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Durchfall bei Welpen: Ursachen und Hausmittel

Ursachen für Durchfall beim Welpen
Was Falsches gefressen
Die häufigste Ursache für Durchfall ist das Fressen von etwas, was der Welpe nicht verträgt. Sei es eine "gut riechende" Socke, ein verdorbenes Stück Fleisch etc. In den meisten Fällen ist diese Art des Durchfalls nach spätestens 24 Stunden passe. Wenn du gesehen hast, dass er etwas Scharfes, Giftiges oder sonstwie Gefährliches gefressen hat, solltest du deinen Tierarzt natürlich sofort besuchen und den Hund von ihm behandeln lassen.
Auch Parasiten können ein Ungleichgewicht im Magen-Darm-Trakt verursachen. Würmer (der Bandwurm, Fadenwürmer oder Spulwürmer) sind dabei die geläufigsten Parasiten, die der normale Dosenöffner so kennt. Die meisten Welpen werden allerdings schon beim Züchter entwurmt und dann noch einmal, wenn sie in das neue zu Hause kommen. Viele Hundebesitzer vergessen aber, dass es auch kleinere und heimtückischere Parasiten als Würmer gibt: Genannt seien hier nur die Giardien.
Auch Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten können die Ursache für anhaltenden Durchfall sein. Das kommt gar nicht so selten vor, wie man denkt. Beobachte genau, ob dein Hund immer noch unter Durchfall leidet, wenn du ihn auf Schonkost (Rezept zu finden unter unseren Hausmitteln) setzt. Lass dich gerne auch von deinem Tierarzt beraten und checke nach, ob das Futter, das du fütterst eventuell Stoffe enthält, die nicht das Non-Plus-Ultra für deinen Hund sind (beispielsweise Soja-Pampe in Trockenfutter).
Gerade Welpen erleben so unglaublich viel, dass manche Sensibelchen gar nicht wissen, wohin sie mit all den neuen Erfahrungen überhaupt sollen. Sie erleben dabei nicht einmal unbedingt negativen Stress (Destress), sondern eventuell auch positiven Stress (Eustress), wenn sie zum Beispiel neue Rudelmitglieder kennen lernen, die sie gerne mögen und ihnen impornieren wollen.
Eine Reihe von Viren, Pilzen und Bakterien kann sich im Verdauungstrakt eines Welpen wunderbar ansiedeln und dabei das noch schwache Immunsystem des jungen Hundes wunderbar ausnutzen. Das kann natürlich zu Durchfall führen. In der Regel hat der Hund aber auch noch andere Symptome wie Mattigkeit, Erbrechen, ein hohes Schlafbedürfnis etc., wenn er einen Infekt hat. Wenn das bei deinem Hund zutrifft, solltest du sofort einen Termin beim Tierarzt vereinbaren!
Auch Leberversagen, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung etc. können Durchfall beim Hund auslösen. Allerdings würden all diese Krankheiten hier den Rahmen sprengen. Wenn du der Meinung bist, dass nichts von den oben genannten Gründen für Durchfall auf deinen Welpen zutrifft, solltest du 3 Tage lang Kotproben des Hundes sammeln und sie zur Analyse an deinen Tierarzt weiterreichen. Der kann dir dann in jedem Fall sagen, was er hat!
Hausmittel, die bei Durchfall helfen
Viel Wasser
Durchfall sorgt dafür, dass der Hund viel Wasser ausscheidet, das er eigentlich für seinen Stoffwechsel braucht. Achte daher bitte darauf, dass dein Hund genug trinkt. Wenn du den Eindruck hast, dass er zu wenig trinkt, kannst du ihm das Wasser schmackhaft machen, indem du Futter gemischt mit viel Wasser fütterst.
Nicht Kuhmilch selber, wohl aber manche Milchprodukte können helfen, den Stuhl des Hundes zu fester zu machen, wenn man sie beifüttert. Dazu gehören unter anderem Magerquark, Naturjoghurt und vor allem Hüttenkäse. Wichtig ist, dass du die Milchprodukte auf Zimmertemperatur warm werden lässt, bevor du sie deinem Hund gibst. Zu kaltes Futter wirkt schlecht auf einen ohnehin gereizten Magen-Darm-Trakt.
Wenn du Dosenfutter fütterst, stellst du es sicherlich manchmal in den Kühlschrank. Einem Hund Futter von weniger als 10°C zu füttern, vor allem, wenn er Verdauungsprobleme hat, ist nicht sehr gut. Besser ist es, das Fütter kurz zu erwärmen und dann bei circa 36°C zu füttern.
Auch Hunde profitieren von heilenden Teesorten. Kamillentee ist da natürlich besonders naheliegend. Allerdings ist komplett durchgezogener Kamillentee viel zu stark für einen jungen Bello. Er sollte daher nur 2 Minuten ziehen und anschließend noch einmal mit der Hälfte der Eigenmenge mit kaltem Wasser verdünnt werden.
Es ist empfehlenswert, seinen Hund während er Durchfall hat, auf Schonkost umzustellen. Wir raten dir dafür, das Futter ganz klassisch aus 1/3 weich gekochtem Reis, 1/3 weich gekochten Möhren und 1/3 gewürz- und fettfrei gegartem Geflügelfleisch zusammenzumischen.
Die Futtermittelumstellung auf Schonkost ist für mindestens 3 Tage einzuhalten, da eine weitere Umstellung des Magen des Kleinen nur noch mehr verwirrt. Fange erst langsam wieder an umzustellen, wenn du der Kot für mindestens 3 Tage normal war.
Auch ein Fastentag kann dem Magen-Darm-Trakt des Hundes helfen, wieder zu genesen und sich zu normalisieren. Gib ihm reichlich Wasser oder Tee, aber kein Futter! Das Wasser ist umso besser und verträglicher, wenn es zuvor abgekocht wurde.
Erbrechen
Erbrechen ist das ungewollte, krampfhafte Entleeren des Magens über den Mund.
Übelkeit ist ein unangenehmes Gefühl im Magen, das dem Erbrechen häufig vorausgeht.
Art des Erbrechens
- Nahrungserbrechen: das Essen wird ausgespien, die Farbe des Erbrochenen ist gelblich oder hellbraun; Auslöser kann beispielsweise übermäßiger Alkoholkonsum sein; direkt nach dem Erbrechen geht es dem Betroffenen sehr viel besser.
- Wässriges Erbrechen: Säure mit Magensäften.
- Schleimiges Erbrechen: enthält keine Säure, aber viel Schleim und Magensäfte.
- Galleerbrechen: enthält Galle und ist in diesem Fall grün.
- Koterbrechen: dunkelbraune Farbe, Geruch von Kot.
Ursache ist meist ein Darmverschluss.
Man spricht von unstillbarem Erbrechen, wenn dieses Symptom andauert und der Betroffene nichts mehr bei sich behalten kann. Dies ist ein ernsthafter Zustand und kann ein starkes Unwohlsein des Patienten verursachen.
Hauptursachen für Erbrechen
Die Hauptursache ist eine Virusinfektion des Magens (beispielsweise Rotavirus).
Die Erkrankung beginnt mit Erbrechen, in der Regel tritt nach 12-24 h außerdem Durchfall auf.
Auch starker Husten kann zu Erbrechen führen. Vor allem bei Kindern mit Reflux kommt das häufig vor.
Schwangerschaft kann Erbrechen verursachen. Schwangere Freuen leiden häufig unter morgendlicher Übelkeit und Erbrechen.
Bei Migräne kommt es nicht selten zu Erbrechen, meist wenn der stechende Kopfschmerz einsetzt, und verschwindet wieder, wenn die Migräne vorüber ist.
Der Arzt verschreibt Mittel gegen die Migräne und lindert somit auch den Brechreiz.
Eine Blinddarmentzündung stellt einen medizinischen Notfall dar und kann zu Erbrechen führen. Außerdem treten äußerst starke Bauchschmerzen auf und der Blinddarm muss entfernt werden.
Die Labyrinthentzündung ist eine Infektion des Innenohrs, die Schwindel und Ohrgeräusche hervorruft. Der Arzt kann symptomlindernde Medikamente verschreiben, während das Immunsystem die Infektion bekämpft. Die Heilung kann bis zu zwei Wochen dauern.
Der Vomitus kann aufgrund einer durch Kälte verursachten Verdauungblockade auftreten, (z.B. Schwimmen im kalten Wasser oder Trinken von eiskalten Getränken).
Selbst herbeigeführtes Erbrechen
Bei Ess-Störungen wie Ess-Brechsucht (Bulimie) und Magersucht (Anorexie) wird das Erbrechen von den Betroffenen selbst herbeigeführt. Dazu werden “zwei Finger in den Hals gesteckt” oder ein Stäbchen an den Kehldeckel (Verschluss des Kehlkopfeingangs) gehalten; auf diese Weise wird die Öffnung des Magenschließmuskels bewirkt; das Zusammenziehen der Muskulatur befördert den Mageninhalt in Richtung Mund.
- Lebensmittelallergien
- Gastroösophagealer Reflux, Aufsteigen von Mageninhalt (Nahrung oder Flüssigkeit) in die Speiseröhre
- Medikamente oder Therapien, beispielsweise Krebsbehandlung durch Chemo- oder Strahlentherapie
- Seekrankheit
- Sehr starke Schmerzen, beispielsweise bei Nierensteinen
Ernsthafte Ursachen
Wenn Erbrechen als einzelnes Symptom (ohne Durchfall) länger als 24 Stunden anhält, können ernsthafte Ursachen dahinterstecken, wie beispielsweise:
Krebs oder Tumor
Symptome, die auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen können
1. Blut- oder Galleerbrechen
3. Starke Bauchschmerzen
4. Hohes Fieber, Nackensteife, Lichtempfindlichkeit
5. Zunehmende Schwäche/Bewusstseinsstörung
Der Arzt wird Fieber messen, sowie Brust und Unterleib untersuchen.
Der Moment, in dem Übelkeit oder Erbrechen auftritt, kann auf die Ursache hinweisen.
