Hund, Katze und Meer .
Unsere Lieblinge, das sind Hund, Katze und alle anderen vierbeinigen und zweibeinigen Freunde, die uns ihr Leben lang begleiten. Witzige, skurrile und auch ernste Berichte findet Ihr hier.
Sonntag, 15. Januar 2017
Mein Hund frisst Schnee
Diese Frage kann man grundsätzlich mit "ja" beantworten.
Hierzu findet Ihr heute einen Beitrag der Tierarztpraxis Dr. Elke Jonigkeit in diesem Post.
Die durch Schneeaufnahme, insbesondere durch verschmutzten und mit Streusalz angereicherten Schnee, kann bei Eurem Hund die Schnee- oder Schnee-Streusalz-Gastritis ervorgerufen werden.

Besonders häufiges Erbrechen +/- Durchfall, aufgekrümmter Rücken und Futterverweigerung sind die Leitsymptome einer sogennanten
Nachdem nun diesen Winter der erste Schnee liegen geblieben ist wurden die ersten typischen Magen-Darm-Patienten vorgestellt.
Stimmt zwar schon, nur vertragen manchen Hundemägen das weiße Zeug so überhaupt garnicht.
Auch wenn es furchtbar putzig und süss aussieht wenn die Fellnasen in den Schnee 'beißen' und ihn fressen.
Der Magen vieler unserer heutigen Sofawölfe ist entgegen unserem Menschenmagen aber einfach nicht für die Verdauung von Eis in entsprechend großen Mengen konzipiert. Es gibt Individuen, die es vertragen, Schnee tonnenweise mampfen können und trotzdem keine Symptome zeigen. Viele allerdings reagieren binnen Stunden mit einer GASTRITIS (Magenschleimhautentzündung). Hinzu kann eine ENTERITIS (Darmschleimhautentzündung) kommen.
Die SYMPTOME sind in der Regel Erbrechen und gegebenfalls Durchfall (teils auch blutig). Zusätzlich haben sie 'Bauchschmerzen' und reagieren sehr empfindlich auf ein Durchtasten des Unterbauchs. Fieber zeigt sich in den seltensten Fällen. Dafür stellen Viele der Patienten das Fressen ein und zeigen eine ausgeprägte Inappetenz.
Gerade wenn noch Streusalz aufgenommen wird nimmt die Übelkeit und die dadurch verbundenen Magenkrämpfe meist stark zu.
Die PROPHYLAXE sieht ziemlich einfach aus und sollte selbsterklärend sein.
;)
Ich habe persönlich noch von keinem Hund gehört, der durch Schnee im Magen gestorben ist - aber schön sind Bauchschmerzen nunmal auch nicht! Daher bitte auch bei dieser Witterung den Besuch beim Haustierarzt nicht allzu lange herausschieben. Die Verhinderung gestaltet sich meist recht schwierig.
Auch dieses Jahr wird es wieder den ein oder anderen Leser geben, der glaubt dass es dieses Syndrom nicht gibt weil ihr Hund problemlos große Mengen von dem weißen Zeug fressen kann, möge bitte einfach kurz in sich gehen und den entsprechenden Kommentar mal nicht zum Besten geben.
Denn es gibt wirklich viele Hunde, die es nicht vertragen!
Aber bis hierhin zu lesen wäre auch zuviel verlangt, wenn man es doch eh viel besser weiß, gell?
;)
Zur jeweiligen THERAPIE und PROGNOSE ist der Haustierarzt zu befragen.
Das Gleiche kann übrigens auch passieren wenn man Tiefkühl-Barf unaufgetaut füttert - aber das macht ja auch niemand absichtlich, oder?
Tierarzt Sebastian Goßmann-Jonigkeit (aus Engelskirchen nahe Köln)
Tierarzt Sebastian Goßmann-Jonigkeit
Tierarztprxis für Hunde, Katzen, Heimtiere und Vögel
Olpener Straße 25
facebook: Tierarztpraxis Dr. Elke Jonigkeit
Wie die Darmentzündung beim Hund von der Psyche beeinflusst wird
Vom Kopf in den Bauch
Die Studie, die im März 2013 in der Revue de Médecine Vétérinaire in Frankreich (http:/ / www.revmed vet.com/ 2013/ RMV164_145 _149.pdf) erschienen ist, deutet auf neue Ursachen der in den industrialisierten Ländern am häufigsten auftretenden Darmentzündung beim Hund hin. 15% der Hunde werden an der Vetsuisse Fakultät Bern ihretwegen euthanasiert.
Beim Menschen werden Morbus Krohn und die ulzerative Kolitis unterschieden, beim Hund spricht man von IBD, intestinal bowel disease. Genannte Ursachen sind erhöhte Reaktion auf Futterinhaltsstoffe (food responsiv enteropathy FRE), eine erhöhte Darmpermeabilität (protein loosing enteropathy PLE), auf Antibiotika empfindliche Diarrhö (antibiotic responsiv diarrhea) sowie die idiopathische Darmentzündung. Der psychologische Faktor wird erwähnt, doch keine wissenschaftlich fundierte Erklärung konnte bis jetzt geliefert werden – abgesehen davon, dass Stress und Unbehagen die Entwicklung der Erkrankung beim Menschen beeinflussen. Die Behandlung beschränkt sich nach wie vor auf Eliminationsdiät, Kortison und Immunosuppressiva.
Die Studie untersuchte, ob Angststörungen (anxiety) beim Hund eine mögliche Ursache oder ein unterstützender Faktor für die Entwicklung einer IBD sein kann. IBD wurde als idiopathische, nach Exklusion diagnostizierte Erkrankung definiert, die keine ulzerative histiozytäre sowie auf Antibiotika empfindliche Kolitis ist sowie auf Entzündungshemmer, Zytostatika und Diät nicht positiv geantwortet hat. Die häufigste klinische Form der IBD ist die lympho-plasmozytäre Form, die durch Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust, Tenesmus sowie Appetitschwankungen charakterisiert wird. Die am meisten betroffenen Rassen sind Deutsche Schäferhunde, Shar Pei, Französische Bulldoggen und Basenjii.
Im ersten Teil der Arbeit wurde das Thema bibliografisch beim Menschen und beim Hund beschrieben. Die Schlussfolgerung ist, dass sich viele Studien widersprechen. Klar ist, dass die Erkrankung nicht nur unter Befall eines Antigens vorkommt, auch das Immunsystem des Wirtes muss angeschlagen oder unfähig sein, das Antigen zu erkennen. Immerhin übernimmt das intestinale lymphatische System (GALT) 50% der gesamten immunologischen Antworten des Körpers. Normalerweise werden die Antigene ausgemerzt oder toleriert, um keine überschießenden Entzündungen zu generieren. Die Deregulierung des GALT ist somit ein Schlüsselfaktor im Entstehen von lokalen oder systemischen Infektionen. Deshalb können psychologische, die Immunität beeinflussende Faktoren immunassoziierte Erkrankungen auslösen oder fortschreiten lassen. Antidepressiva oder Verhaltenstherapien werden bei empfindlichen Menschen bereits eingesetzt.
Im zweiten Teil wird untersucht, ob Hunde vor der Erkrankung an IBD ängstlich waren. Angst ist beim Hund eine Reaktion, die sich mit Aggression, neurovegetativen Äußerungen und Übergangshandlungen äußert. Stress resultiert daraus. Wenn Stress die Anpassungsfähigkeit des Individuums übersteigt, entstehen somatische Krankheiten. Das Stressniveau der Hunde wurde dank der ETEC.Tabelle von Dr. P. Pageat gemessen. 57 an IBD erkrankte Hunde und 40 gesunde Kontrollhunde wurden dank Befragung der Besitzer untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass unter Angst leidende Hunde signifikant mehr an IBD erkranken als normale Kontrollhunde. Zwanzig Hunde der IBD-Gruppe waren ängstlich (37.7%), fünf in der Kontrollgruppe (12.5%) und 19 hatte Phobien (zehn in der Kontrollgruppe). Rassen und Alter waren in der IBD- und der Kontrollgruppe nicht signifikant verschieden.
Der Darm ist wie beim Menschen Sitz des Immunsystems und der bis heute noch nicht gänzlich erforschten Zusammenhänge zwischen Psyche, Neurologie, Endokrinologie und Immunologie. Stress oder Angst fördert die Ausschüttung von Mediatoren durch die Hypothalamus-Nebennieren-Achse und/oder den Sympathikus, welche das endokrine und immunologische System beeinflussen. Dies bedeutet, dass der psychische Faktor eine weitaus größere Rolle spielt als bisher vermutet und Hunde mit psycho-neuroimmunologischen Erkrankungen anders behandelt werden sollten als nur rein körperlich.
Die Ergebnisse enthüllen bei vielen IBD-Hunden ein emotionelles Ungleichgewicht. Die hohe Anzahl der Angststörungen in der Kontrollgruppe lässt auf verschiedene Verhaltensstörungen schließen, die eine noch bessere Kenntnis der Hundeethologie voraussetzen. Auch der genetische Faktor spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Der Hund unterscheidet sich ethologisch in der Tat sehr vom Menschen und Missverständnisse sind häufig, auch wenn der Hund eine außerordentliche Adaptationsfähigkeit aufweist. Biopsychosoziale Modelle erlauben es zu untersuchen, inwiefern verschiedene kausale Faktoren miteinander verbunden sind und erfordern eine engere Zusammenarbeit zwischen Forschern, Tierärzten und Verhaltensmedizinern. Die Haltung der Hunde, die Kommunikation zwischen den Spezies, das Umfeld, alle beeinflussen sie das Gemüt der Vierbeiner, die genau wie Menschen auch unter psychischen Störungen leiden und in der Folge körperlich erkranken können.
HKP 1 / 2014
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die Aufmachung, der fachliche und informative Inhalt sowie und die beeindruckenden Fotos des
Fachmagazins. Ganz deutlich ist seit einigen Monaten eine noch stärkere Ausrichtung auf die Belange
und Interessen der Tierärzteschaft zu erkennen. Dies ist sehr erfreulich. Das Magazin gehört in jede
Praxis und sollte unterhaltsame „Pflichtlektüre“ für das ganze Praxisteam sein.
Darmschleimhautentzündung hund
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Darmkrankheiten / Durchfall / Darmparasiten / Darmsanierung
Zunächst möchte ich ein weitverbreitetes Missverständnis aus der Welt schaffen: Durchfall bei Hunden ist keine Krankheit, sondern lediglich ein Symptom für eine ganze Reihe von Erkrankungen des Darmtraktes, die durch eine Vielzahl verschiedener Ursachen hervorgerufen werden können, beispielsweise durch:
- Bakterien (Salmonellen, EHEC, Clostridien etc.)
- Pilze – Mykosen (Darmbesiedelung durch Hefen oder Schimmelpilze)
- Viren
- Darmparasiten (Kokzidien, Giardien, Spulwürmer etc.)
- Stressbedingte Faktoren (durch Störung des vegetativen Nervensystems)
- Giftige Substanzen (Reinigungsmittel, Pflanzenschutzmittel, Dünger etc.)
- Futtermittelallergien (vor allem durch Konservierungsstoffe, Aromastoffe, Füllstoffe und Farbstoffe)
- Plötzliche Umstellung des Futters (häufig bei Welpen)
- Füttern von stark gewürzten Tischabfällen
- Verdorbene Nahrungsmittel (durch bakterielle Besiedlung oder Pilzgifte verdorben und ungeeignet für die Fütterung unserer Hunde)
Zu den häufigsten Durchfall bei Hunden auslösenden Darmerkrankungen zählen:
- Gastro-Enteritis
- Enteritis
- Darmverschluss
- Akuter Durchfall (Diarrhö des Dünndarms)
- Chronischer Durchfall des Dünndarms
- Darmparasiten
Unter einer Gastro-Enteritis versteht man jene Erkrankungen, die Verdauung, Aufnahme und Transport von Hundefutter im Magen und Darm beeinträchtigen. Die Verdauung des Hundefutters und die ungestörte Aufnahme von Nährstoffen sind essentiell für die Erhaltung der lebenswichtigen Funktionen des Organismus. Entzündungsursachen sind häufig verdorbenes Hundefutter und Keime, die beim Spaziergang verschluckt oder durch schmutziges Tümpelwasser oder Urin von läufigen Hündinnen aufgenommen wurden. Diese oftmals entzündlichen Erkrankungen des Magen- und des Darmtraktes führen zunächst zur Magenschleimhautentzündung, wobei der Mageninhalt durch Erbrechen entfernt wird. Anschließend entzündet sich der Darm, der nicht mehr in der Lage ist, das Hundefutter zu verdauen und scheidet diesen Futterbrei mit viel Flüssigkeit unverdaut aus. Es kommt zu Durchfall bei Hunden.
