Die Hunde-Apotheke: Darmsanierung
Darmsanierung ist die einer der wichtigsten Bereiche der ganzheitlichen Tiermedizin. Der Darm ist die größte Fläche zwischen Körper und Außenwelt. Die Schleimhaut des Darmes hat ständig Kontakt mit Antigenen wie Nahrungsmitteln, Parasiten, Viren, Bakterien, Pilzen und mehr. Darum hat sich im Zusammenspiel mit der Darmflora im Darm das größte Immunsystem des Körpers entwickelt. Das heißt ein gestörter Darm zieht immer auch ein geschwächtes Immunsystem nach sich.
Der wichtigste Punkt um das Immunsystem zu unterstützen ist eine optimierte Fütterung mit hochwertigem Futter in der richtigen Menge, der Haltung und dem Alter angepasst.
Bei Verdacht auf Nahrungsmittelallergie, was sich meist durch starken Juckreiz der Haut äußert, hat sich eine Eliminationsdiät bewährt. So können Sie Ihrem Hund 2-3 Wochen nur lange gekochten Reis füttern. Dabei nimmt er keine unverträglichen Stoffe mehr auf, der Darm, die Leber und die Niere können sich reinigen und Allergene werden ausgeschieden.
Das Immunsystem wird angeregt und gestärkt. Danach können Sie langsam wieder Fleisch (Schwein nie roh!) und Gemüse zufügen und beobachten, ob der Hund auf eines dieser einzeln wieder eingeführten Nahrungsmittel allergisch reagiert. Meist sind aber noch weiterführende Maßnahmen notwendig, um den Darm zu sanieren. Im Folgenden werden ein paar Mittel genannt, welche die Darmsanierung fördern:
Linum usitatissimum, Leinsamen
Leinsamen wird gekocht verabreicht und ist ein pflanzliches Quellmittel, das die Darmperistaltik anregt und das Absetzen von Kot fördert, z.B. bei Verstopfung.
Aloe Vera, das innere Gel der Pflanze
Das innere Gel der Pflanze herausschälen oder auf eine seriöse Firma zurück greifen, die einen guten Trinksaft herstellt. Aloe vera reinigt und nährt den Darm und wird besonders bei Darmerkrankungen, Atemwegs- und Hauterkrankungen und zur Stärkung des Immunsystems innerlich eingesetzt.
Mit Heilerde unter das Futter gemischt, können Schadstoffe gebunden werden, die dann ausgeschieden werden.
Joghurt mit rechtsdrehender Milchsäure
Joghurt mit rechtsdrehender Milchsдure sollte man nach Antibiotikagaben fьttern um die Darmflora zu stдrken. Bei fehlenden Milchsдurebakterien der Darmflora funktioniert diese nдmlich nicht mehr ausreichend.
Dies ist ein speziell fьr Hunde und Katzen hergestelltes Produkt zum Aufbau der Darmflora speziell auch nach der Gabe von Antibiotika.
Rephalysin N, Dragees von Repha
Diese Dragees enthalten unschädlich gemachte E.coli Bakterien in homöopathischer Form. Das Mittel hat sich besonders bei Viruserkrankungen aller Art und wird auch von der Firma zur Immunsystemstärkung angeboten.
Bierhefe und andere Hefen (z.B. PK für Tiere, Milchhefetabletten u.ä.)
Dies sind die Symbiose fördernde Stimulantien, die für optimale Darmbakterienverhältnisse sorgen.
Bakterien im Darm (Staphylokokken, Pseudomonas u.ä.)
Zusätzlich zu den Maßnahmen Ihres Tierarztes oder Tierheilpraktikers können Sie Aloe Vera Gel einsetzen, um dem Darm zu helfen, die Bakterien loszuwerden.
Sprockhöveler Straße 42 * 58455 WITTEN
Natürliche Darmsanierung beim Hund
Heute geht es um die natürliche Darmsanierung beim Hund.
Nachdem wir über die Verdauung bei Hunden, sowie die über die richtige Entgiftung geschrieben haben, kommt nur der letzte Beitrag dazu.
Zwischen Körper und Außenwelt des Hundes ist der Darm die größte Fläche. Die vielfältige Keimbesiedling der Darmschleimhaut wird unter den Begriff Darmflora zusammengefasst. Dies ist ein mikro-ökologisches System, das einer ganzen Reihe von Aufgaben nachkommen muss.
So zählt nicht nur die Resorption von Nährstoffen und auch Schadstoffen, die Stimulation des Darm-Immunsystems und die Anregung der Darmbewegungen dazu, sondern sogar die Produktion von Substanzen, die Krankheitserreger beseitigen können.
Dabei spielen die milchsäurebildenden Bakterien, die für das schwach saure Darm-Milieu verantwortlich sind, eine entscheidende Rolle. In einem gesunden Darmmilieu können sich krankhgeitserregende Fäulniskeime nicht übermäßig vermehren.
Die Darmschleimhaut hat jedoch ständig Kontakt mit Schadstoffen aus Nahrungsmitteln und der Umwelt oder Antigenen wie Pilze, Bakterien, Viren, Parasiten uvm. Genau aus diesem Grund hat sich im Darm, zusammen mit der Darmflora, das größte Immunsystem des Körpers entwickelt.
Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ein gestörter Darm immer ein geschwächtes Immunsystem nach sich zieht und in den meisten Fällen die unterschiedlichsten Krankheiten und Folgekrankheiten entstehen.
Auch Futtermittelunverträglichkeiten und die ständig steigenden Futtermittelallergien können ihren Ursprung im Darm haben.
Wann ist eine Darmsanierung sinnvoll?
Wenn die Darmflora vom Hund gestört ist, empfiehlt sich auf jeden Fall eine Darmreinigung zu machen. Eine natürliche Darmsanierung ist besonders nach Giardien , Impfungen , Antibiotika oder Cortison Gabe oder auch einer chemischen Wurmkur sehr sinnvoll und sollte auch unbedingt durchgeführt werden.
Nur so kann sich die Darmflora des Hundes auf natürlichem Weg wieder aufbauen und gesund bleiben. Aber nicht nur Krankheiten oder chemische Mittel verlangen vom Darm und der Darmflora Höchstleistungen ab.
Nach einer herkömmlichen chemischen Wurmkur zum Beispiel braucht der Darm 5 -7 Monate um sich wieder vollständig zu regenerieren. Umso schlimmer ist, es wenn solch eine chemische Wurmkur, wie von vielen Tierärzten empfohlen wird, alle 3 Monate gemacht wird.
Zum Einen kann sich der Darm nie richtig erholen und zum Anderen wirkt diese Chemiekeule auch nicht wie eine Impfung als Schutz für die Zukunft. Solch eine Wurmkur hat also keine vorbeugende Wirkung und kann bei akutem Befall immernoch jederzeit gegeben werden.
Außerdem kommt ein gesundes Immunsystem mit Würmern, die übrigens jeder Hund in sich hat, auch allein klar. Wenn jedoch Kleinkinder oder ältere Menschen Kontakt mit dem Hund haben, empfiehlt sich, zum Schutz vor eventueller Ansteckung, als Alternative ein natürliches Wurmmittel für Hunde zu geben. Bewährt haben sich hier spezielle Kräutermischungen!
Frage: Nehmen Sie täglich eine Kopfschmerztablette, obwohl Sie keine Kopfschmerzen haben?
Regelmäßige Darmreinigung beim Hund
Wie wir bereits wissen, schädigen Umweltgifte, Stress, Schadstoffbelastungen und ungesundes Industriefutter täglich den Darm und das komplette Immunsystem des Hundes. Daher ist es ratsam eine Darmreinigung regelmäßig durchzuführen, um den Hund und seinen Stoffwechsel zu stärken. So haben Krankheiten erst gar keine Chance!
Wie Hippokrates schon sagte: „Der Tod sitzt im Darm“
Generell empfiehlt es sich, erst einmal den Körper mit einer Darmreinigung „sauber“ zu machen, um so eine solide Grundlage für eine eventuell bevorstehende Entgiftung zu schaffen. Eine Darmsanierung und eine Entgiftung sollte generell immer getrennt werden, denn viel hilft nicht immer viel.
Doch bevor überhaupt eine Darmsanierung Sinn macht, sollte zuerst einmal die Ernährung vom Hund optmiert werden. Eine sehr gute Alternative wäre hier schwedisches Hundefutter, da die Qualitätsansprüche in Schweden viel höher sind als hier zu Lande.
Natürliche Darmreinigung zuhause
Für eine sehr sanfte und schonende Darmreinigung bieten sich diverse Hausmittel an. Sie besitzen eine darmreinigende Eigenschaft und können auch täglich angewendet werden, um Einschränkungen und Problemen im Darmbereich vorzubeugen.
Allerdings ist auch nicht jedes Hausmittel für jeden Hund geeignet. Gerade bei sehr empfindlichen Hunden ist Obacht zu geben, was sie letztendlich gut vertragen und was dem Körper gut tun. Auch sollte dem Organismus genug Zeit für eine langsame Gewöhnung und Umstellung gegeben werden.
Hausmittel zur Darmreinigung
Ballaststoffe (z.B. Leinsamen , Chiasamen, in Gemüse und Obst)
Strikt genommen sind Ballaststoffe keine Darmreinigungshausmittel, sondern selber Darmreiniger. Zum Größtenteil sind Ballaststoffe unverdaulich für den Hund, haben aber viele gesunde Eigenschaften! Sie quellen im Magen-Darm auf und der Verdauungsbrei wird voluminöser sowie weicher. So regulieren sie auf schonende Arte und Weise die Verdauung und regen die Peristaltik an. Außerdem setzt schneller ein Sättigungsgefühl ein. Ballaststoffe können weiterhin Verstopfungen vorbeugen, die Blutfettwerte senken und den Blutzucker stabil halten.
Besonders aus der Hautpflege kennen sicherlich viele die Aloe Vera Pflanze. Aber Aloe Vera ist auch ein vielseitiges Hausmittel und kann zur schonenden Darmreinigung eingesetzt werden. Das innere Gel dieser Pflanze wirkt entgiftend. Gleichzeitig pflegt und befeuchtet es die Darmschleimhäute und unterstützt so bei der Reinigung. Außerdem stärkt Aloe Vera das Immunsystem von Innen, nicht nur bei Darmerkrankungen, sondern auch bei Atemwegs- und Hauterkrankungen.
Ein altbewährtes Hausmittel bei vielen Beschwerden ist Heilerde. Nicht nur Ausschlag, Insektenstiche, Gastritis oder Juckreiz bei Hunden lassen damit gut behandeln, auch zur sanften und natürlichen Darmreinigung kann die Heilerde ebenso eingesetzt werden. Unter das Hundefutter gemischt, kann die Heilerde dann Schadstoffe binden, die am Ende einfach ausgeschieden werden.
Bitterpflanzen zur Darmreinigung ( z.B. Brennessel, Löwenzahn, Artischocke )
Wunderbare Hausmittel zur Darmreinigung sind Bitterpflanzen oder auch Bitterstoffe. Sie wirken der Ansiedlung schädlicher Keime, der Ablagerung von Rückständen und Verdauungsstörungen entgegen und unterstützen so die Darmflora.
Flohsamen für die Darmreinigung
Flohsamen zählen zu den Quellstoffen und bilden bei Flüssigkeitszugabe Schleime aus, die reinigend und heilsam wirken. Daher sind Flohsamen ein ideales und sanftes Hausmittel zur Darmreinigung.
Darmsanierung Kur für Hunde
Für eine größere, effektivere und zeitlich begrenzte Darmreinigung empfehlen sich allerdings spezielle, im Handel erhältliche, natürliche Produkte zur Darmsanierung. Besonders nach starkem Durchfall, einer Operation wie Zahn OP, Kastration ect, Medikamentengabe wie Antibiotika oder Cortison sollte solch eine Darmreinigung erfolgen.
Natürlich ist auch hier die Auswahl der Produkte, die es zu kaufen gibt, groß. Wichtig ist wie immer auf Qualität und Natürlichkeit der Darmreinigungsmittel zu achten. Außerdem sollte das gewählte Darmsanierungs Produkt die Vermehrung von den „guten“ Darmbakterien (Bifidobakterien, Lactobacillen) unterstützen, um so die gesamte Darmflora zu stärken und gleichzeitig die überschüssigen, schädlichen Bakterien binden, so dass der Hund sie mit dem Kot ausscheiden kann.
Bewährt haben sich hier Mittel, die Fructo Oligosaccharide ¹/² zur Stärkung und gleichzeitig Mannan Oligosaccharide zur Schadstoffbindung enthalten.
Eine Umschichtung der Darmflora dauert in der Regel etwa 10 bis 14 Tage. In dieser Zeit können erhöhte Flatulenzen (Blähungen) und vermehrte Darmaktivität auftreten. Die komplette Darmsanierung und Gabe sollte über einen Zeitraum von 4 Wochen erfolgen.
Eine ganz genaue Dauer und Anleitung für die natürliche Darmreinigung gibt es jedoch nicht. Dies ist von Hund zu Hund verschieden und sollte ganz individuell entschieden werden.
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Autor und Hundefreund

Hallo lieber Fellfreund,
mein Name ist Ivo Kultermann und ich bin Ernährungsberater für Hunde. Wie ich dazu gekommen bin erfahren Sie hier.
Ich habe auch noch zwei kleine Geschenke für Sie.
Darmflora
Die Darmflora aufbauen
- Autor: Zentrum der Gesundheit
- aktualisiert: 17.07.2017

Je gesünder und ausgeglichener die Darmflora ist, umso gesünder ist auch der Mensch. Eine gestörte Darmflora hingegen kann die Ursache vieler Krankheiten sein – ob Allergien, Autoimmunerkrankungen, häufige Infekte, Rheuma oder Krebs. Ja, selbst Übergewicht wird in manchen Fällen mit einer Störung der Darmflora in Verbindung gebracht. Besonders Antibiotika-Therapien schädigen die Darmflora. Zu einer umfassenden Gesundheitsprävention gehört daher immer auch der Aufbau einer gesunden Darmflora. Wie sich die Darmflora aufbauen lässt, erklären wir nachfolgend.
Die Darmflora hat vielfältige Aufgaben
Im Darm leben mehr als 400 verschiedene Bakterienstämme. Man schätzt, dass die Gesamtzahl der Darmbakterien zehn Mal so hoch ist wie die Zahl unserer Körperzellen. Diese Milliarden unterschiedlicher Mikroorganismen werden als Darmflora bezeichnet.
Sie leben in enger Symbiose mit uns und leisten – wenn die Darmflora gesund ist – wertvolle Dienste für unsere Gesundheit:
- Die Darmflora wehrt die Ansiedlung krankheitserregender Keime ab (schädliche Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze). Die nützlichen Darmbakterien besiedeln zu diesem Zweck die Darmschleimhaut so eng, dass schädliche Keime dort gar keinen mehr Platz finden. Die Darmflora schützt also die Darmschleimhaut.
- Die Darmflora regt die Darmschleimhaut immer wieder zu Regenerationsprozessen an und hält die Darmschleimhaut intakt und gesund.
- Giftige Abbauprodukte, unverdaute Partikel oder auch körpereigene im Darm lokalisierte Immunzellen können bei einer intakten und von der Darmflora geschützten Darmschleimhaut nicht in den Organismus gelangen und dort auch keine Schäden verursachen, wie etwa Infektionen, Allergien oder Autoimmunreaktionen.
- Die Darmflora ist an der Verstoffwechslung der Nahrung und somit an der optimalen Nährstoffverwertung beteiligt.
- Die Darmflora bildet manche Vitamine und Fettsäuren, wovon letztere besonders von den Darmschleimhautzellen als Energiequelle genutzt werden.
- Nützliche Darmbakterien zeigen – wenn man sie in Form von probiotischen Präparaten einnimmt – eine Wirksamkeit bei Durchfall und auch bei Verstopfung.
- Eine gesunde Darmflora trägt zu einem niedrigen Cholesterinspiegel bei.
- Die Darmflora steht in Verbindung zum Gehirn. Eine Schädigung der Darmflora kann daher auch die Entstehung psychischer Erkrankungen begünstigen.
- Ausserdem weiss man, dass eine gesunde Darmflora bzw. deren Aufbau mit hochwertigen Probiotika Allergien und Infektionen bei Frühgeborenen vorbeugen kann.
- Nützliche Darmbakterien gelten ferner als naturheilkundliche Massnahme, um Neurodermitis vorzubeugen oder eine solche zu lindern.
- Eine gesunde Darmflora gehört zu den wichtigsten Präventionsmassnahmen bei chronischen Harnwegsinfekten.
- Nützliche Darmbakterien können zu einem positiven Verlauf von Infektionen der Ohren, der Nase und des Halses beitragen.
- Bei Verdauungsproblemen aller Art ist der Aufbau einer gesunden Darmflora die allererste naturheilkundliche Massnahme, die – idealerweise im Rahmen einer Darmsanierung – insbesondere chronischen Problemen ein Ende bereiten kann.
- Eine der wichtigsten Aufgaben der Darmflora ist jedoch die Unterstützung und das Training des Immunsystems:

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Verdauung ⟩ Bentonit & Zeolith

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Darmflora und Immunsystem: Eine enge Kooperation
Zwischen der Darmflora und dem Immunsystem findet eine ständige Interaktion statt. Ja, die Darmflora beeinflusst permanent sowohl das angeborene wie auch das erworbene Immunsystem und spielt somit für die körpereigene Abwehrkraft eine entscheidende Rolle.
Italienische Forscher schrieben 2013 im Fachjournal European review for medical and pharmacological sciences, dass es für die positive Wirkung der Darmflora auf das Immunsystem immer mehr Beweise gäbe. Sie erklärten:
"Die Darmflora hat schützende, stoffwechselanregende, nährende und immunologische Funktionen. Sie steht mit dem humoralen und dem zellulären Immunsystem in regem Austausch. Sobald irgendwo in dieser Kommunikation auch nur ein kleiner Fehler ist, können chronisch entzündliche Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen entstehen. Aus unseren Daten ist nun ersichtlich, dass Probiotika (probiotische Präparate) in der Therapie von Krankheiten, die sich aus einer Störung des Immunsystems entwickelt haben, äusserst vorteilhaft wirken können."
Die Feinde der Darmflora
Die Darmflora ist heute leider von vielen Faktoren bedroht. Neben der Ernährung, Alkohol, Drogen und einem insgesamt ungünstigen Lebenswandel verändern besonders Antibiotika, aber auch andere Medikamente wie Cortison, Säureblocker (PPI, auch bekannt als "Magenschutz") oder die oft eingenommenen nicht-steroidalen Entzündungshemmer (ASS, Diclofenac, Ibuprofen etc.) die Zusammensetzung der Darmflora negativ und begünstigen damit die Entstehung von chronischen Krankheiten.
Als bewiesen gilt die Tatsache, dass nach einer Antibiotika-Therapie die Darmflora teilweise zerstört wird und sich ihr natürliches Gleichgewicht oft erst nach vielen Monaten wieder regenerieren kann. Wird die Darmflora aber geschädigt, ist automatisch die körpereigene Abwehr geschwächt. Im Körper herrscht sozusagen „Tag der offenen Tür“ für schädliche Bakterien, Pilze, Parasiten und Viren.
Jetzt fehlt zudem der oben beschriebene Schutz der Darmschleimhaut. Sie wird angreifbar für schädliche Bakterien, Pilzgifte und andere schädigende Substanzen. Das Leaky Gut Syndrom kann sich entwickeln.
Dabei wird die Darmschleimhaut undicht und Bakterien, Pilzgifte oder unverdaute Partikel können in den Blutkreislauf gelangen. Dort führen diese Stoffe zu einer starken Reaktion des Immunsystems, woraus sich nun wiederum zahlreiche Beschwerden entwickeln können, die wir hier beschrieben haben: Das Leaky Gut Syndrom – Ursachen und Therapie
Doch auch ohne Leaky Gut Syndrom führt eine Darmflorastörung (Dysbiose) dazu, dass der Körper insgesamt geschwächt ist, immer anfälliger wird für Störungen, und auch Heilprozesse nur noch langsam verlaufen.
Weitere Faktoren, welche die Darmflora schädigen können, haben wir hier zusamemngestellt: Neun Dinge, die Ihrer Darmflora schaden
Ferner ist es heute bereits so, dass Kinder meist schon mit einer Darmflorastörung geboren werden bzw. aufgrund von Kaiserschnitt und Babyfertignahrung gar nicht mehr die Gelegenheit erhalten, eine gesunde Darmflora aufzubauen. Wenn ferner die Eltern und Geschwister ebenfalls schon eine ungesunde Darmflorazusammensetzung aufweisen, wird diese Darmflorastörung direkt an den neuen Erdenbürger weiter gegeben.
Es ist also heutzutage mehr als notwendig, sich um seine Darmflora zu kümmern, diese zu pflegen und zu hegen und gegebenenfalls neu aufzubauen.

