воскресенье, 20 мая 2018 г.

cushing_syndrom_hund_endstadium

Cushing – ein Erfahrungsbericht

Wir mussten der uns bis 2010/2011 völlig unbekannten Krankheit stellen, uns damit beschäftigen und auseinandersetzen. Ich habe hier ein paar Dinge zusammengefasst, die vielleicht ein wenig helfen können Cushing möglichst früh zu erkennen und sich einem kompetenten Tierarzt anzuvertrauen.

Ist eine relativ weit verbreitete, jedoch häufig nicht, nicht korrekt und/oder nicht schnell genug diagnostizierte Erkrankung meist älterer Hunde. Auch wird gesagt, dass kleine Rassen eher an Cushing erkranken als große Rassen. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel.

Bei dieser Krankheit produziert die Nebennierenrinde zu viel Kortisol. Die erhöhte Kortisolbildung führt zu weitergehenden Schäden der inneren Organe wie Leber, Nieren und/oder Bauchspeicheldrüse und hat u.a. Auswirkungen beispielsweise auf die Haarfollikel.

Welche Arten von Cushing gibt es?

Man unterscheidet grundsätzlich das Cushing-Syndrom und Morbus Cushing sowie den “latrogenen” Cushing.

Was ist der Unterschied zwischen den drei Formen?

Einfach ausgedrückt befindet sich in der Nebennierenrinde (NNR) ein Adenom (Geschwulst, Tumor) oder ein Adenokarzinom (Krebsgeschwulst). Dieses regt die NNR dazu an, vermehrt Kortisol zu produzieren. Diese Form des Cushing kommt laut Studien in etwa 15% aller Erkrankungen vor. Man spricht auch von einem “adrenalen Cushing”.

Hierbei ist der Auslöser ein -meist- gutartiger Tumor, der in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) sitzt. Der Tumor stimuliert die Hypophyse, ein Hormon namens ACTH in sehr hohen Mengen auszuschütten. Dieses ACTH wiederum veranlasst die NNR zu der erhöhten Kortisolbildung.

Die Ursache für diese Form des Cushing ist die kurzfristige, sehr hochdosierte externe Gabe von Kortikosteroiden, also Cortison von außen. Manche Krankheiten können – wie beim Menschen auch – die Applikation von Cortison erforderlich machen. Unter Umständen führt das zu einem Cushing.

Woran erkennt der Besitzer, ob der Hund evtl. Cushing haben könnte?

Cushing ist klinisch (also das, was man als Besitzer beobachten kann) nicht immer erkennbar. Es gibt eine Reihe von Anzeichen, die für Cushing, aber auch für viele andere Krankheiten sprechen können. An den klinischen Beobachtungen lässt sich erst einmal kein Rückschluss ziehen, denn nicht bei jedem Hund müssen die bzw. alle Symptome auftreten.

Woran erkennt der Tierarzt, ob der Hund evtl. Cushing haben könnte?

Um eine Krankheit zu diagnostizieren muss man erst einmal an sie denken.

Dieser weise Satz trifft haargenau auf Cushing zu. Die möglichen Folgen der Krankheit (Leber- und Nierenvergrößerungen, unter Umständen akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, Infektionen des Urinaltraktes, Gebärmutterentzündungen bei der Hündin usw.) können die eigentliche Ursache häufig verschleiern. Bei manchen Hunden mit Cushing-Syndrom sind die Symptome sehr stark ausgeprägt, während andere Tiere nur wenige und schwache Symptome zeigen. Zusätzlich zum Cushing-Syndrom können andere Erkrankungen auftreten, manchmal entwickelt sich ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) beim Hund.

Es muss mittels einem großem Blutbild mit Kortisolbestimmung ermittelt werden, ob der Hund an Cushing erkrankt ist.

Was ist, wenn die Laborwerte auf Cushing hindeuten?

Deuten die bisher erlangten Erkenntnisse auf Cushing, so wendet der Tierarzt mehrere der verschiedenen Testverfahren (ACTH-Stimulationstest, Dexamethason-Suppressionstest – low dose oder high dose -, in selteneren Fällen auch eine ACTH-Bestimmung), an. Denn bis zu diesem Zeitpunkt ist zwar vielleicht die vorläufige Diagnose gestellt, die Ursache – also welche Cushingform vorliegt – ist aber noch nicht klar. Die o.g. Tests zeigen einem erfahrenen Tierarzt meist die ganze Wahrheit. Aber Achtung : Studien belegen, dass etwa 15% der erkrankten Hunde durch die Tests trotzdem nicht zweifelsfrei diagnostiziert werden können.

Wie sieht die Behandlung der Krankheit aus?

Abhängig von der Form des Cushing (ohne iatrogene Form), gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten:

Welche Medikamente gibt es?

Vetoryl hemmt die Bildung von Progesteron und dadurch die Synthese verschiedener Steroide, darunter auch Cortisol und Aldosteron. Die vorher übermäßige Kortisolproduktion wird so unterdrückt. Vetoryl ist in England derzeit das einzig zugelassene Medikament in der Cushingbehandlung, während es in den USA keine Zulassung hat. Sein Vorteil besteht darin, dass die oben beschriebene Blockade der Enzymsynthese reversibel ist und das Ziel der Therapie – im Gegensatz zu Lysodren – nicht die gewollte, dauerhafte Zerstörung der eigentlich “gesunden” Nebennierenrinde ist. Ein weiterer Vorteil ist die kurze Wirkdauer im tierischen Körper, die es ermöglicht, evtl. auftretenden Nebenwirkungen durch Absetzen der Medikation rasch entgegenzuwirken. Vetoryl wird i.d.R. 1x täglich verabreicht, eine Aufteilung der Tagesdosis auf 2 Gaben kann helfen, wenn das Tier zwar gute post-ACTH-Werte, aber nach wie vor klinische Symptomatik aufweist.

Bei Eingabe von Vetoryl wird in klinischen Studien nur in seltenen Fällen von Nebenwirkungen berichtet. Komplikationen, speziell beim Vorliegen weiterer Erkrankungen, können jedoch wie bei jeder Krankheit bzw. jeder Medikation nie ganz ausgeschlossen werden.

Wie sieht die Lebenserwartung aus?

Grundsätzlich ist die Lebenserwartung eines gut medikamentös eingestellten Cushing-Hundes mit der eines gesunden Tieres nahezu vergleichbar. Natürlich kann es im Verlauf der Therapie immer wieder zu Problemen kommen, die durch Begleiterkrankungen verursacht werden und Dosisanpassungen erforderlich machen. Wichtig ist ein gutes Auge des Besitzers und eine optimierte tierärztliche Überwachung. Selbst bei problemlosen Verläufen ist eine Überwachung mittels ACTH-Tests im Abstand von 3 Monaten, in Ausnahmefällen auch 6 Monaten, angeraten.

Stellen Sie sich bei dem Verdacht auf Cushing bei Ihrem Hund folgende Fragen :

Die finanzielle Seite:

Cushing ist eine sehr kostspielige Krankheit. Die Medikamente, die anfänglich sehr engen Kontrolltermine, die umfangreichen Tests usw. kosten eine Menge Geld. Darüber muss man sich im Klaren sein.

Die persönliche Seite:

Einen Cushing-Hund optimal zu betreuen und versorgen, bedeutet eine große Verantwortung auf lange Zeit zu übernehmen. Es stehen viele Tierarztbesuche, Kontrolltermine usw. an. Die Tabletten müssen täglich zeitlich genau verabreicht werden, um den gewünschten Erfolg langfristig erzielen und festigen zu können. Auch wird es im Verlauf der Krankheit immer wieder Höhen und Tiefen ihres Hundes geben, die natürlich die gesamte Familie psychisch an ihre Grenzen bringen können.

In unserem Fall hat das Cushing einen dramatischen Verlauf genommen, dem wir nichts entgegensetzen konnten.

Die Krankheit Cushing an sich ist zwar nicht heilbar aber behandelbar und es gibt viele Hunde, die ein weitestgehend normales Leben damit führen.

Anmerkung des Teams: Möglicherweise bestehen inzwischen Möglichkeiten neuer Medikamente oder Behandlungsmöglichkeiten. Besprechen Sie sich immer ausführlich mit Ihrem Tierarzt darüber. Sollten Sie einen Experten in dem Gebiet suchen, dann sprechen Sie uns gerne an und wir können Ihnen da weiterhelfen.

Alten (16) Hund mit Cushing Syndrom Einschläfern?

Alten (16) Hund mit Cushing Syndrom Einschläfern?

Meine Frage ist, was mit dem Hund passiert, wenn ich ihm das VETORYL nichtmehr gebe und Cushing nicht behandelt wird? natürlich wird sie dann wieder viel trinken und pinkeln - aber was sind sonst noch so die folgen? Verursacht das irgendwelche schmerzen? Falls nicht, werde ich es wohl noch eine weile ohne medikamente versuchen.

Danke für die Infos

Meine Maus hat das umgekehrte nämlich Adisson jetzt kann ich nur von ihr sprechen wenn ich ihr keine Medis geben würde würde sie elendig verenden .

Ich persönlich würde die Medis weiter geben und abwarten ob sich der Zustand nicht doch wieder bessert mit Medis wenn er vorher noch fit war. Das Dauert ja ne Weile bis die richtig wirken.

aussiemausi

*Luzi* im Herzen - Labrador/Husky (11.11.1992-01.09.2010)

Jimmy Jazz

verfressen und bekam Hautprobleme. Das Fell ging ihm aus.

los und schlief fast nur noch. Man hatte nicht den Eindruck, als würde sich

etwas positiv verändern.

Lediglich die Symptome (Wasser lassen, Hautprobleme) liessen nach.

sich Dino recht gut.

Er lebte noch zwei Jahre und starb mit 15 1/2 Jahren, jedoch nicht an

Unbehandelt stirbt der Hund in nicht all zu langer Zeit.

Weiss denn jemand, woran der Hund in der Regel stirbt, falls Cushing unbehandelt bleibt? Wikipedia schweigt sich dazu aus..

Jimmy Jazz

Siehe hier die volle Beschreibung:

Sollte die Diagnose bei deinem Hund wirklich(gesichert) Cushing sein und man behandelt so garnichts, ist das für den Hund sicher nicht angenehm. Der zu hohe Cortisolspiegel kann auf viele Organe Auswirkungen haben.

LasPatitas

ich habe durchaus Verständnis dafür, dass man sich bei einem SEHR alten Hund fragt, was man eigentlich noch alles an Therapie und auch vorhergehender Diagnostik machen will.

Ein ganz normaler Vorgang, bei dem alles allmählich nachläßt.

Da wird viel geschlafen, da wird nicht mehr so viel gelaufen/gegangen.

Da sind die besonderen Momente des Tages nur noch auf einige, wenige beschränkt.

Weil mit den Medis die Symptome deutlich besser sind - ein Hund, der schon ein wenig in einer anderen Welt ist, hat mit unbehandeltem Cushing vielleicht keine Schmerzen (wobei die Literatur für Humanmedizin eben doch auch Schmerzen angibt, durch Osteoporose und Muskelschmerzen), aber er hat einen schwer zu definierenden Streß damit, dass er ständig pieseln muss, nicht mehr stubenrein ist und die Hälfte des Tages von einer "Pieseln-Muss-Unruhe" geplagt ist - die andere Hälfte des Tages benötigt er, um die nötigen Wassermengen aufzunehmen, auch da bedeutet das Durstgefühl einen schwer zu definierenden Streß.

Ein Absetzen würde neben Durst und Pieselei all die negativen Auswirkungen des Cushings voll zum Tragen kommen lassen.

das ist ein Austausch-Thread zum Thema Hundesenioren.

Cushing-Syndrom beim Hund

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Lesen Sie in diesem Artikel:

Bildgebende Verfahren wie eine Magnet-Resonanz-Tomografie können Hinweise auf die Ursache geben. Foto: vetproduction

Wie wird das Cushing-Syndrom diagnostiziert?

Hat der Tierarzt den Verdacht, dass der Hund an einem Cushing-Syndrom erkrankt ist, untersucht er das Blut und den Urin. Außerdem führt er einen Hormon-Stimulationstest durch, um festzustellen, ob ein Cushing-Syndrom vorliegt.

Bildgebende Verfahren, wie eine Ultraschall-Untersuchung (Sonografie) oder Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) können weitere Hinweise auf die Ursachen des Cushing-Syndroms beim Hund geben.

Behandlung:

Wie kann ein Cushing-Syndrom behandelt werden?

Die Behandlung eines Cushing-Syndroms beim Hund richtet sich nach der Ursache der Erkrankung. In der Regel verabreicht der Tierarzt dem Hund Medikamente, welche die Ausschüttung von Kortisol vermindern. Hierbei ist es notwendig, die Blutwerte häufig zu kontrollieren und die Medikamente entsprechend anzupassen. Dies ist wichtig, da eine zu niedrige Ausschüttung von Kortisol zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen führen kann. Die Symptome entsprechen dann der Addison-Krankheit beim Hund.

Ist die Ursache für das Cushing-Syndrom beim Hund ein Tumor der Nebenniere, so kann die Nebenniere in einer Operation entfernt werden. Eine Bestrahlung des Tumors ist manchmal ebenfalls möglich.