Wenn sie sofort nach dem Essen auftreten , können Übelkeit und Erbrechen verursacht sein durch:
- Lebensmittelvergiftung,
- Gastritis (Entzündung der Magenschleimhaut),
- Geschwür,
- Bulimie.
Übelkeit oder Erbrechen, die ein bis acht Stunden nach dem Essen auftreten, können auf eine Lebensmittelvergiftung hinweisen.
Allerdings können einige Störungen – wie Salmonellen – die Symptome auch erst nach 12 bis 72 Stunden verursachen.
Schwergrad des Erbrechens
Durch den Flüssigkeitsverlust besteht bei Erbrechen die Gefahr der Austrocknung (Dehydratation); aufgrund des Dehydrationsrisikos lässt sich folgende Einteilung vornehmen:
LEICHT: Erbrechen 1- bis 2-mal täglich
MÄSSIG: Erbrechen 3- bis 7-mal täglich
STARK: Alles oder fast alles wird wieder erbrochen, mindestens 8-mal täglich.
Zu Beginn einer Lebensmittelvergiftung kommt es häufig vor, dass sich das Kind 3-4 Stunden lang ständig übergibt und sich dann bei leichtem bis mäßigem Erbrechen stabilisiert.
Je kleiner das Kind ist, desto größer ist die Gefahr der Austrocknung.
Erbrechen bei Kindern
Die Ursachen für Erbrechen ändern sich je nach Alter.
Bei Kindern sind die häufigsten Ursachen:
- Virusinfektion,
- Lebensmittelvergiftung,
- Milchallergie,
- Kinetose ( Unwohlsein aufgrund von Bewegung oder Reisekrankheit ),
- Verdauungsstörungen (zu viel essen),
- Husten,
- Darmverschluss,
- hohes Fieber.
Wie lässt sich Erbrechen am besten behandeln?
In den meisten Fällen ist bei Erbrechen keine Behandlung notwendig.
Meist steckt ein Virus dahinter und der Gesundheitszustand bessert sich von allein.
Medikamente sollten nicht ohne ärztliche Rücksprache bzw. ärztliches Rezept eingenommen werden.
Wenn sich ein Säugling erbricht, sollte er möglichst auf die Seite gelegt werden. Auf diese Weise wird verhindert, dass das Erbrochene in die Atemwege und Lungen gelangt.
Bei andauerndem Erbrechen muss dem Flüssigkeitsverlust entgegengewirkt werden, um ein Austrocknen zu verhindern. Wenn der Körper zu viel Flüssigkeit verliert, können Funktionsstörungen der Organe verursacht werden.
Deshalb muss dem Kind vermehrt Flüssigkeit zugeführt werden, um den Verlust auszugleichen.
Umstellung der kindlichen Ernährung
In den ersten 24 Stunden nach Auftreten des Erbrechens sollte das Kind keine feste Nahrung bekommen, es sollte dagegen häufig kleine Mengen einer aus Zucker und Elektrolyten bestehenden Trinklösung zu sich nehmen.
Die Flüssigkeitsaufnahme wirkt dem Flüssigkeitsverlust entgegen und mindert die Gefahr für erneuten Brechreiz.
Für den Flüssigkeitsausgleich sollten unbedingt die ärztlichen Empfehlungen befolgt werden.
Richtlinien für oralen Flüssigkeitsausgleich
Babys bis zu 6 Monaten
Das Kind sollte kein normales Wasser bekommen, wenn der Arzt dies nicht ausdrücklich anordnet und eine genaue Menge angibt.
Das Baby sollte alle 15-20 Minuten 2-3 TL Elektrolytlösung eingeflößt bekommen. Die Trinkflüssigkeit muss auch Zucker enthalten.
Sobald das Kind wieder normal isst, wird diese Lösung abgesetzt, da sie den gereizten Magen zusätzlich belasten würde, was möglicherweise zu erneutem Erbrechen führt.
Wenn sich das Kind mindestens 8 Stunden lang nicht übergeben hat, kann nach und nach wieder Milch eingeführt werden.
Wenn Stillbabys sich mehr als einmal erbrechen (nicht nur spucken, sondern den gesamten Mageninhalt entleeren), das Kind alle 2 Stunden für 5-10 Minuten an die Brust anlegen. Übergibt es sich erneut, sollte ein Arzt verständigt werden.
Nach 8 Stunden ohne Erbrechen kann wieder normal gestillt werden.
Ist das Kind noch keine 2 Monate alt und erbricht jede Milchmahlzeit, muss sofort der Kinderarzt benachrichtigt werden.
Babys zwischen 6 und 12 Monaten
Ein Kind, das noch kein Jahr alt ist, sollte kein normales Wasser bekommen, wenn der Arzt dies nicht ausdrücklich anordnet und eine genaue Menge angibt.
Das Baby sollte häufig kleine Mengen Elektrolytlösung angeboten bekommen (alle 15-20 Minuten etwa 3 TL).
Die Trinkflüssigkeit muss ein genau ausgewogenes Mineralsalzverhältnis aufweisen.
Es gibt aromatisierte Flüssigkeiten oder man kann zur Geschmacksverbesserung ½ TL Fruchtsaft dazugeben.
Die Menge der Trinkflüssigkeit schrittweise erhöhen, wenn sich das Kind mindestens 2 Stunden nicht erbrochen hat.
Es sollte die Flüssigkeitsmenge erreicht werden, die das Kind normalerweise im Laufe eines Tages zu sich nimmt.
Nach 8 Stunden ohne Erbrechen kann graduell wieder auf Milch bzw. die normale Ernährung umgestellt werden.
Dazu mit kleinen Mengen weicher Nahrungsmittel beginnen, wie Bananen, Getreide oder lyophilisierte Babynahrung.
Werden diese Lebensmittel gut vertragen, kann zu Toastbrot, Brühe, Suppe, Kartoffelbrei, Reis und Brot übergegangen werden.
Kinder ab 1 Jahr und älter:
Löffelweise kleine Mengen klarer Flüssigkeit einflößen, Milch und Molkereiprodukte sind zu vermeiden; die Menge sollte zwischen 2 TL und 2 EL bzw. 30 ml liegen, je nachdem wie viel das Kind alle 15 Minuten zu sich nehmen kann.
Wie viel Flüssigkeit braucht das Kind?
Der größte Fehler, den die meisten Eltern machen, wenn ihr Kind an Erbrechen und Durchfall leidet, ist das Verabreichen einer zu großen Flüssigkeitsmenge pro Trinkeinheit. Besonders wenn sich das Kind häufig erbricht, sollte jeweils nur ein Löffel Flüssigkeit verabreicht werden; dazu eine Spritze, Pipette oder einen Teelöffel verwenden.
Die Menge kann langsam erhöht werden, sobald das Erbrechen nachlässt.
Innerhalb der ersten ein bis zwei Stunden empfiehlt sich ein Löffel Flüssigkeit alle 5 bis 10 Minuten.
Die Flüssigkeitsmenge richtet sich auch danach, wie viel Flüssigkeit das Kind bereits verloren hat.
Bei Kindern mit:
- minimaler oder fehlender Dehydratation muss jeder Vorfall des Erbrechens oder Durchfalls mit 100 ml Flüssigkeit ausgeglichen werden, wenn das Kind weniger als 10 kg wiegt, bzw. mit 200 ml, wenn das Körpergewicht über 10 kg liegt.
- leichter oder moderater Dehydratation, mit verminderter Harnausscheidung, trockenem Mund und Gewichtsabnahme von 3-9 Prozent des Körpergewichts muss alle 3-4 Stunden 25-50 ml pro Kilo Körpergewicht getrunken werden.
- starker Austrocknung, mit einem Gewichtsverlust von mehr als 9 Prozent, erhöhtem Puls, tiefer Atmung, trockenem Mund, stark eingefallenen Augen, minimaler Harnausscheidung und kalten Händen/Füßen ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.
Auch wenn viele Fälle von Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) mit Durchfall und Erbrechen zu Hause behandelt werden können, sollte ein Arzt verständigt werden, vor allem, wenn das Kind noch keine 6 Monate alt ist, nichts trinken will, sich häufig erbricht, stark dehydriert ist, Fieber hat, an Stimmungsschwankungen leidet (teilnahmslos oder leicht reizbar ist), blutigen Durchfall hat oder der Austrocknungszustand weiter zunimmt.
Wie kann Erbrechen selbst behandelt werden?
Bei Erbrechen sollten folgende Ratschläge befolgt werden:
1. Einige Stunden lang nichts essen und trinken.
2. 3 bis 4 Stunden alle 15 Minuten kleine Mengen Wasser trinken.
3. Wenn klare Flüssigkeiten mehrere Stunden ohne Erbrechen im Körper bleiben und sich ein Hungergefühl bemerkbar macht, kann man versuchen, kleine Mengen weicher Lebensmittel zu essen, wie Bananen, Reis, Apfelmus (BRAT-Diät) und Möhren. Auf magenreizende und schwer verdauliche Nahrungsmittel sollte bis zu 24-48 Stunden nach dem letzten Erbrechen verzichtet werden; dazu gehören: Alkohol, Koffein, fette, ölige und scharfe Speisen, Milchprodukte.
4. Wenn die Schonkost gut vertragen wird, kann die normale Ernährung schrittweise wiederaufgenommen werden.
Wer sich nach Einnahme der Antibabypille erbricht, muss den restlichen Monat anderweitig verhüten.
Es ist wichtig, den Magen zu schonen und den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Flüssigkeiten müssen innerhalb der ersten 24 Stunden zugeführt werden, dann kann die normale Ernährung wieder aufgenommen werden, wenn der Körper sie verträgt.
Klare Flüssigkeiten werden vom Magen leichter aufgenommen, beispielsweise:
Milchprodukte sollten für 24 bis 48 h nach Übelkeit und Erbrechen vermieden werden. Das Enzym, das die Milchverdauung unterstützt, befindet sich in den Zellen der Magenschleimhaut. Durch das Erbrechen kann der Körper relativ laktoseintolerant werden. Mögliche Anzeichen sind Bauchschmerzen, geschwollener Bauch, Erbrechen und Durchfall. Wenn man sich besser fühlt, kann man nach und nach wieder zu einer normalen Ernährung übergehen; dabei mit leichter Kost beginnen, wie Bananen, Äpfel, Reis und Toast (BRAT-Diät).
