воскресенье, 20 мая 2018 г.

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Das Cushing-Syndrom beim Hund

Du hast Sorge, dass Dein Hund am Cushing-Syndrom leidet oder Dein Hund ist definitiv vom Cushing-Syndrom betroffen? Wir erklären, was diese Krankheit auszeichnet, welche Rassen gefährdet sind, wie die Krankheit diagnostiziert wird und wie ein Hundeleben mit dem Syndrom aussieht.

Was ist das Cushing-Syndrom beim Hund ?

Der Begriff Cushing-Syndrom beschreibt den Zustand, dass der Körper zu große Mengen an Cortisol, einem Steroidhormon, produziert und so verschiedene Symptome verursacht werden. Beschrieben wurde es bereits 1932 von dem amerikanischen Neurochirurgen Harvey Cushing.

Entstehung eines Cushing-Syndroms beim Hund

Das Cushing-Syndrom ist eine Hormonerkrankung, die verschiedene Ursachen haben kann. Hunde können genauso betroffen sein, wie der Mensch. Die häufigste Ursache für die Entstehung (80-85% der Fälle) ist ein meist gutartiger, kleiner Tumor an der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), die selbst nur so groß wie ein Kirschkern ist. Die Hirnanhangsdrüse produziert Hormone, die in den Blutkreislauf abgegeben werden und wichtige Funktionen im Stoffwechsel des Körpers übernehmen. Unter anderem wird das Adrenocorticotrope Hormon (ACTH) gebildet, welches die Nebenniere zur Produktion von Cortisol anregt. Ist ein Tumor an der Hirnanhangsdrüse die Ursache für die Cortisol-Überproduktion, spricht man auch von Morbus Cushing. Bei den verbleibenden 15-20% ist der Grund für die Entstehung des Cushing-Syndroms ein Tumor direkt an einer der beiden Nebennieren, der die Produktion von Cortisol dauerhaft anregt. Neben diesen „spontan“, also natürlich, auftretenden Ursachen, kann ein Cushing-Syndrom auch durch die Gabe von Medikamenten, die Cortison enthalten, ausgelöst werden. Dies kann durch Absetzen des Medikamentes allerdings wieder rückgängig gemacht werden.

Das Stresshormon Cortisol

Das Hormon Cortisol ist ein sogenanntes Stresshormon. Es ist für den Körper von enormer Bedeutung, da es ihn vor den unterschiedlichsten Stresssituationen schützt. Das geschieht durch die schnelle Bereitstellung von Energiereserven, der Hemmung von Entzündungen und Immunreaktionen. Cortisol wird vermehrt produziert, wenn Stress wie zum Beispiel Kälte, eine Verletzung oder ein niedriger Blutzuckerspiegel vorliegt. Findet eine dauerhafte Cortisol-Überproduktion statt, wie beim Cushing-Syndrom, ist es für den Körper so, als ob er durchgehend unter Stress steht. Das stellt eine extreme Belastung dar, die sich in verschieden Symptomen niederschlägt.

Anzeichen eines Cushing-Syndroms beim Hund

Unabhängig davon, ob ein Tumor an der Hirnanhangsdrüse oder an einer der beiden Nebennieren vorliegt, wird mehr Cortisol produziert als der Körper benötigt und es treten verschiedene Symptome auf. Bei Hunden tritt vor allem die sogenannte Stammfettsucht auf, das heißt, es kommt zu einer vermehrten Fettanlagerung am Abdomen (Rumpf). Der Hund bekommt mit vorschreitender Krankheit einen Hängebauch, während die Beine schlank bleiben. Er verliert oft das Sättigungsgefühl, was zu einer gesteigerten Nahrungsaufnahme führt (Polyphagie), trinkt große Mengen Wasser, was und zu einer erhöhten Urinausscheidung (Polyurie) führt. Darüber hinaus, kann es zu Muskelschwund und Haarausfall kommen. Die Haut des Hundes wird dünner, sodass die Gefäße durchscheinen können. Der Hund wird mit der Zeit träger und sein Allgemeinzustand verschlechtert sich. Es müssen nicht alle Symptome gleichzeitig auftreten und die Ausprägung schwankt von Hund zu Hund.

Welche Hunde sind betroffen?

Grundsätzlich sind eher ältere Hunde (zweite Lebenshälfte) und wesentlich mehr weibliche als männliche Hunde vom Cushing-Syndrom betroffen. Häufiger betroffene Rassen sind neben Pudel, Beagle und dem Dackel auch Boxer, Terrier, Cockerspaniel und Deutsche Schäferhunde. Es kann aber natürlich jeden Hund treffen, weshalb nur ein Tierarztbesuch Gewissheit schaffen kann.

Wie erkenne ich das Cushing-Syndrom beim Hund ?

Oftmals werden die Symptome mit Alterungserscheinungen verwechselt, da es nur selten junge Hunde betrifft. Zudem entwickelt sich die Krankheit eher schleichend. Deshalb denken viele Hundebesitzer am Anfang nicht an eine ernsthafte Erkrankung. Dass ein älterer Hund nicht mehr so muskulös ist, etwas Bauchfett ansetzt und nicht mehr das glänzende Fell eines Junghundes hat, erscheint nicht ungewöhnlich. Erst wenn der Hund nicht mehr aufhört zu trinken oder das Essen vom Teller klaut während man davorsitzt, wird einem bewusst, dass etwas nicht stimmt. Die Erkrankung im frühen Stadium zu erkennen, ist also extrem schwierig. Nur regelmäßige Blut- und Urinuntersuchungen können auch schon zu Beginn auf eine krankhafte Veränderung im Körper hindeuten, die dann weiter untersucht werden kann.

Wie erfolgt die Diagnose des Cushing-Syndroms beim Hund ?

Blut- und Urinanalyse alleine können noch nicht die eindeutige Diagnose „Cushing-Syndrom“ erbringen, aber zumindest erste Anhaltspunkte liefern. Cortisol verstärkt die Bildung eines Leberenzyms und Zucker wird in der Leber gespeichert, was diese vergrößert. Zeigen die Blut- und Urintests erhöhte Leberenzym-, Blutfett- und/oder Blutplättchenwerte, wird der Tierarzt zunächst eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes vornehmen, um Leber und Niere genauer zu betrachten. Auf diese Weise können andere Krankheiten ausgeschlossen oder teilweise sogar schon das Vorliegen eines Nebennierentumors festgestellt werden. Sind Leber und Nebennieren vergrößert und deutet nichts auf eine andere Erkrankung hin, können verschiedene Hormontests durchgeführt werden, die das Cushing-Syndrom bestätigen.

