Alopezie hund

Alopezie X beim Hund
Was ist die Ursache?
Alopezie steht für Haarlosigkeit und X für die Tatsache, dass wir heute trotz intensiver Forschung an dieser seltsamen Erkrankung immer noch nicht viel über die Ursache wissen. Eine hormonelle Störung in den Haarwurzeln wird vermutet, gleichzeitig sind die verschiedenen Hormonspiegel im restlichen Körper aber normal. Die Alopezie X kommt familiär gehäuft vor beim Spitz, Husky, Alaskan Malamute, Samojede, Keeshond, American Eskimo Dog, Chow-Chow und auch beim Zwergpudel. Die meisten Studien wurden Zwergspitzen durchgeführt.
Wie sieht das Krankheitsbild aus?
Erste Zeichen der Alopezie X treten meist im Alter von 9 bis 24 Monaten auf, manchmal aber auch später. Rüden sind von der Alopezie X häufiger betroffen als Hündinnen. Die Erkrankung wird durch einen langsam fortschreitenden Haarverlust charakterisiert, wobei die Haut nicht entzündet (gerötet oder verdickt) ist. Das Haar erscheint zuerst spröde und matt bevor es ausfällt, manchmal wird auch eine Farbveränderung beobachtet (Ausbleichen, Aufhellen). Später ist ein fast vollständiger Haarverlust im Bereich des Rumpfes, des Nackens, der Oberschenkel und der Rute zu beobachten. Der Kopf und die Vorderbeine bleiben normal behaart. Die veränderten Hautstellen sind zum Teil schuppig und trocken anzufühlen. Kahle Hautareale, welche dem Sonnenlicht ausgesetzt werden, zeigen eine dunkle Pigmentierung und sind häufig etwas verdickt. Es kann spontan oder auch durch Behandlungsversuche zu einem erneuten Wachstum der Haare kommen, welches allerdings meist nicht dauerhaft anhält.
Wichtig zu wissen ist, dass diese Hunde sonst gesund sind und keine anderen Beschwerden im Zusammenhang mit dieser Erkrankung haben.

Zwergspitz mit Alopezie X und starkem Haarverlust am Rumpf.

Zwergspitz mit Alopezie X und fast komplettem Haarverlust und dunkel pigmentierter Haut am Rumpf.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Zuerst müssen hormonelle Erkrankungen, die ebenfalls zu einem fortschreitenden, nicht entzündlichen Haarverlust führen können, durch entsprechende Untersuchungen ausgeschlossen werden. Zur Absicherung der Diagnose werden dann noch Hautbiopsien genommen.

Entnahme einer Hautbiopsie mit einer Stanze.
Weitere Informationen zur Genetik und Histopathologie
Äußerst wichtig für den Fortbestand einer gesunden Hunderasse werden züchterische Maßnahmen sein. Hierbei ist zu bedenken, dass es sich bei der von Alopezie X betroffenen Hunderassen der Spitze um relativ kleine Populationen handelt, bei denen in den letzten Jahren stark mit betroffenen Hunden gezüchtet wurde. Mit erkrankten Tieren sollte nicht gezüchtet werden, um eine weitere Verbreitung der Erkrankung in der Spitzpopulation einzudämmen. Das Institut für Genetik der Vetsuisse-Fakultät an der Universität Bern (Arbeitsgruppe Prof. Dr. Tosso Leeb) führt eine Studie zur Aufklärung der Ursache und zur Entwicklung eines Gentests für die Alopezie X durch und benötigt dazu EDTA Blutproben von erkrankten und gesunden Spitzen (Zwergspitz, Kleinspitz, Mittelspitz, Grossspitz, Wolfsspitz). Inzwischen werden sowohl Proben von Einzeltieren als auch von ganzen Familien gesammelt. Desweiteren
Desweiteren forscht die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Monika Welle am Institut für Tierpathologie der Universität Bern über Haarzyklusstörungen beim Hund, wozu auch die Alopezie X gehört. Für dieses Projekt werden noch dringend Hautbiopsien benötigt. Details entnehmen Sie bitte folgendem Dokument:
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis "Haarausfall, Alopezie beim Hund - Alopecia behandeln und vorbeugen mit Homöopathie, Schüsslersalzen und Naturheilkunde" ISBN 978-3-7396-8198-6
Stoffwechselblockaden bei der Behandlung und Vorbeugung des Haarausfalls beim Hund
Wissenswertes über den Stoffwechsel
Gehen ist die beste Medizin
Homöopathische Lymphmittel zur Behandlung und Vorbeugung des Haarausfalls beim Hund
Haarausfall beim Hund - Alopezie behandeln und vermeiden mit Schüsslersalzen (Biochemie)
3. Wissenswertes über die Schüsslersalze (Biochemie) für den Hund
Schüsslersalz Nr. 1 Calcium fluoratum
Schüsslersalz Nr. 2 Calcium phosphoricum
Schüsslersalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum
Schüsslersalz Nr. 4 Kalium chloratum
Schüsslersalz Nr. 5 Kalium phosphoricum
Schüsslersalz Nr. 6 Kalium sulfuricum
Schüsslersalz Nr. 7 Magnesium phosphoricum
Schüsslersalz Nr. 8 Natrium chloratum (Natrium muriaticum)
Schüsslersalz Nr. 9 Natrium phosphoricum
Schüsslersalz Nr. 10 Natrium sulfuricum
Schüsslersalz Nr. 11 Silicea
Schüsslersalz Nr. 12 Calcium sulfuricum
Meine weiteren eBooks
Das Fell (Haut und Haare) spiegelt den Gesundheitszustand des Hundes wider. Beginnende Erkrankungen sind häufig zuerst an einem glanzlosen und stumpfen Fell zu erkennen. Von Haarausfall (Alopezie, Alopecia) spricht man, wenn mehr Haare ausfallen als nachwachsen, wenn das nachwachsende Haar kaum wächst und nach wenigen Zentimetern schon wieder ausfällt oder wenn der Haarneuwuchs völlig ausbleibt. Man spricht von diffusem Haarausfall, wenn die Haare dünner werden und vermehrt ausfallen.
Begleitsymptome des Haarausfalls beim Hund sind je nach Grunderkrankung Hautrötungen, Schuppen, kahle Hautstellen, Juckreiz sowie ständiges Lecken, Knabbern und Beißen. Die Ursachen sind Störungen im Fellwechsel, Nebenwirkungen von Medikamenten, Stoffwechselkrankheiten (Diabetes, Gicht, Adipositas), hormonelle Veränderungen (Pubertät, Kastration, Östrogenmangel, Schilddrüsenunterfunktion), Allergien, Futterunverträglichkeiten, Umweltgifte, Parasiten (Milben, Flöhe, Läuse, Zecken und Wurmbefall), Hautpilz, falsche Pflege, psychische Faktoren (Stress, Angst), Durchblutungsstörungen, erbliche Vorbelastung, ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen durch falsche Fütterung, Verdauungsstörungen, Vergiftungen, eine Autoimmunerkrankung (das Immunsystem wendet sich plötzlich gegen den eigenen Körper), Infektionen und eine Übersäuerung des Körpers.
Die meist durch falsche Fütterung entstehende Schwäche der Verdauungsorgane vermindert die Aufnahme von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen aus der Nahrung. Die Mangelerscheinungen verstärken sich, der Haarboden wird nur noch unzureichend mit Nährstoffen versorgt, die Haarwurzeln verhungern buchstäblich und die Haare fallen aus. Nährstoffmangel macht sich zuerst an den Follikeln (Haarwurzeln) bemerkbar. Auch einseitige Ernährung kann entzündliche Vorgänge an den Haarwurzeln auslösen.
Haarausfall durch toxische Darmgase: Ein wichtiger Punkt ist die Überernährung des Hundes. Wer nicht nur Falsches isst, sondern davon auch noch zuviel, bekommt Gärung und Fäulnis im Dünn- und Dickdarm. Die dadurch entstehenden giftigen Gase belasten und übersäuern zusätzlich den gesamten Organismus und fördern den Haarausfall. Ein starkes Verdauungssystem dagegen beeinflusst Haar und Haarboden positiv.
Eine Übersäuerung des Körpers ist in vielen Fällen die Ursache für einen Haarausfall. Sie führt zu Stoffwechsel- und Hormonstörungen und schwächt die Immunabwehr. Mit Übersäuerung ist eine Anhäufung von Säuren im Blut und Körpergewebe gemeint. Der Körper muß die entstandenen Säuren neutralisieren. Dies geschieht mit Hilfe basischer Mineralien (vor allem Kalzium), die den Mineralstoffdepots des Körpers, z. B. dem Haarboden oder den Knochen, entnommen werden. Haarausfall kann die Folge sein.
Bei der naturheilkundlichen Behandlung des Haarausfalls beim Hund dienen Entgiftungs- und Ausleitungstherapien der Stärkung des Stoffwechsels, des Nerven- und Hormonsystems, der körpereigenen Abwehrkraft und Durchblutung. Homöopathische und biochemische Heilmittel (Schüsslersalze) regen den Magen und Darm, die Leber-Galle-Funktionen, die Bauchspeicheldrüse und Nieren an. Sie reinigen den Körper, kräftigen das Gewebe und scheiden die gelösten Stoffwechselschlacken, Säuren und Toxine über den Darm, die Harnwege und Lunge aus. Zugleich sorgen sie für einen ausgeglichenen Säurebasenhaushalt - der Grundlage jeder Behandlung und Vorbeugung einer Alopezie.
