einem voranpreschenden Schritt wieder einzufangen. Es ist ein verführerischer Tanz, den Elvis da aufführt. Es steckt Sex in diesen Hüften. Und als die Performance nach einer weiteren Minute beendet ist, jubelt das Publikum.

Etwa 40 Millionen Zuschauer sollen diesen Auftritt gesehen haben. Am nächsten Tag jedoch hatte Elvis auch ein paar Feinde mehr. Es begann eine Hetzkampagne. Man sagte ihm Anstößigkeit nach und dass sein Verhalten die Jugend verderbe. Von da an war Schluss damit: Elvis musste sich bei seinem nächsten Auftritt in der Steve Allen Show einen Smoking anziehen und einen Hund ansingen. Später wurde er nur von der Hüfte aufwärts gefilmt. Man hatte den Heißsporn abgekühlt. Der Hound Dog war gezähmt. Doch auf Platte, kurze Zeit später aufgenommen, klingt der Song sogar noch anstößiger: Rau und ungestüm, das Schlagzeug scheppernd und das zweite Gitarrensolo ein für damalige Verhältnisse ziemlich schräger Freak-out. Elvis hängte sich richtig rein in die Aufnahmen, erst bei Take 31 war er mit dem Ergebnis zufrieden.

Elvis‘ „Hound Dog“ hat alles, was den späteren Punk Rock ausgemacht: Anarchie, Aggression, Reduktion und Subversion.

  • Anarchie: Brechen mit Regeln der Musik oder des Anstands
  • Aggression: in Gesang und Spielweise (Geschrei, übersteuerte Gitarre, Tempo)
  • Reduktion: der musikalischen Struktur und/oder der Aufnahmemittel
  • Subversion: im Text oder im Auftritt (wobei es keine Rolle spielt, ob Elvis‘ Auftritt subversiv gemeint war, weil er so verstanden wurde)

Diese vier Elemente bilden den roten Faden, der sich durch die Rockgeschichte zieht und in dem mündet, was man ab den 70ern „Punk Rock“ nennen sollte. Doch Elvis kam nicht aus dem Nichts, er hatte seine Vorläufer. Das Jahr 1955 kann als Durchbruch der Rock and Roll-Bewegung gelten: Bill Haleys „Rock Around the Clock“ wurde zur Jugendhymne, Chuck Berrys „Maybellene“ wurde zu einem Hit, aber vor allem Little Richards „Tutti Frutti“ hatte eine unfassbare Aggression und sexuelle Anzüglichkeit, die damals die Jugend erregte, aber für Eltern nach dem Untergang der Gesellschaft geklungen haben musste. Frenetisch schreit da dieser Irre irgendeinen Nonsens ins Mikrofon, hämmert auf sein Klavier ein und erzählt von seinen wechselnden Liebschaften, und das Ganze hat auch noch irgedndwas mit Obst zu tun (tutti frutti = alle Früchte). Doch es ist ganz klar, worum es hier geht: Um Rock and Roll im Sinn von Sex. Dabei war der Text für die Aufnahme entschärft worden. Eine Zeile lautete: „Tutti Frutti, good booty / If it don’t fit, don’t force it / You can grease it, make it easy“.

Auch solche gewagten Texte waren nichts Neues. Viele schwarze R’n’B-Künstler sangen damals mehrdeutige und auch sehr eindeutige Songs über „Schweinkram„: My Ding-A-Ling, Big-Ten-Inch Record, Work With Me Annie; Baby, Let Me Bang Your Box … Die weißen Kids liebten diese Musik und mit Bill Haley, Elvis und Co. wurde sie auch von Weißen gespielt und salonfähig gemacht. Auch wenn Rock and Roll nicht revolutionär angelegt war, für die Jugend war sie ein Befreiungsschlag. Doch die Revolution war nur von kurzer Dauer: Nach wenigen Jahren Blüte ging der Rock and Roll ein. 1957 wurde Little Richard bewusst, dass er vom rechten Weg abgekommen war und er wurde ein Prediger des Herrn. 1958 wurde Elvis in die Armee eingezogen und ging bis 1960 nach Deutschland. Im gleichen Jahr sorgte Jerry Lee Lewis für einen Skandal, weil er seine 13-jährige Cousine heiratete. 1959 starben Buddy Holly, The Big Bopper und Richie Valens bei einem Flugzeugabsturz – dieser Tag sollte in die Geschichte eingehen als „der Tag an dem die Musik starb“. Im selben Jahr wurde Chuck Berry eingebuchtet, weil er angeblich Sex mit einer Minderjährigen gehabt haben soll. 1960 starb Eddie Cochran bei einem Autounfall. Und als Elvis zurückkam, war er zu einem weichgespülten Familien-Entertainer in Hollywood geworden.

Die Stimmen der Rockmusik verstummten für eine Weile. Andere hielten die Stellung und führten weiter, was die Helden der ersten Stunde angefangen hatten. Und zwar oft ohne Gesang. Ende der 50er, Anfang der 60er war die Hoch-Zeit der Rock-Instrumentals. Bill Justis‘ „Raunchy“ (1957), Duane Eddys „Rebel Rouser“ (1958), The Champs „Tequila“ (1958) aber vor allem Link Wrays „Rumble“ (1958) sind die bekanntesten Beispiele. Letzteres ist ein einfacher, schleppender Zwölftaktblues, auf einer E-Gitarre mit starker Verzerrung gespielt, der immer mehr Echo-Effekt bekommt. (Das Stück gilt als Geburtsstunde der für den Rock so charakteristischen Power-Chords – obwohl gar keine gespielt werden.) „Rumble“ ist roh und primitiv, aber so bestechend, dass selbst Gitarrengott Jimmy Page die Aufnahme zu seinen liebsten Stücken zählt (siehe Video). Obwohl kein Wort in dem Instrumental gesprochen wird (was durchaus bei Instrumentals vorkam) reichte sein Titel, um von Radiostationen verbannt zu werden, weil das Wort einen Kampf zwischen Gangs bezeichnete.