Hat der Hund zu viel Kortison erhalten und aufgrund dessen ein Cushing-Syndrom entwickelt (exogene Ursache), ist es ratsam, in Rücksprache mit dem Tierarzt das Kortison zu reduzieren oder langsam auszuschleichen. Man darf das Kortison nicht direkt absetzen, denn dies kann zu schweren bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen führen. Auch ist es bei manchen Grunderkrankungen erforderlich, dem Hund weiterhin Kortison zu geben. In jedem Falle sollte das Cushing-Syndrom durch einen Tierarzt behandelt und der Hund regelmäßig untersucht werden.

Wie ist die Prognose des Cushing-Syndroms beim Hund?

Die Prognose eines Cushing-Syndroms hängt von der Ursache der Erkrankung ab. Bei einer erfolgreichen Therapie und engen Zusammenarbeit mit dem Tierarzt können die meisten Hunde mehrere Jahre erfolgreich behandelt werden.

Da oftmals ein Tumor der Hypophyse oder der Nebenniere die Ursache für das Cushing-Syndrom beim Hund sind, ist für die Prognose wichtig, ob der Tumor gut- oder bösartig ist. Tumore der Hypophyse sind in den meisten Fällen gutartig, was die Prognose deutlich verbessert.

Wird ein Cushing-Syndrom beim Hund nicht behandelt, so sind seine Lebensqualität und Lebenserwartung meist sehr schlecht.

Das Cushing Syndrom bei Hunden & Katzen

Das Cushing-Syndrom bei Hunden und Katzen

Seinen Namen erhielt das Cushing-Syndrom durch seinen Entdecker, einem amerikanischen Neurochirurgen (H. Cushing 1896 - 1939).

Allgemeines/Definition Cushing bei Hunden & Katzen:

Das Cushing-Syndrom bezeichnet eine Überfunktion der Nebennierenrinde. Das Hormon Cortisol, welches in den Nebennieren, die sich direkt an den Nieren befinden, gebildet wird, wird fehlgesteuert, das heißt, es kommt zu einer vermehrten Ausschüttung des Hormons Cortisol. Verschiedene Ursachen können zu einer vermehrten Ausschüttung des Hormons in die Blutbahn führen. Trotz ihrer nahen anatomischen Lage haben die Nieren und Nebennierenrinde nur wenig gemeinsam. Ihre Aufgaben sind völlig unterschiedlich. Dennoch sind beide für den Körper lebenswichtig, ihr Ausfall würde zum Tod führen.

Die Nebennieren produzieren Hormone. Fallen diese aus, entstehen Mangelzustände, die für den Organismus tödlich enden können. Beim Cushing Syndrom handelt es sich nicht um ein Versagen der Nebennieren bzw. ein Ausbleiben der Hormonproduktion, sondern um eine gesteigerte Synthese der Hormone. Beim Aufbau der Nebennieren unterscheidet man die Nebennierenrinde und das Nebennierenmark, beide produzieren unterschiedliche Hormone. Für das Cushing Syndrom relevant ist die Nebennierenrinde. In der Nebennierenrinde werden die Mineralkortikoide, Glukokortikoide und Sexualhormone gebildet. Die Steuerung der Hormone, die aus den Nebennieren ausgeschüttet werden, erfolgt über einen übergeordneten Mechanismus, der sich im Gehirn befindet: dem Hypothalamus-Hypophysen-Komplex. Wie bei vielen anderen hormonellen Vorgängen auch, dient dieser Komplex der Steuerung als übergeordnete Zentrale. So wird Stress zunächst vom Gehirn registriert, welches dann verschiedene Stoffe aussendet, die wiederum den Befehl zur Hormonproduktion geben. Im Fall des Cushing Syndroms bzw. der Funktion der Nebennieren sind dies Hormone aus dem Hypothalamus, diese wirken auf die Hypophyse - die dann ACTH (Adrenocortikotropes Hormon) ausschütten. Dieses ACTH veranlasst auf dem Blutweg die Freisetzung von Glukokortikoiden (u. a. Cortisol) aus der Nebenniere. Die Ausschüttung von Mineralkortikoiden erfolgt allerdings weitgehend unabhängig von der ACTH-Ausschüttung, es unterliegt weitgehend dem Renin-Angiotensin-System.

Ätiologie Cushing bei Hunden & Katzen:

Ursachen des erhöhten Glucocorticoidspiegels sind beispielsweise:

Nebennierenrinden Adenome und Karzinome (dies ist die primäre Überfunktion),

Nebennierenrinden Hyperplasie als Folge einer verstärkten ACTH-Sekretion der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) von ektopischen ACTH-produzierenden Tumoren oder der Verabreichung hoher Dosen von ACTH (sekundäre Überfunktion) sowie die exogene Zufuhr von Glucocoricoiden, also die Verabreichung von Cortison. Beim Hund ist die häufigste Ursache eine tumoröse Veränderung der Hypophyse - diese Form wird als hypophysäres Cushing Syndrom bezeichnet (ca. 80-90% der Fälle). Hierbei wird in der Hypophyse zuviel ACTH produziert, dieses Hormon wirkt stimulierend auf die Ausschüttung von Cortisol aus den Nebennieren. Als Folge der gesteigerten ACTH-Produktion beginnt nun die Nebennierenrinde vermehrt Cortisol freizusetzen, der Hormonspiegel im Blut steigt. Unter normalen Umständen bewirkt ein entsprechend hoher Cortisolspiegel im Blut eine Rückkopplung, das heißt die ACTH Produktion wird eingestellt, der Cortisolspiegel sinkt wieder - bei dieser Form bleibt dieser Effekt allerdings aus. Seltener liegt die Störung in der Nebennierenrinde selbst vor, in diesen Fällen liegt dann meist ein Nebennierentumor vor. Diese Tumore produzieren selbstständig vermehrt Cortisol, unabhängig von der oberen Steuerungszentrale Hypophyse. Als iatrogenes Cushing Syndrom wird ein erhöhter Cortisolspiegel infolge langer und hochdosierter Cortisonbehandlungen bezeichnet. In diesen Fällen ist das Cushing Syndrom eine Nebenwirkung auf eine "künstliche" Cortisontherapie z.B. durch Spritzen, Salben oder Tabletten. Cushing gehört, neben dem Diabetes mellitus, zu den häufigsten hormonell bedingten Erkrankungen des Hundes. Durch den starken und vielfältigen Einfluss des Cortisols auf sämtliche Körpergewebe bleiben die Symptome nicht auf ein Organ beschränkt, sondern erfassen ganz verschiedene Organe. Dementsprechend treten auch verschiedene Symptome auf. Da die Glukokortikoide in nahezu allen Geweben und Organen ihre Wirkung entfalten, gestaltet sich das Krankheitsbild ganz verschieden. Die Symptome treten oft nach und nach auf. Da das Cushing Syndrom meist bei älteren Hunden auftritt, werden die Symptomatiken leider häufig als Folge des Älterwerdens interpretiert.

Symptome von Cushing bei Hunden und Katzen sind beispielsweise:

* Oft werden große Mengen Wasser hastig getrunken

* Betroffene Hunde und Katzen urinieren dementsprechend häufiger

* Die Muskulatur nimmt ab

* Umverteilung der Körperproportionen; während sich vermehrt Fett im Rumpfbereich ansammelt, erscheinen die Extremitäten durch den auftretenden Muskelschwund dünn

* Es entwickelt sich ein Hängebauch

* Der Appetit nimmt zu

* Hunde hecheln oft

* Bei Rüden Hodenatrophie

Im Bereich von Haut- und Haarkleid kann es beim Cushing Syndrom zu folgenden Veränderungen kommen, diese treten oft erst einige Zeit nach den ersten Symptomen wie Polydipsie oder Polyurie auf:

* Haarausfall als Folge des herabgesetzten Haarwachstums

* insgesamt schütteres und dünnes Fell

* Änderungen in der Fellfarbe, oft starke weißliche Veränderungen

* dünne Haut - Blutgefäße werden sichtbar, die Haut ist trocken

* die Haut ist anfällig für Infektionen aller Art

* vermehrte Pigmenteinlagerungen, oft Schwarzfärbung der Haut

Auswirkungen des Cushing-Syndroms auf den Gesamtorganismus:

* viele Hunde erkranken an einem Diabetes mellitus

* die erhöhten Glukokortikoidwerte können zu einer Osteoporose führen, damit verbunden die steigende Gefahr von Knochenbrüchen

* Die Anfälligkeit für verschiedene Infektionen steigt an

* Es können ernsthafte Schädigungen der Leber und Nieren auftreten

Diagnostik des Cushing bei Hunden & Katzen

Oft liefern die Symptome einen ersten Hinweis auf das Vorliegen eines Cushing Syndroms. Dennoch ist es sinnvoll durch weitere Testmethoden diesen Verdacht zu bestätigen. Die Behandlung des Cushing Syndroms ist nicht ohne Risiko. Häufig treten unangenehme bis massive Nebenwirkungen auf. Eine sichere Diagnose ist nicht nur aus der Verantwortung heraus unbedingt nötig, sondern auch sinnvoll, da diese die Ursache der Fehlsteuerung ans Licht bringt. Je nach Sitz der Störung (Hypophyse oder NNR) wird auch die Therapie ausfallen. Zunächst wird der Tierarzt oder Tierheilpraktiker anhand der vorliegenden Symptomatik eine Verdachtsdiagnose stellen und diese dann durch eine Reihe von Blut- und Urintests überprüfen. Zur weiteren Diagnostik werden Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen, ggf. auch ein CT oder MRT nötig sein. Diese Untersuchungen dienen dem Auffinden von Tumoren, geben aber auch Aufschluss auf den Zustand anderer Organe, die bei einem Cushing Syndrom in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Blutuntersuchungen bei Cushing von Hunden & Katzen

Cortisolbestimmung im Blut beim Cushing Syndrom des Hundes und der Katze:

Untersucht werden neben normalen Parametern die Hormonkonzentration des Cortisols im Blut. Eine einmalige Blutentnahme zur Absicherung der Diagnose ist meist nicht ausreichend. Das Hormon Cortisol, welches bei einem Cushing Syndrom in erhöhten Werten im Blut vorkommt, ist abhängig vom Hormon ACTH aus der Hypophyse. Dieses ACTH unterliegt tageszeitlichen Schwankungen und wird stark beeinflusst durch Stressfaktoren. Stress führt zu einem Anstieg von ACTH, dieser wiederum führt zu einer vermehrten Ausschüttung von Cortisol, die Werte im Blut steigen an. Aus diesem Grund ist eine Blutentnahme möglichst morgens durchzuführen - zu diesem Zeitpunkt unterliegt der Körper dem geringsten Stress bzw. steht noch am Anfang der Tagesstresskurve. Ergebnisse können jedoch verfälscht sein, wenn der Hund sich durch den Tierarztbesuch in einer argen Stresssituation befindet. Zur sicheren Diagnose ist die alleinige Bestimmung von Cortisol nicht geeignet.

ACTH-Bestimmung im Blut beim Cushing Syndrom von Hunden & Katzen:

Eine weitere Möglichkeit ist die Bestimmung des Hormons ACTH im Blut, welches in der Hypophyse gebildet wird. Aufgrund der tageszeitlichen Schwankungen sollte die Blutentnahme auch hier morgens erfolgen. ACTH stimuliert die Cortisolausschüttung in der Nebennierenrinde und führt somit zu einem Anstieg der Cortisolwerte im Blut. Ist der ACTH-Wert normal bis erniedrigt, der Cortisol-Wert aber erhöht, so liegt die Störung sehr wahrscheinlich in der Nebennierenrinde selbst (Tumore). Dagegen deuten erhöhte ACTH Werte (und damit verbunden erhöhte Cortisol-Werte) auf eine Störung der Hypophyse (Tumore, die unkontrolliert ACTH ausschütten) hin. Die Bestimmung ist zwar in Tendenzen sinnvoll, aber sehr aufwändig, so müssen die Blutproben bis zur Bestimmung eingefroren werden. Da die meisten Tierarztpraxen solche Untersuchungen nicht selbst durchführen, sondern an spezielle Labore versenden, kann es hier zu Problemen kommen, die ggf. das Ergebnis verfälschen könnten. Neben diesen "einfachen" Testmethoden, die nicht sicher sind und bei denen dem Hund einmalig Blut entnommen wird, gibt es zur sicheren Abklärung sogenannte Stimulations- bzw. Suppressionstests. Dies ist einmal der ACTH-Stimulationstest und einmal der Dexamethason-Stimulationstest. Hier werden dem Hund verschiedene Substanzen verabreicht, die zu einer gehemmten bzw. gesteigerten Hormonproduktion führen. Aus der Physiologie des hormonellen Regelkreises lassen sich die Testergebnisse gut dazu verwenden, die Ursache der Störung zu finden.