Haarausfall, ein fehlgeleitetes Immun- und Hormonsystem sowie ein mangelhafter Stoffwechsel sind oft die Folge einer Störung der Mineralstoffaufnahme und Mineralstoffverteilung im Körper. Obwohl das Futter vielleicht genügend Mineralsalze enthält, kommen die wenigsten in den Zellen an. Ausserdem kann Mineralsalzmangel Heisshungerattacken auslösen, weil der Körper den Mangel in den Zellen ausgleichen will.
Mangelzustände an Mineralsalzen entstehen meist durch falsche Fütterung, Stress oder Krankheit. Sie schwächen das Immunsystem des Tieres, können das hormonelle Gleichgewicht stören (eine häufige Ursache des Haarausfalls), den Stoffwechsel verändern und zu chronischen Erkrankungen führen. Genau hier setzt die Wirkung der Homöopathie und Schüsslersalze an. Sie aktivieren die Ausleitung von Schadstoffen und Säuren, fördern die Durchblutung, stärken und reinigen den Organismus von innen. Die Folge: Der Stoffwechsel (Metabolismus) sowie das Hormon- und Immunsystem werden gekräftigt, der Grundumsatz steigt und die Selbstheilungskräfte des Hundes werden aktiviert.
Einleitend möchte ich Ihnen die in diesem Ratgeber vorgestellten Therapien zur Behandlung und Vorbeugung des Haarausfalls beim Hund erläutern:
Die Homöopathie (griechisch: ähnliches Leiden) wurde vor 200 Jahren von Samuel Hahnemann entwickelt. 1829 veröffentlichte Hahnemann erste Anweisungen zur Behandlung von Haustieren mit der Homöopathie. Bis heute wird diese alternative Heilmethode erfolgreich bei Tieren angewandt. Die drei grundlegenden Prinzipien der Homöopathie sind die Simile-Regel, die homöopathische Arzneimittelprüfung und die Erfassung des individuellen Krankheitsbildes.
Das wichtigste Prinzip ist die Ähnlichkeits-Regel bzw. die Simile-Regel, die 1796 von Hahnemann formuliert wurde. Sie besagt, daß mit dem Arzneimittel behandelt werden soll, welches in seinem Urzustand bei einem gesunden Tier ähnliche Symptome hervorrufen kann, wie sie der kranke Hund zeigt. Nach Hahnemann sind die Beschwerden des Patienten das nach außen gekehrte Bild seiner Krankheit. Alle Symptome werden erfaßt, um der Ursache einer Alopezie auf die "Spur" zu kommen und das passende Arzneimittel nach der Simile-Regel für die Behandlung zu finden.
Für die Einsteiger in die Homöopathie empfehle ich die Verwendung von niedrigen D-Potenzen. Höhere Potenzen (wie zum Beispiel D200, C- und LM-Potenzen) sollten nur vom Fachmann gegeben werden, da sie in ihrer Wirkung sehr tief gehen und oft nur einmal angewendet werden. Homöopathische Arzneimittel können mit anderen Medikamenten oder sonstigen Behandlungen kombiniert werden. Die meisten Homöopatika sind rezeptfrei erhältlich. Ausgangsstoffe homöopathischer Heilmittel können pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs sein. Außerdem gibt es Medikamente aus unschädlich gemachten menschlichen oder tierischen Krankheitsprodukten, die sogenannten Nosoden.
Was passiert, wenn Sie das falsche Mittel wählen? Nichts. So wie sich ein Schlüssel nicht umdrehen lässt, wenn es das falsche Schloss ist, so löst ein nicht passendes homöopathisches Mittel keine Reaktion im Körper aus.
Die Anwendung der homöopathischen Heilmittel beim Hund:
Homöopathische Tropfen sind wegen Ihres teilweise hohen Alkoholgehaltes zur Anwendung bei Hunden weniger geeignet und werden vom Tier meist abgelehnt. Globuli (Rohrzuckerkügelchen) und Tabletten (aus Milchzucker) werden dagegen toleriert. 1 Tablette entspricht 5 Globuli (Streukügelchen) oder 5 Tropfen. Die Verabreichung der Arznei sollte etwa 1 Stunde vor oder nach der Fütterung erfolgen.
Finden Sie heraus, welche Einnahmeform Ihr Hund bevorzugt
1) Verabreichung in flüssiger Form: Wenn Sie Ihrem Hund die Globuli oder Tabletten in flüssiger Form verabreichen möchten, lösen Sie diese in 10 ml (10 Milliliter) Wasser auf. Anschließend ziehen Sie die Flüssigkeit in eine Pipette oder Spritze ohne Nadel (Kanüle) und geben den Inhalt direkt ins Maul. Dabei die Lefzen seitlich etwas wegziehen und einträufeln. Sie können die Globuli oder Tabletten auch im Wassernapf (125 Milliliter = ein Achtelliter) auflösen. Bitte keinen Behälter aus Metall verwenden.
2) Verabreichung in fester Form:
a) Zerstoßen Sie die Globuli oder Tabletten mit einem Keramik-Mörser (kein Metall). Das Pulver geben Sie anschließend in eine Plastik- oder Holzschale und lassen es vom Hund auflecken.
b) Geben Sie die Globuli oder zerkleinerten Tabletten auf die hintere Zunge oder zwischen Lefzen und Zähne.
3) Notfalls können Sie die Lösung, die Globuli oder das Tablettenpulver auch mit dem Futter vermischen. Das sollte aber möglichst vermieden werden.
4) Bei Welpen: Verabreichen Sie der Mutter die Medizin. Durch die Muttermilch erhält der Welpe seine Arznei.
Es gilt der Grundsatz: Die Beschwerden und Zeichen des Tieres müssen zu dem homöopathischen Heilmittel passen. Die Menge und Anzahl der Arzneigaben werden nicht nach dem Körpergewicht, Alter oder der Rasse bemessen. Deshalb erhalten kleine und große Hunde die gleiche den Symptomen entsprechende Gabe. Nach einer Besserung wird das Mittel abgesetzt. Treten die Symptome wieder auf, geben Sie die Arznei erneut bis zur Besserung.
Die Schüsslersalze (Biochemie) zur Behandlung und Vorbeugung des Haarausfalls beim Hund
Unordnung bedeutet Krankheit - Ordnung bedeutet Gesundheit. Bei einer Therapie mit den Schüsslersalzen (Biochemie) werden Stoffwechsel- und Heilblockaden aufgelöst, der Körper entsäuert und der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen. Zusätzlich werden die Selbstheilungskräfte des Hundes aktiviert, das Hormon-, Nerven- und Immunsystem gestärkt sowie der Zellstoffwechsel angeregt. Schüsslersalze gleichen Nährstoffdefizite aus und sorgen dafür, das Stoffwechsel- und Zellfunktionen reibungslos ablaufen.
Bereits im 19. Jahrhundert entwickelte der deutsche Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler seine Heilmethode mit homöopathisch zubereiteten Mineralsalzen. Bei seinen Studien entdeckte Schüssler zwölf Mineralstoffverbindungen aus je einer Base und einer Säure, die für das Hormon-, Nerven- und Immunsystem sowie für den Stoffwechsel des Körpers eine entscheidende Rolle spielen.
Von der Homöopathie war Schüssler prinzipiell überzeugt, allerdings erschien sie ihm sehr umfangreich. Deshalb entwickelte er ein eigenes System, das nicht so komplex war, mit dem aber trotzdem viele Krankheiten behandelt werden konnten. Schüssler konzentrierte sich dabei auf Mineralsalze, die in jeder Körperzelle vorkommen und nannte seine Heilmethode "Biochemie". Die Übersetzung lautet in etwa "Chemie des Lebens".
Sie basiert auf der Annahme, daß viele Erkrankungen von einer gestörten Aufnahme und Verteilung bestimmter Mineralsalze in den Körperzellen verursacht und verstärkt werden. Dadurch kommt es zu einer Stoffwechsel- und Immunschwäche sowie zu Fehlregulationen in der Zelle. Die Moleküle können sich nicht mehr ungehindert bewegen. Der Einsatz von Schüsslersalzen ist eine gute Möglichkeit, um diese Mineralstoffdefizite auf natürliche Weise auszugleichen und das Zell-Gleichgewicht wieder herzustellen.
Nach Schüsslers Vorstellung greifen die Salze auf molekularer Ebene in den Zellstoffwechsel ein. Durch die Einnahme des jeweils fehlenden Salzes in homöopathischen Dosen soll der Organismus angeregt werden, das Missverhältnis auf Zellebene auszugleichen. Der Körper kann dann die ihm zugeführten Mineralstoffe besser verwerten und einen Mangel beheben.
Ein Mineralsalzmangel entsteht nach Schüssler dadurch, daß die Zellen die Mineralstoffe nicht optimal verwerten können. Um ihre Aufnahme zu verbessern, müssen die Mineralsalze deshalb stark verdünnt (potenziert) werden. Schüssler verwendete für seine Therapie die homöopathischen Potenzen D3, D6 und D12. In der Regel werden die D6 (Verdünnung 1:1 Million) oder die D12 (1:1 Billion) angewendet.
