Natürliche Darmsanierung beim Hund
Heute geht es um die natürliche Darmsanierung beim Hund.
Nachdem wir über die Verdauung bei Hunden, sowie die über die richtige Entgiftung geschrieben haben, kommt nur der letzte Beitrag dazu.
Zwischen Körper und Außenwelt des Hundes ist der Darm die größte Fläche. Die vielfältige Keimbesiedling der Darmschleimhaut wird unter den Begriff Darmflora zusammengefasst. Dies ist ein mikro-ökologisches System, das einer ganzen Reihe von Aufgaben nachkommen muss.
So zählt nicht nur die Resorption von Nährstoffen und auch Schadstoffen, die Stimulation des Darm-Immunsystems und die Anregung der Darmbewegungen dazu, sondern sogar die Produktion von Substanzen, die Krankheitserreger beseitigen können.
Dabei spielen die milchsäurebildenden Bakterien, die für das schwach saure Darm-Milieu verantwortlich sind, eine entscheidende Rolle. In einem gesunden Darmmilieu können sich krankhgeitserregende Fäulniskeime nicht übermäßig vermehren.
Die Darmschleimhaut hat jedoch ständig Kontakt mit Schadstoffen aus Nahrungsmitteln und der Umwelt oder Antigenen wie Pilze, Bakterien, Viren, Parasiten uvm. Genau aus diesem Grund hat sich im Darm, zusammen mit der Darmflora, das größte Immunsystem des Körpers entwickelt.
Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ein gestörter Darm immer ein geschwächtes Immunsystem nach sich zieht und in den meisten Fällen die unterschiedlichsten Krankheiten und Folgekrankheiten entstehen.
Auch Futtermittelunverträglichkeiten und die ständig steigenden Futtermittelallergien können ihren Ursprung im Darm haben.
Wann ist eine Darmsanierung sinnvoll?
Wenn die Darmflora vom Hund gestört ist, empfiehlt sich auf jeden Fall eine Darmreinigung zu machen. Eine natürliche Darmsanierung ist besonders nach Giardien , Impfungen , Antibiotika oder Cortison Gabe oder auch einer chemischen Wurmkur sehr sinnvoll und sollte auch unbedingt durchgeführt werden.
Nur so kann sich die Darmflora des Hundes auf natürlichem Weg wieder aufbauen und gesund bleiben. Aber nicht nur Krankheiten oder chemische Mittel verlangen vom Darm und der Darmflora Höchstleistungen ab.
Nach einer herkömmlichen chemischen Wurmkur zum Beispiel braucht der Darm 5 -7 Monate um sich wieder vollständig zu regenerieren. Umso schlimmer ist, es wenn solch eine chemische Wurmkur, wie von vielen Tierärzten empfohlen wird, alle 3 Monate gemacht wird.
Zum Einen kann sich der Darm nie richtig erholen und zum Anderen wirkt diese Chemiekeule auch nicht wie eine Impfung als Schutz für die Zukunft. Solch eine Wurmkur hat also keine vorbeugende Wirkung und kann bei akutem Befall immernoch jederzeit gegeben werden.
Außerdem kommt ein gesundes Immunsystem mit Würmern, die übrigens jeder Hund in sich hat, auch allein klar. Wenn jedoch Kleinkinder oder ältere Menschen Kontakt mit dem Hund haben, empfiehlt sich, zum Schutz vor eventueller Ansteckung, als Alternative ein natürliches Wurmmittel für Hunde zu geben. Bewährt haben sich hier spezielle Kräutermischungen!
Frage: Nehmen Sie täglich eine Kopfschmerztablette, obwohl Sie keine Kopfschmerzen haben?
Regelmäßige Darmreinigung beim Hund
Wie wir bereits wissen, schädigen Umweltgifte, Stress, Schadstoffbelastungen und ungesundes Industriefutter täglich den Darm und das komplette Immunsystem des Hundes. Daher ist es ratsam eine Darmreinigung regelmäßig durchzuführen, um den Hund und seinen Stoffwechsel zu stärken. So haben Krankheiten erst gar keine Chance!
Wie Hippokrates schon sagte: „Der Tod sitzt im Darm“
Generell empfiehlt es sich, erst einmal den Körper mit einer Darmreinigung „sauber“ zu machen, um so eine solide Grundlage für eine eventuell bevorstehende Entgiftung zu schaffen. Eine Darmsanierung und eine Entgiftung sollte generell immer getrennt werden, denn viel hilft nicht immer viel.
Doch bevor überhaupt eine Darmsanierung Sinn macht, sollte zuerst einmal die Ernährung vom Hund optmiert werden. Eine sehr gute Alternative wäre hier schwedisches Hundefutter, da die Qualitätsansprüche in Schweden viel höher sind als hier zu Lande.
Natürliche Darmreinigung zuhause
Für eine sehr sanfte und schonende Darmreinigung bieten sich diverse Hausmittel an. Sie besitzen eine darmreinigende Eigenschaft und können auch täglich angewendet werden, um Einschränkungen und Problemen im Darmbereich vorzubeugen.
Allerdings ist auch nicht jedes Hausmittel für jeden Hund geeignet. Gerade bei sehr empfindlichen Hunden ist Obacht zu geben, was sie letztendlich gut vertragen und was dem Körper gut tun. Auch sollte dem Organismus genug Zeit für eine langsame Gewöhnung und Umstellung gegeben werden.
Hausmittel zur Darmreinigung
Ballaststoffe (z.B. Leinsamen , Chiasamen, in Gemüse und Obst)
Strikt genommen sind Ballaststoffe keine Darmreinigungshausmittel, sondern selber Darmreiniger. Zum Größtenteil sind Ballaststoffe unverdaulich für den Hund, haben aber viele gesunde Eigenschaften! Sie quellen im Magen-Darm auf und der Verdauungsbrei wird voluminöser sowie weicher. So regulieren sie auf schonende Arte und Weise die Verdauung und regen die Peristaltik an. Außerdem setzt schneller ein Sättigungsgefühl ein. Ballaststoffe können weiterhin Verstopfungen vorbeugen, die Blutfettwerte senken und den Blutzucker stabil halten.
Besonders aus der Hautpflege kennen sicherlich viele die Aloe Vera Pflanze. Aber Aloe Vera ist auch ein vielseitiges Hausmittel und kann zur schonenden Darmreinigung eingesetzt werden. Das innere Gel dieser Pflanze wirkt entgiftend. Gleichzeitig pflegt und befeuchtet es die Darmschleimhäute und unterstützt so bei der Reinigung. Außerdem stärkt Aloe Vera das Immunsystem von Innen, nicht nur bei Darmerkrankungen, sondern auch bei Atemwegs- und Hauterkrankungen.
Ein altbewährtes Hausmittel bei vielen Beschwerden ist Heilerde. Nicht nur Ausschlag, Insektenstiche, Gastritis oder Juckreiz bei Hunden lassen damit gut behandeln, auch zur sanften und natürlichen Darmreinigung kann die Heilerde ebenso eingesetzt werden. Unter das Hundefutter gemischt, kann die Heilerde dann Schadstoffe binden, die am Ende einfach ausgeschieden werden.
Bitterpflanzen zur Darmreinigung ( z.B. Brennessel, Löwenzahn, Artischocke )
Wunderbare Hausmittel zur Darmreinigung sind Bitterpflanzen oder auch Bitterstoffe. Sie wirken der Ansiedlung schädlicher Keime, der Ablagerung von Rückständen und Verdauungsstörungen entgegen und unterstützen so die Darmflora.
Flohsamen für die Darmreinigung
Flohsamen zählen zu den Quellstoffen und bilden bei Flüssigkeitszugabe Schleime aus, die reinigend und heilsam wirken. Daher sind Flohsamen ein ideales und sanftes Hausmittel zur Darmreinigung.
Darmsanierung Kur für Hunde
Für eine größere, effektivere und zeitlich begrenzte Darmreinigung empfehlen sich allerdings spezielle, im Handel erhältliche, natürliche Produkte zur Darmsanierung. Besonders nach starkem Durchfall, einer Operation wie Zahn OP, Kastration ect, Medikamentengabe wie Antibiotika oder Cortison sollte solch eine Darmreinigung erfolgen.
Natürlich ist auch hier die Auswahl der Produkte, die es zu kaufen gibt, groß. Wichtig ist wie immer auf Qualität und Natürlichkeit der Darmreinigungsmittel zu achten. Außerdem sollte das gewählte Darmsanierungs Produkt die Vermehrung von den „guten“ Darmbakterien (Bifidobakterien, Lactobacillen) unterstützen, um so die gesamte Darmflora zu stärken und gleichzeitig die überschüssigen, schädlichen Bakterien binden, so dass der Hund sie mit dem Kot ausscheiden kann.
Bewährt haben sich hier Mittel, die Fructo Oligosaccharide ¹/² zur Stärkung und gleichzeitig Mannan Oligosaccharide zur Schadstoffbindung enthalten.
Eine Umschichtung der Darmflora dauert in der Regel etwa 10 bis 14 Tage. In dieser Zeit können erhöhte Flatulenzen (Blähungen) und vermehrte Darmaktivität auftreten. Die komplette Darmsanierung und Gabe sollte über einen Zeitraum von 4 Wochen erfolgen.
Eine ganz genaue Dauer und Anleitung für die natürliche Darmreinigung gibt es jedoch nicht. Dies ist von Hund zu Hund verschieden und sollte ganz individuell entschieden werden.
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Autor und Hundefreund

Hallo lieber Fellfreund,
mein Name ist Ivo Kultermann und ich bin Ernährungsberater für Hunde. Wie ich dazu gekommen bin erfahren Sie hier.
Ich habe auch noch zwei kleine Geschenke für Sie.
Darmsanierung nach Antibiotika-Gabe beim Hund
Leider erfahren wir heutzutage viel zu oft, sowohl bei uns selbst, als auch bei unseren Fellnasen – und hier ist es egal welcher Spezies sie angehören – dass bei Medizinern das Mittel der Wahl ein Antibiotikum ist. Ruckzuck wird der Rezeptblock gezückt und Ursachenforschung tritt in den Hintergrund, da man ja mit einem Rundum (Antibiotika)-Schlag die Symptome häufig schnell in den Griff bekommt.
Glaubt man den Medizinern, wirken sich Antibiotika kaum auf die Darmflora aus. Neuere Studien haben jedoch ergeben, dass dies keineswegs der Fall ist. Antibiotika haben einen negativen Einfluß auf die Darmflora.
Was im Darm geschieht und wie man seinem Hund nach der Gabe von Antibiotika oder einer Wurmkur helfen kann, erfahrt Ihr hier.
Der Verdauungsapparat des Hundes
Wie bei allen Fleischfressern, ist der Magen-Darm-Trakt von Hunden relativ einfach aufgebaut. Der Verdauungsapparat beginnt schon in der Maulhöhle. Das Futter gelangt durch Rachen und Speiseröhre in den Magen. Alles was verwertet werden kann, wird im Dick- und Dünndarm aufgenommen. Was nicht gebraucht wird landet – hoffentlich – irgendwann im Kotbeutel, nachdem es den After passiert hat.
Hier werden durch die Drüsenschleimhaut, mit der die gesamte Magenwand besetzt ist, Pepsinogene produziert, die durch Salzsäure, in Pepsin umgewandelt werden. Nun beginnt die Verdauung der Eiweiße. Nach einigen Stunden gelangt das so vorverdaute Futter, in den Dünndarm.
Hundedärme können, je nach Rasse, 2-5m lang sein und lassen sich grob in Dünn- und Dickdarm einteilen. Den Dünndarm kann man nochmal in Zwölffingerdarm, Leerdarm und Hüftdarm einteilen. Blinddarm (beim Hund kein Wurmfortsatz, wie beim Menschen), Grimm darm und Mastdarm sind Dickdärme. Im Dünndarm werden leicht verdauliche Stoffe abgebaut und resorbiert. Schwer verdauliche Stoffe werden vom Dickdarm abgebaut, hier verweilt der Futterbrei auch länger und dem Kot wird Wasser entzogen. Die notwendigen Verdauungssäfte werden von der Darmschleimhaut, der Bauchspeicheldrüse und der Galle produziert.
Der Dünndarm
Zwölffingerdarm und Leerdarm
Vom Magen, ist der saure Futterbrei, in den Zwölffinger gelangt und wird durch Gallenflüssigkeit neutralisiert und ein alkalisches Darmmilieu geschaffen. Die Darmwand produziert durch verschiedene Drüsen Verdauungsfermente, die zusammen mit Enzymen der Bauchspeicheldrüse und der Gallenflüssigkeit ihre Aufgabe erfüllen. Aufgrund der Vielzahl an Verdauungsenzymen im Zwölffingerdarm (Duodenum), findet hier der Hauptteil der Verdauung statt. Im Leerdarm wird die Spaltung der Nährstoffe fortgesetzt. Über Darmzotten im Zwölffingerdarm und im Leerdarm (Jejunum), werden erste Spaltprodukte der Verdauung in den Körper aufgenommen und abtransportiert. Dies erfolgt entweder über den Blutstrom oder die Lymphe.
Der Hüftdarm (Ileum) ist der letzte Abschnitt des Dünndarms, der in den Blinddarm mündet. Eine Klappe sorgt dafür, das der Darm eine Einbahnstraße bleibt und nichts vom Dickdarm zurück in den Dünndarm fließt.
Der Dickdarm
Der Blinddarm (Caecum) ist bei Fleischfressern nicht gut ausgebildet, da nur wenig den Verdauungsprozessen des Dünndarms entgeht. Sollte doch etwas übrig bleiben, werden diese Futterreste von Bakterien zersetzt und Vitamine (Hauptsächlich die des B-Komplexes) gebildet.
Der Grimmdarm (Colon) bestimmt den Hauptteil des Dickdarms. Hier werden nun die letzten Reste des Futters, durch die im Colon befindliche Bakterienflora aufgespalten. Allerdings ist die Hauptaufgabe des Colons, die Wasserrückgewinnung aus dem Kot.
Der Mastdarm (Rectum) dient als Speicher des Kots, bis zur Ausscheidung durch den After.
Der Darm – Da steckt noch mehr dahinter
Vielleicht hört es sich so an, als sei der Darm nur dafür verantwortlich, dass Futter in Kot umgewandelt wird. Frei nach dem Motto: Was oben reingeht, kommt unten wieder raus. Aber so ist es nicht. Häufig wird die Wichtigkeit, einer gut funktionierenden Verdauung und deren Auswirkung auf das Wohlbefinden unterschätzt. Eine krankhafte Störung des Verdauungsapparates, kann Auswirkungen auf Aktivität, Wachstum, Gesundheit und somit auf das gesamte Leben haben.