Wie wird eine virale Magen-Darm-Grippe behandelt?
Eine virale Magen-Darm-Grippe heilt in den meisten Fällen von allein. Antibiotika zeigen bei Virusinfektionen keine Wirkung.
Rezeptfreie Medikamente wie Loperamid (Imodium) und verschreibungspflichtige Arzneimittel wie Metoclopramid (Gastrosil) können die Symptome bei Erwachsenen lindern.
Kindern wird die Einnahme dieser Medikamente nicht empfohlen.
Folgende Verhaltensmaßnahmen können dazu beitragen, die Symptome von Brech-Durchfall bei Erwachsenen zu lindern:
- Viel trinken, wie Fruchtsäfte, koffeinfreie Getränke und Brühe, um die verloren gegangene Flüssigkeit und Elektrolyten zu ersetzen.
- Häufig kleine Mengen klare Flüssigkeit oder Wassereis zu sich nehmen.
- Nach und nach weiche, leicht verdauliche Nahrungsmittel einführen.
- Fette und süße Speisen, Milchprodukte, Koffein und Alkohol meiden, bis der Gesundheitszustand wiederhergestellt ist.
Kinder sind bei Durchfall und Erbrechen aufgrund ihrer geringen Körpergröße stärker durch Austrocknung gefährdet.
Ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem sollten Trinklösungen zu sich nehmen, die einer Austrocknung entgegenwirken.
Natürliche Heilmittel für Erwachsene bei Erbrechen
Ingwer ist ein hervorragendes Hausmittel für das Verdauungssystem und funktioniert wie ein natürliches Antiemetikum (verhindert Erbrechen).
Dazu sollte man einen Teelöffel Ingwersaft mit Zitronensaft mischen und mehrmals am Tag trinken.
Alternativ dazu kann man auch eine Tasse Ingwertee mit etwas Honig versuchen oder einige Scheiben frischen Ingwer mit oder ohne Honig essen.
Zimt hilft, durch Verdauungsstörungen verursachte Übelkeit und Erbrechen zu lindern.
- Dazu gibt man in eine Tasse mit kochendem Wasser einen Teelöffel Zimtpulver.
- Diesen Aufguss lässt man einige Minuten ziehen, bevor man das Wasser abfiltert.
- Optional kann man auch einen Löffel Honig hinzugeben.
- Langsam schluckweise trinken.
Minztee kann Erbrechen lindern.
Dazu gibt man einen Esslöffel getrocknete Minzblätter in eine Tasse mit heißem Wasser. Den Aufguss sollte man 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Gut abfiltern und diesen Tee trinken.
Man kann auch einfach die Minzblätter kauen.
Apfelessig kann das Gefühl der Übelkeit lindern und fördert die Lebensmittelentgiftung dank seiner antimikrobiellen Eigenschaften.
Dazu mischt man einen Esslöffel Apfelessig und einen Esslöffel Honig in ein Glas Wasser.
Trinken und gegebenenfalls wiederholen.
Zitronensaft enthält alle erforderlichen Vitamine und Mineralstoffe, um das Erbrechen zu stoppen.
Kann man Erbrechen vorbeugen?
Hygiene und Händewaschen helfen, der Verbreitung von Darmviren einzudämmen.
Hygiene in der Küche mindert das Risiko einer Lebensmittelvergiftung.
Wer an Migräne leidet, kann versuchen, die auslösenden Faktoren zu identifizieren und auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten, wie beispielsweise Käse.
Wie ist die Prognose?
Wie lange das Erbrechen andauert, richtet sich ganz nach der Ursache, die Prognose ist jedoch normalerweise gut.
Wer sich regelmäßig aufgrund von übermäßigem Alkoholgenuss erbricht, muss sich mit seiner Alkoholabhängigkeit auseinandersetzen.
Meist werden Übelkeit und Erbrechen durch kurz andauernde Virusinfektionen ausgelöst, die keiner besonderen Behandlung bedürfen und sich innerhalb einer Woche bessern müssten.
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SOGGY DOGGY 🐶 Schüttelnder Hund macht Duschen unnötig?? 🤣 💦 Geschichten und Spielzeug Kinderkanal
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Übelkeit und Erbrechen
Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 05. Juni 2008)
Übelkeit und Erbrechen
auch bezeichnet als:
Emesis; Erbrechen; Nausea; Nausea und Emesis; Übelkeit
Behandlung mit rezeptfreien Medikamenten
In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht von Wirkstoffen, die bei dem Anwendungsgebiet Übelkeit und Erbrechen zum Einsatz kommen können.
Zu jedem Wirkstoff können Sie sich die rezeptfreien Medikamente, die den jeweiligen Wirkstoff enthalten, anzeigen lassen. Unterhalb jedes Wirkstoffnamens werden Ihnen zusätzlich Informationen zu den Wirkungen und den Einsatzgebieten des Wirkstoffes angezeigt.
Übersicht der Wirkstoffe bei dem Anwendungsgebiet "Übelkeit und Erbrechen"
Ondansetron
Wirkungen und Einsatzgebiete des Wirkstoffes:
- Brechreiz, Übelkeit und Erbrechen mindern
- Brechreiz, Übelkeit und Erbrechen vorbeugen
- Serotoninwirkung vermindern
Diphenhydramin
Wirkungen und Einsatzgebiete des Wirkstoffes:
- Einschlafen und Durchschlafen fördern
- Übelkeit mindern
- allergische Reaktionen vermindern
Dimenhydrinat
Wirkungen und Einsatzgebiete des Wirkstoffes:
- Übelkeit vorbeugen und mindern
- Schwindelgefühl verringern
Escherichia coli + Enterococcus faecalis
Wirkungen und Einsatzgebiete des Wirkstoffes:
- körpereigene Abwehrkräfte regulieren
- Beschwerden im Magen-Darm-Trakt behandeln
- Beschwerden beim Reizdarm-Syndrom lindern
- leichte Durchfälle lindern
- Verstopfungen lindern
Vitamin B1 + Vitamin B6 + Vitamin B12
Wirkungen und Einsatzgebiete des Wirkstoffes:
- Übelkeit während der Schwangerschaft unterdrücken
- Erbrechen während der Schwangerschaft verhindern
- Nervenschäden bessern
Ingwerwurzel
Wirkungen und Einsatzgebiete des Wirkstoffes:
- Übelkeit und Erbrechen vor allem bei Reisekrankheit mindern
- Blähungen vermindern
- Verdauungsbeschwerden lindern
- Entzündungen hemmen
6 von 6 Wirkstoffen
Häufig gesuchte Anwendungsgebiete & Beschwerden
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Durchfall bei Hunden
Erste Hilfe für Durchfall beim Hund!
Allgemeines zu Durchfall beim Hund
Für einen Hundebesitzer ist es das größte Vergnügen, seinen Vierbeiner glücklich zu sehen. Doch selbst, wenn Sie Ihren Hund mit größter Sorgfalt pflegen, kann jederzeit Unerwartetes passieren. Tiere benötigen, ähnlich wie Babys, sehr viel Aufmerksamkeit und Fürsorge rund um die Uhr. Deshalb kann es vorkommen, dass Sie in einem unbeobachteten Moment Dinge tun, die ihrer Gesundheit schaden. So kann es passieren, dass Ihr Hund im Müll wühlt und davon frisst. Dies ist eine mögliche Ursache für die Entstehung einer Durchfallerkrankung.
Mein Hund hat Durchfall, was soll ich tun?
Wenn Ihr Hund Durchfall hat, ist es immer anzuraten einen Tierarzt aufzusuchen. Durchfall kann zu starkem Flüssigkeitsverlust führen, was schnell einen gefährlichen Zustand darstellen kann. Es ist deshalb in einer solchen Situation wichtig, dass Sie mit Ihrem Hund besonders fürsorglich umgehen und er umgehend tierärztlich untersucht wird.
Durchfall bei Hunden kann verschieden stark sein.
Bei sehr starkem Durchfall beim Hund, ist häufig eine Behandlung in einer Tierklinik notwendig. Es gibt allerdings auch viele Fälle von akutem Durchfall bei Hunden, die Sie zuhause mit bewährten Hausmitteln und Arzneimitteln behandeln können. Medikamente vom Tierarzt können Ihrem Hund helfen, schneller wieder auf die Beine zu kommen. Zusätzlich zu ärztlich verordneten Arzneien, können Sie die Symptome auch immer zusätzlich mit Homöopathie behandeln.
Es ist sehr einfach festzustellen, ob Ihr Hund Durchfall hat. Die Symptome umfassen häufigen, manchmal unkontrollierten Stuhlgang. Ist dieser von seiner Konsistenz breiig, oder flüssig, liegt ein Problem mit dem Verdauungsapparat vor und Sie sollten einen Tierarzt zu Rate ziehen.
Durchfall bei Hunden wird für gewöhnlich durch die Ernährung ausgelöst.
Dies ist der Hauptgrund dafür, dass Hundebesitzern davon abgeraten wird, Ihrem Tier Essen für Menschen zu geben. Was gut für Sie selbst ist, kann Ihrem Hund Schaden zufügen.
Jeder verantwortungsbewusste Hundehalter sollte sich gut darüber informieren, welches Futter seine Hunderasse benötigt. Es ist seine Aufgabe sein Tier mit allen nötigen Stoffen zu versorgen, damit es ein langes, gesundes und glückliches Leben hat. Hunde sind nicht einfach nur irgendwelche Tiere im Haus. Sie sind Familienmitglieder, treue Gefährten und manchmal sogar unverzichtbare Helfer. Hunde sind loyale und vertrauenswürdige Geschöpfe.
Lassen Sie nicht zu, dass Ihr Hund zu Schaden kommt!