Hormontests

Es gibt einige Hormontests, die zur Diagnose eingesetzt werden können. Ein einfacher Test ist der Urin-Kortisol/Kreatinin-Quotient. Dazu wird eine Probe mit Morgenurin des Hundes auf den Kortisol- und den Kreatinin-Gehalt getestet. Aus den beiden Werten wird der Quotient Kortisol/Kreatinin berechnet. Bei einem Wert <11 spricht man von einem normalen Verhältnis, ab einem Wert von 16 liegt eine Überproduktion von Cortisol vor. Ist der Befund negativ, kann man davon ausgehen, dass kein Cushing-Syndrom vorliegt, bei einem positiven Ergebnis kann es sich allerdings auch um ein falsch-positiven Befund handeln, weshalb weitere Tests folgen müssen. Das sind zum Beispiel der low-dose- und der high-dose-Dexamethason-Screeningtest. In beiden Fällen, wird dem Hund eine bestimmte Dosis Dexamethason verabreicht und dadurch die Cortisol-Ausschüttung gehemmt. Es folgen Messungen des Cortisol-Wertes zu Beginn, nach 4 und nach 8 Stunden. Bei Vorliegen eines Cushing-Syndroms, ist die Hemmung durch Dexamethason schwächer und hält nicht so lange an wie bei gesunden Hunden. Beim hoch-dosierten Dexamethason-Test kann auf die Ursache der Cortisolüberproduktion geschlossen werden, beim niedrig-dosierten erfolgt nur die Feststellung einer Überproduktion. Zusätzlich kann noch ein ACTH-Stimulationstest durchgeführt werden. Nach der Applikation von ACTH steigt der Cortisolwert im Blut bei Vorliegen des Cushing-Syndroms innerhalb von 90 Minuten auf das Dreifache des Anfangswertes an. Einen absolut sicheren Befund gibt es nur bei der Anwendung mehrerer Tests.

Behandlung des Cushing-Syndroms beim Hund

Wird bei Deinem Hund das Cushing-Syndrom diagnostiziert, stellt sich die Frage, was kann gemacht werden und was sollte gemacht werden. Grundsätzlich steht bei einer Krankheit, die durch einen Tumor ausgelöst wird, die Möglichkeit der Operation im Raum. Während das bei einem Nebennierentumor durchaus in Frage kommen kann, wird bei dem wesentlich häufiger auftretenden Hirnanhangsdrüsen-Tumor von einer OP abgeraten. Eine Operation am Gehirn ist mit hohen Risiken verbunden und im Bereich der Tiermedizin alles andere als alltäglich. Zudem betrifft die Krankheit ja meist ältere Hunde, was die Risiken zusätzlich erhöht. Wenn das Cushing-Syndrom schon weiter fortgeschritten ist, kommt hinzu, dass der Allgemeinzustand des Hundes meist schon deutlich verschlechtert ist und eine Operation gar nicht mehr in Frage kommt. Auch wenn die operative Erreichbarkeit beim Nebennierentumor wesentlich einfacher ist, ergeben sich auch hier Probleme, wie die Nähe zu anderen Organen und das erhöhte Thromboserisiko beim Cushing-Syndrom. Aber einer bestimmten Tumorgröße ist also auch hier eher von einer Operation abzuraten.

Das ist allerdings kein Grund zu verzweifeln, da die Möglichkeit einer medikamentösen Therapie besteht. Heilbar ist die Krankheit auf diese Weise nicht, aber es verbessert die Lebensqualität des Hundes enorm und kann ihm noch einige Lebensjahre verschaffen. In Deutschland ist das Mittel der Wahl Vetoryl mit dem Wirkstoff Trilostan. Trilostan hemmt die Synthese von Cortisol. Diese Hemmung ist reversibel und führt nicht zur Zerstörung des Syntheseortes des Cortisols, wie es bei früher angewendeten Medikamenten der Fall war. Es hat zudem eine kurze Wirkdauer und ist nebenwirkungsarm. Die Gabe des Medikamentes erfolgt täglich und kann je nach Verträglichkeit angepasst werden. Die Gabe muss dann bis ans Lebensende erfolgen, da es nur die Symptome, nämlich die Cortisolüberproduktion beeinflusst und nicht die Ursache bekämpft. Die Wirkung kann durch regelmäßige Durchführung des ACTH-Stimulationstests kontrolliert werden. Kontrolliert werden muss dabei auch, ob die Cortisolwerte nicht zu niedrig werden, was ebenfalls sehr schädlich wäre.

Eine dritte Möglichkeit zur Behandlung ist eine Strahlentherapie, um die Tumore zu bekämpfen. Auch diese Therapie wird wie eine Operation eher selten angewendet, da die medikamentöse Therapie gute Erfolge verspricht.

Wie ist die Lebenserwartung eines betroffenen Hundes?

Die Lebenserwartung der betroffenen Hunde ist bei guter, medikamentöser Einstellung und Auftreten der Krankheit in der zweiten Lebenshälfte vergleichbar mit der eines gesunden Hundes. Wie alle Tumore, können auch die hier beschriebenen wachsen und weitere Probleme wie zum Beispiel neurologische Störungen verursachen oder Metastasen bilden. In diesen Fällen kann die Lebenszeit natürlich verkürzt sein, auch wenn man das Gefühl hatte, der Hund sei gut auf das Medikament eingestellt und zeige kaum Symptome. Um über die Entwicklung der Tumore Informationen zu erhalten, helfen nur bildgebende Verfahren wie MRT oder CT.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Für die Diagnose des Cushing-Syndroms bei vorliegender Indikation aufgrund von Blut-und Urinanalyse muss der Hund meist ein oder zwei Tage in der Klinik oder Praxis verbleiben. Die Unterbringung des Hundes und die Durchführung der Hormontests verursachen Kosten, die relativ übersichtlich sind (etwa 100€). Die nachfolgenden Kosten bei einem positiven Befund sind allerdings nicht zu unterschätzen. Das Medikament Vetoryl kostet bei einer Gabe von 10 mg pro Tag bereits um die 45€ pro Monat. Dabei handelt es sich um die geringste Dosis. Entsprechend teurer wird es mit steigender Dosis. Dazu kommen regelmäßige Untersuchungen.

Wie kann ich meinem Hund darüber hinaus helfen?

Eine geeignete Ernährung kann die Linderung der Symptome unterstützen. Mehr Informationen findest du zum Beispiel hier. http://www.futterlegende.de/hundewissen/cushinghundfutter

Meine Erfahrung mit dem Cushing-Syndrom

Aufgewachsen bin ich mit Airischa, einem braun-gefleckten Dalmatiner-Mädchen. Ihre Veränderung durch diese Krankheit erfolgte schleichend. Sie war bereits älter und es fiel zunächst nicht auf, dass sie krank ist. Ihr Fell veränderte sich, was jedoch in ihrem Alter normal schien. Sehr deutlich wurde es, als sie nicht mehr freiwillig aufhörte aus dem Gartenteich zu trinken. Der nachfolgende Besuch beim Tierarzt erbrachte schnell die ernüchternde Diagnose: Cushing-Syndrom. Da war Airischa 9 Jahre alt. Sie bekam von nun an das Medikament, woraufhin sich die Symptome extrem verbesserten. So hatte sie noch drei schöne Jahre bei uns! Ich werde dich nie vergessen süße Maus!

Auch mit einem Cushing-Syndrom kann Dein Hund noch schöne Jahre verbringen. Man muss sich bewusst sein, dass es eine relativ kostspielige Krankheit ist. Aber wer einen Hund aufnimmt, sollte sich immer im Klaren darüber sein, dass er krank werden kann und dann eine entsprechende Behandlung benötigt. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser. Wenn Du also merkst, dass dein Hund träger oder sein Fell stumpf wird, kann eine Blutuntersuchung niemals schaden.

About Author

Meine beiden Begleiter heißen Frida, 5 Jahre alt, und Alfred, 2 Jahre alt. Beide sind mit dem Auslandstierschutz nach Deutschland gekommen und es war Liebe auf den ersten Blick. Seitdem sind wir ein unzertrennliches Team, zu dem noch Herrchen Philipp gehört.

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    Cushing Syndrom beim alten Hund

    Cushing Syndrom beim alten Hund

    Ich habe mich gestern bekloppt gegoogelt.

    Ich liebe den alten Sack.

