RTL heizt Nebenwirkungsdebatte um Bravecto® an
„Bravecto ® kills“ – die auf Facebook hochemotional geführte Debatte über mögliche Nebenwirkungen des Antiparasitikums wird durch einen TV-Beitrag weiter angeheizt: Die RTL-Mittagsshow „punkt12“ hat das Thema aufgegriffen. Tierarztpraxen sollten sich auf Kundennachfragen vorbereiten. Die Informationen dazu liefert dieser Artikel. (*aktualisiert 2.4.2017)
Worum geht es?
In den Sozialen Medien gibt es seit jeher zum Thema Antiparasitika unter Tierbesitzern einen Glaubenskrieg: „böse Chemie“ versus „gute Natur“ – letztere meist vertreten durch Bernstein oder Kokosöl. Besonders im Fokus der Kritik steht im Moment das Medikament Bravecto ® , dem schwere Nebenwirkung bis hin zum Tod von Hunden vorgeworfen werden.
Jetzt hat die RTL-Mittagsshow „punkt12“ das Thema ebenfalls sehr emotional mit Leidensbildern von angeblich betroffenen Hunden aufgegriffen. Der Beitrag ist in der RTL-Mediathek nicht zu finden, wird aktuell aber über vom Fernseher abgefilmte Versionen via Facebook oder auch via YouTube verbreitet.
Die Aufsichtsbehörden gehen diesen Nebenwirkungsvorwürfen nach (Details siehe unten), was aber nicht bedeutet, dass bislang ein kausaler Zusammenhang zwischen Haltererlebnissen und Medikament nachgewiesen ist.
Welche Informationen gibt es?
- Öffentlich hat sich zuletzt Anfang Februar das in Deutschland für Arzneimittelzulassungen zuständige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit geäußert (BVL – Wortlaut hier). Es berichtet, dass in der Fachinformation (umgangssprachlich: Beipackzettel) bisher als mögliche Nebenwirkungen ausschließlich gastrointestinale Effekte aufgeführt sind. In Deutschland und ebenso in anderen EU-Mitgliedsländern seien seit Markteinführung 2014 aber UAW-Meldungen zu Bravecto ® eingegangen, die (Zitat) „über teilweise schwere neurologische Symptome wie zum Beispiel Zittern, Ataxie, Krampfanfälle, Epilepsie berichten.“
Auf diese schon 2015 im Deutschen Tierärzteblatt gemeldeten möglichen Nebenwirkungen sollten Tierärzte verstärkt achten.
Es gebe aber auch „schwerwiegende unerwünschte Ereignisse“, die in die Kategorie „sehr selten“ fielen (weniger als 1 von 10.000 / 0,01 %). Hier dürfte es sich um die vom BVL beschriebenen neurologischen Symptome handeln.
Auch im Deutschen Tierärzteblatt (Ausgabe 4/2017) hat der Hersteller Stellung bezogen und diese Daten kommuniziert.
Informationen des BVL werden auf Facebook eingesetzt, um Tierärzte zu verurteilen. (Screenshot-Facebook-Debatte)
Was sollten Tierärzte tun?
- Tierärzte sollten sich – und das Praxisteam – auf kritische Nachfragen und auch Vorwürfe von Kunden zu Bravecto ® vorbereiten. In den Foren wird sehr heftig kritisiert, dass eine Reihe von Praxen von der aktuellen Debatte nichts wüßten und daher nicht ausgewogen beraten würden(siehe Foto oben).
- Wenn aber der Tierarzt wiederum vorinformiert war und glaubhaft darlegen konnte, dass es in seiner Klientel nicht zu den befürchteten schweren Nebenwirkungen gekommen ist, vertreten Tierhalter diese Position auch weiter.
- Tierärzte, die von Nebenwirkungen erfahren, sollten diese unbedingt melden: Informationen dazu finden sie hier – der Download des UAW-Meldebogens ist hier möglich.
Eine risikoorientierte Beratung durch den Tierarzt fordert auch das BVL in seiner Mitteilung: Im Fall von Bravecto ® sollte das individuelle Nutzen-Risiko-Verhältnis für das jeweilige Tier beachtet werden. Bei möglichen Risikopatienten solle überlegt werden, ob ein anderes verfügbares Medikament geeigneter sei.
Dabei dürfte das BVL – obwohl bisher noch nicht im Beipackzettel aufgeführt – wohl auch auf die von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) unten aufgeführten Nebenwirkungen abzielen.
Was tun die Behörden?
Auszug zum Thema Bravecto ® aus dem EMA-Pharmakovigilanzbericht 2016. (@ EMA)
EU-weit beobachten die Behörden – auch das deutsche BVL – bereits seit längerem sehr genau die vom Hersteller, von Tierärzten und auch Tierhaltern gemeldeten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAWs) zu Bravecto ® und bewerten diese.
Der aktuell von der EMA vorgelegte EU-Pharmakovigilanzbericht 2016 (PDF-Download hier) enthält dementsprechend auch Angaben zu Bravecto ® (siehe Foto oben):
- Die Zulassungsinhaber (MAH) werden demnach aufgefordert, einen gezielten Bericht über die Unbedenklichkeit des Arzneimittels (PSUR) bereit zu stellen, der eine ausführliche Analyse und eine kritische Überprüfung aller gemeldeten ernstzunehmenden Nebenwirkungen beinhaltet. Dazu gehören – so listet es die EMA auf – neurologische Ausfallerscheinungen, Irritationen von Haut und Gliedmaßen, Überempfindlichkeits-/Immunvermittelte Reaktionen und Hepatopathien, darüber hinaus Todesfälle oder Nebenwirkungen, die zu einer Euthanasie geführt haben.
- Dieser spezielle Bericht wird dann vom Committee for Medicinal Products for Veterinary Use (CVMP) der European Medicines Agency (EMA) bewertet und je nach Ergebnis werden weitere Maßnahmen getroffen.
- Eine erste Reaktion etwa auf eine gegen Ende der Kontrollperiode als Nebenwirkung festgestellte „Lethargie“ ist erfolgt. Die Vertreiber des Produkts werden angewiesen, ihre Beipackzettel zu aktualisieren und den Begriff Lethargie zu ergänzen.
Schlussfolgerung: Sachlich bleiben
Was in der ganzen Debatte, die auch mit Verweis auf die Mitteilungen von BVL und EMA geführt wird, schnell untergeht:
Die Aktivitäten der Arzneimittelüberwachung werden in den Sozialen Medien nicht als Teil einer aufmerksamen Qualitätskontrolle verstanden, sondern sofort als „bereits festgestellter Mangel“ kommuniziert. Mit Verweis auf die BVL-Meldung etwa, wird Tierärzten vorgeworfen (siehe Foto oben), dass sie wissentlich „unsichere“ Medikamente verordnen.
Das entbehrt jeder Grundlage.
Auch die spätere Aufnahme einer möglichen Nebenwirkung in den Beipackzettel bedeutet nicht, dass ein Medikament „unsicher“ ist. Medikamente haben Nebenwirkungen. Bestimmte Tiere sind dafür empfänglicher. Hier wird dann wissenschaftlich zwischen Nutzen und Risiken abgewogen.
Die deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden prüfen diese UAW-Meldungen sehr gründlich und handeln dann, wenn sich ein Verdacht auf schwere Nebenwirkungen bestätigt. Bei gravierenden Fällen nehmen sie das Medikament vom Markt – wie etwa in diesem Fall.
Alle Quellen direkt im Artikel verlinkt
*Artikel am 2.4.2017 um Daten aus der Firmenstellungnahme im Deutschen Tierärzteblatt 4/2017 ergänzt
Ein Hundetagebuch
Hunde & was mich bewegt