Eine gesunde Darmflora aufbauen
Sollten Sie besonders infektanfällig sein, an chronischen Krankheiten leiden, sich müde und abgeschlagen fühlen, eine Antiobiotika- oder Säureblocker-Therapie hinter sich haben oder einfach etwas für den Erhalt Ihrer Gesundheit tun wollen, dann bieten sich Massnahmen zum Aufbau der Darmflora an.
Im Zweifel besprechen Sie die Symbioselenkung, wie man den Aufbau der Darmflora häufig ebenfalls nennt, mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Auch Ihr Apotheker kann Ihnen häufig weiterhelfen.
Der Aufbau der Darmflora
Für den stabilen Aufbau einer gesunden Darmflora benötigt der Körper naturgemäss Zeit. Je nach Schwere der ursprünglichen Störung sollte ein Zeitraum von 4 Wochen bis zu 3 oder gar 6 Monaten eingeplant werden.
Aber auch schon eine Kur über 2 bis 3 Wochen kann hilfreich sein und der Darmflora einen wichtigen Anstoss zur Regeneration geben.
Der Aufbau der Darmflora erfolgt also sehr individuell. Man startet beispielsweise mit einem 4- bis 8-wöchigen Programm und erweitert dieses, wenn man noch nicht die erwünschte Wirkung erzielt hat. Natürlich sollte man nicht ausser Acht lassen, dass allein die Darmflora nicht jedes Problem kurieren kann und es noch viele weitere Ursachen von Beschwerden geben kann, deren Behebung ebenfalls in jede Therapie miteinbezogen werden sollte.
Beim Aufbau der Darmflora werden nun zwei Ziele anvisiert:
- Die Optimierung des Darmmilieus
- Der gezielte Aufbau der Darmflora mit der Einnahme von Darmbakterien


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Verdauung ⟩ Probiotika & Kuren
Darmmilieu optimieren
Das Darmmilieu soll optimiert und so verändert werden, dass sich die nützlichen Darmbakterien wieder wohl und die schädlichen Darmbakterien äusserst unwohl fühlen.
Dazu eignen sich hervorragend Flüssigprobiotika auf der Basis effektiver Mikroorganismen, wie z. B. Hulup. Dabei handelt es sich um ein Konzentrat mit pre- und probiotischer Wirkung. Es liefert also sowohl Milchsäurebakterien als auch die passende Nahrung für diese.
Zusätzlich versorgt es mit natürlichen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen sowie einer Vielzahl antioxidativ wirksamer sekundärer Pflanzenstoffe.
Alle diese Komponenten harmonisieren gemeinsam das Darmmilieu, fördern die Regeneration der Darmschleimhaut, helfen bei der Ausleitung von verbliebenen Stoffwechselrückständen, regulieren dadurch die Verdauung und bereiten den Darm auf die Ankunft der nützlichen Darmbakterien vor.
Darmbakterien einnehmen
Die Darmflora wird zeitgleich oder anschliessend gezielt mit lebenden Darmbakterien aufgebaut.
Dazu eignen sich besonders solche Probiotika (Kapseln), die nicht nur ein, zwei oder drei, sondern mehrere (idealerweise über zehn) Bakterienstämme enthalten, wie z. B. Combi Flora SymBIO. Denn jeder Bakterienstamm hat seine eigenen Aufgaben und daher auch ganz spezifische Wirkungen.
Achten Sie darauf, dass das von Ihnen gewählte Probiotikum neben den üblichen Lactobacillus- und Bifido-Stämmen auch die drei ausgesprochen wichtigen Darmbakterien Lactobacillus reuteri (für die Zahngesundheit sowie besonders für werdende und stillende Mütter), Lactobacillus helveticus (bei Scheidenpilz, für die Knochengesundheit, gegen Allergien etc.) und Bifidobakterium infantis enthält.
Auf diese Weise erhält Ihre Darmflora die erforderliche Vielfalt an Basis-Probiotika, bekommt wichtige Impulse zur Heilung und Regeneration und kann sich jetzt zu einer ausgeglichenen und gesunden Darmflora entwickeln – zu einer Darmflora, die Ihnen all die oben genannten gesundheitlichen Vorteile verschaffen kann.
(Kinder-Probiotika, wie z. B. Bio Combi Flora Kids (Pulver) für Kinder ab drei Jahren, enthalten meist nur drei oder vier Darmbakterienstämme, da man bei Kinderpräparaten nur solche Darmbakterien einsetzen möchte, für die es konkrete wissenschaftliche Wirk- sowie Unbedenklichkeitsnachweise gibt. Weitere Informationen zu Probiotika für Kinder finden Sie hier: Darmflora Aufbau für Kinder)
Beispiel Einnahmeprotokoll: Aufbau der Darmflora
Wenn Sie das Flüssigprobiotikum mit dem Kapselprobiotikum kombinieren möchten, dann können Sie beispielsweise so vorgehen:
Sie starten mit dem Flüssigprobiotikum und nehmen dieses 3 bis 4 Tage lang ein- bis zweimal täglich (Dosierung wie vom Hersteller angegeben).
Dann steigen Sie mit dem Kapselprobiotikum ein und nehmen dieses parallel zum Flüssigprobiotikum (Dosierung wie vom Hersteller angegeben).
Das Flüssigprobiotikum nehmen Sie nun einfach so lange, bis die Packung aufgebraucht ist.
Anschliessend nehmen Sie das Kapselprobiotikum allein – und zwar ebenfalls so lange, bis die Packung aufgebraucht ist.
Verschiedene Kur-Formen zum Aufbau der Darmflora finden Sie hier: Anleitung zum Aufbau der Darmflora
Der Aufbau der Darmflora im Rahmen einer natürlichen Darmsanierung
Wenn Sie nicht "nur" Ihre Darmflora aufbauen möchten, sondern Ihren Darm umfassend sanieren, reinigen und regenerieren möchten, dann können Sie eine natürliche Darmsanierung ins Auge fassen.
Denn wenn der Darm bereits massiv geschädigt ist, dann verläuft der alleinige Darmfloraaufbau nicht immer erfolgreich. Die nützlichen Darmbakterien können sich nicht im kranken Darm ansiedeln und die Probiotika-Einnahme war umsonst.
Bei einer Darmsanierung wird das Verdauungssystem entgiftet und gereinigt. Ablagerungen, unverdaute Partikel, Giftstoffe und verhärteter Kot werden entfernt, womit den schädlichen Darmbakterien eine wichtige Lebensgrundlage genommen wird.
Die Darmperistaltik wird reguliert, die Darmschleimhaut regeneriert und die pH-Wert-Situation im Darm normalisiert.
Die drei Komponenten der natürlichen Darmsanierung
Eine natürliche Darmreinigung besteht aus drei Komponenten, wovon eine der bereits beschriebene Aufbau der Darmflora ist. Meist entscheidet man sich hier entweder für das Flüssigprobiotikum oder für das Kapselprobiotikum.
Die beiden anderen Komponenten sind Bentonit und Flohsamenschalenpulver.
Bentonit ist eine Mineralerde, die Giftstoffe bindet und somit verhindert, dass toxische Bestandteile aus dem Darm in die Blutbahn gelangen.
Flohsamenschalenpulver fungiert als Ballaststoff, der im Darm auf ein Vielfaches seines ursprünglichen Volumens aufquillt und daher wie ein Besen die Darmwände reinigt.
Flohsamenschalenpulver wirkt sich – wie auch Probiotika – nachweislich positiv auf alle Problematiken des sog. metabolischen Syndroms aus. Das heisst, Flohsamenschalenpulver
- senkt den Blutdruck
- reguliert den Blutzucker
- hilft bei der Gewichtsabnahme
- normalisiert die Blutfett- und Cholesterinwerte
Wie eine umfassende Darmsanierung durchgeführt wird, lesen Sie hier: Wie eine Darmreinigung funktioniert
Darmflora aufbauen und sich gesund ernähren
Damit sich eine gesunde Darmflora aufbauen kann, ist eine gesunde Ernährung erforderlich. Andernfalls liefern Sie den schädlichen Bakterien Futter und treiben die nützlichen Bakterien in die Flucht – und all Ihre Bemühungen mit Probiotika und anderen darmreinigenden Massnahmen sind umsonst.
Wenn Sie aber während des Darmfloraaufbaus eine basenüberschüssige oder basische Ernährung umsetzen, die reich an Vitalstoffen, Mineralien und Ballaststoffen ist, zeitgleich aber arm an Zucker ist und überdies nur gemässigte Mengen tierischer Proteine enthält, dann fühlen sich die neu zugeführten nützlichen Lacto- und Bifidobakterien wohl, vermehren sich und nehmen ihre für uns so wichtigen Aufgaben wieder wahr.
Wie sehr sich der Aufbau der Darmflora lohnt, zeigt sich in den fast täglich erscheinenden Neumeldungen zu den zahlreichen segensreichen und mittlerweile wissenschaftlich bewiesenen Auswirkungen einer gesunden Darmflora.
Vier dieser Meldungen stellen wir Ihnen nachfolgend vor:
Gesunde Darmflora macht schlank
Bisher glaubte man ja, dass die operative Verkleinerung des Magens zur Gewichtsabnahme von Übergewichtigen führen müsse, weil eben nicht mehr so viel gegessen werden könne.
Dies allein ist aber nicht der Grund für das anschliessende Schlankerwerden der Betroffenen. Versuche, die im Jahr 2013 in Science Translational Medicine veröffentlicht wurden, belegen eine Veränderung der Darmflora nach der Operation.
Übertrug man diese veränderte Darmflora auf übergewichtige Probanden, die noch ihren kompletten Magen hatten, dann wurden auch diese plötzlich schlank.
Gesunde Darmflora schützt vor antibiotikaresistenten Erregern
Immer mehr Krankheitserreger gewöhnen sich an Antibiotika und entwickeln Resistenzen. Das kann gefährlich werden, wenn Antibiotika bei lebensbedrohlichen Infektionen plötzlich wirkungslos sind.
Forscher jedoch stellten fest, dass unsere eigene Darmflora Substanzen gegen solche Erreger produzieren kann, die gegen Antibiotika längst resistent sind. Wenn unsere Darmflora jedoch zuvor bereits von Antibiotika zerstört wurde, dann ist sie zur Bildung dieser Stoffe natürlich nicht mehr fähig.
Die Schädigung der Darmflora durch Antibiotika kann also indirekt eine Infektion mit Bakterien begünstigen, die gegen Antibiotika resistent sind. Darauf jedenfalls deuten Tests von US-Forschern mit Mäusen hin.
Die Tiere wiesen nach einer Antibiotikabehandlung nur noch geringe Mengen eines Darmproteins auf, das antibiotikaresistente Bakterien unschädlich machen kann, fanden die Wissenschaftler heraus.
Gesunde Darmflora schützt Säuglinge vor Koliken
Wissenschaftler stellten fest, dass Schreikinder an einer gestörten Darmflora litten und nur wenige der nützlichen Lacto- und Bifidobakterien in ihrem Darm beherbergten. Um zu sehen, inwiefern die Gabe der fehlenden nützlichen Darmbakterien den Babys helfen könnte, wurde eine randomisierte placebokontrollierte Studie durchgeführt.
Im Fachmagazin JAMA Pediatrics der American Medical Association wurden dann die Ergebnisse veröffentlicht:
Die Kolikdauer jener Säuglinge, die in den ersten drei Lebensmonaten täglich Probiotika (mit u. a. Lactobacillus reuteri) erhalten hatten, verkürzte sich deutlich – nämlich auf fast die Hälfte.
Die Babys gaben ausserdem seltener beim Aufstossen wieder den Mageninhalt von sich und litten weniger oft an Verstopfung.
Eine weitere positive Folge war, dass die Babys seltener Medikamente bekamen (z. B. gegen Blähungen) und insgesamt weniger oft zum Arzt gebracht wurden. Unerwünschte Nebenwirkungen zeigten sich durch die Probiotika keine.

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Gesunde Darmflora schützt vor Darmkrebs
Menschen mit Colitis ulcerosa, einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, können im Laufe ihrer Krankheit häufig einen Darmkrebs entwickeln. Inzwischen weiss man, dass die Colitis ulcerosa auch mit einer gestörten Darmflora einhergeht, da sich bei dieser Krankheit besonders die sog. Fusobakterien ansiedeln. Diese Bakteriengruppe aber findet man wiederum in Darmkrebstumoren.
Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass manche herkömmlichen Krebstherapien nicht anschlagen, wenn gleichzeitig Antibiotika genommen werden, was daran liegen soll, dass eine gesunde Darmflora offenbar die Wirkung von Krebstherapien unterstützen kann.
Weitere Wirkungen einer gesunden Darmflora bzw. einer Einnahme von Probiotika finden Sie hier:
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anonym schrieb am 01.02.2018
Ich habe nun 8 Wochen Basenfasten und 4 Wochen Darmreinigung mit den von Ihnen empfohlenen Probiotika hinter mit. Ich habe trotzdem noch oft Bauschmerzen. Würden Sie einen Darmfloraaufbau empfehlen oder war das Probiotikum schon genug.
Antwort vom Zentrum der Gesundheit
Da wir die Ursachen Ihrer Bauchschmerzen nicht kennen und uns überdies keinerlei Informationen zu Ihrer Person, Ihrer Ernährung, Ihrer Krankengeschichte, Ihrer Vitalstoffversorgung, Ihres Stresslevels, Ihres Darmflorastatus, Ihrer Untersuchungsergebnisse, Ihrer bisherigen Therapien etc. vorliegen, ist es uns nicht möglich, Empfehlungen zum weiteren Vorgehen zu geben.
Bitte besprechen Sie dies mit einem ganzheitlichen Arzt oder Heilpraktiker. Dieser kann Ihnen nach ausführlicher Anamnese die für Sie erforderlichen Therapievorschläge unterbreiten und wird - falls noch nicht geschehen - wichtige Tests veranlassen (Unverträglichkeiten, Intoleranzen, Bauchspeicheldrüse, Darmflorastatus u. a.), um die Ursache besser eingrenzen zu können.
- Indrio F, Di Mauro A et al., “Prophylactic Use of a Probiotic in the Prevention of Colic, Regurgitation, and Functional Constipation”, JAMA Pediatr., Januar 2013, (Prophylaktischer Nutzen von Probiotika in der Prävention von Koliken, Regurgitation und funktioneller Verstopfung) (Studie als PDF)
- Lida N, Dzutsev A, „Commensal Bacteria Control Cancer Response to Therapy by Modulating the Tumor Microenvironment”, Science, November 2013, (Darmflora beeinflusst Krebsantwort auf Therapie durch Veränderung des Tumormilieus) (Studie als PDF)
- Liou AP, Paziuk, „Conserved Shifts in the Gut Microbiota Due to Gastric Bypass Reduce Host Weight and Adiposity”, Science Transl Med, März 2013, (Bleibende Verschiebung der Darmflora infolge einer Magenbypass-OP reduziert Gewicht und Übergewicht beim „Wirt“) (Studie als PDF)
- Purchiaroni F, Tortora A et al., The role of intestinal microbiota and the immune system. Februar 2013, European review for medical and pharmacologica sciences, (Die Rolle der Darmflora und das Immunsystem) (Studie als PDF)
- Rogers MA et al., The influence of non-steroidal anti-inflammatory drugs on the gut microbiome., Clin Microbiol Infect. Februar 2016, (Der Einfluss von nicht-steroidalen Entzündungshemmern auf die Darmflora) (Studie als PDF)
- Imhann, F et al., Proton pump inhibitors affect the gut microbiome., Gut, Mai 2016, (Protonenpumpenhemmer beeinträchtigen die Darmflora) (Studie als PDF)
- Rogers GB et al., From gut dysbiosis to altered brain function and mental illness: mechanisms and pathways., Molecular Psychiatry, April 2016, (Von der Dysbiose zu veränderter Hirnfunktion und mentaler Krankheit: Mechanismen und Verlauf), See comment in PubMed Commons below (Studie als PDF)
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Gesunde Fingernägel sind keine Selbstverständlichkeit. Fingernägel können sich verfärben oder auch verformen. Fingernägel können Rillen haben, und sie können weich und brüchig werden. … mehr lesen

Nahrungsergänzung
Nützliche Bakterien helfen im menschlichen Darm bei der Verwertung von Nähr- und Vitalstoffen und halten schädliche Mikroorganismen - z. B. Hefepilze - im Zaum. Das ist längst bekannt. Jetzt … mehr lesen

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Verdauung ⟩ Probiotika & Kuren

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Verdauung ⟩ Bentonit & Zeolith


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Verdauung ⟩ Probiotika & Kuren

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Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.
Darmflora-Aufbau - So geht’s!

