воскресенье, 20 мая 2018 г.

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Cushing Syndrom beim Hund: Diagnose & Behandlung

Artikelinhalte

Das Cushing Syndrom kann sich bei Hunden durch unterschiedlichste Symptome äußern und ist für Hundebesitzer daher oft nicht leicht zu erkennen. Zur eindeutigen Diagnose des Cushing Syndroms sowie zur Bestimmung der vorliegenden Form kann der Tierarzt verschiedene Tests durchführen. Im Folgenden erfahren Sie, anhand welcher Anzeichen und Untersuchungen das Cushing Syndrom bei Hunden festzustellen ist und wie die Behandlung aussieht.

Welche Hunde sind vermehrt betroffen?

Besonders häufig kommt das Cushing Syndrom beim Pudel, Dackel, Boston Terrier, Boxer und Beagle vor, jedoch kann jede Rasse erkranken. Meist sind Hunde mittleren Alters und alte Hunde vom Cushing Syndrom betroffen.

Wie erkennt man das Cushing Syndrom beim Hund?

Das Cushing Syndrom kann beim Hund zu verschiedenen Symptomen führen. Nicht jeder Hund zeigt die gleichen Anzeichen, allerdings zeigen die Erfahrungen, dass einige Symptome bei Hunden relativ häufig vorkommen:

  • erhöhte Wasseraufnahme und vermehrte Urinproduktion (Polyurie und Polydipsie): Entwickeln eines starken Durstes, vermehrtes Trinken, Wasserlassen auch in der Wohnung, auch gepaart mit Inkontinenz
  • Heißhunger: damit verbunden auch gesteigerter Appetit und Gewichtszunahme
  • kein Nachwachsen der Haare / "Haarausfall": Haarverlust an Hinterbeinen, in der Schwanzregion und am Rücken, selten auf dem Kopf und an den Pfoten
  • dünne, pergamentartige Haut: häufig auch vermehrt pigmentiert und gepaart mit Hauterkrankungen (beispielsweise Demodikose)
  • Muskelschwäche und Muskelschwund: Mattigkeit, schlechteres Springen ins Auto, mangelhafte Kondition bei Spaziergängen, Zittern
  • dicker Bauch ("Pendelbauch"): Zunahme des Bauchumfangs, Stammfettsucht (Fettleibigkeit am Körper mit weiterhin dünnen Beinen) durch vermehrte Fetteinlagerung
  • Hodenverkleinerung ("Atrophie") oder bei Hündinnen eine verzögerte oder schwache Hitze
  • vergrößerte Leber (Hepatomegalie) durch vermehrtes Einlagern von langen Zuckerketten (Glycogen) in der Leber
  • Entzündung der Pankreas (Pankreatitis) und damit verbundenes Zittern und Schmerzen
  • Atemprobleme und vermehrtes Hecheln
  • Infektionen der Haut und des Urogenitaltraktes (infolge von Immunsuppression durch vermehrtes Kortisol)
  • Augenveränderungen
  • Steroiddiabetes (das Cushing Syndrom kann die Bildung von Diabetes mellitus fördern)

Diagnose des Cushing Syndroms beim Hund

Die Diagnose des Cushing Syndroms bei Hunden erfolgt durch den Tierarzt. Um die Ursache und das genaue Problem beim Cushing Syndrom zu finden, muss zuvor die definitive Diagnose "Cushing Syndrom" stehen.

Generell müssen dem Hund deshalb Blut abgenommen und der Urin untersucht werden (Urintest). Diese Proben werden im Labor auf spezielle Werte untersucht:

  • Blutwerte: Das Blut wird auf eine Veränderung der im Blut enthaltenen Zellen untersucht ("Stressblutbild"). Außerdem sind bestimmte Werte häufig erhöht (Leberwerte, Blutcholesterin, Blutzuckerspiegel).
  • Urintest: Der Harn des Hundes ist meist schlecht konzentriert und weist einen erhöhten Gehalt an Protein auf. Nicht selten leidet der Hund auch an einer Blasenentzündung (Cystistis).

Diagnostik via Ultraschall

Außerdem können mittels Ultraschall sowohl ein Tumor der Nebennierenrinde (Mineralisation kann einen Hinweis geben) als auch bei Morbus Cushing die vergrößerte Nebenniere dargestellt werden. Die Nebennieren werden hier nach Größe, Form und Symmetrie beurteilt.

Auch eine vergrößerte Leber lässt sich mittels Ultraschall darstellen. Zudem kann ein Röntgenbild des Brustkorbs notwendig sein, etwa um Metastasen von einem Karzinom zu erkennen.

Spezielle Hormontests zum Nachweisen des Cushing Syndroms

Neben den genannten Methoden zur Untersuchung des Hundes können auch spezielle Hormontests den Nachweis des Cushing Syndroms beim Hund ermöglichen. Die Diagnosefindung erfolgt in zwei Schritten: Einem Screeningtest und einer darauffolgenden Differenzierung zwischen den verschiedenen Cushing-Formen. Dazu gehören folgende Tests:

  • Kortisol/Kreatinin-Quotient (UCC) als Screeningtest: Hierzu muss vom Besitzer morgens einmalig Urin des erkrankten Hundes aufgefangen werden. Der Urin wird auf eine erhöhte Ausscheidung von Kortisol im Urin untersucht. Ist der Test positiv, so kann man von einem Cushing Syndrom ausgehen und weiter untersuchen, um die Diagnose zu sichern. Ist dieser Test negativ, so kann das Cushing Syndrom relativ sicher ausgeschlossen werden.
  • Low-Dose-Dexamethason-Suppressionstest (LDDS): Der LDDS gilt als sogenannter "Goldstandard" ("bester Test") zur Diagnose des Cushing Syndroms beim Hund. Hier werden dem Hund von außen Glukokortikoide (Dexamethason) zugeführt und sowohl vor der Injektion als auch vier und acht Stunden danach der Blutkortisolspiegel gemessen. Gesunde Hunde reagieren meist mit einem Abfall des Blutkortisolspiegels (Suppression), da die Hypophyse "erkennt", dass vermehrt Kortisol im Körper vorhanden ist und die ACTH-Ausschüttung senkt. Bei an Morbus Cushing erkrankten Hunden bleibt der Spiegel jedoch erhöht. Anhand der Messungen nach vier und acht Stunden lässt sich der adrenale vom hypophysären Cushing unterscheiden.
  • High-Dose-Dexamethason-Suppressiontest (HDDS): Dieser Test wird verwendet, wenn Morbus Cushing vermutet wird, der Hund jedoch nicht auf den LDDS reagiert hat. Auch hier muss dreimal Blut abgenommen werden (vor der Injektion, vier und acht Stunden nach der Injektion von Dexamethason).
  • ACTH-Stimulationstest: Für diesen Test wird dem Hund Blut abgenommen, danach das Hormon ACTH gespritzt und eine Stunde später erneut Blut abgenommen. Mithilfe dieses Testes lassen sich ein Cushing Syndrom diagnostizieren oder ein iatrogenes Cushing Syndrom von einem Morbus Cushing abgrenzen. Außerdem wird der Test zur Verlaufskontrolle bei einer Therapie mit Vetoryl® verwendet.