Lesen Sie die vielen informativen Artikel auf dieser Seite, um mehr über Durchfall und dessen Symptome zu erfahren. Erfahren Sie, wie Durchfall bei Hunden wirkungsvoll behandelt werden kann.
Hausmittel für Durchfall bei Hunden
Der Hund ist des Menschen bester Freund. Genau wie ein Mensch kann er von vielerlei Krankheiten betroffen sein, zu denen auch Durchfall gehört. Durchfall bei Hunden ist eine häufige Erkrankung, die sich durch flüssigen Kot, unangenehme Gerüche und ungewöhnlich gefärbte Exkremente zeigt. Sie werden oft feststellen, dass es dem Hund während er sein Geschäft verrichtet, … weiterlesen
Die häufigsten Symptome
Wenn sich Ihr Hund nicht wohl fühlt, merken Sie dies für gewöhnlich sofort. Wenn er sein Fressen nicht anrührt und nicht so aktiv ist wie sonst, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit das er krank ist. Durchfall beim Hund (medizinisch Diarrhö), verursacht genau diese Symptome. Durchfall ist ein Problem im Verdauungsapparat, die Symptome umfassen unter anderem flüssigen … weiterlesen
Tipps zur richtigen Behandlung
Die meisten Formen von Durchfall bei Hunden können Sie von zuhause aus gut selbst behandeln. Der Hund verliert in diesem Zustand je nach Stärke des Durchfalls sehr viel Flüssigkeit, was zu gefährlichen Mangelzuständen führen kann. Wenn es Ihrem Tier augenscheinlich sehr schlecht geht, ist es immer nötig sich mit einem Besuch beim Tierarzt abzusichern. Wenn … weiterlesen
Richtige Ernährung bei Durchfall
Häufig stellt es sich als sehr schwierig heraus, Hunde die Durchfall haben zu füttern. Oft haben sie keinen oder kaum Appetit. Sie tendieren zu Antriebslosigkeit und können sogar Fieber haben. Insbesondere bei Tieren die nicht fressen wollen, sollten Sie sehr darauf achten, dass die Nahrungsaufnahme und Flüssigkeitszufuhr sichergestellt ist! Diarrhö kann eine Austrocknung (medizinisch Dehydrierung) … weiterlesen
Die häufigsten Ursachen
Die Hauptursache für Durchfall bei Hunden ist eine falsche Ernährung. Wenn Ihr Hund nicht die Nahrungsmittel isst, die gut für ihn sind und sich stattdessen von Dingen ernährt, die ihm schaden, wird sein gesundes Verdauungssystem beeinträchtigt und es kann Durchfall entstehen. Hundebesitzer müssen ein für alle Mal begreifen, dass Ihre Tiere nicht mit Essen für … weiterlesen
Akuter Durchfall bei Hunden
Akuter Durchfall bei Hunden ist ein Zustand, bei dem ihr Tier unter einer gestörten Verdauung leidet. Das Krankheitsbild kann ein bis zwei Wochen bestehen. Für gewöhnlich können Sie leichte Formen von Durchfall einfach zuhause behandeln. Es muss aber ganz klar betont werden, dass Sie den Zustand Ihres Hundes während des gesamten Behandlungsprozesses sehr genau beobachten … weiterlesen
Chronischer Durchfall bei Hunden
Wenn der Zustand Ihres Tieres länger als zwei Wochen andauert, spricht man von chronischem Durchfall. Chronischer Durchfall ist viel seltener, aber dafür gefährlicher als akuter Durchfall beim Hund. Bei chronischem Durchfall müssen Sie sich in jedem Fall tierärztlich beraten lassen. Sie sollten alle eigenen Behandlungsversuche einstellen und den Tierarzt entscheiden lassen, wie die weitere gesundheitliche … weiterlesen
Hausmittel für Durchfall bei Hunden
Der Hund ist des Menschen bester Freund. Genau wie ein Mensch kann er von vielerlei Krankheiten betroffen sein, zu denen auch Durchfall gehört. Durchfall bei Hunden ist eine häufige Erkrankung, die sich durch flüssigen Kot, unangenehme Gerüche und ungewöhnlich gefärbte Exkremente zeigt. Sie werden oft feststellen, dass es dem Hund während er sein Geschäft verrichtet, schlecht geht. Aufgrund der gefühlten Belastung und da Durchfall für gewöhnlich mit einem verdorbenen Magen einhergeht, verlieren betroffene Tiere ihren Elan. Sie wirken dann häufig teilnahmslos und antriebslos.
Bei akutem Durchfall, können Sie versuchen Ihren Hund mit bewährten Hausmitteln zu behandeln. Versorgen Sie ihn durchgehend mit frischem Wasser, so dass er jederzeit trinken kann. Da betroffene Tiere zum Austrocknen neigen, sollten sie immer Zugang zu frischem Trinkwasser haben. Sie können dem Wasser probiotisches Pulver zufügen, um den Zustand Ihres Vierbeiners positiv zu beeinflussen. Ausreichende Versorgung mit Wasser ist insbesondere während der ersten Tage der Erkrankung unheimlich wichtig!
Eine erfolgreiche Therapie, sollte aus einer Ruhigstellung des Verdauungsapparates und einer Kontrolle des Flüssigkeitshaushaltes bestehen. Am einfachsten erreichen Sie eine Ruhigstellung des Darmes durch einen eintägigen Nahrungsentzug. Nach der Gabe von reinem Wasser über einen Zeitraum von 24 Stunden, können Sie langsam beginnen Ihren Hund mit fester Nahrung zu füttern. Geben Sie ihm gekochten Tofu und gekochten Kürbis. Früchte und ballaststoffreiches Gemüse stellen eine hilfreiche Schonkost dar. Eine Reis und Hüttenkäse Diät bietet sich ebenfalls immer an. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass gewöhnlicher Kochbeutel Reis gegeben wird, dieser hat die Eigenschaft Feuchtigkeit im Kot zu binden. Eine weiteres mögliches Rezept zur Durchfallbehandlung bei Ihrem Hund ist eine Mischung aus 1/3 Magerquark zusammen mit 2/3 salzfrei gekochtem Reis. Dies können sie natürlich auch variieren, indem Sie den Magerquark durch Hüttenkäse und den Reis durch Nudeln ersetzen. So hat ihr Hund immer etwas Abwechslung. Einige weitere Rezepte für Hunde haben wir für Sie im Bereich “Tipps zur richtigen Behandlung” online gestellt.
Wenn ihr Terminplan es erlaubt, bieten Sie die Nahrung in möglichst kleinen Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt an. Auf diese Weise wird die Verdauung des Hundes nicht so stark beansprucht und geschont.
Verdauungstrakt-Blutungen
Synonyme: Gastrointestinale Blutungen, Magen-Darm-Blutungen
Zum SeitenanfangAllgemeines
Bei den Magen-Darm-Blutungen, welche in der Fachsprache gastrointestinale Blutungen genannt werden, unterscheidet man vor allem Blutungen aus dem oberen Teil des Magen-Darm-Traktes von Blutungen aus dem unteren Teil.
Häufige Ursachen der oberen Magen-Darm-Blutungen sind Geschwüre im Magen und im Zwölffingerdarm sowie seltener auch Geschwüre in der Speiseröhre. Bei Blutungen aus einem Magengeschwür handelt es sich zum einen um so genannte Sickerblutungen, das heisst um wenig aktive Blutungen, welche aber über längere Zeit anhalten. Bei längerfristigen Sickerblutungen entsteht deshalb nicht selten eine Blutarmut (Anämie). Zum anderen kann am Boden eines solchen Geschwürs auch eine Arterie beschädigt werden. In diesem Fall kommt es zu einer massiven Blutung und deshalb rasch zu einem hohen Blutverlust.
In der Speiseröhre kommt es in Folge einer Refluxösophagitis zur Ausbildung von Geschwüren. Bei der Refluxösophagitis handelt es sich um eine Entzündung der Speiseröhre, die durch das häufige Zurückfliessen von saurem Mageninhalt (Reflux) in die Speiseröhre entsteht.
Bei einer starken Leberschädigung mit Behinderung des Blutflusses durch die Leber fliesst das Blut zunehmend über andere Venen, so genannten Umgehungskreisläufen, zurück ins Herz. Dadurch werden diese Venen überlastet, weshalb es am unteren Ende der Speiseröhre und am Mageneingang zur Ausbildung von Krampfadern kommt. Diese Krampfadern können spontan platzen und auf diese Weise lebensbedrohliche Blutungen verursachen. Das Krankheitsbild findet sich gehäuft bei übermässigem Alkoholkonsum und ist bekannt als Ösophagus- und Magenfundus-Varizen.
Zusätzliche Blutungsquellen in der Region des Überganges von Speiseröhre und Magen sind Schleimhauteinrisse in Folge starken Erbrechens (Mallory-Weiss-Syndrom).
Die häufigsten Ursachen einer unteren Magen-Darm-Blutung sind Hämorrhoiden. Dabei handelt sich um eine Vergrösserung der Venen in der Analregion. Hämorrhoiden entstehen vermehrt bei Personen mit sitzender Tätigkeit oder bei chronischer Verstopfung.
Blutauflagerungen im Stuhl können aber auch auf einen Krebs des Dickdarms hinweisen, ein Krankheitsbild, welches bei jeder unteren Blutung des Darmes ausgeschlossen werden muss. Dickdarmtumoren sind jedoch nicht immer bösartiger Natur, es kann sich auch um so genannte Polypen, das heisst Wandausstülpungen im Darm handeln, die ebenfalls zu Blutungen führen können.
Andere Gründe für Blutungen sind chronische entzündliche Darmerkrankungen wie die Colitis ulcerosa und der Morbus Crohn. Beide Erkrankungen fallen durch in Schüben verlaufende Durchfallepisoden auf. Bei der Colilitis ulcerosa sind blutige Durchfälle häufig, beim Morbus Crohn eher etwas seltener.
Eine weitere relativ häufige Blutungsquelle des unteren Magen-Darm-Traktes sind so genannte Divertikel. Es handelt sich dabei um Ausstülpungen der Darmwand in Folge starker Druckerhöhung innerhalb des Darmes, zum Beispiel bei chronischer Verstopfung.