Der Darm ist Drüsenorgan, Entgiftungsorgan, Immunorgan und Stressorgan gleichzeitig.
Im Darm leben mehr als 400 verschiedene Bakterienstämme. Ihre Anzahl ist um ein 10faches höher, als die Anzahl der Körperzellen. Und das aus gutem Grund.
Die Darmflora schützt die Darmschleimhaut, indem nützliche Bakterien sie so dicht besiedeln, dass schädliche Keime (Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten) dort gar nicht erst andocken können. Regenerationsprozesse werden durch sie angeregt. Eine intakte Darmflora verhindert, dass giftige Abbauprodukte, unverdaute Partikel und Krankheitserreger in den Organismus gelangen können.
Von der Verstoffwechselung der Nahrung und der Bildung von Vitaminen und Fettsäuren, haben wir ja bereits gesprochen.
Hinzu kommt, die Auswirkung einer gesunden Darmflora auf das Immunsystem, Gehirn, Haut, Nase, Ohren…. Diese Liste lässt sich unendlich lang fortführen.
Antibiotika oder Wurmkur vs. Darmflora – wie Katz und Maus?
Ich möchte hier nochmals klar herausstellen, dass es bei diesem Artikel, nicht um die Verteufelung einer Antibiotika Therapie geht. Selbstverständlich kann die Gabe von Medikamenten ein Segen sein und sogar Leben retten. Es geht hier darum, individuell mit dem Tierarzt zu entscheiden, welche Maßnahme tatsächlich erforderlich ist und nach einer schulmedizinischen Therapie (oder währenddessen) ganzheitlichen Maßnahme durchzuführen, um mögliche Nebenwirkungen oder Begleiterscheinungen möglichst gering zu halten.
Eine wissenschaftliche Studie hat nachgewiesen, dass die Gabe von Antibiotika die Anzahl der Darmbakterien stark dezimiert. Es entsteht ein krankhaftes Bakterienungleichgewicht (Dysbiose). Dies bedeutet, dass seltene Bakterien, plötzlich häufig vorkommen und häufig vorkommende selten werden. Die Studie hat weiterhin gezeigt, dass sich die Darmflora auch nach 4 Wochen häufig nicht erholt hat. Selbst nach 6 Monaten, war die Ausgangssituation in der Studie, noch nicht wieder vollständig hergestellt.
Wurmkuren haben eine ähnliche Auswirkung auf die Darmflora, da sie die Inhaltsstoffe, nicht nur die Parasiten, sondern auch die Bakterien angreifen.
Darmsanierung beim Hund – Sinnvoll oder Unfug??
Eigentlich sollte nun klar sein, dass es durchaus Sinn macht, die Darmflora nach einer Behandlung mit einem Antibiotikum, oder einer Wurmkur zu unterstützen. Ebenso sollte sie durchgeführt werden, wenn der Darm als Abwehr- oder Immunorgan gestört ist, was sich ua. durch eine gestörte Motorik bemerkbar machen kann. Diese kann dann entweder zu langsam = Verstopfung, oder zu schnell = Durchfall sein.
Ist die Darmflora gestört, lässt sich das häufig auch durch den besonders unangenehmen Geruch feststellen.
Darmaufbaukur beim Hund
Für einen stabilen Aufbau der Darmflora, benötigt der Körper Zeit. Der Aufbau Erfolgt individuell, je nach Stärke der Störung. Auch wenn eine gesunde Darmflora wichtig für ein gesundes Immunsystem ist, bedeutet eine Darmsanierung nicht die Lösung aller Probleme. Weitere Ursachen von Beschwerden, sollten in eine Therapie einbezogen werden.
Die Freunde des Darms – Probiotika und Präbiotika
Das Ziel einer Aufbaukur ist es, das Darmmilieu zu optimieren. Hierbei sind Probiotika und Präbiotika wichtige Faktoren.
Ein Probiotikum, besteht aus lebenden Mikroorganismen, die eine gesunde Wirkung auf den Organismus, insbesondere auf den Darm haben. Klinische Studien haben ergeben, dass Probiotika die Immunfunktion verbessern und unter anderem, einen positiven Einfluss auf Allergien, Hautkrankheiten und Asthma haben. Man findet sie um Beispiel in Joghurt, Quark und Käse.
Präbiotika sind unverdauliche Bestandteile der Nahrung, die eine positive Wirkung auf den Darm haben. Hierzu gehören alle unverdaulichen Kohlehydrate. Probiotika nutzen Präbiotika als Nährboden. Nahrungsmittel die beides enthalten, nennt man Symbiotika.
Die Wirkungsmechanismen konnten noch nicht genau geklärt werden, dass sie jedoch tatsächlich funktionieren, ist bewiesen.
In der Haustiermedizin werden Probiotika und Präbiotika ähnlich eingesetzt, wie beim Menschen. Um sicherzustellen, dass die Substanzen auch den Darm erreichen, sollte man beim Kauf von Fertigpräparaten darauf achten, dass sie sich in Magensaftresistentem Kapseln/Tabletten befinden. So sind zum Beispiel Hefen probiotisch, überstehen jedoch den Säuregehalt des Magens nicht.
Die Darmflora des Hundes im Alltag
Bei Verdauungsproblemen sollte man auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung achten. Zusätzlich hilft die Zufütterung der Vitamine A, E und B12 in drei- bis vierfacher Menge. Auf die Fütterung von Milchprodukten sollte verzichtet werden, da viele Hunde laktoseintolerant sind. Als Energiequelle sind Süßkartoffeln und Reis zu bevorzugen.
Um eine vernünftige Basis für eine Darmaufbaukur zu schaffen, empfiehlt es sich, die Ernährung des Hundes zu optimieren.
Chemische Zusätze in Fertigfutter, aber auch Fleisch von Tieren, welche mit Antibiotika behandelt wurden, können die Darmflora negativ beeinflussen. Ebenso wie zu kaltes Futter, gegorenes Trockenfutter (dies kann passieren, wenn man das Trockenfutter feucht macht und es, besonders bei warmen Temperaturen, zu langen stehen lässt) und, und, und….
Gut eignet sich eine ausgewogene, natürliche Ernährung mit rohem Fleisch.
Was die Großmutter noch wusste…..
Neben vielen verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln, bieten sich auch diverse Hausmittel, zum Aufbau der Darmflora an.
Obwohl Ballaststoffe unverdaulich für unsere Hunde sind, haben sie für die Darmflora viele positive Eigenschaften. Hier eignen sich bestimmte Gemüse- und Obstsorten, sowie Lein- und Chiasamen.
Das Gel der Aloe Vera Pflanze wirkt entgiftend und sorgt für Feuchtigkeitszufuhr in der Darmschleimhaut.
Heilerde bindet Schadstoffe und verhindert so das Andocken schädlicher Keime an die Darmschleimhaut. Löwenzahn, Brennnessel und andere Bitterpflanzen haben eine ähnliche Wirkung.
Wenn die Darmflora durch Medikamentengabe beeinflusst wurde, empfehle ich, die im Handel erhältlichen Produkte.
Fazit : Prävention statt Reaktion
Um den Darm fit und gesund zu halten, empfiehlt es sich, die Darmflora dauerhaft zu unterstützen.
Milchsäure-Bakterien machen den Hauptteil der Darmflora aus. Allerdings haben Milchsäurebakterien nur so lange einen positiven Einfluß, wie sie gefüttert werden. Nachhaltiger ist hier die Zufuhr von Nährstoffen, welche die Ansiedlung von Milchsäurebakterien begünstigen. Dies kann man, wie oben bereits erwähnt mit
Präbiotika erreichen. Hierzu zählt flüssige Bierhefe, sie enthält viel Vitamin B und die immunstimmulierenden Stoffe Zymosan und Glucan.
Ballaststoffe fördern die Verdauung und schützen auf natürliche Weise vor Überernährung und liefern wertvolle Nährstoffe für die gesunde Darmflora. Ein voluminöser Speisebrei schützt vor Darmentzündungen und Verstopfungen, mit entsprechenden Folgen. Er verhindert, daß im Darm gebildete Säuren, die Darmschleimhäute schädigen. Es entstehen kurzkettige Fettsäuren, die den Darm in Schwung bringen.
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Lasse und ich sind jetzt seit 5 Jahren ein Team. Er ist ein 5 jähriger Collie Mischling und wird von vielen liebevoll Prinz Valium genannt. Aber er kann auch anders und hat so seine Momente. Seit vier Jahren bin ich Hundetrainer und Lasse darf mich häufig begleiten. Allerdings gibt es Tage an denen er keine Lust hat und wenn er mal was vor machen soll, macht er das dann in einer Geschwindigkeit, die schon Zeitlupen Modus verdächtig ist. Wir haben viel Spaß zusammen und ich möchte ihn nicht eine Minute missen.
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Über Barf-Alarm
Sie möchten Ihren Hund gesund und artgerecht mit Frischfleisch ernähren? Sie möchten wissen, was im Napf Ihres Hundes landet ? Sie möchten kein Fertigfutter bzw. industrielle Tiernahrung mehr füttern ? Sie legen Wert auf artgerechte Tierhaltung und lehnen Massentierhaltung ab ?
Dann sind Sie bei BARF-Alarm genau richtig!
Neben den hohen Ansprüchen der Qualität an unsere Fleisch Produkte legen wir vor allem Augenmerk auf extensive Tierhaltung. Daher beziehen wir unser BARF – Fleisch ausschließlich von regionalen Höfen aus der Eifel. Die Tiere leben in Frei-, oder Weidehaltung in kleinen Gruppen und werden vor Ort geschlachtet.
Wir bieten Frostfutter für den Hund vom Rind, Pferd, Lamm, Kaninchen und Fisch. Neben Frostfleisch gibt es bei uns Hundezubehör, Zusätze und einige gesunde Knabbereien.
Die Hunde-Apotheke: Darmsanierung
Darmsanierung ist die einer der wichtigsten Bereiche der ganzheitlichen Tiermedizin. Der Darm ist die größte Fläche zwischen Körper und Außenwelt. Die Schleimhaut des Darmes hat ständig Kontakt mit Antigenen wie Nahrungsmitteln, Parasiten, Viren, Bakterien, Pilzen und mehr. Darum hat sich im Zusammenspiel mit der Darmflora im Darm das größte Immunsystem des Körpers entwickelt. Das heißt ein gestörter Darm zieht immer auch ein geschwächtes Immunsystem nach sich.
Der wichtigste Punkt um das Immunsystem zu unterstützen ist eine optimierte Fütterung mit hochwertigem Futter in der richtigen Menge, der Haltung und dem Alter angepasst.
Bei Verdacht auf Nahrungsmittelallergie, was sich meist durch starken Juckreiz der Haut äußert, hat sich eine Eliminationsdiät bewährt. So können Sie Ihrem Hund 2-3 Wochen nur lange gekochten Reis füttern. Dabei nimmt er keine unverträglichen Stoffe mehr auf, der Darm, die Leber und die Niere können sich reinigen und Allergene werden ausgeschieden.
Das Immunsystem wird angeregt und gestärkt. Danach können Sie langsam wieder Fleisch (Schwein nie roh!) und Gemüse zufügen und beobachten, ob der Hund auf eines dieser einzeln wieder eingeführten Nahrungsmittel allergisch reagiert. Meist sind aber noch weiterführende Maßnahmen notwendig, um den Darm zu sanieren. Im Folgenden werden ein paar Mittel genannt, welche die Darmsanierung fördern:
Linum usitatissimum, Leinsamen
Leinsamen wird gekocht verabreicht und ist ein pflanzliches Quellmittel, das die Darmperistaltik anregt und das Absetzen von Kot fördert, z.B. bei Verstopfung.
Aloe Vera, das innere Gel der Pflanze
Das innere Gel der Pflanze herausschälen oder auf eine seriöse Firma zurück greifen, die einen guten Trinksaft herstellt. Aloe vera reinigt und nährt den Darm und wird besonders bei Darmerkrankungen, Atemwegs- und Hauterkrankungen und zur Stärkung des Immunsystems innerlich eingesetzt.
Mit Heilerde unter das Futter gemischt, können Schadstoffe gebunden werden, die dann ausgeschieden werden.
Joghurt mit rechtsdrehender Milchsäure
Joghurt mit rechtsdrehender Milchsдure sollte man nach Antibiotikagaben fьttern um die Darmflora zu stдrken. Bei fehlenden Milchsдurebakterien der Darmflora funktioniert diese nдmlich nicht mehr ausreichend.
Dies ist ein speziell fьr Hunde und Katzen hergestelltes Produkt zum Aufbau der Darmflora speziell auch nach der Gabe von Antibiotika.
Rephalysin N, Dragees von Repha
Diese Dragees enthalten unschädlich gemachte E.coli Bakterien in homöopathischer Form. Das Mittel hat sich besonders bei Viruserkrankungen aller Art und wird auch von der Firma zur Immunsystemstärkung angeboten.
Bierhefe und andere Hefen (z.B. PK für Tiere, Milchhefetabletten u.ä.)
Dies sind die Symbiose fördernde Stimulantien, die für optimale Darmbakterienverhältnisse sorgen.
Bakterien im Darm (Staphylokokken, Pseudomonas u.ä.)
Zusätzlich zu den Maßnahmen Ihres Tierarztes oder Tierheilpraktikers können Sie Aloe Vera Gel einsetzen, um dem Darm zu helfen, die Bakterien loszuwerden.
Sprockhöveler Straße 42 * 58455 WITTEN
Darmsanierung hund nach antibiotika
Darmsanierung beim Hund
Eine Darmsanierung ist immer dann sinnvoll, wenn die Darmflora des Hundes durch häufige Antibiotika-Gaben, Industriefutter, Schwermetallbelastung usw. negativ verändert wurde.
Der Darm in seiner Gesamtheit stellt ein zentrales Organsystem im Körper dar. Der Darm entscheidet, welche Stoffe von Körper aufgenommen und welche ausgeschieden werden. Er reguliert mit Hilfe der Darmbakterien maßgeblich den pH-Wert und damit das Milieu des Körpers.
Er wirkt entscheidend bei der Aufnahme von Vitamin B12 (ein wichtiges wasserlösliches Vitamin, das u.a. an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt ist) mit. Ca. 80% der gesamten Körperabwehr befindet sich in den Lymphfollikeln (den sogenannten Peyerschen Plaques) des zum Darm gehörenden Lymphsystems im Dünndarm.
Der Darm fühlt mit
In den letzten Jahren wurde auch bekannt, dass der Darm direkt mit dem Gefühlszentrum im Gehirn in Kontakt steht. Durch die richtige Ernährung und Besiedelung des Darmes mit nützlichen Kleinstlebewesen ist der Darm sogar in der Lage, Emotionen und Gedanken zu beeinflussen (Bauchhirn).