Therapie des Cushing Syndroms bei Hunden & Katzen

Welche Behandlung eingesetzt wird, hängt von der Ursache ab. Bei Tumoren der Nebennierenrinde ist eine chirurgische Entfernung möglich. Ob diese durchgeführt werden kann und mit welchem Risiko bleibt dem Einzelfall vorbehalten. Meist ist der chirurgische Eingriff nicht praktizierbar, da Tumore oft schwer zugänglich sind. Wie in der Humanmedizin auch, ist bei Tumorerkrankungen eine Strahlentherapie möglich. Diese wird nur von Spezialkliniken durchgeführt, mit dem Ziel, die Zerstörung des Tumors zu bewirken. Die häufigste Therapieform stellt die medikamentöse Behandlung dar. Hierbei kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz, die sich in ihrer Wirkung zwar unterscheiden, aber alle zum Ziel haben, die übermäßige Hormonproduktion einzudämmen. Ergänzend kommt eine homöopathische Therapie in Betracht, welche sehr gut in Verbindung mit der veterinärmedizinischen Therapie kombiniert werden kann. Eine homöopathische Therapie in Form von Nosoden und in Verbindung mit einer auf die Erkrankung abgestimmten Futtermittelempfehlung bringt meiner Erfahrung nach gute Resultate. Es bestehen verschiedene Erfahrungswerte bei Hunden, welche die veterinärmedizinische Therapie anhand zum Teil lebensbedrohlicher Nebenwirkungen abbrechen mussten. Diese Hunde haben sehr gut auf eine homöopathische Therapie, welche individuell verordnet wird, angesprochen und eine hohe Lebensqualität durch die Homöopathie für Tiere zurückerlangt. Besonders gute Erfahrungen hat das Tierheilkundezentrum Nehls mit dem homöopathischen Tierarzneimittel Nehls Vet-Komplex Nr. 7 machen können. Homöopathische Therapien führe ich im Wege der Biofeld-Haaranalyse überregional und Länder übergreifend durch. In bisher jedem Fall war die Homöopathie eine echte nebenwirkungsfreie Alternative zur veterinärmedizinischen Cushing Therapie und daher unbedingt einen Versuch wert. Ein Hund mit Cushing Syndrom sollte schnellstmöglich einer Therapie unterzogen werden. Die Auswirkungen von überhöhtem Cortisol auf den Gesamtorganismus sind so gravierend, dass sie für unseren Hund lebensbedrohlich werden können. Neben der aufwändigen Diagnose stellt die Therapie für den Besitzer eine ganz besondere Aufgabe da, jede Behandlung muss vom Tierarzt engmaschig kontrolliert und in ihrer Wirkung ständig überprüft werden, meist für den Rest des Lebens.

Diese Kontrollen sind, wie die Therapie selber, lebensnotwendig, denn sinkt der Cortisolspiegel durch die Medikamente zu stark ab, kann es zu einer lebensbedrohlichen Unterversorgung durch das Hormon kommen (Addison-Krankheit) die ebenfalls tödlich enden kann. Auch sollten unbedingt regelmäßig die Leber- und Nierenwerte überprüft werden, da diese einerseits durch die Erkrankung selber in Mitleidenschaft gezogen werden können und andererseits eine andauernde Medikamentengabe zu Schäden führen kann. Regelmäßige Blutbilder dienen zum einen zur Therapiekontrolle, zum anderen jedoch auch dazu, ggf. auftretende Nebenwirkungen schnellstmöglich zu erkennen und dementsprechend handeln zu können. Leider fallen diese regelmäßigen Kontrollen durch den Tierarzt oft aus und es wird bei der einmal verordneten Medikation geblieben und auf regelmäßige Blutbilder verzichtet. Hier ist in erster Linie der Hundebesitzer gefragt, diese regelmäßigen Kontrollen auch durchführen zu lassen.

Artikel von mir für den Haustieranzeiger 12/2008

Das Cushing Syndrom unserer Hunde und Katzen und die Einflüsse der Fütterung

So hat sich ganz besonders die Fütterung mit Nehls Harmonoisid bei Hunden und Katzen bewährt, die vom Cushing Syndrom betroffen sind. In vielen Fällen konnte man innerhalb von 4 bis 6 Wochen sogar einen Abfall des hohen Blutzuckerspiegels bei an Cushing erkrankten Hunden und Katzen im Blut beobachten. Nehls Harmonoisid eignet sich insbesondere zur Unterstützung der Hirnanhangdrüsenfunktion, zur Verbesserung der hormonellen Stoffwechselabläufe und der daraus resultierenden bei Hunden und Katzen mit Cushing oft beobachteten Reizbarkeit und Unberechenbarkeit. Durch die Gabe von Nehls Harmonoisid konnte bei betroffenen Hunden und Katzen ein verbesserter Fellwechsel, weniger Fellprobleme und eine deutlich gesteigerte Vitalität sowie ein gesteigertes Wohlbefinden und eine bessere Kondition beobachtet werden. Darüber hinaus muss auch die Grundfütterung optimiert werden auf ein Hundefutter wie beispielsweise Nehls Hundefutter, dessen Nährstoffgehalt auch zur Diagnose Cushing bei Hunden passt. Das Gleiche gilt natürlich für Katzen, hier lautet meine Empfehlung Nehls Katzenfutter zu füttern.

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Ursachenforschung und ganzheitliche homöopathische Therapie mittels Biofeld-Haaranalyse

Das Cushing Syndrom bei Hunden

Beim Cushing Syndrom handelt es sich um eine hormonelle Erkrankung, unter denen viele Hunde leiden. Bei dieser ernsten Hormonstörung wird ein Überschuss des Hormons Kortisol produziert. Man spricht medizinisch vom Morbus Cushing. Das Gegenstück zu der Erkrankung ist der Morbus Addison, Kortisol wird dabei in zu geringem Umfang oder nicht mehr ausgeschüttet. Die Hormonveränderung beim Cushing-Syndrom kann auf inneren Ursachen beruhen oder durch eine längere Zuführung von Kortison, medizinisch eher Cortison geschrieben, durch äußere Faktoren entstehen. Das Cushing Syndrom äußert sich in verschiedenen, schwerwiegenden körperlichen Veränderungen, von denen die Ausbildung des charakteristischen "Hängebauchs" ebenso hervorsticht wie typische Hautveränderungen. Betroffene Hunde sind schwer krank.

Definition des Cushing Syndroms

Um das Cushing Syndrom zu verstehen, lohnt sich ein genauer Blick auf die Funktionen des Hormons Kortisol im tierischen Organismus. Kortisol ist für viele lebenswichtige Stoffwechselfunktionen zuständig. Man spricht bei Menschen wie bei Hunden von einem "Stresshormon". Diese Bezeichnung bezieht sich darauf, dass Kortisol in bestimmten Anspannungssituationen ausgeschüttet wird und im Körper einen besonderen Alarmzustand hervorruft. Dabei werden durch Kortisol körperliche Vorgänge gedämpft und abbauende Prozesse im Stoffwechsel in Gang gesetzt. Seine wesentliche Aufgabe besteht darin, dem Körper im Notfall Energiereserven zur Verfügung zu stellen. Dabei werden Muskulatur und Fettgewebe abgebaut. Man bezeichnet seine Funktion deshalb als katabol (abbauend). Unter anderem dämpft Kortisol die Immunantwort des tierischen Organismus. Medizinisch wird diese Dämpfung des Immunsystems gern gezielt eingesetzt, um etwa Entzündungsvorgänge zu unterbrechen oder überschießende Immunreaktionen zu dämpfen. Kortisol zählt zu den sogenannten Steroidhormonen, weil es aus Cholesterin gebildet wird. Hergestellt wird das Hormon in den Nebennieren, die den Nieren benachbart sind.

Exakt findet die Hormonbildung in den Nebennierenrinden statt. In seine Produktion involviert ist ferner die Hirnanhangdrüse, die Hypophyse. Dieses kirschkernförmige Gebilde hängt als kleine Gewebefortbildung am Gehirn und produziert seinerseits Botenstoffe, die die Nebennieren zur Hormonproduktion anregen. Beim Cushing-Syndrom kommt es zur Überproduktion von Kortisol. In den meisten Fällen - über 80 Prozent der Fälle - führen Tumoren im Bereich der Hypophyse zu dieser vermehrten Ausschüttung des Hormons. Auch tumoröse Veränderungen in den Nebennieren selbst können diese Veränderung in der Hormonproduktion hervorrufen. Die Gabe hoher Dosen von kortisonhaltigen Arzneimitteln kann ebenfalls das Cushing-Syndrom begründen. Der Körper befindet sich unter verstärkter Kortisol-Ausschüttung in einer ständigen physischen und psychischen Ausnahmesituation, in der einige Funktionen unterdrückt, während andere massiv verstärkt werden.

Hunderassen mit einer Veranlagung für das Cushing-Syndrom

Bestimmte Hunderassen wie Dackel, Yorkshire-Terrier und Pudel zeigen eine erhöhte Prädisposition für die Ausbildung eines Cushing-Syndroms. Dabei sind ältere, weibliche Tieren überdurchschnittlich häufiger von der Erkrankung betroffen als Rüden. Einige Hütehund-Rassen wie Collies haben einen seltenen Gen-Defekt, der ebenfalls das Zusammenspiel zwischen Hypophyse und Nebennieren stört. Auch in diesem Fall sind die Tiere sehr stressanfällig und weisen Teile der Cushing-Symptome auf.

Symptome des Cushing-Syndroms

Aufgrund der großen Bedeutung von Kortisol im tierischen Organismus führt eine Überproduktion sowohl zu körperlichen Auffälligkeiten als auch starken Verhaltensänderungen beim Hund. Letztere können besonders dramatische Formen annehmen und sind deshalb für den Hundehalter sehr beunruhigend. Betroffene Tiere verhalten sich wie unter starkem, lang anhaltendem Stress. Sie reagieren mit ungewohnter Passivität, mit Schlafstörungen, mit Futteraggressivität und allgemeiner Aggressivität bei gesteigertem Angst- und Selbstschutzverhalten, mit sozialer Unterwürfigkeit und mit Depressionen. Auch Orientierungslosigkeit wie unter altersbedingter Demenz kann beobachtet werden. Der Hund gerät in einen regelrechten Prozess sich im hormonellen Regelkreis rückkoppelnder und damit aufschaukelnder Stress-Symptome. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass Kortisol relativ lange braucht, um wieder abgebaut zu werden. Das Tier wird extrem anfällig für Stresssituationen und zeigt die geschilderten, auffälligen Verhaltensstörungen.

Diagnose von Morbus Cushing

Ein Cushing-Syndrom ist nicht einfach zu diagnostizieren, da eine einmalige Blutuntersuchung keine klare Indikation erlaubt. Es ist daher eine ganze Reihe von Untersuchungen notwendig. Eine davon ist der sogenannte Dexamethason-Screening-Test, der die Nebennierenfunktion und deren Steuerung durch die Hypophyse prüft. Eine andere ist der ACTH-Stimulationstest, bei dem die Ausschüttung von Botenstoffen im Bereich der Hypophyse getestet wird. Weitere Blut- und Urinuntersuchungen sowie Ultraschall, MRT und Röntgen kommen meist hinzu. Cortisol lässt sich außer im Blut auch im Urin gut nachweisen.

Behandlung des Cushing-Syndroms

In der Therapie gibt es verschiedene Ansätze. Medikamentös bekämpfen moderne Arzneimittel wie "Vetoryl" mit dem Wirkstoff Trilostane durch Hemmung der Kortisol Bildung in den Nebennierenrinden viele Symptome der Erkrankung bei relativ guter Verträglichkeit. Allerdings ist die Behandlung sehr vorsichtig und umsichtig durchzuführen. Dabei muss insbesondere der Blut-Kortisol-Gehalt laufend überwacht werden. Sinkt der Kortisol-Wert zu schnell ab, drohen Herzrhythmusstörungen und plötzlicher Herztod. Grundsätzlich kann das Medikament bei beiden Formen eines Cushing-Syndroms, also sowohl bei Tumoren in der Hirnanhangsdrüse, als auch Tumoren in den Nebennieren eingesetzt werden. Das Arzneimittel heilt den Morbus Cushing nicht, sondern verlängert das Leben des Hundes - bei guter Einstellung der Dosierung - auch mit ansprechender Lebensqualität. Werden zugrundeliegende Tumore nicht entfernt, müssen betroffene Hunde lebenslang medikamentös behandelt werden.

Alternative Behandlungsmethoden

Bei einem Verdacht auf Morbus Cushing ist eine tierärztliche Diagnostik und Behandlung unverzichtbar. Naturheilkundlich können zusätzlich einzelne Symptome gelindert werden. Eine homöopathische Konstitutionsbehandlung mit individueller Auswahl der Mittel steigert häufig Wohlbefinden und Lebensqualität des betroffenen Tieres. Ebenso sollte das Futter der Erkrankung angepasst werden. Hierbei ist besonders der latente oder ausgebildete Diabetes Mellitus im Fokus, Cushing-Hunde sollten also ähnlich ernährt werden wie zuckerkranke Tiere. Es gibt in diesem Bereich spezielle Diätfutter, die der Tierarzt empfehlen kann. Grundsätzlich sollte die Ernährung bei Morbus Cushing fettfrei, salzarm und leicht sein. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Tiere oft großen Appetit haben und Energie brauchen. Gut verdauliche Eiweiße wie gekochtes Hühnchen mit ebenso gut verdaulichen Kohlehydraten werden empfohlen. Reis und Gemüse kommen also in Frage. Manche Tierärzte empfehlen die Zugabe von wertvollem, pflanzlichen Rohöl, andere sind auch hier insgesamt von der Rohfütterung (Barfen) überzeugt. Wichtig ist, dass die Blutwerte auch in Bezug auf den Blutzucker ständig überwacht werden und das Gewicht des Tieres ebenfalls regelmäßig überprüft wird. Häufig hilft im Übrigen eine Kastration ebenfalls, den bereits ausgebildeten Diabetes zu mildern oder auch die Ausbildung ganz zu unterbinden.