Link Wray spielte noch mehr solcher Stücke ein, plagiierte sich mit „Ramble“ fast schon selbst, andere folgten ihm nach: The Fabulous Wailers mit „Tall Cool One“ (1959), The Ventures mit „Walk, Don’t Run“ (1960). Die Surf-Instrumentals erlebten eine kurze Mode. Dabei ging es oft cool, gemächlich zu, es war Musik zum Rhythmus des Wellengangs, aber manchmal auch richtig wild, wie das Wellenreiten selbst. Ein besonders flottes Beispiel ist „Wipe Out“ von The Surfaris (1963), weitere sind einem breiten Publikum spätestens seit dem Pulp Fiction Soundtrack bekannt: The Centurions: „Bullwinkle Part II“, The Lively Ones: „Surf Rider“, The Tornadoes: „Bustin‘ Surfboards“ und natürlich „Misirlou“, das Titelstück von Dick Dale & the Del-Tones.

Vor allem Dick Dale bearbeitete mit seinem „Misirlou“ (auch „Miserlou“ genannt) die Gitarre so rasant, dass man meint, die Saiten glühen zu sehen. Das Titelwort bedeutet „Ägypter“ und tatsächlich handelt es sich um ein Volkslied aus dem nahen Osten, auch wenn ein Grieche es zum ersten Mal aufgenommen hat (das war 1927). Die Legende besagt, dass ein Fan Dale herausgefordert haben soll, er könne keinen Song auf nur einer Saite spielen. Das ließ sich Dale nicht zwei Mal sagen, er erinnerte sich, wie sein libanesischer Onkel „Misirlou“ gespielt hatte und machte das nach – allerdings mit Vollgas. Seine Version steigt gleich rasant ein, befördert von einem treibenden Beat, unterstützt von einer Trompete, was dem Ganzen wiederum etwas Westernhaftes gibt. In diesem schlichten, aber mitreißenden Instrumental kommen plötzlich Ost und West zusammen, Vergangenheit und Gegenwart, Volkslied und Rock and Roll – und wunderbar surfen kann man dazu auch. (Später sollte Dale mit einer ähnlich gespielten „Hawa Nagila“-Version das Prinzip wiederholen.)

Bands wie die Beach Boys brachten den Gesang in die Surf-Musik, doch das hörte sich eher an wie eine Strandparty bei stiller See. Interessanteres brachten Rocker wie The Trashmen hervor. Ihr Smash-Hit, „Surfin‘ Bird“ (1963), ist Irrsinn von einem Song. Es ist ein Amalgam aus den Rivingtons-Stücken „The Bird’s the Word“ und „Papa-Oom-Mow-Mow“ (1962), zunächst wird das eine gespielt, dann wird der Refrain des zweiten Songs gesungen, wenn man überhaupt von Singen sprechen kann. Denn das, was man hört ist eher ein manisches Gestammel sinnloser Silben, begleitet von einem hämmernden Schlagzeug, nach einer Minute folgt ein Scat-Freak-Out, dass man glaubt, dass der Sänger total den Verstand verliert. Mit den Vorlagen hat das nicht mehr viel zu tun, sie werden übel misshandelt. Aus den fröhlich-flotten Doo-Wop-Songs ist etwas Dahingerotztes, Groteskes, Anarchisches geworden, die Dekonstruktion zweier Popsongs. (Nicht von ungefähr hat Stanley Kubrick eine Szene seines Kriegsfilms Full Metal Jacket mit „Surfin‘ Bird“ unterlegt, siehe Video.) Dennoch: Auch die Trashmen hatten sich an Regeln zu halten. Weil sie auf ihrem Bestseller nicht die Rivingtons als Urheber angaben, wurden sie verklagt – und verloren. Die Rivingtons wiederum bekleckerten sich nicht mit Ruhm, als sie sich selbst nachäfften. Nicht genug, dass ihre beiden erstgenannten Hits sich ähnelten, sie meinten, mit dem zu offensichtlichen „Mama-Oom-Mow-Mow“ noch einen draufsetzen zu können. Die Sache rächte sich: Die Single wurde ein Flop.

Den vorläufige Schlussstein unserer Geschichte bilden The Kingsmen. Ihre Version von „Louie Louie“ (1963) gilt als eines der ersten Songs des sogenannten Garagenrocks. Dafür ist allein die Struktur des Songs, den Richard Berry 1957 veröffentlichte, bestens geeignet: Drei Akkorde. Die Kingsmen haben es in einem Take aufgenommen, für 50 Dollar, ohne professionelle Betreuung – und genauso klingt es auch. Schlendernd, schleppend, schlampig. Der Gesang lustlos, nuschelnd, manchmal zu weit vom Mikrofon entfernt, zwei Mal setzt er zu früh ein und die Aufnahme macht sich nicht mal die Mühe, den Fehler zu verschleiern. Es klingt alles andere als nach Kingsmen, sondern eher nach Trashmen, ein Song, wie dahingeworfen und zum Wegwerfen. Dennoch wurde „Louie Louie“ ein Hit, ein Rock-Standard, selbst die Proto-Punks The Stooges sollten ihn später spielen – er war ihr letzter Song bei ihrem letzten Konzert und klang noch schlampiger und lustloser als seine Urversion. Bis heute soll es etwa 1500 Fassungen geben. Später sollte man diesen schäbigen Sound zum Kunstprinzip erklären: Lo-Fi, nennt man das heute, wenn Bands wie The Black Keys zum Aufnehmen in den Keller gehen. Eine Zeitlang sagte man dem Song eine subversive Qualität nach. Das FBI ermittelte wegen einer Beschwerde, der Text sei obszön. Doch die Beamten mussten die Ermittlung aufgeben, weil sie den Text bei keiner Geschwindigkeit verstehen konnten.

Damit war der Anfang gemacht, das Fundament für den Punk gelegt. Es war alles da, doch etwas Entscheidendes fehlte noch. Dieses Etwas kam über einen Umweg zustande. Ein Umweg über den Atlantik. Ein paar Jungs aus England hörten sich Blues-, R’n’B- und Rock and Roll-Platten an und begannen, die Sachen nachzuspielen. Und als sie damit groß rauskamen, inspirierten sie wiederum eine Reihe von Jungs aus den USA, sich auf ihre musikalischen Wurzeln zu besinnen und es ihnen gleichzutun. Die Tradition lebte weiter in den Garagen. Zum Punk Rock war es noch ein weiter Weg.

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Worum es geht

"Die Masse könnt Ihr nur durch Masse zwingen,

Ein jeder sucht sich endlich selbst was aus.

Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen;

Und jeder geht zufrieden aus dem Haus.

Gebt Ihr ein Stück, so gebt es gleich in Stücken!

Solch ein Ragout, es muß Euch glücken;

Leicht ist es vorgelegt, so leicht als ausgedacht.

