Hunde leben
- dog, hound
- 1929, Kurt Tucholsky, Das Lächeln der Mona Lisa (Sammelband), Ernst Rowohlt Verlag, page 138: Ein Hund bellt, wenn er mit den Sinnen etwas wahrgenommen hat; daraufhin, weil ihn sein Bellen erschreckt und aufregt, und des weiteren, weil sich das wahrgenommene Objekt um ihn kümmert, nicht um ihn kümmert oder davonläuft. A dog barks when he has perceived something with the senses; thereupon, because his barking scares and upsets him, and furthermore, because the perceived object looks after him, does not look after him, or runs away.
- 1995, Hans Räber, Enzyklopädie der Rassehunde. Band 2, Kosmos, pp. 426 and 805: Die Schnauze ist namentlich bei dem Hunde (Rüde) oft stark schwarz verbrämt; die alten Hunde haben starke Hautfalten am Kopfe. Wehe dann dem Hunde, der ihn tollkühn angreift[.]
- 2012, Hans Günter Wolff, revised by Barbara Rakow, Unsere Hunde . gesund durch Homöopathie: Heilfibel eines Tierarztes. 15., aktualisierte Auflage, Sonntag (part of the Thieme Verlagsgruppe): Boxer und Spitze sind dieser Krankheit vornehmlich ausgesetzt, die, im höheren Alter vielfach mit einer Bronchitis gepaart, dem Hunde und seiner Umgebung das Leben schwer machen. (section: 2.2.2 Kehlkopfkatarrh) Für ca. 3 Wochen werden dem Hunde 3-mal täglich je 1 Tablette von jedem einzelnen Mittel gegeben: [. ] (section: 4.1.1 Mundgeruch)
- 2014 (the text of this edition follows a book from 1975), Arthur und Albert Schott, Rumänische Volkserzählungen aus dem Banat, edited by Karl-Maria Guth, Hofenberg, p.69: Der Schäfer glaubte zwar dem Hunde, doch wollte er sich von der Treulosigkeit der andern überzeugen und wartete, bis die Hunde in der Nacht richtig den Wölfen das verabredete Zeichen gaben.
- ( pejorative ) scoundrel ; dog ( mean or morally reprehensible person )
Usage notes Edit
The normal plural is Hunde. The plural Hünde is used to some degree in dialects and colloquial varieties, chiefly in southern and western Germany, Austria and Switzerland. Compare Luxembourgish Hond (plural: Hënn).
Hunde leben
Hintergrundbild: Dana of White and Golden Majestics

Unsere Hunde leben bei uns im Haus und sind, wo immer es möglich ist, mit dabei! Eine andere Haltung kommt für den Golden Retriever auch nicht infrage. Es sind absolute Familienhunde und würden leiden, hielte man sie in einem Zwinger. Der Golden hat ein liebenswertes Wesen und ist sehr intelligent. Das ganze Spektrum zeigt er aber nur, wenn er seiner Art entsprechend gehalten wird. Hunde, denen der Anschluss an Ihre Familie verwehrt bleibt, verkümmern. Der Golden Retriever ist sehr friedliebend. Er wird kaum, auch durch Keller- oder Zwingerhaltung zum Beisser werden. Viel eher zieht er sich zurück, ist traurig und teilnahmslos. Unsere Goldens sind vollwertige Familienmitglieder. Wir vermitteln unsere Welpen ausschliesslich in eine solche Haltung.
extreme/lustige Hunde
Hulk – der größte Pitbull der Welt
Der Pitbull Hulk ist auf den Hinterbeinen 1,80m groß und wiegt knapp 80 kg. Damit ist er der größte Pitubll der Welt. Schon einen Preis von 1 000 000 € hat der Halter des Hundes für den Hund angeboten bekommen. Wie der Hund lebt und wie er trainiert wird sieht man in diesem Video:
Die besten Wachhunde der Welt
Fußballer, Botschafter und vollkommen durchschnittliche Menschen. Das sind die Kunden der beiden jungen Hundetrainer. Bis zu 30 000 € zahlt man für einen ihrer Wachhunde. Das Video zeigt, wie sie trainiert werden und wie die neuen Besitzer mit den Hunden klar kommen.
Vier Meter hochspringender Pitbull
Dieser Pitbull, namens Antara, kommt aus Mexico und kann eine Wand 4 Meter vertical nach oben laufen. Das ist schwer zu glauben, darum überzeuge dich am besten selbst mit diesem Video.
Handyaufspürender Hund
Das mag sich zu anfang komisch anhören. Wozu ein Hund der ein Handy aufspüren kann? Das lässt sich ganz einfach beantworten. Im Gefängnis sind Handys strengstens Verboten. Genau darum gibt es diese Hunde, damit möglichst kein Handy ungewollt an einen Häftling gelangt. Wie die Hunde arbeiten, wie sie trainiert werde und wie ein Häftling sogar einmal dank einem Handy aus dem Gefängnis ausbrechen konnte, erfährst du im nachfolgenden Video.
Zeus – der größte Hund der Welt
2012 wurde die Deutsche Dogge „Zeus“ als größter, lebender Hund der Welt in das „Guinnes Buch der Rekorde“ eingetragen. Zwei Jahre später starb leider der riesige Hund, der etwa zwanzig Zentimeter größer war als durchschnittliche Doggen, mit nur fünf Jahren. Zeus war fast 1, 12 m groß, gemessen von der Pfote bis zum Rücken. Der riesige Hund lebte in Otsego im US- Staat Michigan. Er wog über siebzig Kilogramm und fraß beachtliche 13, 6 kg Fleisch und Trockenfutter täglich. Seine Lieblingsspeisen waren Hühnchen, Hamburger und Rührei. Stellte „Zeus“ sich auf die Hinterbeine, war er so groß wie ein Basketballer: 2,13 m und konnte seine Hundehalter mit dem Schwanz beim Spielen schon einmal zu Fall bringen.
Zum Schluss etwas Unterhaltung
Solltest du bereits all deine Recherchen gemacht haben, so kannst du die hier noch etwas Unterhaltung holen, bevor du unsere Seite verlässt. Wir hoffen du hattest einen schönen Aufenthalt.
Wo leben Hunde?
Hunde sind zweifellos die besten Freunde des Menschen und natürlich, wenn diese liebenswerten Vierbeiner eine enorme Treue bewiesen haben, ist es für jeden Hundeliebhaber unerlässlich zu wissen, wo Hunde leben und wie sie leben.
Es ist unglaublich, aber Hunde sind direkte Nachkommen des wilden Wolfes (siehe, wo die Wölfe leben). Die Zuneigung und Wärme des Menschen zu diesen vierbeinigen Tieren entwickelte sich schnell zu einer Vielzahl von Arten, und vielleicht hatte der Mensch in einigen von ihnen seine Hand, aber die überwiegende Mehrheit von ihnen selbst und die Lebensräume, zu denen sie der Mensch führte, nahmen diese Form an.

Vielleicht möchten Sie auch wissen, wo Katzen leben, ein weiterer guter Freund des Menschen.
Wo leben Hunde?