Erkrankungen des Darms
Darmerkrankungen bei Hunden nehmen heute einen breiten Raum ein. Die Palette der Erkrankungen reicht von Futtermittelallergien, parasitären Erkrankungen (Würmer, Einzeller wie z.B. Giardien), Autoimmunerkrankungen (IBD = inflammatory bowel disease = chron. entzündliche Darmerkrankung, Kolitis = Dickdarmentzündung), Verstopfung bis hin zu Darmkrebs.
Aber Fehlbesiedelungen der Darmflora führen auch zu vielen anderen Stoffwechselerkrankungen, so z.B. auch zu Hauterkrankungen.
In der Chinesischen Medizin gehört die Haut als Organ zum Metallelement Lunge/Dickdarm. Ist dieses Element nicht in der Balance, können sich sowohl Erkrankungen des Atemsystems, des Darmes, als auch der Haut einstellen.
Die Abwehrenergie wie Qi wird ebenfalls dem Metallelement zugerechnet. Sie zirkuliert in der Vorstellung der Chinesischen Medizin auf der Haut. Ist das Metallelement schwach, so ist automatisch auch die Abwehrenergie schwach.
Darmflora gestört?
Die Darmflora ist bei vielen Hunden nicht optimal zusammengesetzt. Gründe hierfür können sein:
- Häufige Antibiotikagaben (auch durch industriell erzeugtes Fleisch), Cortison Präparate, chemische Entwurmung
- Industriefutter, Fehlernährung
- Kaiserschnitt (durch die natürliche Geburt, werden dem Welpen im Geburtskanal bereits die ersten Bakterien über Kontakt mit der mütterlichen Schleimhaut verabreicht).
- Schwermetallbelastung
Wann Darmsanierung?
Allgemein bei Vorliegen einer chronischen Erkrankung, nach Verabreichung von Antibiotika, Wurmkuren oder Cortison, bei einer Futterumstellung (Industriefutter auf Rohkost) und eventuell bei einer Zuchthündin vor der Geburt.
Wie Darmsanierung?
Folgende Präparate und Lebensmittel eignen sich zur Durchführung einer Darmsanierung:
- Symbiopet Pulver Fa. Symbiopharm (Mischung aus dem probiotischen Bakterium Enterococcus faecium, Hefe und prebiotischen Ballaststoffen) sollte mindestens 4 Wochen nach Dosierungsangaben des Herstellers verabreicht werden.
- Rohes Sauerkraut, jeweils eine kleine Menge zusammen mit Frischfutter (fressen die meisten Hunde sehr gerne) über einen Zeitraum von 4 Wochen füttern.
- Effektive Mikroorganismen (EM) z.B. Fa. Emiko PetCare Bioergänzungsmittel flüssig. Am besten kurweise (1-2 Monate, 1-2 mal pro Jahr) anwenden.
- Hericium Pilz (Igelstachelbart): er stärkt die Magen-Darmschleimhaut, wirkt hier beruhigend und entzündungshemmend.
Dosierung: kleiner Hund (bis 10 kg): 250 bis 300mg täglich, mittelgroßer Hund (bis 20kg): 500 bis 600mg, große Hunde: 1000 bis 1200 mg täglich. Auch dieser Pilz sollte mindestens 4 Wochen verabreicht werden.
Fragen Sie Ihre Tierheilpraktikerin
Es gibt natürlich auch noch eine ganze Anzahl von anderen naturheilkundlichen Präparaten, deren Einsatz man allerdings erfahrenen TiertherapeutInnen überlassen sollte.
Gesunde Ernährung, Wurmkuren, Antibiotika
Eine der wichtigsten Maßnahmen überhaupt für eine gesunde Darmflora ist jedoch die frische artgemäße Ernährung unserer Hunde.
Daneben sollten Entwurmungen nur bei Befall (Kotprobe) vorgenommen werden und es sollte darauf verzichtet werden, bei jeder Bagatellerkrankung Antibiotika zu verabreichen.
Nur dann kann sich eine vielfältige symbiontische Lebensgemeinschaft im Darm ausbilden.
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12 Antworten
Effektive Mikroorganismen kann ich nur empfehlen! !!
Diese „Entgiftungserscheinungen“ gibte s auch beim BARF.
Nicht nur beim bösen Industriefutter. -.-
Diese „frische artgerechte (??)“ Ernährung kann Hunde auch krank machen, es gibt doch einige, die es doch nicht so toll vertragen, egal ob nach Tabelle oder von Tipps „erfahrener“ BARFer. Nope, ich füttere kein Fertigfutter (nur selten).
Und sorry, das Esogeschwurbel er meisten THP geht gar nicht. Unseriöser Artikel, den ich gar nicht von euch gewohn bin.
Wieso unseriös? Es geht um Darmsanierung und nicht um BARF. Ich weiß ja, dass du da anderer Meinung bist und das sei dir auch unbenommen, aber das ändert doch nichts an den Tipps, welche Mittel bei der Darmsanierung helfen.
Und wo in dem Artikel ist „Esogeschwurbel“?
Es wird hier auf den Tierheilpraktiker verwiesen? Warum? Keine der Esomittelchen hat einen tatsächlich nachgewiesenen Nutzen. Es ist nett, wenns helfen sollte, aber eine Anlaufstelle sollte er für Darmbeeinflussungen wirklich nicht sein.
Außerdem wird u.a. Industriefutter als Auslöser der Beschwerden postuliert, ohne den geringsten Beweis. Der Schleimkot tritt bei neu gebarften Hunden so gerne auf – wird als „Entgiftungserscheinung“ abgetan.
Außerdem empfiehlt der Artikel „artgerechte frische Ernährung“ (was immer das sein soll) bzw. Rohkost.
Hat ein Hund einen empfindlichen Darm würde ich keinesfalls nocha uf Rohkost umstellen!
Das sehe ich anders und ich freue mich sehr, dass Marion diesen Artikel für uns geschrieben hat.
Hallo Tanja, du hast leider recht mit der Aussage, das Hunde die bereits ein chronisches Darmproblem haben, oft anfangs nichts rohes vertragen. Auch das manche Hunde bei Umstellung auf roh oftmals mit schleimigen Kot reagieren, läßt sich via TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) erklären. Das würde allerdings hier den Rahmen sprengen, dies zu erklären (wer es trotzdem gerne wissen möchte kann mich gerne anschreiben) Ziel sollte aber trotzdem sein, das Futter so wenig wie möglich verarbeitet zu verfüttern. Selber kochen ist hier auf alle Fälle noch gesünder, als ständig extrudiertes- oder auch Dosenfutter zu verfüttern. Je mehr ein Lebensmittel verarbeitet wird, desto wertarmer wird es für den Körper. Der Mensch ist sowieso das einzige Lebewesen, das seine Nahrung so stark verändert. Es gibt dazu mittlerweile viele Abhandlungen zu diesem Thema. Auch solche Ansätze, die Darmflora wieder aufzubauen, indem Mensch oder Tier Kot von gesunden Artgenossen direkt in den Darm gespült wird. Mit sehr gutem Erfolg bei chronischen Darmerkrankungen. Ich habe allerdings auch in meiner Praxis die ich seit 1995 betreibe gute Erfahrungen mit obengenannten Mitteln gemacht. Was das Ganze mit Esoterik (dieser bei vielen negativ besetzte Begriff stammt übrigens aus dem griechischen und bedeutet „innerlich“ 🙂 ) zu tun hat, erschließt sich mir nicht.
Erhitzte Nahrung kann für den Körper sogar mehr Nährstoffe bereitstellen als Rohkost. Dazu gibt es jedenfalls etliche Arbeiten. Genau dieses Wiederholen von Gesundheitsmythen ist unseriös. Ich hätte einfach gernemal nachvollziehbare Quellen, die eseindeutigbelegen.
Natürlich tut sich der Körper manchmal leichter erhitzte Nahrung aufzuspalten (die Chinesen raten z.B. bei schwachem Verdauungsfeuer zu möglichst wenig Rohkost). Dafür gehen aber andere Vitalstoffe durch das erhitzen verloren und müssen dann wiederum nachträglich künstlich zugeführt werden. Und Enzyme z.B. sind sehr hitzelabil und werden auch nicht nachträglich dem Fertigfutter zugesetzt.
Aber eigentlich sollte der Artikel wie Geli schon schrieb, nicht über die Vor- oder Nachteile der verschiedenen Ernährungsformen gehen.
Dann würde ich keine rohe, „artgerechte“ Ernährung empfehlen.
Es gibt noch mehr Ernährungsformen als BARF und Fertigfutter.
Kommentar schreiben.
- Marion Wagner
Tierheilpraktikerin in 77855 Achern
Hier finden Sie mich online
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Putztage – Darmsanierung und Entgiftung
Um die Gesundheit des Hundes größtmöglich zu unterstützen, ist manchmal ein bisschen mehr nötig, als „einfach“ nur auf eine gesunde Ernährung etc. zu achten. Futtermittel und auch Nahrungsmittel können mit Schadstoffen belastet sein und oft greift man in der heutigen Zeit zu schnell zu starken Medikamenten, wie z.B. Antibiotika, um auf Nr. sicher zu gehen.
Nicht selten richtet man dann tatsächlich mehr Schaden als Nutzen an und ein Kreislauf beginnt. Durch die Gabe der Medikamente wird das Immunsystem empfindlich gestört, weitere oder sich wiederholende Krankheiten können die Folge sein.
Weitere Belastungen
Dazu kommen aber auch noch viele weitere Faktoren, die den Organismus (sowohl von Mensch als auch Tier) belasten. Das sind verschieden Umweltgifte, denen auch der Hund täglich ausgesetzt ist, wie z.B. Luftverschmutzung, Elektrosmog durch die vielen elektrischen Geräte, von denen man dauerhaft umgeben ist, Schadstoffe in Zubehörteilen, wie Näpfe, Spielzeug usw.
Ein Großteil der entstehenden Krankheiten basiert auf Stoffwechselstörungen. Um das ganz laienhaft auszudrücken, heißt das schlicht, der Organismus kann seinen Aufgaben nicht mehr optimal nachkommen, weil er, oft über einen längeren Zeitraum, entweder an einem Mangel oder einem Überschuss gelitten hat.
Die Darmflora
Mit dem Begriff Darmflora ist die vielfältige Keimbesiedlung der Darmschleimhaut gemeint. Diese Vielfalt stellt ein mikro-ökologisches System dar, welches einer ganzen Reihe Aufgaben nachkommt.
Darunter fällt z.B. die Stimulation des Darm-Immunsystems, die Resorption von Nährstoffen und auch Schadstoffen, die Anregung der Darmbewegungen oder sogar die Produktion von Substanzen, die Krankheitserreger eliminieren können.
Die milchsäurebildenden Bakterien spielen eine zentrale Rolle, sie sind für das schwach saure Milieu im Darm verantwortlich. Dieses Milieu sorgt dafür, dass sich krankheitserregende Fäulniskeime nicht übermäßig vermehren können.
Eine geschädigte Darmflora kann Auslöser vieler Erkrankungen sein, so z.B. auch Allergien, Darmerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Leber- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen und sogar Verhaltensauffälligkeiten.
Emotionen aus dem Darm
Kanadische Forscher haben in einer Studie herausgefunden, dass die Darmbakterien großen Einfluss auf Emotionen haben. Sie vermuten einen Zusammenhang mit dem Immunsystem: Wenn der Darm mit vielen guten Bakterien besiedelt ist, verringern sich schädliche Bakterien, Entzündungsvorgänge werden gehemmt, das Immunsystem hat weniger zu tun und positive Emotionen werden verstärkt.
Andere Forscher vermuten, dass Substanzen wie Serotonin oder auch GABA (Stoff der Angstgefühle vermindert), die von manchen guten Bakterienarten produziert werden (sie benötigen diese selber) teilweise von den Bakterien ausgeschieden werden, in die Blutbahn gelangen und dann ebenfalls entsprechend positiv wirken.
Darm auf Vordermann
Damit der Darm seinen wichtigen Aufgaben nachkommen kann, ist ein Gleichgewicht der Darmflora aus guten und schlechten Bakterien nötig.
Auch die schlechten Bakterien erfüllen einen Zweck, sie sind die Trainingspartner der guten Bakterien. Diese brauchen von Anfang an Herausforderungen, um stark genug zu werden und den Körper im Ernstfall verteidigen zu können.
Ein starkes Immunsystem, und somit eine ausgeglichene Darmflora, ist das A und O der Gesundheitsprophylaxe.
Probiotika und Co
So richtig weiß man nicht, wie es im Darm wirklich aussieht, mit den guten und schlechten Bakterien. Deshalb kann es durchaus Sinn machen, eine kurweise Unterstützung rein prophylaktisch hin und wieder zu machen. Im Zweifelsfall kann es auch hilfreich sein, über eine Kotuntersuchung (Darmflorascreen) die Bakterienbesiedlung im Darm etwas unter die Lupe zu nehmen.
Gibt es allerdings wiederkehrende gesundheitliche Probleme, selbst wenn diese nicht auf den ersten Blick im Zusammenhang mit dem Magen/Darm stehen, ist eine solche Darmsanierung sinnvoll.
Hierbei sind sowohl Probiotika als auch Prebiotika hilfreich. Probiotika bestehen aus Mikroorganismen, die das mikrobielle Gleichgewicht verbessern. Prebiotika unterstützen Wachstum und Vermehrung der guten Bakterien. Eine Kombination aus beiden nennt man Symbiotika.
Die Dauer einer Darmsanierung ist abhängig vom Krankheitsgeschehen. Eine normale Kur würde man über einen Zeitraum von ca. 4 Wochen durchführen. Bestehen akute Probleme, sollte die Sanierung auf mehrere Monate ausgeweitet werden. Eine einmal geschädigte Darmflora braucht lange, bis sie wieder in ein gesundes Gleichgewicht kommt. Wichtig dabei ist natürlich auch, die Ernährung darmfreundlich zu gestalten. Dabei sollte man auch auf eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen achten.
Beispiele für Produkte:
- DarmGesund DogPro ist ein Symbiotikum in Bio-Qualität. Es enthält das bei Hunden geprüfte Bakterium Enterococcus faecium, außerdem den Ballaststoff Inulin. Die Dosierung richtet sich nach der Packungsbeilage.
- Symbiopet ist ein Kombiprodukt (Symbiotika) zur Durchführung einer Darmsanierung. Die Dosierung richtet sich nach der Packungsbeilage.