Schlagwort-Archiv: Bravecto
FLURALANER – was man über den Wirkstoff wissen sollte
Seit etwa einem Jahr ist mit Bravecto ein Präparat gegen Zecken auf dem Markt, welches nicht äußerlich angewendet, sondern verabreicht wird und anstatt vier bis sechs Wochen ganze drei Monate Schutz bieten soll. Der enthaltene Wirkstoff ist Fluralaner, eine für Insekten tödliche Substanz. Was hat es mit diesem Wirkstoff auf sich und ist er für Hunde unbedenklich oder nicht. Diese Fragen stellt man sich als Hundehalter natürlich, denn neben dem Schutz vor Zecken und den von ihnen übertragenen Krankheiten ist einem auch an der Gesundheit des Hundes gelegen.
Ich habe mich auf die Suche begeben und auf parasitipedia.net recht gute Informationen gefunden. Diese Webseite richtet sich an Tierhalter in der Landwirtschaft, an Tierärzte und Halter von Hunden und Katzen mit dem Ziel, über Parasiten und Möglichkeiten der Bekämpfung aufzuklären. Der Autor hat einen Hintergrund in der Forschung zum Thema Tiergesundheit.
Wie wirkt Fluralaner?
Fluralaner setzt sich bei Insekten an die sogenannten GABA Rezeptoren und hemmt damit antagonistisch die Chlorid Kanäle in Nerven- und Muskelzellen. Das heißt, es werden keine neuronalen Signale übertragen. Das führt zu spastischen Lähmungen und die Insekten sterben. Den beschriebenen Funktionsmechanismus gibt es nicht nur in Insekten, sondern auch bei Säugetieren und anderen Wirbeltieren, allerdings mit dem Unterschied, dass die Neigung von Fluralaner, an den GABA Rezeptoren anzudocken, bei Insekten um ein Vielfaches höher ist als bei Wirbeltieren. Dadurch ist es für die letzteren deutlich weniger toxisch als für Insekten.
Zur Toxizität und Verträglichkeit von Fluralaner
In Tierversuchen an Ratten lag die Rate, bei der 50% der Versuchstiere starben (LD50) bei größer 2000 mg Wirkstoff pro Kilogramm Körpergewicht und das bei oraler wie äußerer Verabreichung. Bei Ratten zeigte sich in den Studiengruppen mit der größten Überdosis bei wiederholten Versuchen vor allem eine Zunahme des Lebergewichtes und der verbundenen Blutwerte. Diese Dosis lag weit über der für Hunde empfohlenen Dosis. Bei einer Dosis von 400 mg/kg bw/day (Körpergewicht/Tag) wurden Auswirkungen auf das Gewicht der Schilddrüse, der Nebennieren beobachtet, sowie mikroskopische Veränderungen in der Lunge und der Schilddrüse.
In einer Studie mit Beagle Welpen wurde Fluralaner in der einfachen, dreifachen und fünffachen maximal empfohlenen Dosis von 25 bis
60 mg/kg (auf das Körpergewicht gerechnet) dreimal verabreicht mit einer Pause von jeweils von 56 Tagen und wurde von den Hunden gut vertragen.
In einer Reproduktionsstudie wurden Beagle Versuchshunden bis zum dreifachen der empfohlenen Dosis vor dem Deckakt verabreicht, dreimal mit 8 Wochen Pause, bei den Rüden 12 Wochen vor dem Deckakt und bei den Hündinnen 4 Wochen. Die Behandlung wurde fortgesetzt bis die Hündinnen geworfen hatten (männliche Welpen) oder die Welpen entwöhnt waren (weibliche Welpen). Es konnten bei den erwachsenen Hunden keine Beeinträchtigungen festgestellt werden und auch keine schädlichen Wirkungen auf die Fortpflanzungsfunktion, die Anzahl der Welpen oder die Welpensterblichkeit.
Daten, die zur Produktsicherheit in Felduntersuchungen in Europa und den USA gesammelt wurden, zeigten eine allgemein gute Toleranz von Fluralaner. Die europäischen Studien konnten leichte Nebenwirkungen bei 1,6% der Untersuchten Hunde an den ersten Tagen nach der Behandlung dokumentieren, schwacher vorübergehender Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Speichelfluss.
Nebenwirkungen, Beeintächtigungen und toxische Wirkungen von Fluralaner
Am ehesten zu erwarten sind an nachteiligen Wirkungen:
2%)
Bei der Verabreichung werden am ehesten Fehler bei der Dosierung gemacht, wenn sehr kleinen Hunden mit Kautabletten für größere Hunde eine Überdosis verabreicht wird.
Im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass Hunde Fluralaner sehr gut vertragen, wenn es in der Anwendungsdoses von 25 to
57 mg/kg verabreicht wird, abgesehen von den wenigen Fällen, wo es wie oben beschrieben zu nachteiligen Wirkungen kommen kann.
Es gibt keine Gegenmittel gegen die toxische Wirkung von Fluralaner. Hat ein Hund davon unkontrolliert zu sich genommen, wird die Verabreichung von Aktivkohle und einem Abführmittel angeraten.
Bewegung von Fluralaner durch den Körper
- Wird Fluralaner oral verabreicht, wird es schnell ins Blut absorbiert und nach 24 Stunden ist die maximale Konzentration dort erreicht. Im Blut beträgt die Halbwertszeit 12 – 15 Tage. Das bedeutet, nach dieser Zeit ist nur noch die halbe Konzentration nachzuweisen.
- Fluralaner verteilt sich nach der Aufnahme im Gewebe, wobei die höchsten Konzentrationen im Fettgewebe nachzuweisen sind, gefolgt von der Leber, den Nieren und dem Muskelgewebe. Auch in der Haut und in den Haaren war Fluralaner nachweisbar. Der Abbau im Gewebe vollzog sich sehr langsam. Das aufgenommene Fluralaner bindet sich zu ungefähr 100% an Blutproteine, scheint aber dort keinen anderen Medikamenten, die sich ebenfalls stark an Proteine binden, in die Quere zu kommen.
- Die Ausscheidung erfolgt überwiegend in Form der unveränderten Ursprungsmoleküle, vor allem über den Kot (etwa 90%). Die Nieren sind an der Ausscheidung so gut wie gar nicht beteiligt (0,01% im Urin).
Bisher sind hierzu keine Studien veröffentlicht worden, da man nicht davon ausgeht, dass Fluralaner über die Ausscheidung durch Hunde zu einem Umweltrisiko werden könnte. Bekannt ist aber, dass es durch seine Wirkungsweise auf Insekten an Land und im Wasser, wenn diese damit in Kontakt kommen, tödlich wirkt.
Ich habe jetzt im Prinzip recht eng an der Vorlage bleibend die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Sicherheit der Verwendung von Fluralaner bei Hunden (Wirkungsweise, Toxizität und Verträglichkeit sowie den Nebenwirkungen) wiedergegeben.
Bravecto wird für Hunde von 4,5 – 10 kg Körpergewicht in einer 250 mg Dosierung verabreicht. Das entspräche bei einem Hund mit 10 kg Körpergewicht einer Dosis von 25 mg/kg und bei einem Hund mit 4,5 kg Körpergewicht einer Dosis von 55 mg/kg. Die als sicher und wirksam empfohlene Dosis beträgt 25 bis
Nach der Beschreibung oben scheint Fluralaner unbedenklich für die Gesundheit der Hunde, da es wenn überhaupt nur extrem gering toxisch wirken kann und überwiegend ausgeschieden wird. Nur sehr wenige Hunde (1,6%) leiden in den ersten Tagen nach der Verabreichung unter Nebenwirkungen. Die mögen vielleicht etwas unangenehm sein, sind aber nicht gefährlich.
Schützt Fluralaner vor Borreliose und anderen durch Zecken übertragenen Krankheiten?
Es gibt natürlich noch einen weiteren Punkt bei Fluralaner zu beachten, was die Effektivität angeht. Anders als extern angewendete Mittel, wie etwa Expot, welches seinen Wirkstoff über ein Öl auf der Haut verteilt, der Zecken dann bei Kontakt tötet, muss sich eine Zecke erst festbeißen und den im Gewebe und im Blut enthaltenen Wirkstoff über ihre Mundwerkzeuge aufnehmen. Es dauert dann noch eine Weile, bevor das Fluralaner in der Zecke seine toxische Wirkung entfaltet. Auf dem Beipackzettel zu Bravecto geht man davon aus, dass eine Wirkung innerhalb von 12 Stunden eintritt. Das ist sehr viel Zeit und sie dürfte von der Konzentration des Wirkstoffs im Blut und Gewebe abhängen. Die Frage ist, ob in dieser Zeit durch die Zecke noch Krankheitserreger wie Borrelien übertragen werden können. Wie bekannt ist, werden die Borrelien erst nach einigen Stunden nach Festbeißen übertragen. Doch wird die Zecke durch das Fluralaner vorher bereits getötet oder zumindest soweit gelähmt, dass die Borrelien nicht mehr übertragen werden können?
Dazu habe ich eine Zusammenfassung einer deutschen Studie (Christina Wengenmayer) vom Juli 2014 gefunden. An der Studie beteiligt waren der Hersteller MSD und die Universität Gießen. Man hatte in der Studie untersucht, wie schnell Fluralaner die Zecken tötet.
Insgesamt 48 Hunde in acht Zufallsgruppen zu sechs Hunden wurden mit je 50 weiblichen und 10 männlichen Zecken je Hund besetzt. Nach zwei Tagen erhielten vier Gruppen eine einzelne Dosis von 25 mg/kg Fluralaner (in Form einer Bravecto Kautablette). Die anderen vier Gruppen wurden nicht behandelt. 4, 8, 12 und 24 Stunden nach Verabreichung des Wirkstoffs wurden an den behandelten Hunden wie auch den Hunden der Kontrollgruppen die Wirksamkeit in Bezug auf das Abtöten von Zecken überprüft. Nach 4, 8 und 12 Wochen wurden allen Hunden wieder Zecken aufgesetzt (50 weibliche) und dann jeweils wieder die Anzahl der toten und lebenden Zecken nach 4, 8, 12 und 24 Stunden ermittelt.
Vier Stunden nach Verabreichung des Wirkstoffes waren 89,6 % aller Zecken abgetötet, 97,9% nach 8 Stunden und 100% nach 12 bzw. 24 Stunden. Je länger die Verabreichung des Wirkstoffes zurück lag, desto stärker sank auch die Zahl der nach acht Stunden abgetöteten Zecken. Vier Wochen nach Verabreichung von Bravecto waren so nach acht Stunden bereits 96,8% aller Zecken tot, acht Wochen nach Verabreichung waren es noch 83,5% die nach acht Stunden abgetötet waren und zwölf Wochen nach der Verabreichung nur noch 45,8%. Über die gesamte zwölfwöchige Studienzeit konnte eine Abtötungsrate der Zecken von 98,1% nach 12 bzw. 24 Stunden nachgewiesen werden.
Die Autorin der Studie schließt daraus, dass der Wirkstoff Fluralaner eine schnell wirkenden Zecken-abtötende Wirkung hat, die lange anhält und nach spätestens 12 Stunden nahezu alle Zecken abgetötet hat und so eine Hilfe bei der Vermeidung von Zecken-verursachten Krankheiten sein kann (The rapid tick-killing effect together with the long duration of efficacy enables fluralaner to aid in the prevention of tick borne diseases.)
Was bedeutet das nun? Schützt Fluralaner vor einer Infektion mit Borrelien und ähnlichen Krankheitserregern? Die Ergebnisse sagen eigentlich ja und nein. Laut Wikipedia werden Borrelien “in der Regel 8 bis 24 Stunden nach dem Einstich” übertragen. Innerhalb von zwölf Wochen nach Verabreichung von Bravecto sind spätestens nach 12 Stunden nahezu alle Zecken abgetötet. Das ist sicher. Je dichter der Befall an der Verabreichung von Bravecto liegt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Zecke abgetötet wird, bevor die Borrelien übertragen sind. Doch je weiter der Zeckenbefall jedoch vom Zeitpunkt der Verabreichung entfernt ist, desto länger braucht es, bis in der Zecke eine ausreichende Konzentration des Wirkstoffes vorhanden ist, um sie abzutöten. Nach 12 Wochen, also nicht nicht lange bevor man Bravecto erneut verabreichen sollte, sind nach acht Stunden nicht einmal die Hälfte aller Zecken abgetötet. Die anderen sind dann erst nach vier weiteren Stunden tot.
Meine Bewertung: Bravecto bietet wohl schon einen recht guten Schutz vor der Übertragung von Krankheiten wie Borreliose durch Zecken, der aber mit der Zeit abnimmt. Da nicht jede Zecke ein Überträger ist, dürfte das Risiko so aber trotzdem deutlich verringert werden. Ein Restrisiko bleibt aber auf jeden Fall bestehen.
Mein Fazit: Bravecto mit dem Wirkstoff Fluralaner kann das Risiko einer durch Zecken übertragenen Krankheit wie Borreliose deutlich reduzieren. Durch die orale Aufnahme verteilt es sich im ganzen Köper und Zecken nehmen den Wirkstoff auf, egal, wo sie sich anheften. Bei großen Hunden funktioniert die Abdeckung des gesamten Körpers durch äußerlich angewendete Mittel vor allem bei längerem Fell laut meinem Tierarzt häufig nicht so zuverlässig. Fluralaner zeigt nur bei sehr wenigen Hunden in den ersten Tagen nach der Verabreichung leichte aber nicht gefährliche Nebenwirkungen. Es kann sogar bei trächtigen und säugenden Hündinnen eingesetzt werden, ohne Auswirkungen auf den Nachwuchs.
Meine Erfahrungen nach einem Jahr Einsatz bei 3 Hunden
Ich habe Bravecto 2015 erstmalig verabreicht und nun 2016 eine ganze Saison lang im Einsatz. Meine drei Hunde vertragen das Mittel gut. Sie hatten bisher keine Unverträglichkeitsreaktionen nach der Einnahme. Zecken, die sich trotz weiterer Schutzmaßnahmen auf die Hunde verirren, werden zuverlässig abgetötet.
Meine Empfehlung: Bravecto ist ein guter Schutz. Wer den Schutz noch optimieren will, kann außerdem ein für Zecken abstoßendes Mittel (Repellent) verwenden, um das Befallsrisiko zusätzlich zu minimieren. Hier gibt es natürliche Mittel, die den Körpergeruch des Hundes verändern, etwa Schwarzkümmel-Öl oder Kokos-Öl und ähnliche Präparate. Ich mache bei meinen kurzhaarigen Hunden sehr gute Erfahrungen mit Schwarzkümmel-Öl (und bekomme als positiven Nebeneffekt bei allen drei Hunden auch noch ein seidenweiches Fell).
Ausblick: Wie ich von meinem Tierarzt hörte, soll Bravecto 2017 mit neuen Produkten auf den Markt kommen. Zusätzlich zur Pille soll es dann eine Präparat geben, welches äußerlich angewendet wird. Darüber hinaus soll es auch ein Bravecto Präparat für Katzen geben. Außerdem soll es Mehrfachpackungen geben.
FLURALANER - was man über den Wirkstoff wissen sollte
Seit etwa einem Jahr ist mit Bravecto ein Präparat gegen Zecken auf dem Markt, welches nicht äußerlich angewendet, sondern verabreicht wird und anstatt vier bis sechs Wochen ganze drei Monate Schutz bieten soll. Der enthaltene Wirkstoff ist Fluralaner, eine für Insekten tödliche Substanz. Was hat es mit diesem Wirkstoff auf sich und ist er für Hunde unbedenklich oder nicht. Diese Fragen stellt man sich als Hundehalter natürlich, denn neben dem Schutz vor Zecken und den von ihnen übertragenen Krankheiten ist einem auch an der Gesundheit des Hundes gelegen.
Ich habe mich auf die Suche begeben und auf parasitipedia.net recht gute Informationen gefunden. Diese Webseite richtet sich an Tierhalter in der Landwirtschaft, an Tierärzte und Halter von Hunden und Katzen mit dem Ziel, über Parasiten und Möglichkeiten der Bekämpfung aufzuklären. Der Autor hat einen Hintergrund in der Forschung zum Thema Tiergesundheit.
Wie wirkt Fluralaner?
