пятница, 25 мая 2018 г.

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Ehrlichiose hund heilbar

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unter dem Begriff Mittelmeerkrankheiten sind all jene Krankheiten zusammengefasst, die im Mittelmeerraum vorkommen, darüberhinaus aber weltweit, also auch bei uns, verbreitet sein können.

Welche Mittelmeerkrankheiten gibt es und wo kommen sie vor?

D ie Übertragung erfolgt durch Sandmücken, die im gesamten Mittelmeerraum (u.a. Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland, Italien, Türkei) aber mittlerweile auch in Süddeutschland nachgewiesen sind. Sandmückenpopulationen innerhalb von Deutschland wurden mittlerweile sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten entdeckt. Die Sandmücke ist auf mediterranes Klima angewiesen, das infolge der klimatischen Veränderungen inzwischen auch in Deutschland zonenweise anzutreffen ist. Wegen der hohen Importrate leishmaniosekranker Tiere ist durch das Aufeinandertreffen von Überträger (Sandmücke) und Erreger (in infiziertem Organismus von Tier oder Mensch) eine zunehmende inländische Verbreitung nicht ausgeschlossen.

D ie Leishmaniose- Infektionsrate von Hunden ist besonders im Mittelmeerraum stellenweise sehr hoch: In Andalusien sind bis zu 42 % der Hunde infiziert, auf Sizilien bis zu 80 %. Die Infektionsrate bei Menschen und Hunden hängt von der lokalen Sandmückenpopulation, deren Durchseuchung und Stechgewohnheiten ab (Quelle: Wikipedia).

U nbehandelt ist Leishmaniose für Hunde meist tödlich. Auch behandelt ist eine Heilung eher die Ausnahme. Erkrankte Hunde können aber mit entsprechender lebenslanger medikamentöser Einstellung noch jahrelang ein befriedigendes Leben führen.

D ie Ehrlichiose ist eine Infektionskrankheit, die durch Zecken übertragen wird. Relativ häufig ist eine gleichzeitige Infektion mit Babesien, da beide Erreger von denselben Zecken übertragen werden. Der Erreger gelangt durch den Biss der Zecke in den Organismus.

E hrlichiose gibt es überall in Europa, aber besonders häufig im Süden und in östlichen Ländern. Die Erreger, Ehrlichien, sind eine Art Bakterien. Sie befallen die weißen Blutkörperchen und schädigen das Immunsystem. Eine unbehandelte Ehrlichiose kann infolge zunehmender schleichender Blutungsneigung zum Tod des Tieres führen (Quelle: Wikipedia) .

A uch die Babesiose wird durch Zecken übertragen. Babesiose kommt in vielen Europäischen Ländern, u.a. in Süddeutschland, im Mittelmeerraum und in östlichen Ländern vor. Die Erreger heißen Babesien. Babesien sind Einzeller, welche die roten Blutkörperchenbefallen und zerstören. unbehandelt führt Babesiose häufig zum Tod des Tieres.

B abesia canis wird durch die Auwaldzecke (Dermacentor reticularis) übertragen, die sich mittlerweile in ganz Mitteleuropa ausgebreitet hat. Diese Babesien- Unterart ist im deutschsprachigen Raum am häufigsten für Erkrankungen bei Hunden verantwortlich. Ursprünglich nur in Nordafrika, Nord- und Mittelitalien, Frankreich und im südlichen Teil Ungarns und Österreichs vorkommend, gibt es mittlerweile Naturherde in Deutschland, der Schweiz, Holland und Polen. Der Erreger ist stark krankheitsauslösend (Quelle: Wikipedia) .

B abesia canis vogeli wird durch die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) übertragen. Infektionen mit diesem Erreger sind in Mitteleuropa selten und verlaufen mild. Verbreitet ist B. c. vogeli in Nordafrika, dem Mittelmeerraum und Frankreich (Quelle: Wikipedia) .

B abesia canis rossi wird durch Haemaphysalis leachi verbreitet und kommt nur in Afrika südlich der Sahara vor. Der Erreger ist stark krankheitsauslösend (Quelle: Wikipedia) .

I n Europa dominieren beim Menschen Infektionen durch Babesia divergens, in den Vereinigten Staaten durch Babesia microti (Quelle: Wikipedia) .

R echtzeitig behandelt sind die Chancen sehr gut. Bei späterer Erkennung führt eine Hunde- Babesiose nach Reaktivierung durch diverse andere Erkrankungen häufig zum Tod des Tieres.

D irofilarien immitis (Herzwürmer) werden durch Stechmücken durch Zecken und durch Flöhe übertragen. Die Herzwurmerkrankung (Dirofilariose) ist vor allem eine parasitäre Krankheit der Hunde und nur schwer behandelbar. Oft verläuft sie tödlich.

Dirofilarien kommen vor allem in Nordamerika vor. Sie sind u.a. aber auch in Italien, Griechenland, Südfrankreich, Portugal, Spanien, den spanischen Inseln und weiteren tropischen und subtropischen Klimazonen heimisch. Einzelfälle wurden auch in Ungarn und im Tessin beobachtet. A nsteckungsgefährdet sind auch Hunde bei Urlaubsreisen in diese Regionen. Unbehandelt führt die Dilofilariose zum Tod des Tieres.

D er Erreger der Dirofilariose ist die Filarienart Dirofilaria immitis. Diese Parasiten sind obligat zweiwirtig. Ein Teil des Entwicklungszyklus, vom Larvenstadium 1 bis 3 (Mikrofilarien), verläuft in Stechmücken. Bislang wurden über 70 Stechmückenarten als Träger nachgewiesen, allerdings nicht die in Mitteleuropa heimischen Arten. Die Stechmücke überträgt beim Saugakt diese Mikrofilarien auf den Wirt (Quelle: Wikipedia) .

I n der Unterhaut erfolgt die Entwicklung zum Larvenstadium 4. Diese wandern über die Muskulatur in die Blutgefäße ein und entwickeln sich innerhalb von 3 bis 4 Monaten zu den adulten Herzwürmern (Makrofilarien). Die adulten Herzwürmer sind etwa 1 mm dick und 20- 30 cm lang und siedeln sich vor allem in der rechten Herzhälfte, im Truncus pulmonalis und den herznahen Abschnitten der Hohlvenen an. Etwa 6 Monate nach der Infektion bilden die Weibchen wiederum Mikrofilarien (Larve 1), die mit dem Blut in kleinere Blutgefäße gelangen und gegebenenfalls von Mücken beim Saugakt wieder aufgenommen werden (Quelle: Wikipedia).

D er Erreger ((Hepatozoon canis) wird durch die braune Hundezecke, Rhipicephalus sanguineus, übertragen, die ursprünglich nach Deutschland eingeschleppt wurde und sich seit etwa Ende der 90er Jahre auch hier vermehrt. Die Infektion erfolgt durch Zerbeißen und Verschlucken einer Zecke, die den Erreger in sich trägt, also nicht wie bei anderen Erkrankungen durch den Stich der Zecke. Die Prognose für erkrankte Hunde ist schlecht. Einige Hunde gesunden unvermittelt, andere verenden. Die Erkrankung kann momentan noch nicht entsprechend therapiert werden.

V erbreitungsgebiet der braunen Hundezecke ist u.a. Spanien Portugal, Frankreich, Italien, Griechenland (vgl. Graphik oben). Hepatozoen befallen die weißen Blutkörperchen, insbesondere die eosinophilen Granulozyten und Monozyten, sowie Endothelzellen der Milz, Leber, Muskulatur, Lungen und des Knochenmarks. In Geweben verursacht die Infektion eine eitrig- granulomatöse Entzündung. Durch Bildung von Immunkomplexen kann eine Glomerulonephritis oder Amyloidose entstehen (Quelle: Wikipedia) .

E rreger der Borreliose sind winzige Bakterien. Hauptüberträger ist der in Deutschland weit verbreitete "Holzbock". Die Krankheit beginnt oft erst Tage oder Wochen, nachdem die Zecke gesaugt hat. Zu Beginn zeigen sich beim Hund wenig eindeutige Symptome, wie sie im Anfangsstadium vieler Infektionskrankheiten auftreten: Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Fieber. Die einsetzenden Gelenksentzündungen lassen schon eher einen Verdacht auf Borreliose aufkommen.

Meist sind verschiedene Gelenke wechselnd betroffen, vor allem die Gelenke an den Vorder- und Hinterläufen. Aufgrund der sehr schmerzhaften Schwellungen beginnt der Hund zu lahmen, besonders nach dem Aufstehen. Im weiteren Verlauf können auch Nervensystem, Herz, Nieren und andere Organe beschädigt werden. Die Behandlung der Borreliose ist zwar möglich aber langwierig.

Wann und wo besteht Infektions- Gefahr? Das Risiko einer Ansteckung herrscht praktisch überall, wo Zecken sind. In vielen Orten trägt jede dritte Zecke den Erreger in sich. Der Holzbock lauert besonders in Laub- und Mischwäldern, an Waldrändern und Lichtungen mit großwüchsigen Gräsern, aber auch in städtischen Parks und naturnahen Hausgärten. Zeckensaison ist von März bis Oktober mit Höhepunkten im Frühjahr und Herbst. Gefährdet sind alle Hunde, die sich in zeckenreichen Gebieten aufhalten (Quelle: Wikipedia) .

D ie Erreger werden durch Zecken, Stechmücken und Bremsen übertragen. Die Erkrankung kommt beim Menschen, allen anderen Säugetieren sowie Vögeln vor. Der Erreger der Lyme- Borreliose ist weltweit verbreitet. In Deutschland gibt es ein Süd- Nordgefälle bei der Durchseuchung des Holzbocks. Während in den nördlichen Bundesländern die Zecken nur etwa zwischen 6 % bis 10 % mit Borrelia burgdorferi durchseucht sind, liegt die Durchseuchungsrate im süd- und mitteldeutschen Raum bei etwa 20 % bis 30 %. Regional liegt die Quote der infizierten Zecken bei bis zu 50 % (Quelle: Wikipedia) .

Kann ich mich bei einem erkrankten Hund anstecken?

Kann ein erkranktes Tier andere Hunde anstecken?

Leishmanien sind einzellige Parasiten, die sich im Zellinneren von weißen Blutkörperchen vermehren und die zelluläre Abwehr als wichtigen Teil menschlicher und tierischer Immunabwehr schwächen.

Wie entsteht die Krankheit?

Der Überträger (Zecke) saugt infiziertes Blut und nimmt mit diesem eine noch unbegeißelte Form von Leishmanien auf, die sich zunächst im Darm des Überträgers ansiedeln und dort zu größeren und begeißelten Formen heranbilden. Die voll entwickelten Parasiten wandern in den Stechrüssel der Zecke und gelangen von dort direkt beim nächsten Stechen in die Haut und die Blutbahn des Opfers. Die voll entwickelten Leishmanien dringen in Zellen der Haut und in lokale weiße Blutkörperchen ein und vermehren sich zunächst dort im Zellinneren. Nach der Vermehrungsphase durchdringen die Parasiten die Zellmembran und verbreiten sich im Organismus. Dort befallen sie Organe des Abwehrsystems: Thymusdrüse, Milz, Knochenmark, Lymphknoten, Mandeln, lymphatische Gewebe im Darm, im Harntrakt und in den Atemwegen.