Was hilft's, wenn Ihr ein Ganzes dargebracht,

Das Publikum wird es Euch doch zerpflücken."

(Goethe: Faust I, Vorspiel auf dem Theater)

Hunde obst

20% einer Mahlzeit sollte aus Obst, Gemüse und Salat bestehen. Doch nicht jede Fruchtart ist ungefährlich für den Hund. ©Elena Itsenko – Shutterstock.com

Gemüse, Obst und Salat für Hunde

Auf dieser Seite habe ich Ihnen einige Obst-, Salat- und Gemüsearten aufgelistet, die Sie Ihrem Hund ohne Bedenken füttern können. Alle pflanzlichen Futterbestandteile müssen zwingend püriert werden. Der Hund hat kein Enzym, das die Zellwand der Pflanzen zerstören kann. Deswegen kommt er nur an die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe, wenn wir die Zellwänder vorher mechanisch zerstören.

  • Apfel: Pektin, Vitamin C, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Natrium und Fruchtzucker
  • Ananas: Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Jod und Vitamin C, regt die Eiweisspaltung und Fettverbrennung an, wegen hohen Säuregehalt nicht zu oft und nur überreif verfüttern
  • Aprikose: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, besonders Kalium und Eisen, Niacin, Panthothen- und Folsäure, Beta-Carotin, Lycopin, wirkt blutbildend und appetitanregend
  • Banane: 10 verschiedene Vitamine, besonders B 6, Kalium, Mangnesium, Zink, Kalzium, dazu Panothensäure, Folsäure, Fruchtzucker, das „Glückshormon“ Serotonin und das „Schlafmittel“ Tryphophan, sehr stärkehaltig und sättigend, helfen oft bei Durchfall
  • Birne: Karotin, Vitamin C, 4 Vitamine B, viel Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Zink, Kupfer, Eisen, Jod, wegen hohen Säuregehalt nicht zu oft und nur überreif füttern
  • Blumenkohl: Vitamin C, Kalium, Calzium, Phosphor und Folsäure, nur gedämpft füttern , sonst verursacht er Blähungen
  • Broccoli: Flavone, Sulforaphan, viel Karotin, Kalzium, Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Kalium, Natrium, Eisen und Selen, nur gedämpft füttern , sonst verursacht Broccoli Blähungen
  • Chicorée: Vitamin C, Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor, schmeckt bitter, deswegen fressen ihn viele Hunde nicht
  • Chinakohl: Eiweiss, Kohlenhydrate, Aminosäuren, Senföl, Mineralstoffe und reichlich Provitamin A und Vitamin C
  • Erdbeere: Vitamin B, Natrium, Vitamin C, Pektin, Flavone, Kalium, Kalzium, Phosphor Eisen, Natrium, Flavone, gut für die Konzentrationsfähigkeit und Fell
  • Feige: Sehr Vitaminreich (elf Stück), außerdem ist die Feige frei von Chemikalien, weil die Pflanze sehr schnell eingeht, wenn sie mit solchen behandelt wird. Vorsicht: wirkt abführend .
  • Fenchel: Eisen, Magnesium, Kalium, Calcium, Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E und Folsäure, die enthaltenen Öle schmecken allerdings vielen Hunden nicht.
  • Grünkohl : viele Vitamine (höherer Vitamin A-Gehalt als die Karotte), Mineralstoffe, Kalzium, alle B-Vitamine (außer B12), sehr viel Vitamin C, Biotin. Vorsicht: wirkt blähend , deswegen nur geringe Dosen verfüttern
  • Heidelbeere: Vitamin C, Karotin, Myrtillin (blauer Farbstoff), Eisen, Kalium, Natrium , Gerbstoffe und Vitamine der B-Gruppe, Anthocyane. Immer überreif verfüttern. Vorsicht: für Katzen tödlich
  • Ingwer: Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium. Phosphor, u.a. die Vitamine B3 und B6, Cholin, Inositol, proteolytische Enzyme, ätherische Öle, darunter die Gingerole, gut bei Magen-Darm-Problemen. Die meisten Hunde verweigern Ingwer allerdings.
  • Johannisbeeren: Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Kalzium, Phosphor, viele andere Mineralien. Vorsicht: Für Katzen tödlich
  • Karotte: Ballaststoffe, Mineralstoffe (besonders Selen), fettlösliches Beta-Carotin (Vorstufe von Retinol/Vitamin A)
  • Kartoffel: Kohlenhydrate (Stärke), Eiweiß, Ballaststoffe, Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, zahlreiche Vitamine (A, B, C), sehr energiereich. Vorsicht: grüne Stellen und Keime wegschneiden , diese enthalten Solanin und sind gifitig . Nur gekocht füttern
  • Kirsche: Flavone, hohe Konzentration von Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kieselsäure, Vitamin C, Karotin und Vitamine der B-Gruppe, gut für den Knochen- und Zahnaufbau bei jungen Hunden. Vorsicht: Kerne enthalten Blausäure (tödlich!) , deswegen entweder darauf achten, dass der Hund die Kerne nicht zerbeißt oder entkernen.
  • Knollensellerie: ätherischen Öle, Eisen, Calcium, Provitamin A, Vitaminen E, B1, B2, B12 und C, wirkt harntreibend, allgemein stärkend, blutreinigend, hustenmildernd, entwässernd. Die meisten Hunde mögen keinen Sellerie
  • Kohlrabi: viele Mineralstoffe und Vitamine (vor allem Vitamin C), Blätter sind 3x so gesund wie die Frucht!
  • Löwenzahnblätter: sehr vitaminreich ( v.a. Vitamin C), Flavonoide, Kalium, wirkt blutreinigend, appetitanregend, stärkend und leicht harntreibend. Am besten ganz junge Blätter frisch gepflückt verfüttern
  • Mandarine : Provitamin A, Vitamin C, Mineralstoffe, Fruchtzucker, sehr säurehaltig, deswegen nur in kleinen Mengen füttern
  • ( süße) Mandeln : Mandelöl, Spuren von Zucker, Vitamin B und E, Calcium, Magnesium, Kalium, Folsäure. Vorsicht: Bittermandeln sind hoch giftig und äußerlich kaum von den süßen Mandeln zu unterscheiden. Normalweise verhindert zwar der bittere Geschmack, dass sie gefressen werden, mir persönlich ist es aber zu gefährlich
  • Melone: 90% Wasser, kaum Kalorien, in Wassermelonen stecken nicht viele Vitamine. aber Zuckermelonen enthalten sehr viel Vitamin C, Beta-Carotin, Calcium und Kalium. Nur sehr reif füttern , sonst kommt es zu Durchfall
  • Orange: Vitamin C, Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Beta-Carotin, wirkt blutreinigend und blutdrucksenkend, stärkt das Immunsystem, sehr hoher Säuregehalt, deswegen nur in kleinen Mengen und überreif füttern
  • Pfirsich: Vitamin A, B und C, Kalzium, Magnesium, Natrium, Eisen, Zink, Beta-Carotin, Flavone, wirkt entwässernd, blut- und nierenreinigend, regt die Verdauung an, reguliert den Stoffwechsel, gut für Haarkleid und Augen, nur überreif verfüttern
  • Pflaume : Karotin, B1, B2, Eisen, Kupfer, Zink, Kalium, Natrium, Phosphor, Kalzium, wirkt verdauungsfördernd, entgiftend, regt die Speicheltätigkeit, den Kreiskauf und die Magensaftproduktion an, geschält füttern, weil die Schale Gärungen verursachen kann. Vorsicht: für Katzen tödlich!
  • Preiselbeere: Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Vitamin C, wirkt leicht antibakteriell, gut für die Harnwege, nur in geringen Mengen geben, da sonst durchfallfördernd. Vorsicht: für Katzen tödlich!
  • Rote Beete: viele Vitamine und Mineralstoffe (v.a. Kalium), sehr hoher Folsäuregehalt (200g rote Beete decken bereits den halben Tagesbedarf ab), Saponine, Flavonoide, wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd
  • Salat: Eiweiss, Vitamin C, Folsäure, Karotin, Kalzium, Kalium, Kupfer, Jod, Spuren von Zink, Mangan, Selen
  • Spargel (grün/weiß): Mineralstoffen, Vitamin C, Carotinoiden, B-Vitamine, wirkt harntreibend
  • Spinat: Eiweiss, 10 Vitamine, 13 Mineralstoffe, Enzyme, Alpha- und Betakarotin, Sekretin, Bitterstoffe, Eisen, Stängel und Blattrippen entfernen . Diese enthalten Nitrat, das im Hundeorganismus in das gesundheitsschädigende Nitrit umgewandelt wird.
  • Zucchini : Vitamine, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phospor, sehr hohe Verdaulichkeit