- Emiko Petcare ist eine probiotische Futterergänzung für Hunde, die Effektive Mikroorganismen enthält. Die Dosierung für den Hund kann 1TL pro 5kg am Tag betragen, das Mittel sollte jedoch eingeschlichen werden (mit 1/2TL oder weniger tgl. starten)
- Protexin Prokolin ist ebenfalls ein Symbiotika, das aus Probiotika und Prebiotika besteht. Es kommt als Paste daher, die durch eine Dosierspritze verabreicht wird. Auch hier richtet sich die Dosierung nach der Packungsbeilage und die Dauer nach dem Krankheitsgeschehen des Hundes.
- Probiotic Plus Kapseln sind ein Probiotikum, das ebenfalls die Darmflora unterstützen soll. Die Kapselform macht eine Dosierung leicht (Kapselinhalt unter das Futter mischen), Dosierung und Anwendungsdauer sind individuell zu berücksichtigen.
- Buttermilch, Joghurt, Kefir, fermentiertes Gemüse oder auch Fermentgetreide (z.B. von Kanne) können gut eingesetzt werden, um vorzubeugen. Eine regelmäßige Gabe, ein- bis zwei Mal wöchentlich, ist sehr sinnvoll. Bei bestehender Krankheit reichen diese allein aber nicht aus, um ein Gleichgewicht wieder herzustellen.
Der Müll muss raus!
Der Organismus verfügt über einige Entgiftungsorgane, über die er Gifte und Schadstoffe ganz eigenhändig entsorgt. Das sind an erster Stelle natürlich die Leber, weiter die Nieren, aber auch der Darm und sogar die Lunge.
Manchmal funktioniert das aber nicht mehr so richtig. Grund dafür kann entweder sein, dass der Organismus durch Fehlversorgung in seinen Funktionen eingeschränkt ist, oder aber, dass das Aufkommen der Schadstoffe seine Kapazität schlicht überschreitet. Ersteres kann auch zu zweitem führen.
Diese Schadstoffe, die nicht mehr ausgeleitet werden, können sich nun an allen möglichen verschiedenen Stellen im Körper ablagern und früher oder später zu Symptomen führen. Leber und Nieren zeigen erst spät an, wenn sie überfordert sind, der „Schmerz der Leber“ ist übrigens die Müdigkeit.
Auch wenn keinerlei Symptome vorhanden sind, macht es durchaus Sinn, in regelmäßigen Abständen kurweise Entgiftung oder Unterstützungen der Hauptentgiftungsorgane durchzuführen. Ist bereits ein Krankheitsbild entstanden, sollte eine Entgiftung zum Pflichtprogramm gehören, genau wie die Darmsanierung.
Wege der Entgiftung
- Kräuter wie Mariendistel, Fenchel, Artischocke, Brennnessel, Schafgarbe, Löwenzahn und Ringelblume sind geeignet, die Entgiftungsfunktionen zu unterstützen. Sie regen die Stoffwechselfunktionen an, reinigen das Blut und unterstützen Leber, Nieren, Galle und Lymphsystem. Man mischt die getrockneten Kräuter in gleichem Verhältnis und gibt je nach Größe des Hundes 1 TL – max. 2 EL täglich unter das Futter. Es gibt auch fertige Kräutermischungen, die zur Entgiftung verwendet werden können.
- Auch Algen können zur Entgiftung eingesetzt werden. Die Mikroalgen Spirulina und Chlorella leiten Giftstoffe aus, sorgen für eine bessere Darmflora und unterstützen den gesamten Stoffwechsel.
- Zeolith ist ein Naturmineral vulkanischen Ursprungs und in der Lage, Giftstoffe zu binden und auszuleiten. In Pulverform lässt es sich gut unter Futter mischen, wichtig ist hierbei eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Da es kein spezielles Produkt für Tiere gibt, gibt es hier auch keine ausführliche Dosierungsanleitung. Ausgerichtet an der Dosierung für Menschen empfiehlt es sich, einen Teelöffel mit etwas Wasser unter das Futter zu mischen. Auch hier ist eine kurweise Anwendung angezeigt. Je nach Symptomatik über 4 – 8 Wochen.
- Heilerde: Auch Heilerde hat die Eigenschaft Giftstoffe zu binden und auszuschwemmen. Und auch diese kann man kurweise anwenden, bei der Dosierung kann man sich an der für Menschen orientieren. Sehr zu empfehlen ist auch das Fangocur Bentomed , welches noch weitere „darmfreundliche“ Stoffe, sowie positv unterstützende Nährstoffe enthält.
Wichtig: Beim Entgiften sollte beachten werden, dass die Wirkung von Medikamenten durch manche Entgiftungsmittel wie Heilerde oder Zeolith beeinträchtigen kann.
Bevor man „sauber macht“, sollte die Ernährung optimiert werden. Warum das so wichtig ist, erkläre ich HIER.
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Purinbewusste Ernährung Dalmatiner
48 Kommentare
Liebe Lucy, liebe Anke
Vielen Dank für diesen tollen Artikel, auf den ich schon sehnsüchtig gewartet habe.
Gleich mal Dr. Google befragt wegen Zeolith…. ups, da gibt es viele Seiten, die das anbieten, dadurch bin ich schon wieder total verunsichert, wo ich bestellen soll, seufz
habt ihr eine bestimmte Marke/Firma, wo ihr bestellt?
Weiters würde ich gerne wissen, ob Darmsanierung und Entgiftung gleichzeitig gemacht werden kann oder hintereinander?
Vielleicht denkt ihr jetzt „die hat ja null Ahnung von irgendwas“ …. egal, lieber ich frag einmal zuviel und gelte als „Dummy“ bevor ich was falsch mache gg
Wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntag und bin schon gespannt, welche tollen Tipps als nächstes kommen
na super, auch bei symbioPet gibt es 2 Möglichkeiten in der Zusammensetzung, schon wieder verunsichert bin….
zum einen: Zusammensetzung:
Traubenzucker, Hefen (25 %), Kartoffelstärke
und zum anderen: Zusammensetzung:
Maisstärke, Maltodextrin, Inulin
Hallo liebe Angela,
ich wusste doch, ich hatte noch was vergessen 😀 … zu deiner zweiten Frage schreibe ich jetzt noch eine Ergänzung im Artikel.
Zu deiner 3. Frage: nimm das SymbioPet® dog, das ist das richtige. Zu deiner ersten Frage, ja, wir bevorzugen das Zeolith von https://www.zeolith-bentonit-versand.de . Damit kommen wir bei Hunden und Menschen gut zurecht, die Quali scheint mir gut und der Service ist auch prima.
Ich hoffe, ich konnte alle Unklarheiten beseitigen 😀
Liebe Grüße und schönen Sonntag
Huhu liebe Anke
Vielen Dank für die Ergänzung und den Link
Ja, Du konntest alle Unklarheiten von vorher beseitigen,
allerdings hast eine neue aufgetan, schäm….
Wenn ich erst den Darm saniere und dann Entgifte,
bringt die Entgiftung den Darm nicht wieder durcheinander?
oder kommt das dann mit Joghurt, Buttermilch & Co wieder in Normalzustand
Danke für Deine Geduld
😀 nein, da brauchst du keine Sorge haben. Die Entgiftung holt raus, was nicht rein gehört und unterstützt so die Darmschleimhaut etc. sogar, weil Nährstoffe etc. auch wieder besser aufgenommen werden können. Mit der Darmflora passiert dadurch nichts schlechtes, eher das Gegenteil 😀 … Es gibt übrigens sogar Kombiprodukte, die beides beinhalten …
Hallo liebe Anke,
ein toller Artikel. Kommt gerade rechtzeitig – das Frühjahr steht ja vor der Tür…
Die Darmsanierung werde ich wohl mal bei Linda durchführen, die seit geraumer Zeit weißliche Schuppen hat, deren Herkunft ich mir nicht so ganz erklären kann. Nicht wirklich schlimm, aber auch nicht gut…
Vielleicht kannst Du auch mal ein schuppiges Thema aufgreifen.
Es grüßen Dich ganz lieb
Andrea und Linda
Hallo liebe Andrea,
freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt! Zu den Schuppen: auch die Haut ist ja ein Ausscheidungsorgan … Deine Anregung werde ich auf jeden Fall aufgreifen und in nächster Zeit auch mal einen wie du so schön schreibst, „schuppigen“ Artikel machen 😀 …
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag …
Ein ganz toller Artikel 🙂 Wir haben heute auch mal ein paar Worte zum Thema Hundeernährung geschrieben, insbesondere der Vergleich von Fertigfutter und Eigenherstellung!
Haben euren Blog direkt mal verlinkt 😉
Liebe Grüße, Carolin mit Amber
Hallo liebe Carolin,
freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt 😀 … Und dankeschön natürlich für die Verlinkung!!
Wünsch euch einen schönen Restsonntag
Sehr interessant. Wenn Socke irgendwann einmal keine Medikamente bekommt, dann würden wir auch an soetwas denken…Jetzt kommt es leider nicht in Betracht. Wir haben es im Januar letzten Jahres versucht, als Socke so viel Antibiotikum bekommen hatte. Aber es ist ihr gar nicht bekommen, wir mussten es abbrechen….
Danke für diese tollen informationen…
Viele liebe Grüße
Sabine mit Socke
Hallo liebe Sabine,
ja, leider ist es so eine Sache, wenn Medikamente im Spiel sind. Und klar, wenn man nach langem Leid und viel auf und ab endlich mal einigermaßen alles im Griff hat, möchte man das auch nicht gefährden.Ich hoffe für euch natürlich, dass ihr irgendwann dahin kommt, dass die Medikamente nicht mehr nötig sind. Drück euch fest die Daumen!! Hauptsache ist auf jeden Fall, dass es Socke im Moment relativ gut geht …
Dankeschön für dein Lob und liebe Grüße
vielen Dank für den ausführlichen Artikel :). Wie immer alles so super erklärt.
Ich habe jetzt mal das SymbioPet bestellt. Nachdem die Kotprobe nichts ergeben hat und die Kleine bisher keinen Durchfall mehr hat, denke ich, dass ihr das bestimmt gut tun wird.
Hallo liebe Miriam,
freut mich sehr, das hört sich ja beides gut an. Auf alle Fälle ist es eine gute Idee, die Darmsanierung zu machen. Drück euch weiterhin die Daumen 😀
für mich ist das alles ein schwieriges Thema. Darmsanierung ok, das macht noch halbwegs Sinn, aber Entgiftung? Ich habe generell so meine Probleme mit Maßnahmen, die nicht wissenschaftlich erwiesen sind. Und die Entgiftung ist meines Wissens nach nicht erwiesen. Genau genommen las ich mal einen Artikel, wo ein Arzt schrieb, dass wenn der Körper auf Dauer Giftstoffe nicht selbst abführen könnte, dass er dann sterben würde. Zudem müssten die Giftstoffe dann auch in den Organen der Lebewesen nachweisbar sein. Sind sie das? Er behauptete, nein.
Nun bin ich selbst kein Raketenwissenschaftler und habe beides schon ausprobiert, da wir ja bei Pebbles ganz schön mit ihrem Immunsystem zu kämpfen hatten und ich total verzweifelt war. Mit machten eine Entgiftung mit Chlorella Algen und Pebbles bekam Kolostral-Tabletten zum Aufbau des Immunsystems, immer mal wieder Joghurt oder Buttermilch und verschiedene Tropfen und Globuli gegen den Juckreiz (jeweils für einige Wochen am Stück, nach Anweisung der Heilpraktikerin).
Ich bilde mir ein, dass es ihr heute ein bisschen besser geht, als noch vor einem halben Jahr. Gerade nach den ganze Antibiotika, die sie bekam.
Aber ihre Allergie ist dadurch nicht besser geworden.
Ich habe sehr viel Geld in homöpatische und Naturheilprodukte investiert und kann nicht von einem wirklich behaupten, dass es was gebracht hat. Die Wirkung war nicht eindeutig darauf zurückzuführen.
Du siehst ich stehe diesen Dingen eher kritisch gegenüber.
Klar, wenn man am Ende seines Lateins ist, dann versucht man einfach alles, damit es dem Tier besser geht. Rückblickend hätte ich mir jedoch einige Behandlungen sparen können.
Ich würde mich jedoch freuen, wenn Du vielleicht mehr dazu weißt, ob und ob nicht die beiden vorgestellten Methoden wissenschaftlich erwiesen sind! Selbst wenn sie es nicht sind, manchen Menschen und Tieren helfen diese Praktiken ja trotzdem, anderen nicht. Du sagst ja glaube ich selbst immer, dass die Naturheilkunde immer ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt werden sollte.
Ich bin gespannt auf Deine Gedanken und Expertise 🙂
Hallo liebe Mieke,
ich finde es super, dass du mir einen so ausführlichen und vor allem ehrlichen Kommentar geschrieben hast. Ich möchte dir darauf auch sehr gerne ausführlich antworten. Z. B. möchte ich dir gerne meine eigene Erfahrung schildern und auch gerne für dich noch ein paar Dinge nachschauen. Das wird ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen, zumal ich jetzt gleich auch erst mal mit meinen Fellnasen raus muss. Deshalb wollte ich dir jetzt nur kurz antworten, damit du weißt, ich hab´s gelesen, zur Kenntnis genommen und bearbeite es 😀
PS. Ich hatte gedacht, Pepples geht es jetzt gut 🙁 …
Liebe Grüße und bis später
Alles klar, freut mich!
Also Pebbles geht es besser als im August und September. Sie macht einen kerngesunden Eindruck, wenn da nicht der Juckreiz wäre. Wir waren zwischenzeitlich schon komplett vom Cortison runter, aber nach 1 Woche hatte sie sich wieder blutig gekratzt.
Momentan bekommt sie leider wieder die Minimaldosis 🙁 Aber nächste Woche probiere ich nochmal einen neuen Tierarzt aus, der mir von einer anderen Allergiepatientin empfohlen wurde.
