воскресенье, 20 мая 2018 г.

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Darmverschluss beim Hund

Ursachen, Symptome und Behandlung

Der Darmverschluss beim Hund ist ein ernstzunehmender Notfall. Bleibt er unbehandelt, besteht Lebensgefahr. Welche Symptome ein Darmverschluss hat und wie Ihr ihm vorbeugen kцnnt, lest Ihr hier.

Bei einem Darmverschluss (Ileus) kommt es zu einer Blockade der Darmpassage. Die Vorwдrtsbewegung des zu verdauenden Nahrungsbreis ist teilweise oder vollstдndig gestцrt, sodass er den Darm nicht passieren kann.

Man unterscheidet zwei Arten: Bei einem paralytischen Ileus liegt eine Lдhmung des Darms vor. Ein obstruktiver Ileus beschreibt einen Darmverschluss durch ein mechanisches Hindernis.

Ein Verschluss des Darms kann durch verschiedene Umstдnde ausgelцst werden. Die wohl hдufigste Ursache ist das Verschlucken von Fremdkцrpern wie Steinen, Bдllen, Holz, Obstkernen, Kastanien oder Knochen. Oft kцnnen Fremdkцrper den Magen noch passieren, setzen sich aber aufgrund des geringen Durchmessers im Dьnndarm fest und fьhren zu einem mechanischen Verschluss. Dieser Zustand ist lebensbedrohlich fьr Euer Tier und muss umgehend behandelt werden.

Ursдchlich fьr einen Verschluss des Darms kцnnen aber auch Drehungen und Verschlingungen von Darmteilen sowie starker Wurmbefall beim Hund sein. Ebenso ist es mцglich, dass eine Darmentzьndung zur Lдhmung des Darms fьhrt. Auch Stцrungen der Nerven, die fьr die Darmbewegung zustдndig sind, kцnnen dazu fьhren, dass der Nahrungsbrei nicht weitertransportiert wird und im Darm verbleibt.

Ursachen eines Darmverschlusses:

• Verschlucken von Fremdkцrpern

• Nerven- und Durchblutungsstцrungen, die zur Lдhmung des Darms fьhren

• Knochenkot (Koprostase/ Verstopfung)

Symptome - woran erkenne ich einen Darmverschluss?

Weil ein vollstдndiger Darmverschluss ein medizinischer Notfall ist, solltet Ihr grundlegendes Wissen ьber mцgliche Symptome haben. Anhaltendes Erbrechen, Schmerzempfindlichkeit im Bereich des Bauches, Verstopfung beim Hund und ein sich verschlechternder Allgemeinzustand kцnnen auf einen Verschluss des Darms hindeuten. Auch Fieber, eine harte Bauchdecke, eine flache Atmung und Durchfall sollten Euch alarmieren - Euer Hund braucht dringend Hilfe. In manchen Fдllen verlдuft ein unvollstдndiger Darmverschluss zunдchst unauffдllig. Der gesundheitliche Zustand des Hundes verschlechtert sich ьber Tage oder Wochen und geht hдufig mit einem deutlichen Gewichtsverlust einher. Teile des Darms kцnnen absterben. Es besteht auЯerdem die Gefahr, dass die Darmwand reiЯt.

Risiko der Koprostase

Hдufiges Drдngen, ohne dass Kot abgesetzt werden kann, ist ein typisches Anzeichen fьr eine Koprostase. Hierbei handelt es sich um eine schwere Form der Verstopfung, bei der es zu einer Kotanstauung im Dickdarm kommt. Als Folge der Kotanstauung kцnnen sich sogenannte Kotballen oder Kotsteine bilden: Der Darminhalt des Hundes kann nicht vollstдndig entleert werden, wodurch Kot im Darm verbleibt und nicht weitertransportiert wird. Durch den voranschreitenden Wasserentzug im Darm werden die verbleibenden Kotmengen eingedickt und es bilden sich harte Kotsteine, die unter Umstдnden vom Tierarzt ertastet werden kцnnen. Eine spontane Entleerung des Darms ist in diesem Stadium nicht mehr mцglich.

Um eine Koprostase zu behandeln, werden rektale Spьlungen und Einlдufe zur Aufweichung der Kotmassen verordnet. Unter Umstдnden ist auch ein manuelles Ausrдumen des Enddarms notwendig. Dies ist fьr den Hund дuЯerst unangenehm und mit starken Schmerzen verbunden. In schweren Fдllen ist eine Operation Hund unumgдnglich. Wird die Koprostase nicht behandelt, kann sie zu einem Darmverschluss fьhren.

Ursachen einer Koprostase kцnnen anatomische Hindernisse im Verdauungstrakt, fehlende Bewegung und fehlende Gelegenheit zum Kotabsatz des Tieres sein. Auch eine ballaststoffarme Ernдhrung des Hundes oder eine zu geringe Aufnahme von Flьssigkeit kцnnen zu einer Koprostase fьhren. Bei Hunden wird auЯerdem hдufig sogenannter Knochenkot beobachtet: Durch die ьbermдЯige Fьtterung von Knochen fьr den Hund kann ebenfalls eine Koprostase entstehen. Dabei sammelt sich unverdauter Knochen-brei im Dickdarm, wo ihm das Wasser entzogen wird. Die Folge: Es entsteht eine harte, zementartige Masse, die den Darm blockiert. Eine Behandlung ist dringend notwendig. Nicht immer kann die daraus resultierende Koprostase freigespьlt werden. Dann ist eine Darmoperation notwendig. Neigt ein Hund zu Knochenkot, sollte seine Ernдhrung angepasst und der Anteil der Knochen in der Nah-rung reduziert werden.

Diagnose und Behandlung

Solltet Ihr eines oder mehrere dieser Symptome bei Eurem Hund beobachten, ist eine tierдrztliche Untersuchung dringend notwendig.

Um einen Darmverschluss zu diagnostizieren, erstellen Tierдrzte in der Regel eine Rцntgenaufnahme, unter Umstдnden in Kombination mit der Gabe eines Kontrastmittels, das auf dem Rцntgenbild sichtbar wird und weitere Informationen liefert. Auch eine Ultraschalluntersuchung kann bei der Diagnose helfen. Hinweise geben auch die Blutwerte.

Liegt ein vollstдndiger Verschluss vor, beginnt jedoch ein Wettlauf mit der Zeit - fьr aufwдndige Voruntersuchungen bleibt dann oft keine Zeit. Es muss eine Notoperation eingeleitet werden, bei der der Bauchraum geцffnet wird. Bestдtigt sich der Verdacht, muss gehandelt werden. Ein mцglicher Fremdkцrper wird operativ entfernt. Sind Teile des Darms infolge des Verschlusses geschдdigt, mьssen diese ebenfalls entfernt werden. Die gesunden Darmabschnitte werden wieder zusammengenдht.

Hunde, die wegen eines Darmverschlusses operiert wurden, bleiben nach der OP einige Tage zur Beobachtung in der Tierklinik oder Tierarztpraxis. Eine Behandlung mit Schmerzmitteln, Infusionen und Antibiotika ist notwendig. Auch nach Entlassung mьssen sich vierbeinige Patienten unbedingt schonen und sollten anfangs rund um die Uhr beaufsichtigt werden.

Im Notfall auf der sicheren Seite

Ist eine Notoperation nцtig, zцgert man nicht lange - das Hundeleben zu retten hat dann oberste Prioritдt. Die lebensrettende Behandlung kann jedoch schnell sehr teuer werden. OP- und Krankenversicherungen decken die dabei entstehenden Kosten und nehmen Hundehaltern zumindest die finanziellen Sorgen. Die Hunde-OP-Versicherung der Uelzener Versicherungen erstattet zum Beispiel Kosten fьr Medikamente, Rцntgenbilder, Verbandsmaterial, eine stationдre Unterbringung und die Nachsorge.

Tipps, wie Ihr vorbeugen kцnnt

Um einem Darmverschluss vorzubeugen, sollte auf eine ausgewogene Ernдhrung des Hundes geachtet werden. Der Anteil von Knochen in der Nahrung sollte mit Bedacht gewдhlt werden, Knochen sollten zudem nur unter Aufsicht gefьttert werden.

Hunde sollten auЯerdem das Kommando „Aus“ zuverlдssig beherrschen. Frьhzeitiges Training schьtzt vor dem Ernstfall! Hat Euer Hund einen Gegenstand gefunden und ins Maul genommen, sollte er ihn Euch nach Aufforderung ohne Schwierigkeiten zur Begutachtung geben. Hunden, die sich mit einer gefundenen „Beute“ von ihrem Menschen entfernen und diese hektisch fressen und herunterschlingen, droht grцЯere Gefahr, einmal an einem Darmverschluss durch einen verschluckten Fremdkцrper zu erkranken.

Beim Kauf von Spielzeug und Bдllen solltet Ihr darauf achten, die richtige GrцЯe zu wдhlen. Kauartikel sollten Tiere nur unter Aufsicht bekommen. Verschluckt sich ein Hund an einem grцЯeren Stьck Knochen, kцnnt Ihr den Tierarzt darьber informieren. AuЯerdem solltet Ihr stets im Blick haben, ob Euer Hund seine Mahlzeiten wie gewohnt zu sich nimmt und die Verdauung des Hundes geregelt verlдuft. Bei Futterverweigerung und Stцrungen der Verdauung kцnnt Ihr Eurem Tierarzt wichtige Anhaltspunkte liefern.

Ob ihr Euren Hund gegen Darmverschluss versichern kцnnt, erfahrt ihr hier.

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Medizinische Notfдlle wie ein Verschluss des Darms sind der Albtraum jedes Hundehalters.

Habt Ihr einen solchen Notfall schon einmal erleben mьssen? Konnte Euer Hund gerettet werden? Was war die Ursache? Teilt Eure Erfahrungen mit uns und helft anderen Hundehaltern, sich zu informieren.

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Darmverschluss

Darmverschluss

Es wurde ein Darmverschluss festgestellt und sie wurde umgehend operiert.

Eine Kastanie war die Ursache.

Traurig und wütend macht mich,daß in den 5 Tagen,wo es meiner Anka so schlecht ging,kein Tierarzt in der Lage war,dies zu diagnostizieren.

Obwohl sie seit Donnerstag in Behandlung war,schloss man immer auf eine Gastritis.