Die Inkubationszeit ist dabei sehr unterschiedlich und kann zwischen einem Monat und sieben Jahren betragen.

Entsprechend der Immunantwort des Organismus verläuft die weitere Krankheit. Resistente Tiere reagieren auf die Infektion mit einer zellvermittelten Immunantwort über T1- Helferzellen. Überwiegt hingegen eine Immunglobulin- vermittelte Immunantwort, werden die trotz der Anheftung von Antikörpern noch infektionsfähigen Erreger wiederum von Makrophagen aufgenommen und die Infektion breitet sich aus. Mit zunehmender Dauer der Erkrankung wird diese Immunantwort immer unspezifischer, was durch ein Übermaß an zirkulierenden Antigen- Antikörper- Komplexen letztlich zur Ausbildung von Symptomkomplexen wie der viszeralen Form, des Nierenversagens oder zum Tod führen kann (Quelle: Wikipedia) .

Erkrankte Hunde sollten, falls die Haut betroffen ist (kutan), aus hygienischen Gründen nicht zu Kindern gelassen werden. Übertragung durch Hundebisse, Speichel oder frisches Blut ist zwar unwahrscheinlich aber deshalb noch letztlich nicht ausgeschlossen.

Übertragunsweg: Die Übertragung erfolgt durch den Stich der Sandmücke. Das Insekt ist dämmerungsaktiv. Die Sandmücke kann den Erreger auch auf Menschen übertragen.

Direkte Übertragung von krankem auf gesunden Organismus: Möglich über Blut- Blut Kontakt, z.B. über kontaminierte Injektionsnadeln, Bluttransfusionen, offene Wunden. Eine Übertragung von Hund- Mensch oder Hund- Hund ist möglich, aber äußerst selten.

Der Erreger (Ehrlichia canis) wird durch den Biss der Zecke übertragen. Eine Infektion des Menschen, (bekannt als humane monozytäre Ehrlichiose) ist eher unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen, wenn es zu direktem Blutkontakt zwischen infiziertem Hund und Mensch kommt. Die Ehrlichiose ist mit Antibiotikum (Amoxycyclin) bedingt therapierbar.

Übertragungsweg: Die Übertragung erfolgt durch den Biss der Zecke (braune Hundezecke)

Direkte Übertragung von krankem auf gesunden Organismus: Hunde- Ehrlichiose ist wahrscheinlich nicht auf Menschen übertragbar. Über direkten Blutkontakt (Bluttransfusion) ist eine Übertragung Hund- Hund möglich.

Die Erreger (babesia canis canis, Babesia canis vogeli und Babesia canis rossi) werden durch Zecken übertragen. Eine Übertragung humanpathogener Babesien auf den Menschen findet über Zecken statt.

Übertragungsweg: Die Übertragung erfolgt über den Biss der Zecke (braune Hundezecke, Schafzecke).

Direkte Übertragungvon krankem auf gesunden Organismus: Übertragung durch Bisse und direkten Blutkontakt Hund- Hund möglich. Eine Übertragung über die Placenta Hund- Hund wird angenommen. Es existieren Babesienarten (b. microti, B. bovis, B. divergens), an denen der Mensch erkranken kann. Eine Infektion eines Menschen mit B. canis ist bisher nicht bekannt. Rein theoretisch bestünde aber eine Infektionsmöglichkeit Mensch- Hund über direkten Blutkontakt (z. B. Bluttransfusion).

Dirofilarien immitis (Herzwürmer) werden durch Stechmücken und durch Flöhe übertragen. Die Herzwurmerkrankung (Dirofilariose) ist eine parasitäre Krankheit der Hunde, seltener auch der Katzen.

Übertragungsweg: D ie Übertragung erfolgt durch den Stich von Stechmücken oder Flöhen.

Direkte Übertragung von krankem auf gesunden Organismus: Übertragung über die Placenta Hund- Hund ist möglich.

Der Erreger, Hepatozoon canis, wird oral durch Fressen oder Verschlucken der Zecken übertragen. Empfänglich sind vor allem Hunde. Bei Katzen lässt sich der Erreger zwar nachweisen, verursacht aber vermutlich keine Krankheitserscheinungen. (Quelle: Wikipedia)

Übertragungsweg: Die Übertragung erfolgt durch Zerbeißen und Verschlucken der Zecke (braune Hundezecke).

Direkte Übertragung von krankem auf gesunden Organismus: Da die Übertragung durch Verschlucken der Zecke erfolgt, ist eine Übertragung Hund- Mensch nicht möglich.

Übertragungsweg: Die Übertragung erfolgt durch den Biss der Zecke.

Direkte Übertragung von krankem auf gesunden Organismus: Eine direkte Übertragung der Borrelien Mensch - Mensch ist nicht bekannt, d. h. erkrankte Personen sind nicht ansteckend. Eine Übertragung durch Bluttrasfusionen ist grundsätzlich möglich.

Welche Symptome zeigen die einzelnen Mittelmeerkrankheiten -

Notwendige Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten

Abmagerung, im allgemeinen Schwäche, Durchfall und Erbrechen, häufig Haarausfall, Ekzeme. Hautveränderungen, Augenveränderungen, Lymphadenmegalie, Epistaxis, Polyphagie (Inappetenz), Nierenversagen (Polyurämie, Polydisurämie), Vomitus, Apathie.

Inkubationszeit: 3 bis 7 Monate

Untersuchung: Labor, Blutuntersuchung auf Antikörper gegen Leishmanium infantum (Serum)

Klinisch gesunder Hund (niedriger Antikörpertiter) : Kontrolluntersuchung nach 6 Monaten.

Klinisch gesunder Hund (hoher Antikörpertiter) : Behandlung mit Allopurinol, Kontrolle nach 3 Monaten, Behandlung bei Fortbestehen der hohen Antikörper bzw. Behandlung bei Auftreten von klinischen Symptomen.

Klinisch erkrankter Hund: Allopurinol, Antimon- Präparate (Natrium- Stibogluconat, Meglumin Antimonate (Glucantime)

max. Therapieerfolg: Ein erkrankter Hund ist nicht heilbar, die Symptome können aber mit lebzeitiger Medikamentengabe weitgehend unter Kontrolle gehalten werden.

Bei negativem Befund ist eine Infektion unwahrscheinlich. Der Befund kann trotz bestehender Infektion nur dann negativ sein, wenn die Infektion frisch ist (ca.7- 28 Tage alt ist). Kontrolluntersuchung nur bei späterem Auftreten von Symptomen, für die es keine anderen Ursachen gibt. Solche Symptome können sein: rezidivierendes Fieber, chronischer Durchfall (Diarrhoe), allgmeine Schwäche, Lypphadenomegalie, Blutungsneigung, Blutbildveränderungen (Thrombopenie, Leukopenie, Anämie).

Symptome: manchmal keine Symptome. Aufschluss gibt nur eine Blutuntersuchung! Häufig können hohes Fieber, Schwäche, Gelenkbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen Symptome sein.

Absinken der Thrombozyten ist typisch, was sich durch eine Blutungsneigung zeigt.

akute Phase,Dauer 2 bis 4 Wochen: Unspezifisch: allgmeine Schwäche, manchmal Fieber, Augen- und Nasenlaufen, Lymphadenomegalie, Splenomegalie, Petechien, Ecchymosen.

Asymptomatische Phase, Dauer 40 bis 120 Tage: Elimination möglich.

Chronische Phase: Lymphadenomegalie, Splenomegalie, Epistaxis, Petechien, Ecchymosen, Augensymptomatik, neurologische Ausfälle. Blutwerte: Hyperglobulinämie, Lymphozytose, Thrombozytopenie, Anämie, Panzytopenie

Inkubationszeit: 8 bis 20 Tage

Untersuchung: Labor, Blutuntersuchung auf Antikörpertiter

Behandlung: 6 bis 7 Wochen Antibiose, z. B. mit Ronaxan (Tetrazyclin, Doxicyclin)

max. Therapieerfolg: Die Krankheit ist im Anfangsstadium und in der asymptomatischen Phase heilbar. Klinische Verbesserung 24 - 48 Stunden nach Therapiebeginn, Ansteigen der Thrombozyten, Verschwinden der Hyperglobulinämie, Antikörper können jahrelang bestehen bleiben, PCR. Chronische Formen sind zwar kurzfristig therapierbar. Eine Heilung ist aber eher unwahrscheinlich und macht eine lebenslange Therapie mit Antibioticum (s.o.) in Abständen erforderlich.

Bei negativem Befund ist eine Erkrankung unwahrscheinlich. Ein falsch negatives Ergebnis ist nur möglich, wenn die Infektion sehr frisch ist (8 bis 10 Tage alt) oder der Hund noch sehr jung ist. Kontrolluntersuchung nach 2 bis 3 Wochen

Übelkeit, Schwäche, später hohes Fieber und evtk. dunkler Urin. Blasse Schleimhäute, Ikterus, Splenomegalie. Blutwerte: Hämolytische Anämie, Thrombozytopenie, Biliburinämie, Hämaturie, Azotämie

Inkubationszeit: 7 bis 21 Tage

Untersuchung: Labor, Blutuntersuchung auf Antikörper gegen Babesia canis (Serum)

Behandlung: mit Antibiotikum (z. B. Doxicyclin)

max. Therapieerfolg: Die Krankheit ist heilbar. Ansteigen von Thrombozyten und Hämatokrit, PCR. Antikörperkontrolle 4 bis 6 Monate nach überstandener Erkrankung

Ein falsch negativer Befund kann vorliegen, wenn die Infektion erst 4 bis 6 Monate zurückliegt, d.h. die Würmer noch unreif sind, wenn der Hund weniger als 4 Wochen alt ist, die Diagnose zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat des Hundes erfolgt, nur wenige oder Einzelwürmer vorhanden sind oder ausschließlich unisex stämmige Würmer vorhanden sind. Falsch negative Befunde ergeben sich auch bei einer Vorbehandlung mit Antiwurmmitteln (z. B. Ivermectin) oder bei einer Immunreaktion gegen Mikrofilarien. Es empfiehlt sich eine Wiederholung der Antigen- Bestimmung nach 1 bis 2 Monaten.

Symptome: Husten, Leistungsschwäche, Atemnot (Dyspnoe), Gewichtsverlust. Manchmal Hauterhebungen und Ekzeme. Blutwerte: Eosinophilie, Basophilie, Proteinurie,

Inkubationszeit: 70 Tage bis 6 Monate

Untersuchung: Labor, Nachweis von Dirofilaria immitis Antigen (EDTA- Vollblut), Microfilarien- Nachweis (EDTA- Vollblut/Blutausstrich). Röntgenologische Untersuchung (Lunge, Herz), Ultraschall

Behandlung: u.a. Antibiose (Doxicyclin) + Adultizid (Melasormine) + Mikrofilarizid (z. B. Milbemycin, Ivermectin) + mehrwöchige Ruhe

max. Therapieerfolg: Die Erkrankung ist heilbar. Radiologisch nachweisbare Besserung etwa innerhalb von 2 bis 3 Wochen nach der Therapie. Antigentest 6 Wochen nach der letzten Behandlung.