Unter einer Enteritis versteht man eine Darmentzündung oder einen Darmkatarrh mit Durchfall. Der Darmkatarrh kann akut auftreten mit milden Verlaufsformen oder auch zu einer chronischen Enteritis mit irreversibler Schädigung der Darmwand führen, welche unheilbar sein kann und zum Tode führen kann. Der Kot wird häufiger als normal in großen Mengen abgesetzt, verursacht durch die beschleunigte Passage durch den Darm. Die Darmentzündung bei Hunden kann entweder den Dünndarm oder den Dickdarm oder auch den gesamten Darm betreffen.
Der Kot enthält eine größere Menge an Wasser und Salzen sowie unverdaute Hundefutter Bestandteile und Fett. Der Wasserentzug und Elektrolytverlust durch den Durchfall bei Hunden belasten den Stoffwechsel und Wasserhaushalt dermaßen stark, dass eine Heilung auch bei entsprechender Infusionstherapie manchmal nicht mehr möglich ist. Es können auch Schleimbeimengungen und/oder Blut in der Ausscheidung enthalten sein. Sowohl akute als auch chronische Krankheitsverläufe sind möglich.
Eine häufige Ursache der Enteritis sind Fütterungsfehler und Stress. Die Enteritis tritt aber auch infolge einer Leukopenie mit hohem Fieber oder bei schweren bakteriellen Infekten auf. Ebenso ist eine Invasion von Endoparasiten als Verursacher bekannt.
Das Hauptsymptom einer Enteritis ist Durchfall bei Hunden. Zusätzlich zum Durchfall können die folgenden Symptome beobachtet werden:
- Apathie des Hundes (Antriebsarmut)
- Körpertemperatur kann normal (zwischen 38°C und 39°C) sein, kann aber auch darunter oder darüber liegen (39,5°C, Fieber)
- Drang, häufig Kot abzusetzen
- Es werden große Mengen an flüssigem Kot abgesetzt
- Übelriechender, stark stinkender Kot mit Schleim- oder Blutbeimengung
- Austrocknung – durch den Wasser- und Salzverlust
- Auszehrung – durch den Verlust von Nährstoffen und Fett
- Tenesmen – beständiger schmerzhafter Stuhldrang
Ein Darmverschluss liegt dann vor, wenn die Passage des Hundefutters durch den Darm eingeschränkt oder blockiert ist. Als auslösende Faktoren kommen Fremdkörper, Darmverdrehungen (Volvulus) oder Darmeinstülpungen (Invaginationsileus) und auch Darmtumore in Betracht. Aber auch Nerven- und Durchblutungsstörungen können einen Darmverschluss verursachen, bei dem es durch die Lähmung des Darmes zu Passage Störungen kommt. Beim paralytischen Ileus ist die Sterberate die größte, da die von Bakterien produzierten Giftstoffe zu schweren Organschädigungen führen. Durch Blutpfropfen können erhebliche Schäden durch Sauerstoffmangel an den Geweben des Organismus verursacht werden, die zum Tode führen können.
Der akute Durchfall bei Hunden des Dünndarms dauert im Allgemeinen 24 bis 48 Stunden. Der Kot enthält selten Schleim, es sind jedoch Blutbeimengungen möglich. Der Kot variiert von brauner bis zu rotbrauner Farbe. Der Hund kann Apathie und Appetitlosigkeit zeigen. Üblicherweise erfolgt der Kotabsatz mit vermehrter Häufigkeit.
Unter Durchfall bei Hunden versteht man Stuhl/Kot, der über eine dünne Konsistenz verfügt und häufiger als normal in großen Mengen abgesetzt wird. Der Kot enthält eine größere Menge an Wasser und Salzen sowie unverdaute Hundefutter Bestandteile und Fett. Es können auch Schleimbeimengungen und/oder Blut in der Ausscheidung enthalten sein. Durchfall bei Hunden kann vom Dünndarm oder Dickdarm ausgehen und kann akut oder chronisch sein!
Besteht der Durchfall bei Hunden für mehr als sieben bis zehn Tage, spricht man von einem chronischen Durchfall. Unser vierbeiniger Patient scheidet große Mengen an wässrigem Kot aus, die Absatzhäufigkeit ist zwei- bis dreimal höher als unter normalen Umständen. Die Farbe des Kots ist üblicherweise bräunlich und kann bei Blutbeimengungen schwarz und teerig erscheinen. Schleim ist selten und nur in kleinen Mengen im Kot vorhanden. Im Gegensatz dazu findet sich bei einer Colitis (= Dickdarmentzündung) oft viel Schleim im Stuhl.
Durchfall bei Hunden ist eine recht häufige Erkrankung unseres besten Freundes. Bei “unspezifischen” akutem Durchfall bei Hunden können die Symptome kurzfristig erfolgreich behandelt werden und eine Besserung sollte innerhalb weniger Tage eintreten. Es ist jedoch nötig, zwischen unspezifischem Durchfall bei Hunden und Durchfall bei Hunden aufgrund ernsthafterer Gesundheitsprobleme zu unterscheiden. Ist der Durchfall bereits chronisch, dauert die Therapie entsprechend länger, zeigt jedoch bei konsequenter Therapieumsetzung auch schnell einen Erfolg. Die Therapie muss jedoch langfristig beibehalten werden, damit keine Rückfälle auftreten und der kranke Darm sich stabilisiert und vor allem ausreichend Zeit hat, zu regenerieren!
Junge Vierbeiner werden stärker von Durchfall bei Hunden beeinträchtigt als ausgewachsene Hunde, da ihr Abwehrsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist. Auch der höhere Stoffwechsel der Junghunde bei gleichzeitig geringen Nährstoffreserven kann schneller zu Erschöpfungszuständen des Hundes führen.
Immer mehr Hunde leiden unter chronischem bzw. immer wiederkehrendem Giardien Befall. Auch E-Coli, Bakterienbefall unterschiedlichster Art und Kokzidien werden häufig bei Kotuntersuchungen diagnostiziert und sind ursächlich für viele Magenkrankheiten und Darmprobleme. Durchfall bei Hunden, teils mit Blut und weißem Schleim überzogen, sind die Folge. Durch eine entsprechende Fütterung kann der immer wiederkehrende Befall erfolgreich vermieden werden. So habe ich die Erfahrung gemacht, dass Hunde, die dauerhaft mein Hundefutter in Verbindung mit Pippis & Emmas Magen & Darm Fit, der PK-Kräuterhefe sowie Animal Biosa gefüttert bekommen, auch dauerhaft gesund bleiben und kein erneuter Befall eintritt!
Die Ursache für Durchfall bei Hunden und Erbrechen liegt auch oftmals in einer recht massiven Verwurmung bei Hunden, welche den Magen- und Darmtrakt unserer Hunde empfindlich stören kann. Wird eine Erkrankung, die mit Durchfall einhergeht, von Darmparasiten bei Hunden verursacht, treten Durchfälle von wechselnder Intensität auf, die zwischen normalem und flüssigem Kot ein andauerndes Problem darstellen können. Einige dieser Parasiten, die bei Hunden Durchfall hervorrufen, sind auch auf den Menschen übertragbar. Aus diesem Grund sind regelmäßige Wurmkuren für Hunde wichtig.
Die Angst vor Wurmkuren ist in der Regel unbegründet, nicht die Wurmkur richtet den Schaden an, sondern die Würmer!
Darmsanierung
Eine Darmsanierung für Hunde empfiehlt sich nach jeder Wurmkur sowie nach der Gabe von Antibiotika oder Verabreichung anderer Medikamente. Hilfreich ist eine Darmsanierung für Hunde grundsätzlich auch bei einem empfindlichem Magen und Darm. Von Darmsanierung spricht man, wenn der Darmraum, das heißt die Lebensgemeinschaft der Bakterien im Darm (= Symbiose) aus dem Gleichgewicht geraten sind und diese sogenannte Dysbiose reguliert werden soll. Das bedeutet, dass die Lebensgemeinschaft der Darmbakterien wieder ins Gleichgewicht gebracht werden soll. Ein gesundes Darmsystem bei Hunden ist der Garant für eine starke Abwehr und für ein gut funktionierendes Immunsystem, da sich im Darmraum über 80 % der Immunzellen befinden und daher der Darm essentiell für die Gesundheit unserer Hunde ist. Eine Symbiose lässt sich langfristig ausschließlich durch eine optimierte Hundefütterung herstellen. Bewährt zur Wiederherstellung einer gesunden Bakterien Flora haben sich natürliche Mineralstoffe, beispielsweise in meinen Kräutern für Hunde Pippis & Emmas Magen & Darm Fit enthalten, Animal Biosa und Nehls Bierhefe mit Bentonit oder auch die PK-Kräuterhefe in Kombination. Eine Sanierung des Darms sollte über mindestens 8 Wochen durchgeführt werden, bei disponierten Hunden empfehle ich eine dauerhafte Fütterung dieser Kombi in Verbindung mit meinem Hundefutter als Basisfütterung.
Bitte beachten Sie aber auch, dass Durchfall bei Hunden nicht grundsätzlich schlecht ist, sondern auch als Selbstreinigungsprozess des Körpers fungiert!
Eine Wohltat für einen “grummelnden Bauch” sind auch meine Kräuter für Hunde Nehls easy Magen & Darm. Homöopathisch hat sich Nehls Vet Komplex Nr. 6 bestens bewährt.
Möglichkeiten zur Hilfe bestehen in einer optimierten Hundefütterung, in der Homöopathie für Hunde, in einer individuellen Autonosoden Therapie und verschiedenen Laboruntersuchungen und in der Bioresonanz-Haaranalyse für Hunde, die eine ganzheitliche Betrachtung im Fokus hat.
Darmkrankheiten, wie Durchfall bei Hunden lassen sich im Wege meiner Haaranalyse für Hunde auch sehr gut ganzheitlich therapieren, da die Haaranalyse für Hunde den Ursachen auf den Grund geht und so eine ursächliche und ganzheitlich individuelle Therapie ermöglicht!
Fragen zu Durchfall bei Hunden? Telefon: 05642/9888826 oder per E-Mail.
:lupovet
immer wieder Probleme mit dem Darm/Magentrakt.
Diagnostische IBD/IGOR-Hinweise oder:
. Auch aus Steinen, die einem (therapeutisch) in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. frei nach J.W.v. Goethe
Langjährige Feldforschungen über die chronischen Darmentzündungen beim Hund in tierärztlicher Praxis und Klinik führten zu der heutigen Zusammensetzung unseres IBDerma-Hyposens als i.d. Regel ideales Vollfuttermittel in Fällen darm- und/oder hautempfindlicher Hunde. Dies gilt insbesondere bei einer vermuteten/bewiesenen IBD (Inflammatory Bowel Disease) und/oder IGOR (Inflammatorisch Gastro-Oesophagealer Reflux). Dabei wechselt die Sichtweise von der problemorientierten (teilweise sehr aufwändig realisierten) Diagnostik hin zur Lösungsorientierung: zur pragmatischen Krankheitsbeherrschung nach gründlicher Anamnese im Rahmen des CIBDAI-Fragebogens.
Chronische Darmentzündungen des Hundes insgesamt sprechen ausgesprochen gut auf IBDerma Hyposens an.
Kennen Sie folgende Symptomatik des Hundes?:
Die typische Symptomatik der IBD tritt individuell üblicherweise nicht im Vollbild der im Folgenden geschilderten Einzelsymptome auf. Sie kommt bei jedem Hund, überwiegend aber bei hell-felligen Hunden (z.B. Golden Retriever, West Highland Terrier, Jack Russel Terrier, Boxer, beige Mischlinge) und zum Teil bereits in der Jugend immer wieder vor. Eine symptomatische Behandlung schafft nur vorübergehend Besserung. Die Zyklen der "Darmkrisen" nehmen in der Regel mittelfristig an Intensität und Häufigkeit zu.
