воскресенье, 20 мая 2018 г.

darmsanierung_hund

Natürliche Darmsanierung beim Hund

Heute geht es um die natürliche Darmsanierung beim Hund.

Nachdem wir über die Verdauung bei Hunden, sowie die über die richtige Entgiftung geschrieben haben, kommt nur der letzte Beitrag dazu.

Zwischen Körper und Außenwelt des Hundes ist der Darm die größte Fläche. Die vielfältige Keimbesiedling der Darmschleimhaut wird unter den Begriff Darmflora zusammengefasst. Dies ist ein mikro-ökologisches System, das einer ganzen Reihe von Aufgaben nachkommen muss.

So zählt nicht nur die Resorption von Nährstoffen und auch Schadstoffen, die Stimulation des Darm-Immunsystems und die Anregung der Darmbewegungen dazu, sondern sogar die Produktion von Substanzen, die Krankheitserreger beseitigen können.

Dabei spielen die milchsäurebildenden Bakterien, die für das schwach saure Darm-Milieu verantwortlich sind, eine entscheidende Rolle. In einem gesunden Darmmilieu können sich krankhgeitserregende Fäulniskeime nicht übermäßig vermehren.

Die Darmschleimhaut hat jedoch ständig Kontakt mit Schadstoffen aus Nahrungsmitteln und der Umwelt oder Antigenen wie Pilze, Bakterien, Viren, Parasiten uvm. Genau aus diesem Grund hat sich im Darm, zusammen mit der Darmflora, das größte Immunsystem des Körpers entwickelt.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ein gestörter Darm immer ein geschwächtes Immunsystem nach sich zieht und in den meisten Fällen die unterschiedlichsten Krankheiten und Folgekrankheiten entstehen.

Auch Futtermittelunverträglichkeiten und die ständig steigenden Futtermittelallergien können ihren Ursprung im Darm haben.

Wann ist eine Darmsanierung sinnvoll?

Wenn die Darmflora vom Hund gestört ist, empfiehlt sich auf jeden Fall eine Darmreinigung zu machen. Eine natürliche Darmsanierung ist besonders nach Giardien , Impfungen , Antibiotika oder Cortison Gabe oder auch einer chemischen Wurmkur sehr sinnvoll und sollte auch unbedingt durchgeführt werden.

Nur so kann sich die Darmflora des Hundes auf natürlichem Weg wieder aufbauen und gesund bleiben. Aber nicht nur Krankheiten oder chemische Mittel verlangen vom Darm und der Darmflora Höchstleistungen ab.

Nach einer herkömmlichen chemischen Wurmkur zum Beispiel braucht der Darm 5 -7 Monate um sich wieder vollständig zu regenerieren. Umso schlimmer ist, es wenn solch eine chemische Wurmkur, wie von vielen Tierärzten empfohlen wird, alle 3 Monate gemacht wird.

Zum Einen kann sich der Darm nie richtig erholen und zum Anderen wirkt diese Chemiekeule auch nicht wie eine Impfung als Schutz für die Zukunft. Solch eine Wurmkur hat also keine vorbeugende Wirkung und kann bei akutem Befall immernoch jederzeit gegeben werden.

Außerdem kommt ein gesundes Immunsystem mit Würmern, die übrigens jeder Hund in sich hat, auch allein klar. Wenn jedoch Kleinkinder oder ältere Menschen Kontakt mit dem Hund haben, empfiehlt sich, zum Schutz vor eventueller Ansteckung, als Alternative ein natürliches Wurmmittel für Hunde zu geben. Bewährt haben sich hier spezielle Kräutermischungen!

Frage: Nehmen Sie täglich eine Kopfschmerztablette, obwohl Sie keine Kopfschmerzen haben?

Regelmäßige Darmreinigung beim Hund

Wie wir bereits wissen, schädigen Umweltgifte, Stress, Schadstoffbelastungen und ungesundes Industriefutter täglich den Darm und das komplette Immunsystem des Hundes. Daher ist es ratsam eine Darmreinigung regelmäßig durchzuführen, um den Hund und seinen Stoffwechsel zu stärken. So haben Krankheiten erst gar keine Chance!

Wie Hippokrates schon sagte: „Der Tod sitzt im Darm“

Generell empfiehlt es sich, erst einmal den Körper mit einer Darmreinigung „sauber“ zu machen, um so eine solide Grundlage für eine eventuell bevorstehende Entgiftung zu schaffen. Eine Darmsanierung und eine Entgiftung sollte generell immer getrennt werden, denn viel hilft nicht immer viel.

Doch bevor überhaupt eine Darmsanierung Sinn macht, sollte zuerst einmal die Ernährung vom Hund optmiert werden. Eine sehr gute Alternative wäre hier schwedisches Hundefutter, da die Qualitätsansprüche in Schweden viel höher sind als hier zu Lande.

Natürliche Darmreinigung zuhause

Für eine sehr sanfte und schonende Darmreinigung bieten sich diverse Hausmittel an. Sie besitzen eine darmreinigende Eigenschaft und können auch täglich angewendet werden, um Einschränkungen und Problemen im Darmbereich vorzubeugen.

Allerdings ist auch nicht jedes Hausmittel für jeden Hund geeignet. Gerade bei sehr empfindlichen Hunden ist Obacht zu geben, was sie letztendlich gut vertragen und was dem Körper gut tun. Auch sollte dem Organismus genug Zeit für eine langsame Gewöhnung und Umstellung gegeben werden.

Hausmittel zur Darmreinigung

Ballaststoffe (z.B. Leinsamen , Chiasamen, in Gemüse und Obst)

Strikt genommen sind Ballaststoffe keine Darmreinigungshausmittel, sondern selber Darmreiniger. Zum Größtenteil sind Ballaststoffe unverdaulich für den Hund, haben aber viele gesunde Eigenschaften! Sie quellen im Magen-Darm auf und der Verdauungsbrei wird voluminöser sowie weicher. So regulieren sie auf schonende Arte und Weise die Verdauung und regen die Peristaltik an. Außerdem setzt schneller ein Sättigungsgefühl ein. Ballaststoffe können weiterhin Verstopfungen vorbeugen, die Blutfettwerte senken und den Blutzucker stabil halten.

Besonders aus der Hautpflege kennen sicherlich viele die Aloe Vera Pflanze. Aber Aloe Vera ist auch ein vielseitiges Hausmittel und kann zur schonenden Darmreinigung eingesetzt werden. Das innere Gel dieser Pflanze wirkt entgiftend. Gleichzeitig pflegt und befeuchtet es die Darmschleimhäute und unterstützt so bei der Reinigung. Außerdem stärkt Aloe Vera das Immunsystem von Innen, nicht nur bei Darmerkrankungen, sondern auch bei Atemwegs- und Hauterkrankungen.

Ein altbewährtes Hausmittel bei vielen Beschwerden ist Heilerde. Nicht nur Ausschlag, Insektenstiche, Gastritis oder Juckreiz bei Hunden lassen damit gut behandeln, auch zur sanften und natürlichen Darmreinigung kann die Heilerde ebenso eingesetzt werden. Unter das Hundefutter gemischt, kann die Heilerde dann Schadstoffe binden, die am Ende einfach ausgeschieden werden.

Bitterpflanzen zur Darmreinigung ( z.B. Brennessel, Löwenzahn, Artischocke )

Wunderbare Hausmittel zur Darmreinigung sind Bitterpflanzen oder auch Bitterstoffe. Sie wirken der Ansiedlung schädlicher Keime, der Ablagerung von Rückständen und Verdauungsstörungen entgegen und unterstützen so die Darmflora.

Flohsamen für die Darmreinigung

Flohsamen zählen zu den Quellstoffen und bilden bei Flüssigkeitszugabe Schleime aus, die reinigend und heilsam wirken. Daher sind Flohsamen ein ideales und sanftes Hausmittel zur Darmreinigung.

Darmsanierung Kur für Hunde

Für eine größere, effektivere und zeitlich begrenzte Darmreinigung empfehlen sich allerdings spezielle, im Handel erhältliche, natürliche Produkte zur Darmsanierung. Besonders nach starkem Durchfall, einer Operation wie Zahn OP, Kastration ect, Medikamentengabe wie Antibiotika oder Cortison sollte solch eine Darmreinigung erfolgen.

Natürlich ist auch hier die Auswahl der Produkte, die es zu kaufen gibt, groß. Wichtig ist wie immer auf Qualität und Natürlichkeit der Darmreinigungsmittel zu achten. Außerdem sollte das gewählte Darmsanierungs Produkt die Vermehrung von den „guten“ Darmbakterien (Bifidobakterien, Lactobacillen) unterstützen, um so die gesamte Darmflora zu stärken und gleichzeitig die überschüssigen, schädlichen Bakterien binden, so dass der Hund sie mit dem Kot ausscheiden kann.

Bewährt haben sich hier Mittel, die Fructo Oligosaccharide ¹/² zur Stärkung und gleichzeitig Mannan Oligosaccharide zur Schadstoffbindung enthalten.

Eine Umschichtung der Darmflora dauert in der Regel etwa 10 bis 14 Tage. In dieser Zeit können erhöhte Flatulenzen (Blähungen) und vermehrte Darmaktivität auftreten. Die komplette Darmsanierung und Gabe sollte über einen Zeitraum von 4 Wochen erfolgen.

Eine ganz genaue Dauer und Anleitung für die natürliche Darmreinigung gibt es jedoch nicht. Dies ist von Hund zu Hund verschieden und sollte ganz individuell entschieden werden.

Pankreatitis beim Hund

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Autor und Hundefreund

Hallo lieber Fellfreund,

mein Name ist Ivo Kultermann und ich bin Ernährungsberater für Hunde. Wie ich dazu gekommen bin erfahren Sie hier.

Ich habe auch noch zwei kleine Geschenke für Sie.

Darmsanierung beim Hund, welche Mittel?

Darmsanierung beim Hund, welche Mittel?

Melasse und Zuckerarten, Krдuter und Pflanzenextrakte (Ananas, Angelikawurzel, Anis, Basilikumkraut, Dillfrьchte, Fenchel, Hagebuttenfrьchte, Heidelbeere, Himbeerblдtter, Holunderblьten, Ingwer, Olivenblдtter, Oreganum, Pfefferminze, Rosmarinblдtter, Rotbusch, Rotkleeblдtter, Salbeiblдtter, Schwarzkьmmelsamen, SьЯholz, Thymian, Weintraubenextrakt (OPC), Ling Zhi, Grapefruitextrakt).

I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you

It's northerly facing and close to an open fjord

The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too

Calling so slowly from summer's before

AW: Darmsanierung beim Hund, welche Mittel?

(aus Dark Star von John Carpenter)

sonst normale Userin

AW: Darmsanierung beim Hund, welche Mittel?

AW: Darmsanierung beim Hund, welche Mittel?

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AW: Darmsanierung beim Hund, welche Mittel?

  • Allergie
  • Unvertrдglichkeit (was nicht dasselbe ist)
  • Fehlbesiedelung (die fьhrt im Allgemeinen zu groЯen Volumina ьbelriechenden breiigen Kots; eine Sonderform, die antibiotikaresponsive Enteropathie, reagiert gut auf Antibiotika wie Metronidazol oder Tylosin)
  • Entzьndliche Grundlage (IBD, inflammatory bowel disease)
  • und und und

Gerade bei Ernдhrungs(abhдngigen)problematiken gibt es soviel Ideologisches .

Was ich, trotzdem ich ьberzeigte Schulmedizinerin bin, allerdings immer ganz gut finde, ist klassische Homцopathie - weniger die symptombezogene.

(aus Dark Star von John Carpenter)

sonst normale Userin

AW: Darmsanierung beim Hund, welche Mittel?

Pastinake, Rote Beete, Erbsen, Spinat, Luzerne, Tomate, Lauch und auf rohe Lammknochen. Knochen hat sie frьher super vertragen, jetzt reagiert sie mit typischen Knochenkot und Durchfall.

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AW: Darmsanierung beim Hund, welche Mittel?

Auf Magen und Darm vom Lamm wьrde ich auch verzichten. Lдmmer zдhlen zu den grцЯten Parasitentrдgern und dein Hund kann sich auch durch frischen Pansen infizieren.

AW: Darmsanierung beim Hund, welche Mittel?

Auf Magen und Darm vom Lamm wьrde ich auch verzichten. Lдmmer zдhlen zu den grцЯten Parasitentrдgern und dein Hund kann sich auch durch frischen Pansen infizieren.

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AW: Darmsanierung beim Hund, welche Mittel?

Pastinake, Rote Beete, Erbsen, Spinat, Luzerne, Tomate, Lauch und auf rohe Lammknochen. Knochen hat sie frьher super vertragen, jetzt reagiert sie mit typischen Knochenkot und Durchfall.

(aus Dark Star von John Carpenter)

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Die Spezialisten für Darmgesundheit und Immunsystem bei Tieren

Hat Ihr Vierbeiner Durchfall? Blähungen? Oder verliert an Vitalität?

Genau wie beim Menschen hängen auch bei Hund und Katze eine ganze Reihe von Erkrankungen und mangelndes Wohlbefinden mit einer veränderten Darmflora zusammen. Futterumstellungen, Infektionen, Behandlungen mit Antibiotika oder Wurmkuren, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Stress können die Darmflora unserer Vierbeiner aus dem Gleichgewicht bringen.

Ein gesunder Darm mit einer intakten Darmflora schützt und erhält unsere Gesundheit – das gilt auch für unsere Hunde und Katzen. Denn im Darm liegt das Zentrum des Immunsystems, viele Bakterien leben und arbeiten dort: Sie produzieren wichtige Vitamine, fördern Stoffwechselleistungen, verdauen Nahrungsbestand­teile vor und regen die Darmmotorik an. Mit und durch die natürlichen Bakterien im Darm lernt das Immunsystem zwischen Freund und Feind zu unterscheiden und sich auf den Ernstfall einer Infektion vorzubereiten. Ohne Darmbakterien wäre ein gesundes Leben also undenkbar.

Sie haben eine Frage zur Darmgesundheit Ihres Vierbeiners?

Rufen Sie unsere kostenlose Beratungshotline unter 02772 / 981-130 an: Die Hotline ist immer montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr für Sie besetzt.

Probleme mit Maul, Darm & Co?

Auch wenn das Futter noch so lecker schmeckt, für den Körper von Hund und Katze bedeutet Fressen Arbeit und das über mehrere Stunden. Die Verdauung beginnt schon mit dem ersten Bissen im Maul und endet mit dem Kotabsatz. Dazwischen kann einiges schief gehen und es können die verschiedensten Erkrankungen entstehen.

Wir stellen Ihnen unter Maul, Darm & Co. verschiedene Erkrankungen vor, die die Verdauung direkt oder indirekt beeinflussen können.

Bakterien als Freund und Helfer

Bei Problemen mit der Verdauung oder dem Immunsystem helfen Ergänzungsfuttermittel mit natürlichen Darmbakterien der Darmflora auf den Sprung.

Mit den in SymbioPet ® und SymbioPet ® dog enthaltenen natürlichen Darmbakterien unterstützen wir seit fast 15 Jahren wichtige Darmfunktionen und Prozesse in jeder Lebensphase des Tieres.

Zusätzlich enthalten beide Produkte prebiotische Ballaststoffe. Prebiotika sind nichtverdauliche Nahrungsbestandteile, die den Dünndarm unverändert passieren und im Dickdarm den nützlichen Bakterien als Nahrung dienen und so eine gesunde Darmflora fördern.