Darmflora aufbauen – Das ganzheitliche Programm
Die Darmflora kann idealerweise im Rahmen eines effektiven Darmreinigungsprogrammes aufgebaut werden. Nähere Informationen dazu finden Sie hier: Welche Darmreinigung ist die richtige für mich?
Wenn Sie nun aber keine komplette Darmreinigung im Sinn haben, sondern sich lediglich auf den Aufbau Ihrer Darmflora konzentrieren möchten (z. B. nach einer Antibiotika-Einnahme), dann ist das natürlich ebenfalls möglich.
Es gibt dazu viele verschiedene Vorgehensweisen. Wir stellen Ihnen die sieben beliebtesten und gleichzeitig erfolgreichsten Darmflora-Aufbau-Programme vor:
Zunächst finden Sie hier eine Übersicht mit den sieben Darmflora-Aufbau-Programmen. Weiter unten finden Sie dann die detaillierte Anleitung zur Durchführung des Darmflora-Aufbaus.
1. Darmflora-Aufbau Flüssig
Der sanfte Darmflora-Aufbau mit Hulup oder Combi Flora Fluid, den fermentaktiven pro- und präbiotischen Flüssigkonzentraten
Dauer: 2 oder 3 Wochen
2. Darmflora-Aufbau mit Kapseln
Der effektive Darmflora-Aufbau mit Combi Flora oder Combi Flora SymBIO, den Probiotika in Kapseln
Dauer: 4 Wochen oder 3 Monate
3. Darmflora-Aufbau mit Kapseln und flüssigem Probiotikum
Der nachhaltige und umfassende Darmflora-Aufbau mit der idealen Kombination aus Hulup und Combi Flora in Kapseln
Dauer: 4 Wochen oder 3 Monate
4. Der schnelle und umfassende Darmflora-Aufbau – die Akut-Lösung
Der schnelle und umfassende Darmflora-Aufbau bei akuten Verdauungsproblemen: die wirkungsvolle Kombination aus Combi Flora Fluid und Combi Flora SymBIO
Dauer: 4 Wochen (2 Wochen Akut-Phase, 2 Wochen Stabilisierungs-Phase)
5. Darmflora-Aufbau mit Kapseln aus Probiotika und speziellen Kräutern
Der Spezial-Darmflora-Aufbau mit Combi Flora Plus: Genau wie Combi Flora liefert auch Combi Flora Plus 14 verschiedene Darmbakterienstämme. Darüber hinaus jedoch enthält Combi Flora Plus eine spezielle Kräutermischung und Nährstoffe für ein harmonisches Darmmilieu. Combi Flora Plus eignet sich daher nicht "nur" zur Wiederherstellung einer ausgeglichenen Darmflora. Der zusätzlich enthaltene Kräuter-Algen-Mineralien-Mix reinigt, nährt und vitalisiert Ihren Darm.
Dauer: 4 Wochen oder 3 Monate
6. Der Darmflora-Aufbau speziell für Personen ab 50 Jahren
Der Darmflora-Aufbau speziell für Personen ab 50 Jahren mit Vitamin D und allen B-Vitaminen.
7. Der Darmflora-Aufbau für Kinder ab 3 Jahren
Der Darmflora-Aufbau speziell für die kindliche Darmflora. Besonders praktisch in Pulverform, zur leichten Einnahme durch die Kleinen.
Darmflora aufbauen – Die Anleitung
1. Der sanfte Darmflora-Aufbau
mit Hulup oder Combi Flora Fluid, den fermentaktiven pro- und präbiotischen Flüssigkonzentraten
Verwenden Sie Combi Flora Fluid, wenn Sie beste Erfolge in nur 2 Wochen erzielen möchten.
Dauer: 2 Wochen oder 3 Wochen
Nehmen Sie 1 mal täglich 15 ml Hulup am Morgen 30 Minuten vor dem Frühstück mit einem Glas Wasser, um das Darmmilieu einzustimmen und den Darm für die Ansiedlung der ersten nützlichen Darmbakterien vorzubereiten.
Nehmen Sie jetzt 2 mal täglich 15 ml Hulup am Morgen und am Abend mit einem Glas Wasser – so lange, bis die Flasche aufgebraucht ist (was bei bestimmungsgemässer Einnahme am 12. Tag der Fall ist).
Nehmen Sie täglich ca. 30 Minuten vor einer Mahlzeit, bzw. vor den drei Hauptmahlzeiten 1x 30 ml oder 3x 10 ml Combi Flora Fluid pur oder mit etwas Wasser ein.
Nehmen Sie 1 mal täglich 15 ml Hulup am Morgen 30 Minuten vor dem Frühstück mit einem Glas Wasser, um das Darmmilieu einzustimmen und den Darm für die Ansiedlung der ersten nützlichen Darmbakterien vorzubereiten.
Nehmen Sie jetzt 2 mal täglich 15 ml Hulup am Morgen und am Abend mit einem Glas Wasser – so lange, bis die Flasche aufgebraucht ist (was bei bestimmungsgemässer Einnahme am 20. Tag der Fall ist).
2. Der effektive Darmflora-Aufbau
mit Combi Flora oder Combi Flora SymBIO, den Probiotika in Kapseln
Verwenden Sie Combi Flora SymBIO, wenn Sie auf Bio-Qualität Wert legen.
Dauer: 4 Wochen oder 3 Monate
Nehmen Sie 2 mal täglich je 1 Kapsel Combi Flora oder Combi Flora SymBIO zu den Mahlzeiten ein.
Nehmen Sie 2 mal täglich je 1 Kapsel Combi Flora zu den Mahlzeiten.
3. Der nachhaltige und umfassende Darmflora-Aufbau
mit der idealen Kombination aus Hulup und Combi Flora in Kapseln
Dauer: 4 Wochen oder 3 Monate
Beginnen Sie mit dem probiotischen Flüssigkonzentrat Hulup (1 x täglich 15 ml am Morgen 30 Minuten vor dem Frühstück mit einem Glas Wasser), um das Darmmilieu einzustimmen und den Darm für die Ansiedlung der hochkonzentrierten Probiotika (Combi Flora) vorzubereiten. Starten Sie ab dem 4. Tag mit Combi Flora (dem Probiotikum in Kapselform) und nehmen Sie davon 2x täglich 1 Kapsel – und zwar mittags und abends zu den Mahlzeiten.
Nehmen Sie das Hulup-Flüssigkonzentrat weiter ein (aber ab sofort 2x täglich jeweils 15 ml, morgens und abends). Am 5. Tag der zweiten Woche wird das Hulup aufgebraucht sein. Nehmen Sie das Combi Flora weiterhin 2 x täglich.
Nehmen Sie das Combi Flora weiterhin 2x täglich.
Nehmen Sie das Combi Flora ab sofort 3 x täglich – und zwar morgens, mittags und abends jeweils zu den Mahlzeiten.
Beginnen Sie mit dem probiotischen Flüssigkonzentrat Hulup (1 x täglich 15 ml am Morgen 30 Minuten vor dem Frühstück mit einem Glas Wasser), um das Darmmilieu einzustimmen und den Darm für die Ansiedlung der hochkonzentrierten Probiotika (Combi Flora) vorzubereiten.
Nehmen Sie das Hulup-Flüssigkonzentrat weiter ein (aber ab sofort 2 x täglich jeweils 15 ml, morgens und abends). Starten Sie ab Woche 2 gleichzeitig mit Combi Flora (dem Probiotikum in Kapselform) und nehmen Sie dieses 2 x täglich, mittags und abends zu den Mahlzeiten (jeweils 1 Kapsel). Ende Woche 3 wird das Hulup aufgebraucht sein.
Nehmen Sie weiterhin 2 x täglich Ihr Combi Flora.
Nehmen Sie jetzt das Combi Flora 3 x täglich, morgens, mittags und abends zu den Mahlzeiten.
4. Der schnelle und umfassende Darmflora-Aufbau – die Akut-Lösung
mit Combi Flora Fluid und Combi Flora SymBIO, dem Probiotikum in Bio-Qualität
Dauer: 4 Wochen (2 Wochen Akut-Phase, 2 Wochen Stabilisations-Phase)
Nach den ersten zwei Wochen der Akut-Lösung bei Verdauungsproblemen merken Sie bereits eindeutige Besserung. Die folgenden zwei Wochen dienen der Stabilisierung der Darmflora.
Beginnen Sie mit Combi Flora Fluid (1x täglich 30 ml ca. 30 Minuten vor einer Mahlzeit pur oder mit Wasser), um das Darmmilieu einzustimmen und mit den enthaltenen Kräutern, OPC, dem Vitalpilz Ling Zhi und Grapefruitkernextrakt zu pflegen. Starten Sie ab dem 4. Tag mit Combi Flora SymBIO und nehmen Sie davon 2x täglich 1 Kapsel zu den Mahlzeiten ein.
Nehmen Sie weiterhin Combi Flora Fluid ein (1x täglich 30 ml ca. 30 Minuten vor einer Mahlzeit pur oder mit Wasser). Zusätzlich nehmen Sie nun 3x täglich 1 Kapsel Combi Flora SymBIO zu den Mahlzeiten ein.
Nehmen Sie Combi Flora Fluid ein bis es aufgebraucht ist (bei 30 ml pro Tag ist das Combi Flora Fluid am 16. Tag aufgebraucht).
Von Combi Flora SymBIO nehmen Sie nun 2x täglich 1 Kapsel mit einem Glas Wasser ein.
5. Der Spezial-Darmflora-Aufbau
mit Combi Flora Plus, dem Kräuter-Probiotikum in Kapseln
Bauen Sie nicht nur Ihre Darmflora auf, sondern nähren, schützen und vitalisieren Sie Ihren Darm mit speziellen Kräutern und darmspezifischen Nährstoffen!
Dauer: 4 Wochen oder 3 Monate
Nehmen Sie 2x täglich je 1 Kapsel Combi Flora Plus zu den Mahlzeiten.
Nehmen Sie 2x täglich je 1 Kapsel Combi Flora Plus zu den Mahlzeiten.
6. Der Darmflora-Aufbau speziell für Personen ab 50 Jahren
mit Combi Flora 50 Plus, dem Probiotikum mit Vitamin D und allen B-Vitaminen
Bauen Sie Ihre Darmflora mit Combi Flora 50 Plus in Kombination mit wertvollen Vitaminen auf. Speziell Personen ab 50 Jahren profitieren von dem Probiotikum in Kapseln, das einen wertvollen Beitrag zur Vitamin-Versorgung leistet.
Nehmen Sie 2 Kapseln pro Tag mit einem Glas Wasser ein.
7. Der Darmflora-Aufbau für Kinder ab 3 Jahren
mit Combi Flora Kids, dem Probiotikum in Pulverform speziell für Kinder ab 3 Jahren
Speziell für den Aufbau der kindlichen Darmflora wurde Combi Flora Kids entwickelt. Das Pulver kann besonders leicht in kalte oder lauwarme Flüssigkeiten oder Speisen gegeben werden.
Beginnen Sie mit 1 Dosierlöffel pro Tag, um die Darmflora auf die Kur einzustimmen.
Geben Sie 2x täglich 1 Dosierlöffel in kalte oder lauwarme Flüssigkeiten oder Speisen.
Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Darmflora-Aufbau!
- Die Darmflora sollte v.a. nach Antibiotikatherapien aufgebaut werden
- Ein gutes Probiotikum enthält mindestens 4 Milliarden KBE pro Tagesdosis
- Die Darmflora wird über 4-12 Wochen aufgebaut
- Probiotika können auch dauerhaft eingenommen werden
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* Alle Preise inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten und ggf. Nachnahmegebühren, wenn nicht anders beschrieben
Darm Aktiv zum Darmflora-Aufbau nach Antibiotika