Mikroorganismen-Fehlbewuchs, stressbedingte Darmfloraveränderungen, Dysregulation des Immunsystems oder Nahrungsallergene provozieren ganz offensichtlich diese Art der chronisch-wiederkehrenden Darmentzündungen.
und Beurteilung der typischen IBD-Symptome des Hundes:
A) Dickdarmschwerpunkt, klassische IBD
- Allgemeinbefinden ungestört, in der Regel kein Fieber
- öfters mal kleine "kompartimentierte" Kotballen (wie "Nürnberger Würstchen")
- allgemein steigernde Unruhe, teilweise auch zunehmende Unzugänglichkeit oder Schreckhaftigkeit (psycho-somatische Komponente)
- Ängstlichkeit
- Phobien
- zunehmende Aggressivität
- auffallend laute Darmgeräusche,
- offensichtliche Bauchschmerzen
- häufiger Kotabsatz ( >3 mal täglich, bis zu 10 mal)
- teilweise explosionsartige Kotentladung/sversuche ohne große Absatzmenge, insbesondere Nachts.
- überwiegend kleine Kotmengen,
- überwiegend schleimig, teilweise auch (hell-)blutig strähnig beaufschlagter Kot
- immer wiederkehrendes Geschehen, sich teilweise über die Zeit (Jahre!) langsam steigernd
- klassische Durchfallbehandlung –wenn überhaupt – kaum erfolgreich
- auffallende, kurzzeitige positive Reaktion auf parenterale Kortisonapplikation
- i.d. Regel erhöhtes CRP, erniedrigte Folsäure
- oft mäßig erhöhte PLI/Leberenzyme wegen darmentzündungsbedingter Verlegung der Ausführungsgänge in Dünndarm
Endoskopie eines IBD-Dickdarms
rechts: gelbe Schleimhautabschilferungen = Schleim
unten: blutiger Schleimsee, oben: aufgereiht erscheinende entzündete Lymphfollikel (Peyersche Plaques)
IBD: Blutiger Schleim im Kot (links), unauffälliger Kot (rechts)

IBD-Symptom: Blutiger Schleim im Kot (links), frischer schleimig-blutiger IBD-Patienten
B) Dünndarmschwerpunkt, inflammatorisch gastro-oesophagealer Reflux (IGOR)
- Reflux/Regurgitieren wässrig/schleimigen, teilweise saueren, gelblichgrünlichen Mageninhalts häufig nachts
- teilweise massive Darmgeräusche insbesondere bei Ruhe oder nachts
- Schmatzen, sabbern, Aufstoßen
- "Gebetsstellung" wegen unspezifischer Oberbauchschmerzen wie z.B. auch bei Pankreatitis
- insbesondere morgendliches Grasfressen, plötzliches Teppichlecken "wie ein Staubsauger"
- Unruhe, Schreckhaftigkeit, seelisch unstet
- Kotabsatz und -qualität meist unauffällig
- allgemein steigernde Unruhe, teilweise auch zunehmende Unzugänglichkeit oder Schreckhaftigkeit (psycho-somatische Komponente)
- Ängstlichkeit
- Phobien
- mglw. zunehmende Aggressivität
- CRP in der Norm, ausser bei den häufig vorkommenden Mischformen mit der klassischen IBD; labordiagnostisch häufig unauffällig,
- gelegentlicher Pankreatitisverdacht auch wegen entsprechenden Laborwerten
- Oesophagus/Magen-Darmspiegelung unauffällig oder unspezifisch entzündliches Bild
Standardtherapie der IBD mit Dickdarmschwerpunkt
Es sind dringend weitere Studien über die Pathogenese dieser deutlich zunehmenden Erkrankung des Hundes nötig, um neue Therapiemöglichkeiten zu erforschen.
Zur Zeit können Tierärzte folgendes pragmatisch-diagnostische und therapeutische Vorgehen empfehlen:
Nur in Ausnahmefällen Stuhltransplantation nach mehrtägiger Nahrungskarenz.
Standardtherapie der IBD mit Dünndarmschwerpunkt / inflammatorisch gastro-oesophagealer Reflux (IGOR)
Im Gegensatz zur i.d.R. relativ einfach beherrschbaren IBD ist der IGOR deutlich herausfordernder und deutlich individueller anzugehen .
Tierärztlicher Behandlungsschwerpunkt ist nach unserer Erfahrung neben möglichst häufigen Tagesgaben (4-5x) des IBDerma-Hyposens ergänzt mit Ziege Rote Beete und Ziege an Beere als Basis das wirksame IGOReflux Intense als Ergänzungsfuttermittel rein natürlicher Komponenten. Verstärkt werden kann es in Einzelfällen durch 2 malige Lupo-Tryptophan-Gaben/Tag, sowie immer anzuratendem frischem Sauerkraut bis zu 1% des LG/Tag.
Ausdrücklicher Hinweis auf die gute Therapierbarkeit dieser zumeist auf Dauer unheilbaren Krankheit bei Einhaltung der o.a. Nahrungsanweisungen in dauerhafter Zusammenarbeit und Beratung durch Ihre/n TierärztIn.
Erfahrungen mit H2-Blockern sind u.E. auf Dauer ernüchternd.
Von Gaben magensäurebildender Kauartikel wird bei IGOR abgeraten.
Besteht bei Ihrem Hund ein Verdacht auf IBD (Inflammatory Bowel Disease) oder IGOR (inflammatorisch gastro-oesophagealer Reflux)?
Testen Sie doch einfach online selber unter
Ein erhöhter Gehalt (>5 µg/ml Serum) des Hundespezies-validierten hochsensitiven,
aber unspezifischen C-Reaktiven Proteins (CRP) beweist zusammen mit der typischen Anamnese praktisch die klassische Dickdarm-IBD. Bei reinem IGOR der CRP-Wert meist ohne Erhöhung.
Darmentzündung
Definition | Symptome gr: symptoma = Begleiterscheinung
Krankheitszeichen, Merkmale einer Krankheit.
Die Symptome einer Krankheit können wie folgt lauten:
- blasse Schleimhäute
- Fieber
- vermehrter Durst
- Erbrechen
- Durchfall
- Abgeschlagenheit
- Appetitlosigkeit
- Schwellung der Gliedmaßen
- Atemnot
Die Symptome sind unspezifisch und können für eine ganze Reihen von Krankheitsbildern sprechen.
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<a href="/component/finder/search?q=Symptome&f=1&Itemid=0">Symptome</a>">
| Ursachen | Diagnose (gr. diagnosis = Entscheidung)
Erkennung und Benennung der Krankheit durch den Tierarzt/Arzt.
Die Diagnose wird durch den Tierarzt nach der Erhebung der Krankengeschichte, Auswertung der Untersuchungsergebnisse, der klinischen und weiterführenden Untersuchungsgänge gestellt. Mit Hilfe der Diagnose wird der Tierarzt in die Lage versetzt, eine Therapie, die zur Heilung oder wenigstens zur Verbesserung des Zustandes eines Patienten führen sollte, zu bestimmen.
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<a href="/component/finder/search?q=Diagnose&f=1&Itemid=0">Diagnose</a>">
| Therapie Behandlung von Krankheiten durch anerkannte Heilverfahren.
Die Therapie wird durch den Therapeuten angewandt, zur Linderung von bei dem Tier diagnostizierten Krankheitsprozessen.
Der Tierarzt verschreibt oder injiziert ein Antibiotikum zur Behandlung, z. B. der bakteriellen Blasenentzündung, nach Überprüfung des Resistenzverhaltens der verursachenden Bakterien.
Der Heilpraktiker verabreicht homöopathische Medikamente nach der Hahnemannschen Lehre.
Der Physiotherapeut führt eine Massagebehandlung, z. B. zur Lockerung der Rückenmuskulatur bei einem Dackel nach einer Bandscheibenoperation durch.
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Definition
Unter einer Enteritis gr.: entericus = Darm; -itis = Entzündung
Sammelbezeichnung für Entzündungen im gesamten Darm, von Dünndarm über Dickdarm bis hin zum Enddarm. Das auffälligste klinische Zeichen ist der Durchfall.
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<a href="/component/finder/search?q=Enteritis&f=1&Itemid=0">Enteritis</a>">
versteht man eine Darmentzündung gr.: entericus = Darm; -itis = Entzündung
Sammelbezeichnung für Entzündungen im gesamten Darm, von Dünndarm über Dickdarm bis hin zum Enddarm. Das auffälligste klinische Zeichen ist der Durchfall.
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<a href="/component/finder/search?q=Darmentzündung&f=1&Itemid=0">Darmentzündung</a>">
oder einen Darmkatarrh mit Durchfall (Stuhl/Kot, der über eine dünne Konsistenz verfügt). Der Kot wird häufiger als normal in großen Mengen abgesetzt, verursacht durch die beschleunigte Passage durch den Darm. Die Darmentzündung kann entweder den Dünndarm oder den Dickdarm oder auch den gesamten Darm betreffen. Der Kot enthält eine größere Menge an Wasser und Salzen sowie unverdaute Futterbestandteile und Fett. Es können auch Schleimbeimengungen und/oder Blut in der Ausscheidung enthalten sein. Sowohl akute lat.: acutus = spitz - schneller Krankheitsausbuch
Plötzlich auftretende Symptome einer Krankheit.
Der akute Verlauf einer Krankheit, stellt sich nach kurzem Verlauf ein, dabei können Schmerzen plötzlich auftreten.
Ein Kater, der unter Harngrieß leidet (FLUTD), fängt plötzlich beim Wasserlassen an, zu schreien. Er zeigt kolikartige Krämpfe, presst und erbricht dabei. Durch das plötzliche Verstopfen der Harnröhre mit Kristallen aus dem Urin kommt es spontan zu den beschriebenen Symptomen.
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<a href="/component/finder/search?q=akute&f=1&Itemid=0">akute</a>">
als auch chronische gr.: chronos = Zeit - langwierig, schleppend
Die Entwicklung der Krankheit verläuft schleppend über Monate bis Jahre.
Krankheiten mit einem chronischen Verlauf charakterisieren sich durch schwache Symptome, die das erkrankte Tier auszehren können und bis zur völligen Erschöpfung führen können. Der Erreger ist nicht stark genug, das Tier in einem kurzen Zeitraum zu schwächen, gleichzeitig ist das erkrankte Tier von seinem Abwehrsystem nicht ausreichend geschützt und kann den Erreger nicht abtöten.
Ein an Borreliose erkrankter Hund kann nach Monaten Gelenkschwellungen und Lahmheit zeigen. Bei schwachem Abwehrsystem kann das Bakterium sich im Organismus ausbreiten und beispielsweise den Herzmuskel befallen. Es kann zur Schwächung kommen und bei sehr schwerem Verlauf kann der Tod folgen. Bis zum Eintreten des Todes können jedoch Jahre vergehen. In dem meisten Fällen wird eine Teilimmunität erreicht, wodurch das Ausschwärmen des Erregers in der Organismus verhindert wird.
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<a href="/component/finder/search?q=chronische&f=1&Itemid=0">chronische</a>">
Krankheitsverläufe sind möglich.
Das Hauptsymptom einer Enteritis ist Durchfall. Zusätzlich können die folgenden Symptome beobachtet werden:
- Apathie gr.: pathos = Leiden, Leidenschaft
Ohne Leidenschaft: Fortwährende oder vorübergehende Teilnahmslosigkeit gegenüber äußeren Reizen.
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<a href="/component/finder/search?q=Apathie&f=1&Itemid=0">Apathie</a>">
des Tieres (Antriebsarmut)
Zunächst möchten wir ein weitverbreitetes Missverständnis aus der Welt schaffen: Durchfall ist keine Krankheit Das Fehlen von Gesundheit, bei dem körperliche wie auch psychische Gebrechen als Folge eines vorangegangenen Krankheitsbildes auftreten.
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<a href="/component/finder/search?q=Krankheit&f=1&Itemid=0">Krankheit</a>">
, sondern lediglich ein Symptom gr: symptoma = Begleiterscheinung
Krankheitszeichen, Merkmale einer Krankheit.
Die Symptome einer Krankheit können wie folgt lauten:
- blasse Schleimhäute
- Fieber
- vermehrter Durst
- Erbrechen
- Durchfall
- Abgeschlagenheit
- Appetitlosigkeit
- Schwellung der Gliedmaßen
- Atemnot
Die Symptome sind unspezifisch und können für eine ganze Reihen von Krankheitsbildern sprechen.