Sie hatte seit Donnerstag nur gebrochen,nix gefressen und getrunken und sie hatte auch keinen Stuhlgang mehr.

Selbst als das Erbrochene schon schwarz war,klingelten außer bei mir keine Alarmglocken.

In der Klinik sagte man heute zu mir,daß sie in spätestens 2 Tagen elendlich gestorben wäre.

Naja,nun hat sie es überstanden und wenn alles gut geht,kann ich sie Sonntag abholen.

Ich wüßte gerne,wie Ihr zu Hause weiter verfahren seit.

Schließlich will sie 130 Euro für Medikamente und ein Röntgenbild,was sie nicht definieren konnte.

Sie wollte heute meiner Anka noch mal eine Infusion geben,damit sie nicht austrocknet.

Die gestrige hat nicht mal gereicht,weil es nur 1 Liter war und das bei einem großen Hund.Das Minimum sind 2 Liter.

Wie würdet Ihr euch verhalten?

Ich könnte mir vorstellen, dass du ziemlich sauer auf sie bist!? Aber handle nicht aus dem Bauch heraus, das bringt meistens wenig!

Ich bin zwar kein TA aber ich glaube sowas ist schwer zu erkennen. Meinen Hund war damals der Darm schon geplatzt ,war nicht zu erkennen auf der Röntgenaufnahme. Unser TA hat ihr dann Kontrastmittel eingeflösst das hat sie erbrochen dann ging alles ganz schnell. Operation, keiner wußte ob sie es schafft(auch noch Infektionsgefahr durch den Darminhalt)schwere Zeit. Daheim wirst du nicht viel tun können , ich habe meine in die warme Stube gebracht und ihr leichte Kost angeboten(Hähnchenbrust) damit sie wider etwas frißt. Aber wenn du deine Kleine holst wird es ihr schon etwas besser gehen , die TA werden dir schon sagen worauf du achten sollst.

LG und nochmal gute Besserung

Ich habe eben noch mal in der Klinik angerufen und mein Schatz ist schon aufgewacht und hat die OP gut überstanden.

Morgen soll ich noch mal nach der Visite anrufen.

Als ich sie heute angerufen habe und ihr sagte,daß Anka in der Klinik ist und sie einen Fremdkörper im Darm hat,da war sie ganz still und konnte wahrscheinlich vor Verblüffung nix mehr sagen.

Ich werde sie auf jeden Fall noch mal mit dem Fall konfrontieren.Ich werde mich zwar zusammen reißen,daß ich nicht gar so biestig klinge,aber sie soll wissen,daß sie einen Fehler gemacht hat.

Die Katzen vermissen Anka auch und mir fehlt der "dicke" Hintern auf der Couch,denn ich habe jetzt sooooooo viel Platz,daß man sich richtig verloren darauf vorkommt.

MiaundLennox

Es kann ja auch noch ein persönliches Gespräch folgen, aber bis dahin hat sich die ganze Situation schon wieder entspannt und man kann so vielleicht sachlicher miteinander umgehen.

Nun bekommt sie 3 Tage nichts zu saufen und zu fressen,sondern nur Infusion.Am Samstag bekommt sie kleine Portionen und wenn mit der Verdauung alles gut klappt,dann darf ich sie Sonntag wieder holen.

Außerdem 2 Röntgenaufnahmen,wobei sie mir nur eine gezeigt hat.

Die Spritzen die gegen Erbrechen und eventuellen Durchfall bekommen hat,waren vollkommen falsch.

Das einzig gute war die Infusion,obwohl da auch nicht gerade viel verabreicht wurde.

Was mich auch stutzig macht ist,warum hat sie Anka Spritzen gegen Durchfall gegeben und gleichzeitig einen Einlauf?

Eine Doppelpraxis gibt es bei uns leider nicht.Diese Ärztin hat eigentlich einen guten Ruf und ich kenne sie schon viele Jahre,auch durch meine Tierheimarbeit.

Jetzt lasse ich die Sache erst mal ruhig angehen,schließlich ist bald Weihnachten und ich freue mich tierisch,daß ich meinen Anka bald wieder habe.Das wird für mich das größte Geschenk sein,was kein anderes toppen wird und kann.

Anka FG und allen schon mal ein schönes Weihnachtsfest :tannenbaum:

Ich werde das noch mal mit der Klinik absprechen,vielleicht können die mir einen Tipp geben,wie ich mich verhalten soll.

Darmverschluss Hund: Ursachen, Symptome & Behandlung

Du hast nicht gewusst, dass es auch Darmverschluss beim Hund gibt? Dieses Problem kann sogar.

Du hast nicht gewusst, dass es auch Darmverschluss beim Hund gibt? Dieses Problem kann sogar zu einer lebensbedrohlichen Situation für deinen Vierbeiner werden! Erfahre jetzt alles rund um Ursachen, Symptome und Behandlung, um richtig reagieren zu können!

Ein Darmverschluss, auch Ileus genannt, bezeichnet eine Behinderung der Darmpassage. An dieser Stelle kann das Futter nicht weiter durch den Darm befördert werden. Die Nahrung staut sich und eine lebensbedrohliche Situation entsteht. Dabei unterscheidet man zwischen einem unvollständigen Darmverschluss, bei dem Teile der Nahrung das Hindernis im Darm noch passieren und einem vollständigen Darmverschluss, wo kein Futter mehr befördert werden kann.

Ursachen von einem Darmverschluss beim Hund

Ein Darmverschluss kann viele Ursachen haben wie beispielsweise:

  • Mechanische Behinderungen: Der Hund kann versehentlich Fremdkörper schlucken wie z.B. Spielzeug, Haarballen, Holz, Obstkerne, Steine, Knochen o.ä.
  • Parasitenbefall
  • Verstopfung
  • Darmdrehungen
  • Einstülpung des Darms, auch Darminvagination genannt: Entsteht vor allem bei jungen Hunden nach einer Durchfallerkrankung
  • Darmlähmung
  • Tumoren

Es gibt viele Krankheitsanzeichen, die auf einen Darmverschluss hindeuten können:

  • Bauchschmerzen
  • Futterverweigerung
  • Fieber
  • Erbrechen und
  • fehlender Kotabsatz

Bei einem unvollständigen Darmverschluss können die Anzeichen anfangs unauffälliger sein. Manchmal sind sogar Durchfall, Abmagerung und Schwäche die einzigen Symptome, die sich über mehrere Tage bis Wochen hinziehen. In Ausnahmefällen können sogar Schockanzeichen auftreten und die Tiere werden ohne Behandlung innerhalb weniger Stunden sterben.

Die beschriebenen Anzeichen müssen jedoch nicht unbedingt wie beschrieben auftreten. Abhängig vom Instinkt, kann dein Vierbeiner sein Gebrechen auch erst sehr spät zeigen. Bei Erkennen einiger beschriebener Anzeichen, solltest du aber so rasch wie möglich einen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann womöglich nicht sofort eine Diagnose stellen und muss erst weitere Untersuchungen durchführen – trotzdem hast du am Ende Gewissheit!

Behandlung

Bei einem Darmverschluss handelt es sich meist um einen Notfall, der schnellstmöglich operiert werden muss. Dabei werden beispielsweise Fremdkörper o.ä. entfernt. Ist ein Darmabschnitt bereits nachhaltig geschädigt, muss er leider entfernt werden. Anschließend können jedoch die gesunden Darmabschnitte wieder zusammengenäht werden. Im Anschluss an die Operation wird der Hund einige Tage in der Tierklinik verbringen müssen, damit er dort mit Infusionen, Schmerzmittel und Antibiotika versorgt werden kann.

Tipps nach Darmverschluss beim Hund

Nach der Operation ist es notwendig, dass der Hund bis zum vollständigen Abheilen der Wunde (also bis die Fäden gezogen werden) einen Halskragen trägt. Damit wird das Lecken und Kratzen verhindert. Da die Maulhöhle sehr stark von Bakterien besiedelt ist, kann durch das Lecken an der Naht das Zusammenwachsen des Gewebes verhindert werden. Dadurch verzögert sich natürlich auch der Heilungsprozess und es kann sogar zu einer Nachoperation führen. Vor allem dann, wenn die Wunde abheilt und zu jucken beginnt, ist der Drang zu kratzen sehr stark.

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Tierarztpraxis Nidderau Dr. Rogalla & Dr. Rummel

Ileus – Darmverschluss beim Hund

Definition

Ist die Darmpassage behindert – egal ob die Ursache mechanisch oder funktionell ist – spricht man von einem Ileus .

Der Ileus kann akut oder chronisch sein, komplett oder partiell, einfach oder kompliziert.

Der Darmverschluß kann je nach Ursache harmlos verlaufen, machmal ist eine spontane Lösung der Blockierung möglich, oder er kann zu schweren Komplikationen führen, die sogar tödlich enden können.

Ätiologisch unterscheiden wir grundsätzlich zwischen einem funktionellen oder einem mechanischen Ileus.

Funktioneller Ileus

Ein funktioneller Ileus (Darmlähmung) kann aufgrund sehr vieler Störungen auftreten, sie reichen von einer harmlosen Darmentzündung über starke Bauchschmerzen unterschiedlichster Ursache (Trauma, Blutung, Organschädigung, (Peritonitis)) bis hin zu metabolischen Störungen aufgrund von Elektrolytverlust oder Azidose. Aber die Darmlähme kann auch entstehen als Folge einer Blockade durch einen Fremdkörper im Darm oder einer Strangulation von Darmanteilen.

Mechanischer oder Obstruktionsileus

Eine Darmobstruktion kann ausgelöst werden durch Fremdkörper

(Bälle, Gummitiere, Lametta, Bindfäden, Steine..) Neoplasien, Strikturen, Verklebungen, Strangulation, Darmverschlingung

(Volvolus) oder Invagination.

In unserem akuten Fall hatten wir es mit einem Strangulationsilieus

Unter Strangulationsileus versteht man eine Ileusform, bei der die blutversorgenden Darmgefäße (Mesenterialgefäße) abgeschnürt werden. Eine STI ist zwar selten, aber wenn sie auftritt ist sehr schnelles Handeln erforderlich, da sie innerhalb weniger Stunden tödlich verläuft.