Vielleicht weiß der ja Rat. Wir geben nicht auf 🙂
Hallo liebe Mieke,
so, das wird jetzt bestimmt lang 😀 … Erst mal hab ich einen schönen Link zu Entgiftung gefunden, ist sogar von einem Schulmediziner. Dass er Zeolith erwähnt, ist aber Zufall, danach hatte ich nicht gesucht. Ich wollte dir zu meiner laienhaften Erklärung noch eine geben, die fachmännisch ist. Hier der Link: https://www.klinik-st-georg.de/fileadmin/publikationen/informiert/21_KSG_DrDouwes_Info_Vergiften_Entgiften.pdf (Hoffe das funktioniert so)
Meine laienhafte Erklärung zur Notwendigkeit der Entgiftung: Man kann sich das so vorstellen, dass der Körper mit vielen, vielen Giftstoffen zu tun bekommt. In der heutigen Zeit ist man ja quasi ständig irgendwelchen Giften ausgesetzt, sei es die Luft, das Essen (Petizide usw.), Elektrosmog, Medikamente usw, usw.. Die Leber ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan. Jetzt stellt man sich vor, sie kommt ihrer Arbeit einfach nicht nach, so wie ein Behälter, der sich oben über eine große Öffnung füllt, unten aber über eine kleine entleert. Logischerweise läuft der Behälter irgendwann über und die Reste verteilen sich. So verteilen sich die Giftstoffe, die die Leber (und die anderen Entgiftungsorgane) nicht schaffen abzubauen, im gesamten Organismus. Die Leber funktioniert aber ja trotzdem einwandfrei. Schulmediziner, die unterstellen, man würde an Giften sterben, unterstellen, soweit ich das verstanden habe, dass die Leber dann nicht mehr richtig funktionieren würde. Ja, dann hätte man einen Leberschaden, das ist aber etwas ganz anderes. Na, jedenfalls die „übrigen“ Giftstoffe lagern sich an allen möglichen Stellen im Körper ab und es kann zu Krankheitssymptomen kommen. Durch die Entgiftung schafft man quasi wieder Platz, die Giftstoffe können wieder nachrücken und der Körper kann seinen Entgiftungsfunktionen wieder nachkommen. Wie gesagt, das war jetzt Laiensprache.
Meine eigene Erfahrung dazu: Vor gut 3 Jahren erkrankte ich an einem sogenannten Fersensporn. Ich hatte richtig schlimme Schmerzen und mein Leben war extrem beeinträchtigt. Über Monate habe ich täglich (!!) Schmerzmittel nehmen müssen. Schulmedizinisch tat sich nicht allzu viel, einem Fersensporn hat diese nicht allzu viel entgegen zu setzen. Deshalb findet man auch im www viele Beiträge von Menschen, die seit Jahren nach Hilfe suchen. Ich bekam also Ibuprofen und Einlagen. Es wurde aber nicht besser. Also hab ich angefangen, selber zu recherchieren und fand raus, dass im Grunde nicht der Fersensporn selber schuld ist (einen Fersensporn haben nämlich viele Menschen, häufig ohne Symptome), sondern eine Art entzündlicher Prozess. Ich habe viel probiert, gymnastische Übungen z.B., habe meine Ernährung umgestellt, gekühlt usw.. Die Schmerzen blieben. Ende 2013 war ich völlig verzweifelt. Da habe ich dann beschlossen, einmal recherchier ich noch mal richtig und dann, falls ich nichts weiter finde, lasse ich mich operieren (ich habe extremen Horror vor Krankehäusern). Meine Recherche brachte zutage, dass eine Entgiftung helfen könnte, da es sich um Ablagerungen handeln könnte, die die entzündlichen Prozesse begünstigen. Also habe ich das gemacht. 2 Monate später war ich schmerzfrei!! Schmerzfrei nach 1 1/2 Jahren Leid!
Nach einigen Monaten (die Entgiftung hatte ich längst abgeschlossen) kamen die Schmerzen wieder. Gleichzeitig bekam ich Schmerzen im Ellenbogen, was als Schleimbeutelentzündung diagnostiziert wurde. Ja, ich habe dann nichts anderes gemacht, außer wieder angefangen zu entgiften. Nach einer Weile sind die Schmerzen sowohl im Ellenbogen, als auch im Fuss verschwunden. Seitdem entgifte ich täglich. Schmerzmittel nehme ich seitdem überhaupt nicht mehr. Sogar als Katermittel nach Alkoholkonsum dient mein Zeolith (was komischerweise funktioniert).
Jetzt noch zu dir: ich kann dich total verstehen, mir geht es nämlich genauso wie dir. Vor allem in der heutigen Zeit, mit dem Internet, ist es total schwierig rauszufinden, was denn nun falsch ist und was richtig. Immer gibt es zig Fachleute und jeder behauptet das Gegenteil vom anderen. Und man sucht nach Hilfe, findet zig verschiedene Wege, die helfen KÖNNTEN, muss sich entscheiden und wird arm dabei. Das ist der Grund, weshalb ich die naturheilkundliche Ausbildung angefangen hab. Mir wurde es zu blöd, ständig zu suchen und dabei unmengen von Geld zu lassen, hinterher wohlmöglich nicht schlauer als vorher. Jetzt lass ich zwar immer noch Umnmengen von Geld 😀 , aber ich bin dann selber in der Lage etwas zu tun. Ich habe auch leider mein Vertrauen in sogenannte Fachleute völlig verloren. Bevor ich etwas mache, dass mir von Fachleuten geraten wird, prüfe ich diesen Rat erst in alle Richtungen.
Unser Leo ist vor Jahren ja auch erkrankt (hab ich dir vielleicht schon mal geschrieben) und war sozusagen schulmedizinisch austherapiert. Ich habe ihn dann (selber!) mit Homöopathie wieder hinbekommen. Er hatte übrigens auch Juckreiz, und zwar extrem. Seitdem hat er nie wieder Kortison oder auch Antibiotikum bekommen. Wenn du Lust hast, könntest du mir mal per Mail schreiben, was Pebbles so alles an Mitteln bekommen hat. Nicht, weil ich mich dazu äußern möchte / würde, sondern einfach weil es mich persönlich interessieren würde.
So, das reicht erst mal, denke ich. Mal schauen, was du damit anfangen kannst …
Freu mich, weiteres von dir zu hören …
vielen Dank für Deine schöne Antwort. Ich finde es sehr wichtig (und im Übrigen auch total klasse, dass Du dich auf eine rationale Diskussion einlässt), das Thema „Wissenschaftlich erwiesen“, zu diskutieren.
Ich habe momentan das Gefühl hier nur von (entschuldige) Idioten umgeben zu sein, also nicht hier auf Deinem Blog, sondern hier in meiner Heimatstadt.
Wie Du vielleicht mal gelesen hast, bin ich von Beruf Software Testerin. Das klingt jetzt gar nicht artverwandt, aber es bedeutet, dass ich täglich herumexperimentiere und die Ursachen für Fehler suche. Das ist ziemlich ähnlich, wie zum Beispiel die Ursachen für eine Allergie zu finden. Nur bei Software geht es sehr viel schneller.
Das Hauptproblem mit allen Behandlungen, die Pebbles erfahren hat, ist meiner Meinung nach, dass immer mehrere Anwendungen gleichzeitig geschehen sind. Quasi nach dem Motto „eins davon wird schon helfen, also werfen wir alles drauf, dann sind wir schneller durch“. Das habe ich sowohl in der Naturheilkunde, als auch in der Schulmedizin erlebt.
Aber eins ist klar, so wird man nie herausfinden, was davon nun wirklich geholfen hat und was nicht.
Bei der Naturheilkunde ist natürlich das Problem, dass es immer nicht sofort anschlägt, sondern länger dauert (so wurde mir das zumindest gesagt). Wie kann ich also sicher sein, dass die Behandlung geholfen hat und sich der Körper nicht selbst reguliert hat? Soll ja auch vorkommen.
Andererseits kenne ich eine Menge Leute, die behaupten, dass Naturheilkunde ihnen geholfen hat. Wie Dich zum Beispiel. Oder eine Freundin, die ihrer schwerkranken Hündin das Leben mit Schüßler Salzen behauptet leichter gemacht zu haben. Oder meine beste Freundin, die ihre schweren Tierhaarallergien nach einer Bioresonanztherapie los war.
In der Verzweiflung hat man eben nichts zu verlieren.
Für mich wird es eben immer schwierig, wenn die Dinge nicht messbar sind. Ich schätze ich werde mich mal genauer damit auseinander setzen müssen, was nun messbar ist und was nicht.
Ich schicke Dir gerne mal die Mittel, die man uns „verschrieben“ hat und vielleicht sagst Du ja mit Deiner Erfahrung, dass das gar nicht hätte funktionieren können.
Ich bin sehr gespannt! Danke für den Artikel und die Diskussion zu diesem kontroversen Thema 🙂
Hallo liebe Mieke,
die Homöopathie ist eine sogenannte Reiztherapie. Das heißt, sie gibt dem Körper entsprechende Reize, durch die er sich dann wiederum eigentlich selber hilft, indem er versucht, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Insofern passt das ja zu deinem Satz mir der Selbstregulation 😀 …
Es ist nicht gerade einfach, sich mit der Homöopathie auseinander zu setzen. Ich war da auch sehr lange Zeit skeptisch. Weil man eben den „Heilungserfolg“ nicht unmittelbar und eindeutig damit in Zusammenhang bringen kann. Mittlerweile bin ich aber schon überzeugt von ihrer Wirkung (sonst würde ich ja auch nicht Tierhomöopathin werden wollen). Allerdings kann sich so ein Heilerfolg sehr lange hinziehen. Ich habe unseren Leo damals Monatelang behandelt.
Gerade in so einem Fall wie deinem hat man ja aber nichts zu verlieren (außer dem finanziellen Aspekt). Die Schulmedizin weiß ja auch nicht wirklich weiter und dreht sich gerade bei solchen Problemen gerne im Kreis.
Auf jeden Fall hast du wohl einen sehr interessanten Beruf! Und der funktioniert ja (genau wie du schreibst) wie ganzheitliche Medizin. so lange suchen, bis man den Fehler gefunden hat 😀
Hab deine Mail natürlich auch bekommen, schreib dir nachher was …
Liebe Grüße und auch an dich ein herzliches dankeschön für den tollen Austausch. Finde immer sehr schön, wenn man das kann 😀
Hallo Mieke und Anke-
wenn ich mich auch dazu äussern darf…
Ich stand der Naturheilkunde früher auch sehr skeptisch gegenüber- (bin ein Kind der 70er und 80er und da gab es ja nur die heilige Schulmedizin)- aber ich musste vor Jahren meine Meinung dazu ändern:
Mein erster Hund war schwerer Alergiker. Juckreiz, Hautausschlag, Haarausfall, Gewichtsverlust etcpp.
Nun wollte die Schulmedizin da mit Cortison (dem Wundermittel aller Zeiten) ran.
Gottseidank wurde mir schon damals vom Tierheim schlicht eine Darmsanierung und Rohfütterung empfohlen. Tja, und der Hund erholte sich binnen 2 Wochen.
Jetzt füttere ich seit 20 Jahren roh.
Einmal in der Woche gibt es nur Magerquark, so zur Prophylaxe.
Und ich bins zufrieden und meine Hunde offensichtlich auch.
Ich wünsche Dir- Mieke- und Deinem Hund alles Gute.
das freut mich sehr für Dich! Bei meiner kleinen ist es tatsächlich nicht ganz so leicht. Aber ich versuche momentan alles, um ohne Cortison auszukommen. Leider kratzt sie sich gerade wieder blutig und ich weiß einfach nicht, ab wann es eine Qual für sie ist und ich wieder zum regulären Tierarzt gehen sollte oder ob ich einfach weiter machen sollte.
Nun ja, wir geben trotzdem nicht auf und Anke hat mir schon ein paar Tipps gegeben, mit denen es einigermaßen erträglich für die Kleine ist.
echt so schlimm wieder? Verdammt!! Da muss ja doch irgendwas sein, das das auslöst. Eventuell könnte es mit Pollenflug zu tun haben … Hast du schon angefangen zu entgiften? Ich würde das an deiner Stelle unbedingt probieren, du hast ja wirklich nichts zu verlieren. Ich hätte auch noch jemand an der Hand der, bzw. die sich damit richtig gut auskennt. Wenn du willst könnte ich mal nachfragen, was sie noch dazu weiß, auch Erfahrungstechnisch …
ja, manchmal ist es so einfach und das ist dann echt ein toller Erfolg. Mich würde interessieren, wie du die Darmsanierung gemacht hast. Weißt du das vielleicht noch? Vielleicht hast du da ja noch einen tollen Tipp, der längst in Vergessenheit geraten ist 😀
Ja, ich bin praktisch veranlagt 😀
das ist 20 Jahre her und ich bin mittlerweile alt- da ist es mit dem Erinnerungsvermögen nicht mehr weit her 😉
einen Tag musste er hungern.
Tag 2 gab es nur Kamillentee mit etwas Einfachzucker, weil der Magen schon völlig überreizt war.
Zwieback wollte er nicht… aber man kann es mal probieren.
Ab dem dritten Tag gab es dann für 2 Tage Magerquark.
Dann haben wir langsam Fleisch drunter gemischt und als das Ganze dann Durchfallfrei funktionierte bekam er grünen Pansen mit Getreide und Gemüse. Natürlich erst in kleinen Portionen, welche mit der Zeit angepasst wurden.
Na, das war ja sehr einfach 😀 … Aber, so alt bist du, glaub ich doch nicht, dass du schon alt bist 😀 …
Hallo, ich bin das erste Mal auf diese interessanten Seite, da ich im Internet Infos suchte, ob es notwendig ist, dem geliebten Vierbeiner nach einer Antibiotika Behandlung etwas zum Darmaufbau zu geben.
Wenn ich es richtig verstanden hab – JA!
Oder lieber erst Entgiften?
Danke und Grüße
Hallo liebe Michaela,
ja, nach einer Antibiotika-Gabe auf jeden Fall immer eine Darmsanierung. Entgiftungskuren kann man natürlich auch mal machen oder Kräuterkuren, die die Ausscheidung von Schad/Giftstoffen unterstützen. Nach Antibiotikagaben sollte die Darmsanierung aber auf jeden Fall immer Standardprogramm sein.
Hallo liebe Anke,so, bin auch noch einmal da. Nachdem ich nun seit knapp vier Wochen die Ernährung wieder auf Frischkost umgestellt habe, aber immer noch zwischendurch das Fleisch kurz andünste und das Gemüse koche und püriere, werden auch die nächtlichen Erbrechen weniger, bzw. sind so gut wie vorbei. Ich möchte nun den Darm reinigen/sanieren/entgiften, da die Rüden beide immer wieder mal zu roten Pöckchen neigen, die nach ein bis zwei Tagen wieder verschwunden sind. Ich schiebe es auf die Kostumstellung und dass der Dreck von Jahren ja auch irgendwie rausmuss. Die Haut ist nun einmal ein großes Entgiftungsorgan und mit dem Darm eng verbunden.Wir gehe ich vor ? Ich will nicht zuviel machen, denn ich weiß nicht, was vertragen wird. Viele schwören auf die REICO-Sachen, doch ich will mir die Vertreter vom Hals halten. Lunderland, Aniforte… Seealgenmehl und Bierhefe… die Hunde sind ja nicht krank, keine Probleme mehr, nur noch ein wenig dem Immunsystem helfen,vlt.,malfür vier Wochen. Unsere Näpfe sehen jetzt Deinen Futterschüsseln recht ähnlich, wobei ich noch austeste, was die Hunde vertragen, da ich ja einen Allergiker und einen magen-darmempfindlichen Dackel habe. Pferd geht, Geflügel auch, Rind habe ich noch ein wenig im Verdacht, denn das Eiweiß ist wohl schwerer zu verdauen, ich gebe es aber roh. Also reicht Seealgenmehl und Bierhefe ?? Dann bestelle ich gleich bei Amazon. Ich bin nur etwas skeptisch bei Seealgenmehl, denn Janni unser Allergiker, reagiert sehr heftig mit Pusteln am ganzen Körper auf Grünlippmuschel. Wie toxinbelastet sind diese Produkte, da vieles aus China kommt,auch teuere Produkte.