    AW: Cushing Syndrom beim alten Hund

    Viel trinken, viel pieseln, hдufige Blasenentzьndung, praller Bauch, Muskelabbau, HeiЯhunger, vermehrtes Hecheln, Wundheilungsstцrung, Diabetes, papierene Haut, Pigmentstцrung, symmetrischer Haarausfall .

    Wie geht es dem Ollen ьberhaupt?

    Danach kommen Provokationstests etc.

    (aus Dark Star von John Carpenter)

    sonst normale Userin

    AW: Cushing Syndrom beim alten Hund

    AW: Cushing Syndrom beim alten Hund

    (aus Dark Star von John Carpenter)

    sonst normale Userin

    AW: Cushing Syndrom beim alten Hund

    @Katelbach: Dem Ollen geht es eigentlich ganz gut. Nur trinkt er seit geraumer Zeit wahnsinnig viel und das muЯ dann ja auch wieder raus. Das heiЯt, daЯ er unter diesem stдndigen Durstgefьhl und voller Blase schon zu leiden hat. Der TA hatte deshalb bereits das Blut und den Urin untersucht. Er konnte einen Blaseninfekt, Leber- u Nierenschaden ausschlieЯen.

    Als er mir die Ergebnise telefonisch durchgab, murmelte er, daЯ es ein Cushing Syndrom sein kцnnte, aber das sei bei so einem alten Hund vielleicht nicht so behandlungsnotwendig sei.

    Ich Doofe habe das auf den Alterungsprozess geschoben, obschon ich mich ьber die schnelle Figurдnderung wunderte (auch ьber den Kugelbauch).

    Nur: Er will! Er ist frцhlich, lustig, blitzschnell drauЯen, kuschelig und sehr zufrieden.

    Meine Befьrchtung ist momentan eher, wie geht das weiter.

    Dieses Medikament wьrde mich monatlich etwa 150Ђ extra kosten, zusдtzlich zu den anderen Medikamenten. Ich kann das nicht auftreiben. Leider verdiene ich sehr wenig. Ich muЯ natьrlich eine Lцsung finden, nur welche?

    Gerne auch als PN.

    AW: Cushing Syndrom beim alten Hund

    AW: Cushing Syndrom beim alten Hund

    Frьher war Lysodren die einzige Mцglichkeit der Behandlung, es war auch nicht teuer, wenn ich mich richtig erinnere. Vor einigen Jahren gingen plцtzlich die Preise nach oben. 100 Tabletten kosten seither um die 1000 Euro und man braucht pro 10 Kilo Hund eine Tablette in der Woche.

    Preislich bleibt sichґs gleich.

    (aus Dark Star von John Carpenter)

    sonst normale Userin

    AW: Cushing Syndrom beim alten Hund

    AW: Cushing Syndrom beim alten Hund

    (aus Dark Star von John Carpenter)

    sonst normale Userin

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    Cushing-Syndrom bei Hund und Katze

    Das Cushing-Syndrom umschreibt eine Erkrankung des Hormonstoffwechsels bei Hunden und Katzen aufgrund einer Tumorbildung an den Nebennieren oder an der Hypophyse, bei der regelmäßig zuviel Cortisol produziert und ausgeschüttet wird. Die vermehrte Produktion von Cortisol in den Nebennieren wird oftmals mit einem Versagen der Nebennieren verwechselt.

    Das Cushing-Syndrom wird bei Hunden deutlich häufiger beschrieben, als bei Katzen. Dennoch können beide Tierarten an Morbus Cushing erkranken. Die Überproduktion des Hormons Cortisol durch die Nebennieren ist nicht ansteckend.

    Auch ein Cushing-Syndrom in Begleitung von cortisonhaltiger Medikamentengabe über längere Zeit ist bekannt, kann aber durch ein Ausschleichen der cortisonhaltigen Medikamente behandelt werden.

    Diagnose Cushing Syndrom, hat jemand Erfahrung?

    Diagnose Cushing Syndrom, hat jemand Erfahrung?

    Vom Arzt kam die Diagnose Cushing Syndrom und sie hat zuerst täglich 1x Vetoryl 60mg genommen. Das hat die ersten Wochen gewirkt, es wurde besser, aber jetzt hat sie wieder die gleichen Probleme und soll 2x täglich eine Tablette einnehmen. Leider ist das sehr teuer (120 Euro im Monat) und für mich eine starke finanzielle Belastung.

    Heilungschancen gibt es laut Arzt auch nicht.

    Beides ist ähnlich teuer, Vetoryl von Janssen ist jedoch das neuere und etwas harmlosere, wenn man es bei diesen Mitteln überhaupt sagen kann. Es hemmt die Cortisolproduktion der Nebennierenrinde nur und bei Lysodren ist es so, dass sie zerstört wird, soweit bis nur noch so viel Gewebe übrig ist, dass der Cortisolwert im Normbereich ist.

    Danach gibt man dann eine geringere Dosierung, aber auch lebenslänglich, leider

    Es ist wirklich schweineteuer, ich war mal in so einem Cushingforum und hab mich dort umgesehen, als wir gerade die Diagnose hatten, da waren auch viele, die Reste verkauft haben, vielleicht schaust Du da mal.

    Mit einem Dackel ist es ja noch einiges billiger als bei uns (35kg Körpergewicht)

    Aber 120,-€ im Monat finde ich gerade ein bisschen viel für einen Dackel, was wiegt der?

    Wir hätten für die Jahrespackung (allerdings Lysodren, aber ist vom Preis her ähnlich) etwa 1000,-€ bezahlt und wei gesagt, unser Hund wog 35 kg und dabei geht es ja schon auch nach Gewicht bei der Dosierung.

    Jimmy Jazz

    verlor grosse Mengen Fell.

    Erst hochdosiert (was ihn beinahe umgebracht hätte) später in geringeren

    Eineinhalb Jahre lang lebte er mit diesen Medikamenten noch, dann mussten

    wir ihn einschläfern lassen, jedoch nicht wegen Cushing. Er wurde 15 1/2

    Hat dein TA mal überprüft ob deiner evtl noch eine Diabetes dazu hat?

    Man passt die Dosis sehr langsam an. Eine spätere Erhöhung ist eher wahrscheinlich.

    Cushing syndrom hund kosten

    Was ist die Lebenserwartung von Hunden mit Cushing- Krankheit

    Morbus Cushing können Hunde von fast jedem Alter betreffen , ist aber am häufigsten bei Hunden über neun Jahre alt. Symptome des Cushing- werden oft für normale Alterserscheinungen verwechselt , und dies kann eine Verzögerung bei der Behandlung führen. Die Zeitspanne ein Hund lebt nach einer Diagnose von Morbus Cushing , hängt von der Art der Erkrankung und die Behandlung Pfad

    Cushing -Krankheit ist eine Erkrankung, bei der die Nebennieren Cortisol produzieren . einer der mit Hormonen notwendig, Leben zu erhalten. Dieses Hormon ist bekannt, den Körper auf Stress reagieren helfen. Überproduktion des Hormons kann lebensbedrohlich werden , da es eine Reihe von Körperfunktionen zu beeinflussen. ( Eine Liste der Funktionen, die durch Cortisol beeinflusst , finden Sie unter " Referenzen ". )

    Hypophyse Tumoren verursachen Morbus Cushing 85 Prozent der Zeit . Der Tumor bewirkt, dass die Hypophyse ACTH überproduzieren , die Stimulierung der Nebennieren, die wiederum überproduzieren Cortisol. Der Tumor gutartig oder bösartig sein und ist häufig sehr klein. Iatrogene Cushing-Syndrom wird durch hohe Dosen von synthetischen Kortison verursacht , die oft Hunde mit Allergien oder andere Bedingungen benötigen Steroid-Behandlung verabreicht. Schließlich kann das Cushing- das Ergebnis einer Tumor der Nebenniere , die gutartig oder bösartig sein kann.