Im Fall von SymbioPet ® ist es das wasserlösliche Inulin, das besonders Bifidobakterien als Energiequelle nutzen.

SymbioPet ® dog enthält Mannano-Oligosaccharide aus der Zellwand von Hefen.

Terminkalender für Haustiere

Für ein rundum gesundes Jahr

Kaum hat das Jahr begonnen, ist es schon wieder voll mit Terminen: Auch für unsere Vierbeiner sollten wir die Termine im.

Tipps für ein gesundes Hunde- und Katzenleben

Gute Vorsätze für Hund und Katze

Besuchen Sie mit Ihrem Vierbeiner regelmäßig den Tierarzt? Routinemäßige Kontrollen und Vorsorgeuntersuchungen.

Was fehlt meinem Hund?

Die drei häufigsten Krankheiten

Bei unseren Vierbeinern verhält es sich ähnlich wie bei uns: Manche werden so gut wie nie krank, andere sind.

Meine Darmsanierung bei Hunden

Eine Darmsanierung unserer besten Freunde empfiehlt sich nach jeder Wurmkur wie auch nach Antibiotika Gabe oder Verabreichung anderer Medikamente sowie auch bei empfindlichem Magen und Darm unserer Hunde. Der Darm unserer Hunde kann durch viele Faktoren sowie auch aufgrund einer fehlerhaften Hundefütterung aus dem Gleichgewicht geraten.

Darmsanierung, was heißt das eigentlich?

Von Darmsanierung spricht man, wenn der Darmraum, das heißt die Lebensgemeinschaft der Bakterien im Darm (= Symbiose) aus dem Gleichgewicht geraten ist und die dann sogenante Dysbiose reguliert werden soll; sprich die Lebensgemeinschaft der Darmbakterien wieder ins Gleichgewicht gebracht werden soll. Ein gesundes Darmsystem ist der Garant für eine starke Abwehr und ein gut funktionierendes Immunsystem, da sich im Darmraum über 80 % der Immunzellen befinden. Man könnte auch sagen, das Immunsystem "sitzt" im Darm!

Eine Symbiose lässt sich langfristig ausschließlich durch eine optimierte Fütterung herstellen. Bewährt zur Wiederherstellung einer gesunden Bakterienflora haben sich natürliche Mineralstoffe für Hunde, beispielsweise in Kräutern enthalten, verschiedene Mikroorganismen und natürliche B-Vitamine. Eine Sanierung des Darms sollte über mindestens 8 Wochen durchgeführt werden. Ich setze zur Darmsanierung eine Kombination meiner hier genannten Futterergänzungen für Hunde ein und erziele hiermit sichtbar gute Ergebnisse, die sich durch eine normale Kotkonsistenz und eine deutlich sichtbare Steigerung des Wohlbefindens, der Kondition und der Gesundheit unseres besten Freundes deutlich zeigen!

Darmkrankheiten / Durchfall / Darmparasiten / Darmsanierung

Zunächst möchte ich ein weitverbreitetes Missverständnis aus der Welt schaffen: Durchfall bei Hunden ist keine Krankheit, sondern lediglich ein Symptom für eine ganze Reihe von Erkrankungen des Darmtraktes, die durch eine Vielzahl verschiedener Ursachen hervorgerufen werden können, beispielsweise durch:

  • Bakterien (Salmonellen, EHEC, Clostridien etc.)
  • Pilze – Mykosen (Darmbesiedelung durch Hefen oder Schimmelpilze)
  • Viren
  • Darmparasiten (Kokzidien, Giardien, Spulwürmer etc.)
  • Stressbedingte Faktoren (durch Störung des vegetativen Nervensystems)
  • Giftige Substanzen (Reinigungsmittel, Pflanzenschutzmittel, Dünger etc.)
  • Futtermittelallergien (vor allem durch Konservierungsstoffe, Aromastoffe, Füllstoffe und Farbstoffe)
  • Plötzliche Umstellung des Futters (häufig bei Welpen)
  • Füttern von stark gewürzten Tischabfällen
  • Verdorbene Nahrungsmittel (durch bakterielle Besiedlung oder Pilzgifte verdorben und ungeeignet für die Fütterung unserer Hunde)

Zu den häufigsten Durchfall bei Hunden auslösenden Darmerkrankungen zählen:

  • Gastro-Enteritis
  • Enteritis
  • Darmverschluss
  • Akuter Durchfall (Diarrhö des Dünndarms)
  • Chronischer Durchfall des Dünndarms
  • Darmparasiten

Unter einer Gastro-Enteritis versteht man jene Erkrankungen, die Verdauung, Aufnahme und Transport von Hundefutter im Magen und Darm beeinträchtigen. Die Verdauung des Hundefutters und die ungestörte Aufnahme von Nährstoffen sind essentiell für die Erhaltung der lebenswichtigen Funktionen des Organismus. Entzündungsursachen sind häufig verdorbenes Hundefutter und Keime, die beim Spaziergang verschluckt oder durch schmutziges Tümpelwasser oder Urin von läufigen Hündinnen aufgenommen wurden. Diese oftmals entzündlichen Erkrankungen des Magen- und des Darmtraktes führen zunächst zur Magenschleimhautentzündung, wobei der Mageninhalt durch Erbrechen entfernt wird. Anschließend entzündet sich der Darm, der nicht mehr in der Lage ist, das Hundefutter zu verdauen und scheidet diesen Futterbrei mit viel Flüssigkeit unverdaut aus. Es kommt zu Durchfall bei Hunden.

Unter einer Enteritis versteht man eine Darmentzündung oder einen Darmkatarrh mit Durchfall. Der Darmkatarrh kann akut auftreten mit milden Verlaufsformen oder auch zu einer chronischen Enteritis mit irreversibler Schädigung der Darmwand führen, welche unheilbar sein kann und zum Tode führen kann. Der Kot wird häufiger als normal in großen Mengen abgesetzt, verursacht durch die beschleunigte Passage durch den Darm. Die Darmentzündung bei Hunden kann entweder den Dünndarm oder den Dickdarm oder auch den gesamten Darm betreffen.

Der Kot enthält eine größere Menge an Wasser und Salzen sowie unverdaute Hundefutter Bestandteile und Fett. Der Wasserentzug und Elektrolytverlust durch den Durchfall bei Hunden belasten den Stoffwechsel und Wasserhaushalt dermaßen stark, dass eine Heilung auch bei entsprechender Infusionstherapie manchmal nicht mehr möglich ist. Es können auch Schleimbeimengungen und/oder Blut in der Ausscheidung enthalten sein. Sowohl akute als auch chronische Krankheitsverläufe sind möglich.

Eine häufige Ursache der Enteritis sind Fütterungsfehler und Stress. Die Enteritis tritt aber auch infolge einer Leukopenie mit hohem Fieber oder bei schweren bakteriellen Infekten auf. Ebenso ist eine Invasion von Endoparasiten als Verursacher bekannt.

Das Hauptsymptom einer Enteritis ist Durchfall bei Hunden. Zusätzlich zum Durchfall können die folgenden Symptome beobachtet werden:

  • Apathie des Hundes (Antriebsarmut)
  • Körpertemperatur kann normal (zwischen 38°C und 39°C) sein, kann aber auch darunter oder darüber liegen (39,5°C, Fieber)
  • Drang, häufig Kot abzusetzen
  • Es werden große Mengen an flüssigem Kot abgesetzt
  • Übelriechender, stark stinkender Kot mit Schleim- oder Blutbeimengung
  • Austrocknung – durch den Wasser- und Salzverlust
  • Auszehrung – durch den Verlust von Nährstoffen und Fett
  • Tenesmen – beständiger schmerzhafter Stuhldrang

Ein Darmverschluss liegt dann vor, wenn die Passage des Hundefutters durch den Darm eingeschränkt oder blockiert ist. Als auslösende Faktoren kommen Fremdkörper, Darmverdrehungen (Volvulus) oder Darmeinstülpungen (Invaginationsileus) und auch Darmtumore in Betracht. Aber auch Nerven- und Durchblutungsstörungen können einen Darmverschluss verursachen, bei dem es durch die Lähmung des Darmes zu Passage Störungen kommt. Beim paralytischen Ileus ist die Sterberate die größte, da die von Bakterien produzierten Giftstoffe zu schweren Organschädigungen führen. Durch Blutpfropfen können erhebliche Schäden durch Sauerstoffmangel an den Geweben des Organismus verursacht werden, die zum Tode führen können.

Der akute Durchfall bei Hunden des Dünndarms dauert im Allgemeinen 24 bis 48 Stunden. Der Kot enthält selten Schleim, es sind jedoch Blutbeimengungen möglich. Der Kot variiert von brauner bis zu rotbrauner Farbe. Der Hund kann Apathie und Appetitlosigkeit zeigen. Üblicherweise erfolgt der Kotabsatz mit vermehrter Häufigkeit.

Unter Durchfall bei Hunden versteht man Stuhl/Kot, der über eine dünne Konsistenz verfügt und häufiger als normal in großen Mengen abgesetzt wird. Der Kot enthält eine größere Menge an Wasser und Salzen sowie unverdaute Hundefutter Bestandteile und Fett. Es können auch Schleimbeimengungen und/oder Blut in der Ausscheidung enthalten sein. Durchfall bei Hunden kann vom Dünndarm oder Dickdarm ausgehen und kann akut oder chronisch sein!

Besteht der Durchfall bei Hunden für mehr als sieben bis zehn Tage, spricht man von einem chronischen Durchfall. Unser vierbeiniger Patient scheidet große Mengen an wässrigem Kot aus, die Absatzhäufigkeit ist zwei- bis dreimal höher als unter normalen Umständen. Die Farbe des Kots ist üblicherweise bräunlich und kann bei Blutbeimengungen schwarz und teerig erscheinen. Schleim ist selten und nur in kleinen Mengen im Kot vorhanden. Im Gegensatz dazu findet sich bei einer Colitis (= Dickdarmentzündung) oft viel Schleim im Stuhl.

Durchfall bei Hunden ist eine recht häufige Erkrankung unseres besten Freundes. Bei “unspezifischen” akutem Durchfall bei Hunden können die Symptome kurzfristig erfolgreich behandelt werden und eine Besserung sollte innerhalb weniger Tage eintreten. Es ist jedoch nötig, zwischen unspezifischem Durchfall bei Hunden und Durchfall bei Hunden aufgrund ernsthafterer Gesundheitsprobleme zu unterscheiden. Ist der Durchfall bereits chronisch, dauert die Therapie entsprechend länger, zeigt jedoch bei konsequenter Therapieumsetzung auch schnell einen Erfolg. Die Therapie muss jedoch langfristig beibehalten werden, damit keine Rückfälle auftreten und der kranke Darm sich stabilisiert und vor allem ausreichend Zeit hat, zu regenerieren!

Junge Vierbeiner werden stärker von Durchfall bei Hunden beeinträchtigt als ausgewachsene Hunde, da ihr Abwehrsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist. Auch der höhere Stoffwechsel der Junghunde bei gleichzeitig geringen Nährstoffreserven kann schneller zu Erschöpfungszuständen des Hundes führen.

Immer mehr Hunde leiden unter chronischem bzw. immer wiederkehrendem Giardien Befall. Auch E-Coli, Bakterienbefall unterschiedlichster Art und Kokzidien werden häufig bei Kotuntersuchungen diagnostiziert und sind ursächlich für viele Magenkrankheiten und Darmprobleme. Durchfall bei Hunden, teils mit Blut und weißem Schleim überzogen, sind die Folge. Durch eine entsprechende Fütterung kann der immer wiederkehrende Befall erfolgreich vermieden werden. So habe ich die Erfahrung gemacht, dass Hunde, die dauerhaft mein Hundefutter in Verbindung mit Pippis & Emmas Magen & Darm Fit, der PK-Kräuterhefe sowie Animal Biosa gefüttert bekommen, auch dauerhaft gesund bleiben und kein erneuter Befall eintritt!

Die Ursache für Durchfall bei Hunden und Erbrechen liegt auch oftmals in einer recht massiven Verwurmung bei Hunden, welche den Magen- und Darmtrakt unserer Hunde empfindlich stören kann. Wird eine Erkrankung, die mit Durchfall einhergeht, von Darmparasiten bei Hunden verursacht, treten Durchfälle von wechselnder Intensität auf, die zwischen normalem und flüssigem Kot ein andauerndes Problem darstellen können. Einige dieser Parasiten, die bei Hunden Durchfall hervorrufen, sind auch auf den Menschen übertragbar. Aus diesem Grund sind regelmäßige Wurmkuren für Hunde wichtig.

Die Angst vor Wurmkuren ist in der Regel unbegründet, nicht die Wurmkur richtet den Schaden an, sondern die Würmer!

Darmsanierung

Eine Darmsanierung für Hunde empfiehlt sich nach jeder Wurmkur sowie nach der Gabe von Antibiotika oder Verabreichung anderer Medikamente. Hilfreich ist eine Darmsanierung für Hunde grundsätzlich auch bei einem empfindlichem Magen und Darm. Von Darmsanierung spricht man, wenn der Darmraum, das heißt die Lebensgemeinschaft der Bakterien im Darm (= Symbiose) aus dem Gleichgewicht geraten sind und diese sogenannte Dysbiose reguliert werden soll. Das bedeutet, dass die Lebensgemeinschaft der Darmbakterien wieder ins Gleichgewicht gebracht werden soll. Ein gesundes Darmsystem bei Hunden ist der Garant für eine starke Abwehr und für ein gut funktionierendes Immunsystem, da sich im Darmraum über 80 % der Immunzellen befinden und daher der Darm essentiell für die Gesundheit unserer Hunde ist. Eine Symbiose lässt sich langfristig ausschließlich durch eine optimierte Hundefütterung herstellen. Bewährt zur Wiederherstellung einer gesunden Bakterien Flora haben sich natürliche Mineralstoffe, beispielsweise in meinen Kräutern für Hunde Pippis & Emmas Magen & Darm Fit enthalten, Animal Biosa und Nehls Bierhefe mit Bentonit oder auch die PK-Kräuterhefe in Kombination. Eine Sanierung des Darms sollte über mindestens 8 Wochen durchgeführt werden, bei disponierten Hunden empfehle ich eine dauerhafte Fütterung dieser Kombi in Verbindung mit meinem Hundefutter als Basisfütterung.

Bitte beachten Sie aber auch, dass Durchfall bei Hunden nicht grundsätzlich schlecht ist, sondern auch als Selbstreinigungsprozess des Körpers fungiert!

Eine Wohltat für einen “grummelnden Bauch” sind auch meine Kräuter für Hunde Nehls easy Magen & Darm. Homöopathisch hat sich Nehls Vet Komplex Nr. 6 bestens bewährt.

Möglichkeiten zur Hilfe bestehen in einer optimierten Hundefütterung, in der Homöopathie für Hunde, in einer individuellen Autonosoden Therapie und verschiedenen Laboruntersuchungen und in der Bioresonanz-Haaranalyse für Hunde, die eine ganzheitliche Betrachtung im Fokus hat.

Darmkrankheiten, wie Durchfall bei Hunden lassen sich im Wege meiner Haaranalyse für Hunde auch sehr gut ganzheitlich therapieren, da die Haaranalyse für Hunde den Ursachen auf den Grund geht und so eine ursächliche und ganzheitlich individuelle Therapie ermöglicht!

Fragen zu Durchfall bei Hunden? Telefon: 05642/9888826 oder per E-Mail.