Fluralaner setzt sich bei Insekten an die sogenannten GABA Rezeptoren und hemmt damit antagonistisch die Chlorid Kanäle in Nerven- und Muskelzellen. Das heißt, es werden keine neuronalen Signale übertragen. Das führt zu spastischen Lähmungen und die Insekten sterben. Den beschriebenen Funktionsmechanismus gibt es nicht nur in Insekten, sondern auch bei Säugetieren und anderen Wirbeltieren, allerdings mit dem Unterschied, dass die Neigung von Fluralaner, an den GABA Rezeptoren anzudocken, bei Insekten um ein Vielfaches höher ist als bei Wirbeltieren. Dadurch ist es für die letzteren deutlich weniger toxisch als für Insekten.
Zur Toxizität und Verträglichkeit von Fluralaner
In Tierversuchen an Ratten lag die Rate, bei der 50% der Versuchstiere starben (LD50) bei größer 2000 mg Wirkstoff pro Kilogramm Körpergewicht und das bei oraler wie äußerer Verabreichung. Bei Ratten zeigte sich in den Studiengruppen mit der größten Überdosis bei wiederholten Versuchen vor allem eine Zunahme des Lebergewichtes und der verbundenen Blutwerte. Diese Dosis lag weit über der für Hunde empfohlenen Dosis. Bei einer Dosis von 400 mg/kg bw/day (Körpergewicht/Tag) wurden Auswirkungen auf das Gewicht der Schilddrüse, der Nebennieren beobachtet, sowie mikroskopische Veränderungen in der Lunge und der Schilddrüse.
In einer Studie mit Beagle Welpen wurde Fluralaner in der einfachen, dreifachen und fünffachen maximal empfohlenen Dosis von 25 bis
60 mg/kg (auf das Körpergewicht gerechnet) dreimal verabreicht mit einer Pause von jeweils von 56 Tagen und wurde von den Hunden gut vertragen.
In einer Reproduktionsstudie wurden Beagle Versuchshunden bis zum dreifachen der empfohlenen Dosis vor dem Deckakt verabreicht, dreimal mit 8 Wochen Pause, bei den Rüden 12 Wochen vor dem Deckakt und bei den Hündinnen 4 Wochen. Die Behandlung wurde fortgesetzt bis die Hündinnen geworfen hatten (männliche Welpen) oder die Welpen entwöhnt waren (weibliche Welpen). Es konnten bei den erwachsenen Hunden keine Beeinträchtigungen festgestellt werden und auch keine schädlichen Wirkungen auf die Fortpflanzungsfunktion, die Anzahl der Welpen oder die Welpensterblichkeit.
Daten, die zur Produktsicherheit in Felduntersuchungen in Europa und den USA gesammelt wurden, zeigten eine allgemein gute Toleranz von Fluralaner. Die europäischen Studien konnten leichte Nebenwirkungen bei 1,6% der Untersuchten Hunde an den ersten Tagen nach der Behandlung dokumentieren, schwacher vorübergehender Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Speichelfluss.
Nebenwirkungen, Beeintächtigungen und toxische Wirkungen von Fluralaner
Am ehesten zu erwarten sind an nachteiligen Wirkungen:
2%)
Bei der Verabreichung werden am ehesten Fehler bei der Dosierung gemacht, wenn sehr kleinen Hunden mit Kautabletten für größere Hunde eine Überdosis verabreicht wird.
Im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass Hunde Fluralaner sehr gut vertragen, wenn es in der Anwendungsdoses von 25 to
57 mg/kg verabreicht wird, abgesehen von den wenigen Fällen, wo es wie oben beschrieben zu nachteiligen Wirkungen kommen kann.
Es gibt keine Gegenmittel gegen die toxische Wirkung von Fluralaner. Hat ein Hund davon unkontrolliert zu sich genommen, wird die Verabreichung von Aktivkohle und einem Abführmittel angeraten.
Bewegung von Fluralaner durch den Körper
- Wird Fluralaner oral verabreicht, wird es schnell ins Blut absorbiert und nach 24 Stunden ist die maximale Konzentration dort erreicht. Im Blut beträgt die Halbwertszeit 12 - 15 Tage. Das bedeutet, nach dieser Zeit ist nur noch die halbe Konzentration nachzuweisen.
Bisher sind hierzu keine Studien veröffentlicht worden, da man nicht davon ausgeht, dass Fluralaner über die Ausscheidung durch Hunde zu einem Umweltrisiko werden könnte. Bekannt ist aber, dass es durch seine Wirkungsweise auf Insekten an Land und im Wasser, wenn diese damit in Kontakt kommen, tödlich wirkt.
Ich habe jetzt im Prinzip recht eng an der Vorlage bleibend die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Sicherheit der Verwendung von Fluralaner bei Hunden (Wirkungsweise, Toxizität und Verträglichkeit sowie den Nebenwirkungen) wiedergegeben.
Bravecto wird für Hunde von 4,5 - 10 kg Körpergewicht in einer 250 mg Dosierung verabreicht. Das entspräche bei einem Hund mit 10 kg Körpergewicht einer Dosis von 25 mg/kg und bei einem Hund mit 4,5 kg Körpergewicht einer Dosis von 55 mg/kg. Die als sicher und wirksam empfohlene Dosis beträgt 25 bis
Nach der Beschreibung oben scheint Fluralaner unbedenklich für die Gesundheit der Hunde, da es wenn überhaupt nur extrem gering toxisch wirken kann und überwiegend ausgeschieden wird. Nur sehr wenige Hunde (1,6%) leiden in den ersten Tagen nach der Verabreichung unter Nebenwirkungen. Die mögen vielleicht etwas unangenehm sein, sind aber nicht gefährlich.
Schützt Fluralaner vor Borreliose und anderen durch Zecken übertragenen Krankheiten?
Es gibt natürlich noch einen weiteren Punkt bei Fluralaner zu beachten, was die Effektivität angeht. Anders als extern angewendete Mittel, wie etwa Expot, welches seinen Wirkstoff über ein Öl auf der Haut verteilt, der Zecken dann bei Kontakt tötet, muss sich eine Zecke erst festbeißen und den im Gewebe und im Blut enthaltenen Wirkstoff über ihre Mundwerkzeuge aufnehmen. Es dauert dann noch eine Weile, bevor das Fluralaner in der Zecke seine toxische Wirkung entfaltet. Auf dem Beipackzettel zu Bravecto geht man davon aus, dass eine Wirkung innerhalb von 12 Stunden eintritt. Das ist sehr viel Zeit und sie dürfte von der Konzentration des Wirkstoffs im Blut und Gewebe abhängen. Die Frage ist, ob in dieser Zeit durch die Zecke noch Krankheitserreger wie Borrelien übertragen werden können. Wie bekannt ist, werden die Borrelien erst nach einigen Stunden nach Festbeißen übertragen. Doch wird die Zecke durch das Fluralaner vorher bereits getötet oder zumindest soweit gelähmt, dass die Borrelien nicht mehr übertragen werden können?
Dazu habe ich eine Zusammenfassung einer deutschen Studie (Christina Wengenmayer) vom Juli 2014 gefunden. An der Studie beteiligt waren der Hersteller MSD und die Universität Gießen. Man hatte in der Studie untersucht, wie schnell Fluralaner die Zecken tötet.
Insgesamt 48 Hunde in acht Zufallsgruppen zu sechs Hunden wurden mit je 50 weiblichen und 10 männlichen Zecken je Hund besetzt. Nach zwei Tagen erhielten vier Gruppen eine einzelne Dosis von 25 mg/kg Fluralaner (in Form einer Bravecto Kautablette). Die anderen vier Gruppen wurden nicht behandelt. 4, 8, 12 und 24 Stunden nach Verabreichung des Wirkstoffs wurden an den behandelten Hunden wie auch den Hunden der Kontrollgruppen die Wirksamkeit in Bezug auf das Abtöten von Zecken überprüft. Nach 4, 8 und 12 Wochen wurden allen Hunden wieder Zecken aufgesetzt (50 weibliche) und dann jeweils wieder die Anzahl der toten und lebenden Zecken nach 4, 8, 12 und 24 Stunden ermittelt.
Vier Stunden nach Verabreichung des Wirkstoffes waren 89,6 % aller Zecken abgetötet, 97,9% nach 8 Stunden und 100% nach 12 bzw. 24 Stunden. Je länger die Verabreichung des Wirkstoffes zurück lag, desto stärker sank auch die Zahl der nach acht Stunden abgetöteten Zecken. Vier Wochen nach Verabreichung von Bravecto waren so nach acht Stunden bereits 96,8% aller Zecken tot, acht Wochen nach Verabreichung waren es noch 83,5% die nach acht Stunden abgetötet waren und zwölf Wochen nach der Verabreichung nur noch 45,8%. Über die gesamte zwölfwöchige Studienzeit konnte eine Abtötungsrate der Zecken von 98,1% nach 12 bzw. 24 Stunden nachgewiesen werden.
Die Autorin der Studie schließt daraus, dass der Wirkstoff Fluralaner eine schnell wirkenden Zecken-abtötende Wirkung hat, die lange anhält und nach spätestens 12 Stunden nahezu alle Zecken abgetötet hat und so eine Hilfe bei der Vermeidung von Zecken-verursachten Krankheiten sein kann (The rapid tick-killing effect together with the long duration of efficacy enables fluralaner to aid in the prevention of tick borne diseases.)
Was bedeutet das nun? Schützt Fluralaner vor einer Infektion mit Borrelien und ähnlichen Krankheitserregern? Die Ergebnisse sagen eigentlich ja und nein. Laut Wikipedia werden Borrelien “in der Regel 8 bis 24 Stunden nach dem Einstich” übertragen. Innerhalb von zwölf Wochen nach Verabreichung von Bravecto sind spätestens nach 12 Stunden nahezu alle Zecken abgetötet. Das ist sicher. Je dichter der Befall an der Verabreichung von Bravecto liegt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Zecke abgetötet wird, bevor die Borrelien übertragen sind. Doch je weiter der Zeckenbefall jedoch vom Zeitpunkt der Verabreichung entfernt ist, desto länger braucht es, bis in der Zecke eine ausreichende Konzentration des Wirkstoffes vorhanden ist, um sie abzutöten. Nach 12 Wochen, also nicht nicht lange bevor man Bravecto erneut verabreichen sollte, sind nach acht Stunden nicht einmal die Hälfte aller Zecken abgetötet. Die anderen sind dann erst nach vier weiteren Stunden tot.
Meine Bewertung: Bravecto bietet wohl schon einen recht guten Schutz vor der Übertragung von Krankheiten wie Borreliose durch Zecken, der aber mit der Zeit abnimmt. Da nicht jede Zecke ein Überträger ist, dürfte das Risiko so aber trotzdem deutlich verringert werden. Ein Restrisiko bleibt aber auf jeden Fall bestehen.
Mein Fazit: Bravecto mit dem Wirkstoff Fluralaner kann das Risiko einer durch Zecken übertragenen Krankheit wie Borreliose deutlich reduzieren. Durch die orale Aufnahme verteilt es sich im ganzen Köper und Zecken nehmen den Wirkstoff auf, egal, wo sie sich anheften. Bei großen Hunden funktioniert die Abdeckung des gesamten Körpers durch äußerlich angewendete Mittel vor allem bei längerem Fell laut meinem Tierarzt häufig nicht so zuverlässig. Fluralaner zeigt nur bei sehr wenigen Hunden in den ersten Tagen nach der Verabreichung leichte aber nicht gefährliche Nebenwirkungen. Es kann sogar bei trächtigen und säugenden Hündinnen eingesetzt werden, ohne Auswirkungen auf den Nachwuchs.
Meine Erfahrungen nach einem Jahr Einsatz bei 3 Hunden
Ich habe Bravecto 2015 erstmalig verabreicht und nun 2016 eine ganze Saison lang im Einsatz. Meine drei Hunde vertragen das Mittel gut. Sie hatten bisher keine Unverträglichkeitsreaktionen nach der Einnahme. Zecken, die sich trotz weiterer Schutzmaßnahmen auf die Hunde verirren, werden zuverlässig abgetötet.
Meine Empfehlung: Bravecto ist ein guter Schutz. Wer den Schutz noch optimieren will, kann außerdem ein für Zecken abstoßendes Mittel (Repellent) verwenden, um das Befallsrisiko zusätzlich zu minimieren. Hier gibt es natürliche Mittel, die den Körpergeruch des Hundes verändern, etwa Schwarzkümmel-Öl oder Kokos-Öl und ähnliche Präparate. Ich mache bei meinen kurzhaarigen Hunden sehr gute Erfahrungen mit Schwarzkümmel-Öl (und bekomme als positiven Nebeneffekt bei allen drei Hunden ein seidenweiches Fell).
Ausblick: Wie ich von meinem Tierarzt hörte, soll Bravecto 2017 mit neuen Produkten auf den Markt kommen. Zusätzlich zur Pille soll es dann eine Präparat geben, welches äußerlich angewendet wird. Darüber hinaus soll es auch ein Bravecto Präparat für Katzen geben. Außerdem soll es Mehrfachpackungen geben.
Tцdliches Zeckenmittel fьr Hunde??
Tцdliches Zeckenmittel fьr Hunde??
Rainer Maria Rilke
AW: Tцdliches Zeckenmittel fьr Hunde??
In den Fachmedien finde ich dazu nichts (allerdings recherchiere ich nicht dauernd dazu).
Mцglicherweise hatten die verstorbenen Hunde einen MDR1-Defekt (wobei man Bravecto angeblic bei MDR1-Defekt sicher anwenden darf). Da swird ja nicht regelmдЯig untersucht, bestenfalls erst nach einem Ereignis.
In Foren, gerade zu Medizinthemen wird unglaublich viel Mist verbreitet. Sehr ideologisch. Wie in der Diskussion ums Impgen der Kinder.
Die ganzen Foren wьrde ich selbst niemals - NIEMALS - als seriцse Quelle betrachten. Da schreiben Laien, die von Medizin und den zugrunde liegenden Mechanismen soviel Ahnung haben wie ich von Thermodynamik.
(aus Dark Star von John Carpenter)
sonst normale Userin
AW: Tцdliches Zeckenmittel fьr Hunde??
AW: Tцdliches Zeckenmittel fьr Hunde??
AW: Tцdliches Zeckenmittel fьr Hunde??
(aus Dark Star von John Carpenter)
sonst normale Userin
AW: Tцdliches Zeckenmittel fьr Hunde??
In den Fachmedien finde ich dazu nichts (allerdings recherchiere ich nicht dauernd dazu).
Mцglicherweise hatten die verstorbenen Hunde einen MDR1-Defekt (wobei man Bravecto angeblic bei MDR1-Defekt sicher anwenden darf). Da swird ja nicht regelmдЯig untersucht, bestenfalls erst nach einem Ereignis.
In Foren, gerade zu Medizinthemen wird unglaublich viel Mist verbreitet. Sehr ideologisch. Wie in der Diskussion ums Impgen der Kinder.
Die ganzen Foren wьrde ich selbst niemals - NIEMALS - als seriцse Quelle betrachten. Da schreiben Laien, die von Medizin und den zugrunde liegenden Mechanismen soviel Ahnung haben wie ich von Thermodynamik.
Sie war damals 11, mein Senior (bald 15) hдtte keinen Hauch einer Chance mit so etwas.
AW: Tцdliches Zeckenmittel fьr Hunde??
Er war auch sehr krank, hatte 2 Wochen nanch der ersten Doxi-Runde und guten Werten etc. einen Rьckfall und ich gab ihm noch ewig Doxicyclin weiter. Zum Glьck hat er es vertragen. Er ist danach immer ein bisschen fragil gewesen - aber trotzdem vergnьgt fast 16 geworden.
(aus Dark Star von John Carpenter)
sonst normale Userin
AW: Tцdliches Zeckenmittel fьr Hunde??
Und: es ist vollkommen natьrlich, weder schдdlich fьr Mensch noch Tier!
(sie lieben es, wьrdens mir am liebsten von den Fingern schlecken - man kann ihnen auch 1 Teelцffel tдglich geben, dann soll es von innen schьtzen, aber wegen empfindlichen Mдgen/anderen Problemchen die die beiden haben, wenden wir es nur дusserlich an).
AW: Tцdliches Zeckenmittel fьr Hunde??
AW: Tцdliches Zeckenmittel fьr Hunde??
Rainer Maria Rilke
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Erfahrungen mit Bravecto? (Zecken- und Flohschutz Hund)
ich war mit meinem Hund gestern beim Tierarzt und dieser meinte, ich sollte mich früh genug gegen Zecken vorbereiten, weil es dieses Jahr so schnell warm wurde. Da kommen die kleinen Viecher schneller raus. Mein Tierarzt empfahl mir was Neues, was Bravecto heißt Ein Zecken- und Flohschutz soll das sein. Eine Kautablette welche wohl 12 Wochen hält. Nun die Frage? Hat jemand damit schon Erfahrung gemacht? Für mich hört sich das ziemlich gut an, besonders die lange Wirkdauer.
18 Antworten