Symptome: unspezifische Zeichen einer Allgemeininfektion: Fieberschübe, Gewichtsabnahme, Lymphknotenschwellungen, anämische Schleimhäute. Bei Eindringen der Sporozoiten in die Darmschleimhaut: blutige Durchfälle, Inappetenz. Bei Schizontenbildung in der Muskulatur: Überempfindlichkeit vor allem in der Lendenregion, Muskelentzündungen, steifer Gang, Muskelschwund. Bei jungen Hunden häufig Reaktion der Knochen mit Ausnahme des Schädels. Blutwerte: nomozytäre, normochrome Anämie)

Inkubationszeit: 2 bis 4 Wochen

Untersuchung: Labor, Blutuntersuchung, Neutrophilie mit Linksverschiebung, nomozytäre, normochrome Anämie, erhöhte Aktivität der alkalischen Phosphatase. Blutausstrich: Gamonten. Histologischer Nachweis der Schizonten, Muskelbiopsie

Behandlung: Kombination von Imidocarb + Doxycyclin oder + Trimethoprim + Sulfonamiden. Decoquinat vermindert die Gefahr von Rezidiven.

max. Therapieerfolg: Eine vollständige Elimination des Erregers ist nicht möglich. Lediglich eine (vorübergehende) klinische Heilung kann erreicht werden.

Ehrlichiose hund heilbar

Viele Menschen im nördlicheren Europa sind immer wieder verunsichert, einem Hund aus Spanien, Italien, der Türkei usw. ein neues Zuhause zu geben, weil das Schreckgespenst „Mittelmeerkrankheiten“ immer wieder grassiert.

Dagegen kann man nur sagen, dass z.B. Ehrlichiose, Babesiose und Dirofilariose (Herzwümer) fast in allen Fällen wieder mit der richtigen Medikamentengabe komplett ausgeheilt werden können. Ein besonderes Augenmerk bei den Mittelmeerkrankheiten liegt dabei auch auf der Leishmaniose, die oft ein ganzes Leben (ähnlich wie Malaria beim Menschen) behandelt werden muss, da sie bei einer Nichtbehandlung zu schweren Organschädigungen führen kann.

Mit dem richtigen Medikament (nachzulesen im weiteren Verlauf dieser Seite) kann der Hund jedoch häufig ein normales unbeschwertes Lebensalter erreichen.

Babesiose wird durch eine bestimme Zeckenart (Rhipicephalus und Dermacentor) übertragen, die mittlerweile schon in großen Teilen Europas heimisch ist. Die Erreger, Babesien (Einzeller) genannt, befallen die roten Blutkörperchen und zerstören sie. Die Symptome sind je nach Krankheitsverlauf und -heftigkeit unterschiedlich und deswegen für Tierärzte oft schwer zu diagnostizieren.

Einige typische Symptome sind:

Stark beeinträchtigtes Allgemeinempfinden, Apathie, Mattigkeit, Fieber, blasse Schleimhäute Lähmungen, Bewegungsstörungen, Abmagern, Milz und /oder Leberwerte nicht im Normbereich, manchmal Hautveränderungen…

Sollten Hunde solche Auffälligkeiten zeigen, bitte unbedingt auf Babesiose testen lassen. Zu spät erkannte Babesiose kann tödlich enden. Früh erkannt ist sie durchaus heilbar!

Schon ab dem 10. Tag nach Infektion sind Antikörper nachweisbar.

Titer < 1:20 sind negativ.

Titer >= 1:40 sprechen für eine vorausgegangene Infektion.

Akutes Stadium: Hämolytische Anämie und ihre Folgen mit erhöhtem Bilirubin und LDH, Reticulozytenose und Hämoglobinurie. Der Coombstest fällt häufig positiv aus.

Chronisches Stadium: Die Hämolyse tritt in den Hintergrund. Die Anämie bleibt bestehen, verliert aber zunehmend ihren regenerativen Charakter. Häufig entsteht gleichzeitig eine Leukopenie. Leberwerte sind i.d.R. erhöht.

Da es in Deutschland zur Zeit kein wirklich wirksames, zugelassenes Präparat gibt, kann der Tierarzt über die internationale Apotheke ein Präparat aus Frankreich besorgen, das zuverlässig wirkt (so die Krankheit nicht zu spät erkannt wird). Die zur Zeit in Deutschland verwendeten Präparate töten die Erreger nicht ab, sondern drängen sie nur in den Hintergrund und sind sehr aggressiv gegen Niere und Leber.

ACHTUNG: Ein Hund, der positiv auf Babesien getestet wurde, muss SOFORT behandelt werden. Häufig kommt es durch den Babesienbefall zu Kreuzreaktionen und auch andere Titer sind erhöht. Das bedeutet nicht zwigend, dass der Hund mehrere Krankheiten auf einmal hat.

Babesien sind nicht von Hund zu Hund oder Hund zu Mensch übertragbar. Nur diese besondere Zeckenart ist Überträger. Scalibor-Halsbänder sind wie bei anderen Zeckenarten und Sandmücken (Überträger Leishmaniose) auch hier eine bewährte Präventionsmaßnahme.

Ehrlichiose

Auch die Ehrlichiose wird durch Zecken übertragen. Häufig gehen Ehrlichiose und Babesiose Hand in Hand, da die betreffenden Zecken beide Erreger übertragen. Ehrlichiose ist in fast ganz Europa verbreitet. Die Inkubationszeit liegt bei 8-20 Tagen. Ehrlichien befallen die weissen Blutkörperchen und schädigen das Immunsystem. Die Symptomatik reicht von „keine Symptome“ bis zur Juckreiz, Übelkeit, Gelenksbeschwerden, Fieber, Absinken der Thrombozyten (Blutungsneigung!).

Ehrlichiose ist – rechtzeitig erkannt – durch eine mehrwöchige Antibiotikatherpaie (DoxycyclinHYCLAT) sehr gut heilbar.

Auch hier bieten Scalibor-Halsbänder Schutz.

Leishmaniose

Die Krankheit, die von einigen Tierärzten leider immer vorschnell diagnostiziert wird, wenn ein Hund aus dem Süden kommt. Leider werden dadurch andere Infektionskrankheiten außer acht gelassen und oft kommt es zu Schwersterkrankungen, weil die falsche Erkrankung behandelt wird. Leishmaniose darf keinesfalls unterschätzt werden, aber nicht jeder spanische Hund mit Durchfall oder Hautveränderungen leidet „automatisch“ daran. In Mitteleuropa wird die Leishmaniose als klassische tropenmedizinische Infektionskrankheit gesehen. Sie nimmt derzeit stark zu und durch den wachsenden Tourismus in die Mittelmeerregionen steigt auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich die Zahl der Leishmaniosen bei Mensch und Tier.

Die Leishmanien können NUR DURCH SANDMÜCKEN der Gattung Phlebotomus übertragen werden. Hin und wieder wird behauptet, dass Leishmanien durch Zecken, Flöhe, andere Mückenarten oder Milben, durch Beissereien zwischen Hunden oder durch Speichel übertragen werden, diese Aussagen sind schlichtweg falsch und nicht dokumentiert !

Diese Sandmücken wurden in Deutschland 1999 entdeckt.

Durch den nächtlichen Stich der Sandmücke werden die Leishmanien zunächst unter der Haut und dann über das Blut in weitere Organe (Milz, Leber, Knochenmark) verbreitet. Krankheitsanzeichen treten oft erst WOCHEN, MONATE ODER JAHRE NACH DER ANSTECKUNG auf. Das Ausmaß reicht von Hautrötungen bishin zu eitrigen Geschwüren, die nur schwer oder nicht heilen. Nasenbluten, unstillbarer Durchfall, allgemeine Trägheit etc. runden das Bild ab. Es gibt aber keine typischen Symptome, die ausschließlich auf Leishmaniose deuten.

In Europa findet man nur die viscerale Form der Leishmaniose, die äußeren Veränderungen sind stets sekundär, immer sind auch die inneren Organe mehr oder weniger stark betroffen (vor allem Niere, Leber). Eine Blutuntersuchung in Verbindung mit einem „Großen Blutbild“ gibt Aufschluss über die Schwere der Erkrankung.

EINE LEISHMANIOSETHERAPIE IST NUR DANN ERFOLGREICH, WENN KEINE ANDERE (PARASITÄRE) INFEKTION VORLIEGT. AUSGESCHLOSSEN WERDEN MUSS ZUVOR EINE EHRLICHIOSE, BABESIOSE, BORRELIOSE, DIROFILARIOSE UND DER HUND MUSS ENTWURMT SEIN!

Dirofilariose (Herzwurmerkrankung)

Herzwürmer werden durch große Stechmücken, manchmal auch durch Zecken oder Flöhe übertragen. Auch eine Infektion im Mutterleib ist möglich.

Von der Haut wandern die Larven der Herzwürmer in die Muskulatur, dringen in die Blutbahn ein und gelangen so bis zum Herzen. Die Würmer leben dann in den Blutgefäßen und können diese verstopfen. Die erwachsenen Würmer werden bis 30 cm lang und siedeln sich häufig in der rechten Herzkammer und in der von dort in die Lunge führende Arterie an. Es kommt zu Einschränkungen der Herzfunktion. Atemnot, Gewichtsverlust und chronischer Husten sind typische Symptome.

Ein Nachweis im Labor ist erforderlich.

Als effektive Behandlung haben sich Spot-On-Präparate (Stronghold) erwiesen, da es auch die übertragenen Filarien im Blut abtötet. Große Würmer müssen eventuell operativ entfernt werden. Gegen Dirofilariose bietet das Scalibor-Halsband keinen ausreichenden Schutz, da es die großen Stechmücken nicht abwehrt. Stronghold ist eine zuverlässige Alternative.

(Mit freundlicher Genehmigung von www.tierschutzverein-europa.de)

Einige ergänzende Informationen:

Dies ist keine wissenschaftliche Beschreibung der Krankheit (dazu gibt es genug Information); hierbei handelt es sich lediglich um eine auf das Einfachste heruntergebrochene Info ohne jeden wissenschaftlichen Anspruch, die nur als Erst-Ratgeber für Adoptanten und Interessenten eines spanischen Hundes dienen soll. Wenn ein Hund aus dem Süden kommt, wird er vorher auf die Mittelmeerkrankheiten getestet, auf Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose, Filarien und Anaplasmose (ggfs. auch Rickettsien und Hepatozoonose).