Die wohltuende Darmsanierung

Mit dem Darm fängt alles an: Ganz egal ob groß oder klein, jung oder alt, es ist immer das zentrale Organ für die Gesundheit und erster Anlaufpunkt bei der Suche nach krankheitserregenden Faktoren im Körper. Durch die Vielzahl der Lymphzellen übernimmt der Darm einen Großteil der Immun-Funktionen. Die Darmflora, mit ihrer unvorstellbar großen Bakterienanzahl in der Darmschleimhaut, ist aber nur im gesunden Gleichgewicht fähig Krankheitserreger und Parasiten abzuwehren und aus der Nahrung immer wieder die eigene Körpersubstanz aufzubauen. Bei der Wiederherstellung dieser Balance kann eine Darmsanierung einen wertvollen Beitrag leisten.

Ein Ungleichgewicht der darmeigenen Mikroorganismen ist ein möglicher Grund für Stoffwechsel-Probleme, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Übersäuerung und Infektanfälligkeiten. Langhaltender Stress bei heimatlosen Tieren, Unsicherheiten und Aggression, falsche oder mangelhafte Nahrung – aber auch die Zufuhr synthetischer Substanzen im minderwertigen Futter, chemischen Wurmkuren oder Medikamente und Antibiotika sind mögliche Auslöser dieses Ungleichgewichtes.

Darmsanierung fängt mit Entschlackung an

Um die Belastungen des Körpers von den Abbaustoffen der Umweltbelastung überhaupt erstmal zu erleichtern, können Sie den Organismus schonend auf natürlichem Wege unterstützen. Mit dem vulkanischen Mineralgestein Zeolith können Sie einen Teil der energieraubenden Schadstoffe oder Stoffwechselendprodukte wie Histamin oder Ammonium, Schwermetalle wie Blei oder Quecksilber binden lassen; es kann aber auch von Rückständen wie Arzneimitteln oder pathogenen Bakterien und Viren befreien, bevor diese in den Blutkreislauf gelangen. Canis Extra Ceolife , in dem 100% natürliches, mikromineralisiertes Pulver enthalten ist, wirkt wie ein Magnet im Magen-Darm-Trakt und entlastet den Stoffwechsel. Ceolife wird nicht resorbiert, sondern verbleibt nur etwa 24 Stunden im Körper des Tieres und wird dann mit dem Kot ausgeschieden. Diese Entgiftung ist eine wichtige Grundlage für die gelungene Darmsanierung.

Darmsanierung auch bei Allergien hilfreich

Die Mikroflora des Darms ist in einem geschwächten Zustand auf Unterstützung angewiesen, um das Gleichgewicht zwischen den eigenen und fremden Mikroben wieder herzustellen. Ist dieses Gleichgewicht über längere Zeit gestört, kann es zu allergischen Hautreaktionen und Überempfindlichkeiten gegenüber Gräsern und Pollen kommen. Denn Allergien haben ihren Ursprung in einer gestörten Darmflora, so dass man bei allen Allergien auch den Darm unterstützen sollte.

Um die Mikrobenflora wieder ins gesunde Gleichgewicht zu bringen, kann es notwendig sein, neben einer artgerechten, natürlichen Ernährung als unverzichtbare Basis, die guten Darmbakterien in Form natürlicher Ergänzungsfutter über einen Zeitraum von Wochen bis Monaten zuzufüttern. Dafür eignet sich Canis Extra Petflora , da es mit Lactobazillen, Vitaminen und Mineralien, sowie Beta-Glucanen fürs Immunsystem das Darmgleichgewicht unterstützen kann.

Milchsäure für die gesunde Darmschleimhaut

Durch die Fermentation mit Lactobacillen wird eine rein natürliche Milchsäure (pH 3,0) gebildet, wodurch die Bioverfügbarkeit der Nähr- und Wirkstoffe verbessert wird. Die Magen-Darmfunktion von Hund und Katze wird unterstützt, mit dem Ziel einer geregelten Verdauung und das Immunsystem sowie der Stoffwechsel werden stimuliert. Die Milchsäure verbessert die Zellregulation, wirkt gegen pathogene Bakterien in der Darmflora und beugt Infekten vor, indem sie die körpereigene Abwehr aktiviert.

Die Milchsäurebakterien kolonisieren vorübergehend den Darm und entfalten dabei ihre positive Wirkung auf der Oberfläche der Darmschleimhaut, so dass die Bindungsstellen nicht mehr von krankmachenden Mikroorganismen genutzt werden können. Dabei werden die Milchsäurebakterien nicht Teil der körpereigenen Mikroflora, sondern können sich durch gezielte, wiederholte Zufütterung immer wieder neu durchsetzen, anstatt als Bestandteil in der Vielzahl der eigenen Bakterienstämme unterzugehen.

Mineralmoor: frische Kraft für den gesunden Darmtrakt

Weiterhin hat sich reichhaltiges, natürliches Moor wie im Canis Extra Mineralmoor zur Unterstützung des Magen-Darm-Traktes bewährt. Es kann positiv dazu beitragen, die gereizten Schleimhäute zu beruhigen und nebenbei eine Vielzahl gesunder Mineralien liefern.

Nicht ohne Grund wird Moor auch als Schwarzwasser oder schwarzes Gold bezeichnet: Es entsteht durch einen rein natürlichen biologischen Abbauprozess über Jahrtausende und enthält einen regelrechten Vitalstoffcocktail aus über 350 verschiedenen Substanzen aus Pflanzen, Kräutern, Samen, Blättern und anderen organischen Stoffen.

Diese einzigartige Zusammensetzung des Moores kann den Stoffwechsel ankurbeln, für einen Aufschwung der Darmflora sorgen und somit zu einer besseren Verwertbarkeit des aufgenommenen Futters beitragen.

Zusätzliche Unterstützung für Allergiker

Bei allergischen Reaktionen schüttet der tierische Organismus in Folge zur Abwehr den Botenstoff Histamin aus, der zu Juckreiz, Rötung und anderen Symptomen führt. Ebenfalls ergeben allergisch-entzündliche Reaktionen erhöhten oxidativen Stress im Gewebe. Gleichzeitig weisen allergische Tiere oft einen deutlichen Mangel an Zink, Magnesium, Calcium, Vitamin B6 sowie C auf. Chronische Defizite wiederum verstärken allergische Reaktionen.

Für juckende, gereizte Haut, Ohren und Augen kann das Canis Extra VitAllergan mit seinem hohen Gehalt an Zink und B-Vitaminen, neben den Mineralien Calcium, Magnesium und weiteren wertvollen, natürlichen Inhaltsstoffen einen positiven Beitrag zur Wiederherstellung der Gesundheit bei Allergikern leisten.

Die rechtzeitige Zufuhr der effektiven Kombination genau der Spurenelemente und Vitamine, die im Blut allergischer Tiere eine sehr niedrige Konzentration aufweisen, kann die Widerstandskraft des Tieres für die Allergiesaison erhöhen.

Sie können gleich im Januar noch mit der Zufütterung anfangen und die Kapseln für mindestens zwei Monate zum Futter geben.

Naturkost ist die Basis für die gelungene Darmsanierung

Bei allen Allergien, Infekten, Magen-Darmbeschwerden, nach einer Antibiotika-Therapie und chemischen Wurmkuren, nach Mangelernährung und besonders während des Wechsels auf artgerechtes Futter ist eine Darmsanierung immer sinnvoll!

Die sogenannte Darmsanierung macht nur Sinn, wenn der Hund ein möglichst naturbelassenes Futter ohne synthetische Zusatzstoffe bekommt, denn synthetische Substanzen aus dem Futter und auch aus Medikamenten, Wurmkuren oder Antibiotika können die „guten“ Darmbakterien wiederum ungünstig beeinflussen.

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Darmsanierung nach Antibiotika-Gabe beim Hund

Leider erfahren wir heutzutage viel zu oft, sowohl bei uns selbst, als auch bei unseren Fellnasen – und hier ist es egal welcher Spezies sie angehören – dass bei Medizinern das Mittel der Wahl ein Antibiotikum ist. Ruckzuck wird der Rezeptblock gezückt und Ursachenforschung tritt in den Hintergrund, da man ja mit einem Rundum (Antibiotika)-Schlag die Symptome häufig schnell in den Griff bekommt.

Glaubt man den Medizinern, wirken sich Antibiotika kaum auf die Darmflora aus. Neuere Studien haben jedoch ergeben, dass dies keineswegs der Fall ist. Antibiotika haben einen negativen Einfluß auf die Darmflora.

Was im Darm geschieht und wie man seinem Hund nach der Gabe von Antibiotika oder einer Wurmkur helfen kann, erfahrt Ihr hier.

Der Verdauungsapparat des Hundes

Wie bei allen Fleischfressern, ist der Magen-Darm-Trakt von Hunden relativ einfach aufgebaut. Der Verdauungsapparat beginnt schon in der Maulhöhle. Das Futter gelangt durch Rachen und Speiseröhre in den Magen. Alles was verwertet werden kann, wird im Dick- und Dünndarm aufgenommen. Was nicht gebraucht wird landet – hoffentlich – irgendwann im Kotbeutel, nachdem es den After passiert hat.

Hier werden durch die Drüsenschleimhaut, mit der die gesamte Magenwand besetzt ist, Pepsinogene produziert, die durch Salzsäure, in Pepsin umgewandelt werden. Nun beginnt die Verdauung der Eiweiße. Nach einigen Stunden gelangt das so vorverdaute Futter, in den Dünndarm.

Hundedärme können, je nach Rasse, 2-5m lang sein und lassen sich grob in Dünn- und Dickdarm einteilen. Den Dünndarm kann man nochmal in Zwölffingerdarm, Leerdarm und Hüftdarm einteilen. Blinddarm (beim Hund kein Wurmfortsatz, wie beim Menschen), Grimm darm und Mastdarm sind Dickdärme. Im Dünndarm werden leicht verdauliche Stoffe abgebaut und resorbiert. Schwer verdauliche Stoffe werden vom Dickdarm abgebaut, hier verweilt der Futterbrei auch länger und dem Kot wird Wasser entzogen. Die notwendigen Verdauungssäfte werden von der Darmschleimhaut, der Bauchspeicheldrüse und der Galle produziert.

Der Dünndarm

Zwölffingerdarm und Leerdarm

Vom Magen, ist der saure Futterbrei, in den Zwölffinger gelangt und wird durch Gallenflüssigkeit neutralisiert und ein alkalisches Darmmilieu geschaffen. Die Darmwand produziert durch verschiedene Drüsen Verdauungsfermente, die zusammen mit Enzymen der Bauchspeicheldrüse und der Gallenflüssigkeit ihre Aufgabe erfüllen. Aufgrund der Vielzahl an Verdauungsenzymen im Zwölffingerdarm (Duodenum), findet hier der Hauptteil der Verdauung statt. Im Leerdarm wird die Spaltung der Nährstoffe fortgesetzt. Über Darmzotten im Zwölffingerdarm und im Leerdarm (Jejunum), werden erste Spaltprodukte der Verdauung in den Körper aufgenommen und abtransportiert. Dies erfolgt entweder über den Blutstrom oder die Lymphe.

Der Hüftdarm (Ileum) ist der letzte Abschnitt des Dünndarms, der in den Blinddarm mündet. Eine Klappe sorgt dafür, das der Darm eine Einbahnstraße bleibt und nichts vom Dickdarm zurück in den Dünndarm fließt.

Der Dickdarm

Der Blinddarm (Caecum) ist bei Fleischfressern nicht gut ausgebildet, da nur wenig den Verdauungsprozessen des Dünndarms entgeht. Sollte doch etwas übrig bleiben, werden diese Futterreste von Bakterien zersetzt und Vitamine (Hauptsächlich die des B-Komplexes) gebildet.

Der Grimmdarm (Colon) bestimmt den Hauptteil des Dickdarms. Hier werden nun die letzten Reste des Futters, durch die im Colon befindliche Bakterienflora aufgespalten. Allerdings ist die Hauptaufgabe des Colons, die Wasserrückgewinnung aus dem Kot.

Der Mastdarm (Rectum) dient als Speicher des Kots, bis zur Ausscheidung durch den After.

Der Darm – Da steckt noch mehr dahinter

Vielleicht hört es sich so an, als sei der Darm nur dafür verantwortlich, dass Futter in Kot umgewandelt wird. Frei nach dem Motto: Was oben reingeht, kommt unten wieder raus. Aber so ist es nicht. Häufig wird die Wichtigkeit, einer gut funktionierenden Verdauung und deren Auswirkung auf das Wohlbefinden unterschätzt. Eine krankhafte Störung des Verdauungsapparates, kann Auswirkungen auf Aktivität, Wachstum, Gesundheit und somit auf das gesamte Leben haben.

Der Darm ist Drüsenorgan, Entgiftungsorgan, Immunorgan und Stressorgan gleichzeitig.

Im Darm leben mehr als 400 verschiedene Bakterienstämme. Ihre Anzahl ist um ein 10faches höher, als die Anzahl der Körperzellen. Und das aus gutem Grund.

Die Darmflora schützt die Darmschleimhaut, indem nützliche Bakterien sie so dicht besiedeln, dass schädliche Keime (Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten) dort gar nicht erst andocken können. Regenerationsprozesse werden durch sie angeregt. Eine intakte Darmflora verhindert, dass giftige Abbauprodukte, unverdaute Partikel und Krankheitserreger in den Organismus gelangen können.

Von der Verstoffwechselung der Nahrung und der Bildung von Vitaminen und Fettsäuren, haben wir ja bereits gesprochen.

Hinzu kommt, die Auswirkung einer gesunden Darmflora auf das Immunsystem, Gehirn, Haut, Nase, Ohren…. Diese Liste lässt sich unendlich lang fortführen.

Antibiotika oder Wurmkur vs. Darmflora – wie Katz und Maus?

Ich möchte hier nochmals klar herausstellen, dass es bei diesem Artikel, nicht um die Verteufelung einer Antibiotika Therapie geht. Selbstverständlich kann die Gabe von Medikamenten ein Segen sein und sogar Leben retten. Es geht hier darum, individuell mit dem Tierarzt zu entscheiden, welche Maßnahme tatsächlich erforderlich ist und nach einer schulmedizinischen Therapie (oder währenddessen) ganzheitlichen Maßnahme durchzuführen, um mögliche Nebenwirkungen oder Begleiterscheinungen möglichst gering zu halten.

Eine wissenschaftliche Studie hat nachgewiesen, dass die Gabe von Antibiotika die Anzahl der Darmbakterien stark dezimiert. Es entsteht ein krankhaftes Bakterienungleichgewicht (Dysbiose). Dies bedeutet, dass seltene Bakterien, plötzlich häufig vorkommen und häufig vorkommende selten werden. Die Studie hat weiterhin gezeigt, dass sich die Darmflora auch nach 4 Wochen häufig nicht erholt hat. Selbst nach 6 Monaten, war die Ausgangssituation in der Studie, noch nicht wieder vollständig hergestellt.

Wurmkuren haben eine ähnliche Auswirkung auf die Darmflora, da sie die Inhaltsstoffe, nicht nur die Parasiten, sondern auch die Bakterien angreifen.

Darmsanierung beim Hund – Sinnvoll oder Unfug??

Eigentlich sollte nun klar sein, dass es durchaus Sinn macht, die Darmflora nach einer Behandlung mit einem Antibiotikum, oder einer Wurmkur zu unterstützen. Ebenso sollte sie durchgeführt werden, wenn der Darm als Abwehr- oder Immunorgan gestört ist, was sich ua. durch eine gestörte Motorik bemerkbar machen kann. Diese kann dann entweder zu langsam = Verstopfung, oder zu schnell = Durchfall sein.