Bei Verdacht auf Hyperkortisolismus werden meist zuerst ein ACTH-Stimulationstest, ein UCC und ein LDDS gemacht. Will der Tierarzt dann zwischen hypophysärem und adrenalem Hyperkortisolismus unterscheiden, verwendet er den HDDS, misst das endogene ACTH und nutzt Bildgebungsverfahren (Ultraschall). Eine feste Reihenfolge für die angewendeten Tests gibt es nicht.

Kosten beim Cushing Syndrom

Die Diagnostik des Cushing Syndroms beim Hund kann aufgrund der vielzähligen Ursachen relativ kostenintensiv werden. Wie beschrieben sind viele Untersuchungen notwendig, um die Ursache des Cushing Syndroms zu finden. Außerdem können auch bei der Behandlung einige regelmäßige Kosten (Medikamente, Kontrolluntersuchungen) entstehen.

Alle Leistungen durch Tierärzte werden in Deutschland nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) abgerechnet. So können zur definitiven Diagnosefindung eine Blutuntersuchung, eine Urinuntersuchung, verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, Ultraschall) und die speziellen Hormontests durch den behandelnden Tierarzt in Rechnung gestellt werden. Es gilt auch zu beachten, dass jeder Test je nach Ergebnis möglicherweise wiederholt werden muss.

Außerdem kann je nach Ursache eine lebenslange Medikation notwendig sein, die insbesondere bei großen Hunden sehr teuer werden kann. Besprechen Sie am besten frühzeitig mit Ihren Tierarzt die zu erwartenden Kosten.

Therapie des Cushing Syndroms

Ein nichtbehandeltes Cushing Syndrom beim Hund ist eine fortschreitende Erkrankung mit schlechter Prognose. Je nach Ursache für das Cushing Syndrom kommen entweder eine medikamentöse Therapie oder einer Operation infrage. Hier werden zwei Methoden der Behandlung vorgestellt, die besonders verbreitet sind:

  • Behandlung eines adrenalen Cushing Syndroms
  • Behandlung von Morbus Cushing mit Vetoryl®

Behandlung eines adrenalen Cushing Syndroms

Ein Tumor, der von Zellen der Nebennierenrinde ausgeht (adrenales Cushing Syndrom) ist bei Hunden häufig heilbar. Er kann beispielsweise operativ entfernt werden, allerdings sollte man hierzu einen Spezialisten konsultieren. Im Rahmen dessen kann auch eine Untersuchung mittels anderer bildgebender Verfahren (CT oder MRT) notwendig sein.

Für eine chirurgische Therapie muss zuvor eine Metastasierung des Tumors beziehungsweise eine Invasivität (Einwachsen ins umliegende Gewebe) ausgeschlossen werden. Auch eine medikamentöse Therapie kommt infrage, beispielsweise wenn der Tumor operativ nicht mehr entfernt werden kann – sich also im Endstadium befindet.

Behandlung von Morbus Cushing mit Vetoryl®

Bei Morbus Cushing ist eine Behandlung des Hundes mit dem Wirkstoff "Trilostan" (Handelsname Vetoryl®) in Betracht zu ziehen. Dieses Medikament ist in Form von Hartkapseln zugelassen. Es wirkt als Anticorticosteriod in der Nebennierenrinde und hemmt sowohl ein Enzym, das an der Bildung von Kortisol im Körper beteiligt ist, als auch die Bildung von Mineralcorticosterioden (Aldosteron). So senkt es den Glukokortikoidspiegel im Blut, hat aber keine eigene hormonelle Wirkung auf den Organismus.

Es muss beachtet werden, dass der Hund die Medikation mit Vetoryl® jeden Tag erhalten muss und jeder Hund einzeln auf das Medikament eingestellt werden muss. Es darf anfangs nicht überdosiert werden.

Außerdem können regelmäßige Kontrollen mittels Blutwerten notwendig sein. Nachkontrollen mittels Hormontests sind meist unerlässlich. Die Medikation erhält der Hund lebenslänglich, jedoch besteht dann meist eine gute Prognose.

Außerdem ist eine Therapie mit dem Medikament Mitotane (Lysodren®) sowohl bei hypophysärem als auch adrenalem Cushing Syndrom möglich. Da es derzeit keine Zulassung hat, ist es allerdings nur Medikament zweiter Wahl.

Mein Hund hat das Cushing Syndrom – muss ich ihn behandeln lassen?

Ob eine Therapie für einen Hund mit Cushing Syndrom infrage kommt, sollte man nach einer endgültigen Diagnose mit dem Tierarzt absprechen. Unbehandelte Hunde können aufgrund des hohen Kortisol-Spiegels einen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) – ein sogenannter Steroiddiabetes – entwickeln, leiden unter einer chronischen Immunsuppression und sind deshalb anfälliger für Infektionskrankheiten (zum Beispiel Hautinfektionen, beispielsweise durch Pilze, Bakterien oder Parasiten, sowie Blaseninfektionen).

Das Cushing Syndrom beim Hund hat unbehandelt eine schlechte Prognose mit relativ kurzer Lebenserwartung. Es kann versucht werden, mittels Ernährung – einer speziellen leberschonenden Diät – gegenzusteuern. Eine ausschließlich auf Homöopathie basierende Therapie kann versucht werden, jedoch ist ihre Wirksamkeit nicht wissenschaftlich belegt.

Ist die Krankheit zu weit fortgeschritten oder die Behandlung eines Hundes mit Cushing Syndrom aus anderen Gründen nicht möglich, sollte der Besitzer gemeinsam mit dem behandelnden Tierarzt über die Möglichkeit des Einschläferns (Euthanasie) sprechen.

Cushing – ein Erfahrungsbericht

Wir mussten der uns bis 2010/2011 völlig unbekannten Krankheit stellen, uns damit beschäftigen und auseinandersetzen. Ich habe hier ein paar Dinge zusammengefasst, die vielleicht ein wenig helfen können Cushing möglichst früh zu erkennen und sich einem kompetenten Tierarzt anzuvertrauen.

Ist eine relativ weit verbreitete, jedoch häufig nicht, nicht korrekt und/oder nicht schnell genug diagnostizierte Erkrankung meist älterer Hunde. Auch wird gesagt, dass kleine Rassen eher an Cushing erkranken als große Rassen. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel.

Bei dieser Krankheit produziert die Nebennierenrinde zu viel Kortisol. Die erhöhte Kortisolbildung führt zu weitergehenden Schäden der inneren Organe wie Leber, Nieren und/oder Bauchspeicheldrüse und hat u.a. Auswirkungen beispielsweise auf die Haarfollikel.