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<a href="/component/finder/search?q=Symptom&f=1&Itemid=0">Symptom</a>">
für eine ganze Reihe von Erkrankungen des Darmtraktes, die durch eine Vielzahl verschiedener Ursachen hervorgerufen werden können, z. B.
lat. commensalis = Tischgenosse
Hierbei handelt es sich um sogenannte „Mitesser“. Dies können Parasiten, Bakterien, Pilze und einige Viren sein. Von Kommensalismus spricht man immer, wenn diese „Mitesser“ den Wirt nicht schädigen. So stellt das Tier oder der Mensch das Lebensumfeld, zum Beispiel den Darm, für die Darmflora, und hier dann z. B. für Bactereudes, Enterokokken und , E. coli zur Verfügung, und diese unterstützen im Gegenzug den Wirt bei der Verdauung. Unter normalen Umständen sind diese Bakterien harmlos, können aber durch Mutationen pathogen werden (krank machen).
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<a href="/component/finder/search?q=Bakterien&f=1&Itemid=0">Bakterien</a>">
(Salmonellen, Yersinien, EHEC, Campylobacter Bakterien, gehören zur Gattung Spirillum, beweglich durch 5-20 Geißeln und sind spiralförmig gewundene, gramnegative Stäbchen. Sie wachsen unter mikroaerophilen und anaeroben Bedingungen, vorzugsweise im Genitaltrakt und im Verdauungssystem. Eine häufige Infektionsquelle für den Menschen sind Rattenbisse. Diese Erreger sind weitverbreitet und verursachen verschiedene Krankheiten bei unseren Haustieren, wie beispielsweise Rindern, Schafen, Schweinen, Vögeln, Hunden und Katzen.
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<a href="/component/finder/search?q=Campylobacter&f=1&Itemid=0">Campylobacter</a>">
, Clostridien Bakterien dieser Gattung beinhalten rund 300 Arten, die im Erdboden, Gewässern und dem Verdauungskanal von Tieren und Menschen vorkommen. Sie wachsen unter streng anaeroben Bedingungen und bilden Sporen. Sie färben, sind meist grampositiv, selten gramlabil oder gramnegativ.
Die pathogenen Stämme bilden starke Zellgifte z. B. Tetanus.
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<a href="/component/finder/search?q=Clostridien&f=1&Itemid=0">Clostridien</a>">
etc.)
lat. commensalis = Tischgenosse
Hierbei handelt es sich um sogenannte „Mitesser“. Dies können Parasiten, Bakterien, Pilze und einige Viren sein. Von Kommensalismus spricht man immer, wenn diese „Mitesser“ den Wirt nicht schädigen. So stellt das Tier oder der Mensch das Lebensumfeld, zum Beispiel den Darm, für die Darmflora, und hier dann z. B. für Bactereudes, Enterokokken und , E. coli zur Verfügung, und diese unterstützen im Gegenzug den Wirt bei der Verdauung. Unter normalen Umständen sind diese Bakterien harmlos, können aber durch Mutationen pathogen werden (krank machen).
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<a href="/component/finder/search?q=Pilze&f=1&Itemid=0">Pilze</a>">
- Mykosen (Darmbesiedelung durch Hefen oder Schimmelpilze Es handelt sich um filamentöse Pilze, die in zwei Gruppen unterteilt werden.
- Schlauchpilze - Ascomyceten
- Jochpilze - Zygomyceten
Die meisten dieser Pilze führen ein wenig spektakuläres Dasein, indem sie sich an der Zersetzung von organischer Materie beteiligen. Einige wenige verursachen Krankheiten, wie z. B. Aspergillus fumigatus, die Lungenaspergillose bei geschwächten Tieren.
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<a href="/component/finder/search?q=Schimmelpilze&f=1&Itemid=0">Schimmelpilze</a>">
)
Parasitärer Mikroorganismus ohne eigenen Stoffwechsel. Dringt in die Wirtszelle ein und kontrolliert deren Funktionen, um seine Fortpflanzung zu sichern. Das Virus besteht grob aus einer Eiweißhülle, dem Kapid, und einem aus DNS oder RNS bestehenden Erbgut, dem Core.
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<a href="/component/finder/search?q=Viren&f=1&Itemid=0">Viren</a>">
(Rotavirus, Coronavirus, Parvovirus etc.)
Die Diagnose kann nur durch die Tierärztin/den Tierarzt Berufsbezeichnung für den staatlich approbierten Veterinärmediziner, der für die Betreuung von Tieren und zum Schutz des Menschen vor Zoonosen zuständig ist.
Die Tierärzte sind Absolventen eines Hochschulstudiums der Veterinärmedizin, das in Deutschland über eine Regelstudienzeit von 60 Monaten läuft. Nach einem Berufspraktikum wird die staatliche Genehmigung zur Ausübung der Berufes durch Erteilung der Approbation beurkundet.
Das Wirken des Tierarztes wird durch die Berufsordnung festgelegt.
Tierärztin/Tierarzt sind berufen, Leiden und Krankheiten der Tiere zu verhüten, zu lindern und zu heilen. Dies soll zur Erhaltung und Entwicklung eines leistungsfähigen Tierbestandes beitragen. Das tierärztliche Wirken soll den Menschen vor Gefahren und Schädigungen durch Tierkrankheiten sowie vor Gefahren, die von Lebensmitteln und Erzeugnissen tierischer Herkunft ausgeghen, schützen und auf eine Steigerung der Güte von Lebensmitteln tierischer Herkunft hinwirken. Der tierärztliche Beruf ist kein Gewerbe, sondern ein freier Beruf, seiner Natur nach gewählt, dem Beschützen der Tiere verschrieben.
Die Ausführung des tierärztlichen Berufes kann in der kurativen Praxis erfolgen um entweder Kleintiere, z. B. Hunde, Katzen, Kaninchen oder in landwirtschaftlichen Betrieben Großtiere, z.B. Nutz- und Hobby-Tiere wie Rinder oder Pferde zu betreuen.
Als Amtstierarzt steht er der staatlichen Veterinärverwaltung vor, mit der Aufgabe: Lebensmittelüberwachung, Seuchenschutz, Tierschutz und gegebenenfalls Grenzschutz.
Weitere Tätigkeitsgebiete sind Forschung und Lehre.
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<a href="/component/finder/search?q=Tierarzt&f=1&Itemid=0">Tierarzt</a>">
gestellt werden. Zunächst wird eine genaue Anamnese gr.: Anamnesis = Erinnerunng
Vorgeschichte eines Patienten - Krankengeschichte
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<a href="/component/finder/search?q=Anamnese&f=1&Itemid=0">Anamnese</a>">
(Krankengeschichte) erstellt. Hier ist es besonders wichtig, dass Sie alle wichtigen Beobachtungen Ihrem Tierarzt möglichst genau schildern, z. B. Zeitpunkt des ersten Auftretens, Fütterung und Art des Futters, andere erkrankte Tiere, ob irgendetwas Ungewöhnliches aufgenommen wurde usw. Es folgt eine gründliche klinische Untersuchung. Hier wird ermittelt, ob eine Untertemperatur oder Fieber aufgetreten ist, der Austrocknungsgrad des Patienten wird bestimmt. Durch Abtasten kann der Zustand des Darms beurteilt werden, und die Kontrolle der Schleimhäute liefert wichtige Informationen über das Kreislaufgeschehen des Patienten. Die Tierärztin/der Tierarzt muss aufgrund der vielseitigen Ursachen der Enteritis eingehende weiterführende Untersuchungen einleiten. Hierzu zählen unter Umständen Kotuntersuchungen, Röntgen mit und ohne Kontrastmittel, Ultraschall und Untersuchungen des Blutes, die bei schweren Durchfällen Hinweise auf Infektionen (lat.: inficere = hineinlegen, anstecken)
Das Eindringen von Mikroorganismen (Viren, Mykoplasmen, Bakterien, Pilzen, Protozoen) in einen Organismus, z. B. Tier, Pflanze, Mensch.
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<a href="/component/finder/search?q=Infektionen&f=1&Itemid=0">Infektionen</a>">
, Austrocknung und die Ausdehnung der Erkrankung Das Fehlen von Gesundheit, bei dem körperliche wie auch psychische Gebrechen als Folge eines vorangegangenen Krankheitsbildes auftreten.
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<a href="/component/finder/search?q=Erkrankung&f=1&Itemid=0">Erkrankung</a>">
geben können. In seltenen, komplizierten Fällen werden endoskopische Untersuchungen (Darmspiegelungen), Computertomografien ( CT Abk.: CT
Diagnostisches Verfahren, bei dem ein gefächerter Röntgenstrahl in einen Körper gescannt wird. Die Strahlen werden von empfindlichen Sensoren registriert und durch einen Computer in ein Graustufenbild gewandelt. Es entsteht eine Röntgenaufnahne einer Körperscheibe des Patienten, die dann vom Tierarzt interpretiert wird.
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<a href="/component/finder/search?q=CT&f=1&Itemid=0">CT</a>">
) oder Kernspinuntersuchungen (MRT) notwendig.
Die Behandlung Der Tierarzt leitet nach Diagnosetellung eine adequate Therapie ein. Durch die Anwendung von anerkannten Heilverfahren kann die Behandlung einer Krankheit erfolgen.
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<a href="/component/finder/search?q=Behandlung&f=1&Itemid=0">Behandlung</a>">
richtet sich nach der Diagnose oder Verdachtsdiagnose der Tierärztin/des Tierarztes. In einigen Fällen ist eine genaue Diagnosestellung nicht möglich, und es muss zunächst eine symptomatische Therapie eingeleitet werden. Bei leichten Enteritiden (Darmentzündungen) genügt häufig ein Futterentzug über einen Zeitraum von 24 Stunden mit anschließender Fütterung von ausschließlich schonender Kost. Der Futterentzug ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung, da auf diese Weise der Verdauungsapparat die Möglichkeit hat, sich zu erholen. Eine anschließende leicht verdauliche Kost kann das Gleichgewicht im Darm wieder herstellen. Bei schwerwiegenderen Fällen der Enteritis müssen therapeutische Maßnahmen an den jeweiligen Fall angepasst werden, wie beispielsweise die Gabe von Entwurmungsmitteln, Antibiotika Plural von Antibiotikum
Sammelbegriff für Ausscheidungsprodukte von Schimmelpilzen, die das Wachstum von Bakterien hemmen können.
Antibiotika wurden ursprünglich von Schimmelpilzen gewonnen. Heute können sie künstlich im Labor von der pharmazeutischen Industrie erzeugt werden. Sie werden hauptsächlich zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionen eingesetzt.
- Bakteriostatisch (Bakterien hemmend): Sulfonamide, Tetrazykline, Chloramphenicol, Makrolide, Lincomycine, Floxacine und Fucidinsäure
- Bakterizid (Bakterien abtötend): Penicilline, Cephalosporine, Aminoglykoside, Bacitracin und Polymyxine
<a href="/component/finder/search?q=Antibiotika&f=1&Itemid=0">Antibiotika</a>">
, Passivimpfstoffen (Gammaglobuline), Interferone, Dauertropfinfusionen oder gar Bluttransfusionen.

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Schonkost - Eine kurze Anleitung fГјr Patienten
Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

Schonkost bei Magenproblemen, Durchfall, Gastritis - MagenschleimhautentzГјndungen und weiteren Beschwerden
Sind Magen oder Darm angegriffen, zum Beispiel bei einem akuten Magen-Darm-Infekt, bei einer Gastritis, Sodbrennen, Reizmagen oder beim Reizdarm-Syndrom, wird (vor allem von Ärzten) gerne eine sog. Schonkost verordnet. Doch was man darunter versteht, wird den Patienten häufig nicht erklärt. Wichtig ist vor allem in der akuten Phase eine sehr schonende Ernährung. Diese sollte danach zu einer dauerhaft gesunden Ernährungsweise aufgebaut werden.
Für meine Leser wichtig zu wissen: Ich gehe in diesem Beitrag auf die allgemeinen Richtlinien für eine Schonkost ein. Ich diskutiere hier nicht die Probleme des Fleischkonsums, artgerechte Tierhaltung usw. Es geht hier vor allem darum, dem betroffenen Patienten erst einmal eine "grobe" Richtlinie zu zeigen, mit der dieser sich selbst helfen kann. Für Sie als Patient : Wenn Sie sich an dieses Schonkost-Rezept halten, und sie merken, wie sich ihre Beschwerden bessern, werden Sie vielleicht die Möglichkeit ergreifen und auch dauerhaft ihre Ernährung umstellen. Wenn Sie Informationen dazu interessieren, dann fordern Sie einfach einmal meinen kostenlosen Newsletter an, indem Sie HIER klicken.