Zunächst kommt es durch die Abschnürung des Darms zur Stauung der Blutgefäße und zu einer Mangeldurchblutung des betroffenen Darmabschnittes.

Es kommt zunächst zu einem Darmwandödem und dann zur Ischämie und Hypoxie. Darmwand und Blutgefäße werden durchlässiger, nach 3 – 4 Stunden treten Plasma, Erythrozyten und Leukozyten ins Darmlumen, im betroffenen Darmabschnitt sammelt sich blutiger Inhalt.

Nach 6 – 8 Stunden wird die Darmschleimhaut nekrotisch, d.h., sie stirbt ab. Nun gelangen das blutige Sekret und die Darmbakterien in die Bauchhöhle. Gleichzeitig – und das ist das Gefährliche – vermehren sich die Darmbakterien schlagartig und produzieren Exo – und Endotoxine.

Diese Toxine (=Giftstoffe) werden nun resorbiert und gelangen über die Blutbahn in den gesamten Körper.

Es kommt zu einem septo-toxischem Schock (Blutvergiftung), zunächst mit einem erhöhtem Blutdruck und erhöhter Herzfrequenz, dann jedoch fällt der Blutdruck plötzlich ab und es kommt zum Kreislaufversagen, Folgen davon sind multiples Organversagen, Verbrauchskoagulopathie, systemisches Entzündungssyndrom, was alles innerhalb von 5 bis maximal 35 Stunden unweigerlich zum Tod führt.

Außer beim Volvolus, der Darmverschlingung, die immer hochakut verläuft, beobachten wir bei der Invagination am Patienten oft nur einen sich langsam verschlechternden Allgemeinzustand.

Er zeigt Bauchschmerzen – mehr oder minder stark, nimmt dann die typische Gebetshaltung ein, speichelt, erbricht immer wieder, wird schwächer, läßt sich ungern am Bauch anfassen – ein Zeichen von Schmerz. Es gibt immer wieder Perioden der Besserung, doch der Patient erbricht immer wieder und zeigt immer wieder Durchfall. Außerdem verliert er langsam an Gewicht.

So ein Invaginationsgeschehen kann sich bis zu 3 Wochen hinziehen und endet dann plötzlich in einer gefährlichen hochakuten Phase mit paralytischem Ileus und/oder Schock.

Deswegen ist bei einem Verdacht auf Ileus unverzügliches Handeln angesagt.

Röntgenbilder und Ultraschall können bei der Diagnosefindung hilfreich sein, doch in der Regel besteht keine Zeit

für eine ausführliche Diagnostik.

Besteht ein Verdacht auf Ileus, so muß sich mithilfe der Laparotomie

(Eröffnung des Bauches um eine Sichtkontrolle zu ermöglichen) Klarheit verschafft werden.

Bestätigt sich der Verdacht, wird gleich lebensrettend operiert.

Zuwarten oder Unterlassen der Laparotomie könnte als Kunstfehler betrachtet werden.

Es ist bei Verdacht auf Ileus immer besser einen Patienten einmal zuviel laparotomiert zu haben als einmal zu wenig, denn dann ist er unweigerlich tot.

Darminvagination

Frische Darminvagination (hier Doppelinvagination)

Bei einer Darminvagination stülpt sich der Darm in einen benachbarten Darmabschnitt, wie auf unserem Foto ersichtlich, und es kommt zur Abschnürung oder Teilabschnürung der versorgenden Gefäße.

Sie kommt meist bei jungen Hunden im Alter von 4 – 12 Monaten vor. Der Grund ist eine vermehrte Darmperistaltik (z. B., bei Durchfall), dabei schiebt sich der vordere Teil des Darms in ein hinteres Darmstück, manchmal lösen sich diese Übereinanderstülpungen wieder spontan, kommt es aber zu Verklebungen, so ist kann sich die Invagination nicht mehr lösen und es muss operiert werden.

Artikel über

Tierärztliche Gemeinschaftspraxis Arkadenhof

Dr. Rogalla & Dr. Rummel

Am Steinweg 18 - 20

61130 Nidderau (Heldenbergen)

Tel. 06187 - 27 300

Fax 06187 - 27 301

8.00 - 13.00 Uh und 15.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch nachmittags geschlossen

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Aktuelle Neuigkeiten aus der Praxis

Februar 2018

Wau, da bin ich wieder und freue mich darüber, das.

Hund mit Darmverschluss behandeln: Symptome erkennen

Ein Darmverschluss ist eine ernst zu nehmende Erkrankung beim Hund. Ist der Darmschlauch verstopft oder verengt, passiert die Nahrung nicht mehr ungehindert den Verdauungstrakt, was schlimmstenfalls zum Tod führen kann. Wie Sie die Symptome rechtzeitig erkennen und richtig handeln, lesen Sie hier.

Vor allem junge Hunde, die immer wieder Gegenstände verschlucken, sind gefährdet, einen Darmverschluss zu erleiden. Kleines Spielzeug kann die Darmschlingen verstopfen und zu der tödlichen Erkrankung führen. Bemerken Sie entsprechende Symptome bei Ihrem Hund, suchen Sie sofort den Tierarzt auf.

Darmverschluss: Symptome

Medizinisch werden zwei Formen der Erkrankung unterschieden: der unvollständige und der vollständige Darmverschluss. Bei Ersterem sind die Symptome deutlich milder und schwerer zu deuten. Der Hund hat nur noch selten oder gar nicht mehr Appetit und leidet immer wieder unter Erbrechen und Durchfall. Auch das allgemeine Wohlbefinden scheint angeschlagen: der Hund wirkt lethargisch, nimmt ab und verliert an Ausdauer.

Bei einem vollständigen Darmverschluss sind die Symptome stärker. Oftmals können die Tiere gar nicht aufhören, sich zu erbrechen, lassen sich nicht mehr am Bauch berühren und leiden unter Fieber oder Untertemperatur und Herzrasen. Fassen Sie den Bauch Ihres Schützlings an, fühlt er sich fest an und sehen die Mundschleimhäute hochrot aus, suchen Sie sofort einen Notarzt auf.

Eine schnelle Behandlung ist lebenswichtig

Sowohl beim vollständigen als auch beim unvollständigen Darmverschluss ist schnelles Handeln gefragt. Anderenfalls können weite Teile des Darmes absterben oder einreißen – beides lebensbedrohliche Situationen. Kommen Sie beim Tierarzt an, wird er eine Röntgenuntersuchung durchführen und bei positivem Befund eine sofortige Operation in die Wege leiten. Der Darmverschluss wird behoben, nachhaltig beschädigte Darmteile werden entfernt und die gesunden Partien miteinander verbunden.

Nach der Operation steht vor allem eines auf der Tagesordnung: Ruhe. Damit die Wunden gut verheilen, wird der Hund für einige Tage in der Klinik beobachtet und schließlich mit einer Halskrause nach Hause geschickt – damit er die Wunden nicht anleckt oder aufkratzt. Handeln Sie schnell und verläuft die Operation erfolgreich, wird Ihr Vierbeiner sicher bald wieder auf die Pfoten kommen.

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Darmverschluss beim Hund

Geschrieben von Veteri am 4. Januar 2012 in Hundekrankheiten

Ein Darmverschluss beim Hund kann lebensbedrohlich werden! Die Ursachen sind vielfältig.

Oft entsteht ein Darmverschluss durch verschluckte Fremdkörper, durch Darmverdrehung bei starkem Durchfall oder in Folge einer Darmlähmung bei Bauchspeicheldrüsen- oder Bauchfellentzündung. Der Hund zeigt starke Unruhe, zittert, speichelt und erbricht sich stark. Ein Kotabsatz ist nicht mehr möglich. Denn der Nahrungsbrei kann den Darmschlauch nicht mehr passieren.

  • Bauchbeschwerden/Schmerzen
  • Würgen und starkes Erbrechen
  • Zittern
  • kein Kotabsatz möglich
  • kalte Gliedmaßen

Treten solche Komplikationen auf, muss sofort operiert werden. Die anschließende Therapie ist aufwendig: Der Hund erhält Infusionen und muss künstlich ernährt werden.

Veteri-Tipp

Ein vollständiger Darmverschluss ist ein Notfall, der unbehandelt innerhalb weniger Stunden zum Tod des Hundes führen kann. Daher bei Symptomen sofort zum Tierarzt

In unseren Social Media Kanälen erfährst du immer die aktuellsten Informationen.

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NOTFALL-CHECKLISTE : Darmverschluss

Der Hundehalter kann beim Verdacht auf einen Darmverschluss dem Tierarzt nur durch Beobachtung seines Hundes oft wertvolle Hinweise geben. Hat der Hund einen Fremdkörper verschluckt? Wird ein Spielzeug vermisst? Wann hatte der Hund das letzte Mal Stuhlgang? Wann hat er sich übergeben?

Ein Darmverschluss ist ein Wettlauf mit dem Tod. Wenn ihr Hund einen Fremdkörper verschluckt hat oder an Knochenkot leidet, wenn er bereits einen aufgeblähten Bauch zeigt und dabei unruhig hin und her läuft, wenn ihm kein Platz recht ist - wenn er häufig zwischen Liegen, Stehen und Umhergehen wechselt oder gar schon einen gekrümmten Rücken zeigt - kann der dramatische Notfall bereits eingetreten sein. Warten Sie nicht weiter ab, ob sich das Ganze noch bessert. Wenn es ein Darmverschluss ist, läuft dem Hund die Zeit davon. Es droht ein Absterben und Zerreißen des betroffenen Darmbereichs mit akuter Lebensgefahr. Ihr Hund vertraut Ihnen - handeln Sie bevor es zu spät ist!