Schliesslich kann auch eine Infektion des Dickdarmes zu Blutungen führen. Diese treten vorwiegend in Kombination mit Durchfällen auf und hören mit dem Verschwinden der Erreger aus dem Darm wieder auf.
Zum SeitenanfangSymptome
Blutungen im Gastrointestinaltrakt äussern sich meist durch das Auftreten von Blut im Stuhl.
Eine Blutung im oberen Magen-Darm-Trakt äussert sich sich in Form von schwarzen, klebrigen Stühlen, so genannten Pechstühlen. Die schwarze Farbe entsteht dabei durch die bakterielle Zersetzung des Blutes im Darm. Massive Blutungen führen zusätzlich meist zu Bluterbrechen. Sobald das Blut Kontakt zu Magensäure hat, verfärbt es sich dunkel, was sich in Form von Kaffeesatz ähnlichem Erbrochenem äussert.
Treten hellrote Blutauflagerungen auf dem Stuhl auf, handelt es sich meist um eine Blutung im Enddarm. Bei Blutungen aus dem Dickdarm färbt sich das Blut wie eben beschrieben durch die Zersetzung der sich natürlicherweise im Dickdarm befindlichen Bakterien dunkel. Bei sehr schneller Passage durch den Darm oder bei Blutungen des Dickdarmes in der Nähe des Rektums kann der Stuhl in diesem Fall jedoch eine rote Farbe aufweisen.
Bei länger bestehenden, nur geringen Blutungen kommt es nicht zu einer Verfärbung des Stuhles und allgemein zu nur geringen Beschwerden. Durch den chronischen Blutverlust treten allerdings häufig Symptome der Blutarmut in Erscheinung. Dazu zählen blasse Haut, Schwindel, Leistungsschwäche und Atembeschwerden.
Bei einem massiven und schnellen Blutverlust kann jedoch eine lebensgefährliche Situation, ein so genannter Blutungsschock, entstehen, der dringend notfallmässig behandelt werden muss. Die typischen Symptome, welche dabei auftreten sind Kaltschweissigkeit, Angst, Herzklopfen, Kurzatmigkeit und schliesslich eine Bewusstseinstrübung.
Zum SeitenanfangDiagnose

Der Arzt versucht zu Beginn der Untersuchung durch eine Befragung des Betroffenen die genauen Beschwerden zu erfassen. Wenn aufgrund der Beschwerden eine Magen-Darm-Blutung vermutet wird, wird als erstes der Darmausgang mit dem Finger ausgetastet. Bei dieser Untersuchung werden vor allem Blutspuren in Form von Frischblut oder schwarzem Stuhl gesucht. Zusätzlich wird eine Stuhlprobe im Labor auf Blutbeimengungen untersucht.
Da mit diesen Untersuchungen keine Aussage im Bezug auf den absoluten Blutverlust gemacht werden kann, erfolgt zusätzlich eine Blutuntersuchung zur Aufdeckung einer möglichen Blutarmut.
Besteht die Blutung über längere Zeit und ist die Blutungsquelle unklar, sollte die entsprechende Stelle im Darm mit Hilfe einer endoskopischen Untersuchung gesucht werden.Dabei wird eine Kamera mit Lichtquelle durch den Mund in den Magen und Zwölffingerdarm vorgeschoben. (vgl. Bild)
Wird eine Blutung aus unteren Darmabschnitten vermutet, erfolgt die Endoskopie zur Untersuchung des Dickdarmes und des Enddarms durch den Darmausgang. Wenn die Blutung entdeckt wird, kann sie in einigen Fällen mit derselben Technik gestillt werden.
Zum SeitenanfangTherapie
Die Therapie richtet sich nach dem Schweregrad und dem Ausmass der Blutung. Bei einer massiven Magen-Darm-Blutung erfolgt die Überwachung und Therapie auf einer Intensivstation mit engmaschigen ärztlichen Kontrolluntersuchungen des Kreislaufes. Ist es zu einem grossen Blutverlust gekommen, muss dieser mit der Transfusion von Blutkonserven und Infusionen kompensiert werden.
Die Blutung versiegt in vielen Fällen von selbst, weitere Eingriffe sind in diesem Fall nicht mehr nötig. Bleibt die Blutung jedoch bestehen, muss sie mit Hilfe eines Endoskopischen Eingriffs oder in einer Operation gestillt werden.
Bei Blutungen aus Ösophagus- und Magenfundusvarizen kann das Einlegen einer Sonde in Form eines aufblasbaren Ballons nötig werden. Dieser übt gezielt Druck auf das Gewebe aus und soll so die blutenden Gefässe verschliessen. Ist die Blutstillung gelungen, wird in einem zweiten Schritt die Therapie der entsprechenden auslösenden Erkrankung angegangen.
NOTFALL-CHECKLISTE : Durchfall beim Hund
Diese Dokumentation gibt Hinweise und Tipps zur Erkennung der Symptome von Durchfall-Erkrankungen. Sofortmassnahmen zeigen auf, was man tun kann um den Durchfall zu stoppen und die Verdauung wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Darüber hinaus werden in Tipps und Rezept-Listen bis zum Schonkost-Programm dargestellt, was Sie nun füttern können und was dem Hund wirklich hilft.
A. AUSGANGSLAGE
- der Hund hat Durchfall
- evtl. sogar Brechdurchfall
- der Stuhlgang kann farblich wie normaler Kot aussehen - aber auch dunkelbraun oder rot wie Blut sein bis zu schwarzen Ausscheidungen
- der Durchfall kann dünn wie Wasser sein
B. HINTERGRUND-INFOS
- Durchfall (Diarrhoe) kann vielerlei Ursachen unter Beteiligung aller Komponenten des Verdauungssystems haben
- Der Verdauungstrakts des Hundes beginnt vorne am Mund und endet hinten am After.
- Dazwischen liegen eine Vielzahl von Organe, von denen jedes - auch zeitweise - erkranken kann: Mund, Rachen, Zähne, Zunge, Speiseröhre; Magen, Dünn-, Dick- und Enddarm, After. Dazu noch innere Organe wie die Leber und die Bauchspeicheldrüse.
- Durchfall (Diarrhoe) wird in zwei grundsätzliche Kategorien unterteilt: akuter Durchfall und chronischer Durchfall
- vom chronischen Durchfall ist die Rede, wenn sich der Durchfall über mehr als zwei Wochen erstreckt
- der Durchfall ist dabei nur das Symptom für eine Erkrankung, aber keine Erkrankung an sich
- wenn der Durchfall nicht allzu stark und nicht länger als 24 Stunden dauert und auch sonst keine negativen Begleiterscheinungen zu beobachten sind, ist er in aller Regel harmlos
- in allen anderen Fällen ist er sehr ernst zu nehmen
Wenn es sich um einen Welpen handelt - bereiten Sie sich auf einen Notfall vor. Ein Welpe hat viel geringere Reserven als ein erwachsener Hund und wird bei anhaltendem Durchfall viel schneller geschwächt. Insbesondere wenn es ohne Verbesserung des Zustands auf den Abend oder gar auf das Wochenende zugeht - gehen Sie noch rechtzeitig vorher zum Tierarzt.
C. SYMPTOME
- die Symptome beim Durchfall und insbesondere die Form der Ausscheidungen können eine weites Spektrum abdecken:
- normaler Kot, nur sehr stark verflüssigt
- blutdurchsetzter Durchfall
- grünlicher, blutiger, schleimiger Durchfall
- Brechdurchfall (Erbrechen und Durchfall gleichzeitig, weitere Infos auch unter -> Hund erbricht sich
- sehr dunkler, dunkelroter Durchfall
- pechschwarzer Kot
- Unterleibskrämpfe
- Blähungen, Details siehe -> Blähungen beim Hund
- kräftiges Pubsen beim Kotabsatz
- häufiger Kotabsatz (5 Mal und mehr hintereinander)
- verringerte Gewichtszunahme bei Welpen
- Appetitlosigkeit
- Abmagerung
Um den Durchfall wirksam behandeln zu können, muss seine Ursache bekannt sein. Eine allergische Überreaktion hat einen ganz anderen Therapieplan als ein Wurmbefall. Dazu sind in aller Regel Laboruntersuchungen des Stuhls notwendig.
D. URSACHEN
- Die tatsächlichen Ursachen des Durchfalls (Diarrhoe) kann nur der Tierarzt und oft auch nur nach einer Laboruntersuchung feststellen.
- als mögliche Ursachen kommen u.a. in Betracht:
- zu schnelle Ernährungsumstellung
- Fütterung ungewohnterweise mit rohem Fleisch, Leber, Milch (s.u.)
- Fütterung ungewohnterweise mit sehr fettreicher Kost (s.u.)
- verdorbene Futtermittel, bestenfalls kommt es zu unangenehmen Mundgeruch, schlimmstenfalls je nach Verwesungsgrad zu Vergiftungen
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf bestimmte Inhaltstoffe im Fertigfutter
- als Folge einer Überernährung
- Futtermittelallergie
- Parasitenbefall, Darmparasiten (u.a. Spul-, Haken- und Peitschenwürmer)
- Infektion, Virusinfektion
- Infektion durch Einzeller (u.a. Giardien)
- chronische Entzündungen im Magen-Darm.Bereich
- Nebenwirkung von Medikamenten, wie z.B. Antibiotika
- Erkrankung innerer Organe (Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren )
- Tumore, Krebs
- psychische Ursachen, Folgen von Angst und Nervosität
- verschluckte Fremdkörpern, z.B. Plastikspielzeug
- Vergiftung durch Giftpflanzen
- Vergiftung durch Giftköder
- grüne Pflanzenteile von der Tomaten- und Kartoffelpflanze
- Marihuana
D.1 Das Futter als Ursache des Durchfalls
D.2 Ursachenforschung im Einzelfall
- um eine gezielte Therapie durchführen zu können, muss die Ursache des Durchfalls bei ihrem Hund bekannt sein
- als Hundehalter können Sie dazu dem Tierarzt wertvolle Anhaltspunkte geben.