Jetzt aber zu den Grundregeln fГјr magenschonendes Essen: Wenn Sie es „nur“ mit einem Magen-Darm-Infekt oder einer anderen kurzzeitigen Krankheit zu tun haben, genГјgt es meist, auf einige Grundregeln zu achten:
- Meiden Sie fette, gebratene, panierte, frittierte und stark gewГјrzte Speisen.
- Auf Fleisch, vor allem auf fette Sorten, sollten Sie vorläufig verzichten.
- Auf keinen Fall sollten Sie jetzt unreifes Obst oder ZitrusfrГјchte zu sich nehmen. Insgesamt ist rohes Obst eher nicht zu empfehlen.
- Verzichten Sie auf Hefeprodukte und frisches Brot. Greifen Sie stattdessen eher zu Knäckebrot oder getoastetem Vollkornbrot.
- Lassen Sie Zucker und alle SГјГџigkeiten weg.
- Trinken Sie viel Wasser und Kräutertee. Säfte, Limonaden oder alkoholische Getränke sollten Sie auf jeden Fall weglassen.
Bei schwerwiegenderen oder lГ¤nger anhaltenden Problemen mГјssen allerdings meist „schwerere GeschГјtze“ aufgefahren werden:
Schonkost bei "schweren" Magen-Darm-Erkrankungen
Wenn Erkrankungen des Verdauungstrakts vorliegen, ist es zunächst oberstes Ziel, den Magen-Darm-Trakt zu entlasten und ihm die Möglichkeit zu geben, auszuheilen. Sie können mit einem Heilfasten beginnen und dem Körper dabei maximale Ruhe und Erholung gönnen.
Alternativ dazu (oder danach) essen Sie fГјr ein bis zwei Wochen nur Reis, Kartoffeln und gekochtes Getreide. Verzichten Sie auf Obst, GemГјse, Milch und Milchprodukte, SГјГџigkeiten und Fleisch.
Trinken Sie so viel, dass der Urin fast wasserklar ist (champagnerfarben). Allerdings sollten Sie nur Wasser und Kräutertees trinken, verzichten Sie auf Säfte, Limonaden und alkoholische Getränke. Heilpflanzen und Kräuter die für einen Tee in Frage kommen beschreibe ich im jeweiligen Beitrag zu betreffenden Beschwerde.
Diese ErnГ¤hrung ist extrem magenschonend und fГјhrt auГџerdem ganz automatisch zu einer Gewichtsreduktion. Da die ErnГ¤hrung in dieser Phase sehr einfach und reduziert ist, kГ¶nnen Г¤hnliche „Nebeneffekte“ wie beim Fasten auftreten, zum Beispiel Schwindel, vorГјbergehende SchwГ¤chegefГјhle, ungewohnter Geschmack im Mund oder verstГ¤rkter KГ¶rpergeruch. Diese Probleme verschwinden jedoch recht schnell. Bewegung, frische Luft und Entspannungsverfahren helfen beim Durchhalten.
Wenn Sie bisher regelmäßig Kaffee getrunken haben, hören Sie nicht abrupt damit auf, sondern schleichen ihn aus, sonst drohen Entzugskopfschmerzen. Auch auf andere Genussgifte, wie Nikotin oder Alkohol, sollten Sie unbedingt verzichten. Einige Tipps zur Raucherentwöhnung beschreibe ich im Beitrag: Mit dem Rauchen aufhören.
Erweiterte Schonkost
Nach ein bis zwei Wochen strenger Schonkost sollten Ihre Verdauungsprobleme schon deutlich nachgelassen haben. Jetzt können Sie Ihre Nahrung stückweise wieder aufbauen. Vor allem Obst und Gemüse kommen im zweiten Schritt zur Nahrung hinzu. Meiden Sie allerdings blähende Gemüsesorten wie Kohl oder Bohnen. Rohes Obst und Gemüse sollten nur in sehr kleinen Mengen verzehrt werden, auch auf Zitrusfrüchte sollten sie vorerst verzichten.
Trinken Sie auch in dieser Phase weiterhin viel Wasser und Tee. Eine Orientierung: es sollten schon ca. 25ml pro Kilogramm KГ¶rpergewicht sein. Maximal 35ml pro Kilogramm KГ¶rpergewicht.
Weglassen sollten Sie weiterhin alle tierischen Produkte, außerdem alle Genussgifte. Auch scharfe oder sehr salzige Speisen sind fehl am Platz. Würzen Sie Ihre Gerichte vorrangig mit Kräutern und genießen Sie ansonsten den puren Geschmack der Zutaten. Auch diese Phase sollten Sie ein bis zwei Wochen durchhalten.
Гњbergangskost
Wenn Ihre akuten Probleme verschwunden oder doch wenigstens deutlich besser geworden sind, geht es darum, schrittweise eine dauerhaft gesunde Ernährung aufzubauen.
Im nächsten Schritt nehmen Sie Salate und Milchprodukte zu Ihrer Ernährung dazu. Vom Milch trinken selbst rate ich aber dauerhaft ab. Im Beitrag: Milch trinken ist das gesund?, gehe ich genauer darauf ein.
Jetzt dГјrfen Sie auch wieder rohes Obst und GemГјse sowie Brot essen. Versuchen sie beim Brot einmal mehr auf die "alten" Getreidesorten zu setzen wie z.B. Dinkel. Meiden Sie die "Industriebackwaren" mit den ganzen Zusatzstoffen.
Verzichten Sie noch auf stark gebratene Speisen und nehmen Sie nur sehr wenig Fett zu sich. Achten Sie bei jeder Veränderung auf Ihren Körper. Wird etwas nicht gut vertragen, gehen Sie in der Ernährung wieder einen Schritt zurück und vermeiden Sie zumindest noch für eine Weile das betreffende Lebensmittel. Auf diese Art können Sie auch Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten auf die Spur kommen. Nehmen Sie auch in dieser Ernährungsphase weiterhin viele Vollkornprodukte und viel Getreide zu sich. Die Ballaststoffe sind für eine gesunde Verdauung sehr wichtig; u.a. führt eine ballaststoffreiche Ernährung zu weniger Allergien.
Гњbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie doch einfach meinen kostenlosen Praxis-Newsletter an:
Normale Kost
Auf Dauer sollten Sie zu einer Ernährung finden, die Magen und Darm nicht unnötig belastet und auch dem restlichen Körper gut tut.
Hier gelten die bekannten Grundregeln gesunder Ernährung: Essen Sie viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Fleisch sollten Sie (wenn überhaupt) nur in Maßen zu sich nehmen und fettarme Fisch- oder Geflügelsorten bevorzugen.
Anmerkung: Ich rate hier auf Bio-Fleisch zu setzen. Ich weiß, dass manche Leser und Patienten das Wort "bio" nicht mehr hören können, aber es führt einfach nichts an der Tatsache vorbei, dass das Mastfleisch mit den ganzen Zusätzen einfach nicht mehr tragbar ist. Und von der Tierhaltung und dem Geschmack selbst habe ich noch gar nicht gesprochen. Fragen Sie sich ganz einfach: Warum habe ich meine gesundheitlichen Problem? Und eine Antwort lautet bei den ganzen Verdauungsstörungen: wegen Ihrer Ernährung.
Auch SГјГџes sollte nur in geringen Mengen auf dem Speiseplan stehen. Vermeiden Sie unnГ¶tiges Fett und greifen Sie eher auf pflanzliche, als auf tierische Fette zurГјck.
Auf Limonaden und andere zuckerhaltige Getränke sollten Sie verzichten.
Anmerkung: Ja, schon wieder eine Anmerkung. Zu der ganzen chemischen Getränkepampe muss ich einfach auch noch etwas sagen. Getränke wie z.B. Cola würde ich selbst "für geschenkt" nicht mehr trinken (siehe: Cola und seine dunklen Geheimnisse). Ach, und falls Sie dachten im Orangensaft seien Ornagen drin, lesen Sie: Ein Orangensaft ohne Orangen. Dafür kann es an Feiertagen ruhig eine Bionade sein. Klar, die ist teurer und es ist auch Zucker drin. Aber an Ostern, Weihnachten und Geburtstagen halte ich das für ok.
Zu guter Letzt: Achten Sie auf eine gute "Esskultur". Essen Sie in entspannter, ruhiger Atmophäre und nehmen Sie sich Zeit zum Genießen. Kauen Sie jeden Bissen sehr gründlich; versuchen Sie es mit 33mal.
Und schlieГџlich: Lassen Sie dem KГ¶rper genГјgend Pausen zwischen den Mahlzeiten, um sich zu erholen. Versuchen Sie nur hГ¶chstens 4 Mal am Tag etwas zu essen; kein Naschen zwischendurch, sondern absolute Pause - so wie ganz zu Beginn der Schonkost.
Dieser Beitrag wurde am 13.5.2014 erstellt.
Divertikulitis
Divertikel sind kleine, sackartige Ausstülpungen der Dickdarmschleimhaut. Vor allem ältere Personen sowie Menschen mit chronischer Verstopfung weisen zahlreiche solcher Divertikel auf. Sie sind an sich harmlos und bereiten meist keine Beschwerden. Entzünden sich Divertikel, so spricht man von einer Divertikulitis. Typische Symptome dieser Darmerkrankung sind heftige Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen und Fieber.
Solange Divertikel keine Symptome verursachen, bedürfen sie auch keiner Behandlung. In diesem Fall spricht man von einer Divertikulose. Sie kommt bei 10-45% der Bevölkerung vor, tritt jedoch mit zunehmendem Alter deutlich häufiger auf. Unter den über 70-Jährigen finden sich in rund zwei Drittel der Bevölkerung Divertikel.
Der Erkrankungsbeginn verschiebt sich jedoch zunehmend ins junge Erwachsenenalter. Grund dafür ist, dass es sich bei der Divertikulitis um eine typische Zivilisationskrankheit handelt. Hauptursachen sind Bewegungsmangel und eine fleischlastige, ballaststoffarme Ernährung. Auch Nikotin- und Alkoholkonsum begünstigen die Ausbildung von Divertikeln.
Bei jedem fünften Divertikelträger entzünden sich die Ausstülpungen der Darmwand und führen zum Krankheitsbild der Divertikulitis. Ausgelöst wird sie in der Regel durch kleine Stuhlpartikel in den Divertikeln, die auf die Schleimhaut drücken und dort eine Entzündung verursachen. Die altersbedingte nachlassende Gewebespannung der Dickdarmwand sowie andauerndes Pressen bei hartem Stuhlgang begünstigt die Entstehung.
Der Schweregrad der Erkrankung hängt von der Ausbreitung der Entzündungsprozesse im Bauchraum ab. Nicht erkannt oder zu spät behandelt, kann die Divertikulitis zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Die Einnahme bestimmter Medikamente, Abwehrschwäche und Begleiterkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes, Bluthochdruck oder bestimmte Nierenerkrankungen können sich ebenso ungünstig auf den Verlauf der Erkrankung auswirken.
Was sind die typischen Symptome?
Typische Symptome einer Divertikulitis sind zunehmende Schmerzen meist im linken Unterbauch sowie Fieber. Auch Blähungen und ein veränderter oder unregelmäßiger Stuhlgang können auf entzündete Divertikel hinweisen. Reißen infolge des Entzündungsprozesses Blutgefäße in der Darmwand, so zeigt sich dies typischerweise in frischem Blut im Stuhl. All diese Symptome können jedoch auch durch andere schwerwiegende Erkrankungen wie zum Beispiel Darmkrebs verursacht werden. Schmerzen im rechten Unterbauch sind seltener, schließen jedoch eine Divertikulitis nicht aus.
Dehnt sich die Entzündung auf die gesamte Darmwand aus, sodass das entzündete Divertikel perforiert, kann dies zu schweren bis lebensbedrohlichen Komplikationen wie Abszessen, Fisteln und Bauchfellentzündung führen.