Die Frage, wo sie leben, ist offensichtlich, aber die große Wahrheit ist, dass sie komplexer ist, als es scheint, obwohl viele Häuser in ihren Mauern einen Hundekameraden haben, besetzen diese auch eine große Vielfalt von Land. Zum Beispiel haben Pinscher und Dobermann die Aufgabe, sich um eine Herde zu kümmern oder das Land zu verteidigen, anstatt zu Hause zu schlafen.
Andere Sorten wie Lebrel sind eher für Rasse und Jagd als für das häusliche Leben geeignet, und auch der Terrier ist an der Kunst des Beutefangs beteiligt. Damit wird deutlich, dass Hunde wirklich vielseitige Tiere sind.
Diese Tiere eroberten den Globus und ließen nur ein Drittel von Australien, 90% von Grönland und einigen Inseln im Norden Kanadas ohne ihr Vorhandensein zurück, wodurch ihre Hierarchie in der Welt deutlich gemacht wurde, weit über fast allen Arten.
Was essen Hunde?
Abgesehen davon, wo der Hund wohnt, ist es ideal, Details über seine Ernährung zu wissen. Naja, die Fütterung der Hunde wurde fast ausschließlich von Menschen geschmiedet, die keine Probleme damit hatten, ihren Tieren eine große Auswahl an Futter zu geben.
Weil sie von Wölfen stammen, sind Hunde von Natur aus Fleischfresser, deshalb ist ein Steak oder ein Stück Huhn ein Luxusgericht für diese vierfüßigen Tiere, die wie alle Säugetiere als kleines Baby die Muttermilch trinken.
Wie lange leben Hunde?
Hier ist es an der Zeit anzuhalten, denn diese Tiere sind nicht ganz so langlebig, und diejenigen, die älter als ein Jahrzehnt sind, leben tatsächlich in einem größeren Anteil. Kleine Hunde leben etwa 20 Jahre, wenn sie sicher und krankheitsfrei gehalten werden.
Zweifellos können diese tierfreundlichen Tiere nicht ewig halten und im Verhältnis zu vielen Säugetieren, Hunde wirklich nur sehr wenig leben und eine riesige Leere in denen, die sie wollen, wenn sie diese Welt verlassen.
Dieser Artikel erklärt die Details darüber, wo Hunde leben und andere Aspekte der besten Freund des Menschen, aber wenn Sie ein großer Fan von Vierbeinern sind, können Sie viel tiefer in ein Universum, das viel komplexer ist, als es wirklich scheint, das Universum der Hunde gehen.
Ein Hundetagebuch
Hunde & was mich bewegt

Hunde leben im Hier und Jetzt
Ein entscheidender Unterschied zwischen uns Menschen und den Tieren ist, dass wir nie wirklich mit unseren Gedanken im Hier und Jetzt sind. Wir laufen durch die Gegend, denken an gestern und an morgen, an später und vorhin… und verpassen dabei das, was im Moment passiert. Wir FÜHLEN nicht mehr, wir SEHEN nicht mehr, was um uns herum ist. Wir stumpfen ab gegenüber unseren Alltags- und Sinneswahrnehmungen, kommunizieren mit Handys und Computern, sind im wahrsten Sinne des Wortes ferngesteuert. Doch das Leben findet im Jetzt statt, da, wo wir uns gerade befinden, nicht gestern, nicht morgen, nicht irgendwann… Wir können es nicht zurückholen, wenn es vorbei ist… Unsere Tiere wissen das, sie leben im JETZT und erwarten, dass wir sie dort treffen.
Der Aussage kann ich nur voll und ganz zustimmen. Unsere Mitgeschöpfe leben im Augenblick, nicht wie wir in der Vergangenheit oder Zukunft. Uns geht viel verloren dadurch, dass wir nicht im Augenblick leben. Viele Menschen können das vermutlich auch nicht mehr. Hier können wir eine Menge lernen von den Hunden.
Ein Hundetagebuch
Hunde & was mich bewegt

Kastrierte Hunde leben länger
Auch wenn an anderer Stelle am Beispiel von Golden Retrievern festgestellt wurde, dass eine frühe Kastration durchaus auch zu Gesundheitsproblemen führen kann, so scheint doch generell eine Kastration zu einer Steigerung der Lebenserwartung von Hunden zu führen.

Dr. Kate Creevy von der University of Georgia (rechts im Bild) untersuchte die Auswirkung von Nachwuchs auf die Lebenserwartung von männlichen und weiblichen Hunden an einer Stichprobe von 40.139 Sterbedaten von Hunden verschiedener Rassen und beider Geschlechter. Es zeigte sich in der Auswertung dieser Daten, dass das durchschnittliche Sterbealter von intakten, also nicht kastrierten oder sterilisierten Hunden bei 7,9 Jahren lag, das von sterilisierten Hunden jedoch bei 9,4 Jahren.
Untersuchungen zu den Folgen von Reproduktion auf Lebenserwartung bestätigen diesen Trend auch über andere Arten hinweg.
Zum ersten Mal konnten im Rahmen der Studie von Dr. Creevy jedoch auch die unterschiedlichen Todesursachen für die beiden Gruppen ermittelt werden. Es zeigte sich, dass intakte Hunde eher an Infektionskrankheiten und Traumata starben, während kastrierte Hunde eher in Folge von Krebs oder Autoimmunerkrankungen verstarben.
Das bedeutet allerdings nicht, dass nicht kastrierte Hunde nicht an Krebs sterben, bei kastrierten ist lediglich die Wahrscheinlichkeit, daran zu sterben höher (wohl auch weil sie eben älter werden und dadurch ein erhöhtes Krebsrisiko haben).
Was die ermittelten Sterbealter angeht, so sollte man noch beachten, dass die Hunde, von denen diese Sterbedaten ermittelt wurden, nicht vergleichbar mit der Gesamtpopulation aller Hunde ist. Diese Daten beziehen sich auf Hunde, die als Krankheitsfälle in einer Lehr-Veterinärklinik vorgestellt wurden. Von daher sollte die Lebenserwartung von intakten und sterilisierte Hunde deutlich höher liegen. Der Unterschied in der Lebenserwartung zwischen beiden Gruppen gilt jedoch auch dort.
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2 Gedanken zu “Kastrierte Hunde leben länger”
Ein sehr schöner Artikel! Ihr habt die Punkte aus der Quelle super auf den Punkt gebracht. Und dank euch habe ich eine schöne Quelle während der Recherche für meinen eigenen Artikel gefunden 🙂
Hunde leben im Hier und Jetzt?
Hunde leben im Hier und Jetzt oder Täglich grüßt das Murmeltier.
Man könnte anstatt zu behaupten Hunde leben im Hier und Jetzt auch sagen: Und täglich grüßt das Murmeltier. Was das eine mit dem anderen zu tun hat?
Nun ja, ich möchte heute hier sehr gerne mal darauf eingehen. Inspiriert durch einen sehr netten Chat am heutigen Morgen, entstand der Wunsch, hierüber auch mal etwas zu schreiben. Und nein, natürlich erhebe ich niemals den Anspruch, dass meine Gedanken, Anregungen, Beiträge in irgendeiner Weise wissenschaftlich fundiert sind. Aber ich bin schon sehr lange Hundehalter, habe schon seeeeeehr lange mit den unterschiedlichsten Hunden zu tun und habe auch seit seeeehr langer Zeit immer wieder unterschiedliche Begegnungen mit Hunden.