Ist die Darmflora gestört, lässt sich das häufig auch durch den besonders unangenehmen Geruch feststellen.

Darmaufbaukur beim Hund

Für einen stabilen Aufbau der Darmflora, benötigt der Körper Zeit. Der Aufbau Erfolgt individuell, je nach Stärke der Störung. Auch wenn eine gesunde Darmflora wichtig für ein gesundes Immunsystem ist, bedeutet eine Darmsanierung nicht die Lösung aller Probleme. Weitere Ursachen von Beschwerden, sollten in eine Therapie einbezogen werden.

Die Freunde des Darms – Probiotika und Präbiotika

Das Ziel einer Aufbaukur ist es, das Darmmilieu zu optimieren. Hierbei sind Probiotika und Präbiotika wichtige Faktoren.

Ein Probiotikum, besteht aus lebenden Mikroorganismen, die eine gesunde Wirkung auf den Organismus, insbesondere auf den Darm haben. Klinische Studien haben ergeben, dass Probiotika die Immunfunktion verbessern und unter anderem, einen positiven Einfluss auf Allergien, Hautkrankheiten und Asthma haben. Man findet sie um Beispiel in Joghurt, Quark und Käse.

Präbiotika sind unverdauliche Bestandteile der Nahrung, die eine positive Wirkung auf den Darm haben. Hierzu gehören alle unverdaulichen Kohlehydrate. Probiotika nutzen Präbiotika als Nährboden. Nahrungsmittel die beides enthalten, nennt man Symbiotika.

Die Wirkungsmechanismen konnten noch nicht genau geklärt werden, dass sie jedoch tatsächlich funktionieren, ist bewiesen.

In der Haustiermedizin werden Probiotika und Präbiotika ähnlich eingesetzt, wie beim Menschen. Um sicherzustellen, dass die Substanzen auch den Darm erreichen, sollte man beim Kauf von Fertigpräparaten darauf achten, dass sie sich in Magensaftresistentem Kapseln/Tabletten befinden. So sind zum Beispiel Hefen probiotisch, überstehen jedoch den Säuregehalt des Magens nicht.

Die Darmflora des Hundes im Alltag

Bei Verdauungsproblemen sollte man auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung achten. Zusätzlich hilft die Zufütterung der Vitamine A, E und B12 in drei- bis vierfacher Menge. Auf die Fütterung von Milchprodukten sollte verzichtet werden, da viele Hunde laktoseintolerant sind. Als Energiequelle sind Süßkartoffeln und Reis zu bevorzugen.

Um eine vernünftige Basis für eine Darmaufbaukur zu schaffen, empfiehlt es sich, die Ernährung des Hundes zu optimieren.

Chemische Zusätze in Fertigfutter, aber auch Fleisch von Tieren, welche mit Antibiotika behandelt wurden, können die Darmflora negativ beeinflussen. Ebenso wie zu kaltes Futter, gegorenes Trockenfutter (dies kann passieren, wenn man das Trockenfutter feucht macht und es, besonders bei warmen Temperaturen, zu langen stehen lässt) und, und, und….

Gut eignet sich eine ausgewogene, natürliche Ernährung mit rohem Fleisch.

Was die Großmutter noch wusste…..

Neben vielen verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln, bieten sich auch diverse Hausmittel, zum Aufbau der Darmflora an.

Obwohl Ballaststoffe unverdaulich für unsere Hunde sind, haben sie für die Darmflora viele positive Eigenschaften. Hier eignen sich bestimmte Gemüse- und Obstsorten, sowie Lein- und Chiasamen.

Das Gel der Aloe Vera Pflanze wirkt entgiftend und sorgt für Feuchtigkeitszufuhr in der Darmschleimhaut.

Heilerde bindet Schadstoffe und verhindert so das Andocken schädlicher Keime an die Darmschleimhaut. Löwenzahn, Brennnessel und andere Bitterpflanzen haben eine ähnliche Wirkung.

Wenn die Darmflora durch Medikamentengabe beeinflusst wurde, empfehle ich, die im Handel erhältlichen Produkte.

Fazit : Prävention statt Reaktion

Um den Darm fit und gesund zu halten, empfiehlt es sich, die Darmflora dauerhaft zu unterstützen.

Milchsäure-Bakterien machen den Hauptteil der Darmflora aus. Allerdings haben Milchsäurebakterien nur so lange einen positiven Einfluß, wie sie gefüttert werden. Nachhaltiger ist hier die Zufuhr von Nährstoffen, welche die Ansiedlung von Milchsäurebakterien begünstigen. Dies kann man, wie oben bereits erwähnt mit

Präbiotika erreichen. Hierzu zählt flüssige Bierhefe, sie enthält viel Vitamin B und die immunstimmulierenden Stoffe Zymosan und Glucan.

Ballaststoffe fördern die Verdauung und schützen auf natürliche Weise vor Überernährung und liefern wertvolle Nährstoffe für die gesunde Darmflora. Ein voluminöser Speisebrei schützt vor Darmentzündungen und Verstopfungen, mit entsprechenden Folgen. Er verhindert, daß im Darm gebildete Säuren, die Darmschleimhäute schädigen. Es entstehen kurzkettige Fettsäuren, die den Darm in Schwung bringen.

About Author

Lasse und ich sind jetzt seit 5 Jahren ein Team. Er ist ein 5 jähriger Collie Mischling und wird von vielen liebevoll Prinz Valium genannt. Aber er kann auch anders und hat so seine Momente. Seit vier Jahren bin ich Hundetrainer und Lasse darf mich häufig begleiten. Allerdings gibt es Tage an denen er keine Lust hat und wenn er mal was vor machen soll, macht er das dann in einer Geschwindigkeit, die schon Zeitlupen Modus verdächtig ist. Wir haben viel Spaß zusammen und ich möchte ihn nicht eine Minute missen.

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    Putztage – Darmsanierung und Entgiftung

    Um die Gesundheit des Hundes größtmöglich zu unterstützen, ist manchmal ein bisschen mehr nötig, als „einfach“ nur auf eine gesunde Ernährung etc. zu achten. Futtermittel und auch Nahrungsmittel können mit Schadstoffen belastet sein und oft greift man in der heutigen Zeit zu schnell zu starken Medikamenten, wie z.B. Antibiotika, um auf Nr. sicher zu gehen.

    Nicht selten richtet man dann tatsächlich mehr Schaden als Nutzen an und ein Kreislauf beginnt. Durch die Gabe der Medikamente wird das Immunsystem empfindlich gestört, weitere oder sich wiederholende Krankheiten können die Folge sein.

    Weitere Belastungen

    Dazu kommen aber auch noch viele weitere Faktoren, die den Organismus (sowohl von Mensch als auch Tier) belasten. Das sind verschieden Umweltgifte, denen auch der Hund täglich ausgesetzt ist, wie z.B. Luftverschmutzung, Elektrosmog durch die vielen elektrischen Geräte, von denen man dauerhaft umgeben ist, Schadstoffe in Zubehörteilen, wie Näpfe, Spielzeug usw.

    Ein Großteil der entstehenden Krankheiten basiert auf Stoffwechselstörungen. Um das ganz laienhaft auszudrücken, heißt das schlicht, der Organismus kann seinen Aufgaben nicht mehr optimal nachkommen, weil er, oft über einen längeren Zeitraum, entweder an einem Mangel oder einem Überschuss gelitten hat.

    Die Darmflora

    Mit dem Begriff Darmflora ist die vielfältige Keimbesiedlung der Darmschleimhaut gemeint. Diese Vielfalt stellt ein mikro-ökologisches System dar, welches einer ganzen Reihe Aufgaben nachkommt.

    Darunter fällt z.B. die Stimulation des Darm-Immunsystems, die Resorption von Nährstoffen und auch Schadstoffen, die Anregung der Darmbewegungen oder sogar die Produktion von Substanzen, die Krankheitserreger eliminieren können.

    Die milchsäurebildenden Bakterien spielen eine zentrale Rolle, sie sind für das schwach saure Milieu im Darm verantwortlich. Dieses Milieu sorgt dafür, dass sich krankheitserregende Fäulniskeime nicht übermäßig vermehren können.

    Eine geschädigte Darmflora kann Auslöser vieler Erkrankungen sein, so z.B. auch Allergien, Darmerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Leber- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen und sogar Verhaltensauffälligkeiten.

    Emotionen aus dem Darm

    Kanadische Forscher haben in einer Studie herausgefunden, dass die Darmbakterien großen Einfluss auf Emotionen haben. Sie vermuten einen Zusammenhang mit dem Immunsystem: Wenn der Darm mit vielen guten Bakterien besiedelt ist, verringern sich schädliche Bakterien, Entzündungsvorgänge werden gehemmt, das Immunsystem hat weniger zu tun und positive Emotionen werden verstärkt.

    Andere Forscher vermuten, dass Substanzen wie Serotonin oder auch GABA (Stoff der Angstgefühle vermindert), die von manchen guten Bakterienarten produziert werden (sie benötigen diese selber) teilweise von den Bakterien ausgeschieden werden, in die Blutbahn gelangen und dann ebenfalls entsprechend positiv wirken.

    Darm auf Vordermann

    Damit der Darm seinen wichtigen Aufgaben nachkommen kann, ist ein Gleichgewicht der Darmflora aus guten und schlechten Bakterien nötig.

    Auch die schlechten Bakterien erfüllen einen Zweck, sie sind die Trainingspartner der guten Bakterien. Diese brauchen von Anfang an Herausforderungen, um stark genug zu werden und den Körper im Ernstfall verteidigen zu können.

    Ein starkes Immunsystem, und somit eine ausgeglichene Darmflora, ist das A und O der Gesundheitsprophylaxe.

    Probiotika und Co

    So richtig weiß man nicht, wie es im Darm wirklich aussieht, mit den guten und schlechten Bakterien. Deshalb kann es durchaus Sinn machen, eine kurweise Unterstützung rein prophylaktisch hin und wieder zu machen. Im Zweifelsfall kann es auch hilfreich sein, über eine Kotuntersuchung (Darmflorascreen) die Bakterienbesiedlung im Darm etwas unter die Lupe zu nehmen.

    Gibt es allerdings wiederkehrende gesundheitliche Probleme, selbst wenn diese nicht auf den ersten Blick im Zusammenhang mit dem Magen/Darm stehen, ist eine solche Darmsanierung sinnvoll.

    Hierbei sind sowohl Probiotika als auch Prebiotika hilfreich. Probiotika bestehen aus Mikroorganismen, die das mikrobielle Gleichgewicht verbessern. Prebiotika unterstützen Wachstum und Vermehrung der guten Bakterien. Eine Kombination aus beiden nennt man Symbiotika.

    Die Dauer einer Darmsanierung ist abhängig vom Krankheitsgeschehen. Eine normale Kur würde man über einen Zeitraum von ca. 4 Wochen durchführen. Bestehen akute Probleme, sollte die Sanierung auf mehrere Monate ausgeweitet werden. Eine einmal geschädigte Darmflora braucht lange, bis sie wieder in ein gesundes Gleichgewicht kommt. Wichtig dabei ist natürlich auch, die Ernährung darmfreundlich zu gestalten. Dabei sollte man auch auf eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen achten.

    Beispiele für Produkte:

    • DarmGesund DogPro ist ein Symbiotikum in Bio-Qualität. Es enthält das bei Hunden geprüfte Bakterium Enterococcus faecium, außerdem den Ballaststoff Inulin. Die Dosierung richtet sich nach der Packungsbeilage.
    • Symbiopet ist ein Kombiprodukt (Symbiotika) zur Durchführung einer Darmsanierung. Die Dosierung richtet sich nach der Packungsbeilage.
    • Emiko Petcare ist eine probiotische Futterergänzung für Hunde, die Effektive Mikroorganismen enthält. Die Dosierung für den Hund kann 1TL pro 5kg am Tag betragen, das Mittel sollte jedoch eingeschlichen werden (mit 1/2TL oder weniger tgl. starten)
    • Protexin Prokolin ist ebenfalls ein Symbiotika, das aus Probiotika und Prebiotika besteht. Es kommt als Paste daher, die durch eine Dosierspritze verabreicht wird. Auch hier richtet sich die Dosierung nach der Packungsbeilage und die Dauer nach dem Krankheitsgeschehen des Hundes.
    • Probiotic Plus Kapseln sind ein Probiotikum, das ebenfalls die Darmflora unterstützen soll. Die Kapselform macht eine Dosierung leicht (Kapselinhalt unter das Futter mischen), Dosierung und Anwendungsdauer sind individuell zu berücksichtigen.
    • Buttermilch, Joghurt, Kefir, fermentiertes Gemüse oder auch Fermentgetreide (z.B. von Kanne) können gut eingesetzt werden, um vorzubeugen. Eine regelmäßige Gabe, ein- bis zwei Mal wöchentlich, ist sehr sinnvoll. Bei bestehender Krankheit reichen diese allein aber nicht aus, um ein Gleichgewicht wieder herzustellen.

    Der Müll muss raus!

    Der Organismus verfügt über einige Entgiftungsorgane, über die er Gifte und Schadstoffe ganz eigenhändig entsorgt. Das sind an erster Stelle natürlich die Leber, weiter die Nieren, aber auch der Darm und sogar die Lunge.

    Manchmal funktioniert das aber nicht mehr so richtig. Grund dafür kann entweder sein, dass der Organismus durch Fehlversorgung in seinen Funktionen eingeschränkt ist, oder aber, dass das Aufkommen der Schadstoffe seine Kapazität schlicht überschreitet. Ersteres kann auch zu zweitem führen.

    Diese Schadstoffe, die nicht mehr ausgeleitet werden, können sich nun an allen möglichen verschiedenen Stellen im Körper ablagern und früher oder später zu Symptomen führen. Leber und Nieren zeigen erst spät an, wenn sie überfordert sind, der „Schmerz der Leber“ ist übrigens die Müdigkeit.

    Auch wenn keinerlei Symptome vorhanden sind, macht es durchaus Sinn, in regelmäßigen Abständen kurweise Entgiftung oder Unterstützungen der Hauptentgiftungsorgane durchzuführen. Ist bereits ein Krankheitsbild entstanden, sollte eine Entgiftung zum Pflichtprogramm gehören, genau wie die Darmsanierung.

    Wege der Entgiftung

    • Kräuter wie Mariendistel, Fenchel, Artischocke, Brennnessel, Schafgarbe, Löwenzahn und Ringelblume sind geeignet, die Entgiftungsfunktionen zu unterstützen. Sie regen die Stoffwechselfunktionen an, reinigen das Blut und unterstützen Leber, Nieren, Galle und Lymphsystem. Man mischt die getrockneten Kräuter in gleichem Verhältnis und gibt je nach Größe des Hundes 1 TL – max. 2 EL täglich unter das Futter. Es gibt auch fertige Kräutermischungen, die zur Entgiftung verwendet werden können.
    • Auch Algen können zur Entgiftung eingesetzt werden. Die Mikroalgen Spirulina und Chlorella leiten Giftstoffe aus, sorgen für eine bessere Darmflora und unterstützen den gesamten Stoffwechsel.
    • Zeolith ist ein Naturmineral vulkanischen Ursprungs und in der Lage, Giftstoffe zu binden und auszuleiten. In Pulverform lässt es sich gut unter Futter mischen, wichtig ist hierbei eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Da es kein spezielles Produkt für Tiere gibt, gibt es hier auch keine ausführliche Dosierungsanleitung. Ausgerichtet an der Dosierung für Menschen empfiehlt es sich, einen Teelöffel mit etwas Wasser unter das Futter zu mischen. Auch hier ist eine kurweise Anwendung angezeigt. Je nach Symptomatik über 4 – 8 Wochen.
    • Heilerde: Auch Heilerde hat die Eigenschaft Giftstoffe zu binden und auszuschwemmen. Und auch diese kann man kurweise anwenden, bei der Dosierung kann man sich an der für Menschen orientieren. Sehr zu empfehlen ist auch das Fangocur Bentomed , welches noch weitere „darmfreundliche“ Stoffe, sowie positv unterstützende Nährstoffe enthält.