Verlaufsformen
- Divertikulose: keine Symptome
- Akute unkomplizierte Divertikulitis: Entzündung der Divertikel ohne schwerwiegende Komplikationen
- Akute komplizierte Divertikulitis: Entzündung der Divertikel mit schwerwiegenden Komplikationen wie Abszeß, Darmperforation und Bauchfellentzündung
- Chronisch-rezidivierende Divertikulitits: immer wiederkehrende Divertikulitis-Schübe mit oder ohne Komplikationen
Wie stellt der Arzt die Diagnose?
Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Schmerzen im Bauchraum oder auch Blut im Stuhl sollte möglichst frühzeitig ein Facharzt für Chirurgie oder Gastroenterologie aufgesucht werden. Die typischen Beschwerden geben dem Arzt bereits erste Hinweise, dass es sich um eine Divertikulitis handeln könnte. Im Rahmen der klinischen Untersuchung wird der Bauch abgetastet und auf Darmgeräusche geachtet. Zusätzliche Untersuchungsmethoden wie die Bestimmung der Entzündungswerte im But sowie die Durchführung einer Computertomographie sind zur Diagnosesicherung empfohlen.
Die Koloskopie eignet sich nicht als Diagnoseverfahren der akuten Divertikulitis, da es es hierbei zu starken Schmerzen und zu einer Perforation der entzündeten Divertikel kommen kann. Nach erfolgreicher Behandlung des akuten Divertikulitisschubes und Beschwerdefreiheit wird die Durchführung einer Coloskopie empfohlen, um das Vorliegen von Dickdarm- oder Mastdarmkrebs (Colon- oder Rektumkarzinom) auszuschließen.
Wie wird eine Divertikulitis therapiert?
Eine leichte Entzündung kann gelegentlich von alleine abheilen und muss nicht zwingend antibiotisch therapiert werden. In diesen Fällen können die Gabe von Schmerzmitteln und krampflösenden Medikamenten sowie Schonkost zum Erfolg führen. Bei stärkeren Entzündungsschüben verbunden mit beträchtlichten Schmerzen und auch bei Fieber, sowie Risikopatienten, bei denen ein komplizierter Verlauf zu erwarten ist, erhalten ein Antibiotikum. Dies kann nach Ermessen des behandelnden Arztes auch oral verabreicht werden.
In schwereren Fällen ist intravenöse Antibiotikatherapie im Rahmen einer stationäre Betreuung im Krankenhaus anzuraten. Nach neuesten Erkenntnissen muss auch bei einer komplizierten Divertikulitis nicht immer sofort operiert werden. Abszesse zum Beispiel können primär mittels CT-gezielter Drainage behandelt werden.
Beim Auftreten von schweren Komplikationen wie Divertikel-Durchbrüchen oder Darmverschlüssen muss umgehend operiert werden. Dabei wird der betroffene Darmabschnitt mittels offenem Bauchschnitt oder Knopflochtechnik entfernt. Auch bei chronisch-rezidivierender Divertikulitis ist die chirurgische Entfernung des betroffenen Darmabschnittes die Therapie der Wahl.
Prophylaxe
Die wirkungsvollste Prophylaxe liegt in einem gesunden Lebensstil mit vorwiegend pflanzlicher Ernährung und ausreichend Bewegung.
Stand der Information: November 2016
Leitlinie Divertikelkrankheit, 2014, www.awmf.org
Tagebuch zu einer Sigmaresektion wg. Divertikulose Nach der zweiten schweren Divertik.
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2007 wurden mir 30cm Darm entfernt. In letzter Zeit zwickt es wieder an der gleichen .
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Darmschleimhautentzündung hund
Magenschleimhautentzündung
Eine Magenschleimhautentzündung (lat.: Gastritis) ist eine akute oder chronisch auftretende Entzündung der Magenschleimhaut. Während es bei der akuten Gastritis nur eine Form gibt, wird die chronische Gastritis in drei verschiedene Typen unterteilt (Typ A, B, C). Die chronische Magenschleimhautentzündung tritt meist bei älteren Personen in westlichen Ländern auf.
Eine Magenschleimhautentzündung kann unterschiedliche Auslöser haben
Die Ursachen einer akuten Gastritis sind vielfältig. Der Entzündung voraus gehen oftmals andere schwere Erkrankungen wie Infektionen und damit einhergehende häufige Medikamenteneinnahme. Aber auch übermäßiger Alkohol – und Nikotingenuss, unkontrollierte Essgewohnheiten sowie psysische und physische Stresssituationen begünstigen die Entzündung. Die eingenommenen Gifte greifen die empfindlichen Zellen der Magenschleimhaut an und schädigen diese. Bei der chronischen Gastritis hat jeder Typ eine andere Ursache.
- Typ A wird durch eine Autoimmunkrankheit bedingt, bei der Antikörper die Zellen des eigenen Körpers angreifen
- Typ B wird durch das Bakterium Helicobacter pylori (oft fälschlich heliobacter geschrieben) verursacht, dieses siedelt sich an den Zellen der Schleimhaut an und führt zu einer erhöhten Magensäureproduktion
- Typ C ist eine Gallenerkrankung, bei der Gallensaft zurück in den Magen fließt und diesen dadurch schädigt
Frau mit Magenschleimhautentzündung
Welche Symptome und Folgen kann eine Magenschleimhautenzündung haben?
Bei der akuten Magenschleimhautentzündung treten nach dem Essen
auf. Auch häufiges Aufstoßen kann auf den Beginn einer Magenschleimhautentzündung hindeuten. In schwereren Fällen können auch Magenblutungen und Magengeschwüre auftreten. Bei der chronischen Gastritis treten häufig gar keine Symptome auf. Wenn doch, so sind dies meist Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Auch machen sich oft Müdigkeit und Leistungsverlust bemerkbar.
In der Regel muss eine Magenschleimhautentzündung nicht behandelt werden
Eine akute Magenschleimhautentzündung benötigt meist gar keine Behandlung, eine Besserung tritt oftmals schon einen Tag nach dem Beginn der Symptome ein. Manchmal werden die Symptome durch Medikamenteneinsatz gelindert. Die Medikamente hemmen die Magensäureproduktion und beschleunigen die Heilung der entzündeten Magenschleimhaut. So gibt es auch pflanzliche Wirkstoffe in der Apotheke, die die Symptome ebenfalls lindern.
Während der Behandlung sollte auf alles verzichtet werden, was die Schleimhaut reizt, also beispielsweise Kaffee, Alkohol, Nikotin, Tee und Schokolade. Treten Magenblutungen auf, so können diese nur mittels einer Operation gestillt werden. Bei der chronischen Magenschleimhautentzündung ist keine Behandlung notwendig, solange keine Symptome auftreten.
Mit welchen Erkrankungen kann eine Magenschleimhautentzündung schnell verwechselt werden?
Es ist in der Tat nicht immer ganz so einfach Magenschleimhautentzündungen von anderen Magenbeschwerden zu unterscheiden. Ein Patient der Beispielsweise über Bauchschmerzen klagt kann von einer Antrumgastritis über Magenkrebs oder Verstopfung und Geschwüren bis hin zu Problemen mit der Magensäure so ziemlich alles haben. Um die konkreten Symptome der einzelnen Krankheiten und Beschwerden unterscheiden zu können ist es immer wichtig den vermeindlichen Auslöser der Beschwerden einzugrenzen.
Mögliche Verursacher von
- Bauchschmerzen
Bauchschmerzen können aus den unterschiedlichsten Gründen auftreten. Zu viel oder zu wenig Essen , komplett falsche Ernährung einhergehend mit Magenproblemen und genereller Dyspepsie. Meist ist letzteres der Fall, den unter Bauchschmerzen werden allgemein generelle Probleme mit dem Magen und Verdauungsprobleme tituliert. Beschwerden mit erhöhter Konzentration der Magensäure, eine schmerzende Magenschleimhaut, akutes Sodbrennen oder auch das klassische Magengeschwür sind oft die Verursacher von Bauchschmerzen
Eine Antrumgastritis ist eine Magenschleimhautentzündung Typ B. Wie weiter oben erwähnt werden Magenschleimhautentzündungen in 3 unterschiedliche Typen eingeteilt. Die Antrumgastritis trägt ihren Namen, da sie sich am unteren Ende des Magens bildet und ist mit 80 % die häufigste Magenschleimhautentzündung. Diese Gastritis ist sehr langwierig und kann ohne Medikamente und eine Nahrungsumstellung nicht geheilt werden . Typische Symptome für die Art der Magenschleimhautentzündung sind:
- unangenehmes Völlegefühl
- häufiges Aufstoßen von Magensäure
- sowie starkes Sodbrennen
- Magenkrebs
Der Magenkrebs ist natürlich schon weit über mehr oder weniger harmlose Magenbeschwerden hinaus. Magenkrebs kann unter anderem, wie beispielsweise Zwölffingerdarmgeschwüre auch, durch eine dauerhafte Belastung durch Helicobacter Pylori Bakterien entstehen. Diagnostiziert wird Magenkrebs Mittels einer Magenspiegelung und entnahme von Belegzellen. Diese Methode wird auch angewandt um andere gut- oder bösartige Geschwüre in der Magengegend oder gezielt Magengeschwüre sowie andere Erkrankungen zu erkennen. Jedoch muss auch hier das Gewebe genauestens untersucht werden, denn jedes Geschwür ist anders.
Jede hier erwähnte Erkrankung fängt mit eher harmlosen Bauchschmerzen an. Tatsächlich wird zu beginn meist eine Magenschleimhautentzündung vermutet jedoch nach ein paar Untersuchungen und einem Blick in die Speiseröhre, weiß der behandelnde Arzt meist schon mehr.
Magen-Darm-Entzündung
Definition | Faktoren | Symptome gr: symptoma = Begleiterscheinung
Krankheitszeichen, Merkmale einer Krankheit.
Die Symptome einer Krankheit können wie folgt lauten:
- blasse Schleimhäute
- Fieber
- vermehrter Durst
- Erbrechen
- Durchfall
- Abgeschlagenheit
- Appetitlosigkeit
- Schwellung der Gliedmaßen
- Atemnot
Die Symptome sind unspezifisch und können für eine ganze Reihen von Krankheitsbildern sprechen.
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<a href="/component/finder/search?q=Symptome&f=1&Itemid=0">Symptome</a>">
| Ursachen | Diagnose (gr. diagnosis = Entscheidung)
Erkennung und Benennung der Krankheit durch den Tierarzt/Arzt.
Die Diagnose wird durch den Tierarzt nach der Erhebung der Krankengeschichte, Auswertung der Untersuchungsergebnisse, der klinischen und weiterführenden Untersuchungsgänge gestellt. Mit Hilfe der Diagnose wird der Tierarzt in die Lage versetzt, eine Therapie, die zur Heilung oder wenigstens zur Verbesserung des Zustandes eines Patienten führen sollte, zu bestimmen.
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<a href="/component/finder/search?q=Diagnose&f=1&Itemid=0">Diagnose</a>">
| Therapie Behandlung von Krankheiten durch anerkannte Heilverfahren.
Die Therapie wird durch den Therapeuten angewandt, zur Linderung von bei dem Tier diagnostizierten Krankheitsprozessen.
Der Tierarzt verschreibt oder injiziert ein Antibiotikum zur Behandlung, z. B. der bakteriellen Blasenentzündung, nach Überprüfung des Resistenzverhaltens der verursachenden Bakterien.
Der Heilpraktiker verabreicht homöopathische Medikamente nach der Hahnemannschen Lehre.
Der Physiotherapeut führt eine Massagebehandlung, z. B. zur Lockerung der Rückenmuskulatur bei einem Dackel nach einer Bandscheibenoperation durch.
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<a href="/component/finder/search?q=Therapie&f=1&Itemid=0">Therapie</a>">
| Fütterung
Definition
Unter einer Gastro- Enteritis gr.: entericus = Darm; -itis = Entzündung
Sammelbezeichnung für Entzündungen im gesamten Darm, von Dünndarm über Dickdarm bis hin zum Enddarm. Das auffälligste klinische Zeichen ist der Durchfall.
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<a href="/component/finder/search?q=Enteritis&f=1&Itemid=0">Enteritis</a>">
versteht man jene Erkrankungen, die Verdauung, Aufnahme und Transport von Futter im Magen und Darm beeinträchtigen. Die Verdauung des Futters und die ungestörte Aufnahme von Nährstoffen sind essentiell für die Erhaltung der lebenswichtigen Funktionen des Organismus Lebewesen, das über ein Organsystem verfügt.