A. AUSGANGSLAGE

Die nachfolgenden Anzeichen eines Darmverschlusses können je nach Einzelfall sehr verschieden stark ausgeprägt sein:

  • der Hund kann keinen Kot mehr absetzen, es kommt zu Kotverhaltungen bis zum kompletten Kotstau
  • der Hund erbricht sich, auch bereits nach der Wasseraufnahme
  • der Hund verweigert die weitere Futter-Aufnahme
  • der Allgemeinzustand des Hundes verschlechtert sich ständig immer weiter
  • der Hund zeigt eine typische Schmerzhaltung, die sogenannte Gebetsstellung: die Vorderbeine und der Vorderkörper liegen dabei flach auf dem Boden, die Hinterbeine stehen und der Hinterkörper ist oben (ähnlich wie die Gebetsstellung im Islam)
  • der Bauch fühlt sich beim Abtasten verhärtet an
  • möglicherweise starke Schmerzreaktionen beim Abtasten (erst einmal ganz extrem behutsam den Bauch streicheln, wenn keine Schmerzreaktion erfolgt ganz leicht abtasten, wenn dann keine Schmerzreaktion erfolgt normal abtasten. Dabei immer mit dem Hund sprechen!)
  • möglicherweise hat der Hund einen Fremdkörper verschluckt, Details siehe auch Fremdkörper

Ein Darmverschluss muss sich nicht sofort (!) am ausbleibenden Stuhlgang zeigen. Wenn der Darmverschluss hoch im Dünndarm im Bereich nach dem Magenausgang liegt, kann der Nahrungsbrei nicht mehr aus aus dem Magen in den Darm weiter geleitet werden. Der Hund wird sich dann zunächst erbrechen müssen, bevor ein Kotstau erkennbar wird. Selbst nach der Wasseraufnahme wird er sich dann schon übergeben - und gleichzeitig bei dieser Ausgangslage noch solange noch Darminhalt da ist, eine Zeit lang Stuhlgang haben können. Bis der weiter oben blockierte Darm schließlich leer ist. Wenn bekannt ist, dass der Hund einen Fremdkörper verschluckt hat und sich danach selbst nach der 'einfachen' Wasseraufnahme bereits übergeben muss, ist das ein sehr ernstes Anzeichen für einen möglichen Darmverschluss.

Tödliche Kastanien - oder warum der Hund nicht mit allem spielen darf, was in seinen Mund passt. Ein Negativbeispiel: Kastanien scheinen für den Hund ein tolles Spielzeug zu sein. Sie kullern lustig herum, der Hund kann sie mit den Pfoten tapsig herumschubsen und ihnen dann hinterherjagen. Und wenn er beim Fangspiel mal eine verschluckt? Nicht so schlimm - denken wir - und irren uns gewaltig. Bestenfalls bleiben die größeren Kastanien in seinem Magen hängen und der Hund erbricht sie irgendwann wieder. Kastanien sind für den Hund unverdaubar. Schlimmstenfalls sind sie aber gerade so groß, dass sie den Magen in den Dünndarm gerade noch passieren können und aber schon wieder so groß, dass sie im Dünndarm angekommen diesen als Fremdkörper gleich blockieren. Leider ist dies beim Hund anatomisch so möglich. Der Darmdurchgang ist damit gestört, der Nahrungsbrei kann nicht mehr ordnungsgemäß weiter geführt werden und verfault. Eine Katastrophe bahnt sich an.

B. HINTERGRUND-INFO's ZUM DARMVERSCHLUSS

B.1 Hintergrund-Infos: Was ist ein Darmverschluss?

  • ein Darmverschluss ist eine Störung der Darmfunktion, bei der die Durchgängigkeit des Darmes ganz oder teilweise blockiert ist
  • dadurch gerät der durchfließende Nährstoffbrei ins Stocken
  • der Darminhalt beginnt zu vergären und zu verfaulen
  • dabei werden extrem schädliche Prozesse im Körper in Gang gesetzt
  • der Hund leidet schwerste Schmerzen

B.2 Hintergrund-Infos: Arten des Darmverschlusses

  • tiermedizinisch wird grundsätzlich in zwei Arten von Darmverschluss unterschieden: dem mechanischen und dem funktionellen Darmverschluss
  • beim mechanischen Darmverschluss ist der Darm gequetscht, verschlungen oder es 'sitzt' etwas im Darm, das den Durchgang innerlich verstopft - zum Beispiel ein verschluckter, unverdaulicher Fremdkörper wie Plastikspielzeug
  • beim funktionellen Darmverschluss werden durch Entzündungen, Gifte, Durchblutungsstörungen, nervliche Störungen, u.a. die Funktionen des Darmes außer Kraft gesetzt
  • ein Darmverschluss kann dabei als vollständige Blockade oder auch 'nur' Teilblockade auftreten, also noch teilweise durchlässig sein
  • der tiermedizinischen Fachbegriff für den mechanischen Darmverschluss ist Obstruktionsileus

B.3 Hintergrund-Infos: Verstopfung (Obstipation) oder Darmverschluss (Ileus)

  • eine starke Verstopfung durch verhärteten Kot (Knochenkot) im Darm kann sich wie ein unauflöslicher Darmverschluss durch einen Fremdkörper äußern
  • diese Form von Darmverschluss wird auch als mechanischer Ileus bezeichnet
  • die Folge ist u.a. eine [[Darmkolik]]

B.4 Hintergrund-Infos: Fremdkörper als Ursache für einen Darmverschluss

  • anatomische Gegebenheiten des Hundes am Übergang vom Magen zum Dünndarm wirken sich sehr ungünstig aus
  • verschluckte Fremdkörper passen zwar durch den Magenausgang und verlassen den Magen, bleiben dann aber im engeren Dünndarm stecken
  • dazu kommt noch, dass manche Fremdkörper im Röntgenbild und Ultraschall schlecht bis gar nicht zu entdecken sind (z.B. Spielzeug aus Gummi, Weichplastik)
  • wenn der Fremdkörper den Darm nur teilweise blockiert, sind auch bildgebende Verfahren, z.B. Aufnahmen mit Röntgenkontrastmittel nicht sehr aufschlussreich

C. SYMPTOME DES DARMVERSCHLUSSES BEIM HUND

C.1 allgemeine Symptome

  • anhaltendes Erbrechen
  • Schmerzen beim Berühren des Bauches
  • eine verspannte, harte Bauchdecke
  • allgemeine Schwäche des Hundes
  • schlechter Allgemeinzustand
  • hochrote Schleimhäute (z. B. Maulschleimhaut), siehe -> Vitalwerte
  • Fieber oder Untertemperatur, siehe -> Fieber
  • Herzrasen, Details siehe -> Puls messen
  • schnelle, flache Atmung , siehe -> Atmung prüfen

C.2 Symptome aus dem Verhaltensbereich

  • erkennbare Verhaltensänderungen, zum Beispiel durch verstärktes Grasfressen
  • Verweigerung jeglicher Nahrungsaufnahme
  • Wasser wird u.U. zwar aufgenommen, aber auch wieder erbrochen
  • der Hund bemüht sich erfolglos um Kotabsatz, er tut zwar so, es kommt aber nichts (genau beobachten!)
  • möglicherweise wird statt dem Kot nur Blut oder blutiger Schleim abgesondert

C.3 Hinweise durch die Abfolge der Symptome im zeitlichen Verlauf

  • das Erbrechen erfolgt unter bestimmten Umständen bereits vor den ersten Problemen mit dem Kot absetzen
  • damit ist auch das Erbrechen ein möglicher Hinweis auf einen Darmverschluss - dies scheint im ersten Moment unlogisch - ist es aber nicht!
  • Erbrechen ist dann ein Symptom, wenn der Darmverschluss sehr nahe am Magenausgang erfolgt
  • der Darm arbeitet dann zunächst noch weiter, die aufgenommene Nahrung kann den Magen aber nicht mehr verlassen
  • wenn der Hund hat Durst hat, erbricht er sogar das aufgenommene Wasser wieder

C.4 Schmerzsymptomatik

  • der Darmverschluss ist mit ganz erheblichen Schmerzen verbunden
  • dies führt schmerzbedingt zur sogenannten [[Gebetsstellung]] : der Hund liegt vorne und steht gleichzeitig auf den Hinterpfoten, der Hinterkörper ist dabei hoch

SOFORTMASSNAHMEN: Was tun, wenn man bei seinem Hund einen Darmverschluss vermutet?

  • bei einem Darmverschluss kann ihrem Hund nur der Tierarzt helfen
  • wenn Sie starke Hinweise auf einen Darmverschluss haben, wenn ihr Hund zum Beispiel ein Spielzeug verschluckt hat und dazu Symptome (siehe oben) zeigt, gehen Sie von einem medizinischen Notfall aus
  • bringen Sie ihren Hund sofort zu einem Tierarzt, Tierarztpraxis oder einer Tierklinik mit 24-Stunden-Verfügbarkeit
  • Details zum Transport finden Sie hier unter Transport zum Tierarzt
  • Die Situation wird jetzt nicht mehr von alleine besser!
  • Im Gegenteil: die Situation kann sich kurzfristig ganz rapide verschlechtern!

D. URSACHEN FÜR EINEN DARMVERSCHLUSS

  • verschluckte Fremdkörper ( Tennisball, Spielzeug, Verpackungsmaterial, Steine, Kastanien, Nüsse, Pfirsichkern, Maiskolben, Haarballen, etc., siehe -> Fremdkörper )
  • hochgradiger Befall von [[Endoparasiten]] wie [[Würmer]], insbesondere bei Welpen kann durch starken Wurmbefall der Transport des Nahrungsbreis durch den Darm behindert werden
  • physiologische Besonderheiten, Verwachsungen, Vernarbungen im Darmbereich
  • nervliche Störungen bei der vegetativen Steuerung des Darms (Eigenbewegungen, Peristaltik des Darms zum Weitertransport des Nahrungsbreis)
  • Drehung oder Verschlingen von Darmteilen (Volvulus), die Folge einer [[Darmverschlingung]]: mangelnde Blutversorgung, Absterben von Darmteilen
  • Einstülpung, Überstülpung eines Darmabschnitts, Invagination (wenn sich Darmteile ineinanderschieben und sich überstülpen, Folge: mangelnde Blutversorgung, Absterben von Darmteilen)
  • ein Darmtumor (Krebsgeschwulst) blockiert zunehmend den Darm bis zum Verschluss
  • ein lähmender Darmverschluss (paralytischer Ileus), Nerven- und Durchblutungsstörungen, Lähmung der Darmmuskulatur aufgrund entzündlicher Krankheiten (z.B. Bauchspeicheldrüsenentzündung)

D.1 Weitere mögliche Ursachen

  • Knochenfütterung kann zu betonhartem Knochenkot führen (der Kot wird hart, gräulich, steinhart), Details siehe Knochenkot
  • verschluckte, größere Stücke Büffelhaut quellen im Magen stark auf bis hin zum Darmverschluss
  • auch das kommt vor: beim Spiel verschluckte Kastanien blockieren den Darm