Foto: Sabine Himsel
Woher mag die Aussage: Hunde leben im Hier und Jetzt denn kommen? Ist sie überholt oder aber nicht ganz korrekt interpretiert?
Klar, Hunde leben so wie wir (hoffentlich) im Hier und Jetzt. Wäre auch irgendwie strange, würden wir nur in der Vergangenheit verharren. Wäre das so, könnte man ja tatsächlich sagen: „Und täglich grüßt das Murmeltier“. So würden wir jeden Tag immer wieder das Gleiche erleben, täglich Erlerntes vergessen und neu staunen.
Foto: Sabine Himsel
Ich möchte ein paar wenige Beispiele geben, die Sie wohl alle selbst kennen:
Bello sieht und jagt Rehe:
Vorgestern liefen Sie entspannt an einem Wäldchen vorbei und Bello wurde ganz aufgeregt. Ein Reh, ein Reh …. Hinterher! Ich gehe davon aus, dass Sie die Situation gut in den Griff bekommen haben … Heute laufen Sie wieder diese Runde. Was passiert? Lebt Ihr Hund im HIER und JETZT, weiß gar nicht, dass da vor paar Stunden/ Tagen noch Rehe standen. Was denken Sie? HA! Natürlich weiß er das und guckt auch gleich neugierig …. Von HIER und JETZT ist da wohl keine Rede, es ei denn, er will hier und jetzt nochmal Rehe jagen …
Susi und Strolch kommen einem Elektrozaun zu nahe.
Die Erfahrung war keine gute. Man möge jetzt meinen, das sind negative Verknüpfungen, das haben sie sich gemerkt. Gingen die beiden aber im HIER und JETZT mit uns laufen, könnten sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf diese Erfahrung vergangener Zeit nicht zurückgreifen, sondern würden dann heute erneut lernen müssen: Elektrozäunen ist auszuweichen.
Eine Notnase zieht in ein neues Leben
Alles lernt Bello neu. Ja, lebt im HIER und JETZT, weil sich Altes nicht mehr bewährt, Neues gelernt werden muss und auch konditioniert wird. Verhaltensweisen aus der Vergangenheit scheinen vergessen zu sein und das Leben findet tatsächlich nun im HIER und JETZT statt.
Nun aber, nach einer ganzen Weile, beschließen Sie, die ehemaligen Halter zu treffen. Und plötzlich zeigt Bello genau die gleichen Verhaltensweisen ihnen, also den ehemaligen Besitzern, gegenüber, wie eben auch im Leben davor. Wenn Hunde doch aber im HIER und JETZT lebten, dann wären diese doch durch das neue Leben, durch Löschung der Verhaltensweisen und Verknüpfungen, verschwunden, oder meinen Sie das nicht auch?
Foto: Sabine Himsel
So könnte man jetzt unzählige Beispiele aufführen, die im Grunde alle darauf abzielen, Ihnen zu zeigen, dass Hunde eben nicht nur im HIER und JETZT leben. Sie haben sehr wohl Erinnerungen, Verknüpfungen – egal ob positiv oder negativ – sie besitzen „Lebenserfahrung“ und verfügen über ein hervorragendes Gedächtnis.
Die Aussage: „Hunde leben im Hier und Jetzt“ zeigt, dass sie sich super gut auf neue Lebensumstände einrichten können. Dass sie nicht an alt Hergebrachtem festhalten müssen und absolut in der Lage sind, sich nicht nur täglich auf sämtliche Situationen einzustellen, sondern auch täglich neu zu lernen.
Ich möchte Sie ein wenig darauf aufmerksam machen, bestimmte „Floskeln“, so „dahin Gesagtes“ auch mal zu hinterfragen … Sich selbst oder eben auch die Menschen, die Ihnen diese Aussage als Antwort für vieles präsentieren.
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About Birthe Thompson
Birthe Thompson ist Journalistin, Autorin, Coach und Bloggerin. Jahrelang Mehrhundehalterin, lebt sie heute mit ihrem Mann und derzeit einem Rüden der Rasse Rhodesian Ridgeback im Norden Deutschlands. Über viele Jahre hat sie sich im aktiven Tierschutz verdient gemacht. Selbst war sie immer wieder Pflegestelle für Tierschutzhunde. Zu ihren Aufgaben gehörte es auch, Hunde einzuschätzen, um Vermittlungsprofile zu erstellen. Birthe Thompson ist Ansprechpartnerin für viele Bereiche zum Thema Hund. Gerade auch, wenn es um Tierschutz geht, brilliert sie durch ihre kompetente Vorgehensweise und ihr Wissen.
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Welche Hunde leben am längsten? – Rüde, Hündin, groß, klein, kastriert, unkastriert …











Dass die Größe eines Hundes mit seiner Lebenserwartung in einem umgekehrten Verhältnis steht, also größere Hunde kürzer und kleinere länger leben, ist nichts Neues. Auch dass die Lebenserwartung von Mischlingen grundsätzlich länger ist als die von Rassehunden und die von Hündinnen länger als die von Rüden, ist bekannt. Aber warum ist das so? Warum sterben große Hunde früher als kleine? An welchen Erkrankungen sterben sie? Und gibt es Möglichkeiten, die Lebenserwartung zu verlängern? Diese Fragen und mehr behandelt Universitätsprofessorin Dr. Irene Sommerfeld-Stur in diesem Beitrag auf der Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Es ist eine bekannte Tatsache, dass die Lebenswartung bei Hunden u.a. von der Körpergröße abhängig ist. Kleine Hunde können ein Lebensalter von bis zu 16 Jahren oder sogar mehr erreichen, bei großwüchsigen Rassen tritt der Tod oft schon mit einem Alter von 6 oder 7 Jahren ein. In beiden Fällen gibt es natürlich Ausnahmen, aber die Assoziation zwischen Körpergröße und Lebenserwartung im Sinne einer negativen Korrelation ist schon länger bekannt und wird in verschiedenen Studien bestätigt. (LI et al., 1996, PATRONEK et al., 1996, KIMBERLEY et al., 2007, ADAMS et al., 2010). In einer neueren Studie von DOBSON (2013) finden sich dazu eindrucksvolle Zahlen. Unter den Rassen mit der geringsten Lebenserwartung in einem Bereich von nur 6 Jahren finden sich Rassen wie Bullmastiff, Leonberger, Berner Sennenhund, Deerhound und Rottweiler, unter den Rassen mit der höchsten Lebenserwartung im Bereich von 12 und mehr Jahren Rassen wie Border Terrier, Cairn Terrier, Lhasa Apso und Shih Tzu.
Warum die großen Unterschiede?
Die Frage stellt sich nun, warum ist das so? Was macht diese großen Unterschiede in der Lebenserwartung von Hunden unterschiedlicher Größe aus?
Der Antwort auf diese Frage bei Hunden kann man sich zwar nur auf einer eher spekulativen Ebene nähern, da Studien, die sich explizit mit den Ursachen der Abhängigkeit der Lebenserwartung von der Körpergröße beim Hund auseinandersetzen, kaum existieren. Da die Beziehung zwischen Körpergröße und Langlebigkeit aber auch bei anderen Arten bekannt ist und bei diesen zum Teil sehr genau untersucht ist, lassen sich diese Erkenntnisse durchaus auch auf Hunde übertragen.