    Es gibt viele Symptome , die die Existenz von Signal können Cushing Krankheit bei Ihrem Hund. Er kann es zu übermäßiger Durst oder Hunger. Er kann vermehrtes Wasserlassen haben und nicht in der Lage , seine Blase zu kontrollieren . Er kann einen aufgeblähten , schlaffe Bauch aufgrund einer Zunahme von Fett im Bauchbereich zu entwickeln. Seine Haut kann dünn sein , wie Papier. Er kann lethargisch , zeigt keine Begeisterung für Aktivitäten , und er übermäßig hecheln . (Weitere Symptome finden Sie unter " Referenzen ". )

    Die Prüfung ist notwendig, da es schwer zu diagnostizieren Cushing sein kann. Ein komplettes Blutbild , eine Urinanalyse , eine ACTH-Stimulationstest und eine Dexamethason Unterdrückung Test durchgeführt werden . Eine Ultraschalluntersuchung kann notwendig sein, für einen Tumor der Nebenniere zu überprüfen.

    Um Iatrogene Cushing , Ihren Tierarzt behandeln wird schrittweise Verringerung der Menge an Kortison für Vorbedingung Ihres Hundes gegeben . Die Behandlung kann auch erforderlich sein, die Nebennieren , die möglicherweise betroffen sind heilen. Das Cushing- umgekehrt werden kann , aber der Grund für die Behandlung sie mit Kortison-Injektionen in den ersten Platz zurückkehren kann . Wenn ein Nebennierentumor ist die Ursache von Cushing , muss sie durch eine Operation entfernt werden . Wenn der Tumor gutartig und erfolgreich entfernt , kann der Hund zu einem normalen Leben zurückzukehren. Behandlung für einen Hypophysentumor kann bedeuten, teure Strahlung , wenn der Tumor übt Druck auf das Gehirn , und Medikamente , um die Cushing-Syndrom zu verwalten. Tumore werden in diesen Fällen nicht entfernt . Einige Medikamente können schwere Nebenwirkungen haben . (Weitere Informationen finden Sie unter " Referenzen ". )

    Die meisten Fälle von Cushing- bei älteren Hunden auftreten . Wenn die Krankheit frühzeitig behandelt , oder ob es umgekehrt werden kann , die Lebenserwartung kann in der Nähe normal sein. Einige Hunde können produktives Leben für zwei bis drei Jahre zu leben , und manchmal mehr , mit gelungen Behandlung des Cushing- Krankheit, die durch einen Hypophysentumor ist .

    Cushing Syndrom beim Pferd: Symptome, Behandlung & Kosten

    Lange Zeit war man der Annahme, dass das Cushing Syndrom nur bei älteren Pferden vorkomme – doch weit gefehlt. Die moderne Tiermedizin zeigt, dass diese Erkrankung deutlich häufiger vorkommt als bisher angenommen und dass vor allem auch jüngere Tiere betroffen sein können. Pferde unter zehn Jahren erkranken zwar seltener, allerdings streiten sich die Experten hier noch darüber, ob die Erkrankung wirklich seltener vorkommt oder ob sie weniger häufig bemerkt wird. Fakt ist, dass diese Pferde oft durch eine akute Hufrehe auffallen.

    Morbus Cushing: Was ist das?

    Morbus Cushing ist ein Syndrom, welches verschiedene Symptome aufweisen kann. Der Grund dafür ist in der Hypophyse zu finden, in der ACTH – ein Hormon – produziert wird. Damit wird die Produktion von Kortisol in den Nebennieren bzw. der Nebennierenrinde gesteuert. Kortisol wird immer dann vermehrt ausgeschüttet, wenn das Pferd unter Stress leidet oder wenn es psychischem Druck ausgesetzt ist. Durch die Freisetzung des Kortisols aus den Nebennieren bzw. der Nebennierenrinde werden Energiereserven ausgeschüttet, das Pferd ist leistungsfähiger. Liegt nun das Cushing Syndrom beim Pferd vor, so arbeiten die Zellen der Hypophyse nicht mehr richtig, hier ist oft ein Tumor die Ursache. Es wird zu viel ACTH gebildet, auch eine abnormale Ausschüttung des Hormons kann vorliegen. Damit wiederum wird zu viel Kortisol gebildet. Das Zuviel an Cortisol kann aber wiederum die Abwehr des Pferdes schwächen. Außerdem stört Kortisol den Eiweißstoffwechsel und damit auch den Stoffwechsel der Muskeln. Es wird zudem weniger Insulin produziert, was den Blutzuckerspiegel steigen lässt. Cortisol ist damit verantwortlich für das Entstehen einer Diabetes beim Pferd.

    Wie genau die im Folgenden noch näher beschriebene Veränderung des Haarkleides zustande kommt, darüber wird derzeit noch spekuliert. Wahrscheinlich gibt es einen Zusammenhang zwischen Hypophyse und Hypothalamus, da dieser normalerweise Länge und Dicke des Haarkleides bestimmt.

    Durch die Überaktivität der Nebennieren bzw. der Nebennierenrinde und damit den hohen Gehalt an Cortisol im Blut wird das Pferd anfälliger für Erkrankungen, denn die gesamte Immunabwehr ist geschwächt. Oft treten daher auch Pilze und Parasiten häufiger auf. Kortisol bewirkt überdies, dass Wunden schlechter heilen.

    Cushing Syndrom beim Pferd: Symptome der Erkrankung

    Das Cushing Syndrom wird auch als Morbus Cushing bezeichnet, wobei Morbus das lateinische Wort für Krankheit oder Erkrankung ist. Als Syndrom wird eine Krankheit immer dann betitelt, wenn gleichzeitig mehrere verschiedene Symptome vorliegen.

    Auffallend bei Pferden mit dem Cushing Syndrom bzw. Morbus Cushing ist das Fell und die oftmals hohe Aufnahme von Flüssigkeit. (#1)

    Besonders auffällig ist beim Cushing der Pferde immer das Haarkleid. Dieses sieht nicht aus wie auf diesem Foto. Es ist vielmehr sehr dick und lang, häufig zeigt sich das Fell eher lockig. Fällt das Fell aus, so wächst es in gleicher Art wieder nach – der typische Fellwechsel im Frühling und Herbst unterscheidet sich kaum im nachwachsenden Haar. Selbst im Sommer zeigen Pferde, die unter Morbus Cushing leiden, dieses dicke und teils lockige Fell. Damit einher geht ein abnormales Schwitzen. Auffällig ist bei Cushing Pferden zudem, dass sie oft starken Durst zeigen, dementsprechend viel trinken und häufig urinieren. Auch Hängebauch und Senkrücken kommen oft vor, diese werden durch den gestörten Stoffwechsel der Muskeln, welche sich nach und nach abbauen, hervorgerufen. Weitere Symptome sind Fruchtbarkeitsstörungen und eine leichte bis mittlere Hufrehe. Pferde mit Cushing wirken oft abwesend, müde und sie magern leicht ab. Häufige Infekte treten auf, weil der Tumor in der Hypophyse den gesamten Stoffwechsel stört. Oft zeigen sich zudem Probleme an den Hufen, Zähnen und Knochen, weil die betroffenen Pferde die Mineralien aus dem Futter nicht richtig absorbieren können. Das Syndrom des Morbus Cushing wirkt sich also auf das gesamte Tier aus. So aufmerksam und fröhlich wie die Ponys hier auf dem nachfolgenden Bild bewegen sich Pferde mit Cushing leider nicht mehr.