D.2 Hintergrund-Infos: Komplikationen und Folgen eine Darmverschlusses

  • mangelnde Durchblutung führt zum Absterben von Darmteilen
  • Giftstoffe aus dem Darm wandern ins Blut, es kann zum septischen Schock kommen ([[Blutvergiftung]])
  • im Extremfall kommt es zum akut lebensbedrohlichen Aufreißen des Darms (Darmdurchbruch)
  • durch das Zerreißen des Darms können Fäkalien und Bakterien aus dem Darm in den Bauchraum gelangen mit der Folge schwerster Entzündungen
  • die Folge ist eine [[Bauchfellentzündung]] (Peritonitis), das Bauchfell (Peritoneum) ist der medizinische Fachbegriff für die innere (!) Haut des Bauchraums

E. DIAGNOSTIK DES DARMVERSCHLUSSES

E.1 Anamnese: Einzelheiten zur Krankengeschichte - oder was der Tierarzt wissen muss

  • um mögliche Ursachen der Symptome einzugrenzen, muss der Tierarzt die Krankheitsgeschichte des Hundes kennen
  • gerade auch wenn es um verschluckte Fremdkörper geht, kann der Hundehalter oft die entscheidenden Hinweise geben
  • der Tierarzt erkundigt sich dabei besonders nach dem zeitlichen Auftreten und dem Verlauf der einzelnen Symptome (siehe oben, Punkt C. Symptome)
  • gibt es Anzeichen für starke Schmerzen (Jaulen, macht der Hund einen [[Katzenbuckel]] oder zeigt die sogenannte [[Gebetsstellung]], etc.)
  • wann hat der Hund das letzte Mal erfolgreich Kot abgesetzt
  • wie war der Kot beim letzten erfolgreichen Absetzen beschaffen
  • falls sich der Hund erbrochen hat, wie sah das Erbrochene aus
  • gibt es Hinweise darauf, dass der Hund einen Fremdkörper verschluckt haben könnte (Details siehe auch -> Fremdkörper)
  • falls es einen Fremdkörperverdacht gibt, um was für einen Fremdkörper könnte es sich handeln, wird etwas vermisst
  • hatte der Hund schon einmal einen Darmverschluss

Wenn der Darmverschluss sehr hoch im Darm sitzt, z.B. oben am Eingangsbereich des Dünndarms, kann es sein, dass der Hund trotz der gegebenen Blockade noch einige Zeit 'normal' Kot absetzen kann. Dies kann zu einer Fehlinterpretation führen, weil der Hund ja noch kotet. Das wesentliche Symptom ist hier, dass sich der Hund erbricht, nach ggf. dem Fressen und sogar nach der Wasseraufnahme. Letzteres Anzeichen, wenn der Hund nach dem Trinken das Wasser wieder erbricht, ist ein echtes Alarmzeichen.

E.2 Untersuchung des Hundes durch den Tierarzt

  • Abtasten auf einen verhärteten Bauch bzw. Magen (Kotansammlungen, Fremdkörper)
  • Abtasten des Enddarms
  • vorsichtiges Abtasten des Bauches auf schmerzhafte Stellen
  • nach rektaler Austastung des Enddarms oft blutiger Schleim am Untersuchungshandschuh
  • Ermittlung der Vitalwerte
  • glasiger und zäher Schleim am Thermometer nach rektalem Temperatur messen
  • bei [[Roentgenaufnahmen]] ist zu beachten: verschluckte Fremdkörper aus Gummi, Plastik oder Stoff sind im Röntgenbild nicht oder nur schwer zu erkennen
  • eine [[Kontrastmittelaufnahme]], kann aufzeigen, dass große Stuhlmengen im Darm sind, vorab erfolgt dazu die orale Gabe von Kontrastmittel
  • Ermittlung der Blutwerte ([[Blutbild]], [[großes Blutbild]] (Labor))
  • [[Ultraschalluntersuchung]] des Bauchraums
  • Endoskopie zur inneren Inspektion des gesamten Verdauungsbereiches
  • diagnostische Bauchoperation (Laparotomie, Probelaparotomie)
  • wenn schwere, lebensbedrohliche Symptome vorliegen, die Ursache aber immer noch nicht klar ist, kann eine kurzfristig angesetzte diagnostische Bauchöffnung mit ggf. sofortigem operativem Eingriff lebensrettend für den Hund sein!
  • der Tierarzt kann dann sofort mit der Diagnose Gegenmaßnahmen direkt im Bauchraum einleiten, z.B. bei eine[[Bauchfellentzündung]]

Wenn starke Symptome und Hinweise auf einen Darmverschluss vorliegen, wird der Tierarzt aufgrund der extrem bedrohlichen Gefahr eine sofortige [[diagnostische Bauchöffnung]] in Betracht ziehen. Durch diese Laparotomie (Probelaparotomie), also die Öffnung des Bauchraums, erhält der Tierarzt eine Sichtkontrolle auf den Darm und kann im Bedarfsfall sofort am Darm operativ eingreifen.

F. THERAPIE DES DARMVERSCHLUSSES (ILEUS)

F.1 medikamentöse Therapie

  • Injektion krampflösender Mittel
  • Injektion von Abführmittel
  • prophylaktische Spritze gegen Darmentzündungen

F.2 operative Therapie des Darmverschlusses

  • Notoperation: Öffnen des Bauchraums, Öffnen des Darms, Entfernen der Verschlussursache (z.B. Fremdkörper)
  • Endoskopie (unter Narkose), im Einzelfall auch zur Entfernung von Fremdkörper

F.3 weitere therapeutische Maßnahmen

  • Absaugung von Magen- und Darminhalt vor der blockierten Stelle
  • je nachdem wo die Blockade sitzt, wird mit einer Darmzange und Spülungen versucht, die Blockade zu lösen
  • bei Knochenkot : oral Paraffin, Einlauf, Klistierflüssigkeit
  • der Einsatz eines Klistier erfolgt dann, wenn sich der Darmverschluss im Enddarm befindet

G. PRÄVENTION EINES DARMVERSCHLUSSES

  • die Prävention eines Darmverschlusses ist nur bei wenigen Ursachen (s.o. URSACHEN PUNKT D.) möglich
  • eine ausgewogene Ernährung hilft bei der Vermeidung der Bildung von Knochenkot
  • keine Fangspiele mit Gegenständen die der Hund verschlucken kann und die zum Darmverschluss führen können, näheres zur Prävention auch unter Fremdkörper
  • den Hund nicht mit Kastanien, Eicheln, Nüssen (z.B. Walnüsse, Haselnüsse) oder Steinen spielen lassen. Wenn sie der Hund bei Fangspielen verschluckt, sind sie unverdaubar und werden leicht gefährlich, wenn sie den Darmdurchgang verstopfen
  • grundsätzlich kein zerkaubares Hundespielzeug herumliegen lassen, wenn der Hund das Spielzeug zerkaut und im Ganzen oder auch nur in Teilen verschluckt, kann es leicht zum Darmverschluss kommen
  • nach der Kastration einer Hündin ist das Risiko eines Darmverschlusses erhöht, deshalb muss der erfolgreiche Kotabsatz nach der Kastration besonders überwacht werden

H. HAUSMITTEL

  • Achtung! Es gibt keine Hausmittel bei einem Darmverschluss! Der Hund muss immer sofort zum Tierarzt!
  • Nur bei Knochenkot kann man durch Gabe von einigen Esslöffeln Öl versuchen den Knochenkot aufzuweichen. Im Zweifel aber immer sofort zum Tierarzt!
  • unmittelbar nach einer Fremdkörperaufnahme kann mit Sauerkraut versucht werden, den Fremdkörper zu umhüllen. Ansonsten sofort zum Tierarzt!

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darmverschluss

  1. Umfangsvermehrung, akut oder chronisch. Entzündlich durch Ödembildung.
  2. Durch Gewebeneubildung entsteht Überschusswachstum.

Der Tumor ist eine örtliche Gewebezunahme, die durch Flüssigkeitsstau im Gewebe zu Ödemen (Wasseransammlungen) führen kann.

Entzündliche Vorgänge, wie Schwellungen und Abszesse, werden auch als Tumor bezeichnet.

Am häufigsten wird jedoch dieser Terminus für Gewächse, wie z. B. Neoplasien (Neubildungen) vom Typ Granulom (wucherndes, gutartiges Heilgewebe) und Karzinome (bösartige Geschwulste) verwendet.

Auch Blastome, die Schwellungen im Gewebe darstellen und durch das Einnisten von Parasiten verursacht werden, fallen unter den Begriff Tumor.

"><a href="/component/finder/search?q=Tumor&f=1&Itemid=0">Tumor</a>"> | Anzeichen | Therapie Behandlung von Krankheiten durch anerkannte Heilverfahren.

Die Therapie wird durch den Therapeuten angewandt, zur Linderung von bei dem Tier diagnostizierten Krankheitsprozessen.

Der Tierarzt verschreibt oder injiziert ein Antibiotikum zur Behandlung, z. B. der bakteriellen Blasenentzündung, nach Überprüfung des Resistenzverhaltens der verursachenden Bakterien.

Der Heilpraktiker verabreicht homöopathische Medikamente nach der Hahnemannschen Lehre.

Der Physiotherapeut führt eine Massagebehandlung, z. B. zur Lockerung der Rückenmuskulatur bei einem Dackel nach einer Bandscheibenoperation durch.

"><a href="/component/finder/search?q=Therapie&f=1&Itemid=0">Therapie</a>">

Allgemeines

Ein Darmverschluss liegt dann vor, wenn die Passage des Futterbreis durch den Darm eingeschränkt oder blockiert ist. Als auslösende Faktoren kommen > Fremdkörper, > Darmverdrehungen (Volvulus) oder > Darmeinstülpungen (Invaginationsileus) und > Darmtumore in Betracht. Aber auch Nerven- und Durchblutungsstörungen können einen paralytischen Ileus verursachen, bei dem es durch die > Lähmung des Darmes zu Passagestörungen kommt. Beim paralytischen Ileus ist die Sterberate die größte, da die von Bakterien

lat. commensalis = Tischgenosse

Hierbei handelt es sich um sogenannte „Mitesser“. Dies können Parasiten, Bakterien, Pilze und einige Viren sein. Von Kommensalismus spricht man immer, wenn diese „Mitesser“ den Wirt nicht schädigen. So stellt das Tier oder der Mensch das Lebensumfeld, zum Beispiel den Darm, für die Darmflora, und hier dann z. B. für Bactereudes, Enterokokken und , E. coli zur Verfügung, und diese unterstützen im Gegenzug den Wirt bei der Verdauung. Unter normalen Umständen sind diese Bakterien harmlos, können aber durch Mutationen pathogen werden (krank machen).