Wenn bei deinem Hund z.B. durch Antibiotika die Darmflora gestört ist, hilft Darm Aktiv beim Wiederaufbau. Wirksam auch bei Verdauungsproblemen.
Auf Lager, sofort lieferbar
Darm Aktiv von cdVet ist das ideale Mittel, wenn es um den natürlichen Wiederaufbau der Darmflora geht. Die Darmflora Hund ist nach Antibiotika-Behandlungen in aller Regel gänzlich zerstört und muss wieder aufgepäppelt werden. Aber auch wenn dein Hund ungesundes gefressen hat, Durchfall hatte oder anderweitig Margen und Darm belastet wurden, kann die Darmflora beeinträchtigt sein und sollte mit DarmAktiv gestützt werden.
Darm Aktiv von cd Vet hilft auch bei Verdauungsproblemen, Durchfall, Verstopfung und allgemeiner Magenverstimmung und Darm-Belastung.
Inhaltsstoffe: Natürliche fermentierte Kräuter nach einer speziellen (geheimen) cdVet-Rezeptur.
Anwendung: cdVet Darm Aktiv ist eine flüssige Nahrungsergänzung. Das Mittel wird über mindestes 6 Wochen ins Futter gemischt. Anschließend sollte immer mal wieder sporadisch alle 2-4 Wochen die Anwendung wiederholt.
Telefonische Unterstützung und Beratung unter:
Mo-Fr, 09:00 - 14:00 Uhr
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Putztage – Darmsanierung und Entgiftung
Um die Gesundheit des Hundes größtmöglich zu unterstützen, ist manchmal ein bisschen mehr nötig, als „einfach“ nur auf eine gesunde Ernährung etc. zu achten. Futtermittel und auch Nahrungsmittel können mit Schadstoffen belastet sein und oft greift man in der heutigen Zeit zu schnell zu starken Medikamenten, wie z.B. Antibiotika, um auf Nr. sicher zu gehen.
Nicht selten richtet man dann tatsächlich mehr Schaden als Nutzen an und ein Kreislauf beginnt. Durch die Gabe der Medikamente wird das Immunsystem empfindlich gestört, weitere oder sich wiederholende Krankheiten können die Folge sein.
Weitere Belastungen
Dazu kommen aber auch noch viele weitere Faktoren, die den Organismus (sowohl von Mensch als auch Tier) belasten. Das sind verschieden Umweltgifte, denen auch der Hund täglich ausgesetzt ist, wie z.B. Luftverschmutzung, Elektrosmog durch die vielen elektrischen Geräte, von denen man dauerhaft umgeben ist, Schadstoffe in Zubehörteilen, wie Näpfe, Spielzeug usw.
Ein Großteil der entstehenden Krankheiten basiert auf Stoffwechselstörungen. Um das ganz laienhaft auszudrücken, heißt das schlicht, der Organismus kann seinen Aufgaben nicht mehr optimal nachkommen, weil er, oft über einen längeren Zeitraum, entweder an einem Mangel oder einem Überschuss gelitten hat.
Die Darmflora
Mit dem Begriff Darmflora ist die vielfältige Keimbesiedlung der Darmschleimhaut gemeint. Diese Vielfalt stellt ein mikro-ökologisches System dar, welches einer ganzen Reihe Aufgaben nachkommt.
Darunter fällt z.B. die Stimulation des Darm-Immunsystems, die Resorption von Nährstoffen und auch Schadstoffen, die Anregung der Darmbewegungen oder sogar die Produktion von Substanzen, die Krankheitserreger eliminieren können.
Die milchsäurebildenden Bakterien spielen eine zentrale Rolle, sie sind für das schwach saure Milieu im Darm verantwortlich. Dieses Milieu sorgt dafür, dass sich krankheitserregende Fäulniskeime nicht übermäßig vermehren können.
Eine geschädigte Darmflora kann Auslöser vieler Erkrankungen sein, so z.B. auch Allergien, Darmerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Leber- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen und sogar Verhaltensauffälligkeiten.
Emotionen aus dem Darm
Kanadische Forscher haben in einer Studie herausgefunden, dass die Darmbakterien großen Einfluss auf Emotionen haben. Sie vermuten einen Zusammenhang mit dem Immunsystem: Wenn der Darm mit vielen guten Bakterien besiedelt ist, verringern sich schädliche Bakterien, Entzündungsvorgänge werden gehemmt, das Immunsystem hat weniger zu tun und positive Emotionen werden verstärkt.
Andere Forscher vermuten, dass Substanzen wie Serotonin oder auch GABA (Stoff der Angstgefühle vermindert), die von manchen guten Bakterienarten produziert werden (sie benötigen diese selber) teilweise von den Bakterien ausgeschieden werden, in die Blutbahn gelangen und dann ebenfalls entsprechend positiv wirken.
Darm auf Vordermann
Damit der Darm seinen wichtigen Aufgaben nachkommen kann, ist ein Gleichgewicht der Darmflora aus guten und schlechten Bakterien nötig.
Auch die schlechten Bakterien erfüllen einen Zweck, sie sind die Trainingspartner der guten Bakterien. Diese brauchen von Anfang an Herausforderungen, um stark genug zu werden und den Körper im Ernstfall verteidigen zu können.
Ein starkes Immunsystem, und somit eine ausgeglichene Darmflora, ist das A und O der Gesundheitsprophylaxe.
Probiotika und Co
So richtig weiß man nicht, wie es im Darm wirklich aussieht, mit den guten und schlechten Bakterien. Deshalb kann es durchaus Sinn machen, eine kurweise Unterstützung rein prophylaktisch hin und wieder zu machen. Im Zweifelsfall kann es auch hilfreich sein, über eine Kotuntersuchung (Darmflorascreen) die Bakterienbesiedlung im Darm etwas unter die Lupe zu nehmen.
Gibt es allerdings wiederkehrende gesundheitliche Probleme, selbst wenn diese nicht auf den ersten Blick im Zusammenhang mit dem Magen/Darm stehen, ist eine solche Darmsanierung sinnvoll.
Hierbei sind sowohl Probiotika als auch Prebiotika hilfreich. Probiotika bestehen aus Mikroorganismen, die das mikrobielle Gleichgewicht verbessern. Prebiotika unterstützen Wachstum und Vermehrung der guten Bakterien. Eine Kombination aus beiden nennt man Symbiotika.
Die Dauer einer Darmsanierung ist abhängig vom Krankheitsgeschehen. Eine normale Kur würde man über einen Zeitraum von ca. 4 Wochen durchführen. Bestehen akute Probleme, sollte die Sanierung auf mehrere Monate ausgeweitet werden. Eine einmal geschädigte Darmflora braucht lange, bis sie wieder in ein gesundes Gleichgewicht kommt. Wichtig dabei ist natürlich auch, die Ernährung darmfreundlich zu gestalten. Dabei sollte man auch auf eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen achten.
Beispiele für Produkte:
- DarmGesund DogPro ist ein Symbiotikum in Bio-Qualität. Es enthält das bei Hunden geprüfte Bakterium Enterococcus faecium, außerdem den Ballaststoff Inulin. Die Dosierung richtet sich nach der Packungsbeilage.
- Symbiopet ist ein Kombiprodukt (Symbiotika) zur Durchführung einer Darmsanierung. Die Dosierung richtet sich nach der Packungsbeilage.
- Emiko Petcare ist eine probiotische Futterergänzung für Hunde, die Effektive Mikroorganismen enthält. Die Dosierung für den Hund kann 1TL pro 5kg am Tag betragen, das Mittel sollte jedoch eingeschlichen werden (mit 1/2TL oder weniger tgl. starten)
- Protexin Prokolin ist ebenfalls ein Symbiotika, das aus Probiotika und Prebiotika besteht. Es kommt als Paste daher, die durch eine Dosierspritze verabreicht wird. Auch hier richtet sich die Dosierung nach der Packungsbeilage und die Dauer nach dem Krankheitsgeschehen des Hundes.
- Probiotic Plus Kapseln sind ein Probiotikum, das ebenfalls die Darmflora unterstützen soll. Die Kapselform macht eine Dosierung leicht (Kapselinhalt unter das Futter mischen), Dosierung und Anwendungsdauer sind individuell zu berücksichtigen.
- Buttermilch, Joghurt, Kefir, fermentiertes Gemüse oder auch Fermentgetreide (z.B. von Kanne) können gut eingesetzt werden, um vorzubeugen. Eine regelmäßige Gabe, ein- bis zwei Mal wöchentlich, ist sehr sinnvoll. Bei bestehender Krankheit reichen diese allein aber nicht aus, um ein Gleichgewicht wieder herzustellen.
Der Müll muss raus!
Der Organismus verfügt über einige Entgiftungsorgane, über die er Gifte und Schadstoffe ganz eigenhändig entsorgt. Das sind an erster Stelle natürlich die Leber, weiter die Nieren, aber auch der Darm und sogar die Lunge.
Manchmal funktioniert das aber nicht mehr so richtig. Grund dafür kann entweder sein, dass der Organismus durch Fehlversorgung in seinen Funktionen eingeschränkt ist, oder aber, dass das Aufkommen der Schadstoffe seine Kapazität schlicht überschreitet. Ersteres kann auch zu zweitem führen.
Diese Schadstoffe, die nicht mehr ausgeleitet werden, können sich nun an allen möglichen verschiedenen Stellen im Körper ablagern und früher oder später zu Symptomen führen. Leber und Nieren zeigen erst spät an, wenn sie überfordert sind, der „Schmerz der Leber“ ist übrigens die Müdigkeit.
Auch wenn keinerlei Symptome vorhanden sind, macht es durchaus Sinn, in regelmäßigen Abständen kurweise Entgiftung oder Unterstützungen der Hauptentgiftungsorgane durchzuführen. Ist bereits ein Krankheitsbild entstanden, sollte eine Entgiftung zum Pflichtprogramm gehören, genau wie die Darmsanierung.
Wege der Entgiftung
- Kräuter wie Mariendistel, Fenchel, Artischocke, Brennnessel, Schafgarbe, Löwenzahn und Ringelblume sind geeignet, die Entgiftungsfunktionen zu unterstützen. Sie regen die Stoffwechselfunktionen an, reinigen das Blut und unterstützen Leber, Nieren, Galle und Lymphsystem. Man mischt die getrockneten Kräuter in gleichem Verhältnis und gibt je nach Größe des Hundes 1 TL – max. 2 EL täglich unter das Futter. Es gibt auch fertige Kräutermischungen, die zur Entgiftung verwendet werden können.
- Auch Algen können zur Entgiftung eingesetzt werden. Die Mikroalgen Spirulina und Chlorella leiten Giftstoffe aus, sorgen für eine bessere Darmflora und unterstützen den gesamten Stoffwechsel.
- Zeolith ist ein Naturmineral vulkanischen Ursprungs und in der Lage, Giftstoffe zu binden und auszuleiten. In Pulverform lässt es sich gut unter Futter mischen, wichtig ist hierbei eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Da es kein spezielles Produkt für Tiere gibt, gibt es hier auch keine ausführliche Dosierungsanleitung. Ausgerichtet an der Dosierung für Menschen empfiehlt es sich, einen Teelöffel mit etwas Wasser unter das Futter zu mischen. Auch hier ist eine kurweise Anwendung angezeigt. Je nach Symptomatik über 4 – 8 Wochen.
- Heilerde: Auch Heilerde hat die Eigenschaft Giftstoffe zu binden und auszuschwemmen. Und auch diese kann man kurweise anwenden, bei der Dosierung kann man sich an der für Menschen orientieren. Sehr zu empfehlen ist auch das Fangocur Bentomed , welches noch weitere „darmfreundliche“ Stoffe, sowie positv unterstützende Nährstoffe enthält.
Wichtig: Beim Entgiften sollte beachten werden, dass die Wirkung von Medikamenten durch manche Entgiftungsmittel wie Heilerde oder Zeolith beeinträchtigen kann.
Bevor man „sauber macht“, sollte die Ernährung optimiert werden. Warum das so wichtig ist, erkläre ich HIER.
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Lehren nach Gastritis & Co
Purinbewusste Ernährung Dalmatiner
48 Kommentare
Liebe Lucy, liebe Anke
Vielen Dank für diesen tollen Artikel, auf den ich schon sehnsüchtig gewartet habe.
Gleich mal Dr. Google befragt wegen Zeolith…. ups, da gibt es viele Seiten, die das anbieten, dadurch bin ich schon wieder total verunsichert, wo ich bestellen soll, seufz
habt ihr eine bestimmte Marke/Firma, wo ihr bestellt?
Weiters würde ich gerne wissen, ob Darmsanierung und Entgiftung gleichzeitig gemacht werden kann oder hintereinander?
Vielleicht denkt ihr jetzt „die hat ja null Ahnung von irgendwas“ …. egal, lieber ich frag einmal zuviel und gelte als „Dummy“ bevor ich was falsch mache gg
Wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntag und bin schon gespannt, welche tollen Tipps als nächstes kommen
na super, auch bei symbioPet gibt es 2 Möglichkeiten in der Zusammensetzung, schon wieder verunsichert bin….
zum einen: Zusammensetzung:
Traubenzucker, Hefen (25 %), Kartoffelstärke
und zum anderen: Zusammensetzung:
Maisstärke, Maltodextrin, Inulin
Hallo liebe Angela,
ich wusste doch, ich hatte noch was vergessen 😀 … zu deiner zweiten Frage schreibe ich jetzt noch eine Ergänzung im Artikel.
Zu deiner 3. Frage: nimm das SymbioPet® dog, das ist das richtige. Zu deiner ersten Frage, ja, wir bevorzugen das Zeolith von https://www.zeolith-bentonit-versand.de . Damit kommen wir bei Hunden und Menschen gut zurecht, die Quali scheint mir gut und der Service ist auch prima.
Ich hoffe, ich konnte alle Unklarheiten beseitigen 😀
Liebe Grüße und schönen Sonntag
Huhu liebe Anke
Vielen Dank für die Ergänzung und den Link
Ja, Du konntest alle Unklarheiten von vorher beseitigen,
allerdings hast eine neue aufgetan, schäm….
Wenn ich erst den Darm saniere und dann Entgifte,
bringt die Entgiftung den Darm nicht wieder durcheinander?
oder kommt das dann mit Joghurt, Buttermilch & Co wieder in Normalzustand
Danke für Deine Geduld
😀 nein, da brauchst du keine Sorge haben. Die Entgiftung holt raus, was nicht rein gehört und unterstützt so die Darmschleimhaut etc. sogar, weil Nährstoffe etc. auch wieder besser aufgenommen werden können. Mit der Darmflora passiert dadurch nichts schlechtes, eher das Gegenteil 😀 … Es gibt übrigens sogar Kombiprodukte, die beides beinhalten …
Hallo liebe Anke,
ein toller Artikel. Kommt gerade rechtzeitig – das Frühjahr steht ja vor der Tür…
Die Darmsanierung werde ich wohl mal bei Linda durchführen, die seit geraumer Zeit weißliche Schuppen hat, deren Herkunft ich mir nicht so ganz erklären kann. Nicht wirklich schlimm, aber auch nicht gut…
Vielleicht kannst Du auch mal ein schuppiges Thema aufgreifen.
Es grüßen Dich ganz lieb
Andrea und Linda
Hallo liebe Andrea,
freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt! Zu den Schuppen: auch die Haut ist ja ein Ausscheidungsorgan … Deine Anregung werde ich auf jeden Fall aufgreifen und in nächster Zeit auch mal einen wie du so schön schreibst, „schuppigen“ Artikel machen 😀 …
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag …
Ein ganz toller Artikel 🙂 Wir haben heute auch mal ein paar Worte zum Thema Hundeernährung geschrieben, insbesondere der Vergleich von Fertigfutter und Eigenherstellung!
Haben euren Blog direkt mal verlinkt 😉
Liebe Grüße, Carolin mit Amber
Hallo liebe Carolin,
freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt 😀 … Und dankeschön natürlich für die Verlinkung!!
Wünsch euch einen schönen Restsonntag
Sehr interessant. Wenn Socke irgendwann einmal keine Medikamente bekommt, dann würden wir auch an soetwas denken…Jetzt kommt es leider nicht in Betracht. Wir haben es im Januar letzten Jahres versucht, als Socke so viel Antibiotikum bekommen hatte. Aber es ist ihr gar nicht bekommen, wir mussten es abbrechen….
Danke für diese tollen informationen…
Viele liebe Grüße
Sabine mit Socke
Hallo liebe Sabine,
ja, leider ist es so eine Sache, wenn Medikamente im Spiel sind. Und klar, wenn man nach langem Leid und viel auf und ab endlich mal einigermaßen alles im Griff hat, möchte man das auch nicht gefährden.Ich hoffe für euch natürlich, dass ihr irgendwann dahin kommt, dass die Medikamente nicht mehr nötig sind. Drück euch fest die Daumen!! Hauptsache ist auf jeden Fall, dass es Socke im Moment relativ gut geht …
Dankeschön für dein Lob und liebe Grüße
vielen Dank für den ausführlichen Artikel :). Wie immer alles so super erklärt.
Ich habe jetzt mal das SymbioPet bestellt. Nachdem die Kotprobe nichts ergeben hat und die Kleine bisher keinen Durchfall mehr hat, denke ich, dass ihr das bestimmt gut tun wird.
Hallo liebe Miriam,
freut mich sehr, das hört sich ja beides gut an. Auf alle Fälle ist es eine gute Idee, die Darmsanierung zu machen. Drück euch weiterhin die Daumen 😀
für mich ist das alles ein schwieriges Thema. Darmsanierung ok, das macht noch halbwegs Sinn, aber Entgiftung? Ich habe generell so meine Probleme mit Maßnahmen, die nicht wissenschaftlich erwiesen sind. Und die Entgiftung ist meines Wissens nach nicht erwiesen. Genau genommen las ich mal einen Artikel, wo ein Arzt schrieb, dass wenn der Körper auf Dauer Giftstoffe nicht selbst abführen könnte, dass er dann sterben würde. Zudem müssten die Giftstoffe dann auch in den Organen der Lebewesen nachweisbar sein. Sind sie das? Er behauptete, nein.
Nun bin ich selbst kein Raketenwissenschaftler und habe beides schon ausprobiert, da wir ja bei Pebbles ganz schön mit ihrem Immunsystem zu kämpfen hatten und ich total verzweifelt war. Mit machten eine Entgiftung mit Chlorella Algen und Pebbles bekam Kolostral-Tabletten zum Aufbau des Immunsystems, immer mal wieder Joghurt oder Buttermilch und verschiedene Tropfen und Globuli gegen den Juckreiz (jeweils für einige Wochen am Stück, nach Anweisung der Heilpraktikerin).
Ich bilde mir ein, dass es ihr heute ein bisschen besser geht, als noch vor einem halben Jahr. Gerade nach den ganze Antibiotika, die sie bekam.
Aber ihre Allergie ist dadurch nicht besser geworden.
Ich habe sehr viel Geld in homöpatische und Naturheilprodukte investiert und kann nicht von einem wirklich behaupten, dass es was gebracht hat. Die Wirkung war nicht eindeutig darauf zurückzuführen.
Du siehst ich stehe diesen Dingen eher kritisch gegenüber.
Klar, wenn man am Ende seines Lateins ist, dann versucht man einfach alles, damit es dem Tier besser geht. Rückblickend hätte ich mir jedoch einige Behandlungen sparen können.
Ich würde mich jedoch freuen, wenn Du vielleicht mehr dazu weißt, ob und ob nicht die beiden vorgestellten Methoden wissenschaftlich erwiesen sind! Selbst wenn sie es nicht sind, manchen Menschen und Tieren helfen diese Praktiken ja trotzdem, anderen nicht. Du sagst ja glaube ich selbst immer, dass die Naturheilkunde immer ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt werden sollte.
Ich bin gespannt auf Deine Gedanken und Expertise 🙂
Hallo liebe Mieke,
ich finde es super, dass du mir einen so ausführlichen und vor allem ehrlichen Kommentar geschrieben hast. Ich möchte dir darauf auch sehr gerne ausführlich antworten. Z. B. möchte ich dir gerne meine eigene Erfahrung schildern und auch gerne für dich noch ein paar Dinge nachschauen. Das wird ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen, zumal ich jetzt gleich auch erst mal mit meinen Fellnasen raus muss. Deshalb wollte ich dir jetzt nur kurz antworten, damit du weißt, ich hab´s gelesen, zur Kenntnis genommen und bearbeite es 😀
PS. Ich hatte gedacht, Pepples geht es jetzt gut 🙁 …
Liebe Grüße und bis später
Alles klar, freut mich!