    Wichtig: Beim Entgiften sollte beachten werden, dass die Wirkung von Medikamenten durch manche Entgiftungsmittel wie Heilerde oder Zeolith beeinträchtigen kann.

    Bevor man „sauber macht“, sollte die Ernährung optimiert werden. Warum das so wichtig ist, erkläre ich HIER.

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    Purinbewusste Ernährung Dalmatiner

    48 Kommentare

    Liebe Lucy, liebe Anke

    Vielen Dank für diesen tollen Artikel, auf den ich schon sehnsüchtig gewartet habe.

    Gleich mal Dr. Google befragt wegen Zeolith…. ups, da gibt es viele Seiten, die das anbieten, dadurch bin ich schon wieder total verunsichert, wo ich bestellen soll, seufz

    habt ihr eine bestimmte Marke/Firma, wo ihr bestellt?

    Weiters würde ich gerne wissen, ob Darmsanierung und Entgiftung gleichzeitig gemacht werden kann oder hintereinander?

    Vielleicht denkt ihr jetzt „die hat ja null Ahnung von irgendwas“ …. egal, lieber ich frag einmal zuviel und gelte als „Dummy“ bevor ich was falsch mache gg

    Wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntag und bin schon gespannt, welche tollen Tipps als nächstes kommen

    na super, auch bei symbioPet gibt es 2 Möglichkeiten in der Zusammensetzung, schon wieder verunsichert bin….

    zum einen: Zusammensetzung:

    Traubenzucker, Hefen (25 %), Kartoffel­stärke

    und zum anderen: Zusammensetzung:

    Maisstärke, Maltodextrin, Inulin

    Hallo liebe Angela,

    ich wusste doch, ich hatte noch was vergessen 😀 … zu deiner zweiten Frage schreibe ich jetzt noch eine Ergänzung im Artikel.

    Zu deiner 3. Frage: nimm das SymbioPet® dog, das ist das richtige. Zu deiner ersten Frage, ja, wir bevorzugen das Zeolith von https://www.zeolith-bentonit-versand.de . Damit kommen wir bei Hunden und Menschen gut zurecht, die Quali scheint mir gut und der Service ist auch prima.

    Ich hoffe, ich konnte alle Unklarheiten beseitigen 😀

    Liebe Grüße und schönen Sonntag

    Huhu liebe Anke

    Vielen Dank für die Ergänzung und den Link

    Ja, Du konntest alle Unklarheiten von vorher beseitigen,

    allerdings hast eine neue aufgetan, schäm….

    Wenn ich erst den Darm saniere und dann Entgifte,

    bringt die Entgiftung den Darm nicht wieder durcheinander?

    oder kommt das dann mit Joghurt, Buttermilch & Co wieder in Normalzustand

    Danke für Deine Geduld

    😀 nein, da brauchst du keine Sorge haben. Die Entgiftung holt raus, was nicht rein gehört und unterstützt so die Darmschleimhaut etc. sogar, weil Nährstoffe etc. auch wieder besser aufgenommen werden können. Mit der Darmflora passiert dadurch nichts schlechtes, eher das Gegenteil 😀 … Es gibt übrigens sogar Kombiprodukte, die beides beinhalten …

    Hallo liebe Anke,

    ein toller Artikel. Kommt gerade rechtzeitig – das Frühjahr steht ja vor der Tür…

    Die Darmsanierung werde ich wohl mal bei Linda durchführen, die seit geraumer Zeit weißliche Schuppen hat, deren Herkunft ich mir nicht so ganz erklären kann. Nicht wirklich schlimm, aber auch nicht gut…

    Vielleicht kannst Du auch mal ein schuppiges Thema aufgreifen.

    Es grüßen Dich ganz lieb

    Andrea und Linda

    Hallo liebe Andrea,

    freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt! Zu den Schuppen: auch die Haut ist ja ein Ausscheidungsorgan … Deine Anregung werde ich auf jeden Fall aufgreifen und in nächster Zeit auch mal einen wie du so schön schreibst, „schuppigen“ Artikel machen 😀 …

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag …

    Ein ganz toller Artikel 🙂 Wir haben heute auch mal ein paar Worte zum Thema Hundeernährung geschrieben, insbesondere der Vergleich von Fertigfutter und Eigenherstellung!

    Haben euren Blog direkt mal verlinkt 😉

    Liebe Grüße, Carolin mit Amber

    Hallo liebe Carolin,

    freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt 😀 … Und dankeschön natürlich für die Verlinkung!!

    Wünsch euch einen schönen Restsonntag

    Sehr interessant. Wenn Socke irgendwann einmal keine Medikamente bekommt, dann würden wir auch an soetwas denken…Jetzt kommt es leider nicht in Betracht. Wir haben es im Januar letzten Jahres versucht, als Socke so viel Antibiotikum bekommen hatte. Aber es ist ihr gar nicht bekommen, wir mussten es abbrechen….

    Danke für diese tollen informationen…

    Viele liebe Grüße

    Sabine mit Socke

    Hallo liebe Sabine,

    ja, leider ist es so eine Sache, wenn Medikamente im Spiel sind. Und klar, wenn man nach langem Leid und viel auf und ab endlich mal einigermaßen alles im Griff hat, möchte man das auch nicht gefährden.Ich hoffe für euch natürlich, dass ihr irgendwann dahin kommt, dass die Medikamente nicht mehr nötig sind. Drück euch fest die Daumen!! Hauptsache ist auf jeden Fall, dass es Socke im Moment relativ gut geht …

    Dankeschön für dein Lob und liebe Grüße

    vielen Dank für den ausführlichen Artikel :). Wie immer alles so super erklärt.

    Ich habe jetzt mal das SymbioPet bestellt. Nachdem die Kotprobe nichts ergeben hat und die Kleine bisher keinen Durchfall mehr hat, denke ich, dass ihr das bestimmt gut tun wird.

    Hallo liebe Miriam,

    freut mich sehr, das hört sich ja beides gut an. Auf alle Fälle ist es eine gute Idee, die Darmsanierung zu machen. Drück euch weiterhin die Daumen 😀

    für mich ist das alles ein schwieriges Thema. Darmsanierung ok, das macht noch halbwegs Sinn, aber Entgiftung? Ich habe generell so meine Probleme mit Maßnahmen, die nicht wissenschaftlich erwiesen sind. Und die Entgiftung ist meines Wissens nach nicht erwiesen. Genau genommen las ich mal einen Artikel, wo ein Arzt schrieb, dass wenn der Körper auf Dauer Giftstoffe nicht selbst abführen könnte, dass er dann sterben würde. Zudem müssten die Giftstoffe dann auch in den Organen der Lebewesen nachweisbar sein. Sind sie das? Er behauptete, nein.

    Nun bin ich selbst kein Raketenwissenschaftler und habe beides schon ausprobiert, da wir ja bei Pebbles ganz schön mit ihrem Immunsystem zu kämpfen hatten und ich total verzweifelt war. Mit machten eine Entgiftung mit Chlorella Algen und Pebbles bekam Kolostral-Tabletten zum Aufbau des Immunsystems, immer mal wieder Joghurt oder Buttermilch und verschiedene Tropfen und Globuli gegen den Juckreiz (jeweils für einige Wochen am Stück, nach Anweisung der Heilpraktikerin).

    Ich bilde mir ein, dass es ihr heute ein bisschen besser geht, als noch vor einem halben Jahr. Gerade nach den ganze Antibiotika, die sie bekam.

    Aber ihre Allergie ist dadurch nicht besser geworden.

    Ich habe sehr viel Geld in homöpatische und Naturheilprodukte investiert und kann nicht von einem wirklich behaupten, dass es was gebracht hat. Die Wirkung war nicht eindeutig darauf zurückzuführen.

    Du siehst ich stehe diesen Dingen eher kritisch gegenüber.

    Klar, wenn man am Ende seines Lateins ist, dann versucht man einfach alles, damit es dem Tier besser geht. Rückblickend hätte ich mir jedoch einige Behandlungen sparen können.

    Ich würde mich jedoch freuen, wenn Du vielleicht mehr dazu weißt, ob und ob nicht die beiden vorgestellten Methoden wissenschaftlich erwiesen sind! Selbst wenn sie es nicht sind, manchen Menschen und Tieren helfen diese Praktiken ja trotzdem, anderen nicht. Du sagst ja glaube ich selbst immer, dass die Naturheilkunde immer ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt werden sollte.

    Ich bin gespannt auf Deine Gedanken und Expertise 🙂

    Hallo liebe Mieke,

    ich finde es super, dass du mir einen so ausführlichen und vor allem ehrlichen Kommentar geschrieben hast. Ich möchte dir darauf auch sehr gerne ausführlich antworten. Z. B. möchte ich dir gerne meine eigene Erfahrung schildern und auch gerne für dich noch ein paar Dinge nachschauen. Das wird ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen, zumal ich jetzt gleich auch erst mal mit meinen Fellnasen raus muss. Deshalb wollte ich dir jetzt nur kurz antworten, damit du weißt, ich hab´s gelesen, zur Kenntnis genommen und bearbeite es 😀

    PS. Ich hatte gedacht, Pepples geht es jetzt gut 🙁 …

    Liebe Grüße und bis später

    Alles klar, freut mich!

    Also Pebbles geht es besser als im August und September. Sie macht einen kerngesunden Eindruck, wenn da nicht der Juckreiz wäre. Wir waren zwischenzeitlich schon komplett vom Cortison runter, aber nach 1 Woche hatte sie sich wieder blutig gekratzt.

    Momentan bekommt sie leider wieder die Minimaldosis 🙁 Aber nächste Woche probiere ich nochmal einen neuen Tierarzt aus, der mir von einer anderen Allergiepatientin empfohlen wurde.

    Vielleicht weiß der ja Rat. Wir geben nicht auf 🙂

    Hallo liebe Mieke,

    so, das wird jetzt bestimmt lang 😀 … Erst mal hab ich einen schönen Link zu Entgiftung gefunden, ist sogar von einem Schulmediziner. Dass er Zeolith erwähnt, ist aber Zufall, danach hatte ich nicht gesucht. Ich wollte dir zu meiner laienhaften Erklärung noch eine geben, die fachmännisch ist. Hier der Link: https://www.klinik-st-georg.de/fileadmin/publikationen/informiert/21_KSG_DrDouwes_Info_Vergiften_Entgiften.pdf (Hoffe das funktioniert so)

    Meine laienhafte Erklärung zur Notwendigkeit der Entgiftung: Man kann sich das so vorstellen, dass der Körper mit vielen, vielen Giftstoffen zu tun bekommt. In der heutigen Zeit ist man ja quasi ständig irgendwelchen Giften ausgesetzt, sei es die Luft, das Essen (Petizide usw.), Elektrosmog, Medikamente usw, usw.. Die Leber ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan. Jetzt stellt man sich vor, sie kommt ihrer Arbeit einfach nicht nach, so wie ein Behälter, der sich oben über eine große Öffnung füllt, unten aber über eine kleine entleert. Logischerweise läuft der Behälter irgendwann über und die Reste verteilen sich. So verteilen sich die Giftstoffe, die die Leber (und die anderen Entgiftungsorgane) nicht schaffen abzubauen, im gesamten Organismus. Die Leber funktioniert aber ja trotzdem einwandfrei. Schulmediziner, die unterstellen, man würde an Giften sterben, unterstellen, soweit ich das verstanden habe, dass die Leber dann nicht mehr richtig funktionieren würde. Ja, dann hätte man einen Leberschaden, das ist aber etwas ganz anderes. Na, jedenfalls die „übrigen“ Giftstoffe lagern sich an allen möglichen Stellen im Körper ab und es kann zu Krankheitssymptomen kommen. Durch die Entgiftung schafft man quasi wieder Platz, die Giftstoffe können wieder nachrücken und der Körper kann seinen Entgiftungsfunktionen wieder nachkommen. Wie gesagt, das war jetzt Laiensprache.

    Meine eigene Erfahrung dazu: Vor gut 3 Jahren erkrankte ich an einem sogenannten Fersensporn. Ich hatte richtig schlimme Schmerzen und mein Leben war extrem beeinträchtigt. Über Monate habe ich täglich (!!) Schmerzmittel nehmen müssen. Schulmedizinisch tat sich nicht allzu viel, einem Fersensporn hat diese nicht allzu viel entgegen zu setzen. Deshalb findet man auch im www viele Beiträge von Menschen, die seit Jahren nach Hilfe suchen. Ich bekam also Ibuprofen und Einlagen. Es wurde aber nicht besser. Also hab ich angefangen, selber zu recherchieren und fand raus, dass im Grunde nicht der Fersensporn selber schuld ist (einen Fersensporn haben nämlich viele Menschen, häufig ohne Symptome), sondern eine Art entzündlicher Prozess. Ich habe viel probiert, gymnastische Übungen z.B., habe meine Ernährung umgestellt, gekühlt usw.. Die Schmerzen blieben. Ende 2013 war ich völlig verzweifelt. Da habe ich dann beschlossen, einmal recherchier ich noch mal richtig und dann, falls ich nichts weiter finde, lasse ich mich operieren (ich habe extremen Horror vor Krankehäusern). Meine Recherche brachte zutage, dass eine Entgiftung helfen könnte, da es sich um Ablagerungen handeln könnte, die die entzündlichen Prozesse begünstigen. Also habe ich das gemacht. 2 Monate später war ich schmerzfrei!! Schmerzfrei nach 1 1/2 Jahren Leid!

    Nach einigen Monaten (die Entgiftung hatte ich längst abgeschlossen) kamen die Schmerzen wieder. Gleichzeitig bekam ich Schmerzen im Ellenbogen, was als Schleimbeutelentzündung diagnostiziert wurde. Ja, ich habe dann nichts anderes gemacht, außer wieder angefangen zu entgiften. Nach einer Weile sind die Schmerzen sowohl im Ellenbogen, als auch im Fuss verschwunden. Seitdem entgifte ich täglich. Schmerzmittel nehme ich seitdem überhaupt nicht mehr. Sogar als Katermittel nach Alkoholkonsum dient mein Zeolith (was komischerweise funktioniert).

    Jetzt noch zu dir: ich kann dich total verstehen, mir geht es nämlich genauso wie dir. Vor allem in der heutigen Zeit, mit dem Internet, ist es total schwierig rauszufinden, was denn nun falsch ist und was richtig. Immer gibt es zig Fachleute und jeder behauptet das Gegenteil vom anderen. Und man sucht nach Hilfe, findet zig verschiedene Wege, die helfen KÖNNTEN, muss sich entscheiden und wird arm dabei. Das ist der Grund, weshalb ich die naturheilkundliche Ausbildung angefangen hab. Mir wurde es zu blöd, ständig zu suchen und dabei unmengen von Geld zu lassen, hinterher wohlmöglich nicht schlauer als vorher. Jetzt lass ich zwar immer noch Umnmengen von Geld 😀 , aber ich bin dann selber in der Lage etwas zu tun. Ich habe auch leider mein Vertrauen in sogenannte Fachleute völlig verloren. Bevor ich etwas mache, dass mir von Fachleuten geraten wird, prüfe ich diesen Rat erst in alle Richtungen.