Der Organismus verfügt über einen aufwändigen Körperbau, in dem die Stoffwechselprozesse und Vitalfunktionen von spezialisierten Organverbänden ausgeführt werden. Der Organismus ist stark an seine Umgebung angepasst und kann meist auf geringfügige Veränderungen reagieren und sich adaptieren.
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<a href="/component/finder/search?q=Organismus&f=1&Itemid=0">Organismus</a>">
. Entzündungsursachen sind häufig verdorbenes Futter und Keime, die beim Spaziergang verschluckt oder durch schmutziges Tümpelwasser oder Urin von läufigen Hündinnen aufgenommen wurden. Diese oftmals entzündlichen Erkrankungen des Magen- und des Darmtraktes führen zunächst zur Magenschleimhautentzündung, wobei der Mageninhalt durch Erbrechen entfernt wird. Anschließend entzündet sich der Darm, der nicht mehr in der Lage ist, die Nahrung zu verdauen und scheidet diesen Futterbrei mit viel Flüssigkeit unverdaut aus.
Faktoren, die gastrointestinale Erkrankungen beeinflussen:
- Alter: Magen - Gastritis und Dünndarmentzündungen - Enteritis kommen bei Hunden und Katzen jeder Altersstufe vor, betreffen aber häufiger junge Tiere, da diese alles aufnehmen, was sie finden. Tiere mittleren Alters (ab fünf Jahren) leiden häufiger an Dickdarmentzündungen - Colitis, während alte Tiere häufig unter Verstopfung - Obstipation - leiden.
- Rasse: Manche Rassen, wie beispielsweise Doggen undNeufundländer neigen zu Magenproblemen. Schäferhunde neigen zu Gastroenteritis, Colitis, Megacolon und Tumoren. Pudel haben eine Neigung zu Durchfällen und Dickdarmtumoren, Setter und Teckel neigen zu Gastroenteritis, und bei Terriern finden sich oft Dickdarm- und Enddarmtumore.
- Verhalten: Tiere die im Freien unbeaufsichtigt umherlaufen, können verdorbene Lebensmittel, verschmutztes Brackwasser oder Ausscheidungen tierischen Ursprunges aufnehmen.
- Futter: Eine weitere Ursache für Verdauungsstörungen können minderwertige Futtermittel, Futtermittelunverträglichkeiten, stark fetthaltige Futtermittel, plötzlicher Futterwechsel sowie unangemessen große Futtermengen sein.
Gastrointestinale Störungen sind im Frühstadium meist einfach von Ihrem Tierarzt Berufsbezeichnung für den staatlich approbierten Veterinärmediziner, der für die Betreuung von Tieren und zum Schutz des Menschen vor Zoonosen zuständig ist.
Die Tierärzte sind Absolventen eines Hochschulstudiums der Veterinärmedizin, das in Deutschland über eine Regelstudienzeit von 60 Monaten läuft. Nach einem Berufspraktikum wird die staatliche Genehmigung zur Ausübung der Berufes durch Erteilung der Approbation beurkundet.
Das Wirken des Tierarztes wird durch die Berufsordnung festgelegt.
Tierärztin/Tierarzt sind berufen, Leiden und Krankheiten der Tiere zu verhüten, zu lindern und zu heilen. Dies soll zur Erhaltung und Entwicklung eines leistungsfähigen Tierbestandes beitragen. Das tierärztliche Wirken soll den Menschen vor Gefahren und Schädigungen durch Tierkrankheiten sowie vor Gefahren, die von Lebensmitteln und Erzeugnissen tierischer Herkunft ausgeghen, schützen und auf eine Steigerung der Güte von Lebensmitteln tierischer Herkunft hinwirken. Der tierärztliche Beruf ist kein Gewerbe, sondern ein freier Beruf, seiner Natur nach gewählt, dem Beschützen der Tiere verschrieben.
Die Ausführung des tierärztlichen Berufes kann in der kurativen Praxis erfolgen um entweder Kleintiere, z. B. Hunde, Katzen, Kaninchen oder in landwirtschaftlichen Betrieben Großtiere, z.B. Nutz- und Hobby-Tiere wie Rinder oder Pferde zu betreuen.
Als Amtstierarzt steht er der staatlichen Veterinärverwaltung vor, mit der Aufgabe: Lebensmittelüberwachung, Seuchenschutz, Tierschutz und gegebenenfalls Grenzschutz.
Weitere Tätigkeitsgebiete sind Forschung und Lehre.
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<a href="/component/finder/search?q=Tierarzt&f=1&Itemid=0">Tierarzt</a>">
/ Ihrer Tierärztin zu behandeln. Wenn Sie eines oder mehrere der aufgeführten Symptome bei Ihrem Tier beobachten, konsultieren Sie bitte Ihre Tierärztin / Ihren Tierarzt!
- Erbrechen
- Durchfall
- Blut- oder Schleimbeimengungen im Kot
- übermäßige Anstrengung beim Kotabsatz
Weniger spezifisch sind die folgenden Symptome:
- Gewichtsverlust
- ungewöhnlich stark gesteigerter Appetit
- stark verminderter Appetit
- angespannter oder schmerzhafter Bauch
- Niedergeschlagenheit / Apathie gr.: pathos = Leiden, Leidenschaft
Ohne Leidenschaft: Fortwährende oder vorübergehende Teilnahmslosigkeit gegenüber äußeren Reizen.
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<a href="/component/finder/search?q=Apathie&f=1&Itemid=0">Apathie</a>">
Zu den häufigsten Ursachen zählen Verschiebungen der Darmflora durch Überwucherung von krankmachenden Keimen aus verdorbenen Futtermitteln, verdorbenen Lebensmitteln, verschmutztem Wasser oder durch die Aufnahme von tierischen oder menschlichen Exkrementen. Auch Allergien gegen einige Bestandteile des Futters können zu Störungen des Verdauungstraktes führen.
Die Diagnose kann in den meisten Fällen durch die klinischen Symptome und die Untersuchung des Tieres durch Ihren Tierarzt gestellt werden. In einigen Fällen müssen aber zusätzlich Kot und Blut untersucht werden. Ist der Fall schwerwiegender, müssen weiterführende Untersuchungen, wie beispielsweise Röntgenaufnahmen, Kontraströntgenaufnahmen, Endoskopie oder eine chirurgische Öffnung der Bauchhöhle durchgeführt werden. Wird durch Ihren Tierarzt eine Futtermittelunverträglichkeit vermutet, kann eine spezielle Ausschlussdiät verordnet werden.
Diese Röntgenaufnahme zeigt den Bauchraum lat.: Abdomen
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<a href="/component/finder/search?q=Bauchraum&f=1&Itemid=0">Bauchraum</a>">
einer Katze. Der Rücken ist aufgekrümmt - ein deutliches Zeichen für Schmerzen. Der Magen ist luftgefüllt durch die hechelnde Atmung des Tieres. Einige Darmschlingen sind auch mit Luft gefüllt (blau). Im Bauchraum befinden sich einige unscharf gezeichnete Darmschlingen (grün) und eine Verdickung des Darmes (rot). Hier handelt es sich um einen geplatzten Darmtumor, der zu einer Bauchfellentzündung lat.: Peritoneum = Bauchfell ; gr.: -itis = Entzündung
Bauchfellentzündung nach generalisierter, hochgradiger Keimausbreitung durch Bakterien in den Bauchraum nach Organperforation, z. B. Darmperforation. Ausbreitung von Viren, z. B. bei Katzen mit FIP (Feline infektiöse Peritonitis). Löst akute Schmerzen im Bauch aus mit Fieber und Bauchwassersucht. Durch die Entstehung einer Sepsis (Blutvergiftung) kann ein Schock, der tödlich verlaufen kann, ausgelöst werden.
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<a href="/component/finder/search?q=Bauchfellentzündung&f=1&Itemid=0">Bauchfellentzündung</a>">
( Peritonitis lat.: Peritoneum = Bauchfell ; gr.: -itis = Entzündung
Bauchfellentzündung nach generalisierter, hochgradiger Keimausbreitung durch Bakterien in den Bauchraum nach Organperforation, z. B. Darmperforation. Ausbreitung von Viren, z. B. bei Katzen mit FIP (Feline infektiöse Peritonitis). Löst akute Schmerzen im Bauch aus mit Fieber und Bauchwassersucht. Durch die Entstehung einer Sepsis (Blutvergiftung) kann ein Schock, der tödlich verlaufen kann, ausgelöst werden.
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<a href="/component/finder/search?q=Peritonitis&f=1&Itemid=0">Peritonitis</a>">
) im Anfangsstadium geführt hat. (Bewegen Sie den Mauszeiger bitte auf die Abbildung der Röntgenaufnahme.)
Bei einigen Patienten kann die Eingabe von Kontrastmittel den Magendarmtrakt sichtbar machen und Entzündungen aufdecken. An der Magenwand (braun) haftet mehr Kontrastmittel als normal, was ein Zeichen für eine Gastritis (Magenschleimhautentzündung) ist. Der Darm macht einen aufgekräuselten und verkrampften Eindruck. Er transportiert das Kontrastmittel schneller als normal durch den Entzündungsreiz. Dieser Hund leidet an einer Gastro-Enteritis.
Zusammenfassung der wichtigsten Störungen des Magen-Darmtraktes:
Plötzlich auftretende Symptome einer Krankheit.
Der akute Verlauf einer Krankheit, stellt sich nach kurzem Verlauf ein, dabei können Schmerzen plötzlich auftreten.
Ein Kater, der unter Harngrieß leidet (FLUTD), fängt plötzlich beim Wasserlassen an, zu schreien. Er zeigt kolikartige Krämpfe, presst und erbricht dabei. Durch das plötzliche Verstopfen der Harnröhre mit Kristallen aus dem Urin kommt es spontan zu den beschriebenen Symptomen.
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<a href="/component/finder/search?q=Akute&f=1&Itemid=0">Akute</a>">
Gastro-Enteritis wird durch die Aufnahme von Krankheitserregern durch verdorbenes Futter verursacht. Es treten plötzliches Erbrechen und Durchfall auf.
Eine Reaktion des Organismus und seiner Gewebe auf einen schädigenden Reiz, z .B. Erreger oder eine Verletzung, mit dem Ziel der Folgenbeseitigung.
Durch den entzündlichen Reiz kommt es zur Schädigung der Zellen im Gewebe. Dies führt zur Durchblutungsstörung und zum Austritt von Entzündungszellen aus den Blutgefäßen. Die Zellen vermehren sich im Wundbereich, während Adrenalin ein Zusammenziehen der Blutgefäße verursacht und die Blässe des Wundgebietes folgt. Die Durchblutungsstörung erlaubt den Zellen ungehindert in das Wundgebiet einzuwandern. Nach wenigen Minuten wird die zweite Phase eingeleitet, in der über das vegetative Nervensystem eine Erweiterung der Blutgefäße erreicht wird, was zur Blutfülle mit Rötung des Gewebes führt. In der nächsten Phase werden durch Gewebemediatoren wie Histamin und Serotonin sowie Blutplättchen die Gefäße abgedichtet und Zellen zur Reparatur des schadhaften Gebietes angelockt. Durch die Schwellung und den Flüssigkeitsaustritt in das geschädigte Gewebe kann bei einem Organ die Funktion eingeschränkt sein oder sogar ausfallen.
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<a href="/component/finder/search?q=Entzündung&f=1&Itemid=0">Entzündung</a>">
der Dickdarms führt häufig zu vermehrtem und schmerzhaftem Kotabsatz. Es können Durchfälle auftreten, die Schleim- und Blutbeimengungen enthalten.
Sie sehen in unserer kleinen Ausführung, dass gastrointestinale Erkrankungen sehr vielfältig sind und ganz unterschiedliche Ursachen haben können. Dementsprechend richtet sich die Therapie nach der vom Tierarzt gestellten Diagnose.
Verschiebung der natürlichen Darmflora kann mit der Gabe von speziellen Keimen behoben werden, die eine Normalisierung der Darmflora bewirken, sowie mit der Verabreichung eines leicht verdaulichen Futters, das reizstoffarm ist.
Bei einer akuten und leichten Erkrankung Das Fehlen von Gesundheit, bei dem körperliche wie auch psychische Gebrechen als Folge eines vorangegangenen Krankheitsbildes auftreten.