Prognose / Lebenserwartung

Medikamentös gut eingestellte Tiere können Jahre bei ordentlicher Lebensqualität ihr annähernd normales Lebensalter erreichen. Noch besser ist die Prognose, wenn es gelingt, die Ursachen der Erkrankung zu beseitigen. Unbehandelte Tiere leben nicht lang und leiden sehr unter der Erkrankung.

Vorbeugung

Eine Vorbeugung gegen Tumore ist nur schwer möglich. Allerdings sollten insbesondere Hunde mit einer möglichen, entsprechenden erblichen Veranlagung regelmäßig dem Tierarzt vorgestellt werden. So kann die Erkrankung schnell erkannt und behandelt werden.

Bei einer Behandlung mit kortisonhaltigen Arzneimitteln sollte das Tier engmaschig vom Veterinär überwacht werden, um die Ausbildung eines Morbus Cushing möglichst zu unterbinden. Dabei ist die Toleranz gegen von außen zugeführtes Kortison sehr unterschiedlich ausgeprägt: Einzelne Tiere reagieren nach kurzer Zeit, andere bilden auch unter jahrelanger Kortison-Behandlung keinen Morbus Cushing aus.

Etwa 8 Mio. Hunde leben in deutschen Haushalten - gesorgt wird sich um die Vierbeiner wie um das eigene Kind. Mit dieser Seite möchte ich euch gern leicht verständliche Informationen rund um die Hundegesundheit zur Verfügung stellen. Zur Seite steht mir eine Tierheilpraktikerin, die das ganze fachlich abrundet.

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Cushing Syndrom beim Hund: Diagnose & Behandlung

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Das Cushing Syndrom kann sich bei Hunden durch unterschiedlichste Symptome äußern und ist für Hundebesitzer daher oft nicht leicht zu erkennen. Zur eindeutigen Diagnose des Cushing Syndroms sowie zur Bestimmung der vorliegenden Form kann der Tierarzt verschiedene Tests durchführen. Im Folgenden erfahren Sie, anhand welcher Anzeichen und Untersuchungen das Cushing Syndrom bei Hunden festzustellen ist und wie die Behandlung aussieht.

Welche Hunde sind vermehrt betroffen?

Besonders häufig kommt das Cushing Syndrom beim Pudel, Dackel, Boston Terrier, Boxer und Beagle vor, jedoch kann jede Rasse erkranken. Meist sind Hunde mittleren Alters und alte Hunde vom Cushing Syndrom betroffen.

Wie erkennt man das Cushing Syndrom beim Hund?

Das Cushing Syndrom kann beim Hund zu verschiedenen Symptomen führen. Nicht jeder Hund zeigt die gleichen Anzeichen, allerdings zeigen die Erfahrungen, dass einige Symptome bei Hunden relativ häufig vorkommen:

  • erhöhte Wasseraufnahme und vermehrte Urinproduktion (Polyurie und Polydipsie): Entwickeln eines starken Durstes, vermehrtes Trinken, Wasserlassen auch in der Wohnung, auch gepaart mit Inkontinenz
  • Heißhunger: damit verbunden auch gesteigerter Appetit und Gewichtszunahme
  • kein Nachwachsen der Haare / "Haarausfall": Haarverlust an Hinterbeinen, in der Schwanzregion und am Rücken, selten auf dem Kopf und an den Pfoten
  • dünne, pergamentartige Haut: häufig auch vermehrt pigmentiert und gepaart mit Hauterkrankungen (beispielsweise Demodikose)
  • Muskelschwäche und Muskelschwund: Mattigkeit, schlechteres Springen ins Auto, mangelhafte Kondition bei Spaziergängen, Zittern
  • dicker Bauch ("Pendelbauch"): Zunahme des Bauchumfangs, Stammfettsucht (Fettleibigkeit am Körper mit weiterhin dünnen Beinen) durch vermehrte Fetteinlagerung
  • Hodenverkleinerung ("Atrophie") oder bei Hündinnen eine verzögerte oder schwache Hitze
  • vergrößerte Leber (Hepatomegalie) durch vermehrtes Einlagern von langen Zuckerketten (Glycogen) in der Leber
  • Entzündung der Pankreas (Pankreatitis) und damit verbundenes Zittern und Schmerzen
  • Atemprobleme und vermehrtes Hecheln
  • Infektionen der Haut und des Urogenitaltraktes (infolge von Immunsuppression durch vermehrtes Kortisol)
  • Augenveränderungen
  • Steroiddiabetes (das Cushing Syndrom kann die Bildung von Diabetes mellitus fördern)

Diagnose des Cushing Syndroms beim Hund

Die Diagnose des Cushing Syndroms bei Hunden erfolgt durch den Tierarzt. Um die Ursache und das genaue Problem beim Cushing Syndrom zu finden, muss zuvor die definitive Diagnose "Cushing Syndrom" stehen.

Generell müssen dem Hund deshalb Blut abgenommen und der Urin untersucht werden (Urintest). Diese Proben werden im Labor auf spezielle Werte untersucht:

  • Blutwerte: Das Blut wird auf eine Veränderung der im Blut enthaltenen Zellen untersucht ("Stressblutbild"). Außerdem sind bestimmte Werte häufig erhöht (Leberwerte, Blutcholesterin, Blutzuckerspiegel).
  • Urintest: Der Harn des Hundes ist meist schlecht konzentriert und weist einen erhöhten Gehalt an Protein auf. Nicht selten leidet der Hund auch an einer Blasenentzündung (Cystistis).

Diagnostik via Ultraschall

Außerdem können mittels Ultraschall sowohl ein Tumor der Nebennierenrinde (Mineralisation kann einen Hinweis geben) als auch bei Morbus Cushing die vergrößerte Nebenniere dargestellt werden. Die Nebennieren werden hier nach Größe, Form und Symmetrie beurteilt.

Auch eine vergrößerte Leber lässt sich mittels Ultraschall darstellen. Zudem kann ein Röntgenbild des Brustkorbs notwendig sein, etwa um Metastasen von einem Karzinom zu erkennen.

Spezielle Hormontests zum Nachweisen des Cushing Syndroms

Neben den genannten Methoden zur Untersuchung des Hundes können auch spezielle Hormontests den Nachweis des Cushing Syndroms beim Hund ermöglichen. Die Diagnosefindung erfolgt in zwei Schritten: Einem Screeningtest und einer darauffolgenden Differenzierung zwischen den verschiedenen Cushing-Formen. Dazu gehören folgende Tests:

  • Kortisol/Kreatinin-Quotient (UCC) als Screeningtest: Hierzu muss vom Besitzer morgens einmalig Urin des erkrankten Hundes aufgefangen werden. Der Urin wird auf eine erhöhte Ausscheidung von Kortisol im Urin untersucht. Ist der Test positiv, so kann man von einem Cushing Syndrom ausgehen und weiter untersuchen, um die Diagnose zu sichern. Ist dieser Test negativ, so kann das Cushing Syndrom relativ sicher ausgeschlossen werden.
  • Low-Dose-Dexamethason-Suppressionstest (LDDS): Der LDDS gilt als sogenannter "Goldstandard" ("bester Test") zur Diagnose des Cushing Syndroms beim Hund. Hier werden dem Hund von außen Glukokortikoide (Dexamethason) zugeführt und sowohl vor der Injektion als auch vier und acht Stunden danach der Blutkortisolspiegel gemessen. Gesunde Hunde reagieren meist mit einem Abfall des Blutkortisolspiegels (Suppression), da die Hypophyse "erkennt", dass vermehrt Kortisol im Körper vorhanden ist und die ACTH-Ausschüttung senkt. Bei an Morbus Cushing erkrankten Hunden bleibt der Spiegel jedoch erhöht. Anhand der Messungen nach vier und acht Stunden lässt sich der adrenale vom hypophysären Cushing unterscheiden.
  • High-Dose-Dexamethason-Suppressiontest (HDDS): Dieser Test wird verwendet, wenn Morbus Cushing vermutet wird, der Hund jedoch nicht auf den LDDS reagiert hat. Auch hier muss dreimal Blut abgenommen werden (vor der Injektion, vier und acht Stunden nach der Injektion von Dexamethason).
  • ACTH-Stimulationstest: Für diesen Test wird dem Hund Blut abgenommen, danach das Hormon ACTH gespritzt und eine Stunde später erneut Blut abgenommen. Mithilfe dieses Testes lassen sich ein Cushing Syndrom diagnostizieren oder ein iatrogenes Cushing Syndrom von einem Morbus Cushing abgrenzen. Außerdem wird der Test zur Verlaufskontrolle bei einer Therapie mit Vetoryl® verwendet.

Bei Verdacht auf Hyperkortisolismus werden meist zuerst ein ACTH-Stimulationstest, ein UCC und ein LDDS gemacht. Will der Tierarzt dann zwischen hypophysärem und adrenalem Hyperkortisolismus unterscheiden, verwendet er den HDDS, misst das endogene ACTH und nutzt Bildgebungsverfahren (Ultraschall). Eine feste Reihenfolge für die angewendeten Tests gibt es nicht.

Kosten beim Cushing Syndrom

Die Diagnostik des Cushing Syndroms beim Hund kann aufgrund der vielzähligen Ursachen relativ kostenintensiv werden. Wie beschrieben sind viele Untersuchungen notwendig, um die Ursache des Cushing Syndroms zu finden. Außerdem können auch bei der Behandlung einige regelmäßige Kosten (Medikamente, Kontrolluntersuchungen) entstehen.

Alle Leistungen durch Tierärzte werden in Deutschland nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) abgerechnet. So können zur definitiven Diagnosefindung eine Blutuntersuchung, eine Urinuntersuchung, verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, Ultraschall) und die speziellen Hormontests durch den behandelnden Tierarzt in Rechnung gestellt werden. Es gilt auch zu beachten, dass jeder Test je nach Ergebnis möglicherweise wiederholt werden muss.

Außerdem kann je nach Ursache eine lebenslange Medikation notwendig sein, die insbesondere bei großen Hunden sehr teuer werden kann. Besprechen Sie am besten frühzeitig mit Ihren Tierarzt die zu erwartenden Kosten.

Therapie des Cushing Syndroms

Ein nichtbehandeltes Cushing Syndrom beim Hund ist eine fortschreitende Erkrankung mit schlechter Prognose. Je nach Ursache für das Cushing Syndrom kommen entweder eine medikamentöse Therapie oder einer Operation infrage. Hier werden zwei Methoden der Behandlung vorgestellt, die besonders verbreitet sind:

  • Behandlung eines adrenalen Cushing Syndroms
  • Behandlung von Morbus Cushing mit Vetoryl®

Behandlung eines adrenalen Cushing Syndroms

Ein Tumor, der von Zellen der Nebennierenrinde ausgeht (adrenales Cushing Syndrom) ist bei Hunden häufig heilbar. Er kann beispielsweise operativ entfernt werden, allerdings sollte man hierzu einen Spezialisten konsultieren. Im Rahmen dessen kann auch eine Untersuchung mittels anderer bildgebender Verfahren (CT oder MRT) notwendig sein.

Für eine chirurgische Therapie muss zuvor eine Metastasierung des Tumors beziehungsweise eine Invasivität (Einwachsen ins umliegende Gewebe) ausgeschlossen werden. Auch eine medikamentöse Therapie kommt infrage, beispielsweise wenn der Tumor operativ nicht mehr entfernt werden kann – sich also im Endstadium befindet.

Behandlung von Morbus Cushing mit Vetoryl®

Bei Morbus Cushing ist eine Behandlung des Hundes mit dem Wirkstoff "Trilostan" (Handelsname Vetoryl®) in Betracht zu ziehen. Dieses Medikament ist in Form von Hartkapseln zugelassen. Es wirkt als Anticorticosteriod in der Nebennierenrinde und hemmt sowohl ein Enzym, das an der Bildung von Kortisol im Körper beteiligt ist, als auch die Bildung von Mineralcorticosterioden (Aldosteron). So senkt es den Glukokortikoidspiegel im Blut, hat aber keine eigene hormonelle Wirkung auf den Organismus.

Es muss beachtet werden, dass der Hund die Medikation mit Vetoryl® jeden Tag erhalten muss und jeder Hund einzeln auf das Medikament eingestellt werden muss. Es darf anfangs nicht überdosiert werden.

Außerdem können regelmäßige Kontrollen mittels Blutwerten notwendig sein. Nachkontrollen mittels Hormontests sind meist unerlässlich. Die Medikation erhält der Hund lebenslänglich, jedoch besteht dann meist eine gute Prognose.

Außerdem ist eine Therapie mit dem Medikament Mitotane (Lysodren®) sowohl bei hypophysärem als auch adrenalem Cushing Syndrom möglich. Da es derzeit keine Zulassung hat, ist es allerdings nur Medikament zweiter Wahl.