Es sind zwei mögliche Hauptverdächtige, die als Grundlage für die Beziehung zwischen Lebenserwartung und Größe in Frage kommen: IGF-1 und Bewegung.
IGF-1 – der Schalter des Wachstums
IGF-1 ist der wichtigste Wachstumsfaktor. IGF-1 wird vor allem in der Leber nach Stimulierung durch das von der Hypophyse gebildete Wachstumshormon Somatotropin gebildet. Rezeptoren für IGF-1 finden sich in fast allen Geweben des Körpers. Im Lauf der Jugendentwicklung steigt der Spiegel von Somatotropin und IGF-1, erreicht seinen höchsten Stand in der Pubertät und fällt dann wieder ab. Wie erst kürzlich in einer Studie beim Hund festgestellt wurde, tragen alle Hunde kleiner Rassen eine Mutation im IGF-1-Gen, die in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Kleinwuchs steht (SUTTER et al., 2007). Diese Mutation hat zur Folge, dass eine geringere Menge an IGF-1 im Blut zirkuliert. Dadurch kommt es zu reduziertem Wachstum. Interessant dabei ist, dass die Mutation im IGF-1-Gen, die mit dem Kleinwuchs bei Hunden assoziiert ist, offenbar bereits sehr lange zurückliegt. Diese Schlussfolgerung zogen die Autoren der Studie, da die Mutation in praktisch allen kleinen Hunderassen vorkommt, auch in solchen, die nur sehr entfernt miteinander verwandt sind. Sie trat wohl bereits in den Anfängen der Domestikation auf und ermöglichte so schon recht früh eine Selektion auf verschiedene Größen.
Wird mehr IGF-1 produziert, kommt es zum Groß- bzw. Riesenwuchs. So ist bereits lange bekannt, dass bei großen Hunden ein höherer
IGF-1-Spiegel im Blut vorliegt. Ist IGF-1 im Übermaß vorhanden, kommt es zum sogenannten akromegalen Riesenwuchs. In diesem Fall sind die Körperenden, also Kopf und Pfoten unproportional vergrößert. Das ist meist auch verbunden mit loser Kopfhaut und hängenden Lefzen (EIGENMANN et al., 1988).
Das Problem dabei ist, dass sich die Wirkung des IGF-1 nicht auf das äußere Größenwachstum beschränkt. Neben der Akromegalie kann es auch zu einer Kardiomegalie, also einer unproportionalen Vergrößerung des Herzens kommen. Und die führt zu einer verminderten Belastbarkeit des Herzens, die sich in Leistungsschwäche und im schlimmsten Fall in einem frühen Herztod äußert.
Wachstumsfaktor fördert auch Tumore und Herztod
Und IGF-1 hat noch eine weitere verhängnisvolle Wirkung. Der Wachstumsfaktor ist auch am Wachstum von Tumoren beteiligt. Je mehr IGF-1 vorhanden ist, umso stärker werden auch Tumoren in ihrem Wachstum gefördert.
Wir haben hier also gleich mal zwei Ursachen für einen frühen Tod von großen Hunden: Herztod und Krebs. Die bereits erwähnte Studie von DOBSON (2013) zeigt auch die Krebssterblichkeit bei verschiedenen Rassen. Unter den Rassen mit der höchsten Krebssterblichkeit sind Rassen wie Berner Sennenhund, Leonberger, Riesenschnauzer, Airedaleterrier. Unter den Rassen mit der geringsten Krebsmortalität finden sich Rassen wie Shi Tzu, Lhasa Apso, Klein- und Zwergspitze. Und bereits 1985 zeigte eine Studie von KIRKWOOD, dass das Erkrankungsalter für Osteosarkome (Knochenkrebs) in direkter Abhängigkeit zur Größe des Hundes steht. Je größer ein Hund ist, umso eher erkrankt er an Knochenkrebs.
Dass auch bei großen Rassen die Lebenserwartung nicht notwendigerweise so gering sein muss, zeigt eine Studie an Leonbergern (ZAMINER, 2011). In dieser Studie wurden Todesdaten von über 2000 Leonbergern ausgewertet. Die durchschnittliche Lebenserwartung über alle Tiere lag bei 7,6 Jahren. Bei einem Teil dieser Hunde waren die Todesursachen bekannt. Darunter waren 279 Hunde, die mit einem durchschnittlichen Alter von 6,4 Jahren an Herzversagen starben, 571 Hunde, die mit einem durchschnittlichen Alter von 7,5 Jahren an Krebs starben und 68, die mit einem durchschnittlichen Alter von 6,3 Jahren an einer Magendrehung starben.
Das Interessanteste war eine weitere Gruppe von insgesamt 171 Hunden, die mit einem durchschnittlichen Alter von 12 Jahren an Altersschwäche starben. Sie wurden also fast doppelt so alt wie ihre herz- und krebskranken Rassegenossen. Leider ging aus den verfügbaren Daten nicht hervor, wie groß die Hunde der verschiedenen Gruppen waren. So ließ sich nicht feststellen, ob vielleicht die Hunde, die in einem höheren Alter an Altersschwäche starben, eher kleinere Exemplare der Rasse waren. Nichtsdestoweniger zeigt diese Studie, dass die häufigsten Todesursachen bei dieser großwüchsigen Rasse Krebs und Herzerkrankungen waren und diese Todesfälle zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt stattfanden, als der natürlichen Lebenserwartung entspricht.
Interessant in diesem Zusammenhang ist ein Teilergebnis aus der Studie von SUTTER et al.(2007) beim Portugiesischen Wasserhund. Bei dieser Rasse lässt der Rassestandard eine sehr große Varianz in Bezug auf die Größe zu. Und hier zeigten sich auch innerhalb der Rasse Unterschiede in den IGF-1-Genotypen in Abhängigkeit von der Größe. Die kleineren Vertreter der Rasse trugen die gleiche IGF-1-Mutation, die in allen kleinwüchsigen Hunderassen gefunden wurde, und hatten eine entsprechend niedrigere IGF-1-Konzentration in ihrem Blut.
Überdenkt man diese Zusammenhänge, dann scheint die Selektion auf Riesenwuchs gleichzeitig eine Selektion auf frühen Tod durch Krebs oder Herzerkrankungen zu sein. Ein triftiger Grund bei großwüchsigen Rassen die Zuchtziele zu überdenken? In diesem Zusammenhang ist es ein bemerkenswertes Detail, dass z.B. das Gewicht eines Bernhardiners vor gar nicht allzu langer Zeit noch im Bereich von 50 kg lag, während die heutigen Rassevertreter bis zu 100 kg erreichen können.
Bewegung verlängert Leben
Eine zweite Erklärung für die höhere Lebenserwartung kleiner Hunderassen liegt im Bereich der Bewegung. Kleine Hunde machen in Relation zu ihrer Körpergröße im Normalfall weitaus mehr Bewegung als große Hunde. Ein kleiner Hund macht schon in einer normal großen Wohnung mehr Bewegung als ein großer, wenn er von einem Zimmer ins andere läuft. Und auch bei Spaziergängen und beim Hundesport legt der kleine Hund in Relation zu seiner Größe weitere Strecken zurück. Ein simples Rechenbeispiel: Bei einem täglichen Spaziergang von 4 Kilometer Länge legt ein kleiner Hund mit einer Körperlänge von 30 cm etwa das Zwölftausendfache seiner Körperlänge zurück, ein großer Hund mit einer Körperlänge von 100 cm »nur« das Viertausendfache. Ein kleiner Hund legt somit im Laufe seines Lebens das Mehrfache der Strecke zurück, die ein großer Hund bewältigt.