  • Auch wenn der Hund auf alle Krankheiten negativ getestet wurde, muss er nach sechs bis neun Monaten in Deutschland noch einmal getestet werden, denn er kann nach dem Test in Spanien von einer Sandmücke gestochen oder einer Zecke gebissen worden sein!
  • Alle Krankheiten außer der Leishmaniose und der Hepatozoonose sind heilbar und leicht zu behandeln:

Ehrlichiose + Anaplasmose mit Antibiotikum Doxycyclinhyclat (z. B. Ronaxan) / Babesiose mit zwei Spritzen Carbesia, Abstand vierzehn Tage / Filaria mit Antibiotikum Doxycyclinhyclat (z. B. Ronaxan) + Spot on Advocate (für 9-10 Monate)

  • Die Leishmaniose hat eine Inkubationszeit von bis zu sieben Jahren! Das bedeutet, dass man auch nach zwei oder drei negativen Tests im Falle von Symptomen noch einmal testen muss und eine Leishmaniose nicht ausschließen darf. Wenn ein Hund bereits in Spanien Leishmaniose positiv getestet worden ist, ist es wichtig, dass man über die bereits erfolgte Therapie und Medikation informiert wird. Behandelt wird nicht die Leishmaniose an sich; behandelt werden die Symptome. D.h. dass ein Hund, der keinerlei Symptome und gute Nieren- und Leberwerte hat, nicht behandelt werden muss. Es heißt auch, dass ein Leishmaniose positiver Hund gut behandelt werden kann und dass er – wenn man von der Krankheit weiß und rechtzeitig reagiert – ein langes und gesundes Leben haben kann. Zumeist bekommt ein positiv getesteter Hund bereits in Spanien Allopurinol (ein Gichtmittel aus der Humanmedizin), das die Vermehrung der Leishmanien verhindert. Das muss der Hund nach dem Transport nach Deutschland unbedingt weiterhin bekommen.
  • Allopurinol darf niemals einfach abgesetzt werden !

    Dosierung von Allopurinol: 10mg pro kg Körpergewicht 2x täglich, Beispiele nachfolgend:

    Hund mit 10kg 2x täglich jeweils 100mg Allopurinol, also 2x täglich 1 Tablette Allopurinol 100

    Hund mit 20kg 2x täglich jeweils 200mg Allopurinol, also 2x täglich 2 Tabletten Allopurinol 100

    Hund mit 30kg 2x täglich jeweils 300mg Allopurinol, also 2x täglich 1 Tablette Allopurinol 300

    Es ist möglich, das Allopurinol bei einem gesunden Hund ohne Symptome und mit unauffälligem Blutbild sehr langsam auszuschleichen. Allerdings sollte hierzu kein Zeitpunkt von zwei oder drei Monaten nach einem schlimmen Stress (Transport, Umzug, Halterwechsel, Operation usw.) gewählt werden, denn die Leishmaniose wird oft in diesem Zeitraum aktiv. Leishmaniose kann sich durch verschiedene Symptome zeigen und nicht alle sind sichtbar. Eindeutige Symptome gibt es nicht, aber vieles KANN auf eine Leishmaniose deuten. Dazu gehören kahle Stellen besonders im Gesicht und an den Ohren, extremes Krallenwachstum, schlecht heilende Wunden, Nasenbluten, aber auch Appetitlosigkeit, Apathie, Gelenkprobleme,

    geschwollene Lymphknoten. Es ist immer ein Muss, die Ursache für das gesundheitliche Problem durch eine Blutuntersuchung herauszufinden.

  • NICHT an allen Symptomen bei einem Leishmaniose positiven Hund ist immer die Leishmaniose schuld.
  • Bei allen Symptomen sollte immer getestet werden, ob es die Leishmaniose sein könnte, auch, wenn es unwahrscheinlich erscheint. Es muss keineswegs jedesmal ein sogenanntes Reiseprofil gemacht werden (also ein Test auf alle Mittelmeerkrankheiten), aber es muss ein Blutbild samt Serumelektrophorese (!) gemacht werden. Das Blutbild zeigt dem Tierarzt nicht nur die Nieren- und Leberwerte, sondern auch andere Werte, aus denen er auf eine Leishmaniose schließen kann. Ein Wert der Serumelektrophorese (die Gamma-Globuline) zeigt im Fall eines erhöhten Wertes eine Leishmaniose-Aktivität.
  • Im Fall von Symptomen immer ein Blutbild und eine Serumelektrophorese machen lassen! Ob die Gabe oder eine Erhöhung der Dosierung des Allopurinols ausreicht oder ob mit Milteforan (oral) oder Glucantime (Injektionen) – beides Arzneien, die gute Wirkungen gegen die Leishmanien aufweisen – behandelt werden muss, sollte ein Tierarzt entscheiden, der sich mit der Leishmaniose gut auskennt.
  • Unbedingt einen Tierarzt suchen, der sich entweder mit der Leishmaniose gut auskennt und schon viel Erfahrung mit dieser Krankheit hat oder einen Tierarzt, der zugibt, sich nicht auszukennen und der bereit ist, sich von einem LM-erfahrenen TA beraten zu lassen oder mit der Autorin des Buches „Leishmaniose beim Hund“, Angelika Henning, zusammenzuarbeiten.

    Es sterben immer noch zu viele Leishmaniose positive Hunde, weil Tierärzte sich nicht auskennen, falsch behandeln, die Krankheit nicht testen oder erkennen oder sich gar nicht damit auseinandersetzen.

  • Buchtip: „Leishmaniose beim Hund“ von Angelika Henning, zu beziehen bei Amazon. Von Anfang an sollte jedes Blutuntersuchungsergebnis ausgedruckt und abgeheftet werden. Ebenso sollte über alle gegebenen Medikamente Buch geführt werden. Für den Tierarzt ist auch der Verlauf der Werte wichtig.
  • Ein Leishmaniose positiver Hund darf niemals mit Kortison behandelt werden! Ausgesprochen wichtig ist es, die Nierenwerte regelmäßig zu kontrollieren. Seit dem 01. Januar 2015 gibt es einen neuen Nierenmarker, der schon sehr viel eher als der bekannte Kreatinin-Wert ein eventuelles Nierenproblem anzeigt, den SDMA. Wenngleich Nieren bei schlechten Werten als nicht regenerierbar gelten, können sie sich aber doch wieder erholen und sich die Werte wieder erheblich verbessern, wenn die schlechten Werte durch die Leishmaniose verursacht wurden und der Hund nun entsprechend behandelt wird. Hier kann es notwendig sein, mit Milteforan zu behandeln; es kann auch angeraten sein, die Nieren homöopathisch zu unterstützen, u.a. mit Reneel und mit SUC.
  • SUC = Solidago + Ubichinon + Coenzym, jeweils in Ampullen Mit SUC haben sich Nierenwerte schon oft erheblich verbessert. Natürlich muss im Fall einer Niereninsuffizienz außerdem eine Nierendiät eingehalten werden, egal, ob mit einem industriellen Fertigfutter oder wenn man kocht oder barft. Wichtig sind reduzierte Rohprotein- und Phosphorwerte (z.B. bei integra protect von Animonda: Rohprotein 4% und Phosphor 0,1%). Eine mögliche Nebenwirkung vom Allopurinol sind Griess und Kristalle im Urin. In diesem Fall rät der Tierarzt zu einer

    purinarmen Ernährung. Von Angelika Henning zusammengestellte Listen mit purinarmen Futtersorten (trocken und nass) können bei eva-brueck@web.de angefordert werden.

    Wer seinem Leishmaniose positiven Hund etwas Gutes tun möchte, hält sein Immunsystem fit. Das kann man mit viel frischer Luft, wenig Stress, schönen Spaziergängen, viel Liebe und Verständnis, gutem Futter und folgenden Futterzugaben (kein Echinacea!) tun:

  • 1-2x pro Jahr eine 4-Wochen-Kur mit Leisguard
  • Zugabe von Traubenkernöl ins Futter (wegen der hohen Anzahl an Antioxidantien) Leider steht noch immer die Behauptung im Raum, dass die Leishmaniose ansteckend sei. Auch Tierärzte und Amtsveterinäre verbreiten diese Behauptung. Sie ist schlicht unwahr.
  • Leishmaniose ist NICHT ansteckend. Eine Ansteckung ist ausschließlich über den Stich der (in Deutschland noch nicht heimischen) Sandmücke möglich, und das auch nur, wenn diese infiziertes Blut aufgenommen hat. Hundebisse sind kein Risiko, da im Speichel keine Leishmanien zu finden sind. Desweiteren können Leishmanien an der Luft nicht überleben und in frischem Blut finden sich ohnehin kaum überhaupt Leishmanien.
  • Bei weiteren Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an:

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    Krankheiten - Hundeblicke e.V.

    Hunde, die wir vermitteln (ab mind.1 Jahr), werden, bevor sie auf die Reise nach Deutschland gehen, auf drei der bekanntesten Mittelmeerkrankheiten getestet (Leishmaniose, Babiose und Ehrlichiose). Doch selbst wenn das Ergebnis negativ ausfällt, ist es nötig, den Test nach etwa einem halben Jahr wiederholen zu lassen. Denn vom Tag der Blutuntersuchung bis zur Ausreise ist es möglich, dass sich das Tier in diesem Zeitraum doch noch Parasiten einfängt. Daher ist der Nachtest, nach der Einreise nach Deutschland, frühestens nach 6 Monaten sinnvoll.

    Die meisten Mittelmeerkrankheiten sind heilbar. Leishmaniose bleibt eine unheilbare Erkrankung, aber auch ein infizierter Hund kann mit den richtigen Medikamenten ein glückliches Leben führen und steinalt werden.

    Hier ein Link zu einer erste Hilfe Seite für Hunde

    Die bekanntesten Mittelmeerkrankheiten im Überblick

    Leishmaniose

    Überträger der Leishmaniose

    Eine kleine, sandfarbene Mücke überträgt die Erreger, die Leishmanien,

    beim Stechen. Bisher gibt es sie nahezu ausnahmslos in Regionen mit

    mediterranem Klima. Es wurden ganz vereinzelt Sandmücken auch in

    Deutschland gefunden. Aber die Zahl ist bisher noch so minimal, dass es

    keinen Grund zu der Annahme gibt, diese Mückenart würde sich bereits

    bei uns verbreiten.

    Leishmaniose ist eine Immunschwächekrankheit. Die Leishmanien leben

    im Blut und schwächen den Hund. Inwieweit die Erreger Chancen haben,

    ein Tier zu schwächen, ist abhängig vom gesundheitlichen

    Allgemeinzustand, und davon, wie viel Stress ein Hund hat. Stress hat ein

    Hund, wenn er sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden muss, zum

    Beispiel nach der Vermittlung, bei Futterumstellung, oder wenn ein neues

    Familienmitglied dazukommt. Die Leishmaniose muss aber nicht unbedingt ausbrechen.

    Trotzdem braucht ein infizierter Hund sein Leben lang Medikamente.

    Auch eine regelmäßige Kontrolle beim Tierarzt ist notwendig. Der finanzielle Aufwand für die Medikamente hält sich in einem überschaubaren Rahmen.

    Beim Hund ist Leishmaniose nicht heilbar. Aber mit den richtigen

    Medikamenten kann auch ein infizierter Hund ein glückliches Leben führen

    und sehr alt werden.