"><a href="/component/finder/search?q=Bakterien&f=1&Itemid=0">Bakterien</a>"> produzierten Giftstoffe zu schweren Organschädigungen führen. Durch Blutpfropfen können erhebliche Schäden durch Sauerstoffmangel an den Geweben des Organismus Lebewesen, das über ein Organsystem verfügt.

Der Organismus verfügt über einen aufwändigen Körperbau, in dem die Stoffwechselprozesse und Vitalfunktionen von spezialisierten Organverbänden ausgeführt werden. Der Organismus ist stark an seine Umgebung angepasst und kann meist auf geringfügige Veränderungen reagieren und sich adaptieren.

"><a href="/component/finder/search?q=Organismus&f=1&Itemid=0">Organismus</a>"> verursacht werden, die zum Tode führen können.

Fremdkörper

Der Darmverschluss (Ileus) der durch einen Fremdkörper verursacht wird, ist in der Paxis sicherlich der häufigste. Junge Tierwelpen fressen alle möglichen Gegenstände in sich hinein. Diese können den Darm erreichen und zur Verstopfung führen. Als Fremdkörper konnten wir Gummispielzeug und Teile von Spielzeug entfernen. Aber auch Murmeln, Steine, Knöpfe, Faxkabel, Haarballen, Wurstpellen und vieles mehr.

Bei der Röntgenaufnahme handelt es sich um den verursachenden Stein bei einem einjährigen Cocker, der mit dem Stein spielte. Als der Besitzer versuchte, dem Tier das Spielzeug wegzunehmen, verschluckte der Hund den relativ großen Stein. Da der Hund zunächst keinerlei Symptome gr: symptoma = Begleiterscheinung

Krankheitszeichen, Merkmale einer Krankheit.

Die Symptome einer Krankheit können wie folgt lauten:

  • blasse Schleimhäute
  • Fieber
  • vermehrter Durst
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit
  • Schwellung der Gliedmaßen
  • Atemnot

Die Symptome sind unspezifisch und können für eine ganze Reihen von Krankheitsbildern sprechen.

"><a href="/component/finder/search?q=Symptome&f=1&Itemid=0">Symptome</a>"> zeigte, hielt der Tierhalter es nicht für erforderlich, einen Tierarzt Berufsbezeichnung für den staatlich approbierten Veterinärmediziner, der für die Betreuung von Tieren und zum Schutz des Menschen vor Zoonosen zuständig ist.

Die Tierärzte sind Absolventen eines Hochschulstudiums der Veterinärmedizin, das in Deutschland über eine Regelstudienzeit von 60 Monaten läuft. Nach einem Berufspraktikum wird die staatliche Genehmigung zur Ausübung der Berufes durch Erteilung der Approbation beurkundet.

Das Wirken des Tierarztes wird durch die Berufsordnung festgelegt.

Tierärztin/Tierarzt sind berufen, Leiden und Krankheiten der Tiere zu verhüten, zu lindern und zu heilen. Dies soll zur Erhaltung und Entwicklung eines leistungsfähigen Tierbestandes beitragen. Das tierärztliche Wirken soll den Menschen vor Gefahren und Schädigungen durch Tierkrankheiten sowie vor Gefahren, die von Lebensmitteln und Erzeugnissen tierischer Herkunft ausgeghen, schützen und auf eine Steigerung der Güte von Lebensmitteln tierischer Herkunft hinwirken. Der tierärztliche Beruf ist kein Gewerbe, sondern ein freier Beruf, seiner Natur nach gewählt, dem Beschützen der Tiere verschrieben.

Die Ausführung des tierärztlichen Berufes kann in der kurativen Praxis erfolgen um entweder Kleintiere, z. B. Hunde, Katzen, Kaninchen oder in landwirtschaftlichen Betrieben Großtiere, z.B. Nutz- und Hobby-Tiere wie Rinder oder Pferde zu betreuen.

Als Amtstierarzt steht er der staatlichen Veterinärverwaltung vor, mit der Aufgabe: Lebensmittelüberwachung, Seuchenschutz, Tierschutz und gegebenenfalls Grenzschutz.

Weitere Tätigkeitsgebiete sind Forschung und Lehre.

"><a href="/component/finder/search?q=Tierarzt&f=1&Itemid=0">Tierarzt</a>"> aufzusuchen. Nach drei Tagen erbrach der Hund und war leicht apathisch gr.: pathos = Leiden, Leidenschaft

Ohne Leidenschaft: Fortwährende oder vorübergehende Teilnahmslosigkeit gegenüber äußeren Reizen.

"><a href="/component/finder/search?q=apathisch&f=1&Itemid=0">apathisch</a>"> . Beim Abtasten des Bauchraumes war der Stein leicht zu fühlen. Zur Diagnosesicherung wurde die Röntgenaufnahme angefertigt und die chirurgische Entfernung des Fremdkörpers eingeleitet. Erstaunlicherweise war der Stein schon recht weit vom Darm transportiert worden. Er hatte sich dann vor der Ileozäkalklappe (Übergang vom Dünndarm in den Dickdarm) verfangen. Es ist erstaunlich, was der Darm alles aushalten kann. Der Darmdurchmesser des Dünndarmes des Patienten ergab im Normalzustand einen Durchmesser von etwa 1 cm, die Breite des Steines betrug etwa 4,5 cm an der breitesten Stelle.

Darminvagination/Invaginationsileus

Bei der Darmeinstülpung oder Invagination kommt es zur Lähmung eines Darmabschnittes, wobei anschließend der gesunde Abschnitt über den erkrankten robbt. Dabei wird die Durchblutung des Darmsegmentes erheblich gestört. Schließlich erliegt sie, was den Gewebsuntergang ( Nekrose gr.: nekros = tot

Örtlicher Tot einzelner Zellen, Gewebeabschnitte, Organteile oder ganzer Organe.

  1. Einfache Nekrose: Aussehen und Konsistenz bleiben erhalten.
  2. Austrocknungs-Nekrose: Gewebe verhärtet und wird abgelöst.
  3. Koagulationsnekrose: Zelleiweiß zerfällt zur käsigen Masse.
  4. Kolliquationsnekrose: Nach Tot eines Fetus verflüssigen die Zellen.
  5. Gangränöse Nekrose: Brand, fressendes Gewebegeschwür.
"><a href="/component/finder/search?q=Nekrose&f=1&Itemid=0">Nekrose</a>"> ) nach sich zieht. Auf der Röntgenaufnahme ist eine Darminvagination durch ein Röntgenkontrastmittel sichtbar gemacht worden. Zur Orientierung bewegen Sie den Mauszeiger auf das Bild. Die Leber ist grün, der Magen blau, die Nieren gelb und der Bereich der Invagination ist rot umrandet. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass sich ein Fremdkörper im Magen befindet, aber da es sich um eine zweidimensionale Darstellung eines dreidimensionalen Objektes handelt, ist das falsch.

Darmverdrehungen (Volvulus) können auch zu einem Darmverschluss oder zur Abschnürung der Blutversorgung im Darm führen. Ein Volvulus ist verhätnismäßig selten, stellt jedoch einen sehr ernstzunehmenden Notfall dar, der schnell zum Tod des betroffenen Tieres führen kann. In einigen Fällen kann auch eine Darmschlinge in eine Bruchpforte fallen (am häufigsten Nabel- oder Leistenbruch). Durch den durch die peristaltischen Wellen des Darmes vorangetriebenen Futterbrei füllt sich der Darm im Bruchsack und schnürt sich selbst die Blutversorgung ab. Auch hier kommt es zum mechanischen Darmverschluss. Ist der Bruchsack hart und lässt sich nicht mehr zurückdrücken, handelt es sich um einen wichtigen medizinischen Notfall. Bitte suchen Sie nach telefonischer Anmeldung eine notdienstbereite Tierklinik Veterinärmedizinische Einrichtung zur Behandlung von stätionär untergebrachten Tieren. Oftmals mit einem Notdienst am Wochenende versehen.

"><a href="/component/finder/search?q=Tierklinik&f=1&Itemid=0">Tierklinik</a>"> auf!

Nervenlähmung/Paralytischer Ileus

Der paralytische Ileus ist eine Nervenlähmung, die beispielsweise durch bakterielle Giftstoffe oder Zellgifte, Thrombosen oder Embolien (Gefäßverschluss), Rückenmarks- oder Nervenschädigungen verursacht wird.

Auf der Röntgenaufnahme links ist der "normale" Darm deutlich als dünner Strich sichtbar. Das Röntgenkontrastmittel zeichnet den gelähmten Darmabschnitt als blasse, "dicke Wurst" mit etwa dem zehnfachen Durchmesser des "normalen" Darmes ab. Im gelähmten Darmabschnitt befindet sich angestaute Flüssigkeit, die nicht mehr transportiert wird. Das Kontrastmittel gelangt überwiegend durch Diffusion lat.: diffundere = verbreiten, ausbreiten

In der Medizin: das Durchtreten von Molekülen durch eine semipermeable (halbdurchlässige) Membran, z. B. während der Ausscheidungsprozesse in der Niere oder während einer Inhalationsnarkose die Gase in der Lunge des Patienten.

In der Physik: die selbsttätige Durchmischung von zwei miteinander in Kontakt stehenden Gasen oder Flüssigkeiten bis zum Erreichen des Gleichgewichts.

"><a href="/component/finder/search?q=Diffusion&f=1&Itemid=0">Diffusion</a>"> in diesen Bereich.

  1. Umfangsvermehrung, akut oder chronisch. Entzündlich durch Ödembildung.
  2. Durch Gewebeneubildung entsteht Überschusswachstum.