Ich wäre Dir dankbar, wenn Du mir ein Produkt nennen könntest, dass
die Darmsanierung vorantreibt und meine Hunde wieder von innen blank putzen.
Liebe Grüße und danke für den Entgiftungsartikel, der mir jetzt gerade so gut in den Kram passt 🙂
Hallo liebe Erika,
Seealgenmehl setze ich hier lediglich zur Versorgung mit Jod ein.Ich nutze das von Lunderland und die Doseirung ist da ja sehr gering. Zur Entgiftung ist es eher nicht geeignet. Als Alge empfiehlt man da, wie ich ja oben schon geschrieben habe, die Chlorella und Spirulina Algen. ich bin mit algen aber eher zurückhaltend, da sie, wie du ja auch schreibst, im ruh stehen, sehr belastet zu sein. Als kleine Maßnahme würde ich dir eine reguläre Darmsanierung empfehlen. Dafür eignet sich neben den Mitteln, die ich oben erwähnt habe, auch noch Yumpro Aktiv, welches ein Symbiotika darstellt. Außerdem könntest du mit o. verlinkten Kräuterkuren zur Unterstützung der Entgiftungsorgane deinen Hunden sicher etwas gutes tun.
Hallo liebe Anke, herzlichen Dank und einen guten Wochenanfang wünsche ich Dir.
Vielen Dank liebe Erika, auch euch einen guten Start in die neue Woche! Nochmals liebe Grüße 😀 , Anke
wir wollen gern vorab schon einmal Danke sagen, für den informativen Artikel, er erzeugt bei uns Licht am Ende des Tunnels.
Mein Henry hat nun zum zweiten Mal dieses Jahr Probleme mit verstopften Analdrüsen gehabt und auf der Suche nach Vorbeugemaßnahmen, bin ich auf Ihren Blog gestoßen.
Sobald Henry wieder gesund ist, werden wir eine Darmsanierung machen. Gerne berichten wir dann, wie wir bwz. Henry alles verträgt. Entschieden habe ich mich auch für SymbioPet® dog und bin schon gespannt, wie Henry es annimmt.
Ich habe gelesen, dass die Sanierung i.d.R. 4 Wochen gemacht wird. Gerne würde ich die Zeit etwas ausweiten. Sind 3 Monate unbedenklich? Bzw. wann merke ich, dass es reicht mit der Zugabe von SymbioPet® dog?
Auch klasse mir der Entgiftung beim Hund, damit werde ich mich auf jeden Fall auch noch befassen. 🙂
Vielen Dank für diesen Artikel und den sehr informativen Blog überhaupt.
Alles Liebe Anna & Henry
Hallo liebe Anna,
man empfiehlt etwa 4-6 Wochen, es darf aber auch gerne etwas länger sein. Vorbeugend kann man auch ruhig 2 mal jährlich Kuren machen. Wenn der Verdacht auf eine Dysbakterie besteht, oder man auf Nr. sicher gehen möchte, kann man auch mal einen Darmflora-Screen machen lassen nahand einer Kotprobe. Da kannst du ja mal deinen Tierarzt fragen, oder eine(n) Thp in deiner Nähe, oder mich 😀 (zählt zu meinen Beratungsangeboten: https://www.clean-feeding.de/beratungsangebote/).
Meine dringende Frage ist: was mache ich bei meinem Leishmaniose erkrankten Hund, der 3 Monate Antibiotika erhielt und weitere sollen folgen.
Er mus wegen der lebenslangern Gabe von Allopurinol purinarm ernährt werden, also gehen schonmal keine Hefen. Wie saniere ich seinen Darm? Weiterhin bekommt er zur Zeit Glucantime nach einer Problematik mit offenen Pfoten gespritzt!
Bitte um Produktvorschläge bitte, bitte. Dankeschön schonmal vorab! Wir leben Mallorca und ich muss mir die Produkte im Internet beschaffen!
ich kann dir z.B. das DarmGesund DogPro empfehlen, das enthält außerdem Inulin, ein Präbiotikum: https://www.mirelan.de/bio-shop/hunde/ . Außerdem kannst du deinem Hund z.B. Fermentgetreide (Kanne)geben, das untertützt die Darmsanierung weiter.
Vielen lieben Dank! Mir ist nur aufgefallen, wegen der lebenslangen Allopurinolgabe, dass ja leider Hefe in dem DarmGesund Präparat ist, welche er nicht bekommen sollte! (Purinarme Ernährung)! Ist der Hefeanteil groß?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Ganz liebe Grüße Jana
Die enthaltene Hefe ist medizinische Hefe und nicht zu vergleichen mit der Backhefe, Bierhefe oder ähnlichem. Sie sorgt u. a. dafür dass noch mehr Nährstoffe geliefert werden und auch Nährstoffe besser verwertet werden. Die Menge ist natürlich nur sehr gering und ich denke nicht, dass das problematisch ist. Wenn du unsicher bist, kannst du aber ruhig mal die Frau Mittendorf von Mirelan kontaktieren. Die ist sehr nett und kann dir das sicher näher erläutern.
Hallo liebe Anke,
mein Bobo hat sehr starke Hautprobleme bzw. sehr starken Juckreiz und wir sind schon seit 2 Jahren am Forschen und finden keine Ursache für seinen Juckreiz….
Nun bin ich seit ca. 6 Monaten mit einer Tierheilpraktikerin zugange um die Ursache für seinen starken Juckreiz endlich zu finden da kein Tierarzt o.ä. es ausfindig machen konnte.
Ich habe vor kurzen ein Homäopatisches Reset-Set gemacht was über 18 Tage ging und wo ich Bobo spezielle Globulis verabreichen musste (Sie sagte das es eine Ausleitung ist um den ganzen Organismus und vorallem den Darm mal auf RESET zu setzen).
Nach den 18 Tagen gibt es nun heute den letzten Tag die Morosche Karottensuppe (ich musste ihm die Suppe über 3 Tage a 200 Ml 2 x täglich 30 Min. vor seinem normalen Futter geben)
Wenn heute also diese Phase beendet ist soll ich nun den DARMAUFBAU beginnen.
Meine Frage ist, ob sich für diesen Darmaufbau das Symbiopet eignet bzw. ob du es mir für einen Darmaufbau empfehmen würdest da meine Tierheilpraktikerin sich gerade nicht o richtig sicher ist welches Mittelchen wir wohl nehmen sollen.
Gibt es sonst noch Tipps die ich befolgen könnte zur Unterstützung der Haut bzw. zur Linderung bei starkem Juckreiz denn so langsam weiß auch ich nicht mehr weiter 🙁
Ich danke Dir schopn mal vorab und sende Dir ganz liebe Grüße
dazu gehört sicher ein „Rundumpaket“. Die Frage ist ja auch: Was waren die Ursachen? Und sind die Ursachen beseitigt? Normalerweise solltest du die Ernährung nun optimieren. Da du eine Schonkost gegeben hast und jetzt wieder umstellst, wäre das ja ein guter Zeitpunkt für eine Futteroptimierung. Wichtig wäre natürlich auch, den Hund mit den nötigen Nährstoffen auszustatten, die für die Haut wichtig sind. Den Darm solltst du natürlich unterstützen mit einer Darmkur. Am besten setzt man auf verschiedene Mittel, z.B. DarmGesund DogPro von Mirelan für den Dünndarm und Emiko Petcare für den Dickdarm. Wenn du genauere Anleitung und eventuell auch Unterstützung bei einer Ernährungsumstellung oder Optimierung benötigst, kann dir vielleicht mein Beratungangebot „Gesunder Darm“ helfen: https://www.clean-feeding.de/beratungsangebote/
Alles Gute für deinen Hund!
Hallo liebe Anke,
vielen lieben Dank für Deine schnelle Antwort und die Infos, da freue ich mich sehr!
Die Ursache ist leider immer noch nicht erforscht und ich bin langsam echt am Ende mit meinem Latein 🙁
Wie gesagt bin ich seit 2 Jahren auf der Suche nach dem Grund für seinen Juckreiz…
Wir haben schon so viel gemacht und bis jetzt alles ohne Erfolgt! Verschiedene Futtersorten ausprobiert von Trockenfutter über Nassfutter bis hin zu BARF etc, Ausschlussdiäten durchgeführt mit verschiedenen Fleichsorten (dabei ist eine gute Sache zum Vorschein gekommen nämlich das er am aller besten Kaninchen verträgt), div. Hautabstriche, Kotuntersuchungen etc. Nun bin ich in Behandlung bei einer THP weil die Tierärzte den Grund für seinen Juckreiz nicht gefunden haben und mir gesagt haben, dass Bobo dann halt immer mal wieder Cortison bekommen solle, was ich aber absolut nicht möchte! Deswegen nun der Versuch mit der THP.
Mit dieser haben wir die Behandlung mit einer Ausleitung (Alle Giftstoffe etc. mit Globulis aus dem Organismus „treiben“) begonnen. Der nächste Step war jetzt Bobo die morosche-Karottensuppe über 3 Tage zusätlich zu seinem normalen Futter zu geben.
Jetzt kommt der Darmaufbau sagte meine THP wobei Sie sich aber noch nicht sicher ist WIE….
Bobo wird schon seit 1,5 Jahren roh gefüttert mit Fleisch/Fisch, Innereien viel Gemüse und Obst an und an mal Hirse, Kartoffeln, Nudeln usw. und Zusätzen (Seealge immer, Hagebutte, Bierhefe, Nüsse usw. im wechsel) also ich habe mal verglichen und ich füttere Bobo fast nach Deinem Clean-feeding Konzept 🙂
Ich werde nun mal die von Dir genannten Produkte meiner THP vorschlagen und die Darmkur ausprobieren! Danke für den Tipp.
Ich Danke Dir nochmal vom Herzen und berichte mal wie es so läuft und hoffe, dass es anschlägt und es meinem Bobo bald wieder gut geht und er endlich ohne Juckreiz durch den Tag starten kann.
Ganz liebe Grüße!
Hallo liebe Jasmin,
ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen, dass es weiterhin aufwärts geht 😀
ich danke Dir fürs Daumendrücken und berichte mal wie es so läuft 🙂
Bis jetzt bin ich beim 3. Tag des Aufbaus mit deinen empfohlenen Produkten, Danke!
Ganz liebe Grüße
Hallo liebe Anke,
ich habe mich ja schon über meinen Bobo und unserem Weg nach der Ursachensuche für seinen starken Juckreiz mehrfach mit Dir ausgetauscht.
Derzeit bekommt er immer noch die von Dir empfohlenen Produkte für den Darmaufbau (DarmGesund DogPro und Emiko Petcare) und wir sind auch noch in Behandlung bei der Tierheilpraktikerin. Weiteres bleibt abzuwarten.
Da wir zusätzlich im laufe der Zeit herausgefunden haben, dass Bobo sich bei reinem Kaninchen/Hase deutlich weniger kratzt als bei anderen Fleischsorten bekommt er seither als tierische Quelle nur noch Kaninchen/Hase. Nun habe ich im Dezember aufgrund unseres Urlaubs und der nicht vorhandenen Gefriermöglichkeit für das rohe Fleisch wieder eine neue Erkenntnis gefunden. Wenn er gekochtes Fleisch/Innereien vom Kaninchen erhält kratzt er sich einen tick weniger als bei der Fütterung von rohem Kaninchenfleisch.
Nun wollte ich mal etwas testen.
Ich habe mir überlegt, dass ich Bobo genauso abwechslungsreich und vielfältig wie vorher füttere also mit unterschiedlichen Gemüse- und Obstsorten, Milchprodukten, Eiern, Fisch etc. und nur den Part der tierischen Bestandteile ändere sprich anstatt des rohen Fleisches, Knochen und Innereien bekommt er das gekochte „Dosenfleisch“ was laut Angaben vom Hersteller zu 60% aus reinem Muskelfleisch, 30% Innereien (unterteilt in Lunge, Herz, Leber, Nieren)und 10% Kaninchenteile mit Knochen besteht. Alles gewolft und gekocht(ohne Zugabe von Zusatzstoffen) in der Dose.
Ich wollte Dich einfach mal fragen, was du dazu meinst?
Ich meine in diesem Futtermittelchaos findet sich ja fast kein Mensch mehr zurecht und wie Du in Deinen anderen tollen Artikeln schon schreibst; jeder sagt etwas anderes und DIE perfekte Fütterungsmethode wird es nie geben.
Ich möchte meinen Hund nur abwechslungsreich und gesund ernähren und hoffe einfach, dass es mit dem Juckreiz durch diesen Austausch einen Tick besser wird.
Das Label von dieser Reinfleischdose finde ich auch sehr ansprechend. Es nennt sich leckerland und hat nur eine kleine Homepage mit einer überschaubaren Auswahl an Produkten. Die Zusammensetzung hört sich für mich auch gut an und auf hohe Qualität der Rohstoffe wird lt. Hersteller auch sehr geachtet.
Für Dein Feedback danke ich Dir mal wieder vorab und wünsche Dir noch einen tollen Tag 🙂
Ganz liebe Grüße
du musst halt schauen, was dein Hund verträgt. Ich würde dir empfehlen, auch Gemüse und andere KH langsam einzuführen. Falls etwas nicht passt, bekommst du es so besser mit und das lässt du dann einfach wieder weg. Den Darm kannst du ruhig lange unterstützen, mehrere Monate sollten es schon sein.
Weiterhin viel Erfolg! 😀
Liebe Anke , endlich haben alle Deine wunderbaren Ratschlaege bei uns zum Erfolg geführt. Futterumstellung , Entgiften und Aufbauen…… Janni kratzt sich nicht mehr , Ronnis Magen -Darmtrakt ist prima , Output toll , keine Darmgeraeusche mehr und das Schoenste ist , wir haben jetzt schon Wild , Geflügel und Kalb gefuettert. Keine Symptome mehr. D.h. wir koennen jetzt mehr als nur ausschliesslich Pferd fuettern. Ich bin total happy. Vielen Dank fuer all Deine tollen Artikel , die ich versucht habe umzusetzen. Ich habe schon so vielen von Dir erzaehlt. Es funktioniert , man muss nur Geduld haben. Ich habe seit Anfang des Jahres jetzt ausprobiert und Fehler gemacht…. aber es ist ein ganz grosser Erfolgsschritt bisher. Herzlichst Erika.