    Die Ansteckung vom Hund auf den Menschen oder von Hund zu Hund oder

    zu anderen Haustieren ist mehr als unwahrscheinlich und wurde noch nie

    Zur Ansteckung braucht es die Sandmücke als Überträger.

    Ehrlichiose und Babesiose

    Die Übertragung erfolgt durch Zecken. Häufig tritt sie als Doppelinfektion

    auf, zum Beispiel mit der Leishmaniose. Mit Medikamenten sind

    Ehrlichiose und Babesiose vollständig heilbar.

    Ehrlichiose und Babesiose zeigen sich relativ unscheinbar. Meistens

    kommen Hundehalter mit ihrem Hund, weil er müde und abgeschlagen

    wirkt und Fieber hat. Ein alarmierendes Signal für die Babesiose ist

    colafarbener Urin. Bei einer Ehrlichiose sind zum Beispiel Nasenbluten

    oder Blut im Kot die Warnzeichen.

    Die Babesiose wird auch Hundemalaria genannt. Sie galt bis vor wenigen

    Jahren noch als reine Reisekrankheit. Inzwischen können Hunde in fast

    ganz Deutschland mit der infektiösen Zeckenart, der sogenannten

    Dermacentorzecke, in Kontakt kommen. Für ungeschützte Hunde kann

    eine Hundemalariainfektion lebensgefährlich sein. Für Menschen ist die

    Herzwürmer, zum Beispiel Filaria

    Mücken übertragen auch Herzwürmer.

    Verschiedene Mückenarten können Herzwürmer übertragen.

    Früherkennung ist hier wichtig, um Folgeschäden an den Organen des

    Hundes zu verhindern.

    Filarien sind erst sechs Monate nach Ansteckung im Blut nachweisbar.

    Deshalb ist das Nachtesten nach Einreise in Deutschland frühestens nach

    sechs Monaten sinnvoll und absolut notwendig. Als Therapie braucht der

    Hund starke Medikamente, aber er wird wieder ganz gesund.

    Die meisten Mittelmeerkrankheiten sind heilbar. Früherkennung ist

    notwendig, um den Hund so schnell wie möglich zu therapieren und um

    Folgeschäden zu verhindern. Die Sterblichkeitsraten sinken, weil sich

    immer mehr Tierärzte informieren und die passende Therapie einleiten.

    Außerdem lassen zunehmend verantwortungsvolle

    Tierschutzorganisationen und Tierhalter ihre Hunde rechtzeitig testen und

    Die Leishmaniose bleibt eine unheilbare Erkrankung, aber auch ein

    infizierter Hund kann mit den richtigen Medikamenten ein glückliches

    Leben führen. Und trotzdem bleibt der Vorwurf, Seuchen einzuschleppen,

    Dazu hat Tierarzt Dr. Martin Borgers eine klare Haltung: „Von

    Seuchen kann keine Rede sein. Es handelt sich hier um parasitäre

    Krankheiten, das heißt, sie brauchen einen Überträger, wie Zecken, oder

    Mücken, um sich auszubreiten. Wer mit seinem Hund in den Süden fährt,

    sollte eine Prophylaxe betreiben: Dazu gibt es Medikamente, entweder als

    Spot-On oder als Halsband, die Mücken und Zecken fernhalten oder töten.

    Prophylaxe ist das Wichtigste. Bei der Filariose können die Erreger

    (Mikrofilarien) im Frühstadium auch durch entsprechende Spot-On-

    Präparate abgetötet werden. Übrigens sollten wir Zeckenvorbeugung auch

    zu Hause machen.

    Denn auch wir haben Parasiten, die Probleme machen, wie zum Beispiel die Borreliose.

    Panikmache hilft da überhaupt nicht weiter.“

    Erlichiose (+Babesiose) heilbar?

    Hallo, ich habe im Mai meinen mittlerweile 13 Monate alten Rüden aus Griechenland geholt, der irgendwann anfing zu husten. Nach ewigem Tüfteln des TA fanden sie heraus, dass er Antikörper gegen Erlichien und Babesien gebildet hatte. In Griechenland hatten sie ihn angeblich auf Erlichiose (sowie Leishmaniose) negativ getestet. Woanders habe ich gelesen, dass nur Antikörper kein konkreter Hinweis sein müssen. Sie haben uns dann vorgeschlagen, ihm im Abstand von 14 Tagen eine Spritze zu geben, meinten im Nachhinein dann, dass er allerdings nicht geheilt werden könnte, obwohl ich oft gelesen habe, dass eine Heilung der Krankheiten gut möglich ist.

    Andere Symptome als den Husten hatte er auch nicht. Laut TA kann das eben ein Zeichen für Erlichiose sein, weil dadurch Lungenödeme gebildet werden. Allerdings habe ich langsam das Gefühl, dass mein TA (obwohl es sich hierbei um eine Tierklinik handelt) keinerlei Ahnung von der Materie hat (das Aufziehen und Zusammenstellen der Spritze bereitete große Probleme..).

    Husten tut er allerdings immer noch zeitweise, so wie zuvor auch. Angeblich kann man die Krankheit halt nur kleinhalten.

    Hat jemand von euch Erfahrungen mit Erlichiose/Babesiose? Ist sie heilbar, oder nicht? Oder könnt ihr vielleicht sogar gute Tierärzte in Bayern empfehlen? (Ingolstadt, München, Augsburg, Regensburg).

    Das der TA keine Ahnung hat, würde ich auch sagen. anderfalls hätte er einen Hund, der aus Griechenland/Mittelmeerraum kommt gleich auf diese Antikörper getestet. Es kann natürlich sein, daß der Hund die Infektion aus Griechenland hat, die Antikörper aber noch nicht ausgebildet waren, beim Test. Er kann sich aber auch erst hier infiziert haben. Lies mal: http://www.medizinfo.de/waldundwiese/ehrlichiose.htm

    Demnach kann die Ehrlichiose mit Antibiotika/Tetracyclin behandelt werden und ist ggf. heilbar.

    lis mal hier über die Beahndlung. Der Hundeerreger scheint nicht so leicht zu behandlen sein. Die Infektion kann chronifizieren. Aber. Die Behandlung mit Antibiotika, die dennoch nötig ist, erfiolgt nicht all 2 Wochen. Was ist denn in der 2-Wochen-Spritze drin - außer einem regelmäßigen Unsatz für den TA?

    Wende dich mit allen bisherigen Ergebnissen mal an einen 2. TA. Evtl. kannst du über den Tierschutz einen TA finden, der öfter Mittelmeerhunde behandelt und sich gut auskennt. Beim Tierschutz sollte man solche Tierärzte kennen. Die Orgas sind ganz gut vernetzt, google ein bischen und mach ein paar Anrufe, such auf jeden Fall einen 2. Arzt.

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    Was für Erfahrungen habt ihr mit einem adaptil hunde Halsband gemacht? ??

    Wir Waren schon beim TA sogar 2 mal dafür aber es hat nicht geholfen die meinten erst das sie würmer haben konnte wir haben sie öfters entwurmen lassen . hat nicht geklappt. dann meinte eine andere TA das sie eine Mandelenzündung hat. Sie haben ihr eine spritze gegen husten gemacht und dabei noch tabletten gegen aber es hat wider nicht geholfen .

    Unser Hund rutscht immer mal auf seinem Hinterteil rum. Eine Freundin sagte mir er reinigt die Afterdrüsen. Ist das wichtig?

    Mein Hund geht gern raus wenn wir aber laufen und treffen unterwegs Leute dann versteckt er sich hinter mir und wenn Sie dann vorbei sind rennt er los und bellt sie an. Was kann ich machen. Wenn er nicht an der Leine wer dann würde er bestimmt auch beißen aus Angst.

    Ich gehe am Sonntag auf eine Austellung und stelle einen Hund aus, den ich erst am Sonntag kennen lerne(sein Frauchen ist im Krankenhaus). Wie kann ich den Hund also auf mich fixieren, das das mit der Austellung klappt(ausser mit Leckerchen)?

    Zur Zeit ist mein 10 Monate alter Hund zwar zum Glück gesund, allerdings war er erst vor einer Woche mal wieder krank.

    Wir selbst haben ihn vor 5 Monaten von einem sehr guten Züchter geholt, bei dem die Elterntiere immer sehr gesund waren (ich habe auch beide Elterntiere gesehen), allerdings ist unserer eigentlich nie einen Monat am Stück gesund. Kaum ist ein Husten/eine "Erkältung" überstanden, kommt die nächste. Und jedes Mal rennen wir zum Arzt und lassen ihm Antibiotika geben.

    Ist das denn normal, dass junge Tiere einfach anfälliger sind? Bei menschlichen Kindern sieht man es ja auch oft, dass die von einem Arzt zum nächsten rennen. Und ich selbst war auch bis ich ca. 15 Jahre alt war dauerhaft erkältet.

    Und ist es überhaupt gesund fürs Tier, wenn man jedes Mal sofort Medikamente gibt? Oder würde es dem Immunsystem mehr helfen, wenn es die Krankheit alleine bekämpfen müsste? Aber dann ist die Frage. Woran erkenne ich, wann es ernst wird oder harmlos ist? Letztes Mal klang sein Husten sehr schlimm und wir dachten, er hätte einen Fremdkörper im Hals. Die TÄ sagte dann, er hätte nur eine harmlose Entzündung und nach 3 Tagen war es dann auch weg.

    P.s.: bei der frage geht es mir nicht ums Geld. Wir haben bisher schon knapp 500€ für ihn beim TA ausgegeben und würden, wenn es nötig ist, auch noch einiges mehr ausgeben. Ich will nur nicht, dass sein Immunsystem dadurch geschädigt wird. (Mein erster Hund hatte in dem Alter nur einmal eine Krankheit gehabt und war ansonsten immer kerngesund (gleiche Rasse))

    Ach ja, mir fällt auch gerade noch ein: wenn er von einer Zecke gebissen wurde und man ihm die entfernt, dann bildet sich jedes Mal eine richtig dicke Beule - größer als eine Kirsche. Also scheint sein gesamtes Immunsystem einfach sehr heftig auf die kleinsten Sachen zu reagieren.

    Ich habe mal eine Frage zu meinem 8-Monate alten Hund (Irish Red Setter).

    Er ist natürlich immer noch sehr verspielt und deswegen kommt es bei ihm insgesamt häufig vor, dass er sich auch mal an irgendwas (auch seiner eigenen "Sabber") verschluckt. Seit 2 Tagen macht er das allerdings mehrere Male pro Stunde (schätzungsweise 2-3/Stunde) und klingt jetzt auch so, als wäre es eine größere Anstrengung das wieder aus seinem Hals loszuwerden (es ist ein. Mix aus Husten und Hochwürgen, was er da immer macht).

    Ist sein Hals im Moment einfach nur gereizt, weil er sich evtl an etwas Größerem verschluckt hat? Oder könnte es eine Art Erkältung sein? Ist es ein Grund zum TA zu gehen oder sollte man es erstmal beobachten? (Schmerzen scheint er keine zu haben. Er scheint nur dauerhaft das Gefühl zu haben, dass da ein Fremdkörper ist, wie man es ja auch bei Erkältungen manchmal hat.)