- Gehen Sie obige Liste kritisch durch und prüfen Sie, ob eine der möglichen Ursachen auf ihren Hund zutreffen könnte.
- Teilen Sie ihrem Tierarzt diese Beobachtung mit.
- Möglicherweise lässt sich durch einfache Präventionsmassnahmen (z.B. andere Fütterung) die Auslösung der Durchfalls verhindern.
E. FOLGEN VON DURCHFALL BEIM HUND
- unabhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung kann der Durchfall selbst sehr negative Folgen für den Hund haben
- durch den Verlust an Flüssigkeit kann der Körper innerlich austrocknen, Details siehe -> Dehydration (Austrocknung)
- wenn der Durchfall länger anhält kann das Tier neben dem eigentlichen Flüssigkeitsverlust auch an einem dramatischen Mangel von lebensnotwendigen Nährstoffen ( Eiweisse, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralien ) leiden
- das Tier kann im weiteren Verlauf an massiver Auszehrung leiden, insbesondere Welpen und Junghunde ohne Reserven sind dann stark gefährdet
F. NOTFALLMASSNAHMEN
- dem Hund immer ausreichend frisches Wasser anbieten - und ihn auch immer wieder zum Trinken ermuntern!
- Wasserverlust testen - prüfen ob der Hund dehydriert - also innerlich austocknet
- wenn der Hund zu viel Flüssigkeit und Mineralstoffe verliert, kann es lebensgefährlich werden.
- wenn der Flüssigkeitsverlust zu hoch ist, muss er ggf. eine Infusion vom Tierarzt bekommen
- um den Flüssigkeitsverlust als Ersthelfer abzuschätzen, kann man die Dehydration relativ leicht über eine Hautfalte testen, Details siehe -> Dehydration beim Hund
Falls man das Trinkwasser als Quelle des Übels in Verdacht hat, sollte dieses als Sofortmassnahme abgekocht werden.
F.1 Bei anhaltendem Durchfall den weiteren Verlauf genau beobachten und bei Verschlechterung zum Tierarzt
- tritt nach und nach eine Müdigkeit und Teilnahmslosigkeit auf - wirkt er gar apathisch?
- kommt es im Verlauf zu einem Flüssigkeitsmangel ( Dehydration )
- trinkt der Hund ausreichend, wenn nicht zum Tierarzt
- kann der Hund das Wasser halten oder kommt es über den Darm als ganz flüssiger evtl. schleimiger Durchfall wieder heraus
- kommt es zu einem deutlichen Gewichtsverlust, frisst der Hund nichts mehr (Futterverweigerung)
- tritt Fieber auf, Details siehe -> Temperatur messen
- grundsätzlich sollten die Vitalwerte des Hundes beobachtet werden, Details siehe -> Vitalwerte
- Wie ist die Beschaffenheit des Kotes - ist Blut zu sehen, ist er gar schwarz? Dann zum Tierarzt
- Im Zweifel sollte das Tier immer zum Tierarzt oder in die Tierklinik
Beobachten Sie grundsätzlich die Veränderungen im Stuhlgang des Hundes. Insbesondere Blut und rote oder schwarze Verfärbungen (verdautes Blut) sind ein Grund den Hund zum Tierarzt zu bringen. Durchfall kann Vorbote und erstes Krankheitszeichen für sehr schwere chronische Grunderkrankungen sein.
F.2 Kohletabletten gegen Durchfall beim Hund
- Kohletabletten sind bei akutem Durchfall in der Lage Giftstoffe aus Magen-Darm-Trakt zu adsorbieren
- die Medizinische Kohle unterstützt dabei wirkungsvoll die Ausscheidung der giftigen Stoffen aus dem Verdauungsbereich
- andere Bezeichnungen für Medizinische Kohle sind: Kohletabletten, Aktivkohle
- Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt genau beraten und zeigen, welche Menge ihr Hund braucht - ansonsten richten Sie sich nach den Herstellerangaben.
- Kohletabletten sind auch bei Vergiftungen eine äußerst wirksame, erste Notfallmaßnahme, die auch der Hundebesitzer durchführen kann, weitere Details zu Kohle, Aktivkohle, Kohletabletten
- bei anhaltendem oder immer wieder auftretenden Durchfall sollten Sie den Hund auf jeden Fall dem Tierarzt vorstellen, um der Ursache auf den Grund zu gehen
- medizinische Kohle halten die meisten Apotheken vorrätig
- aber auch bei ihrem Tierarzt können Sie nachfragen, dieser kann gleich die richtige Menge auf ihren Hund abstimmen
- auch in gut sortierten Drogerien ist die Kohle oft erhältlich
- da Durchfall auch mit hohem Flüssigkeitsverlust einher gehen kann, was insbesondere für Welpen gefährlich ist, gehören Kohletabletten daher auch in jede Notfallausrüstung. Weite Details unter -> Hunde-Notfall-Koffer
F.3 Wann zum Tierarzt?
- im Zweifel immer (!) zum Tierarzt oder in die Tierklinik
- wenn Verschlechterungen und Zustände wie im Punkt F.1 beschrieben auftreten
- wenn der Durchfall länger als 24 Stunden anhält
- ganz besonders erhöhte Vorsicht bei Welpen und Junghunden
- und nochmal: ganz besonders erhöhte Vorsicht bei Welpen, diese haben kaum Reserven
- wenn Sie bereits den Verdacht auf eine Vergiftung des Hundes haben, kann Durchfall und insbesondere blutiger Durchfall den Verdacht ganz erheblich untermauern: gehen Sie umgehend zum Tierarzt. Kommen weitere Symptome dazu wie Zittern und Erbrechen, Appetitlosigkeit und zunehmende Schwäche - ist von einem tiermedizinischen Notfall auszugehen, weitere Details zu Vergiftungen
G. TRANSPORT ZUM TIERARZT
- nehmen Sie eine Kot- und Urinprobe zum Tierarzt mit - zur Untersuchung auf Darmparasiten, Bakterien, Pilze oder Virenbefall bzw. eine biochemische Analyse (z.B. in leerem Marmeladenglas)
- wenn der Hund selbst gehen kann, sollte man ihn lassen
- wenn man selbst zu aufgeregt zum Autofahren ist sollte man jemand Anderes bitten dies zu übernehmen
- weitere Details zum Transport des kranken Hundes, siehe -> Transport
H. PRÄVENTION
- je nachdem welche Ursache den Durchfall auslöst, können bestimmte Präventionsmaßnahmen helfen die Probleme zu vermeiden
- sprechen Sie die Einzelmaßnahmen ggf. mit dem Tierarzt ab
- Der Gefahr durch die Übertragung von Infektionskrankheiten lässt sich auf jeden Fall durch geeignete Maßnahmen entgegentreten.
H.1 Generelle Gesundheitsvorsorge
- lassen Sie ihren Hund regelmäßig entwurmen
- geben Sie ihrem Hund kein Spielzeug das er zerkauen kann und dessen Bestandteile als Fremdkörper in den Magendarmtrakt gelangen können
- entfernen Sie alle giftigen Zimmerpflanzen (siehe auch ->Giftpflanzen)
H.2 Fütterungshygiene: Trinkwasser
- sorgen Sie für absolut saubere Trinkschüsseln ihres Hundes
- ideal sind Edelstahlschüsseln die sie kochend heiss desinfizieren können und mindestens einmal täglich austauschen
- wenn Sie Trinkschüsseln im Garten haben: tauschen Sie diese oft aus, erneuern Sie immer wieder das Wasser - manch unerwarteter Gast wird auch daraus trinken und möglicherweise seine Bakterien und Viren hinterlassen
- wenn Sie das Trinkwasser ihres Hundes als Krankheitsquelle in Verdacht haben, kochen Sie es ab - oder probieren Sie es mit neutralem stillem Wasser aus dem Getränkehandel
- lassen Sie den Hund nicht aus 'gemeinsamen' Wassernäpfen wie z.B. an manchen Autobahnraststätten trinken - nehmen Sie ihren eigenen
- lassen Sie den Hund nicht aus Pfützen trinken (Infektionsquelle für Einzeller (u.a. Giardien bzw. Giardiose)
H.3 Fütterungshygiene: Futter
- sorgen Sie für absolut saubere Futterschüsseln ihres Hundes
- ideal sind Edelstahlschüsseln die sie kochend heiß desinfizieren können und nach jeder Mahlzeit austauschen
- wenn Sie ihren Hund mit Fleisch füttern, nur gegartes Fleisch geben
- lassen Sie den Hund nicht aus 'gemeinsamen' Futterschüsseln wie z.B. an manchen Autobahnraststätten fressen
- wenn Sie eine Futterumstellung planen, machen Sie das in gemischter Form - nach und nach - ganz behutsam. Erhöhen Sie anteilig über Tage hinweg den Anteil des neuen Futters.
- wenn der Hund schon auf die anfänglich kleinsten Änderungen mit Durchfall oder Brechdurchfall reagiert, sprechen Sie das Problem mit dem Tierarzt durch.