    Morbus Cushing: Das kann der Tierarzt unternehmen

    Das Cushing-Syndrom führt dazu, dass Pferde zunehmend ihre natürliche Freude an der Bewegung zunehmend verlieren. (#2)

    Zeigen sich die oben genannten Symptome, ist eine rasche Therapie nötig, damit das Pferd noch eine gewisse Lebensqualität genießen kann. Die Behandlung selbst wird durch den Tierarzt eingeleitet, kann aber durch homöopathische Maßnahmen unterstützt werden.

    Der Tierarzt wird zuerst Blut abnehmen, wobei diese Untersuchung den Anfangsverdacht meist bestätigt. Gemessen wird der Gehalt an Kortisol im Blut. Der Tierarzt spritzt danach ein dem Kortisol ähnliches Kortison und einige Stunden danach wird wieder Blut abgenommen. Wenn der Gehalt an Kortisol nun gesunken ist, kann kein Cushing vorliegen, denn ein gesundes Pferd senkt die Produktion des Kortisols. Bei einem Pferd, das unter der Erkrankung Morbus Cushing leidet, kann der Kortisolspiegel aber nicht auf diese Art beeinflusst werden.

    Wirklich heilbar ist Cushing nicht, die Ursache der Erkrankung kann nicht behoben werden. Allerdings ist es möglich, mit einer Behandlung die Lebensqualität des Tieres zu erhöhen und die Probleme im Rahmen der Therapie beherrschbar werden zu lassen. Es werden für die Behandlung Medikamente eingesetzt, die die Bildung von ACTH und Kortisol dämpfen. Folgeerkrankungen werden spezifische behandelt.

    Morbus Cushing: Was kann der Pferdehalter selbst tun?

    Der Tierarzt kann die Ursachen der Erkrankung (also den zugrunde liegenden Tumor) ebenso wenig behandeln wie Sie selbst. Allerdings kann die tierärztliche Therapie durch eigene Maßnahmen unterstützt werden. Es gilt zum Beispiel, die Abwehrkräfte des Pferdes zu stärken, was keine Behandlung im eigentlichen Sinne darstellt, lediglich eine Unterstützung der Therapie. Die Unterstellbedingungen sollten optimiert werden, das Futter muss unbedingt hochqualitativ und vollwertig sein – was aber im Übrigen auch für die Pferde gilt, die nicht unter diesem Syndrom leiden. Das Futter sollte mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen versehen sein. Außerdem kann grüne Mineralerde gegeben werden – 30 g pro Tag sind ausreichend. Kräutertee und Weizenkleie helfen außerdem, das Pferd mit Cushing zu unterstützen. Als sehr hilfreich hat sich die Gabe von Mönchspfeffer herausgestellt. Dieser wirkt regulierend auf die Hypophyse und damit auf den gesamten Hormonhaushalt. Bisher wurden gute Erfahrungen bei Cushing gemacht, wenn der Mönchspfeffer für rund sechs bis acht Wochen gegeben wurde. Dabei kann auch dieses Kraut den Tumor nicht wirklich bekämpfen, aber Mönchspfeffer wirkt über die Regulation des Hormonhaushaltes beim Pferd.

    Cushing beim Pferd: Was kostet Sie das die Therapie der Erkrankung?

    Pferde mit Cushing können ohne Therapie an der Erkrankung sterben bzw. wird es nicht Morbus Cushing direkt sein, das für den Tod infrage kommt, sondern dieser wird eine andere Ursache haben. Das Cushing Syndrom geht mit einer Vielzahl an Problemen einher, die alle auf die Ursachen der Fehlfunktionen der Hypophyse und der Überproduktion an Kortisol in der Nebenniere zurückzuführen sind. Es gilt daher, das Syndrom Morbus Cushing in seiner Gesamtheit einer Therapie zu unterziehen. Dies geschieht mit einem vom Tierarzt verordneten Medikament, welches monatlich zwischen 60 und 120 Euro kostet. Da die Ursachen bei diesem Syndrom nicht direkt behandelt werden können, zielt die Therapie der Pferde auf das allgemeine Wohlbefinden ab. Eine Hufrehe muss natürlich seitens des Tierarztes und des Hufschmiedes behandelt werden. Morbus Cushing wird in seinem Fortschreiten eingedämmt, wenn das Immunsystem der Pferde gestärkt wird – bloße Gaben von Heu und Mineralfutter sind meist nicht ausreichend. Ein Vitaminzusatz ist empfehlenswert. Pilzerkrankungen der Haut und Atemwegserkrankungen, die die Pferde mit diesem Morbus Syndrom öfter bekommen als andere, müssen entsprechend therapiert werden. Hierfür lassen sich aber keine genauen Kosten nennen, denn die Art und Häufigkeit der Erkrankungen ist je nach Pferd unterschiedlich. Zu rechnen ist monatlich mit rund 150 bis 200 Euro – enthalten sind hierbei die Kosten für den Tierarzt ebenso wie für Zusatzfuttermittel, Kräuter und tierärztliche Behandlungen.

    Bildnachweis: © Fotolia – Titelfoto + #1 Fotochris, #2 Nadine Haase

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    Über Marius Beilhammer

    Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

    Cushing-Syndrom (Morbus Cushing)

    Das Cushing-Syndrom (Morbus Cushing, Hyperadrenokortizismus) zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Hundes aus dem Teilbereich der Inneren Medizin.

    Es handelt sich dabei um eine Überfunktion der Nebennierenrinde, die mit einer erhöhten Cortisolproduktion einhergeht. Bedingt durch den zu hohen Cortisolspiegel im Blut des Hundes treten in verschiedenen Körperbereichen krankhafte Veränderungen auf, die häufig bereits von außen als Symptom der Erkrankung erkennbar sind.

    Betroffen sind meist etwas ältere Tiere; in der Regel tritt die Erkrankung erst in der zweiten Lebenshälfte auf. Hündinnen leiden etwas öfter unter einem Cushing-Syndrom als Rüden; besonders häufig betroffene Rassen sind Pudel, Dackel, Cockerspaniel, Beagle, verschiedene Terrierrassen, Deutscher Schäferhund und Boxer.

    By self (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons Die Nebennierenrinde des Hundes produziert Cortisol, ein Steroidhormon, welches beim gesunden Tier in physiologischer – das bedeutet „normaler“ –Konzentration lebenswichtige Funktionen, unter anderem für den Stoffwechsel, übernimmt. Produziert die Nebennierenrinde jedoch zuviel davon, so kann dieser Überschuss schädliche Folgen haben.

    In etwa 20% aller Fälle liegt der Überfunktion der Nebennierenrinde ein Tumor derselben zugrunde; meist ist dann nur eine Nebenniere betroffen. Nebennierentumoren sind zu 50% bösartig, das bedeutet, sie können Metastasen in weiteren Körperregionen des Hundes bilden.

    Sehr viel häufiger, nämlich in ca. 80% der Fälle, liegt das Problem jedoch „eine Stufe weiter oben“ in der Hormonkaskade: Ein – in der Regel gutartiger – Tumor der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) führt zu einer vermehrten Ausschüttung des hier gebildeten Hormons ACTH, welches wiederum eine stimulierende Wirkung auf die Nebennieren des Hundes hat. Beide Nebennieren vergrößern sich dann und schütten vermehrt Cortisol aus.