In diesem Ratgeber erhalten Sie Empfehlungen, wie Sie einen Haarausfall beim Hund mit Hilfe der Homöopathie und den Schüsslersalzen behandeln und vermeiden können. Vorgestellt werden die bewährtesten Schüsslersalze und homöopathischen Heilmittel mit der entsprechenden Potenz und Dosierung. Jedes Tier ist eine Einheit aus Körper, Seele und Geist. Die Naturheilkunde wirkt ganzheitlich und behandelt nicht nur einzelne Symptome. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, Lebensfreude und vor allem Gesundheit für Ihren Hund.
Gesunde Leber - gesundes Fell
Das wichtigste Stoffwechselorgan zur Behandlung und Vorbeugung des Haarausfalls beim Hund ist neben den Nieren die Leber. Falsche Fütterung gefährdet die Gesundheit der Leber, was wiederum zu einer Alopezie und Darmerkrankungen (der größte Teil des Immunsystems liegt im Lymphgewebe der Darmschleimhaut) führen kann. Sie erfüllt zentrale Aufgaben bei der Aufnahme und Verwertung von Nahrungsbestandteilen, sorgt für die Bereitstellung lebenswichtiger Eiweißstoffe und greift regulierend in das Hormon- und Immunsystem ein. Die Leber filtert Giftstoffe aus dem Blut und sorgt für deren Abbau. Erkrankungen der Leber (Hepatopathien) beim Hund nehmen immer mehr zu.
Das Blut wird fortwährend von Giftstoffen, abgestorbenen Zellen und Fett gereinigt. Außerdem bildet die Leber Gallenflüssigkeit, die als Verdauungssaft im Darm zur Verwendung kommt. Sie produziert auch eine Vielzahl von wichtigen Eiweißen, die der Hund u. a. für ein gesundes Fell, Gelenke und Muskeln, die Blutgerinnung und Abwehrkraft benötigt.
Eine Fettleber entsteht, wenn der Leber mehr Schadstoffe zugeführt werden, als sie verarbeiten kann. Das Fett wird dann in der Leber gespeichert, sie vergrößert sich. Die Symptome einer beginnenden Lebererkrankung sind Verdauungsstörungen, eine krankes und mattes Fell, Unverträglichkeiten, Müdigkeit, Schwäche, depressive Verstimmungszustände und Übelkeit.
Zu einer Leberzirrhose (Leberverhärtung) kommt es, wenn Lebergewebe in Bindegewebe umgebaut wird. Dabei treten zusätzliche Beschwerden auf wie Blutarmut (Anämie), Hormonstörungen, Blutungen der Speiseröhre und Bauchwassersucht (Ascites). Oft kommen schmerzende Gelenke und Juckreiz dazu. Im späten Stadium kann die Leber ihre Funktion vollständig verlieren.
Die Leber ist ungeheuer regenerationsfähig. Allerdings nur, wenn die Schäden noch nicht zu lange vorliegen. Daher ist Früherkennung lebenswichtig. Bitten Sie Ihren Tierarzt, die Leberwerte zu überprüfen.
Stoffwechselblockaden bei der Behandlung und Vorbeugung des Haarausfalls beim Hund
Zur Behandlung und Vorbeugung einer Alopezie beim Hund ist ein intakter Stoffwechsel sehr wichtig. Es gibt aber mehrere Stoffwechselblockaden:
1) Der Säure-Basen-Haushalt
2) Das Bindegewebe
4) Der Wasserhaushalt
5) Die Eiweißverdauung
6) Die Fettverdauung
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Haarausfall - Alopezie
Haarausfall - Fellverlust
Kahle Stellen kennen zahlreiche Ursachen. Sie entstehen zum Beispiel sekundär in Folge von Juckreiz oder können auch primär wegen einer hormonellen Störung vorkommen. Vielfach ist Haarverlust mit anderen Problemen gekoppelt, weswegen eine exakte Diagnosestellung unbedingte Voraussetzung für eine korrekte Therapie ist.
Haarlosigkeit, Haarausfall oder Fellverlust wird unter dem Begriff Alopezie zusammengefasst. Alopezie kann prinzipiell nicht-entzündliche (I) oder entzündliche (II) Ursachen haben. Eine Unterscheidung findet klinisch statt, oftmals muss ein Verdacht jedoch mittels Biopsie bestätigt werden.
Nicht-entzündliche Ursachen
(I) Nicht-entzündliche Ursachen können von Geburt an (kongenital) vorkommen, bisweilen gar gewollt sein wie beim Chinesischen oder Mexikanischen Nackthund oder bei Sphinx Katzen.
Manchmal kommen kongenitale Alopezien nur im Bereich schwarz pigmentierter Haare vor, dann handelt es sich um eine unvollständige Ausbildung der Follikel der schwarzen Haare. Erste Anzeichen werden in der Regel bereits in den ersten vier Lebenswochen beobachtet. Vielfach aber ist der Prozess so schleichend, dass Patienten erst nach Monaten vorstellig werden.
Selten sind sog. Trichomalazien. Haare werden durch Mangelernährung brüchig.
Hormonelle Imbalancen sind eine häufigere Ursache für nicht-entzündlichen Haarverlust. Wobei gerade Schilddrüsenunterfunktion (1) und Nebennierenrindenüberfunktion (2) bakterielle Hautentzündungen nach sich ziehen können. Daneben existieren Geschlechtshormonimbalancen (3).
(1) Vielfach überdiagnostiziert, wegen falsch erniedrigter Werte, trotzdem häufig vorkommend, ist die Schilddrüsenunterfunktion der Hunde. Eine funktionierende Schilddrüse ist für einen intakten Metabolismus unerlässlich. Schilddrüsenhormone sind wichtig für die Entwicklung von Skelett und Nervensystem und sie haben eine positive Wirkung auf die Auswurfleistung des Herzens. Sie aktivieren den Zellzyklus der Haarwurzelzellen und sind dadurch entscheidend für die Behaarung der Säugetiere. Im Gegensatz dazu wirkt sich ihre Absenz negativ auf das Haarwachstum aus. In den meisten Fällen ist eine Schilddrüsenunterfunktion erworben und ist klassisch beim großen Hund im mittleren Alter. Schlaffheit bei gleichzeitiger Gewichtszunahme und dermatologische Veränderungen wie trockenes, sprödes Haar und Haarausfall am Rumpf, sind häufige klinische Präsentationen. Erniedrigte Schilddrüsenhormonwerte, erhöhte Prohormone zusammen mit den klinischen Befunden können eine Diagnose ermöglichen. Vielfach jedoch sind spezifischere Tests erforderlich. Therapiert werden betroffene Hunde simpel mit der Gabe von synthetischem Schilddrüsenhormon. Regelmäßige Ermittlung der Hormonwerte im Blut sind zur Nachkontrolle erforderlich.
(2) Die spontane Überproduktion von Nebennierenrindenhormonen ist als „Cushings Disease“ bekannt und hat erhöhte Kortisolwerte (Stresshormon) im Blut zur Folge. Ursächlich sind entweder Mikrotumore in der Hirnanhangsdrüse (85%), wo dann zu viel Prohormon produziert wird was in einer Stimulation der Nebennierenrinde resultiert, oder seltener produzieren Tumore der Nebenniere selbst zu viel Kortisol. Klassischer Weise sind kleine Hunde mittleren Alters betroffen. Hinweisende Symptome sind vermehrtes Trinken und Harnlassen, erhöhter Appetit, die Entstehung eines tonnenförmigen Bauches und vermehrtes Hecheln. Hautsymptome sind generalisierter Haarverlust, dünnere Haut und Mitesser. In Blutbild und Organprofil kann es Hinweise auf eine Nebennierenrindenüberfunktion geben, für eine akkurate Diagnose jedoch sind spezifische Tests mit denen sie Stimulations- oder Unterdrückungsfähigkeit der Nebennierenrinde getestet werden nötig. Zusätzlich wird häufig ein Ultraschall von Nebenniere und Leber, die sich sekundär zu einer Nebennierenrindenüberfunktion sichtbar verändert, empfohlen. Therapiert wird eine Nebennierenrindenüberfunktion in der Regel medikamentös. Neben Mikrotumoren in der Hirnanhangsdrüse oder Tumore in der Nebenniere kann eine Stresshormon-induzierete Haarlosigkeit auch durch andauernde Kortisongaben (iatrogen) verursacht werden. Auch Katzen können an einer spontanen oder iatrogenen Nebennierenrindenhormonüberproduktion erkranken. In 80% der Fälle haben die Katzen zusätzlich einen Diabetes mellitus.
(3) Geschlechtshormonimbalancen können bei intakten männlichen wie weiblichen Tieren vorkommen. Eierstockszyten oder Tumore an Eierstöcken und Hoden sind ursächlich. Tendenziell sind ältere Tiere betroffen. Haarausfall und Hautinfektionen können auch hier vorkommen.