Der Tumor ist eine örtliche Gewebezunahme, die durch Flüssigkeitsstau im Gewebe zu Ödemen (Wasseransammlungen) führen kann.

Entzündliche Vorgänge, wie Schwellungen und Abszesse, werden auch als Tumor bezeichnet.

Am häufigsten wird jedoch dieser Terminus für Gewächse, wie z. B. Neoplasien (Neubildungen) vom Typ Granulom (wucherndes, gutartiges Heilgewebe) und Karzinome (bösartige Geschwulste) verwendet.

Auch Blastome, die Schwellungen im Gewebe darstellen und durch das Einnisten von Parasiten verursacht werden, fallen unter den Begriff Tumor.

"><a href="/component/finder/search?q=Tumore&f=1&Itemid=0">Tumore</a>"> treten statistisch gesehen häufiger bei älteren als bei jüngeren Tieren auf.

Die Tumore des Darmes können im Allgemeinen als bösartig angesehen werden. Sie erlauben bis zu einem sehr fortgeschittenen Stadium eine Darmpassage des Verdauungsbreies. In einigen Fällen entarten umliegende Gewebe Gewebe sind Zellverbände mit gemeinsamer Funktion, die den Körper eines Organismus aufbauen.

  • Epithelgewebe
  • Bindegewebe
  • Knorpelgewebe
  • Knochengewebe
  • Muskelgewebe
  • Nervengewebe
  • Blut
"><a href="/component/finder/search?q=Gewebe&f=1&Itemid=0">Gewebe</a>"> (rechtes Bild) und wachsen in den Darm ein. Dabei wird der Hohlraum im Darm verschlossen und es kommt zum Darmverschluss durch einen Tumor. Links ein aus der Darmwand entstandener Tumor.

  • Apathie gr.: pathos = Leiden, Leidenschaft

Ohne Leidenschaft: Fortwährende oder vorübergehende Teilnahmslosigkeit gegenüber äußeren Reizen.

"><a href="/component/finder/search?q=Apathie&f=1&Itemid=0">Apathie</a>"> und Unwohlsein

  • Erbrechen
  • Kolikschmerzen
  • Kotverhalten (fehlender Kotabsatz)
  • Aufgetriebener Leib
  • Kollernde Darmgeräusche
  • Zuletzt Erbrechen von stinkendem, kotartigem Material
  • Beachten Sie bitte, dass diese Anzeichen nicht unbedingt wie beschrieben auftreten müssen. Tiere zeigen durch ihren Instinkt erst sehr spät ihre Gebrechen. Bitte achten Sie auf Ihr Tier und gehen Sie frühzeitig zu Ihrem Tierarzt! Dieser kann unter Umständen nicht sofort die Diagnose (gr. diagnosis = Entscheidung)

    Erkennung und Benennung der Krankheit durch den Tierarzt/Arzt.

    Die Diagnose wird durch den Tierarzt nach der Erhebung der Krankengeschichte, Auswertung der Untersuchungsergebnisse, der klinischen und weiterführenden Untersuchungsgänge gestellt. Mit Hilfe der Diagnose wird der Tierarzt in die Lage versetzt, eine Therapie, die zur Heilung oder wenigstens zur Verbesserung des Zustandes eines Patienten führen sollte, zu bestimmen.

    "><a href="/component/finder/search?q=Diagnose&f=1&Itemid=0">Diagnose</a>"> stellen und muss erst eine Reihe weiterführender Untersuchungen durchführen, um zur Diagnose zu gelangen.

    Egal welcher Mechanismus für einen Darmverschluss verantwortlich ist, die Therapie der Wahl ist immer der chirurgische Eingriff. Dieser sollte möglichst frühzeitig erfolgen. Da in den meisten Fällen ein Teil des erkrankten Darmes entfernt werden muss, wird der erste Abschnitt der Nachbehandlung in der Tierklinik erfolgen müssen. Die Anfütterung muss unter tierärztlicher Aufsicht erfolgen, um Komplikationen frühzeitig erkennen und beheben zu können.

    Bitte gehen Sie rechtzeitig zum Tierarzt. Nur so kann das Leben Ihres Lieblings gerettet werden!

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    Weitere Tätigkeitsgebiete sind Forschung und Lehre.

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    Uupppsss,

    da ist eine falsche VerknГјpfung!

    Ich bin wieder mal am basteln an meiner Homepage um Ihnen viele interessante Themen zu bieten! Entschuldigen Sie bitte den Fehler!

    Die Käsemaus habe ich in einem Minipixelkurs selbst gebastelt.

    (Minipixeln = Bilder gestalten mit einzelnen Pixeln auf 120x120Pixel)

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    Darmverschluss

    Bei einem Darmverschluss (Ileus) ist der Transport des Nahrungsbreis durch den Verdauungstrakt im Darm unterbrochen. Das ist ein potentiell lebensbedrohlicher Zustand, der notfallmedizinisch versorgt werden muss.

    Hinter dem Begriff Darmverschluss verbergen sich letztlich ganz unterschiedliche Erkrankungen. Diese können den Bauchraum betreffen, aber auch außerhalb der Bauchhöhle ihren Ursprung haben, es können mechanische Ursachen vorliegen oder auch in einer funktionellen Störung. Allen gemeinsam ist, dass sie eine Störung der Darmpassage auslösen.

    Bei Neugeborenen wird ein Darmverschluss häufig durch angeborene Fehlbildungen verursacht, die operiert werden müssen. Bei Erwachsenen sind oft Verwachsungen nach Operationen, entzündliche Prozesse, Gallensteine oder hartnäckige, chronische Verstopfungen Auslöser für einen Darmverschluss.

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    Durch die Blockade des Darms können die Darmwände nicht mehr richtig mit Blut versorgt werden und Teile des Darms absterben. Zudem droht durch den Überdruck im Darm eine Perforation der Darmwand. Der Darminhalt kann sich in den Bauchraum ergießen und zu schweren Infektionen führen. Aus diesen Gründen sollte beim Verdacht auf einen Darmverschluss schnellstens ein Arzt aufgesucht werden.

    Symptome beim Darmverschluss

    Die Krankheitszeichen beim Darmverschluss sind eher unspezifisch und können auch bei anderen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts auftreten. Abhängig davon wo genau im Bauch genau der Darm verschlossen ist, kommen weitere, auch allgemeine Krankheitszeichen dazu.

    In der Regel zeigen sich bei allen Patienten mit einem Darmverschluss (Ileus) vier führende Krankheitszeichen (Leitsymptome). Das sind

    Je nach Lage und Ursache des Darmverschlusses treten diese Symptome in unterschiedlicher Reihenfolge und Ausprägung auf.

    Bei einem mechanischem Darmverschluss durch Verwachsungen oder Verschlingungen setzen in den meisten Fällen schlagartige Bauchschmerzen ein, anfangs erbricht der Patient, Stuhl- oder Windverhalt liegen zunächst noch nicht vor, aber die Blähungen nehmen im Verlauf zu.

    Ein Darmverschluss kann auch durch einen Fremdkörper oder eine Verdickung blockiert sein. Dieses mechanische Hindernis der Darmpassage kann auf unterschiedlicher Höhe, also im Dünn- oder Dickdarm liegen. Beim Dünndarm kann das Hindernis im oberen oder unteren Anteil liegen – dementsprechend werden der hohe und tiefsitzende Dünndarmverschluss unterschieden.

    Bei einem hoher Dünndarmverschluss im Bereich des Leerdarms klagen die Betroffenen nur geringfügig über Schmerzen, dafür müssen sie massiv und häufig erbrechen. Blähungen und Stuhlverhalt treten bei dieser Form nicht auf.

    Im Gegensatz dazu verursacht ein tief sitzender Dünndarmverschluss im Bereich des Krummdarms von Beginn an krampfartige, kolikartige Schmerzen. Der Patient krümmt sich zeitweilig, weiß nicht, wie er sitzen oder liegen soll und hat dazwischen kurze Phasen, in denen der Schmerz nachlässt.

    Diese Art der Schmerzen entsteht durch den Versuch des Darms durch krampfhaftes Zusammenziehen und Entspannen seiner Wandmuskulatur das Passagehindernis zu überwinden. Weil dies nicht gelingt, kommt es zum Erbrechen des Darminhaltes, die Stuhlausscheidung auf normalem Weg kommt zum Erliegen, und es entstehen durch die Gärungsvorgänge des nicht weitertransportierten Speisebreis die oft genannten Blähungen. Diese wiederum verstärken die Schmerzen durch Überdehnung der Darmwand.

    Liegt ein Verschluss im Bereich des Dickdarms vor, sind die Schmerzen von Beginn an krampfartig, Erbrechen setzt erst spät ein, Blähungen und Stuhlverhalt sind gegeben.

    Symptome einer Darmlähmung

    Bei einer Darmlähmung hingegen können die Bauchschmerzen völlig fehlen, die drei anderen Krankheitszeichen sind aber in der Regel vorhanden (Erbrechen, Stuhl- und/oder Windverhalt, Blähungen).

    Zusätzlich kann durch Mitreizung des Zwerchfells ein Schluckauf entstehen. Ein Schluckauf ist nichts anderes als das unwillkürliche, krampfartige Zusammenziehen des Zwerchfells im Wechsel mit Entspannung dieser Muskelplatte.

    Durch das zum Teil massive Erbrechen verliert der Patient sehr viel Flüssigkeit und lebenswichtige Elektrolyte (zum Beispiel Natrium und Kalium). Äußere Anzeichen dafür können eine trockene, belegte Zunge und eine sehr trockene Haut sein. Bildet man beispielsweise eine Falte, bleibt diese zunächst stehen. Dadurch bedingt kann es zu schwer wiegenden Herz-Kreislauf-Störungen bis zum Schock kommen. Dem Organismus fehlt lebensnotwendige Flüssigkeit.

    Je nach Ursache des Darmverschlusses kommt es auch mehr oder weniger schnell zum Anstieg der Körpertemperatur bis hin zum Fieber. Das hängt zum einen ebenfalls mit dem Flüssigkeitsverlust zusammen, zum anderen aber auch mit beginnenden Entzündungsvorgängen. Darmbakterien wandern in die Darmwand ein und durch sie hindurch und können den freien Bauchraum und das Bauchfell infizieren.