Eine Übertragung von sogenannten "CVBD" (Caninen Vector-borne Diseases), also Krankheiten die durch Ektoparasiten wie Floh und Zecken übertragen werden, ist durch die Wirkung des Mittels nicht möglich, da die Übertragung der in Deutschland vorkommenden Krankheiten nachgewiesenermaßen deutlich länger braucht, als die beschriebenen 12 Stunden, im Durchschnitt ca. 24-48 Stunden. Die Ausnahme bietet in der Tat FSME , dies ist eine virale Erkrankung, die schneller übertragen wird, sie spielt bei Tieren, v.a. bei Hunden in Deutschland aber so gut wie keine Rolle, da sie nicht daran erkranken. Ausnahmen gibt es vereinzelt. Das Wirkprinzip dieser Tablette ist es also, sie Zecken und Flöhe abzutöten, bevor sie Krankheiten übertragen können, und das funktioniert zu einem sehr hohen Prozentsatz. Der Wirkstoff ist für Säugetiere als unbedenklich getestet, er wirkt nur auf die Chloridkanäle von Anthropoden (z.B. Zecken) und Insekten (z.B. Flöhe), ist also wirkungslos bei Säugetieren wie Hunden oder Menschen. Die tatsächliche Unbedenklichkeit wird aber sicher erst die jahrelange Anwendung in der Praxis zeigen. Alle diese Informationen sind frei im Internet zu bekommen, also einfach mal googlen, und nicht Äpfel mit Birnen verwechseln. Es gibt scheinbar kein Präparat, daß zu 100 % wirkt, aber Bravecto kommt vermutlich an die 100 nahe ran. Das musste mal gesagt werden. Ein Tierarzt