Haarausfall unbekannter Genese (Alopezie X) kommt häufiger bei Hunderassen mit dichtem Unterfell vor. Die bekanntesten Vertreter sind Zwergspitz und Chow Chows. Nach sorgfältigem Ausschluss von anderen zu Grunde liegenden Ursachen, kann die Diagnose Alopezie X gestellt werden.
Die Schablonenkahlheit (Canine pattern alopecia) kommt relativ häufig vor, dennoch ist sie nicht gut untersucht. Es handelt sich um symmetrischen Haarverlust der zwischen einem halben Jahr bis zu 2 Jahren anfängt deutlich zu werden. Meist ist er auf der Unterseite der Tiere lokalisiert, aber er kommt genauso an den Außenflächen der Ohrmuscheln vor. Rassen mit kurzem feinem Fell sind betroffen. Häufigste Vertreter sind Dachshunde.
Entzündliche Ursachen
(II) Haarverlust verursacht durch Selbsttrauma, ist eine der Ursachen, die uns am häufigsten begegnen. Diese Ursache steht gewissermaßen zwischen entzündlichen und nicht-entzündlichen Alopezien, denn Entzündungen der Haut werden häufig im Zusammenhang mit Selbsttrauma, dem vielfach Juckreiz vorausgeht, beobachtet. Vielfach sind entzündliche Erkrankungen ursächlich für lecken, kratzen, reiben oder sich beißen. Entzündliche Ursachen sind entweder infektiös oder nicht. Allergien, eosinophile Reaktionsmuster, Parasiten, Infektionen mit Bakterien, Hefen oder Hautpilze sind die häufigsten Ursachen. Bei Katzen allerdings ist Juckreiz vielfach nicht augenscheinlich. Bei dieser Spezies gilt es zudem psychogenen Haarverlust zu unterscheiden. Alle anderen Ursachen müssen allerdings zuerst ausgeschlossen werden. Wenn die entsprechende Ursache erfolgreich therapiert wird, lässt Juckreiz und somit Haarverlust nach.
Alopecia areata
„Alopecia areata“ betrifft etwa 2% der menschlichen Bevölkerung. Auch andere Säugetiere wie Hunde und Katzen haben das Bild einer Alopecia areata. Es tritt eine Schädigung am Haarfollikel in der Wachstumsphase auf. Verschiedene epigenetische Faktoren sind ursächlich für Alopecia areata. Betroffene Rassen sind unter anderem Berner Sennenhund, Dachshund, Dobermann Pinscher, Deutscher Schäferhund, u.a.. Gut abgegrenzte haarlose Stellen entstehen spontan, zunächst an Kopf und Schnauze, meist symmetrisch. Die Haarlosigkeit kann sich auf die Gliedmaßen und selten auf den gesamten Körper ausbreiten. Die Diagnose muss mittels Biopsie gestellt werden. Spontanes Nachwachsen der Haare ist der häufigste Fall bei Mensch und Hund. Ist diese nicht der Fall kann durch orale Kortison- oder Cyclosporingaben in hohen Dosen ein Nachwachsen der Haare erzielt werden. Eine Pigmentierung der Haare findet oft sehr lange nicht statt, da Zellen die für die Farbgebung der Haare zuständig ist (Melanozyten) stark beschädigt sind.
Sebadenitis
Sebadenitis ist eine seltene Hauterkrankung der Hunde. Talgdrüsen gehen durch Entzündung zu Grunde, Haare brechen leicht ab, da sie Talg fehlt um sie geschmeidig zu halten.
Alopezie beim Hund
Alopezie bezeichnet grundsätzlich einen Haarverlust, welcher unterschiedlichen Ursprungs und unterschiedlicher Ausprägung sein kann. So wird sowohl bei kleinen, felllosen Stellen als auch bei größeren Stellen oder bei einem generalisierten Haarausfall von Alopezie gesprochen. Als mögliche Ursachen gelten unter anderem:
- Parasitäre Erkrankungen
- Fehlernährung
- Erhöhte Stresssituationen
- Verletzungen
- Hormonelle Imbalance
- Rassedisposition
- Allergien
Was sollten Sie tun, wenn Ihr Hund an Alopezie leidet?
Auf jeden Fall sollten Sie bei Ihrem Haustierarzt vorstellig werden und abklären lassen, welchen Grund der Haarverlust Ihres Hundes hat. Denn dieser kann sehr harmlos sein, aber auch eine Folge ernstzunehmender Krankheiten darstellen und, sollte es sich um einen Parasitenbefall handeln, auf Sie übertragen werden. Der Tierarzt wird zunächst eine allgemeine Untersuchung durchführen und sich Ihren Hund gründlich ansehen. Er wird Ihnen Fragen stellen, z.B. ob Sie in letzter Zeit etwas verändert haben, ob Sie etwa ein anderes Futter oder neues Putzmittel verwenden, ob sich Ihr Tier kratzt oder eventuell Sie selbst Beschwerden haben. Je genauer Sie diese Fragen beantworten können, desto mehr helfen Sie damit dem behandelnden Arzt, eine gezielte Diagnose zu stellen. Darum ist es sehr hilfreich, wenn Sie Ihren Hund gut beobachten und sich schon vor dem Termin Gedanken über etwaige Veränderungen machen.
Wie geht der Tierarzt diagnostisch vor?
Ein wichtiges Kriterium bei der Diagnose Alopezie ist die Frage, ob ein Juckreiz besteht. Dieser äußert sich zum Beispiel darin, dass Ihr Hund sich andauernd kratzt, schleckt und knabbert oder mit den Ohren schüttelt. Beantworten Sie ihm diese Frage mit Ja, wird der Tierarzt vermutlich beginnen, nach Parasiten zu suchen. Das könnten zum Beispiel größere Insekten wie Flöhe, Läuse oder Haarlinge sein, aber auch kleinste Milben, wie Räudemilben oder Herbstgrasmilben. Vertreter der ersten Gruppe sieht man oft schon mit bloßem Auge, letztere dagegen nur unter dem Mikroskop.
Als weitere Ursache für Alopezie können Bakterien oder Pilze infrage kommen. Um dies auszuschließen, muss eine Probe genommen und im Labor kultiviert werden. Sind all diese Tests negativ, bleiben als Auslöser noch Pollen-, Hausstaubmilben- oder Futtermittelallergien. Diese werden jeweils durch einen Bluttest oder durch eine Ausschlussdiät festgestellt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer psychogenen Alopezie, bei der Ihr Hund ein übertriebenes Putzverhalten zeigt. Diese Störung kann beispielsweise durch Stress ausgelöst werden. Sollte Ihr Tier keine Anzeichen von Juckreiz zeigen, wird Ihr Tierarzt weitere Tests machen. So gehen einige hormonelle Probleme mit Haarverlust einher, wie etwa eine Schilddrüsenunterfunktion oder Morbus Cushing, eine Krankheit, bei der der Körper zu viel Cortisol produziert. Des Weiteren sollten ernährungsbedingte Ursachen ausgeschlossen werden.
Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.
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Haarausfall (Alopezie) beim Hund: Ursachen & Therapie
Das passiert:
Die Haarwurzeln sterben allmählich ab, chronisch oder auch schubweise. Betroffen ist meist die Region der Hinterbeine.
Vor allem Salukis, Greyhounds, Whippets und andere etwas dünnhäutige Hunde mit langen Beinen sind betroffen.
Die Erkrankung wird angelegt in den ersten drei Lebensmonaten und tritt erst später in Erscheinung. Darmfloraschäden verbinden sich mit einer mangelhaften Ausbildung der Darm-Schutz-Funktion, in das Blut dringen Fremdstoffe und endogene Säurebildner ein. Als Organ wird hauptsächlich die Leber belastet, worunter die Qualität und Elektrik (Spin) der roten Blutkörperchen leidet.
In der chinesischen Medizin-Bildersprache heißt es: Die Leber bildet zu viel Hitze, die über das Blut zur Ausscheidung durch die Haut geleitet wird.
Die Lokalisierung können wir so erklären, dass der Nierenmeridian das Organ repräsentiert, das die Leber-Hitze (anhand der Pufferung des pH-Wertes durch das Nieren- und Blasen-System) nicht ausreichend ausgleichen kann.

Bluttrocknungsmuster: Auffällig ist die Blockade / Eintrocknung / Erhitzung der äußeren Energieschichten
- Blutuntersuchung (Blut- Zellen, Nieren- und Leberwerte)
- Bluttrocknungsmuster
- Dunkelfeldmikroskopie
- Hautgeschabsel (Mikroskop)
- Energiediagnose (Radionik)
Externe Laserfeldtherapie nach Backhaus, infrarot, 2-2,5 Watt

Große und Toxin beladene Schlacken vor Beginn der Therapie
RPR: Aus dem Blut des Gesundheitsaspiranten werden mittels Spezialzentrifuge Thrombozyten gewonnen; diese werden in kurzer Narkose in die Haut injiziert und daraufhin mit dem blauen Laser aktiviert. Sie wirken dann wie Reparaturzellen und locken über Zytokine (Botenstoffe) neue Stammzellen an, die sich dann zu neuen Haut- und Haarbalgzellen umbilden à Regeneration.