Bei großen Hunden wird die Bewegung oft auch noch durch chronisch degenerative Gelenkserkrankungen eingeschränkt. Ob Hüftgelenksdysplasie, Ellbogendysplasie oder Osteochondrosis dissecans, all diese Erkrankungen treten bevorzugt bei groß- und riesenwüchsigen Rassen auf und führen oft schon in einem frühen Alter zu vorübergehenden oder bleibenden Einschränkungen der Mobilität.
Dass Bewegung gesund ist, ist nichts Neues. Durch Bewegung wird der gesamte Stoffwechsel aktiviert, alle Gewebe werden besser durchblutet, die Gelenke werden geschmiert, der Stresshormonspiegel wird gesenkt, die Insulinempfindlichkeit der Zellen wird gesteigert und das Gewicht wird reduziert. Insbesondere die Senkung des Cortisolspiegels leistet einen wichtigen Beitrag zur Verlängerung des Lebens.
Aber es gibt noch einen weiteren Effekt der Bewegung, und der spielt sich direkt im molekularen Bereich und auf der Ebene der Aktivierung von Genen ab. Alterung und Tod von Zellen stehen in direktem Zusammenhang mit einem Strukturdetail der Chromosomen. Chromosomen sind die Träger der genetischen Information und liegen im Zellkern. An ihren Enden tragen Chromosomen eine Art Schutzkappe, die Telomere. Diese Telomere werden bei jeder Zellteilung ein klein wenig verkürzt. Unterschreiten sie eine gewisse Mindestlänge, führt das zum Tod der Zelle. Die laufende Verkürzung der Telomere ist somit die Basis von Alterung und schließlich Tod eines Individuums.
Telomerase: gute „Handwerker“
Es gibt aber einen zelleigenen Reparaturdienst für die Telomere, dessen Hauptverantwortlicher die Telomerase ist. Das ist ein Enzym, das nach der Zellteilung die verlorengegangenen Stücke der Telomere wieder herstellt. In den meisten Körperzellen findet sich praktisch keine Telomerase, zu finden ist sie in Zellen des Immunsystems, in Stammzellen und in den Geschlechtszellen. Besondere Bedeutung hat die Telomerase in Krebszellen. Dort hat das Enzym eine übermäßig hohe Aktivität und sorgt dadurch für die Unsterblichkeit von Krebszellen und damit auch für das ungebremste Wachstum von Tumoren.
Es gibt Studien aus der Humanmedizin, die zeigen, dass die Länge der Telomere in bestimmten Körperzellen assoziiert ist mit körperlicher Aktivität und dass zudem längere Telomere mit einer längeren Lebenserwartung gekoppelt sind. CHERKAS et al. (2008) untersuchten Zwillingspaare, von denen je ein Zwilling sportlich aktiv, der andere kaum oder gar nicht aktiv war. Die aktiveren Zwillingspartner zeigten eine deutlich größere Länge der Telomere in ihren Leukozyten als ihre fauleren Geschwister.
Zu ähnlichen Ergebnissen kam eine Studie von WERNER et al. (2009), nach der durch regelmäßige Bewegung sowohl die Aktivität der Telomerase als auch von anderen Proteinen, die die Telomere stabilisieren, gesteigert wird. Bei einer vergleichenden Untersuchung zwischen sportlich Aktiven und Bewegungsmuffeln zeigte sich, dass die Sportler in ihren weißen Blutkörperchen deutlich längere Telomere hatten als die unsportliche Vergleichsgruppe.
Ein dazu passendes interessantes Ergebnis zeigte eine Beobachtung bei Bauern in Sardinien (SPORK, 2010). In dem untersuchten Bereich gab es einerseits Felder, die auf der gleichen Ebene wie das Dorf lagen und die daher bequem und ohne Mühe zu bewirtschaften waren, andererseits Felder, die tiefer oder höher als das Dorf lagen und zu deren Bewirtschaftung die Bauern zum Teil steile Hänge mühsam bearbeiten mussten. Im Vergleich der Lebenserwartung schnitten die Bauern mit den ebenen Feldern schlechter ab als ihre Kollegen, die jeden Tag bergauf und bergab laufen mussten.
Wenn wir nun die gesteigerte relative Bewegungsmöglichkeit kleiner Hunde bedenken, so wäre durchaus denkbar, dass bei ihnen ein ähnlicher Effekt zu einer höheren Telomeraseaktivität und zu einer weniger schnellen Verkürzung der Telomere in den Leukozyten und damit zu einer langsameren Alterung führt.
Die Größe eines Hundes ist somit nicht nur ein optisches Merkmal. Insbesondere Extreme nach oben im Sinne von Riesenwuchs können die Lebenserwartung eines Hundes stark verkürzen. Es wäre also insbesondere Züchtern von riesenwüchsigen Rassen ans Herz zu legen, das Streben nach extremer Größe zugunsten einer höheren Lebenserwartung ihrer Hunde hintanzustellen.
Es soll aber nicht verschwiegen werden, dass der Vorteil der längeren Lebenserwartung im Zusammenhang mit Zwergwuchs auch mit Nachteilen verbunden ist. So ist bei kleinen Hunden die Wurfgröße reduziert, eine Folge, die nach analogen Beobachtungen bei Mäusen (CHANDRASHEKAR, 2004) auch mit Varianten im Bereich der Wachstumshormone zusammenhängen kann. Zudem ist bei kleinwüchsigen Hunden die Knochenmasse in Relation zur Gesamtkörpermasse reduziert (MUIR, 1997), was kleine Hunde anfällig für Knochenbrüche macht.
Hündinnen und Mischlinge leben länger
Neben der Größe gibt es übrigens noch zwei interessante Faktoren, die lebensverlängernd wirken. In der bereits erwähnten Studie beim Leonberger (ZAMINER, 2011) war eine signifikant längere Lebensdauer bei den Hündinnen zu beobachten. Diese lebten im Schnitt etwa ein halbes Jahr länger. Dieser Vorteil des weiblichen Geschlechts in Bezug auf die Lebenserwartung ist auch vom Menschen gut bekannt und beruht u.a. auf der Wirkung von Östrogen. Das weibliche Geschlechtshormon hat nämlich neben seiner Aufgabe bei der Fortpflanzung noch eine Reihe anderer Wirkungen u.a. im Bereich des Herz-Kreislaufsystems, des Knochenstoffwechsels und des Immunsystems. Insbesondere hat Östrogen offensichtlich auch einen Einfluss auf die Telomerenlänge. Eine Studie aus der Universität von Utah zeigte, dass die Telomere von Frauen im Schnitt etwa 3,5% länger sind. Wie wirkungsvoll dieser Östrogeneffekt in der Praxis sein kann, zeigt eine Untersuchung in einer Rottweilerpopulation (WATERS et al., 2011). Die durchschnittliche Lebenserwartung in dieser Population lag bei etwa 9 Jahren. Es gab aber eine Gruppe von Hündinnen, die auffallend älter wurden. Die Hündinnen dieser Gruppe erreichten alle ein Lebensalter von mehr als 13 Jahren. Um herauszufinden, welche Faktoren für diese ungewöhnlich lange Lebensdauer verantwortlich waren, wurde u. a. geprüft, wie lange die Hündinnen der extrem alten Gruppe intakt, also nicht kastriert waren. Dabei zeigte sich, dass die extrem alten Hündinnen im Schnitt länger unter Östrogeneinfluss gewesen waren als die mit der rassetypisch kürzeren Lebensspanne. Hündinnen, die erst im Alter zwischen 6 und 8 Jahren kastriert worden waren, hatten eine etwa dreimal so große Chance ein ungewöhnlich hohes Alter zu erreichen als die früher kastrierten.