    Eine weitere Möglichkeit für die Entstehung eines Cushing-Syndroms ist die iatrogene, also die ärztliche, Zuführung von Glukokortikoiden wie Cortison (abhängig von Dosis, Dauer und Art des Glukokortikoids).

    Zu den äußerlich erkennbaren Anzeichen der Erkrankung zählen:

    -Vermehrter Durst (Polydipsie)

    -Vermehrter Harnabsatz (Polyurie)

    -Gesteigerter Appetit (Polyphagie)

    -Dünneres, stumpfes, trockenes Fell

    -Haarlose Stellen (insbesondere an den Flanken, am Unterbauch und an den Ohren; meist beidseitig symmetrisch)

    -Hautveränderungen (dünne Haut, entzündete Hautstellen, vermehrte Pigmentierung, Juckreiz)

    -Muskelatrophie (Muskelschwund) durch vermehrten Proteinabbau

    -Umverteilung von Körperfett (Stammfettsucht, Hängebauch)

    -Ausbleiben der Läufigkeit bei unkastrierten Hündinnen

    -Verkleinerung der Hoden beim unkastrierten Rüden (Hodenatrophie)

    -Neurologische Symptome und/oder Verhaltensänderungen bei Tumoren der Hypophyse.

    Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung kann der Tierarzt häufig schon durch Betrachten des Hundes eine Verdachtsdiagnose erstellen. Diese wird dann durch gründliche weiterführende Untersuchungen geprüft und von den sogenannten Differentialdiagnosen (Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik) abgegrenzt.

    Eine Blutuntersuchung ist zwingend notwendig; sie liefert wichtige erste Verdachtsmomente, die durch weitere spezielle Untersuchungen abgeprüft werden, z. B. durch den sogenannten Dexamethason-Suppressionstest oder den ACTH-Stimulationstest.

    Für die Durchführung des Dexamethason-Suppressionstests bekommt der Hund eine geringe Dosis Dexamethason (Cortison) gespritzt. Das Prinzip des Tests beruht auf der sogenannten negativen Feedback-Wirkung, die eintritt, wenn im Blut des Hundes genügend bzw. mehr Cortisol als notwendig zirkuliert. Durch spezielle Rückkopplungsmechanismen drosselt die Hypophyse ihre ACTH- und in der Folge die Nebennieren ihre Cortisol-Produktion. Bei Hunden mit Cushing-Syndrom funktioniert dieser negative Feedback-Mechanismus nicht mehr richtig; ihr Cortisolspiegel fällt somit nicht oder nur sehr schwach ab.

    Beim ACTH-Stimulationstest geht es darum, durch Applizieren des Hormons ACTH eine vermehrte Ausschüttung von Cortisol in der Nebennierenrinde des Hundes zu provozieren. Bei Hunden mit Cushing-Syndrom produzieren die vergrößerten Nebennieren als Reaktion darauf deutlich mehr Cortisol als bei gesunden Tieren.

    Eine Untersuchung des Urins liefert dem Tierarzt weitere entscheidende Hinweise; hier sind insbesondere spezifische Gewicht des Urins sowie das Cortisol-/Kreatinin-Verhältnis im Urin von Bedeutung.

    Neben weiteren speziellen Tests können Ultraschall- bzw. Röntgenuntersuchungen des Bauchraumes dabei helfen, die Ursache des Cushing-Syndroms zu ermitteln: Durch das Betrachten und Vermessen der Nebennieren kann der Tierarzt Rückschlüsse auf den Sitz des Tumors ziehen (einseitig vergrößerte Nebenniere mit unter Umständen sichtbarem Tumor sowie verkleinerte zweite Nebenniere à Tumor der Nebennierenrinde; beidseits vergrößerte Nebennieren à Tumor der Hypophyse). Die Bilder zeigen zudem häufig vermehrte Fetteinlagerungen, eine vergrößerte Leber und/oder Harnblase sowie gegebenenfalls Metastasen bei bösartigen Tumoren der Nebennierenrinde.

    Die Behandlung des Cushing-Syndroms richtet sich nach der Ursache, also in der Regel nach dem Sitz des vorhandenen Tumors.

    Tumoren der Nebennierenrinde, die (noch) keine Metastasen gebildet haben, können chirurgisch entfernt werden.

    Tumoren der Hypophyse können durch eine Strahlentherapie behandelt werden, häufiger ist jedoch eine reine medikamentöse Therapie.

    Regelmäßige Blutuntersuchungen sind dabei wichtig, um zu überprüfen, ob die derzeitige Dosis des Medikamentes nach wie vor korrekt ist oder ob sie gegebenenfalls angepasst werden muss.

    Ein korrekt diagnostiziertes und behandeltes Cushing-Syndrom, dem kein metastasierender Tumor zugrunde liegt, hat in der Regel eine gute Prognose. Die Tiere haben in den meisten Fällen wieder eine deutlich verbesserte Lebensqualität. Wichtig ist die korrekte, das bedeutet regelmäßige und mengenmäßig richtige Eingabe des Medikamentes sowie das Wahrnehmen regelmäßiger Kontrolluntersuchungen beim Tierarzt.

    Bei Tumoren der Hypophyse kann es in etwa 20% der Fälle vorkommen, dass durch ein langsames Wachsen des Tumors neurologische Symptome auftreten. Diese können den Hund unter Umständen so stark beeinträchtigen, dass die Prognose weniger günstig ausfällt.

    Alle Hunde, jedoch insbesondere ältere Tiere und solche häufiger betroffener Rassen, sollten stets gut beobachtet und bei eventuellen Auffälligkeiten einem Tierarzt vorgestellt werden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen ein- bis zweimal im Jahr sind empfehlenswert; diese können zum Beispiel im Rahmen eines Impftermins oder bei der Abgabe von Antiparasitika durchgeführt werden.

    Cushing-Syndrom bei Hund und Katze

    Das Cushing-Syndrom umschreibt eine Erkrankung des Hormonstoffwechsels bei Hunden und Katzen aufgrund einer Tumorbildung an den Nebennieren oder an der Hypophyse, bei der regelmäßig zuviel Cortisol produziert und ausgeschüttet wird. Die vermehrte Produktion von Cortisol in den Nebennieren wird oftmals mit einem Versagen der Nebennieren verwechselt.

    Das Cushing-Syndrom wird bei Hunden deutlich häufiger beschrieben, als bei Katzen. Dennoch können beide Tierarten an Morbus Cushing erkranken. Die Überproduktion des Hormons Cortisol durch die Nebennieren ist nicht ansteckend.

    Auch ein Cushing-Syndrom in Begleitung von cortisonhaltiger Medikamentengabe über längere Zeit ist bekannt, kann aber durch ein Ausschleichen der cortisonhaltigen Medikamente behandelt werden.

    Cushing Syndrom beim Hund: Diagnose & Behandlung

    Artikelinhalte

    Das Cushing Syndrom kann sich bei Hunden durch unterschiedlichste Symptome äußern und ist für Hundebesitzer daher oft nicht leicht zu erkennen. Zur eindeutigen Diagnose des Cushing Syndroms sowie zur Bestimmung der vorliegenden Form kann der Tierarzt verschiedene Tests durchführen. Im Folgenden erfahren Sie, anhand welcher Anzeichen und Untersuchungen das Cushing Syndrom bei Hunden festzustellen ist und wie die Behandlung aussieht.

    Welche Hunde sind vermehrt betroffen?