Mein Hund hat das Cushing Syndrom – muss ich ihn behandeln lassen?

Ob eine Therapie für einen Hund mit Cushing Syndrom infrage kommt, sollte man nach einer endgültigen Diagnose mit dem Tierarzt absprechen. Unbehandelte Hunde können aufgrund des hohen Kortisol-Spiegels einen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) – ein sogenannter Steroiddiabetes – entwickeln, leiden unter einer chronischen Immunsuppression und sind deshalb anfälliger für Infektionskrankheiten (zum Beispiel Hautinfektionen, beispielsweise durch Pilze, Bakterien oder Parasiten, sowie Blaseninfektionen).

Das Cushing Syndrom beim Hund hat unbehandelt eine schlechte Prognose mit relativ kurzer Lebenserwartung. Es kann versucht werden, mittels Ernährung – einer speziellen leberschonenden Diät – gegenzusteuern. Eine ausschließlich auf Homöopathie basierende Therapie kann versucht werden, jedoch ist ihre Wirksamkeit nicht wissenschaftlich belegt.

Ist die Krankheit zu weit fortgeschritten oder die Behandlung eines Hundes mit Cushing Syndrom aus anderen Gründen nicht möglich, sollte der Besitzer gemeinsam mit dem behandelnden Tierarzt über die Möglichkeit des Einschläferns (Euthanasie) sprechen.

Macht den schönsten Hund hässlich: Cushing-Syndrom bzw. Morbus Cushing

Von Ralph Rückert, Tierarzt

Meine Endokrinologie-Serie wäre natürlich nicht annähernd vollständig, wenn wir uns jetzt nicht mal um das Cushing-Syndrom, die häufigste Endokrinopathie (hormonelle Störung) des Hundes, kümmern würden.

In Bezug auf die Häufigkeit ist das Cushing-Syndrom (Hyperadrenokortizismus, Nebennierenüberfunktion) der große Bruder des schon besprochenen Morbus Addison (Hypoadrenokortizismus, Nebennierenunterfunktion). Der M. Addison ist nur in seiner Tücke irgendwie medizinisch faszinierender und wurde medizinhistorisch früher entdeckt, weshalb ich ihn zuerst aufs Korn genommen habe.

Wie beim Morbus Addison stellen wir uns als Erstes die Frage: Wer hat's erfunden bzw. zum ersten Mal medizinisch beschrieben? Natürlich hieß der Mann Cushing. Der Amerikaner Harvey Williams Cushing lebte von 1869 bis 1939 und war einer der bedeutendsten Neurochirurgen des 20. Jahrhunderts. Die Medizin verdankt ihm viel. Selbst das meinen Kunden wohlbekannte Narkoseprotokoll, das sie nach operativen Eingriffen an ihren Tieren ausgehändigt bekommen, wurde als gedankliches Konzept von Cushing entwickelt.

Das Cushing-Syndrom kann bei allen Hunderassen vorkommen, ist aber häufiger bei kleinwüchsigen Rassen und älteren Tieren (8 - 10 Jahre im Mittel). Weibliche Tiere sind vermehrt betroffen. Eine genetische Veranlagung wird unterstellt.

Will man einen für medizinische Laien verständlichen Artikel über das Cushing-Syndrom schreiben, steht man erstmal wie erschlagen vor einem Berg an Fakten, die man der Vollständigkeit halber eigentlich alle erwähnen müsste, obwohl man sich darüber im Klaren ist, dass dann keiner mehr durchblickt. Also muss das über Vereinfachung funktionieren, was auch in Ordnung geht, weil dadurch rein statistisch die allermeisten Cushing-Fälle abgedeckt werden. Natürlich wird bei der Diskussion des Artikels auf Facebook wieder der eine oder andere Tierbesitzer auftauchen, bei dessen Hund alles ganz anders war. Das kann man ja dann in diesem Rahmen diskutieren. In einem Blog-Artikel, der noch halbwegs lesbar sein soll, kann ich jedenfalls nicht alle der vielen möglichen Eventualitäten des Cushing-Syndroms erschöpfend behandeln.

Beim Morbus Addison ist es grundsätzlich sehr einfach, die Krankheitsursache zu benennen: Die Hormondrüsen, um die es geht, also die Nebennieren, werden durch eine Autoimmunreaktion zunehmend zerstört und produzieren deshalb immer weniger Hormone, was über kurz oder lang zu Symptomen führt. Diese Symptome sind - wie Sie gelesen haben - häufig schwierig einzuordnen, weshalb der Morbus Addison meist recht spät - manchmal auch zu spät - als solcher erkannt wird.

Beim Cushing-Syndrom ist es genau andersrum: Die voll ausgeprägte Symptomatik ist recht aufdringlich und schwer zu übersehen, aber dafür die Krankheitsursache nicht so einfach festzunageln. Wo beim Morbus Addison zu wenig Hormone produziert werden, sind es beim Cushing-Syndrom zu viel. Das liegt aber in über 80 Prozent der Fälle nicht an den Nebennieren selbst. Fast alle Hormondrüsen des Körpers stehen unter der Fuchtel eines zentralen Kontrollorgans, einer gerade mal erbsengroßen Mehrzweck-Super-Drüse an der Hirnbasis, der Hypophyse, die unter anderem die Funktion der Nebennieren über das adrenokortikotrophe Hormon (ACTH) steuert. Und genau da ist in den meisten Cushing-Fällen sozusagen der Hund begraben, nämlich in einem gutartigen (häufig) oder bösartigen (selten) Hypophysentumor, der zu einer gesteigerten ACTH-Sekretion führt, die wiederum die Nebennieren in ihrer Funktion als Befehlsempfänger zur vermehrten Hormonausschüttung buchstäblich zwingt.

Also: In bis zu 85 Prozent der Cushing-Patienten haben wir es mit einem sogenannten hypophysären Hyperadrenokortizismus zu tun, und nur in diesen Fällen reden wir terminologisch korrekt und analog zum Morbus Addison von einem Morbus Cushing. Der M. Cushing löst als Krankheitsbild das Cushing-Syndrom aus, für das es aber noch zwei andere wichtige Ursachen geben kann:

- Den adrenalen Hyperadrenokortizismus, bei dem das Problem tatsächlich in den Nebennieren selbst zu finden ist, und zwar in Form eines gut- oder bösartigen (gleich häufig!) Tumors einer oder beider Nebennieren.

- Den iatrogenen Hyperadrenokortizismus. Iatrogen ist ein vornehmer altgriechischer Ausdruck für „vom Arzt erzeugt“. Hier liegt die Ursache des Cushing-Syndroms also in zu hohen und/oder über zu lange Zeiträume verabreichten Kortisongaben, die dem Patienten aus diesem oder jenem Grund verschrieben wurden.

Wie oben schon erwähnt, ist das sogenannte Vollbild der Cushing-Symptome so aufdringlich und typisch, dass man es eigentlich nicht übersehen kann. So ein Hund kommt zur Tür rein, und als Tierarzt denkt man sofort: Oha, ein Cushing! Zu diesem Vollbild kommt es allerdings im Rahmen einer allmählichen, sich manchmal über Jahre ziehenden Entwicklung. In den Frühphasen braucht es schon ein gutes diagnostisches Gespür des betreuenden Tierarztes oder den Glücksfall eines Zufallsbefundes (typischerweise eine anders nicht zu erklärende und drastische Erhöhung der Alkalischen Phophatase AP bei einer Routineblutuntersuchung), um der Sache auf die Spur zu kommen.

Auf welche Symptome müssen wir achten? Was den Besitzer meist zum Tierarzt treibt, sind Lustlosigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit mit Kurzatmigkeit und Hecheln, vermehrte Wasseraufnahme und -ausscheidung (Polydipsie / Polyurie), massive Fresslust (Polyphagie), Figurveränderungen mit Muskelabbau an den Gliedmaßen und einem fetten Körper mit Hängebauch und oftmals wirklich auffällige Haut- und Fellveränderungen mit Haarlosigkeit (Alopezie) am Körperstamm, Pergament-Haut mit deutlich durchscheinenden Venen und lokalen Kalkeinlagerungen (Calcinosis cutis).

Wer sich ansehen will, wie man sich das vorzustellen hat, der muss ja nur bei der Google-Bildersuche „Cushing Hund“ eingeben. Die vielen Fotos lassen einen verstehen, wie ich auf die Überschrift des Artikels kam.

Nun, wie gesagt, so heftig sind die Symptome natürlich nicht von Anfang an. Wiederholte bakterielle Hautinfektionen, der Ausbruch einer Demodexräude bei einem erwachsenen Hund, dünne Haut mit lichter werdendem Haarkleid und/oder eine deutliche Anfälligkeit für Infektionen aller Art sollten einen als Tierarzt dazu bringen, mal gezielt in Richtung Cushing zu ermitteln.

Wie in der Endokrinologie üblich, laufen diese Ermittlungen unter Zuhilfenahme von Stimulations- oder Suppressionstests. Der ACTH-Test, dem wir schon im Zusammenhang mit dem M. Addison begegnet sind, spielt auch in der Cushing-Diagnostik und Therapiekontrolle eine gewichtige Rolle. Dazu kommen der Low-Dose- und der High-Dose-Dexamethason-Suppressionstest und noch so einige labordiagnostische Verfahren, die ich im Rahmen des Artikels nicht weiter erläutern werde. Eine wichtige Rolle kann auch (speziell als Einstieg) eine recht einfache diagnostische Untersuchung spielen, nämlich die Bestimmung des Cortisol-Kreatinin-Verhältnisses aus zu Hause (!) möglichst stressfrei durch den Besitzer gewonnenem Harn.

Womit wir bei einem wichtigen Punkt wären, den ich auch schon im Addison-Artikel angesprochen hatte: Diese endokrinologischen Testverfahren sind mit gewissen Kosten und mit einem gewissen Aufwand verbunden. Für einen Dexamethason-Suppressionstest müssen Sie und Ihr Hund beispielsweise an einem einzigen Tag drei Mal im Abstand von vier Stunden zur Blutentnahme antreten. In den sozialen Netzwerken klingeln einem schon die Ohren von dem ständigen Mimimi über hohe Tierarztkosten einerseits und andererseits von dem lautstarken Verfluchen von Tierärzten, die irgendeine Krankheit vermeintlich zu spät entdeckt haben. Endokrinologische Tests werden meist aufgrund eines (leisen) Verdachts durchgeführt. Deshalb kommt auch häufiger nichts dabei raus. Das liegt in der Natur der Sache und kann kein Anlass sein, dem betreffenden Tierarzt Geldschneiderei vorzuwerfen, wie ich das schon gelegentlich lesen musste. Es muss also von vornherein klar sein, dass auch ein negatives Ergebnis eines solchen Tests ein Ergebnis darstellt, und zwar in der Regel ein erfreuliches. Wer in Bezug auf endokrinologische Testverfahren seinem Tierarzt aus finanziellen Gründen Knüppel zwischen die Füße haut, sollte sich später nicht beschweren, wenn es mit dem Hund gesundheitlich den Bach runtergegangen ist.

Apropos „den Bach runtergegangen“: Es wird bezüglich des Cushing-Syndroms gern mal die Frage gestellt, was passieren könnte, wenn man jetzt gar nichts unternehmen würde. Davon abgesehen, dass wir beim Cushing durchaus von einem beträchtlichen Leidensdruck für den Hund ausgehen müssen (der fühlt sich einfach so richtig mies!), hat dieses Syndrom unbehandelt ein klares Potenzial für ganz hässliche Entwicklungen. Es ist kein derartig heimtückischer Killer wie der Morbus Addison. Man hat meist eine beträchtliche Vorwarnzeit, bis es richtig ernst wird. Bei zu langem Zuwarten können sich aber doch lebensbedrohliche Komplikationen ergeben. Die ständige Hypertonie (Bluthochdruck) führt zu Blutungen in den Augen, zur Netzhautablösung, mithin zur Erblindung, weiterhin zum Nieren- und letztendlich zum Herzversagen. Durch einen bestimmten Mechanismus (Antithrombin-III-Verlust) ist die Gefahr tödlicher Thromboembolien drastisch erhöht. Weiterhin richtet das Cushing-Syndrom auch in anderen hormonellen Regelkreisen Chaos an, so dass es nicht selten zur Fortpflanzungsunfähigkeit, zum Diabetes (Zuckerkrankheit) und zur sekundären Schilddrüsenunterfunktion kommt.

Das Cushing-Syndrom muss also fraglos behandelt werden. Aber wie? Wer bis hierher aufmerksam gelesen hat, ist sich darüber im Klaren, dass in so gut wie allen Fällen ein Tumor hinter der Sache steckt, und zwar in 80 - 85 Prozent ein meist gutartiger Tumor der Hypophyse (Mikro- oder Makroadenom) und in 15 - 20 Prozent ein jeweils zu 50 Prozent gutartiger (Adenom) oder bösartiger (Adenokarzinom) Tumor der Nebenniere(n). Da liegt der Gedanke nahe, das Problem mit einer den verantwortlichen Tumor beseitigenden Operation an der Wurzel zu packen.