Welche Arten von Cushing gibt es?

Man unterscheidet grundsätzlich das Cushing-Syndrom und Morbus Cushing sowie den “latrogenen” Cushing.

Was ist der Unterschied zwischen den drei Formen?

Einfach ausgedrückt befindet sich in der Nebennierenrinde (NNR) ein Adenom (Geschwulst, Tumor) oder ein Adenokarzinom (Krebsgeschwulst). Dieses regt die NNR dazu an, vermehrt Kortisol zu produzieren. Diese Form des Cushing kommt laut Studien in etwa 15% aller Erkrankungen vor. Man spricht auch von einem “adrenalen Cushing”.

Hierbei ist der Auslöser ein -meist- gutartiger Tumor, der in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) sitzt. Der Tumor stimuliert die Hypophyse, ein Hormon namens ACTH in sehr hohen Mengen auszuschütten. Dieses ACTH wiederum veranlasst die NNR zu der erhöhten Kortisolbildung.

Die Ursache für diese Form des Cushing ist die kurzfristige, sehr hochdosierte externe Gabe von Kortikosteroiden, also Cortison von außen. Manche Krankheiten können – wie beim Menschen auch – die Applikation von Cortison erforderlich machen. Unter Umständen führt das zu einem Cushing.

Woran erkennt der Besitzer, ob der Hund evtl. Cushing haben könnte?

Cushing ist klinisch (also das, was man als Besitzer beobachten kann) nicht immer erkennbar. Es gibt eine Reihe von Anzeichen, die für Cushing, aber auch für viele andere Krankheiten sprechen können. An den klinischen Beobachtungen lässt sich erst einmal kein Rückschluss ziehen, denn nicht bei jedem Hund müssen die bzw. alle Symptome auftreten.

Woran erkennt der Tierarzt, ob der Hund evtl. Cushing haben könnte?

Um eine Krankheit zu diagnostizieren muss man erst einmal an sie denken.

Dieser weise Satz trifft haargenau auf Cushing zu. Die möglichen Folgen der Krankheit (Leber- und Nierenvergrößerungen, unter Umständen akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, Infektionen des Urinaltraktes, Gebärmutterentzündungen bei der Hündin usw.) können die eigentliche Ursache häufig verschleiern. Bei manchen Hunden mit Cushing-Syndrom sind die Symptome sehr stark ausgeprägt, während andere Tiere nur wenige und schwache Symptome zeigen. Zusätzlich zum Cushing-Syndrom können andere Erkrankungen auftreten, manchmal entwickelt sich ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) beim Hund.

Es muss mittels einem großem Blutbild mit Kortisolbestimmung ermittelt werden, ob der Hund an Cushing erkrankt ist.

Was ist, wenn die Laborwerte auf Cushing hindeuten?

Deuten die bisher erlangten Erkenntnisse auf Cushing, so wendet der Tierarzt mehrere der verschiedenen Testverfahren (ACTH-Stimulationstest, Dexamethason-Suppressionstest – low dose oder high dose -, in selteneren Fällen auch eine ACTH-Bestimmung), an. Denn bis zu diesem Zeitpunkt ist zwar vielleicht die vorläufige Diagnose gestellt, die Ursache – also welche Cushingform vorliegt – ist aber noch nicht klar. Die o.g. Tests zeigen einem erfahrenen Tierarzt meist die ganze Wahrheit. Aber Achtung : Studien belegen, dass etwa 15% der erkrankten Hunde durch die Tests trotzdem nicht zweifelsfrei diagnostiziert werden können.

Wie sieht die Behandlung der Krankheit aus?

Abhängig von der Form des Cushing (ohne iatrogene Form), gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten:

Welche Medikamente gibt es?

Vetoryl hemmt die Bildung von Progesteron und dadurch die Synthese verschiedener Steroide, darunter auch Cortisol und Aldosteron. Die vorher übermäßige Kortisolproduktion wird so unterdrückt. Vetoryl ist in England derzeit das einzig zugelassene Medikament in der Cushingbehandlung, während es in den USA keine Zulassung hat. Sein Vorteil besteht darin, dass die oben beschriebene Blockade der Enzymsynthese reversibel ist und das Ziel der Therapie – im Gegensatz zu Lysodren – nicht die gewollte, dauerhafte Zerstörung der eigentlich “gesunden” Nebennierenrinde ist. Ein weiterer Vorteil ist die kurze Wirkdauer im tierischen Körper, die es ermöglicht, evtl. auftretenden Nebenwirkungen durch Absetzen der Medikation rasch entgegenzuwirken. Vetoryl wird i.d.R. 1x täglich verabreicht, eine Aufteilung der Tagesdosis auf 2 Gaben kann helfen, wenn das Tier zwar gute post-ACTH-Werte, aber nach wie vor klinische Symptomatik aufweist.

Bei Eingabe von Vetoryl wird in klinischen Studien nur in seltenen Fällen von Nebenwirkungen berichtet. Komplikationen, speziell beim Vorliegen weiterer Erkrankungen, können jedoch wie bei jeder Krankheit bzw. jeder Medikation nie ganz ausgeschlossen werden.

Wie sieht die Lebenserwartung aus?

Grundsätzlich ist die Lebenserwartung eines gut medikamentös eingestellten Cushing-Hundes mit der eines gesunden Tieres nahezu vergleichbar. Natürlich kann es im Verlauf der Therapie immer wieder zu Problemen kommen, die durch Begleiterkrankungen verursacht werden und Dosisanpassungen erforderlich machen. Wichtig ist ein gutes Auge des Besitzers und eine optimierte tierärztliche Überwachung. Selbst bei problemlosen Verläufen ist eine Überwachung mittels ACTH-Tests im Abstand von 3 Monaten, in Ausnahmefällen auch 6 Monaten, angeraten.

Stellen Sie sich bei dem Verdacht auf Cushing bei Ihrem Hund folgende Fragen :

Die finanzielle Seite:

Cushing ist eine sehr kostspielige Krankheit. Die Medikamente, die anfänglich sehr engen Kontrolltermine, die umfangreichen Tests usw. kosten eine Menge Geld. Darüber muss man sich im Klaren sein.

Die persönliche Seite:

Einen Cushing-Hund optimal zu betreuen und versorgen, bedeutet eine große Verantwortung auf lange Zeit zu übernehmen. Es stehen viele Tierarztbesuche, Kontrolltermine usw. an. Die Tabletten müssen täglich zeitlich genau verabreicht werden, um den gewünschten Erfolg langfristig erzielen und festigen zu können. Auch wird es im Verlauf der Krankheit immer wieder Höhen und Tiefen ihres Hundes geben, die natürlich die gesamte Familie psychisch an ihre Grenzen bringen können.

In unserem Fall hat das Cushing einen dramatischen Verlauf genommen, dem wir nichts entgegensetzen konnten.

Die Krankheit Cushing an sich ist zwar nicht heilbar aber behandelbar und es gibt viele Hunde, die ein weitestgehend normales Leben damit führen.