Sie wollen noch mehr über die richtigen Zutaten im Barf-Plan Ihres Hundes erfahren? Dann lesen Sie auch diese Beiträge:

Keine Zeit, selbst zu pürieren? Fertige Obst- und Gemüseflocken gibt es zum Beispiel bei Tackenberg:

Hin und wieder gehört auch ein wenig Obst in den Futternapf Ihres Lieblings.

Gemüse gehört zu einem ausgewogenen Barf-Speiseplan.

Die 5 gesundesten Gemüse für Hunde

Sicher hast Du dich auch schon einmal gefragt, ob Gemüse für Hunde gesund ist. Und tatsächlich kann Gemüse eine leckere Abwechslung und spannende Alternative im Napf deines Vierbeiners sein. inpetso präsentiert dir 5 gesunde Gemüse für Hunde!

Karotte: Der Klassiker

In der Top 5 der gesunden Gemüse für Hunde darf die Karotte nicht fehlen. Und das hat gute Gründe: Die Karotte schmeckt den meisten Vierbeinern ganz ausgezeichnet, ist leicht zuzubereiten und strotzt ganz nebenbei vor wertvollem Beta-Carotin.

Dieser sogenannte sekundäre Pflanzenstoff soll laut Volksglauben das Sehvermögen stärken. Unabhängig davon, ob diese Geschichte ins Reich der Fabeln gehört, stärkt die Karotte die Gesundheit deines Hundes, da Beta-Carotin bei der Bekämpfung freier Radikale eine wichtige Rolle spielt.

Zucchini: Die leckere Alternative

Hast Du deinem Hund schon einmal eine Zucchini angeboten? Falls nicht, wird es aber höchste Zeit: Die meisten Hunde lieben nämlich den Geschmack des grünen Kürbisgewächses!

Ähnlich wie auch die Karotte hat sich die Zucchini ihre Platzierung unter den Top 5 der gesunden Gemüse für Hunde verdient, weil sie viel Beta-Carotin erhält und daher eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung freier Radikale spielt.

Wie auch bei der Karotte sollte die Zucchini mit einem fetthaltigen Futter serviert werden, damit dein Hund das Beta-Carotin leichter aufnehmen kann.

Wildpflanzen: Gut für die Verdauung

Diese Situation hat wohl schon jeder Hundehalter erlebt: Der Hund frisst Gras. Was bei einigen Zweibeinern für Verwunderung und besorgten Mienen sorgt, ist in Wirklichkeit ein ganz natürliches und damit gesundes Verhalten.

Wildpflanzen haben nämlich eine ganze Reihe positiver Eigenschaften: Sie enthalten gesunde Stärke, wertvolle Spurenelemente und wirken verdauungsfördernd.

Hundeeltern können sich diese Eigenschaften zunutze machen und Wildpflanzen zerkleinert unter das Futter mischen. Zu den gesunden Wildpflanzen gehören zum Beispiel Klee, Ferkelkraut und Hainsalat.

Kartoffel: Gut für den Magen

Magen-Darm-Erkrankungen sind nicht nur für Frauchen und Herrchen, sondern auch für deinen Vierbeiner eine unangenehme Sache. Hat dein Hund die Krankheit überstanden und Flüssigkeit verloren, braucht er vor allem eines: Leicht verdauliche Energie, die seinen angegriffenen Magen schont!

Und hier kommt die Kartoffel ins Spiel. Die gelbe Knolle ist reich an natürlicher Stärke, Mineralien und Ballaststoffen. Ein weiterer positiver Effekt: Hat dein Hund im Zuge seiner Magen-Darm-Erkrankung Flüssigkeit verloren, ist die Kartoffel die ideale Futterzugabe, denn sie besteht zu etwa 78 Prozent aus Wasser.

Bitte beachte, dass Du nur gekochte Kartoffeln reichen solltest, denn dein Hund kann rohe Kartoffeln nicht verdauen. Vorsicht ist auch bei grün keimenden Kartoffeln geboten, denn diese sind für Mensch und Tier giftig!

Kohlsorten: Die natürliche Krebsvorsorge

Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen für Hunde: Fast jeder vierte Vierbeiner entwickelt im Laufe seines Lebens einen Tumor und jeder zweite Hund über 10 Jahre stirbt an einer Krebserkrankung.