    Meine Cane Corso Hündin ist jetzt drei Jahre alt. Sie war immer pechschwarz außer im Winter, die Unterwolle schimmerte immer schon etwas braun durch. Seit ein paar Monaten ist es aber so, dass sie scheinbar immer mehr braun-rötliches Fell bekommt. Ich dachte erst, das wäre Winterfell und würde noch verschwinden, aber es werden eher immer mehr Stellen braun und der Winter ist ja nun auch schon längst vorbei.

    Hat das schon mal jemand gehört? Ist das normal?

    Ich hatte ja Beschwerde eingereicht weil eine Tierärztin mich lapidar ab wiegelte und es zu keiner Behandlung kam. Unser Hund wurde daraufhin von einem anderen Ta behandelt der mich bei der Schilderung der Symptome kaum aussprechen ließ "Kommen sie sofort in die Praxis. "

    Dabei beschrieb ich diesem Tierarzt es genauso wie der anderen zuvor. Er erkannte den Ernst der Lage sofort! Zittrig, Apathisch, Starker Wasserverlust kein trinken. Meine ersten Worte waren immer "Unserem Hund geht es sehr schlecht, sie braucht Hilfe. " Daraufhin Schilderung der Symptome und das es von den Schmerztabletten kommt.

    Heute kam die Stellungnahme der Tierärztin. Angeblich habe ich nach keinem Termin gefragt, man wolle dem anderen Ta nicht rein pfuschen, (Mein eigentlicher Ta fiel wegen Krankheit aus) ich hätte nach einer weiteren Schmerztherapie gefragt und nicht detailliert genug den ernst der Lage beschrieben.

    Schwachsinn natürlich. Was soll ich auch mit einer weiteren Schmerztherapie wenn der Hund gerade sich tot k. an den Haaren herbei gezogen allein das schon.

    Immerhin hat der andere TA sofort reagiert und dem habe ich nichts anders erzählt. Naja. Sie bekam insgesamt 3 Infusionen a 500ml. 100ml eines speziellen Antibiotikums und noch diverse andere spritzen.

    Nach der ersten Infusion lief schier das Blut aus ihrem After als sie auf stand. Ernster geht es nicht. Auch der TA bestätigte noch mal wie ernst es wird wenn ein Tier so viel Wasser verliert und gleichzeitig keines bei sich behalten kann oder erst gar nicht trinkt. Auch so hatte ich es dem Ta zuvor beschrieben!

    Nun wurde ich zu einer weiteren Stellungnahme gebeten oder ignorieren dann wird es zu den Akten gelegt. Allerdings bin ich erbost was diese "Tierärztin" da von mir behauptet.

    Ich Zitiere "Natürlich bedauern wir , dass dem Hund erst mit Verzögerung geholfen werden konnte, und hoffen, dass in ähnlichen Fällen die Besitzer den Zustand deutlicher schildern und /oder direkt nach einem Termin fragen"

    Schöner kann man nicht durch die Blume beleidigen!

    Eine Stellungnahme kommt also Gewiss noch an die Kammer.

    Aber was bringt das alles? Die wird weiter auf ihrem Standpunkt beharren. Es ist nicht das erste mal das die dumm auffallen und wäre ich nicht so in Not mit dem Hund gewesen hätte ich da NIE angerufen.

    Bei meiner Schwester damals konnten sie den Echten Vogel nicht vom Pappfreund im Käfig unterscheiden und haben gefragt was der denn hätte der ist ja so still? o.O

    Nur eine Geschichte die diese Praxis schon gebracht hat.

    Wäre ich eine Ahnungslose Halterin und hätte allein auf das am Telefon vertraut wäre unser Hund jetzt tot! Ich sollte warten bis es dem Hund noch schlechter geht.

    Was passiert bei Beschwerden an die Kammer überhaupt genau? Das hat mir bisher keiner genau erklärt.

    Hallo! Bin öfters auf einem Reiterhof und mein Reitlehrer einen Hund. Dieser wird wohl nicht oft gebürstet und ob er regelmäßig zum TA kommt wage ich zu bezweifeln. Nun habe ich zwischen dem Fell unter dem Halsband am Hals eine komische Beule bemerkt. Ich glaube sie ist nur oberflächlich und sie ist nicht unter der Haut. Es scheint ihm nicht wehzutun und er kratzt sich nicht. Meinem Reitlehrer kann ich es nicht sagen, da er sehr streng ist und seinen Hund liebt er nicht besonders, er würde mich nur milde belächeln und glauben das ich mich nur einmische. Ich mache mir nun Sorgen und würde gerne wissen wie ernst die Sache ist und woher das kommt, ob es wieder weg geht und was es ist. Der Hund ist übrigens ein Langhaar, welche Rasse weiß ich nicht, er ist wohl schon etwas älter aber nicht alt, hat ein braunes und ein blaues Auge und ansonsten wirkt er gesund. Allerdings hustet er manchmal wenn wir viel laufen ein bisschen komisch. Es ist eine Mischung zwischen Husten, Niesen und Würgen. Dann geht es gleich wieder. Bitte um Antworten. Anbei ein Foto. Danke liebe Grüße Kittyschatz

    Wir wollen uns einen hund kaufen so in etwa wie der von Miley Cyrus der spohie heißt.

    Vielleich hat jemand einen Rat. Meine Hündin (Jack-Russel-Terrie, 4 Jahre alt) hat seit 2 Tagen Durchfall und seit heute furchtbare Blähungen. Vor vier Tagen waren wir mit ihr beim TA, da sie bei meinen Eltern (waren gerade zu Besuch) Walnusskern-Reste auf dem Boden gefunden hat und darauf allergisch reagiert hat, und zwar mit Erbrechen, Durchfall, Hautauschlag, das ganze Programm. Sie bekam eine Cortison-Spritze. Allerdings war sie nicht innerhalb von ein paar Stunden, wie die TÄ sagte, wieder fit. Die Allergiesymptome waren zwar schnell weg, aber sie war danach so schlapp, dass es 2 Tage dauerte bis sie wieder ganz normal war. So, seit gestern Morgen hat der Durchfall wieder angefangen, dazu hat sie fürchterliche Blähungen. Ansonsten ist sie munter, hat Appetit und will spielen. Sie hatte schon immer einen sehr empfindlichen Magen, bekommt Spezialfutter mit Pferdefleisch und reagiert auf Stress auch mal mit Durchfall. Können der Durchfall und die Blähungen eine Nachwirkung vom Cortison sein? Oder ist es wieder Stress-Durchfall? Und welche Hausmittel helfen? Vorweg: Milchprodukte verträgt sie nicht und auch bei Hähnchenfleisch bin ich mir nicht mehr so ganz sicher.

    Thema: Hund hat Ehrlichiose und es wird CARBESIA Behandlung empfohlen.

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    Hund hat Ehrlichiose und es wird CARBESIA Behandlung empfohlen.

    ich brдuchte dringend euren Rat.

    Ich habe einen 3 Jahre alten Podenco Andaluz Maneto (15kg), der nun akut an Ehrlichiose erkrankt ist.

    Der Wert liegt bei 1 zu 320.

    Er hat stark geschwollene Lymphknoten (ist laut TA blass), Sa-Di hatte er Durchfall mit Blut oder am Schluss nur Blut.

    Hills i/d Diдtnassfutter ( 1 Dose pro Tag, evtl. mit Reis) <-- also sehr wenig bei einem 15kg Tier.

    Fьr Zuhause fьr 2 Tage Ration Enterogelan KH.

    Bekommt bei Bedarf 5 Tropfen MCP aktut.

    Laut Arztpraxis liegt eine Behandlungsempfehlung von Laboklin (dort wurde die Blutuntersuchung gemacht) vor, bei der CARBESIA verwendet werden soll.

    Das bekannte Doxycyclinhyclat soll nicht angewendet werden.

    Das verstehe ich nicht.

    Das ist doch Zeitverschwendung.

    Bereich Reisekrankheiten Registriert seit 05.2004 Ort Gцttingen, Niedersachsen Beitrдge 25.289

    • was wurde im Labor ьberprьft und wie sind die Ergebnisse (zumailen/-faxen lassen!)?
    • wie ist die Ehrlichiose nachgewiesen worden
    • warum ist es sicher eine akuter Fall?
    • Was ist vorangegangen (OP, Impfung, etc.)?
    • wie sind die Blut-, Organ- und v.a. Leberwerte?
    • warum wurde keine Lymphknotenpunktat mikroskopiert (Ehrlichien sind rel. einfach fьr Geьbte im gefдrbten Lymphknotenpunktat erkennbar)?

    Warum kein Doxicyclinhyclat verordnet wurde ist mir nicht bekannt. Carbesia mag deshalb angeraten worden sein, weil Ehrlichiose hдufig mit Babesiose einhergeht (wie war denn der Babesiose Titer bei Laboklin?).

    Mit derartigen Krankheiten erfahrene TAs haben mцglicherweise aus vorangegangenen Behandlungen noch Carbesia vorrдtig oder kennen Kollegen, die deshalb evt. noch welches haben. Es sollte deshalb innerhalb von einigen Stunden verfьgbar sein. Carbesia ist normalerweise recht gut vertrдglich und fьhrt nur selten zu schweren Nebenwirkungen. Vielleicht auch deshalb diese Empfehlung. Warum kein Doxicyclinhyclat sollte der behandelnde TA (und nicht nur seine TA-Helferin . ) wissen.

    Wir kцnnen dem Leben nicht mehr Tage geben aber den Tagen mehr Leben. (Cicely Saunders)

    Mein Name ist ьbrigens Petra. ;-)

    Heute frьh streickte mein PC etliche male, alles brach immerwдhrend ab und ich habe den vorgeschriebenen Text hin und her kopiert. leider dann wohl ohne Namen.

    Das war keine Absicht.

    Ich werde das am Montag nochmals abklдren und versuchen, die Ergebnisse per Fax zu bekommen.

    Heute ist dort keiner erreichbar.

    Das einzigste was ich weiЯ ist, das die Untersuchung von "Labokin Bad Kissingen" unternommen wurde und das dieses Labor auch die Empfehlung fьr Carbiase ausgesprochen haben.

    Habe eine Rechnung erhalten auf der Reiseprofil Hund Andalusien, Italien. steht. Sonst nichts.

    - Blutuntersuchung wurde aufgrund des Erbrechens, des Durchfalls und der LymphknotengrцЯe unternommen

    - keine Punktion oder дhnliches

    Kot erst fest, dann beim weiteren Abdrьcken immer flьssiger.

    das Carbesia ist bestellt und soll Montag oder spдtestens am Mittwoch eintreffen.

    Wir wohnen nicht mitten in der Stadt, in der du etliche TA antriffst die evtl. Carbesia vorrдtig haben. Und ehrlich gesagt im Umkreis von 20 km ist diese TA-Praxis normalerweise wirklich die bessere Wahl. Ich habe schon sehr lange Tiere und die anderen Praxen eher unangenehm kennen gelernt. Es liegt an der derzeit dort praktizierende junge Vertretung, die hier wohl vцllig ьberfordert ist. Es aber wohl nicht zugeben kann.