Also Pebbles geht es besser als im August und September. Sie macht einen kerngesunden Eindruck, wenn da nicht der Juckreiz wäre. Wir waren zwischenzeitlich schon komplett vom Cortison runter, aber nach 1 Woche hatte sie sich wieder blutig gekratzt.
Momentan bekommt sie leider wieder die Minimaldosis 🙁 Aber nächste Woche probiere ich nochmal einen neuen Tierarzt aus, der mir von einer anderen Allergiepatientin empfohlen wurde.
Vielleicht weiß der ja Rat. Wir geben nicht auf 🙂
Hallo liebe Mieke,
so, das wird jetzt bestimmt lang 😀 … Erst mal hab ich einen schönen Link zu Entgiftung gefunden, ist sogar von einem Schulmediziner. Dass er Zeolith erwähnt, ist aber Zufall, danach hatte ich nicht gesucht. Ich wollte dir zu meiner laienhaften Erklärung noch eine geben, die fachmännisch ist. Hier der Link: https://www.klinik-st-georg.de/fileadmin/publikationen/informiert/21_KSG_DrDouwes_Info_Vergiften_Entgiften.pdf (Hoffe das funktioniert so)
Meine laienhafte Erklärung zur Notwendigkeit der Entgiftung: Man kann sich das so vorstellen, dass der Körper mit vielen, vielen Giftstoffen zu tun bekommt. In der heutigen Zeit ist man ja quasi ständig irgendwelchen Giften ausgesetzt, sei es die Luft, das Essen (Petizide usw.), Elektrosmog, Medikamente usw, usw.. Die Leber ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan. Jetzt stellt man sich vor, sie kommt ihrer Arbeit einfach nicht nach, so wie ein Behälter, der sich oben über eine große Öffnung füllt, unten aber über eine kleine entleert. Logischerweise läuft der Behälter irgendwann über und die Reste verteilen sich. So verteilen sich die Giftstoffe, die die Leber (und die anderen Entgiftungsorgane) nicht schaffen abzubauen, im gesamten Organismus. Die Leber funktioniert aber ja trotzdem einwandfrei. Schulmediziner, die unterstellen, man würde an Giften sterben, unterstellen, soweit ich das verstanden habe, dass die Leber dann nicht mehr richtig funktionieren würde. Ja, dann hätte man einen Leberschaden, das ist aber etwas ganz anderes. Na, jedenfalls die „übrigen“ Giftstoffe lagern sich an allen möglichen Stellen im Körper ab und es kann zu Krankheitssymptomen kommen. Durch die Entgiftung schafft man quasi wieder Platz, die Giftstoffe können wieder nachrücken und der Körper kann seinen Entgiftungsfunktionen wieder nachkommen. Wie gesagt, das war jetzt Laiensprache.
Meine eigene Erfahrung dazu: Vor gut 3 Jahren erkrankte ich an einem sogenannten Fersensporn. Ich hatte richtig schlimme Schmerzen und mein Leben war extrem beeinträchtigt. Über Monate habe ich täglich (!!) Schmerzmittel nehmen müssen. Schulmedizinisch tat sich nicht allzu viel, einem Fersensporn hat diese nicht allzu viel entgegen zu setzen. Deshalb findet man auch im www viele Beiträge von Menschen, die seit Jahren nach Hilfe suchen. Ich bekam also Ibuprofen und Einlagen. Es wurde aber nicht besser. Also hab ich angefangen, selber zu recherchieren und fand raus, dass im Grunde nicht der Fersensporn selber schuld ist (einen Fersensporn haben nämlich viele Menschen, häufig ohne Symptome), sondern eine Art entzündlicher Prozess. Ich habe viel probiert, gymnastische Übungen z.B., habe meine Ernährung umgestellt, gekühlt usw.. Die Schmerzen blieben. Ende 2013 war ich völlig verzweifelt. Da habe ich dann beschlossen, einmal recherchier ich noch mal richtig und dann, falls ich nichts weiter finde, lasse ich mich operieren (ich habe extremen Horror vor Krankehäusern). Meine Recherche brachte zutage, dass eine Entgiftung helfen könnte, da es sich um Ablagerungen handeln könnte, die die entzündlichen Prozesse begünstigen. Also habe ich das gemacht. 2 Monate später war ich schmerzfrei!! Schmerzfrei nach 1 1/2 Jahren Leid!
Nach einigen Monaten (die Entgiftung hatte ich längst abgeschlossen) kamen die Schmerzen wieder. Gleichzeitig bekam ich Schmerzen im Ellenbogen, was als Schleimbeutelentzündung diagnostiziert wurde. Ja, ich habe dann nichts anderes gemacht, außer wieder angefangen zu entgiften. Nach einer Weile sind die Schmerzen sowohl im Ellenbogen, als auch im Fuss verschwunden. Seitdem entgifte ich täglich. Schmerzmittel nehme ich seitdem überhaupt nicht mehr. Sogar als Katermittel nach Alkoholkonsum dient mein Zeolith (was komischerweise funktioniert).
Jetzt noch zu dir: ich kann dich total verstehen, mir geht es nämlich genauso wie dir. Vor allem in der heutigen Zeit, mit dem Internet, ist es total schwierig rauszufinden, was denn nun falsch ist und was richtig. Immer gibt es zig Fachleute und jeder behauptet das Gegenteil vom anderen. Und man sucht nach Hilfe, findet zig verschiedene Wege, die helfen KÖNNTEN, muss sich entscheiden und wird arm dabei. Das ist der Grund, weshalb ich die naturheilkundliche Ausbildung angefangen hab. Mir wurde es zu blöd, ständig zu suchen und dabei unmengen von Geld zu lassen, hinterher wohlmöglich nicht schlauer als vorher. Jetzt lass ich zwar immer noch Umnmengen von Geld 😀 , aber ich bin dann selber in der Lage etwas zu tun. Ich habe auch leider mein Vertrauen in sogenannte Fachleute völlig verloren. Bevor ich etwas mache, dass mir von Fachleuten geraten wird, prüfe ich diesen Rat erst in alle Richtungen.
Unser Leo ist vor Jahren ja auch erkrankt (hab ich dir vielleicht schon mal geschrieben) und war sozusagen schulmedizinisch austherapiert. Ich habe ihn dann (selber!) mit Homöopathie wieder hinbekommen. Er hatte übrigens auch Juckreiz, und zwar extrem. Seitdem hat er nie wieder Kortison oder auch Antibiotikum bekommen. Wenn du Lust hast, könntest du mir mal per Mail schreiben, was Pebbles so alles an Mitteln bekommen hat. Nicht, weil ich mich dazu äußern möchte / würde, sondern einfach weil es mich persönlich interessieren würde.
So, das reicht erst mal, denke ich. Mal schauen, was du damit anfangen kannst …
Freu mich, weiteres von dir zu hören …
vielen Dank für Deine schöne Antwort. Ich finde es sehr wichtig (und im Übrigen auch total klasse, dass Du dich auf eine rationale Diskussion einlässt), das Thema „Wissenschaftlich erwiesen“, zu diskutieren.
Ich habe momentan das Gefühl hier nur von (entschuldige) Idioten umgeben zu sein, also nicht hier auf Deinem Blog, sondern hier in meiner Heimatstadt.
Wie Du vielleicht mal gelesen hast, bin ich von Beruf Software Testerin. Das klingt jetzt gar nicht artverwandt, aber es bedeutet, dass ich täglich herumexperimentiere und die Ursachen für Fehler suche. Das ist ziemlich ähnlich, wie zum Beispiel die Ursachen für eine Allergie zu finden. Nur bei Software geht es sehr viel schneller.
Das Hauptproblem mit allen Behandlungen, die Pebbles erfahren hat, ist meiner Meinung nach, dass immer mehrere Anwendungen gleichzeitig geschehen sind. Quasi nach dem Motto „eins davon wird schon helfen, also werfen wir alles drauf, dann sind wir schneller durch“. Das habe ich sowohl in der Naturheilkunde, als auch in der Schulmedizin erlebt.
Aber eins ist klar, so wird man nie herausfinden, was davon nun wirklich geholfen hat und was nicht.
Bei der Naturheilkunde ist natürlich das Problem, dass es immer nicht sofort anschlägt, sondern länger dauert (so wurde mir das zumindest gesagt). Wie kann ich also sicher sein, dass die Behandlung geholfen hat und sich der Körper nicht selbst reguliert hat? Soll ja auch vorkommen.
Andererseits kenne ich eine Menge Leute, die behaupten, dass Naturheilkunde ihnen geholfen hat. Wie Dich zum Beispiel. Oder eine Freundin, die ihrer schwerkranken Hündin das Leben mit Schüßler Salzen behauptet leichter gemacht zu haben. Oder meine beste Freundin, die ihre schweren Tierhaarallergien nach einer Bioresonanztherapie los war.
In der Verzweiflung hat man eben nichts zu verlieren.
Für mich wird es eben immer schwierig, wenn die Dinge nicht messbar sind. Ich schätze ich werde mich mal genauer damit auseinander setzen müssen, was nun messbar ist und was nicht.
Ich schicke Dir gerne mal die Mittel, die man uns „verschrieben“ hat und vielleicht sagst Du ja mit Deiner Erfahrung, dass das gar nicht hätte funktionieren können.
Ich bin sehr gespannt! Danke für den Artikel und die Diskussion zu diesem kontroversen Thema 🙂
Hallo liebe Mieke,
die Homöopathie ist eine sogenannte Reiztherapie. Das heißt, sie gibt dem Körper entsprechende Reize, durch die er sich dann wiederum eigentlich selber hilft, indem er versucht, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Insofern passt das ja zu deinem Satz mir der Selbstregulation 😀 …
Es ist nicht gerade einfach, sich mit der Homöopathie auseinander zu setzen. Ich war da auch sehr lange Zeit skeptisch. Weil man eben den „Heilungserfolg“ nicht unmittelbar und eindeutig damit in Zusammenhang bringen kann. Mittlerweile bin ich aber schon überzeugt von ihrer Wirkung (sonst würde ich ja auch nicht Tierhomöopathin werden wollen). Allerdings kann sich so ein Heilerfolg sehr lange hinziehen. Ich habe unseren Leo damals Monatelang behandelt.
Gerade in so einem Fall wie deinem hat man ja aber nichts zu verlieren (außer dem finanziellen Aspekt). Die Schulmedizin weiß ja auch nicht wirklich weiter und dreht sich gerade bei solchen Problemen gerne im Kreis.
Auf jeden Fall hast du wohl einen sehr interessanten Beruf! Und der funktioniert ja (genau wie du schreibst) wie ganzheitliche Medizin. so lange suchen, bis man den Fehler gefunden hat 😀
Hab deine Mail natürlich auch bekommen, schreib dir nachher was …
Liebe Grüße und auch an dich ein herzliches dankeschön für den tollen Austausch. Finde immer sehr schön, wenn man das kann 😀
Hallo Mieke und Anke-
wenn ich mich auch dazu äussern darf…
Ich stand der Naturheilkunde früher auch sehr skeptisch gegenüber- (bin ein Kind der 70er und 80er und da gab es ja nur die heilige Schulmedizin)- aber ich musste vor Jahren meine Meinung dazu ändern:
Mein erster Hund war schwerer Alergiker. Juckreiz, Hautausschlag, Haarausfall, Gewichtsverlust etcpp.
Nun wollte die Schulmedizin da mit Cortison (dem Wundermittel aller Zeiten) ran.
Gottseidank wurde mir schon damals vom Tierheim schlicht eine Darmsanierung und Rohfütterung empfohlen. Tja, und der Hund erholte sich binnen 2 Wochen.
Jetzt füttere ich seit 20 Jahren roh.
Einmal in der Woche gibt es nur Magerquark, so zur Prophylaxe.
Und ich bins zufrieden und meine Hunde offensichtlich auch.
Ich wünsche Dir- Mieke- und Deinem Hund alles Gute.
das freut mich sehr für Dich! Bei meiner kleinen ist es tatsächlich nicht ganz so leicht. Aber ich versuche momentan alles, um ohne Cortison auszukommen. Leider kratzt sie sich gerade wieder blutig und ich weiß einfach nicht, ab wann es eine Qual für sie ist und ich wieder zum regulären Tierarzt gehen sollte oder ob ich einfach weiter machen sollte.
Nun ja, wir geben trotzdem nicht auf und Anke hat mir schon ein paar Tipps gegeben, mit denen es einigermaßen erträglich für die Kleine ist.
echt so schlimm wieder? Verdammt!! Da muss ja doch irgendwas sein, das das auslöst. Eventuell könnte es mit Pollenflug zu tun haben … Hast du schon angefangen zu entgiften? Ich würde das an deiner Stelle unbedingt probieren, du hast ja wirklich nichts zu verlieren. Ich hätte auch noch jemand an der Hand der, bzw. die sich damit richtig gut auskennt. Wenn du willst könnte ich mal nachfragen, was sie noch dazu weiß, auch Erfahrungstechnisch …
ja, manchmal ist es so einfach und das ist dann echt ein toller Erfolg. Mich würde interessieren, wie du die Darmsanierung gemacht hast. Weißt du das vielleicht noch? Vielleicht hast du da ja noch einen tollen Tipp, der längst in Vergessenheit geraten ist 😀
Ja, ich bin praktisch veranlagt 😀
das ist 20 Jahre her und ich bin mittlerweile alt- da ist es mit dem Erinnerungsvermögen nicht mehr weit her 😉
einen Tag musste er hungern.
Tag 2 gab es nur Kamillentee mit etwas Einfachzucker, weil der Magen schon völlig überreizt war.
Zwieback wollte er nicht… aber man kann es mal probieren.
Ab dem dritten Tag gab es dann für 2 Tage Magerquark.
Dann haben wir langsam Fleisch drunter gemischt und als das Ganze dann Durchfallfrei funktionierte bekam er grünen Pansen mit Getreide und Gemüse. Natürlich erst in kleinen Portionen, welche mit der Zeit angepasst wurden.
Na, das war ja sehr einfach 😀 … Aber, so alt bist du, glaub ich doch nicht, dass du schon alt bist 😀 …
Hallo, ich bin das erste Mal auf diese interessanten Seite, da ich im Internet Infos suchte, ob es notwendig ist, dem geliebten Vierbeiner nach einer Antibiotika Behandlung etwas zum Darmaufbau zu geben.
Wenn ich es richtig verstanden hab – JA!
Oder lieber erst Entgiften?
Danke und Grüße
Hallo liebe Michaela,
ja, nach einer Antibiotika-Gabe auf jeden Fall immer eine Darmsanierung. Entgiftungskuren kann man natürlich auch mal machen oder Kräuterkuren, die die Ausscheidung von Schad/Giftstoffen unterstützen. Nach Antibiotikagaben sollte die Darmsanierung aber auf jeden Fall immer Standardprogramm sein.
Hallo liebe Anke,so, bin auch noch einmal da. Nachdem ich nun seit knapp vier Wochen die Ernährung wieder auf Frischkost umgestellt habe, aber immer noch zwischendurch das Fleisch kurz andünste und das Gemüse koche und püriere, werden auch die nächtlichen Erbrechen weniger, bzw. sind so gut wie vorbei. Ich möchte nun den Darm reinigen/sanieren/entgiften, da die Rüden beide immer wieder mal zu roten Pöckchen neigen, die nach ein bis zwei Tagen wieder verschwunden sind. Ich schiebe es auf die Kostumstellung und dass der Dreck von Jahren ja auch irgendwie rausmuss. Die Haut ist nun einmal ein großes Entgiftungsorgan und mit dem Darm eng verbunden.Wir gehe ich vor ? Ich will nicht zuviel machen, denn ich weiß nicht, was vertragen wird. Viele schwören auf die REICO-Sachen, doch ich will mir die Vertreter vom Hals halten. Lunderland, Aniforte… Seealgenmehl und Bierhefe… die Hunde sind ja nicht krank, keine Probleme mehr, nur noch ein wenig dem Immunsystem helfen,vlt.,malfür vier Wochen. Unsere Näpfe sehen jetzt Deinen Futterschüsseln recht ähnlich, wobei ich noch austeste, was die Hunde vertragen, da ich ja einen Allergiker und einen magen-darmempfindlichen Dackel habe. Pferd geht, Geflügel auch, Rind habe ich noch ein wenig im Verdacht, denn das Eiweiß ist wohl schwerer zu verdauen, ich gebe es aber roh. Also reicht Seealgenmehl und Bierhefe ?? Dann bestelle ich gleich bei Amazon. Ich bin nur etwas skeptisch bei Seealgenmehl, denn Janni unser Allergiker, reagiert sehr heftig mit Pusteln am ganzen Körper auf Grünlippmuschel. Wie toxinbelastet sind diese Produkte, da vieles aus China kommt,auch teuere Produkte.
Ich wäre Dir dankbar, wenn Du mir ein Produkt nennen könntest, dass
die Darmsanierung vorantreibt und meine Hunde wieder von innen blank putzen.
Liebe Grüße und danke für den Entgiftungsartikel, der mir jetzt gerade so gut in den Kram passt 🙂
Hallo liebe Erika,
Seealgenmehl setze ich hier lediglich zur Versorgung mit Jod ein.Ich nutze das von Lunderland und die Doseirung ist da ja sehr gering. Zur Entgiftung ist es eher nicht geeignet. Als Alge empfiehlt man da, wie ich ja oben schon geschrieben habe, die Chlorella und Spirulina Algen. ich bin mit algen aber eher zurückhaltend, da sie, wie du ja auch schreibst, im ruh stehen, sehr belastet zu sein. Als kleine Maßnahme würde ich dir eine reguläre Darmsanierung empfehlen. Dafür eignet sich neben den Mitteln, die ich oben erwähnt habe, auch noch Yumpro Aktiv, welches ein Symbiotika darstellt. Außerdem könntest du mit o. verlinkten Kräuterkuren zur Unterstützung der Entgiftungsorgane deinen Hunden sicher etwas gutes tun.
Hallo liebe Anke, herzlichen Dank und einen guten Wochenanfang wünsche ich Dir.
Vielen Dank liebe Erika, auch euch einen guten Start in die neue Woche! Nochmals liebe Grüße 😀 , Anke
wir wollen gern vorab schon einmal Danke sagen, für den informativen Artikel, er erzeugt bei uns Licht am Ende des Tunnels.
Mein Henry hat nun zum zweiten Mal dieses Jahr Probleme mit verstopften Analdrüsen gehabt und auf der Suche nach Vorbeugemaßnahmen, bin ich auf Ihren Blog gestoßen.
Sobald Henry wieder gesund ist, werden wir eine Darmsanierung machen. Gerne berichten wir dann, wie wir bwz. Henry alles verträgt. Entschieden habe ich mich auch für SymbioPet® dog und bin schon gespannt, wie Henry es annimmt.
Ich habe gelesen, dass die Sanierung i.d.R. 4 Wochen gemacht wird. Gerne würde ich die Zeit etwas ausweiten. Sind 3 Monate unbedenklich? Bzw. wann merke ich, dass es reicht mit der Zugabe von SymbioPet® dog?
Auch klasse mir der Entgiftung beim Hund, damit werde ich mich auf jeden Fall auch noch befassen. 🙂
Vielen Dank für diesen Artikel und den sehr informativen Blog überhaupt.
Alles Liebe Anna & Henry
Hallo liebe Anna,
man empfiehlt etwa 4-6 Wochen, es darf aber auch gerne etwas länger sein. Vorbeugend kann man auch ruhig 2 mal jährlich Kuren machen. Wenn der Verdacht auf eine Dysbakterie besteht, oder man auf Nr. sicher gehen möchte, kann man auch mal einen Darmflora-Screen machen lassen nahand einer Kotprobe. Da kannst du ja mal deinen Tierarzt fragen, oder eine(n) Thp in deiner Nähe, oder mich 😀 (zählt zu meinen Beratungsangeboten: https://www.clean-feeding.de/beratungsangebote/).
Meine dringende Frage ist: was mache ich bei meinem Leishmaniose erkrankten Hund, der 3 Monate Antibiotika erhielt und weitere sollen folgen.
Er mus wegen der lebenslangern Gabe von Allopurinol purinarm ernährt werden, also gehen schonmal keine Hefen. Wie saniere ich seinen Darm? Weiterhin bekommt er zur Zeit Glucantime nach einer Problematik mit offenen Pfoten gespritzt!
Bitte um Produktvorschläge bitte, bitte. Dankeschön schonmal vorab! Wir leben Mallorca und ich muss mir die Produkte im Internet beschaffen!
ich kann dir z.B. das DarmGesund DogPro empfehlen, das enthält außerdem Inulin, ein Präbiotikum: https://www.mirelan.de/bio-shop/hunde/ . Außerdem kannst du deinem Hund z.B. Fermentgetreide (Kanne)geben, das untertützt die Darmsanierung weiter.
Vielen lieben Dank! Mir ist nur aufgefallen, wegen der lebenslangen Allopurinolgabe, dass ja leider Hefe in dem DarmGesund Präparat ist, welche er nicht bekommen sollte! (Purinarme Ernährung)! Ist der Hefeanteil groß?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Ganz liebe Grüße Jana