Um diesem schlimmen Schicksal vorzubeugen, schwören viele Hundefreunde auf Kohlsorten. Broccoli, Rotkohl, Chinakohl, Kohlrabi und Co. enthalten nämlich eine hohe Konzentration sogenannter Antioxidantien, welche die Zellen tierischer Organismen schützen und damit Krebserkrankungen vorbeugen.

Außerdem wird die Fütterung von Kohlsorten auch mit einem glänzerenden Fell in Verbindung gebracht, was allerdings nicht wissenschaftlich erwiesen ist. Dennoch handelt es sich bei Kohl um eines der besten Gemüse für Hunde.

Noch mehr gesunde Gemüse für Hunde

Neben den 5 gesundesten Gemüsen für Hunde gibt es natürlich eine Reihe weiterer Pflanzen, die deinem Vierbeiner gefallen werden.

Brokkoli enthält viel Karotin, Kalzium, Kalium, Natrium, Eisen und Vitamine. Er sollte allerdings nur gedämpft gefüttert werden, da er sonst Blähungen verursachen kann.

Rote Beete enthält viele Vitamine und Mineralstoffe und hat einen hohen Folsäuregehalt. Sie wirkt zudem appetitanregend und verdauungsfördernd. Bei der Fütterung von Spinat solltest Du sämtliche Stängel und Blattrippen entfernen. Diese enthalten nämlich Nitrat, dass von Hunden ins gesundheitsschädliche Nitrit umgewandelt wird.

Gemüse für Hunde richtig zubereiten

Für welches Gemüse Du dich auch entscheidest, eines solltest Du unbedingt beachten: Alle pflanzlichen Futterbestandteile sollten immer püriert werden. Hunden fehlt ein Enzym, das die Zellwand von Pflanzen zerstört. Deshalb kommt dein Liebling nur an die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe, wenn die Zellwände vorher mechanisch zerstört werden.

Von diesen Gemüsen lässt Du lieber die Finger

Wie unsere Top 5 der gesunden Gemüse für Hunde dir gezeigt hat, ist ein wenig pflanzliche Abwechslung im Hundenapf eine gute Sache – von Lauchgemüsen solltest Du aber unbedingt die Finger lassen! Diese enthalten Sulfide, die für Hunde unter Umständen tödlich sein können.

Zu den Gemüsen, die Sulfide erhalten und damit auf keinen Fall an Hunde verfüttert werden sollten zählen Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch und Lauch. Einige Hundehalter verweisen darauf, dass diese Gemüse nur in größeren Mengen schädlich sind – Du solltest aber dennoch lieber darauf verzichten.

Oft wird auch die Fütterung von Chicorée empfohlen. Dieses Gemüse ist zwar sehr nährstoffreich, schmeckt aber sehr bitter und wird daher von vielen Hunden verschmäht. Das gleiche gilt für Fenchel, dessen Öle den meisten Vierbeinern nicht besonders munden.

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Obst und Gemüse – muss das sein?

Darüber, ob Hunde das Grünzeug nun brauchen oder nicht, streiten sich die Geister. Vor einiger Zeit habe ich in einer Hundezeitung ein Werbeblatt von einem Tierarzt gefunden, der Hundefutter vertreibt. Dieser TA vertreibt frisches Fleisch für Hunde und betont, dass Hunde keine anderen Zutaten brauchen, also KEIN Obst und KEIN Gemüse.

Und um die Verwirrung perfekt zu machen, habe ich auch einen Tierarzt gefunden, der das genaue Gegenteil behauptet, nämlich, dass Schuld an vielen Hundekrankheiten unter anderem die mangelhafte Ernährung mit Obst und Gemüse sein soll.

Eigentlich muss man sich um die Frage ob Gemüse und Obst in den Futternapf gehören, nicht mehr streiten. Tatsächlich ist ihre postive Wirkung auf die Hundegesundheit sogar wissenschaftlich belegt. Eine Studie schon im Jahr 2005 zeigte, dass die Ergänzung besonders von grünblättrigem und orangenem Gemüse, schon wenn man es nur 3x wöchentlich ergänzt, das Risiko einer Krebserkrankung drastisch reduzieren kann.

Pflanzenfasern speichern Wasser, binden Giftstoffe und regulieren die Verdauung. Weiter sind in Obst und Gemüse viele Vitamine vorhanden, die für Hunde gesund und wichtig sind. Außerdem essentielle Fettsäuren, Kohlenhydrate, Antioxidantien, Enzyme und Mineralien.

Können Hunde Pflanzenfasern überhaupt verwerten?

Vielleicht hast du auch schon mal die Aussage gehört, dass Hunde die Nährstoffe aus dem Gemüse nur verwerten können, wenn man das Gemüse sehr fein zerkleinert. Der Grund dafür ist die Zellulose, die sich in den Zellwänden der pflanzlichen Nahrungsmittel befindet. Hunde haben keine Enzyme für den Abbau von Zellulose, so wie die meisten Tiere. Und – surprise surprise – auch die Menschen haben keine Enzyme zum Abbau von Zellulose (sind ja auch Tiere). Im Grunde genommen besteht da also zwischen uns Menschen und den Hunden kein so großer Unterschied.

Bei Pflanzenfressern wird der Mangel dieses Enzyms übrigens durch ihren langen Verdauungstrakt wettgemacht, der von einer großen Menge Mikroorganismen besiedelt ist, die wiederum die Pflanzenfasern für den Pflanzenfresser verwertbar machen.

Einen Unterschied macht es, dass wir Menschen unser Essen ausgiebiger kauen und so mehr zerkleinern, wodurch wir besser an die Nährstoffe gelangen. Deshalb ist es sinnvoll, den Hunden das Gemüse und Obst zumindest zu raspeln, bzw. im Mixer grob zu zerkleinern. So wird Gemüse und Obst besser verdaulich.

Durch Erhitzung kann man die Zellwände ebenfalls „aufschließen“, weshalb sowohl für Mensch als auch Hund durchaus auch gegartes Gemüse sinnvoll ist.

Aber auch die unverdaute Zellulose erfüllt einen guten Zweck, sie landet nämlich im Dickdarm, wo sie den Darmbakterien als Nahrung dient, die dann wiederum daraus z.B. kurzkettige Fettsäuren (u. a. wichtig für eine intakte Darmschleimhaut) „zaubern“ sowie auch einen kleinen Teil Energie.