    Unser Leo ist vor Jahren ja auch erkrankt (hab ich dir vielleicht schon mal geschrieben) und war sozusagen schulmedizinisch austherapiert. Ich habe ihn dann (selber!) mit Homöopathie wieder hinbekommen. Er hatte übrigens auch Juckreiz, und zwar extrem. Seitdem hat er nie wieder Kortison oder auch Antibiotikum bekommen. Wenn du Lust hast, könntest du mir mal per Mail schreiben, was Pebbles so alles an Mitteln bekommen hat. Nicht, weil ich mich dazu äußern möchte / würde, sondern einfach weil es mich persönlich interessieren würde.

    So, das reicht erst mal, denke ich. Mal schauen, was du damit anfangen kannst …

    Freu mich, weiteres von dir zu hören …

    vielen Dank für Deine schöne Antwort. Ich finde es sehr wichtig (und im Übrigen auch total klasse, dass Du dich auf eine rationale Diskussion einlässt), das Thema „Wissenschaftlich erwiesen“, zu diskutieren.

    Ich habe momentan das Gefühl hier nur von (entschuldige) Idioten umgeben zu sein, also nicht hier auf Deinem Blog, sondern hier in meiner Heimatstadt.

    Wie Du vielleicht mal gelesen hast, bin ich von Beruf Software Testerin. Das klingt jetzt gar nicht artverwandt, aber es bedeutet, dass ich täglich herumexperimentiere und die Ursachen für Fehler suche. Das ist ziemlich ähnlich, wie zum Beispiel die Ursachen für eine Allergie zu finden. Nur bei Software geht es sehr viel schneller.

    Das Hauptproblem mit allen Behandlungen, die Pebbles erfahren hat, ist meiner Meinung nach, dass immer mehrere Anwendungen gleichzeitig geschehen sind. Quasi nach dem Motto „eins davon wird schon helfen, also werfen wir alles drauf, dann sind wir schneller durch“. Das habe ich sowohl in der Naturheilkunde, als auch in der Schulmedizin erlebt.

    Aber eins ist klar, so wird man nie herausfinden, was davon nun wirklich geholfen hat und was nicht.

    Bei der Naturheilkunde ist natürlich das Problem, dass es immer nicht sofort anschlägt, sondern länger dauert (so wurde mir das zumindest gesagt). Wie kann ich also sicher sein, dass die Behandlung geholfen hat und sich der Körper nicht selbst reguliert hat? Soll ja auch vorkommen.

    Andererseits kenne ich eine Menge Leute, die behaupten, dass Naturheilkunde ihnen geholfen hat. Wie Dich zum Beispiel. Oder eine Freundin, die ihrer schwerkranken Hündin das Leben mit Schüßler Salzen behauptet leichter gemacht zu haben. Oder meine beste Freundin, die ihre schweren Tierhaarallergien nach einer Bioresonanztherapie los war.

    In der Verzweiflung hat man eben nichts zu verlieren.

    Für mich wird es eben immer schwierig, wenn die Dinge nicht messbar sind. Ich schätze ich werde mich mal genauer damit auseinander setzen müssen, was nun messbar ist und was nicht.

    Ich schicke Dir gerne mal die Mittel, die man uns „verschrieben“ hat und vielleicht sagst Du ja mit Deiner Erfahrung, dass das gar nicht hätte funktionieren können.

    Ich bin sehr gespannt! Danke für den Artikel und die Diskussion zu diesem kontroversen Thema 🙂

    Hallo liebe Mieke,

    die Homöopathie ist eine sogenannte Reiztherapie. Das heißt, sie gibt dem Körper entsprechende Reize, durch die er sich dann wiederum eigentlich selber hilft, indem er versucht, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Insofern passt das ja zu deinem Satz mir der Selbstregulation 😀 …

    Es ist nicht gerade einfach, sich mit der Homöopathie auseinander zu setzen. Ich war da auch sehr lange Zeit skeptisch. Weil man eben den „Heilungserfolg“ nicht unmittelbar und eindeutig damit in Zusammenhang bringen kann. Mittlerweile bin ich aber schon überzeugt von ihrer Wirkung (sonst würde ich ja auch nicht Tierhomöopathin werden wollen). Allerdings kann sich so ein Heilerfolg sehr lange hinziehen. Ich habe unseren Leo damals Monatelang behandelt.

    Gerade in so einem Fall wie deinem hat man ja aber nichts zu verlieren (außer dem finanziellen Aspekt). Die Schulmedizin weiß ja auch nicht wirklich weiter und dreht sich gerade bei solchen Problemen gerne im Kreis.

    Auf jeden Fall hast du wohl einen sehr interessanten Beruf! Und der funktioniert ja (genau wie du schreibst) wie ganzheitliche Medizin. so lange suchen, bis man den Fehler gefunden hat 😀

    Hab deine Mail natürlich auch bekommen, schreib dir nachher was …

    Liebe Grüße und auch an dich ein herzliches dankeschön für den tollen Austausch. Finde immer sehr schön, wenn man das kann 😀

    Hallo Mieke und Anke-

    wenn ich mich auch dazu äussern darf…

    Ich stand der Naturheilkunde früher auch sehr skeptisch gegenüber- (bin ein Kind der 70er und 80er und da gab es ja nur die heilige Schulmedizin)- aber ich musste vor Jahren meine Meinung dazu ändern:

    Mein erster Hund war schwerer Alergiker. Juckreiz, Hautausschlag, Haarausfall, Gewichtsverlust etcpp.

    Nun wollte die Schulmedizin da mit Cortison (dem Wundermittel aller Zeiten) ran.

    Gottseidank wurde mir schon damals vom Tierheim schlicht eine Darmsanierung und Rohfütterung empfohlen. Tja, und der Hund erholte sich binnen 2 Wochen.

    Jetzt füttere ich seit 20 Jahren roh.

    Einmal in der Woche gibt es nur Magerquark, so zur Prophylaxe.

    Und ich bins zufrieden und meine Hunde offensichtlich auch.

    Ich wünsche Dir- Mieke- und Deinem Hund alles Gute.

    das freut mich sehr für Dich! Bei meiner kleinen ist es tatsächlich nicht ganz so leicht. Aber ich versuche momentan alles, um ohne Cortison auszukommen. Leider kratzt sie sich gerade wieder blutig und ich weiß einfach nicht, ab wann es eine Qual für sie ist und ich wieder zum regulären Tierarzt gehen sollte oder ob ich einfach weiter machen sollte.

    Nun ja, wir geben trotzdem nicht auf und Anke hat mir schon ein paar Tipps gegeben, mit denen es einigermaßen erträglich für die Kleine ist.

    echt so schlimm wieder? Verdammt!! Da muss ja doch irgendwas sein, das das auslöst. Eventuell könnte es mit Pollenflug zu tun haben … Hast du schon angefangen zu entgiften? Ich würde das an deiner Stelle unbedingt probieren, du hast ja wirklich nichts zu verlieren. Ich hätte auch noch jemand an der Hand der, bzw. die sich damit richtig gut auskennt. Wenn du willst könnte ich mal nachfragen, was sie noch dazu weiß, auch Erfahrungstechnisch …

    ja, manchmal ist es so einfach und das ist dann echt ein toller Erfolg. Mich würde interessieren, wie du die Darmsanierung gemacht hast. Weißt du das vielleicht noch? Vielleicht hast du da ja noch einen tollen Tipp, der längst in Vergessenheit geraten ist 😀

    Ja, ich bin praktisch veranlagt 😀

    das ist 20 Jahre her und ich bin mittlerweile alt- da ist es mit dem Erinnerungsvermögen nicht mehr weit her 😉

    einen Tag musste er hungern.

    Tag 2 gab es nur Kamillentee mit etwas Einfachzucker, weil der Magen schon völlig überreizt war.

    Zwieback wollte er nicht… aber man kann es mal probieren.

    Ab dem dritten Tag gab es dann für 2 Tage Magerquark.

    Dann haben wir langsam Fleisch drunter gemischt und als das Ganze dann Durchfallfrei funktionierte bekam er grünen Pansen mit Getreide und Gemüse. Natürlich erst in kleinen Portionen, welche mit der Zeit angepasst wurden.

    Na, das war ja sehr einfach 😀 … Aber, so alt bist du, glaub ich doch nicht, dass du schon alt bist 😀 …

    Hallo, ich bin das erste Mal auf diese interessanten Seite, da ich im Internet Infos suchte, ob es notwendig ist, dem geliebten Vierbeiner nach einer Antibiotika Behandlung etwas zum Darmaufbau zu geben.

    Wenn ich es richtig verstanden hab – JA!

    Oder lieber erst Entgiften?

    Danke und Grüße

    Hallo liebe Michaela,

    ja, nach einer Antibiotika-Gabe auf jeden Fall immer eine Darmsanierung. Entgiftungskuren kann man natürlich auch mal machen oder Kräuterkuren, die die Ausscheidung von Schad/Giftstoffen unterstützen. Nach Antibiotikagaben sollte die Darmsanierung aber auf jeden Fall immer Standardprogramm sein.

    Hallo liebe Anke,so, bin auch noch einmal da. Nachdem ich nun seit knapp vier Wochen die Ernährung wieder auf Frischkost umgestellt habe, aber immer noch zwischendurch das Fleisch kurz andünste und das Gemüse koche und püriere, werden auch die nächtlichen Erbrechen weniger, bzw. sind so gut wie vorbei. Ich möchte nun den Darm reinigen/sanieren/entgiften, da die Rüden beide immer wieder mal zu roten Pöckchen neigen, die nach ein bis zwei Tagen wieder verschwunden sind. Ich schiebe es auf die Kostumstellung und dass der Dreck von Jahren ja auch irgendwie rausmuss. Die Haut ist nun einmal ein großes Entgiftungsorgan und mit dem Darm eng verbunden.Wir gehe ich vor ? Ich will nicht zuviel machen, denn ich weiß nicht, was vertragen wird. Viele schwören auf die REICO-Sachen, doch ich will mir die Vertreter vom Hals halten. Lunderland, Aniforte… Seealgenmehl und Bierhefe… die Hunde sind ja nicht krank, keine Probleme mehr, nur noch ein wenig dem Immunsystem helfen,vlt.,malfür vier Wochen. Unsere Näpfe sehen jetzt Deinen Futterschüsseln recht ähnlich, wobei ich noch austeste, was die Hunde vertragen, da ich ja einen Allergiker und einen magen-darmempfindlichen Dackel habe. Pferd geht, Geflügel auch, Rind habe ich noch ein wenig im Verdacht, denn das Eiweiß ist wohl schwerer zu verdauen, ich gebe es aber roh. Also reicht Seealgenmehl und Bierhefe ?? Dann bestelle ich gleich bei Amazon. Ich bin nur etwas skeptisch bei Seealgenmehl, denn Janni unser Allergiker, reagiert sehr heftig mit Pusteln am ganzen Körper auf Grünlippmuschel. Wie toxinbelastet sind diese Produkte, da vieles aus China kommt,auch teuere Produkte.

    Ich wäre Dir dankbar, wenn Du mir ein Produkt nennen könntest, dass

    die Darmsanierung vorantreibt und meine Hunde wieder von innen blank putzen.

    Liebe Grüße und danke für den Entgiftungsartikel, der mir jetzt gerade so gut in den Kram passt 🙂

    Hallo liebe Erika,

    Seealgenmehl setze ich hier lediglich zur Versorgung mit Jod ein.Ich nutze das von Lunderland und die Doseirung ist da ja sehr gering. Zur Entgiftung ist es eher nicht geeignet. Als Alge empfiehlt man da, wie ich ja oben schon geschrieben habe, die Chlorella und Spirulina Algen. ich bin mit algen aber eher zurückhaltend, da sie, wie du ja auch schreibst, im ruh stehen, sehr belastet zu sein. Als kleine Maßnahme würde ich dir eine reguläre Darmsanierung empfehlen. Dafür eignet sich neben den Mitteln, die ich oben erwähnt habe, auch noch Yumpro Aktiv, welches ein Symbiotika darstellt. Außerdem könntest du mit o. verlinkten Kräuterkuren zur Unterstützung der Entgiftungsorgane deinen Hunden sicher etwas gutes tun.

    Hallo liebe Anke, herzlichen Dank und einen guten Wochenanfang wünsche ich Dir.

    Vielen Dank liebe Erika, auch euch einen guten Start in die neue Woche! Nochmals liebe Grüße 😀 , Anke

    wir wollen gern vorab schon einmal Danke sagen, für den informativen Artikel, er erzeugt bei uns Licht am Ende des Tunnels.

    Mein Henry hat nun zum zweiten Mal dieses Jahr Probleme mit verstopften Analdrüsen gehabt und auf der Suche nach Vorbeugemaßnahmen, bin ich auf Ihren Blog gestoßen.

    Sobald Henry wieder gesund ist, werden wir eine Darmsanierung machen. Gerne berichten wir dann, wie wir bwz. Henry alles verträgt. Entschieden habe ich mich auch für SymbioPet® dog und bin schon gespannt, wie Henry es annimmt.

    Ich habe gelesen, dass die Sanierung i.d.R. 4 Wochen gemacht wird. Gerne würde ich die Zeit etwas ausweiten. Sind 3 Monate unbedenklich? Bzw. wann merke ich, dass es reicht mit der Zugabe von SymbioPet® dog?

    Auch klasse mir der Entgiftung beim Hund, damit werde ich mich auf jeden Fall auch noch befassen. 🙂

    Vielen Dank für diesen Artikel und den sehr informativen Blog überhaupt.

    Alles Liebe Anna & Henry

    Hallo liebe Anna,

    man empfiehlt etwa 4-6 Wochen, es darf aber auch gerne etwas länger sein. Vorbeugend kann man auch ruhig 2 mal jährlich Kuren machen. Wenn der Verdacht auf eine Dysbakterie besteht, oder man auf Nr. sicher gehen möchte, kann man auch mal einen Darmflora-Screen machen lassen nahand einer Kotprobe. Da kannst du ja mal deinen Tierarzt fragen, oder eine(n) Thp in deiner Nähe, oder mich 😀 (zählt zu meinen Beratungsangeboten: https://www.clean-feeding.de/beratungsangebote/).

    Meine dringende Frage ist: was mache ich bei meinem Leishmaniose erkrankten Hund, der 3 Monate Antibiotika erhielt und weitere sollen folgen.

    Er mus wegen der lebenslangern Gabe von Allopurinol purinarm ernährt werden, also gehen schonmal keine Hefen. Wie saniere ich seinen Darm? Weiterhin bekommt er zur Zeit Glucantime nach einer Problematik mit offenen Pfoten gespritzt!

    Bitte um Produktvorschläge bitte, bitte. Dankeschön schonmal vorab! Wir leben Mallorca und ich muss mir die Produkte im Internet beschaffen!

    ich kann dir z.B. das DarmGesund DogPro empfehlen, das enthält außerdem Inulin, ein Präbiotikum: https://www.mirelan.de/bio-shop/hunde/ . Außerdem kannst du deinem Hund z.B. Fermentgetreide (Kanne)geben, das untertützt die Darmsanierung weiter.

    Vielen lieben Dank! Mir ist nur aufgefallen, wegen der lebenslangen Allopurinolgabe, dass ja leider Hefe in dem DarmGesund Präparat ist, welche er nicht bekommen sollte! (Purinarme Ernährung)! Ist der Hefeanteil groß?