    Besonders häufig kommt das Cushing Syndrom beim Pudel, Dackel, Boston Terrier, Boxer und Beagle vor, jedoch kann jede Rasse erkranken. Meist sind Hunde mittleren Alters und alte Hunde vom Cushing Syndrom betroffen.

    Wie erkennt man das Cushing Syndrom beim Hund?

    Das Cushing Syndrom kann beim Hund zu verschiedenen Symptomen führen. Nicht jeder Hund zeigt die gleichen Anzeichen, allerdings zeigen die Erfahrungen, dass einige Symptome bei Hunden relativ häufig vorkommen:

    • erhöhte Wasseraufnahme und vermehrte Urinproduktion (Polyurie und Polydipsie): Entwickeln eines starken Durstes, vermehrtes Trinken, Wasserlassen auch in der Wohnung, auch gepaart mit Inkontinenz
    • Heißhunger: damit verbunden auch gesteigerter Appetit und Gewichtszunahme
    • kein Nachwachsen der Haare / "Haarausfall": Haarverlust an Hinterbeinen, in der Schwanzregion und am Rücken, selten auf dem Kopf und an den Pfoten
    • dünne, pergamentartige Haut: häufig auch vermehrt pigmentiert und gepaart mit Hauterkrankungen (beispielsweise Demodikose)
    • Muskelschwäche und Muskelschwund: Mattigkeit, schlechteres Springen ins Auto, mangelhafte Kondition bei Spaziergängen, Zittern
    • dicker Bauch ("Pendelbauch"): Zunahme des Bauchumfangs, Stammfettsucht (Fettleibigkeit am Körper mit weiterhin dünnen Beinen) durch vermehrte Fetteinlagerung
    • Hodenverkleinerung ("Atrophie") oder bei Hündinnen eine verzögerte oder schwache Hitze
    • vergrößerte Leber (Hepatomegalie) durch vermehrtes Einlagern von langen Zuckerketten (Glycogen) in der Leber
    • Entzündung der Pankreas (Pankreatitis) und damit verbundenes Zittern und Schmerzen
    • Atemprobleme und vermehrtes Hecheln
    • Infektionen der Haut und des Urogenitaltraktes (infolge von Immunsuppression durch vermehrtes Kortisol)
    • Augenveränderungen
    • Steroiddiabetes (das Cushing Syndrom kann die Bildung von Diabetes mellitus fördern)

    Diagnose des Cushing Syndroms beim Hund

    Die Diagnose des Cushing Syndroms bei Hunden erfolgt durch den Tierarzt. Um die Ursache und das genaue Problem beim Cushing Syndrom zu finden, muss zuvor die definitive Diagnose "Cushing Syndrom" stehen.

    Generell müssen dem Hund deshalb Blut abgenommen und der Urin untersucht werden (Urintest). Diese Proben werden im Labor auf spezielle Werte untersucht:

    • Blutwerte: Das Blut wird auf eine Veränderung der im Blut enthaltenen Zellen untersucht ("Stressblutbild"). Außerdem sind bestimmte Werte häufig erhöht (Leberwerte, Blutcholesterin, Blutzuckerspiegel).
    • Urintest: Der Harn des Hundes ist meist schlecht konzentriert und weist einen erhöhten Gehalt an Protein auf. Nicht selten leidet der Hund auch an einer Blasenentzündung (Cystistis).

    Diagnostik via Ultraschall

    Außerdem können mittels Ultraschall sowohl ein Tumor der Nebennierenrinde (Mineralisation kann einen Hinweis geben) als auch bei Morbus Cushing die vergrößerte Nebenniere dargestellt werden. Die Nebennieren werden hier nach Größe, Form und Symmetrie beurteilt.

    Auch eine vergrößerte Leber lässt sich mittels Ultraschall darstellen. Zudem kann ein Röntgenbild des Brustkorbs notwendig sein, etwa um Metastasen von einem Karzinom zu erkennen.

    Spezielle Hormontests zum Nachweisen des Cushing Syndroms

    Neben den genannten Methoden zur Untersuchung des Hundes können auch spezielle Hormontests den Nachweis des Cushing Syndroms beim Hund ermöglichen. Die Diagnosefindung erfolgt in zwei Schritten: Einem Screeningtest und einer darauffolgenden Differenzierung zwischen den verschiedenen Cushing-Formen. Dazu gehören folgende Tests:

    • Kortisol/Kreatinin-Quotient (UCC) als Screeningtest: Hierzu muss vom Besitzer morgens einmalig Urin des erkrankten Hundes aufgefangen werden. Der Urin wird auf eine erhöhte Ausscheidung von Kortisol im Urin untersucht. Ist der Test positiv, so kann man von einem Cushing Syndrom ausgehen und weiter untersuchen, um die Diagnose zu sichern. Ist dieser Test negativ, so kann das Cushing Syndrom relativ sicher ausgeschlossen werden.
    • Low-Dose-Dexamethason-Suppressionstest (LDDS): Der LDDS gilt als sogenannter "Goldstandard" ("bester Test") zur Diagnose des Cushing Syndroms beim Hund. Hier werden dem Hund von außen Glukokortikoide (Dexamethason) zugeführt und sowohl vor der Injektion als auch vier und acht Stunden danach der Blutkortisolspiegel gemessen. Gesunde Hunde reagieren meist mit einem Abfall des Blutkortisolspiegels (Suppression), da die Hypophyse "erkennt", dass vermehrt Kortisol im Körper vorhanden ist und die ACTH-Ausschüttung senkt. Bei an Morbus Cushing erkrankten Hunden bleibt der Spiegel jedoch erhöht. Anhand der Messungen nach vier und acht Stunden lässt sich der adrenale vom hypophysären Cushing unterscheiden.
    • High-Dose-Dexamethason-Suppressiontest (HDDS): Dieser Test wird verwendet, wenn Morbus Cushing vermutet wird, der Hund jedoch nicht auf den LDDS reagiert hat. Auch hier muss dreimal Blut abgenommen werden (vor der Injektion, vier und acht Stunden nach der Injektion von Dexamethason).
    • ACTH-Stimulationstest: Für diesen Test wird dem Hund Blut abgenommen, danach das Hormon ACTH gespritzt und eine Stunde später erneut Blut abgenommen. Mithilfe dieses Testes lassen sich ein Cushing Syndrom diagnostizieren oder ein iatrogenes Cushing Syndrom von einem Morbus Cushing abgrenzen. Außerdem wird der Test zur Verlaufskontrolle bei einer Therapie mit Vetoryl® verwendet.

    Bei Verdacht auf Hyperkortisolismus werden meist zuerst ein ACTH-Stimulationstest, ein UCC und ein LDDS gemacht. Will der Tierarzt dann zwischen hypophysärem und adrenalem Hyperkortisolismus unterscheiden, verwendet er den HDDS, misst das endogene ACTH und nutzt Bildgebungsverfahren (Ultraschall). Eine feste Reihenfolge für die angewendeten Tests gibt es nicht.

    Kosten beim Cushing Syndrom

    Die Diagnostik des Cushing Syndroms beim Hund kann aufgrund der vielzähligen Ursachen relativ kostenintensiv werden. Wie beschrieben sind viele Untersuchungen notwendig, um die Ursache des Cushing Syndroms zu finden. Außerdem können auch bei der Behandlung einige regelmäßige Kosten (Medikamente, Kontrolluntersuchungen) entstehen.