    Verschiedene Ursachen für einen Darmverschluss

    Es werden zwei Formen des Darmverschlusses unterschieden, der mechanische Darmverschluss (mechanischer Ileus) und der funktionelle Darmverschluss(paralytischer Ileus).

    Zu rund 70 Prozent der Fälle betrifft der mechanische Darmverschluss den Dünndarm, seltener (nur zu 30 Prozent) ist der Dickdarm betroffen. Die Einengung oder der Verschluss des Darms wird durch ein mechanisches Hindernis verursacht. So können größere Fremdkörper im Darm oder Gallensteine den Durchgang im Darm blockieren. Infolge von längeren, chronischen Verstopfungen können sich zähe, harte Kotballen bilden, die gerpaart mit wenig Bewegung und unzureichender Trinkmenge ebenfalls den Darm verschließen können.

    Weitere Ursachen für einen mechanischen Darmverschluss sind Verwachsungen nach Operationen oder entzündlichen Darmerkrankungen (zum Beispiel Morbus Chron), Einklemmungen und Verwachsungen, Einstülpungen oder durch wachsende Tumore innerhalb des Darms oder in benachbarten Organen.

    Die Darmlähmung (paralytischer Ileus) betrifft in der Regel beide Darmabschnitte gleichzeitig. Es liegt primär kein mechanisches Hindernis vor, sondern der Darm hat seine natürlichen Transportbewegungen aufgrund von Erkrankungen verloren, zum Beispiel durch Durchblutungsstörungen, nach Bauchraumverletzungen und Operationen, bei Gallen- oder Nierenkoliken.

    Die unvollständige Ausprägung eines Darmverschlusses bezeichnet man in der Medizin als Subileus. Es besteht eine röntgenologisch nachweisbare Störung der Darmbewegung (Spiegelbildungen), aber kein Passagestop im Darm.

    Diagnose: So untersucht der Arzt bei Darmverschluss

    Aufgrund von typischen Krankheitszeichen, die auf einen Darmverschluss (Ileus) hinweisen, sind verschiedene Untersuchungen zur Sicherung der Diagnose notwendig. Im Vordergrund steht die ärztliche Anamnese und die körperliche Untersuchung. Der Arzt wird den Bauch abtasten, beklopfen und mit einem Stethoskop abhören. Zusätzlich können Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen durchgeführt werden.

    Zu Beginn der Untersuchung wird der Arzt den Patienten nach seinen Beschwerden, dem zeitlichen Verlauf der Erkrankung und nach weiteren Krankheiten befragen, um einen möglichen Darmverschluss (Ileus) näher bestimmen zu können.

    Der Arzt wird bei der körperlichen Untersuchung vor allem den Bauch abtasten und mit dem Stethoskop abhören. Jee nach Stadium der Erkrankung findet er noch eine weich eindrückbar Bauchdecke vorfinden, deren Betasten für den Patienten ebenfalls noch halbwegs erträglich ist. Je weiter fortgeschritten der Darmverschluss ist, desto gespannter und empfindlicher wird der Bauch werden. Dies entsteht durch die zunehmende Mitreaktion des Bauchfells, das sehr gut mit Nerven versorgt ist und somit sehr schmerzempfindlich reagiert. Man nennt dieses Phänomen Abwehrspannung.

    Reagiert der Patient schon auf vorsichtigstes Beklopfen des Bauches mit den Fingerspitzen des Arztes sehr empfindlich, so liegt schon eine fortgeschrittene, entzündliche Mitbeteiligung des Bauchfells vor – das Leben des Patienten ist akut gefährdet.

    Die Bewegungen des Darms erzeugen in der Regel unregelmäßige, leicht blubbernde Geräusche. Der Fachbegriff dafür lautet Darmperistaltik. Der Arzt kann sie mit dem Stethoskop durch die Bauchdecken hören. Beim Darmverschluss ändern sich diese Geräusche entsprechend der Ursache. Sie können dann so laut werden, dass der Patient selbst und Begleitpersonen diese ohne Hilfsmittel hören. Sie können aber auch vollständig verschwinden.

    Ultraschall- und Röntgenuntersuchung

    Die Ultraschalluntersuchung und die Röntgenübersichtsaufnahme im Stehen oder in Linksseitenlage sind die beiden bildgebenden Standardverfahren bei dem Verdacht auf einen Darmverschluss.

    Die Ultraschalluntersuchung des Bauches erlaubt eine Beurteilung der Darmbewegungen. Bei der Darmlähmung wird man kaum oder gar keine Bewegungen mehr sehen, die Darmschlingen sind extrem aufgebläht.

    Im Frühstadium des mechanischen Darmverschlusses sieht der Arzt zunächst mehr Darmbewegungen als üblich, da die Darmmuskulatur vermehrt arbeitet, um den Speisebrei über das Hindernis hinweg zu transportieren. Im Spätstadium hat dann der Darm seine Bewegungen eingestellt, und es bietet sich das Bild wie bei der Darmlähmung. Gelegentlich findet sich ein sogenanntes Strickleitermuster bei sehr aufgeblähten Dünndarmschlingen. Dieses Bild ist aber nicht spezifisch nur für das Bild des Darmverschlusses.

    Bei der Röntgenuntersuchung wird eine Übersichtsaufnahme angefertigt. Das heißt, der gesamte Bauch wird abgebildet. Diese Aufnahme erfolgt in der Regel am stehenden Patienten. Ist es dem Patienten nicht möglich zu stehen (zum Beispiel schmerzbedingt oder gelähmte Patienten) kann sie auch in Linksseitenlage angefertigt werden.

    Beim hohen Darmverschluss (Dünndarm) finden sich meist nur wenige sogenannte Spiegel. Diese Spiegel entstehen durch stillstehende Flüssigkeit in einer Darmschlinge, über der ein luftgefüllter Hohlraum entsteht. Sie ähneln im Röntgenbild kleinen Halbmonden oder Hufeisen. Erfahrungsgemäß treten sie beim tief sitzenden Darmverschluss (unterer Dünndarm und Dickdarm) zahlreicher in Erscheinung. Beim Dickdarmverschluss ist der Dickdarm häufiger sehr deutlich wie ein Bilderrahmen zu erkennen.

    Therapie bei Darmverschluss: Operation oft nötig

    Sobald alle Untersuchungen abgeschlossen sind und die Diagnose Darmverschluss (Ileus) feststeht, wird der Patient entweder auf eine Operation vorbereitet, oder es werden nicht-chirurgische Maßnahmen zur Behandlung veranlasst.

    Behandlung des mechanischen Darmverschlusses

    Die Behandlung des Darmverschlusses richtet sich nach der entsprechenden Ursache. Ziel der Behandlung ist die Beseitigung der Ursache, die Wiederherstellung der Darmpassage und die Entlastung des Darms. Bei der Verlegung oder der Einengung der Darmlichtung durch ein mechanisches Hindernis, zum Beispiel durch eine Geschwulst, muss der Patient operiert werden.

    Behandlung des paralytischen Darmverschlusses

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    Bei der Darmlähmung ist die Beseitigung der zugrunde liegenden Ursache das Ziel. Beispielsweise können vorangehende Erkrankungen und Funktionsstörungen (zum Beispiel eine Harnvergiftung) den Darm lähmen und zu einem Darmverschluss (Ileus) führen.

    Nicht nur die ursächlichen Erkrankungen müssen ärztlich behandelt werden (zum Beispiel Dialysetherapie), auch die Darmlähmung des Patienten muss behandelt werden. Der durch den nicht weitertransportierten Nahrungsbrei und Verdauungssäfte gestaute Darm braucht vor allem eine Entlastung – die Verwendung einer Darmsonde (Dennis-Sonde) ist eine häufig gewählte Methode, um den Dünndarm zunächst vor allem von Flüssigkeit und Luft zu entlasten. Medikamente zur Anregung der Darmtätigkeit kommen ebenfalls zum Einsatz. Eine Operation aufgrund einer Darmlähmung wird notwendig, wenn schon eine Bauchfellentzündung vorliegt.

    Darmverschluss: Wie man vorbeugen kann

    Um einem Darmverschluss (Ileus) vorzubeugen, ist es wichtig, die Darmtätigkeit anzuregen. Ballaststoffreiche Kost (zum Beispiel Vollkornprodukte, Haferflocken, Erbsen, Bohnen, Gemüse, Äpfeln, Zitrusfrüchte) lockert den Stuhlgang auf und veranlasst den Darm, reflektorisch durch Volumenzunahme des Inhalts zu vermehrter Tätigkeit. Die Volumenzunahme des Darminhalts ergibt sich durch das Aufquellen der Ballaststoffe – sie saugen Wasser auf. Durch das Aufquellen im Magen-Darm-Trakt fördern sie die Darmbewegungen und beugen dadurch einer Verstopfung (Obstipation) und einem Transportstopp vor – eine zu starke Eindickung wird vermieden. Grundvoraussetzung ist zusätzlich eine reichliche Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern täglich, bestehend idealerweise aus Wasser.

    Weiterhin tragen ausreichende Bewegung und regelmäßige sportliche Betätigung zur Erhaltung einer gesunden Darmtätigkeit bei.

    Vorbeugende Operationen bei Darmverschluss

    Hat der Patient schon einen Darmverschluss (Ileus) erlitten, gibt es für den behandelnden Mediziner drei Verfahren wie er versuchen kann, zu verhindern, dass sich der Darmverschluss (Ileus) wiederholt:

    • Childs-Phillips-Operation: Um erneute Abknickungen, Abschnürungen oder Verdrehungen des Dünndarms zu verhindern, werden die Dünndarmschlingen ziehharmonikaartig in Schlingen aneinandergelegt und mit Nähten durch das sogenannte Mesenterium (Halteapparat des Darms zur Bauchhinterwand) in Form gebracht und fixiert. Nach dieser Operation kommt es trotzdem bei 20 Prozent der operierten Patienten zum Wiederauftreten eines Darmverschlusses (Rezidivrate beträgt 20 Prozent). Ein weiteres Risiko ist die ungewollte Verletzung von größeren Darmgefäßen, denn im Halteapparat des Darms (Mesenterium) verlaufen die versorgenden Blutgefäße und Nerven des Darms.

    Letzte Aktualisierung:11. März 2015

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