Danke sehr für den Beitrag, dass hilft mir sehr!

Habe meinem Labrador-Mix auf Anraten der Tierärztin am 28.05.2015 die BRAVECTO (in Leberwurst verpackt als Riesenhäppchen) verabreicht.- Die Zecken-abtötende Wirkung setzte bereits am nächsten Tag ein.- Die Tiere beissen wohl noch, aber bei weitem nicht mehr so zahlreich, wie vor dem Mittel.- Vertragen hat er die Tablette wesentlich besser, als zuvor Frontline, Ex-spot etc., oder pflanzliche Spot-ons.
Nun habe ich ein Riesenproblem: seit Beginn der Woche verliert der Knabe büschelweise Unterwolle.- Erst hatte ich beim Auskämmen der toten Zecken nur ein paar Haare mehr im Flohkamm, dann wurde es aber erst im Nackenbereich mehr, und nun geht die Unterwolle an den Flanken aus.- Das Fell ist nun auch kpl. stumpf geworden.- Hatte die Tierärztin angeschrieben, ob sie solche Nebenwirkungen schon erlebt hat, habe aber noch keine Antwort.- Andere Ursachen schließe ich aus.- Werde unabhängig davon aber nächste Woche bei der Tierärztin vorstellig werden mit dem "Jung", um der Sache auf den Grund zu gehen, bzw. möglichst Einhalt zu gebieten.
Hatte Jemand auch schon solche Nebenwirkungen am Hund zu verzeichnen?

ich kann von bravecto nur abraten!
haben unserem hund in griechenland dieses bravecto gegeben und 30 minuten später hatte er einen epileptischen anfall! wir dachten dann "okay, da ist vermutlich etwas drin, was er nicht verträgt - einzelfall".
heute sehe ich ein video in facebook von "punkt 12" - ein guter bericht! auch der hund in dem beitrag (kleiner hund) bekam bravecto - jetzt ist er ein pflegefall!
in facebook gibt es eine gruppe mit über 6000 mitgliedern. einfach mal in der suchleiste "bravecto" eingeben, dann findet man die gruppe. dort stehen sehr interessante fälle! es gibt viele fälle, wo die hunde mit epileptischen anfällen darauf reagierten oder wo es sogar zum tod geführt hat!
bitte denkt nach und gebt euren hunden nicht jedes gift, was ihr findet!
ärzte arbeiten mit den pharmaindustrien zusammen, natürlich raten 85% der ärzte zu bravecto! auch bei unserem tierarzt hängt von bravecto ein riesen werbeplakat. ich werde es aber definitiv NICHT nehmen, wenn sie es mir dieses jahr rät!

Das Tierärzte mit der Pharmaindustrie zusammen arbeiten, ist schlicht unwahr! Keine Pharmafirma schenkt dem Tierarzt Geld oder sonstwas. Ja, er verdient natürlich am Verkauf von Produkten. Wie jeder Aldi oder Edeka.Oder geht ihr morgens zur Arbeit ohne etwas zu verdienen?Aber er kann genauso an pflanzlichen Produkten verdienen wie an chemischen.Das macht null Unterschied.Ein guter Tierarzt empfiehlt euch das, was er für sinnvoll hält.Er sollte den Patienten kennen und abwägen wem er was empfiehlt.Ja, Bravecto kann Nebenwirkungen haben.Ebenso wie Advantix, Scalibor, Frontline oder sogar Teebaumöl. Jeder Tierhalter sollte zusammen mit dem Tierarzt erörtern was im Einzelfall das sinnvollste ist.Meine beiden Hunde bekommen unterschiedliche Produkte weil sie unterschiedliche Patienten sind. Absolut abraten oder absolut empfehlen kann in einem Portal wie hier niemand etwas. Weil sie eure Hunde nicht kennen.Ich wünschte die Leute würden selbstständig denken anstatt sich von Facebook und Co zu "Medizinern" ausbilden zu lassen!

Ich hoffe ich kann einigen helfen. Ich hatte Verdacht auf Flöhe u also habe ich meinem Hund bravecto gegeben, sehr ungern aber bei flöhen habe ich rot gesehen u ärgere mich zu Tode. Ich meide grundsätzlich Chemie, aus gutem Grund. Paar Tage nach der Einnahme ging es los, Durchfall wie Wasser u erbrechen. Ein Drama war das. Der Tierarzt natürlich schnell mit Antibiotika u Co am start gewesen, von bravecto kann das nicht kommen, muss ein Infekt sein. Mein Hund ist seit dem nicht mehr der selbe, als wäre er total gealtert. Noch ist er 6 benimmt sich wie 12. Sonst läuft er u läuft er Stunden. Jetzt trottet er hin u wieder hinter mir her. 2 Wochen später wieder Durchfall. Ich zum anderen Arzt u der war gar nicht verwundert. Typisch bravecto, bloß kein Antibiotika. Nur kohletabletten u darmflora aufbauen. Solange die Wirkung noch hält kann das immer wieder kommen. (noch 2 Monate) Ich kann euch nicht sagen, wie wütend ich bin. Die scheiße hat mich schon fast 300€ gekostet. Kann nur jedem abraten.

Echt gut der Tierarzt, der weiß genau wie man an die Kohle der Kunden ran kommt.
Zitat aus dem Beipackzettel:
In klinischen Studien häufig beobachtete Nebenwirkungen(bei 1,6 % der behandelten Hunde) waren milde und vorübergehende gastrointestinale Effekte wie Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit und vermehrter Speichelfluss.

endlich mal jemand, der davon abrät! bravecto ist das reinste gift leute! -.-
unserer hat damals mit einem epileptischen anfall reagiert - bei dem einen blieb es gott sei dank - andere hunde sind jetzt pflegefälle oder sogar daran gestorben!! :(
eine sauerei ist das!

Wir wohnen in einem sehr Zeckenreichen Gebiet in Mitten von Wald und Wiesen.
Wir haben bei unserer 13 kg Hündin Bravecto (10-20KG) im letzten Jahr zum ersten Mal probiert.
Sie zeigte keinerlei Nebenwirkungen und die Zecken wurden sicher abgetötet.
Für uns bekommt Bravecto den Vorzug vor Frontline und wir werden unserer Hündin auch dieses Jahr wieder Bravecto geben.
Die Wirkung reichte auch deutlich länger als die vom Hersteller angegebenen 3 Monate.4Monate sicher, vielleicht auch noch etwas länger.

Hallo, also ich kann zu dieser ganzen Diskussion nur sagen: mein Hund ein Westi, hatte früher Zecken ohne ende trotz diverser Mittel, Frontlein z.B. kann man nur in den Mülleimer werfen!! Mit Bravecto habe ich endlich ein Mittel -seit übrigens 3 Jahren, was gegen Zecken wirklich hilft, seither hat sie keine mehr und wenn eine mal drauf geht ist sie sofort tot. Wir haben keinerlei Nebenwirkungen und dem Hund geht es gut.Vielleicht sind andere Firmen über das Mittel nicht ganz so begeistert!