Ca. 2 Monate später: Sau-beres Blut und regenerierte Haare
- Darmsanierung und Entschlackungskur
- Wiederherstellung der Fließfähigkeit und Sauberkeit des Blutes (Blutreinigungskur)
- Dynamisierung von Leber, Milz und Niere
- Aufbau- Substanzen für die Haut
- lokale Salbenanwendung
- natives Eigenblutverfahren (Umstimmungstherapie)
Montag bis Freitag
Tierärztliche Praxis zur römischen Villa
Backhaus · Neumann · Tonner Partnergesellschaft
Alopezie
Das Wichtigste vorweg:
- Der häufigste Grund einer Alopezie bei Hund und Katze ist Juckreiz.
- Demodikose, Dermatophytose, Pyodermie und Malasseziadermatitis müssen bei jedem Tier mit Haarausfall ausgeschlossen werden.
- Bilateral symmetrische Alopezie beim Hund ist oft endokrin bedingt, bei der Katze dagegen meist allergisch.
- Hautbiopsien sind nur selten diagnostisch in der Aufarbeitung von Alopezie. Sie können aber hilfreich sein, Differenzialdiagnosen auszuschließen oder einen klinischen Verdacht zu verstärken.
- Die Prognose für neuen Haarwuchs richtet sich nach der ursächlichen Krankheit, der Dauer und dem Grad der Haarfollikelzerstörung.
Alopezie ist ein Fehlen von Haaren an normalerweise behaarten Regionen. Hierbei bezieht sich die Definition auf einen vollbehaarten Wildtyp von Hund und Katze.
Alopezie beschreibt eine klinische Veränderung oder ein Problem, ist aber selbst keine Diagnose.
Während Alopezie einerseits nur eine kosmetische Veränderung für das Tier bedeuten kann, ähnlich der Glatzenbildung bei Männern, kann sie andererseits ein früher Hinweis auf systemische und eventuell lebensbedrohliche Krankheiten sein (z. B. Endokrinopathien, paraneoplastische Alopezie). Zwei Sorten von Alopezie sind zu unterscheiden:
- eine echte Haarlosigkeit, bei der das ganze Haar ausfällt oder nicht nachwächst und somit einen leeren Haarfollikel zurücklässt
- eine scheinbare Haarlosigkeit, bei der die Haare an der Hautoberfläche abbrechen (bei Juckreiz, Ektoparasitosen, mikrobiellen Infektionen u. a.)
Weiterhin gibt es angeborene und erworbene Alopezien. Je nach Schweregrad kann Alopezie reversibel, nicht vernarbend sein oder sie ist irreversibel, vernarbend (cicatricial), wenn Haarfollikel zerstört wurden (z. B. bei tiefer Pyodermie mit Furunkulose). Je nach Verteilungsmuster unterscheidet man fokale, multifokale, diffuse oder bilateral symmetrische Haarlosigkeit.
Anatomie – Physiologie – Pathophysiologie
Das Fell von Hund und Katze besteht aus primären und sekundären Haaren, die in Gruppen aus zusammengesetzten Haarfollikeln an die Hautoberfläche wachsen (ca. 100–600/cm2 Haut). Zu jeder Haarfollikeleinheit gehören weiterhin Talgdrüsen, deren Ausführungsgang in das Haarfollikellumen führt, und Muskelfasern (Musculus arrector pili), die am Haarfollikel verankert sind.
Gesundes Fell ist gekennzeichnet durch eine Abfolge von Haarwachstum und Ausfallen existierender Haare. Dieser Zyklus besteht aus einer Wachstumsphase (anagen), in der der Haarbalg produziert wird, und einer Ruhephase (telogen), in der das Haar im Follikel verbleibt, bis es durch ein neues, anagenes Haar ersetzt wird und ausfällt. Die Steuerung des Haarwachstumszyklus ist noch weitgehend ungeklärt, aber ein Einfluss von Hormonen der Hypophyse, Zirbeldrüse, Schilddrüse, Nebennierenrinde und der Gonaden wurde bereits nachgewiesen. Die Länge der jeweiligen Phase hängt von Rasse und Jahreszeiten ab. Haarlose Haut ist oft anfällig gegen Sekundärinfektionen und kann hyperpigmentiert oder schuppig werden.
Verschiedene Mechanismen können zur Haarlosigkeit führen:
- Trauma: Die Haare werden durch Lecken, Beißen oder Kratzen vom Tier selbst abgebrochen. Dies ist die häufigste Form von Alopezie bei Hund und Katze. Reste der abgebrochenen Haare verbleiben oft noch fühlbar oder sichtbar im Haarfollikel
- Störung des Haarwachstumszyklus: Eine Verkürzung der anagenen Phase mit gleichzeitiger Verlängerung des telogenen Stadiums führt dazu, dass diese „schlafenden“ Follikel keine neuen Haare produzieren, während vorhandene ausfallen. Solche Alopezien zeigen oft ein bilateral symmetrisches Erscheinungsbild, das vermutlich auf einer unterschiedlichen Empfindlichkeit von Hormonrezeptoren in den betroffenen Regionen beruht.
- Abnormale Haare oder Haarfollikel: Aufgrund von Missbildungen in der Haarstruktur und der Pigmentverteilung innerhalb des Haares kommt es zu einem Wachstumsstopp oder Haare brechen frühzeitig ab.
Eine Vielzahl von Krankheiten kann zu Haarausfall führen (s. Abb.). Es ist wichtig, die häufig vorkommenden juckende Krankheiten und die behandelbaren Endokrinopathien früh zu erkennen und sie von den selteneren rassespezifischen, immunvermittelten oder neoplastischen Alopezien differenzialdiagnostisch abzugrenzen.
Bei Tieren mit Alopezie und gleichzeitigem Juckreiz müssen Ursachen für Juckreiz zuerst untersucht werden. Als Krankheitsgruppen kommen dabei infrage:
Ektoparasitenbefall: Besonders Demodex-Milben, als intrafollikuläre Parasiten, führen zu Haarausfall. Juckreiz ist hierbei aber nicht immer ausgeprägt.
Mikrobielle Infektionen: Pyodermie, Malassezia-Dermatitis und Dermatophytose (Letztere kann auch ohne Juckreiz auftreten)
Allergien (Flohbiss, Futter, Umweltallergene)
Wenn Juckreiz erst beim älteren Tier beginnt, müssen zusätzlich epitheliotropes Lymphom und paraneoplastische Krankheiten in Betracht gezogen werden.
Neben Alopezie sind lediglich die Begleitveränderungen bei Hodentumoren (Sertolizelltumor, Seminom, Leydigzelltumor) und Ovarialzysten oder exogener Östrogenbehandlung beschrieben. Eine endokrine Ätiologie wird vermutet bei zwei weiteren Differenzialdiagnosen beim Hund: Die zyklische (saisonale) Flankenalopezie ist eventuell lichtperiodenabhängig und zeichnet sich durch eine bilateral symmetrische Haarlosigkeit in der Flankengegend aus. Sie kann als einzelne Episode mit spontaner Heilung auftreten, progressiv die laterale Brustwand betreffen oder zyklisch, manchmal saisonal, wiederkehren. Sie kommt gehäuft, aber nicht ausschließlich, bei Boxer, Airedaleterrier und Dackel vor. Alopezie X tritt typischerweise bei Zwergspitz, Zwergpudel und nordischen Hunderassen, meist an Hals, Schultern, Hinterbeinen und Schwanz, auf. Anhand von Laborwerten wurde hierbei eine Störung des Glukokortikoid-Regelkreises gezeigt, die sich aber wahrscheinlich nicht in weiteren klinischen Veränderungen manifestiert.

Abb. 1: Differenzialdiagnose der Alopezie nach Grad des Juckreizes
Immunvermittelte Alopezie und Neoplasie
Eine auffällige Alopezie kann beim epitheliotropen Lymphom oder beim Plattenepithelkarzinom vorkommen, allerdings ist sie selten die dominierende, klinische Veränderung.
Besonderheiten bei der Katze
Während die allgemeinen Hinweise zu Ursachen, Diagnostik und Therapie auch auf Katzen zutreffen, gibt es wichtige Unterschiede bei der bilateral symmetrischen Alopezie. Sie betrifft bei Katzen meist den ventralen und lateralen Bauch und die medialen Oberschenkel und wird heutzutage als Reaktionsmuster der Haut angesehen, mit einer Vielzahl möglicher Differenzialdiagnosen (meist Ektoparasitosen, Dermatophytose, Allergien). Juckreiz präsentiert sich oft nur als übermäßiges Lecken der betroffenen Region. Während ältere Lehrbücher von endokriner oder psychogener Alopezie der Katze sprechen, konnten diese Ätiologien selten bestätigt werden.
In den meisten Fällen ist die bilateral symmetrische Alopezie der Katze allergisch bedingt (Flohspeichel, Futtermittel, Pollen, Hausstaubmilben), auch wenn Zeichen von Juckreiz und Entzündung fehlen.
Weitere Ursachen sind hauptsächlich bei älteren Katzen zu bedenken: Bei Hyperadrenokortizismus stehen neben Alopezie systemische Veränderungen und eine dünne, leicht reißende, schlecht heilende Haut im Vordergrund. Eine Hyperthyreose kann durch exzessives Lecken ebenfalls zu symmetrischer, aber häufig diffuser Alopezie führen. Die paraneoplastische Alopezie der Katze ist gekennzeichnet durch einen sich schnell ausbreitenden, symmetrischen Haarausfall an Kopf, Beinen und ventralem Abdomen und einen ätiologisch assoziierten Pankreas- oder Lebertumor.