In Bezug auf die Hypophyse stoßen wir da auf eine Kombination von hochgradig problematischer, extrem teurer, nur ganz wenigen spezialisierten Einrichtungen vorbehaltener und deshalb unüblicher Chirurgie mit in der Regel schon weit fortgeschrittenem Alter, weshalb diese Vorgehensweise in so gut wie allen Fällen als nicht praktikabel angesehen werden muss. Hunde mit hypophysärem Cushing-Syndrom werden fast ausnahmslos nur medikamentös behandelt, siehe weiter unten. Problem dabei: Diese Therapie beseitigt zwar meist sehr effektiv die Symptome des Cushing-Syndroms, das eigentlich verantwortliche Hypophysen-Adenom wächst aber munter weiter. Einem Standardwerk der Tiermedizin (Innere Medizin der Kleintiere von Richard Nelson und Guillermo Couto) zufolge kann zum Zeitpunkt der Diagnosestellung eines hypophysären Cushings bei etwa 50 Prozent der Patienten mittels CT oder MRT ein Hypophysentumor nachgewiesen werden. Bei wiederum der Hälfte dieser Tiere wächst das Adenom so zügig, dass bereits ein bis zwei Jahre nach Diagnosestellung neurologische Symptome entstehen. An diesem Punkt kann nur noch eine Bestrahlungstherapie der Hypophyse weiterhelfen. Nicht solcherart behandelte Hunde mit neurologischen Symptomen haben nur noch eine mittlere Überlebenszeit von fünf Monaten. Patienten, die bestrahlt werden, überleben dagegen im Mittel 25 Monate, wenn die neurologischen Symptome noch nicht zu stark waren. Patienten mit hypophysärem Cushing hätten also einen Vorteil davon, wenn man (ohne allzu große Eile) nach Diagnosestellung und Therapiebeginn mal ein MRT des Gehirns anfertigen lassen würde, um die Situation der Hypophyse zu peilen.

Das eine Fünftel der Cushing-Patienten mit einem Tumor der Nebenniere(n) hat dagegen durchaus eine gewisse Chance, chirurgisch geheilt zu werden. An die Nebennieren, die sich in der Bauchhöhle befinden, kommt man ja ganz gut ran. Aber auch hier stoßen wir wieder auf Probleme. Meist lassen sich nur relativ kleine Adenome oder Adenokarzinome chirurgisch erfolgreich entfernen. Durch die verzwickte anatomische Lage in unmittelbarer Nähe zu lebenswichtigen Strukturen können tumorös entartete Nebennieren ab einer gewissen Größe selbst sehr geübte Chirurgen vor eine unlösbare Aufgabe stellen. Dazu kommt: Das weiter oben erwähnte und mit dem Cushing-Syndrom einhergehende Risiko einer potenziell tödlichen Thromboembolie ist nie höher als in den ersten Tagen nach einer eigentlich erfolgreichen Entfernung einer Nebenniere (Adrenalektomie). Eine Adrenalektomie hat selbst in spezialisierten Einrichtungen mit sehr erfahrenen Chirurgen eine intra- und postoperative Sterberate von bis zu 30 Prozent! Einer solchen Operation muss eine sehr eingehende bildgebende Diagnostik vorausgehen, damit entschieden werden kann, ob der Eingriff überhaupt machbar ist oder man nicht besser darauf verzichten sollte.

Vom iatrogenen Cushing-Syndrom abgesehen, das durch Reduktion der von außen zugeführten Kortikosteroid-Dosierungen gemildert oder behoben werden kann, ist es in jedem Cushing-Fall sinnvoll, erst mal in eine medikamentöse Therapie einzusteigen. Beim häufig vorliegenden hypophysären Cushing verschafft man sich dadurch Zeit, in der es dem Patienten um Welten besser geht und in der man unter Berücksichtigung verschiedener Gesichtspunkte (Alter des Patienten, finanzielle Situation der Besitzer, etc.) darüber beraten und nachdenken kann, ob man diagnostisch weiter gehen möchte in Richtung Hirn-MRT und eventueller Strahlentherapie. Sehr viele dieser Patienten haben bei Diagnosestellung bereits ein Alter erreicht, das sie allein durch die medikamentöse Therapie ohne weitere Maßnahmen die normale Lebensspanne erreichen lässt. Beim selteneren adrenalen Cushing verschafft man sich ebenfalls Zeit für die weiterführende Diagnostik und verbessert die Lebensqualität des Patienten und (ganz wichtig!) seine Aussichten, eine evenuell mögliche Adrenalektomie ohne die gefürchtete Komplikation Thromboembolie zu überleben.

Bezüglich des zur medikamentösen Therapie verwendeten Präparats hat man in Deutschland aus rechtlicher Sicht keine Wahlmöglichkeiten, weil es nur einen einzigen für diese Indikation zugelassenen Wirkstoff gibt, das Trilostan, bekannt unter den Markennamen Vetoryl und Modrenal. Im Gegensatz zu manch anderen Krankheitsbildern, wo man über die arzneimittelrechtlichen Beschränkungen oft genug in Verzweiflung verfallen kann, ist mit Trilostan das tatsächlich auch aus tiermedizinischer Sicht am besten geeignete Medikament für Cushing-Patienten auf dem Markt. Trilostan hemmt die Steroidsynthese in den Nebennieren, und zwar vollständig reversibel. Gibt man es, erfüllt es seinen Zweck, gibt man es nicht mehr, ist alles wie zuvor. Im Vergleich zu der früher üblichen Therapie mit Mitotane, bei der man die Nebennieren immer weiter zerklopft hat, so dass man oft genug das Cushing-Syndrom gegen einen Morbus Addison ausgetauscht hat, ist das eine tolle Sache. Trilostan macht nix kaputt. Man muss es halt nur andauernd, in der Regel für den Rest des Lebens, eingeben.

Auch die Nebenwirkungen halten sich in engen Grenzen und sind meist durch Änderungen der Dosis oder des Eingabeintervalls (zweimal täglich eine geringere Dosis statt einmal täglich eine höhere) gut beherrschbar. Wenn man ein so komplexes Krankheitsbild wie das Cushing-Syndrom mit der Gabe eines einzigen (und noch dazu gut verträglichen) Medikaments so schön unter Kontrolle bringen kann, so könnte man das fast als Traumtherapie bezeichnen. Aber - und das gilt es nicht zu vergessen - es handelt sich genau genommen um eine symptomatische Therapie, die nicht heilt, sondern nur die Symptomatik verbessert. Die Grunderkrankung, in den meisten Fällen also ein Hypophysenadenom, lungert da nach wie vor rum und ist aktiv.

Deshalb muss diese Therapie für den Rest des Lebens weitergeführt werden, außer natürlich nach erfolgreicher Entfernung eines für den Cushing ursächlichen Nebennierentumors. Aufgrund der Gefahr einer zu starken Hemmung der Steroidsynthese und dem daraus resultierenden Risiko eines Addison-ähnlichen Zustands, sollte die Trilostan-Dosierung in regelmäßigen Abständen durch Laboruntersuchungen kontrolliert werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei wieder der schon bekannte ACTH-Stimulationstest. Dieser sollte zum ersten Mal bereits ca. 14 Tage nach Therapiebeginn mit Trilostan zum ersten Mal durchgeführt werden, dann wieder vier Wochen später und im weiteren Zeitverlauf alle drei Monate. Bei diesen Gelegenheiten müssen immer auch Natrium und Kalium bestimmt werden, um einen iatrogenen (vom Arzt verursachten) Morbus Addison frühzeitig erkennen zu können.

So, das sollten alle wichtigen Fakten gewesen sein. Oops, halt, was ist mit der Katze? Wie schon bezüglich des Morbus Addison erwähnt, scheinen die Nebennieren der Katze irgendwie solider konstruiert zu sein als die des Hundes. Nebennierenstörungen, seien es Unterfunktion (Morbus Addison) oder Überfunktion (Cushing-Syndrom) sind bei der Katze geradezu extrem seltener als beim Hund. Zwei, drei Sachen sollten aber erwähnt werden: Ein Cushing-Syndrom bei der Katze geht meist mit dem Feline Fragile Skin Syndrome einher. Die Haut wird so dünn und fragil, dass man bereits durch etwas festeres Zupacken Risswunden verursachen kann. Wenn Sie durch sowas bei Ihrer Katze schockiert werden, steckt gern ein Cushing-Syndrom dahinter. Und auch bei einem Diabetes mellitus sollte daran gedacht werden, dass sich dahinter ein Cushing verbergen kann. Auf jeden Fall sind Cushing-Katzen fast ausnahmslos klapperdürr.

Ob Sie sich als Katzenbesitzer das jetzt merken sollten, weiß ich auch nicht so recht. Ich habe in meinen dreißig Berufsjahren jedenfalls noch kein Felines Cushing-Syndrom diagnostiziert.

Bleiben Sie uns gewogen, bis bald, Ihr

© Kleintierpraxis Ralph Rückert, Römerstraße 71, 89077 Ulm

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Alten (16) Hund mit Cushing Syndrom Einschläfern?

Alten (16) Hund mit Cushing Syndrom Einschläfern?

Meine Frage ist, was mit dem Hund passiert, wenn ich ihm das VETORYL nichtmehr gebe und Cushing nicht behandelt wird? natürlich wird sie dann wieder viel trinken und pinkeln - aber was sind sonst noch so die folgen? Verursacht das irgendwelche schmerzen? Falls nicht, werde ich es wohl noch eine weile ohne medikamente versuchen.

Danke für die Infos

Meine Maus hat das umgekehrte nämlich Adisson jetzt kann ich nur von ihr sprechen wenn ich ihr keine Medis geben würde würde sie elendig verenden .

Ich persönlich würde die Medis weiter geben und abwarten ob sich der Zustand nicht doch wieder bessert mit Medis wenn er vorher noch fit war. Das Dauert ja ne Weile bis die richtig wirken.

aussiemausi

*Luzi* im Herzen - Labrador/Husky (11.11.1992-01.09.2010)

Jimmy Jazz

verfressen und bekam Hautprobleme. Das Fell ging ihm aus.

los und schlief fast nur noch. Man hatte nicht den Eindruck, als würde sich

etwas positiv verändern.

Lediglich die Symptome (Wasser lassen, Hautprobleme) liessen nach.

sich Dino recht gut.

Er lebte noch zwei Jahre und starb mit 15 1/2 Jahren, jedoch nicht an

Unbehandelt stirbt der Hund in nicht all zu langer Zeit.

Weiss denn jemand, woran der Hund in der Regel stirbt, falls Cushing unbehandelt bleibt? Wikipedia schweigt sich dazu aus..

Jimmy Jazz

Siehe hier die volle Beschreibung:

Sollte die Diagnose bei deinem Hund wirklich(gesichert) Cushing sein und man behandelt so garnichts, ist das für den Hund sicher nicht angenehm. Der zu hohe Cortisolspiegel kann auf viele Organe Auswirkungen haben.

LasPatitas

ich habe durchaus Verständnis dafür, dass man sich bei einem SEHR alten Hund fragt, was man eigentlich noch alles an Therapie und auch vorhergehender Diagnostik machen will.

Ein ganz normaler Vorgang, bei dem alles allmählich nachläßt.

Da wird viel geschlafen, da wird nicht mehr so viel gelaufen/gegangen.

Da sind die besonderen Momente des Tages nur noch auf einige, wenige beschränkt.

Weil mit den Medis die Symptome deutlich besser sind - ein Hund, der schon ein wenig in einer anderen Welt ist, hat mit unbehandeltem Cushing vielleicht keine Schmerzen (wobei die Literatur für Humanmedizin eben doch auch Schmerzen angibt, durch Osteoporose und Muskelschmerzen), aber er hat einen schwer zu definierenden Streß damit, dass er ständig pieseln muss, nicht mehr stubenrein ist und die Hälfte des Tages von einer "Pieseln-Muss-Unruhe" geplagt ist - die andere Hälfte des Tages benötigt er, um die nötigen Wassermengen aufzunehmen, auch da bedeutet das Durstgefühl einen schwer zu definierenden Streß.

Ein Absetzen würde neben Durst und Pieselei all die negativen Auswirkungen des Cushings voll zum Tragen kommen lassen.

das ist ein Austausch-Thread zum Thema Hundesenioren.

Cushing-Syndrom, Hund einschläfern lassen. Was habt ihr für Erfahrungen?

Unsere Hündin (6 Jahre alt) leidet schon längere Zeit an einigen Symptomen (zittern, Fieber, erbrechen, keine Futteraufnahme, teilnahmslos) .In ihrem Blutbild zeigte sich dann, dass in ihrem Blut keine weißen Blutkörperchen zu finden waren. Der Tierarzt konnte uns nie eine genaue Diagnose stellen. Wir bekamen immer neue Tabletten, nichts schlug an. Ihr ging es unserer Ansicht nach immer schlechter. Vor ein paar Tagen waren wir dann beim Ultraschall. Dort wurde der Verdacht einer Bauchspeicheldrüsenentzündung aufgestellt. Wir bekamen wieder unmengen an Tabletten die wieder einmal nicht anschlugen. Heute bekamen wir das Ergebnis des zweiten Blutbildes. Die Diagnose war das Cushing-Syndrom. Unsere Hündin hat einen Tumor in der Nebennierenrinde. Der Tierarzt gab uns für 5 Tage ein Medikament (Vetoryl) zum testen mit. Nun sind wir am überlegen ob dieses Medikament nicht nur eine Lebensverlängerung des Hundes ist. Wir sehen wie sie sich jeden Tag quält und auch schmerzen hat, fressen tut sie ja auch nicht mehr. Wir denken nun über Einschläferung nach.. hat jemand Erfahrungen mit der Krankheit und dem Medikament?