Mischlinge leben länger
Ein weiterer Faktor, der die Lebenserwartung beim Hund nachgewiesenermaßen günstig beeinflusst, ist die Zugehörigkeit zu der Gruppe der Mischlinge. Es gibt zahlreiche Studien, die bestätigen, dass Mischlinge im Schnitt etwa ein Jahr länger leben. Dieser Vorteil der Mischlinge zeigt sich auch, wenn man Hunde verschiedener Größenklassen miteinander vergleicht. So haben in allen Größenklassen die Mischlinge die Nase vorne, wenn es um die Lebenserwartung geht (PATRONEK et al., 1997).
Die besten Chancen auf ein hohes Lebensalter haben also kleine unkastrierte Mischlingshündinnen. Aber auch wenn man größere Rassehunde bevorzugt, zeigen die Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Lebenserwartung, dass früher Tod kein unabwendbares Schicksal großer Hunderassen ist. Bei Verzicht auf extreme Größe und konsequenter Selektion gegen Erkrankungen wie Krebs und Herzkrankheiten sowie gegen solche Krankheiten, die die Bewegungsmöglichkeiten der Hunde vorübergehend oder dauernd beeinträchtigen, haben auch Hunde größerer Rassen die Chance auf ein längeres, gesundes Leben.
Weitere Maßnahmen zur züchterischen Verbesserung der Lebenserwartung bieten die Möglichkeiten der modernen Reproduktionsmedizin. Der bevorzugte Zuchteinsatz alter gesunder Hunde wäre zwar ein sinnvoller Weg zur direkten Selektion auf Langlebigkeit, dem aber einige Argumente aus praktischer Sicht entgegenstehen. Speziell die nachlassende Fruchtbarkeit im höheren Alter spricht gegen diesen Weg als alleinige Maßnahme. Dennoch ist der Zuchteinsatz eines älteren gesunden Rüden, bei dem allenfalls das Sperma vorab auf ausreichende Befruchtungsfähigkeit untersucht wurde, im Einzelfall eine begrüßenswerte Maßnahme.
Ein anderer Weg wäre es, von jüngeren Rüden, die grundsätzlich die Anforderungen für einen Zuchteinsatz erfüllen, Sperma zu konservieren. Zeigt sich, dass ein Rüde gesund ein hohes Lebensalter erreicht hat, lässt sich sein Sperma auch noch nach seinem Tod zur Verbesserung der Lebenserwartung der Rasse einsetzen.
Und letztlich wären auch Überlegungen zur Erweiterung der genetischen Varianz durch Einkreuzungen eine Möglichkeit die allgemeine Fitness einer Rassepopulation zu verbessern. Zu diesem Thema folgt im nächsten Heft ein ausführlicher Artikel.
Ein langes Hundeleben mit einer langen Periode von Gesundheit und Wohlbefinden wäre es wohl wert alle Möglichkeiten auszuschöpfen, dies zu erreichen.
Dass Mutationen im IGF-1-Gen einen lebensverlängernden Effekt haben können, ist erstmals bei einem der Lieblingshaustiere der Genetiker, dem Fadenwurm »Caenorhabditis elegans« festgestellt worden. Wenn diese Tierchen eine bestimmte Mutation des IGF-1-Gens tragen, können sie fast doppelt so lange leben wie ihre Artgenossen, die das Wildgen tragen (LIN et al., 2001). Ein Zusammenhang zwischen Mutationen im IGF-1 Gen und zum Teil extremer Langlebigkeit ist aber auch von anderen Spezies wie Drosophila, Mäusen und auch vom Menschen bekannt. So sind bei Mäusen eine Reihe von Mutationen im Umfeld von Somatotropin und IGF-1 bekannt, die alle zu einer mehr oder weniger starken Reduktion der Körpergröße und gleichzeitig zu einer in Einzelfällen extremen Verlängerung der Lebensspanne führen (BARTKE, 2011). Dabei wird durch die entsprechenden Mutationen nicht nur die Gesamtlebenszeit verlängert, auch der Alterungsprozess wird verlangsamt und die Zeitdauer der Gesundheit wird positiv beeinflusst. Ein langes gesundes Leben hat somit eine wesentliche Basis in einer genetisch bedingten Knappheit an IGF-1.
■ Adams, V.J. et al. (2010): Methods and mortality results of a health survey of purebred dogs in the UK.Journal of Small Animal Practice 51, page 512-524.
■ Bartke,A. (2011) Single-gene mutations and healthy ageing in mammals. Phil. Trans. R. Soc. B (2011) 366, 28–34
■ Chandrashekar, V. (2004): The Consequences of Altered Somatotropic System on Reproduction. Biology of Reproduction 71, 17–27 (2004)
■ Cherkas, L.F. et al. (2008): The Association Between Physical Activity in Leisure Time and Leukocyte Telomere Length. Arch. Intern. Med. 168, 154-158
■ Dobson, J.M. (2013) Breed-predispositions to cancer in pedigree dogs. ISRN Vet Sci 2013; ID 941275
■ Eigenmann, J.E. et al. (1988): Insulin-like growth factor I levels in proportionate dogs, chondrodystrophic dogs and in giant dogs. Acta Endocrinol Copenh 118, 105 – 108.
■ Kimberley, A.G. et al. (2007): Statistical analysis regarding the effects of height and weight on life span of the domestic dog. Research in Veterinary Science 82 (2007) 208–214
■ Kirkwood, J.K. (1985): The influence of size on the biology of the dog. Journal of Small Animal Practice 26, 97 – 110.