    Vielen Dank für Ihre Bemühungen!

    Ganz liebe Grüße Jana

    Die enthaltene Hefe ist medizinische Hefe und nicht zu vergleichen mit der Backhefe, Bierhefe oder ähnlichem. Sie sorgt u. a. dafür dass noch mehr Nährstoffe geliefert werden und auch Nährstoffe besser verwertet werden. Die Menge ist natürlich nur sehr gering und ich denke nicht, dass das problematisch ist. Wenn du unsicher bist, kannst du aber ruhig mal die Frau Mittendorf von Mirelan kontaktieren. Die ist sehr nett und kann dir das sicher näher erläutern.

    Hallo liebe Anke,

    mein Bobo hat sehr starke Hautprobleme bzw. sehr starken Juckreiz und wir sind schon seit 2 Jahren am Forschen und finden keine Ursache für seinen Juckreiz….

    Nun bin ich seit ca. 6 Monaten mit einer Tierheilpraktikerin zugange um die Ursache für seinen starken Juckreiz endlich zu finden da kein Tierarzt o.ä. es ausfindig machen konnte.

    Ich habe vor kurzen ein Homäopatisches Reset-Set gemacht was über 18 Tage ging und wo ich Bobo spezielle Globulis verabreichen musste (Sie sagte das es eine Ausleitung ist um den ganzen Organismus und vorallem den Darm mal auf RESET zu setzen).

    Nach den 18 Tagen gibt es nun heute den letzten Tag die Morosche Karottensuppe (ich musste ihm die Suppe über 3 Tage a 200 Ml 2 x täglich 30 Min. vor seinem normalen Futter geben)

    Wenn heute also diese Phase beendet ist soll ich nun den DARMAUFBAU beginnen.

    Meine Frage ist, ob sich für diesen Darmaufbau das Symbiopet eignet bzw. ob du es mir für einen Darmaufbau empfehmen würdest da meine Tierheilpraktikerin sich gerade nicht o richtig sicher ist welches Mittelchen wir wohl nehmen sollen.

    Gibt es sonst noch Tipps die ich befolgen könnte zur Unterstützung der Haut bzw. zur Linderung bei starkem Juckreiz denn so langsam weiß auch ich nicht mehr weiter 🙁

    Ich danke Dir schopn mal vorab und sende Dir ganz liebe Grüße

    dazu gehört sicher ein „Rundumpaket“. Die Frage ist ja auch: Was waren die Ursachen? Und sind die Ursachen beseitigt? Normalerweise solltest du die Ernährung nun optimieren. Da du eine Schonkost gegeben hast und jetzt wieder umstellst, wäre das ja ein guter Zeitpunkt für eine Futteroptimierung. Wichtig wäre natürlich auch, den Hund mit den nötigen Nährstoffen auszustatten, die für die Haut wichtig sind. Den Darm solltst du natürlich unterstützen mit einer Darmkur. Am besten setzt man auf verschiedene Mittel, z.B. DarmGesund DogPro von Mirelan für den Dünndarm und Emiko Petcare für den Dickdarm. Wenn du genauere Anleitung und eventuell auch Unterstützung bei einer Ernährungsumstellung oder Optimierung benötigst, kann dir vielleicht mein Beratungangebot „Gesunder Darm“ helfen: https://www.clean-feeding.de/beratungsangebote/

    Alles Gute für deinen Hund!

    Hallo liebe Anke,

    vielen lieben Dank für Deine schnelle Antwort und die Infos, da freue ich mich sehr!

    Die Ursache ist leider immer noch nicht erforscht und ich bin langsam echt am Ende mit meinem Latein 🙁

    Wie gesagt bin ich seit 2 Jahren auf der Suche nach dem Grund für seinen Juckreiz…

    Wir haben schon so viel gemacht und bis jetzt alles ohne Erfolgt! Verschiedene Futtersorten ausprobiert von Trockenfutter über Nassfutter bis hin zu BARF etc, Ausschlussdiäten durchgeführt mit verschiedenen Fleichsorten (dabei ist eine gute Sache zum Vorschein gekommen nämlich das er am aller besten Kaninchen verträgt), div. Hautabstriche, Kotuntersuchungen etc. Nun bin ich in Behandlung bei einer THP weil die Tierärzte den Grund für seinen Juckreiz nicht gefunden haben und mir gesagt haben, dass Bobo dann halt immer mal wieder Cortison bekommen solle, was ich aber absolut nicht möchte! Deswegen nun der Versuch mit der THP.

    Mit dieser haben wir die Behandlung mit einer Ausleitung (Alle Giftstoffe etc. mit Globulis aus dem Organismus „treiben“) begonnen. Der nächste Step war jetzt Bobo die morosche-Karottensuppe über 3 Tage zusätlich zu seinem normalen Futter zu geben.

    Jetzt kommt der Darmaufbau sagte meine THP wobei Sie sich aber noch nicht sicher ist WIE….

    Bobo wird schon seit 1,5 Jahren roh gefüttert mit Fleisch/Fisch, Innereien viel Gemüse und Obst an und an mal Hirse, Kartoffeln, Nudeln usw. und Zusätzen (Seealge immer, Hagebutte, Bierhefe, Nüsse usw. im wechsel) also ich habe mal verglichen und ich füttere Bobo fast nach Deinem Clean-feeding Konzept 🙂

    Ich werde nun mal die von Dir genannten Produkte meiner THP vorschlagen und die Darmkur ausprobieren! Danke für den Tipp.

    Ich Danke Dir nochmal vom Herzen und berichte mal wie es so läuft und hoffe, dass es anschlägt und es meinem Bobo bald wieder gut geht und er endlich ohne Juckreiz durch den Tag starten kann.

    Ganz liebe Grüße!

    Hallo liebe Jasmin,

    ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen, dass es weiterhin aufwärts geht 😀

    ich danke Dir fürs Daumendrücken und berichte mal wie es so läuft 🙂

    Bis jetzt bin ich beim 3. Tag des Aufbaus mit deinen empfohlenen Produkten, Danke!

    Ganz liebe Grüße

    Hallo liebe Anke,

    ich habe mich ja schon über meinen Bobo und unserem Weg nach der Ursachensuche für seinen starken Juckreiz mehrfach mit Dir ausgetauscht.

    Derzeit bekommt er immer noch die von Dir empfohlenen Produkte für den Darmaufbau (DarmGesund DogPro und Emiko Petcare) und wir sind auch noch in Behandlung bei der Tierheilpraktikerin. Weiteres bleibt abzuwarten.

    Da wir zusätzlich im laufe der Zeit herausgefunden haben, dass Bobo sich bei reinem Kaninchen/Hase deutlich weniger kratzt als bei anderen Fleischsorten bekommt er seither als tierische Quelle nur noch Kaninchen/Hase. Nun habe ich im Dezember aufgrund unseres Urlaubs und der nicht vorhandenen Gefriermöglichkeit für das rohe Fleisch wieder eine neue Erkenntnis gefunden. Wenn er gekochtes Fleisch/Innereien vom Kaninchen erhält kratzt er sich einen tick weniger als bei der Fütterung von rohem Kaninchenfleisch.

    Nun wollte ich mal etwas testen.

    Ich habe mir überlegt, dass ich Bobo genauso abwechslungsreich und vielfältig wie vorher füttere also mit unterschiedlichen Gemüse- und Obstsorten, Milchprodukten, Eiern, Fisch etc. und nur den Part der tierischen Bestandteile ändere sprich anstatt des rohen Fleisches, Knochen und Innereien bekommt er das gekochte „Dosenfleisch“ was laut Angaben vom Hersteller zu 60% aus reinem Muskelfleisch, 30% Innereien (unterteilt in Lunge, Herz, Leber, Nieren)und 10% Kaninchenteile mit Knochen besteht. Alles gewolft und gekocht(ohne Zugabe von Zusatzstoffen) in der Dose.

    Ich wollte Dich einfach mal fragen, was du dazu meinst?

    Ich meine in diesem Futtermittelchaos findet sich ja fast kein Mensch mehr zurecht und wie Du in Deinen anderen tollen Artikeln schon schreibst; jeder sagt etwas anderes und DIE perfekte Fütterungsmethode wird es nie geben.

    Ich möchte meinen Hund nur abwechslungsreich und gesund ernähren und hoffe einfach, dass es mit dem Juckreiz durch diesen Austausch einen Tick besser wird.

    Das Label von dieser Reinfleischdose finde ich auch sehr ansprechend. Es nennt sich leckerland und hat nur eine kleine Homepage mit einer überschaubaren Auswahl an Produkten. Die Zusammensetzung hört sich für mich auch gut an und auf hohe Qualität der Rohstoffe wird lt. Hersteller auch sehr geachtet.

    Für Dein Feedback danke ich Dir mal wieder vorab und wünsche Dir noch einen tollen Tag 🙂

    Ganz liebe Grüße

    du musst halt schauen, was dein Hund verträgt. Ich würde dir empfehlen, auch Gemüse und andere KH langsam einzuführen. Falls etwas nicht passt, bekommst du es so besser mit und das lässt du dann einfach wieder weg. Den Darm kannst du ruhig lange unterstützen, mehrere Monate sollten es schon sein.

    Weiterhin viel Erfolg! 😀

    Liebe Anke , endlich haben alle Deine wunderbaren Ratschlaege bei uns zum Erfolg geführt. Futterumstellung , Entgiften und Aufbauen…… Janni kratzt sich nicht mehr , Ronnis Magen -Darmtrakt ist prima , Output toll , keine Darmgeraeusche mehr und das Schoenste ist , wir haben jetzt schon Wild , Geflügel und Kalb gefuettert. Keine Symptome mehr. D.h. wir koennen jetzt mehr als nur ausschliesslich Pferd fuettern. Ich bin total happy. Vielen Dank fuer all Deine tollen Artikel , die ich versucht habe umzusetzen. Ich habe schon so vielen von Dir erzaehlt. Es funktioniert , man muss nur Geduld haben. Ich habe seit Anfang des Jahres jetzt ausprobiert und Fehler gemacht…. aber es ist ein ganz grosser Erfolgsschritt bisher. Herzlichst Erika.

    Hallo liebe Erika,

    das freut mich natürlich sehr! Schön, dass ich dazu beitragen konnte, solche positiven Veränderungen herbeizuführen. Ich weiß ja nicht zuletzt auch aus persönlicher Erfahrung, dass es sich lohnt, am Ball zu bleiben. Unser Leo war vor Jahren ein Allergie-geplagter Fertigfutter-Verweigerer. Heute ist er putzmunter, hat keinerlei Symptome mehr und ist zur Fressmaschine mutiert 😀

    Natürlich hoffe ich, dass sich euer „positiv-Trend“ fortsetzt. Auch hier weiß ich aus der persönlichen Erfahrung, das wichtigste ist, sich niemals von kleinen Rückschlägen, die durchaus einmal vorkommen können, aus der Bahn werfen zu lassen.

    bei meiner Hündin wurde wegen matschigen Kot ein Kotprofil gemacht. Nun kam folgendes heraus :Kein Nachweis von gramnegativen aeroben Bakterien.

    Dies deutet auf eine bestehende Imbalanz (Dysbiose) der Dickdarmflora

    Grampositive aerobe Faecalflora

    Nach visueller Beurteilung liegt eine physiologische Zusammensetzung

    der im wesentlichen aus Enterokokken bestehenden grampositiven aerobe Faecalflora.

    Die ganzen Mittelchen wie Symbiopet enthalten alle Enterokokken. Davon hat sie aber genug. Die Tierärzte empfahl Symbioflor 2 ! Ist aber für Menschen. Was soll ich geben?

    es gibt für Hunde kein zugelassenes Probiotikum, das gramnegative Bakterien, wie z.B. E. coli enthält. Das ist der Grund, weshalb deine Tierärztin ein Mittel für Menschen empfohlen hat. Du solltest natürlich außerdem unbedingt die Ernährung entsrpechend gestalten und nach der Ursache für diese Verschiebung suchen. Da ich nicht weiß, wie du deine Hündin ernährst, kann ich dazu nichts sagen. Vielleicht wäre mein Beratungsangebot „Gesunder Darm“ etwas für dich: https://www.clean-feeding.de/beratungsangebote/

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    Die 4. Kölner Hundemesse

  • Copyright © 2018 | Anke Jobi - Clean Feeding

    Die Hunde-Apotheke: Darmsanierung

    Darmsanierung ist die einer der wichtigsten Bereiche der ganzheitlichen Tiermedizin. Der Darm ist die größte Fläche zwischen Körper und Außenwelt. Die Schleimhaut des Darmes hat ständig Kontakt mit Antigenen wie Nahrungsmitteln, Parasiten, Viren, Bakterien, Pilzen und mehr. Darum hat sich im Zusammenspiel mit der Darmflora im Darm das größte Immunsystem des Körpers entwickelt. Das heißt ein gestörter Darm zieht immer auch ein geschwächtes Immunsystem nach sich.

    Der wichtigste Punkt um das Immunsystem zu unterstützen ist eine optimierte Fütterung mit hochwertigem Futter in der richtigen Menge, der Haltung und dem Alter angepasst.

    Bei Verdacht auf Nahrungsmittelallergie, was sich meist durch starken Juckreiz der Haut äußert, hat sich eine Eliminationsdiät bewährt. So können Sie Ihrem Hund 2-3 Wochen nur lange gekochten Reis füttern. Dabei nimmt er keine unverträglichen Stoffe mehr auf, der Darm, die Leber und die Niere können sich reinigen und Allergene werden ausgeschieden.

    Das Immunsystem wird angeregt und gestärkt. Danach können Sie langsam wieder Fleisch (Schwein nie roh!) und Gemüse zufügen und beobachten, ob der Hund auf eines dieser einzeln wieder eingeführten Nahrungsmittel allergisch reagiert. Meist sind aber noch weiterführende Maßnahmen notwendig, um den Darm zu sanieren. Im Folgenden werden ein paar Mittel genannt, welche die Darmsanierung fördern:

    Linum usitatissimum, Leinsamen

    Leinsamen wird gekocht verabreicht und ist ein pflanzliches Quellmittel, das die Darmperistaltik anregt und das Absetzen von Kot fördert, z.B. bei Verstopfung.

    Aloe Vera, das innere Gel der Pflanze

    Das innere Gel der Pflanze herausschälen oder auf eine seriöse Firma zurück greifen, die einen guten Trinksaft herstellt. Aloe vera reinigt und nährt den Darm und wird besonders bei Darmerkrankungen, Atemwegs- und Hauterkrankungen und zur Stärkung des Immunsystems innerlich eingesetzt.

    Mit Heilerde unter das Futter gemischt, können Schadstoffe gebunden werden, die dann ausgeschieden werden.

    Joghurt mit rechtsdrehender Milchsäure

    Joghurt mit rechtsdrehender Milchsдure sollte man nach Antibiotikagaben fьttern um die Darmflora zu stдrken. Bei fehlenden Milchsдurebakterien der Darmflora funktioniert diese nдmlich nicht mehr ausreichend.

    Dies ist ein speziell fьr Hunde und Katzen hergestelltes Produkt zum Aufbau der Darmflora speziell auch nach der Gabe von Antibiotika.

    Rephalysin N, Dragees von Repha

    Diese Dragees enthalten unschädlich gemachte E.coli Bakterien in homöopathischer Form. Das Mittel hat sich besonders bei Viruserkrankungen aller Art und wird auch von der Firma zur Immunsystemstärkung angeboten.