Die enthaltene Hefe ist medizinische Hefe und nicht zu vergleichen mit der Backhefe, Bierhefe oder ähnlichem. Sie sorgt u. a. dafür dass noch mehr Nährstoffe geliefert werden und auch Nährstoffe besser verwertet werden. Die Menge ist natürlich nur sehr gering und ich denke nicht, dass das problematisch ist. Wenn du unsicher bist, kannst du aber ruhig mal die Frau Mittendorf von Mirelan kontaktieren. Die ist sehr nett und kann dir das sicher näher erläutern.
Hallo liebe Anke,
mein Bobo hat sehr starke Hautprobleme bzw. sehr starken Juckreiz und wir sind schon seit 2 Jahren am Forschen und finden keine Ursache für seinen Juckreiz….
Nun bin ich seit ca. 6 Monaten mit einer Tierheilpraktikerin zugange um die Ursache für seinen starken Juckreiz endlich zu finden da kein Tierarzt o.ä. es ausfindig machen konnte.
Ich habe vor kurzen ein Homäopatisches Reset-Set gemacht was über 18 Tage ging und wo ich Bobo spezielle Globulis verabreichen musste (Sie sagte das es eine Ausleitung ist um den ganzen Organismus und vorallem den Darm mal auf RESET zu setzen).
Nach den 18 Tagen gibt es nun heute den letzten Tag die Morosche Karottensuppe (ich musste ihm die Suppe über 3 Tage a 200 Ml 2 x täglich 30 Min. vor seinem normalen Futter geben)
Wenn heute also diese Phase beendet ist soll ich nun den DARMAUFBAU beginnen.
Meine Frage ist, ob sich für diesen Darmaufbau das Symbiopet eignet bzw. ob du es mir für einen Darmaufbau empfehmen würdest da meine Tierheilpraktikerin sich gerade nicht o richtig sicher ist welches Mittelchen wir wohl nehmen sollen.
Gibt es sonst noch Tipps die ich befolgen könnte zur Unterstützung der Haut bzw. zur Linderung bei starkem Juckreiz denn so langsam weiß auch ich nicht mehr weiter 🙁
Ich danke Dir schopn mal vorab und sende Dir ganz liebe Grüße
dazu gehört sicher ein „Rundumpaket“. Die Frage ist ja auch: Was waren die Ursachen? Und sind die Ursachen beseitigt? Normalerweise solltest du die Ernährung nun optimieren. Da du eine Schonkost gegeben hast und jetzt wieder umstellst, wäre das ja ein guter Zeitpunkt für eine Futteroptimierung. Wichtig wäre natürlich auch, den Hund mit den nötigen Nährstoffen auszustatten, die für die Haut wichtig sind. Den Darm solltst du natürlich unterstützen mit einer Darmkur. Am besten setzt man auf verschiedene Mittel, z.B. DarmGesund DogPro von Mirelan für den Dünndarm und Emiko Petcare für den Dickdarm. Wenn du genauere Anleitung und eventuell auch Unterstützung bei einer Ernährungsumstellung oder Optimierung benötigst, kann dir vielleicht mein Beratungangebot „Gesunder Darm“ helfen: https://www.clean-feeding.de/beratungsangebote/
Alles Gute für deinen Hund!
Hallo liebe Anke,
vielen lieben Dank für Deine schnelle Antwort und die Infos, da freue ich mich sehr!
Die Ursache ist leider immer noch nicht erforscht und ich bin langsam echt am Ende mit meinem Latein 🙁
Wie gesagt bin ich seit 2 Jahren auf der Suche nach dem Grund für seinen Juckreiz…
Wir haben schon so viel gemacht und bis jetzt alles ohne Erfolgt! Verschiedene Futtersorten ausprobiert von Trockenfutter über Nassfutter bis hin zu BARF etc, Ausschlussdiäten durchgeführt mit verschiedenen Fleichsorten (dabei ist eine gute Sache zum Vorschein gekommen nämlich das er am aller besten Kaninchen verträgt), div. Hautabstriche, Kotuntersuchungen etc. Nun bin ich in Behandlung bei einer THP weil die Tierärzte den Grund für seinen Juckreiz nicht gefunden haben und mir gesagt haben, dass Bobo dann halt immer mal wieder Cortison bekommen solle, was ich aber absolut nicht möchte! Deswegen nun der Versuch mit der THP.
Mit dieser haben wir die Behandlung mit einer Ausleitung (Alle Giftstoffe etc. mit Globulis aus dem Organismus „treiben“) begonnen. Der nächste Step war jetzt Bobo die morosche-Karottensuppe über 3 Tage zusätlich zu seinem normalen Futter zu geben.
Jetzt kommt der Darmaufbau sagte meine THP wobei Sie sich aber noch nicht sicher ist WIE….
Bobo wird schon seit 1,5 Jahren roh gefüttert mit Fleisch/Fisch, Innereien viel Gemüse und Obst an und an mal Hirse, Kartoffeln, Nudeln usw. und Zusätzen (Seealge immer, Hagebutte, Bierhefe, Nüsse usw. im wechsel) also ich habe mal verglichen und ich füttere Bobo fast nach Deinem Clean-feeding Konzept 🙂
Ich werde nun mal die von Dir genannten Produkte meiner THP vorschlagen und die Darmkur ausprobieren! Danke für den Tipp.
Ich Danke Dir nochmal vom Herzen und berichte mal wie es so läuft und hoffe, dass es anschlägt und es meinem Bobo bald wieder gut geht und er endlich ohne Juckreiz durch den Tag starten kann.
Ganz liebe Grüße!
Hallo liebe Jasmin,
ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen, dass es weiterhin aufwärts geht 😀
ich danke Dir fürs Daumendrücken und berichte mal wie es so läuft 🙂
Bis jetzt bin ich beim 3. Tag des Aufbaus mit deinen empfohlenen Produkten, Danke!
Ganz liebe Grüße
Hallo liebe Anke,
ich habe mich ja schon über meinen Bobo und unserem Weg nach der Ursachensuche für seinen starken Juckreiz mehrfach mit Dir ausgetauscht.
Derzeit bekommt er immer noch die von Dir empfohlenen Produkte für den Darmaufbau (DarmGesund DogPro und Emiko Petcare) und wir sind auch noch in Behandlung bei der Tierheilpraktikerin. Weiteres bleibt abzuwarten.
Da wir zusätzlich im laufe der Zeit herausgefunden haben, dass Bobo sich bei reinem Kaninchen/Hase deutlich weniger kratzt als bei anderen Fleischsorten bekommt er seither als tierische Quelle nur noch Kaninchen/Hase. Nun habe ich im Dezember aufgrund unseres Urlaubs und der nicht vorhandenen Gefriermöglichkeit für das rohe Fleisch wieder eine neue Erkenntnis gefunden. Wenn er gekochtes Fleisch/Innereien vom Kaninchen erhält kratzt er sich einen tick weniger als bei der Fütterung von rohem Kaninchenfleisch.
Nun wollte ich mal etwas testen.
Ich habe mir überlegt, dass ich Bobo genauso abwechslungsreich und vielfältig wie vorher füttere also mit unterschiedlichen Gemüse- und Obstsorten, Milchprodukten, Eiern, Fisch etc. und nur den Part der tierischen Bestandteile ändere sprich anstatt des rohen Fleisches, Knochen und Innereien bekommt er das gekochte „Dosenfleisch“ was laut Angaben vom Hersteller zu 60% aus reinem Muskelfleisch, 30% Innereien (unterteilt in Lunge, Herz, Leber, Nieren)und 10% Kaninchenteile mit Knochen besteht. Alles gewolft und gekocht(ohne Zugabe von Zusatzstoffen) in der Dose.
Ich wollte Dich einfach mal fragen, was du dazu meinst?
Ich meine in diesem Futtermittelchaos findet sich ja fast kein Mensch mehr zurecht und wie Du in Deinen anderen tollen Artikeln schon schreibst; jeder sagt etwas anderes und DIE perfekte Fütterungsmethode wird es nie geben.
Ich möchte meinen Hund nur abwechslungsreich und gesund ernähren und hoffe einfach, dass es mit dem Juckreiz durch diesen Austausch einen Tick besser wird.
Das Label von dieser Reinfleischdose finde ich auch sehr ansprechend. Es nennt sich leckerland und hat nur eine kleine Homepage mit einer überschaubaren Auswahl an Produkten. Die Zusammensetzung hört sich für mich auch gut an und auf hohe Qualität der Rohstoffe wird lt. Hersteller auch sehr geachtet.
Für Dein Feedback danke ich Dir mal wieder vorab und wünsche Dir noch einen tollen Tag 🙂
Ganz liebe Grüße
du musst halt schauen, was dein Hund verträgt. Ich würde dir empfehlen, auch Gemüse und andere KH langsam einzuführen. Falls etwas nicht passt, bekommst du es so besser mit und das lässt du dann einfach wieder weg. Den Darm kannst du ruhig lange unterstützen, mehrere Monate sollten es schon sein.
Weiterhin viel Erfolg! 😀
Liebe Anke , endlich haben alle Deine wunderbaren Ratschlaege bei uns zum Erfolg geführt. Futterumstellung , Entgiften und Aufbauen…… Janni kratzt sich nicht mehr , Ronnis Magen -Darmtrakt ist prima , Output toll , keine Darmgeraeusche mehr und das Schoenste ist , wir haben jetzt schon Wild , Geflügel und Kalb gefuettert. Keine Symptome mehr. D.h. wir koennen jetzt mehr als nur ausschliesslich Pferd fuettern. Ich bin total happy. Vielen Dank fuer all Deine tollen Artikel , die ich versucht habe umzusetzen. Ich habe schon so vielen von Dir erzaehlt. Es funktioniert , man muss nur Geduld haben. Ich habe seit Anfang des Jahres jetzt ausprobiert und Fehler gemacht…. aber es ist ein ganz grosser Erfolgsschritt bisher. Herzlichst Erika.
Hallo liebe Erika,
das freut mich natürlich sehr! Schön, dass ich dazu beitragen konnte, solche positiven Veränderungen herbeizuführen. Ich weiß ja nicht zuletzt auch aus persönlicher Erfahrung, dass es sich lohnt, am Ball zu bleiben. Unser Leo war vor Jahren ein Allergie-geplagter Fertigfutter-Verweigerer. Heute ist er putzmunter, hat keinerlei Symptome mehr und ist zur Fressmaschine mutiert 😀
Natürlich hoffe ich, dass sich euer „positiv-Trend“ fortsetzt. Auch hier weiß ich aus der persönlichen Erfahrung, das wichtigste ist, sich niemals von kleinen Rückschlägen, die durchaus einmal vorkommen können, aus der Bahn werfen zu lassen.
bei meiner Hündin wurde wegen matschigen Kot ein Kotprofil gemacht. Nun kam folgendes heraus :Kein Nachweis von gramnegativen aeroben Bakterien.
Dies deutet auf eine bestehende Imbalanz (Dysbiose) der Dickdarmflora
Grampositive aerobe Faecalflora
Nach visueller Beurteilung liegt eine physiologische Zusammensetzung
der im wesentlichen aus Enterokokken bestehenden grampositiven aerobe Faecalflora.
Die ganzen Mittelchen wie Symbiopet enthalten alle Enterokokken. Davon hat sie aber genug. Die Tierärzte empfahl Symbioflor 2 ! Ist aber für Menschen. Was soll ich geben?
es gibt für Hunde kein zugelassenes Probiotikum, das gramnegative Bakterien, wie z.B. E. coli enthält. Das ist der Grund, weshalb deine Tierärztin ein Mittel für Menschen empfohlen hat. Du solltest natürlich außerdem unbedingt die Ernährung entsrpechend gestalten und nach der Ursache für diese Verschiebung suchen. Da ich nicht weiß, wie du deine Hündin ernährst, kann ich dazu nichts sagen. Vielleicht wäre mein Beratungsangebot „Gesunder Darm“ etwas für dich: https://www.clean-feeding.de/beratungsangebote/
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Gerne nehme ich auch Anregungen entgegen zu weiteren Themen, welche ich auf dieser Seite stets aktuell schalten werde. Teilen Sie mir also mit dem Formular mit, wenn Sie ьber ein aktuelles Thema mehr erfahren mцchten.
Ein Welpe wird normalerweise bereits einmal gegen Zwingerhusten, Leptospirose, Hepatitis, Parvovirose und Staupe geimpft. Die 2. Immunisierung sollten Sie von Ihrem Tierarzt vornehmen lassen. Es ist empfehlenswert jeweils den selben Impfstoff zu verwenden (teilen Sie dem Tierarzt bei der telefonischen Terminvereinbarung den Impfstoff gleich mit, damit er ihn allenfalls bestellen kann). Danach muss die Impfung jдhrlich wiederholt werden.
Die Tollwutschutzimpfung wurde in der Schweiz aufgehoben, lediglich fьr Reisen ins Ausland ist diese noch erforderlich (jдhrlich). Diese Impfung ist ganz schцn "happig", sie belastet die Immun- und Kцrperabwehrkrдfte und gar nicht selten lцst sie Krankheiten aus = Impfreaktionen.
Die Impfung sollte frьhestens ab dem 5. – 6. Lebensmonat erfolgen, da der Organismus des kleinen Welpen den Impfschutz vor Ausreifung seines Immunsystems keinesfalls gewдhrleisten kann und es auch viel zu viel auf einmal wдre!
Wollen Sie mit Ihrem Hund irgendwann in sьdliche Lдnder reisen, sollten Sie ihn unbedingt gegen Piroplasmose impfen lassen (Virus von gefдhrlichem Zeckenbiss, welches die roten Blutkцrperchen zerstцrt). Sie ist rel. teuer (Fr. 100.--) , doch lohnt es sich fьr sein Leben! Die Impfung muss nach der Grundimmunisierung jдhrlich wiederholt werden.
Die Borreliose (weitere Krankheit von Zecken ьbertragen) kann mit regelmдssigen Gaben von homцopathischen Mitteln einfach und billig homцopathisch immunisiert werden. ! Es gibt verschiedene Formen !
Starr- oder Wundkrampf kann ebenfalls fьr Hund und Mensch mit homцopathischen Chьgeli immunisiert werden.
Es empfiehlt sich den Kot des Hundes regelmдssig auf dem Spaziergang zu kontrollieren, ebenso ein Kontrollblick auf das After des Hundes. Besteht der Verdacht auf einen Wurmbefall, lassen Sie den Kot 2x in Abstдnden von 3 Tagen vom Tierarzt untersuchen.
Vorsicht vor den scharfen, chemischen Wurmmitteln, diese sollten nie vorbeugend angewendet werden (wie dies oft alle 3-6 Monate gemacht wird), der Verdauungsapparat wird geschwдcht, es kцnnen sogar irreversible Schдden des Magen-Darm-Traktes durch Missbrauch von Wurmkuren verursacht werden.
Soll die Wurmkur prдventiv sein, dann auf jeden Fall homцopathisch . Diese Mittel stдrken den Verdauungstrakt und schьtzen Ihren Hund vor Parasitenbefall. Chemische Mittel sind nur angezeigt bei Wurmbefall.
Erziehen Sie Ihren Hund von klein an, dass er keinen Kot oder irgendwelchen Unrat frisst!
Hat Ihr Hund etwas Schlechtes gefressen, lassen Sie ihn ruhig einen Tag fasten.
Geben Sie ihm ein Joghurt, um die Darmflora wieder in Ordnung zu bringen.
Fьgen Sie dem Futter etwas Lacto-Ferment (Milchbakterien) bei.
Ein Stьck Banane und gekochter Reis wirken oft Wunder.
Ist der Durchfall wдssrig und hдlt mehr als 3 Tage an, trotz obiger Behandlung, suchen Sie unbedingt den Tierarzt auf.
Tritt der Durchfall mit Erbrechen auf und wird die Flьssigkeitsaufnahme verweigert, gehцrt der Hund sofort in die Hдnde eines Spezialisten. Nдmlich auch unsere Hunde leiden unter Zivilisationskrankheiten, dazu gehцren u.A. die vielen ansteckenden Magen-Darm-Viren (es gibt davon immer wieder neue), ebenso kцnnte es sich um einen lebensbedrohlichen Darmverschluss handeln.
Vorsicht nach Antibiotika-Behandlungen kann es zu Durchfall kommen (abtцten von lebenswichtigen Bakterien im Verdauungsapparat), diese sollten unbedingt wieder zugefьgt werden, ansonsten chronische Stцrungen entstehen kцnnen.
Wundbehandlung
Sollte sich Ihr Hund einmal eine Verletzung zuziehen, gehen Sie folgendermassen vor:
reinigen Sie die Stelle mit Calendulatinktur (verdьnnt) oder besser mit einer speziellen Wundtinktur oder aber mit Notfalltropfen . S chneiden Sie die umliegenden Haare weg (Infektionsgefahr), zur Wundbehandlung verwenden Sie eine Wundsalbe oder die Rescuesalbe .
alternative Tiermedizin
Der Trend zu Alternativheilmethoden ist gross, das ist auch gut so, wieder zurьck zur Natur zu finden und die vielen Gifte, die Mensch und Tier so leichtsinnig bei jeder Kleinigkeit zu sich nehmen, in den Schatten zu stellen. Ist es nicht schon genug, dass unsere Umwelt uns und unseren Tieren so viel Leid zufьhrt!
Leider haben viele sogenannte Scharlatane das grosse Geld gerochen und "verhundsen" die verschiedensten Methodiken der natьrlichen Heilkьnste.
Nebst grosser Leidenschaft zum Lebewesen und zur Natur sollte ein guter Therapeut sich identifizieren kцnnen mit seinem Patienten. Heilen ist eine Kunst!
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Darmflora aufbauen: So gehts
Natürlich die Darmflora wieder aufbauen
Meist nach einer Antibiotika-Therapie sagen viele Heilpraktiker oder Ärzte, dass Patienten die Darmflora aufbauen sollen, da diese existentiell für das körpereigene Immunsystem ist. In diesem Artikel beschreiben wir zunächst die Aufgaben der Darmflora und zeigen im zweiten Abschnitt, wie sie wieder reanimiert werden kann.
Bedeutung der Darmflora
Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ist der Darm noch steril. Doch im Laufe der ersten beiden Lebensjahre lassen sich dort, bedingt durch die Nahrungsaufnahme, zwischen einhundert und vierhundert verschiedenen Bakterienarten nieder. Diese sogenannte Darmflora, das heißt das miteinander Leben verschiedenster Bakterien, kann sich im Laufe des Lebens, je nach Bedarf, verändern.
Die im Darm ansässigen, physiologischen Darmbakterien leben in einer Symbiose mit dem Wirt, also mit dem Mensch. Sie leben vom Darminhalt, nutzen ihn aber auch auf vielfältigste Art und Weise.
Die Bakterien in der physiologischen Darmflora übernehmen lebenswichtige Aufgaben. Sie bilden eine Barriere, um das Niederlassen pathologischer Keime zu verhindern. Da die Zellwandstrukturen der „guten“ Darmbakterien als sogenannte Antigene wirken können, verursachen sie eine physiologische Entzündungsreaktion, was wiederum dazu führt, dass das darmspezifische Immunsystem aktiviert und dadurch der Körper zur Abwehr angeregt wird. Die „guten“ Darmkeime führen körpereigenes Recycling durch, in dem sie bereits verwendete Gallensalze und Sexualhormone wieder dem Organismus zurückgeben. Die physiologischen Darmbakterien besitzen ihren eigenen Stoffwechsel, bei dem sie Vitamine, wie K,B2 ,B12, Folsäure und Biotin selbst herstellen.
Etwa drei Viertel aller Körperzellen, die mit der Abwehr beschäftigt sind und Abwehrstoffe bilden, sind im Darm beheimatet und in den Darmfalten angesiedelt. So befinden sich in den Darmwänden mehr weiße Blutkörperchen als in der Blutbahn. Diese Zellen produzieren ständig Antikörper gegen Eindringlinge. Der Darm schickt Abwehrzellen in die Blutbahn und warnt andere Organe vor den fremden Stoffen. Eine gesunde Darmflora verhindert, dass sich schädliche Keime einnisten, die zu Störungen des Immunsystems führen können. Normalerweise verfügt der Körper über ein hervorragendes Selbstregulationssystem, welches vor allem bei kurzfristigen Belastungen schnell reagiert. Dauern jedoch negative Einflüsse über längere Zeit an, kann dies zu einer Verdrängung der Darmflora führen. Pathogene Keime können sich dann immer mehr ausbreiten und die nützlichen Darmbakterien verdrängen.
Die Darmflora ist nicht bei jedem Menschen gleich. Sie ändert sich mit der Nahrung und auch im Laufe des Lebens, vor allem im Alter. So ist zum Beispiel die Zusammensetzung der dort angesiedelten Bakterien bei Personen, die viel tierisches Eiweiß zu sich nehmen eine andere als bei jenen, die sich vorwiegend vegetarisch ernähren.
Aufgaben der Darmflora
Der Darm besitzt eine riesige Oberfläche. Sie beträgt circa 200 – 300 Quadratmeter und stellt damit die größte Kontaktfläche des Körpers dar. Diese Oberfläche entsteht durch die vielen Darmfalten der Darmwand. Im Vergleich dazu beträgt die Hautoberfläche nur circa zwei Quadratmeter.