Fazit: damit der Hund einen großen Nutzen aus Gemüse und Obst ziehen kann, sollte man ruhig variieren: mal roh und zerkleinert, auch ruhig mal püriert, oder mal schonend gegart.

Welches Gemüse?

An Gemüse ist eine Vielzahl an Sorten geeignet, die auch der Mensch zu sich nimmt: Möhren, Rote Bete, Gurken, Spinat, Mangold, Kürbis, Kohlrabi, Blumenkohl, Fenchel, Zucchini …

Und auch viele Salatsorten eignen sich sehr gut für Hunde. So z. B. Eisbergsalat, Endiviensalat, Kopfsalat, Feldsalat oder z.B. auch Löwenzahn. Optimal ist es, Gemüse und Obst saisonal zu füttern. Reif geerntet und mit nur kurzem Transportweg enthält es die meisten Nährstoffe. HIER findest du meine Saisonkalender für Gemüse und Obst, das auch für Hunde geeignet ist.

Hat man früher behauptet, alle Nährstoffe gehen verloren, wenn Gemüse erhitzt wird, soll es mittlerweile Untersuchungen geben, die das Gegenteil behaupten. Sicher spricht also nichts dagegen, dem Hund auch mal Gemüse schonend gegart und püriert zu füttern. Rohes Gemüse sollte man nicht in zu hohen Mengen füttern, da dies zu weichem Kot oder gar Durchfall führen kann.

Achtung!

Kohlsorten, sollten mit Bedacht und am besten gegart gegeben werden, Bohnen und Hülsenfrüchte sowieso nicht roh und nur in kleinen Mengen.

Auch unreife Tomaten, Auberginen, grüne Paprika, Zwiebeln (auch Lauch) sind nicht optimal für Hunde wegen dem giftigen Solanin. Da man genug Auswahl hat, lässt sich darauf aber auch leicht verzichten.

Und auch bei Obst und Gemüse sollte man auf eine geringe Schadstoffbelastung achten. Am besten geht das natürlich, indem man Biogemüse kauft. Sinnvoll ist auch, sich ein wenig daran zu orientieren, was an Obst und Gemüse gerade Saison hat.

Obst sollte weniger gefüttert werden, als Gemüse und Salate. Der gesamte Gemüse/Obst- Anteil kann 10-30 % der Gesamtfuttermenge ausmachen.

Welches Obst?

Hier eignet sich fast alles, was der Mensch auch verzehrt: Äpfel, Bananen, Birnen, Aprikosen, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Pflaumen …

Obst immer ohne die Kerne / Steine geben, diese können giftig sein. Obst wird, wie schon eben bemerkt, dem Hund in pürierter Form gefüttert.

Weintrauben sind für Hunde nicht geeignet, ein Verzehr in hohen Mengen kann zu Vergiftungserscheinungen führen.

Selbst wenn der Hund mit Fertigfutter ernährt wird, kann die zusätzliche Gabe von frischem Gemüse und Obst einen entscheidenden Einfluss auf seine Gesundheit haben. Auch hier gilt – schon ein kleiner Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn du die Ernährung deines Hundes also verbessern möchtest, dich aber nicht traust, auf Fertigfutter zu verzichten, kannst du damit anfangen, das Futter deines Hundes durch die Zugabe von frischem Gemüse und Obst aufzuwerten.

Wie man seinem Hund einen leckeren und gesunden Gemüse-Obst-Mix herstellt, kannst du hier sehen:

Hinweis zu den Texten

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14 Kommentare

Liebe Anke, ich komme gar nicht mehr hinterher, Dir zu schreiben….

Ich erinnere mich daran, dass eine Bekannte mit Hühnerherzen kam – als Socke noch gesund war – und dass Socke sie geliebt hat. Roh hat sie sie mit Genuss weggehabst. Ich esse kaum Fleisch und habe mich etwas geekelt. Aber auch das gehört dazu, wenn man einen Hund hat…

Leber pürrieren und Leberchips machen hat mich auch Überwindung gekostet.

Aber es ist das Futter unserer Hunde, wenn sie nicht so krank wie Socke sind.

Und Obst und Gemüse gehörte auch zu Sockes Futter. Leider hat sie Rohkost nicht vertragen, aber sie liebte es….Und in der Ausschlussdiät gibt es das gar nicht….

Warum sollen unsere Hunde nicht mit wenig Kalorien den Bauch gefüllt bekommen und auch noch ein paar Vitamine bekommen…

Wieder sehr informativ

Viele liebe Grüße

Sabine mit Socke

Hallo liebe Sabine,

ja, ich finde auch, man gewöhnt sich daran. Ich selber esse auch nur ganz wenig Fleisch und musste mich auch an die „Verarbeitung“ mancher Sachen für die Hunde gewöhnen. Den Höhepunkt erreichte das, als wir für unsere zwei angefangen haben, Rinderohren zu kaufen. Frisch und mit Fell …

Zum Gemüse, das wollte unser Terrier anfangs auch nicht. Mittlerweile frisst er und verträgt er fast alles. Ich glaube, ich habe bei ihm gerade noch die Kurve bekommen. Er stand vor ein paar jahren am Anfang von Erkrankungen und wir haben das Ruder Ernährung komplett rumgerissen.

Demnächst will ich mich auch intensiv dem Thema Bauchspeicheldrüse und Ernährung widmen. Dann wird es für dich auch wieder interessanter.

Wünsche euch ein schönes Wochenende, genießt das schöne Wetter …

Hallo Anke, interessantes Blog. Unsere Hunde lieben rohes Fleisch, bekommen aber auch hochwertiges Trockenfutter mit Fisch. Den Obstanteil holen sie sich zum Teil selbst – bis zuletzt haben wir beim Spazierengehen noch Äpfel unter den Bäumen gefunden, jetzt ist es dann vorbei und die neue Gartensaison fängt mit den Beeren an – die ich ehrlich gesagt lieber selber esse 😉 Ansonsten fressen sie auch oft Gras um sich zu entschlacken. Ich denke, wenn man sie von klein auf daran gewöhnt auch ein bisschen Gemüse und Obst zu essen, machen sie das auch gern. Alles was bläht würde ich dem Hund aber nicht geben. Er leidet dann darunter und der Besitzer in der Regel auch.

Hallo liebe Claudia,

find ich toll, dass deine Hunde Fallobst fressen (können). Bei uns gibt es sowas eher weniger, Obstbäume sind alle in Privatbesitz und selber haben wir leider keine mehr. Früher, als wir noch einen Apfelbaum hatten, hat unsere Lucy sich da auch schon mal gerne bedient 😀 …

Meine bekommen auch keine Bohnen und Co, gibt ja genug anderes.