Ich habe sehr Schlechte Erfahrungen mit Bravecto. Sie war nach der Einnahme tagelang schlapp und hatte Durchfall. Na ja, habe ich gedacht, dass wird schon in der nächsten Zeit besser werden. Der Durchfall wurde sehr schnell besser, das unwohlsein und immer ging über drei Monate. Ich bekam es mit der Angst zu tun und ließ ihr Blut abnehmen. Die Diagnose hat mich total umgehauen. Ihre Leberwerte waren um 80 % erhöht. Meine Tierärztliin(ich hatte die Tablette von einer anderen Tierärtzin, da meine in Urlaub war) sagte mir, man gibt einen alten Hund nicht so eine starke Depot Tablette. Sie hatten Glück das der Hund nicht gestorben ist. Für mich nie wieder Bravecto.

Leider zu viel Chemie auf einmal, hatte eine Freundin von mir auch mit ihrer GoldenRR. Besser ist Öfter dafür weniger.

Wir sind unfassbar traurig und wütend.Ein Hund ist heute in den Status gefallen. Keiner konnte ihm helfen. Er ist heute gestorben!
Die Besitzerin wird alles daran setzten , so viele wie möglich über die Risiken von Bravecto aufzuklären und zu informieren.
Er durfte nicht mal 4 Jahre alt werden. Dieses Zeug ist GEFÄHRLICH.

Frontline und Expot wirken genau so! (Systemisch) Meine Hündin reagiert darauf sehr allärgisch. Dehalb bekam ich heute von meiner Tierärztin hier in Schweden Bravecto verschrieben. Und das der Hersteller ein Restrisiko nicht ausschließt ist ja wohl kar! Grüsse aus Schweden, Ralf

Hallo, also mit Sicherheit gibt es kein perfektes Mittel. Ohne Chemie ist natürlich besser aber meine erfahrung hat gezeigt das Buddy trotzdem immer und immer wieder Zecken bekam. Diese Spot-on finde ich genauso schrecklich wie die Zeckenhalsbänder. Mein Tierarzt hat mir die Bravecto empfohlen. Hmm erstmal etwas skeptisch. aber seit dem hat er keine einzige Zecke mehr gehabt. Ich bin richtig begeistert davon, denn ich weiß ich kann ihn ohne bedenken rennen lassen. Ich selbst hab auch Borreliose und würde wenn es sowas für Menschen gäbe auch nehmen.

Hallo zusammen, ich war anfangs auch sehr skeptisch was die Tablette angeht. Meine Hündin (Australian Shepherd) hat vor ca 4 Wochen die Tablette bekommen. Sie wurde vorher wirklich von den Zecken gequält. Die Tablette zeige einen Tag später schon Ihre Wirkung. Die Zecken an Ihr waren alle tot und sind nach und nach von alleine abgefallen. Seid dem habe ich keine Zecke mehr an Ihr finden können.
Nebenwirkungen haben sich bis heute auch noch keine gezeigt. Ihr ging es von Anfang an gut. Ich kann jedem diese Tablette empfehlen!!

Hallo an alle, durch Bekanntschaft habe ich auch von dem Mittel und es soll wohl ziemlich gut sein. Jedenfalls werde ich es auch mal probieren und dann berichten. Wie sieht es denn bei euch aus? Wirkt es bei euren Vierbeinern?

Unser Hund bekommt nun schon das dritte Mal Bravecto. Zur Einnahme ansich: die echt riesige Tablette scheint zumindest unserem Hund auch ohne Leberwurst zu schmecken. Er kaut sie wie einen großen Hundekeks ohne Probleme. Nebenwirkungen: konnte ich bislang keine erkennen. Weder Durchfall noch Schlappheit. Und unser Hund ist wirklich sehr aktiv! Ich habe noch nicht eine einzige Zecke in seinem jetzt 1 jährigen Hundeleben aus ihm rausgeholt. Auch tote Zecken habe ich noch nicht eine gefunden. Wir sind täglich im Wald oder auf Wiesen unterwegs! Mindestens zwei Bekannte von mir geben ihren Hunden ebenfalls Bravecto und sind damit vollkommen zufrieden.
Ich kann also dazu raten. Natürlich kann es wie bei allen Medikamenten auch hier im Einzelfall zu Unverträglichkeiten führen.

ich kann von bravecto nur abraten!
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in facebook gibt es eine gruppe mit über 6000 mitgliedern. einfach mal in der suchleiste "bravecto" eingeben, dann findet man die gruppe. dort stehen sehr interessante fälle! es gibt viele fälle, wo die hunde mit epileptischen anfällen darauf reagierten oder wo es sogar zum tod geführt hat!
bitte denkt nach und gebt euren hunden nicht jedes gift, was ihr findet!
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Hallo, Bravecto solltest du auf keinen Fall verwenden - die Tablette ist aufgrund erheblichen Nebenwirkungen äußerst umstritten. Hier findest du dazu Infos:

Hallo, es gibt noch eine sehr gute Alternative zu Bravecto, Nexgard, die beiden Wirkstoffe sind fast Identisch, auch Floh und Zeckenfrei sind wir seit dem wir es benutzen😀 es hat den Vorteil das es nicht so ein großes Giftdepot im Körper anlegt um ne Ewigkeit zu wirken so schadet es Ihm auch nicht so, Muss es zwar jeden Monat geben, kann aber so die Chemie Keule geringer halten😇

Ich bin neu hier und wollte euch gerne meine Meinung über Bravecto geben,dieses neue Zeugs von floh und zecken Schutz. Ich habe es für meinen Labrador 3 Jahre gekauft weil mein tierarzt sagte,ja es gibt jetzt was tolles neues alles klasse. Naja gut,also heim und dann wollte ich es meinen kleinen Schatz geben,nix,musste es unter das fressen mischen. Jetzt nach 2 Tagen,geht es ihm schlecht. Er frisst nicht mehr hat keine Lust zum toben,Durchfall. Werde auch den Tierarzt nochmal aufsuchen. Also dieses zeug einmal und nie wieder. Kann jeden nur abraten.
Alles Gute an euch und euren Vierbeinigen 😊

Ich bin weder "Hundeprofi", noch Zecken- oder Krankheitenspezialist. Allerdings scheint dieses Mittel nahezu perfekt zu wirken. Unser Tier war im vergangenen Jahr zeckenfrei. Nach den ersten drei Monaten nach der Einnahme haben wir ihm die Tablette noch einmal verabreicht. Was, vielleicht mit etwas Glück, auch sehr angenehm war: Er war bereit, sie zu schlucken, ohne dass irgendwelche Spielchen angewandt werden mussten.

ich kann von bravecto nur abraten!
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ärzte arbeiten mit den pharmaindustrien zusammen, natürlich raten 85% der ärzte zu bravecto! auch bei unserem tierarzt hängt von bravecto ein riesen werbeplakat. ich werde es aber definitiv NICHT nehmen, wenn sie es mir dieses jahr rät!

Meine kleine dreijährige Münsterländerin ist sehr viel ohne Halsband im Wald und in den Wiesen unterwegs und sammelt dabei jede Menge Zecken. Alles was der Markt bietet wurde probiert, von der Bernsteinkette bis zu Frontline. Alles ohne größeren Erfolg, erst mit dem von der Tierärztin empfohlenen Medikament Bravecto hat Nina und wir Ruhe. Vorige Woche sammelten wir jeden Tag im September ca. 6 - 8 Kletten aus ihrem Fell, jetzt fallen diese, ohne sich vorher vollgesogen zu haben, einfach ab!
Es ist jetzt die dritte Tablette in ihrem Hundeleben mit viel Bewegung, Rohfleisch und Gemüse, unser Hund verträgt dieses Medikament gut, ohne Nebenwirkungen. Die Wirkung hält ca. 3 - 4 Monate.
Da ich selbst Chemie und Tabletten meide, bleiben dennoch Restzweifel.

ich kann von bravecto nur abraten!
haben unserem hund in griechenland dieses bravecto gegeben und 30 minuten später hatte er einen epileptischen anfall! wir dachten dann "okay, da ist vermutlich etwas drin, was er nicht verträgt - einzelfall".
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ärzte arbeiten mit den pharmaindustrien zusammen, natürlich raten 85% der ärzte zu bravecto! auch bei unserem tierarzt hängt von bravecto ein riesen werbeplakat. ich werde es aber definitiv NICHT nehmen, wenn sie es mir dieses jahr rät!

Bravecto wirkt erst dann, wenn Zecken und Flöhe bereits gestochen bzw. sich angesaugt haben. Damit ist eine Übertragung von Krankheiten wie Borreliose oder FSME dennoch möglich. Drauf weist der Hersteller auch ausdrücklich hin.
Der Wirkstoff des Mittels reichert sich im Fettgeweben und in den Organen des Hundes an.
Insofern ist die Gabe des Mittels ziemlich sinnfrei. Um den Hund vor Stichen zu schützen, braucht das Mittel eine repellierende (abwehrende) Wirkung, die die Annäherung von Zecken und Flöhen bereits im Vorfeld verhindert.
Eine solche Wirkung haben Spot Ons wie Advantix, Fletic oder Exspot.

danke für deine Infos! Sehr nützlich! :)
Mein Problem ist nur, meine Hündin Resi hat echt viele Zecken gehabt letztes Jahr und ich suche was, was wirklich hilft. Diese Spot-Ons kenne ich auch. Diese haben nur nie so richtig funtioniert. Ich war damit eher unzufrieden. Daher auch meine Frage ob jemand schon Erfahrung hat. Ich denke werde es wohl mal testen, aber mich erst noch mal etwas umhören.

Die drei oben genannenten Spot Ons sind in ihrer Wirkung gut, aber nur beim TA erhältlich. Vergessen kann man hingegen alles, was auch dem Zoofachhandel kommt, da keines der Mittel eine Repellentwirkung hat und die Parasiten erst nach dem Stechen getötet werden.
Advantix wirkt auch gegen die Sandmücke im Mittelmeerraum (Leishmanioseüberträger), bietet sich also an, wenn du mit Hund dorthin in Urlaub fährst.

Keines deiner aufgeführten Mittel bietet einen 100% Schutz gegen Zecken! Was sie bieten sind Nervengifte die sich im Hundekörper ablagern. Diese plus synthetische Zusatzstoffe plus Getreide plus chemische Wurmkuren ergeben: Allergie.

Einen 100 prozentigen Schutz gibt es schlicht nicht. Und ja: Alles, was wirkt, hat auch Nebenwirkungen.
Letzten Endes muss man immer abwägen, was man in Kauf nehmen will. Es gibt Hunde, die kaum anfällig für Zecken sind. Bei diesen genügt es, den Hund abzusuchen, ihm ein wenig Knoblauch zu füttern oder ein paar Tropfen Neemöl ins Fell zu geben.
Und es gibt Hunde, denen ein einziger Spaziergang 30-100 Zeckenexemplare beschert, welche sich in diesem Fall um Knoblauchdüfte und Co. wenig scheren und auch das suchwilligste Frauchen vor eine unlösbare Aufgabe stellen.
Was einem selbst und dem eigenen Hund taugt , muss man ausprobieren. Es bleibt immer ein wenig die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub.
Ganz grundsätzlich macht eine Zeckenprophylaxe aber nur dann Sinn, wenn sie bestmöglich verhindert, dass Zecken überhaupt erst den Hund befallen. Mittel, die erst wirken, nachdem die Zecke gesaugt, der Floh gestochen hat, sind tatsächlich Gifte, auf die man getrost verzichten kann, weil sie potentielle Infektionen nicht verhindern. Und in diese Richtung war die Frage gestellt.
Und was die Allergien betrifft: Eine Flohstichallergie gehört so ziemlich zu den übelsten Dingen, die einem Hund widerfahren können. Gegen Flöhe hilft aber definitiv nur Chemie.

bio kokosfett auf dem hund verteilen! auch wenn es unschön aussieht ne zeit lang, wirkt aber wahre wunder!