I. HAUSMITTEL BEI DURCHFALL
- gegen den einfachen Durchfall kann man auch Hausmittel einsetzen
- vergewissern Sie sich aber, dass wirklich ein harmloser Durchfall und nicht eine der oben beschriebenen Notsituationen (s.o.) vorliegt
- die Hausmittel gegen Durchfall beim Hund entstammen oft Erfahrungen aus dem Humanbereich, hierbei ist ganz besonders bei der Zusammenstellung der Rezepte gegen Durchfall auf die Liste der für Hunde verbotenen Lebensmittel zu achten, Details siehe -> Giftige Lebensmittel
- um den Darm von Bakterien und deren Gifte zu reinigen sind Kohletabletten gegen Durchfall (aus der Drogerie oder Apotheke) ein sehr wirksames Mittel, Details siehe -> Kohletabletten
- Kohletabletten gehören daher in den -> Hunde-Notfall-Koffer
- neben der von uns als sehr empfehlenswert eingestuften Moroschen Möhrensuppe, die sie zuhause selbst herstellen, gibt es im Futtermittelhandel auch Karotten-Pellets, die sie bevorraten und im Bedarfsfalls sofort dem Futter beimischen können
I.1 PHASE I : mit einem Fastentag zurück auf Null
- ein Fastentag kann die Verdauung des Hundes - je nachdem was als Durchfallursache vorliegt - beruhigen
- natürlich muss der Hund auch in dieser Zeit - wie immer - Wasser zu freien Verfügung haben
- durch das Fasten werden Magen und Darm entleert
I.2 PHASE II : mit Schonkost wieder anfüttern
- mit anschließender Schonkost die Verdauung wieder in Gang zu bringen
- dazu gekochten Reis mit etwas Quark oder Joghurt vermischen und vielleicht auch etwas gekochtes Hühnchenfleisch dazu geben (ohne Haut und Knochen)
- das Futter dann in vielen kleinen Mahlzeiten über den Tag verteilen
- das hilft beim Neustart Magen und Darm möglichst wenig zu belasten
I.3 PHASE III : Wiederaufbau der Darmflora
- eine Durchfallerkrankung kann die Darmflora erheblich durcheinander bringen
- durch eine geeignete Ernährung kann der Wiederaufbau der Darmflora unterstützt werden
J. SCHONKOST UND REZEPTE GEGEN DURCHFALL
Natürliche Mittel gegen Durchfall
- die vorliegenden Rezepte sind vollkommen natürliche Mittel gegen den Durchfall: keinerlei Chemie oder Pharmazie
- dabei sind die Rezepte bei Durchfall sind in in vier Bereiche gegliedert
- der erste Bereich befasst sich mit Grundrezepten, der zweite mit Aufbaurezepten zur Kombination mit den Grund-Rezepten, die insbesondere an Mineralien und Vitaminen reich sind - und der dritte Bereich befasst sich mit dem Wiederaufbau der Darmflora und der vierte Bereich mit dem Trinkwasser
- wenn Sie selbst Rezepte gegen Durchfall zusammenstellen, ist auf die Liste der für Hunde verbotenen Lebensmittel zu achten, Details siehe -> Giftige Lebensmittel
Regeln für die Schonkost-Zeit
- um so mehr kleine Mahlzeiten um so besser
- beim Anfüttern mit der Schonkost anfangs sehr kleine Portionen geben, die nach und nach grösser werden
- am besten genau Buch führen, was wann in welcher Menge gefüttert wurde
- auch wenn es wieder besser geht - unbedingt in der Summe die Kalorien der Normalration des Hundes einhalten
- während dieser Zeit nur abgekochtes Wasser geben - auch Mineralwasser abkochen (auch das kann Bakterien-belastet sein)
- den Stuhlgang genau kontrollieren, wenn keine Besserung trotz Schonkost einsetzt, mit dem Hund zum Tierarzt
Übergang von Schonkost zur Normalkost
- ab dem vierten Tag, sofern sich die Verdauung normalisiert hat
- von Tag zu Tag mischt man zur Schonkost das gewohnte Futter in immer größeren Anteilen
- etwa weitere fünf Tage lang bis man wieder voll beim Normalfutter ist
- während dieser Zeit nur abgekochtes Wasser geben - auch Mineralwasser abkochen (auch das kann Bakterien-belastet sein)
- den Stuhlgang genau kontrollieren, wenn sich die anfängliche Besserung durch die Schonkost nun wieder verschlechtert, kann es am 'Normalfutter' liegen
J.1 GRUNDREZEPTE GEGEN DURCHFALL
- bei den Grundrezepten geht es vor allem um eine absolut schonende Basis um den Organismus nicht zu belasten und die Verdauung wieder in Gang zu bringen
- die Nahrungsmittel werden dabei regelrecht 'tot' gekocht
- die Konsistenz soll dünnbreiig bis pampig und super leicht zu schlabbern sein
J.1.1 GRUNDREZEPT I : Reis-Schleim - der Klassiker
- vergessen Sie körnigen Reis - dieser Reis muss am Ende schleimen
- da Reis zusätzlich dem Körper Wasser entzieht (bei allem Wasserverlust durch den Durchfall noch dazu) wird der Reis grundsätzlich totgekocht
- das bedeutet: die Zubereitung des Reises erfolgt mit massenhaft Wasser
- kochen Sie solange bis am Ende ein richtig pampiger Reisschleim entsteht - und wenn es mehr als eine Stunde dauert
- Wichtig: für das Rezept keinen Basmati-Reis verwenden, bei Kochbeutel-Reis den Beutel entfernen
INFO: Es klingt wie ein wissenschaftlicher Aprilscherz - dazu noch ein ganz simpler. Mit einem Kochtopf Möhren soll jede Hausfrau einen Wirkstoff produzieren können, der in vielen Fällen den in pharmazeutischen Reaktoren erzeugten Antibiotika überlegen sein soll. Das klingt nach Hokuspokus und es hat Jahrzehnte gedauert, bis man die Wirkung halbwegs verstanden hat: Durch das überlange Kochen entsteht in den Möhren ein ganz spezielles Zuckermolekül, das an der Darmwand andockt und den gefährlichen Bakterien ihre Andockstelle blockiert. Damit können selbst antibiotika-resistente Bakterien auf normalen Weg hinten ausgeschieden werden. Durch die Morosche Karottensuppe reinigt sich der Darm von selbst. Eigentlich Nobel-Preis-würdig - ist diese Erfindung von Professor Moro aus Heidelberg doch fast in Vergessenheit geraten.
J.1.2 GRUNDREZEPT II : Morosche Karottensuppe - das beste Hausmittel gegen Durchfall
a) Vorbemerkung: mit Zuckermoleküle Bakterien blockieren
b) Zubereitung: Moro'sche Möhrensuppe
c) Tipps zu Karotten
d) Weitere Tipps zu diesem Hausmittel
J.1.3 GRUNDREZEPT III : Kartoffelpampe
b) Zubereitung: Kartoffelpampe
J.1.4 GRUNDREZEPT IV : Kartoffelpüree
b) Zubereitung: Kartoffelpüreepampe
J.2 AUFBAUREZEPTE GEGEN DURCHFALL
- bei den Aufbaurezepten geht es vor allem um eine Versorgung mit Mineralien und Vitaminen
- die Aufbaurezepte gegen Durchfall werden mit den Grundrezepten kombiniert
- man kann dabei je nach Vorlieben des Hundes die Aufbaurezepte kreuz und quer mischen
- wenn es der Hund mag, kann man einzelne Zubereitungen auch kontrolliert löffelweise geben
J.2.1 AUFBAUREZEPT I : geriebener Apfel gegen Durchfall
- Apfel mit Schale aber ohne Kerne mit der Gemüsereibe (Reibeisen) zerraspeln
- Äpfel enthalten Pektin das Giftstoffe aus dem Darm binden kann
- den geriebenen Apfel an der Luft stehen lassen, bis er bräunlich wird
- ansonsten: den geriebenen Apfel mit den Grundrezepten kombinieren
- man kann den geriebenen Apfel auch löffelweise pur geben - wenn es der Hund mag
J.2.2 AUFBAUREZEPT II : Bananen als Powerpaket
- Bananen enthalten Zucker und damit viel Energie für den geschwächten Hund
- darüber hinaus enthalten Bananen wie Äpfel Pektin, das Giftstoffe aus dem Darm binden kann
- dazu wirken Bananen stopfend
- Bananen kann man gut zu Reis und anderen Zubereitungen gegeben werden
J.2.3 AUFBAUREZEPT III : Hüttenkäse
- Hüttenkäse enthält keinen Milchzucker und wird daher vom Hund gut vertragen
- darüber lieben die meisten Hunde Hüttenkäse
- als Zusatz zu den Grundrezepten gegen Durchfall
J.2.4 AUFBAUREZEPT IV : Joghurt
- Joghurt enthält wie Hüttenkäse keinen Milchzucker und wird daher vom Hund gut vertragen
- besonders günstig ist Naturjoghurt mit lebenden Kulturen, der auch die Wiederherstellung der normalen Darmflora unterstützt
- als Zusatz zu den Grundrezepten gegen Durchfall
J.2.5 AUFBAUREZEPT V : Magerquark
- anstelle von Joghurt und Hüttenkäse kann auch Magerquark verwendet werden
- zum Beispiel als Magerquark-Reis-Diät
- als Zusatz zu den Grundrezepten gegen Durchfall
J.2.6 AUFBAUREZEPT VI : Honig als Powerzusatz für den geschwächten Hund
- Honig ist ein altes Hausmittel und enthält viele Mineralien, Vitamine und entzündungshemmende Stoffe
- um möglichen Mangelerscheinungen durch den Durchfall entgegen zu wirken, ist Honig gut geeignet
- darüber hinaus enthält Honig viel Energie für den vom Durchfall geschwächten Hund
- Honig ist deshalb einer guter Zusatz zu den Grundrezepten
J.2.7 AUFBAUREZEPT VII : Heilerde
- etwas Heilerde (Apotheke oder Drogerie) über die Schonkost geben
- Heilerde kann durch die Feinkörnigkeit und große innere Oberfläche Giftstoffe im Darm binden und auf normalem Weg aus dem Körper transportieren
- mit der Heilerde werden auch wichtige Mineralstoffe zugeführt
- außerdem bindet die Heilerde übermäßige Säure im Magen
Seien Sie erfinderisch - wenn der Hund die Schonkost nicht mag. Etwas Fleischbrühe oben drauf - für die Hundenase oder Käse draufstreuen. Ein gekochtes Mohrrübchen hineinstecken als Blickfang über der öden Reispampe. Mit einem Löffelchen so tun, als wäre das Essen super lecker . und ihm dann den Löffel ablecken lassen. Animieren Sie ihren Hund! Selbst unansehnliche Kohletabletten lassen sich geschickt in Käse verstecken. Machen Sie ihrem Hund Appetit! Es liegt an Ihnen.