■ Li, Y., et al. (1996): Cellular proliferative capacity and life span in small and large dogs. J. Gerontol. A Biol. Sci. Med. Sci. 51, 403-408
■ Lin, K. et al. (2001): Regulation of the Caenorhabditis elegans longevity protein DAF-16 by insulin/IGF-1 and germline signaling. Nature Genetics 28, 139-145
■ Muir, P, (1997): Distal antebrachial fractures in toy-breed dogs. Compendium of Continuing Education for the Practicing Veterinarian 19: 137–145
■ Patronek, G.J. et al., 1996: Comparative Longevity of Pet Dogs and Humans: Implications for Gerontology Research, Journals of Gerontology, Series A, 52A(3) 171-178
■ Spork, P. (2010): Der zweite Code: Epigenetik.. RoRoRo
■ Sutter, N.B. et.al. (2007): A Single IGF1 Allele is a Major Determinant of Small Size in Dogs. Science 316, 112-115
■ Waters, D.J. et al. (2011): Probing the perils of dichotomous binning: How categorizing female dogs as spayed or intact can misinform our assumptions about the lifelong health consequences of ovariohysterectomy. Theriogenology 76 (2011) 1496–1500
■ Werner, C. et al. (2009): Physical exercise prevents cellular senescence in circulating leukocytes and in the vessel wall. Circulation, 120(24), 2438-2447
■ Zaminer, A, (2011): Leonberger – Assoziation zwischen Inzuchtkoeffizienten und Wurfgröße sowie Situation zur Lebenserwartung (Diplomarbeit Veterinärmedizinische Universität Wien)
Hunde leben
Bitte wichtige Aufrufe, Beiträge unter Aktuelles beachten: http://www.leben-fuer-streuner.com/aktuelles/

Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Tierschutzarbeit, auf der Basis eines gemeinnützigen Vereins interessieren.
Der deutsche Verein Leben für Streuner e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht Streunern in Italien zu helfen. Denn auch dort, neben Ländern wie Rumänien, sind Hunde und Tierschützer auf Unterstützung angewiesen.
Tierschutz in Italien? Für viele Menschen ist Italien ein Urlaubsdomizil. Allerdings im Tierschutz ein wenig wahrgenommenes Land.
Weitere Informationen darüber und über unsere Arbeit erhalten Sie auf den nächsten Seiten.
Projekt Oasi Nuova Vita:
In Apulien/Manduria im Süden Italiens braucht eine Frau Namens Luigia Parco weitere Unterstützung für ihr Projekt, das Oasi Nuova Vita.
Das Oasi Nuova Vita ist auf 10000qm ein Vorzeigeprojekt was den Tierschutz in Italien für Hunde betrifft. Die Hunde die hier leben haben eine Oase der Ruhe gefunden. gerettet und in Sicherheit!
Luigia Parco lebt ihren Traum, bei der täglichen Nothilfe von Straßenhunden widmet sie ihr Leben neben ihrer Familie dem Oasi.
Kein einfacher Weg aber ein Weg des Herzens, den wir sehr gerne begleiten und unterstützen möchten.
Patenschaften für die Hunde um ihre Versorgung zu sichern, werden dringend gebraucht. Auch weitere finanzielle Hilfe wird benötigt, um dieses Projekt weiter auszubauen. Nur so können wir dieses Vorzeigeprojekt aufrecht erhalten und den Menschen zeigen, dass es auch anders geht und die Hunde nicht in schlimmen Canilen auf Lebenszeit hinter Gittern sitzen müssen.
Ein Umdenken muss in den Köpfen stattfinden, aber es gelingt nur mit eurer Hilfe.

Bei Fragen kontaktiert uns gerne über dieses Kontaktformular:
DIE VERGESSENEN HUNDE ITALIENS!
Sind italienische Hunde im Tierschutz nach ganz hinten gefallen? Immer wieder zerbrechen wir uns den Kopf, wie wir den Tierschutz in Italien für die Hunde dort nach vorne bringen, um die Menschen zu bewegen wieder in dieses Land zu schauen. Jeder Blick, jede Unterstützung und jede Adoption richtet sich meist in die Ostblockländer. Das ist auch gut so!
Aber sollen wir deswegen die Hunde in Italien vergessen? Nur weil die Medien den ganzen Fokus in diese Länder gelenkt haben?
Nicht viele Menschen wissen was in Italien überhaupt passiert mit den Hunden in den grausamen Canilen. Wie oft haben wir berichtet von den Zuständen dort. Interessieren tut es die wenigsten!
Die Canile, in die diese Hunde zumeist untergebracht werden, sind Tierhöllen in welchen die Hunde "endgelagert" werden. Diese Einrichtungen sind in Gegenden wo sich nie jemand hin verirrt oder man überhaupt Kenntnis davon hat, dass es sie gibt. Niemand holt diese Hunde jemals wieder raus, sie sterben nach langem dahinvegetieren. Sie bekommen Futter und Wasser, gerade so, dass sie überleben können, medizinische Versorgung gibt es nicht. Warum? Weil die Canile Betreiber pro Hund pro Tag Geld (bis zu 7 EUR) vom Staat bekommen. Je mehr Hunde und je geringer die Ausgaben für die Versorgung, desto höher ist der Gewinn! Kontrollen dieser Einrichtungen gibt es nicht!
DIE HUNDE DORT SIND LEBENDIG BEGRABEN!
Wir können es nicht hinnehmen und versuchen weiterzukämpfen. Aber ohne eure Unterstützung sind auch wir zum scheitern verurteilt.
Den Hunden werden in manchen Canilen die Stimmbänder durchtrennt, um ihnen ihre Schreie und ihre Stimme zu nehmen!
Sie brauchen jetzt unsere Stimme! Wenn wir aufgeben wird sich nie etwas verändern für Italiens Streuner!
Euer Team von Hilfe für Italiens Streuner

Gemeinsam mehr erreichen!
Lange haben wir überlegt, wie wir es formulieren sollen um Fördermitglieder für unseren Verein zu gewinnen. Von den üblichen Texten, die auf jeder Tierschutzseite zu finden sind, bis zum "Bitte helft Text".
Wir machen es ehrlich und kurz.
Wir, ein kleines Team, wären mächtig stolz, wenn wir sagen könnten. JA. Wir haben tolle Menschen an unserer Seite. WIR haben Fördermitglieder! Sie leisten mit ihren jährlichen Mitgliedsbeitrag von 40 Euro, umgerechnet nur 3,33 Euro monatlich, einen wichtigen Beitrag für unsere Arbeit. Habt ihr keine Lust mehr zu unterstützen, dann ist die Fördermitgliedschaft jederzeit kündbar.
Ein langer Weg liegt vor uns.
Werden Sie Fördermitglied und sichern Sie mit einem kleinen Beitrag dauerhaft Leben und Gesundheit geschundener Kreaturen. Wenn Sie unsere Einstellung und Arbeit zum respektvollen Umgang mit Tieren und deren Recht auf Unversehrtheit und Leben teilen können, dann würden wir uns freuen, Sie als Fördermitglied aufnehmen zu dürfen.
Den Antrag für die Fördermitgliedschaft können Sie sich zum Ausfüllen herunterladen.
Gerne schicken wir den Antrag auch per Post. Meldet euch einfach über das Kontaktformular.
Wir freuen uns auf Euch, denn zusammen schaffen wir mehr!
Euer Team von Leben für Streuner e.V.
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Hunde
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Der Hund ist das älteste Haustier des Menschen und sein treuester Weggefährte – ob als Beschützer, Spielgefährte oder Arbeitshelfer. Nach Angaben des Industrieverbands Heimtierbedarf lebte 2014 in Deutschland in rund jedem siebten Haushalt ein Hund – insgesamt sind das 6,8 Millionen. Noch beliebter sind lediglich Katzen, von denen 11,8 Millionen in Deutschland leben. Dafür ist die Freundschaft zwischen Mensch und Hund deutlich älter – auch wenn sich die Wissenschaftler nicht darüber einig sind, wie lange sie schon währt.