Laut meinem Tierarzt brauchen Zecken rund 12h bis sie Krankheiten auf den Hund übertragen. Das Beissen allein macht demnach nichts. Ja Flöhe können beissen, es wird aber die gefürchtete Population der Flöhe verhindert.
Sinnlos scheint Bravecto nicht.
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normal mache ich die zecken an meinem hund selber raus,mal mit der zeckenzange mal mit der hand, je nachdem wie sie eben sitzen. jetzt hab ich gerade ein monster an seinem ohr gefunden. ich habe so eine zecke noch nie gesehen, die ist schon 5mal so gross, wie normale die ich bis jetzt rausgezogen habe. ich trau mich, das monster nicht zu ziehen, mit der zange kann ich um das fette teil nicht zugreifen, jetzt hat mein bruder gesagt, er macht das, wenn er von der arbeit heim gekommt. das wird so um 17uhr sein. kann ich solange noch warten oder soll ich lieber zum tierarzt mit ihm gehen? ich weis, zecken lösen nicht das gleiche wie bei uns aus, aber ich hab angst, das es ihm vieleicht weh tut oder er daran kratzt und die zecke vieleicht ohne kopf abgeht.
Guten Abend, mein 7 jähriger Schäferhund hat die Blase entzündet. Der arme Kerl kann nicht in Ruhe schlafen da er andauernd seine Blase entleeren muss. Ich habe jetzt leider auch keine möglichkeit mit ihm in die nächste Stadt zur Tierklinik zu fahren, da mein Vater mit dem Auto zur Arbeit ist. Was kann ich tun damit ich es ihn ein bisschen erleichter?
Zum schlafen leg ich ihn auf seinem Bett ab und deck ihn mit seiner Decke zu sodass er es schön warm hat. (Hatte mir der TA am Telefon geraten, soll direkt morgen früh mit ihm vorbei kommen) Ich hätte noch Antibiotikum für ihn von letztes mal, aber das wollte ich ihm nicht unbedingt geben da er diese nicht sonderlich gut anderweitig vertragen hatte.. Blasenentzündung war ratzfatz weg, dafür aber hinterher Bauschmerzen. :-(
Kann ich ihn auch einen Tee gegen Blasenentzündung machen oder Kamillentee? Letzteres Trinkt er gerne . :-)
Vorab schonmal danke :-)
Meine freundin (14) ist in den urlaub gegangen und hat mich gebeten mich um ihr kaninchen zu kümmern zu füttern und wenn ich wollte auch zu mir zu nehmen sie wieß mich auch darauf hin dass sie zur zeit extreme schuppen und haarausfall hat. Da ich mich schon oft um ihr kaninchen gekümmert habe hatte ich mir keine Sorgen gemacht doch als ich sie das erste mal besuchte erschraken ich und meine freundin. Ganz unten am rücken fehlten ihr ein paar büschel haare und man sah total viele schuppen so etwas habe ich noch nie erlebt. Ihr schwanz war auch etwas nass und verklebt was aber uach am nassen gras liegen konnte. Da ich mir solche sorgen macht schrieb ich meiner freundin. Diese meinte aber nur dass ich mir keine sorgen macjen sollte da ihr ehemaliger hase der vor 2 jahren verstarb das selbe einmal hatte doch der tierarzt meinte das wäre normal. Doch als ich heute wieder nach ihr schaute um sie dann auch eigentlich zu mir zu holen sah ich ein seltsames tier auf ihren rücken ich habe natürlich sofort ein foto gemacht dieses werde ich gleich auch noch meiner freundin schicken. Ihr zustand sieht bei weitem besser aus als gestern doch dieses tier machte mir angst hat sie etwas ernstes ist sie anstecken (ich hebe sie nurnoch mithilfe eines handtuches)? Meine freundin meint ich solle nicht zum tierarzt aber was soll ich machen? Sie waschen? Kämmen. Oder brauch sie einfach wärme und ruhe? Bitte helft mir ich weiß nicht mehr weiter.
Sind Langhaar-Hunde anfälliger für Zecken, Flöhe & Co. als Kurzhaar-Hunde ?
Beispiel : Rough Collie
Durch das lange Fell und die evtl. Unterwolle wird es doch auch schwieriger, die Parasiten ausfindig zu machen , oder täusche ich mich da ? Schützt eben das lange Fell davor ? Oder ist es ein lebendiger "Sammelbesen" ?
Hallo, ich habe einen alten, kranken Hund, der schon wieder so oft von Zecken und Flöhen befallen wurde. Die ganze Chemie möchte ich ihm aber nicht mehr antun. Dasselbe bei meinem Welpen, der ist noch zu klein dafür, meiner Meinung nach. Gibt es irgendein Mittel, hat jemand erfahrungen ? Am besten was man schon prophylaktisch anwenden kann.. vielleicht gibt es ja auch eine Kombi ? Prophylaxe und zum abtöten wenn sie da sind.. ? LG und danke :-)
Habe einen Hund (Bolonka zvetna) 11-12 wochen alt. Bin gestern mit ihm einfachso den wald spatzieren gegangen .Und heute früh habe ich 3 zecken bei ihm aufgefunden ;((. Ich bin mir jetzt nicht sicher ob ich alle Zecken Perfekt rausgebracht habe. Was ist wenn der Stachel noch drinne ist ? Ist das schlimm?? Was kann passieren?
Mein Labrador hechelt bei dieser Hitze nur und ist träge. Ich habe nicht das Gefühl, das seine Natürliche Klimafunktion in den Haaren wirklich was bringt. Dazu hat er schon 1,2 Läuse am Hals. Ich denke wenn ich ihn Schere springen die woanders hin. Ich möchte nämlich KEINE giftigen Spot ons oder sonstiges benutzen. Das sollte er auch nicht (vom Arzt verordnet) da er Epileptiker ist. Dazu schuppt mein Hund und kratzt, beißst sich weil es so Juckt. Dazu könnte ich zecken schneller erkennen!
Hi! Unser Hund hat seit einigen Stunden eine Zecke genau zwischen den Zehen sitzen, humpelt auch und belastet den Fuß sehr ungern. Wenn wir die Zecke entfernen wollen rastet sie völlig aus, ohne spezielle geräte ist uns das echt nicht möglich die rauszuholen! Da jetzt aber alle Tierärzte schon geschlossen haben müssten wir bis morgen warten, oder sollen wir den tierärztlichen notdienst anrufen? Weil bei Zecken gibt es ja immer die Gefahr der Borelliose übertragung, und je länger die Zecke saugen kann umso wahrscheinlicher ist ja eine Infizierung, also was sollen wir machen? Fühlt sich der Notdienst ausgenutzt wenn wir ihn "nur" wegen einer Zecke anrufen?
Meine 2 Kaninchen haben sich gestern plötzlich nur noch gekratzt und als ich beide hochgenommen habe, ist mir aufgefallen, dass dort schwarze Punkte im Fell sind. Ich bin mir zu 100% sicher, dass es Flöhe sind, weil ich mich damit auskenne. Ich bin LEIDER noch nicht zum Tierarzt gegangen, weil meiner im Urlaub ist und der Arzt in der Stadt verlangt viel zu viel Geld, er geht schlecht mit Kaninchen um (also schlechter als mit Hunden und Katzen auf jeden Fall) und die Anmeldung dauert ziemlich lange, weil er ziemlich gut ist und sich nunmal in der Stadt befindet, d.h. dort gehen alle hin. So nun habe ich mir überlegt, woran das liegen könnte. Und zwar ist eines meiner Kaninchen vor 1 Woche abgehauen und durch die Wälder gestreift, einen Tag später war sie wieder da. Mein Freund war so trottelig und hat sie einfach wieder in den Stall gesetzt. Die Folge ist jetzt vermutlich ein verflohter Stall sowie 3 Kaninchen (das letzte Kaninchen hat heute angefangen, sich überall zu putzen und zu kratzen), die sich kratzen. Sie sind eigentlich in einem sehr guten Zustand. Das Fell glänzt noch, sie essen und trinken viel, laufen durch das Gehege, spielen, graben, sind munter.. Ich wollte morgen zum Tierarzt in einem anderen Ort gehen (unangemeldet, weil er sich weder im Internet befindet noch finde ich seine Telefonnummer im Telefonbuch), ABER ich kann nicht, weil mein Hund zur selben Zeit zur Impfung muss. Außerdem bin ich total überfordert, wie zur Hölle soll ich ein 30 qm Gehege + STALL sauber bekommen bzw. komplett desinfizieren? :D Beim Stal ist es einfacher, aber im Gehege ist es wirklich seeeeeeeeeeehr schwierig. Noch eine Frage, bekomme ich das Flohmittel für Kaninchen auch beim Tierarzt, wenn ich OHNE die 3 hinlaufe? Also ich könnte morgen früh mit dem Fahrrad dort hin fahren und alles abholen. Ich kann die 3 nämlich nicht auf meinem Fahrrad transportieren. Sie sind geimpft und toben gerade, also "gut" geht es ihnen!
Unser Terier-Mischling hat sich vor ca 8-9 Wochen sehr schlimm gekratzt mit richtigen Krusten am Rücken. Habe mich schlau gemacht und bin dann auf die Symtome einer Flohstichallergie gestoßen ! Da unser Hund auch sonst sehr sensibel ist ( helle Haut "rote" Nase) hielt ich das für sehr warscheinlich. ( Habe beim Baden auch einen Floh gefunden !) Habe dann vom Tierartzt Avantage bekommen.( Damit wurde er letzten Winter auch behandelt) wir haben ihn mit Flohshampoo gewaschen. Die ganze Umgebung gewaschen und gesäubert , eingesprüht u.s.w. Das Advantage hat er dann im abstand von zwei Wochen bekommen. Das Kratzen hörte auf, die Krusten sind verheilt ( hat noch Traumeel Tabletten nebenbei bekommen). Nun fängt er wieder an zu kratzen und zu knabbern . Er hat aber das Advatage regelm. bekommen . Jetzt denke ich es war vielleicht nur ein Zufall, das alles abgeheilt ist und es waren doch nicht die Flöhe! Oder sind die Flöhe schon resistent gegen das Mittel?? Er kratzt u. knabbert sich auf der Kruppe, Schwanzwurzel und in den Leisten. Ab und zu am Hals.
Natürlich gehe ich gleich zum Tierarzt . Aber vielleicht weiß jemand Rat und hat Erfahrung damit !!
Unser Hund (12 Wochen alt!) hat Flöhe und mein Vater hat ihn einfach mit Insektenspray vollgesprüht. Er meinte er hätte das früher schonmal bei einem seiner Hunde gemacht und es sei nicht schädlich, was ich bezweifle.. Unser Hund hat ca. 2 Stunden dannach die ganze Zeit Nießen müssen (ich bin mir nicht sicher ob das damit zusammenhängt..) Im Moment ist er ruhig, aber ich mache mir Sorgen ob es ihm davon noch schlechter gehen wird oder er evlt. sogar sterben kann.. (Das Insektenspray ist Rot/Orange von 'Gerzett')..
Ich weiß nicht was ich tun soll!! Mein Hund ist zwar ein kleiner Malteser aber wir haben vorhin auf ihrer stirn eine festgesaugte zecke entdeckt und sie war dort kräftig verbissen. als wir versucht haben sie mit der zekcnezange ruaszuholen, hat sie sich gleich gedreht udn gewehrt. wir brauchen insgesamt 3 leute. 2 die sie festhalten und mein opa hat versucht die zekc erauszuholen. erfolglos. als sie sich zurückverkroch, hat mein opa schnell die zecke (für den hund ungeahnt und unvorbereitet9 rausgezogen. sie hat sogar grquiegt, weils so wehtat. jetzt ist da ein blutiges kleiner loch, das wir mit jod desinfiziert haben. aber wie kriegen wir sie ruhig?
sollten wir einen tierarzt aufsuchen und sie impfen lassen ?
Hallo liebe Tierfreunde,
meiner Mutter ist unser Hund (1 Jahr alt / Terrier) vorhin runtergefallen. Sie wollte ihn gerade zum Bürsten auf den Tisch setzen und nach einer ruckartigen Bewegung ist er dann aus ca. 1,40 Meter Höhe auf seine vier Pfoten gefallen. Er hat dann gejault und gehumpelt und beim laufen sein rechtes Hinterbein angezogen. Allerdings lief er nach kurzer Zeit wieder ganz normal und als wir beim Tierarzt angekommen sind war schon kein Unterschied zu vorher mehr festzustellen. Er machte dann auch nicht mehr den Eindruck irgendwelche Schmerzen zu haben. Der Tierarzt hat den Hund dann am ganzen Körper abgetastet(ohne Probleme) und das Bein mit einem orthopädischen Griff behandelt. Das war für den Hund jedoch sehr schmerzhaft (was angeblich aber normal ist) und sollte einen Kreuzbandriss ausschließen. Ich war anfangs etwas verwundert weil ich eher an einen Bruch gedacht hatte und ein Röntgenbild erwartet hätte. Nach der orthopädischen Behandlung meinte der Tierarzt, das ein Kreuzbandriss möglich sei, er hätte da auf jeden Fall was gefühlt und deshalb sollen wir morgen nochmal zum Tierarzt fahren, um die ganze Behandlung unter Narkose nochmal durchzuführen. Durch die Narkose soll der Hund nicht so angespannt sein und ein Kreuzbandriss würde sich dann ausschließen lassen. Und sollte der Verdacht sich erhärten, könnte man immernoch Röntgenbilder machen. Mir kommt das ganze sehr merkwürdig vor, allerdings hab ich im Internet gelesen das diese Form der Behandlung nicht untypisch ist. Aber der Hund läuft ja wieder ganz normal und hat keine Schmerzen, verhält sich auch ganz normal und sehr lebhaft. Was würdet ihr machen? Könnte es sich um Geldmacherei handeln? Ist eine Narkose nicht viel zu gefährlich? Vielen Dank schonmal für eure Antworten!
Hunde-Ratgeber mit Herz und Verstand .
Hunde sollten einen zuverlässigen Zeckenschutz erhalten.
Durch Zeckenbisse können teils gefährliche Krankheiten übertragen werden, Zecken stellen also sowohl für den Hund als auch für den Menschen ein Gesundheitsrisiko dar.
Inhalt: Kautablette gegen Zecken
Seit einigen Wochen ist ein neues Präparat gegen Zecken und Flöhe über Tierärzte erhältlich.
Es handelt sich dabei um eine Kautablette der Firma Intervet Deutschland GmbH (einem Unternehmen der MSD Tiergesundheit), die "Bravecto" genannt wurde.
Wir haben von dieser Tablette erfahren, nachdem wir einen Tierarzt nach den empfohlenen Zeckenschutzmitteln für 2014 gefragt haben.
Auf den ersten Blick erschien diese neue Methode sehr vielversprechend, eine einfache Tablette alle 3 Monate und Ruhe mit Zecken – das wäre doch wirklich traumhaft!
Deshalb haben wir von hunde-ratgeber.eu weiter dazu recherchiert und möchte unseren Lesern nun unsere Ergebnisse und Eindrücke mitteilen.
Was ist Bravecto?
Die Tablette "Bravecto" ist nach Herstellerangaben ein Antiparasitikum (Fluralaner).
Dem Hund soll diese Tablette unzerkleinert zur Fütterung oder um den Zeitpunkt der Fütterung verabreicht werden.
Viele Hunde würden die Tablette gerne annehmen, sollte dies nicht der Fall sein, kann sie unter das Futter gemischt werden.
Es soll darauf geachtet werden, dass der Hund die Tablette vollständig aufnimmt.
Eine Wartezeit, bis die Wirkung eintritt, besteht laut Herstellerangaben nicht.
Die Tablette ist in 5 verschiedenen Dosierungen je nach Gewicht des Hundes erhältlich:
Laut Angaben eines Tierarztes kostet die Tablette für einen Hund mit 30 kg etwa 30 €.
Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien bei 1,6 % der Hunde beobachtet. Sie zeigten "milde und vorübergehende gastrointestinale Effekte wie Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit und vermehrter Speichelfluss.", so der Hersteller.
Wirkung von Bravecto
Der Hersteller beschreibt das Präparat als "systemisches Insektizid und Akarizid", welches folgende Wirkung zeigen soll:
Die braune Hundezecke kommt laut verschiedenen Angaben in Deutschland nicht im Freien vor.
Es heißt sie wird lediglich aus anderen Ländern eingeschleppt und kann sich unter für sie guten Bedingungen (in beheizten Räumen) monatelang überleben. Demnach ist für uns die Wirksamkeit von 3 Monaten maßgeblich, so lange der Hund nicht ins Ausland mitgenommen wird.
Die Wirkweise von Bravecto ist wie folgt:
Zecken oder Flöhe müssen mit ihrer Blutmahlzeit am Wirt beginnen, so nehmen sich den Wirkstoff auf und sterben ab.
Bei Flöhen soll die Wirkung innerhalb von 8 Stunden eintreten, bei Zecken innerhalb von 12 Stunden nach Beginn der Blutmahlzeit.
Das Mittel besitzt also nur eine abtötende Wirkung, keine abwehrende Wirkung (repellierende Wirkung) gegen Zecken und Flöhe.
Der Parasit wird zwar einige Zeit nach Beginn der Nahrungsaufnahme am Wirt getötet, es besteht jedoch trotzdem die Möglichkeit, dass der Floh oder die Zecke typische Krankheiten auf den Hund übertragen.
Dies gibt der Hersteller auch eindeutig so an: "Deshalb kann ein Risiko der Übertragung von Krankheiten durch Parasiten nicht ausgeschlossen werden."
Verschiedene Meinungen
Nachdem diese Tatsache bekannt wurde, war auf unserer Seite keinerlei Interesse mehr vorhanden dieses Mittel zu testen.
Um auch eine repellierende Wirkung zu erzielen, müsste theoretisch ein zweites Präparat zusätzlich zu Bravecto angewandt werden. Schließlich gilt es beim Zeckenschutz schon von vornherein zu verhindern, dass die Zecken sich festsaugen, denn nur so kann die Übertragung von Krankheiten verhindert werden.
Da es aber genügend Präparate auf dem Markt gibt, die beide wirkweisen vereinigen, bzw. so gut repellierend wirken, dass wirklich keine Zecken mehr an den Hund gehen, ist ein innovativer Sinn dieser Tablette für uns wirklich nicht nachvollziehbar.
Aus Interesse haben wir auch einen zweiten Tierarzt kontaktiert und uns nach Bravecto erkundigt.
Dieser Tierarzt gab an, dass er dieses Präparat seinen Kunden derzeit nicht anbietet. Dafür wurden 2 Hauptgründe genannt:
1. Durch die nicht vorhandenen repellierende Wirkung dieser Tablette hält er einen Verkauf dieser Tablette an seine Kunden nicht für sinnvoll.
2. Es wäre unklar wie die Wirkstoffe von Bravecto vom Organismus des Hundes abgebaut werden. Der Hersteller gibt hierzu nach Angaben des Tierarztes nur unklare Aussagen. Vermutlich wird der Wirkstoff über die Leber und/oder Niere abgebaut. Auswirkungen auf den Hundeorganismus wären unklar.
In einem PDF-Dokument "Zusammenfassung der Wirksamkeit des Tierarzneimittels" wird unter Pharmakokinetik angegeben, dass sich der Wirkstoff Fluranaler hauptsächlich im Fettgewebe des Hundes anreichert, daneben in der Leber, der Niere und in Muskeln.
Der Hauptasscheidungsweg wäre der Kot des Hundes, über den Urin wird kaum von dem Wirkstoff ausgeschieden.
Der erste Tierarzt bietet Bravecto seinen Kunden jedoch an.
Auf die nicht repellierende Wirkung angesprochen, gab er an, dass dies weniger schlimm sei, da die Zecken in der Regel bereits ein paar Minuten nach dem Festsaugen am Wirt absterben würden. Die angegebenen 12 Stunden des Herstellers wären nur die maximal mögliche Zeit.
Wir würden dieses Präparat nicht unbedingt weiterempfehlen.
Das sehen auch viele Hundehalter so, die in Foren zum Thema Hund über dieses neue Zeckenmittel heiß diskutiert haben.