J.3 WIEDERAUFBAU DER DARMFLORA
- die Darmflora des Hundes kann sich durch die Durchfall-Erkrankung des Hundes stark ungünstig verändert haben
- auch wenn der Hund längere Zeit wegen einer bakteriellen Grunderkrankung oder Prophylaxe Antibiotika nehmen musste, bleiben schädliche Nebenwirkungen auf die 'gesunde' Darmflora selten aus
- durch ein entsprechendes Aufbauprogramm mit den Schonkost-Grundrezepten (s.o.) plus den hier genannten Aufbau-Komponenten soll der Aufbau einer gesunde Darmflora unterstützt werden
J.3.1 WIEDERAUFBAU DER DARMFLORA : Naturjoghurt zur Wiederherstellung der normalen Darmflora
- Naturjoghurt mit lebenden Kulturen unterstützt die Wiederherstellung der normalen Darmflora
- als Zusatz zu den Schonkost-Grundrezepten (s.o.) einmischen oder einfach oben draufgeben
- oder wenn es der Hund mag - auch direkt vom Löffel
- sparen Sie dabei nicht beim Einkauf - es darf schon super 'bio' sein
J.3.2 WIEDERAUFBAU DER DARMFLORA : grüner Pansen
- den grünen Pansen erst verfüttern, wenn es dem Hund besser geht und er auf dem Weg der Genesung ist
- im grünen Pansen sind Enzyme enthalten, die die Wiederherstellung der normalen Darmflora unterstützen
- Hintergrund-Info: Pansen wird in zwei Formen als Futter angeboten: in getrockneter Form und als 'grüner' Pansen. Der grüne Pansen ist frisch und ungewaschen und enthält noch viele Bakterien aus dem Wiederkäuermagen der Kuh - diese Bakterien sind für den Hund nützlich.
J.4 FLÜSSIGKEITSVERSORGUNG BEI DURCHFALL
- die Versorgung mit Wasser ist durch den Flüssigkeitsverlust aufgrund des Durchfalls besonders wichtig
- sorgen Sie ständig für frisches Trinkwasser in einem penibel sauber gehaltenen Trinknapf
- das Trinkwasser darf aber die Nieren nicht belasten - deshalb kein Kochsalz, Mineralien oder Präparate eigenmächtig hinzu zugeben - es sei denn auf Anordnung des Tierarztes
- bei einer schweren Grunderkrankung kann nach Verordnung durch den Tierarzt gegen den Elektrolytverlust auch eine Art isotonisches Getränk zusammen gemischt werden - Art und Zusammensetzung muss aber der Tierarzt anordnen
J.4.1 AUF NUMMER SICHER MIT BAKTERIEN : nur abgekochtes Wasser in der Schonkost-Phase
- auch das Trinkwasser des Hundes kann Ursache für Durchfall sein
- sogar 'frisches' Trinkwasser aus dem Wasserhahn kann bereits bakterien- und schwermetall-verseucht sein
- auch gekauftes Mineralwasser kann im Einzelfall bereits in der Flasche schädliche Bakterien enthalten
- kochen Sie deshalb sicherheitshalber - sämtliches Trinkwasser - in der Schonkost-Phase für den Hund ab
- lassen Sie das Wasser vollständig abkühlen
J.4.2 BASIS : Mineralwasser ohne Kohlensäure - gegen den Mineralienverlust
- das Wasser aus dem Wasserhahn kann durch ganz mildes, stilles Mineralwasser ersetzt werden
- ganz mildes, stilles Mineralwasser heißt - ohne (!) Kohlensäure - das ist ein Muss - und auch sonst nicht sauer oder belastend
- das Mineralwasser können Sie auch dem bisher gewohnten Wasser zumischen - mit einem Anteil, den der Hund mag
- aber: falls es der Hund das nicht mag - sofort wieder das gewohnte normale Wasser geben
J.4.3 WASSER MIT TEE : gesunde Heilkräuter für den Hund
- das Trinkwasser ist eine gute Möglichkeit dem Hund bewährte Heilkräuter zu geben
- den Tee können Sie - bei einem mäkeligen Hund - auch ganz separat zubereiten und dem bisher gewohnten Wasser zumischen - mit einem Anteil, den der Hund mag; den Anteil können Sie ja mit der Zeit steigern
- der Heilkräuter-Tee kann von Anfang an, also bereits am Fastentag gegeben werden
- Trinkwasser mit schwachen Kamillentee anbieten
- Kamille wirkt beruhigend, krampflösend und antientzündlich
- um dem Mineralienverlust entgegen zu wirken kann auch Mineralwasser ohne Kohlensäure verwendet werden
- aber: falls es der Hund den Kamillentee nicht mag - sofort wieder normales Wasser geben
a) Trinkwasser mit Kamillentee
b) Trinkwasser mit Pfefferminztee
c) Trinkwasser mit Fencheltee
K. MEDIKAMENTE GEGEN DURCHFALL
- hier ist eine Liste der Wirkstoffe, frei zugänglichen Medikamente, verschreibungspflichtigen Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel gegen Durchfall aus der Apotheke und Drogerie
- Hinweis: die nachfolgende Medikamentenliste ist keine Empfehlung sondern nur eine Dokumentation
- Medikamente dürfen nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt gegeben werden
- Medikamente aus der Humanmedizin dürfen niemals an Hunde gegeben werden
- Canicur (Kautabletten)
- Diarrheel (homöopahisches Mittel)
- Dysticum
- EnteroGast akut
- Entero-Teknosal
- Imudium
- MCP-Tropfen
- Nutrical
- Pepto Bismol
- Perenterol
- Pulsatilla D20 (homöopahisches Mittel)
- Reconvales Tonicum (Flüssignahrung)
- sab simplex
- Stullmisan S
- Tannacomp
- Vomica (homöopahisches Mittel)
L. DOKUMENTEN-HISTORIE
Empfehlen Sie + ERSTE + HILFE + beim Hund
Jeder Hundehalter sollte über die elementaren Grundkenntnisse verfügen.
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Durchfall beim Hund: Mit diesen Tipps stoppen Sie ihn
Durchfall beim Hund kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Meist handelt es sich um eine harmlose Erkrankung, die von alleine wieder abklingt oder sich leicht behandeln lässt. In seltenen Fällen können jedoch auch ernsthafte Krankheiten dahinterstecken. Hier erfahren Sie, wie Sie leichten Durchfall bei Ihrem Vierbeiner behandeln können, wann Sie zum Tierarzt müssen und was sonst noch wichtig ist.
Durchfall beim Hund äußert sich durch weichen bis flüssigen Kot, der häufiger als gewöhnlich, zum Teil auch unkontrolliert, abgesetzt wird. Der Durchfall erscheint mitunter auch schleimig, grünlich, schwarz, dunkelrot oder blutig. Ein weiteres begleitendes Symptom können Blähungen beim Hund sein.
Durchfall beim Hund: Das kann dahinterstecken
Gründe dafür sind in der Regel eine falsche Hundeernährung, eine zu schnell erfolgte Ernährungsumstellung oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Aber auch Infektionen mit Bakterien, Viren oder Parasiten sind denkbar. Gravierendere Ursachen für das Symptom Durchfall beim Hund sind erblich bedingte oder chronische Erkrankungen des Darmtraktes, Vergiftungen oder psychische Faktoren. Mehr zu den Ursachen finden Sie im Ratgeber "Durchfall bei Hunden: Mögliche Ursachen".
So behandeln Sie leichten Durchfall beim Hund
Die Art der Behandlung richtet sich natürlich nach der Ursache für den Durchfall. Wenn Ihr Hund nur leichte Beschwerden zeigt, reicht es häufig aus, wenn Sie ihn für 24 bis 48 Stunden auf eine Diät setzen. Nach Möglichkeit sollten Sie Ihrem Liebling in dieser Zeit nur Wasser zuführen. Generell ist es wichtig, dass Ihr Hund immer Zugang zu Flüssigkeit hat, da mit Durchfall ein vermehrter Flüssigkeitsverlust einhergehen kann. Gönnen Sie dem Hund außerdem viel Ruhe. Anschließend beginnen Sie mit einer Schonkost. Besonders verträglich sind zum Beispiel gekochter Reis und Hühnchen ohne Knochen. Auch die Gabe pflanzlicher Mittel kann Linderung verschaffen.
Wann Sie einen Tierarzt aufsuchen sollten
Leidet Ihr Hund unter stärkerem oder blutigem Durchfall oder klingen die Symptome nach 24 Stunden noch nicht ab, sollten Sie unbedingt einen Tierarzt zurate ziehen. Dasselbe gilt bei gleichzeitig auftretendem Fieber oder Erbrechen. Ist von einer Vergiftung auszugehen, zu sehen etwa an Anzeichen wie Zittern, Schwäche oder Appetitlosigkeit, ist der Tierarzt schleunigst aufzusuchen, da es sich um einen Notfall beim Hund handelt.
Bei anhaltenden Symptomen besteht die Gefahr des Austrocknens, was lebensgefährlich werden kann. Trinkt Ihr Hund nichts oder zu wenig, ist der Gang zum Tierarzt ebenfalls notwendig. Achtung: Mit einem Welpen sollten Sie bereits früher einen Tierarzt aufsuchen, da die kleinen Körper noch schneller dehydrieren können – hier besteht besondere Gefahr.
Kohletabletten gegen Durchfall beim Hund
Ein probates Mittel gegen akuten Durchfall beim Hund können Kohletabletten sein. Diese binden Giftstoffe im Verdauungstrakt der Fellnase und sorgen für einen effizienten Abtransport dieser. Wichtig ist, dass Sie sich von Ihrem Tierarzt immer genau über die richtige Anwendung und Dosis beraten lassen oder sich nach den Herstellerangaben richten. Medizinische Kohle, die Sie zum Beispiel beim Tierarzt oder in der Apotheke erwerben können, ist ein wichtiger Bestandteil einer jeden Hundeapotheke.
Die wichtigsten Maßnahmen in der Übersicht
- ● Hund 24 bis 48 Stunden auf Diät setzen
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