Eine systematische Abfolge von Untersuchungen, inklusive einer ausführlichen Anamnese, einer Allgemeinuntersuchung und einer dermatologischen Untersuchung, ist nötig, da viele Formen von Alopezie auf einer Ausschlussdiagnose anderer Krankheiten basieren.
Neben Rasse und Farbe des Patienten, die besonders bei erblichen Alopezien eine Rolle spielen, sind Alter, Geschlecht und Sexualverhalten des Tieres festzustellen. Bei Beginn der Alopezie im jungen Alter (1–3 Jahre) sind Parasitenbefall, Infektionen und Allergien zuerst zu bedenken, während beim älteren Tier Endokrinopathien und Neoplasien zunehmend wichtig werden. Der Besitzer kann wertvolle Informationen über den Beginn und Verlauf der Alopezie beisteuern (angeboren, erworben in welchem Alter, betroffene Körperregionen, fortschreitend). Juckreiz spielt bei der Aufarbeitung von Alopezie insofern eine besondere Rolle, da sekundäre Pyodermien oder Malasseziadermatitis sehr häufig als komplizierende Faktoren zuerst behandelt werden müssen, bevor eine Diagnose der Primärerkrankung möglich wird. Weiterhin ist nach vorbestehenden Krankheiten, Medikamentengabe (Chemotherapie, Östrogentherapie) und deren Wirkung zu fragen. Langzeit-Glukokortikoidbehandlung, z. B. bei Allergie, kann zu iatrogenem Hyperadrenokortizismus mit bilateral symmetrischer Alopezie führen. Auch wenn für den Besitzer möglicherweise die Fellveränderungen im Vordergrund stehen, sollte nach Begleitphänomenen wie z. B. Lethargie, Polydipsie und Polyurie gefragt werden, die auf ursächliche systemische Krankheiten hinweisen können.
Die allgemeine klinische Untersuchung liefert wichtige Informationen über eine Beteiligung anderer Organsysteme, was besonders bei endokrin oder paraneoplastisch bedingten Alopezien hilfreich ist. Besondere Aufmerksamkeit ist hierbei auch auf eine Beurteilung der Hoden und Mammakomplexe (Sexualhormonungleichgewicht), der Herzfrequenz (Hypothyreose), der Größe des Abdomens und eventueller Muskelatrophie (Hyperadrenokortizismus), aber auch auf die Palpation der Lymphknoten zu richten, die u. a. bei Demodikose vergrößert sein können.
Zusätzlich zur dermatologischen Untersuchung der haarlosen Stellen (Ausmaß, Verteilungsmuster) müssen immer die gesamte Haut und das verbleibende Fell beurteilt werden. Bei einer gründlichen Inspektion der Körperoberfläche sind Hautläsionen (Effloreszenzen) zu identifizieren, die wertvolle Hinweise auf Differenzialdiagnosen liefern, z. B. werden Erythem, Exkoriationen und Lichenifikation bei Entzündungsprozessen wie Allergien gesehen, während erythematöse Papeln und Krusten auf superfizielle Pyodermie hindeuten. Hyperpigmentierung kommt häufig bei chronisch entzündlichen Prozessen vor, ist aber auch typisch für endokrine Alopezie. Komedonen werden bei Hyperadrenokortizismus beobachtet, kommen allerdings auch bei Demodikose vor. Palpatorisch werden die Elastizität und Dicke der Haut überprüft, aber auch spezielle Veränderungen wie Calcinosis cutis (harte, sandige Stellen mit weiß-gelblichen Papeln) festgestellt. Weiterhin sind Fellveränderungen, wie z. B. Farbaufhellungen, fettiges oder stumpfes Fell, zu notieren.
Folgende mikroskopische Untersuchungen sollten bei jedem Tier mit Haarausfall als Basistests durchgeführt werden:
- Hautgeschabsel (Ektoparasiten, besonders Demodex-Milben)
- Haarzupfpräparate (Trichogramm)
- abgebrochene Haare: Hinweis auf Juckreiz, z. B. exzessives Lecken bei Katzen mit symmetrischer Alopezie
- Wachstumsphase der Haare: mehrere anagene Haare im Präparat vorhanden (Wurzel rundlich und bei dunkelhaarigen Tieren pigmentiert); Haarzyklusstörung unwahrscheinlich
- Keratinmanschetten um Haarwurzeln: Verdacht auf Sebadenitis (aber auch Demodikose, Dermatophytose, Pyodermie)
Hautgeschabsel und Trichogramm sind auch dann wichtig, wenn ein starker Verdacht auf endokrine Ursachen besteht, da eine erfolgreiche Therapie auf Identifikation und Behandlung aller Begleitprobleme beruht.
Hautläsionen (Objektträger- oder Tesafilm-Präparat) nötig zur Diagnose von Pyodermie und Malasseziadermatitis. Eine Pilzkultur sollte bei Verdacht auf Dermatophytose durchgeführt werden. Eine Allergieaufarbeitung ist in den meisten Fällen, in denen Juckreiz persistiert, und bei Katzen mit symmetrischer Alopezie indiziert. Sie beinhaltet neben einem rigorosen Flohbekämpfungsprogramm eine Eliminationsdiät und Atopiediagnostik.
Bei Verdacht auf endokrine Alopezie oder ursächliche systemische und neoplastische Krankheiten sollten zunächst eine Hämatologie, ein Chemieprofil (inklusive Leberenzyme, Kreatinin, Cholesterin, Glukose) und eine Urinanalyse (einschließlich bakteriologischer Untersuchung, Sediment und Kortisol-Kreatinin-Verhältnis) durchgeführt werden. Die Ergebnisse erleichtern die Planung weiterer Untersuchungen und können helfen, einzelne Endokrinopathien auszuschließen oder Begleiterkrankungen zu diagnostizieren (z. B. Harnwegsinfekt bei Hyperadrenokortizismus).
Die momentan verlässlichste Methode zur Diagnose der Hypothyreose beim Hund beruht auf einer Kombination von Thyroxin- und TSH-Bestimmung. Ein möglicher Einfluss von Begleitkrankheiten oder Medikamenten muss bedacht werden und bei unklaren oder unerwarteten Ergebnissen sollte die Blutuntersuchung ca. 4 Wochen später wiederholt werden. Mit dynamischen Nebennierenfunktionstests (ACTH-Stimulationstest, Dexamethason-Suppressionstest) und Ultraschalluntersuchung des Abdomens wird ein Hyperadrenokortizismus eruiert.
Schilddrüsen- und Nebennierenfunktionstests sollten auch bei solchen Hunden durchgeführt werden, bei denen eine symmetrische Alopezie ohne weitere anamnestische oder klinische Hinweise auf Endokrinopathie vorliegt (z. B. zyklische Flankenalopezie, Schablonenalopezie), um diese wichtigen und behandelbaren Differenzialdiagnosen auszuschließen.
Bestimmung von 17-Hydroxyprogesteron vor und nach Stimulation mit ACTH wird zur Labordiagnose von Alopezie X verwendet. Die Bestimmung anderer Sexualhormone wie Östrogen oder Testosteron ist nicht zu empfehlen. Ultraschall- oder Röntgenuntersuchungen können herangezogen werden, um Neoplasien innerer Organe zu identifizieren. Hautbiopsien bei Alopezie sind selten pathognomisch, helfen aber, Differenzialdiagnosen auszuschließen oder einen klinischen Verdacht zu verstärken (z. B. bei follikulären Dysplasien). Charakteristische histopathologische Veränderungen können bei Sebadenitis und Alopecia areata gefunden werden sowie bei neoplastischen Hautkrankheiten, während endokrine Alopezien ein überwiegend unspezifisches Muster atrophischer Hautveränderungen ergeben. Generell sollte eine Biopsie erst nach Abklärung von Sekundärinfektionen erfolgen und mehrere Probenentnahmen aus haarlosen Stellen, aber auch aus behaarten Grenzbereichen einschließen.
Abb. 2: Diagnostischer Algorithmus

Da eine symptomatische Stimulierung von Haarwachstum heutzutage noch nicht möglich ist, bleibt das Ziel einer Therapie, die ursächliche Krankheit zu behandeln. Wenn dies nicht möglich ist, müssen haarlose Stellen vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt werden.
Juckreiz (inklusive Behandlung und Prophylaxe von Ektoparasitenbefall) und sekundäre Infektionen sind im Rahmen der diagnostischen Aufarbeitung zu behandeln, in manchen Fällen aber auch dauerhaft oder bis ein nachgewachsenes Fell seine Schutzfunktion wieder übernimmt.
Bei superfizieller Pyodermie und Malasseziadermatitis, besonders wenn wiederholte oder langfristige Therapie notwendig ist, ist eine topische Behandlung mit antimikrobiellen Shampoos zu empfehlen, während systemische Antibiotika nach Antibiogramm gewählt werden sollten. Allergischer Juckreiz kann meist nur symptomatisch therapiert werden. Sofern eine Traumatisierung durch Kratzen oder Lecken verhindert wird, kann neues Haarwachstum innerhalb von Tagen bis wenigen Wochen erkennbar werden (besonders bei Katzen).