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<a href="/component/finder/search?q=Erkrankung&f=1&Itemid=0">Erkrankung</a>">
kann ein Futterentzug für 24 Stunden und ein Entzug des Trinkwassers hilfreich sein. Eine anschließende Fütterung sollte leicht verdauliches Futter beinhalten in vielen kleinen, über den Tag verteilten Portionen. Beim Ausführen von Hunden sollte darauf geachtet werden, dass weder Wasser noch Essensreste aufgenommen werden. Katzen mit Freigang sollten vorübergehend im Haus gehalten werden. Bei Welpen oder geschwächten Tieren ist auf jeden Fall der Tierarzt / die Tierärztin zu konsultieren. (Austrocknungsgefahr).
Frühzeitige Therapie sichert eine bessere und schnellere Genesung!
Wenn dieser mild und gerade erst aufgetreten ist, kann durch Futterentzug für 24 Stunden und anschließende Fütterung eines leicht verdaulichen Futters eine Behandlung Der Tierarzt leitet nach Diagnosetellung eine adequate Therapie ein. Durch die Anwendung von anerkannten Heilverfahren kann die Behandlung einer Krankheit erfolgen.
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<a href="/component/finder/search?q=Behandlung&f=1&Itemid=0">Behandlung</a>">
erfolgen. Die Fütterungen sollten in vielen kleinen, über den Tag verteilten Portionen, erfolgen. Beim Ausführen von Hunden sollte darauf geachtet werden, dass weder Wasser noch Essensreste aufgenommen werden. Katzen mit Freigang sollten vorübergehend im Haus gehalten werden. Bei Welpen oder geschwächten Tieren ist auf jeden Fall der Tierarzt / die Tierärztin zu konsultieren. (Austrocknungsgefahr) Eine frühzeitige Therapie sichert eine bessere und schnellere Genesung. Bei schweren Durchfällen ist eine zügige tierärztliche Behandlung erforderlich !
Exokrine Pankreasinsuffizienz Verminderung der Funktion der Bauchspeicheldrüse durch ein Krankheitsbild. Meistens ist der exokrine Anteil der Bauchspeicheldrüse betroffen. Es folgt eine Verdauungsstörung, da ungenügende Enzyme zur Verdauung bereitstehen.
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<a href="/component/finder/search?q=Pankreasinsuffizienz&f=1&Itemid=0">Pankreasinsuffizienz</a>">
(verminderte Leistung der Bauchspeicheldrüse)
Exokrine Pankreasinsuffizienz (verminderte Drüsenleistung der Bauchspeicheldrüse): Ist diese Erkrankung akut lat.: acutus = spitz - schneller Krankheitsausbuch
Plötzlich auftretende Symptome einer Krankheit.
Der akute Verlauf einer Krankheit, stellt sich nach kurzem Verlauf ein, dabei können Schmerzen plötzlich auftreten.
Ein Kater, der unter Harngrieß leidet (FLUTD), fängt plötzlich beim Wasserlassen an, zu schreien. Er zeigt kolikartige Krämpfe, presst und erbricht dabei. Durch das plötzliche Verstopfen der Harnröhre mit Kristallen aus dem Urin kommt es spontan zu den beschriebenen Symptomen.
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<a href="/component/finder/search?q=akut&f=1&Itemid=0">akut</a>">
, sind Antibiotika Plural von Antibiotikum
Sammelbegriff für Ausscheidungsprodukte von Schimmelpilzen, die das Wachstum von Bakterien hemmen können.
Antibiotika wurden ursprünglich von Schimmelpilzen gewonnen. Heute können sie künstlich im Labor von der pharmazeutischen Industrie erzeugt werden. Sie werden hauptsächlich zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionen eingesetzt.
- Bakteriostatisch (Bakterien hemmend): Sulfonamide, Tetrazykline, Chloramphenicol, Makrolide, Lincomycine, Floxacine und Fucidinsäure
- Bakterizid (Bakterien abtötend): Penicilline, Cephalosporine, Aminoglykoside, Bacitracin und Polymyxine
<a href="/component/finder/search?q=Antibiotika&f=1&Itemid=0">Antibiotika</a>">
und Klinikaufenthalt unvermeidlich. In den meisten Fällen liegt jedoch ein chronisches Krankheitsbild vor. Die Fütterung beinhaltet ein Spezialfutter, das über einen hohen Anteil an unlöslichen Fasern verfügt. Zu jeder Fütterung müssen spezielle Verdauungsfermente der Bauchspeicheldrüse zugeführt werden. Da Fette in der Nahrung eine Aufnahme der Närstoffe behindern, muss das Futter auch über einen reduzierten Fettanteil verfügen. Durch den hohen Rohfaseranteil in den Futtermitteln wird die Regulierung der Frequenz des Kotabsatzes verbessert und der Darm massiert, wobei gleichzeitig die Bauchspeicheldrüse "massiert" wird !
Futtermittelunvertäglichkeiten
Besteht der Verdacht, kann der Tierarzt eine spezielle hypoallergene Diät oder eine spezielle allergenfreie Diät verschreiben.
Malabsorption-Syndrom
Durch Schädigung der Darmwand kann keine normale Verdauung stattfinden. Es muss ein leicht verdauliches Futter angeboten werden, dem eventuell noch spezielle Verdauungsfermente zugesetzt werden müssen.
Erkrankungen des Magen-Darmapparates führen häufig zu einer Selbstreinigung dieses Körperabschnittes durch Vomitus (Erbrechen) und Diarrhoe (Durchfall). Erbrechen wird durch einen unbewußten Reflex im Brechzentrum des Gehirns gesteuert. Reize in der entzündeten Magenschleimhaut verursachen durch starke Muskelkontraktionen eine ruckartige Entleerung des Magens. Ist die Magenschleimhaut stark entzündet, können nicht mehr genügend schützende Ausscheidungen der Schleimdrüsen der Magenwand gebildet werden. Er beginnt durch die sehr agressiven Magensäfte, die Schleimhaut anzugreifen. Eine stark entzündete Magenschleimhaut kann zwar schnell heilen, verträgt aber keine Nahrungsmittel, und in einigen Fällen nicht einmal Wasser, ohne dieses gleich herauszuschleudern. Aus diesem Grund ist es verständlich, dass zunächt mit einer Fütterung für 24 bis 48 Stunden ausgesetzt werden muß. In diesem Zeitraum muss die Magensäure neutralisiert werden, beispielsweise mit Natriumbicarbonat oder speziellen Schutzpräparaten für die Magenschleimhaut vom Tierarzt / von der Tierärztin. Es kann dann eine Gewöhnung an die Nahrung erfolgen, indem häufig über den Tag verteilt kleinere Mengen abgekochtes Wasser oder stilles Mineralwasser verabreicht werden. Erfolgt in den nächsten 12 Stunden kein Erbrechen, kann eine Magen-Darm Diät verfüttert werden. Diese sollte in etwa 6 bis 8 kleine über den Tag verteilte Portionen aufgeteilt werden. Das angebotene Futter sollte leicht verdaulich und für Hund und Katze sehr bekömmlich sein. Einige leicht verdauliche und zur Fütterung geeignete Nahrungsmittel sind im Anschluß aufgeführt. Erkrankungen des Darmes können alleine und von Erbrechen begleitet auftreten. Besonders bei jungen und sehr alten Tieren kann es leicht zu einer Austrockung des Körpers kommen. Eine tierärztliche Überwachung des Patienten ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Auch wenn sehr große Mengen an Flüssigkeit aus dem Tier ausgebracht werden, dieses aber trinkt, kann es zur Dehydrierung (Austrocknung des Tieres) kommen. Ähnlich wie bei der Magenschleimhautentzündung, kann der Darm sich nicht vor den eigenen Verdauungssäften schützen und beginnt mit der Selbstverdauung. Nur durch eine Phase des Futterentzuges kann die Abheilung der Schleimhaut erfolgen. Der dazu notwendige Zeitraum beträgt auch hier 24 bis 48 Stunden. Danach kann eine langsam ansteigende Fütterung mit einem geeigneten Magen-Darmfutter erfolgen. Zur Beruhigung der Darmwand kann auch hier ein speziell vom Tierarzt / von der Tierärztin verschiebenes Medikament lat.: medicamentum = Heilmittel
Ist ein Arzneimittel, das in bestimmter Dosierung zur Heilung, Vorbeugung oder Linderung einer Krankheit dient.
Ein Medikament ist ein pharmakologisch definierter Arzneistoff, der aus chemischen, pflanzlichen oder tierischen Bestandteilen zusammengesetzt sein kann. Das Medikament unterliegt strengen Kontrollen und Prüfungen. Erst nach diesen wird es zur Anwendung am Menschen oder Tier freigegeben. Da Tiere und Menschen sehr unterschiedlich auf einen Arzneistoff reagieren können, sind die Empfehlungen für die Anwendung nur für den Arzt oder Tierarzt zugänglich, da diese die Zusammenhänge und Wechselwirkungen der Krankheit mit dem Patienten sowie mögliche Störungen im Stoffwechsel im Gesamtbild beurteilen können. Deshalb sollte die Anwendung und Verschreibung der Medikamente den Ärzten/Tierärzten vorbehalten sein.
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<a href="/component/finder/search?q=Medikament&f=1&Itemid=0">Medikament</a>">
verabreicht werden, das den Magen-Darmtrakt mit einem Schutzfilm überzieht, die Verdauungssäfte neutralisiert, Giftstoffe der Bakterien
lat. commensalis = Tischgenosse
Hierbei handelt es sich um sogenannte „Mitesser“. Dies können Parasiten, Bakterien, Pilze und einige Viren sein. Von Kommensalismus spricht man immer, wenn diese „Mitesser“ den Wirt nicht schädigen. So stellt das Tier oder der Mensch das Lebensumfeld, zum Beispiel den Darm, für die Darmflora, und hier dann z. B. für Bactereudes, Enterokokken und , E. coli zur Verfügung, und diese unterstützen im Gegenzug den Wirt bei der Verdauung. Unter normalen Umständen sind diese Bakterien harmlos, können aber durch Mutationen pathogen werden (krank machen).
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<a href="/component/finder/search?q=Bakterien&f=1&Itemid=0">Bakterien</a>">
aufnimmt und sie vom Körper fernhält, den Kot eindickt und die Heilung beschleunigt. Zur Fütterung eignen sich leichtverdauliche, fettarme Futtermittel, die in Magen-Darmdiäten enthalten sind. Die Fütterung sollte viele kleine Portionen beinhalten.
Das genaue Vorgehen sollten Sie mit Ihrem Tierarzt / Ihrer Tierärztin erörtern!
Geeignete Futtermittel für eine Magen-Darmdiät bei Hunden und Katzen
Von links nach rechts : Natriumbicarbonat, Distelöl, Möhren, Calziumtabletten, Kartoffeln, Reisflocken, Vitamin -Mineralstofftabletten, Huhn, hartgekochtes Ei oder Eidotter, mageres Lamm und Putenfleisch, Nudel, Mais und Weizenflocken mikronisiert, Reis.
Hunde können eine Kartoffel-Magerquark Diät oder Nudeln mit Hänchenfleisch erhalten. Alles sollte gekocht werden. Das Huhn muß ohne Haut und Knochen verfüttert werden. Bei Katzen stellt sich die Fütterung deutlich schwerer dar, weil Katzen sehr viel wählerischer als Hunde sind. Hier kann auch mageres Hähnchenfleisch oder zarter Kabeljau verfüttert werden. Zur Stärkung sind vor allem Reisflocken gut geeignet. Rindfleisch ist nicht geeignet, da es schwer verdaulich ist. Diese einfache Diät kann über einen kurzen Zeitraum gefüttert werden. Bei längerer Anwendung kann es beispielsweise bei der Katze zu Taurinmangel kommen. Für eine längerfristige Anwendung muß das Futter den Erfordernissen der einzelnen Tiere angeglichen oder ein kommerziell erhältliches Magen- Darmfutter eingesetzt werden.
Ernährung Aufnahme von Nährstoffen (Kohlenhydraten, Eiweißen, Fetten etc.) durch ein Lebewesen. Diese erhalten den Stoffwechsel aufrecht und sichern dadurch die Lebensfunktionen und somit das Überleben des Organismus.
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bei Erkrankungen der Verdauungsorgange

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