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Hund = Haushund
Der Haushund gehört zur großen Familie der Hunde (auch Caniden genannt) mit mehr als 30 Arten. Zu ihnen zählen auch Wölfe, Kojoten, Schakale und Füchse.
Für den Haushund hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch die schlichte Bezeichnung Hund eingebürgert. Er hat mit seinen Verwandten aus der Familie der Caniden einiges gemeinsam: Sie haben alle einen hoch entwickelten Geruchssinn, ein hervorragendes Gehör und verteidigen ihre Territorien.
Früher ging man davon aus, dass Hunde nur schwarz-weiß sehen können. Mittlerweile ist erwiesen, dass sie auch eingeschränkt Farben wahrnehmen können, etwa vergleichbar mit einer Rot-Grün-Sehschwäche beim Menschen.
Vom Wolf zum Haushund
Noch immer ist nicht endgültig geklärt, wann der heutige Haushund entstand. Unumstritten ist dagegen, dass er vom Wolf abstammt. Sein wissenschaftlicher Name lautet deswegen auch Canis lupus familiaris, was übersetzt "der gezähmte Wolf" bedeutet.
Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich Wolf und Mensch vor ungefähr 15.000 bis 20.000 Jahren anfreundeten und sich so der Hund entwickelte.
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Hund und Mensch – schon lange gute Freunde | Planet Wissen | 16.02.2017 | 02:19 Min. | UT | WDR
In den vergangengen Jahren haben Wissenschaftler allerdings noch ältere Funde von domestizierten Hunden gemacht. So wird ein Hundeschädel aus Sibirien auf ein Alter von 33.000 Jahren datiert, ein weiterer aus einer belgischen Höhle auf 36.000 Jahre.
Genetische Untersuchungen bestätigen, dass diese Tiere näher mit den heutigen Haushunden verwandt sind als mit dem Wolf.
Eine Studie, die 1997 im " Science "-Magazin veröffentlicht wurde und die die DNA von Wölfen und Hunden verglich, datiert die Domestizierung des Wolfes sogar mehr als 100.000 Jahre zurück.
Zum Vergleich: Katzen schlossen sich den Menschen erst vor ungefähr 9500 Jahren an. Der Hund ist somit das älteste Haustier des Menschen.
Doch wer kam als Erstes auf wen zu – der Wolf auf den Menschen oder der Mensch auf den Wolf? Es spricht vieles dafür, dass der Wolf die Nähe des Menschen gesucht hat, um etwas von dessen Beute abzubekommen.
Aber auch die Menschen begriffen schnell, dass man dem wilden Tier etwas beibringen konnte und dass es so auch beim Jagen helfen konnte.
Aus dem wilden Wolf wurde der zahme Hund
Irgendwann wurden wahrscheinlich auch die ersten Wolfswelpen mit der Hand aufgezogen. So gewöhnten sich die ehemals wilden Tiere mehr und mehr an den Menschen und wurden im Laufe der Zeit zahm.
Wo die ersten Wölfe domestiziert wurden und sich zu Haushunden entwickelten, ist nicht endgültig geklärt. Neueste Studien gehen davon aus, dass der Ursprung in Ostasien lag, von wo aus sich der Hund nach Europa und dann weiter nach Amerika verbreitete.
Andere Länder, andere Hunde
Der Hund wurde und wird nicht in allen Ländern gleich behandelt. Im alten Ägypten war er – genau wie die Katze – heilig. Ihm wurden gottähnliche Eigenschaften zugeschrieben.
Deswegen hatte er auch eigene Diener, trug teuren Schmuck und bekam das beste Essen. Nur der Pharao durfte reinrassige Hunde besitzen. Nach seinem Tod wurde sein Lieblingshund oft mit ihm zusammen beerdigt, um ihn vor Leid im Jenseits zu beschützen.
Der altägyptische Gott Anubis hat einen Hundekopf
In Europa, dem Mittleren Osten und Nordamerika lassen Malereien auf Wänden, Gräbern und Schriftrollen darauf schließen, dass Hunde während der Bronzezeit zusammen mit Menschen auf die Jagd gingen.
Es wurden auch Hundestatuen gefunden, die den Eingang von Gräbern bewachten. Diese Funde zeigen, dass Hunde schon früh eine wichtige Bedeutung für den Menschen bekamen.
Heute werden sie vor allem in Europa und in den USA als Haustier verwöhnt, während sie in den Entwicklungsländern und in vielen Teilen Asiens eher verwahrlost auf der Straße leben, als Wächter und Arbeitstiere genutzt oder sogar gegessen werden.
Der Mensch züchtet Spezialisten
Schon bald begann der Mensch, Hunde mit bestimmten Eigenschaften gezielt zu kreuzen und damit zu züchten. Deswegen gibt es heute etwa 350 verschiedene Rassen. Dackel oder Terrier etwa sind besonders gut darin, Füchse oder Dachse in ihren Höhlen aufzuspüren. Apportierhunde wie der Golden Retriever oder der Labrador bringen dem Jäger das erlegte Wild zurück.
Chihuahuas wurden als reine Schoßhunde gezüchtet
Als die Menschen sesshaft wurden und Ackerbau sowie Viehhaltung wichtiger wurden als die Jagd, kamen Hirten- und Wachhunde hinzu. Kleine Rassen wie der Pekinese oder der Chihuahua, die kleinste Rasse der Welt, wurden vor allem als Schoßhündchen gezüchtet.
Bis heute haben die verschiedenen Rassen ihre Eigenschaften behalten, die für ihre ursprünglich zugedachte Aufgabe wichtig waren. Deswegen sollten sich zukünftige Hundebesitzer gut überlegen, welche Rasse am besten zu ihnen passt. Ein sportlicher Hund zum Beispiel braucht viel Bewegung und ein Wachhund wird unter Umständen um jeden Preis sein Revier verteidigen.
Wie kommunizieren Hunde?
Hunde sind soziale Tiere und leben lieber mit Menschen oder anderen Hunden zusammen statt allein. Deswegen sind sie darauf angewiesen, mit anderen zu kommunizieren.
Hunden steht dafür ein Repertoire an Gebell, Knurren und Heulen zur Verfügung. Jeder Laut hat eine bestimmte Bedeutung. Will der Hund warnen, zum Spielen auffordern, hat er Angst oder ist er verletzt? Menschen müssen die Sprache des Hundes oft erst lernen, damit sie ihn richtig verstehen.
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Die Körpersprache der Hunde | 02:25 Min.
Hunde drücken sich aber nicht nur durch Laute aus, sondern auch durch Körpersprache. Legen sie sich auf den Rücken und bieten dem anderen die Kehle dar, bedeutet das Unterwürfigkeit. Wenn sie Angst haben, klemmen Hunde die Rute ein, legen die Ohren an und ducken sich. Freuen sie sich, wackeln sie mit dem Schwanz.
Ihre soziale Ader macht Hunde – anders als Einzelgänger wie Katzen – nicht nur zu anhänglichen Weggefährten, sondern auch zu idealen Helfern: Als Blindenhunde führen sie ihre Herrchen, als Polizeihunde erschnüffeln sie unter anderem Drogen oder spüren Sprengstoff auf, und als Therapiehunde können sie den Zustand von Patienten erheblich verbessern.





























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