Viele Forenuser halten es für bedenklich einem Hund ein Insektizid oral zu verabreichen, das sei eine viel gefährlichere Art des Zeckenschutzes als chemische Spot ons, deren Wirkstoffe sich nur auf dem Fell oder in den oberen Hautschichten entfalten. Und auch die Spot ons stehen wegen ihrer chemischen Wirkung stets in Kritik, scheinen aber noch als kleineres Übel angesehen zu werden im Vergleich zu der Zeckentablette.
Allgemein herrscht große Skepsis gegenüber Bravecto, es wird immer wieder die Befürchtung geäußert, dass Langzeitentwicklungen nicht abzusehen seien und sich erst mit der Zeit herausstellen werden.
Dies sind auch unsere momentanen Argumente gegen die Anwendung von Bravecto.
Zudem stellt es in unseren Augen ein absolutes Ausschlusskriterium dar, wenn ein Anti-Parasitenmittel nicht auch abwehrend wirkt.
Gerade Zecken können hoch gefährliche Krankheiten übertragen, deshalb sollte grundsätzlich vermieden werden, dass diese Parasiten überhaupt erst am Hund anheften.
Ein Urteil über die Wirksamkeit können und möchten wir nicht zu Bravecto abgeben, dazu müssten wir es getestet haben.
Auch möchten wir keinem davon abraten, diese Kautablette auszuprobieren.
Für Hunde, die sehr wenige Zecken haben, könnte es eine gute Alternative zu anderen Präparaten sein. Zusammen mit dem Tierarzt sollte abgewogen werden und mögliche noch unbekannte Langzeitfolgen besprochen werden.
Vielleicht gibt es bald mehr Informationen vom Hersteller und Erfahrungsberichte über Bravecto.
Thema: Bravecto
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Bravecto
Danke für die Info!
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. - Albert Schweitzer -
Gerade im Internet machen ja auch gerne mal Enten die Runde, X-fach kopiert und verbreitet wird ein Einzelfall schnell zur Norm hochstilisiert. Parasitenmittel sind in den meisten Fällen Gifte und ihre Anreicherung im Körper ist in den meisten Fällen erwünscht, damit das Mittel eine gewisse Wirkungsdauer vorweisen kann.
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. - Albert Schweitzer -
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. - Albert Schweitzer -
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Hat jetzt nichts mit dem Mittel zu tun, sie hat nie eine chemische Keule bekommen. Wollte nur damit sagen, dass ich mich darauf nicht mehr verlasse. Die Zeiten sind vorbei.
Sabine mit Grace und Yeannie tief und für immer im Herzen (21.01.2002 - 24.05.2015)
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Bravecto
This is a summary of the European public assessment report (EPAR) for Bravecto. It explains how the Agency assessed this veterinary medicine to recommend its authorisation in the European Union (EU) and its conditions of use. It is not intended to provide practical advice on how to use Bravecto.
For practical information about using Bravecto animal owners or keepers should read the package leaflet or contact their veterinarian or pharmacist.
Bravecto is a veterinary medicine used to treat flea and tick infestations in dogs and cats. It may be used as part of the management of flea allergy dermatitis (an allergic reaction to flea bites). Bravecto contains the active substance fluralaner.
Bravecto is available as a spot-on solution in a pipette for use on dogs and cats and as chewable tablets for use in dogs. The spot-on solution and tablets are available in different strengths for dogs and cats of different weights.
The content of one full Bravecto pipette is applied to the dog or cat’s skin between the shoulder blades of the dog and at the base of the skull of the cat. For dogs several spots may be applied from the initial spot in a line to the base of the tail. The pipette to use is selected on the basis of the dog or cat’s weight. After being given its actions last for 12 weeks against fleas and ticks. Treatment should be repeated every twelve weeks for optimal flea and tick control.
Bravecto tablets are given around the dog’s feeding time as a tablet of the appropriate strength for the dog’s bodyweight. After being given its actions last for 12 weeks against fleas and 8 to 12 weeks against ticks. Treatment should be repeated every twelve weeks for optimal flea control. For optimal tick control treatment should be repeated every 8 to 12 weeks depending on the tick species.
Bravecto kills fleas within 8 hours and ticks within 12 hours in dogs. In cats, Bravecto kills fleas within 12 hours and ticks within 48 hours.
Bravecto can only be obtained with a prescription.
The active substance in Bravecto, fluralaner, acts as an ‘ectoparasiticide’. This means that it kills parasites that live on the skin or in the fur of animals, such as fleas and ticks. In order to be exposed to the active substance, fleas and ticks must attach to the skin and commence feeding on the dog or cat.
Fluralaner kills fleas and ticks that have ingested the dog’s or cat’s blood by acting on their nervous system. It blocks the normal movement of charged chloride particles (ions) in and out of nerve cells, especially those associated with gamma-aminobutyric acid (GABA) and glutamate, two substances that convey messages between nerves (neurotransmitters). This results in uncontrolled activity of the nervous system and the paralysis and death of the fleas and ticks. Fluralaner kills fleas before they can lay eggs and so helps to reduce contamination of the dogs’ or cats’ environment.
The effectiveness of Bravecto against fleas and ticks was investigated in both laboratory and field studies.
In an EU field study involving 561 dogs with flea and/or tick infestations the effects of Bravecto tablets were compared with those of another product, fipronil, that kills fleas and ticks, applied as a spot-on solution to the skin of the dogs. The main measure of effectiveness was the reduction in the number of fleas and ticks in the infested dogs during the 3 months after receiving treatment. The field study showed that Bravecto was effective in reducing the number of fleas and ticks in dogs with existing flea or tick infestations and that its effects against fleas and most tick species persisted for 3 months.
Two further EU field studies involved dogs and cats with flea and/or tick infestations and compared the effects of Bravecto spot-on solution with fipronil spot-on solution. Bravecto was effective against fleas and ticks for up to 12 weeks after treatment, and was as effective as fipronil in terms of the percentage of dogs and cats as well as households free of fleas and ticks.
The most common side effects of the tablets in dogs (which may affect more than 1 in 100 animals) are mild and short-lived diarrhoea, vomiting, lack of appetite and drooling.
The most common side effect of the spot-on solution (which may affect more than 1 in 100 animals) is a mild short-lived skin reaction at the application site, such as erythema (redness) and pruritus (itching) or hair loss.
Because fleas and ticks must start feeding on the dog in order to be killed by the medicine, they might still be able to transmit any diseases with which they may be infected.
For the full list of all side effects reported with Bravecto, see the package leaflet.
This product is harmful if swallowed. The product should be kept in the original package until use, in order to prevent children directly accessing the medicine. Suitable gloves should be worn when handling or giving Bravecto spot-on solution to dogs and cats. In case of spillage on table or floor surfaces, excess Bravecto spot-on solution should be removed using paper tissue and the area cleaned with a detergent.
People handling the medicine should not smoke, eat or drink and should wash their hands thoroughly after handling the product. Used pipettes should be disposed of immediately. If the product is accidentally swallowed by a person, the advice of a doctor should be sought immediately and the package leaflet or label shown to the doctor.
Bravecto spot-on solution and the wet skin of a recently treated animal may be slightly irritating to skin and/or eyes. Contact with skin and/or eyes should be avoided including hand to eye contact. Contact with the application site should be avoided until it is dry so it is recommended to apply to the animal in the evening. On the day of applying Bravecto spot-on solution treated animals should not be allowed to sleep in the same bed as their owner, especially children. In case of eye contact the affected area should be rinsed immediately with water.
Bravecto spot-on solution should be kept away from heat, sparks, open flames or other fire sources as it is highly flammable.
The Agency’s Committee for Medicinal Products for Veterinary Use (CVMP) concluded that Bravecto’s benefits are greater than its risks and recommended that it be approved for use in the EU.
The European Commission granted a marketing authorisation valid throughout the EU for Bravecto on 11 February 2014.
For more information about treatment with Bravecto, animal owners or keepers should read the package leaflet or contact their veterinarian or pharmacist.
This EPAR was last updated on 27/11/2017 .
Authorisation details
Product details
Publication details
Intervet International B.V
Contact address:
Intervet International B.V
Wim de Körverstraat 35
5831 AN Boxmeer
Product information
Product information
06/10/2017 Bravecto -EMEA/V/C/002526 -IB/0022
- Annex I - Summary of product characteristics
- Annex IIA - Manufacturing-authorisation holder responsible for batch release
- Annex IIB - Conditions of the marketing authorisation
- Annex IIIA - Labelling
- Annex IIIB - Package leaflet
Please note that the size of the above document can exceed 50 pages.
You are therefore advised to be selective about which sections or pages you wish to print.
Pharmacotherapeutic group
Ectoparasiticides for systemic use
Therapeutic indication
For the treatment of tick and flea infestations in dogs and cats.
The product can be used as part of a treatment strategy for the control of flea allergy dermatitis (FAD).
Assessment History
Changes since initial authorisation of medicine
Initial marketing-authorisation documents
Authorised
This medicine is approved for use in the European Union
°°++Bravecto Kautablette gegen Zecken und Flöhe. ++°°
°°++Bravecto Kautablette gegen Zecken und Flöhe. ++°°
LG. NINE samt Fellnasen
Hinter jedem verlausten Hund steckt mehr Ehrlichkeit, Liebe und Freundschaft
als hinter der sauberen Fassade mancher Menschen.
im Prinzip ist es egal ob Spot On oder Kautablette, bei beiden lagern sich die für Flöhe und Zecken wirksmen Gifte in den oberen Hautschichten ab. Das Ungeziefer stirbt erst nach dem Stechen und Blutsaugen ab. Halsbänder geben ihre Wirkstoffe ins Fell ab und lässt im besten Fall Flöhe und Zecken beim Atmen absterben. Das Ungeziefer atmet die Wirkstoffe (Gift) bis zum Tod ein, der Hund muss es bis zum Versiegen des Giftes ertragen. Dann muss ein neues Halsband her und der Kreislauf beginnt von vorn. Öle und vielfach auch Sprays verkleben das Fell und behindern die Durchlüftung des Fells sowie seine Funktion als Temperaturregulator. Die einzige Alternative wäre nach jedem Spaziergang im Verbreitungsgebiet von Zecken den Hund ab zu suchen oder die chemische Keule zu schwingen. Aber das muss jeder nach seiner Einstellung selbst entscheiden. Ich selbst benutze 1 mal im Sommer SpotOn, davor und danach werden Zecken abgesucht.
LG, Alidasy mit Banditen
Abgesehen davon habe ich Bedenken, Insektizide oral zu verbareichen, da sie dann im ganzen Organismus angereichert werden und nicht wie Spot-On nur in den oberen Hautschichten.
Wir hatten letztes Jahr für unsere Frieda das teure Band aus der Blechdose (hab den Namen grad nicht parat; es wurde von jemandem hier genannt), das hat gar nix genützt.
Heute haben wir von unserer Tierärztin die Kautablette (bravecto) bekommen - mal sehn, wie das wird.
Allen eine schöne spaßreiche und ungezieferarme Sommerzeit! Ilse
Daher, gegen Zecken wirkende SpotOns, Halsbänder usw. mit chemischen Stoffen müssen ins Blut! Wär dem nicht so, würd das Biest ja nicht absterben!
Tja, wer wohl hinter solchen Neuigkeiten steckt. uuuund wer lanciert jährlich wiederkehrend eine gewisse Zeckenhysterie.
Bravecto kann zum Tod führen.
Allerdings lebte von denen glaube nur noch 1 oder 2 als wir sie entfernt hatten.
Wir sind jetzt wieder zu Tropfen / ner Flüssigkeit die aufs Fell gemacht werden (habe den Namen leider vergessen) übergegangen.
Petra mit Jule und Sammy (Micky und Benny im Herzen )
Borreliose Nachrichten
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NexGard und Bravecto
Der Artikel NexGard und Bravecto steht auch in Englisch und Spanisch zur Verfügung.
Gefahr für Mensch und Tier durch neue Prophylaxemittel NexGard und Bravecto.
Sie und Ihr Hund sind gesund, frei von Infektionskrankheiten?
Die neuen Wundermittel NexGard und Bravecto haben das Potenzial, das innerhalb kurzer Zeit zu ändern!
NexGard und Bravecto sind die neuen Präparate zur Behandlung von Floh- und Zeckenbefall bei Hunden. Sie sind in der gesamten Europäischen Union (seit 2014) und in den USA zugelassen.
NexGard soll laut Herstellerangaben alle 30 Tage gegeben werden, Bravecto vierteljährlich.
Die gute Nachricht zuerst: Die Kautabletten scheinen bei Hund und Halter gut anzukommen. NexGard ist über eine Zeitspanne von bis zu 4 Wochen gegen Flöhe und Zecken wirksam, Bravecto wirkt gegen die meisten Flöhe und Zecken 12 Wochen.
Jetzt die weniger erfreulichen Fakten: Leider fehlt den Neuentwicklungen aus dem Sektor Animal Healthcare der so dringend benötigte Repellent-Effekt, also der Abschreckungseffekt auf Zecken und Insekten. Deswegen lassen sich die, auf dem Spaziergang abgestreiften Zecken nicht mehr fallen, sondern erobern – mittels Hund – das häusliche Wohnzimmer.
NexGard und Bravecto (Wirkstoff: NexGard=Afoxolaner/ Bravecto=Fluralaner) töten Flöhe innerhalb von 8 Stunden, für die Abtötung von Zecken braucht NexGard 48 Stunden und Bravecto mehr als 12 Stunden. Voraussetzung dafür, dass dieser Wirkeffekt eintritt, ist der begonnene Saugakt der Flöhe und Zecken! Nur unter dieser Voraussetzung ist es Zecken und Co. überhaupt möglich, an den neuen Wunder-Wirkstoffen Afoxolaner/Fluralaner zu versterben.
Sollten die Parasiten den Hund noch nicht gestochen haben, besteht zusätzlich die Möglichkeit den Wirt zu wechseln, jetzt kommt jedes andere Tier oder der Mensch ins Spiel, mit dem der Hund Kontakt hat, also wir alle!
Das Risiko für die Übertragung einer Infektionskrankheit durch Zeckenstich bei Mensch und Hund steigt!
Selbst im ausgesprochen konservativen Lager der Wissenschaft hat man erkannt, dass die Erreger der Anaplasmose, Babesiose, Borreliose, Ehrlichiose und anderer bereits deutlich vor Ablauf von 48 Stunden übertragen werden. Wir können also beim Einsatz dieser Mittel von einer steigenden Wahrscheinlichkeit dafür ausgehen, dass sowohl Hund als auch Mensch mit unzähligen Erregern infiziert werden und schwer erkranken.
Repellent-Produkte, also Spot-on Präparate z.B. (Advantix, Exspot und Preventic etc.), Zecken-und Flohschutzhalsbänder (z.B. Scalibor oder Seresto für Hund und Katze), haben einen Wirkstoff, der von Flöhen und Zecken wahrgenommen wird und sie abschreckt.
Diese Produkte verhindern also, dass sich Zecken und Co. im Fell der Hunde einnisten und stechen. Weil die Parasiten durch den Geruch der Präparate abgestoßen werden, können sie die Nahrungsaufnahme nicht beginnen und deswegen auch keine Infektionskrankheiten übertragen. Genau dieser Effekt fehlt bei NexGard und Bravecto!
Beide Mittel haben keinen Repellent-Effekt, sie zielen nicht darauf ab, Parasiten abzuschrecken, daher steigt das Infektionsrisiko für Mensch und Tier!
Auf der deutschen Webseite des Tierärzteverbandes können Sie auf Seite 20 nachlesen, wie die Tierärzte vom NexGard-Hersteller „informiert“ werden…schauen Sie selbst: https://tieraerzteverband.de/bpt/bpt/landesverbaende/bayern/Rote-Hefte/Heft_2014-2.pdf
In der Information der European Medicines Agency ist unter der Überschrift „Welches Risiko ist mit NexGard verbunden?“der folgende Text zu lesen:
„Da Flöhe und Zecken erst mit der Nahrungsaufnahme auf dem Hund begonnen haben müssen, um von dem Tierarzneimittel abgetötet werden zu können,
kann das Risiko einer Übertragung von Krankheiten, mit denen sie unter
Auf der Webseite der Firma MSD (Bravecto) liest sich die Information unter der Überschrift „Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart“ so: „Parasiten müssen mit der Nahrungsaufnahme auf dem Wirt beginnen, um gegen Fluralaner exponiert zu werden. Deshalb kann ein Risiko der Übertragung von Krankheiten durch Parasiten nicht ausgeschlossen werden.“
Diese Information muss in USA nicht im Beipackzettel vermerkt sein, daher ist es Tierärzten aus diesem Sprachraum kaum möglich diesen Denkweg zu gehen.
3 Kommentare
Das mag ja alles sein, aber mittlerweile wirken Exspot, Frontline und dergleichen absolut nicht mehr. Unsere Hunde haben bei beiden Mitteln immer laufend Zecken, welche wir ziehen müssen. Also auch Gefahr für Mensch und andere Tiere! Man kann alles immer hochspielen und übertreiben.
Bravecto tötet Hunde. Es sind bereits viele Hunde daran gestorben. Auch Hunde von Tierärzten. Übertrieben is da nix
Dieser angebliche Zeckenschutz ist kein Schutz. Das Mittel ist neurotoxisch und kann Hunde töten. Darüber hinaus können sich alle Halter sowieso anstecken, weil kein Abwehreffekt (Repellanceeffekt) da ist.
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