Sonnenschutz, Vermeidung von Sekundärinfektionen und Beobachtung sind oft die beste Lösung für Fälle, in denen die Haarlosigkeit hauptsächlich kosmetische Bedeutung hat (z. B. zyklische Flankenalopezie, Schablonenalopezie). Die Behandlung mit Melatonin, einem Hormon der Pinealdrüse, das Einfluss auf lichtperiodenabhängige Prozesse hat, wurde in einzelnen Fällen von zyklischer Flankenalopezie
mit Haarwuchs assoziiert.
Spontaner Haarnachwuchs ist zu erwarten bei zyklischer Flankenalopezie, anagenem Defluvium, telogenem Effluvium und bei „Post-clipping“-Alopezie.
R. Neiger, Differenzialdiagnosen Innere Medizin bei Hund und Katze, ISBN: 978-3-8304-1064-5, 2009, S 50-58
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Alopezie hund
Kaum eine andere (Haut)-Erkrankung hat so viele Synonyme: Seit ihrer ersten Beschreibung von ca. 15 Jahren nannte man sie Pseudo-Cushing-Syndrom, Wachstumshormon-abhängige Dermatose des erwachsenen Hundes, Kastrations-reaktive Dermatose, Östrogen-reaktive Dermatose, Testosteron-abhängige Dermatose, Biopsie-abhängige Dermatose, Störung der adrenal-produzierten Sexualhormone, kongenitales Nebennierenrinden-Hyperplasie-ähnliches Syndrom, Lysodren-abhängige Dermatose, follikuläre Dysplasie der nordischen Rassen, follikuläre Dysplasie des Sibirean Husky etc. etc.
Der heutige Ausdruck ?Alopecia X? spiegelt schlicht wider, dass man über die Ätiologie und Pathogenese noch immer sehr wenig weiß.
Bis vor kurzem zählte man die Alopecia X aufgrund der klinischen Symptome und der vermuteten Pathogenese (Störung der adrenal produzierten Sexualhormone) zu den sexualhormonabhängigen Dermatosen, dies wird derzeit wieder diskutiert.
Völlig unklar (?Alopecia X?), möglicherweise ein Enzymdefekt in der Steroidgenese der Nebennierenrinde, ausgehend vom Cholesterol, bei dem es zur Anhäufung von Cortisol-Vorstufen und/oder Vorstufen von Sexualhormonen kommt.
Andere glauben an Veränderungen im Bereich der Hormonrezeptoren der Haarfollikel, wieder andere halten all diese Patienten für subklinische Cushing-Patienten (auch wenn sie über Jahre hinweg nicht klinisch manifest werden. ).
?plüschfellige? Rassen, v.a. Sibirean Husky, Malamute, Samojede, Keeshond, American Eskimo Dog, Finnish Spitz, Pomeranian, Chow-Chow ? und Zwergpudel
Alter: meist jung-adulte Tiere (Beginn meist mit 1-3 Jahren), aber in jedem Alter möglich
Keine Geschlechtsprädisposition (beide Geschlechter, kastriert und unkastriert)
Schleichender progressiver Verlust zunächst der Primär-, später der Sekundärhaare (?Welpenfell?) bis hin zur Alopezie (nicht-entzündlich, nicht pruriginös), geringe Neigung zu Sekundärinfektionen.
Haut-/Fellveränderungen und Alopezie v.a. zirkulär am Hals, kaudal von Schultern, dorso-lateraler Rücken, Rute, Perineum, Kaudalfläche der Hintergliedmaßen, später evtl. generalisierte Alopezie im Rumpfbereich, Kopf und Gliedmaßen bleiben unverändert.
Veränderung der Fellqualität: die einzelnen Haare sind trocken, spröde und glanzlos, brechen leicht, zeigen evtl. Farbveränderungen (Ausbleichen)
Nachwachsen der Haare an Stellen mit Traumatisierung (Biopsie, Verletzung), aber nicht nach Scheren! Keine Allgemeinstörungen ( Cushing!)
Rasse, Alter, klinisches Bild, Ausschluß von Differentialdiagnosen (v.a. Hyperadrenokortizismus!!),
evtl. Histopathologie ( ?Flame follicles?; benötigt multiple Proben und sehr erfahrenen Dermatohistopathologen, sonst wird evtl. nur ?endokrine Imbalanz? diagnostiziert)
Evtl. hilfreich: ACTH-Stimulationstest (Bestimmung von Cortisol plus 17-OH-Progesteron), C/C-Messungen im Urin (Cave: Zwergpudel und Pomeranians haben höhere C/C-Werte als andere Rassen!)
Im Hinblick auf die Gesundheit der Tiere unnötig, da rein kosmetischer Defekt!
Alopezie hund
Nach dem Erscheinen des ersten Fotos eines Pomeranians mit "Black Skin Disease" im Vereinsheft "Der Deutsche Spitz" im Dez. 2002, meldeten sich bei mir mehrere Zwergspitzbesitzer und auch Wolfsspitzbesitzer, deren Hunde davon betroffen waren, und die Informationen und Hilfe suchten. Obwohl dieses Problem in den Rassen Pomeranian und Keeshond, die beide bei den Deutschen Spitzen eingegliedert sind, seit Jahrzehnten auftritt, besteht offensichtlich ein sehr großer Informationsbedarf bei den Besitzern von davon betroffenen Hunden in Deutschland. Ein Bedarf nach Informationen und Hilfe, die viele nicht von ihren Züchtern bekommen konnten, - und auch den meisten Tierärzten war dieses rassespezifische Problem immer noch unbekannt.
Eine zweite große Gruppe sind die Pomeranians, bei denen die Symptome bereits im Welpenalter auftreten. Die Hunde verlieren nicht ihr Welpenfell und entwickeln kein Erwachsenenfell mit langen Deckhaaren. Das verbliebene Fell wird spröde und brüchig und geht schließlich ganz aus.
Neben diesen typischen Altersgruppen kann diese Form des Fellverlusts jedoch bei Pomeranians in jedem Lebensalter auftreten, und wurde bei Hunden bis über 10 Jahren diagnostiziert.
Es spielt auch keine Rolle, ob die Tiere kastriert sind oder nicht.
Nicht alle Pomeranians verlieren das Fell am ganzen Körper, viele haben einen schwächer ausgeprägten Haarverlust, oft nur an den Hinterbeinen und der Rute. Von vorne sehen sie ganz normal aus, und man merkt es erst, wenn man sie von hinten sieht, wo sie dann mehr oder weniger haarlos sind, manchmal nur mit einer spärlich behaarten Rute und kahler oder schwarzer Haut an den Hinterbeinen.
Eine langjährige, amerikanische Züchterin erzählte, dass sie, bevor es in ihrer eigenen Zucht plötzlich aufgetreten ist, niemals zuvor einen betroffenen Pomeranian gesehen hatte. Das lag daran, dass diese Hunde in der Vergangenheit von den Züchtern entweder versteckt gehalten oder eingeschläfert wurden, und die Züchter das Problem in ihren Linien entweder verschwiegen oder verleugnet haben.
Erst vor wenigen Jahren sind einzelne Züchter und Besitzer in Amerika an die Öffentlichkeit getreten und haben ihre betroffenen Hunde gezeigt, und bemühen sich um Aufklärung und Information für die neuen Züchtergenerationen.
Es wurde über Erfolge berichtet bei der Anwendung bestimmter Shampoos, wie Teer- und Schwefelshampoo und Shampoos gegen Pilzinfektionen, wobei die Hunde oft über Monate mehrmals wöchentlich gebadet wurden. Andere Züchter behandelten ihre haarlosen Hunde mit hochdosierten Ungeziefersprays und Milbenmitteln, und gaben spezielle Futterzusätze bis hin zu chinesischen Kräutern. Manche Züchter entwickelten ihre eigene "Geheimrezeptur", auf die sie schwörten. Viele dieser Behandlungen waren bzw. sind nicht ungefährlich für die kleinen Hunde, und die "Wirkung" gewisser Präparate konnte inzwischen auf ihre teils massiven Nebenwirkungen zurückgeführt werden.
All die angewandten Medikamente, Bäder, Salben oder gar Zauberbeschwörungen konnten nun helfen - oder auch nicht. Was bei manchen Pomeranians erfolgreich zu neuem Haarwuchs geführt hatte, wirkte jedoch nicht bei anderen - und umgekehrt. Bei manchen Hunden wuchs das Fell nach einer Behandlung, - um bald darauf wieder auszufallen. Oder die Hunde bekamen zwar wieder Fell am Körper, blieben jedoch weiterhin haarlos an Hinterbeinen und Rute.
Aber auch bei Hunden, die nicht behandelt wurden, setzte oft spontan wieder Haarwuchs ein, und es wurde von betroffenen Pomeranians berichtet, die in ihrem Leben verschiedene Stadien von Fellwuchs- und verlust durchliefen. So vermutet man, dass bei vielen Hunden gar nicht die oft monatelange "Behandlung" gewirkt hatte, sondern dass das Fell auch ohne diese für eine gewisse Phase wieder gewachsen wäre.