    Alle Leistungen durch Tierärzte werden in Deutschland nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) abgerechnet. So können zur definitiven Diagnosefindung eine Blutuntersuchung, eine Urinuntersuchung, verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, Ultraschall) und die speziellen Hormontests durch den behandelnden Tierarzt in Rechnung gestellt werden. Es gilt auch zu beachten, dass jeder Test je nach Ergebnis möglicherweise wiederholt werden muss.

    Außerdem kann je nach Ursache eine lebenslange Medikation notwendig sein, die insbesondere bei großen Hunden sehr teuer werden kann. Besprechen Sie am besten frühzeitig mit Ihren Tierarzt die zu erwartenden Kosten.

    Therapie des Cushing Syndroms

    Ein nichtbehandeltes Cushing Syndrom beim Hund ist eine fortschreitende Erkrankung mit schlechter Prognose. Je nach Ursache für das Cushing Syndrom kommen entweder eine medikamentöse Therapie oder einer Operation infrage. Hier werden zwei Methoden der Behandlung vorgestellt, die besonders verbreitet sind:

    • Behandlung eines adrenalen Cushing Syndroms
    • Behandlung von Morbus Cushing mit Vetoryl®

    Behandlung eines adrenalen Cushing Syndroms

    Ein Tumor, der von Zellen der Nebennierenrinde ausgeht (adrenales Cushing Syndrom) ist bei Hunden häufig heilbar. Er kann beispielsweise operativ entfernt werden, allerdings sollte man hierzu einen Spezialisten konsultieren. Im Rahmen dessen kann auch eine Untersuchung mittels anderer bildgebender Verfahren (CT oder MRT) notwendig sein.

    Für eine chirurgische Therapie muss zuvor eine Metastasierung des Tumors beziehungsweise eine Invasivität (Einwachsen ins umliegende Gewebe) ausgeschlossen werden. Auch eine medikamentöse Therapie kommt infrage, beispielsweise wenn der Tumor operativ nicht mehr entfernt werden kann – sich also im Endstadium befindet.

    Behandlung von Morbus Cushing mit Vetoryl®

    Bei Morbus Cushing ist eine Behandlung des Hundes mit dem Wirkstoff "Trilostan" (Handelsname Vetoryl®) in Betracht zu ziehen. Dieses Medikament ist in Form von Hartkapseln zugelassen. Es wirkt als Anticorticosteriod in der Nebennierenrinde und hemmt sowohl ein Enzym, das an der Bildung von Kortisol im Körper beteiligt ist, als auch die Bildung von Mineralcorticosterioden (Aldosteron). So senkt es den Glukokortikoidspiegel im Blut, hat aber keine eigene hormonelle Wirkung auf den Organismus.

    Es muss beachtet werden, dass der Hund die Medikation mit Vetoryl® jeden Tag erhalten muss und jeder Hund einzeln auf das Medikament eingestellt werden muss. Es darf anfangs nicht überdosiert werden.

    Außerdem können regelmäßige Kontrollen mittels Blutwerten notwendig sein. Nachkontrollen mittels Hormontests sind meist unerlässlich. Die Medikation erhält der Hund lebenslänglich, jedoch besteht dann meist eine gute Prognose.

    Außerdem ist eine Therapie mit dem Medikament Mitotane (Lysodren®) sowohl bei hypophysärem als auch adrenalem Cushing Syndrom möglich. Da es derzeit keine Zulassung hat, ist es allerdings nur Medikament zweiter Wahl.

    Mein Hund hat das Cushing Syndrom – muss ich ihn behandeln lassen?

    Ob eine Therapie für einen Hund mit Cushing Syndrom infrage kommt, sollte man nach einer endgültigen Diagnose mit dem Tierarzt absprechen. Unbehandelte Hunde können aufgrund des hohen Kortisol-Spiegels einen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) – ein sogenannter Steroiddiabetes – entwickeln, leiden unter einer chronischen Immunsuppression und sind deshalb anfälliger für Infektionskrankheiten (zum Beispiel Hautinfektionen, beispielsweise durch Pilze, Bakterien oder Parasiten, sowie Blaseninfektionen).

    Das Cushing Syndrom beim Hund hat unbehandelt eine schlechte Prognose mit relativ kurzer Lebenserwartung. Es kann versucht werden, mittels Ernährung – einer speziellen leberschonenden Diät – gegenzusteuern. Eine ausschließlich auf Homöopathie basierende Therapie kann versucht werden, jedoch ist ihre Wirksamkeit nicht wissenschaftlich belegt.

    Ist die Krankheit zu weit fortgeschritten oder die Behandlung eines Hundes mit Cushing Syndrom aus anderen Gründen nicht möglich, sollte der Besitzer gemeinsam mit dem behandelnden Tierarzt über die Möglichkeit des Einschläferns (Euthanasie) sprechen.

    Tora hat das Cushing Syndrom

    Sie wurde uns als Freund geboren

    Melde dich bitte hier in dieser Gruppe an ( unten der Link), dort bist du bestens aufgehoben und halte dich an deren Empfehlungen

    und nicht das was der TA sagt.

    Weil das was du beschreibst trifft auch etwas auf meinen Simba zu. Er war im Schulter und Nackenbereich schwarz, jetzt wird er immer brauner. Sein brauner Hals ist jetzt auch recht hell geworden. Er trinkt mehr als früher und ist auch sehr verfressen geworden. Und auch sein Brustkorp ist kräftiger geworden. Er hat ca 1 bis 1 1/2kg zugenommen. Und auch Haarausfall hat er. Ich hab das bis jetzt immer auf die Allergie und kastra geschoben, hab jetzt aber ein bischen Angst, das es evt auch Cushing sein könnte. Mein Mann meint zwar, das ich etwas übertreibe ( bin seit dem ich von der Allergie weiß etwas empfindlich geworden) aber ich hab halt Angst um Simba.

    und nicht das was der TA sagt.

    Ähm, sie soll sich NICHT an das halten was der TA sagt. Der muss es doch wissen!? Find ich jetzt etwas komisch deine Aussage.

    Ähm, sie soll sich NICHT an das halten was der TA sagt. Der muss es doch wissen!? Find ich jetzt etwas komisch deine Aussage.

    Dann ist das bestimmt keine komische Aussage mehr.

    Bei meinem Hund war es einfach eine Allergische reaktion durch Einnahme von Cortison wegen einer Ohrenentzündung.

    Die löste eine Überproduktion von Cortisol aus. Mit fast den selben Symptomen wie beim Cushing, nur das bei uns einige

    Werte im Blutbild, und nach dem zweiten ACTH Test nach vier wochen schon wieder im Normalwert lag. Wir sind in diesen 9 Monaten auch 7 Agility Turniere gelaufen, plus Training! das schafft kein Cushing Hund.

    Deshalb auch meine Empfehlung in diese Gruppe ein zu treten. http://de.groups.yahoo.com/group/cushing_hunde/

    Vetoryl ist ein sehr teures Medikament 30 Tabletten von 120g kosten um die 160€ und der test mit Blutbild so um die 110€, und das zusammen alle 4 Wochen

    Dankeschön

    Sie wurde uns als Freund geboren

    Bei menschen werd mann operiert, ich habbe die Krankheid Cushing auch gehabt. Ein Hund ist nicht zu heilen sagte meinen Tierartz weil die nicht operiert werden kunnen an Cushing. Aber der Hund muss schon etwas bekommen das das Cortison abbauwd. Durch das Cortison werd der Hund dick, mude, er drinkt viel, und ist viel meer. Wenn man das Cortisol herhunter bekomt dan werden die sachen auch weniger werden und der Hund werd es besser gehen.

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