11 Antworten

An deiner Stelle würde ich eine Tierklinik aufsuchen, damit du eine gute und fachlich fundierte Zweitmeinung bekommst. Vielleicht ist ja noch was zu retten.

Ehe du den Entschluß triffst, daß deinem Hund nicht mehr geholfen werden kann, solltest du wirklich noch mal Spezialisten schauen lassen.

Nichts ist im Nachhinein schlimmer, als ein Selbstvorwurf, nicht alles getan zu haben. Glaub es mir, ich spreche in diesem Punkt aus Erfahrung.

Wenn auch die Spezialisen in der Klinik keine positiven Optionen haben, dann such einen Termin mit deinem TA, zu dem er nach Hause kommt und euren Hund im Körbchen auf die letzte Reise schickt.

Ich drücke dir alle Daumen und Zehen, daß der Kelch noch mal an euch vorübergeht. Sollte er es nicht tun: Ehe der TA das Narkotikum gibt, schau deinem Hund noch mal tief in die Augen. Sprich mit ihm und sage ihm danke, verabschiede dich und dann lass es geschehen.

Ich kenn dich nicht, aber ich drück dich in Gedanken ganz fest.

Ich habe leider keine Erfahrung mit der Krankheit und dem Medikament, möchte aber nur sagen, dass man von sich aus weiß, wann ein Hund in den Himmel möchte. Wenn du das Gefühl hast, dass es noch nicht so ist, gehe sofort zu einem anderen Arzt oder einem, der auch noch Spezialist für Homöopathie oder chinesischer Medizin ist und versuche etwas anderes aus, um ihr das Leben leichter und besser zu machen. Hol dir auf jeden Fall noch eine 2. Meinung von einem Spezialisten (am besten einer Tierklinik) und das schnell.

Vielleicht ist der Tumor gutartig und kann operativ entfernt werden!

Alles erdenklich Gute wünsche ich von Herzen .

Au weih! Aber Cushing ist in dem Alter schon ungewöhnlich. tut mir sehr leid dass es die Süße schon so früh so böse erwischt hat :( Cushing ist ein Tumor, und bisher gibt es keine Heilungsmethoden für diese Krankheit. Alles was man machen kann ist, dem Tier das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten und es so lange leben zu lassen wie es eben geht. Manche Hund und Pferde werden auch mit Cushing noch sehr alt, andere haben nur noch wenige Wochen nach der Diagnose.

Da der Hund nichts mehr frisst und apathisch rumliegt würde ich dir aber wirklich den Gedanken der Euthanasie ans Herz legen. Es ist kein leben für einen Hund nur rumliegen zu können und immer schwächer zu werden. Sollte der Hund noch Fellprobleme haben wird er es bei dieser Hitze, die ja oftmals aufkommt, noch schwieriger haben. du sagst selbst, der Hund liegt nur noch rum und ist teilnahmslos. Ein Hund will aber laufen und springen, kuscheln du schmusen und mit anderen Hunden toben, er will gutes Futter fressen und Spaß haben. Das kann dein Hund nicht. Ich weiß, der Gedanke ist hart und der Entschluss zum Einschläfern noch viel schlimmer, aber denke einfach darüber nach, ob der Hund so glücklich ist. Die Wahrscheinlichkeit dass es plötzlich besser wird ist leider sehr, sehr gering.

Stell dir vor du wärst an der Stelle deines Hundes. Würdest du so leben wollen? Wenn du es mit Nein beantworten würdest, dann erlöse ihn.

Niemand hat es verdient, sich zu quälen. Das haben die Tiere uns voraus:Man kann sie von ihren Leiden erlösen. Du bist traurig, wenn das passiert, aber Dein Tier leidet! Auch das ist ein Zeichen von Liebe, wenn Du das einzige tust, was noch zu tun ist. Bleib bei ihr, bis sie eingeschlafen und wirklich tot ist, das bist Du ihr schuldig. Streichle sie, sprich mit ihr, das wird ihr den Übergang zur Regenbogenbrücke erleichtern. Sei stark, ich wünsche Dir Stärke!

Es sind ja jetzt schon 2 Jahre her aber mich würde interessieren was mit deinem Hund geworden ist?

Die Symptome hören sich für mich nicht wie Cushing an sondern nach dem Gegenteil nach der Addison Krise wenn wenig Kortisol gebildet wird,denn meiner hat cushing und schon alleine das die sehr viel saufen und futtern spricht schon dagegen,

ich weiss es natürlich nicht aber würde doch gerne wissen ob sich hier das cushing bestätigt hat,

Meiner wird jetzt diese Vetoryl Therapie erhalten nach den Tests und dann wird eine ständige Kontrolle wichtig sein das da auf einmal dann nicht zu wenig Kortisol vorhanden ist denn das wäre lebensgefährlich,ich hoffe deinem Hund geht es gut.

Ist denn bei der Hündin definitiv ein Tumor festgestellt worden, oder ist das wieder nur eine Annahme aufgrund diverser Untersuchungen ?? Die Symptome bei einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung sind nämlich die gleichen. Bevor ich meinen Hund einschläfern lasse, würd ich mir schnellstens noch eine 2 Meinung in einer guten Tierklinik holen. Es hört sich auch so an, als ob bei eurem Hund halt nur mit div.Tabletten versucht wurde, das Problem irgendwie in den Griff zu bekommen. Bei Erkrankungen der Bauspeicheldrüse ist die Behandlung aber viel komplexer, z.B. muß eine Umstellung der Ernährung erfolgen. Zusätzlich gibt es ein Enzym was unters Futter gemischt wird, um die Bauchspeicheldrüse zu entlasten (Pancrex vet.),. Wenn allerdings die ganzen Probleme nur vom Tumor ausgehen, sieht die Diagnose schlecht aus. Aber ein Tumor müßte erst einmal 100 % bestätigt werden, alles andere wäre Kaffeesatz lesen.

Also das Cushing-Syndrom kommt dann wohl von dem Tumor der Nebenniere so wie ich das verstanden habe. Das Cushing-Syndrom kann man medikamentös behandeln, aber die Nebenniere also die Ursache mit dem Tumor kann man auch entfernen lassen.

Bei dem ganzen durcheinander im ersten Post ist ein wenig schwer zu erkennen was nun eigentlich tatsächlich gesicherte Diagnosen sind. Ihr solltet zu einer guten Tierklinik fahren und dort nochmal prüfen lassen was nun eigentlich tatsächlich alles vorliegt und ob eine Operation das Problem nicht eher lösen könnte als immer nur Tabletten.

Ich würde mal den Tierarzt wechseln oder gleich mal in eine Tierklinik gehen vielleicht können die eurer Hündin helfen.Und je nachdem was da rauskommt könnt ihr ja dann weiter sehen.

Weder noch was die Erfahrung betrifft , allerdings hab ich meinen Hund letztes Jahr auch einschläfern lassen müssen .

Stell dir vor es wäre ein Mensch, der genau diese Symptome zeigt , das macht das Leid für die meisten Menschen noch einmal deutlicher.

Du sagst Selbst, dass dein Tier sich quält

Lass es gehen, auch wenns dir schwer fällt

Ich muss sagen, dass es sich bei eurem Hund nicht gut anhört. Ich habe meinen letzte Woche gehen lassen müssen. Allerdings hatte er noch zwei Jahre nach erkennen der Erkrankung eine schöne Zeit. Ich musste das Futter etwas umstellen weil er sich auch erbrach aber dann war es gut. Erst das letzte halbe Jahr sah man wie er in sich zusammen fiel. Wir haben ihn noch geröngt und man erkannt, zwei gestreute Tumore in der Lunge, Magen und Darm waren zusätzlich betroffen. Als er dann Anfang letzter Woche sein Futter verweigerte, immer träger wurde, seine Augen waren müde und ja. Hunde können weinen, habe ich ihn erlöst. Es tut schrecklich weh, aber für ihn war es das beste

Hallo,ist noch jemand in diesem Forum?

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Ich muss meinen Hund erlösen, und da ich es ungerne mit der Spritze machen lassen möchte, gab mein TA mir 12Tabletten Vetranquil 25mg. Ich soll die dem Hund geben und dann soll er einschlafen. Durch die hohe Dosis (1Tablette ist für 17kg, er wiegt 38kg!) soll dann das Herz immer langsamer schlagen und dann stehen bleiben. Er soll da angeblich nichts von merken. Habe das Mittel gegooglet und alles mögliche darüber gelesen :-( Hat jemand Erfahrung, ob es so mit dem "Einschläfern" funktioniert? Bevor die Frage kommt warum nicht mit Spritze, ich möchte so wenig Stress wie möglich, da er noch viel mitbekommt. TA käme nach Hause, aber von den anderen Hunden weiß ich, dass die spüren was Sache ist. Auch mit fremden TA. EILT! Danke!

Hallo ihr lieben,

bei meinem 6 jährigen Yorkie wurde letztes Jahr im Oktober Cushing festgestellt. Seitdem kriegt er Tabletten und ich bin schon froh, dass er diesen teuren Kram überlebt hat. Wenn ich mir ihn nämlich so ansehe, sehe ich keinen kranken Hund. Er fing damals im September urplötzlich an viel mehr zu trinken. Er trank zwei Schalen am Tag (200-300 ml) und davor hat er kaum eine geschafft. Tierarzt meinte er hat Diabetes. Seine Werte schwankten zwischen 300-400. Noch dazu pinkelte er sich ständig ein, auf dem Boden waren immer Tröpfchen zu sehen. Mit Insulin klappt es jetzt bestens, nur sind seine Hinterpfoten oft nass, was sich der Arzt selbst auch nicht erklären kann. Der Boden ist allerdings trocken. Nun zweifeln wir dran, dass der Hund wirklich Cushing hat, denn er zeigt null Anzeichen dafür. Der Arzt meinte schon beim ersten Mal sehen, dass der Hund Cushing hat, weil er einen Bauch hat (war zu dem Zeitpunkt übergewichtig). Er hat auch ein Blutbild gemacht, aber irgendwie zweifel ich trotzdem dran. Er sagte sehr bald und schnell, in ein paar Monaten, wird der Hund erblinden und wir sollen aufpassen, dass er nicht abnimmt. Wir haben jetzt März und mein Kleiner ist topfit und sieht jede Katze die 10 m weiter ihr Unwesen treibt und sein Gewicht ist i.O. Sein Fell glänzt und ist voll, er spielt viel, ist immer hungrig und neugierig. Ich war bereits bei mehreren Ärzten, aber habe die gewechselt, weil ich schnell gemerkt hab, dass sie eher auf Geld aus sind und mich teilweise offensichtlich abzocken wollten. Nun habe ich Angst, dass diese Tabletten meinen Hund irgendwann umbringen. Wenn er echt Cushing hat ist es ja gut, dass wir ihm die geben. Aber was wenn nicht? Ich trau mich gar nicht mehr zu anderen Ärzten zu gehen, wenn ich denen sage, dass ich wissen will ob mein Hund Cushing hat, können sie doch absichtlich eine Fehldiagnose machen nur um ans Geld ranzukommen, die Tabletten sind schließlich nicht gerade billig :(

Hab ein großes Problem, mein Hund hat Cushing-Syndrom und braucht das Medikament Vetoryl. Es ist sehr teuer und auf dauer lieder nicht finanzierbar. Kann mir jemand sagen, wo oder wie ich vllt. billiger rankomme. Freue mich über jede Antwort.

Macht man das Österreich Feuer Karfreitag, Samstag,oder Ostersonntag ?

Hallo zusammen, mein Hund hat die Diagnose Cushing erhalten. Ich finde die vom Tierarzt verschriebene Medikamente extrem teuer. Nach einigen googeln im Internet habe ich den Hinweis entdeckt, dass in Holland ein alternativ Medikament viel günstiger zu erhalten ist. Leider finde ich weder eine Internetseite wo ich das Medikament kaufen kann, noch weiß ich den Namen des Alternativmedikamentes. Kann mir einer von euch helfen?

Aktuell bekommt unser Hund Vetoryl 30 mg Trilostan Kapseln

Wir haben einen jungen Hund noch gerade mal 14 Monate alt . Aber er hat nur Probleme , zum einen hat er eine Weizenallergie, trotz Hundefutter ohne Weizen fällt ihm ständig das Fell um die Augen aus , gute 2 cm Umkreis , des weiteren kratzt er sich ständig an den Augen so das diese ständig angeschwollen sind und offene Stellen hat , er kratzt sich auch an der Schnauze weil es im dort ständig juckt und zwischen den Pfoten . Es bleibt leider nicht aus das er gar keine Weizen Frist , wenn wir frühstücken fallen zB ja Krümmel runter und schon Frist er es und bekommt es extrem mit der Allergie zu tuhen . Auch Tabletten vom Tierarzt helfen nur bedingt und bekommt sofort Durchfall von den Dingern . Zum nächsten Problem nimmt der Hund immer mehr ab , er sieht schlimmer aus wie ein Windhund tritt das er regelmäßig sein fressen bekommt , zum guten Schluss sagte der Tierarzt beim letzten Mal da er so abgemagert ist hat er einen Hüftschaden bzw Fehlstellung . Er läuft in letzter Zeit noch nicht mal mehr alleine die Treppen hoch , wahrscheinlich kann er es nicht mehr .