Heute gibt es immer mehr Züchter, die sich weigern, ihren haarlosen Pomeranians hochdosierte Milbenmittel zu spritzen oder sie täglich in einem bestimmten Geschirrspülmittel zu baden, sondern ganz einfach nicht mehr mit ihnen züchten.
In all diesen Fällen ist der Haarwuchs aber auch oftmals nicht von Dauer, und viele Hunde beginnen nach ein paar Monaten wieder ihr Fell zu verlieren. Wird dann die gleiche Behandlung wiederholt, so wirkt sie jedoch erfahrungsgemäß nicht mehr ein zweites Mal.
Ebenso erfolgreich, jedoch aufgrund der Nebenwirkungen nur bedingt eingesetzt, wird Lysodren, welches ebenfalls ein Medikament zur Behandlung des Cushing-Syndroms ist.
Danken möchte ich vor allem den Züchtern und Pomeranianbesitzern in USA und Canada, die in vielen und
langen Diskussionen ihre Erfahrungen mit BSD mitgeteilt und die Fotos zur Verfügung gestellt haben!
Ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, den deutschen Zwergspitzbesitzern hier diese Informationen zu geben.
© Brigitte Sovonja (2003/2005)
Haarsausfall beim Hund
Bei Haarausfall, medizinisch Alopezie genannt, handelt es sich nicht um eine eigenständige Erkrankung, sondern um ein Symptom. Dieses Symptom kann unterschiedlichste Ursachen haben. Dabei ist es zunächst schwierig, den normalen Fellverlust des Hundes von einem Haarverlust mit Krankheitswert zu unterscheiden. Hunde verlieren allgemein Haare, etwa, wenn der jahreszeitliche Fellwechsel ansteht. Bei einem krankhaften Fellverlust treten meist noch weitere Symptome hinzu, die der Hundehalter im Auge behalten sollte.
Hunde und Haare - ein komplexes Thema
Hunde haaren auch, wenn sie gesund sind. Die Menge der verlorenen Haare und auch die zeitlichen Rhythmen, in denen ein Hund Haare verliert, variieren stark. Die Rasse und die Haltungsbedingungen spielen dabei eine Rolle. Einige Hunde haaren zweimal im Jahr mit dem Fellwechsel, während andere Hunde ganzjährig tüchtig haaren. Normaler Haarausfall geht einher mit glänzendem und kräftigem Fell, mit gesundem Appetit und mit einem guten Allgemeinzustand.
Symptome eines krankhaften Haarausfalls
Treten beim Haarausfall folgende Symptome hinzu, kann eine Erkrankung vorliegen:
- Juckreiz
- Schuppen
- kahle Hautstellen
- wunde und entzündete Haustellen
- Fell ist fettig, stumpf und trocken
- Verfilzungen
- Verfärbungen von Fell und Haut
Vom Verhalten her neigt der Hund jetzt vielfach zum Kratzen oder Belecken bestimmter Hautstellen. Häufig leidet auch das Fressverhalten, und möglicherweise ist das Tier nicht so lebhaft wie sonst. Selbst ausgeprägte apathische Zustände sind möglich.
Ursachen einer Alopezie beim Hund
Viele Faktoren kommen als Ursache für einen medizinisch relevanten Haarausfall in Frage:
- Kombiniert mit Juckreiz können äußere Parasiten wie Milben, Flöhe oder Haarlinge zum Haarausfall führen.
- Neben den genannten äußeren Parasiten können auch Würmer als endogene Parasiten Haarausfall begünstigen.
- Juckreiz tritt häufig begleitend bei Futtermittelallergien oder anderen Allergieformen mit Haarausfall auf.
- Bei empfindlichen Hunden reicht unter Umständen bereits eine Futtermittelunverträglichkeit aus, um Haarausfall zu begünstigen, weil dem Hund wichtige Nährstoffe entzogen werden.
- Eine Mangel- und Schlechternährung führt vielfach zu Haut- und Haarproblemen.
- Ähnliches gilt für eine Haupilzerkrankung und verschiedene Autoimmunerkrankungen.
- Mit Juckreiz zusammen machen sich häufig auch bakterielle Infektionen bemerkbar.
- Hormonelle Störungen - insbesondere im Kontext von Pubertät und Kastration - hingegen führen ohne begleitenden Juckreiz zur Alopezie.
- Psychische Störungen können ebenfalls ursächlich für Haarausfall sein.
Rassebedingt neigen manche Züchtigungen wie beispielsweise Faltenhunde, Französische Bulldoggen und Bullterrier eher zu Problemen mit Haut und Haaren. Spezielle Dermatosen und Autoimmunerkrankungen führen bei manchen Rassen zum vollständigen Verlust der Haare.
Diagnostik und Behandlung der Alopezie
Die Diagnostik eines krankheitsbedingten Haarausfalls kann recht schwierig sein, wenn es um die Ursachenerforschung geht. Besonders Allergien und Unverträglichkeiten sowie psychische Probleme lassen sich nicht immer mit nur einer Untersuchung aufspüren. Hier brauchen Tierarzt und Halter zuweilen sehr viel Geduld, um die Ursache der Alopezie zu finden.
Naturheilkundliche und alternative Behandlungsansätze
Hunde mit Haarproblemen reagieren häufig positiv auf eine homöopathische Konstitutionsbehandlung, weil das Tier dabei in seiner Ganzheit begriffen und behandelt wird. Ein erfahrener Homöopath kann bei allgemeinen Befindlichkeitssymptomen wie Haarausfall einiges leisten.
Kann man einer Alopezie vorbeugen?
Wer als Hundehalter für ein artgerechtes Leben und eine dem Hund angemessene Ernährung sorgt, hat schon viel getan, um Probleme mit Haut und Haaren zu vermeiden. Auf eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen ist zu achten. Ein weiterer Eckpfeiler der Vorsorge ist die gründliche regelmäßige Vorbeugung gegen Parasitenbefall mit Spot-On Produkten und Wurmkuren. Regelmäßige Routineuntersuchungen beim Tierarzt runden die Maßnahmen ab. Insbesondere sollte der ältere Hund ein- bis zweimal jährlich auch auf das Vorliegen von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes untersucht werden.
Etwa 8 Mio. Hunde leben in deutschen Haushalten - gesorgt wird sich um die Vierbeiner wie um das eigene Kind. Mit dieser Seite möchte ich euch gern leicht verständliche Informationen rund um die Hundegesundheit zur Verfügung stellen. Zur Seite steht mir eine Tierheilpraktikerin, die das ganze fachlich abrundet.
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Alopezie (Haarausfall) beim Hund
Alopezie (Haarausfall) beim Hund
Alopezie ist ein Fehlen von Haaren an normalerweise behaarten Regionen.S tarker Juckreiz, beißen, kratzen, (durch Allergie, Flohbefall), Zinkmangel, Mangel an essentiellen Fettsäuren, starker Wurmbefall, Allgemein Infektionen mit Fieber, Stresssituationen, Geburt und säugen der Welpen, Hormonstörungen, Vergiftung mit Tallium, Pilzbefall, Zytostatika (kompletter Haarausfall),angeborene Haarlosigkeit (Nackthunderassen) sind die Ursachen der Alopezie.
Gesundes Fell ist gekennzeichnet durch eine Abfolge von Haarwachstum und Ausfallen existierender Haare. Dieser Zyklus besteht aus einer Wachstumsphase (anagen), in der der Haarbalg produziert wird, und einer Ruhephase (telogen), in der das Haar im Follikel verbleibt, bis es durch ein neues, anagenes Haar ersetzt wird und ausfällt. Eine Vielzahl von Krankheiten kann zu Haarausfall führen (s. Abb.). Es ist wichtig, die häufig vorkommenden juckende Krankheiten und die behandelbaren Endokrinopathien früh zu erkennen und sie von den selteneren rassespezifischen, immunvermittelten oder neoplastischen Alopezien differenzialdiagnostisch abzugrenzen. Ursachen können falsche Ernährung, Ungeziefer, Ekzeme, Hormonerkrankungen, Gendeffekte oder auch eine Vergiftung mit Thallium sein.
haarlosen Stellen verschiedener Größen bis zur Kahlheit des Hundes
Durch den Tierarzt, spezielle Untersuchungen für die Diagnose, oder eine Fellanalyse
Es gibt auch anfällige Hunderassen wie die
blaufarbiger Dobermann, Kurzhaardackel, Silberzwergpudel (oft flächenhafter Haarausfall), Whippet
Die Nackthunderassen haben eine angeborene Haarlosigkeit wie zum Beispiel Chihuahua, afrikanischer, chinesischer, mexikanischer Nackthund.
Sulfur D6 3x täglich 1 Tbl, insbesondere wenn sich zum Haarausfall des Hundes auch Schuppen zeigen. Auch Hunde, die überwiegend mit Fertigfutter ernährt werden, neigen zu vermehrtem Haarausfall. Hier hat sich Natrium muriatricum D12 dreimal täglich über ca. drei Wochen lang bewährt. Bei Hündinnen, die an Hormonstörungen leiden, kann Sepia D6 zur Unterstützung gegeben werden.

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