Anmerkung des Teams: Möglicherweise bestehen inzwischen Möglichkeiten neuer Medikamente oder Behandlungsmöglichkeiten. Besprechen Sie sich immer ausführlich mit Ihrem Tierarzt darüber. Sollten Sie einen Experten in dem Gebiet suchen, dann sprechen Sie uns gerne an und wir können Ihnen da weiterhelfen.

Cushing-Syndrom

Auch genannt: Hyperadrenokortizismus, Hyperkortisolismus

Abb. 1: Cushing-Syndrom: Haarlosigkeit

Was ist Cushing-Syndrom?

Der Hyperadrenokortizismus ist eine hormonelle Erkrankung, die mit einem erhöhten Cortisolspiegel im Blut einhergeht. Cortisol ist ein körpereigenes Hormon mit vielen wichtigen Funktionen und wird in zwei kleinen Organen, den Nebennieren produziert. Die Funktion der Nebennieren wird durch einen Teil des Gehirns, die Hypophyse, kontrolliert und gesteuert. Wenn zu wenig Cortisol im Blut vorhanden ist, schüttet die Hypophyse Stoffe aus, die die Nebennieren zur vermehrten Cortisol-Produktion veranlassen. Ist zu viel Cortisol im Blut, bekommen die Nebennieren die Anweisung, die Produktion von körpereigenem Cortisol zu vermindern, bzw. ganz einzustellen.

Der Gehalt an Cortisol im Blut schwankt im Laufe des Tages. Diese Schwankungen halten sich jedoch in engen Grenzen, da sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig für den Körper schädlich ist.

Was sind die Ursachen des Cushing-Syndroms?

Das Cushing-Syndrom kann auf ganz unterschiedliche Art und Weise entstehen. Einmal kann in der Hypophyse zuviel Auslösesubstanz für die Cortisol-Bildung produziert werden, dann wird auch in der Nebenniere ein Überschuss an Cortisol gebildet. Diese Fehlreaktion der Hypophyse wird meistens durch einen Tumor hervorgerufen. Diese Tumoren sind in ca. 80% der Fälle gutartig.

Eine andere Ursache des Cushing-Syndroms ist ein Nebennierentumor. Die dritte Möglichkeit besteht in der Gabe von cortisonhaltigen Medikamenten. Diese Medikamente werden häufig zur Kontrolle von Juckreiz, Schmerzen und anderen Symptomen eingesetzt. Hohe Dosen über eine lange Zeit können ein iatrogenes (durch Medikamentengabe bedingtes) Cushing-Syndrom hervorrufen.

Wie sehen die Symptome eines Cushing-Syndromes aus?

Die häufigsten Anzeichen sind vermehrtes Trinken, vermehrter Urinabsatz und Appetit. Manche Hunde zeigen eine starke Gewichtszunahme bei gleichzeitigem Verlust der Bemuskelung. Viele Hunde hecheln mehr als normal. Die Symptome eines Cushing-Syndroms können sich langsam entwickeln und so wie ein normaler Alterungsprozess erscheinen. Die Hautsymptome, die mit dem Cushing-Syndrom verbunden sind zeigen sich als Haarlosigkeit, Schwarzverfärbung der Haut und wiederkehrende Hautinfektionen. Manche Tiere haben eine anormal dünne Haut, durch die man die Gefäße hindurch sehen kann.

Wie wird das Cushing-Syndrom diagnostiziert?

Abb. 2: Cushing-Syndrom: Haarlosigkeit

Besteht aufgrund der allgemein klinischen Symptome und der Hautveränderungen der Verdacht eines Cushing-Syndroms, versucht man, durch Routine-Blutuntersuchungen weitere Hinweise zu sammeln. Erhärtet sich dieser Verdacht durch die Blutergebnisse, werden spezielle Hormontests durchgeführt. Hierzu sind in den meisten Fällen mehrere Blutuntersuchungen notwendig. Auch die Ultraschalluntersuchung der Nebennieren kann aufschlussreich sein. Welche dieser speziellen Tests durchgeführt werden, muss für jedes Tier individuell abgestimmt werden.

Wie wird das Cushing-Syndrom behandelt?

Die Therapie des Cushing-Sydroms zielt darauf ab, die übermäßige körpereigene Cortisolproduktion zu verringern. Dies kann man operativ angehen, die Operationen sind jedoch oft schwierig und gerade bei älteren Tieren mit hohen Risiken behaftet. Ein neueres Medikament greift in die Cortisolsynthese ein, verringert die Menge des gebildeten Cortisols und zeichnet sich durch deutlich weniger Nebenwirkungen als herkömmliche Medikamente aus. Die Menge des verabreichten Medikaments wird durch regelmäßige Blutuntersuchungen überwacht und angepasst.

Rührt der Hyperkortisolismus von verabreichten cortisonhaltigen Medikamenten her, so versucht man, die Medikamente langsam abzusetzen. Dies muss mit Vorsicht geschehen, damit die Nebennieren des Hundes wieder langsam ihre Cortisolproduktion aufnehmen können und kein Mangel an Cortisol entsteht.

Abb. 3: Cushing-Syndrom: durchscheinende Haut

Was können wir von der Behandlung des Cushing-Syndroms erwarten?

Die meisten Hunde mit einem Cushing-Syndrom reagieren positiv auf die Behandlung. Die Flüssigkeitsaufnahme vermindert sich, der Appetit normalisiert sich, die Tiere nehmen ab. Nach einigen Wochen wachsen die Haare wieder nach, die Haut verliert ihre Schwarzverfärbung und die bakteriellen Sekundärinfektionen verschwinden. Die Therapie verbessert die Lebensqualität und die äußere Erscheinung des Tieres, muss jedoch lebenslang durchgeführt und kontrolliert werden.

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Cushing syndrom hund schmerzen

Was ist die Lebenserwartung von Hunden mit Cushing- Krankheit

Morbus Cushing können Hunde von fast jedem Alter betreffen , ist aber am häufigsten bei Hunden über neun Jahre alt. Symptome des Cushing- werden oft für normale Alterserscheinungen verwechselt , und dies kann eine Verzögerung bei der Behandlung führen. Die Zeitspanne ein Hund lebt nach einer Diagnose von Morbus Cushing , hängt von der Art der Erkrankung und die Behandlung Pfad

Cushing -Krankheit ist eine Erkrankung, bei der die Nebennieren Cortisol produzieren . einer der mit Hormonen notwendig, Leben zu erhalten. Dieses Hormon ist bekannt, den Körper auf Stress reagieren helfen. Überproduktion des Hormons kann lebensbedrohlich werden , da es eine Reihe von Körperfunktionen zu beeinflussen. ( Eine Liste der Funktionen, die durch Cortisol beeinflusst , finden Sie unter " Referenzen ". )

Hypophyse Tumoren verursachen Morbus Cushing 85 Prozent der Zeit . Der Tumor bewirkt, dass die Hypophyse ACTH überproduzieren , die Stimulierung der Nebennieren, die wiederum überproduzieren Cortisol. Der Tumor gutartig oder bösartig sein und ist häufig sehr klein. Iatrogene Cushing-Syndrom wird durch hohe Dosen von synthetischen Kortison verursacht , die oft Hunde mit Allergien oder andere Bedingungen benötigen Steroid-Behandlung verabreicht. Schließlich kann das Cushing- das Ergebnis einer Tumor der Nebenniere , die gutartig oder bösartig sein kann.