    Da die jetzt behandelnde Praxis bis Montag geschlossen ist (am Freitag auch nur AB gelaufen) und ich bei Laboklin niemand erreichen konnte (hatte es ja per Tel. und Email versucht), komme ich auch nicht an den Originalbefund heran.

    Denn ehrlich gesagt wusste ich nichts von Kurven oder дhnlichem. Dachte eher wie an ein Blutbild beim Menschen, bei dem ich mit dem einzelnen Wert schon etwas anfangen kann (also mit dem 1 zu 320).

    Am Donnerstag Nachmittag war ich das letzte mal beim TA.

    Lymphknoten sind noch geschwollen.

    Bossi (mein Manetomдnnchen) ist wieder aufgeweckt, Stuhlgang fest bis breiig, Appetit grenzenlos. Bekam bislang nur 1 Dose Hill's i/d am Tag evtl. mit Reis.

    Mцchte jetzt aber, wenn der Stuhlgang sich nicht wieder verflьssigt auf Hьhnchen, Karotten und Reis umsteigen. Hatte mir Andrea aus eurem Forum empfohlen.

    Ich werde mich am Montag sofort mit der Arztpraxis in Verbindung setzen und auch Andreas Dosierungsanweisung der Medikamente mitnehmen/vorlesen.

    Ich hoffe immer noch, dass MEIN TA dann wieder anwesend ist.

    Sobald ich die Befunde schwarz auf weiss habe, werde ich sie einstellen.

    Ich weiЯ leider wovon ich rede aber Ocean geht es nun, dank den Hinweisen in diesem Forum, wieder gut.

    Sie hat beides bekommen 6 Wochen lang Ronaxan (so quasi im letzten Moment) und 2 Carbesiaspritzen. Wenn die Krankheit echt ausgebrochen ist, dann reicht Carbesia niemals aus um die Erreger wirklich soweit zurьckzudrдngen, das sie Ruhe geben. Ganz vernichten kann man sie sowieso kaum bzw.nicht in allen Fдllen(deshalb mцglichst auch keine Impfungen mehr) und den Hund stabil halten. Auch mit gutem, hochwertigem Futter (dazu hat ja Andrea auch schon was geschrieben). Eine eventuelle Babesiose ist jedoch nach 2 Carbesiaspritzen Geschichte.

    von Barbara mit blauдugiger Tьrkin Ocean

    sowie mit Kimba und jetzt auch Max im Herzen

    vielen Dank fьr deine Antwort.

    Du schreibst keine Impfungen mehr?

    Wir sind wir regelmдЯig in Frankreich und dort wird sehr groЯen Wert auf regelmдЯige Impfungen gelegt.

    Bossi wдre im Oktober 2010 mit sдmtlichen Impfungen wieder dran (laut Ausweis: Tollwut, Staupe, H.c.c., Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose, Borreliose).

    Ьber eine nochmalige Antwort wьrde ich mich freuen.

    Impfe Deinen Hund erneut so komplett durch wie Du es beschreibst, und Du kannst ihn eventuell hier in unserem Regenbogentread "vorstellen".

    Andrea und die anderen Fachfrauen hier kцnnen Dir dazu noch mehr sagen und glaub mir, hier im Forum lдuft nicht nur ein Hund rum, der eigentlich "gesund" war und plцtzlich ca.2 Monate nach der Impfung RICHTIG krank wurde. Da gab es auf Leishmaniose, Ehrlichose, Babesiose, Anaplasmose (und wie die MMKs sonst noch so heiЯen) sogar negativ getestete Hunde, die plцtzlich nen Ausbruch von der sch. Krankheit hatten und leider manchmal auch SO + enden.

    Du weiЯt schon das Du nen kranken Hund hast. Es ist deine Entscheidung aber wir wьrden hier ALLE sagen. Tue es bitte NICHT!

    von Barbara mit blauдugiger Tьrkin Ocean

    sowie mit Kimba und jetzt auch Max im Herzen

    Danke fьr die genaue Info und auch fьr die Seite ьber die Impfungen.

    Habe heute den Vormittag herum telefoniert und da es wohl wirklich keine anderen Laborwerte gibt (auf dem Laboklin-Zettel, der mir mittlerweile geemailt wurde, steht nichts anderes).Mein eigentlicher TA ist noch eine Woche in Urlaub und die Vertretung ist nicht einsichtig.

    Es hat keinen Sinn dort weiterzumachen.

    Nachestellung der EiweiЯ-Elektrophorese nun doch geklappt

    eben ist eine Email des Labor eingetroffen.

    GesamteiweiЯ 61.8 g/l 54-75

    A/G-Quotient 1.11 0.59-1.11

    Albumin 52.5 % 47-59

    alpha-Globulin 10.9 % 9-15

    beta-Globulin 25.4 % + 14-24

    gamma-Globulin 11.2 % 8-18

    hдufige Grьnde fьr verдnderte Elektrophorese-Muster:

    erniedrigte Albumin-Werte: z.B. bei EiweiЯ-Verlust ьber Darm oder

    Niere, bei Leberzirrhose und Neoplasien.

    polyklonale Gammopathien: z.B. bei chronischen Entzьndungen, Para-

    sitosen, Neoplasien, Immunerkrankungen

    Hund: am hдufigsten assoziiert mit Hautparasiten oder Pyoder-

    mien( beta- und gamma-Fraktion betroffen).

    Katze: am hдufigsten assoziert mit FIP (g-Fraktion).

    monoklonale Gammopathien: z.B. multiple Myelome, Lymphosarkome,

    seltener auch bei Infekten

    erniedrigter g-Globulin-Wert: z.B. Immunsuppression,Immundef izienz

    Entsprechend den Vorgaben aus der Humanmedizin weisen wir auch

    beim Kleintier vermehrt ESBL Stдmme (Extended Spectrum Beta-

    Lactamasen) nach. Diese weisen eine Multiresistenz gegen

    Beta-Laktam Antibiotika und auch in zunehmendem MaЯe gegen

    Gyrasehemmer auf. Neben E. coli und Klebsiella spp. Stдmmen

    sind auch andere Enterobacteriaceae wie z.B. Proteus spp.

    davon betroffen. Wir ьberprьfen im Antibiogramm verdдchtige

    Stдmme momentan routinemдЯig und teilen Zugehцrigkeit zur

    Danke fьr die genaue Info und auch fьr die Seite ьber die Impfungen.

    Es hat keinen Sinn dort weiterzumachen.

    von Barbara mit blauдugiger Tьrkin Ocean

    sowie mit Kimba und jetzt auch Max im Herzen

    Aufgrund eurer Warnung vor Impfungen habe ich den Wirkstoff gegoogelt (gegenTollwut Virbagen canis LT) und bei dem Bundesamt fьr Sera u. Imfpstoffe wird ausdrьcklich darauf hingewiesen, dass eine Nachimpfung nur alle 2-3 Jahre erfolgen muss. Also wie ihr schon sagt "Geldmacherei".

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    Put on the computer what the public asks for, not everything about the US.

    I asked for a total medal count. I have been looking for 20 minutes and still cannot find it.

    I also asked for a specific medal count for a specific country and got a history of when they first started to compete in the Olympics. I asked for a medal count for 2018, as of today,

    not a history of that country.

    You don't even accept what I have asked.

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    Ehrlichiose - SardinienHunde e.V.

    Die canine Ehrlichiose ist eine sehr häufig und weit verbreitete Krankheit und konzentriert sich auf tropische und subtropische Länder, kommt aber bis auf Australien inzwischen weltweit vor. In Europa fand man schon vor über 10 Jahren einen hohen Prozentsatz serologisch positiver Hunde: Türkei 64%, Spanien 40%, Portugal 50% und Süditalien 20%. In einer großangelegten Studie wurde auch eine recht hohe Seroprävalenz bei Hunden auf Sardinien festgestellt. Somit stellt die canine Ehrlichiose auch auf Sardinien ein größeres Problem dar. Der wichtigste Erreger der Ehrlichiose ist Ehrlichia canis, ein Bakterium aus der Ordnung der Rickettsien. Er wird von Schildzecken, vor allem von der braunen Hundezecke, auf Hunde beim Saugakt über den Zeckenspeichel übertragen. Es ist davon auszugehen, dass durch die zunehmende Reisetätigkeit mit Hunden ein Einschleppen der braunen Hundezecken nach Deutschland deutlich zunimmt und somit auch in unseren Breiten immer häufiger Ehrlichiosefälle auftreten, ohne dass die betroffenen Hunde jemals im Süden gewesen sind. Ehrlichia canis befällt Monozyten und Lymphozyten und vermehrt sich hier während der Inkubationszeit von ca. 10-20 Tagen. Dabei wird die zelluläre Abwehrfunktion stark beeinträchtigt. Anschließend verbreiten sich die Erreger in Leber, Milz und Lymphknoten. Es werden zwar sehr hohe Antikörperspiegel gebildet, die aber dann häufig keine Schutzfunktion besitzen.

    Die Symptome der Ehrlichiose sind häufig unspezifisch. Nach der Inkubationszeit zeigen die Tiere in der Akutphase häufig die folgenden Symptome:

    • schlechtes Allgemeinbefinden
    • häufiges Fieber & Erbrechen
    • Schwellung der Lymphknoten
    • Nasenausfluss / Nasenbluten
    • beginnende Thrombozytopenie

    Nach diesem Stadium können einige Hunde den Erreger eliminieren und gesunden, andere durchlaufen eine subklinische oder chronische Infektion. Das subklinische Stadium kann einige Woche, oder aber auch mehrere Jahre dauern. Zumeist bleiben die Tiere hier symptomlos. Die chronische Infektion geht häufig mit erhöhter Blutungsneigung (Nase, Schleimhäute und Haut) und der Bildung von Ödemen an den Gliedmaßen einher. Es kann auch zu Krämpfen und zur Beeinträchtigung des ZNS kommen. In Folge der Infektion werden vermehrt Gammaglobuline gebildet aus denen Immunkomplexe entstehen, die bei einer zu späten Behandlung durch die daraus entstehenden Niereninsuffizienz zum Tod des Tieres führen können.

    Infektionen des Menschen durch den Erreger sind beschrieben, allerdings nur durch die Übertragung durch Zecken. Eine Hund-Mensch-Übertragung ist denkbar, wurde aber bisher noch nicht nachgewiesen. Hingegen ist eine Hund-Hund Übertragung durch direkten Blutkontakt bekannt. Es gibt auch Berichte, dass die als humane monozytäre Ehrlichiose bekannte Infektion des Menschen auf Hunde übertragen wurde.