Und durch die Allergie hat er noch ein geschwächtes immunsystem .

Jetzt stehen wir vor einer großen Entscheidung , den kleinen noch am erleben erhalten bis der Körper selber sagt bis hier her und nicht weiter und ihn unter den Schmerzen leben lassen oder den kleinen von seinen leiden zu befreien beim Tierarzt auch wenn es nicht leicht fällt da er noch so jung ist 😩😩😪😪😪😪😭😭😭😭😭😭 .

Wie würdet ihr Handeln .

Danke schon mal für eure Antworten .

Habe eine 15 Jährige Mischlings Hündin seit Geburt. Nun bin ich in einer sehr heikelen notlage. Wir müssen dringenst aus unsere wohnung umziehen in ((Hamburg)) wir haben eine neue Wohnung per Makler gott sei dank bekommen nur ist dort strickstes Haustier verbot. Ich möchte meine Hünding nicht noch die letzten jahre wenns es welche geben sollte ins Tierheim abgeben.Deshalb habe ich mich entschlossen meine Hündin einzuschläfern. Darf man das einfach so beim Tierarzt? oder weis einer eine Andere lösung ausser Tierheim?

Hallo ich moechte gern wissen , ob man einen Hund mit dem Cushing-Syndrom besonders fuettern muss.Muss man bei seiner Ernaehrung auf etwas achten?

Ich hab mal ne frage.. und zwar hab ich momentan meine Periode. Aber immer während ich meine Periode habe, hab ich nie Rückenschmerzen oder so sondern immer nur schmerzen im rechten Unterbauch ( hab dann immer angst,dass es der Blinddarm ist und mache deshalb diese Selbst.-test-Bewegungen :D )

Jedenfalls hab ich dieses mal rechts neben meinem Bauchnabel stechende schmerzen.. sie sind nicht übertrieben aber trotzdem wundert es mich, dass ich diesmal dort schmerzen hab.. hat jemand ne Ahnung was dieser Bereich des Bauches mit der Periode zutun hat?

Hallo, unser Dackel leidet an dem Cushing- Syndrom. Leider sind die Medikamente , VETORYL 30mg Hartkapseln, sehr teuer. Auf Dauer nur schwer finanzierbar für uns. Weiß jemand einen Rat ? Wo kann man dieses Medikament billiger beziehen ? Wir hängen sehr an unserem kl.Liebling. freue mich über jede hilfreiche Antwort. Danke schön .

Der Hund, um den es in der Frage ging, hat die Nacht leider nicht überlebt. Wegen einer Prellung? Sehr unwahrscheinlich!

Ich kann schon nicht mehr zählen wie oft dieser TA falsch beraten hat, sollte man etwas unternehmen?

Was würdet ihr tun?

Mein Hund ist schon 13 Jahre alt und er wird solangsam immer mehr schlapp. Deswegen frage ich mich.. wie lange er noch leben wird und an welchen Zeichen man es erkennen kann wenn er stirbt. Danke im vorraus ;)

also mein hund hat manchmal ein dicken harten bauch warum hat er das ?

kann es davon kommen das sie zu viel und schnell getrunken / gefressen hat weil meistens hat er das dann am nächsten tag ist es auch immer wieder weg

Cushing-Syndrom beim Hund

Wenn sich jedoch in der Hirnanhangsdrüse oder in den Nebennieren (kleine bohnenförmige, hormonbildende Organe am vorderen Pol der Nieren) Tumoren entwickelt haben, wird zu viel Kortisol gebildet. Das daraus resultierende Krankheitsbild wird als Die „mein HAUSTIER“-Redaktion hat sich beim Hormonspezialisten Dr. Florian Zeugswetter über Krankheitsanzeichen, Testverfahren und Therapiemöglichkeiten beim Cushing-Syndrom informiert.

Wie häufig ist diese Erkrankung und kommt sie nur beim Hund vor oder leiden auch Katzen darunter?

Dr. Zeugswetter: Cushing ist die häufigste hormonelle Erkrankung des Hundes, Katzen leiden sehr selten darunter. Innerhalb von acht Jahren hatten wir an der Hormonambulanz nur fünf Katzen mit Cushing-Syndrom, im gleichen Zeitraum jedoch über 200 Hunde.

Gibt es Rassen, die für diese Erkrankung besonders prädisponiert sind und spielt auch das Geschlecht eine Rolle?

Dr. Zeugswetter: Generell kann man sagen, dass von dieser Erkrankung eher ältere Tiere betroffen sind und hier besonders häufig kleine Rassen, wie Dackel, Pudel und kleine Terrier – ob männlich oder weiblich spielt keine wesentliche Rolle.

Die Ursache fürs Cushing-Syndrom sind Tumoren in der Hirnanhangsdrüse und in den Nebennieren. Sind beide Organe gleichermaßen betroffen?

Dr. Zeugswetter: Nein, in 85 Prozent aller Fälle sitzen dieTumoren in der Hirnanhangsdrüse. Es sind meist kleine gutartige Knötchen, die aber wachsen und zu neurologischen Symptomen führen können. Bei den restlichen 15 Prozent handelt es sich um Tumoren der Nebennieren, die zur Hälfte bösartig sind und zu lokalem infiltrativem Wachstum und Metastasenbildung neigen.

Welche Symptome fallen den Tierbesitzern auf und veranlassen sie, beim Tierarzt Hilfe zu suchen?

Dr. Zeugswetter: Typischerweise entwickeln die Hunde einen extremen Heißhunger, trinken übermäßig viel und setzen dem- entsprechend große Harnmengen ab. Ich hatte einmal einen Cushing-Fall mit einem 30 kg schweren Hund, der täglich 14 Liter Wasser trank. Natürlich musste er oft urinieren und konnte die Nacht nicht durchhalten – eine große Belastung auch für die Hundehalter. Dieses exzessive Trinken ist sicherlich der häufigste Grund für die Vorstellung beim Tierarzt. Aber aufmerksame Tierbesitzer bemerken auch, dass der vierbeinige Freund schnell ermüdet und viel schläft. Die Tiere werden träge, gleichgültig, ja manchmal geradezu depressiv. Auch das Aussehen des CushingHundes verändert sich, da das durch die Krankheit übermäßig produzierte Kortisol zu einer Umverteilung der Fettdepots in den Bauchbereich und zur Erschlaffung der Bauchmuskulatur führt. Es entsteht rasch der typische dicke Hängebauch mit dem nach unten durchhängenden Rücken. Die zum Krankheitsbild gehörende Lebervergrößerung trägt zusätzlich zum Erscheinungsbild des dicken Bauches bei. Als Folge der Fettumverteilung haben die Tiere oft auffallend dünne Beine. Leider hat Kortisol eine stark abbauende Wirkung auf den Organismus, so dass es zu Muskelschwäche und Muskelschwund kommt. Besonders davon betroffen sind, wie schon gesagt, die Bauch-, aber auch die Rücken-, Kau- und Oberschenkelmuskulatur. Die Haut der betroffenen Hunde wird sehr dünn und vor allem am Bauch treten dadurch die Venen deutlich hervor. Erst beim chronischen Krankheitsverlauf kommt es zum beidseitigen, meist symmetrischen Haarausfall am Rumpf und an Schwanz und Ohren. Dieses Symptom sieht man heutzutage allerdings viel seltener, da Tierbesitzer generell früher einen Tierarzt aufsuchen.

Sie haben erwähnt, dass auch neurologische Symptome möglich sind. Wie äußern sich diese?

Dr. Zeugswetter: Neurologische Symptome treten bei ungefähr 10 Prozent der Cushing-Fälle auf. Der Grund dafür ist meistens, dass der größer gewordene Tumor der Hirnanhangsdrüse nach oben aufs Gehirn drückt. Es kann zu Wesensveränderungen wie plötzlicher Aggressivität kommen, Drangwandern kann auftreten, oder der Hund will nicht mehr fressen und verweigert das Trinken – also ganz konträr zu den Symptomen zu Beginn der Erkrankung.

Welche diagnostischen Möglichkeiten hat der Tierarzt, wenn bei einem Hund Cushing-Verdacht besteht?

Dr. Zeugswetter: Am wichtigsten sind die genannten klinischen Symptome! Die Tests dienen dann zur Bestätigung der Diagnose. Als erstes sollte der Kortisol-Gehalt im Harn bestimmt werden. Wenn der Harn nur wenig Kortisol enthält, weiß man, dass der Hund nicht am Cushing-Syndrom leidet. Weitere Tests sind dann nicht mehr nötig. Fällt der Harntest jedoch positiv aus, besteht die Möglichkeit, dass das Tier das Cushing-Syndrom hat. Da der sehr spezifische ACTH Stimulations-Test derzeit in ganz Europa nicht durchgeführt werden kann, da das dazu notwendige Reagenz nicht lieferbar ist, ist der nächste Schritt der Dexamethason-Test. Dabei wird dem vierbeinigen Patienten ein synthetisches Kortisol gespritzt und dreimal im Abstand von jeweils vier Stunden Blut abgenommen. Ein gesunder Organismus erkennt dann, dass bereits genügend Kortisol im Blut ist und produziert kein eigenes mehr. Besteht jedoch ein Tumor der Nebenniere oder der Hirnanhangsdrüse, wird trotzdem weiter körpereigenes Kortisol produziert und das Testergebnis ist positiv. Jetzt muss durch einen Bauchultraschall die Cushing-Art herausgefunden werden. Bezüglich des Harntests sollte man wissen, dass Werte verschiedener Labors nicht vergleichbar sind, da die Ergebnisse vom jeweiligen Messsystem abhängen. Kontrollen müssen also immer im gleichen Labor stattfinden.

Was halten Sie von der Möglichkeit, die Haaranalyse zur Cushing-Diagnose heranzuziehen, also den Kortisol-Gehalt in den Haaren festzustellen?

Dr. Zeugswetter: Diese Methode ist noch lange nicht ausgereift; dafür muss noch viel geforscht werden. Eines der Hauptprobleme ist, dass auch die Haut selbst Kortisol bilden kann, weshalb die Werte in den Haaren nicht mit denen im Blut übereinstimmen müssen. Auch die Haarfarbe spielt eine Rolle: So haben schwarze Hunde niedrigere Kortisol-Werte in den Haaren als helle Hunde. Auch die Rasse könnte eine Rolle spielen. Es wird noch jahrelange Forschung nötig sein, bis diese Methode – wenn überhaupt – praxisreif sein wird.

Dr. Florian Zeugswetter

Veterinärmedizinische Universität Wien, Klinik für Kleintiere, Abteilung für Interne Medizin „Endokrinologische Ambulanz“

Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es, wenn die Diagnose „Cushing-Syndrom“ feststeht?

Dr. Zeugswetter: Wenn Tumoren der Nebennieren die Auslöser der Krankheit sind, und der Tumor noch nicht in die umliegenden großen Blutgefäße eingewachsen ist, sollte die tumoröse Nebenniere möglichst schnell herausoperiert werden. Ist das Cushing-Syndrom jedoch durch Tumoren der Hirnanhangsdrüse verursacht, gibt es ein sehr nebenwirkungsarmes und in der Anwendung überaus sicheres Medikament mit dem Wirkstoff „Trilostan“. Die Praxis hat gezeigt, dass bereits wesentlich geringere Dosierungen als im Beipackzettel angegeben ausreichen, wodurch die Nebenwirkungsrate auf 5 Prozent gesenkt werden konnte. Die Therapie muss lebenslang erfolgen. Trilostan beeinflusst das Krankheitsgeschehen auch bei nichtoperablen Tumoren der Nebennieren positiv. Ein großer Tumor in der Hirnanhangsdrüse kann durch Bestrahlungstherapie verkleinert werden.

Wie kann der Tierbesitzer zur Genesung seines Hundes beitragen?

Dr. Zeugswetter: Ein wichtiger Punkt ist, die Muskelmasse des Hundes wieder aufzubauen. Dies kann durch aktives Bewegungstraining wie Spaziergänge oder schwimmen, aber auch durch passive Bewegungsübungen und Physiotherapie erfolgen. Da bei Cushing-Hunden das Immunsystem geschwächt ist, sollten Herrchen und Frauchen den Hund gut beobachten und diesen auch bei kleinen Wehwehchen sofort zum Tierarzt bringen. Außerdem können im Laufe der Therapie Krankheiten, die durch das Übermaß an Kortisol maskiert waren, akut werden. Besonders zu erwähnen sind hier Entzündungen der Blase und der Haut sowie Gelenksschmerzen. Diese durch die Cushing-Therapie demaskierten Erkrankungen können und müssen nun gezielt behandelt werden. Es ist jedoch wichtig, dies nicht mit Nebenwirkungen von Trilostan zu verwechseln. Eine halbjährliche Kontrolle beim Tierarzt muss eingehalten werden, um Anpassungen der Dosierung vornehmen zu können.

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