Es gibt viele Symptome , die die Existenz von Signal können Cushing Krankheit bei Ihrem Hund. Er kann es zu übermäßiger Durst oder Hunger. Er kann vermehrtes Wasserlassen haben und nicht in der Lage , seine Blase zu kontrollieren . Er kann einen aufgeblähten , schlaffe Bauch aufgrund einer Zunahme von Fett im Bauchbereich zu entwickeln. Seine Haut kann dünn sein , wie Papier. Er kann lethargisch , zeigt keine Begeisterung für Aktivitäten , und er übermäßig hecheln . (Weitere Symptome finden Sie unter " Referenzen ". )

Die Prüfung ist notwendig, da es schwer zu diagnostizieren Cushing sein kann. Ein komplettes Blutbild , eine Urinanalyse , eine ACTH-Stimulationstest und eine Dexamethason Unterdrückung Test durchgeführt werden . Eine Ultraschalluntersuchung kann notwendig sein, für einen Tumor der Nebenniere zu überprüfen.

Um Iatrogene Cushing , Ihren Tierarzt behandeln wird schrittweise Verringerung der Menge an Kortison für Vorbedingung Ihres Hundes gegeben . Die Behandlung kann auch erforderlich sein, die Nebennieren , die möglicherweise betroffen sind heilen. Das Cushing- umgekehrt werden kann , aber der Grund für die Behandlung sie mit Kortison-Injektionen in den ersten Platz zurückkehren kann . Wenn ein Nebennierentumor ist die Ursache von Cushing , muss sie durch eine Operation entfernt werden . Wenn der Tumor gutartig und erfolgreich entfernt , kann der Hund zu einem normalen Leben zurückzukehren. Behandlung für einen Hypophysentumor kann bedeuten, teure Strahlung , wenn der Tumor übt Druck auf das Gehirn , und Medikamente , um die Cushing-Syndrom zu verwalten. Tumore werden in diesen Fällen nicht entfernt . Einige Medikamente können schwere Nebenwirkungen haben . (Weitere Informationen finden Sie unter " Referenzen ". )

Die meisten Fälle von Cushing- bei älteren Hunden auftreten . Wenn die Krankheit frühzeitig behandelt , oder ob es umgekehrt werden kann , die Lebenserwartung kann in der Nähe normal sein. Einige Hunde können produktives Leben für zwei bis drei Jahre zu leben , und manchmal mehr , mit gelungen Behandlung des Cushing- Krankheit, die durch einen Hypophysentumor ist .

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Erweiterte Cushing -Krankheit in Hunde

Morbus Cushing bei Hunden ist auch als Hyperadrenokortizismus bekannt. Die Nebennieren sind zwei kleine Drüsen vor Nieren Ihres Hundes , sind für diesen Zustand verantwortlich. Wenn die Nebennieren produzieren überschüssigen Cortison über einen längeren Zeitraum , ist das Ergebnis Hyperadrenokortizismus . Obwohl Cushing -Krankheit bei Hunden behandelbar ist , gibt es nicht immer eine Heilung je nach ihrer Ursache. Es ist am besten, auf was eine betroffene Haustier so angenehm wie möglich zu konzentrieren.

Morbus Cushing Streiks in der Regel ältere Hunde , mit Symptomen, die ähnlich wie bei anderen Krankheiten sein können . Die Krankheit kann eine Zunahme des Appetits , Trinken und Wasserlassen, Keuchen , Bluthochdruck , eine prall Bauch , Haarausfall, Muskelverlust und Störungen des Nervensystems verursachen. Die Nebennieren , die von der Hypophyse reguliert sind , produzieren eine Substanz namens Cortisol, das ein Komplex von Steroidhormonen , die auf das Körpergewicht , Mineralstoffhaushalt , und die Struktur des Bindegewebes , Produktion bestimmter weißer Blutzellenzu regulieren hilft, ist , und gesunde Haut. Nebennieren stimuliert , um den Cortisol durch die ACTH (ACTH) aus der Hypophyse zu produzieren. Morbus Cushing kann ein Ergebnis eines Tumors der Nebennieren oder der Hirnanhangdrüse sein .

Anzeichen und Symptome

Ein Zeichen der fortgeschrittenen Morbus Cushing ist in der Regel ein sichtlich prall "pot Bauch ", die das Ergebnis einer Abnahme der Muskelspannung ist während der Cortisol sagt dem Körper, Fett abbauen und liefern sie in die Leber für die Verarbeitung. Was die Leber nicht Prozess im Bauch gespeichert. Ein weiteres Zeichen ist ein Verlust der Haare auf beiden Seiten Ihres Hundes ganzen Körper , mit möglichen Infektionen der Haut. Morbus Cushing verursacht auch eine Zunahme des Appetits , Trinken, Wasserlassen, keuchend , Knoten auf der Haut , Schwächung der Herz- und Skelettmuskulatur und Diabetes.

Cushing Krankheit kann durch mehrere Bluttests diagnostiziert werden. In einer niedrigen Dosis Dexamethason -Test wird eine Blutprobe am Morgen gezogen , eine Injektion von Dexamethason gegeben und ein Follow-up- Bluttest Acht Stunden später durchgeführt . Sobald die Krankheit diagnostiziert wird, ist es möglich, zwischen den Nebennierentumoren und Hypophyse Tumoren mit einem anderen höheren Dosis Dexamethason Suppressionstest unterscheiden. Röntgenstrahlen und Ultraschall kann helfen, festzustellen , ob ein Tumor der Nebenniere vorhanden ist. Es ist wichtig zu unterscheiden, ob der Cushing- Krankheit wird durch Nebennierentumoren oder Hypophyse Tumoren , um die geeignete Behandlung zu bestimmen verursacht .