Freu mich, dass dir unsere Seite gefällt und hoffe, du schaust wieder vorbei …

Hab ich das jetzt richtig verstanden?

Gemüse muss, obwohl es püriert wird schonend gegart warden? Bei Meinem Hund

(American Akita, 11 Monate, 31 Kg) stehen jetzt 3 x 350g Gemüse auf dem Speiseplan. Ist das zu viel?

Ich mein, dass Kartoffeln vorher gekocht warden müssen, ok. Aber auch Möhren, Kürbis, Zucchini und Gurke?

Nein 😀 das hast du nicht richtig verstanden. Es KANN auch ruhig mal schonend gegart serviert werden. Besser ist aber wahrscheinlich frisch. Manche Hunde mögen aber lieber gekocht, deshalb mein Hinweis, dass das sicher auch ok ist. Die meisten Nährstoffe ziehen Hunde sich sowieso aus dem Fleisch. Vitamin C z.B. brauchen gesunde Hunde gar nicht „von außen“, das synthetisieren sie selber. Die 3 x 350 g. verstehe ich nicht so ganz. Deine Hündin wiegt 31 kg, da sie (wenn ich das recht in Erinnerung habe) etwas zunehmen soll, bekommt sie ja sicher 3-4 % vom Körpergewicht. Also, sagen wir mal tägliche Menge etwa 1100 g. Davon etwa 20 % pflanzlich, also etwa 200 g. Ich weiß ja aber nicht, wie der Rest des Planes aussieht. Und wie die 350 g. gemeint sind … Vielleicht 3 x die Woche? Wenn du einen Plan hast, lass dich nicht von mir verwirren 😀 … Man muss auch nicht alles superexakt ausrechnen (machst du bei dir auch nicht). Hauptsache, alles wichtige ist dabei. Und wenn du den Kot beobachtest, merkst du schnell, ob es zuviel pflanzliche Bestandteile sind. Dann bekommt sie nämlich Durchfall.

puuuh jetz bin ich aber erleichtert 😉

Genau, ich habe den Faktor 4% genommen, was bei mir einen Tagesbedarf von 1240g ergibt. Um leichter zu portionieren und auch um einen besseren Überblick zu haben, habe ich den Wochenbedarf ermittelt und mit 20% pflanzlichem Anteil gerechnet.

Das ergibt bei mir dann einen Wert von 1736g. Aufgerundet habe ich auf 1800g.

Von diesen 1800g setzten sich

60% aus Gemüse zusammen =1080g. Um eine gerade Summe zu erhalten habe ich diese 1080g auf 3 x 350g Gemüse wöchentlich aufgeteilt.

Die restlichen 40% der 1800g setzen sich aus 720g Obst zusammen, was ich auf 3 x 250g Obst in der Woche verteile.

Geht das so in Ordnung, oder darf ich dir meinen Ernährungsplan einmal schicken?

Beste Grüße Ben

Liest sich alles prima. Nur den Obstanteil finde ich etwas hoch. Manche Hunde haben mit den Fruchtsäuren Probleme, deshalb gibt man besser nicht sooo viel. Also eher im Verhältnis 75 Gemüse zu 25 Obst. Aber klar kannst du mir deinen Plan mal schicken, ich schau dann mal drauf 😀

Dann änder ich das mal noch schnell. Post ist unterwegs =)

Großes Lob für dich und deine Arbeit. Muss man(n) auch mal sagen 😉

Dankeschön 😀 Darüber freue ich mich natürlich sehr

Hab ic das richtig verstanden ich kann es auh meinen hund geben woow is ja cool ich hatte schon immer gedacht das da was machbar wäre danke für die infos mein hund nero wird sich mega freuen mal die speisekarte zu wechseln danke für diese Infos habe schon lange danach gesucht .

ja, das hast du richtig verstanden. Aber da du dich sehr viel mit Hundefutter beschäftigst, müsstest du das ja eigentlich selber wissen 😉

Es gibt sogar eine Studie, die belegt, dass die Fütterung von frischem grünen Blattgemüse und gelben/orangenen Gemüsesorten 3 x wöchentlich die Wahrscheinlichkeit für den Hund an Krebs zu erkranken bis zu 92% senken kann!

ich bin sehr erfreut über deine Internetseite. Es ist alles sehr informativ und verständlich.

Mein Hund leidet immer mal wieder unter Durchfall und Erbrechen. Dazu kommt, dass er großen Stress mit allen möglichen Geräuschen wie

Gewitter, Böllerei, Sturm und Regen hat.

Jetzt waren seine Symptome so schlimm, dass wir letztendlich einen großen Futtermittelallergietest, Ultraschall vom Magen-Darmtrakt und

noch eine Spiegelung vom Magen-Darmtrakt gemacht haben. Auf die Ergebnisse warte ich leider noch. Das Blutbild in der Praxis war ok. Im Magen war sehr viel Schaum und die Darmschleimhaut war leicht geschwollen. Er leidet schon wieder seit Tagen an Durchfall (wässrig und auch schleimig mit Blutbeimengungen). Nun muss er seit heute wieder Metrobactin nehmen, weil er gar nichts mehr bei sich behalten kann. Er bekommt schon seit Monaten Diät Futter nur Pferd mit Pastinake (Nassfutter) und beim Trockenfutter ist zusätzlich Kartoffel enthalten. Allerdings gebe ich ihm schon seit ca 10 Tagen nur noch das Nassfutter. Bekam ihm erst besser, doch jetzt auch nicht mehr. Ich glaube, dieser ganze Stress beim TA hat ihm jetzt den

Rest gegeben. Ich bin sehr verzweifelt, weil ich der kleinen Fellnase überhaupt nicht helfen kann.