Hallo liebe Erika,
das freut mich natürlich sehr! Schön, dass ich dazu beitragen konnte, solche positiven Veränderungen herbeizuführen. Ich weiß ja nicht zuletzt auch aus persönlicher Erfahrung, dass es sich lohnt, am Ball zu bleiben. Unser Leo war vor Jahren ein Allergie-geplagter Fertigfutter-Verweigerer. Heute ist er putzmunter, hat keinerlei Symptome mehr und ist zur Fressmaschine mutiert 😀
Natürlich hoffe ich, dass sich euer „positiv-Trend“ fortsetzt. Auch hier weiß ich aus der persönlichen Erfahrung, das wichtigste ist, sich niemals von kleinen Rückschlägen, die durchaus einmal vorkommen können, aus der Bahn werfen zu lassen.
bei meiner Hündin wurde wegen matschigen Kot ein Kotprofil gemacht. Nun kam folgendes heraus :Kein Nachweis von gramnegativen aeroben Bakterien.
Dies deutet auf eine bestehende Imbalanz (Dysbiose) der Dickdarmflora
Grampositive aerobe Faecalflora
Nach visueller Beurteilung liegt eine physiologische Zusammensetzung
der im wesentlichen aus Enterokokken bestehenden grampositiven aerobe Faecalflora.
Die ganzen Mittelchen wie Symbiopet enthalten alle Enterokokken. Davon hat sie aber genug. Die Tierärzte empfahl Symbioflor 2 ! Ist aber für Menschen. Was soll ich geben?
es gibt für Hunde kein zugelassenes Probiotikum, das gramnegative Bakterien, wie z.B. E. coli enthält. Das ist der Grund, weshalb deine Tierärztin ein Mittel für Menschen empfohlen hat. Du solltest natürlich außerdem unbedingt die Ernährung entsrpechend gestalten und nach der Ursache für diese Verschiebung suchen. Da ich nicht weiß, wie du deine Hündin ernährst, kann ich dazu nichts sagen. Vielleicht wäre mein Beratungsangebot „Gesunder Darm“ etwas für dich: https://www.clean-feeding.de/beratungsangebote/
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Die 4. Kölner Hundemesse
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Die wohltuende Darmsanierung

Mit dem Darm fängt alles an: Ganz egal ob groß oder klein, jung oder alt, es ist immer das zentrale Organ für die Gesundheit und erster Anlaufpunkt bei der Suche nach krankheitserregenden Faktoren im Körper. Durch die Vielzahl der Lymphzellen übernimmt der Darm einen Großteil der Immun-Funktionen. Die Darmflora, mit ihrer unvorstellbar großen Bakterienanzahl in der Darmschleimhaut, ist aber nur im gesunden Gleichgewicht fähig Krankheitserreger und Parasiten abzuwehren und aus der Nahrung immer wieder die eigene Körpersubstanz aufzubauen. Bei der Wiederherstellung dieser Balance kann eine Darmsanierung einen wertvollen Beitrag leisten.
Ein Ungleichgewicht der darmeigenen Mikroorganismen ist ein möglicher Grund für Stoffwechsel-Probleme, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Übersäuerung und Infektanfälligkeiten. Langhaltender Stress bei heimatlosen Tieren, Unsicherheiten und Aggression, falsche oder mangelhafte Nahrung – aber auch die Zufuhr synthetischer Substanzen im minderwertigen Futter, chemischen Wurmkuren oder Medikamente und Antibiotika sind mögliche Auslöser dieses Ungleichgewichtes.

Darmsanierung fängt mit Entschlackung an
Um die Belastungen des Körpers von den Abbaustoffen der Umweltbelastung überhaupt erstmal zu erleichtern, können Sie den Organismus schonend auf natürlichem Wege unterstützen. Mit dem vulkanischen Mineralgestein Zeolith können Sie einen Teil der energieraubenden Schadstoffe oder Stoffwechselendprodukte wie Histamin oder Ammonium, Schwermetalle wie Blei oder Quecksilber binden lassen; es kann aber auch von Rückständen wie Arzneimitteln oder pathogenen Bakterien und Viren befreien, bevor diese in den Blutkreislauf gelangen. Canis Extra Ceolife , in dem 100% natürliches, mikromineralisiertes Pulver enthalten ist, wirkt wie ein Magnet im Magen-Darm-Trakt und entlastet den Stoffwechsel. Ceolife wird nicht resorbiert, sondern verbleibt nur etwa 24 Stunden im Körper des Tieres und wird dann mit dem Kot ausgeschieden. Diese Entgiftung ist eine wichtige Grundlage für die gelungene Darmsanierung.

Darmsanierung auch bei Allergien hilfreich
Die Mikroflora des Darms ist in einem geschwächten Zustand auf Unterstützung angewiesen, um das Gleichgewicht zwischen den eigenen und fremden Mikroben wieder herzustellen. Ist dieses Gleichgewicht über längere Zeit gestört, kann es zu allergischen Hautreaktionen und Überempfindlichkeiten gegenüber Gräsern und Pollen kommen. Denn Allergien haben ihren Ursprung in einer gestörten Darmflora, so dass man bei allen Allergien auch den Darm unterstützen sollte.
Um die Mikrobenflora wieder ins gesunde Gleichgewicht zu bringen, kann es notwendig sein, neben einer artgerechten, natürlichen Ernährung als unverzichtbare Basis, die guten Darmbakterien in Form natürlicher Ergänzungsfutter über einen Zeitraum von Wochen bis Monaten zuzufüttern. Dafür eignet sich Canis Extra Petflora , da es mit Lactobazillen, Vitaminen und Mineralien, sowie Beta-Glucanen fürs Immunsystem das Darmgleichgewicht unterstützen kann.
Milchsäure für die gesunde Darmschleimhaut
Durch die Fermentation mit Lactobacillen wird eine rein natürliche Milchsäure (pH 3,0) gebildet, wodurch die Bioverfügbarkeit der Nähr- und Wirkstoffe verbessert wird. Die Magen-Darmfunktion von Hund und Katze wird unterstützt, mit dem Ziel einer geregelten Verdauung und das Immunsystem sowie der Stoffwechsel werden stimuliert. Die Milchsäure verbessert die Zellregulation, wirkt gegen pathogene Bakterien in der Darmflora und beugt Infekten vor, indem sie die körpereigene Abwehr aktiviert.
Die Milchsäurebakterien kolonisieren vorübergehend den Darm und entfalten dabei ihre positive Wirkung auf der Oberfläche der Darmschleimhaut, so dass die Bindungsstellen nicht mehr von krankmachenden Mikroorganismen genutzt werden können. Dabei werden die Milchsäurebakterien nicht Teil der körpereigenen Mikroflora, sondern können sich durch gezielte, wiederholte Zufütterung immer wieder neu durchsetzen, anstatt als Bestandteil in der Vielzahl der eigenen Bakterienstämme unterzugehen.

Mineralmoor: frische Kraft für den gesunden Darmtrakt
Weiterhin hat sich reichhaltiges, natürliches Moor wie im Canis Extra Mineralmoor zur Unterstützung des Magen-Darm-Traktes bewährt. Es kann positiv dazu beitragen, die gereizten Schleimhäute zu beruhigen und nebenbei eine Vielzahl gesunder Mineralien liefern.
Nicht ohne Grund wird Moor auch als Schwarzwasser oder schwarzes Gold bezeichnet: Es entsteht durch einen rein natürlichen biologischen Abbauprozess über Jahrtausende und enthält einen regelrechten Vitalstoffcocktail aus über 350 verschiedenen Substanzen aus Pflanzen, Kräutern, Samen, Blättern und anderen organischen Stoffen.
Diese einzigartige Zusammensetzung des Moores kann den Stoffwechsel ankurbeln, für einen Aufschwung der Darmflora sorgen und somit zu einer besseren Verwertbarkeit des aufgenommenen Futters beitragen.

Zusätzliche Unterstützung für Allergiker
Bei allergischen Reaktionen schüttet der tierische Organismus in Folge zur Abwehr den Botenstoff Histamin aus, der zu Juckreiz, Rötung und anderen Symptomen führt. Ebenfalls ergeben allergisch-entzündliche Reaktionen erhöhten oxidativen Stress im Gewebe. Gleichzeitig weisen allergische Tiere oft einen deutlichen Mangel an Zink, Magnesium, Calcium, Vitamin B6 sowie C auf. Chronische Defizite wiederum verstärken allergische Reaktionen.
Für juckende, gereizte Haut, Ohren und Augen kann das Canis Extra VitAllergan mit seinem hohen Gehalt an Zink und B-Vitaminen, neben den Mineralien Calcium, Magnesium und weiteren wertvollen, natürlichen Inhaltsstoffen einen positiven Beitrag zur Wiederherstellung der Gesundheit bei Allergikern leisten.
Die rechtzeitige Zufuhr der effektiven Kombination genau der Spurenelemente und Vitamine, die im Blut allergischer Tiere eine sehr niedrige Konzentration aufweisen, kann die Widerstandskraft des Tieres für die Allergiesaison erhöhen.
Sie können gleich im Januar noch mit der Zufütterung anfangen und die Kapseln für mindestens zwei Monate zum Futter geben.
Naturkost ist die Basis für die gelungene Darmsanierung
Bei allen Allergien, Infekten, Magen-Darmbeschwerden, nach einer Antibiotika-Therapie und chemischen Wurmkuren, nach Mangelernährung und besonders während des Wechsels auf artgerechtes Futter ist eine Darmsanierung immer sinnvoll!
Die sogenannte Darmsanierung macht nur Sinn, wenn der Hund ein möglichst naturbelassenes Futter ohne synthetische Zusatzstoffe bekommt, denn synthetische Substanzen aus dem Futter und auch aus Medikamenten, Wurmkuren oder Antibiotika können die „guten“ Darmbakterien wiederum ungünstig beeinflussen.

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Darmflora aufbauen: So gehts
Natürlich die Darmflora wieder aufbauen
Meist nach einer Antibiotika-Therapie sagen viele Heilpraktiker oder Ärzte, dass Patienten die Darmflora aufbauen sollen, da diese existentiell für das körpereigene Immunsystem ist. In diesem Artikel beschreiben wir zunächst die Aufgaben der Darmflora und zeigen im zweiten Abschnitt, wie sie wieder reanimiert werden kann.
Bedeutung der Darmflora
Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ist der Darm noch steril. Doch im Laufe der ersten beiden Lebensjahre lassen sich dort, bedingt durch die Nahrungsaufnahme, zwischen einhundert und vierhundert verschiedenen Bakterienarten nieder. Diese sogenannte Darmflora, das heißt das miteinander Leben verschiedenster Bakterien, kann sich im Laufe des Lebens, je nach Bedarf, verändern.
Die im Darm ansässigen, physiologischen Darmbakterien leben in einer Symbiose mit dem Wirt, also mit dem Mensch. Sie leben vom Darminhalt, nutzen ihn aber auch auf vielfältigste Art und Weise.
Die Bakterien in der physiologischen Darmflora übernehmen lebenswichtige Aufgaben. Sie bilden eine Barriere, um das Niederlassen pathologischer Keime zu verhindern. Da die Zellwandstrukturen der „guten“ Darmbakterien als sogenannte Antigene wirken können, verursachen sie eine physiologische Entzündungsreaktion, was wiederum dazu führt, dass das darmspezifische Immunsystem aktiviert und dadurch der Körper zur Abwehr angeregt wird. Die „guten“ Darmkeime führen körpereigenes Recycling durch, in dem sie bereits verwendete Gallensalze und Sexualhormone wieder dem Organismus zurückgeben. Die physiologischen Darmbakterien besitzen ihren eigenen Stoffwechsel, bei dem sie Vitamine, wie K,B2 ,B12, Folsäure und Biotin selbst herstellen.
Etwa drei Viertel aller Körperzellen, die mit der Abwehr beschäftigt sind und Abwehrstoffe bilden, sind im Darm beheimatet und in den Darmfalten angesiedelt. So befinden sich in den Darmwänden mehr weiße Blutkörperchen als in der Blutbahn. Diese Zellen produzieren ständig Antikörper gegen Eindringlinge. Der Darm schickt Abwehrzellen in die Blutbahn und warnt andere Organe vor den fremden Stoffen. Eine gesunde Darmflora verhindert, dass sich schädliche Keime einnisten, die zu Störungen des Immunsystems führen können. Normalerweise verfügt der Körper über ein hervorragendes Selbstregulationssystem, welches vor allem bei kurzfristigen Belastungen schnell reagiert. Dauern jedoch negative Einflüsse über längere Zeit an, kann dies zu einer Verdrängung der Darmflora führen. Pathogene Keime können sich dann immer mehr ausbreiten und die nützlichen Darmbakterien verdrängen.
Die Darmflora ist nicht bei jedem Menschen gleich. Sie ändert sich mit der Nahrung und auch im Laufe des Lebens, vor allem im Alter. So ist zum Beispiel die Zusammensetzung der dort angesiedelten Bakterien bei Personen, die viel tierisches Eiweiß zu sich nehmen eine andere als bei jenen, die sich vorwiegend vegetarisch ernähren.
Aufgaben der Darmflora
Der Darm besitzt eine riesige Oberfläche. Sie beträgt circa 200 – 300 Quadratmeter und stellt damit die größte Kontaktfläche des Körpers dar. Diese Oberfläche entsteht durch die vielen Darmfalten der Darmwand. Im Vergleich dazu beträgt die Hautoberfläche nur circa zwei Quadratmeter.
Im Darm befindet sich das sogenannte darmassoziierte Immunsystem, dessen Entwicklung gleich nach der Geburt beginnt. Bestimmte Zellen im Darm sind in der Lage Eindringlinge zu binden und diese dem lymphatischen Gewebe im Darm zu präsentieren. Daraufhin werden dort sogenannte B- und T-Zellen zur Abwehr erstellt. Der Darm lernt immer mehr dazu, das heißt, er merkt sich eindringende Fremdkörper, erkennt diese wieder und kann deshalb schnell zur Abwehr aufrufen. Diese Mechanismen arbeiten mit dem gesamten Körper zusammen.
Die gesunde Darmflora ist ungeheuer wichtig für die Entwicklung eines intakten Immunsystems. Funktioniert die Abwehr im Darm nicht mehr richtig, kann die Funktion des Immunsystems nicht aufrecht erhalten werden.