Die meisten Tierärzte bevorzugen Morbus Cushing mit behandeln medikamentöse Therapie. Die Nebenniere kann manchmal chirurgisch durch einem Fachmann beseitigt werden, aber wegen der damit verbundenen Risiken ist diese Option in der Regel verpönt , vor allem, wenn der Hund in Jahren. Hypophyse Tumoren werden nicht chirurgisch entfernt , aber mit der medikamentösen Therapie behandelt. Diese Situation ist mit Lysodren , Ketoconazol oder Deprenyl behandelt. Lysodren tötet selektiv die äußere Schicht der Nebenniere , der die Cortisol produziert . Verwalten die richtigen Mengen wird die Produktion von Kortikosteroiden ( Cortisol) auf ein normales Niveau zu halten. Unerwünschte Reaktionen auf Lysodren auftreten zu Zeiten, aber es ist das Standard- Therapie der Wahl. Ketoconazol und Deprenyl sind weniger wirksam . Nebenwirkungen von Lysodren kann Erbrechen, Durchfall, Lethargie und Schwäche verursachen , so dass Sie Ihren Hund während der Behandlung für einige dieser Zeichen zu überwachen und rufen Sie Ihren Tierarzt brauchen .

Auch wenn es Behandlung für fortgeschrittenen Morbus Cushing , ist es nicht immer heilbar je nach seiner genaue Ursache , so konzentrieren macht Ihr Haustier so angenehm wie möglich . Die Behandlung ist ein Mittel, um eine bessere Lebensqualität für Ihren Hund anstatt verlauf Langlebigkeit. Wenn unbehandelt, kann Morbus Cushing zu anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, Leberversagen , Nierenversagen , Diabetes, neurologische Erkrankungen , Infektionen der Mund, Ohren , Haut und Harnwege Fortschritt. Mit der vorgeschlagenen Behandlung von Ihrem Tierarzt , Ihren Hund mit den Krankheiten noch mehrere Qualitäts Jahre leben können.

Cushing-Syndrom beim Hund

Wenn sich jedoch in der Hirnanhangsdrüse oder in den Nebennieren (kleine bohnenförmige, hormonbildende Organe am vorderen Pol der Nieren) Tumoren entwickelt haben, wird zu viel Kortisol gebildet. Das daraus resultierende Krankheitsbild wird als Die „mein HAUSTIER“-Redaktion hat sich beim Hormonspezialisten Dr. Florian Zeugswetter über Krankheitsanzeichen, Testverfahren und Therapiemöglichkeiten beim Cushing-Syndrom informiert.

Wie häufig ist diese Erkrankung und kommt sie nur beim Hund vor oder leiden auch Katzen darunter?

Dr. Zeugswetter: Cushing ist die häufigste hormonelle Erkrankung des Hundes, Katzen leiden sehr selten darunter. Innerhalb von acht Jahren hatten wir an der Hormonambulanz nur fünf Katzen mit Cushing-Syndrom, im gleichen Zeitraum jedoch über 200 Hunde.

Gibt es Rassen, die für diese Erkrankung besonders prädisponiert sind und spielt auch das Geschlecht eine Rolle?

Dr. Zeugswetter: Generell kann man sagen, dass von dieser Erkrankung eher ältere Tiere betroffen sind und hier besonders häufig kleine Rassen, wie Dackel, Pudel und kleine Terrier – ob männlich oder weiblich spielt keine wesentliche Rolle.

Die Ursache fürs Cushing-Syndrom sind Tumoren in der Hirnanhangsdrüse und in den Nebennieren. Sind beide Organe gleichermaßen betroffen?

Dr. Zeugswetter: Nein, in 85 Prozent aller Fälle sitzen dieTumoren in der Hirnanhangsdrüse. Es sind meist kleine gutartige Knötchen, die aber wachsen und zu neurologischen Symptomen führen können. Bei den restlichen 15 Prozent handelt es sich um Tumoren der Nebennieren, die zur Hälfte bösartig sind und zu lokalem infiltrativem Wachstum und Metastasenbildung neigen.

Welche Symptome fallen den Tierbesitzern auf und veranlassen sie, beim Tierarzt Hilfe zu suchen?

Dr. Zeugswetter: Typischerweise entwickeln die Hunde einen extremen Heißhunger, trinken übermäßig viel und setzen dem- entsprechend große Harnmengen ab. Ich hatte einmal einen Cushing-Fall mit einem 30 kg schweren Hund, der täglich 14 Liter Wasser trank. Natürlich musste er oft urinieren und konnte die Nacht nicht durchhalten – eine große Belastung auch für die Hundehalter. Dieses exzessive Trinken ist sicherlich der häufigste Grund für die Vorstellung beim Tierarzt. Aber aufmerksame Tierbesitzer bemerken auch, dass der vierbeinige Freund schnell ermüdet und viel schläft. Die Tiere werden träge, gleichgültig, ja manchmal geradezu depressiv. Auch das Aussehen des CushingHundes verändert sich, da das durch die Krankheit übermäßig produzierte Kortisol zu einer Umverteilung der Fettdepots in den Bauchbereich und zur Erschlaffung der Bauchmuskulatur führt. Es entsteht rasch der typische dicke Hängebauch mit dem nach unten durchhängenden Rücken. Die zum Krankheitsbild gehörende Lebervergrößerung trägt zusätzlich zum Erscheinungsbild des dicken Bauches bei. Als Folge der Fettumverteilung haben die Tiere oft auffallend dünne Beine. Leider hat Kortisol eine stark abbauende Wirkung auf den Organismus, so dass es zu Muskelschwäche und Muskelschwund kommt. Besonders davon betroffen sind, wie schon gesagt, die Bauch-, aber auch die Rücken-, Kau- und Oberschenkelmuskulatur. Die Haut der betroffenen Hunde wird sehr dünn und vor allem am Bauch treten dadurch die Venen deutlich hervor. Erst beim chronischen Krankheitsverlauf kommt es zum beidseitigen, meist symmetrischen Haarausfall am Rumpf und an Schwanz und Ohren. Dieses Symptom sieht man heutzutage allerdings viel seltener, da Tierbesitzer generell früher einen Tierarzt aufsuchen.

Sie haben erwähnt, dass auch neurologische Symptome möglich sind. Wie äußern sich diese?

Dr. Zeugswetter: Neurologische Symptome treten bei ungefähr 10 Prozent der Cushing-Fälle auf. Der Grund dafür ist meistens, dass der größer gewordene Tumor der Hirnanhangsdrüse nach oben aufs Gehirn drückt. Es kann zu Wesensveränderungen wie plötzlicher Aggressivität kommen, Drangwandern kann auftreten, oder der Hund will nicht mehr fressen und verweigert das Trinken – also ganz konträr zu den Symptomen zu Beginn der Erkrankung.

Welche diagnostischen Möglichkeiten hat der Tierarzt, wenn bei einem Hund Cushing-Verdacht besteht?