Im Darm befindet sich das sogenannte darmassoziierte Immunsystem, dessen Entwicklung gleich nach der Geburt beginnt. Bestimmte Zellen im Darm sind in der Lage Eindringlinge zu binden und diese dem lymphatischen Gewebe im Darm zu präsentieren. Daraufhin werden dort sogenannte B- und T-Zellen zur Abwehr erstellt. Der Darm lernt immer mehr dazu, das heißt, er merkt sich eindringende Fremdkörper, erkennt diese wieder und kann deshalb schnell zur Abwehr aufrufen. Diese Mechanismen arbeiten mit dem gesamten Körper zusammen.
Die gesunde Darmflora ist ungeheuer wichtig für die Entwicklung eines intakten Immunsystems. Funktioniert die Abwehr im Darm nicht mehr richtig, kann die Funktion des Immunsystems nicht aufrecht erhalten werden.
Eine weitere Aufgabe der Darmflora ist der Abbau der Ballaststoffe. Durch Darmbakterien im Dickdarm werden diese aufgeschlüsselt. Daraus entstehen kurzkettige Fettsäuren, die sehr energiereich sind. Patienten, die unter einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung leiden, haben einen Mangel an dieses Fettsäuren. Dadurch wird die Nährstoffaufnahme behindert und die Neigung zu Verstopfung nimmt zu. Um rundum gesund zu sein und dies auch zu bleiben, ist der Blick auf eine ausgeglichene Darmflora äußerst wichtig. Hierbei spielt eine ausgewogene, basische Kost eine große Rolle.
Physiologische Darmbakterien
Im Mund und der Speiseröhre befinden sich vor allem Nahrungskeime. Magen und Dünndarm sind relativ keimarm, das heißt hier leben circa 101 und 104 Keime pro Milliliter Inhalt. Dies sind vor allem Laktobazillen, Streptokokken, Enterokokken und verschiedene Bacteroides Arten. In den unteren Darmabschnitten leben die gleichen Bakterienarten, jedoch in anderer Zusammensetzung und Menge. So bringen Dickdarm und Rektum eine Keimzahl von 1010 bis 1012 pro 10 Milliliter Darminhalt hervor. Die ersten Bakterien, die sich im Darm niederlassen sind Escherichia coli. Von den Bifidobakterien und Bacteroides sind am meisten vorhanden. Die nächst größere Anzahl stellen die Enterobakterien, Enterokokken und Laktobazillen dar. Hinzu kommen noch Clostridien, Fusobakterien und Veillonellen.
Pathologische Darmbakterien
Zu den pathologischen Darmbakterien, das heißt krank machenden Bakterien, gehören zum Beispiel Salmonellen, Shigellen. Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) und Yersinia enterocolitica.
Störungen der Darmflora
Viele Faktoren können eine Darmflora ins Ungleichgewicht bringen. So zum Beispiel Infektionen, ausgelöst durch Erreger aus der Gattung der Streptokokken, Staphylokokken, Pilze und Amöben. Ebenso kann eine ungesunde Ernährung dazu beitragen, dass die Darmflora gestört ist. Zuviel Eiweiß und Fett in der Ernährung fördert das Entstehen von Fäulnisbakterien und behindert somit die nützlichen Milchsäurebakterien. Durch die Gärung entstehen Toxine, die die Darmwand durchdringen können und dann in den Organismus gelangen. Zuckerhaltige Lebensmittel machen pathologischen Hefepilzen die Bahn frei zu Niederlassung.
Verschiedene Medikamente können physiologische Microorganismen im Darm vernichten und schädigen somit die Darmflora. Dazu gehören Antibiotika, Glucocorticoide, und die Pille. Somit wird pathologischen Keimen Tür und Tor geöffnet, um sich im Darm fest zu setzten. Umweltschadstoffe, wie zum Beispiel Cadmium und Blei behindern das Wachstum der physiologischen Darmbakterien. Fehlen dem Körper Gallensäure, Magensäue oder Pankreasenzyme (Enzyme der Bauchspeicheldrüse), verändert sich das Nährstoffangebot für die nützlichen Microorganismen. Daraus kann ebenfalls ein Ungleichgewicht in der Darmflora entstehen. In der Naturheilkunde gilt eine gestörte Darmflora als Ursache einer Vielzahl von Erkrankungen.
Gestörtes Gleichgewicht in der Darmflora – Dysbios
Dysbiose beschreibt ein Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen Arten der Microorganismen, die den Darm besiedeln. Auf diese Weise werden die nützlichen Darmbakterien geschädigt, wodurch sich die pathologischen Keime besser ausbreiten können. Verschiedenste Symptome können einen Hinweis auf eine Dysbiose darstellen. Dazu gehören Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, wiederkehrende Magen-Darm-Störungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, ständige Müdigkeit, Kopfschmerzen und vieles mehr.
Die Fremdkeime sind in der Lage, Toxine auszuscheiden, die nicht nur vor Ort, also im Darm zu Schäden führen, sondern auch systemisch wirken können. So leidet in erster Linie das Immunsystem darunter, was zu häufigen, wiederkehrenden Infekten führen kann. Das Entstehen von Darmmykosen (Pilzinfektionen des Darms) wird durch eine gestörte Darmflora begünstigt, die Neigung zu Durchfällen und/oder Verstopfung nimmt zu. Auch können sich krebsfördernde Stoffe entwickeln. Wenn zu viel Schadstoffe in den Organismus gelangen, verschlackt zusehends das Gewebe. Besteht solch ein Ungleichgewicht schon länger oder ist dieses sehr ausgeprägt, werden über kurz oder lang die Entgiftungsorgane Leber und Nieren überfordert, der Stoffwechsel wird geschwächt und auch die Abwehrkräfte werden in Mitleidenschaft gezogen. Der Körper ist anfälliger für Allergien, Rheuma und Hauterkrankungen. Fällt der Verdacht auf eine Störung der Darmflora, so kann dies sehr gut absolut schmerzfrei mit Hilfe einer Stuhluntersuchung überprüft werden. Je nach Auswertung und Labor können hier die verschiedenste Microorganismen und Verdauungsrückstände in Menge und Ausprägung ermittelt werden, wobei das Ergebnis anschließend die Basis für eine passende Therapie darstellt.
Darmflora wieder aufbauen
Um eine gestörte Darmflora wieder aufzubauen existieren die unterschiedlichsten Methoden. Meist wird jedoch im ersten Schritt der Darm von den pathologischen Darmbakterien befreit, um dann im Anschluss den Verdauungstrakt wieder mit „guten“ Darmbakterien zu besiedeln. Für eine Darmreinigung werden zum Beispiel Pulver eingesetzt, die den Darm reinigen sollten. Diese werden über einen bestimmten Zeitraum eingenommen. Solche Mittel enthalten häufig Ballaststoffe, Algen, Kräuter und Ähnliches.
Nach dieser ersten Stufe wird die Darmflora mit „guten“ Darmbakterien gefüttert. Dies erfolgt meist mit probiotischen Kulturen. Probiotik bedeutet „für das Leben“. Zu den probiotischen Stoffen zählen vor allem lebende aktive Milchsäurebakterien, die gegen die Magen- und Gallensäure widerstandsfähig sind. Diesen probiotischen Kulturen werden gesundheitsfördernde Eigenschaften zugesprochen. Dazu gehören Bifidobakterien, und verschiedene Arten von Lactobazillen. Probiotika können das Wachstum pathogener Keime hemmen und durch ihre Ansiedelung im Darm, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen. Diese Milchsäurebakterien sind auch in der Lage, die Konzentration toxischer Substanzen im Darm zu verringern und bakterielle bedingte Durchfallerkrankungen abzuschwächen oder dazu beizutragen, diese zu verhindern.
Zusätzlich werden häufig noch Praebiotika eingesetzt. Praebiotika sind pflanzlicher Herkunft und dienen den angesiedelten Milchsäurebakterien als Nahrung, was das Wachstum dieser nützlichen Darmbewohner unterstützt. Dies trägt dazu bei, das Gleichgewicht der Darmflora zu stabilisieren. Zu den Praebiotika gehören Ballaststoffe, wie zum Beispiel Inulin, Oligofructose und Tobinambur.
Dies allein reicht aber nicht aus um eine gesunde Darmflora zu gewährleisten. Die Ernährung sollte ausgewogen, gesund und vor allem vorwiegend basisch sein. Eine basische Kost enthält vor allem Gemüse und Obst. Tierisches Eiweiß dagegen gehört zur sogenannte „sauren“ Kost und sollte nur selten verzehrt werden. Zuckerhaltige Speisen, Süßigkeiten und Weißmehl tragen, wenn in Übermaß genossen, dazu bei, dass sich Pilze im Darm sehr wohl fühlen können.
Ein gesunder Tee, der die Darmflora beim Wiederaufbau unterstützt ist der sogenannte „Vier-Winde-Tee“. Er besteht aus Koriander, Fenchel, Kümmel und Anis, jeweils zu gleichen Teilen. Diese Teemischung schmeckt köstlich, unterstützt den Darm und wirkt gegen Blähungen.
Darmflora aufbauen mit Homöopathie
Die Schüssler Salz Therapie arbeitet mit dem Grundsatz, dem Körper fehlende Mineralstoffe zuzuführen. Um den Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen werden zum Beispiel die Schüssler Salze Nr. 4, Nr. 9 und Nr.10 kurweise eingesetzt. Das Salz Nr.4 Kalium chloratum ist das Salz für die Schleimhäute, Nr. 9 Natrium phosphoricum bindet Säuren im Körper und Nr. 10 Natrium sulfuricum besitzt die Fähigkeit, die gebunden Säuren auszuscheiden.
Soll die Darmflora wieder aufgebaut werden, kommt auch die Homöopathie zum Einsatz. So lindert zum Beispiel Chamomilla Darmkrämpfe, Natrium sulfuricum wirkt bei Blähungen und und Nux vomica kommt bei Verstopfung oder Durchfall zum Einsatz. (sw)
Darmflora hund aufbauen
Wie gesund ist Ihr Hund wirklich?
Ein funktionierendes und gesundes Immunsystem sorgt nicht nur fГјr die Abwehr von Krankheiten, sondern ist auch die Voraussetzung fГјr einen gesunden Hund. Beim Menschen ist dies ebenso. HierfГјr ist aber ein gesunder Darm und eine stabile Darmflora entscheidend!
Chronische Darmerkrankungen, Eiweiss- und Kohlehydrat-Unverträglichkeiten, Hauterkrankungen, Allergien bis hin zu Krebserkrankungen bei Hunden, treten immer häufiger auf – parallel zu den der Menschen und nehmen in den letzten 10 Jahren immer mehr zu.
Die häufigsten Symptome sind akute und chronische Durchfälle!
Wo sind die Ursachen hierfГјr?
Interview zu diesem Thema mit dem Tierarzt Dirk Schrader.
Hounds & People: Guten Tag Herr Schrader
Dirk Schrader: Tag, Frau Ebenhoch
Hounds & People: Durchfallerkrankungen bei Hunden treten ja immer häufiger auf. Wie viele Patienten landen, mit dem Symptom akuter und chronischer Durchfall, bei Ihnen in der Klinik ?
Dirk Schrader: Es hängt tatsächlich von der Jahreszeit ab. Wenn es nach einem warmen Sommer plötzlich nass und kühl wird und unser Parkplatz nach Regen aussieht, dann haben wir eine stark ansteigende Zahl an Durchfallpatienten. Die meisten Hundehalter kommen aber erst dann, wenn ihr Hund in die Wohnung kotet…
Hounds & People: Warum ist das so und wo sind die Ursachen hierfГјr?
Dirk Schrader: Die Gründe liegen in einer Instabilität der normalen Darmflora. Ist diese reduziert oder “ausgedünnt”, dann ist viel Platz für pathogene Bakterien, die meist einem viralen Infekt folgen.
Hounds & People: Also ist eine stabile Darmflora die Voraussetzung für ein funktionierendes und gesundes Immunsystem. Wodurch wird die Darmflora geschwächt?
Dirk Schrader: In der Tat. Der Darm ist die größte “Oberfläche” des Körpers, besiedelt mit einen Unzahl nützlicher Bakterien, die bei der Verdauung helfen und dem Immunsystem viele sinnvolle Reize zuführen.
Der Tierhalter in Deutschland tut aber alles, damit die Darmflora “platt” gemacht wird. Die Vielzahl der chemischen Zusatzstoffe im handelüblichen Futter sind in ihren interaktiven Reaktionen nicht erforscht und töten die gesunde Darmflora mehr oder minder schnell ab. Damit wird Platz geschaffen für zufällige pathogene Keime.
Nichts stellt sich ihnen in den Weg. Sie haben “freies Schussfeld” und können sich ungehindert vermehren. Ihre Toxine bringen dann sehr schnell den Darm zum Zittern – sprich zu einer Hypermobilität – sprich: Durchfall.
Hounds & People: Was kГ¶nnen Hundebestitzer tun damit ihr Hund gesund bleibt und eine funktionierendes Immunsystem hat.
Dirk Schrader: Die sollten mal umdenken und den chemischen Müll aus den Kaufhäusern liegen lassen, selbst Futter bereiten oder sich bei Zeitmangel an Hersteller wenden, die im juristischen Sinne ihre Produkte nicht mit Zusätzen versehen.
Hounds & People: Viele Hundebesitzer sagen aber, daß ihre Hunde erst dann Durchfall bekommen würden, wenn sie ihnen das Futter zubereiten. Dann würden sie ihren Hunden lieber das gewohnte Industriefutter geben, das der Hund ja vertragen und der Hund dann „gesund“ wäre.
Dirk Schrader: Der Organismus des Hundes und der Katze stellt sich vollkommen auf das Industriefutter ein. Eine kleine, auch eine klitzekleine Änderung in der Ernährung führt dann logischerweise zu Durchfällen: die stabile Darmflora ist ja weg, die verbliebenen Darmkeime können “mal eben” das neue Angebot nicht bewältigen.
Es kommt dann durch die pathogenen Fäulniskeime zu Blähungen, also Flatulenz, die freun´sich ´n Ast über Eiweiße und Kohlenhydrate, die nicht chemisch behandelt worden sind. So ist das…
Hounds & People: Die grГ¶Гџte Bedrohung fГјr die meisten Hundebesitzer ist aber das Essen vom Tisch oder eine Semmel die der Hund unterwegs findet und frisst. Dies wird dafГјr verantwortlich gemacht, dass der Hund Durchfall bekommt. Nicht das Industriefutter!
Die meisten Hunde werden sogar dafür bestraft oder Trainern viel Geld dafür bezahlt den Hunden mit allen Mitteln abzugewöhnen Essensreste gleich woher zu fressen! Von den Tierärzten wird ihnen dies bestätigt und der Hund bekommt anschliessend eine Spritze mit Antibiotika und ein Diät-Trocken- oder Dosenfutter. Ist das nicht absurd?
Dirk Schrader: Das ist nicht nur absurd, sondern auch kriminell. Hier wird durch Verkaufsagitation der Tierhalter an der Nase herumgeführt – sehr zum Segen der Verkaufszahlen von Fertigfutter.
Hounds & People: Der Durchfall ist nach dem Antibiotikum und dem Diätfutter weg. Der Hund bekommt nur noch Diät- oder Trockenfutter. Der Hundebesitzer ist der Meinung der Hund sei wieder gesund und würde nur dann krank werden, wenn er dies nicht einhalten würde. Wie lange hält ein Hundedarm diesen Kreislauf aus? Und was sind die Folgen hiervon?
Dirk Schrader: Irgendwann ist die Darmökologie mal “fertig”. Es kommt zu peripheren Störungen wie Hautkrankheiten, Organkrankheiten uns Krebs.
Hounds & People: Bedeutet dies aber dann nicht, daß vielmehr der Hund gesund ist und eine stabile Darmflora besitzt, der alles fressen kann – auch mal eine Semmel von der Strasse – ohne gleich Durchfall zu bekommen?
Dirk Schrader: So ist es tatsächlich.
Hounds & People: Was soll der Hundebesitzer aber nun tun, wenn akuter Durchfall auftritt? Die meisten Menschen geraten in Panik, wenn dies passiert, der Hund nicht mehr frisst und sich dann nach einem Tag Blut im Kot befindet.
Dirk Schrader: Blut im Kot erscheint dann, wenn Bakterien oder deren Toxine die Darmzotten so schädigen , dass Kapillaren reißen. Man sieht dann hellrotes akut ausgetretenes Blut auf dem Kot. Das ist meist kein Drama, weist aber eben auch auf Zerstörung. Sich abwartend zu verhalten ist aber nicht unvernünftig.
In so einer Situation sollte man den Hund nicht zwingen, etwas zu fressen. Er ist ja gerade erst dabei, sich von bakteriellen EinflГјssen zu befreien.
Natürlich sind Quell- und Gerbmittel, wie man sie in “Moorerde” findet, nicht verkehrt. Man bekommt so etwas ja in jedem “Futterhaus”.
Hounds & People: Was ist mit der Moroschen Karottensuppe, die Sie ja auch empfehlen?
Dirk Schrader: Ja , das ist auch eine vernГјnftige Sache. Man sollte das immer probieren. Karotten kГ¶nnen ja auch Antibiotika ersetzen.
Hounds & People: Wie lange sollen die Menschen warten bevor sie zum Tierarzt gehen und worauf sollen sie achten?
Dirk Schrader: Jeder Hundehalter sollte seinem “guten Gefühl” folgen. Wie ich schon sagte: Der aufmerksame Hundehalter merkt sofort, wenn sein Hund wirklich krank wird.
Hounds & People: Bei Welpen oder jungen Hunden kann Durchfall lebensgefährlich werden. Warum?
Dirk Schrader: Diese kleinen Wesen haben kein stabiles Immunsystem. Es soll sich ja erst entwickeln. Deshalb ist Durchfall bei Welpen und Junghunden “so´ne Sache”. Entweder harmlos oder – garnicht.
Im Vordergrund steht immer die Frage: “Nimmt Ihr Hund seine Nahrung gern zu sich?” Kranke Welpen und Junghunde verweigern sofort die Nahrung. Das bekommt doch wohl jeder Depp mit, oder?
Hounds & People: Wenn die Darmflora beim Welpen und jungen Hunden sich entwickeln muss und erst mit einem Jahr stabil ist, kann der Welpe und junge Hund Гјberhaupt eine stabile Darmflora aufbauen, wenn er von klein an nur Industriefutter, also denaturiertes Fressen bekommt?
Dirk Schrader: Er kann es eben nicht.
Hounds & People: Ist nicht ein stabiles Immunsystem auch der beste Schutz gegen Infektionserkrankungen?
Dirk Schrader: Ja, genau, so isses…
Hounds & People: Was sind die Folgen, wenn bereits Welpen nur mit Industriefutter ernährt werden und nie natürliche Nahrungsmittel bekommen.
Dirk Schrader: Sie werden sehr schnell auffällig, was bedeutet, dass sie immer häufiger “den Tierarzt sehen” …
Hounds & People: Was kann man tun wenn die Darmflora des Hundes vГ¶llig zerstГ¶rt ist oder sich nie entwickelt hat?
Dirk Schrader: Bei vielen Hunden schaffen wir es, den Darm zu renaturieren.
Das geht so: Loch im Garten graben: Industrienahrung rein. Rasen drüber sähen.
Natürliche Nahrung selber herstellen (kindergerechte Nahrung) oder bei Zeitmangel Hersteller von Hundenahrung bitten diese zuzusenden, die wie selbst zubereitet ist. Dazu kommt für Wochen und Monate eine regelmäßige Zugabe von Probionten, d.h., natürlichen Bakterien, so wie sie auch im gesunden Darm vorkommen.
Wir verwenden seit längerem EM (Effektive Mikroorganismen) aus Japan. Dieses Produkt ist zwar nicht für die Veterinärmedizin “zugelassen”, aber der Erfolg gibt und recht: Es eine hochwirksame und sehr preisgünstige Angelegenheit.
Hounds & People: Das industriell hergestellte Hundefutter, wurde nach dem Vorbild des Industriefutters für Nutztiere in der Massentierhaltung entwickelt. In der Massentierhaltung werden die Tiere ebenfalls nicht natürlich ernährt, sondern mit denaturiertem Futter. Gibt es hier nicht Parallelen?
Dirk Schrader: Ja. Die Rinder und Schweine erhalten eine Nahrung, die ebenfalls mit viel Chemie haltbar gemacht worden ist. Dazu Antibiotika bis zum “Gehtnichtmehr”.
Hounds & People: Ist das geschwächte Immunsystem der Nutztiere durch die Ernährung und Haltung in der Massentierhaltung der Grund warum die Tiere anfällig für Krankheiten sind und permanent Antibiotika verabreicht bekommen – ähnlich wie bei Hunden?
Dirk Schrader: Genau so kann man das sagen.
Hounds & People: Vielen Dank Herr Schrader, fГјr das ausfГјhrliche Interview!
Dirk Schrader, ist leitender Tierarzt des Tierärztlichen Instituts für angewandte Kleintiermedizin, Autor und Inhaber der Website Kritische Tiermedizin in Hamburg–Rahlstedt.
Astrid Ebenhoch ist Journalistin und GrГјnderin von Hounds & People.
das Erwachen der Valkyrjar