Eine weitere Aufgabe der Darmflora ist der Abbau der Ballaststoffe. Durch Darmbakterien im Dickdarm werden diese aufgeschlüsselt. Daraus entstehen kurzkettige Fettsäuren, die sehr energiereich sind. Patienten, die unter einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung leiden, haben einen Mangel an dieses Fettsäuren. Dadurch wird die Nährstoffaufnahme behindert und die Neigung zu Verstopfung nimmt zu. Um rundum gesund zu sein und dies auch zu bleiben, ist der Blick auf eine ausgeglichene Darmflora äußerst wichtig. Hierbei spielt eine ausgewogene, basische Kost eine große Rolle.
Physiologische Darmbakterien
Im Mund und der Speiseröhre befinden sich vor allem Nahrungskeime. Magen und Dünndarm sind relativ keimarm, das heißt hier leben circa 101 und 104 Keime pro Milliliter Inhalt. Dies sind vor allem Laktobazillen, Streptokokken, Enterokokken und verschiedene Bacteroides Arten. In den unteren Darmabschnitten leben die gleichen Bakterienarten, jedoch in anderer Zusammensetzung und Menge. So bringen Dickdarm und Rektum eine Keimzahl von 1010 bis 1012 pro 10 Milliliter Darminhalt hervor. Die ersten Bakterien, die sich im Darm niederlassen sind Escherichia coli. Von den Bifidobakterien und Bacteroides sind am meisten vorhanden. Die nächst größere Anzahl stellen die Enterobakterien, Enterokokken und Laktobazillen dar. Hinzu kommen noch Clostridien, Fusobakterien und Veillonellen.
Pathologische Darmbakterien
Zu den pathologischen Darmbakterien, das heißt krank machenden Bakterien, gehören zum Beispiel Salmonellen, Shigellen. Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) und Yersinia enterocolitica.
Störungen der Darmflora
Viele Faktoren können eine Darmflora ins Ungleichgewicht bringen. So zum Beispiel Infektionen, ausgelöst durch Erreger aus der Gattung der Streptokokken, Staphylokokken, Pilze und Amöben. Ebenso kann eine ungesunde Ernährung dazu beitragen, dass die Darmflora gestört ist. Zuviel Eiweiß und Fett in der Ernährung fördert das Entstehen von Fäulnisbakterien und behindert somit die nützlichen Milchsäurebakterien. Durch die Gärung entstehen Toxine, die die Darmwand durchdringen können und dann in den Organismus gelangen. Zuckerhaltige Lebensmittel machen pathologischen Hefepilzen die Bahn frei zu Niederlassung.
Verschiedene Medikamente können physiologische Microorganismen im Darm vernichten und schädigen somit die Darmflora. Dazu gehören Antibiotika, Glucocorticoide, und die Pille. Somit wird pathologischen Keimen Tür und Tor geöffnet, um sich im Darm fest zu setzten. Umweltschadstoffe, wie zum Beispiel Cadmium und Blei behindern das Wachstum der physiologischen Darmbakterien. Fehlen dem Körper Gallensäure, Magensäue oder Pankreasenzyme (Enzyme der Bauchspeicheldrüse), verändert sich das Nährstoffangebot für die nützlichen Microorganismen. Daraus kann ebenfalls ein Ungleichgewicht in der Darmflora entstehen. In der Naturheilkunde gilt eine gestörte Darmflora als Ursache einer Vielzahl von Erkrankungen.
Gestörtes Gleichgewicht in der Darmflora – Dysbios
Dysbiose beschreibt ein Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen Arten der Microorganismen, die den Darm besiedeln. Auf diese Weise werden die nützlichen Darmbakterien geschädigt, wodurch sich die pathologischen Keime besser ausbreiten können. Verschiedenste Symptome können einen Hinweis auf eine Dysbiose darstellen. Dazu gehören Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, wiederkehrende Magen-Darm-Störungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, ständige Müdigkeit, Kopfschmerzen und vieles mehr.
Die Fremdkeime sind in der Lage, Toxine auszuscheiden, die nicht nur vor Ort, also im Darm zu Schäden führen, sondern auch systemisch wirken können. So leidet in erster Linie das Immunsystem darunter, was zu häufigen, wiederkehrenden Infekten führen kann. Das Entstehen von Darmmykosen (Pilzinfektionen des Darms) wird durch eine gestörte Darmflora begünstigt, die Neigung zu Durchfällen und/oder Verstopfung nimmt zu. Auch können sich krebsfördernde Stoffe entwickeln. Wenn zu viel Schadstoffe in den Organismus gelangen, verschlackt zusehends das Gewebe. Besteht solch ein Ungleichgewicht schon länger oder ist dieses sehr ausgeprägt, werden über kurz oder lang die Entgiftungsorgane Leber und Nieren überfordert, der Stoffwechsel wird geschwächt und auch die Abwehrkräfte werden in Mitleidenschaft gezogen. Der Körper ist anfälliger für Allergien, Rheuma und Hauterkrankungen. Fällt der Verdacht auf eine Störung der Darmflora, so kann dies sehr gut absolut schmerzfrei mit Hilfe einer Stuhluntersuchung überprüft werden. Je nach Auswertung und Labor können hier die verschiedenste Microorganismen und Verdauungsrückstände in Menge und Ausprägung ermittelt werden, wobei das Ergebnis anschließend die Basis für eine passende Therapie darstellt.
Darmflora wieder aufbauen
Um eine gestörte Darmflora wieder aufzubauen existieren die unterschiedlichsten Methoden. Meist wird jedoch im ersten Schritt der Darm von den pathologischen Darmbakterien befreit, um dann im Anschluss den Verdauungstrakt wieder mit „guten“ Darmbakterien zu besiedeln. Für eine Darmreinigung werden zum Beispiel Pulver eingesetzt, die den Darm reinigen sollten. Diese werden über einen bestimmten Zeitraum eingenommen. Solche Mittel enthalten häufig Ballaststoffe, Algen, Kräuter und Ähnliches.
Nach dieser ersten Stufe wird die Darmflora mit „guten“ Darmbakterien gefüttert. Dies erfolgt meist mit probiotischen Kulturen. Probiotik bedeutet „für das Leben“. Zu den probiotischen Stoffen zählen vor allem lebende aktive Milchsäurebakterien, die gegen die Magen- und Gallensäure widerstandsfähig sind. Diesen probiotischen Kulturen werden gesundheitsfördernde Eigenschaften zugesprochen. Dazu gehören Bifidobakterien, und verschiedene Arten von Lactobazillen. Probiotika können das Wachstum pathogener Keime hemmen und durch ihre Ansiedelung im Darm, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen. Diese Milchsäurebakterien sind auch in der Lage, die Konzentration toxischer Substanzen im Darm zu verringern und bakterielle bedingte Durchfallerkrankungen abzuschwächen oder dazu beizutragen, diese zu verhindern.
Zusätzlich werden häufig noch Praebiotika eingesetzt. Praebiotika sind pflanzlicher Herkunft und dienen den angesiedelten Milchsäurebakterien als Nahrung, was das Wachstum dieser nützlichen Darmbewohner unterstützt. Dies trägt dazu bei, das Gleichgewicht der Darmflora zu stabilisieren. Zu den Praebiotika gehören Ballaststoffe, wie zum Beispiel Inulin, Oligofructose und Tobinambur.
Dies allein reicht aber nicht aus um eine gesunde Darmflora zu gewährleisten. Die Ernährung sollte ausgewogen, gesund und vor allem vorwiegend basisch sein. Eine basische Kost enthält vor allem Gemüse und Obst. Tierisches Eiweiß dagegen gehört zur sogenannte „sauren“ Kost und sollte nur selten verzehrt werden. Zuckerhaltige Speisen, Süßigkeiten und Weißmehl tragen, wenn in Übermaß genossen, dazu bei, dass sich Pilze im Darm sehr wohl fühlen können.
Ein gesunder Tee, der die Darmflora beim Wiederaufbau unterstützt ist der sogenannte „Vier-Winde-Tee“. Er besteht aus Koriander, Fenchel, Kümmel und Anis, jeweils zu gleichen Teilen. Diese Teemischung schmeckt köstlich, unterstützt den Darm und wirkt gegen Blähungen.
Darmflora aufbauen mit Homöopathie
Die Schüssler Salz Therapie arbeitet mit dem Grundsatz, dem Körper fehlende Mineralstoffe zuzuführen. Um den Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen werden zum Beispiel die Schüssler Salze Nr. 4, Nr. 9 und Nr.10 kurweise eingesetzt. Das Salz Nr.4 Kalium chloratum ist das Salz für die Schleimhäute, Nr. 9 Natrium phosphoricum bindet Säuren im Körper und Nr. 10 Natrium sulfuricum besitzt die Fähigkeit, die gebunden Säuren auszuscheiden.
Soll die Darmflora wieder aufgebaut werden, kommt auch die Homöopathie zum Einsatz. So lindert zum Beispiel Chamomilla Darmkrämpfe, Natrium sulfuricum wirkt bei Blähungen und und Nux vomica kommt bei Verstopfung oder Durchfall zum Einsatz. (sw)
Welche Globuli nach Antibiotika?

Antibiotika sind Arzneimittel, die Bakterien abtöten und so zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionen, wie Mandel-, Blasen-, oder Lungenentzündungen eingesetzt werden können. Antibiotika haben unterschiedliche Wirkungsweisen und wirken somit gegen verschiedene Bakterienarten bzw. Krankheitserreger. Dies geschieht beispielsweise durch die Zerstörung des Zellwandaufbaus von Bakterien, Blockierung des Stoffwechselvorganges, der für die Bakterien lebensnotwendig ist, oder die Erschwerung der DNA-Ablesung, die dazu dient, die genetischen Informationen des Bakteriums zu verdoppeln und so die Fortpflanzung ermöglicht. So kann eine Vermehrung der Bakterien verhindert werden.[1]
Normalerweise sind Antibiotika gut verträglich, im Einzelfall können jedoch Nebenwirkungen auftreten. Antibiotika bekämpfen nicht nur die schädlichen, sondern auch die nützlichen Bakterien im Darm, welche für sein normales Funktionieren notwendig sind. Dies kann zum Beispiel zu einem Ungleichgewicht der Darmflora führen, was sich oftmals in Symptomen wie Durchfall (Diarrhoe) und Übelkeit (Nausea) äußert.[2] Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Allergien auf bestimmte Bestandteile der Arzneimittel, wie zum Beispiel Penicillin, oder das Auftreten vermehrter Pilzinfektionen aufgrund des gestörten Gleichgewichts.[3]
Nach Beendigung der Therapie stellt sich das normale Gleichgewicht des Darmmilieus in der Regel schnell wieder her. Dieser Prozess kann durch homöopathische Mittel unterstützt werden.
Angewendete Globuli nach Antibiotika
Eine ausgeglichene Darmflora ist wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem. Da ein Antibiotikum diese angreift und den Körper auch in anderer Hinsicht schwächt, wie zum Beispiel durch Belastung der Leber und Niere und Veränderung der Nährstoffkonzentrationen im Blut, kann es nach Einnahme Auswirkungen auf die gesamte körperliche Verfassung haben. Wichtig ist nach Absetzen des Mittels somit vor allem der Wiederaufbau einer gesunden Darmflora. Homöopathische Mittel können hier gute Dienste leisten. Sollten jedoch starke Beschwerden wie blutiger Stuhl oder Allergien mit starken Hautausschlägen oder sogar Atembeschwerden auftreten, ist der Rat eines Arztes gefragt.
Welche Ausprägung trifft auf Sie zu?
Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben. Je mehr Punkte einer Ausprägung auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der darunter aufgeführten Arznei.
Durchfall und Übelkeit nach Antibiotika
Die betroffene Person hat Durchfall und Übelkeit. Mögliche Ursachen sind ein Ungleichgewicht der Darmflora nach der Antibiotkaeinnahme.
Verbesserung:
Verschlechterung:
Angewendete(s) Mittel:
Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich
Durchfall, Übelkeit, Bauchkrämpfe und Ausschlag nach Antibiotika
Die betroffene Person hat Durchfall, Übelkeit, Bauchkrämpfe und einen Ausschlag. Mögliche Ursachen sind ein Ungleichgewicht der Darmflora nach der Antibiotkaeinnahme oder allergische Hautausschläge.
Verbesserung:
Durch Wärme und Ruhe.
Verschlechterung:
Angewendete(s) Mittel:
Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich
Schuppige, trockene und juckende Haut, Ausfluss bei Vaginalpilz nach Antibiotika
Die betroffene Person hat eine schuppige, trockene und juckende Haut und Ausfluss bei Vaginalpilz. Mögliche Ursache ist eine Pilzinfektion, als Folge von Antikiotikaeinnahme.
Verbesserung:
Verschlechterung:
Angewendete(s) Mittel:
Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich
Ausschlag und Jucken nach Antibiotika
Die betroffene Person hat einen Ausschlag und eine juckende Haut. Mögliche Ursache ist eine allergische Reaktion auf Antibiotikum.
Verbesserung:
Verschlechterung:
Angewendete(s) Mittel:
Dosierung: 5 Globuli, 3 mal täglich
Zu beachten:
Studien konnten zeigen, dass die Regeneration der Darmbakterien und somit einer gesunden Darmflora nach Antibiotikaeinnahme sich vier Wochen bis sechs Monate lang hinziehen kann. Da dies sich auch auf eine allgemeine Schwächung des Immunsystems auswirkt, kann die Einnahme von Antibiotika somit eine erhöhte Anfälligkeit des Körpers für Infekte vielfältiger Art mit sich bringen. Da über die Darmflora viele wichtige Nährstoffe aufgenommen werden, bewirkt ihr Ungleichgewicht oftmals auch ein Ungleichgewicht der Nährstoffkonzentrationen im Blut. Durch das mangelnde Angebot an Substraten muss sich der Körper vermehrt anstrengen, um seinen Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Dies kostet viel Energie. Der Körper ist nach einiger Zeit ausgepowert und hat keine Kraft mehr, um komplexe Stoffwechselsysteme aufrecht zu erhalten. Eine häufige Nutzung von Antibiotika sollte somit vermieden werden. Ein allgemeines Bewusstsein für ein gesundes Leben kann hier vorbeugen. Eine ausgewogene Ernährung, sowie Sport, Entspannung und natürliche, unterstützende Methoden zur Darmsanierung können das Gleichgewicht im Darm nach Antibiotikaeinnahme wiederherstellen.[8]
Die spürbaren Nebenwirkungen wie Durchfall nehmen nach Beendigung der Einnahme von Antibiotika normalerweise rasch wieder ab. Sollte dies nicht der Fall sein, oder sollten Allergien gegen bestimmte Bestandteile der Arzneimittel auftreten, so sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden.
Wichtiger Hinweis
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Zu den Einsatzmöglichkeiten der Homöopathie für Pflanzen und im Garten gibt bisher relativ wenig Literatur, es werden aber.
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