    Zunächst sollte man einen nicht unbedingt notwendigen Aufenthalt in endemischen Gebieten mit Hunden vermeiden. Die primäre Maßnahme zur Prävention einer Infektion mit Ehrlichien ist ein effektiver Schutz gegen Zeckenbefall. Es gibt eine Vielzahl von Mitteln, welche äußerlich anzuwendende repellierende (abweisende) und zeckenabtötende Wirkstoffe (z.B. Deltamethrin oder Permethrin) enthalten. Ihr Einsatz ist sehr sinnvoll, da sie die Gefahr des Auftretens weiterer, durch Zecken auf Hunde übertragbarer, Erkrankungen senken. Deltamethrin-haltige Halsbänder sind nebenwirkungsarm und haben eine Schutzwirkung von etwa sechs Monaten. Sie werden besonders während der warmen Jahreszeit empfohlen.

    Gegen Ehrlichien wird vorzugsweise Doxycyclin (ein Tetracyclin) eingesetzt. Das Antibiotikum wirkt allerdings nur dann effektiv, wenn es in Kombination mit Imidocarb Anwendung findet. Häufig wird eine Behandlung aufgrund eines positiven Antikörperspiegels durchgeführt und dabei außer Acht gelassen, dass eine antibiotische Therapie nur sinnvoll ist, wenn aktive Ehrlichien vorhanden sind. Deshalb ist es wichtig auf eine akute Symptomatik zu achten bzw. vor Behandlungs-beginn einen Erregernachweis mittels PCR (Polymerase-Kettenreaktion) durchzuführen. Eine Behandlung aufgrund eines positiven Antikörperspiegels ist nicht nur wenig sinnvoll, sondern auch gefährlich. Ehrlichien können gegen Doxycyclin Resistenzen entwickeln und somit nach erneutem Ausbruch der Erkrankung bei wiederholter Anwendung von Tetracyclinen nicht mehr beseitigt werden.

    Als optimale Darreichungsform ist Doxycyclin-Monohydrat zu empfehlen. Die Aussage, dass Doycyclin-Hyclat die ideale Form der Verabreichung darstellt, weil damit ein gleichmäßigerer Tagesspiegel erreicht werden würde ist in der Literatur nicht belegt. In einer früheren Studie wurde hingegen die Bioäquivalenz verschiedener Doxycyclin-Präparate bezüglich Resorption und Verteilung im Körper belegt. Pharmakologisch betrachtet gelten daher alle Doxycyclin-Formen als gleichwertig. Jüngst wurde in einer Dissertation gezeigt, dass Doxycyclin-Hyclat häufig zu Fieber und Reizungen der Speiseröhre führt und deshalb insbesondere bei der Behandlung von Katzen nicht angewendet werden sollte!

    Bei der Gabe von Doxycyclin ist zu beachten, dass die Serumspiegel bei paralleler Futtergabe um etwa 20% absinken und dass die Aufnahmefähigkeit im Darm bei gleichzeitiger Gabe von Milch oder anderer calciumreicher Nahrung sogar völlig verloren gehen kann (gilt für alle Tetracycline). Leider hat man selbst bei korrekter Behandlung keine Garantie für eine Erregerelimination. Trotzdem besteht bei guter Haltung des Tieres eine sehr große Chance auf eine langes Leben und das Erreichen des durchschnittlichen Lebensalters.

    Ehrlichiose beim Hund

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    Definition:

    Die Ehrlichiose beim Hund führt in der akuten Phase zu Abgeschlagenheit und Fieber. Foto: Eva Pilz / pixelio.de

    Was ist eine Ehrlichiose beim Hund?

    Unter einer Ehrlichiose beim Hund versteht man eine spezielle bakterielle Infektionskrankheit. Die Erkrankung kommt in erster Linie in tropischen und subtropischen Gebieten vor, insbesondere in den Mittelmeerregionen, aber auch in Afrika und Südostasien. Die Hunde infizieren sich mit der Ehrlichiose durch den Biss infizierter Zecken der Gattung Rhipicephalus sanguineus. Diese Zeckenart benötigt ganzjährig warmes bis mildes Klima, was erklärt, warum die Ehrlichiose bevorzugt in den genannten Regionen auftritt.

    Tierärzte bezeichnen die Ehrlichiose auch als Mittelmeer- oder Reisekrankheit, da betroffene Hunde entweder aus diesen Ländern stammen oder sie sich bei Urlaubsaufenthalten infiziert haben. Die Erreger der Ehrlichiose befallen bestimmte Blutzellen (Monozyten und Makrophagen) und rufen damit verbundene Symptome hervor.

    Was sind die Ursachen für eine Ehrlichiose beim Hund?

    Die Ursache der Ehrlichiose beim Hund ist das Bakterium Ehrlichia canis. Diese Bakterienart zählt zu den sogenannten Anaplasmen. Im Gegensatz zu anderen Bakterienarten verfügen sie über die Besonderheit, sich ausschließlich innerhalb von Zellen aufzuhalten (intrazellulär). Die Bakterien benötigen zudem einen sogenannten Vektor als Überträger, dabei handelt es sich um Zecken der Gattung Rhipicephalus sanguineus. Die Zecke nimmt bei der Blutmahlzeit die Ehrlichien eines infizierten Hundes auf und überträgt sie bei jedem erneuten Biss auf weitere Hunde.

    Eine Übertragung der Ehrlichiose von Hund zu Hund ist daher normalerweise nicht möglich. Eine Ausnahme sind Ehrlichiosen, die durch Bluttransfusionen infizierter Hunde verursacht wurden.

    Wie äußert sich eine Ehrlichiose beim Hund?

    Die Ehrlichiose beim Hund lässt sich in drei Stadien unterteilen:

    • Akute Krankheitsphase: In dieser Phase der Ehrlichiose sind betroffene Hunde matt und abgeschlagen und haben Fieber. Die Lymphknoten schwellen an und die Milz vergrößert sich (Splenomegalie). Die Anzahl der Blutplättchen (Thrombozyten), die für die Blutgerinnung wichtig sind, sinkt. In der Folge treten kleine, farbspritzerartige Blutungen der Haut (Petechien) oder auch auf. Seltener kommt es zu Erbrechen, gelegentlich tritt flüssiger, bisweilen auch eitriger Nasenausfluss aus. Die akute Krankheitsphase der Ehrlichiose beim Hund dauert zwischen einer und vier Wochen an.
    • Beschwerdefreie Krankheitsphase: Obwohl der Hund mit der Ehrlichiose infiziert ist, fallen keinerlei Krankheitszeichen auf.
    • Chronische Krankheitsphase: In der chronischen Krankheitsphase verursacht die Ehrlichiose beim Hund massive Blutbildveränderungen. Die Anzahl der weißen und roten Blutzellen sowie die der Blutplättchen sinkt dramatisch, gleichzeitig steigt die Menge an bestimmten sogenannten Immunglobulinen. Es kommt zu plötzlicher Erblindung, Blutungen, Gelenkentzündungen und Nierenschwäche. Auch eine Hirnhautentzündung (Meningitis) kann vorkommen, betroffene Hunde leiden dann unter Verwirrtheit, Gleichgewichtsstörungen oder Lähmungen. Vielfach sterben Hunde in dieser Krankheitsphase der Ehrlichiose.

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    Weiterführende Informationen

    Autor: Redaktion medproduction GmbH

    Tierärztliche Qualitätssicherung: Pascale Huber, Tierärztin

    Datum der letzten Aktualisierung: Februar 2018

    Grünbaum, E.-G., Schimke, E.: Klinik der Hundekrankheiten. Enke, Stuttgart 2007

    Suter, P.F., Kohn B.: Praktikum der Hundeklinik. Enke, Stuttgart 2017

    Wienrich, V.: Das große Buch der Hundekrankheiten. Müller Rüschlikon, Stuttgart 2008

    Ehrlichiose hund heilbar

    Ehrlichiose

    Die Ehrlichiose ist eine Infektionskrankheit, die durch Zecken ьbertragen wird. Relativ hдufig sind Doppelinfektionen mit Babesien, da beide Erreger von denselben Zecken ьbertragen werden. Die Ansteckung erfolgt durch den Zeckenbiss. Die Inkubationszeit betrдgt zwischen 8 und 20 Tagen. Ehrlichiose gibt es ьberall in Europa, aber besonders hдufig im Sьden und in цstlichen Lдndern.

    Ehrlichien sind eine Art von Bakterien. Sie befallen die weiЯen Blutkцrperchen und schдdigen das Immunsystem. Die Diagnose wird anhand eines Bluttests (serologischer Nachweis) gestellt.

    Manchmal keine. Hдufig sind hohes Fieber, Schwдche, Gelenkbeschwerden, Ьbelkeit, Erbrechen. Absinken der Thrombozyten ist typisch (Blutungsneigung)

    Gefahr fьr Menschen?

    Hunde- Ehrlichiose ist vermutlich nicht auf Menschen ьbertragbar.

    Antibiotika- Therapie ьber mehrere Wochen.

    Eine unbehandelte Ehrlichiose kann infolge zunehmender, ggf. ьber Jahre andauernder, schleichender Blutungsneigung zum Tod des Tieres fьhren.

    Ehrlichiose (Zeckenfieber)

    Zeckenfieber bzw. Ehrlichiose

    Beim Zeckenfieber handelt es sich um eine akute bis chronische Infektionskrankheit, die durch Rickettsien verursacht wird. Die Krankheit ist insbesondere im Mittelmeerraum verbreitet, damit zдhlt die Infektion mit einer Ehrlichiose zu den Reisekrankheiten beim Hund. Es ist eine ernst zunehmende Hundeerkankung, leider ist die Diagnose nicht einfach.

    Symptome fьr eine Ehrlichiose

    Symptome fьr eine Erkrankung mit Ehrlichiose kцnnen Erbrechen, Fieber und Schwдche beim Hund sein. Allerdings sind die Symptome eher unspezifisch und unterschiedlich, so dass eine genaue Diagnose meist schwer fдllt. Die inkubationszeit betrдgt meist knapp drei Wochen. Dann zeigen sich beim erkrankten Tier in der Akutphase stдndig wiederkehrendes Fieber, Erbrechen, Atemnot, Abgeschlagenheit aber auch Nasenbluten und Nasenausfluss. Es kann auchzu Schwellung der Lymphknoten und auch zu einer zentralnervцsen Stцrung kommen. Diese kann sich durch Muskelzucken und Ьberempfindlichkeit bemerkbar machen. Es folgt eine Phase, i der der Hund keine Symptome zeigt. Im zweiten und dritten Monat der Infektion beginnt dann meist das chronische Stadium.

    Behandlung gegen Zeckenfieber

    Kompliziert wird eine wirkungsvolle Behandlung eines an Ehrlichiose erkrankten Hundes dadurch, dass die Diagnose klinisch nicht zu stellen ist. Stattdessen mьssen Differentialdiagnostisch andere Infektionskrankheiten wie zum Beispiel die Babesiose ausgeschlossen werden.

    Vorbeugen gegen Zecken ist bester Schutz

    Infiziert werden Hunden beim Saugakt ьber den Zeckenspeichel. Daher ist die beste Verhьtung gegen eine Erkrankung mit Ehrlichiose die Verhinderung von Zeckenbefall durch zeckenabwehrende Wirkstoffe (Halsbдnder, Spots etc.). Hat sich der Hund doch einmal eine Zecke eingefangen, sollte diese mцglichst schnell gefunden und entfernt werden.

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