Darmflora aufbauen
Natürlich die Darmflora wieder aufbauen
Meist nach einer Antibiotika-Therapie sagen viele Heilpraktiker oder Ärzte, dass Patienten die Darmflora aufbauen sollen, da diese existentiell für das körpereigene Immunsystem ist. In diesem Artikel beschreiben wir zunächst die Aufgaben der Darmflora und zeigen im zweiten Abschnitt, wie sie wieder reanimiert werden kann
Bedeutung der Darmflora
Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ist der Darm noch steril. Doch im Laufe der ersten beiden Lebensjahre lassen sich dort, bedingt durch die Nahrungsaufnahme, zwischen einhundert und vierhundert verschiedenen Bakterienarten nieder. Diese sogenannte Darmflora, das heißt das miteinander Leben verschiedenster Bakterien, kann sich im Laufe des Lebens, je nach Bedarf, verändern.
Die im Darm ansässigen, physiologischen Darmbakterien leben in einer Symbiose mit dem Wirt, also mit dem Mensch. Sie leben vom Darminhalt, nutzen ihn aber auch auf vielfältigste Art und Weise.
Die Bakterien in der physiologischen Darmflora übernehmen lebenswichtige Aufgaben. Sie bilden eine Barriere, um das Niederlassen pathologischer Keime zu verhindern. Da die Zellwandstrukturen der „guten“ Darmbakterien als sogenannte Antigene wirken können, verursachen sie eine physiologische Entzündungsreaktion, was wiederum dazu führt, dass das darmspezifische Immunsystem aktiviert und dadurch der Körper zur Abwehr angeregt wird. Die „guten“ Darmkeime führen körpereigenes Recycling durch, in dem sie bereits verwendete Gallensalze und Sexualhormone wieder dem Organismus zurückgeben. Die physiologischen Darmbakterien besitzen ihren eigenen Stoffwechsel, bei dem sie Vitamine, wie K,B2 ,B12, Folsäure und Biotin selbst herstellen.
Etwa drei Viertel aller Körperzellen, die mit der Abwehr beschäftigt sind und Abwehrstoffe bilden, sind im Darm beheimatet und in den Darmfalten angesiedelt. So befinden sich in den Darmwänden mehr weiße Blutkörperchen als in der Blutbahn. Diese Zellen produzieren ständig Antikörper gegen Eindringlinge. Der Darm schickt Abwehrzellen in die Blutbahn und warnt andere Organe vor den fremden Stoffen. Eine gesunde Darmflora verhindert, dass sich schädliche Keime einnisten, die zu Störungen des Immunsystems führen können. Normalerweise verfügt der Körper über ein hervorragendes Selbstregulationssystem, welches vor allem bei kurzfristigen Belastungen schnell reagiert. Dauern jedoch negative Einflüsse über längere Zeit an, kann dies zu einer Verdrängung der Darmflora führen. Pathogene Keime können sich dann immer mehr ausbreiten und die nützlichen Darmbakterien verdrängen.
Die Darmflora ist nicht bei jedem Menschen gleich. Sie ändert sich mit der Nahrung und auch im Laufe des Lebens, vor allem im Alter. So ist zum Beispiel die Zusammensetzung der dort angesiedelten Bakterien bei Personen, die viel tierisches Eiweiß zu sich nehmen eine andere als bei jenen, die sich vorwiegend vegetarisch ernähren.
Aufgaben der Darmflora
Der Darm besitzt eine riesige Oberfläche. Sie beträgt circa 200 – 300 Quadratmeter und stellt damit die größte Kontaktfläche des Körpers dar. Diese Oberfläche entsteht durch die vielen Darmfalten der Darmwand. Im Vergleich dazu beträgt die Hautoberfläche nur circa zwei Quadratmeter.
Im Darm befindet sich das sogenannte darmassoziierte Immunsystem, dessen Entwicklung gleich nach der Geburt beginnt. Bestimmte Zellen im Darm sind in der Lage Eindringlinge zu binden und diese dem lymphatischen Gewebe im Darm zu präsentieren. Daraufhin werden dort sogenannte B- und T-Zellen zur Abwehr erstellt. Der Darm lernt immer mehr dazu, das heißt, er merkt sich eindringende Fremdkörper, erkennt diese wieder und kann deshalb schnell zur Abwehr aufrufen. Diese Mechanismen arbeiten mit dem gesamten Körper zusammen.
Die gesunde Darmflora ist ungeheuer wichtig für die Entwicklung eines intakten Immunsystems. Funktioniert die Abwehr im Darm nicht mehr richtig, kann die Funktion des Immunsystems nicht aufrecht erhalten werden.
Eine weitere Aufgabe der Darmflora ist der Abbau der Ballaststoffe. Durch Darmbakterien im Dickdarm werden diese aufgeschlüsselt. Daraus entstehen kurzkettige Fettsäuren, die sehr energiereich sind. Patienten, die unter einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung leiden, haben einen Mangel an dieses Fettsäuren. Dadurch wird die Nährstoffaufnahme behindert und die Neigung zu Verstopfung nimmt zu. Um rundum gesund zu sein und dies auch zu bleiben, ist der Blick auf eine ausgeglichene Darmflora äußerst wichtig. Hierbei spielt eine ausgewogene, basische Kost eine große Rolle.
Physiologische Darmbakterien
Im Mund und der Speiseröhre befinden sich vor allem Nahrungskeime. Magen und Dünndarm sind relativ keimarm, das heißt hier leben circa 101 und 104 Keime pro Milliliter Inhalt. Dies sind vor allem Laktobazillen, Streptokokken, Enterokokken und verschiedene Bacteroides Arten. In den unteren Darmabschnitten leben die gleichen Bakterienarten, jedoch in anderer Zusammensetzung und Menge. So bringen Dickdarm und Rektum eine Keimzahl von 1010 bis 1012 pro 10 Milliliter Darminhalt hervor. Die ersten Bakterien, die sich im Darm niederlassen sind Escherichia coli. Von den Bifidobakterien und Bacteroides sind am meisten vorhanden. Die nächst größere Anzahl stellen die Enterobakterien, Enterokokken und Laktobazillen dar. Hinzu kommen noch Clostridien, Fusobakterien und Veillonellen.
Pathologische Darmbakterien
Zu den pathologischen Darmbakterien, das heißt krank machenden Bakterien, gehören zum Beispiel Salmonellen, Shigellen. Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) und Yersinia enterocolitica.
Störungen der Darmflora
Viele Faktoren können eine Darmflora ins Ungleichgewicht bringen. So zum Beispiel Infektionen, ausgelöst durch Erreger aus der Gattung der Streptokokken, Staphylokokken, Pilze und Amöben. Ebenso kann eine ungesunde Ernährung dazu beitragen, dass die Darmflora gestört ist. Zuviel Eiweiß und Fett in der Ernährung fördert das Entstehen von Fäulnisbakterien und behindert somit die nützlichen Milchsäurebakterien. Durch die Gärung entstehen Toxine, die die Darmwand durchdringen können und dann in den Organismus gelangen. Zuckerhaltige Lebensmittel machen pathologischen Hefepilzen die Bahn frei zu Niederlassung.
Verschiedene Medikamente können physiologische Microorganismen im Darm vernichten und schädigen somit die Darmflora. Dazu gehören Antibiotika, Glucocorticoide, und die Pille. Somit wird pathologischen Keimen Tür und Tor geöffnet, um sich im Darm fest zu setzten. Umweltschadstoffe, wie zum Beispiel Cadmium und Blei behindern das Wachstum der physiologischen Darmbakterien. Fehlen dem Körper Gallensäure, Magensäue oder Pankreasenzyme (Enzyme der Bauchspeicheldrüse), verändert sich das Nährstoffangebot für die nützlichen Microorganismen. Daraus kann ebenfalls ein Ungleichgewicht in der Darmflora entstehen. In der Naturheilkunde gilt eine gestörte Darmflora als Ursache einer Vielzahl von Erkrankungen.
Gestörtes Gleichgewicht in der Darmflora – Dysbios
Dysbiose beschreibt ein Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen Arten der Microorganismen, die den Darm besiedeln. Auf diese Weise werden die nützlichen Darmbakterien geschädigt, wodurch sich die pathologischen Keime besser ausbreiten können. Verschiedenste Symptome können einen Hinweis auf eine Dysbiose darstellen. Dazu gehören Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, wiederkehrende Magen-Darm-Störungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, ständige Müdigkeit, Kopfschmerzen und vieles mehr.
Die Fremdkeime sind in der Lage, Toxine auszuscheiden, die nicht nur vor Ort, also im Darm zu Schäden führen, sondern auch systemisch wirken können. So leidet in erster Linie das Immunsystem darunter, was zu häufigen, wiederkehrenden Infekten führen kann. Das Entstehen von Darmmykosen (Pilzinfektionen des Darms) wird durch eine gestörte Darmflora begünstigt, die Neigung zu Durchfällen und/oder Verstopfung nimmt zu. Auch können sich krebsfördernde Stoffe entwickeln. Wenn zu viel Schadstoffe in den Organismus gelangen, verschlackt zusehends das Gewebe. Besteht solch ein Ungleichgewicht schon länger oder ist dieses sehr ausgeprägt, werden über kurz oder lang die Entgiftungsorgane Leber und Nieren überfordert, der Stoffwechsel wird geschwächt und auch die Abwehrkräfte werden in Mitleidenschaft gezogen. Der Körper ist anfälliger für Allergien, Rheuma und Hauterkrankungen. Fällt der Verdacht auf eine Störung der Darmflora, so kann dies sehr gut absolut schmerzfrei mit Hilfe einer Stuhluntersuchung überprüft werden. Je nach Auswertung und Labor können hier die verschiedenste Microorganismen und Verdauungsrückstände in Menge und Ausprägung ermittelt werden, wobei das Ergebnis anschließend die Basis für eine passende Therapie darstellt.
Darmflora wieder aufbauen
Um eine gestörte Darmflora wieder aufzubauen existieren die unterschiedlichsten Methoden. Meist wird jedoch im ersten Schritt der Darm von den pathologischen Darmbakterien befreit, um dann im Anschluss den Verdauungstrakt wieder mit „guten“ Darmbakterien zu besiedeln. Für eine Darmreinigung werden zum Beispiel Pulver eingesetzt, die den Darm reinigen sollten. Diese werden über einen bestimmten Zeitraum eingenommen. Solche Mittel enthalten häufig Ballaststoffe, Algen, Kräuter und Ähnliches.
Nach dieser ersten Stufe wird die Darmflora mit „guten“ Darmbakterien gefüttert. Dies erfolgt meist mit probiotischen Kulturen. Probiotik bedeutet „für das Leben“. Zu den probiotischen Stoffen zählen vor allem lebende aktive Milchsäurebakterien, die gegen die Magen- und Gallensäure widerstandsfähig sind. Diesen probiotischen Kulturen werden gesundheitsfördernde Eigenschaften zugesprochen. Dazu gehören Bifidobakterien, und verschiedene Arten von Lactobazillen. Probiotika können das Wachstum pathogener Keime hemmen und durch ihre Ansiedelung im Darm, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen. Diese Milchsäurebakterien sind auch in der Lage, die Konzentration toxischer Substanzen im Darm zu verringern und bakterielle bedingte Durchfallerkrankungen abzuschwächen oder dazu beizutragen, diese zu verhindern.
Zusätzlich werden häufig noch Praebiotika eingesetzt. Praebiotika sind pflanzlicher Herkunft und dienen den angesiedelten Milchsäurebakterien als Nahrung, was das Wachstum dieser nützlichen Darmbewohner unterstützt. Dies trägt dazu bei, das Gleichgewicht der Darmflora zu stabilisieren. Zu den Praebiotika gehören Ballaststoffe, wie zum Beispiel Inulin, Oligofructose und Tobinambur.
Dies allein reicht aber nicht aus um eine gesunde Darmflora zu gewährleisten. Die Ernährung sollte ausgewogen, gesund und vor allem vorwiegend basisch sein. Eine basische Kost enthält vor allem Gemüse und Obst. Tierisches Eiweiß dagegen gehört zur sogenannte „sauren“ Kost und sollte nur selten verzehrt werden. Zuckerhaltige Speisen, Süßigkeiten und Weißmehl tragen, wenn in Übermaß genossen, dazu bei, dass sich Pilze im Darm sehr wohl fühlen können.
Ein gesunder Tee, der die Darmflora beim Wiederaufbau unterstützt ist der sogenannte „Vier-Winde-Tee“. Er besteht aus Koriander, Fenchel, Kümmel und Anis, jeweils zu gleichen Teilen. Diese Teemischung schmeckt köstlich, unterstützt den Darm und wirkt gegen Blähungen.
Darmflora aufbauen mit Homöopathie
Die Schüssler Salz Therapie arbeitet mit dem Grundsatz, dem Körper fehlende Mineralstoffe zuzuführen. Um den Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen werden zum Beispiel die Schüssler Salze Nr. 4, Nr. 9 und Nr.10 kurweise eingesetzt. Das Salz Nr.4 Kalium chloratum ist das Salz für die Schleimhäute, Nr. 9 Natrium phosphoricum bindet Säuren im Körper und Nr. 10 Natrium sulfuricum besitzt die Fähigkeit, die gebunden Säuren auszuscheiden.
Soll die Darmflora wieder aufgebaut werden, kommt auch die Homöopathie zum Einsatz. So lindert zum Beispiel Chamomilla Darmkrämpfe, Natrium sulfuricum wirkt bei Blähungen und und Nux vomica kommt bei Verstopfung oder Durchfall zum Einsatz. (sw)
Gruß an die Wissenden
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3 Kommentare zu “ Darmflora aufbauen ”
Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.
Aber 7 Tage Weizenkur, bewirkt auch hier Wunder.
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