Dr. Zeugswetter: Am wichtigsten sind die genannten klinischen Symptome! Die Tests dienen dann zur Bestätigung der Diagnose. Als erstes sollte der Kortisol-Gehalt im Harn bestimmt werden. Wenn der Harn nur wenig Kortisol enthält, weiß man, dass der Hund nicht am Cushing-Syndrom leidet. Weitere Tests sind dann nicht mehr nötig. Fällt der Harntest jedoch positiv aus, besteht die Möglichkeit, dass das Tier das Cushing-Syndrom hat. Da der sehr spezifische ACTH Stimulations-Test derzeit in ganz Europa nicht durchgeführt werden kann, da das dazu notwendige Reagenz nicht lieferbar ist, ist der nächste Schritt der Dexamethason-Test. Dabei wird dem vierbeinigen Patienten ein synthetisches Kortisol gespritzt und dreimal im Abstand von jeweils vier Stunden Blut abgenommen. Ein gesunder Organismus erkennt dann, dass bereits genügend Kortisol im Blut ist und produziert kein eigenes mehr. Besteht jedoch ein Tumor der Nebenniere oder der Hirnanhangsdrüse, wird trotzdem weiter körpereigenes Kortisol produziert und das Testergebnis ist positiv. Jetzt muss durch einen Bauchultraschall die Cushing-Art herausgefunden werden. Bezüglich des Harntests sollte man wissen, dass Werte verschiedener Labors nicht vergleichbar sind, da die Ergebnisse vom jeweiligen Messsystem abhängen. Kontrollen müssen also immer im gleichen Labor stattfinden.

Was halten Sie von der Möglichkeit, die Haaranalyse zur Cushing-Diagnose heranzuziehen, also den Kortisol-Gehalt in den Haaren festzustellen?

Dr. Zeugswetter: Diese Methode ist noch lange nicht ausgereift; dafür muss noch viel geforscht werden. Eines der Hauptprobleme ist, dass auch die Haut selbst Kortisol bilden kann, weshalb die Werte in den Haaren nicht mit denen im Blut übereinstimmen müssen. Auch die Haarfarbe spielt eine Rolle: So haben schwarze Hunde niedrigere Kortisol-Werte in den Haaren als helle Hunde. Auch die Rasse könnte eine Rolle spielen. Es wird noch jahrelange Forschung nötig sein, bis diese Methode – wenn überhaupt – praxisreif sein wird.

Dr. Florian Zeugswetter

Veterinärmedizinische Universität Wien, Klinik für Kleintiere, Abteilung für Interne Medizin „Endokrinologische Ambulanz“

Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es, wenn die Diagnose „Cushing-Syndrom“ feststeht?

Dr. Zeugswetter: Wenn Tumoren der Nebennieren die Auslöser der Krankheit sind, und der Tumor noch nicht in die umliegenden großen Blutgefäße eingewachsen ist, sollte die tumoröse Nebenniere möglichst schnell herausoperiert werden. Ist das Cushing-Syndrom jedoch durch Tumoren der Hirnanhangsdrüse verursacht, gibt es ein sehr nebenwirkungsarmes und in der Anwendung überaus sicheres Medikament mit dem Wirkstoff „Trilostan“. Die Praxis hat gezeigt, dass bereits wesentlich geringere Dosierungen als im Beipackzettel angegeben ausreichen, wodurch die Nebenwirkungsrate auf 5 Prozent gesenkt werden konnte. Die Therapie muss lebenslang erfolgen. Trilostan beeinflusst das Krankheitsgeschehen auch bei nichtoperablen Tumoren der Nebennieren positiv. Ein großer Tumor in der Hirnanhangsdrüse kann durch Bestrahlungstherapie verkleinert werden.

Wie kann der Tierbesitzer zur Genesung seines Hundes beitragen?

Dr. Zeugswetter: Ein wichtiger Punkt ist, die Muskelmasse des Hundes wieder aufzubauen. Dies kann durch aktives Bewegungstraining wie Spaziergänge oder schwimmen, aber auch durch passive Bewegungsübungen und Physiotherapie erfolgen. Da bei Cushing-Hunden das Immunsystem geschwächt ist, sollten Herrchen und Frauchen den Hund gut beobachten und diesen auch bei kleinen Wehwehchen sofort zum Tierarzt bringen. Außerdem können im Laufe der Therapie Krankheiten, die durch das Übermaß an Kortisol maskiert waren, akut werden. Besonders zu erwähnen sind hier Entzündungen der Blase und der Haut sowie Gelenksschmerzen. Diese durch die Cushing-Therapie demaskierten Erkrankungen können und müssen nun gezielt behandelt werden. Es ist jedoch wichtig, dies nicht mit Nebenwirkungen von Trilostan zu verwechseln. Eine halbjährliche Kontrolle beim Tierarzt muss eingehalten werden, um Anpassungen der Dosierung vornehmen zu können.

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    Das Cushing Syndrom beim Hund – was steckt dahinter?

    Das Cushing Syndrom ist eine hormonelle Erkrankung und tritt bei Hunden recht häufig auf. Je nach Ursache werden verschiedene Formen unterschieden.

    Artikelinhalte

    Das Cushing Syndrom ist neben Diabetes mellitus eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen beim Hund. Das Cushing Syndrom geht mit einer Erhöhung von Glukokortikoiden (darunter Kortisol, umgangssprachlich auch bekannt als Kortison) im Blutplasma einher – also einem vermehrten Vorhandensein von Kortisol im Hundekörper. Dadurch sind der Blutzuckerspiegel und der Wasserhaushalt des Hundes gestört. In der Folge entwickeln viele erkrankte Hunde typische Symptome wie vermehrten Appetit und Durst sowie einen aufgedunsenen Körper und schütteres Fell. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Formen des Cushing Syndroms beim Hund vor und erklären, wie man diese erkennen und behandeln kann.

    Was ist das Cushing Syndrom?

    Der Begriff "Cushing Syndrom" an sich bezeichnet beim Hund zunächst nur ein Krankheitsbild, ohne eine Aussage über die konkrete Ursache zu treffen.

    Das Cushing Syndrom beschreibt eine übermäßige Konzentration des Hormons Kortisol im Blut und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Körper. Deshalb werden in der Tiermedizin häufig die Begriffe "Hyperadrenokortizismus" oder "Hyperkortisolismus" verwendet, die eine chronische Erhöhung des Kortisol-Spiegels im Blutplasma beschreiben.

    Verschiedene Formen des Cushing Syndroms bei Hunden

    Das Krankheitsbild Cushing Syndrom kann verschiedene Ursachen haben, sodass man – abhängig von der Ursache – verschiedene Formen des Cushing Syndroms unterscheidet:

    • Hypophysäres Cushing Syndrom (Morbus Cushing)
    • Adrenales Cushing Syndrom
    • Paraneoplastisches Cushing Syndrom
    • Iatrogenes Cushing Syndrom
    • Pseudo-Cushing, also eine vorübergehende Erhöhung des Kortisol-Spiegels (zum Beispiel durch Schädelverletzungen)

    Umgangssprachlich spricht man bei Hunden auch ganz allgemein von "Cushing". Bei dieser Bezeichnung wird jedoch keine Unterscheidung zwischen dem Cushing Syndrom als Krankheitsbild und den verschiedenen ihm zugrundeliegenden Hundekrankheiten getroffen.

    Man unterscheidet alle Formen des Cushing Syndroms daran, ob sie ACTH-abhängig sind (siehe unten) oder nicht. In der Regel verläuft das Cushing Syndrom ohne Schmerzen beim betroffenen Hund.