Hallo liebe Birgit,

ohje, das liest sich nicht schön. Du solltest aber nicht aufgeben, sicher kann man für deine kleine Fellnase noch einiges tun. Vielleicht kannst du dich vor Ort mal umschauen, ob du einen guten Tierheilpraktiker findest. Sicher wäre es sehr wichtig, wenn man deinen Hund von allen Seiten betrachtet behandelt. Es ist zum einen wichtig, die Gründe für die Probleme zu finden und zu beseitigen, zum anderen muss sicher an diversen Stellen Aufbauarbeit geleistet werden. Es ist immer sehr wichtig, das GANZE Bild anzuschauen. Auch Verhalten, bzw. Stress haben natürlich wie beim Menschen Einfluss auf die Körperfunktionen. Da du dich sehr mit allem auseinander setzt und z.B. auch hier gelandet bist, bist du auf jeden Fall auf einem sehr guten Weg. Wichtig ist als Grundlage eine möglichst genaue Diagnose, daher kann es auf jeden Fall hilfreich sein, eine zweite Meinung (sei es ein anderer Tierarzt, oder wie schon erwähnt ein Thp)einzuholen. Ich wünsche deinem Hund alles Gute und dass ihm geholfen werden kann!!

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Die 4. Kölner Hundemesse

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    Gemüse für Hunde, mit Obst und Gemüse pflanzliche Ballaststoffe füttern

    Hunde sind Fleischfresser, das ist wohl unbestritten.

    Da stellt sich doch die Frage, warum in so vielen hochwertigen Futtersorten Gemüse enthalten ist. Ist das notwendig und schmeckt das den Vierbeinern denn überhaupt?

    Die Antworten darauf sind nicht ganz einfach. Tatsache ist, dass Obst und Gemüse wichtig für die Verdauung der Hunde sind. Darüber hinaus liefert pflanzliche Nahrungsbestandteile die notwendigen Vitamine und Mineralstoffe.

    Pflanzliche Stoffe helfen der Verdauung

    Damit die Verdauung unserer Hunde problemlos funktioniert, muss das Tier einen gewissen Teil an schwer- oder unverdaulichen Nahrungsbestandteilen zu sich nehmen.

    Gemüse für Hunde, mit Obst und Gemüse pflanzliche Ballaststoffe füttern

    Diese sogenannten Ballaststoffe füllen den Darm und helfen mit, dass die Nahrung rasch transportiert und ausgeschieden wird.

    Derartige Rohfaseranteile sind vorwiegend in Getreide, Hülsenfrüchten aber eben auch in Obst und Gemüse enthalten.

    Nachdem Getreide und Hülsenfrüchte für den Hund negative gesundheitliche Konsequenzen haben können, eignen sich hier Obst und Gemüse optimal als Ballaststofflieferanten.

    Wichtig ist die Menge an Rohfasern zu begrenzen. Frisst der Hund zu viel davon, kann dies etwa zu Durchfall führen.

    Gemüse und Obst sind auch für den Hund gesund

    Gemüse und Obst liefern darüber hinaus eine Reihe sekundärer Pflanzenstoffe, die sich positiv auf die Gesundheit unserer Vierbeiner auswirken.

    Sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Saponine, Monoterpene, Phenolsäuren, Flavonoide

    Beispiele dafür sind etwa die Carotinoide, die in Karotten, Aprikosen oder Spinat vorkommen. Sie unterstützen das Immunsystem, wirken Krebserkrankungen entgegen und verhindern Zellkernschädigungen.

    Die Saponine, die in Spinat und Hülsenfrüchten enthalten sind, senken das Cholesterin und gelten als entzündungshemmend.

    In beinahe allen Pflanzen kommen die Phenolsäuren und Flavonoide vor. Sie haben antimikrobielle und antioxidative Wirkung.

    In Äpfeln, Aprikosen, Himbeeren oder Heidelbeeren finden sich Monoterpene, die Krebs entgegenwirken sollen.

    Welche Gemüse dürfen Sie füttern?

    Grundsätzlich eignen sich die meisten Obst- und Gemüsesorten für den Hund.

    In den heutigen, modernen Alleinfuttermitteln sind diese Zutaten meist bereits enthalten. Sie müssen daher Ihren Hund nicht zusätzlich mit Salat, Äpfeln oder Spinat füttern.

    Besonders wichtig ist eine Zugabe von Obst und Gemüse, wenn Sie Ihren Hund barfen und damit roh füttern. Ideal ist es, das Gemüse leicht zu dünsten oder zu pürieren. So wird es für den Hund leichter verdaulich.

    Natürlich gibt es auch jene Hausgenossen, die absolut keinen Wert auf diese hochwertigen Futterzusätze legen. In diesem Fall ist es ideal, die gesunden Nahrungsmittel zu pürieren und unter das Fleisch oder die Innereien zu mischen.

    Möchten Sie Ihrem Tier eine reine Gemüsemahlzeit zubereiten, vergessen Sie nicht hochwertiges Öl dazu zu mischen. Das Öl sorgt dafür, dass der Hund auch die fettlöslichen Vitamine verwerten kann.

    Welches Gemüse dürfen Hunde fressen? 30 Gemüsesorten die gesund sind

    Geschmäcker sind verschieden

    Unsere drei Jungs reagieren sehr unterschiedlich auf Obst und Gemüse. Alonso, unser Podenco frisst alles an Grünzeug, was ihm unterkommt. Nicht selten haben wir schon andere Hundebesitzer zum Schmunzeln gebracht, wenn er wie ein Pferd von einer Karotte abgebissen und die anderen Leckerlis dafür liegen gelassen hat.

    Maui, unser Mischlingsrüde, liebt Äpfel. Er nimmt sie sogar mit, wenn er sie beim Spazieren gehen unter einem Baum findet.

    Beide fressen auch gerne Bananen, Gurken oder auch mal eine Cocktailtomate.

    Kommt man allerdings unserem Chihuahua Tequila mit Obst oder Gemüse zu nahe, so erntet man einen bösen Blick. Er rümpft sein hübsches Näschen und sucht das Weite. Bei ihm müssen diese Zutaten möglichst gut zerkleinert im Fleisch versteckt sein.

    Vorsicht, nicht jedes Gemüse ist gesund

    Behalten Sie aber bei der Fütterung von Obst und Gemüse immer im Auge, dass nicht alle Sorten für den Hund verträglich sind.

    Auf rohe Zwiebel und Knoblauch sollten Sie in jedem Fall verzichten. Ihre Inhaltsstoffe können dem Hund lebensbedrohenden Schaden zufügen.

    Rohe Kartoffeln und Tomaten können in den grünen Pflanzenteilen Solanin enthalten, was sowohl für den Hund als auch für uns Menschen giftig wirkt.

    Sehr umstritten ist die Avocado. Es ist nicht wirklich bekannt, ob sie für den Hund giftig oder schädlich ist und die Meinungen gehen hier sehr auseinander. Ebenso unklar ist die Wirkungen von Trauben und Rosinen.

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