    Bierhefe und andere Hefen (z.B. PK für Tiere, Milchhefetabletten u.ä.)

    Dies sind die Symbiose fördernde Stimulantien, die für optimale Darmbakterienverhältnisse sorgen.

    Bakterien im Darm (Staphylokokken, Pseudomonas u.ä.)

    Zusätzlich zu den Maßnahmen Ihres Tierarztes oder Tierheilpraktikers können Sie Aloe Vera Gel einsetzen, um dem Darm zu helfen, die Bakterien loszuwerden.

    Sprockhöveler Straße 42 * 58455 WITTEN

    Stoffwechsel, Hautstoffwechsel, Ausleitung, Entschlackung & Darmsanierung bei Hunden & Katzen

    Stoffwechselstörungen bleiben oft unerkannt!

    Unter dem Stoffwechsel unserer Hunde und Katzen versteht man die Gesamtheit der körperlichen Reaktionen, die Aufnahme, den Abbau, die Umwandlung, Ausscheidung und Verwertung der Nährstoffe, die dem Hund oder der Katze zugeführt werden.

    Stoffwechselstörungen und Stoffwechselprobleme bei Hunden und Katzen zeigen sich in verminderter Leistungsfähigkeit, angelaufenen Beinen, Hautproblemen wie Jucken, Schuppenbildung und stumpfes glanzloses Fell, Haarausfall und unspezifischen Lahmheiten.

    Oft bleibt die Diagnose unklar, da nichts Greifbares auszumachen ist. In diesen Fällen handelt es sich meist um eine Störung des Stoffwechsels unserer Hunde und Katzen.

    Ausgelöst werden diese meist unerkannten Stoffwechselstörungen durch einen Eiweiß- und/oder Stärkeüberschuss im Hunde- und Katzenfutter, mangelhafter Qualität des Futters, für den individuellen Hund oder die individuelle Katze falscher Fütterung, Mängel, Überschüsse und Imbalancen des Mineralstoff-, Spurenelements- und Vitaminhaushalts.

    Auch Umweltgifte, Verwurmung sowie Leber- und Nierenschäden können zu ernsthaften Stoffwechselkrankheiten bei Hunden und Katzen führen. Auch ein Muskelabbau aufgrund fehlender Bewegung oder Erkrankung führt zu Problemen des Stoffwechsels.

    Für den Stoffwechsel spielen Leber und Nieren eine zentrale Rolle. Diese wichtigen Entgiftungsorgane sind maßgeblich für die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten.

    Entgiftung bei Hunden und Katzen, Unterstützung des Stoffwechsels und Hautstoffwechsels bei Hunden und Katzen, Darmsanierung mit Kräutern bei Hunden und Katzen

    Ständig zunehmende Erkrankungen der Leber, des Darmsystems und ganz besonders die steigende Anzahl von Nierenerkrankungen bei Hunden, Katzen und Kleintieren machen das Thema Entgiftung und Darmsanierung als prophylaktische Maßnahme immer aktueller. Stoffwechselerkrankungen und Probleme des Hautstoffwechsels werden zunehmend zu Problemen der Entgiftung und die Haut als letztes Ausscheidungsorgan missbraucht.

    Ganz besonders die Nieren unserer Hunde und vor allem Katzen und auch von Kleintieren sind den zunehmenden Noxen nicht mehr gewachsen und versagen in ihrer Entgiftungsfunktion. Die Anzeichen erkrankter Nieren sind Folgen einer mangelhaften Filterung und Reinigung des Blutes von harnpflichtigen Substanzen, einer sich allmählich steigernden Rückvergiftung, welche sich auf den Gesamtorganismus mehr oder weniger negativ auswirkt. Ursachen liegen sowohl in einer eher harmlosen Nasswettererkältung, wie in Ernährungsfehlern, in Vergiftungen und Infektionen, welche zum Teil dramatisch und in kurzer Zeit tödlich verlaufen können. Auch ungewöhnliche Stresssituationen, Schockzustände und unwürdige Haltungsbedingungen spielen eine Rolle.

    Die Ernährung stellt einen wesentlichen Faktor dar, da im Bereich der Nieren die Stoffwechselkette verändert wird und bei Überlastung zur Stausucht führt. Giftige Substanzen und Allergien wirken sich ebenfalls schädigend auf die Nieren aus, sowie auch Erkrankungen und Insuffizienzen anderer Organe und Organsysteme (beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen, Leber, Darm und Hauterkrankungen). Auch Medikamente müssen über die Nieren ausgeleitet werden und die toxische Grenze ist wohl bei jedem Individium verschieden.

    Ursachen einer Lebererkrankung bei Hunden, Katzen und Kleintieren liegen zum überwiegenden Teil an Fütterungsfehlern. Auch emotionaler Stress spielt eine große Rolle sowie Parasitenbefall. Giftstoffe und Infektionskrankheiten, aber auch andere Organerkrankungen seitens des Herzens, der Nieren oder des Darms wirken sich negativ auf die Leberfunktionen aus. Eine ständige Überforderung führt zur Leberinsuffizienz. Mangelzustände oder Überschüsse werden von der Leber lange Zeit kompensiert, aber auch hier werden Grenzen gesetzt.

    Die Ursachen von Darmerkrankungen sind ähnlich gelagert:

    Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Infektionen mit Bakterien, Viren und Pilzen, Allergien, Vergiftungen, Erkrankungen anderer Organe und Parasitenbefall. Emotionaler Stress, Frustratrationen, Ängste und Intoleranzgeschehen spielen auch bei Darmerkrankungen eine Rolle und machen den Darmtrakt, in welchem sich über 80 % der Immunzellen befinden, empfindlich für weitere ungünstige und negativ wirkende Einflüsse.

    Einfluss des Menschen:

    Die Ursachen von Leber-, Nieren- und Darmerkrankungen sind mannigfaltig, nicht auf alle Ursachen können wir Einfluss nehmen, unser Einfluss liegt in erster Linie in einer vernünftigen Ernährung, welche grundsätzlich natürlich und so wenig belastet wie nur möglich sein sollte. Ein liebevoller Umgang, optimale Haltungsbedingungen und Vermeidung von Stress liegen ebenfalls in unserem Einflussbereich. Bei vielen anderen Einflüssen und Ursachen sind wir eher machtlos.

    Prophylaxe:

    Sinnvoll ist es aus diesem Grunde, Leber, Nieren und Darm und somit auch Stoffwechsel und Hautstoffwechsel von Hunden und Katzen sowie auch Kleintieren bestmöglich in ihren Funktionen zu unterstützen und somit eine gesunde Abwehr und ein gut funktionierendes Immunsystem aufzubauen. Diese Möglichkeit bietet uns eine Leber und Nieren schonende Entgiftung und eine Stärkung des Darmsystems, welche gleichzeitig eine Unterstützung des Immunsystems und Stoffwechsels darstellt. Eine hervorragende Möglichkeit zur Entgiftung und gleichzeitiger Darmstärkung und Sanierung ist die Fütterung von Heilkräutern, welche so zusammengestellt sein sollten, dass sie eine entgiftende und Stoffwechsel anregende sowie Leber und Nieren in ihrer Entgiftungsfunktion unterstützende Wirkung aufweisen, besonders gut hat sich hier Nehls Leber & Nieren Fit in Kombination mit Nehls Stoffwechsel Fit bewährt.

    Kräuter enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Chlor, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Selen, Schwefel etc.). Die bedarfsgerechte Versorgung mit Mineralien fördert, unterstützt und aktiviert den gesamten Stoffwechsel unserer Tiere. Ein Mangel an Mineralstoffen kann sich in zahlreichen Problemen äußern. Mineralien wirken im Organismus basisch. Sie gleichen Übersäuerungszustände aus und tragen zu einem ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt bei. Ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist Ursache vieler Erkrankungen. Der Darmtrakt benötigt zur Aufrechterhaltung der Darmsymbiose (Lebensgemeinschaft der Darmbakterien) natürliche Mineralstoffe und Spurenelemente. Ohne diese wäre eine Aufrechterhaltung der Symbiose nicht möglich. Eine Darmsanierung und Darmunterstützung ist durch die Fütterung natürlicher Mineralstoffe und Spurenelemente sichergestellt und eine Regulation des Darms kann somit erfolgen. Bei der Entgiftung neutralisieren und helfen Mineralien, das körpereigene Schutzsystem aufzubauen und im Gleichgewicht zu halten. Wählt man eine Kräutermischung speziell entgiftender Kräuter mit positiver Wirkung auf Leber und Nieren, ist durch diese Kombination die bestmögliche Unterstützung der Entgiftungsorgane gegeben.

    Kräuter enthalten viele Vitamine, so hat Vitamin C eine ausgeprägte Radikalfängerfunktion, gilt als natürliches Antioxidant und stärkt die Abwehr. Carotin und Vitamin A unterstützen den so wichtigen Zellstoffwechsel. Die Kieselsäure ist ein wichtiger Nähr- und Aufbaustoff für die schnell wachsenden Zellen der Haut, des Fells und der Krallen. Kräuter enthalten darüber hinaus Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle, Schleimstoffe und Chlorophyll.

    Auch versorgen Kräuter unsere Tiere mit den so wichtigen Mikronährstoffen. Mikronährstoffe sind für die physiologischen Funktionen einzelner Organe und Organsysteme unerlässlich. Während den sogenannten Makronährstoffen schon in der Vergangenheit viel Bedeutung zugemessen wurde und deren Gehalt in Futtermitteln geregelt ist, gilt dies für die wichtigen Mikronährstoffe nicht.

    Mit der Fütterung von speziellen Kräutermischungen können wir Tierhalter unseren Tieren auf unkomplizierte und einfache Weise zu Wohlbefinden und bestmöglichem Schutz (selbstverständlich neben der soweit wie möglichen Ausschaltung der oben genannten Ursachen der Erkrankungen) verhelfen.

    Eine immer wieder aufkommende Frage ist hierbei, ob Kräutermischungen für eine dauernde Fütterung geeignet sind. Zum einen kommt dies ganz auf das jeweilige Kraut an: Einige Kräuter eignen sich nicht für einen dauernden Einsatz, viele Kräuter eignen sich jedoch auch für eine dauernde ergänzende Fütterung. Auch bei der Fütterung von Kräutern ist eine Wirkung nur solange gegeben, wie sie dem Tier auch zugefüttert werden. Möchte der Tierhalter eine dauernde Entlastung von Leber und Nieren und eine dauernde Unterstützung des Darmsystems erreichen, sollte Nehls Leber & Nieren Fit und Pippis & Emmas Magen & Darm Fit auch dauernd gefüttert werden. Eine dauernde Fütterung natürlicher Mineralstoffe und Spurenelemente ist zudem zweifelsfrei angezeigt und wird empfohlen. Auch vor diesem Aspekt wäre eine Dauerfütterung zu empfehlen. Jedoch ist selbstverständlich auch eine kurmäßige Fütterung über ggf. jeweils 8 Wochen im Frühjahr und erneuten 8 Wochen im Herbst, also zweimal jährlich, eine Möglichkeit der Fütterung.. So kommt es auf die jeweiligen individuellen Umstände des einzelnen Tiers an, ob eine zweimal jährliche kurmäßige Fütterung als ausreichend zur Entlastung, Entgiftung und Darmsanierung empfunden wird oder eine ganzjährige und somit stetige Fütterung einer speziellen Kräutermischung.

    Die Zusammensetzung der Kräuter sollte auch wohl bedacht werden. Bestehen beispielsweise keinerlei offensichtliche Magen- und Darmprobleme, ist das Augenmerk auf entgiftende, Leber und Nieren stärkende Kräuter zu legen, welche durch die natürlich enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente gleichzeitig eine Unterstützung des Darmraums und somit Immunsystems bewirken und zur Darmsanierung beitragen. Bestehen jedoch Probleme wie Durchfall, Kotwasser, wechselnder Kot und/oder Magenprobleme, sollte die Mischung auch spezielle Magen- und darmaufbauende und positiv unterstützende Kräuter zusätzlich zu den entgiftenden erhalten.

    Zur schonenden Ausleitung und Entgiftung, zur Unterstützung von Leber, Nieren, Stoffwechsel und Hautstoffwechsel bei Hunden hat sich ganz besonders Dogwellness-Fit bewährt. Ich empfehle mindestens zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst bei Hunden eine Kur mit Dogwellness-Fit durchzuführen. Als ganzjährige Unterstützung der Entgiftungsorgane Leber & Nieren eignet sich bestens Leber & Nieren Fit in flüssiger oder in getrockneter Form. Bei zusätzlichen Problemen von Haut und Fell empfiehlt sich die Allergosan-Kräutermischung zur Unterstützung des Stoffwechsels, Hautstoffwechsels und schonenden Ausleitung bei Hunden einzusetzen.

    Bei Katzen hat sich insbesondere Leber & Nieren Fit getrocknet oder das geschmacksneutrale Leber & Nieren Fit flüssig zur schonenden Ausleitung und Unterstützung der Entgiftungsorgane und des Stoffwechsels bewährt. Bestehen Probleme des Hautstoffwechsels, Ekzeme oder Allergien empfiehlt sich die Allergosan-Kräutermischung für Katzen oder auch insbesondere das geschmacksneutrale Haut & Fell Fit flüssig für Katzen kurweise oder auch als dauernde Futterergänzung bei Katzen einzusetzen.

    Besteht eine Futtermittelallergie in Form von Magenproblemen und/oder Darmproblemen bei Hunden, Katzen und Kleintieren ist Pippis & Emmas Magen & Darm Fit bei Hunden und Katzen und auch bei kleineren Tieren in der Praxis bestens bewährt. Pippis & Emmas Magen & Darm Fit unterstützt das Verdauungssystem, den Magen und Darm bei der Regulation und eignet sich sowohl bei Durchfall, wie auch bei Magenproblemen, wechselndem Kot oder Verstopfung von Hunden und Katzen, da die Kräutermischung in Arzneibuch-Qualität regulierend eingreift.

    Zur Darmsanierung und Ausleitung von Schadstoffen hat sich weiterhin Animal Biosa bei Hunden wie auch bei Katzen in der Praxis bestens bewährt. Animal Biosa wird aus Kräutern und Mikroorganismen hergestellt. Durch die Beigabe von Zuckerrohrmelasse aus ökologischer Herstellung wird Animal Biosa sehr gerne aufgenommen, die meisten Tiere lieben es.

    Soll der Darm nach Gabe einer Wurmkur oder anderen Medikamenten, beispielsweise Antibiotika Gabe saniert werden, empfiehlt sich im Wege der Fütterung bei Hunden, Katzen und Kleintieren Pippis & Emmas Magen & Darm Fit sowie zusätzlich die PK-Kräuterhefe oder auch Nehls Bierhefe einzusetzen. Zur Darmsanierung hat sich auch nach Wurmkuren und Antibiotikagaben ergänzend ganz besonders Animal Biosa bewährt. Ich empfehle mehrmals jährlich Kuren mit Nehls Wurmkraut durchzuführen.

    Ganz besonders wichtig ist die Qualität der Kräuter.

    Artikel von mir für verschiedene Tierzeitschriften

    Eine homöopathische Therapie und Ursachenforschung anhand von Symptomen und Problemen kann im Wege der Biofeld-Haaranalyse auch parallel zur veterinärmedizinischen Therapie eingeleitet werden.

    Auch die Homöopathie für Tiere hat sich so gut bewährt, dass aus der Praxis die homöopathischen Tierarzneimittel Nehls Vet Komplexe entstanden sind.

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