    Im Folgenden stellen wir Ihnen die verschiedenen Formen des Cushing Syndroms beim Hund vor.

    Morbus Cushing beim Hund

    Der Begriff "Morbus Cushing" kommt aus der Humanmedizin und ist nach dem US-amerikanischen Neurochirurgen Harvey Cushing benannt. Bei Morbus Cushing ist der Auslöser der Erkrankung eine Überproduktion von Hormonen (sogenannten corticotrophen Liberinen – also die Nebennierenrinde stimulierenden Hormonen), die dann auch eine Überproduktion von Kortisol in der Nebennierenrinde auslösen.

    Eine Ursache für Morbus Cushing beim Hund ist meist ein Tumor der ACTH-produzierenden Zellen in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) sein. ACTH (adrenocorticotrophes Hormon) ist ein Hormon, das in der Hypophyse produziert wird und die Ausschüttung von Glukokortikoiden stimuliert.

    Meist handelt es sich bei solchen Tumoren um sogenannte gutartige Adenome (Geschwulste). Aufgrund der Tumoren wird jedoch zu viel ACTH ausgeschüttet, das die Nebenniere stimuliert, sodass diese zu viel Kortisol produziert.

    Der Ursprung von Morbus Cushing liegt zentral vor oder in der Hirnanhangsdrüse (hypthalamisch-hypophysär), man nennt diese Form daher auch hypophysäres Cushing Syndrom oder zentrales Cushing Syndrom. Diese Form von Cushing ist beim Hund deutlich häufiger als die adrenale Form.

    Adrenales Cushing Syndrom

    Auch ein Tumor der Nebennierenrinde kann die Kortisolkonzentration im Blut des Hundes chronisch erhöhen. In diesem Fall spricht man von einem adrenalen Cushing Syndrom. Ursachen hierfür können Adenome und Karzinome sein (also gutartige oder bösartige Tumoren) – beide etwa gleich häufig.

    Diese Tumoren produzieren übermäßig Kortisol, das in den Körper "geschwemmt" wird. Diese Form des Cushing Syndroms kommt seltener vor als Morbus Cushing.

    Meist ist nur eine Nebenniere betroffen, es können aber auch beide Nebennierenrinden einen solchen Tumor aufweisen. Bösartige Formen (Karzinome) neigen zur Metastasierung in Leber und Lunge.

    Paraneoplastisches Cushing Syndrom

    Unter einer paraneoplastischen Erkrankung versteht man Begleitsymptome, die mit einer Krebserkrankung einhergehen können. Diese Symptome haben ihren Ursprung aber nicht primär im Tumor, sondern werden beispielsweise durch Einwachsen der Tumorzellen in das Gewebe oder durch das Immunsystem, das auf den Tumor reagiert, ausgelöst.

    Das paraneoplastische Cushing Syndrom kann also bei Hunden entstehen, die an verschiedenen Formen von Krebs leiden. Diese Form ist beim Hund jedoch sehr selten.

    Man nennt das Paraneoplastische Cushing Syndrom auch "Ektopes Cushing Syndrom". Die ACTH-Produktion erfolgt hier durch nicht-hypophysäre Tumoren: So können beispielsweise Bronchialkarzinome, Thymome (Tumoren des Thymus), und Pankreaskarzinome das Hormon ACTH produzieren, das zur vermehrten Ausschüttung von Kortisol in der Nebennierenrinde führt.

    Iatrogenes Cushing Syndrom beim Hund

    Das iatrogene Cushing Syndrom bei Hunden kann als unerwünschte Nebenwirkung einer Therapie entstehen. Beispielsweise können bei Allergien oder bei einer übermäßigen Immunreaktion "Kortison-Therapien" mittels Glukokortikoiden notwendig sein.

    Dieses in Form von beispielsweise Spritzen, Tabletten oder Salben von außen zugeführte Kortisol lässt den Körper des Hundes genauso reagieren, wie wenn der Körper den Überschuss an Kortisol selbst produzieren würde. Das Ausmaß der Reaktion ist von dem von außen zugeführten Kortisol und der verwendeten Dosis, aber auch von der Anwendungsdauer abhängig.

    Zur Behandlung dieser Form des Cushing Syndroms beim Hund reicht es, die externe Gabe von Glukokortikoid-Präparaten langsam Schritt für Schritt zu reduzieren. Keinesfalls sollte man abrupt mit der Medikation aufhören (akute Addison-Krise), damit die Nebennierenrinde langsam wieder ihre Funktion aufnehmen kann.

    Cushing-Syndrom: Anzeichen & Symptome

    Die Überproduktion von Steroiden führt im Körper zu einer Reihe von Veränderungen. Häufig wird ein Cushing-Syndrom lange Zeit nicht erkannt, da die körperlichen Veränderungen leicht mit einem typischen „Wohlstandssyndrom" verwechselt werden.

    Denn die erhöhten Kortisol-Spiegel verändern den Fettstoffwechsel, die Fette werden im Körper umverteilt und im Gesicht und im Rumpf abgelagert. Als Folge davon bekommen die Patienten ein Vollmondgesicht, einen „Büffelnacken" und einen dicken Bauch. Arme und Beine werden dagegen durch den Muskelabbau relativ dünn. Auch erhöhte Blutzuckerwerte (Diabetes mellitus) oder Knochenschwund (Osteoporose) können bei Cushing-Patienten auftreten.

    Weitere häufige Symptome des Cushing-Syndroms können sein:

    Die Zahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Leukozyten) sowie der roten Blutkörperchen und Blutplättchen nimmt zu. Andere weiße Blutzellen (Lymphozyten und Eosinophile) nehmen dagegen ab.

  • Bluthochdruck
  • Störung der Wundheilung:

    Wunden heilen schlecht, die Patienten neigen zu Akne, Geschwüren auf der Haut und roten Dehnungsstreifen (Striae rubrae). Die Haut wird an einigen Bereichen des Körpers sehr dünn.

  • Vermännlichung (Virilisierung):

    Frauen mit Cushing-Syndrom können eine männliche Körperbehaarung entwickeln (Hirsutismus). Die Monatsblutung ist nicht mehr regelmäßig (Zyklusstörungen). Bei Männern kann es zu Impotenz kommen.

  • Wachstumsstörungen bei Kindern, da Kortisol die Produktion von Wachstumshormonen in der Hirnanhangsdrüse hemmt.
  • Psychische Veränderungen, z. B. schwere Depressionen beim endogenen Cushing-Syndrom oder euphorisierende Wirkung bei einer Glukokortikoid-Therapie.
  • Die folgende Tabelle zeigt die häufigsten Symptome eines Cushing-Syndroms und wie häufig sie auftreten:

    Starke Körperbehaarung bei Frauen (Hirsutismus)

    Striae rubrae (rote Dehnungsstreifen auf der Haut)

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